OSVOBODILNA FRONTA ZA SLOVENSKO KOROŠKO - POKRAJINSKI ODBOR BEFREIUNGSFRONT FGR SLOVENISCH KARNTEN - LANDESAUSSCHUSS Klagenfurf, SalmsfraBe 6 PRESSEDIENST iti— n—iniim ii mi »— -Jahrg. III. 6. Juli 1948. " ” Kr. ?. GROS SDEUTSCHE .KUTOGBBUF G „IN ^GRIEFEN _IN _A NWE SENHEIT DES „LANDESHAUPT3iAKNES _WEDENIGJJND_DES _SIGHERHEITS ; .DIRE KT ORS ^ 0 BERS T ^ S T OS SIER J ' In dem Bestreben, den Eindrack der gr«ssen., von der OP veranstal- teten "Ljudski tabori" (Volkskundgebungen) in Globasnica-Globasnitz, ot. Janž v Rožu-St. Johann im Rosental und pod Jerberkom-St. Katr.ein zu vertuschen, wo tausende Karntner Slovenen fiir Jie Vereingung Slo- venisch Karntens mit der Republik Jugoslavien manifestlerten, v? ur d e am 29. Juni 1948 vom neonazistischen "Bund der heimattreuen padkarnt- ner" (BHS) eine sog'enannte"Treuekundgebung" in Grebin j -Griffen organi- siert. Trotz Aufgebot samtlicher ppivater und dffentlicher Avtos und bezahlten Arbeitstage fiir die zur '^eilnahme mobilisierten Arbeiter aus allen unter der -^eitung slovenenfeindlicher Unternehmer stehenden Betrieben wurden mit aller MU.be nur etwa 5.0uo Leute aus samtlicben Talern Karntens zusammengetremmelt. Auf dieser "Heimstkundgebung" wurde der Welt die selbstverstandliche Wahrbeit gepffenbart, dass die Karntner KSrntneb sind und Karntner, deren Zukunft "im Nordenist", bleiben wollen, Die Begeisterung der "Heimattreuen" war so gross, dass infolge Eehlads jeden Apfilauses die Kirchenglocken sturmlUuten museten. Die Redner polemisierten gegen den zweispraohigen Unterricht und ver- langten sogar die Entfernung der-slovenisohen Sprache aus der Kircbe, Offen wurde auch zur weiteren Germanisierung der Karntner Slovenen auf- gefcrdert. Getreu dem alj;bew£ih± , ten Kumpanen Maier Kaibitsch und ehema- ligen, noch immer in Ereiheit sich bef inčUiohen-SA-Standarte nf Uhrer Hans Steinacher als geistigen Eiihrer des BHS' biitete man sich bei dieser "Kundgebung" wohlweislich vor dem Ge erauoh des Wertes "Osterreich", da- mit Steinacher von der heutigen Betatigung des BHS spater wieder das gleiche schreiben kann wie vom sogenannten "Karntner Ereiheitskampf 1918 - 20". "Rbht nur falsch, etnder auch lacherlich sind ali c Versu- che einer "osterreichischen" Nachkriegszeit gevvesen, den Erfolg Kara- tens im zweijahrigen Kampf von 191"8 bis 1920 als einen "Sieg des osterreichiachen Staatsgedankens" darstellen zu wollen« Karntens Kamri konnte nur als deutscher Kampf, in Sed-bstverantwortung fiir das geschau- te Reich gefiihrt werden. 131 1./Kr . 3 _”?RESSBDIENST_0P»____Sr , i - _2 Das Anschluss verbot des Diktat es von St, Germa in and die lnwe c jen - heit der Interalliierten Kommission in Klager.furt hatte fUr den ge sami- deutschen u edanken einige Hemmung gebracht, Wir fanden trotzdem immer neue Wege, am ^nser^Bekeant nie ^zjJ^Deatachland in unserem Kampi kraitig mitschwingen zu lassen, Hingegen spielte ein Bekenntnis za Oster.reicb in unserem ibstim~ mungs kampf so gut wie gar keine Rolle, Es war mir stets eine unumstoss-- liohe Selbst verstandlichke it , den Abst immungskampf nicht ^am^den^ E_nsehluss an pgt-erre.ic h, sondern um d ie gross- deutsche Zukunft .za ftihren, Die Stim¬ ule n far Csterreich sollten dic An.wartsc.haf t auf die Heimkehr ins Reich wahren. Weil wir aber gegen der auf "alldeutsche Umtriebe" la.uernden In¬ teralliierten, vorallem der Pranzosen, nicht in der Lage waren, "Deutsch- land" za rafen, wlr "Osterreich" nicht sagen wcllten, so wurde unser Kampfruf eben "Karaten". .Und wir šahe n in Kar nt en_das_a.lt e J/er z ogtum des i R e iche s . Das schreibt Hans Steinacher in seinem Buoh ‘koleg in deutecber Nacht", Wien 1943, Seite 316 f. Hans Steinacher war De it er de.- La ndes- agitat ionsleit ang fiir die Rarntner "Volksabstimmung" , auf die s ich "Ost erreich" heute immer "wieder- beraf i , Hans Steinacher war n K'- L er S.A ~ Stanartenfuhrer and als Leiter des VDA PU.hr er der ge samic n nacist ischen fiinften Kolonne. Hans Steinacher ist heate der geistige Bahrer des Bun- des der heimattreuen Siidkarntner and Berater der ost erre ich ischen Vc-lks - partei fiir ^ragen "Slovenisch Karntens" . In dlesem Zusammenbsng erhM.lt diese "Heimatkundgebung" in Griffen ihre ganz bestimmte grp-ssdeutsche Bed e at ang, gekennze ichnet noch beson- ders d are h die Anwesenbeit des Sicherheitsdirektors fiir das Land Karnt en, Oberst Stnssier and des Landeshaaptmannes Wedenig, der knapp vorher beim ehemaligen Landesverweser and grossdeutsohen Polit iker Br, Lemisch In- straktionen einholte, DIE _SPERRZONEJEIN.INSTRUMENT^GEGEN^DIE^KARNINER SLOVEFER^ Ba kanati ich 'nat die brit ische ' Besatzungsmacht in Karnt e n eine so- genannte "Sperrzene" eingerichtet, durch die Slovenisch Karnten in zwei Belle geteilt wird. Mag diese in britischer Verwaltung immerhin aodere o unbekannten Zwecken gedient haben, so ist sie min in osterrriohischer verwaltung ein ausgesprochenes Instrument sur Beeintrachtigung der En _SISSEBIENST^OP^.... wegung - and Handlungsfreiheit der Karntner Slovenen and voallem der OP Fanktionare, Bessnders krass zeigt dies in letzter Zeit die Verwei- gerang der Einreisebewilligang in die Sperrzone dem Sekretar des Len- desaasschasses der OP far Slovenisch Karnten Karl Prašnik und der Ee- daktear des "Slovenski vestnik" Franci Ogris. Kart Prašnik, der beksnntlich we$en eine.r polit ischen B-ede vom bri- tischen Militargericht verurteilt warde and erst -vop kurze m. a us Krank- heitsgriindeh die Haft unterbreeben durfte, ist in der Sperrzone beh-ei- matet, bat dort seine Kinder and darf sora.it nicht einraal ir mrenen Vr- terhsus Srholung sacben. Pranci Ogris wcllt ^ als ■ U edak.teur rit 'c - in der Sperrzone wobnbaf.ten Pesem des "Slovenski vestnik" engere PUhlung on nehmen. Beide n wurden von den osterreichiscben Bebdrden die Sperrzonen- perniits versagt , nachdera sie bezeichneq.de.rwe ise vo.rher .langen politi- schen Verhoren durcb die Kripo unterzogen worden sind. .Angesichts der ^atsache , dass allein angefa.br 14.000 Klagenfurter and selbst zahlreicbe ehemalige Nazis and auslandische Paeohisten das Perrait fUr das Betreten der Sperrzone besitzen, ebarakterisiert die Vcr~ enthaltung des Bermits slovenischen Antifaschisten die Sperrzone ais aasgesproobens Instrument zar Vergewaltigung der Karntner Slovenen, Aus - serdera seli die Welt keine Mdglicbkeit baben, die'Wahrfoeit ttber Slove- nisch Karnten and liber den Kampf der Karntner Slovenen fiir -^reiheit and Gleichberechtigung za erfahren. . £ OSTERRSICHISCHB ^BEHORDEN^BEHINDERN.SLOVFNISCEE JU GENE _A M _BAU J3 INE S _S LOVEF IS OIiEN _KULTUEHE IMES ._ In Žitara vas (Sittehdorf) ist die Jugehd Slovenisch Karntens eif- rig srn Werk, das wabrend der Nazizeit zerstorte slovenische Kult urhe im raschest aufzubauen. In fre Ivvilliger Arbeit vvurden die Scbattbeseit i~ gungs- and Erderbeiten vollzogen, das von der slovenischen Bmbikemng gespendete Holz gesohlagert und <3as libri ge Bautnaterial von d ■ - r Jrnetcl herbe igescheft ♦ Umso anvestandlicher und b<5šwilliger -ersebeirh d-’h er det Amtsschitnmel der BH Volkermarkt , die/trot z oftmaliger Urg^nzen d ar ob Hi - neasziehen d c r Erteilung der Bauge nehmigung die Fort setzung der Bauar- beiten behindert. WS.hr end zahlreicbe Bauarbeiten ohne u enehmigung aus- ge fU.hr t and gedaldet werden, 'masste die slovenische Jagend die eigent- liohen BauarbeAten, obwohl der Ba upla n vora Landebauamt bere it s geneb- migt ist, iiber Eingreifen der ^endsrraerie sofort einstellcn and mass nun "PRE.SSEDIENST 03” S e it p 4. zuwqrten, bis es den 4err"en der ^ezirkshauptmannschaft Vclfcermarkt be- liebt, den Bau des sloveniscben Kult urbe ime s zu kommissionieren. PR0TESTSTURM_GEG3W_UKESH0RTEJj;0RKERyNG^D3S PURSTBISCHSF LICHEN OHDINAg^ATBS t Ein Sturm der Entrustung ging durch ganz Slovenisch Karnteti a Ir das fb, Ordinariat in Klagenfurt die Entfernung des Wcrtes "Paschismus" auf dem Partisanendenkmal bezw. die Entfernung des ^enkmals selbst vem Priedhof in Št. Rupert mri Velikovcu (St. Euprecht bei Volkermarkt) forderte, Die Karntner Slovenen sind einmiitig in der Verurteilung der unerhorten Forderung des fb, Ordinariat^s und schicken taglich neue acharfe Proteste an das f b, /)rdinaria.t. Darin wird die ^atsache ange- fuhrt, dass die Partisanen zum Grossteil glaubige Menscben waren, die im Kampf gegen den Easchismus aucb in schlimmster ^eit das &echt' gegeg die Gewalt verte idigte n, wahrend das Ordinariat damals das sloveniscbe Wart aus der Kirche und ven den Priedhofen entfernte. Mit aller Bnt- schiedenbeit wird betoni, dass das slovenische Volk in Karnten das in- sinaan des Orfinariates verurteilt und das Partisanendenkmal in dankbarem .gedenken -an seine Held*nsobne zu vert eid-ige-n-gev/il-lt- ist-*. — EUR PA RT ISA KEKS T tl C K DROHUEG MIT .KOEZEŠSIOESENTZUG. Das Theaterstiick "Zelena vrvica", das ve r -elcienzeii des sloveni¬ scben Beffe iungs kampf es 'zum In hali ha.t , l/ar de V,on 1 , sloveni soben V :I1 iiberall mit Bege ist erung aufgenommen,, Der- 'Gepuarmer ie v n Bistrica v Rožu (Eeistritz im Rosental) aber ging die Erinnerung an die ^ezizeit so zu Verzen.,- dass sie dem Ga s tv/Irt Z.erzer v Ig-, -Idam: in- Sveče (Suvc - scbach) mit dem Entzug der Konzeesion drght e } falls e-r s e ir e n Seal. rjvoh- mals fiir die Aufftibrung des Part isane nst lickes "Zelena vr v ica" frei ge- ben w.erde« . - -v:-. •A.UCH „DIE_ ST;R4 Pg J1NDE1 JjlGHTS _M „DER_Ti ISA CHE fir haben seben'des offteren auf die vielen Ritleroffizlere ; in der Sicherheit sdirekt ion fiir das ^undesland KUrnten hingewiesen, In « der Zrischenzeit ist kein- einziger entlassen wcrden, wbbl aber haben zarilreiche ,' in’der Sov|etzone Osterreicbs nicbt- tragbare Sicbebhelts- bezw. Gendarmeriebeamte in Llarnten ibre- Zuflucbt gefunden. ■ Nun wurde - aber' de& Orga nisat ionsleit er des Landesausschusses der OP' Andrej Hacerlep von der Sicherheitsdirektion"orne" OrdnuTigsstraf g von "PRESSEDIENST QF" Seite 5. IIIl/JIZ "In den Ak eihen der jugoslavischen Part isa ne nar me e kampfte zn je- fier. ^eit aach ich. Dies erfolgte za je n er Zeit, als die Vertreter der jetzigen Sicherheitsdirekt ion fiir Karnten, die mir meinen Heisepass entzogen, noch samt ,und sonders in den Reihen der faschistiscren df-dt- scben Agros-sevren and ^ernichter an recht" mosepebliohen ^tcllen kampf- ten, cbvohl bere it a die »Moskaner Deklaration' die Schsffung Osterroichs als politisches Ziel der Alliierten proklamierte hatte, Ich lehne da- her eine drrrarllge Be-griindan-g grandsatzlich ab and weise die £eartei- lang meiner Binstellang gegeniiber einem freten, unab-bangige n and demo- kratiechen Osterreich darch eine solche Behorde ab." Dicsph9id Z1.132g/SD/48/Dr. H. vom 2.7.1948 ist vom Steli- vertreter des Sicherheitsdirektcrrs ^r. Bopp gefertigt and vom Sicher- heitsdlrektor Oberst Stos&ier anterzeichnet. Das Bachrichtenblatt ; 'dr Slovenisch Karnten "Slovenski vestnik" bemerkt hiezu be&reffends "Wir bezwpifeln, dass mit Strafbesoheiden die Tatsscbe aus der Welt geschsfft verden konnte, dass der jetzige Oberst Stossier bis zam 7. Mai 1945 ein Obestleutnant ^ttlers war and das zahlreiche andere Beamte der heutigen Sicherheitsdirektiin bis zam end- giiltigen Zasammenbrach des Nazismus die Uniformen der Hitlerrffiziere trugen," BIS _KAENTKBR J?A RT IS A NEK .WERDEK _A UCH ^IN .HINKUNFT _IM LA GER _2?R .FORT SOHE IT T1ICHEN _KRAFTE _MIT _DER .SOVJET - URIQN__AN_DER_SPITZE_KAMPFEN i Der Verband der ehemaligen Partisanen Slovenisch K :; rntens riobtete an den ersten Kongresa des V erbandes der Partisanenkampfer Sloveniens folgendes 7'elegramm. "Die gegen die Karntner Slovenen feindlich eingestellten osterrei- chischen Behorden venveigerten der Delegat ion des Verbandes der ehema¬ ligen Partisanen Slovenisch Karntens die Teilnahme am K^ngprss d^r Par- ■ isa n e nkampf er Sloveniens , der gl c - ichze it ig aach der Kongrese uns c r=r Partisanen ist. Mit diesem undemokratischem Akt vili man ans - ehemalig c Partisanen Slovenisch Karntens von den einstig-n Mitkamffern in Slovenien and vom gsserten slovenischen Volk entfr-mden and entzw c ien. Indeesen sind wir ans bev/asst, d as e wlr fttr u.ns ere gemeinsame Frpiheit in den iL eihen der jugoslavischen Avm.ee and ant er Fuhrang ans c res g^liobten Genossen Mar- scball ,J -ito kampften. Wir wissen, dass das Volk Sloveniens sein Blat "PREŠ SEDIM SI OP" S* it o 6,- TI. /Nr. 3 a a c h f Lir die Bef reiung Slovenisch Karntens vom fr^mden Joch vergossen bat. Gerade dieses • l3 ewasstsein vereinigt ans in diescr ^eit noch viel mebr und starki uns in unserem. vveiteren Kampf f Lir'die ^ ereinigung mit der EVR Jugoslavien. V/ir ehemalige Partisan&n Slovenisch Karntens we.rden die Errungen- sobaften des Volksbefreiungskampfe s standhaft verteidigen und auch in Zukunft unerschiitt erlicb im Lager der f ort schr it t liche n Krafte mit der Sovjetunion an der Spitze unseren Kampf £ortsetzen." KARRTRER _§L 0 YENEN _KAMPPEN_UM > _DA i S _RECHT JJEDJOT BESI^RD^IHRER^GEROSSENSCHAPTSORGARISiTION;. Bei der at. 1. Juli 1948 statgefundenen Generalversammlung des Alig. Ver-bandes landvvirtscbaftlicher Genossenschaften In Osterreich in Linz a.D. v-ertraten die slovenische Gen.ossenschaftscrganisat ion in Kirntcn der Verba ndsre v isor t ov :> __lqmo_Kupper_und _Dr 1 __Mirt ^Zwit t er Der A lige me ine Verband legte fiir die-se Mitgliederversemmlung einen Bericht vor, der sovvohl in der stat ist ischen Ubersicht als auch bei Sc.hilderung der lage der Gp nossenschaften der Karntner Slovenen atifs- schwerste gegen die Wahrheit und die tatsachliche Lage verstosst. Dagegen legten die ^ertreter der Karntner Slovenen scharfsten x ro- test ein. Sie verwahrten sich dagegen, dass von einer G-enossenscbafts- organisaticn dieselbe Haltung eingenommen wird, die die oster. Behorden s e it dem Ende der Kaziherrschaft gegen die slovenisohen Genossenschaf- len eingenommen haben; Wahrend sie die L e seitigung durch die Nazige- v; altherrschaft an den slov. Genossenschaften und ibrem ver&bten Ver- brechen hintanhalten, wird vom osterr. Aussenminister • u r. Gruber und von der Karntner Landesregierung immer vvieder versuoht, die Gffentlich- keit zu. tauschen. So wurde bereits mehmals bebauptet, "den Karntner Slovenen seien ihre G enosse nschaften und deren Vermogen vviederum zuriiok g ege bo n und damit ein nazistisches Unrecht an den Karntner Slovenen be¬ se it igt worden." Die tatsachlichen Zustande sind aber das genaue Gegen- :ril dieser unwahren Behauptung. A us dies^m U runde v»eisen die Karntner Slovenen neuerliche derartige Tauschungsversuche im Bericht e^ des Allg> -'crbandes entscbieden zuriick, Der die Mitgliederversammlung le it e ud o lin. a .D.uVT-Eo t i ; -rmt ing. Vinzenz Schumy versuchte mit Zusicherungen "abeoluter Dnvorein/ e- nommenhelt" und mit dem ^erspr^chen einer Bcricbtigung der n.irahren Perstellung im Beriohte des nSchsten^Jahrea abzutun^ Doch rausetc e3 el' •7 "PRESSEDIEKST OE" Se it ^ 7. dabei auf"andere Informatione n" durch den deutschen Karntner ^nosaen- soharfi;s verband berufsn, des.en Vertreter OVP-Nationalrat Staatssekre- tar Ing. Mstschnig-Rainer ebenfalls den Protest der Karntner slovenen als "Beschuldigung" abzutun. versucbte. Er. Mirt Z«'it ter legte daraufhin nocb besonders ge ge n jede "In¬ formation" iiber das slovenisohe Genossenschaftswesen vom Karntner Ge- nossenschaftsverband entschiedenste v erwahrung ein, da docb. diese.r Ver- band es war, der mit Hilfe der &estapo and des Slo venenverfolgers ilois Maier~Eaibitsch sioh der slovenischen ^enoseenscbaften and ibres Ver- raogens. bemachtigt hatte, Wahrend die slovenischen Genossenschaften ver- nicbtet and ibr Vermogen geraabt vvurde, zog der Karntner nossenschaf ts - verband aus der nazistischen Gewaltberrschafi and ion Sloveniens grosse Vorteile and bereicherte sich somit aaf Kosten der slovenischen Ge nossenschaft e n. Weiters verwiesen die v 'ertreter der Karntner Slovenen aaf die fest- gestellte latsache, dass der seinerzeitige nazistiscbe "Donaulandiscbe Raiffeisenverband" in Wien sohon lange aufgelost and das Vermogen an die berecbtigten Genossenschaftsverbande zuriickgegeben wurde. Tritz fehlen- der Gesetze fuhrte dies als bffentlicher Verwalter Ing. Scbaaiy darch. Bei den Karntner Slovenen aber beschritt man den entgege ngcsetzt en Weg. Nicht dem Karntner Genossenschaftsverband , der die slovenischen Grnos- senschaften gesohadigt hatte, gondern_de naslove nischfn_G^nossens_chaftrn wujrd e n^-^orMalssare ^bee t elit I_ Dies zeigt wobl am besten die " groš s z lig ige Wiedergutmaobung" far die Karntner Slovenen. In gleicher Weise wurde bei der Behandlung der Warenge nosf'- nschaf - ten durch die Mitgliederversammlang von den Vartretern der Karntner Slo- y'enen gegen die Behandlung der slov, Organisation Erotest vorgebracht. Wahrend namlich der A lig, Verband and an seine’- Spitze Derr Ingr V, Scbumy weitgehendste Beriicksicht igang and ireiheit der Genossenschaften im Warenverkehr fordert, werden die slovenischen Genossenschaften aus der War^nš-schaffung vollig susgeschlossen. Von den staatlichen Stellen werden ihnen Gewerbeberechtigangen versagt, lis B c griindung der ungcsetz- lichen Iblehnung warde "Schatz der bestehenden Handesbetriebe" angegeben, Dr-bei vv&rde- festgest elit , dass be ispielsvve ise einer die s er " beschiit zte n" Geme.rbetre ibenden Inhaber von sieben Gewerbeberebht igungen ist , obvohl er schwe belasteter Gestapoagent and Pg. warl ^egen diese Zustande hat der Karntner Genossenschaftsverband und der Alig, Verband nooh nie pro¬ ti estiert . Im Gegenteil; Vom Generalanwalt des lllg. Verbandes Herrn Ing. Schrmy in seiner Eigenschaft als Obmann der Warcnzentrale osterr. Ver- '\ T J y I * III tJ /Nr J* t _'1PRESSEDIENST _OE'l O ~ KJ it- 8 bande wurde sogar jede Belief c rang der slov e nisohe n ^e nosse nschaf ... n innerhalb der Genoseenschaftsorganisat i®n abgelehnt! Die Kar..tner venen konnen dies keinesfalls mit irgendwelchen V- rsichcrangen von Un vcreingenommenheit" in Einklang bringen. Sie verlsngt den Widcrraf durch ihr Recht, Ala sich Min .a ,1), Ing. V. Schuray auoh diesem Anwarfe za entzieben trachtete, vrnrde er darch die St ellangnahme des Vertr^ters der Tiroler la n dw. &e nosse nscbaften daran eghindert and masste einer neaerlichen Behandlang der Prage der -»elieferang der slovenischen Genossenscheften darch die dem Allg. Verband angeschl.ssene ¥arenzentrale zastimmen. . A as dem Bericht liber die u cneralversammlang der gen.ssebschaftli- chen Organisatirnen aber geht berv*r, mit w-.lcben v-irtschaftlicben Brackmitteln die Exponenten der Knechtungspolitik gcgenliber den Karnt- ner Slovenen arbeiten. Mit einer derartigen lackenlosen Gewextanwen- dang sogar bis in den Privatsektor der Wirtscbaft ver^acht m. n Karntner Slovenen in ihrem Fr*iheitskampf za hindern. Osterr-icbs Aas- senminister Dr. u raber aber nennt dies u grossziigige fficd... fc atm.. and "vclle wirtschaftliche Entfaltungsmoglichkeit der E.,rnt. v e ne ni \ f