Ni. 167. Montag, 25. Juli 1892. 111. Jahrgang. Mbacher Zeitung. »anzMrlg fi. ii.hal5Ml3'« ?'5(^ »anzjährlg fl, ,5. halbMr!» fi, 7 50. Im Comptoir: tlelneZmsera'te .' °u 4 Zeilen iiü tr ar«^ ^"^ ^"^^'g st-i. - Inserti°«sl,tbür! Für _______ " "' °"U"c per Zeile N tr,; l>ci öftere» Wiederholungen per gelle il lr. Die «Lalbacher Zeitung» erscheint täglich, mit «u«nahme ber Gönn» und Feiertage Die »lb»i»ift»«tl»» befindet sich Longreslplah Nr, », die Mldactio» Herrcngasse Nr, 8, Sprechstunden der Redaction tHgllch von 10 bil l« Uhr vormittag! — Unfrankierte Briefe werben nicht angenommen und Manuscriptc nicht zurückgeslellt. Umtlichei Hheit. cultur-^nsw^. "' Z !'"" Ernennung zum Landes- ^ei den Titel und A m g^" ^g'erungsrathes allergnädigst zu ver-" ^ Falkenhayn m. p. Charter ^"^'"'^" ^t dem mit dem Titel und cuttur ^s^7^ F^?"gsrathez b kleideten Landes- "nd Schle- dk O^ ^'"^"" v. Schwartz - Meiller auch wdin^ Landescultur^spectors der Bu- Nichtamtlicher Mil. ^ Verhandlungen des Reichsrathes. <^ - Wicu. IN, IM. de^i/7 "f. ^"^^"'baus hat heute die Special- Wge etzt und znnächst A tik^ ' ! ^ abgebrochene Berathung über den ersten i" ^e geführt. Dieselbe wurde mit antrat 3. ?^ ^ "°" der Ausschussminderheit be- das^V ^Nrtikels l - erklärte der Redner -N^>. 7°ldwahrung an Stelle der österreichischen W.N^e, ist nicht richtig, denn die bisherige bleibt aufrecht erhalten, mü> sink ,? ^'"' "elche in Kronenwährung zu leisten run. . I"? °"ch "^ Zukunft in österreichischer Wäh-e? ,3 ^'^" ""den. Es handelt sich in diesem Ge^ resnrn. ^. "^ die Bereitwilligkeit zu einer Valuta-sckwp^ ^ "'" eme deform der Valuta selbst, ge< wäX ^1"" die wirkliche Einführung der Goldwird ^'^"/r "upf^l, im Artikel I zu sagen: «Es einbeit ^ Goldmünze ausgeprägt, deren Rechnungs« D «, "e ist.» Aba S ^"chterstatter der Majorität des Ausschusses, aeo^«I^öepanowski, polemisierte gegen die Ab-kenntn« "^ D'PMi und Liechtenstein, denen er Un-Mnvs. ^ Verhältnisse nachwies. Gegen den Abg. ae?^wendet, ^gte der Redner: Morsey hat einmal und ' ^ ^^erholung ist die Seele des Unterrichtes, ein?»- m - < ""^ dieser pädagogischen Maxime mit wan^-"^chkeit gehandelt (lebhafte Heiterkeit), die ^hrschemllch ibre Wirkung im Hause nicht verfehlt hat. Als eine allerdings heitere guthat haben wir solche Seitensprünge gehabt, wie z B. die treue Variante der alten Doctrin der Sansculottes «5 I» lan-lern?!» (Lebhafte Heiterkeit.) Ich weiß nicht, ob der Redner zur Aufklärung der gegenwärtigen Frage viel beigetragen hat; ich möchte aber nur sagen, dass man, wenn Ulan einmal mit dem socialen Standrecht beginnt, vielleicht wissen kann, bei wem das Hängen anfängt, nicht aber, bei wem es aufhört. (Lebhafter Beifall.) Ich weiß nicht, ob das Haus ein gutes Terrain ist für die Anwendung der Doctrinen Morsey's, Der Berichterstatter wendete sich hierauf zu der Behauptung, dass in den Goldwährungsländern ein kolossaler Unterschied zwischen arm und reich, eine Kluft zwischen Capital und Arbeit bestehe. Abg. Freiherr v. Morsey kommt zurück auf den ihm gestern vom Vizepräsidenten ertheilten Ordnungsruf. Er habe den beanständeten Ausspruch gethan, weil er unvorbereitet uud ziemlich ermüdet gesprochen habe. Derselbe sei ihm bei seinem lebhaften Temperament entschlüpft, und wenn man daran Anstoß nehme, so nehme er auch seinerseits keinen Anstand, sein Bedauern über diesen Ausdruck auszusprechen. (Beifall.) Es wurde hierauf zur Abstimmung geschritten. Der Minoritätsantrag wurde abgelehut. Ueber Antrag des Abgeordneten Dr. Lueger wurde über Antrag der Majorität namentlich abgestimmt und hiebei ß 1 mit 174 gegen 84 Stimmen angenommen. Zu Artikel III sprach Abg. Keil, welcher findet, dass die darin enthaltene Relation mit 19 eine Unterwcrtung des Geldes herbeiführe« und die Lebensverhältnisse vertheuern müsse. Er beantragte, es solle heißen: «Auf ein Kilogramm feines Gold gehen 3194 663 Kronen», was einer Relation von 16 entsprechen würde. Abg. v. Ro lsber g ist für den Ausschussantrag, der eine Wertfestigimg des Geldes erzielen werde. Die Golderhaltung werde mit einigen Fluctuations möglich sein, wenn der Ackerban- und Handelsminister den Finanzminister unterstützen würden. Die Bevölkerung sei kopfscheu gemacht worden, fo dass eine ruhige Erwägung der Goldwährung nicht platzgreife. Man vergleiche die Action mit der von 1811. Der Landwirt und der Industrielle haben einen Schutzzoll von 18 Procent erhalten. Abg. Treuinfels nennt die Relation den Kernpunkt der ganzen Vorlage. Die gewählte Relation werde den Landmann vor der Vergrößerung seiner Hypothekarverschuldung schützen und seinen Export befördern. Nach dem Schlussworte des Referenten Szczepanowski wurden Artikel III und IV angenommen. Bei Artikel V («Umschrift der Goldmünzen») ergreift Abg. Dr. Bareuther das Wort und weist darauf hin, dafs die ungarischen Münzen eine unga» rische, die österreichischen aber eine lateinische — nicht etwa eine deutsche Umschrift haben werden. Dem Slavismus und Illyrismus wolle man nach dem Aus» schussbeschlusse in der Umschrift genüge thun. Voran gehe der böhmische Staat, dann komme der polnische, der illyrische, zuletzt der Ll - cetera-Staat. Es handle sich da nicht nur um Titel. Solche Umschriften, wie sie der Abg. Eim wünsche, könne man den Münzen geben, wenn einmal der Staat Böhmen entstanden sei. Der Staat Böhmen würde der Todtengräber Oesterreichs werden. Darum sei es besser, es nicht dazu kommen zu lassen und auch keinen Schritt auf dieser Bahn zu thun. Abg. E i m sagte, das Münzrecht sei ein Regal der böhmischen Krone. Der Titel Impyrnlor 6t i-sx komme in der Verfassung gar nicht vor. Die Linke habe ihre eigene Verfassung im Stiche gelassen. Redner bittet um Annahme seines Antrages. Abg. Borcic sprach über das staatsrechtliche Verhältnis Ungarns zu Kroatien und meinte, die Bezeichnung: rex Nun^i-iklk sei eine Verstümmelung, da dieser Titel sich nicht auf alle Länder der ungarischen Krone beziehen könne. Zu Ungarn gehöre auch das dreieinige Königreich und müssten daher in der Umschrift noch die Worte Aufnahme finden: rsx Ooatiae, lHlavonms 6l l)klm2tl26. Finanzminister Dr. Steinbach bemerkt, dass die Regierung sich mit der vom Ausschuss beschlossenen Fassung des Art. 5 einverstanden erklären konnte, ohne jetzt behaupten zu müssen, dass sie die erste von ihr vorgeschlagene Fassung für unrichtig halte. Die Regierung könne sich nämlich in dieser Frage mit jeder Fassung einverstanden erklären, welche der gegenwärtigen staatsrechtlichen Gestaltung Oesterreich«Ungarns entspreche, welche überhaupt mit unseren geltenden Verfassungsgesetzen im Einklang stehe. Wir haben geglaubt, dass dies bei der Fassung »impsrlllor st i-ex» der Fall sei, und wir glauben ebenso, dass dies bei der gegenwärtigen Fassung der Fall sei. Was die frühere Fassung anbelangt, hat sie bekanntlich ihr Vorbild in jenen Goldmünzen, welche im Jahre 1870 ausgeprägt worden sind, jenen bekannten Achtgulben-Stücken, die gleichfalls die Legende «impsi-atoi- kl. rex» tragen, also in einer Münze, die nach den Staatsgrundgesetzen vom Jahre 1867 geprägt worden ist. Was die gegenwärtige Fassung anbelangt, findet sie ihre Begründung in dem Allerhöchsten Handschreiben vom 14. November 1868, in welchem Se. Majestät den Allerhöchsten Titel in folgender Fassung feststellte: Kaiser von Oesterreich, König von Böhmen u. s. w. und apostolischer König von Ungarn. An der gegenwärtigen Feuilleton. Nicht auswandern! Män^ü A?b" vergangenen Jahres trieben in Kllm!. ^°U' Witkowitz u. s. w. Agenten einer N,V/m^"^Mahrts-Gesellschaft ihr Unwesen, zu ^w- heiter M Auswanderung nach Brasilien holter ?" suhl"'' Thatsächlich waren, trotz wieder-zweik,.«>7^"ungen in verschiedenen Blättern, circa weiter, zumeist aus Witkowitz, ausleicht ^ Lenten schilderten den zur Unzufriedenheit in den /Mden Arbeitern die Zustände in Brasilien sauberen m"^"dsten H^ven, und viele giengen den dass °s>. Kronen auf den Leim, ohne zu bedenken, gleichen ^ Agenten, die eine Ueberredungskuust sonder-Ez7j" blähen, nur um die Provision zu thun war. der ^3 ""^" " der «Troftpauer Zeitung, eiu Brief Tbnm^ ^ ^ ehemaligen Witkowitzer Werkarbeiters BrasM» Hermann "", der mit Familie ebenfalls nach einia. 3 auswanderte, aus welchem Schreiben wir vielleicht werden diese der ««/6 dazu beitragen, die Auswanderungslust "cr «Europamüden. zu dämmen, und «n >.—ef N°us Santa-Maria, 28. April, datiert mann« b" m Wltkowitz wohnenden Verwandten Herr-"'anns gerichtet: -Genau alles zu befchreiben ist un- möglich. Von Antwerpen kamen wir auf ein deutfches Schiff, wo die Kost zwar nicht gut, aber genügend für uns alle war. Auf diesen, Schiffe waren wir 32 Tage. Dann kamen wir auf eiu brasilianisches Schift, wo kein Wort deutsch gesprochen wurde. Da wir die Schiffsleute nicht verstanden, so machten sie mit uns, was sie wollten. Die Kost war schlecht und ungenügend; jeden Tag früh schwarzen Kaffee, mittags Reissuppe mit einigen Stückchen Fleisch und abends wieder Neissuppe mit einigen Stückchen Zwieback. Das war viel zn wenig, und um die Kinder nur halbwegs zufriedenzustellen, mussten wir Hunger leiden. Auf diesem Schisse waren wir acht Tage, dann fuhren wir zwei Tage auf der Eisenbahn; hier bekamen wir gar nichts zu essen, und zu kaufeu nicht immer, dazu war vieles ungenießbar. Nach zwei Tagen setzten sie uns auf eiuer Wiese ab, von wo wir in «Caretten» in den Urwald Brasiliens geführt wurden. Diese Wagen, wahre Hundehütten auf zwei Rädern, waren mit acht Ochsen bespannt und fuhren eiligst über Stock und Stein, aus einer Grube in die andere, die noch dazu mit Wasser gefüllt waren. Das Rütteln und Stoßen brachte uns beinahe zur Ver-zweifluug. Sie können sich denken, was dcr kranke Albert ausgestanden hat. Im Urwalde wurden wir in einer Baracke mit vielen Menschen (Italienern, Spa-uiolcu) zusammengepfercht. Vierzehn Tage mussten wir uns in dieser elenden Baracke aufhalten, auf der Erde schlafen und unsagbare Entbehrungen leiden. Hier starb auch mein geliebtes Kind Albert und wir selbst mussten es im Walde begraben. ... Als sie uns hier im Urwalde abgesetzt haben, wurde an alle, die eine «Colonie» haben wollten, Grund und Boden ausgetheilt. Thomas wollte auch eine Colonie, ich gab dies aber nicht zu, denn eine Colonie ist ein Stück Urwald von 1000 Meter Länge und 225 Meter Breite. Wer ist imstande, diese Fläche ohne genügende Mittel zu bearbeiten? . . . Wir sind hier von der Hitze (40 bis 42 Grad) und der ungewohnten Kost fast bis zu Gerippen abgemagert . . . Wir erhielten von Franz Haas, welcher mit uns die Reise nach Brasilien gemacht hat, einen Brief, worin er uns mittheilte, dass man in Santa Maria, wo er in einer kleinen Fabrik Arbeit gefunden hatte, Schmiede brauche. ^ , , ,«, Hier bekam mein Mann Arbeit, wurde aber bald darauf krank und kann sich nur schwer erholen be. der Kost, die wir hier genießen. W.r /sftn me.st Kukuruz brot schwarze Bohnen und trmken schwarzen Kaffee. M ch st hier nicht zu erschwingen Em L.ter kostet 20 bis 30 kr., und wenn man auch manchesmal sich entschließt, diesen Betrag auszugeben, so wollen die Besitzer uon Kühen sehr oft nicht verkaufen und verbrauchen die Milch selbst. All das Elend und den Jammer, den wir durch vier Monate im Urwalde mit« erlebt und mit angesehen haben, kann ich nicht be-schreiben; es brach mir fast do.K Herz, als ich ansehen mnssie, we Eltern starben und Kinder als Waisen Laibllcher Zeitung Nr. 167 1440 2b. Juli lll»5. Fassung hat eine Ergänzung dieses «u. s. w.< stattgefunden. Es ist also außer dem Königreiche Böhmen auch noch das Königreich Galizien und das Königreich Illyrien citiert; das ^ anvertraut sein. .^ (England und Marokko.) Das Ä"^ Reuter meldet aus Tauger, dass der englische A schäftsträger, Smith, dort eingetroffen sei und dass dem zu erwartenden Vertreter des Sultans die ^ Handlungen bezüglich des Handelsvertrages von ^ selben wieder aufgenommen werden. ^ (Die norwegische Consulatsfr^ Zwischen dein Könige und dem ehemaligen ^l^ Präsidenten Stang ist bezüglich der norwegischen ^ sulatsfrage keine Uebereinstimmung erzielt worden,^., die wegen Bildung eines Ministeriums mit deN^, zurückließen und anderseits wieder Mütter um ihre sterbenden Kinder lamentieren. Hier ist alles sehr theuer; z. B. ein Kilo Weizenmehl tostet 60 kr., ein Kilo Zucker 80 kr., ein Kilo Speck 90 kr., ein Kilo Kaffee 1 fl. 50 kr., uur Fleisch ist billig (ein Kilo 20 kr.), aber schlecht. Obst ist hier keines, nur Orangen. Es ist überhaupt hier sehr schwer zu leben! Man kann hier uur aus Kukuruzmehl Brot backen. Ein Stückchen gewöhnliches Brot, das bei uns um 2 kr. zu haben ist. kostet hier 16 kr.! Ein halbes Liter Bier kostet 20 bis 50 kr.; deshalb kann man sich hier nicht einmal Sonntags erlauben, ein Glas Bier zu trinken, wie ill Witkowitz. Die Wohnung ist ein schmutziges Loch, von der Einrichtung will ich gar nicht sprechen. Ein Kleiderschrank tostet 90 fl., ein Tisch 30 fl., ein Sessel 8 fl,, ein Bett, aus ordinären Brettern zusammengenagelt, 20 fl. Das Brennholz ist in der Stadt ebenfalls sehr theuer; eine kleine Fuhre, nicht größer als ein Schubkarren bei uns, kostet 5 fl Erdäpfel wachsen hier nicht; wenn man einmal in der Zeit welche taufen will, so kostet ein Kilo 20 kr. Trinkwasser darf ich nur beim Herrn holen. Wenn wir nur bald zurückkehren könnten, denn mit den Kindern steht es sehr schlimm; sie sind schon ganz verwildert, ohne Schule und Ordnung. Aber an eine Rückkehr ist unter den gegebenen Verhältnissen gar nicht zu denken. Den niederträchtigen Menschen, den . . .. habe ich schon so oft verflucht, dass er uns verführt hat, nach Brasilien auszuwandern.» Das Oeheitnnis öer Mosenpasfage. stoman aus dem Leben von Vrmanos Vandor. (120. Fortsetzung.) «Du darfst dich nicht von deinem persönlichen Hass fortreißen lassen, Papa,» sagte Dorothea mit schwachem Lächeln. «Hartwig ist ein guter Mensch, und wegen Einzelner darf man nicht die ganze Stammesgenossenschaft schmähen. Zwischen Juden und Christen ist für gute, freidenkende Menschen, zu denen du ja doch auch gehörst, kein objectiver Unterschied; unter beiden gibt es schlechte und gme Creaturen. Ich kann mir überhaupt nicht denken, dass der Großvater dich treiben wird.» Der Senator hatte seine Tochter plötzlich losgelassen; seine Ueberlegung kehrte zurück. «Du vermuthest, er habe nur aus Scherz oder aus alter Gewohnheit oder um nichts und wider nichts unser Haus durch Wucherzinsen unterminiert und damit grundeigentlich an sich gebracht?» fragte er sarkastisch. «Ich kann mir keinen Begriff von den kaufmännischen Verhältnissen machen und nicht darüber urtheilen. Ich schließe mich deinem Wunsche an: Hoffen wir, fo lange wir hoffen können, aber ehe uuser Haus stürzt — ich wiederhole es — eher opfere ich mich, uud ob mir darüber das Herz bräche!» Der Senator sagte nichts weiter. Er schenkte sich noch ein Glas Iohannisberger ein und trank es aus, worauf er semer Tochter den Arm bot, um sie zu ^ z" führen. ^ Die Uhr zeigte schon zehn Minuten nach ^ der Dinerstunde im Hause, und die anderen Mitg''^ des Familienkreises waren bereits im Essziminer ,^ sammelt. Die Verspätung des Senators und >^< Tochter zu Tisch war eine außerordentliche '^ ^ halb auffallende Thatsache. Pünktlichkeit auf die S"" z war eine Tradition des alten, vornehmen Bürgery" die man peinlich beobachtete. ^e Die Stimmung während des Essens wac ^ ziemlich uubehagliche. Emil Hellwig raspelte H ^ Pausen der Gänge hinein seine gewohnheits«!^ ^ und unerquickliche» Ieremiaden über das GeschO nun einmal seine zweite Natur waren. «^ Was daraus werden sollte, zeterte er; der^ ^t Peters, der faule und unzuverlässige Kerl. habe ^» mittags einen Sack Reis dermaßen unvorsichtig " M Speicherboden geworfen, dass die Umhüllung. 9/^b und mindestens vier Pfuud herausgeschüttet selAsAft weil der Jürgen Peters bereits 18 Jahre i," ^ale gearbeitet, trotze er auf des Senators sen^'^ste. Pietät, die immer den alten Arbeitern Vorschubs So etwas sei eine ungesunde Eiurichtung im ^u^e Es müsse Subordination ins Personal, und d>e se> müssten reisen, wenn sie nicht parieren wollten- , s^ ihm gestern erst eine Geschichte passiert, d«e M'> recht gezeigt, was es heiße, wenn man dein ^/^ die Zügel lockere. Da sei die Frau des ^ ^ Jochen Sieverts, der kürzlich beim Löschen ""' iaidllcher Zeitung Nr. !S7. I44l 2b. Juli 1892. servativen eingeleiteten Verhandlungen wurden vorläufig abgebrochen. (Marokko.) Reuters Office meldet aus Tanger: -4)le Feindseligkeiten zwischen den marokkanischen Truppen und den Angheras haben begonnen. Drei Dörfer m der Nahe von Tanger wurden von den Insurgenten niedergebrannt. (Russland.) «Rusky Invalid' theilt mit, dass nach emem kaiserlichen Befehle vom 15. Juni der Stand oer tubamschen Kosaken-Truppen um zwei Infanterie-Batmllone vermehrt wird. a " ' Tazesneuigleiten. ^rUa^^ kanntl^^urde^in"^^ und Äämlo Fornas? ^ ^"do Chiaruttini Gradiska bei d r «1'/.°"' Strasse im Bezirke scheu 55ü.,s;i« ^ ^ ^"bung von falschen österreichi-Handel^ ^ betrete., welche sie 'von dem sensalen Leonard 3 ^ommessati und den Häuser-25 spectt^ °der Ja van in Udiue um Eb ndies 3 f"/ p."- Stück gekauft zu haben abgaben, mannsch^ )" ^biete der t. k, Äezirkshauftt- geaeben D?, -^^L.^""s 9 Stück solcher Noten aus-sämmt?ick ^ '" ^"lt verausgabten 10 Stück wurden 46 uud di.?°^"' " derselben tragen die Serie X 5'""^' 3 hie Serie N 15 und 3?m . « ^"' '""ich cine die Serie 1' 3« und T »? . ^' Vei den Falsificaten ist der w ch^ "reicht, dass Triester Geld- Hauv merkm^s s ^"." ^ "s echt erklärt haben. Das wn 5.^ . l"l dm Laien sind nur die im ungari-u w^ ^5 ^/^'"e eingeschl.cheuen Druckfehler. s0i'nt. ^" ^" ersten Zeile des kleüten Textes «<>v.n ^"^/as «^ der Worte «iMnn.j^ und FasNln s^."" '"' "W' s° dass man in den k3v1 s"°" der gedachten Worte ^ii.mjc^ und Tertes ?ttV ?' "^ " bitter Zeile des in Rede stehenden vunkti^' . !7' "" 2U°"e «ü^n.pon^-. doppel-d°s^ "n N" beim «t. der Querstrich, so dass Aus an 7^""? Druckt erscheiut Aus den werde« ,cl "'b^tierten Vcrausgeber muss geschlossen dieser c^,s.^ . ^ ^^'"^" Lieferanten die Verbreitung '"^lsistcate 'm großen Stile beabsichtigen. Amüdm^^" ^"^ lang verschüttet.) scklllckl' z^' c«' '""^e, wie seinerzeit gemeldet, der Emeran-versch itt.? ^"^r Kohlenwerls-Gesellschaft du'ch Einsturz arbeit ^^" Schachte befanden sich fünf Bergwerks-« der N H..?^ Hilfeleistung gelang es damals, deren? schütteten s^ort zu retten, während die an-mussten n ^"" Schicksale überlassen werden nenen ^ - allgemeinen Freude wurden am vergan-drei tw s ^ ^""^ ^"l fortgesetzten Rettungsarbeiten, die den ,mk " ^glaubten Arbeiter noch lebend aufgefun-durch d ^?^ '"^ ^"" gebracht. Die Aerzte hoffen, die und ,u N. f zehntägigen Hunger vollständig erschöpften halten ^en abgemagerten Männer am Leben zu er- Der w^^,?eränderungen in der Generalität.) F^M N ^ bisherigen General - Genie - Inspectors, runaen ' " Sal is, hat eingreifende Persoualveräude-"Nd Keer^ ^rl Oberleitung unserer technischen Truppen auf ^ "esanstalten zur Folge. Zum Nachfolger desselben ^' "em hosten ein^« l«-,.o^s.^..:»^«s^..^H ist, wie dass ein Fass auf ibn, „ , ö ""d ihm das Bein zerschmettert habe, zu bo P,, m"".""' "'" den Wochenlohn ihres Mannes zn mal.f. r""^ ^be man ihr 25 Procent vom Nor-^h2..^gezngen uud — was meiue der Vater? — sieb?,, s 6 ^big sei sie gewordcu und habe von ihren oM , "Mr"t)m Kiudern uud vou Gott weiß, was fortbrin ^"""^l' s" dass man sie mit Gewalt den ^"^"dete sich förmlich in Ekstase, wenn er von eifria 5- ?" ^s Geschäftes fprach. Er verscheuchte Firma 5 s?^'^"l uud Mücken, welche die Mauern der Hand 3Ä"s "mschwirrten, und ahnte nicht die eherne schütt,,' ^ das Haus iu seinen Gruudfesteu zu er- D ? auszuhebeu drohte. .. Gleicht?.""°l pflege soust mit stoischer Nuhe und seines S^eit ^e erregten Auslassungen nnd Verträge und uiw?^- ""zuhüren; heute machten sie ihn nervös lick? m^ "?'9 ^- Empfindnngen. die er durch äraer-sei ka^'?^"""^" "ber das Essen kundgab. Der Fisch sein?« ^ )""p^ er peremptorisch, uud warum mau. W.s.'' dlrecten Befehl zuwider, das uuausstehliche SH,?^"" au den Spinat gethan habe? Der schm? k'" Z"ZU"der fei gänzlich verpfuscht; man Tri,« ^ Raffinade durch, uud Charles solle der eiunml? ^) «"e^ !die Beziehungen zwischen Recht und Et .l- (Fo"s tzung). 3) Svruchpraxis. CWilrecht: «) Als e.n 'mcht.ae Ehe^ ist anzunehmen, wenn der Ehegatte sem Aitz^ sei" bei'" verlässt und mehrere ^ahre abwesend ist, ohne mzwlschen seiner Ehegattm seinen Wohnort anzuzeigen und seiner Alimentationspflicht nachzukommen; d) der Besitz eines zertheilten Baumstammes wird geschätzt ohne Rücksicht auf den Vesih des Grundes, woselbst der Baum gestanden; c) derjenige welcher den Besitz eines Servitutsrechtes behauptet muss deu Erwerb desselben für seine Person erweisen 4) Aus dem Verwaltungsrechte: Die Gemeindebehörden haben LUb«cher Zttwng «r. 167. 1424 2b. Juli IM. selbständig jene Umstände zu erheben, welche im § 31 des Gesetzes vom 23. December 1887, R. O. Bl. Nr. 1 6x 1888, angeführt erscheinen. 5.) Miscellen. — (Die Reblaus in Krain.) Seit mehreren Jahren schon gehört bekanntlich Krain zu denjenigen weinbautreibenden Ländern des Reiches, in denen die Reblaus sehr bedeutende Verheerungen angerichtet hat. Nach den neuesten Erhebungen sind in Krain von der Reblaus befallen, und zwar im Nezirte Gurtfeld von 4474 liH Weingärten 2762 Im, im Rudolfswerter Ve-zirke von 2973 lia, 1337 lla; im Bezirke Tschernembl von 1961 ku> 1764 lia und im Adelsberger Bezirke von 1201 liu, 612 ka; zusammen sind also von 10.618 IlH bereits 6475 ka, also mehr als 60 Procent der ge-sammten Weinberge, den Verheerungen der Reblaus anheimgefallen, und am stärksten erscheint der Bezirk Tschernembl betroffen. — (Die städtische Mädchenschule in Laibach), an der im abgelaufenen Schuljahre neun Lehrkräfte wirkten, besuchten in der ersten Classe 69, in der zweiten 68, in der dritten 61, in der vierten 61, in der fünften 37, in der sechsten 22, in der siebenten 25 und in der achten Classe 25, zusammen 368 Schülerinnen; von denselben erhielttn 292 eine gute, 70 eine minder befriedigende Fortgangsclasse und 6 blieben ungeprüft. Das ganze Schulgeld zahlten 31, die Hälfte 18 und ganz befreit waren 319 Mädchen. — (Priesterjubiläum.) Am künftigen Sonntag, den 31. d. M., begeht um 9 Uhr vormittags der hochw. fürftbifchöfliche geistliche Rath und emeritierte Pfarrer von Lebring Anton Missia in Anwesenheit seines hochw. Herrn Bruders, Sr. Excellenz des Fürstbischofs von Laibach, Dr. Jakob Missia, sein 50jähriges Priester-Jubiläum in der Pfarrkirche Maria-Trost bei Graz. — (Der Fahrpark der Staatsbahnen.) Die Regierungsvorlage, betreffend die Vermehrung des Fahrparkes der Staatsbahnen, verlangt die Ermächtigung, behufs Beschaffung von 3000 Güterwagen ein Anlehen von 5'/, Millionen aufnehmen zu dürfen, welches Anlehen zu höchstens 4-^pCt. verzinslich und binnen zehn Jahren rückzahlbar sein foll. — (Heimische Kunst.) Das Professoren-Col-legium der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien hat dem Zögling der allgemeinen Nildhauerschule Johann Zajc aus Laibach für die beste Löfung der Aufgabe »Der Apostel Bonisacius fällt die heilige Eiche» eine silberne Füger-Mebaille zuerkannt. — (Knabenvolksschule des deutschen Schulvereine 3.) Die hiesige vierclassige Knabenvoltsschule des deutschen Schulvereines hat am 13. Juli ihr siebentes Schuljahr geschlossen. In die vier Classen, von denen jede einem Schuljahre entspricht, sind am Anfang des Schuljahres 195 (42-^-51->-47->-54) Schüler eingetreten; am Ende des Schuljahres belief sich die Schülerzahl auf 188 (40-s-49^-43->-56). Die Einschreibungen für das nächste Schuljahr finden am 15. und 16. September stait. — (Aus Gurlfeld.) In Gurlfeld wie im benachbarten Videm ist im Laufe der Sommermonate infolge der Schießübungen ein bewegtes Leben. Auch eine stattliche Anzahl Fremder weilt dort, welche die hochromantische und gesunde Gegend, die Savebäder, die billigen und netten Wohnungen, wie die mit allem Comfort eingerichteten Restaurants anlockten. * (Selbstmord.) In seiner Wohnung in Unter-schischla hat sich vorgestern abends der in einer hiesigen Druckerei beschäftigt gewesene Knecht Johann Kozelj mittels eines Revolvers erschossen. Kozelj war 26 Jahre alt, seit einem Jahre verheiratet und Vater eines Kindes. Pas Motiv des Selbstmordes dürfte in misslichen finanziellen Verhältnissen zu suchen sein. — (Die Curanstalt in Stein) wurde heuer bis 25. d. M. von 110 Touristen und Sommergästen besucht; in Kneipp'scher Behandlung stehen mit dem besten Erfolge derzeit 51 Badegäste. Am 26. d, M., am Annatage, wird im Curhause ein großes Sommersest abgehalten werden. — (Das hochw. Domcapitel) unter Führung des hochw. Herrn Dompropstes Dr. L. Klofutar erschien vorgestern bei Sr. Excellenz dem Herrn Fürstbischof Dr. Missia, um demselben anlässlich seines heutigen Namensfestes seine Glückwünsche darzubringen. — (Zollzahlungen in Silber.) Laut Verordnung des Finanzministeriums vom 19. Juli 1892 wird im Einvernehmen mit dem ungarischen Finanzministerium für den Monat August 1892 festgesetzt, dass in denjenigen Fällen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Nebengebüren, dann bei Sicherstellung dieser Abgaben, statt des Goldes Silbermünzen zur Verwendung kommen, ein Aufgeld von 19 Procent in Silber zu entrichten ist. — (In Veldes) sind in der letzten Zeit außerordentlich viele Curgäste eingetroffen. Unter anderen weilt gegenwärtig dortselbst Se. Excellenz der Feldzeugmeister i. R. Freiherr von Kühn, welcher in der Villa Skale Wohnung genommen hat. — (Gemeinde Wahl in Großtu p.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Großlup im politischen Bezirke Laibach wurden gewählt, und zwar: Franz Kosak, Gasthaus- und Realitätenbesitzer in Streindors, zum Gemeindevorsteher, Alois Hitnik, Wirtshaus- und Grundbesitzer in Großlup; Jakob Otrubelj, Grundbesitzer in Großlup; Josef Okorn, Grundbesitzer in Großlup, und Ludwig Poür, Grundbesitzer in Seitendorf, zu Gemeinderäthen. — (Gottscheer Kohlenbergwerke.) Wie man dem «Wochenblatt» meldet, beginnt die Trifailer Kohlengewerksgefellfchaft als derzeitige Eigenthümerin der Gottscheer Kohlenwerke einzelne Gebäude der alten Glasfabrik niederzureißen und Kohlen abzudecken. — (Aus Römerbad.) Wie mau uns aus Römerbad meldet, ist Herr Hofrath Alexander Schemerl aus Laibach sammt Gemahlin zum Curgebrauche dort eingetroffen. Neueste Post. Driginal-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 28. Juli. Ministerpräsident Graf Taaffe ist aus Ellischau hier eingetroffen. Minister Graf Kalnoky begibt sich morgen auf einige Tage nach Mähren. — Der Iustizmin ister richtete an die Ober-gerichtspräsidenten und Oberstaatsanwaltschaften einen Erlass, nach welchem rücksichtlich der Choleragefahr in den Gefangenhäusern und Arresten die sanitären Vorschriften, die diesbezüglich bestehen, anzuwenden seien. Trieft, 24. Juli. Eine Depesche aus Alexandria meldet eine furchtbare, am 21. d. M. vorgefallene Katastrophe. Der vor kurzein renovierte Thnrm der dichtgefüllten Moschee «Mumrier» stürzte während des Gottesdienstes in den Innenraum und begrub die Beter unter den Trümmern. Es werden noch fortwährend Leichname unter den Trümmern hervorgezogen. Die Zahl der Opfer soll nach Hunderten zählen. Budapest, 24. Juli. Finanzminister Welerle verabschiedete sich von den Beamten des Handelsministeriums. Der neue Handelsminister Bela von Lukacs, versicherte bei der Begrüßung des Beamtencorps, er werde mit voller Kraft dem Beifpiele des verstorbenen Ministers Baroß folgen, und sagte, er erwarte von Seite der Beamten eifrige, hingebende Unterstützung. Vrüssel, 24. Juli. Wie das «Mouvement Mogra-fthique» auf Grund einer ihm zugegangenen Depesche meldet, haben sich die Araber am oberen Congo gegen den unabhängigen Congostaat erhoben, die Verbindungen mit Tanganika unterbrochen und die Angehörigen des Katanga-Syndicats vertrieben. Catania, 24. Juli. König Humbert spendete den durch den Ausbruch des Aetna geschädigten Landleuten 20.000 Francs. Die Eruption hält wohl noch an, ist aber von verminderter Heftigkeit. Lissabon, 24. Juli. Das aus Bordeaux hier ein-getroffene, für den Senegal bestimmte Paketboot «Congo», wurde einer siebentägigen Quarantäne unter zogen. Petersburg, 24. Juli. Die Cholera ist an den Wolga-Ufern im Abnehmen, dagegen in den südlichen Gouvernements im Zunehmen. In Niz'ni Novgorod wurde bei Zugereisten die Cholera constatiert. Petersburg, 24. Juli. Es werden neuerdings vier Cholera-Todesfälle in Szarapul, Gouvernement Wjatka, gemeldet. Rio de Janeiro, 23. Juli. Die Kammer nahm das Gesetz an, womit allen, die wegen politischer Verbrechen deportiert wurden, Amnestie gewährt wird. Verstorbene. Den 2'!. Juli. Maria Oraj^ar, Schlossers < Tochter. 1'/,^ I., Schießstättgasse N, Typhus. — Hedwig Kasprct, Professors.Tochter. 23 Tage, Nura.stalla.asse Itt, Krumpfe.-Franz Ehrfeld, Restaurateur, 59 I., Schlosserssasse 3, Tuber« culose. -^ Franz Breslvar, Hausbesitzer, 48 I,, ,'iiegelstrafle 53, Herzfehler. Volkswirtschaftliches. Lllibach, 28. Juli. Auf dem heutigen Markte sind er« schienen: 6 Wagen mit Getreide, 11 Wagen mit Heu und Stroh, 17 Wagen mit Holz. Durchschnitts Preise. Mlt,'. Maz.' Mlt,^ Mssz,. fl. ! lr. fl, lll st , ll, st li Weizeu pr. Heltolit. 6 «4 7^48 Vutter pr. Kilo . . - 72------- Korn . 5 50 b 72 Eier pr. Stück . . 2,,------- Gerste . 4 6 4 16 Milch pr. Liter . . 10------- Hafer . 2>68 2 85 Rindfleisch pr. Kilo — «2------- Halbfrucht . —j-----------Kalbfleisch » 54------- Heiden . 5,70 6 60 Schweinefleisch » 64------- Hirse . 4 60 4 41 Schöpsenfleisch » 38------- Kukuruz . 4 80 4 80 Hähnbel pr. Stück 40------- Erdäpfel 100 Kilo 2 70-------Tauben » - 18____ Linsen pi.Meterctr. 12----------Heu pr. M.»Ctr. . 1 69------- Erbsen » 10----------Stroh » . . 214------- Fisolen . 8- - Holz, hartes pr. Rindsschmalz Kilo —86------- Klafter 650------- Schweineschmalz » - 66-------— weiches, » 4 50------- Speck, frisch » 56-------Wein,roth.,100Lit.------24 — — geräuchert » - 64-------— weißer, »------30 — Lottoziehungen vom 23. Juli. Trieft: 46 62 47 38 36. Linz: 5 25 50 54 4. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. z m W ff «... x,V„zß ^ 7 U.M7 ?34-ß" ""Mb ^ 23. 2 » N. 734 8 219! Nordost theilw. vew. 0'«> 9 »Ab. 736 6 , 19 " Slerbehause Schlossergasse Nr. 5 feierlichst eiugcsegm'!' auf den Friedhof zu St, Christoph überführt »i'd daselbst im eigenen (Arabc beigesetzt werden. Die heil. Seelenmessen werden in der Voi»' Pfarrkirche zu St. Nikolaus gelesen, Laib ach am 23. Juli 1892. A«tb'gung«anstall be« yianz Dobeil,!, Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beileidsbezeigungen, die uns von Seite der Freunde uud Bekannten während der Krankheit und anlässlich des H'"' scheidens unserer theuren, nnvergesslichen Mutter, Schwieger« und Oroßmuttcr und Tante, der Fra» Theresia Thomaull in so wohlthuender Weise zugekommen, für die schönen Krauzspeuden sowie für das zahlreiche Oeleitl zur letzten Nuhestätte der Verblichenen sprechen de» herzlichsten, tiefsten Dant aus die trauernden Hinterbliebenen. Laiba ch am 23. Juli 1892. Danksagung. Für die zahlreichen Beileidsbezeigungen, wcl^ uns von Seite der Freunde und Bekannten wahres der Krankheit und anlässlich des Hinscheidens ni'st" nnvcrgesslichen Sohnes, beziehungsweise Bruders des Herrn Ioscs ÄM Oberaufsehcrs der l. l. Männcrstrafanstalt zugekommen sind, für die schiinen Kranzspenden so>"'« sür das zahlreiche lUelcite zur letzten RnhestiMe °' Verblichenen sprechen wir hiemit, insbesondere °c verren Beamten der l. t. Staatsanwalts chaft u"d ^ t. l. Strafanstalt sowie den, Personale der letzte"'»' den herzlichsten Dank aus. Die tram rnden Angehörigt" Llllbllcher Zeitung Nr. l67. 1443 25. Juli 1892. Course an der Wiener Korse vom 23. Juli 1892. Nach dem officiellen loursblatte. «eld War? Sta»t».Hnleh»n. ^"einheitlich: «ente in Nuten 85S0 96 8<< Lilberrente , . «,,,« n^."., UA ^" ^'°«"l°se ' 250 st.' 140 '" 141 5« 8«^r ^« ».'. '^""" 10» st, 152L5 15» 2b l»«er Ltaatziole . . 100 fl, 182 50 183'- oÄ«^m«?°""'."''' steuerfrei 113 «0 H3 «0 ^csterr. «otenre.ite. . . 100/o 10,. 80 Arantlerle Elstubahn- Schulbverschreibunglu. «lisabethbahn <» G. steuerfrei i,<; , ,r 2. d °, «inzVodwei« s»<> st « W- °»< " ^ " Un«, Goibrentt 4°/. < b>°. Papinen.e 5°/. ' ' ' ^'" »" ,10 40 b.°.«No..l'.,>n,.i^st,e,W,2-^b'.,^> ^.«,^^^«.z.Wi4«,^ ^ Held Ware Grundenll.«Gbligationen (für 100 fl, EW.). 5°/„ galizische...... 104 80 105 40 5°/« mährische...... - - --- 5°/„ Kiain und Küstenland , . — — — — 5°/„ nieberösterreichische . . . 10875 l10 75 5"/„ stcirische...... - — --— 5"/„ lroatische und slavonische . 105 106 — 5°/„ siebcnbürgische , . . .-------—>— 5»/„ Tcmrscr Äanat .... —-— —>— 5"/„ »»garische...... S3 85 »4 85 Andere öffentl. Anlehtn Donau-Reg.-Lose 5"/„ 100 fl. . 122 60 12» Lü dto. Anleihe 1878 . . in«- - 10» !," «nlchen der Etabt Gürz . . ic»8 — !l<» - Anlfheii d, Stadtgemeinde Wien 104 7ü IN.', 75, Präm-Anl. b. V^btaem. Wien lt.? 7» 15« L5 Vörsrnbau-Nnlehl verlo«. 5°/„ 9U' - «»75 Pfandbrief» (für 100 fl.), Äudencr. all«, »st. 4°/« V. . 117-— --— bto. bt°. 4'/,°/«. .100 85 1« — dto. dto. 4°/, ... 8S i5 »6 75 dto. Präm,-Tchulduerschr. 3«/n III?» 11^ ?l» l>s!,«una. «ant vnl. 4'/,°/» . 102 — - - bettn » 4°/« , 99-7«, 10«'2N detto 5<>jHhr, » 4»/« . , 99 70 100 20 PsiorLubw!a'V°hn Ofener Lose 40 si..... 55 — o7 - - Palffy-.llose 40 fl...... 55'- »?' Rothen Kreuz, öst.Ves.v . 10 fl. 17 25 1? ?e» NubolphLose I« fi..... «3/5 24 7!^ öalmLose 4c, fl...... ßi-— 6ü — Lt.-Venoi«-Lose 40 fl, . . . «3 — 64-- Waldsl20N ft.«0"^, . .217 «0 218 2l. lüestcrr-ung, Nanl 6cx> ",. . . »88 1000 Unionbanl 200 fl...... 242 75 2:375 Vcrlehrsbanl, «llg., 14« . . ie»85 16^75 Altien von Zranspsrt« Vnternehmnngen (per Stück). «llbrecht-Nahn 200 fi. Silber . 9L l14 !»N »,5 !/ dto. (lit. ü.) »0» st. V. . . »3« l.« »33 30 Prag-Duler Glsenb, 150 fl. Ollb. 9i ?<» «^ ,0 Ttlllltleisenbahn »00 fi. Vilb«r 298 5i< 30l 50 Vübbahn »00 fl. Silber . . 98 »5 9l< 75 Vüd-Nllldl>.Neib.-V.200fi,«M. 188 50 »90 5u Tr»mway»Ves„Wr.,l7Ufi,5. l«. 28b 50 »37 5^ » neue wr., Priorität»» «lctlen 100 fi...... 84— »5 — Un«.>«»liz, «tisenb. 200 st. Silber lv»?5 200 — «eld ! War» Ung, Norbostbahn 20« fi. Silber 19?'- - 1»78 lgybier Visen, und Vtahl'Inb. ^ ^ ^ . in Men 100 fl...... b0 6« »l»u Eisenbahn«..lieih«„ «fte. 8U fl. »« «» tci - - ««lbemühl» Paplerf. u. V..». ö85', «50 Liestnqer »raueret 100 fl. . . »" «> "»?» Montan ^ Gesell., osterr. -alpine «» '' «b^n Präger «ltn-Inb.-Gts. »00 fl. "« " "°>^ Salao -Tarj. Gteinlohlen 8U fi. b8l> - b« — .EcklegelmÜhl». Papierf. »«1st. »»» ^ "'-7 .Vtfyrermahl..P»pi>rs u«,^. '« " ^"" Irlf°iler»ohlenw.°««,, 7U fl. . ?" " '^."' Waffens.-.,0esl.ln!lS!en IUNst. "? - <»» - waaaon^ihanst.. «ll«, inP«ft ^.^ ^50 Nr, KlluseseÜschaft 100 fi. ! '. ^« - A'-- Wlenerbtlgergiegel-UctitN'Ves. »" «> »4? «> Devisen. Deutsche Platze...... « 0" 5« «0 London Ilbl>5 1,8 95 Pari» ....!.!'«« 476». Palulen. 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