Einzelveriuiufspreis ВМ 0,15 Amtliches Organ des Kdrntner Yolksbundes und Nachrichtenblatt des Chefs der Zivilverwaltung Erschelnt am Samstag jeder Woche. / Verlagsort Krainburg, Postfach 37. / Schriftleitung Veldes. / Bezugsprels (in voraus zahlbar) monatl. RM —,50 frei Haus (elnschl. RM —,10 Trfigergeblihr). / Der Prels gilt fUr beide Ausgaben zusanunen. / Abbestellung der Zeltung nimmt nur der Verlag schriftlich entgegen und zwar bis 25. jeden Monats ftir den kommen- den Monat. / Anzeigenprelse RM —,12 der einspaltige Millimeter (Slehe Preisliste). Nr. 7 Krainburg, 16. August 1941 1. 3ahrgang Das Schwarze Meer erreicht nor ШШ sDwiBilscliiin DiinKlmliim Odessa und Nikolajew eingeschlossen - Bereitgestellte russische Transporte vernichtet Aus dem FUhrerhauptquartier, 14. Aug. _ Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In der Ukraine wurde In rastloser Verfolgung des Felndes durch dcutsche und rumanischc Truppen die Kli-ste des Schwarzen Meeres zvrischen Odessa und Bugniiindung erreicht. An der Ubri-gen Front verlaufen die Operationen plan-miissig. Die Luftwaffe fUlirte am gestn-gen Tage schwere Schliige gegen die zur Flucht fiir die Sovvjettruppen bereltsge-stellten Transportsclilffe Im KUstengebiet vor Odessa und Nikolajew. Sle vernichtete 7.wei Transporter von zusammen 14.000 BKT und beschildigte flinf weitere grossu Schiffe schwer. Krainburg, 14. August. Um 17 Uhr nach-mittag gab der deutsclie Rundfunk in el-ner Sondermeldung aus dem FUhrerliaupt-quartier bekannt, dass die Verteidigung der Westukraine unter dem Druck der in rastloser Verfolgung vorstossenden verbilnde-ten Truppen vor dem Zusammenbruch stehe. Odessa ist von rum&nischen Truppen eingeschlossen, Nikolajew ebenfalis. West-lich dps Bug gehen starke Verbiinde des Feindes Ihrer Vernichtung entgegen. If 244 Felndfluozeaae innerbalb von 20 Standen abgeschossen Berlin, 15. August. Die brltlsclie Luftwaffe erlltt In den Mlttae«etunden de« Dienstag belm Angrlffsversuch auf das westdeutsche Industrlegcblet eine schwere N|f)tf(;rlage. Dutch die starke deutsche Ab- "^Тпг tK^lkidert, wurfcn die feliidllchen Flugzeuge Ihre Bomben in der XJmgebung von Kbln ab, noch bevor sie wehrwirt-schaftliche Ziele im Industriegebiet errei-chcn konnten. Jiiger und FlakartUlerie schossen 10 Bombenflugzeuge des angrel-fcnden Verbandes ab, ein welterer Bomber wurde durch Marineartlllerie zum Absturz gebracht. Aus einem Verband britischer Jagdflugzeuge, der sich zur Aufnalune der zuriickfllegenden Bomljer der hollandischen Kiiste naherte, schossen deutsche Jager ausserdem sechs Spitfire ab. Gieichzeitig stattfindende britische Abienkungsangriffe iiber der KanaikUste fUhrten zu weiteren erhebiichen Veriusten des Oegners, der iiier in Luftkampfen dreizehn, durch Fiakartii-lerie zwei Jagdfiugzeuge verior. Bei einem weiteren Vorstoss britischer Jagdflugzeuge in den Abendstunden gegen die Kiiste des besetzten Qebletes schossen deutsche J&ger noun weitere Feindflugzeuge ab. Die Ge-samtverluste des Feindes betragen »omit nach den bisher vorliegenden Meldungen 41 Flugzeuge; eigenc Flugzeugvorluste tra-ten nicht ein. Wilhrend am Nachmittag des 12. August und in der Nacht zum 13. August 80 britische Flugzeuge abgeschossen wurden, vernichtete die deutsche Luftwaffe auch im Osten eine grosse Anzahl sowjetischer Flugzeuge. Deutsche Kampfverbande und FlakartUlerie brachten an der Ostfront am 12. August 184 Flugzeuge zum Absturz. Insgesamt verloren die Briten und die Bol-schewisten in weniger ais 20 Stunden 244 Flugzeuge. Das sind Englands Verbiindete! Hler prasentieren wir eine kleine Auslese jener Elite von Bundesgenos-nen, fiir (lie die Herren Koosevclt, Churchill unu Eden — wenn auch erst seit kurzer Zelt — so schone Worte flnden und die der polltislerende Drzbischof von Canterbury morgene und abends in seine Gebete cinschUesst. IMese vier Zierpflanzen — aus dem blutgetrankten Moskau-СГ Boden emporgevvach-sen — Krestinski, Litwi-now-Flnkelstcin, Ugarovv und Lunatscharski — ge-hSren bczw. gehiirten zur Crome der sowJetischeH Diplomatic, was wleder tlefe RUickschlUsse auf das Aussehen ihrer weniger berlihmten Oenos-senkollegen zulftsst. Wo ist der Filmregisseur, der in elner elnzigcn Aufnahme so vlel an Ganoven- und Schwerverbrechertum zelgen konnte, ale dies unser BUd vermag; wo 1st der Charakterschauspleler, der die Kunst der Maeke in elqer Art beherrseht, шп solche abstossende Galgenphyslognomien hervorzuzaubern ? GlUckllchee Sowjetpa-radies, du hast es besser. Jeder Diplomat auch ein Verbrecher und Jeder Verbrecher ein Diplomat. Rlesigi! Erfolge im Osten 25 Divisionen vernichtet - 200.000 Mann blutige Verluste der Sowjets bei den neuen Operationen - Bisher fiber 10.000 Flugzeuge abgeschossen Aus dem FUhrerhauptquartier, Im August. Am 8. August gab das OKW bekannt: In Auswirkung der durch die letzten Sonder-ineldungen angeklindigten neuen Operatic- Bomben auf Moskau Am Tage nach dem An-giiff deutHclier Kampf-*lug/,euge stehen nocii (lie Brandwolken Ub(!r Fabriken und Kasernen. Es vergeht kaum ein Tag, an clem nicht un-sere Luftwaffe Дкг Hauptstadt der Sowjets einen ausgiebigen Besuch abstattet. Auf England aber wlrd dabei kelnes-falls vergessen. In jedem Berlcht des Oberkon-mandos der Wehrmacht meldet Angriffe auf Ziele der Brltenineel. So fliegen die »VBgel Hermanns« nach Oet und nach West und machen Uberall ganze Arbeit. nen 1st In der Ukraine berelts der erste grosse Erfolg elngetreten. Die sowjetische 0. und 12. Armee, sowle Telle der sowje-tischen 18. Armmee, Im ganzen etwa 3B Schiitzen-, Geblrgs- und Panzerdlvlsionen wurden, wle von der Heeresgruppe des GeneralfeUlmarschalls von Rundstedt ge-meldet wlrd, Im Zusammenwirken mit der Luftflotte des Generaloberst Lohr vernichtet. 103.000 Gefangene, dabei die Oberbe-fi hishabi r der 6. und 13. Armee, fielen In unsere Hand. 317 Panzerkampfwagen, 858 Geschiitze und unzahllges sonstlgcs Kriegs-inaterial, darunter iiber 5250 Lastkraftwa-gcn, sowle beladene Eisenbahnzlige wurden eibeutet. Der Gegher hat schwere blutige Verluste erlltten, die bisher auf liber 200.000 Mann festgestellt wurden. Welters meldete das OKW an diesem Tag den Ab-schuss von 24 brltischen Flugzeugen liber der Kanalkiiste ohne elgene Verluste. — Im Berlcht des OKW vom 10. August wur-dt: die wirkungsvolle Bombardlerung Mos-kaus durch stslrkere Kampffllegerverbande gemeldet. Welters gab das OKW bekannt, dass dor Felnd an der gesamten Ostfront selt dem 22. Junl iiber 10.000 Flugzeuge verloren hut. In LuftkUmpfen liber der KanaikUste schossen deutsche Jager 13 britische Jagdflugzeuge ab. — Am 11. August berlchtete das OKW Uber die schnellen Fortschrltte unserer Truppen In der Stid-ukralne, sowle Uber eine neuerllche bombardlerung Moskaus. Nachtangrlffe rlchte-ten sIch gegen Hafenanlagen an der schot-tischen und engllschen OsticUste. — Zehn britische Flugzeuge wurden Im Kanalgeblet abgeschossen. — Am 12. August gab das OKW u. a. bekannt: Die Operationen Im Osten nehmen welterhin elnen gllnstlgen Verlauf. Kampfflugzeuge bombardlerten in der vergangenen Nacht milltarlsche Anla-gen In Moskau und mehrere wichtlge El-senbahnknotenpunkte. — Am 13. August meldete das OKW u. a. die Verfolgung des auf die H^fen des Schwarzen Meeres zuriickwelchenden Feindes. Angriffe deut-scher Truppen brachten an den Ubrlgen Tcllen der Ostfront neue Erfolge. Wichtlge Eisenbahnknotenpunkte wurden Im Baum vvestllch Moskau wirksam mlt Spreng- und Brandbomben belegt. FLAK SCHOSS BISHER 2500 FLUGZEUGE AB Berlin, 15. August. Die FlakartUlerie der deutschen Luftwaffe hat blaher insgesamt iiber 2500 Feindflugzeuge abgeschossen. CHURCHILL MUSSTE DOCH KLEIN BEIGEBEN Berlin, 15. August. Wfi.hrend der Londoner Nachrlchtendienst in der Nacht zum Dienstag noch stur an der blodslnnlgen Behauptung festhlelt, dass Smolensk noch immer in sowjetischen Handen sel, fand ev sich kaum 12 Stunden spater endllch berelt, seinen erstaunten Нбгегп von dem Besuch der Auslandsjournalisten in Smolensk Kenntnis zu geben. Seite 2. — Nr. 7. KARAWANKEN-BOTE Samstas, 16. August 1941. Das neutrale Ausland spricht Angenzengenheiichte aas Smolensk Kopanhagen, 15. August. Die gesamte Morgenpresse brachte am Dienstag und Mlttwoch in grofiter Aufmachung aus-fUhrllche Berichte des Berliner Vertreters des Skandinavischen TelegrafenbUros iiber dem Besuch in Smolensk, den er am Sonn-tag auf deutsche Einladung abgestattet hat. »Smolensk, elne Stadt von 160.000 Einwohnern, vom Kriege ausradiert«, schreibt »Berlinske Tidende« als 'Ober-schrlft und der Korrespondent Dr. Jan-sen schreibt u. a., daQ die vom Kriege heimgesuchten Stadte in Nordfrankreich und Belgien und sogar das furchtbar bom-bardierte Rotterdam in leichtem Grade beschadigt schienen ,im Vergleich zu der totalen Vernichtung die Uber Smolensk dahingegangen ist. Der nordliche Stadt-teil ist eine ungeheure vom Brand ver-nichtete Statte, von deren verkohlter Erde zehntauaende von rauchgeschwftrzten frei-dastehenden Schornsteinen in den Himmel emporragen. An zahlreichen Stellen sind Gebaude buchstablich von Bomben in Atome verwandelt worden. Vberall sieht man zerstorte sowjetische Wagen und ausge-brannte russische Tanks und mitten in diesem Chaos deutsche Pioniertruppen, die Manner der Organisation Todt und sowjetische Kriegsgefangene, die versuchen, die Wagen soweit wieder in Ordnung zu brin-gen, daB sie fUr den deutschen Truppen-transport befahrbar werden. Der Korrespondent schhreibt welter, daB der sowjetische Rundfunk noch vergangenen Sam-stag mitteilte, daB Smolensk von bolsche-wistischen Abteilungen gehalten wUrde. Dieser Mitteilung schelnt man in der sow-jetischen Armee Glauben geschenkt zu pondent schreibt weiter, daB der sowje-tlsches Militarflugzeug iiber dem Flugplatz von Smolensk an und wollte landen, wurde jedoch von der deutschen Flak abgeschos-sen. An Bord des Flugzeuges befand sich ein sowjetischer General-Arzt, der von seinem Armee-Kommandeur geechickt worden war, um die sanitaren Anlagen In Smolensk zu inspizleren. Er hatte keine Ahnung, daU Smolensk schon salt dem 16. Jull In deutscher Hand war . Das elnzige Gebaude in Smolensk, das vom Feuer der Granaten unberUhrt ge-blleben ist, ist die Kathedrale, die eine der altesten und vornehmsten ist. Obgleich alle Hauser am FuBe der Kathedrale nieder-gebrannt sind, steht die Kirche selbst unberUhrt da. Die Kathedrale zeigt sich nach der Schilderung als ein antireligioses Museum, von dessen Inhalt ein abschrecken-des Bild gegeben wird. Sofort nach der Eroberung der Stadt begaben sich die deutschen Soldaten daran, alle kommuni-sten Ungeheuerlichkeiten aus der Kirche zii entfernen, und am Sonntag wurde erst-malig nach 24 Jahren ein Gottesdienst in der alten Kathedrale abgehalten. Es war den deutschen Offizieren gelungen, einen Pfarrer zu finden, der sich wahrend der letzten 24 Jahre als Maurer ernahrt hatte. Die ersten zwei Wochen nach der Be-setzung wagte er sich uberhaupt nicht aus seinem Schlupfwinkel hervor. Ahnliche Berichte liegen von europ&l-schen, japanischen und nordamerikani-schen Joumallsten vor. n 100 Deutsche Flagzeoge Ober der sowjetiscben Banptstadt Berlin, 15. August. Der in der Nacht zum 10. August durchgefiihrte Luftangriff auf Moskau, war, wle sich nunmehr heraus-gcstcllt hat, der bisher wirkungsvollste. Anniihernd 100 deutsche Flugzeuge waren Uber der Stadt und warfen Sprengbomben aJler Kalliber und vlele tausende von Brandbomben ab. Bemerkenswert 1st, dass bel diesem Angrlff auch eine Anzahl schwerster Bomben abgeworfen wurde. Elne dlescr schwersten Bomben traf den Kremi und rlchtete dort grosse Zersto- riingen an. In der XJmgebung des Kfemls eiitstandeii grosse Brande, von denen ei-nlgc ausscrordentUche Ausmasse annah-men. Der Schein dieser Feuersbriinste konnte noch in 100 km Entfernung beo-b-iohtst werden. Ein anderer grosser Brand eiitstand sUdostlieh der Stadt, wo Oltanks In Flammen aufgingen. Trotz starker Ab-wehr durch Flak, Nachtj&ger and Sperr-ballone ging nur elnes der elngesetzten deutschen Flugzeuge verloren. Rađič-Partei in der Ustaša Agram, 15. August. Am vergangenen Sonntag vollzog sich im Agramer Land-tagsgebttude mit alien ausseren Anzeichen elnes ausserordentlichen Staatsaktes ein ein Ereignis, das die weltere Entwicklung Kroatiens nachhaltlg beeinflussen wird. Der kroatische StaatsfUhrer Dr. Pavelič nahm die Abgeordneten und die Vertreter der frtiheren kroatlschen Bauempartei In die UstaSa auf und vereldlgte sle auf den BestialisGher Mord in der Storschitz-firnppe Bankbeamter aus Krainburg Gemeuchelt — Einer der TSter bereits gefasst tage. Die Ubrigen Tatcr, die den B(5horden namentlicli bckannt sind, sich jedoch ver-»teckt halten, werden Ihrem gerechten Krainburg, 15. August. Der Sl-jiihrige Bankbeamte Walter Нескег auf Chemnitz, der bel der Krainburger Volksbank be-sch^ftlgt war, unternahm am 3. August ninen Ausfiug in die Gegend von Neu-marktl. Als er am n&chsten Tag nlcht In seinem Amt erschlen, wurde die Anzelge erstattet und die Geheime StaatspoUzel Krainburg nahm Im Vereln mit der Gendarmerie ' die Nachforschungcn nach dem Vermissten auf. Schon am 6. August konnte im Zuge der Nachforschungen nach Verfolgung einer bestimmten Spur einer der Tater in dem ehemaligen serbischen Finanzer Milorad Stošić ermlttelt und iibtirfiihrt werden. Die Tat hat sich, wie der Augenscheln ergab, folgendermassen abgespielt: Waltt r Hecker, der einen Ausfiug In die Stor-schitz-Gruppe unternommen hatte, kam auf seiner Wanderung zur Grasmelerhlitte, In die er eintrat. In der Hiltte befand sich eine mehrkopfige bewaffnete Bande, die den Neuankommenden sofort umstellte, Ihn zuerst nach Waffen durchsuchte und den Wehrlosen sodann bestlalisch ermordete. Die Mordhuben gaben auf Ihr Opfer acht Schilsse ab, von denen zwel Heckers Kopf trafen, wahrend ein dritter in den KUcken eindrang. Nach Ihrer Tat zogen die Mbr-der ihr Opfer bis aufs Hemd aus und ver-scharpen die Leiche, wobel sie die Fiisse des Ermordeten nur mlt einer Stelnplatte ver-deckten. Elne Sucliaktlon der Gehelmen StaatspoUzel Krainburg, gemelnsam mlt der Gendarmerie Neumarktl, an der sich auch der Biirgermeister von Neumarktl beteiligte, brachte am 12. ds. die Leiche Heckers zu- VOM DEUTSCHEN ARBEITSMARKT Berlin, 15. August. Die Anzahl der itali-enischen Arbelter in Deutschland wird In nachster Zukunft 400.000 Mann betragen. — Aus Kroatlen sind bisher 42.000 Arbelter nach Deutschland abgegangen. Schlcltsal nicht entgehen. UstaSa-Schwur. In einer Ansprache setzte Dr. Pavelič auseinander, dass Kroatlen Immer ein Bauernland gewesen sel, in dem es keine Klassenunterschlede gebe. Die Parole sel: Ein Volk, eine Gesellschafts-klasse, elne lebendlge Volksgemeinschaft. Nachher verlas er elne Erklarung, In der es u. a. helsst: Die Vertreter der ehemall-gen Bauempartei haben mlt IVirem Ent- schluss der UstaSa beizutreten, auch zum Ausdruck gebracht, dass sie der grosen Aufbauarbelt aktlv beltreten wollen, die auf ein grosses Zlel ausgerlchtet ist: Slche-rung des unabhanglgen kroatlschen Staa-tea und Schaffung aller Voraussetzungen fUr das GlUck und den Wohlstand jedes Elnzelnen Im frelen Kroatlen. Damit ist auch das grosse VermSchtnls der natlo-nalen Vorkampfer Starčevlč und Stefan Radič erfUllt. Der erste Kindergarten in ШШеп ErOffnung des Kindergartens In Veldes In Anwesenhett des Stetlv. Ganleiters Die Errichtung von Kindergarten ist in Sudlciirnten oberste Aufgabe des Amtes fiir Volkswohlfahrt im KSrntner Volks-bund. Alle Stellen haben nun durch ge-melnsame Zusammenarbelt die Errichtung des ersten Kindergartens in SUdkarnten ermSgllcht. So konnte, wle der »Karawan-ken-Bote« bereits meldete, der Bundesfilh-rer des Karntner Volksbundes, Schick, in Anwesenheit des Stellvertretenden Gauleiters in Veldes den ersten Kindergarten seiner Bestimmung Ubergeben. Zur schlichten Feier waren zahlrelche GUste aus den Bezirken SUdkarntens er-schlenen. Das NSV-Grenzlandsemlnar und ein Schillerchor verschonten die kurze Feier. Die Eltern mlt den Kindern, die nun erstmalig an dieser Einrlchtung teilha-ben, fanden sich zur Feier ein. Nach der Flaggenhlssung sprach der BundesfUhrer Uber Sinn und Zweck der Kindergarten. Er erwfthte, dass mlt der Besetzung dieses Gebietes eine neue Zeit angebrochen 1st, die sich nicht nur auf das Geblet des po-litischen und wirtschaftlichen Lebens er-strecke, sondern auch das kulturelle Leben erfassen werde. W&hrend die Eltern zum Teil noch als aufrechte Deutsche in diesem Lande lebten, wurden die Kinder bereits durch Schule und Kirche fUr elne fremd-vOlklsche Idee erzogen. Auch in diesem Land vollzog sich das harte Schlcksal des deutschen Volkes, dass immer wieder be-stes deutsches Blut in fremden Volkstum unterging. Dieses Land muS wieder deutsch werden wle ea frUher war und das deutsche Blut, das verlorenglng, wird wieder zu- riickgefUhrt. Diese Aufgabe ist zum GroB-tell den Kindergarten ubertragen, in denen die Kinder durch ■ die deutsche Sprache wieder zuriickgefiihrt werden in die deutsche Gemeinschaft. In dem Kinde soli der alte Begriff der trennenden Gegensatze der Klassen und der Stande tiberwundeu werden. Das Gemeinschaftabewusstsein soil schon von Jugend auf in ihnen ge-weckt werden und, wie in alien Teilen des grossen Deutschen Relches, eine gl&ubige Jugend hinter den Fahnen des Ftihrers schreltet. so soli auch diese Jugend einst mit derselben Glaubigkeit und Einsatzbe-reitschaft hineinwachsen In die Gemeinschaft der grossen deutschen Nation. Der S t e 11 V. Gauleiter mlt den Ga-sten und Eltern konnte sich anschllessend Uberzeugen, dass hler ein Kindergarten entstanden ist, der mit viel Liebe und Ein-satzbereitschaft aufgebaut wurde. Es ist gleichgUltig, Ob man einen Bllck in den Tagesraum oder in d«"" Essraum tut; (1-berall herrscht nationalsozlalistische Ein-fachheit und Sauberkeit. Nicht nur die Au-gen der Erwachsenen, sondern auch die der Kinder leuchten belm Anblick der vie-len Dinge, die ihnen hler geboten werden. Schon sltzen die Madel in der Puppenecke, die Knaben bel den Baustelnen und bald wird frohliches Leben in dieses Haus eln-gezogen sein. So wird im Laufe der Zeit auch in SUd-kiirnten eine Anzahl von Kindergarten entstehen und neuer Gelst wird durch die Kinder in diesem Lande einziehen. Der Bordschiitze elnes Brltenbombers, der in der Nacht zum 13. August in der Nahe Berlins durch Nachtjager abgeschos-sen wurde, wird verhort. Dieser Bordschiitze, Sergeant M., konnte sich durch Fallschirmabsprung retten. AUCH IN BEIXJUAD WIRD DEUTSCH GELERNT! Belgrad, 15. August. Wie die Donauzei-tung meldet, hat das deutsche wissen-schaftliche Institut fUr Belgrad sein um-fangreiches Arbeltsfeld jetzt auch auf den Deutsch-Unterricht ausgedehnt, da der Zudrang zur Erlernung der deutschen Sprache in Belgrad und in den Ubrigen Gebieten Serbiens ein ungeheuer grosser ist. Allein in Belgrad mussten 28 Kurse eingerichtet werden. Der Teilnehmerkreis setzt sich aus alien Berufsschlchten zu-sammen. Besonders grossen Zuspruch finden die Kurse bei den SchUlem. DEUTSCHLAND AUF DER AGRAMER MESSE Berlin, 15. August. Die in der Zeit vom e. bim IB. September at&ttflndor&Ao Tswt- schenstaatliche Mustermesse, die erste Im unabhanglgen Kroatlen, ist auf den letzten Quadratmeter Ausstellungsraum besetzt. Deutschland 1st wle immer am stftrksten vertreten. Die tSglich einlaufenden An-meldungen ausiandischer Besucher lassen einen Rekord-Besuch erwarten. SCHWERE UNRUHEN IN AGYPTEN Rom, 15. August. Im Zusammenhang mit dem zwlschen englischen Regierungsbe-auftragten und der agyptischen Regierung beschlossenen Abkommen Uber Baumwoll-einkaufe ereigneten sich in ganz Agypten zahlrelche Unruhen und Zusammenstosse nit erbitterten agyptischen Baumwoll-bp.uem. Das Abkommen bedeutet den Hun-gertod fUr Zehntausende agyptischhe Fel-lachen zugunsten dor Londoner Plutokra-ten. NOCH KEINE USA. — FLUGZEUGE FOR MOSKAU Vidhy, 15. August. Stark beachtet wird hier ein Artikel der »New York Times«, nach dem bisher an die Sowjetunion noch keine Flugze'uge geliefert worden selen. In dem Artikel helsst es weiter, dass tiber die Lleferung erst nach RUckkehr Roose-velts Beschlus3 gefasst werden konne. Bruno Mussolini tudlich yerunglUckt. Der zweitalteste Sohn des Duce, Bruno Mussolini, ist in der Nahe von Pisa bei elnem Probeflug mlt einem Versuchsflug-zeug todllch abgestUrzt. Samstae;, 16. Angrast 1941. KARAWANKEN-BOTE Seite 3. — Nr. 7. Der Chef der Zivilverwaltnng besnchte Scholen Sudkarntens Ausgezeichnete Erfolge bereits heute erkennbar Veldcs, 15. August. Der Ferien-GroBein-satz der Erzleherschaft, der tiber 800 Karntner Erzleher und Erzieherinnen, so-wle 70 aus dem Gau Salzburg umfaBt, ist nun in der 5. Woche angelangt. Der Chef der Zivilverwaltung — Stellvertretender Gauleiter Kutschera und der Gauwal-ter des NS-LehrerbundeS D 1 a s k a be-suchten am vergangenen Mittwoch Schulen in Radmannsdorf und Veldes, um slch von den Unterrichtserfolgen zu iiberzeugen. In alien Klassen flel vor allem auf, daB die Den Jungens macht es grosscn Spass deutsche Lieder singend zu marschieren. Kinder ein sehr nettes und relnes Aus-sehen haben und vielfach germanlschen Typus mit blonden Haaren und blauen Augen zeigen. Die Besucher wurden durch das Konnen der Kinder nach der so ge-ringen Zahl von Unterrichtstagen Uber-raacht. Die Kinder der Unter- und Mittel-stufen sprachen flber die gebrauchliclisten Gegenstande tadellose S&tze und bezeugten in ihren Schullieften sehr anerkennens-werte Sauberke'it. Staunenswert war es auch, daB die Kinder die schweren Zahl-worter bis 1000 vollkommen beherrschten. Aus der Oberstufe konnten die Kinder an vorgezclgten Dlngen schon selbst ein-wandfrele Satze bilden und fehlerlos auf-schreiben. Die groBte Freude aber machte den Klndern das Slngen. Mit ihren klang-vollen Stimmen sangen sie mlt sichtlicher Begelsterung die Lieder der Bewegung mlt vollstandlg sprachlicher Beherrschung des Lleder-Wortlautes. Auch das Turnen, das friiher vernachlSssigt worden war, berei-tet ihnen vlel FYeude Der Stellvertretende Gauleiter und der Gauwalter stellten selbst zahlreiche Fra-gen an die Kinder und erhlelten sehr zu-fi'ledenstellende Antworten, ein Bewels dafUr, daB die erlernte Sprachfertlgkelt im Deutschen nicht mechanlsch Eingelerntes war, sondern die Kinder das Deutsche schon selbstandlg anwenden konnen. An-gesichts solcher Lehrerfolge kann man wohl sagen, daB die Erzleherschaft Ihre so wlchtlge und wertvolle Kulturaufgabe in SUdkarnten in rtlhmenswerter Welse erfUllt hat. Vor nur slowenlsch-sprechende Kinder hinzutreten und ihnen in so kurzer Zeit die Grundlage der deutschen Sprache zu vermitteln, ist eine Leistung, die zu den besten Hoffnungen berechtigt und fUr die Erzleherschaft wegen ihres Elfers und Lehrgeschlcks in hohem MaBe ehrend 1st. Der Stellvertretende Gauleiter und der Gauwalter Dlaska haben auch mlt herzli-chen Dankesworten an die Erzleher und Erzieherinnen, sichtllch erfreut die Schul-gobaude verlassen. -©•o- haben. Wer erhiilt Arbcltslosenhllfe? Unter § 1 sagt die Verordnung u. a.: Arbeitslosenhllfe kann erhalten, wer dem Arbeitselnsatz zur VerfUgung steht, aber unfrelvvUllg arbeltsloe 1st. Keine Arbeits-losenhilfe erhalten solche Arbeitslose, die bisher Uberwiegend in der Land- und Forstwirtsehaft beschaftigt gewesen sind. DarUber hlnaus blelbt die Ausschaltung bestlmmter Berufs- und Personengruppen aus der Gewahrung der Arbeitslosenhllfe vorbehaltem. Der § 2 der Verordnung besagt, daB die Arbeitslosenhllfe von dem Tag abgczahlt vvlrd, an dem die Mpldung tiber die Arbeltsloslgkelt bel dem fUr den VVohnort zustiindlgcn Arbeitsamt erfolgt. Famillenzuschlage und Verslcherung. Famlllenzuschlage konnen fur die Angehorigen der Arbeltslosen gezahlt werden, denen er Unterhalt zu gewahren hat und zu deren Unterhalt er tatsachllch nlcht nur ^rUbergehend und nlcht nur gerlngfUglg beltrSgt. Der Arbeitslose ist vvahrend des ®«zugs der UnterstUtzung fUr den Fall der Krankhelt verslchert. Dauer der Arbeitslosenhllfe. Arbeitslosenhllfe 1st von der Bedlirftlgkelt des Arbeltslosen abhiinglg. Bel Arbeitsunwiiiigkeit, bel Verlassen einer Arbeltsstelle ohne berechtlgten Grund oder bel Verwelgerung der Annahme einer zumutbaren Arbeit 1st die Arbeitslosenhllfe auf das zur Fristung des Lebens unterhaltes Unerlassliche herabzusetzen oder elnzustellen. Meldepflicht belm Arbeitsamt. Wer Arbeitsloeenhllfe erhiilt, hat slch regelmasslg bel dem fiir den Wohnort zustandlgen Arbeitsamt zu den festgesetzten Zelten zu melden. Arbeitslosenhllfe darf nlcht fur die Tage gewShrt werden, fiir die der Arbeitslose die vorgeschriebene Mel-dung ohne genUgende Entschuldlgung unterlasst. Gegen die Entscheidung des Arbeits-amtee 1st ein Einspruch nlcht gegeben. Juden erhalten keine Arbeitslosenhllfe. Am Uunđc der Vormarschstrasse treffen unsere Truppen oft grosse Kinder- und Schafherden. Ihnen folgen auf klelnen Panjewagen die ukralnischen FlUchtllnge, die nun Im Schutz der deutschen Wehr-macht in ihre Hcimat zurilckkehren. Aus der Meimat Arbeitsiosenbeihilfe in SUdkarnten Eine wesentliche soziale Massnahme tritt in Kraft le. AiifruKt. — imt le. Augunt tritt In den benetztcn Ocbieten Kiirntone ■nd KraJns die Verordnung des Chefs der ZlvUverwaltung Uber die GevT&hrnng von Arbeltslosenbelhilfe in Kraft. Nlcht vlel reden, nlcht vlel versprechen, sondem handeln! Dies 1st immer das Leitmotiv, der deutschen Aufbauarbelt In alien besetzten Gebleten. Der sUdslawlsche Staat hatte unverhaltnlsmftsslg vlel Arbeitslose und seine Gesetzgebung sah auch eine UnterstUtzung dleser Menschen vor. Die Summen die fUr dlese Zwecke zur VerfUgung standen, waren erhebllche, sle fanden jedoch durch die undurchslchtlgen Machenschaften der zustandlgen Stellen gewohnllch nlcht den Ihnen bestlmmten Weg, sondern wurden auf ganz andere Art verbraucht. Es wundert uns also nlcht, wenn der Arbeitslose der sUdslavlschen Aera eine UnterstUtzung bekam, die — zeitlich sehr kurz begrenzt — »zum Sterben zuvlel und zum Leben zu wenlg« war. Nach wenlgen Wochen, ja manchmal sogar nach wenlgen Tagen, stand dann der be-dauernswerte Mensch buchstablich auf der Strasse und muBte dazusehen slch auf Irgendeine Weise welterzubrlngen. DaB die Zahlen in der Krlmlnalltat SUdslawlens bedenkllch anstiegen, war eine natUrllche Folgeerscheinung der Vernachlasslgung dleser wesentUchen sozlalen Massname. Andererselts war es in der vergangenen unrUhmllchen Epoche mogllch, dafi Menschen, Uber gute Verbindungen verfUgten, unberechtlgterwelse ArbeltslosenunterstUtzung bezogen. Die Korruptlon, eine Begleit-erschelnung des beglnnenden Verfalls splelte hler eine wesentliche Rolle. Um so begrUBenswerter 1st nun die' ElnfUhrung der Arbeltslosenbelhilfe durch die deutschen Behorden, die damit wleder elnen wesentUchen Punkt im Aufbauprogramm erfUllt Krainburg. (Enthauptete Frauenlelchc aufgefunden.) Auf der Bahnstrecke Krainburg—Lalbach wurde zwischen der Halte-stelle Medno und der Bahnstatlon St. Veit auf dem Bahnkorper eine weibliche Lelche aufgefunden, deren Kopf vom Rumpf ge-trennt war .Die Indentitat der Toten konnte noch nlcht festgestellt werden. Es handelt slch anschelnead um eine Selbstmorderln. Klagenfurt. (Todlicher Verkehrsunfall.) In einer scharfen Kurve der Pack-Strasse kam es im Geblet von St. Jakob zu elnem folgenschweren Zusammenstoss zwischen elnem Motorrad und elnem Lastkraftwa-gen. Der 28jahrlge Motorradfahrer Oswald Krutner aus Grafensteln erlitt eine Zer-trUmmerung des Schadels und war sofort tot. Seln Beglelter, der 26jahrlge Christian Jerney wurde schwerverletzt in das Kla-genfurter Gaukrankenhaus gebracht. Klagenfurt. (Wieder ein Karntner Rit-terkreuztrager.) Der 2. Rltterkreuztrager aus dem Mannschaftsstand, Gefreiter Hell-mut V a 11 i n e r, 1st der Sohn elnes KSmt-ners aus St. Jakob im Lesachtal. Die Sippe der Valtlner lebt heute noch als Bauern Im Lesachtal und erfreut slch dort besten An-sehens. Klagenfurt. (Ausstellung »Edelweiss u. Lorbeer« eroffnet.) In den festllch ge-schmUckten Raumen des Klagenfurter KUnstlerhauses fand vergangenen Samstag-vcrmittag die ErSffnung der Ausstellung s-Edelweiss und Lorbeer« statt; die den heldenmutigen Einsatz unserer Soldaten Im SUdosten In zahlrelchen Blldern von Tellnehmern dieses Feldzuges zelgt. Bei der Eroffnung der Ausstellung, die vom Stellvertretenden XVIII. A. K. veranstal-tet wird, war der Karntner Rltterkreuztrager Generalmajor Rlngel anwesend. Warnung vor elnem Betrliger. Vor elni-gen Tagcn trleb slch im MleBtale ein Mann herum, der slch behordllchen Cha-rakter anlegte und in unverschamter Welse Landwlrte schadlgte. Er geht von Ort zu Ort und erkundlgt slch bei elnzelnen Besitzern um eventuelle Bauvorhaben und veispricht ihnen staatllche ZuschUsse. Zur BekUnftlgung seines Amtscharakters laBt er sich teilwelse die GrundbuchbSgen vor-legen und errechnet nach diesen die staat-lichen ZuschUBe und die StempelgebUhren, die der BetrUger immer soglelch in Em-Pfang nlmmt. — Er 1st ca. 20 Jahre alt, 180 cm groB, vollschlank, hat schwarzes etwas gelocktes Haar, engllsch gestutzten Schnurrbart, hat gute Zahne und sprlcht deutsch und slowenlsch. — Die Bevolke-rung wird hievon gewarnt und gebeten bei elnem neuerllchen Auftauchen des BetrU-gers sofort die nachste Pollzei — oder Gendarmeriedlenststelle hievon in Kennt-nls zu setzen. < Schwarzenberg bel Piilland. (Alle Schwie-rlgkelten UberbrUckt.) Die Bergortschaft Schwarzenberg beteiligt slch recht elfrlg an den deutschen Sprachkursen. Die wel-ten und oftmals sehr beschwerllchen Schul-wege konnen die Lembefllssenen nlcht vom Besuch der Kurse abhalten. Die bisher er-zlelten Unterrlchtserfolge slnd als sehr gut zu bezelchnen. Wlnklern Im Molltal. (GroBstadtjungens im Ernteelnsatz.) Die in den umllegenden Klnderlandverschickungslagern unterge-brachten Berliner Jungens betatigen slch mlt Begelsterung im Ernteelnsatz. Die Bauern konnen den Jungens nur grSsste Anerkennung aussprechen. St. Georgen bol Krainburg. (Gefahrllches Spiel.) KUrzllch riss ein Draht der elek- trischen Llchtleltung des Ortsnetzes und flel auf die Strasse. Das vlerjahrlge Kind Gabrlele Smrslikar wollte' mlt diesem Draht splelen und zog slch belm BerUhren schwere Verbrennungen an Hals und Han-den bei Veldes. (Irrtum oder Racheakt?) Der Sportlehrer Franz Svetina aus Seebach fuhr frUhmorgens auf seinem Fahrrad zur Arbeltsstatte nach Wochelner Vellach. Hlnter den letzten Hausern von Veldes wurde er von bisher unbekannten Tatern aus dem Hinterhalt durch mehrere Ge-wehrschUsse ermordet. Es konnten zwel Manner beobachtet werden, die schleunigst Uber die Strasse in das Savetal flUchteten. Der Mord 1st voriaufig noch in tlefes Dun-kel gehUllt. Es kann slch entweder um elnen persbnilchen Racheakt, oder aber um elnen Irrtum handeln. Radmannsdorf. (FilmvorfUhrung im KVB Helm.) Die Gaufllmstelle des Relchspro-pagandaamtes Kamten fUhrte kUrzlich im neuen Helm des Karntner Volksbundes in Radmannsdorf den Film »Der Edelwelss-kdnig«, sowie die Dutsche Wochenschau bei zahlrelcher Betelllgung vor. Radmannsdorf dUrfte in naehster Zeit ein Fllmtheater erhalten. Kitttelacb. (TSdllch verunglUckt.) Der zweljahrlge Jakob Stanz splelte auf elnem an der Strasse gelegenen Holzstoss als ein mlt Zlegeln beladenes Fuhrwerk vorbelfuhr und den Holzstoss strelfte. Die Holzblocke kamen dadurch ins Rollen und erdrUckten das splelende Kind, das wenlge Stunden darauf starb. StJHNE Ft)R EINEN ERMORDETEN SCHUTZPOLIZISTEN Veldes, 16. August. Vor kurzem wurde ein deutscher SchutzpoUzlst Im Dlenste von kommunlstlschen Elementen ermordet. Als SUhno fUr diesen Mord wurden am 9. August 10 kommunlstlsche Aufrllbrer erschossen. So wird In Zukunft jeder Mord gesUhnt werden, der an denen begangen wird, die fur Slcherhelt und Ordnung Im besetzten Geblet elntreten! BRITISCHE INSELN LIEFERN AN DEUTSCHLAND TOMATEN Klagenfurt, 15. August. Zum letzten Wochenende waren In zahlrelchen deutschen Stadten kleine Holzkorbe mit scho-nen runden Tomaten zu sehen. Die Holzkorbe trugen in fetten Druckbuchstaben die Aufschrlft »British Goods« und wlesen damit ihren Inhalt als britlsche Ware aus. Die begehrten FrUchte stammen von der Insel Guernsey, einer der britlschen Ka-nallnseln, die im Sommer vergangenen Jah-res von deutschen Truppen besetzt wurde. England llefert also fUr den deutschen Tlsch eine nette Belgabe. DREI NEUE FRANZ6SISCHE MINISTERIEN Vichy, 15. August. Wle amtlich mltge-tellt wird, slnd in den letzten Tagen drel neue. Mlnisterlen und zwar ein Mlniste-rlum fUr natlonale Verteldlgfung, sowie zwel Staatsmlnlsterlen geschaffen worden. Der Minlsterrat wurde ausserdem auf 8 Mltglleder erweitert. O Hauptmann O e s a u hat vor kurzem in Osten selnen 86. Luftsleg errungen. Am selben Tage war Hauptmann Oesau zum Major bef5rdert worden. Die Gruppe Oesau hat bisher insgesamt 418 AbschUsse er-reicht, davon 286 ohne eigenen Verlust. Seite 4. Nr. 7. KARAWANKEN-BOTE Sams tag, 16. August 1941. ■ Vi LICHTSPIEEE '■ч ■ .f KRAINRURil vm. um ISJO Uhr; 17. VIII. um 1S.30 und 18.30 Uhr; 18. Vili. um 18.30 Uhr TE^RY FOr Judcndllche nlcht lug. 20. VIII. um 18.30: 21. VIII. um 13.30 Drel Untero^lzfer© Far JugenđHche lug. STRASCBtSCHE "• OSŠ SUnCiiQe D'Orf FOr ]ug. nichi zug. 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