Greuel«'!» » » vrrisr: ^ ur >! a > d s ch »«u^tL^rlg . . -. » v- "> i- ««WMrt, . . 4 . «> - «nirlsr^rl« . . , ^ i« . Mc!«rltch - » 70 . r Lei Po ft: . IL st. ^ tr. - . L » i<> . v>i>ru;. ^ . L » 7b » » , - ^-auii.'. '»« Hau» »iert-:-^ ,b kr ul-a-Mch » K. , »n^m-rn « kr. LaiVach er vrtacNo». «ahnhosgafie Rr. lüü ««Petition uud Zusrratr» «arra»: Lr'.,rczpla, !str. 8! (Buchhaadl»« ' r-. ^ ».»leinmavrL is. v-m-cr, Zaskrtio«§»reisr: --ur Sir riniraltige PetitzeUr » k> k ^ »welmaligerSillschaltong » 5 k> dreimal t 7 kr. zu>crtti>»«ftemvrl jedesmal » E »ei grißere- Inserate» n»d iste«> Einschaltnng entsprechender «ata«. Anonyme Mutherlungen werden aicht derüikficht'gl; Mannscrtplc n-.ch: ^urtutgeieiwc^ Nr. 295. Montag, 23 Dezember 1872. Morgen: Adam u. Eva. 5. Jahrgang. Reden bei der Bersaffungsseier. Getreu unserer mehrjährigen Gepflogenheit werden wir auch Heuer die bei der Versassungs-feier gehaltenen Reden mit thunlichster Ausführlichkeit veröffentlichen. Wir sind überzeugt, daß wir uns damit nicht nur den Dank aller GesinnungS-genossen verdienen, die nicht in der Lage waren, dem schönen Feste beizuwohnen, sondern daß auch dessen Theilnehmer mit großer Befriedigung so manches treffende Wort, das am vorgestrigen Abende gesprochen wurde, hier nochmals lesen werden. Wir bringen sämmtliche Reden in der Reihenfolge, in welcher sie gehalten wurden: Dr. Zosef Suppan: Jederzeit, wenn unser Verein sich versammelte jur Feier der Verfassung, haben wir es als seine erste Pflicht erachtet, des erhabenen Spenders derselben in Dankbarkeit und Ehrfurcht zu gedenken. Wohl lebte das Gefühl der Loyalität, der Anhänglichkeit an das angestammte Herrscherhaus seit jeher in der Brust des österr. Volkes, aberzu lebendigerem Bewußtsein, zu freudigerer Bethätigung ist es erst gelangt, als auch dem Volke seine ureigenen Rechte wieder gegeben wurden, mitzurathen und mit-zuthaten an all dem. was sein Wohl und Weh betrifft — als ihm als Mittel hiezu, dir Verfassung, geboten wurde. Doch auch die Verfassung, wie jedes Menschen, werk, ist kein für immer abgeschlossenes Ganze, auch sie bedarf der Entwicklung, der Fortbildung, auch in ihr wäre absoluter Stillstand ein langsames Hin-fikchei, und ein unrühmliches Ende Und an höchster Stelle wurde dies Bedürfnis de« Fortschrittes erkannt, von da aus erging der Ruf zum Ausbau der Verfassung, erging der Auftrag an die Regierung, die reformierende Hand an sie anjulegen, die Reichsvertretung zu einer wahr- haften Volksvertretung umzugestalten. (Lebhafter > Laudespräsident Graf Alexander Auersperg. Beifall.) .. . „ Ich sehe hier eine große Anzahl der besten So stehen wir denn vor einem wichtigen Wende punkte in unserm Verfassungsleben. Ob das Werk den Meister loben wird? Wir wissen es noch nicht, Männer der Stadt und des Landes versammelt, um das Verfassungsfest in würdiger Weise zu feiern. Es ist für den Anhänger dcr Verfassung eine und nicht unbegründete Zweifel erfüllen uns darob. § erfreuliche Wahrnehmung, daß dieses Fest alljährlich Allein das wissen wir. daß. wenn auch dies Regier in so erhebender Weise begangen wird, da dar -formwerk wieder mit dem alten fluche Oesterreichs'aus hervorgehl, daß die Verfassung auch in unserem belastet, wenn auch jetzt wieder nur Halbheiten ge- § Lande eine große Schar von Anhängern zählt, und schaffen würden, eben auch jetzt wieder nur eine! das wahrlich mit vollem Rechte; denn unter der kurze Spanne Zeit verstreichen könnte, bis das Re-! segensreicher, Wirksamkeit der Verfassung befestigt formwerk neuerlich in Angriff genominen und stegreich sich Oesterreichs Machtstellung ; Oesterreichs Finanz-, dem Ende zugeführt wird. (Allgememe Znstimmung! wesen wird in befriedigender Weise geregelt; Oester, und Beifall.) reichs Staatsbürger erfreuen sich eines sicheren Mit frohem Muthe und sester Zuverstcht blicken > Rechtsschutzes. Oesterreich lchreiter auf k>em Gebiete wir daher der Zukunft entgegen. Wir schöpfen diese Zuversicht aus dem allgewaltige» Geiste der Zeit, der sich auf »ie Dauer nicht Institutionen aufdrän-gen läßt, die mit ihm in innerstem Widerspruche stehen (großer Beifall); wir schöpfen diese Zuversicht aus der Kraft des liberale» PrinzipeS, welches die Präponderanz Einzelner, die Volkskraft verhältnismäßig doch nur wenig fördernder Gesellschaftsschichte» beseitigen oder doch auf das richtige Maß zurückführen wird (Beifall); wir schöpfen diese Zu» verficht aber auch nicht weniger aus dem Hinblicke auf den erhabenen Träger der Kaiserkrone Oester-reichs, der alle Volkskreise mit gleicher Liebe und Sorgfalt umfaßt und der. so wie jetzt, zu geeigneter Zeit wieder das Panier des weitern Fortschrittes zu entfalten wissen wird. (Stürmischer Beifall.) Mit gewohnter Begeisterung, ineine Herren, werden Sie daher einstimmen in das dreifache Hoch, welches ich ausbringe Sr. Majestät unserem con-stitutionellem Kaiser Franz Josef dem Ersten. (Die Versammlung erhebt sich und spendet unter lang, andauerndem stürmischen Beifall die lebhaftesten Hochrufe.) des geistigen Fortschrittes unaufgehalten vorwärts; Oestereichs Industrie.und Handel erblühen in nie geahnter Weise. Es kann daher nur jeder Vaterlandsfreund wünschen, daß die Verfassung endlich allgemein anerkannt werde, daß sie immer tiefere Wurzel fasse und sich entwickle. Darum bringe ich ein Hoch auf dir Verfassung, ihre Befestigung und Entwicklung im zeitgemäßen Geiste: Hoch! (Allgemeiner, langandauern» der und stürmischer Beifall.) Politische Rundschau. Laibach, 23. Dezember. Zuland. Das Hauptinteresse der politischen Discussion ist noch immer dem Verhältnis mit den Polen, der Frage zugewendet, wie Galizien sich end. giltig zur Wahlreform stellen werde. Eine allem Anscheine nach authentische Mittheilung über den Stand derPolensrage bringt der „Pester Lloyd." der den Sachverhalt also darstellt: „Das Mini- sterium hätte den Polen erklärt, es erwarte von ihrer politischen Einsicht, daß sie der Situation Heuilleton. Des ungarischen Räuderkönigs Glück und Ende. Man muß in Ungarn, namentlich im Alföld, Reisen gemacht, aus Tanyen, in Dörfern und Städten vorgesprvchen habe», um den Ruf, die einst ausgeübte Macht und da« heutige Auftreten vor dem Gerichte Rozsa Sandors, des in Ketten gelegten ungarischen Räuberkvnig», zu begreifen. Zahllose Broschüren und im Volke verbreitete Lieder, wie mündliche Ueberlieserungen, von der Mutter de», Kinde erzählt, besagen und besingen seine Tha-Een, die im Lichte sagenumlränzter Erzählungen mehr märchenhafte Heldenthaten, denn als Handwerks-müßige Schurkenarbeit erscheinen; die öffentliche Sicherheit war in Ungarn vor der Revolution längst "N nie geglaubter Mythos. Auf offener Landstraße Wurden Passanten zu Wagen und zu Fuß angefal-e», Postchaisen wurden regelmäßig ausgeraubt, und großen Städten, wir Szrgcdin, Vafarhrly, Krcs-rrmet ,c.. erschienen am Hellen Tage Räuber in einem Hause oder Geschäfte, in Gasthäusern oser Branntweinkneipen, aßen und tranken dort mit vollster Gemüthlichkeit und entfernten sich, sobald es ihnen angenehm schien, mitnehmend, was zu erhaschen oder zu ergreifen war. Richter und MagiftralSbeamte standen mit großen Räuberbanden, von denen sie glänzend bezahlt wurden, im Bunde. Der armen, zumeist berittenen Trabanten nicht zu gedenken, die heute selbst Räu-ber, morgen, wenn sie Abwechslung liebten, zur Sicherheit-wache rinstanden oder auch dir Reihenfolge umgekehrt befolgten. In den Städten hielt die Angst vor Blutrache jedermann zurück, officiell den Angeber zu spielen. Auf dem Lande waren Wirthe und Kleinhändler die befugten, ja der Verbindung wegen in Ansehen stehenden Hehler auf den Tanyen und ganz kleinen Gehöften. Dagegen wurde ein bestimmter Tribut bezahlt, mit Hilfe dessen Besitzer großer Herden oder Tristen sich von Raub und Brandlegung für gewisse Zeit loszukaufen strebten. Die Räuberbanden waren vorzüglich organisiert. Nie griff die eine der befreundeten anderen ins Handwerk. Groß und weit genug ist das gesegnete Ungarn auch für Hunderte von Banden, die im friedlichen, durch nichts gestörten Raub ihr Leben gläuzend verbrachten und nur von Zeit zu Zeit auf größere, ruhmreichere Thaten verfielen. Der verwrgenstr und geschickteste Räuberhäupt^ ling in jungen Jahren schon, der anerkannte Chef sämmtlicher Räuberbanden war RozsaSandor. Sein Vater schon, der berüchtigte Rozsa AndraS, der eine Viertelstunde weit von der Stadt Szege-din die Tanya bei DorozSma als sein Eigen de-saß, war ein bekannter, von den anderen Banden-führern geachteter Räuber. Die endlose Puszta, die Lenau so wunderbar besingt, war sein Terrain; dir dichten Wälder im mittleren und südlichen Ungarn waren seine Burgen; die elenden Landstra-ßen, in welchen Roß und Reiter stecken blieben, waren die grtreursten Helfershelfer. Der Vater AndraS wurde endlich einmal bei guter Gelrgcnheit erschossen, sein Sohn Sandor pflanzte jedoch da» Erbhandwerk fort und übrrtraf bald Vater, Großvater und Brüder. Es steckte ein heldenhafter Zug im schönen Sandor: verwegen bis zur Tollkühnheit und geschickt, wir weder vor noch nach ihm sich einer rühmen konnte, war er zugleich großmüthig grgen Arme, die er oft beschenkte, nur unerbittlich Rechnung tragen und im Äbgeordnetenhause für die Wahlreform stimmen werden. In diesem Falle sei die Regierung erbötig, jene Concessionen, welche in den Verhandlungen des Verfassungsausschusses über die galizische Resolution ausgesprochen wurden, der verfassungsmäßigen Behandlung zuzuführen und für dieselben einzustehen, wobei es umso eher auf Erfolg rechne, als die Stimmung der Verfassungspartei durch eine entgegenkommende Haltung der Polen in der Wahlreform-Frage einen Umschlag erfahren nnd sich überhaupt zu dem äußerste» Maß von Zugeständnissen an Galizien bereit finden würde. Außerdem wäre die Regierung ermächtigt, im Falle, als der Polenklub auf diesen Vorschlag eingeht, Sr. Majestät sofort einen Minister für Galizien präsentieren zu dürfen. Diese Präpositionen sollen jedoch auf die Theilnehmer der Conferenz sehr niederschmetternd gewirkt haben. Zwar erklärten dieselben sich nicht für ermächtigt, namens ihrer Parteigenossen eine Erklärung abgeben zu dürfen: allein so viel bezeichneten sie als feststehend, daß das Aeußerste, wozu sich die galizische Delegation verstehen könnte, darin bestände, daß sie während der Ver. Handlungen über die Wahlreform ihre Mandate zwar ausüben, sich jedoch der Abstimmung enthalten würden. Seitens der Regierung ließ man es an der offenen Erklärung nicht fehlen, daß man sich mit einer solchen Haltung nicht zufrieden geben könnte. Das Resultat war, daß die polnischen Abgeordneten die ministeriellen Vorschläge aä rsksrkll- übernahmen, ohne sich in der einen oder ändern Richtung zu engagieren. Die Stimmung, in welcher die Mehrzahl der galizischen Deputierten Wien verließ, war eine äußerst gedrückte." Der „Vorstadt-Zeitung" zufolge wäre es in der Eonferenz der Minister Lasser und Unger mit den galizischen Abgeordneten ebenso sehr der Inhalt wie die Form der Mittheilungen gewesen, welche eine liefe Verstimmung hervorgerufen haben. Baron Lasser erklärte den Polenführern in ziemlich dürren Worten, die Lage der Dinge sei einer Hartnäckigkeit von ihrer Seite ganz und gar ungünstig und sie würden entschieden falsch fpeculieren, wenn sie durch einen parlamentarischen Strike die Stel-lung des Ministeriums erschüttern zu können glaubten. Diese Stellung sei fester als jemals und einem Austritt aus dem Reichsralh würde die Regierung die Ausschreibung direkter Wahle» auf dem Fuße folgen lassen. Das Cabinet Auersperg habe mit keiner anderweitigen „Einmischung" in seine Maßnahmen und Ruthschläge zu rechnen, und zu ängstlicher Nachgibigkeit, zu behutsamer Schwäche erscheine die Situalion keinem von allen Räihen der Krone Veranlassung zu bielen. Die allerdings nichts zu wünschen übrig lassende Deutlichkeit dieser Erklärungen soll den Polensührcrn bedächtige Ueber- gegen die Reichen und namentlich gegen Juden. Der romantische Zug, der seinen, Charakter eigen war, machte ihn zum Herrn über Tod nnd Leben ganzer Gegenden, zugleich anch zum umworbene» Liebling der Frauen. Sandor war verschwenderisch, wo es galt, sich zu zeigen, und er halte dazu ererbtes, angestammtes Vermögen. Mit seinem Pferde, das er als der beste Czikos im Lande meisterhaft, unerreichbar be herrschte in Momenten der Gefahr, übersetzte er Dächer und ganze Militärcompagnien in rasender, schwindelnder Eile. So oft ein solcher Zug den kühnen Räuber vor der Verfolgung rettete, erschien er regelmäßig in der Stadt, um dort mündlich oder auf i» Gasthäusern znrückgelassenen Zetteln seine Heldenthat und seine» Ruhm zu verkünde». In Rozsa Scmdor steckt nebst dem Rinaldini ^ta lien« noch der schalkhafte, humorvolle Till Eulen spiegel. Hundert und abermals hundert interessante Züge leben >>n Vvlksi»»»dc, werde» hente noch mit Begeisterung erzählt und zu seiner Entschnldignng angeführt: Rozsa Sandor hat das Volk seine Missethaten bemahe gern verziehe». Dem Räuberkönig sollte seine Leidenschast für legung und Vorsicht in hohem Maße ersorderlich gemacht und unter anderem auch den Statthalter Grafen GoluchowSki und den Landmarschall Fürsten Sapieha zur vorläufigen Nichtanmeldung ihrer Demissionsgesuche bewogen haben. Im Lager der „S taa ts rech t le r" herrscht seit wenigen Tagen eine komische Confusion. Heute streiten sich in Prag Jung- und Attczechen über das „Staatsrecht" der heiligen Wenzelskrone herum, und die jungczechischen „Narodni Listy" werfen den Altczechen, also den Erfindern desselben, vor, daß sie nicht wissen, wo dieses „Staatsrecht" anfange und wo es aufhöre. Um diese Verwirrung zu beendigen, schlagen die „Narodny Listy" die Abhaltung neuerlicher Parteikonferenzen vor, auf welchen das böhmische Staatsrecht wahrscheinlich neu definiert werden soll. — In La i b ach lamentierte jüngst der „Slovenski Narod" darüber, daß die Slovenen keine eigene Politik treiben dürfen, sie würden sich sonst offen für die Wahlreform erklären. Heute müssen sie ihre bessere Ueberzeu-gung ihren in dieser Frage anders denkenden Stammesgenossen an der Moldau opfern, welche, „wenn sie wieder einmal ans Ruder kommen, der Slovenen gewiß nicht vergessen werden." Ausland. Die osfieiösen Mittheilungeil preußischer Blätter bringen bis jetzt noch nicht die definitiven Entscheidungen nnd lassen in ihrer Ver schlossenheit kaum ahnen, wie dieselben aussallen werden. Indessen nehmen die im ganzen gut unterrichteten großen liberalen Blätter doch an, daß die Gestaltung des Ministeriums nach einheitlichen Grundsätzen so gut wie verbürgt sei. Ein Correspondent der „Schles. Ztg." meint, daß vor Neujahr keine Entscheidung möglich sei, und er fügt gleich hinzu: „Es darf nicht wunder nehmen, wenn in dieser Zwischenzeit, ebenso wie in vergangenen Wochen, der eine Tag Las aufhebt, was der frühere mehr oder minder positiv gemeldet. Personen, welche den leitenden Staatsmänner» nahe stehen, versichern, daß diese Schwankungen ein natürliches Ergebnis der Lage sind. Noch kreuzten sich die Fäden nach allen Richtungen, und man dürfe nicht vergessen, daß der König das letzte Wort habe. Wie die Dinge heute stünden, könne alles wahr werden: einerseits der Rücktritt des Fürsten Bismarck vom Ministcrpräsidium, die Verlegung des Schwerpunktes des preußischen Ministeriums in die Reichsregierung, Ernennung der preußische» Ca-binetsmitglieder zu verantwortlichen RcichSlPnistern, Reform des Bundesrathes rc., anderseits die Erhebung EulenburgS zum Ministerpräsidenten, Vervollständigung des preußischen CabinetS durch Mitglieder, welche der Majorität des Abgeordnetenhauses nahe stehen." Frauen oft gefährlich werden. Zuerst verliebte er sich ernstlich in die Tochter eines Pserdehirten, diese vertheidigte er oft mit feinem Leben. Die zweite Geliebte war die in Szegedin sehr gut bekannte „Kati," deren Mann, welcher ihm sei» Eheweib nicht gutwillig abtreteu wollte, Rozsa Sandor mit einen, Pistolenschüsse die Hirnschale zerschmetterte. Von Katharina besitzt Sandor zwei Söhne, die ebenfalls Räuber wurden, jedoch lange nicht die Genialität des Vaters erbten. Zumeist wenn er mit seiner Geliebten auf der eigenen Tanha koste, wurde er von Soldaten, die das Häuschen umringten, überrascht. Im Jahre IW6 wurde er zum erste», male gefangen nnd in das Comitatsgefängnis abge-führt. Seine Geliebte befreite ihn in wirklich heldenhafter Weise »ach kaum einem Jahre. Während der Revolution wurde er von Kossuth als Ausührer eines gegen die Raitze» gesendete» Freicorps verwendet, später anch als Kundschaflcr in die komor« »er Fcslttiig geschickt. In beiden Missionen entledigte er sich seiner Ausgabe mit großer Geschick lichkeil. Unzähligem«! war ans seine» Kopf ei» hoher Preis gefetzt, so auch nach der Revolution. Niemals Graf Jtzen plitz, der preußische Handels-minister, hat sein Versprechen, die großen Bahn-linien künftighin durch den Staat ausbauen zu las. feu, durch die Einbringung eines Gesetzentwurfes gelöst, demzufolge der preußische Staat eine Summe vou 113 Millionen Thalern für Eisenbahnbauten aufwenden soll. Die Haupllinie, die gebaut werden soll, ist von Eydtkuhnen nach Metz, d. H. von der russischen nach der französischen Grenze. Neben den volkswirthschaftlichen mögen es auch strategische Motive sein, die die preußische Regierung veranlassen, an den kolossalen, zum Theil nichtpreußischen (deutschen Reichsboden) berührenden Bau zu schreiten. Der Herzog von Gra m o »t, bekanntlich bis zum 1ö. Mai 1870 französischer Botschafter in Wien, macht wieder von sich reden; er sieht sich veranlaßt, den Aussagen des Herrn Thiers vor der Enqnßtecommission, die unseren Lesern wohl noch erinnerlich sind, cntgegenzutreten, und protestiert vornehmlich gegen die Behauptung des Präsidenten, Preußen habe den Krieg nicht gewollt. Gramont bestreitet ferner ganz entschieden, daß die Herren Andrassy und Beust ihm gesagt hätten, Frankreich dürfe im Falle eines Krieges auf Oesterreich nicht zählen. Die österreichische Regierung habe ihn im Gegentheil beauftragt, »ach Frankreich folgendes zu melden: „Oesterreich betrachtet die Sache Frankreichs als die seinige und wird zu dem Erfolg der französischen Waffen in den Grenzen des Möglichen Mitwirken." Der Herzog behauptet, dies aktenmäßig nach-weisen zu können. Man darf darauf gespannt sein, was Andrassy und Beust auf diese „Enthüllung" erwidern werden. „Le Temps" bezweifelt die Wahr-heit der Aussage Gramonts. Zur Tagesgeschichle. — (Weibliche Jesuiten.) Das „Vaterland" biingl Enthüllungen Uber das Kloster de-Fräuleins Angelini in Innsbruck, welche einen inler« essanlen Beitrag zur modernen Kulturgeschichte liefern. Wir erfahren, daß es einen weiblichen Welt« kleruS gibt, klerieale Amazonen, die keine Nonnen sind, Töchter der Jesuiten, welche alle Freiheiten chreS Geschlechtes besitzen und doch eine wohldiScipli-nierle Ab,Heilung der streitbaren Armee der Kirche bilden. Das alles ergib! sich aus einem Berhör, das mil der Halbvonne Fräulein Zuchristian aus Bozen angestellt wurde. Echt jesuitisch wild das Kloster de» Fräulein Angelini dadurch vor behördlicher Ueber« wachung geschlitzt, daß man behauplet, eS enlspreche seiner Einrichtung und seinen Stalulen nach nich« den kanonischen Bedingungen. Solche Dinge sind nur in Oesterreich möglich. wagte es einer, ihn zu verratheu, niemals gelang eö, ihn für die Dauer zurückzubehalten. Im Früh« linge des Jahres 1850 lag Rozsa weinfroh und gemülhlich im Kukuruzfelde »eben seinem Gevatter Kiss und plauderte, als er sich plötzlich umzingelt und aufs Kor» genommen bemerkte. Das Erste war, daß er seinen Vetter Kiss. welcher wirklich der Angeber war, erschoß, dann überlieferte er sich den Soldaten. Sei» Prozeß, halb als politischer, als gemeiner ausgesaßt, dauerte volle drei Jahre, dann wurde er zum Tode durch den Strang ver-urlheilt und schließlich zu lebenslänglichen, Kerker begnadigt. Unzählige'Skizzen und Abbildungen schilderten Rozsa Sandors einsürmincs Lebe» auf der Festung Kusslei». Im Kaiserthnrme blieb cr » ^ahre, dann wurde cr bei zwei Gclegciihcile» amnestiert. Als Rozsa wieder in Szegedin eiulras, war »ach Augenzeuge» Jubel unter der Bevölkerung. So viele freunde und namentlich Freundinnen halte der Man» »iiter den Bauern nnd Bürger», daß ihm »», gute» Zeitvertreib nicht bange zu werde» brauchte. Während jedoch Rozsa seine acht Jahre auf der schrecklichen Fcslnng verbrachte, Halle» sich hier z» — Moralische Eroberungen. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" citiert eine be-merkeuSwerthe Stelle aus einer Rede, welche der niederländische Abgeordnete Kappeyne van de Cop-pells in deu Generalstaaten gehalten. Sie lautet: ,An unserer Ostgrenze hat ein mächtiger Staat sich riesenhaft erhoben. Viele sehen darin für uns eine Gefahr. Ich glaube die« nicht; ich habe mit Freuden die Einheit Deutschlands begrüßt. In der zustande gebrachten Einheit Deutschlands sehe ich eine Bürgschaft für die regelmäßige Entwicklung der Civi-lisation." Mal- und Provinzial-Angelegeicheiten. Lokal-Chronü. Berfassungsfeier. Die Thatfache muß als eine hocherfreuliche bezeichnet werden, daß sich die Feier der Verfassung bei uns nun schon seit Jahren förmlich eingelebt hat und dieses Fest von der Bürgerschaft Laibachs stets unter allgemeinster Theilnahme und in gehobenster Stimmung begangen wird. Auch der vorgestrige Abe.id, an welchem der hiesige constitutionelle Verein die diesjährige VersafsungSseier veranstaltet hatte, muß wieder als ein ungemein glänzender und animierter bezeichnet werben. Üm 8 Uhr, der für den Beginn der Feier angefetztcn Stunde, hatten sich bereis mehr als 150 Theilnehmer in dem mit Flaggen, Fahnen, Blumen und grünem Reisig ebenso freundlich als festlich geschmückten CasinoglaSsalon versammelt. Unter den Anwesenden befanden sich der Landespräsident Graf Alexander Auersperg, Landeshauptmann Dr. v. Kal-tenegger, Bürgermeister Defchmann, eine Anzahl Land-tagSabgeordne'e. die meisten Mitglieder besGemeinde-ratheS, außerdem Vertreter aller Stände in heilerer Geselligkeit an der festlichen Tafel vereint. Ais die Zeit für die Trinkfprüche herangekommen war, stand unter allgemeinem Beifall zuerst der Obmann des constitulivnellen Vereins Dr. Joses Suppan auf und sprach einen Toast aus Se. Majestät den Kaiser. Derselbe wurde von der Versammlung mit stürmischer Begeisterung ausgenommen, alle Anwesenden erhoben sich und hörten stehend die von der Musikkapelle intonierte Volkshymne an. Nach kurzer Pause meldete sich der Landespräsidenl Gras Alex. Auersperg zum Wort. Die gesammte Versammlung begrüßte ihn mit den freudigsten Zurufen, mit minutenlangem, brausendem Beifall, der sich mit gleicher Begeisterung wiederholte, als er feinen Toast aus die Verfassung und deren gedeihliche Forteniwicklung geendet halte. Nur von den Vorträgen der Regimentökapelle von Sachfen-Meiningen unierbrochen, welche den Abend über ein gewählte« Programm in trefflicher Weife executierte, folgten die weitern Reden in ununterbrochener Reihe. Hause die Verhältnisse geändert. Biele der alten Kameraden waren friedliche, verheiratete Bürger geworden und standen als Bürgermeister oder Be-amte an der Spitze von Gemeinden. Die Justiz war wohl nicht uni vieles besser, dennoch aber etwas geregelter geworden. Die Bandstraßen waren schon zum Theile fahrbar, da« Räulierhandwerk hatte Schwierigkeiten bekommen. Ei» neuer Factor vorher nnbekannt — war inzwischen dazugcireten: Ungarn hatte Eisenbahnen erhalten. Im Jahre 1868 unternahm Rozfa Sandor nur einigen muthige» Genossen den bekannten An-saU auf den Ei>ciil>ah»;ug bei Felegyhaza, »nd dieser verwegene Streich sollte dem Nüuberkönig zum Verderben werden. Die inzwischen ans Ruder ge-loinmcne ungarische Regierung entsendete Raday in ränbcrunigcbcnk Alfiild, und mit dem Auftreten ^tfes nicht minder als Rozfa Sandor selbst berühmt gewordene» Mannes begann in Ungarn für Nüubcrgilde eine bittere, verderbenbringende Aeit. Rozsa Sandor wurde mit großer Lift in die ijkgedincr ^cstnng gelobt, und seil wenigen Tagen steht de> landcsbcriichligtc Rättberhaiiplling aber-"wlo, und wie anjunchmcn ist, zum allcrictziciimalc vor seinen Richtern. E« toasteten Landeshauptmann Dr. v. Kaltencgger, von der Versammlung wie auch die folgenden Redner aufs lebhafteste begrüßt, auf Oesterreich, Er tl auf den Reich«. rath, denen Dr. Schaffer mit einem Trinkspruche auf die deutsch-österreichische Partei und Laschan mit einem solchen auf da« Ministerium folgten. Ein nächster Toast galt Kraiu, vom Bürgermeister Defchmann unter lebhaftestem Beifall ausgebracht, ein weiterer vom Ludwig Diemitz gesprochen dem Grafen Anton Auersperg (Anastasius Grün.) Hierauf toastete Dr. Alex. Supp an auf die verfassungstreue Bürgerschaft, Dr. v. Rühling aus den verfassungstreue» Lehrerstand. Dr. Keesbacher trug ein wirklich vortreffliches, humoristisches Gedicht: „Man sicht die Wirkung, aber kennt die Ursache nicht" in ebenso köstlicher Weise vor und erzielte damit einen durchschlagenden Erfolg. Den Schluß der Redner bildete abermals Dr. Josef Supp an, der die zum schönen Feste aus verschiedenen Theilen des Landes erschienenen auswärtigen Vereinsmitglieder unter lebhafter Zustimmung aller Anwesenden herzlich begrüßte. Die Versammlung war allen Reden, mit deren ausführlicher Veröffentlichung wir bereits heute an anderer Stelle beginnen und von denen einige eine geradezu zündende Wirkung hervorbrachten, mit regster Theilnahme gefolgt. Die Stimmung war den ganzen Abend hindurch eine wahrhaft gehobene, und die erfreuliche Thatfache, daß die liberale Partei die Feier der Verfassung diesmal befriedigt von der Gegenwart uud hoffnungsvoll in die nächste Zukunft blickend begehen konnte, trug gewiß nicht am wenigsteu dazu bei, daß sich das vorgestrige Fest, im würdigen Anschluß an seine Vorgänger, abermals zu einer glänzenden polnischen Manisestation der BerfassungSpartei in Kram gestalteie uud unzweifelhaft allen Teilnehmern in der freudigsten Erinnerung bleiben wird. Schließlich sei auchnoch EhrseldS gebührend erwähnt, deffenLei-stungen in Arrangement, Bedienung, Küche und Keller nichts zu wünschen übrig ließen. — (Das Consortium der laibach-karlstädter Eisenbahnlinie) ist bereits um die Vorconceffion zum Baue der genannten Strecke über RudolfSwerih nach der kroatischen Grenze einge-schritlen, — (Der ve r a n tw o r t li che Redakt eur der Politik) wurde wegen eines aus Laibach gebrachten Artikel« zu 6 Monaten Arrest und 1000 fl. CautionSverlust verurtheilt. — (Be g et ati vn ö - Eur i os u m.) Alseinen neuen Beweis der heurigen abnormalen WitterungS-verhälmisse schreibt man aus Görz, daß dort am 15ten d. M. auf einer Wiese GraS gemäht wurde. Es waren bei dieser Ärbeit drei Mäher den ganzen Tag beschäftigt und die abgemähien Schwaden liegen noch heute da, angestaunt von den Passanten, denen eine Heuernte um diese Jahreszeit gewiß sehr merkwüi-ig erscheinen muß. Auch findet man auf den Feldern bei Görz ganze Sträußchen Weizenähren mit vollkommen entwicketien reisen Körnern. — (Instruction sür Bezirk Sschul-Jnspektoren.) Der Minister sür CultuS und Unterricht hat aus Grund der tztz 14 und 15 des RcichSgesetze« vom 25. Mai 18V8 »nd nach Anhörung de« Landes-Schulraihc« für Galizien eine Instruction sür die provisorlschen BczrrkSjchul.Jnspekloren in Galizien erlassen, die mit 1. Jänner 1873 in Wirksamkeit ireten soll. Wir entnehmen derselben i solgende bezeichnende Stelle: „Neben dem Unterrichte und der Art der Ertheilung desselben richte der Be-j zirksschul-Jnspekwr seine Aufmerksamkeit aus die Zucht und Ordnung in der Schule, sowie überhaupt auf die Art des Lehrcr«, die Schüler zu behandeln, und die in dieser Hinsicht angewendcten Mittel. Dazu hat er auch von der sonstigen Haltung dcS Lehrers sich genaue KenniniS zu verschaffen. E« ist nämlich »ichl genug, zu wisse», was und wie er lehrt, den» er wirkt noch erfolgreicher durch das, was er thut und wie er lebt. Seine Haltung in der Schule und außerhalb der« felben, sei» Thun und Wandeln, kurz sei» Leben nach allen Seiten übt auf die Jugend, ja auf die ganze Gemeinde entweder einen segensreichen oder einen schädlichen oder sogar einen verderblichen Einfluß. Religiosität, Moralität, gewissenhafte Pflichterfüllung, Bescheidenheit, Friedfertigkeit und Verträglichkeit sind die unentbehrlichsten Lehrertugenden, nach ihnen richtet sich der Einfluß de« Lehrers auf die Kinder und ihre Ellern, sie sind die Grundlage seines Verhältnisses zur Gemeinde, zur localen Schulaussicht, zum Pfarrer, Gutsherrn rc. Der Lehrer halte sich fern von allem Partei- und Coterienwefen in der Gemeinde, meide alles, was zu Hader und Zerwürfnissen in derselben führt, ja noch weniger lasse er sich eine Herabwürdigung der Schule zu einer Brutstätte socialer oder politischer Agitationen zu schulden kommen. Den Lehrern Warnungen, Rathschläge, Belehrungen und Ermahnungen zu ertheilen, und dies sowohl in pädagogisch-didaktischer Hinsicht, als auch in betreff ihrer ganzen Haltung, ist der Bezirks-Schnl-rnspector nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet. Sic sollen sich als Resultat der' Schulvisita-tiou von selbst ergeben. In einklassigen Schulen er-theilt sie der Bezirks-Schnlinspector dem Lehrer nnter vier Augen, in mehrklaffigen iu der auf die Visitation folgenden, unter seinem Vorsitze stattfindenden Conserenz." — (Spende.) Herr Ritter v. Gutmannsthal-Benvenutti hat dem krainischen Aushilfsbeamteu-Krankenuntcrstützungsvereine eine Obligation Pr. 100 Gulden gespendet. — (Kalender für 1873.) Die Kalender der BerlagShandlung C. Dittmarfch in Wien, teilweise seit einem halben Jahrhundert eingebürgert, zeichnen sich durch ihre hübsche Ausstattung und praktische Verwendbarkeit aus. — Der beliebte consti-tutionelle 15 Nkr. -Kalender enthält nebst dem Bilde des Weltausstellungs-Palastes einen sehr beachtenswerthen Aufsatz über dieselbe und ist durch seine Fülle des Inhaltes und den fabelhaft billigen Preis der größten Verbreitung würdig. — Der Ge -fchäfts-Notizen-Kalender gehört in die Brieftasche jedes Geschäftsmannes, da er einen unentbehrlichen Rathgeber bildet. — Der Portemonnaie - Ka l e nder mit den reizendsten Köpfen weiblicher Schönheiten trägt seine Bestimmung an der Stirn. — Der Damen-Kalender bildet nicht allein seiner brillanten Ausstattung, sondern auch seines Jnhilces wegen eine sehr paffende Festgabe. Seine MonatS-Sinnsprüche in 3 Sprachen, die kleinen Aussätze über Garten, Küche, Keller, die aus-gewählten Gedichte find höchst schätzenswerthe Beigaben. — Außerdem liefert die Verlagshandlung alle Gattungen von Wandkalendern vom größten Placat-format bis zum kleinsten Salonkalender. Besonder-praktisch erscheint uns der Br i e fta sch e n > Bl at t » k ale nder. — (Schlußverhandlungen beim k. k. Landesgerich Laibach.) Am 2. Jänner. Johann Krumpestar: schwere körperliche Beschädigung; Thoma» Markeä und Genoffen: Diebstahl; Simon Mali und Genoffen: Diebstahl. — Am 3. Jänner. Johann KoSirun und Bartelmä Ribnikar: schwere körperliche Beschädigung; Franz Slepic: schwere körperliche Beschädigung ; Joses PoHlep: Betrug. ___________________ W-lreruutz. Laibach 23. De-ember. Gestern nachmittag« Sonnenschein. Heule Höheniredel aiihallend, »Wall Wärme: Morgens 6 Uhr -j- O.l', nachmittag« 2 Uhr - 1.0° 6. (1871 -t-O..Ü ', 1870 -9.3") Barometer im Falle», 739.54 Millimeter. Da« vorgestrige LageSmittct der Wärme -s- 1.9", das gestrige -j-0,8"; drzirh»ngsme!s>- „in 4.0' und 3.2' ttlier dem Normale. Weichste Auswahl von schönsten und geeignetsten Fcstgescheukcn: llils r reichliaing >' Lager von Fugolläscliriktsi», Villlvrdü^ltvrr», Viclitvra u»d LlLssÜLlrn in seinen elegaulni E>ulii>»d ». uiidLrrnnt^vvi-lLvii, l'ko- toxrapltivl». Ovlxvluilllll!!» »ud OvItLrkvaüruvI» ditllvrn mit »ud ol»e tHvIdllchme», re. W. v. MW' L N UMfs Buchhandlmig in Laibach. 1.08V üsn !». Ungar. 81aal8lottvi'is, Ziehung schon am 27. Dezember d. I., Hanptreffer 40.000 «ulden ö- W. in Gold L fl. 2.50 ü. W. Or^«tit-I'roni»88vl» für die schon am 2. Jänner k. I. stattfindende Ziehung, Haupttreffer 2««.««« fl. ö. W., L fl. Z.50 und 5« kr. Stempel. Lose der wiener Armeu-Lotterie Ziehung am 25. Februar k. I Haupttreffer 1VVV Stück Dukaten ö 50 kr. (bei Abnahme von 5 Stück 1 Stück gratis) sind zu beziehen durch (711 18) Li»Ä«LL VLrrvlL) Sackftratze Nr. 4. Briefliche Bestellungen werden prompt efsectuiert. Morgen wird das um 4 Uhr ausgegeben. .Laibacher Tagblatt" Theater. Heute: Zum Bortheile de» Schauspieler» und Sänger« Larl Mi d an er. Ein Wort an ven Minister. Genrebild in einem Aufzuge von Langer. Personen: Fürst jkauuitz............................Hr. Ausim. Lafleur, Kammerdiener.....................Hr. HLller. Lorenz Dangelhammer..........................Hr. Midaner. Nettl, seine Tochter......................Frl. Hardt. Monsieur Auberdin ...............Hr. Platt. Madame Auberdin, seine Frau ... Fr. Kroseck. HanSl, Stieselputzer.........................Hr. Zwerenz. Salomon Oppenheimer.......................IM. Kotzky. Diesem folgt: Ein moderner Wichfier. Soloszene mit Gesang von Lechner, vorgeiragen vom Herrn Zwerenz Zum Schluß: Dir scköne Äalathea. Komische Operette in 1 Auszuge von Suppe. Personen: Galathea, eine Statue........................Fr. Kropp. Pygmolion, ein junger Maler ... Hr. Stoll. Ganymed, sein Diener......................Frl. Hardt. Myda«, Kunstcnthusiast....................Hr. Ausim. Lottoziehung vom 21. Dezember. Trirst: 14 38 20 8 26. «teuer Börse vom 21. Dezember »«Id wa„ »1.« «7c «,»»»« »«Id Ware ««» 6L.75 »». dto. 70.70 70.80 k,s« »oo I«>1 . W.- S« 50 »,ik „v !»«>, ü»se »»u i»««. Faxt». 101 7» I»« -l«» »L 108.50 l»5 50 I4S.— ov» i. »ttyevl-ud LaiaNl t r^»al. u. «Iar.2 . - »i »».- ! «.7» »< - 8».« U.7« ^ 7».7b »o.ro Lvt-U - «»»> - «odeucrcr.» ^«fi. - »l«i««. »«öa, .«»ftrt» »«i-Sa>»t4-vadir »t.-»«».»« . . . . »«ts. Ar-at-g«I«l4d.. «»».Mom. «ad» . «»««»». «.w. v«rl»»d. lt»L. »od.-«r«dtta»ft. Bod.-Lretl' >»r»u »«7. !»«.- ««.7» »»» 7 »»4. II«» 1,7» «0. -^1».-' », >o» «7. I I„ so I«.— »,»» »«0 !«».-!»».— »,.7» «» -»I». >7« „3 »»»«» «6 -17».— >78.— »»». »»».«: »»»o »».»o «7.7» 88. N» « 10» 7» «17« 8».»v t. >«I. NVP'kd v!U>d..»-l.,Il«X>S'. dt». Kov»«»it. v-'-rdd. <»»0». »M.) vtaat»»ay» »r. «tü« »r. «t. »«7 ka»» »«,»» io» >l. s. » . Doil.-Dampssch.-O'! ,2 IOV fl. »M. . l«V». «»t !». r.W. . i.W . tv . «» . «° . »0 . »0 . lv , lv».». Sotm V»IM> . . «I»r« . . »7.L0 ««.-ir».- l«.-i«.- i«>. »,.»» s».- IVI.K I0I.»v t« so >8». »»so »SSV l>7 »0 II» i« L«. »».- K» ül-10 - II »7.LV «»« »b0 »7L ,»7!> »» d» „ »»— I,L> »«.» Ib.lt, 0^««. lvofl.««»!'.». »» »» »,«, stran« »oofl. . , »» 70 >,, ,<, c«ud»u »« Vs. »t«rl. »«».« l, , 70 Par!» IVV ftianc« « 75 i,„z «17 ».1» «V-Alanc»jU>i' . . « '«' «H' «nein»lhal,k I»«.7S IU8 7» IV». Telegraphischer CurSbericht am 23 Dezember Papier-Viente 66.4«. — Silber-Rente 70.90. - 1860er «taatS »nlehen lOI.7b. «ankactien »63. - LredilNtt.üO. — London 109.55. - Silber 10« 80. — « k. Münz-Ducate» —. — SO-Franc Stlicke 8.76. (752, Nt'M'chiii'M'r M>Il> wird ,u Georgi 1873 ausgenvmnikii. Auskunft erlheill dn» in Laidach, Hauptplatz 313. Hrrren-, Dameii-, Kin-nwüschk aus guten Stoffen, eleganter Schnitt, sorgfältig und dauerhaft genäht, kaust inan billiger wie überall in der Niederlage der kaiserl. kömgl lanLesPiivilegiertru erstell krmWlischMrik de« <730d 2, Vino. Wo8e!lN3gg, Laibach. Ha»iitiislitz 237. g^" Aufträge oon auswärr» werden besten« auS-geführt, Stoffmuster uüd Prei»couranle franco zugefandt. Li> iieI. l. WM Ser Mm. KeMM. Ei«ln-«,,g. Das k. k. Offizierskorps der Garnison vcraustaltei am Sylvksterabeiidc in den Lokalitäten der Schießstätte eine UbendunterhaLLung, zu welcher die säinuttlichen* ausübenden und deitragenden Mitglieder der philharmonische» Gesellschaft freundlichst eingeladen sind. An'ang um 7 Uhr Bon der Direction der Philharm. Gesellschaft. Ein Lpilvptiselw Li Lmptv briestivll :is>!»rl sii>'kpilt-pÄie o»-. «». ILIIII«rI», Senlin. l.ouise„-strgssv 45 .Vuxienbl^.kli,^, !>I>^e tsll88NlI l'!>ti«»t«n i„ lteksiiillunj;. ,732 5) ZillShMS ober der Schießstätte gelegen, einstöckig, mit schönem Garten, ist unter billigen Bedingnissen zu E verkaufen. Auskunft ertheilt das knnoncon - öunvau in Laibach am Hauptplatz Nr. 313. (747—2) Bon heute ab täglich frische Vas Pfd. 4« kr. im Mehlgeschäste am Jakobsplatz Nr. 148. l74ö 2) r«°°>-,)rl,e!i lue 6en vesitrer immer 6en Wertli beidekslt UI»1 vo>lurtck ikm üderliies lii« Ldsncs »us becieutenlie Oevinne xelic lon ist; gls desoixiers vortlieilkslts 1.ose sin6 ru empleklen: 8»lri>»urK .->«»--» Iün»«r....«.»M.»..... und »obei m,u »»»»»«»»»»« in 4 riekunxen suf Usupttee^sr von 40.000, lZ.OOO, 30.000, lZ.000 H. »pislt. 0>e xelertibte Weekselstude veeplliolitet «ick nsmlicd s»s bei ikr bis 3. ^iinnse 1873 rum Preise von 30 ll. pe. Ltüek xel^sulten 8»Irl)urger 1>os« rum volle» ^»Ilsulspreise »scli erlolxte» 4 Xieliunge», unä rvsr vom 1. bis 5. 8ep-teintier 1878 rurU, lcruki,»!«» !-«>»« vt»,e Veeplli, tle» KUvIcli-uI«» rum »I«rn>»>on L 2K k. pr. 8E»i«81 «. »» «ntricbten ist und m»n n».k Xbr»KIui>x de» 1>ospreises dss 0rixinsl-8!>lrbur>?er 1-os »usxetol^t erkült. VLKrevä äer LilliLdlaux spielt man ßrar Llleia Lat »Ile IreSer mit. HG«ek8vl8luk« iler k. k. prtv. wiener IlLnäelkbunk. vorm. .1. l). S8«1ken, Vielten IS. 709 10- /u liLdsn ksi loli in ü i b rt v t>. Ausverkauf des '80llVN r-> s rr s Julius Maver' Glllalltmk-, Nmlldtrgkr-, Kurz- M SpirlVlllkll-Lligtts zu tM'illi'iill sieraf>,les>1;ten pikise». MM" Sehr m empfehlen ist das noch immer com-let und Mt for-WE" tierte TPielwaren-Lafter um den iiaii»«,, «-stenpreiS. vl-. ^l086lT6- (706—5) Masseverwalter. Ausverkauf r L rr L r» « Druck von Jg» v. «leinmayr L Fed. vamberg in Laibach. Verleger und siir die Redaclion verantioortlich: Ottomar Bamberg.