Nr. 250. Mitwoch, 31. October 1900. Jahrgang 119. Mblicher Zeitung. l«hr,a »! >?"?"p"l«: ^ Postveisendung: aanzjählig 30 X, halbMrlg lk li. Im «omptolr: aanz. ^l ' halbjährig ,l «, «Üi die «usteNun« »»« Hm>« aanzjähr!» » ll. - Instlttonsgtbür: Für llrin« -»nisrate hl« ,u » Zeilen 5» k, alöheie per Zfllr l« l>: bei ü!te«n M,d,ll,ol,mgfn per Zelle « b. ^^ Des h. Feiertages wegen erscheint die nächste ^__Nummer am Freitag den 2. November. Mit 1. November beginnt ein neues Abonnement auf die Laibacher Zeitung. !lnv,^»^lünumerations«Vebinngen h^h^, ""ändert und betragen: "." s°!»v»rftndun,: silr Laibacht h°NrÄ " ?" lc -" ^ ganzjäbng . . »2 K - k dier/Ä«^. " - » halbjähriss . . I» . - » NU)n"/,7?"a . 7 . ll0 . vierteljährig . » . 5« . "°Mch... 2 . llo . monatlich... l . »5 « Nonn.^ie gustellung ins Haus fllr hiesige «nenten per Jahr 2 Kronen. Varlm3^ ^^ Pranumerations - Veträge wollen "»ret lngesrnde, werden. v. Kleinmayr se Fed. ßamberg. Nichtamtlicher T-Heil. Vatican. Nie itali '^^' ^' "lld aus Rom geschrieben : Über dip l''^^ Negierung bereitet einen Gesetzentwurf finden si^?"""len Palatinalkirchen vor. Diese be- ^nigre ck. ^Msächlich ll" Gebiete des ehemaligen den z^tz^ Neapel und waren früher unmittelbar auch ^ "M von Neapel unterstellt, von denen sie A?'ge vn c^'^ Kirchengut erhalten hatten. Die Mvil^w lien ^'"^ """ "''^ ""cu Rechten und ^er I^s, Mcchtsnachsolgcr der Könige von Neapel, dle ssi^ '<' „und Cllltusminister Gianturco beabsichtigt, Weie„ y?!"er ä«r Errichtung eines Institutes zur l "den w. ^ . "6 der jungen Geistlichen zu vcr-'Udclil)^""lye in erster Reihe in den Palatinalkirchen ?t> in al!!' dann jener in den königlichen Kapellen »ig ""°eren Kirchen, welche die Regierung für .He bai ^"l ""d. In der intransigenten clericalen ^a^ ,.°leser Vorschlag lebhaste Beunruhigung "e wolle'^^W beschuldiut die italienische N.gie/u^,. MürliH " Schisma schaffen. E« fcheint nuu recht Mlen ,°" '"n. dem Minister Gianturco solche fische m"."^"' denn es wird versichert, die ^N^l^rung gedenke in dieser Hochschule. falls deren Errichtuug zustande käme, einen streng katholischen, orthodoxen Unterricht ertheilen zu lassen, und verfolge nur den einen Zweck, das intellect uelle Niveau der Geistlichkeit zu heben und Priester heran« zubilden, die mit der Ergebenheit für die Kirche auch Liebe zu den Wissenschaften und zum Vaterlande vereinigen. Angesichts des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche in Italien darf wohl als zweifellos erachtet werden, dass die Gründung dieser Hochschule den ernstesten Hindernissen begegnen wirb und dass nicht zu erwarten steht, der Vatican werde diesem Plane seine ermuthigende Zustimmung ertheilen. Frankreich. Die Regierung und die öffentliche Meinung sind jetzt wieder von der «clericalen Frage» sehr in Anspruch genommen. Alle Politiker, die in jüngster Zeit öffentlich das Wort ergriffen haben, nahmen diesen Gegenstand zum Thema ihrer Auseinandersetzungen, und man konnte beobachten, dass in allen Reden eine scharfe Unterscheidung zwischen Katholicismus und Clericalismus gemacht wurde. Jeder verwahrte sich dagegen, als ob er dem Katholicismus nicht vollste Achtung zollte, und allseitig wurde die Nothwendigkeit betont, dass die Republik zu der Weltgeistlichleit in guten Beziehungen stehe und die Bestimmungen des Eoncordates in ent-gegenlummendem Sinne zur Anwendung bringe. Ebenso nachdrücklich betonten aber alle republikanischen Redner, dass es unabweislich sei, die Verhältnisse der Ordens-geistlichleit einer Neuregelung zu unterziehen. Die Ordensgemeinschaften haben in letzter Zeit eine feindselige Haltung gegen die Regierung eingenommen; ihr Bündnis mit der Opposition kam im Verlaufe der An« gelcgenheiten, die sich in den letzten drei Jahren in Frankreich abfpielten. fchr deutlich zum Vorscheine. Ja noch mehr, man hatte Gelegenheit, zu beobachten, dass zwischen gewissen Ordensgcmeinschaften und den gesehmäßigen Vertretern der kirchlichen Autorität ein sehr heftiger Gegensatz bestehe. So ist beispielsweise zwischen drm B^chose von Laval, Mgr. Geay, der in Ueder» einstimmung mit den Anschauungen des heiligen Stuhles gute Beziehungen zur Regierung aufrecht hält. und dem Orden der Oblaten ein Conflict ausgebrochen, der in der kirchlichen Wllt großes Aufsehen erregt hat. Da durch derartige Conflicte eine bedauerliche Agitation hervorgerufen wirb, welche die Gefahr birgt, dass sie sich verallgemeinere, erscheint es nothwendig, Maßregeln dagegen zu ergreifen. Das ist nun der Zweck des Vereinsgesehes, das demnächst vor die Kammer gelangen und die Klostergemeinschaften veranlassen soll, ihre Lage neu zuordnen, widrigens über sie die Auflösung verhängt würde. Die Regierung wird alles aufbieten, um dieses Gesetz zustande zu bringen, und die Umstände berechtigen zur Erwartung, dass es von der Kammer und vom Senate im Laufe des Jahres 1901 angenommen werden wird. Es hat den Anschein, als ob die Streitigkeiten, die infolge des internationalen Socialistencongresses zwischen den Socialistenparteien in Frankreich entstanden sind, demnächst beigelegt würden. Seit einigem Tagen finden Verhandlungen zwifchen der französischen Arbeiterpartei, der socialistisch»revolutionären Partei und der ^1Ii»no6 ooinmumnw und anderen statt, die den Zweck verfolgen, eine Einigung der socialistischen Parteien zu gemeinsamer Thätigkeit herbeizuführen. Da die Parteien einander gegenfeitig Zugeständnisse machen, erwartet man einen günstigen Ausgang der Verhandlungen. Bekanntlich bildet der «Fall Milleranb», das ist die Frage der Theilnahme eines Socialisten an einer bürgerlichen Regierung, den Hauptgegenstand der Meinungsverschiedenheiten und die Ursache des Parteischismas. Nunmehr soll die Versöhnung auf folgender Grundlage vereinbart werden: Die Entschließung des Herrn Millerand soll aufhören, einen Gegenstand des Angriffes zu bilden; in Zukunft soll aber keinem Mit-gliede der Partei gestattet sein, in einem bürgerlichen Ministerium mitzuwirken. Politische Uebersicht. Laibach. 30. October. Im Ministerium des Neußern fand am 29. d. unter dem Vorsitze des Grafen Goluchowski abends eine gemeinsame Ministerconferenz über die Frage der bosnischen Bahnen statt, an welch« auher den gemeinsamen Ministern, beide Minifter-präfide/l/e/l, öt'e FinanMl'nlster, Handelsminister sowie Ei^enbahnmnnfter theilnahmen. In den bisher stattgehabten Berathungen wurde über wesentliche Fragen eine Einigung erzielt. Anderweit« blieben ewige Antrüge in 8u»ji6N8o, deren Erledigung einer Schlussconferenz Feuilleton. Im Sterbegemache. h, 9n t," b«" Slovenian des «. Kuntel. tzn^enbaf.^"aM Stube flimmern Kerzen an "schein unt^Z ^ °"^" ^""" lugt matter F langen ?. bl'ckt auf den bleichen Mann, der ein /^ Wuch,/? "°" der Welt geschieden. Im blick, '^chtiap« dle verlassene Witwe,- an ihr lehnt ^l.der Z^s Kmd. In scheuer Verwunderung N^e 5 das iu<Ä,'^"> regungslos daliegenden ^ >be UK" '^ H"i erfasst noch nicht dle tüb?'° auf d?„. ?."! Er war ja seit langen Monaten z"N "ur w^ankenbette gelegen, ohne sich zu ^8n ' s"hn3 " 'b"c "e Schmerzen zu heftig «"-.. Der l."<.°"l und öffnete seine trüben "ber /"fstühn°n °^ ""b «ick, dass er niemals ^nn^ nimmt 'N"^ls wieder aufblicken weide; lt l?."' wiil>r-«^? wunder, dass soviele Lichier X " lich's n? der goldige Tag zur Erde flutet; ^len^^'slellt n«! "klären, warum jene schwarze ^.ttreuz^d der V,^ daraufgelegt, ihm ein ^izt '>e er l^? "dle Hände gedrückt worden . . ., >°r 'H in s^ laute Weinen der Mutter hört. '>tn'^Thlü"^, Herzen ein unbekannte» Weh ^schlingt «! >.'"?en sein hageres Gesichtchen; >. Un?b lew s,l« ^mächtige Hand um ihren «t ihre Brust. .. ^H>en. 3 d'e Lichter; oben auf der Straße iu wlck, "" verdüstert sich das armselige, ""««m man üw eimge Stufen ge- langen kann — die Leute eilen auf dem Straßen-pftaster dahin — alles wie sonst! Ja, e2 ist auch alles so draußen, wie es war! Soll etwa die mensch. Uche Arbeit stillestehen, wenn einer seine Be-schaftiguna. verließ und schlafen gieng, da er zu müde geworden? Sollen die fremden Leute ins Sterbe» zimmer den Todten, den sie nie gekannt, besprengen kommen, sollen sie etwa die Witwe trösten, von deren Dasein sie nicht einmal gehört? Unbilliges Verlangen l Es rausche also das Leben, wie es früher gerauscht und wie es auch fürderhin rauschen wird.. . Alles wie sonst! Nein, auch so ist's nicht. Die Witwe ist an diese seltsame Ruhe, diese Todtenstille nicht gewöhnt. Wie friedlich er daliegt, der arme Dulder l Nicht einmal jener tiefe Leidenszug lagert auf dem eingefallenen Gesichte — ergeben, mit Gott versöhnt, schied er hinüber in die Ewigkeit. In der letzten Zeit, als ihn die unheilbare Krankheit monatelang ans Bett gefesselt, hatte sich die Frau derart an all jene heiligen Dienste der menschen-freundlichen Hilfeleistung gewöhnt, dass sie einen, zwei Augenblicke gar nicht begreift, wie sie so ohne Be-schäftigung im Stuhle zu lehnen vermöge. Hört sie denn nicht wieder den unterdrückten Seufzer, der sich dem leidenden Kranken entrungen ? Jener furchtbare, trockene, hohle Husten — schneidet er nicht wieber in ihre Seele, wie in den jüngsten Tagen? Nein, er liegt friedlich auf der Bahre — ihr ist's fast. als müsste sie Gott für die Güte danken, dass er ihn von seinen unsäglichen Leiden erlöst. .. Dass er sie allein in der Welt gelassen mit dem unmündigen Kinde? lls thut ihr nicht so weh l Sie ist der Arbeit gewohnt, ihre Kräfte sind noch nicht erschöpft — so Gott will. wird sie wohl sich und ihr Kind ernähren können. Während der langen Krankheit gab es ohnehin keinen Verdienst im Hause — was sie sich mit Nähen in den stillen Nächten er« worben, dies war alles. Allein Gott bewahre, dass sie ihn anklagen würde, ihn, der nichts verdienen tonnte! Er trug keine Schuld daran, wenn er im Bette liegen musste; solange es gegangen, hatte er sich abgemüht und hatte gelitten — ein besserer Gatte, Vater hätte er nicht sein können! Ja, und dies eben ist's, was ihr die Thränen in die Augen treibt: Wie hatte er sie geliebt vom ersten Augenblicke, da er sie kennen gelernt, bis zu jenem letzten Momente, als er fast ohne Bewusstsein aus sie geblickt und leise, kaum fühlbar ihre Hand gedrückt! Jener Blick — sie verstand ihn nur zu gut. Warum hatte er scheiden müssen im schönsten Alter, wo ein besseres, nicht durch Zufall, sondern durch langjährige Arbeit geschaffenes Leben hätte anbrechen können? Einiges hatte er sich erspart, drückende Schulden gab es nicht, und mit kindlicher Freude erzählte er ihr, dass es bald möglich sein werde, aus der ärmlichen Behausung, deren Luft ihm die Brust abdrücke, zu scheiden und anderswohin zu ziehen, aus der unterirdischen Stube in ein freundliches, sonniges Heim. Jetzt, er zog wohl in ein ewig sonniges Heim, aber sie beide, die sie ihm alles in der Welt waren, sie hatte er allein gelassen! Sie mag nicht klagen über den göttlichen Rath« schluss. Sie hat genug ertragen, sie wird auch diesen Schlag verwinden, obschon sie unter dessen Wucht erzittert. Nur um dies Eine steht sie: Gott mbge sie ^ gesund «hatten, mcht ft ^chr ftr ft, als ftr ihren Laibacher Zeitung Nr. 250. 2050 31. October 1900. vorbehalten wurde. Diese Schlussconferenz wird, da die ungarischen Minister mit Rücksicht auf die bevorstehenden Verhandlungen im Parlamente nach Budapest abreisen mussten, in den nächsten Tagen abgehalten werden. Baron Dipauli hat eine Erklärung des Inhaltes veröffentlicht, dass er auf eine Candidatur in der fünften Curie verzichte und weder in der dritten und vierten Curie diefes Bezirkes (Etschthal) candidieren, noch eine eventuell auf ihn fallende Wahl annehmen werde. Der deutsche Colonial rath ist zur Berathung der für den Reichstag bestimmten, die Colo-nien betreffenden Anträge der Regierung für Donnerstag, den 8. November, einberufen worden. In Toulouse hielt am 28. d. M. der fran« zösische Ministerpräsident Waldeck-Rousseau seine feit langem erwartete Programmrede. Er betonte in derselben, dass das Werk der republikanischen Ver-eimgung auf das Land wohl schon eine beruhigende Wirkung ausgeübt habe, dass aber noch zahlreiche Gefahren die Republik bedrohen, zu deren Bekämpfung die Regierung entschlossene und von ihren Grundsähen durchdrungene Mitarbeiter benöthige. Der Ministerpräsident gedachte auch der erfolgreichen Thätigkeit seines Cabinettes auf dem Gebiete der äußeren Politik und befprach schließlich die Arbeiten, die der Kammer in dem bevorstehenden letzten Abschnitte der Legislatur-Periode harren; insbesondere hob er den Gesetzentwurf über die Vereine hervor, der die von ihm scharf getadelten geistlichen Congregationen dem gemeinen Rechte unterstellen folle. — Die Pariser radicalen und gemäßigten Organe, wie «Figaro», «Matin» und «Petit Parisien», billigen die Ausführungen Waldeck-Rousseaus vollständig, die nationalistischen wollen barin nichts Neues finden. Die socialistischen Blätter sind befriedigt, aber nicht vollkommen, Iaures na» mentlich hätte mehr Präcision, mehr Energie gewünscht und fragt, ob die Rede das Cabinet nicht schwächen werde. Die conservativen Journale protestieren gegen die Rede wegen der wider die Congregationen angekündigten Mahnahmen. Es steht nunmehr fest, dass Präsident Krüger auf seiner Reise nach Europa, dem Wunsche Doctor Leyds' Rechnung tragend, in Marseille landen und dass er dort von verschiedenen Privaten festlich empfangen werden wird. Die französische Regierung hat in dieser Angelegenheit bisher keinen Beschluss gefasst Dr. Leyds reist zur Begrüßung des Präsidenten Krüger nach Port Saw. Wie verlautet, begibt sich Herr Krüger von Marseille nach Bern und von dort nach dem Haag. Von seiner Absicht, auch nach Paris zu kommen, ist daselbst, vorläufig wenigstens, nichts bekannt. Es bestätigt sich, dass die militärischen Operationen zur Besetzung des Tuatgebietes beschlossene Sache sind, und dass man in Frankreich diplomatische Schwierigleiten nicht besorgt. Es scheint auch, dass sie geringere Kosten bereiten und wemger Anstrengungen erheischen werden, als die früheren Expeditionen, und dass der Vormarsch binnen kurzem wird beginnen können. Einem Berichte aus Iokohama vom 23. September ist zu entnehmen, dass der neue koreanische Gesandte in Tokio, Cho Piung Sik, bald nach seiner Ankunft in Tokio der japanischen Regierung das Ersuchen seines Herrschers übermittelt hat, Japan möge einer Neutralisierung Koreas, etwa nach belgischem Muster, seine Geneigtheit und Unterstützung leihen. Die Stellungnahme der japanischen Presse zu dieser ruchbar gewordenen Angelegenheit zeigte sofort, dass die japanische Regierung nicht gesonnen ist, diesem Wunsche zu entsprechen. Es bestätigte sich denn auch bald, dass das erwähnte Anliegen seitens Japans eine entschiedene Ablehnung erfahren hat. Einer Depesche aus Manila zufolge wurde eine amerikanische Truppenabtheilung von 400 mit Gewehren bewaffneten, unter dem Befehle eines Weißen stehenden Aufständischen angegriffen. Nach zweistündigem Gefechte schlugen die Amerikaner die Aufständischen zurück. Von den letzteren wurden 75 getödtet. Die Amerikaner hatten unerhebliche Verluste. Tagesneuigkiten. — (Wiederbelebt.) Ein merkwürdiger Fall von künstlicher Wiederbelebung wird in einem Pariser ärztlichen Fachblatte mitgetheilt. Es handelte sich um einen 24jährigen Kranken, bei welchem vier Tage nach einer Operation plötzlich ein Herzschlag eingetreten war. Nachdem völliger Herzstillstand festgestellt worden war, wurde zunächst die künstliche Athmung eingeleitet. Als diese Maßnahmen erfolglos blieben, wurde durch einen kühnen Schnitt, ohne die Rippen zu verletzen, das Herz bloßgelegt und ein rhythmischer Druck auf die Herzkammern ausgeübt. Nach 60 bis 80 solcher Knetungen wurde der Puls in den Blutgefäßen wieder fühlbar, der Patient öffnete die Augen, bewegte den Kopf, sah um sich und erkannte seinen Arzt. Indessen nach Verlauf von zwei bis drei Minuten wurde der Puls schwächer und hörte von neuem auf. Abermalige Knetungen brachten ihn zwar wieder zum Vorschein, aber nur für kurze Zeit, und auch ein dritter Versuch vermochte ihn nicht wieder herzustellen. Vei der Section fand sich ein Blutgerinnsel in der Lungenad«, wodurch es sich nach Ansicht der beiden Pariser Aerzte erklärte, dass die Wiederbelebung nur von so kurzer Dauer war. Unter anderen, günstigeren Verhältnissen wäre der Erfolg vielleicht ein besserer gewesen. Für manche Fälle, zumal plötzliche Todesfälle in der Betäubung, dürfte dieses Verfahren unter Umständen eine gewisse Bedeutung erlangen. — (Falsch verstanden.) Ein Geschichtchen von einem dummschlauen Reservisten wird aus Aurillac im französischen Departement Eantal (Auvergne) berichtet. In der Mühle zu Apahon erschienen diesertage zwei Gendarmen, um von dem Besitzer Auskunft über den Verbleib feines langjährigen Mühlenlnapven Louis Soubeyron zu erlangen. «Den haben Sie nicht weit zu suchen,» war oie Entgegnung des Müllers, «der ist augenblicklich mit dem Sieben des Mehles beschäftigt. Kann ich erfahren, was Sie mit dem Manne zu verhandeln haben?» — «Die Militärbehörde lässt ihn wegen Fahnenflucht verfolgen,» lautete der kurzangebu n dene Bescheid, «denn von den 23 Tagen, für die er nach. Aurillac zur Uebung einberufen war, hat er nur drei abgemacht und ist dann spurlos verschwunden.» «Mir hat er doch erklärt, er sei nach Hause geschickt worden», brummte der Müller in den Bart, als er sich aufmachte, den «Deserteur» herbeizuschaffen. Von den beiden Brigadiers zur Rede gestellt, blieb Louis Soubeyron auch jetzt hartnäckig bei seiner Behauptung, ihm sei in der Garnison bedeutet worden, er solle machen, dass er fort-komme. Den fortwährend feine Unschuld betheuernden Ausreißer in ihrer Mitte, lannten die Brigadiers am Abend zu Aurillac in ihrer Kaserne an, wo sich l" allgemeinen Erheiterung das Räthsel auf folgende Welse löste: In der Instructionsstunde hatte der Osficier äu ^our, als er über die unglaubliche Beschränktheit des Reservemannes ausier Fassung gerieth, diesem ärgerlich zugerufen: «Scher' er sich nach Hause, wenn er doch nich« begreifen kann!» Der diesen Befehl wörtlich nehmende Soubeyron hatte nicht seine Mannschaftsstubc, sonder" die heimatliche Mühle unter «nach Hause» verstände" und war mit flugs geschnürtem Bündel ohne Aufenthalt nach Apahon in seine Mühle zurückgelehrt. . — (Der reichste Mann der Welt) un° sein jüngerer Vruder. der selbst vielfacher Millionär w, liegen in heftiger Fehde, und eine ihrer Waffen ist dae Grab ihrer Eltern. John D. Rockefeller, der mehr M" haben soll als irgend ein anderer Sterblicher, und p Vruder Frank Rockefeller sind vollständig mit einanv" zerfallen, und wie üblich, wenn Millionäre mit einanoe streiten, ist Geld die Ursache des Zankes. Vor einM Jahren war der jüngere Rockefeller stark bei einem aM Minenunternehmen engagiert und behauptet nun, b"'5 durch die scharfen und fchonungslosen Oegenmano°r seines viel reicheren Bruders schwere Verluste erm habe. Durch allerlei Vorkommnisse wurde der VruY weitert, und schließlich war nicht einmal dieselbe ^^ groß genug, um den beiden feindlichen Brüdern N zu geben, und Frank trat aus ihr aus. Vor einiger o errichtete John Rockefeller ein wunderbares M"umr über dem Familiengrabe, in welchem feine Mutter seine Nichten, die Kinder seines «ruder« Frank, ru° Jetzt hat Frank Rockefeller, zum Entsetzen der f> Eleveland, auf deren Frledhof sich die Gruft bch"""' ^ Särge mit seinen beiden Kindern aus der Grull ^ fernen lassen und angeordnet, dass sie an anderer des Kirchhofes wieder beerdig werden. , ^- Local- und Provinzial-Nachrichten. Von den neuen Hüdbahnbrücken am f"'/'". Moorgrundc und von modernen Drumc" Messungen. ^ Seit Veginn dieses Jahres ist das neue «, , object über den Laibachfluss im Baue begriff"»,« ^z wärtig sind die Arbeiten so weit vorgeschritten, o"' ^ eine Geleise der großen EisenbahnbrUcke b""" ^, Verkehre übergeben wurde, während der andere ^^ theil in einem Monate wird befahren we«en ^, Die Nrückenanlagen umspannen im ganzen ub" ^ dabei beträgt auf dem größten Objecte, das ist a i^^e über den Laibachfluss, die Stützweite der Vrücke «/ "' h has kleinere Brücken übersetzen das Inundationsgcblet ^ alte Flussbett der Laibach. Me Nrückenanlagen, -^ einzigen Liebling! Was geschähe mit ihm, stürbe auch sie? ... Neuerdings übermannt sie das Weinen; sie umfasst krampfhaft den an ihrer Brust lehnenden Knaben — nur dies Eine nicht! Du todter Vater, deine Seele hat sich in himmlische Höhen geschwungen, bitte, auf dass es nicht so geschehe, wie sie sich's nicht einmal auszudenken vermag. . . Allein: ist er nicht berechtigt, dieser grauenvolle Gedanke? Wenn sie nicht dies dumpfe, modrige Ge-mach verlässt, so siult auch sie vielleicht gleich ihm aufs Todtenlager... Als sie unlängst mit müden Füßen an einem hohen Schaufenster vorübergegangen, ersah sie sich im Spiegel, und ein Schauder überlief sie. Wie hatte sie ausgesehen! Das war nicht einmal ein Schatten von jenem lebensfrohen, blühenden Mädchen; ihr war's, als hätte die Hand des Todes auch ihrem Gesichte jenen Ausdruck aufgeprägt, der nicht miss« zuverstehen ist — und ihr einziges Kind — es lhut lhr in die Seele weh, wenn sie die rothbackigen Kinder betrachtet, die da fröhlich spielend und lachend in den Gassen herumspringen — dies schwächliche Kind, wann springt es im Zimmer, wann spielt, wann lacht es? Ja, es weint mcht einmal! Es dünkt sie eine sterbende Blüte zu sein, der es an frischer, stärkender Luft, an wohlthuender Sonnenwärme mangelt! Daher fort von hier! Sobald der todte Vater begraben sein wird, scheiden sie beide aus dem elenden Heim tief unter der Gasse und ziehen wohin immer, nur an einen Ort, wo die Sonne Gottes leuchtet, wo sich das Auge an dem saftigen Grün erfrischt, wo die Brust gierig die freie, reine Luft einathmet l . . . Freilich, einigermaßen schwer dürfte ihr der Nbfchied fallen von dem Zimmer, das so viele nicht nur traurige, sondern auch fröhliche Erinnerungen birgt, allein sie v>nd wnlxn wüN«n. d^ ik st« idm. der aerad« in diesem Raume seine Gesundheit verloren, dies ist sie sich selbst und endlich nicht minder ihrem Knaben schuldig! . . . Lange Schatten senken sich zur Crde; aus der Kirche ertönt die Abendglocke . . . «Kind, beten wir!» An der Bahre sinken sie ins Knie, Mutter und Knabe, die verlöschenden Lichter zucken ums Antlitz des todten Vaters . . . Gottvertraueu. Gebenedeit sei Gott! Sein unerforschlich Walten lässt Freud und Schmerzen über uns ergeh'n; nur Seiner Weisheit lann sich llai gestalten, warum der Klageruf muss durch die Schöpfung weh'n. Wir aber tonnen nur an Seinem Worte halten: Herr, wie 3)u willst, so soll mit mir gescheh'n! Gebenedeit sei Gott! Es leuchten Seine Sonnen, es breitet ihren düstern Schleier Seiue Nacht. Sein ew'ger Schüpfcrwille hat uus manche Wonnen, er hat uns auch der Prüfung Vitterleit gebracht. Wir murren nicht. — Wer an Ihn glaubt, dem wird Er lohnen, wir fügen uns vertrauend Seiner Macht. Gebenedeit sei Gott! Er winlt, und Seine Welten beben, und was uns theuer ist, versinkt in Nncht und Tod; Er winlt, und die Entschlaf'nen wachen auf zu schiin'rem Leben und ihnen tagt ein unvergänglich Morgenroth. Wohl dem, der ruhig hiugeh'n lann nach edlem Erdenstreben und scheidend seine Lieben lehren: Lobt des Herrn Gebot l Gebenedeit sei Gott! Wir zagen nicht in Thränen, wenn Seine Weisheit nimmt, was Seine Güte gab. Der Schmerz brennt tief, doch hiiren wir die heil'gen Worte tünen: T>es Menschen ew'ge Hälfte modert nicht im Grab, sie zieht hinauf in heimatlichem Himmelssehnen und weht uns Segnung, Starte, Trost herab ... 5 V. V. N. Z)is Aeitnal. Roman von L. Ideler. (52. Fortsetzung.) ^it ^ Der Graf erklärte, dass er zu 9)^" "^tten der Gräsin Lowoff feinen Abschiedsbesuch "H^ sich beabsichtige; außerdem, sollte wirklich ""? h^M zeigen, seien er, wie auch Zarncke, der »Y ^nfM würde, ja gut bewaffnet, und Trim nmr^ von der Partie sein. , . s^ab ">" Der Schlitten sauste vom Gutshos y ^l^ hatte bald den großen Forst, der Wlchl ° „ "" trennte, erreicht. Die beiden Ortschaften '^^M eine Meile von einander entfernt, heU K trabte"^ auf den hartgefrorenen Schnee «nd lu! S .^e, o« prächtigen Pferde vorwärts. Roderich "''" eiste"^ Schlittengeläute klang hell durch f" Mrl """ Wald. Zarncke sah neben ihm und spay« ' allen Seilen, nichts regte sich. . ..^ende ^ Es war bitterkalt, und der hochU^ ^" ,z wie ein Stein zusammengefroren. ^ .^ 3^,/^, auf Wirfeker Gebiet, als in unmütelbar^ M^ einer Kiefernfchonung, an der der W g « ^„schre^ ein Ton erklang, bei dem die Pferde z"1" LrA ^t und dann in rafendem Laufe au«g"Ne'^e M bisher ruhig im Schlitten gelegen hatte, . gesträubtem Haare knurrend auf. ^ M^ «Das ist Wolfsgeheull» rief Z"n. l) «Das war einer! Und ganz m der U ^ tj ^ Roderich nickte; er lieh den P^ ^o« ^ in demselben Augenblick aber sprang ^ vel'^H Bestie vor den Pferden auf den ^u reife"' «hlte-die schnaubenden, geängstigten Thl"e "nz"^e s ^il mehrere Wulfe folgten ihrem Mr"' f zM" «Ihrer acht! Es ist ein ganzes »"or doch zu Hause geblieben, Rodenchl» _______________________________________2051 3l. October 1900. w gewöhnlichen Bodenverhältnissen im weitesten Maße, "«ynung trags„d. änherst solid und präcise und nach' ^.""dernsien Erfahrungen des heutigen Eisenbahn-l ^"baues durchgeführt, so dass die Vrlickenanlagen in MYcher Beziehung eine Sehenswürdigkeit bieten. Be-^iienswert sind die großen Velonpfeiler von 14 m z» ^ U"b 6 in Breite im Fundamente, welche das h,"s,^lillel,gerüst tragen. Im Innern dieser aus Beton eina 3 Monolithe wurde außerdem ein Eisengitter stanl3!.' "" ^"' Materiale eine möglichst große Wider-N«°??'^'t zu geben. Die alte Verkehrsstörung bei den lllbr- ? i" Laibach, wo die Zuge nur langsam weiter b°k.« ^"' wird durch diese Neuanlage vollends be-?""kn werden. Bliick ? ^^' ^' ^ ^u^kn an den Brückenpfeilern und aenlopsen der Moorbrücken sehr interessante Versuche unte?"^ ^u hergerichteten Erdbeben-Messinstrumenten dieler?!""' ""' l'ch über die praktische Verwendung lehr inst -'"^ ^' unterrichten. Die Ergebnisse waren Loben , ^ ""^ bie sinnreich construierten Instruinente welch- ^ treues graphisches Bild der Bewegungen, eine« 5 l ! ^rückenstühpunkt gelegentlich der Neberfahrt sind ^- s "en Clsenbahnzuges machte. Selbstverständlich gerinn Bewegungen ^i so soliden Bauten äußerst strickt ^°""^" bisher mit den gewöhnlichen Mess-EnM^s"?" sar nicht beobachtet werden; nur die große Messinn ^"l und starke Vergrößerung der Erdbeben-Lungen s?'^^ "acht es möglich, solche zarte Bewe-Lunaen l^Mhalten; ebenso wie die subtilen Vodenbewe-die . ' "e gelegentlich einer Erdbebenkatastrophe über "st nur z ""be sich ausbreiten, in jüngster Zeit ^ieh. mit Hisf^ ^ empfindlicher Instrumente auf diesen . Entfernungen vom Erdbebenherde nach-^"ervrob s konnten. Die Instrumente haben die dass zw,« ^ llut bestanden, und es ist vorauszusehen, °Uge»ne n . ^" b"ser Art bei Ucberprüfung von Brücken Ein «a«, ?"^sührt und fehr gute Dienste leisten werden. ^ von, Lei/. Iberer Zufall hatte diese Messungen, welche' ingenue °" ^bebenwarte. Prof. A. Velar, und Ober-Aiüsenba "'^ " ^ e. dem Conftrncteur und Leiter des wurden n/^"^6esührt wurden, gestört; mit einemmale beobachtet l< ^"^llende Bewegungen an den Instrumenten ^ Die Vl. l,l ^ "°" augenblicklich keine Erklärung batte. Institutes. Auf Grund des Ausfchussbeschlusses vom! 16. d. M. ersucht nun der Verein jene Grundbesitzer,, ^welche bereit wären, von ihrem Grunde an der Grenze !oder überhaupt in der Nähe des Pomöriuml der Stadt ^ Laibach einen Grundcomplex von einigen Joch wegzugeben, ^ ihre Offerte ehethunlichst an den Vereinspräsidenten Josef Merk, l. l. Hofrath in Laibach, richten zu wollen. — (Vom Vegrä bnisverein e Maria-Bruderschaft in Laibach.) Der neue Aus-fchuss besteht derzeit aus folgenden Herren: Franz Mayer (Obmann), Karl Hinterlechner (Obmann-Stellvertreter), Franz Skof (Schriftführer), Max Benba ' (Cassler), Johann Bonac, Karl Lahainer. Stefan Klun, Alois Zorman (Ausschussmitglieder); Johann Ialopit, Johann Sluga und Adolf Reich (Re-visoren.) — Mit heutigem Datum werden alle Vereinsangelegenheiten im Hause des neuen Obmannes Franz !Mayer, Goldschläger. Seilergang Nr. 6 in Laibach, der Erledigung zugeführt werden. — (Stadtregulierung.) Für das nächste Jahr ist die Pflasterung der Preieren- und der Wolfgasse projectiert. Diesen Arbeiten folgt die Pflasterung " der Karlstädterstrahe. In der Preierengasse erscheinen für ik 'Fabr^ ""! hm die Zügel zu. ? nicht m«,"'' l"ale er. «ich werde schießen! Wenns ^ Hst^^en. bezwingen wir sie. Wir haben Schossen's Mummen. Wenn ich meinen Revolver W Kaun,' l^/' 9'bst du mir deinen!» w b aus >/,. e er diese Worte beendet, als das eine e« ^ stoles? "Svenen Waldweg über eine Baum- Mlrzte u.,^'- k hoch aus dem Schnee aufragte; ei» 'Ni'r s ^"" Nu waren die Wulfe darüber her. t>?' aewal i2n "oren!. schrie Zarncke. und mit d'^dern N-^"be sprang er vom Schlitten aus "ch und ia... . °"f den Rücken, schnitt die Stränge W , «Du ?f. davon. '" mich in der Todesnoth?, rief ' ^geladen !,^°ber Zarncke hurte gar nicht auf in »/Galn t„ "».Revolver in der Vrusttasche, floh er. bilk. Tode«,^ " damals den Forstmeister Borras 3» 'Und V ^"eb.. dacht? d'r junge Graf z7r i?ebe ersck.s? 'sl ks noch weit besser, von einem bH" in wHen "* !"" diese" hungrigen Bestien "tstchi. "eroen — das Schicksal, das mir jetzt dem niedrigen Schlitten und At/^"l ,°" 5'"en Klefernstamm, um sich wenigstens 3iK sich auf d^"' ^ Wölfe .heilten sich, vier ^ ^ ä"sie cü°s gefallene Pferd und begannen es ent«? warf iH mi'. "" gr'fsen ihn an. Der getreue 8ei?"' «bei zw?'^ wüthendem Gebell den Feinden ^ V """en ihn zu gleicher Urn sch^ ".'a" Secunden lag er erwürgt zu - "r ihn gestorben! ^ 'ktzte den M auf da« treue Thier. damit die Wölfe es nicht vor seinen Augen zerreißen sollten, dann schoss er die beiden vordersten Angreifer mit sicherer Hand durch den Kopf, dass sie sofort verendend niederstürzten. Es war eine seltsame Ruhe über ihn gekommen, leine Muslel an ihm zitterte. Die beiden anderen stutzten; mit geöffnetem Rachen, aus dem die rothe, lange Zunge weit heraushieng und die messerscharfen, spitzen Zähne glänzten, hielten sie sich einige Schritte von ihm entfernt, abwartend, um bei der geringsten Unachtsamkeit über ihn herzufallen. Die vier anderen fraßen noch an dem Pferde, von dem sie große Stücke abrissen und verschlangen; sie kümmerten sich vorderhand um nichts weiter. «Wenn sie damit fertig sind, komme ich an die Reihe!» dachte Roderich. «Nur vier Schüsse habe ich noch, und sechs Wölfe sind es, und der Hund. der mir beistehen wollte, ist todt. Ich ziehe unbedingt den liirzeren, denn wenn erst der Abend kommt, kommen ihrer noch mehr!» So stand er allein im russischen Walde, an den Kiesernstamm gelehnt, den gespannten Revolver in der Faust, den todten Hund zu seinen Füßen, und starrte! in die rothglühenden Wolfsaugen. Wie im Fluge zog! sein ganzes Leben noch einmal an seiner Seele vor-über, und in Secunden drängten sich alle Geschehnisse desselben in seinen Gedanken zusammen, angesichts des Todes, des unrühmlichsten Todes, der seiner hier wartete, unter den Zähnen der Wölfe, die sich schon heimtückisch vor ihm duckten, jeden Augenblick bereit zum tödlichen Sprunge auf ihr Opfer — auf ihr lhnen rettungsloz verfallene« Opfer. (Fortsetzung fplgt,) die auszuführende Troltoirlegung bereits die Randsteine eingesetzt. Asphalltrottolrs erhalten nach ihrer Fertig« stellung alle zwölf neuen Gebäude. — Im Laufe der letzten fünf Baujahre erhielt Laibach sechs neue moderne Straßen. 2. — (Einen interessanten Veitrag zur Holzapfe l'fchen Stiftung) veröffentlicht der «Slovenec» nach Mittheilungen des Laibacher Dompropstes, Herrn Dr. Leonhard Klofutar. Herr Doctor Klofutar war etwa ein halbes Jahr vor dem Tobe Holzapfels zu demselben nach Neifnih gekommen und hatte aus seinem Gespräche entnommen, dass Holzapfel sein ganzes Vermögen zu Gunsten der in seiner Pfarre außerordentlich zahlreich vorhandenen taubstummen Mno« testieren wolle. Nach dem Tode Holzapfels hbrte Herr Dr. Mofutar, dass der Dechant ohne Testament gestorben sei. Er begab sich nun zum Vanonicus Zavainil, zu welchem der Verblichene in besonders freundschaftlichen Beziehungen gestanden war, und machte ihm von dem jüngst geführten Gespräche Mittheilung, indem er gleichzeitig eine Durchsuchung der Bibliothek Holzapfels ver- ! langte. Thatsächlich wurde darauf in einem Vuche ein Blatt mit der Bestimmung gefunden, dass das ganze Vermögen den taubstummen Kindern des Landes kkrain zuzufallen habe. So geschah es, dass das Vermögen Holzapfels dem Willen des Stifters gemäß der Taubstummen-Stiftung zufiel. — (Schadenfeuer.) In der Nacht vom 28. auf den 29. d. M. brach in Lengenfeld, Gericht«, bezirk Kronau, ein Schadenfeuer aus. — Ein näherer Bericht folgt. —or. — (Alpines.) Die czechische Schuhhütte auf Ravni wurde vom 27. Juli bis 27. September d. I. von 227 Personen aufgesucht. — Der vom Führer Ursit angelegte und von der czechlschen Filiale des slovenischen Ulpenvereines genehmigte neue Steig vom Mllnarsattel auf den Grintavec ist fertiggestellt. Dadurch wurde der Orintavec auch von der Nordseite für jeden erfahrenen Touristen zugänglich gemacht. — Auch der Weg von der czechlschen Hütte nach Vodlne erscheint durchgeführt. Es wirb also möglich sein, auf demselben von der cze-chischen Hütte direct ins Logarthal zu gelangen. — (Zum Fremdenverkehr in Krain.) Während der heurigen Frühjahrs- und Sommerszeit find in Radmannsdors 104 männliche und 60 weibliche, zusammen 164 Fremde eingetroffen. Von denselben waren 20 aus Krain, 120 aus anderen österreichischen Provinzen, je 2 aus Ungarn, Bosnien und Russlanb, 5 aus Deutschland, je 1 aus Frankreich und England, 11 aus Italien. Dortselbst verblieben: 102 bis sieben Tage, 6 bis 14 Tage, 20 bis drei Wochen. 4 bis vier Wochen. 4 bis fünf Wochen, 8 bis sechs Wochen und 20 über sechs Wochen. —0. — (Fremdenverkehr im Bade Eatej in Unter krain.) Das Warmbad Ealez wurde in der vergangenen Nadesaison — vom 1. Mai bi« 1. October — von 750 Personen (darunter 270 männlichen und 480 weiblichen) frequentiert. Von diesen waren 360 aus Krain. 240 aus anderen Ländern der österreichisch-unga» rischcn Monarchie und 150 aus dem Auslande. Von den Ortsfremden, welche während der Saifon im Orte übernachteten, blieben in der Anstalt bis zu drei Tagen 410, über drei bis zu sieben Tagen 250 und über sieben Tage 90 Personen. Außerdem wurde das Bad von einer großen Anzahl Bewohner aus der nächsten Umgegend und au« dem Bezirke Samobor in Kroatien besucht, welche besonders an Sonntagen die Anstalt aus einen Tag zu besuchen pflegen, ohne daselbst zu übernachten. In der Badeanstalt selbst find 22 Betten vorhanden, welche den Fremden zur Benützung dienen. Daselbst befindet fich auch ein Gasthaus mit warmer Küche und Getränken. Da« Wasser besitzt eine Naturwärme von 36 bis 40 Grab Celsius und wirb besonders von Vichtleibenben und mit Rheumatismus Behafteten mit gutem Erfolge benutzt. Als Badearzt fungiert der praktische Arzt Herr Doctor Ignaz Namorö aus Iessenih. welcher in der Anstalt an bestimmten Tagen in der Woche ordiniert. Die Bade« anstatt liegt in der Savenieberung unter Rann. am rechten Saveufer gegenüber der Ortschaft Vrüclel; sie ift von Rann über die Saveübcrfuhr bei Brüclel mit Wagen in einer halben Stunde erreichbar, von der Ortfchaft Katez ist sie beiläufig drei Kilometer entfernt. Dieselbe besteht aus einem großen Bassin für gemeinschaftliches Bad und aus mehreren Einzelcabinen mit Blechwannen, welche durch Rährenleitung aus einem großen Brunnen mit Schwungrabpumpe gespeist werden. Das Bad würde sich infolge seiner hellsamen Wirkung elner welt größeren Frequenz erfreuen, wenn e« nicht so häufigen Ueber, schwemmungen durch den Austritt der Save ausgesetzt wäre. —«- — (Aus der Polizeiaufsicht entwichen.) Der zufolge Erkenntnisses der l. l. Vezlrlshauptmannschaft in Gurlfeld vom 24. August d. I. auf drei Jahre unt« die Polizeiaufsicht gestellte Josef Zidar au« Telke. Ge> melnde Gt. Cantian. hat Ende September den ihm zum Aufenthalte zugewiefenen Ort Telie verlassen und ist bl« nun weder zurückgekehrt noch tonnte er durch den Ptndarmerkposten in Tt. Cantian ausforscht werwk Laibacher Zeitung Nr. 250. - 2052 31. October 1900. Zidar, welcher bereits mehrmals gerichtlich abgestraft und seine letzte vierzehntägige Arreststrafe wegen Uebertretung der Polizeiaufsicht am 22. September ausgestanden hat, ist ein dem fremden Eigenthume höchst gefährliches Individuum. Derfelbe ist am 10. November 1876 in Telie geboren, nach St. Eantian zuständig, von großer, fchlanler Statur, blasser Gesichtsfarbe und war mit einem grauen, gut erhaltenen Anzüge aus Wollstoff und ebenfolchem Hute belleidet. — e. — (Induftriellentag.) Gestern haben in Wien die Verathungen des Industriellentages begonnen, zu welchem zahlreiche Theilnehmer aus allen Gebieten Oesterreichs erschienen sind. Die Regierung war durch den Ministerpräsidenten Dr. v. Koerber, den Handels-minister Freiherrn v. Call und den Nckerbauminifter Freiherrn v. Giovanelli vertreten. Als Vertreter des Finanzministeriums erschienen die Ministerialräthe Baron Raymond und T>r. v. Engel. Sectionsrath Gerstendörfer und Ministerialsecretär Dr. Künstler. — (Vezirls-Spar- u. Vorschussverein in Bischoflack.) Am vergangenen Sonntag fand in Bifchoflack die constiluierenoe Versammlung behufs Gründung eines Nezirls-Spar- und Vorschussvereines statt. Gewählt wurden die Herren: Lorenz Sus nil, Hausbesitzer und Gastwirt, zum Obmann und Ivan Mali, Handelsmann, zum Obmann-Ttellvertreter; zu Mitgliedern: Anton Homan, Matthäus Zigon, Leo Lavrik, Josef Gusell und Johann Kosir, sämmtlich Hausbesitzer und Handelsleute in Nischoslack. — In daö Revisions« comitö wurden die Herren: Franz Papa, Oberlehrer und Hausbesitzer, Johann Koceli, Handelsmann, und Franz Kaschman, Kaufmann, alle in Nischoflack, gewählt. — Die Versammlung war von zahlreichen Gästen besucht. Dem Vereine traten sofort 33 Mitglieder bei. -»- — (Selbstmord, Unglücksfall oder Ver-brechen?) Am 27. d. M. zechten die Burschen Josef Mirtik, Anton Lutsit und Johann Leharna im Gasthause der Iosesa Rajc in Kandia nächst Rudolfswert. Gegen halb 6 Uhr nachmittags gieng Mirtii nach Hause, kam aber gegen 8 Uhr abends wieder zurück. Leharna, Luliii und die Kellnerin Marie Luliic trafen ihn vor dem Oasthause und forderten ihn auf, wieder einzutreten. Mutti leistete dieser Einladung jedoch nicht Folge, sondern verblieb vor dem Hause. Gegen 10 Uhr nachts hörte der Tischlergehilfe Anton Mrva nächst dem genannten Oafthause im Gurlflusse ein Geräusch. Er bemerkte Mirtiö im Wasser und reichte ihm zur Rettung ein Brett; Mirtii! lonnte jedoch dasselbe nicht erfassen, sondern verschwand im Wasser. Der Hut wuide am User vorgefunden. — Die Burschen Leharna und Luliik wurden ob Verdachtes einer an Mirtii begangenen Gewaltthat dem l. l. Kreisgerichte eingeliefert. Bei der Leiche des Ertrunkenen, welche am rechten Gurlufer neben dem Hause des Alois Rajec ans Land gezogen wurde, fand man nebst einem Geldbetrage von 52 K eine Taschenuhr, ein geöffnetes Taschenmesser und ein Gebetbuch vor. —«— »*. (Verhaftung.) Der Schleifergehilfe Con« stantin Morocutti aus Udine wurde vorgestern verhaftet, weil er der Hausbesitzerin Maria Zettinovich am Congress» platze Nr. 3 mit List einen Geldbetrag von 12 k heraus« gelockt hatte. Morocutti gab vor, er sei von seinem Arbeitgeber Johann Kraigher geschickt worden, um das Geld einzucassieren. Nun war Morocutti bereits aus der Arbeit entlassen und wollte sich nur das Geld erschwindeln, um in seine Heimat fahren zu können. Der Verhaftete wurde dem l. l. Bezirksgerichte eingeliefert. ,*. (Unfall.) Vorgestern abends warf das 13 Jahre alte Mädchen Francisca Hlad nil in der Woh> ung im Coliseum eine brennende Petroleumlampe um und begoss sich mit dem Petroleum, das Feuer fieng und die Kleider in Brand sehte. Francisca Hladnil erlitt im Gesichte und an den Händen schwere Brandwunden und musste ins Landesspltal überführt werden. .*. («issige Hunde.) Der Echullnabe Rudolf Glrajner, Nohorttgasse Nr. 29 wohnhaft, wurde vorgestern in der Komenslygasse vom Hunde des Hausbesitzers «kgidius Bontar, Petersstratze Nr. 4 b, an-gefallen und gebissen. — Am selben Tage wurde die Arbeitersgattin Maria Kovaiit, wohnhaft Schiehstätt-gasse Nr. 16, in der Polanastrahe vom Hunde des FleifchhauerS A. Loose angefallen, zu Boden geworfen und an der Stirne gebissen. ,*, (Ein Rebhuhn) wurde gestern vormittags von einem Sicherheitswachmanne in der Spitalsgasse ein-gesangen. Da« Rebhuhn war von zwei Tauben verfolgt worden und ermüdet zu Boden gefallen. , , (Diebstahl.) Gestern nachmittags wurde der Privaten Maria Ielenc, Polanastrahe Nr. 21, aus der unversverrten Küche ein Geldtäschchen mit 20 k von einem unbekannten Thäter entwendet. .*, (Verloren) wurde auf dem Wege von der Maut an der Wienerstrahe bi« zur Vlaria-Therefien-strahe eine Iehnguloennote. — (Anlässlich des Vllerhelliyenfeftes) wird der Littaier Gesangverein am Friedhofe daselbst um 4 Uhr nachmittag« drei Trauerchör« zum Vortrage dringen. —ik. — (Danksagung.) Anna Rostan aus St. Stephan bei Treffen erlaubt sich auf diesem Wege allen Wohlthätern, die ihr durch gütige Unterstützungen in ihrer traurigen Lage beistehen, del« tiesstgefühlten Dank auszusprechen. in der 3>otnkir«He. Donnerstag, den 1. November (Aller-, heiligen), Pontificalamt um 10 Uhr: Instrumentalmesse! «Nxultot' von Dr. Franz Witt, Graduate und Offer-torium von Anton Foerster. Freitag, den 2. November (Allerseelen). Pontisical-Seelenamt um 10 Uhr: liü^uiem in I^-äur von Michael Haller. In der Stadtpfarrkirche St. Jakob. Donnerstag, den 1. November, um 9 Uhr Hochamt: «Ui8»a in Iionorom Vsawo ^lariao Virgini»» in <3-ruoI1 von Johannes Schweitzer, Gradual« «limots OorulQum» von Anton Foerster, Offer« torium «^ustorum anim»6» von Moriz Brosig. Theater, Kunst und Literatur. — (Aus der deutschen Theaterlanzlei.) Für den heutigen Theaterabend, Concert Udel, mit den beiden feinen Einactern gibt sich bereits das größte Interesse kund. — Durch ein unliebsames Versehen erscheint das Programm auf dem heutigen Theaterzettel nicht richtig abgedruckt; es hat zu lauten: «Ein delicater Auftrag». Lustspiel in einem Acte von Anton Ascher.— Hierauf: 1.) IM: Lohengrin-Tanhäuser-Paraphrase von Zaylcel; 2.) Lackenbacher: Ein Preislled von Professor Udel; 3.) gayicel: Libellentanz von Zaylcel; 4.) Lackenbacher: Poesie in Prosa, b.) Koch: Weltschmerz von Pro-fessor Udel. — Hierauf: «Die Schulreilerin», Lustspiel in einem Acte von Emil Pohl. — Zum Schlüsse: 1.) Chopin: Berceuse von Zayicel; 2.) Just: Aus den Erlebnissen eines Quartettviertels, 3.) Lackenbacher: Spätzin und Spatz. 4.) Fuchs: Ballade. 5.) Stern: Kinderlied von Professor Udel. — Für Freitag, den 2. November, ist «Der Müller und sein Kind» am Repertoire; für Samstag wird die Strauß'sche Operette «Das Spitzen-tuch her Königin» vorbereitet. — (Ein zweites czechifches Theater in Prag.) Das alte Consortium des Nationaltheaters beschloss am 28. d. M., das Vermögen des alten Consortiums im Netrage von 245.000 k dem zweiten neuen Theater zuzuwenden. Dieser Netrag wird unter der Bedingung dem neuen Konsortium (Vollstheaterbau) übergeben, dass das neue Theater innerhalb dreier Jahre seiner Bestimmung übergeben wird. Nach dieser Abmachung hat das alte Consortium des Natlonaltheaters beschlossen, sich auszulösen. — (Verleh rsla rt e vonCuropa, Norb-afrila und dem Morgenlande.) Bearbeitet von Paul Langhans. 1: 5,000.000. Preis: 8 Mark, aufgezogen als Wandkarte (1 30 m breit, 1 06 m hoch) 12 Marl. Gotha, Justus Perthes. Die Betheiligung der gefammten deutschen Seeschiffahrt am europäischen Hafenverlehre zeigt zum erstenmale vollständig die neue Ver-lehrslarte Europas, die unter Prof. Langhans' Leitung aus der Gothaer Geographischen Anstalt hervorgegangen ist. Sie ergänzt ihre Angaben durch die Beifügung der Schiffs flaggen der wichtigsten am europäischen Schiffsverlehre betheiligten deutschen Rhedereien. Farbig unterschieden erscheinen ferner sämmtliche Postdampferlinien anderer Nationalität mit Angabe der Rhederei und der Fahrtdauer von Hafen zu Hafen. Alle mit deutfchen Häfen in regelmäßigem Schiffsverkehre stehenden fremden Häfen sind besonders gekennzeichnet. Der erschöpfenden Darstellung des Seeveikehres entspricht die vollständige Wiedergabe der Verkehrsverbindungen auf dem Lande. Unter den Eifenbahnen sind deutlich die von Luxus-(Ezpress-) und anderen Schnellzügen befahrenen hervorgehoben ; bei größeren Orten liest mau die Fahrtentfernung von Berlin in Stundenzahlen ab. Die Karte zeigt ferner die gesummte europäische Flussbamftf-schiffahrt, alle Dockanlagen und endlich sämmtliche deutschen und österreichisch-ungarischen Consularbehörden. Ganz besonderen Wert verleiht der Karte aber noch die Beigabe der Pläne von 48 der wichtigsten Umschlagsplätze und Verlehrsengen, die vor allem die gegenseitige Entfernung der Bahnhöfe und Landungsplätze von einander zeigen. Ganz besonders ist noch das wohlgelungene Bestreben zu loben, auch für räumlich beschränkte Comptoire einen wirkungsvollen Wandschmuck zu schaffen. Nicht weniger als 75 farbenprächtige Handels- und Comptoir-flaggen schmücken die Karte, die durch einen wirkungsvollen Rahmen zusammengehalten wird. Mit seiner neuen «Verlehrslarte von Europa» bietet Prof. Langhaus aber auch den Unterrichtsanftalten ein wertvolles Anschauungsmittel, das den Schüler in das gerade für die Gegenwart unentbehrliche Verständnis des weitverzweigten Verkehrs-lebens Europas einzuführen versteht. — (< slovens»».) Die 10. Nummer bringt Gedichte von Kriftina und Bogomlla, erzählende Veitrüge von Ivan Canlar («Nervende Menschen», «Der rothe Flecken»), Vonifacij («Schwager und Schwägerin») und Sofie Kveder («Studentinnen»), ferner die Artikel «Erziehung in den Waisenanstalten' von Fidelia, «Der Typus eines slavischen Lanv' stretchers in der russischen Poesie» von I. Prijatell, «Was wollen wir?, von Sofie Kveder. Das Feuilleton enthält Kunst- und Literaturberichte sowie verschiedene Notizen. — Das Heft ist durch eine Reproduction °ee Gemäldes «Iugendtraum» vou Wodzinski ausgestattet. ! Me in dieser Rubrik besprochenen literarlschen s^ scheinungen sind durch die Buchhandlung Jg. v. Klel«-mayr der «othlaus bei Tchiveinen im Vezirle llaibach in or" meinden Oberlaibach (1 H), Grohlnpp (1 H)- ^^ Telegramme des k. k. Telegraphen'Torresp.-Kureaus. Process Oilsner. Pisel, 30. October. Unter den heute zu ^ hörenden Zeugen befinden sich die Mutter "«o ^ Bruder Hllsners. Der erste Zeuge Sedlal. <» ^ verordneter in Polna, gibt an, der erste Verdacht n«z» der Ermordung der Hruza sei sofort auf H"»^ ^, fallen. Bei der mit dem Gmdarmerievostenfiiyrer ^ genommenen Hausdurchsuchung bei Hilsner >"" .He Zeuge nichts Verdächtiges., Dle drei Vurschen, "> mit Hilsner zusammen auf dem Katharinenberge w ^ gaben an, Hilsner sei von ihnen nicht nach 4? ^ sondern iu den Brezinawald gegangen. Hilsner ^ zwei Tage darauf zum Thatorte im Walde gefM' ^ dass sich etwas Neues constatieren ließ. Tagsdaraui ^ waren alle Kleider Hilsners aus seiner Wohnunu ^ schwunden. bis auf eine drapfarbige Hose, "^ Astet jetzt bestimmt erkenne. Daraufhin sei Hilsner v^», worden. __________ Elplofton in einer Fabrik. ^ Newyork, 29. October. Heute "'^V^elt' in der am unteren Broadway beftndlichm ^ /^. und Chemikalien-Fabr,l der Firma Tarrant ^ ^ eine furchtbare Explosion statt. Das Geba"" ^ einem Flammenmeere. Eine Reihe welter^, ^ii heftigerer Explosionen folgte. Eine vor b" " 150 vorbeiführende Hochbahn wurde zerstört; "i" Personen sollen ums Leben gekommen sem- <," London, 29. October. In einer M" ^n,, das Reuter'sche Bureau gelangten Depesche a"".^^ yort heiht es, dass es allen Angestellten d" UAu s<.N Fabrik Tarrant ^ « ^st, sei, sich zu retten. Die erste ElplosW "U ^s nachdem schon fünf Minuten seit dem AuS"^ Feuers verstrichen waren. ... Direct Newyork. 29. October. Trotzdem dle ^ z^ der Firma Tarrant le/^hnagcl. Dr. W.. Veschmulle Haftung, K 3 60. Mer. ^ '^"r- Em.. Civilrechlliche Elörtcrungen zum Patent-k ^!! A', ,- ^- Rosenberg, Dr, .V'., Expcrimcniicrbuch ^llfst.E^'Wninlerricht in der Naturlehre, Ul.. X 1 N0. -Wände is ,"ll' Prof. Dr, Nervosität uud Neurasthenische M"'ünk y,..^ ^ Hofsmann. Pros, Dr. F. A., Em-^!ühru^^lkllase, X 4 20. - Albert, Pros Dr. Ed., A^' ^ m c Studium der Archileltur der Röhrenknochen, »idcri>,«^^U. Dr. E.. Die Ursache uud der örtliche di N°chs°l^^ - Schäfer P. Ioh., ^"«. Dr ;. "" ""b ihrer Tugeudcu. K 1 80. - Me-K, ^lle,,',°,' A"^ Äuleiluug zur Gewichtsanalyse, K 3 l!0. ^?>>'der ^ I, ^ ^-' Milrophotographischer Atlas zum ü^'H, 5. ?^°^lchcu Mykologie des Meuscheu. IV.. 1(7 20. ^/^'Nem ^"'^'luug uud Dislocation der russischen Armee Kriegsschisse. X 1 20. - Frech, Ü^^cilll^^raieblaleit uud voraussichtliche «rschvpfunn v> ^wslX''laaer. K -48. - Mill,er H. und Hl>.' ^tiao,n.. / .Sanunluuq vou Äufgabru aus der Arith» k> l^, X?'i^^ ""d Stereometrie, Aus«. ^.. I„ K 3 3«; 3<.t^rli>h.'., ' -- Sorger, Dr. M., Uebunssslabellcn für l»,)°"^ra ^" "" ^hercn Lehraustallen, K -'72. -l«»^ ^t iu>>' m' ^', Erperimruticrbuch fur den Elementar-U 'Uustlilrt" ^""ehre. >,. li 1-40; II. K 1 60. - Samm. ^^^"^ ^haraltcrbilder für Schule und Haus, I.. Aus allen Erotheilen, k U 60; II., Aus allen Jahrhunderten, X 2 64. — Steiger I., Stilistik für Seminarien und andere höhere Lehranstalten, K 1-l)2. — Kahl. Dr, W,. Johann Iguaz liou Frltiigirs Eigenschaften, Wissenschaften und Bezeigen recht» schllffcner Schullcutc. Iv 1-80. — Richter Alb, Geschichtsbilder, Hilssbuch für den crsteu Unterricht in der weschichtr, li — 96. — Stahlberg W., Leitfaden für den geographische!! Unterricht, I., X —-72. — Veeh K. O-, KindergailliiMang, X — W. — Kahnmcycr L. uud Schulze H., Geschichte für gehobene Ünabenschnlen, l,, li, 1-44; II., X 1 08; III., X 2 40. — Kahnnieycr L, uud Schulze H., Chemie, Mineralogie uud Physil für höhere Mädcheuschulcu, X 2-64. — Uusslcr L,, Musikalische Elemcnlarlehre, X 1-92. — Graeve A,, Prä« Parationen zur Behandlung dcut'cher Musterstücke, I., X 2 16. — Lieucnllaus H. L., Die vaterläudische Geschichte in dcr Vollsschule, X -90. — Alackie, John Stuart. Selbst-erziehuug, ein Wegweiser für die »eifere Jugend, X 2-40. — Meh ring I., Die frauzdsischc Lyril im 19. Jahrhundert. X 2-40. — Hauffs Werte i» 1. Bd,, gr. 8», geb,, X 3-60. — Stern feld N,, Zur Einführung in Beethovens Ul8»k solemn!», X 1 80. Vorräthig in der Buchhandlung Jg. v. Kleiumayr H Fed. Bamverg in Laibach, Cougrcssplatz 2. Angekommene Fremde. Hotel Gllliscr. Am 30. October. Riltcr v. Brüll, s. Gemahlin; Brum, Martellanz, Mr.; Marchust, Nrcsau.Neiseudc; Furtuua, Privat, Trieft. — Müller, Majo, Orodechi, Winter, Poijch. Nabicht, ssoch. Schlosser, AdwolaS s. Gemahlin. Äslte; We>h, Wien, — Pogacnil, Nciseudcr, Laibach. — Pucher, Privat; Ott, Kfm, Graz. — Pcrchovici, Priester; Nomann, Privat, Böhmen. — Zecher, Priester, Gradlih. — Nühm, Ncisendcr, Esftg. — Bauroht, Bäcker; Nausa, K!m., Villach. — Gucsda, Blsi^er; Dr. Suular. Idria. — Graiscr. Vesil^er. St. Gcorgeu. — Ccrar, Domschalc. — Dr. Bezel, Sittich. — Kunstovic, Bedienter. Waraödin. — Sllaut, Privat, s. Fran, Beise. — Majdiö, Privat, Loitsch. — Griill, Brunn. — Heindlhoser, Fabrikant, Finnic. — Feigl, itfm.; Lötsch, Schauspieler, Prag. — Sore-, Ksm,, Agram. — MilluS, jlfm., Gürz. — jtosler, Hermans» dorfer, Privatiers, Salzburg. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scchöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm, —1^ll?N. ! 738 4! 12 2 MW. schwach bewM s '^- 9 » Ab. 738 0 ^2^i SW. mähig bewölkt________ 3i7s? Ü7Mg^!^3^7 ! ^ l)< NO. schwach^ j bewölkt > 0 - 0 Das Tageömittel der gestrigen Temperatur 9 4°, Noi« male: 7 6«^________________________________________ Verantwortlicher Redacteur' Anton Funtel. Aandestheater in ausier Concurreuz, Große MuftercoUeetion zur gefälligen Ansicht. ^i) II-8 €isenSomatosè^;:: hervorragendes TDI ' L. " f J* Kräftigungsmitte/für /J/O/OASUO/lf/ffO, (357) Krliältlk-.li in Apotheken und Mccliciiiul-Drofutrion. IS—17 Nur eoht, wenn in Original-Paokung. Depot der k. u. k. Generalstabs- Karten. Maßstab 1 : 75 000. 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Med njegove dedièe spada njegov zakonski s.n Mafija Ucman. Le^a, ki je nekje v Amenki, vendar neznanega bivalifisia, se poziva, naj se v enem letu no nižje raavidnemu dnevu pri tem sodiflèu zglasi in pravoveljavno pn-iavi za dediöa, sicer bi «e zapušèina obravnavala z dedièi, ki se bodo pn-glasili in z Matijo Drap, posestn.kom naVelikem Cerovcu.81. 11, k. mu je poslavljen z& skrbnika. Ckr.okrajno sodiMe v Rudol-fovem, odd. I, dne 15. oktobra 1900. Es diene zur allgemeinen Kenntnis, dass Samstag, den 3. November Prešeren-Gasse Nr. 1, im Frisch'schen Hause der grosse Waren-Verkauf ««•öflfka«^ -«wiB*«l9 und es kommen zum Verkauf: Ejne grosse Partie Tuchware, šSJf* exiglische' Brünner und Havelock-Eine grosse Partie Damenkleider-Stoffe äüfw!"chenle Vün 15 kr-per Meter Ejne grosse Partie Smyrna-TeppicheJ^r^rtr^r^r^ ^Vo-^r-Eine grosse Partie Seidenware, pp^^^^^^^^^. Eine prasse Partie Mieder, ^z^S.mvkt auseincrC°^ursma^v°"3ükr Ausserdem nocli einige preiswerte Partien verschiedener Arjjkel zu ausserordentlich billigen preisen. Da alles zu ausserg^wöhnlich billigen Preisen verkauft wird, dfi>st'J die Auswahl bald eine beschränkte sein, daher sich jedermann, der auf diesen üelegenheits-Kauf reflectiert, dementsprechend beeilen soll. (4067) 5—1 (3927) 3—3 T. 8/00 Oklic. C. kr. deželno sodišèe v Ljubljani, oddelek III, razglasi, da se uvede amorlizacijsko postopanje glede iz-gubljene knjižice mestne hranilnice v Kranju öt. 1624 z vlogo 240 K. Vsem, kaieri bi mogoöe knjižico v posesti, ali kako pravico do nje imeli, se naroèi, da isto v teku Sestih mesecev sodniji ali pa mentni hranilnici v Kranju izroèijo ali nje posest nazna-,nijo, sicer bi se ona po prete'enem roku proglasila ni^evno in uevelja\no. V Ljubljani, dne 15. oktobra 1900. Laibacher Zeitung Nr. 250. 2054 31. October iM^ Course an der Wiener Börse vom 30. October 1900. «««"«»°Mellen E°urO°te Die notierten llourse verstehen ftch ln Krunenwähruna. Die Notierung sämmtlicher Nctien und der «Diversen livse» versteht stch per stück. Hllg»m»in» Staatsschuld. """ """" «inheitl. Rente in Noten Mai-November p, fl., prr «lllssn.....4" „ ,14 5y ,,4 79 dto >>/,°/„ 8» »5 58-45 «if«nb»hn.Gt»»»«schnld»n> schreibnngen. >ranz Iojcs «ahn in Silber (div St.).....»'/<°/° 1t?--l17?o Xudulfsdahn in KronenloHhr steuerfrei (bw, St.) , , 4»/» 9,70 94«o vorarlbergbahn in »ronenwühr, steuert 400 l»r . 4"/» 94-50 95.50 Z» Glaatsschulduerfchreibnn» >e» »bge»!e»V.Etllnb.>UcLie». '?5 W-75 «alizlsche «arl»Ludwig»«ahn, (dlv Lt., Tilb. 4°/. . , . 93'65 »4S5 «orarlberger «ahn. Ung, Et, Eis,-«nl, Gold IlK! fl. 119 «U 12N l><> bto, dto Tilber 100 fl , , , 8» 35 99 85 dto Staat« Oblig. (Ung, Ostb.) «, I, 1«7», ^,..... 118 75 1,7 75 dto 3chanrreaal-Ablös,»llbllg, 9850 uft 20 dto, Präm.°A,il il)» »»4 H<> bto, dto, ». 50fl.--2NNlkr. «»3 39zo 4«/» ungar. Vrundentl 'Oblig. 9,50 «ll bu 4»/„ kroat. und slavon, detto 92 50 «3 5>i And»r» 2ff«nll. Anl«h»n. 5",„ L°nau.Neg.-«nleihc l878 . 10»'«5 INs'öO Anlehen der Stad« «ür, , —-— — «nlehen d, Ltadt Wien . . 102 N,4°/, 96 ku 97 1» Oesl.'ung, Nanl 4O>/»jäl,r, verl. 4"/„........ 97'75 98'75 dtll. dto. 50jähr, Verl. 4«/„ 9? 7» «875 EvarcaNe.1.Sst,,«<»I,.uerl.4->, 8» 25. 99 2b Gis«nbahn»Ilioltläl»-0 Oudbadn k 8"/„ verz. Iänn.»IuN 321 75 !N» 75 dto, l^ 5°/„..... 118 ?.-» 120 25 Un«.-a»ll,, «ahn..... »042!» ^ '— <"/„ Unterrrainer Vahnen , 89 »u l00 Piu»rs» Los» (per Etült). Verzinslich« Lose. »»/„ Vobencredlt-Üole «m. 1880 239 50 241 K« 3°/, „ .. Vm, 1888 233 25 234-5(1 4«/nDonllu°Damplsch. ina fl. , »50 »70- 5°/„ Donau'«eaul.°«ose . . 25250 254 50 Unverzinsliche Lose. «uoaV,°«astlica (Dombau) 5 »l. 12 15 18 15 «lreditlose 100 fl...... 889 25 38l 25 «lartsliose 40 fl. «Vt. . . . 12« - «28 vfener Lose 40 fl..... I»0'50 «32 50 Palffy«Lose 40 fl. «M. ... 129 >3<» — »i°»l,en»reuz, Oeft.a»es.v.,10fl. 4I7i> 42 75 ,, ,. ung. ., „ ösi, 19 50 2N'KU Nubolph«2ose 10 fl..... 60 - »2 KalmLosc 40 fl...... t?„ — 178 — Ot.-«»«n°lz-«ole 4« fl. . . . 188 — 202 - Waldftein-Lofe 20 fl..... — - —-- Vewinftsch, d. »°/^ Pr.,Gchulbt,. d, Vodencreditanst., «m. lS«8 50 — k»- Ualbacher Lole . . «>>— 52 - «eld Ware «etlen. Kr»n«pürt»zlnt»l' n«hmung«n. «usflg-repl. «lfenb. 500 fl. . l»«u- »0« Vau. u. Vetrleb«-<»e<. f. Nadt. Otraßenb. in Wien lit. X . 24S — 248 — dto. dtu. dto. Ut. » . . 24l» - 24» - V»hm. Nordbahn 150 fl, . . 415 — 41» — «llschlichlader «is, 500 fl. TM. 3NS0 8100 d'o, dt«, (lit. «) 200 fl. . 1O87 1I03-Donan Dainpfschlffuhrts » Oes, Oesterr., 5W fl. CM, . , 748 — 752- Duz.Vodenbacher E.-Ä, 400 lkr. 610 — ««6 — iferdi!,a»d«Nordb, 100Nfl.!lM, 61L5 «145 liemb, Lzernow,-Iassy°Gilsnb.' Gefellfchalt ^.'OO fl, T. . . . »«:-— 5»3 - Üloyb, Oc,t,. Trieft, 500 fl.CM, 785 - 78? - Oesten. NordweNb, «00 fl. <3 450 — 4!>2 dto, btr, (lit. «) ÄN Prag'DKll'l Visenb, inn fl, abgst, i?5— 176 «taat«e<<«nbahn 200 6 107 — Lüdnordb, Berb.-V, 200 fl. «Vl, 869 50 »70 50 Tramwal^Ges., Neue Wr.Pril,, rltäl«ckctlcn UX) fl. . . . 197 - 198'- U»8,°aallz,G!scnb.»0«fl, Silber 415 - 418- Una-wlstbMaab-Vra^oafl.O. 415 — 41« — Wiener Locl>lhahnen.?lct.«Gez. —>— — - . 16N fi. 650 50 «5l 50 dto. dto. per Ultimo . . . 651 50 <ü>2 50 «lebitbanl, «lllg, un«,, l»n fl. 649 — «5«-^ Depofitenbanl, Nllg., 200 fl, , 415 — 41K - ««compte'Vef,. Nbiöst., 500 fl. 1404' «414 Vllo.u.198 - --------------------------------------^ Mtt «änberbanl. Oest., 200 fl. . - "A^ ^ oesterr.-unaai. Nanl, »00 - !°" . zlN" Lieslnner Urauerel 10« fl. - - ^,^ ^l«" Montan Ocsellsch., Orst.°°lp!>>t 40^ ,H." Präger «iscn-Inb.'Ves, »0« ' '°?^ e5l>" Ealao-Tarj, Eteiolohlen 10« , »»°, , ,go^ „Lchlttglmnhl", Papiers, 200fl, »»» ^,,^ „Lteyrerm,". Papiers, u. ».-«> »'!,^, M" Trlfallcr «ohlenw.-Ges, ?U st- "",, zO^ waffenf..«.,O«ft.«nMen,1«oft- »" Wa«8on»üe^ 4N0 »r.......- ,^^.,i»"- Nr. «augeleUschaft 1»0 fl. - - '°' . M -" Wienerberger Zlea«l.«ctgi! »° Pari«........' ^.. ^" Zt. Peter«bui,...... Dalut»«. ,jz Ducaten.......' ,«»l.^ 2O.ssranc»-Et '^,«o »°, Italienische «anlnoten . - - , ^,. 5°"> «ubelrNoten......' ^^^- T«*a Kb—«i», FTmBr Ontlnngon Km ten, NtaalNpupi^rc, 1'sitiKllirief«, Lose, Münzen, Valuten etc. nntor den coulanlcuton li(t«liri(,'iin^cn. Darlehen auf Wertpapiere gegen mäßige Zinsen. Versicherung gogen VcrlostinRHVcrluste. (il56fi) PromCSSen zu allen Ziohiingnn. Entgogonnahmc von Geldeinlagen ausj^ V|>« I laufend« HochntitiK und auf (Hroconto PfetMa D|9 I l>ro<-4-nii|f<- VorzitiKung vom Tago dcr J 9 zum HIU:k7.;ilitungKlapfi. j Wechselescompte eouiimtcnt. | Börsenordres. ^vto*^*'