m 8. i§4:. Mittheilungen des historischen Vereins für Kram. LAIBACH, DEN 1. AUGUST. Zur Geschichte der Kirchen in Krain. Mitgetheilt von Peter Hitzinger. I. Zwei Denkmäler gothischer Baukunst in Krain. a. Die Pfarrkirche Sk Ruperti in Unterkrai».— b. Die Filialkirche St. Bucä in Pra prozl) e. II. Befestigungen der Kirchen in Krain. a. Der Pfarrkirche in Aich. — b. Der Filialkirche inKertina.- c. Der Filialkirche St. Eunegundis. — d. In Gorijhiza. III. Glocken. IV. Ruine einer alten liMNtinifch gekauten Kapelle; tiicUcirljt Lcuge für den slavischen Ritus in Krain. ster unter dem Dachgiebel noch ganz unförmlich gelassen. Der Glockenthurm ist breit und hoch, von der Mitte an achteckig ; nur ist das Dach von ganz neuer, obwohl schöner Form von Weißblech. In, Thurme befindet sich zu unterst die geräumige Sakristei und oben daS große und schöne Geläute von vier, zum Theil neuen Glocken, von denen die größte über 44 Centner schwer ist. Ober dem Hauptthore ist auf der Außenseite die Jahrs-zahl des Baues der Kirche in Stein gehauen 1497. (Fortsetzung folgt.) Zwei Denkmäler gothischer Baukunst in Krain. a) Die Pfarrkirche St. Ruperti in Unterkrain. triefe steht in der Mitte des Dorfes St. Ruprecht, welches in der Nähe der Herrschaft Kroisenbach liegt, 13 Stunden Weges von Laibach und 6 Stunden von Neustadt! entfernt ist. Der Platz um die Kirche selbst ist gegenwärtig ganz frei, nachdem man die unpassende Umgebung von Kellern entfernt hat. Der Bau der Kirche ist im Innern in schönem gothischen Styl. Das Presbyterium oder der Hauptchor ist bedeutend lang und hoch; das Schiff der Kirche ist verhält-uißmäßig nicht breit, und das Gewölbe von sechs hohen schlanke» Säulen getragen. Die alte Malerei, sammt den gothischen Verzierungen von Stein, haben durch spätere Über-tünchung verloren; nur die Malerei im Schiffsgewölbe ist noch geblieben, ähnlich jener in Ehrengruben, und die Fenster haben noch ihre alte Form. In der inneren Einrichtung ist wenig Alterthümliches, denn die Altäre sind von neuerer, zum Theil neuester Bauart. Schön ist jedoch das Behältniß für die h. Oehle, in der Nähe des Hochaltars, auf einigen Stufen, wie ein gothisches Thürmcheu, aus Stein gehauen, sich erhebend; auch das ganz neue Geländer in gothischer Form von Gußeisen vor dem Hochaltars. Alt ist auch die Kanzel, ebenfalls von Stein, doch übertüncht und übermalt, und die Stiegen, die aus der Mitte der Kilche zu beiden Seiten der Wand auf de» Musikchor führen. Das Aeußere der Kirche hat noch großentheils das rohe einsehen deS unbearbeiteten Bausteines, bis auf die Fensterstöcke und die Stützpfeiler, wobei sich bearbeiteter Stein zum Theil mit Verzierungen befindet. In der Fronte ist ein Fen- Würdig u n g eines in Pefth erschienenen Werkes, betitelt: Urgeschichte -er Slaven, oder nlier die Slav inen t von Stephan Horvat, nebst Darlegung einiger, auf den slavischen Völkerstamm sich beziehenden Untersuchungsresultate, aus den ältesten Originalqnellen geschöpft von PH. I. Rcchfeld, Professor am k. f. acabern. Gymnasium in Laibach. (Schluss.) XX. d?un, und wenn Horvät die Aluben, Ciia-luben, Chalyber ’> um Aleppo (Haleb, Chaleb) ge-funden ? Ja, dann hat Horvat auch zugleich die H a l i-zonen, oder, wie er verbessert, die Alazonen des Homer erspürt und mit diesen unserer Slaven Wohnplätze zur Zeit des trojanischen Krieges; dazu hat er zugleich auch auf dem nämlichen Wege die »Prahler" und die „Knechte" ergriffen, und — »die Urgeschichte der Slavine», d. i. Prahler, vom trojanischen Krieg bis Justinian I., liegt fertig da vor unseren Augen. — Denn §. 52 heißt es: „Chalab (arabisch) = Ostentator und Mendax, d. h. Prahler und Lügner. Auch jüdisch »lochte Chaleb einst Prahler bedeuten." — Dieß schließt Horvat aus dem Umstande, daß Chaleb ein Heerführer Josua's war (!!!,) der zugleich ein Meister im Prahlen gewesen sey. »In slavinischer Sprache, insonderlich polnisch, Chluba — Prahle r e i... Chluby = prahlerhaft." — Wie klug ist hier Chluba an die Stelle Sla iv a hingeschoben. Horvät war in der Ver-wandlungskunst mehr als ein Döbler. Der letztere läßt zwar aus einem Bilde ein anderes entstehen, — doch steht man 1) Leoulobab--- Sklaven — Slaven— Prahler. -Mcmi Orientalen das beide in einander fließen. Bei -fpoveät ist jedes Wort ein Proteus, dessen Erzeuger er selbst. — »Chalub bedeutete also auch in slavi »ischer Sprache s. v. a. Ala zo ii = Prahler: Jene aber, denen in den Ohren Chrbät angenehmer klang .... machten aus Ehalub das Wort Chlub. — Nun, was sagen denn meine geehrten Leser dazu?" — fährt Horvät fort — »daß in böhmischer Sprache C h la p, in polnischer Chl 0 p, in russischer Cholop, in croat, und krain. Chlapec.... unstreitig die Bedeutung Knecht und Pör (Leibeigener) hat? Sie werden gewiß denken, daß ich die große sla vini sehe Völkerschaft verspottet haben will — Gott behüte mich vor so etwas! Justi n us schrieb es, nicht ich sage es, von den einstigen Chaluben vor der Zerstörung Troja's," — Nun führt der Verfasser folgende Stelle aus Justinus (L. XVIil. C. 3.) an; .... »sie (die Phönizier) .... erbauten .... vor der Zerstörung Troja's die Stadt Tyrus (Tuv). Hier wurden sie in persischen Kriegen lange und auf verschiedene Weise ermüdet; sie waren zwar Sieger, aber da ihre Kräfte geschwächt waren, erlitten sie von ihren zahlreichen Knechten unwürdige Niedermetzelung, welche sich verschwörend 8) gegen sie, das ganze freie Volk sanimt ihren Herrn ermordeten, und so sich der Stadt bemächtigend, die Häuser ihrer Herren sich zueigneten. (Es ist ein magyarisches Sprichwort, schaltet hier H. ein: Gib dem Slavinen eine Wohnung — ein Obdach so verweist er dich aus dem Hause....) Unter so vielen ta u se n d K n e ch te n war nur einer, der... seine Herren nicht ermordete.... Von diese»! (seinem Herrn, Strabo, aus Dankbarkeit) belehrt.... blickte er.... allein gegen die Gegend nach Westen .... und zeigte der Erste das Funkeln der aufsteigenden Sonne auf den höchsten Zinnen der Stadt. Sie (bie Servi) konnten dieß keinem knechtischen Geist zuschreiben, und als sie ihn befragten, gestand er ihnen die Belehrung seines Herrn. Da bemerkten sie, wie sehr die freien Geister die knechtischen übertreffen und machten Strabo zum Könige... Diese That der Knechte ward ein berüchtigtes und in der ganzen Welt furchtbares Beispiel.... Alexander der Große... als Rächer der öffentlichen Sicherheit, ihre Stadt erstürmend, ließ Alle, die nach der S ch l g ch t übrig blieben .... aufhangen,” Da finden wir nun wieder Slavine». Die Sklaven der Phönicier in Tyrus, die Justin us Servi nennt, wie er unser »Knecht" und Sklave nicht anders kannte, sind Horvät alsogleich unsere Slavine». Aus servi macht er einen Na ti p n al n a m en. Doch weiter unten mehr. Fassen wir das in diesem Abschnitte von Horvät Vorgebrachte zusammen, so finden wir folgende Horvät'sche Sätze: 1. C h a lab — P rahler und C ti gnev im Arab i-schen, Jüdischen und Slaviuischen. 2. Chalab — Chluby im Slavinischen —Prahle r h a f t — P r a h l e r. Slnven oder Sklaven durch Secalcbah ausdrucken, so schieben fie tij Vocale nach ihrer Auffassung des Wortes ein. 2; Ich schreibe die Ucberfctzung her, wie ich sie finde- 3. C h alab — C h k ab — Chstop = Cholop — Chla-pec im Slavin Ischen — Kne ch t. 4. Chglab — Alazon im Griechischen — Prahler. 5. Chalab — Chalub — Chalyb ... en (auch Aluben.) Ziehen wir aus diesen Prämissen, die wir, obwohl sie sämmtlich unzulässig sind, wie gezeigt worden, als richtig annehmen wollen, die gehörigen Schlüsse: A. Da C halab »Prahle r" — Chluby. Da Chluby — Chlap = K n e ch t so ist auch Prahler =r= Knecht — Leibeigener. Wir wissen somit, daß wir das Wort »Prahler" auch für »Knecht" oder »Leibeigener" (Sklave) brauchen können. B. Da Ch alaben (von Chalab) — Chalybeii. Chalaben — Prahler — Knechte, so sind auch die alten Chalyben — Prahler := Knechte. C. Da Chalaben — Alazonen Chalaben — Prahler— Knechte, so auch Alazonen = Prahler — Knecht, mithin ist auch der p l a u t i s ch e A l a z o n ein p r a hle r ischer — leibeigener— knechtischer Soldat. Solcher llnsinn entsteht, wenn man eine schlechte Sache zu vertheidigen sich zum Ziele nimmt. Gesetzt nun, Chalyben bedeute in der That s. v. a. Prahler oder Leibeigener, oder beides zugleich: Wer hat ihnen diesen entehrenden Namen gegeben? Doch sie sich selbst gewiß nicht. Welchen Grund hätten aber bie alten Kleinasiaten oder die Perser gehabt, sie Prahler oder Leibeigene zu nennen? Würden wir diesen Grund nicht von Houier selbst erfahren haben, der jede!» Volke sein Prä-dicat gibt, der den Heerführern alle den Gegeupart tadelnde Reden, ja Schimpfworte in den Mund legt? Würden Hodios und Epistrophus (nun Eplstrophus ist doch von stzi — cgeipm) verschont geblieben seyn, die Anführer der Prahler? Waren die Chalyber des Herodot, des Strabo »Leibeigene?" Und wessen Leibeigene? — Horvät führt selbst (§. 38) eine Stelle aus Zenophon an, die auf etwas ganz Anderes hindeutet, als auf »Knecht." — »Diese Nation (der Chalyber) war unter allen Völkern, bei denen die Griechen (unter Tenophon) durchzogen, bei Weitem die tapferste und hatte den Muth, mit ihnen zu kämpfen. Sie hatten bis unter den Bauch reichende leinene Panzerhemden, und statt der Flügel (?) starke, dichtgedrehte Stricke. Sie trugen auch Beinkleider und Helme und neben dem Gürtel einen Dolch, auf die Art, wie das lakonische sensenförmige Säbelchen .... Sie hatten auch einen beinahe fünfzehn Ellenbogen langen Speer und ein Schwert. Sie bliebe» zwar in ihren Städten u. s. w. Nun eine solche Beschreibung, wie die eben vorgelegte ist, paßt doch weder auf die »Leibeigen-neu," noch auf die »Prahler" des Horvät, noch auch auf die armseligen Sklaven des Jornandes und Procopius, der Sklaven, die Sümpfe und Wälder statt der Städte hatte». Daß Chalyber ein griechisches Wort sey, war inmier • außer Zweifel gestellt. Strabo nahm es als solches, die Rö-k mer haben dialybs in ihre Sprache aufgenommen zur Be- Zeichnung für Stahl. Der Ausdruck Chalyber deutet auf ein Volk, welches Eisenbergwerke hat, und Strabo sagt von ihrem Lande, daß es metallreich (ex de rrjg yrjg fietcdhx u. s. f.) sey, zu selber Zeit vorzüglich an Eisen, in früheren Zeiten auch au Silber. — Mögen nun die späteren arabischen Schriftsteller (im 6. Jahrh. n. CH.) die alten Chalyber des Strabo, und meinethalben auch die Syrer um Damask und Aleppo herum, Seeäle ballon Seclab), genannt die späteren des Seclab, tin %Mn-rat Secalebah, mit Einschiebung des Vocales e in das Selah, wie die Gothen Sklav für Slave gebraucht haben, so ist damit noch nicht bewiesen, daß dieß s. v. a. »Prahler" und »Leibeigene," selbst dann nicht, wenn die Araber, wie schon bemerkt, durch die Bekanntschaft mit unseren Slaven im 6. Jahrh, in eine Verwirrung der Begriffe gerathen wären. Sie haben in dieser Beziehung nicht mehr Autorität, als Adelung, als Schön und viele Andere. Ihre Meinungen stehen ohne historische Begründung da, oder beruhen auf Irrthümern, auf Mißverständnissen. Denn wie Horvat sagt, bedeutet wohl das arabische Chalab einen »Prahler," aber nicht Seclab, und wenn die Araber ihre alten Chalyben nicht »C hä laben" nennen, sondern Secalebah, einen Chalab nicht »Seclab," so wollen sie mit Secalebah auch nicht eine Nation der Prahler bezeichnet haben, mithin sind auch die so benannten einstigen Chalyben des Strabo keine Nation der »Prahler," oder, ivie cs die Hor-vatssche Logik will, der »Prahler" und »Knechte" zugleich. In der aus Justi n u s angezogenen Stelle ist von »Sklaven" die Rede, und nicht von einer »Nation der Knechte." ES heißt ja: a servi suis, und nicht a Ser-voruni gente. Derlei Sklaventumulte, wie einer an der Stelle erzählt wird, gab es häufig und in vielen Ländern. Wenn von Sparracus erzählt wird, wenn Herodot von den Skythen sklaven berichtet, welche die Rechte ihrer Herren »surpirt; wenn unsere Schriftsteller von Niedermetzelungen der Weißen durch die Schwarzen in amerikanischen Ländern erzählen, — da müßte Horvat nach seiner Art, die Schriftsteller auszulegen, überall unsere Slavin on finden. Seine Bitterkeit gegen die Slavi nen macht sich bei jeder Gelegenheit Luft. So findet sich's auch bei obigem Einschluß, der zugleich eine Art Beweis liefern soll, daß die phönizischen Sklaven inTyrus unsere Slavinen waren,—obgleich Horvat sie laut Obigem um Aleppo gefunden. — Aber Alexander der Große rottete das knechtische Geschlecht in Tyrus aus. Im Justinus heißt es: „exstirpato servil! genuine,“ wodurch ausgedrückt wird, daß die Nachkommenschaft der Sklaven, die bei der Niedermeßelung ihrer Herren deren Frauen sich beigelegt, von Alexander ausgerottet wurde. Mein dieß gem'rt ihn nicht: er findet gleich andere; wo es immer dalv u r be., d. -i. D o l i ch e n u s (XXI).” L) »Der slavi mische Donnerer war der Dolichenus, weil er i m L a n d e d e r Sla v i n e n (Syrien) und ihrer Stadt Duliche verehrt wurde.”-—-— Das heißt bündig.- a ist aus b, und b aus a bewiesen. Und gerade das D o I y ch e n u s, oder, wie H. will, D u 1 u c h e n u s, hatte ihm Zweifel erregen sollen über die Bedeutung des Wortes Dulikia, Dulieliia, Doliche u. s. f. Er meint auch, das de los statt du los (Jolog statt äoXog) sey dorisch, denn er hilft sich, wie er kann. Allein die Dorier haben wohl ot statt ov, auch m statt ov (Theokrit) gebraucht, also z. B. Mota-u statt Dlovcrcc, dialog statt öu-hog, aber nicht o statt or. — Noch findet Horvat eine Bestätigung seiner Behauptung darin, daß sich in einem zu Alt-Ofen a. 1778 ausgegrabenen alten römischen Steine die Inschrift befindet: L O. M. »BULCENO. IIELIOPOLITAN. SACRV.” 6) und eniii't aus einer Stelle im Strabo (wo es heißt 7): «Nach Smyrna ist das Städtchen Leuka...........Von Srn- ina ..... ging er (Aristonikus) in die Mittellander, brachte mittelst Fre i he i ts v e r sp re thu n gen schnell eine Menge Armer und Knechte (xat doleov «rAgmercor) zusammen, welche er Hello poli ten nannte” — daß die Heliopolitaner eben die Slavine» von Duliche waren. Er sagt, der Änechte-Namen der heliopolitanischen Knechte sey gewiß ein Nationalname. DaS „d o 1 co v a v ■& o co n ro v'c bezeichnet dem Herrn v. H. nicht einfache Sklaven, wie überall, sondern sie sind eine Nation, und zwar keine andere, als der Slavine» — Sklaven — Knechte —Leibeigene = Prahler — Ala-zonen — Au thaten — Aucheten — Chalyber — Chalnben, gerade als wenn Strabo gesagt hätte: to ysvog tcov AaXcor. Auch sieht man, daß nach H. die Slav inen zu Strabo's Zeit in Duliche wahre Sklaven waren, und nicht nur den Namen Slavinen hatten. Wie hätte Aristonikus ihnen sonst die Freiheit versprechen können? Hatte uns doch Horvat gesagt, wer denn ihre Herren in Duliche oder anderswo gewesen, da Strabo hierüber ganz schweigt, weder sagt, sie seyen unter einer anderen Nation gestanden, von deren Herrschaft Aristonikus sie befreien wollte, noch sie haben ihre Herren in Duliche gehabt. Und in diesem Falle, hieß denn die Stadt der Herren, den Knechten zu Ehren, Duliche ? Doch jener heliopolitanische Jupiter wird wohl der von Heliopolis in Phönizien oder in Aegypten (s. Strabo's Aegyp-tus) gewesen seyn. D oli ch e n ns s. v. a. der Jupiter von 6) „Btm besten, größten heliopolitanischen Jupiter Dulcenus geweiht-'« Uebersetzung des Horvat. 7) im 14. B. Chius, Magnesia. Duliche, etwa mit eigenen Attributen versehen, der auch an anderen Orten verehrt wurde, als in dem, woher er den Namen erhalten. Vielleicht wurde auch durch Duliche daS Attribut der Findigkeit bezeichnet, von dem ulyffischen Dulichium. Der Sinn der Inschrift wäre also, daß das Denkmal dem dulichcnischen Jupiter zu Heliopolis geweiht war, welches die Vaterstadt des Gottesverchrers seyn mochte. — Doch dieß ist nur eine Vermuthung, ans der, als ails einem durch das bloße Aussprechen für erwiese» angenommenen Thesis nur ein Horvat gleich ein System aufführen wurde. — Uebrigens ist wieder Dulcenus auffallend, und könnte etwas ganz Anderes seyn, als Dolichenus u. dgl. Uebrigens müssen Diejenigen, die solche Inschriften auf die Steine eingraben ließen, wohl Slavinen gewesen seyn ? Denn welcher Römer wurde einen Knechtegott wohl verehrt haben? So mag wohl auch jener P. Ael. Lucilius ein Slavine gewesen seyn, der die Inschrift setzen ließ: 10VI. DVLCIIENO. P. AEL. LVCILIVS.) COIL I. A. PECL Dem Dulchenus (d. h. Knechte-Jupiter gibt Horvat in der Parenthese) Puhl. Aelius Liicilius Centurio der ersten Abtheilung bei dem Pecineer Flügel. Hier finden wir wieder eine neue Schreibart Dulchenus statt Dolichenus. — XXII. Es bleibt nur noch übrig, nachträglich von der Herstellung des richtigen Textes im Homer zu sprechen, die wir Horvat zu verdanken haben. Wir lasen bisher: Avtao A\Xi^m\rwv Ü‘di.o'ig xca Elmgoocjog T]t)yov Nun müssen wir nach Horvat, um seiner »P r a filer” willen, lesen: AltClQ o \vcov u. s. f. Glücklicher Homer l Endlich hast Du einen Wiederhersteller Deines im Sinne verhunzten Verses erhalten. — Wie? Du verziehst den Mund? Du runzelst die Stirne? Ist es denn ein so großer Preis, den Du für die Eorrectur bezahlest ? Horvat hat Deine Ehre gerettet, Dein trfloOiv gerechtfertiget und Du findest die Eorrnmpirung des Metrum im Verse für ein zu großes Opfer dafür? Ein o für ein w, was macht das? Vielleicht ist's gar dorisch, wie oben o statt v ? — Doch es hat Horvat in der That nicht corrigirt geschrieben Alahovav, sondern AXu£avcov anstatt Alh-Nun bist Du doch zufrieden? Allein da sehe ich wieder die ganze griechische Vorivelt gegen Horvüt sich erheben, der ihr und uns weiß machen will, AXagavsg sey — Prahler. Ala^iavsg ist ja gar fei ne g r i e ch i s ch e Form, also nicht — Prahler,— und in diesem Falle ist es wieder aus mit den Horvat'schen Prahlern. AXagcav heißt der Prahler, im Plural AX(z£6vsg, die »Prahler.” Das co paßt iti das Metrum, nicht das o. — Herodot, wie Strabo, schrieben überall Ala^orveg, und nie Alago^ reg; ja der letztere eifert sogar gegen Ala^aveg des Herodot, weil dieß nichts ausdrückt, am wenigsten ans die K tiste n b e wo h N er, die Homer anführt, paffen will. Er meint, die AXa^nveg am Borysthenes und die unweit Troja seyen zu verwerfen, well er (ihriger Weise) vermuthete, daß Herodot die AXa^coveg für die homerischen A'Xi£coveg (Haliz^nen, Meerumgürtende, Küstenbewohner) ausgeben will, waS aber Herodot in der That nicht glaubte, wenigstens nirgends zu erkennen gab, als sey er einer solchen Meinung. Strabo findet öa$ A'li^wvsg (Halizonen) auf die Chaly-ber (Chaldäer) passend angewendet, da diese wirklich Knstenbewohner waren, und da es bei den (Chaldäern) Chalybern einen Reichthum an Metallen, zu seiner Zeit an Eisen, einst auch an Silber gab, so stimmte dieß mit der Schil-derung Homer's so genau überein, daß Strabo meinte, man dürfe bte Ah^uveg— nicht „Prahler,» sondern „Meer-Li m g ü rte nd e» — weder am Borysthenes (A'lc^oovug), noch anderswo suchen. Mit den AXu£tiE benn nicht der hohe Thurm der ehrwürdigen Patriarchen: kirche ein verläßlicher Wegweiser? Diese Frage werde ich wohl b-i einer anderen Gelegenheit beantworten. — Indessen mögen sich die Leser vorstellen, einerseits die Ausdehnung des alten Aquileja, — deren rufe ich, in Bezug auf die Horvat'sche „Urgeschichte der Slavinen,» 8) Dir, geduldigster aller Leser, zu: Wir sind schon über Agnileja hinaus, — doch kann ich Dir keine Osteria, feinen Albergo $um schwarzen Adler zeigen , wo Du Dich für das erlittene Ungemach entschädigen möchtest ; ich kann Dir keine A m p Hora zeigen, die Dich aufnimmt, wenn Du durch die Lagunen nach der Insel G r a d o fahren willst, wo man das süße Wasser (Trinkwasser) ans dem Meere holt, auf dem Du dann nach Belieben mit einem Batello nach Triest oder Venedig fahren kannst, wenn Du einen Batellanten findest, der die »Fede» hat. Ueber die so sehnlich erivarteteHorvat'sche „Urgeschichte der Slavinen» kann ich also schlechterdings nichts Anderes sagen, als daß Horvat, nachdem er auf die so lange und weitläufig besprochene Art bewiesen, daß A l a z o n e n — 2s u--chaten — Au cheten — Euchaten — Chalyber— Al u-be n — C h a l u b e n — C hl a p — P r a hl e r — Knechts Leibeigener,--------> die „Urgeschichte der Slavinen, d. i. Prahler» —- schuldig geblieben ist. Oder hat er im Titel nur sagen wollen, es gebe eine Urgeschichte der Slavinen? Dann hätte er es auch im Titel so ausdrücken und im Werke zeigen sollen, wo wir sie zu suchen haben. Vielleicht meint er aber, die Geschichte der Tyrier sey ja diese Urgeschichte, und im Homer stecke auch etwas davon? Dann reicht sie nicht bis Justinian I., sondern nur bis Alexander den Großen. — Vielleicht ist aber die Geschichte der Syrier vorzüglich um Aleppo und Damask zugleich die Geschichte des Prahlerlandes. Dieß wollen die geneigten Leser dieser Blätter selbst bestimmen. —■ Daß der Titel eine Mystification enthält, liegt auf der stachen Hand. In jedem Falke aber enthält das Werk nicht eine Spur von e i n e r U r g e s ch i ch t e der Slavinen, da ja die ganze Basis, worauf diese getragen werden sollte— eine bloße vielfarbige Seifenblase war. Wir haben alle Krümmungen verfolgt, durch die Horvat seinem Ziele zugeschlüpft ist, wobei man oft meinen mochte, er habe seine Leser nur zum Besten haben wollen, oft zu zweifeln berechtigt war, ob der Wahn- und Aberiviß, der in dessen Worten und Verfahren gelegen ist, ein verstellter oder wirklicher sey. Ich glaube übrigens, daß in dem überlangen Artikel, den ich hier den geehrten Mitgliedern des historischen Vereins für Krain mitgetheilt, sich manches interessante Element finden dürfte. Die in dem gelieferten Aufsatze zerstreuten Untersuchungs-resultate über unsere, nicht die horvüt'schen, Slaven werde ich, bündig zusammengefaßt, nebst den betreffenden Landkarten, im nächsten Blatte als Anhang vorlegen. Es wird daraus in, Verbindung mit einigen anderen Untersuchungen hervorgehen: Was si ch über die Slaven bis i »'s vierte Jahrhundert nach Christi G e b u r t s a g e n l ä ß c. St u b e r n sich dahin und dorthin erstrecken, und anderseits den jäin-merlichen Zustand des jetzigen, der Einen hindert zu glauben, man befinde sich in einem Bruchstück der Stabt, von welcher Martial sang. Beitrage zur Geschichte der Stadt und des Bisthums von Triest, mit theilweiscr Rücksicht auf das Patriarchat von Aquileja, auf das übrige often. Küstenland und auf Krain. Von Anton Icllouschck. 1 Fortsetzung.) Im I. Chr. 139 litten daselbst der h. Primus unb fein Diacoii Marcus, im I. CH. 151 die h. Diaconen Lazarus und Apollinaris, im I. CH. 256 die h. Jungfrauen Euphemia und Thecla, und im I. CH. 289 der heil. Justus den Martertod. Als Kaiser Constantin der Große nach der im I. 312 erfolgten Niederlage des Mapenttus Italien bereiste, gehörte Triest zu dem occidentalischen, nach der Theilung des römischen Kaiserthunis seit 395 aber zu dem orientalischen Reiche, und seit der Mitte des sechsten Jahrhundertes zum E.rarchate von Ravenna. Nach vielen von den Slaven und andern Horden erlittenen Drangsalen fiel Triest, sammt der Provinz Istrien, den Herzogen von Friaul zu, wurde aber in dieser Abhängigkeit von den Saracenen verwüstet, bis es endlich vom Kaiser Lothar l. am 1. August 848 an den Bischof Johann II. verschenkt ward. Im I. 888 stritten Triestiner unter Berengar, Herzog von Friaul, einem Vetter Kaiser Carls III., deS Dicken, un--.weit Verona, gegen Guido, Herzog von Spoleto. In den folgenden Zeiten des Mittelalters war das Schicksal dieser Stadt, welche oft unwillkürlich an den Unruhen der benachbarten Fürsten Theil nehmen mußte, sehr veränderlich. Nach dem Tode des Herzoges Berengar gelangten, mit Genehmigung Kaiser Otto's I., das Herzogthum Friaul und Triest an den Patriarchen von Aqmleja, Arsus II., später an die Grafen von Görz. Im J. 1150 beherrschte es Heinrich I. (seit dem I. 1139), Graf von Görz, ein Sohn und Nachfolger des Grafen Mainhard I. Im I. 1202 ergaben sich die Triester gezwungener Weise der kriegerischen Flotte des Heinrich Dandalo, Dogen von Venedig; im I. 1206 huldigten sie schon deni mit Kärnten und Istrien belehnten Ludwig, H erz o g e v o n Ba i e r n, und erkannten wechsel-weise auch die Patriarchen von quite ja als ihre Schutzherren an. Vom Patriarchen Marqnard zu wenig geschützt sich fühlend, von Venedig dagegen fortwährend geängstiget, begaben sich die Triester im I. 1382 unter Oesterreichs Schutz, in welcher Absicht sie Abgeordnete an den Hof nach Gratz sandten, denen Herzog Leopold III., der Fromme, am 30. September 1382 urkundlich zusagte, daß er und seine Nachfolger die Stadt und das Gebier von Triest, und alle Bürger und Inwohner, all' ihr Hab und Gut allenthalben schützen und schirmen, verwalten und erhalten wolle. Unter betn Schutze Oesterreichs erhob sich bald der Wohlstand dieser schönen Handelsstadt immer mehr. Kaiser Ferdinand II. bestätigte im I. 1624 die Mauthfreiheit des aus Krain nach Triest gehenden Viehes, Fleisches und der Lebensmitrel, und empfahl am 21. Jänner 1625 den Abgeordneten aus Krain, die Privilegien der Triester Kaufleute zu ehren, und zu betn Markrprivileginm, welches Triest bereits genoß, fügte Kaiser Ferdinand III. am 6. October 1645 ein zweites Jahrmarkt- und zugleich auch ein Wochenmarktrecht hinzu, tvas zur Befördernttg des Handels vorzüglich geeignet war. Kaiser Carl VI. behandelte Triest mit besonderer Vorliebe, et- erklärte den dortigen Hafen am 2. Juni 1717 zum Freihafen, und bestätigte diese Erklärung durch das Patent von: 18. März 1719. Während seiner Regierung erfolgte am 7. Juli 1722 die Verlautbarung des Handels-nnd Wechselrechtes, nebst der Wechselgerichts-Ordnung für die innerösterr. Provinzen mit Einschluß der Seehäfen Triest und Fiume, im I. 1723 die Errichtung des Merkantilgerichtes und Seeconsulates der ersten Instanz, am 31. Au-gust 1729 das Zollpatent, am 7. Juni 1730 ein wiederholtes Privilegien-Patent für Triest unb Fiume, am 11. November 1730 die Bewilligung des Lorenzi-Jahrmarktes für Triest, und die Triester Stellfuhr-Einrichtung, ferners das Patent, mit welchem nicht nur die Ausfuhr aller in den österreichischen Staaten erzeugten Handelsartikel, sondern selbst die Einfuhr der ausländischen Erzeugnisse von jeder Zolloder Maukhabgabe und Mauthbehandlung frei erklärt wurden, sobald die Aus- oder Einfuhr über einen der Freihäfen von Triest oder Fiume Statt finde; — am 30. Mai 1731 erfolgte das Triester Transits - Mauthpatent, und am 18. Au-gnst 1734 die Falliten-Ordnung. Maria Theresia und deren Nachfolger bestätigten und erweiterten die Freiheiten von Triest, zu Folge welcher der Wohlstand dieser schönen Handelsstadt immer mehr zunahm. Die Occupation von Triest durch die Fratizo sen, vom 16. Mai 1809 bis 8. November 1813, hatte zwar einen nachtheiligen Einfluß auf deren Handel und Wohlstand, aber der Friedensschluß von Paris de dato 30. Mai 1814 brachte vollkommene Gewährleistung für deren Gedeihen und Wiederaufblühen unter dem Schtitze der humanen österreichischen Regierung. (Fortsetzung folgt.) Aus den Archivsniaterialien des historischen Vereins für Krain. (Fortsetzung.) 13. Urkunde, ausgefertiget bei Gailenberg am 11. Jänner 1248 von WiMibirgis Werso, getonte Gallo, in welcher dieselbe ihre Besitzungen in Po.šenik der bischöflichen Kirche von Freisingen schettkt. Ego Wilbirgis lilia Chnnradi Gallonis Üxor Wesson is sub hnjtis script! testimonio renuntio juri proprietary, quod habui in possessionibus Posenik sitis, ratam liabens tradin'onem per meurn Mari turn Werso^ nem lactam ad Ecclesiant Frisingensem sub hac condition«, ut si dictus Maritas mens Werso me superstile de medio fuerit sublatus, ego pro tempore vitas praedictas possession.es quiete debeo possidere. In cujus rei testimonium banc paginam cum pa Iris et dieti mei Mariti sigillis, quia proprium non babui testibus adnotatis volni roborari. Aderanl; autem buic remm-tiationi Cburandus Gallo Pater ejusdem Wilbirgis Stephanus Capellanus, Wilbaimus Notarius de Lok, item Hilprandus de Neynnenboucn, Dietricus de Bouseh, Marchwardus de Sepnia, Ulricas de Chazzenbercb, iJl-ricus de Sawar, et alii quam pJures. Datum apud Gal Iri-bereit, anno graliae, MCCXLYIII. IUI. Idus Januarji. (Fortsetzung folgt.) VERZEICHNISS der vom historischen Provinzial-Vereine für Krain im Laufe des Jahres 1S4ISI erworbenen Gegen st and e. (Fortsetzung.) r. 18. Durch Ankauf erworbene Urkunden und Manuscripte: 52) Patriotische Gedanken über die Art und Weise, wie eine schon längst erwünschte Feuerschaden - Assecnranz-Gesellschaft im Erzherzogthume Krain zu errichten wäre. 53) Abschrift der Stiftungs-Urkunden des Laibacher Bis--thums von 1461 , 1530, 1533 u. 1568. 54) Instruction für die Repräsentation und Kammer des Herzogthums Krain, dann Landeshanptmannschaft in Judiciaübus, ddo. Laibach, den 23. März 1747. 1 7 Bogen. 55) Abschriften mehrerer Patente und Verordnungen, betreffend die Aufstellung des landeshauptniannschaftlichen Gerichtes, Aufhebung des Landes - Vicedomamtes, die Verfassung des Schrannen-Gerichtes, Instruction für den Concessum in causis suminis Principis et com-missorum etc. etc. 13 Bogen. 56) Dissertazione sopra il Bagno di Monsalcone. Opera del signore Giacomo Filipo del Ben. (Manuscript.) 57) Alcune Osservazioni ed altre prove de salutari estetli de Bagni di Monsalcone, dali’ Dottore Marco Franco. — Notizie et Analisi chimica dell’ Aque Termali di Monsalcone di Giovani Antonio Vidali, speziale. Memoria in torno a tre Inserzione incastrate nell mnro della Chiesa di S. Giovani di Dnino. 58) Nachricht vom Feldban in Krain. Anmerkungen zu einer sichern Calculation in Rectisicatorio. Bezüglicher Erlaß der Repräsentation und Kammer im Herzogthume Krain an die Rectificationsbuchhaltung ddo. 7. März 1752. 59) Umständliche Nachricht der, zu Triest 1797 bei der ersten französischen Invasion sich ereigneten Sachen. Manusc. 60) Abschrift eines Arretes des Kaisers Napoleon, wegen Entrichtung der herrschaftlichen Gaben und der Robot-leistung in Krain. 61) Aufforderung des bischöflichen Ordinariats ddo. Laibach am 5. Juni 1812 an die Curatgeistlichkeit, wegen Bekanntniachnng des gedachten Arretes. 62) Osnanila Z. K. General Gubernia V Illirie sa volo kmetifhkih davkov svojim Gosposkam dolšlmih. 63) Marktpreis - Tabellen verschiedener Epochen. 64) Status Fideicommissorum im Herzogthume Krain de anno 1770, nebst mehreren, die Fideicoinmisse in Krain betreffenden Documenten. 65) Beitrag zur Topographie von Krain, von Franz Ant. v. Breekerfeld. Pfarrvicariat Sc. Peter bei Werd!, die Güter Wördl, Weinhof, Altenbnrg. Autograph. 66) Den Wein- und Fleischdatz in Krain betreffende Patente, Verordnungen rc. 35 Stück. 67) Das Stadtgefäll der Hauptstadt Laibach betreffende Tariffs, Instructionen rc. 7 Stück. 68) Patent, den Dazio consumo forense und den Wein-datz in den, von Italien getrennten, und dem küstenl. Guberninm zugefallenen Landestheilen betreffend. 69) Patente, Ta risse, Vorschriften rc., die Weg- und Brückenmäuthe in Krain betreffend, von 1752 bis 1821. 42 Stück. 70) Patente, Vorschriften, Tariffs rc., die Getränk-Accise in Steiermark, Kärnten und Krain betreffend, seit 1756. 34 Stück. 71) Patente und Verordnungen von 1808, die Einrichtung der Landwehr betreffend. 72) Vorschlag und Bericht, wie und auf was Art die Laibach von Salloch bis in die Stadt durch Anlegung der erforderlichen Schifffahrts-Canäle schiffbar, nicht minder auch die bereits von Laibach bis Oberlaibach übliche Schifffahrt merklich könnte verbessert werden. Von Jos. Schemerl. Laibach, den 1. Februar 1783. 18 Bogen. 73) Ein Fascikl Acten zur Geschichte der Schifffahrt auf der Save, der Kulpa und der Laibach seit 1738. 74) Recess ddo. 29. November 1749, wegen Abtretung der Cameral-Gefälle in Steiermark und Kärnten an den Banco. 75) Statistisch - topographisch - historische Notizen, den Bezirk Sittich betreffend. 76) Notizen über die Entstehung und den Ertrag der Gefälle in Krain, vom ehemaligen RechnungSrevidenten Johann Kordin. 77) Fünf a. h. Patente der Kaiserin Maria Theresia, betreffend den Vorkanf, Maß und Gewicht, die Weineinfuhr, die Getreideausfuhr und den Anstrieb des Viehes. 78) Beschreibung, resp. Geschichte der Gefälle in Kärnten. 79) cito. cito. der Gefälle in Krain. 80) Notizen zur Geschichte der Marktprivilegien in Krain. 81) Notizen zur Geschichte der Pfarr Obergurk. 82) Ein Fascikel Meten zur Geschichte deS Straßen - und Brücken-Baues in Krain. 83) Notizen, betreffend die Herrschaft Landstraß. 84) Bankozettel-Patent vom 1. August 1771. 85) A. h. Resolution ddo. 8. April 1747, wegen Errichtung des landeshauptmann'schen Gerichtes in Krain. V i d i in i r t e 2t b s ch r i f t. 86) 21. h. Freiheitsbriefe, Patente, Tariffs rc. seit 1489, die Schifffahrt am Laibachflusse und die Fachini zu Laibach betreffend. Für die Geschichte des Handels von Krain sehr wichtig. 87) Kaiser Carl AI. Mittel-Dings Tariff der krainerisch. Landschaft, ddo. Wien, den 24. August 1724. 88) Convoluk der VerhandlnngSacten wegen 2lnfhebung der, vormals in Krain an den Gränzen gegen die Nachbarländer bestandenen Zollämter. 89) II Cabinetto di Minerva in Trieste ; Reluzione del Signore Girolamo Conte Agapito, gia proses -srore d’ eloejuenza e storia e bibliotecario all’ Imp. Lieeo di Lubiana. 90) Essai politique et economiqiic sur 1’ Istrie, fait ä Trieste le 10. Novembre 1797 par le Comte 1). Augustin Rubbi, Chevalier et Commandeur de 1' ordne mili faire de St. Maurice et Lazare. Eine äußerst schätzbare Geschichte von Istrien. Manuscript. 26 Bo-gen stark. 91) Compendio storico politico de Diretti del Impc-ratore Francesco II. sopra 1' Istria, il Friuli etc., de Monsignore Bar. Codelli. 1797. Manuscript. 92) Anmerkungen in Betreff auf die Provinz Istrien, von Jos. 21 nt. v. Zanhi, Hauptmann der Grafschaft Mitterburg. Wien den 10. Juli 1737. (Fortsetzung folgt.) Drn ck von Ignaz Alois Edlen v. Klein tu a y r. A ^jEarte' nađu dtr Darstellung eles Pro, copms, aczevar für den' ZetypzeonJct? vor dem' erstensdjielranpre/derJJiin^ run?gegen/dirOerthcn/C' 3oO. ftof tutch' Ckr. deè. Vergi/Jahrg. 1 Blatts is MB. V. tarimües aWjS/rii Parthenù I \ IIV Tanrica od.Scijthica Cherronesus in) I Kleiner Cherronesus Grofs er Cherronesus m W't, SS d/ 'todo&ùte CM0Schüfe/ et0jOO7l/ rgreoar. Jft/U/r JPcrr&y 46 W »'AK Ka rc ze> as/ f ; fo 60 70 dtf 90 700geggrapTz/Mei 3904- 9%rr2feiZe' ' ^MosZmzbis \ 16 i8 m if2farr&tz&ć^2fyrtZ0&Z'* ^ap7x3£eiZ€7itđzći'. AnscfcZagr gre&rctefafr J / Q Crođfetj i *83 S 60X^/eppeo, Jtrdmz'Tipeei'TTl' BiaerrakicSicpthieeesgo weie?rs sides /7» M j.Ssr umscUie «taw Meer tees zur Ostspitze dcrllaibinsd Tem/, rie/tshernmzieBnlandeineoiiris bis a/t' dicMelanddaener reichend- iw einem?Verae/e>n. durpestcdty. l.dti^ gres eZer.Bcffmtimssdcs schwarzen' Meeres S'/sft//ss des Ister bis zuirc/Bosporus, ohnclirü/nnuzit'„ pero ifóriL só Meilei/', micdmXriin^ mtmgrns ii/t-Zà Meiiew, welches nueehtscdesZätige?derZifiie' von/ der SiidspitZceTeeisriens cut; land,; einwärts toc dcnsMelexnchZasi nerw. OS DIblil dropre/safimfrs, \ riunPMüesierwpc, ‘ jsta, (retar m/, lips erri' a, cv oer mis ehr w. m Die westliche Hälfte d. Pencils. < Die osti. Hälfte cLPonfiis.^l fr&Cume . *. ) Tanrica odl&c Tjthica dierronesus HP j m.' rČ< Pć/t7f?0nn££ oergleicTbb I m YMner Cherron esus d»sseT Cherronesus Wh B esc ^ 111111 30 OS SO H pesar. Meueny Cariatthis^. i Paphlagro 11 II. \ 34 33 / X9 66 ÄH- 'M JjP0/rés- Ol 66 9 .ARTE SKYTHIEN unddiwdaramtossendm? (* cH ieten naóhdaoJltcrstéUxmgetvdts mm Beirufe des Jahrgang 1 BlattPI,Söte 36,u.flf. beginnenden Aufsatzes, C^-~~_' T.{-lHl «Oll __ Philipp Jatob Rechfeld Enthält? 1. Skijth i en n d/sldmuncjrmundm? Ländern? ( überhaupt? auch jenen Ländern; weicht? das hatägi? europäische? Rußland umfafstj)nach H erodot. II. die nänüichm L änder nache Strabo. HL die? südlidun? & eg enden cUwow iw gröfserw Mafsstabe/ nach/, H ero clo t. TL die? rumtUdun/ ncu/v StraB o. Y Tauri en in rwcM/qröfscrm Modsstccbe? von/ eben? óUtw„ selben/. VI. die? Gegenden?am?Pontus c^Mäotis 7ta^Prol£opius für xmet/ Zeiträume? (hrt/ A. wB.) tiOuAnst/. o. J. Blatnik..