Lmllllcheo Zeitung. Nr. «3. Plänuü! l> iationsPie < s: Im Vomptolr ganzj. fl.il, >>!':. ss. 5.5<». Für dieZnst^lllinli ins Hau« H.Ubl-lwlv. ^iitdciPost,;>nluN, l5>, holbj.fi. 7.50. Montag, 22. März Insert» onSgebühr bi« i« Zeilen: luial i!U l,., zm.8Nlr., 3m.»st.!jonftpr..^cile im. <>lr.,i!,».!lltlicher Theil. ^ Vchh »M 9. My 1869 dlirii ^ ^^ Einführnng von Schwurgerichten für die ^ "en Inhalt einer Druckschrist verübten Verbrechen und Vcrgchcn. cm, ^ die Bestimmungen des Artikels II des Staats- ^'Ndgcsetzcs über die richterliche Gewalt vom 21. Dc-! dl/räV^' ^r. 144 R. G. Bl., in Ansehung der U) om I^^^ ^„^ Druckschrift verübten Verbrechen ^ Zergehen noch vor der Wirksamkeit einer neuen! ^ ^ftroccßordnung in Ausführung zu bringen, finde Ich . ZlPiimmmg der beiden Häuser des Rcichsrathes ^"ordnen, wie folgt: ^ « 1. Ueber alle durch den Inhalt einer Druckschrift ^u, "Mcn Verbrechen und Vergehen haben mit dem Hesä ^'' '" welchem dieses Gesetz in Wirksamkeit tritt, WUQrnengcrichtc zu verhandeln nnd zu entscheiden, ^tr sf^'^ Zuständigkeit und das Verfahren in diesen Gcs? ^" "^l slch, insoweit dnrch das gegenwärtige den ^ ^ besondere Acstiuunung getroffen wird, nach v " ^'sctze vom 17. December 1862, Nr. 7 des R. G. Vl. '" Jahre 1863. den c> ^' Neffen Verbrechen oder Vergehen, die durch derei -^^ einer Druckschrift begangen wurden, mit au-siH.i^lafbarcn Handluugeu zusammcu, so muß hiu-^ lch der letzteren ein abgesondertes Verfahren und ^""niß stattfinden. ti»e h ^' ' gerichtliche Verfolgung findet nur über ^lagc des Staatsanwaltcs oder Privatanklägcrs statt, t^. ^ .'e Klage ist bei dem zuständigen Prcßgcrichtc un-i,,^ "lcg,i„g der bctresfeuden Druckschrift zu überreichen slrnsl^ die genaue Bezeichnung der Stellen, worin die l""c Handlung liegen soll, enthalten, brackl ^ ^'^ Vcobachtnng dieser Vorschrift cingc-zll^e-^ ^^^ 's^ ""^^ Angabe des Grundes zurück- llttic!^ ^' ^ ^^ ^^"^ formgcrccht, so hat das Prcß-z„ 'binnen drei Tagcu nach Ucbcrrcichnng derselben d^ scheiden. ob Grund zur gerichtlichen Verfolgung beiyl "^zeigtcu strafbaren Handlnng vorhanden sei. Im Vorn?"' ^'"ll^ '^ '" bcr Regel und 0) die '^ch'chnng einzuleiten. ^ ^gcn den Beschluß des Prcßgerichtcs, daß kein lv>e n ^'^ gerichtlichen Verfolgung vorhanden sei, fo ^csch ^" ^^ Zurückweisung cincr it läge (§ Z) ist die Wl,s ^ °u das Obcrlandcsgcricht znlässig. Der Äc-^»n>,' ^^urch ciuc Vornntelsnchnng eingeleitet wird. ^H tcinc abgesonderte Beschwerde angefochten werden, ^lhu, ^'. ^"' Kläger kann, wenn er eine Voruntcr^ ^hel^ ^^?^ ^^' uothwcndig erachtet, die erforderlichen ^llen ^^'^ ^^"^ bcischlicßcn nnd das Begehre» ^>en.,' ^^ ^ou der Voruntersuchung Umgang gcnom- werde "iss^^ diesem Falle muß die Klage auch die Eifordcr- tz"er Autlageschrift (tz 1l) enthalten, b'yteit ^ ^^ Gerichtshof hat zuvörderst seine Zustäu-^i»i>'! ^nuäguug zn ziehen, nnd wenn er diese für ^t ^ ^'^ Voruutcrsuchung aber incht nothwendig ^schs'c ^^"^ ""^1 bereits die Erfordernisse einer An-^;l,^ '^ enthält, die Hauptvcrhaudluug nach 8 12 !»„y °"en und hiezu jeden Angeklagten unter Zustel-^^liül-^ ^^mplarcs der Anklageschrift bei sonstiger . Z "l vorzuladen. slhlif^ !liült d^ z^M die Erfordernisse einer Anklage-ll'»g ei.'^^' so 'st sie znr Verbesserung nntcr Fcstslel-, D "' bestimmten Frist zurückzustellen, ^tch .t "folgte ^adnng kann von dem Angeklagten btroen ^gesondertes Ncchlömitlcl nicht angefochten Achtern ' ^'^ Voruntersuchung ist durch cincn zum V»,r>, ^ befähigten Beamten des Gerichtes uorzu-P ^ir'k>, '"' icdoch bei sonstiger Nichtigkeit von jeder ^criciu ^ ^cn Vcrhaudluugcn des erkennenden ei Die ^ aufgeschlossen ist. bes.!^ "'utcrsnchnng hat nur den Zweck, d»c gegeu ^sb^'luntc Pcvsm, erhobene Äcschnldignng einer ,,^rzie^„ X""oluug einer vorläufigen Prüfung zu t> °"'c fch ' >' Thatbestand z,l crhcbcu und jene Vio-l" b^lift^ , ^'', welche geeignet sind, die Anordnnng " v^. """dlung und die Bcwcisanfuahinc in der-s tz8^i "'ten. di?i'"Wrich^ beendeter Vornntcrsnchnng hat der Unter- "wflick?' '""'" der Staatsanwalt klagt, diesem ^ ??«"m zu übergeben. ^^ prlvatanklägcr eingeschritten, so hat der Untersuchungsrichter denselben von dem Abschlüsse der! Voruntersuchung mit dem Beifügen zn verständigen,! daß ihm die Einsicht der Proccßactcu freistehe. i § l). Innerhalb der Frist von drei Tagen vom Tage der Uebcrgabc der Acten nnd beziehungsweise vom ^ Tage der im § 8 angeordneten Verständigung kann der i Kläger bei dem Untcrsumungsricht.r eine Vcrvollsläu-i digung der Untersuchung beantragen. ! Im Flülc der Ablehnung sieht ihm frei. binnen^ einer gleichen Frist die Entscheidung des Gerichtshofes! zn verlangen. Gegen die dicsfälligcn Entscheidungen, des Prcßgcrichtshofes findet eine abgesonderte Beschwerde nicht statt. (Fortsetzuug folgt.) ! ?lüi 19. März 18b!) wurde w der k. k. Hof> und Staalö- drlickrci daö XVII, Stück dcs Ncichsgcschlilattc^ aii^cgcbm und ucrsriidtt. Dassrlbo enthält untcr ^)lr. 3^ das Gcsch uom 9. Viin; d, I. lnlrcfscud dic Cioführiiüg von Sch>v>n^'richtrii fiir die durch den Inhalt cimr Drnci- z schrist uevilbteil Verbrrchcn inid Vclgüheü; Nr. 33 das G>'sch u?m !>. März d. I,. womit dic Vorschrift übcr dic Vildini^ der Gcschworlimlislcn fiir dic Pn^erichtc cr-! lassen und vc>ni Tage der Knudmachima. in Wivlsainkeit gesetzt wird. (Wr. Ztc,. Nr, , darzubringen. dcr an. Sc. Majestät lichteten sodann einige frcnndlichc Wcnte an dcn Hcrrn Landeöpnisidente«, nnd aerul)tcn demselben die Gewährung des von ihm acstclltcn Antrages anf Begnadigung für dic aus Anlaß dcr Anfttitte von Ieschza Vcrnrtheiltcn mitznthcilcn, wornach von 17 Vernitheilten 12 dic ganze und 5 zwei Drittel der Sm>f;cit allcrgnädigst nachgesehen wurden, welche erfreuliche Kunde sich schnell verbreitete nnd mit Jubel aufgenommen wurde. Unttr dcn begeisterten Hoch-rnfcu der vc> sammelten Menschenmenge cutführtc uns um ^8 Uhr dcr Dampfwagcu nur zn schnell den Allerhöchsten Gast. Pola, 16. März, 10 Uhr Abends. Sc. Majestät der Kaiser besichtigte hcntc Morgens nach 8 Uhr die k. k. EScc Beleuchtung am Abend des 19. war reich nnd geschmackvoll. Als Sc. Majestät im Theater erschien, verlangte das Publicum die Voltshymnc nnd biach in nicht enden wollende Hoch» rnfe aus. Die Hymne mußte sott und fort wiederholt werde». Große Mcüschcmnusscn füllten bis Mitternacht die Straßen, anf dem Eorso fanden vor einigen Woh> nungen, deren Fenster nicht beleuchtet warcu, läiinendc Dcmonslraiionen statt, die crst ein Ende fanden, als die Bewohner, nm ihre Fensterscheiben besorgt, Licht ^an die Fenster stellten. > Der Präsident der Handels» nnd Gcwcrbelammer, ! dann eine auö 10 Mitgliedern bestehende Deputation aus Görz mit dem Landeshauptmann G^if Pace an der Spitze richtete an Se. Majestät die Bitte um Allerhöchste Unterstützung der Picdilbahn. Sc. Maj. der Kaiser hat dem k. ital. Armccgcncral und Palastpräfectcn, Grafen Enrico Morozzo dcll,> Rocca, das Großkrcuz des Lcopoldordcns, dem Marchcsc Viicolini Alemann, Ecremonicnmcistcr Sr. Maj. des Königs von Italien, dem Grafcu Eollobiauo, Major iu der ital. Armee und Adjutanten des Königs, und dem ital. Gcncralconsnl in Tricst, Herrn Bruno, das Eomthurlrcuz dcs Frauz-Ioscphordcns verliehen. Mit a. h. Handschreiben vom 19. d M. an dcn Leilcr der Statthalterci, FML. Mocring, hat S?. Maj, der Kaiser ferner folgende Auszcichuungcn verliehen: dem Fürslerzbischof von Güiz, A. Gollmaycr, das Großtrcuz dcs Leopoldordens, dem Bischof von Tricst-Eapodistria, Barlholomäus Legat, die Würde eines geheimen N^ths, dcn HH. I. W. nnd Peter v. Sar< torio den Frcihcrrnslaud, dcn Orden der eisernen K> one !!. Elnssc dem Kansmann uud Mitglied der Handelskammer H. Eschcr i>ud dem Kanfman» und Annen-hausdircctor F. Atachlig, dcn FrauzIosephoiden dem Director der Da>upfschiffahilsl,escllschaft des Oestcrr. Lloyd E. M. Schröder, dem Gutsbesitzer I. Godigua, dem Ingenieur Dr. I, Righclti und dem Redacteur dcS „Osscrv. tricst." Dr. F. Eogllcvina. Ferner geruhte Sc. Maj. mit a. h. Entschließung vom 19. d.M. dem Vanguicr Ios. Morvurao und dcm Pläsidcuten dcr Görzcr Handelskammer H. Ritter u. Zahony dcn Frci hcrrnstand, dcm Kanfmann E. Niltmeyer, dem Director dcr Uiunwu!' llcil ixtic;,
  • l>l)i!ilm>nll) I.^ui,» lri^lilw Wilhelm Slnidlhoff dcn Orden dcr ciscrinn Krone 3. Classe, dcm Industriellen Eduard Slrudlhoff das Ritterkreuz dcs Franz^IoscphordcnS. dcm Sprach- und Musiklchrcr F. ^. Tomicich das goldene Vcrdicnsikreuz mit dcr Kioue, dcm Podcsl^ von Bcrscz M. Eragncz daS goldene Vcrdicuslkrcuz. endlich dcu Lloydcapitäncn E. Grossi nnd A. Rassol, sowie dcr Lchrcriu dcr Mädchenschule iu Pola, Iohauua Vogrich, das goldcuc Verdicnstkrcnz mit dcr Krone zu verleihen. Zur Vcrthcilnng unter die Dürftigen im Küstengebiet wnrdcn 6000 st, bestimmt. Sc. Majestät hat ein Handschreiben an FML. Mocring erlassen, worin Höchstderselbc seinen Dank für dcn herzlichen Empfang und seine Theilnahme an dcm Wohlc Trusts, sowie z dcm FML. Mocring selbst seine Anettennung für sein verdienstliches Wirlcn ausspricht. Um i'/z Uhr Nachmittags verabschiedete sich Se. Majestät auf dem Molo S. Earlo vun dcn Vertretern dcr Stadt nnd dcs HandclSstandcö, nm unch Bcsichtignng dcr Steinbrüche von Sistiana übcr Miramare Allcrhöchstscine Rückreise anzutreten Laibach, 21. März. Die erfreulichste Erinnerung an die blüthen' ave nicht fruchtreichcn Märztage dcs IahrcS 1848 sind" die soeben von dcr „Wiener Zeitung" veröffentlich" Gesetze übcr die Schwurgerichte in Prcßsa") , und die Bildung von Geschworncnlisten. Da G^^ in welchen der Tag dcr Wirksamkeit nicht besonders se> gesetzt wurde, 45 Tage nach erfolgtcr Kundmachung Wirksamkeit treten, so werden die am 19. März n>^ gemachten Schwurgcrichtsgesctze am 5. Mai P"'^ werdcu. )lach diesen: Tage darf kciu Prcßproceß nm vor eiucm andern, als einem Schwurcollcgium r>cryl> dclt werdcu. Sollten die nöthigen localcn Einrichtl»'^' Bilduug der Gefchornenlisteu :c. bis dahin nicht bccM sein, so müßten eben die anhängigen Processe so ^. aufgeschoben werden, bis alle Vorbereitungen bttnt>>3 sind. Die Freiheit der Presse ist die Grundlage °>^ anderen constitutiouellcn Freiheiten. Sie ist die le^ Waffe gegen die Vergewaltignng. Sie muß dem u"' , fchrilt die Wege bahnen; ähnlich, wie der Pionnier ° Wald lichtet uud ocu Sunipf austrocknet, um ans u! die goldncn Achrcn hervorzuzaubern, muß dcr Iournlu l mühsam das Dickicht cincs mchrhundcrtjährigcu u,^ waldes von Vcrdnmmung und Ignoranz lichten, um ^ goldenen Früchte des Wissens und dcr Aufklärung' °' Befreiung von den Banden dcs Irrthnms, dcr ga"^ Menschheit zn bringen. Und diese kostbarste aller 3" heilen erhält jetzt in dcm neu aufblühenden Ocstcrrc> ^ wo es aber noch manchen Urwald der Verdumm^ anSzurodcn uud manchen Sumpf der Beschlag trocken zn legen a,ilt, eine neue Garantie durch die -^ wcisuug dcr Prcßvcrgchcn vor dic Geschwornen. ^ eigenen Mitbürger wcrdeu von mm an übcr die bll die Presse bcgaugcucn Vergehen richten. Eine nD Behandlung ist schon dadurch ermöglicht, denn die ^ schworncn sind nicht an starre Rcchtsformcn, sondc^ die nie trügende innere Uebcrzcnguug, an das Gcwl>! ^ dcn Quell alles Rechtes, gcbuudcn. Andererseits l" dadurch aller, in die Privatvcrhältnissc verletzend " greifenden Ausartung dcr Presse cin Halt geboten lv dcn, denn in solchen Fällen wird der Geschworne sN'c^ Recht sprechen, weil er hicmit sich selbst und die He> H keit dcs Familienlebens schützt. Niemand wird c"dl das Recht haben, über Vergewaltigung nationaler ^ strebunaen durch Beamtenrichtcr cffcctvoll zu declaims denn die eigenen Landslcutc werden über dcn angeM Vtitbürger zn richten haben. Wir begrüßen daher nencn Gesetze als eine unserer schönsten und uns > immer heiligen Märzerrungenschaflen von 1869! 177. Sitzung dcs Abgcor>nctcnhauscs vom 17. März. Schluß der itaudwehrdcbatte. Die Sitzung wird nm '/»12 Uhr geöffnet. Präsident: Kaiscrfeld. .<,». Anf dcr Ministcrbank: Gcrgcr, G i stra, Hel ^ Das Haus gcht uach Erledigung dcr Einlällsc ^ Tagesordnung, dcr Fortsetzung dcr Debatte über Landwehrgesetz, über. . ^ Bei § 9 erklärte Dr. Nechbauer, daß "^ Folge dcr gestrigen Abstimmuuq für sciue Ps^^A-Auträgc dcr Atinorität zurückziehe und mit seinen sinuuugsgcuosscn gegen daS Gesetz stilumcn werde. ^ Varou Hackclbcrg gibt dieselbe Erklänwii ,,. Dic §§ 9 bis 18 werden ohne Debatte 9"""'^ Bei ^ 19 (Die Commandosprache dcr ?"".0' ,i ist jene dcs stehenden Heeres.) ergreift Graf P^ 1^ das Woit nnd beantragt, dcr erste Absatz des v ^ solle lauten: Die Eommandosprache dcr Landw^ '.^ Farbe und Form dcr Bcklciduug wird vom M'"^.^ des Innern mit Genehmigung des Kaisers im ",^e nnngswcgc festgestellt. — Er glanbt, daß ma>) I^gi Details rnhig dcr Ez.ccntive überlassen könne. ?'^^ ist keine principielle und sollte nicht einseitig in ,^„ Gesetze gelöst werden. Die Verfassungsgcsctzc 9^'a ,^c die Gleichberechtigung dcr Nationalitäten und s", ,,,,c"' Grundsatz bci jeder Gelegenheit znr Anwendung/0'^ — Der Redner macht bci dieser Gelegenheit e"lc .,„ meine Bcmertnng. Man beobachtet hier eine eige' ^, liche Politik, deren Tendenz man zn verhüllen ' ^, Wenn nationale Fordcrnngcn hervortreten, s° ^ d>l immer, daß die Cnltnr, der Fortschritt, ja ^.chM Bedingungen dcr österreichischen Existenz, die ^ ssc»' hcit, die Einheit dcr Armcc die Erfüllung nicht z> i„ Und das Endrcsnltat bleibt doch: dcutfche Sp'" „igt" Amt und Schule, deutscher Geist in allen Elnr'^ ^ mit einem Worte — die deutsche HegcnMnc "^ ^ kcr, die im Reiche existircn. DicS ist "chts ^ch° als gleichfalls eine nationale Tendenz ^ °' ^l'"^ ausgesprochen worden, ist nur cin Zeichen h^^cht ''! scher Fähigkeit, aber bci längerer Dauer ^ ..si,,djcV verhindern, daß die Ziele dnrchsichtig werden. 2^" i^,^i' an einem Punkte angelangt, wo einer von dem Anoc .^c"' sollte, was cincs Jeden Endziel ist. Wir ""W" ,, ^ uns nationale Tendenzen znm Vorwurf 5" "'.lM cs tritt fönst der Fall cin, daß man den S "^ ^ dcn Augen dcs Andcrcn und nicht dcn Ballen 5 ncn sieht. - Ätan möge die Bestimmungen ^s,e. Sprache getrost dcr constitutionellen Execut'vc " ^^,,gg. Baron Wächter befürwortet den Ausja,"" 465 In, ^en c: Durch diese von dcr Gegenseite angeregte dlii-ck /^' ^'^ P^'smlcll das zu erreichen, was man lll) ^csctzc nicht erreichen kann (Widerspruch rcchtö). , "'"" dem Föderalisuiuö zusteuern, Man will sich tci, m^" "^"^ Verbindung mit dcr Krone osscuhal-rei^« ""5 dicsein Wege ist eine Regeneration Ocstcr-^. umiwglich. Äian soll festhalten an der Verfassung. ^, >u)licßlich alle Nationalitäten gerecht werden. Wenn slm '^ ^ Rechte weisend) immer nur dasjenige au-c. , ^'' was deu Sondcrintcicsscn Ihrer 9iation cnt-ale^ ' ^° ^"^ "'^ "uf dieser Seite nichts übrig, als .".'^Zwecke zu verfolgen uud den Anschluß au Dcutsch-""° "izustrcdeu. (Bewegung.. ,, , ^kr Redner spricht sich entschieden für die An- "l)we des Ansschnßantragcs ans. — Man denke sich di» ?^^lcdencu Lprachcn die Confusion. — Wie sollen !w> ^" Wchrkörper miteinander in Berührnng ton:-, '' ^enn sie einander nicht «erstehen; werden sie sich UMiseitig anschieben. (Beifall links — Äiurrcn rechts.) ^luti befürwortet den Ausschußantrag. I,v ^l ih^ isl d^. Zcilpnnkt ucrsänmt worden, wo einer s^.., Klette stch zur Schriftsprache erhoben hätte. ^lMdent macht deu Reducr aufmerksam, bei der Dc-h, ^ zu blcibcu.) Gcgcuübcr dcr Eommandowortc müssen foln!"^ uüudcslcns zwanzig Dialekte der Nothwendigkeit sdra^ .^chmcn wir Böhuicn. Soll dic Commaudo-chcn ^^. ^i^^^^ ^lu —dann haben wir zwei Spra- !M >^ ^'^ ^^ ^"^ "'^ ^"^ ^^^^ ^"'^ Gelehrte °le Zcituugen sprechen, reu >,' ^' Schindler: lassen Sie mich, meine Her-»lit',- Debatte vom sprachtcchnischcn wieder ans das . ^artcchlii^he Gebiet zurückführeu. Es ist bekannt, daß lc„ Trnppcnmasscn dnrch drei Arten zn counnandi-^ M'lhrt werden: dnrch das Wort, durch das Sig- ^ ^ ' burch den Adjutanten; kleinere Massen nach der H>Mcnhcit der Fcchtart werden geleitet dnrch das lickl' ^^ Sigual. Vicin Freund Skcuc hat ihnen ganz ^'9 angedeutet, das Commando gegenüber kleiner "ppcnlövpcr trilt au die Stelle dcr Signale, len ^^ ^^ Ausschuß gcgcu den Antrag der Her-so n^ ^^lizien nicht deshalb gcstiiuutt, weil ich ciuc ci>,c N ?^^l)t gehabt habe, daß dcr deutschen Cnltur ^.""uikadc gebaut werden könnte, wenn die polnischen ,^.. '^khrbataillonc polnisch commandirt werden, sondern z„ ,.^ mir um dcu Zusammenhang des ganzen Heeres b>G'^ ^^' ""^ weil ich meiutc, cS sei ciuc Nothwcn-^>den ^^ ^ Terminologie uicht ohne große Noth gc-icilc, ^"^- Die Eommandosprachc ist dcr Inbegriff h^,. ^sscnschaftlichcu Termiuologic, die wirtsalu das ^ü ^ /"^l! hat, und es ist also uicht dcr Kampf der <^ v>'c>litätcn, dcr mciucrscits unterstützt werden soll. ^li„/ ^.^r deutschen Sprache nnd Cultur um Aus-t>ttc ^ ^>"s Gebietes zu thuu ist, so hat sie ganz an-sft^^ ^ucte für sich anzuführen, als die Kommando-"ncha .^ österreichischen Heeres (Heiterkeit), vou dcr yoi^<^^^>l wordcu ist, daß sie eiuc zusammengefügte >» w,^ Sprache ist. Seien sie überzeugt, eine Scene ^^heliu Tell, z. V. die Scene auf dcm Rütli, kann ^lch s^ü^^n Sprache und Cultur einen größeren Vor-»^ ^len, als alles dasjenige, was die österreichischen Gc-^ n,'^ Jargon dcr Commaudosprache vor dcn Reihen hot eg "," auözusprechcu haben. (Heiterkeit.) Nicht nöthig >u^. ">c deutsche Cultur, daß sie auf Nebenwegen vor-^hrin^^ ^"s weiten Flügeln beherrscht sic das gauze ci„c - ,"^U, nicht weil sie deutsch ist, souderu weil sie N»„ ^l'sitic Cultur ist (Veifall. Sehr gnt!), und da- ^>^" mau sie nicht hcmmcu können. d°^ ^7"u ich jetzt uicht ohne Weiteres zugestehe, was ^ai«, ^'^crcu Seite gcfordcit wurde, so möge es jener se»d ^/'^"u entschuldigen dcr heute leider nicht anwc-^b ^ ^ ber uus gestern die Theorie gegeben hat, ^ Miede in Oesterreich erst hergestellt werde» ^ l>n ' '^"" um, ciucr Seite nicht alles verlangt ^ ^l- anderen Seite nicht alles verweigert, ^e^.s^e lnir diesen Satz »ach verschiedenen Rich-n'Nt d^ ^^' und schon die mathematische Richtung ^be„d, u bei Verfolgung eines solchen Programmes dcr "°" K. .. ^"chthcilc nud dcr Empfangende im cntschic-,, ^eiu,^llc ist. (Sehr gut!) "3 si,^"ucn wir, ein Ganzes habe dreißig Theile, zwan-h ^ii^ ' gegeben, uud zchn sind zu fordern. "lil,sf ")c alles auf cin H!al zn fordern ist cine leichte ^ttscit^,Klangt einerseits zchn Mal zwei, mau gibt U gcgcb^" Wlal eins und man hat die ganzen dm- ^ Ich ^,^r gut! Bravo!) s.' iliru^ °^ bei ciucr späteren Gelegenheit noch dar- Ä ^"' das '""'' '^ '""lltc nur die Versicherung aus- (l^ '^"'ssc - '" ^cscr Frage nur ciueiu technischen l'Wl l!^' "lcht einem nationalen Gefühle nachkomme. ^. ^' ^^'Wr v. Prato spricht für dcn Ausschuß-^ ^lbg'. M ^ Potocki anwortct Skcnc. ^ cnc weist dcn Vorwurf Potocli's zurück, als ob er durch seine Worte irgend eine Partei verdächtigt hätte. Denken wir uuc! die Districtc mit gemischter Bevölkerung; ill Galizien würde die Conseqncnz dcr Einführung verschiedener Commcmdosprachcn die seiu, daß man erst polnisch und dann rnthenisch commaudircu müßte; denn die Ruthcucn hätten nach dcu vmi dcr Gegenseite entwickelten Principien vollkommen recht, ruhig stehen zn bleiben, wenn polnisch commandlrt wlrd. Zu welchen Cousequenzen aber führt ein folchcs System? Abg. Dr. Toma u spricht für dcn Antrag P o-tocki's uud sagt uutcr andcrcin: Wenn dcr Abg. Skcne die 'Naliunalitätsbcstrcbuugcn cincn babylonischen Thurmbau ucnut, so fiudc ich hier daö Verhältniß vollständig umgekehrt. Dcr Thnrmban von Babylou ist das Symbol dcr Centralisationöidcc. (Heiterkeit.) Die Völker sind anscinandcrgcgangcn uud habcu ihre Sprache behalten nud gesprochen, nnd die Ruinen des Thurmes vou Babylon ragcu höchst bedeutungsvoll heute in unsere Mille hinein. (Vermehrte Heiterkeit.) Mau sagt: die ^aud-wehr sei ein integrircndcr Theil des Heeres, das ist auch die ungarische Honvcdfchaft und doch wiro dicsclbc nicht deutsch commaudirt. Abg. Dr. Stur m spricht für dcu Ausschnßantrag. ES wird zur Abstimmung geschritten. Der Antrag des Abg. Grafen Potocki wird abgelehnt, dafür die Polen und Slovene», dcr Ausschußautrag wird hierauf mit großer Majorität augeuomincu. § 20 wird ohuc Debatte angenommen. Zu 8 21 spricht Abg. Baron Tinti: Er beantragt, daß die Begünstigung dieses Paragraphen auch anf die Witwen und Waisen jener Offieicre ansgcdchnt werde, „welche an dcn Folgcu von durch Klicgsslrapazcu zugezogenen Krankheiten" gestorben sind. Der Antrag wird hinreichend uuterstützt. Minister dcS Iunern Dr. Giskra: Ich verkenne durchaus uicht das Humane iu dcn Auträgeu dcS gc-chrtcu Abgcorductcu und ich würde persönlich vielleicht mich leichter dazu verstehen, seiucm Antrage beizustimmen, als ich es als Mitglied dcr Regierung kann. Ich schc ganz ab davon, daß dic Ursachen, wie sie im Gesetze vorgesehen sind, um die fraglichen Begünstigungen zn gewinnen, prüeisirt vorliegen uud von dem Willen des einzelnen vollständig uuabhängig sind, während die in Folge vou Kricgsstrapazcn zugczogcucu Krauthcitcu jcdcr Unabhängigkeit von dcr Causalität des einzelnen entrückt sind und ihr tödtlicher Ansgang zum guten Theil dcr Unachtsamkeit und Unvorsichtigkeit u. s. w, zugeschrieben werden kaun. Aber die Erfahrung lehrt, daß bei jenen wenigen Bcstimmnngcu unserer Pcnsionsgcsctzc, wo derlei nicht scharf präcisirlc Ursachen Anspruch auf Begünstigung für Witwen uud Waisen geben, Bc-mühungeu und Bcgüuslignngeu sehr hänfig vorkommen, welche uicht im Siuue des Gesetzes gelegen wären. Unzweifelhaft würde nach einem Fcldzngc, an dcm die Vaudwchr theilgcnommcu hat, nach Jahren, wenn cin ^andwchrmann stirbt, darauf hingewiesen werden, daß dies die Folge dcr Klicgsstrapazcn sei, in dcueu sciu Körper dcbililirt wurde. Die Bestimmung, wie sie gcgcuwärtig ilu Gesetze steht, ist auch im ungarischen Gesetze aufgenommen. Für die Pensionen, welche in Folge dcr gegenwärtigen Bestimmungen gezahlt werden, besteht daher das Zahluugsvcrhältniß von 70 zu 30, die Pcusioucn aber, welche in Folge dcr Antrüge des Abgeordneten Tinti hinznkämcn, müßte die diesseitige NcichShälftc ganz allciu zahleu. Dieser letztere Puukt schciut inöbcsondcrs maßgebend, uud ich empfehle denselben dcm Hause zur! Erwaguug. z Der uom Abgcorductcu Barou Tiuti beantragte Zusatz wird darauf vom Hause abgclchut und § 21 uach dcm Ausschnßantragc angenommen. Zu § 22 spricht Abg. Stcuc: Dieser Paragraph cuthütt dcn Satz: „Jene Kosten, welche durch die Mobilisirnng nud Verwendung dcr Laudwchr zu Kriegszwecken entstehen, werden ans dcr gcmcinsamcu Dotation des Kricgsministe-i'iiims bcslrittcn." Als man dcu ungarischen Ausgleich bctricb, da sagteu die Mitglieder der Regierung: man müsse für die Armee 70 Percent zahlcu, damit sie gemeinsam bleibe, und es wurde damals, wcuu auch nicht in öffentlicher Sitznug, fo doch privatim versichert, daß die Regierung sich dcr Bildnng cincr nationalen Armcc widersetzen werde. ^ Daranf wurdcu Vcrhaudluugcn im Schoße dcr Regierung gepflogen, nud man schien nach dcu crslcu Vcrcinbarnngcn dcr Ansicht, daß man in dcr That zu weitgehenden Intentionen dcr jenseitigen Rcichshälftc dcn Wcg versperrt halte. Unter dieser Stimmung entstand die heutige Vorlage. Dcr Erfolg hat das Gegentheil gezeigt. Das ungarische ^andwehrgcsctz hatte dcn Keim zu ciucr ungarischen nationalen Armee gelegt, iudcm dic ungarische Landwehr immer präsent bleibt und die ungarische Commaudolprachc erhalten wnrdc. Die ungarische Regierung hat die beste Intention, die ncnc Institution anszubildcu. Dieses beweist die Ausschreibung von Montnrlicfcruugcu für 90.000 Mann. Die Ungarn haben Recht, dicfeö zu thun, wenn mau es ihnen zugesteht, aber wir müsseu frage», haben wir dicSfcits dcr Leitha ciu Interesse, im Kriegsfalle 70 Pcrccnt für diese nationale, ungarische Armcc, für eine fremde Armec zu zahlcu; was kann cin Staat für cin Interesse haben, sich durch neun Jahre zn binden, daß er für die Ausbildung der militärischen Hilfsmittel eines anderen Landes beisteuere. „Während des Krieges schütze die nationale uugarischc Armcc das Rcich," aber es ist doch ctwas anderes, ob die gemeinsame Armcc das Rcich schützt, oder ciuc uugarischc. — Die Geschichte weist keiu Beispiel auf, daß ciu Staatsgebiet die Entwicklung dcr Militärmacht eiucs audcrcn auf sciuc Kosten gefördert habe. Ich lege großen Werth daranf, daß wenigstens einmal bewiesen werde, daß man sich uicht alles aufbürden lasse. Die seltsame Aeußerung des Hcrrn Abgeordneten aus Rcichcnberg ist bereits heute zurück» gewiesen wordcu. Wenn diese Aeußerung ernst gemeint war, so mußte sie nns wirklich gänzlich cntmuthigcu. Nur so löuucn bcidc Theile nebcuciuaudcr bcstchcn, daß man beiderseits auf dcm Gebiete seiner Interessen steht und gcgcnsettlge Billigkeit walten läßt. Anf dem Wege, den wir jetzt gehen, hat man nns förmlich zum ^astthier für politische Zwecke dcr anderen Rcichshälfle gemacht Ich beantrage, es soll statt dcS beanstandeten Satzes gesetzt werden: Dcr Beitrag zn jenen Kosten, welche durch d.c Mobilisirung uud Verwendung der Landwehr zn Kriegszwecken entstehen, werde von Fall zu Fall zwischen beiden Reichshälften vereinbart. (Wird hinreichend unterstützt.) Munster des Iuuern Dr. Giskra: Das Gesetz betreffend die allen Bändern dcr Monarchie gemeinsamen Angelegenheiten führt im tz 1 das Kriegswesen unter den gemeinsamen Angelegenheiten auf, dieser priucipiellc Satz hat zur Folge, daß die Kosten der Landwehr im Kriegsfalle ans dcn gemeinsamen Neichsmittclu bedeckt wcrdcu. Iu dcu Ausführungen dcs Hcrrn Redners ist dcr Gedanke nicht vollständig klar zum Ausdrucke gekommen, daß Krieg uud Fricdcu durch das Gesetz wohl gcschicdcu sind. Dic Vorbereitungen für dcn Krieg dnrch Ausrüstung dcr Landwehr im Fricdcn ist rcin Sache der bcidcn Staatsgebiete, und wen» die ungarische Regierung gegenwärtig für W,000 Mann Ansrüstung und Montnr beschaffen will, so geschieht es auf ihre Kosten; auf österreichischem Gebiete wird man dieses nicht thun, weil ciu solches Bedürfniß mindestens gcgcuwärtig uicht vorhaudcu ist uud hoffentlich nicht sobald KriegSwolkeu dcn Horizont verfinstern werden. Tritt aber dcr Kriegsfall cin, dauu ist es uatürlich, daß die Kräfte, welche gcmciuschaftlich operircu, auch aus dcu gemeinschaftlichen Easscn erhalten werde», und wenn die uugarischc Land' wehr einen höheren Stand hätte als dic unsrigc, was bei dcr Art dcr Contingcntirung nicht der Fall sein wird, so würde cS auch cin höheres Maß von Strcil-kräftcn für gemeinsame Vertheidigung aufbieten, und es müßteu auch dic Kosten dafür aus Reichsmittclu bestrit» tcu werden. Das Bedenken des Hcrrn Vorredners ist also principiell unberechtigt, es ist aber auch dcr Wcg, dcn er zur Beseitigung feines Bedenkens vorschlägt, ein uurich' tiger. In dcr Eonscqucuz seiner Aufgabe wäre es ge-legcu, daß tz, ^ ganz cntficlc. Zu einer Vcraolassuug von Fnll zn Fall bedarf eS keiner Vorsicht in, Gesetze'; dann träte die Wirknug ciu, daß wir im Kriegsfalle für die jenseitige Landwehr 70 Pcrccnt zahlen würden, daß wir aver für die diesseitige Landwehr voi, Ungarn die Z0 Pcrccnt nicht bekämen, das wäre die Conscqncnz dcr Anschannng des geehrten Vorredners; wenn er aver sagt, es gäbe keiu Beispiel, daß cin Staat znr Armee cineS anderen Staates beigetragen hätte, so liegt in diesem Auösprnche eine Vcrkcnnnng reS inneren Nexus zwischen beiden Rcichshälftcu. Beide Rcichshälftcu bilden eine Armee, das Neichs-hccr in dcn verschiedenen Formen. Die Geschichte lehrt selbst sehr häufig, daß ciu fremder Staat einem audc« reu Subsidicn im Kriege gezahlt hat, wir zahlen sie für die eigcuc Armee; dcuu als svlche muß auch die ungarische Armcc vom Standpnultc dcs Reiches betrachtet werden, ich bitte, sich auch das Unpraktische dessen vorzustellen, daß erst dan», wen» die Landwehr zum Kriege aufgestellt werden müßte, zwischen bcidcn Regierungen mit Zustimmung dcr bcidcn Parlamente ciu Vertrag ge-fchlosscu werden sollte, dann würdcu wahrscheinlich die Verhandlungen zu keinem Ucbcrcinkommen führen, uud das Resultat wärc, daß wir die volle Zahlung für unsere Landwehr leisten müßtcu. Nachdem einmal der Ausgleich geschlossen ist, sei er gut oder schlecht geschlossen, muß man denselben aufrichtig und ehrlich acccptircn, man muß sich in den Gcdaukcu hineinlebe,', daß dcr Dualismus in Oesterreich eingeführt ist, nnd so beklagenswert!) viele Con-scquci'z.'» desselben fur die diesseitige NeichShälftc sind, so ist es doch Aufgabe dcr Politik, den Ausgleich praktisch hmznucl'mcn, und nicht wegen dcs Ausgleiches fort. während unscrcu gemeinsamen Angelegenheiten Hindernisse in dc» Weg zu legen. Nclicn einem szcgenscitigen Interesse m„ß auch aegenseitiges Vertrauen herrschen, nnd wenn daö Vl-ltraucn nicht vorhanden ist, dann hat dcr Dualismus noch andere Folgen, als er bereits mit sich gebracht hat, die Folgen der Auflösung und Zerstörung des Reiches, was Gott vcrhülcn möge! Dcr Autrag Skenc wird abgelehnt, §22 wird nach dem Ausschnßlluttag angenommen. Bei dcn weiteren Paragraphen findet keine Debatte statt. (Schluß folgt.) 466 Parlamentarisches. VZieu, 18. März. Heute Vormittags versammelte sich der Steucrhin den Äcschluß, daß alö! Dnrchschnitte>ftcriode die der Einschätzung »'ächst vorher» gehenden zehn Jahre mil Anöscheidnng von zwei I^hicu mit dlN höchsten Preisen zu gelten haben, flir den Wem! wird eine fiinfzchlijähiigc Dnrchschniltöpcriodc mit Anb-schcidung der drei höchsten Preisjahrc vcslinnut. Die dritte Lesung des Grundslcllcrgcsctzcnlwnrfes wird morgen stattfinden. Oesterreich. Wie«, 19. März. (Rcichsrath.) DasAbge-ord netcnh au<ü hielt heute die letzte Sitzung vor den Oslcrfcricn nnd lehnte dic Bcrathnng dcs Gesetzes über den Landsturm ab, d.h. es uahm mit 76 gcgcu 50 Stimiucn dcuAntrag dcr Anöschußmajoritäl, üdcr daö Gesetz zur Tagesordnung überzugehen, au. Dieses Resultat war tciu unerwartetes uud wurde auch ohne besonderen Wort-kämpf erzielt — weder von Seite dcr Minorität, noch von der Mnnstcrdant wurden besondere Anstrcngungcu gemacht, die Stimmung dcr Majorität zu ändern. Dcr Berichterstatter dcr Minorität polcmisirtc gegen den Anöschnßbcricht, ohne das Gesetz selbst irgendwie gutzuheißen odcr zu cmpfchlcu. -- Äiiuistcr Dr. Gistra be-guügte sich, dcu Standpunkt dcr Regierung zu keun-zcichncn, uud bei dieser Gelegenheit einige iu der ^auo-wehrgesctz-Debatte gefallene Aeußernngen über Vlilita-rismuö und Verletzung dcö constitutioncllcn Princips durch Hiuwcisung anf ein schlagendes Beispiel ansang-lalid zu widerlegen, iu welchem Lande eben die gcsammtc Presse für Unterordnung dcr Miliz uutcr das Kriegs» Nliitistcrinm eintritt. — Die übrigen Redner, dic hcntc auftraten, manifcslirtcn fast alle mit wenigen Worten ihre Znsnmnumg zum Antrage der Ausschuß Majorität. -— Gegen den Ncbcrgang zur Tagesordnung sli»,mtcu Poleu, Sloucueu uud Tiroler, also die gcsammtc Rechte, im Centrum dic Abgeordneten Danbcck, Knenburg, i!o-korzowa und liuks Bauhaus, Limbck, Froschancr und Bischof Knczevic. Das Haus vertagte sich bis 6. April. — 20. März. (Gegcu das Grüuduugs-fiebei.) Der ,.Tr. Ztg." wird tclcgraphirt: Die Regierung beschloß die Eiudäuumiug des Grnnduugsficbcrs uud verlangt vicrzigproccntigc Einzahlungen bei ncueu Grüudnngen. (5s verlautet, die Couccssionsgcsuchc für dic Fürstculiant uud die Localtclcgraphcu seien abgewiesen. "Ausland. Verlil», 19. März. (Der Reichstag) nahm bei der Bcrathuug dcs RcichstagswahlgesetzeS ein Amen-ocmcnt an, wonach nur dic unter dcr Fahne stehenden Soldaten vom Wahlrechte ausgeschlossen sind, demgemäß sind dic Reservisten wahlberechtigt. Florenz, 19. März. (General Bixio) verlangte in dcr Kammer schleunige Vcfestiguug der Küstcu uach dcm Vorbilde Oestcrrcichs mit Mincu und Torpedos, da ein Krieg möglich und dann die Einmischung Amerikas (!!) wahrscheinlich sei. Die Journale sprechen mit großer Beharrlichkeit von dem Abschluß ciuerAlliauz. Paris, 20. März. (Grammont) wurde hcute vom Kaiser iu Audienz empfangen. Brüssel, 19. März. (Die Kammer) genehmigte den Gcsctzcntwnrf betreffs der Aufstellung dcr Wahllisten mit 05 gcgcu 3? Stimmen. Hierauf vertagte sich die Kammer bis zum 13. April. — Die Kaiscriu Charlotte ist sehr leidend. Vrü'ssel, 20. März. (Kaiserin Charlotte) ist schwer trank, Dcr londoner Doctor Icnncr wurde berufen. Levantepost. Athcn, 13. März. Dic Eisenbahn von Pyräus uach Athen wurde vorgestern eröffnet, — Dreitausend krctcnsischc Flüchtlinge sind auf französischen Dampfern heimgekehrt. Nächste Woche folgen eben so viele. — Dcr König wird heute Nachts erwartet. — Const antinopel, 13. März. Dcr Schah von Pcrsien droht scinc Ansprüchc gcgcn die Pforte mit Gewalt dnrchznsctzcn. — Dic diplomatischen Bczichungcu sind thatsächlich suspendirt. — Scrdar - Ekrcm Omcr I Pascha geht nächstens nach Thessalien ; selber erhielt vom Sultan liu Landgut geschenkt. — Photiadcs Bey wird nach Petersburg ucrsctzt uud durch Salih Bey ersetzt. Haidar Effendi soll von Wicu abberufen und durch Rustem Bey, welcher jetzt in Florenz ist, ersetzt werden. ^ o c ü l e s. — (Als Regierungsvorlage) für die nächste Session dcö krainischen Landtages wird vom Ackerdaumiui-stcrium ein Gesetzentwurf zur Vertilgung öer Maikäfer uud schädlichen Raupeu, ferner zum Schutze dcr Nutzvögel uach dem Muster der bcideu vor kurzem für Niederöstcrrcich sanction irtcn besetze vorbereitet, uud es siud diesfalls der krai-uische ^audesausschnß uud die Laudwirthschaftsgesellschaft um Abgabe ihrer Gutachten angegangen worden. — (Aerztlicher Bcrci u.) Die uächstc Vcrsamm-lung, welche statuteumäßig eigentlich am Charsamötag statt-findcu sollte, ist ausnahmsweise auf Samstag, den 3. April übertragen wordeu. — (Ankunft der Schwalben.) Vcrflosscucu, Samstag siud die crsteu Rauchschwalben (Ilirunäo rn8ti(;u) hier augctoiumcu. — (Kohlenbahn Möttnit-Cilli.) Das Project der Stciukohlengcwcrtschaft zu Möttuik, die dortselbst erzeugten Kohlen auf einer Schieueustraßc zur (iiseubahu uach Cilli zu befördern, hat, wie der „Tagesp." geschrieben ^vird, Aussicht anf Verwirklichung. Es soll nänllich die bezügliche Concession schou gegeben sein uud das Project schon im Frühjahre rcalisirt werden. Tiescs Unternehmen berechtigt durch die iu jüugstcr Zeit stattgefnudcnen Anfdecknugen eines reichhaltigen Lagers der sogenauutcu „Glanzkohle" zu dcu schönsten Hoffnungen. — (Beim l. l. Kreis gelichle in Rudolfs-werth) isl die Hilfsämtcr «Directions»Ädjunttenstelle mit dem Gehalte von 630 eventuell 735 fl. zu besehen und sind Acwcibungen daium binnen vierzehn Tagen beim Präsidium genanntcn Krn?gerichtes einzureichen. — (Dic No t a r estel l c in T s ch e l >l c mb l) wird von der piovisonschen Notaritattzkammei in Rudolföwcslh zur Besetzung ausgeschlieben. Der Notar iu Tschcincmbl bat bis auf Weilers auch die Nolar^geschüste im Veznte Möltling zu besorgen und zu diesem Zwecke nach Erfocdelniß auch Amlstage in Mottling abzuhalten. Compctenzgesuche sind binnen vier Wochen einzubringen. — (Diöce sauverä nd erun gen.) Dem A" Vlasius Lencek wurde die Localie Rod velliehen^^. Neueste Post. Wien. 20. März. Der confcssionclle Auss^ beendigt heute die Berathung über das VolM'" Bis Freitag Abends waren in Pest 217 WaM' snltate bekannt. Von den 215> gewählten Abgcorditt" (zwei Abgeordnete wurden doppelt gewählt) gehören l-dcr Deatpartci, l^i) der Opposition an. ,, Paris, 20. März. Die Regierung erklärtes dcr Bndgclcommission, drr Friedcnsgedankc bchcn! . die Situation. — Dcr „Public" meldet, dcr KM'^ nnwohl, jedoch nicht ernstlich, — hcntc sci daher Mnistcrrath. Dcr Kaiser wcrdc jedoch dcm Moml>Ü stattfindenden Ministcrrathe präsidircn. . .,, London. 19. März, Die Morgcnblältcr bnw ^ folgendes Telegramm ans Serapcum vom 1s. d. -l- ^ „Heute Vormittags um 11 Uhr wurden die SchleW des Sucz-Cauals iu Gegenwart dcs Viccköuigs gM" ' Der Erfolg war ein ganz vollständiger." Telegraphische Ivechfelronrse vom ^ März. «n.i-u^ 5>pevc. Metalliques «2.70. — 5>verc. M>tall,qucs m>t ^°^M Hlcwemlicr-Zinsm l;2.70. — 5>verc. ^tati^ttal-Anlehen 71 ^7' ,. Slaatiiaiilel,l-n 105i. — Banlaclieu 728. - Crcdltaelie!! ^''o^ ' London 125).— Silber 122.75. — K. l Dncatcn 5)88',0^^ Handel und VolkswirthschaMch^ Handbuch der vaildwirthschaft. Dic ,.^'Ä, brachlc dieser Tagc die Ausschreibung ruicö Prriseo uon ^^,5«^ file ein populäres, den Verhältnissen dcr Militärssrenze ^ ^>l chcndes Handbuch für ^nudwirlhschast. Dasselbe tau» >"^j d^nlschcu, crualischl,'» oder serdischeu Sprache abgefaßt s""' ^,,„ Äiaunscript ist biö 1. März 1870 dem NeichökncgsMiMll" ci.izuscndcu. Vaibach, 20, März. Auf dem heutigen Marlic si"d ^ schicucu: 3 Waqcu mit Getreide, 5 Wagen mit Heu n>l° " „„ (Heu 55) Ctr 75> Pfd,, Stroh 19 Etr. 53 Pfd.), 10 Wage» 2 Schiffe (15i Klufter) mit Holz. _______________Durchschnitte-Preise._________-^M^ fl. lr. sl. lr. fi. tt^st>- Wcizcu pr, Mchru 4 40! 5 -- Butter pr. Psuud ^ ^ ^ ^ K»ni „ 2 90 3 20 Eier Pr. Slilcl — U '^ Gerste „ 2 50 3 — M'lch pr. Maß '" ll» ^ Hafer „ 1 90 2 — Rindfleisch pr, Pfd. "^lil ^ Halbsruchl „ -. 3 50 Kalbfleisch „ ^!^"^ Heiden „ 2 40 3 10 Schweinefleisch,. ,20^^ Hirse ,. 2 50 2 76 Schöpsenfleisch „ ^>)!"^ ttnlunch „ -!- 2 93 Hähndcl pr. Stllcl -^ ? "^ Erdapfel „ 1 l>0------- Tauben „ ^^ ^ Linsen „ 3------------ Heu pr. Zentner ^ ^ ^ Erbsen „ 3 20-------- Stroh „ -^^" ^s>0 Fisolen „ 4--------^ ^ Holz,hart.,prKlst. -"^ ^.^ Riudsschmalz Pfd, - 54 —>— -- wrichei!, „ -'" '! Schiueiueschmalz „ — 44—— Wein, rother, pr. <,> Speck, frisch, „-28 — — Eimer - ''^^ — Mäncherl „ —42j—- — Weiher ,. ^^^> ituttozichunj, vom Htt. Vtärz. Trieft: 47, IU, 17, 51, 67. 6U. Mg, 322ä? ^3« SW7s,'schw^ ^^ / ^^ 20 2 „ N. 320«8 -l- 9« ^ N. schwach f. g. bcwo'l t "' 10 „ Äb.j 320z.^^5o ^N schvnch f. g. bcwoll^^ « ll. Mg. 31i>58 ^ 4.o Ö. mäßigt trilbe ^ 3^ 21, 2 „ N.' 3l9.?o .. 5.2 O. schwach ^ Negm M" !0„ Al>. 320,...'r bewüllt, nur N'euige Souuenbticke' > „ji unitag schwacher Nordwind. — Den 21. trilber Tag, '-yM^ tag dliuuer Ncgeu liiö iu dic Nacht. Daö Tageömittel del ^ ^„i uorgestern -^ 5 9", um 2 8", gestern 4 2", um 0 7" ""^ ^, Normale. ,^.^ ^ Verautworllicher'gte^llctellr.' Ignaz v. Kleins' a «^> ^ ________________________________--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------^al""" M^««^^l.^^:^l.4 Wien. 19 Mär,. Die Vörsc war filr Fonds nnd Aclien minder günstig diöponirt alö gestern und die Papurc erlitten Hcrabmiudernugen, während Devisen uuo Pttrscnl»cllu)l. fester schlössen. Geld Msig.______________________________________^^____„_^^^ ___ ^lUgemeiue Ttaatss^iuld. Für 100 fl. Gcld Waare Einheitliche Slaalöschnld ^u 5> pCt.: iu Noten ucrzinöl. Mai-Noucmbcr —.— —.-„ „ „ Fedruar-Aufiust 02.80 03.- „ Silber „ Iäunrr-Iuli . —.— —.— „ „ „ April-Oetober. 70.55 70.<;5 In iisierr. Währ. . . zn 5pCt. 59.C0 59.80 delto v. I. 1866 . - 5 „ «4.-- «4.25 dctlo ntckzahlbar (i!) . 5„ 98.25 98.75 dctto „ (V. 5 „ 97.25 97.75 Silber-Anl. 1864 (r.St.) 5 „ 75.- —.— 1865 (Frcs.) 5 „ 78.- 79.- Metlllliquc« . . .zu4'/, pCt. 5!>,25 5Ü.75 Mit Verlos. v.J. 1833 207.— 207.50 Mit Verlos. v.J. 1854 zu 250 si. . . „4 „ 9550 96-MitVerlof. v.J. 1860 zu 500 fl. . . „ 5 „ 104.50 104.70 Mit Verlos. U.I. I860 zu 100 fl, . . „5 „ W6.- 106.50 Mtt Verlos, v I.1864 z» 100 fl...... 126..- 126.20 Gllmo-Neutcusch. zu 42 l.irc: »u»>. pr. StUct.....23.50 24.— Staatö-Domänen-Psaudbricfc zn 120 fl. ö W. (300 ,U'. 5 pCl.) in Silber Pr. StilÄ . . . 118.25 118,50 Grundentlastttnas-Vbligatione,!. Für 100 st. Geld Waare Nicdcr-Ocsterreich . . zu 5 pCt. 92.50 93.— Ober-Oesterreich . . „ 5 „ 90.-- 91,— Salzburg .... „ 5 „ 90.— 91.- ^üt,me>l .... „5 „ 92.50 93.- Mähren .... „ b „ 90.50 91.— Schlesien .... „ b „ 90.50 91.— Slelcrmart ... „ 5 „ 9l>.— 91.— llngarn..... „ 5 „ 78,50 79.— Tcmeser-Bllnat . . „ 5 „ 76,50 77.— Croalien und Slauouieu „ 5 „ 79,25 79.75 Galizicu .... „5 „ 71.25 71.75 Siedcnbilrgcu ... „ 5 „ 73.75 74.50 Vnkovma .... „ 5 „ 71.— 71.50 llng. M. d. V.-C. 1867 „ 5 „ 77.50 78.- Tem,V.m.d.V.-E. 1867,, 5 „ 74.50 75,.__ Action (pr. St« baul anf ^ verloSbllr zn 5"/^ W0,80 101. -C. M. 1 Nat,onalb.anfiz.W,vcrlosb.5„ »6.- 96.25 Ung.Bod.-Ercd.-Aust. z„57, „ 92.75 93.— Mg. öst, Bodcu-Ercdlt-Nnstall verloöbar zn 5«/.. in Silber 107.25 107 75 dlo.in33I.rilckz.zn5pCt.inö.W. 90.25 90.75 Uttse (pr. StttÄ.) Lred.-A.f.H.u.G.z.100fl.ö.W. 169.50 170.— D°n.-Dmpfsch.-G.'z.100si.CM. 97.- 97.50, Stadlaem. Oseu „ 40 „ ü. W, 3?.i 0 28.50 Salm „ 40 „ ,. . 42 50 43. - l -------"5' St. Geuoi« „ 40..... K^ 2^ Windischgräh „ 20 „ „ - ""H 2.^ Waldsteiu „ 20 „ „ . ^'^" 1^ Keglevich „ 10 „ « - ^ 1^ Rudolf-Stiflnng l0 „ „ . ''''^ Wechsel (3 Mon) ^. AugSbnrq filr 100 sl sildd. W. W3.75 ^^ Franlsnri a.M.100fl. detto 104. <, , Hamburg, silr 100 Marl Bai:lo «1 ^ ^' London für 10 Pf. Sterling . l24" ^ Paris fnr 100 Francs . . - ^^' Cours der Geldsorte" Gcld ,«t<^^ K. Münz-Ducaten . 5 fl. 85 lr. ^ ^ .»^ ^ Napolcousd'or . . 9 „ '" " ^, ^. , Nuss, Imperial« - ' " ^. " , . ^' , Bel cms thaler . . 1 ., ^'"123^^ Silber . . 122 „ 25 „ I" ______ ^jii' Krainische Grnnbeutlaunngs -ObUg^^l vllluotlruli«: 86,50 Gcld. ^"^