Nl. 246. Climstllg, 25. Oltobci 1W2. 121. Iahnlssnss. Aibacher Zeitung. ^«!erc>l« biz zu 4 Zcilc» 5U »i, glöhrit per Z»ile l^ 1>; bei öslcren Wiedrrhul,,»«',, p,r Zclle « d. Die «Lmbnchsl /jcitung» rr!chsi»l liialich, mi! «uenaliine t Die Ndminiftrllll?» lxftnd«» f!ch Koiiglrftplal» Ni. l!, die Mcdattlon I!il> G«,^ - >!»dalliu!! vun ^ bil >« Uhl vormiita^l. Uüfluolifrl« Priele werbe« nich! n,.. , . l nicht zurüil^rsleül. Amtlicher Teil. Verordnung des Finanzministeriums vom 2l. Oktober lW2, '^"nnt für ^i ^„^ November lW2 dasAufgeld ,, """t wird, welä>es bei Venvendung voll Silber« ""'"1, zur Zahlung der Zo llgeb ü hren zu ent- richten ist. "'. m/^ ^"ü "us Artikel XlV des Gesetzes uonl n'oli " ^^ (N- ^- Vl. Nr. 47) wird im Einver« ^ ^ "nt dein fön. nngar. i>inanzlninisterium für den ^ "^bcrcich dos erwähntm Gesetzes und für inn'a '^ ^"'">,ber NX)2 festgesetzt, daß in den» und q" ^^"^, in welchen bei Zahlung von Zöllen ^Ih '/^^gebühren, dann bei Sicl>erstellung dieser dun« f" ^"^ Goldgulden Silbergnlden zur Verwen« (UN/> «'"""^ "" Aufgeld von neunzehneinhalb ' ^) Prozent in Silber zu entrichten ist. ^„..... Vöhni m. p. Nichtamtlicher Teil. Das Abgeordnetenhaus. ltttti w^''aü"ae i'n Abgeordnetmhause geben ineh' baut! d .^'" Glattem Anlaß, an das Abgeordnete»-.- ^ dringoi,dc Mahnung zur Umkehr zu richten, iib^. , ^ "Neue Wiener Tagblatt" l^tont, es gebe lein Ulvm-l!''s ^'^ ^'^ „Ungezogenheit von heute" der-^U'fe d..!^ ^'^' "'Nl'schc Geschichte zeige, wie erst im Nnt^l,n s "^^'^^l'te ^' ^^ ^lrllich gute Ton des ^chtilsN>li innner wieder sagen, koine,, y." ^'"l"zeitung" erklärt, der Skandal habe Lcit^M "'"b und leinen Zweck gehabt' von einer ^chrc 3 -' ^^ ""ch Ail^druck ringt, sei trotz allen ^mno s^ ^ ^l'Wn Parlament leine Spur. Das Da" ^"binr uird Taltik. aus, das,'4 ^ Volksblatt" spricht die (wvartung ^üV^I^"'^ der Sturmzeichen, die sich bemerkbar machten, der Verlauf der Herbstsession schließlich doch noch ein freundlicherer sein wird, alo es jetzt den An» fchein hat. Die „Deutsche Zeitung" schreibt: „Jeder Freund des Parlamentarismus ums; Vorfälle, wie sie sich heute im Sitzungssaalc des Abgeordnetenhauses ab-gespielt haben, auf das tiefste bedauern." Die „Ostdeutsche Rundschau" erklärt, sie hätte es lieber gesehen, das; Abgeordneter Verger seinen Zuruf unterlassen hätte. Schon weil den Czechen nnn ein biNiger Triumph und überdies die Möglichkeit gegeben ist, mit der Verhandlung über den Veschlusj des Mihbilligungsausschusses wieder eine Sitzung breit» zuschlagen. ! England und der nahe Orient. Die Nichtigkeit der in einem Teile dn kontinen» talen Presse sich äußernden Anschauung, das; das In« teresse der englisa>n Negierung für die Entwickelung der Dinge im nahen Orient mehr oder weniger er» lofchcn fei, wird in maßgebenden englifcl)en kreisen, wie man von gnter Seite auH London meldet, ent» schiedenst bestritten und als ein Mißverstehen des in England verschiedentlich betonten Satzes, „daß das Kapitel der Orientpolitil für England g^chlossen" sei, bezeichnet. Als ^ord ^anodowne beim Austaucl)en der Meldung von einer seitens Englands übernommenen Garantie des ututuu «zun in Tripolis dieser irrigen Amiahme entgegentrat, entsprang dies, von anderen Erwägungen abgesehen, hanptfächlich den, Wunsäle, Italien darüber zu beruhigen, daß der auf die Pflege aufrichtiger Freundschaft mit Italien brdachten eng« lifchen Politik nichts ferner liege, als der Gedanl.', etwaigen Interessen Italien» in dieser Angelegenheit entgegenzuwirken. Ganz anders werde man sich aber in England zu Eventualitäten stellen, welche die Si-cherheit der britisä>'N Verbindungslinien durch das Mittelmeer zu gefährden vermöchten, gleichviel, ob ^eine Gefahr solä>er Art am Vooporuo oder in Marolt'o auftauchen sollte.. Man halte in England in den die ^Türkei betreffenden Angelegenheiten den Standpunkt ^der bestehenden Verträge fest und würde nicht zögern, ein nenes Kapitel englischer Orientpolitit zu eröffnen, falls von welcher Seite immor eine Durchlöcherung diefer völkerrechtlichen Stipulationen angestrebt werden sollte. Unter diesem Gesichtspunkte müsse die damalige Erklärung Lord ^ansdownes angesehen werden, wenn man nicht über Englands Halwng zu den orientalischen Problemen desorientiert sein wolle. Es hat denn auch in englisckM politischen Kreisen Ve° friedigung hervorgerufen, daß die türkische Botschaft in London der allerdings von vornherein von niemand ernst genommenen Meldung von russisch«türkischen Verbandlungen in der Dardanellenfrage mit bestimm-trm WdeM'i-näx' entgegentrat. Ministerpllljlocllt Zaimis über Mazedonien. In einer Unterredung mit dem Vertreter eine^ in Kairo erscl)cinenden griechisäM Blattes, deren In» halt gleichzeitig dem Athener „Agon" zur Verfügung gestellt wurde, äußerte sich der griechische Minister» Präsident Zaimis zur mazedonischen Angelegenheit im wesentlichen folgendermaßen: Die Lage m Maze« donien sei sicherlich leine rosige. Von Bulgarien au> werde au5 leicht versiändliä>en Gründen eine künstliche revolutionäre Bewegung, genährt, welche, wenn sie länger anhielte, die Aufmerksamkeit Europas aus sich lenken und dieses zu definitiven Entschlüssen b^ tresfo Mazedoniens nötigen könnte. Gegenwärtig jedoch befitze die Situation leinen nluten Charakter. Ausstände von Nationen, die unter der Herrfchaft einer anderen Nation sich befinden, könnten nur dann internationale Bedeutung gewinnen und die Aufmorl» samteit der interessierten Mächte erregen, wenn es ! wirkliche uud spontane Erhebungen eines unter» drückten Volle» gegen einen Zustand sind, den es nicht länger mehr ertragen lönnc. Darum handle es sich aber in Mazedonien auch nicht im geringsten. Außer« !halb des Lande« gebildete, bewaffnete Banden fielen ^in dao Land ein, um nach Verübung von Gewaltalten zu ihrem Ausgangspunkte zurückzukehren, wobei dic einl)eimische Bevölkerung eine mehr pafsive Rolle spielte. Das nenne man Aufstand. Allerdings sind auch ' griechische ^reischärler nach Kreta gegangen, aber den ! kretischen Aufftnud haben nicht die ^reischärler aus , Griechenland geinacht und fortgesetzt, sondern dies ! geschah durch das kretische Volt selbst und nur durch I dieseo. Ein Ausstand existiere also in Mazedonien nicht ^und habe auch gar uichl entstehen lönnen in einem 'Lande, in welchem die Bulgaren nicht nur nicht die ! alleinigen Bewohner seien, sondern in welchem sie nicht Feuilleton. Am Kamin. ""«tische Plauderei von VH-"- Awk.,. (Nachdruck verboten.) Handelnd e P ersonen : ^talt ^'^ ^'«'nmgsrat 3ternau, hohe, hagere ,7N Vowem.? ^'"'"« >'"l)re alt. Noch jugendlich in ^tlotrn ^?"'' H""^' leicht ergraut, offenes, freies !^" Tafel s' ^^'^^ '" ^^ ^^l'llschaft, da er an 3'M"n fü,. ?"^ Alann stellt nnd nie nn, ein Kom-..^"11 ln-i, ,'- ^""en verlegen ist. Wird von ^ sich V, n? ^"^'U^ Tochter noch viel umworben, i ^r kem, ^ " ^'" Töchtern beliebt zu machen. "ne,n ti^" mdek', ''berlegenes Lächeln, das '"tin^t. lwurzelndoi ^^h^tc'belmlßtsein ent« ^ ^'"z^ ^"l"^ Adelmann, eine üppige Schönheit 3 ^ua, ^"iren. ^'W'r Teint, strahlendes, dunk-^" Uin^. ,"u 7 ab und zu gefährlich flackert. ^ üu Fn^^^s sie ist, obzwar die ^ten ssält-^ "^' die di- ! '"" "-schonen. Trägt die Merode« l,^ '^t; di, ^^"n'nfüßl' cm den Augen trefflich u 7^nnrd"7.""'t ihr übrigens reizend. Man H lehr innm. . ) '"^ ^"'^ und fie iibt namentlich hii?^ ">ch do. ^'""' ""^0 Anziebnngskraft ans. ^t. hat ihr" ?^'^' dessen Bildnis im Salon '" b^eutmdes Vermögen hinterlassen. * * « „Guten Abend, liebe Freundin! Ah, da ist es an« genehm. Das erste!>euer im Kamin! Das hat immer etwas besondei-5 Vehaglick)es, und namentlich heilte, bei dem abscheuliche Herbstwetter, wirkt es erquicklich. Sie sind ja nicht böse, wenn ich gleich da am Kamin Platz nehme, ssür ein gemütlichem Plauderstündäien kann eö. nichts Angenehmerem geben als diese Kamin» ecke." „Wie. Sie wollen!" „Sie scheinen ein nxin'g verdrichlich. Meinen Gruß haben Sie kaum erwidert. Sind Sie mir viel-leicht böse?" „Wer weiß!" „Ich wüßte nicht, woimt rch es verschuldet hätte. Meines Wissens haben Sie heute weder einen Na-men.s- noch einen Geburtstag, den ich vergessen, und gestern schieden wir im besten Einvernehmen —" Leider vergessen Sie auch die Namens» und Gebu"t"t5tage aller anderen Damen in der Gesellschaft nicht erst gestern sprach mir eine Gans von herrlichen BInmen, die Sie ihr geschickt haben!" „Ich führe ein Kalendarium darüber. Es ist un> (iläs'üch für die freundlichen Beziehungen in einen, angenehmen Kreise. Sie sind doch nicht eifersüchtige Unsere Freundschaft hat ja ganz andere Grundlagen!" Hm . . Unsere Freundschaft gestaltet sich ein weni'g seltsam. Seitdem Sie hier sind, haben Sic nur Blicke für das ^euer im Kamin. Mich haben Sie noch gar nicht angefehen. Kurz, unsere Freundschaft beginn! so gesetzt zn werden wie eine alte Ehe, in der vor lauter Behaglichkeit kein ^ünlcken Gc'siil,! iiiclir m,f< lomuü —" ,,A7), glauben Sie?" „Ja. Und dabei —" „Und dabei?" „Nicht5. Ich wullll» Unsinn reden. Lassen wir lieber das Thema," „Nein, lassen wi> l-> mcht. Sie sind verstimmter, alb ich dachte. Verstimmungen find ja bei schönen Damen nichtm Seltenes. Ein verdorbenes neues Kleid - eine abgesagte Soiree, bei der man sich be-sonders gut unterhallen wollte — ein ausgebliebener Strauß an irgendeinem Gedenktage — was gibt es nicht für Verstimmungen bei venvöhnten Danien! Aber Ihre Verstimmung hat heute einen tieferen Grund. Und ich fpiele dabei irgendeine Nolle — ich weiß nicht, welche. Sie sind ein wenig gereizt gegen mich — sagen Sie, was habe ich verbroäien?" „Verbrochen — nein, verbroä)en haben Sie nichto. Aber da Sie eo wissen wollen — ia, ich bin verstimmt, und Sie spielen dabei eine Nolle. Sehen Sie denn nicht, daß ich durch Sie in eine schlechte Lage tomme? Wir haben uus nach vielen Jahren in der Gesellschaft wieder gefunden und fofort gefühlt, daß loir einander noch ein wenig zugetan waren. We« uigsten5 habe ich dnm gesuhlt, freilich, die heißen ( fühle waren verraucht — besonders bei Ihmii. Eine warme Freundschaft trat an ihre Stelle. Sie lauten zu mir - und nach und nach hat e6 sich, ich lveih nicht, wie, gemacht, daß Sie iedlii Taa kamen. Wll liaben nun täglich unser iieine^ Plauderstundä^n, das ich um nichts missen möchte — täglich — abgesehen von Abe„oc>,l, wenn wir in Gesellschaft sind oder ins Theater gehen. Aber da sind wir nieiftens wieder bei« Laidacher Zeitung Nr. 246. 2024 25. Oltober 1902. ciinnal die Majorität derVevülkerung bildeten. Augen« scheinlich liege den bulgarischen Konntees daran, die Welt glaube:: zu :uachen, daß sie die Veseitigung der türkischen .'Herrschaft bezwecken. Aber was hätten mit diesem Ziele die zahlreichen Morde gemein, begangen an wehrlosen, ruhigen griechischen Einwohnern, an Personen, die ja unter gleickM Verhältnissen lebten wie ihre Mörder! Welches Volk habe jemals seine Vo freiung angestrebt, indem es die Mitunterdrückten hinmordete? Unter den von don Vulgären in Maze« donien Gemordete:: befinden sich ja mehr Griechen al5 Türken. Das verdiene allerdings die Aufmerksam-teit Europas. — Auf die Frage des Interviewers, was wohl geschehen würde, wenn etwa im weiteren Verlaufe der mazedonischen Bewegung die bulgarische Legierung den Zeitpunkt für geeignet erachtete, offen in die mazedonischen Angelegenheiten einzugreifen, erwiderte Herr Zaimis, die Türkei fei für sich stark genug, ihren Besitzstand gegenüber Bulgarien allein zu wahren. Mazedonien sei zugleich ein Territoriuni von internationalem Interesse, und die endgültige Entscheidung über seine Geschicke werde daher sicher» lich nicht den Türken und den Bulgarei: allein übel> lassen bleiben. Gleichwohl — schloß Herr Zaimis — sei Griechenland der dringenden Pflicht und Normen» digkeit keineswegs entbunden, sich militärisch zu kon» solidieren. Denn wehe den Völkern, welche sich auf die Fürsorge Tritter für ihre eigenen Interessen verlassen. Politische Uebersicht. Laibach. 24. Ottober. „Politik" knüpft an die Debatte über diespr a ch> lichen Verhältnisse in Schlesien die Be« merkung, das; sich die czechischen Abgeordneten das ^,'echt nicht schmälern lassen, auf einer gründliche«: Regelung der Rechtsverhältnisse des czechischen Volkes in allen Ländern der böhmischen Krone zu bestehen. Wenn deutsche Abgeordnete aus Niederösterreich und Steiermark sich in die Regelung der nationalen Ver« liältnisse Böhmens und Mährens einmengen, sei es mm'omehr Pflicht der czechisckM Vertreter, als Kläger aufzutreten, wenn ihren Stammesgenossen so schweres Unrecht zugefügt werde, wie dies in Schlesien der Fall sei. „Nowa Reforma" reproduziert die Aeußerung eines deutschen Abgeordneten, der darauf aufmerksam macht, das;, falls der Ministerpräsident die Spra» cti en v er o rd n un g für Galizien aufheben und den: Neichsrate einen Sprachengesetzentwurf im Sinne der vollständigen Gleichberechtigung beider Landessprache:: vorlegen würde, eine solche Vorlage im Abgeordnetenhause zweifellos die Majorität fände. I^ie gegenwärtige Ifolierung der Polen sei für di> salben gefährlich und der Polenklub müsse alles daran sehen, um sich aus dieser Situation zu befreiet:. Tie „Neue Freie Prcfse" bezlveifelt, das; die Wehrvorlage, welckie den Legislativen in Wien und Budapest gleich in der ersten Sitzung dieser Herbstsession auf den Tisch gelegt wurde, so wide^ slandslos die parlamentarische Genehmigung finden werde, wie in den letzte:: Jahre::. Von: ungarisch«» Reichstage werde sie schwerlich in der vorgelegten Fassung beschlossen werden. — Das „Vaterland" neint, wenn die ungarischen Abgeordneten eine Er« leichterung für die Ersatzroservisteu erzielen können, werde das sicherlich nicht nnr in Trans, sondern aurq diesseits der Leitha mit Tank aufgenommen werden. Was aber nicht rechtzeitig genug Aufmerksamkeit anderer Art erregen müsse, sei, daß die Straße gegen die in Rede stehende Vorlage mobilisiert werden soll. Es sei absolut uicht vorauszusetzen, daß sich unter SMls Regime das Doppelspiel wiederholen werde, das unter früheren Regierungen möglich war. Man schreibt aus Paris: Einige Mitglieder des französischen Episkopats hatten versucht, eine Iu< tervention aus Rom zu Gunsten der Kongregationen zu erwirken; der Heilige Stuhl hielt es aber :m Interesse der uirche und der Kongregationen nicht für angezeigt, diesen: Wunsche zu entsprechen. Dar» mlfhin beschlossen die Kardinäle, Erzbischöfe und Vi° schöfe. mit Ausnahme von vier bis fünf dieser Kirchen^ fürsten, fich in einen: gemeinschaftlichen Schreiben an die Parlamentsmitglieder zu wanden. Dieser gemein-schaftliche Schritt des Episkopats scheint die Regierung verstimmt zn haben, die in dieser Haltung der Kirchen« fürsten eine Verletznng des Art. 1 des Gesetzes von: Ik. Germinal des Jahres X, durch welchen gemein« schaftliche Beratungen der Bischöfe verboten werdeu, erblickt. Der Kultusminister dürfte sich jedoch, allge-meiner Annahme zufolge, darauf beschränken, die hohe Geistlichkeit an die Beobachtung der Gesetze zu mahnen, ohne strengere Strafmittel zu ergreifen. Man schreibt aus Ron:: Der Vorstand der Oeuvre cle« ^on^rö» euttlulj^u^« hat an sämtliche katholische, Vereine in Italien ein Rundschreiben gerichtet, in! welchen: er ihre Mitglieder ermahnt, in genauestes Weise und ohne jeden Hintergedanlen allen Weisungen ' des Heiligen Stuhles und namentlich denjenigen bezüglich der Zurückhaltung von politisä>er Tätigkeit Folge zn leisten. Dieser Abschnitt des Rundschreibens gilt insbesondere den „christlichen Dem o kr a » ten", die bekanntlich die Absicht hegen, ins parla» mentarisch-politisäie Leben einzutreten. Zum Präsi» denten des t)«llvi<^ <1^u euu^r^u «atnal»^»^ soll, wie es heißt, Graf Grosoli, eiu Gegner der „christ» lichen Demotraten", ernannt werde»:. ! Tagesneuigleiten. — (Moltle und die „M a j o r s - E ä <".) Der greise Feldmarschall lieh sich einst über eine eben eingeführte Neuerung, die Majorsprüfungen, ausführlichen Bericht erstatten. Er hörte mit größter Aufmerlsamleit zu, erlunbigte sich genau über den bei den Prüfungen zu bewältigenden Stoff und sagte endlich langsam und bedächtig: „Ja, ja, das ist alles sehr schön. Aber ich bin doch froh, dah ich der Moltle bin. Ich würde da sicher durchfallcn!" — (Von einem Schwabenstreiche) wirb der „Augsb. Abendzeitung" aus Stuttgart berichtet: Die hiesigen sozialistischen Gemeinderäte haben bei der Eröffnung des Interimtheaters wundervoll ihren Männerstolz vor Königsthronen bewiesen. Da die Stadt Stuttgart zu dem Bau des Theaters einen ansehnlichen Beitrag bewilligt hatte, sprach der König hiefür seinen Dank aus und lud die Mitglieder der bürgerlichen Kollegien zur Eröffnungsfeier ein. Der Einladung wurde vollzählig Folge geleistet, auch die vier „Genossen" fanden sich ein. Als aber nach Erscheinen des Königs im Theater der Oberregifseur Meery ein Hoch auf den König ausbrachte und das Orchester die Königshymne spielte, ver- ließen jene vier Herren den Saal. um nachher erst »medei z erscheinen und weiterhin die Gastfreundschaft des Koings j genießen. .- - („D asverschluclteGebi ß".) Aus """"""' rilanischen Zeitung: Herr Büttner war vor wenigen ^9 nuch ein ehrenwerter Bürger von Ohio. Obwohl er "" nu^ terner, praktischer Mensch War. der sich niemaw von ^y°^ tasicgcbilden zu unüberlegten Taten hinreihen lieh, N doch durch seme Einbildungskraft ins Verderben gMc^ worden. Herr Büttner wachte eines Morgens nnt yel"g Schmerzen in der Gurgel auf, und ein Blick aus den ^«^ lisch gab ihm die traurige Gewißheit, daß sein ^"'^ . ^ schwunden war. Ein anderer als Herr Büttner ""^ ° „ leicht zwischen diesen beiden Ereignissen leinen '^^ Zusammenhang gefunden haben, und er hätte woy! getan, denn er wäre dann nicht elendiglich gestorben. ««5 Büttner aber wurde eine Beute des Todes, weil er zu nach Beziehungen und Ursachen forschte. Da man ^s 0°^ ' gcbiß nicht finden lonnte, stand in Herrn Büttner bit ."" zeugung fest, dah cr es verschlugt haben müsse. Er be".^ sich'daher den Aerzten an. und die Aerzte ste^n "M ^ ' der Röntgenstrahlen unwiderruflich fest. bah das ^"^ ., des Heirn Büttner in den Magen des Herrn Autt, U' rutscht sei. Herr Büttner nahm diese Neuigleit. die " l" ' > geahnt hatte, mit Befriedigung auf und war sofort oc.^ sich einer Operation zu unterwerfen, auf daß das .^ wieber zutage gefördert werde. Es geschah aber. daß ma ^ Magen leine Spur von einem Gebisse fand. Und gera ^ dem Augenblicke, als die Operation zu Ende ging, !"' ^l Schwägerin des Patienten eiligen Laufes in das ".^ ^ von Cleveland. Ohio, in der .Hand das Gebiß s^'"^' das sie unter dem Bette des Herrn Büttner gefunden ?" Abgeset.cn von dieser Kleinigkeit, war die Operation ^ ständig gelungen: es war. was die Aerzte """.," M^b, Fall" zu nennen Pflegen. Störend wirkte nur der Uwi daß Büttner während der Overation gestorben wal. — (Unterirdische Bewässerung.) . neueste Idee, welche die erfindungsreichen Amerilanec ^ oellügelt haben, ist die unterirdische Vewässcrunss Pflanzen, Anstatt die Pflanzen von oben zu begichen, .^ ten verschiedene Gärtner den Versuch, mittelst eine-! gc, ^ angelegten Kanalisations-Systems deren Wurzel» zu ' Je'nach der Pflanzengattuna, werden die Wasserrohr" oder weniger tief in den Buden eingeführt, u"b "" >>ar) rege« den Wasscrzufluß. Die Firma'Munson und '7^^ bat gleichzeitig zwei Ncltigbeetc angelegt, wovon ^ " Mell der alten, das andere nach der neuen Methode ^^ ^1 wurde, und das Ergebnis sprach überwiegend zu des neuen unterirdischen Verfahrens. .,.^Z — (Der Uebergescheite.) Ein d"''^ Mittel hat nach den ..M. N. N." in Hadersleben (^" ^ie wig) ein junger Mann angewandt, um vom ^ .^ng^ freizukommen. Der Tapfere hatte sich in seiner H"i»e ^ vor dem Militärdienste bei einer alten Dorftanie ^ ^.^l die sich aus ihrer Jugendzeit noch der „unfehlbaren ^ ^ ermncrtc, welche die jungen Burschen anwandten, ^ der Stellung die dänischen Militärärzte zu täu^'^t den Nat der „weisen Frau" sollte der Jüngling " " ^n vor der Stellung im Bette die Unaussprechliche" ^^„!> und gegen 20 Bienen ins Hosenbein lassen, ^m ^^ Tage sei bann das Bein geschwollen und steif. "" , , Male«' freikommen. Sc wenig angenehm die Ausführung Aeüeu auch schien, der junge Mann befolgte ihn doch. 2)' <,^le»d' taten reblich ihre Schuldigkeit, das Nein schwoll "AHelM wie ein Gichtbrllchiger, ging der Jüngling zur " und wurde — zur reitenden Artillerie bestimmt. ^^ — (Die Exekution auf der Stra b c^^,' „Arena" von Verona erzählt in einer ihrer letzten ^ ^ ^c folgendes Gcschichtchen: ,.Zwei Ohrfeigen, ges^""! -MZ Hand einer eleganten Signora. fielen gestern ""^jj der gegen 5 Uhr auf das Antlitz eines Herrn nieder, de^^. iammcn. Kurz, alle Klatschbasel: der Stadt befassen sich mit uns. Wenn ich irgendwo ersa>'ine, da wissen die Leute schon 1 ,Der Herr Gcheimrat wird wohl auch in der Nähe sein' — oder >Der Hei-r Geheimrat kommt n'cher anch.' Es geht so weit, daß einige liebe Freun» dinnen sich bei mir nach Ihren: Befinden erkundigen. Lachen ^-ie nicht, Sie maäMt mich nervös! . . . Und hier, diese Straße ist das reine Krähwinkel. Alle Welt weiß hier genau, daß Sie täglich kommen, man er» inartet Ihre Ankunft, man beobachtet Ihr Gehen, man knüpft Glossen daran, Glossen — kurz, wir tragen viel zur allgemeinen Unterhaltung bei. Ihnen macht man natürlich keinen Vorwurf — aber mich sehe,: mancl)e Leute mit scl)eelen Augen an, man er» laubt sich Anspielungen und Vemerkungen — ich er-trage das seit langem — aber jetzt wird es zu arg! . ." „Sie meinen also, ich sollte meine Vesuckie ein» stellen?" „Ich meine gar nichts. Wenn ich etwas meinte, so wären Sie wohl der letzte, der darauf käme!" „Aber meine Besuche könnte ich doch nicht fort» setzen — und ich habe mich so daran gewöhnt — nein, ich kann den Gedanken nicht ertragen, nicht mehr in so stiller Traulichkeit bei Ihnen verweilen zu dürfen! Was läßt fich da tun? Es gäbe nur eins, was dar« über lu'mveghelfen könnte — wir müßten uns ver» loben und —" ..Und heiraten! Das Wort will gar nicht über ^lire Lippe»:. Sie müssen schreckliche Vorstellungen von der Sache haben. Und daß Sie endlich darauf ge^ rcUen, wahrhaftig, ich hätte es nie gedacht!" Er hat ihre Hand ergriffen und küßt sie zärtlich: „Sie wissen, wie glücklich ich wäre, diese Hand mein nennen zu können —" „Nein, das weiß ich nicht!" „Wohl, ich habe nie etwas darüber gesagt. Aber gefühlt müssen Sie es doch haben?" „Manchmal schon — warum aber dann —" ..Ich nicht gesprociM habe? Ich will Ihnen meinen Gedanken sagei:. Ja, ich habe gewissermaßen Furcht vor der Ehe. Werden Sie nicht böse sein, wenn ich sehr freimütig spreche?" „2, gewiß nicht, ganz im Gegenteil!" „Nnn, sehen Sie — dieses Kaminfener hier — es ist in mancher Hinsicht symbolisch für uns. Früh-ling und Sonnner find vorbei — es wird Herbst — auch für uns. Wir hatten unferen Frühling — 0, wie heiß habe ich Sie geliebt! Und Sie schenkten mir Ihr Herz. Es war die glücklichste Zeit meines Lebens, glaube:: Sie mir! Widrige Verhältnisse habe:: uns getrennt, auseinander gerissen, blutige Wunden ge« schlagen. Auch das vergesse ich nie, nie! . . . Aber wir waren beide zu starke Naturen, um uns unterkriegen M lassen. Wir haben uns nnt den: Leben abgefunden, und es war nicht zn fchlimm für uns. Manches Glück bot sich nns noch. Sie haben geheiratet, eine:: zärtliche:: Gatten gefunden, die Freude am Vergnüge:: ist wieder in Ihnen erwacht, Sie wnrden als seltene Schönheit bewundert und gefeiert. Das war Ihr Sonnner, den ich nicht nnt Ihnen teilen konnte. Nnn stehen wir abe>.-beide vor unseren: ersten Feuer im Kamin, das den Herbst verrät. Ach. es ist so behaglich an diesen: Feiler, namentlich, wenn man aus Nebel und Kälte draußen dazu tritt. Es wärmt so wohlig, mm: suhlt ''" ^r" mütlich dabei, man fühlt fich angeregt, ^uu> ^ . ^ und >,um Empfinden. Man möchte innner^" ^^„s weilen. Aber, verehrte Freundin, ich m"ß ^ h^B' aufmerksam machen — so viel Wärme und ^ ^ ^ kl'it auch dieses erste Feuer im Kamin "" A^ cs ist weder der Frühling, noch der SonM>cr. " ^. rauschende ^eit nnserer jungen Liebe kehrt ,^11 wieder — auch die heißen Tage des "berM" ^,,,erc Genusses sind vorüber — nur eine stille, bciw ^,,^si Wärme flackert uns aus dicfer Flamme da ^'^„ld^ hätte ich gesprochn:, wein: ich das Bild ^".^' ^lin>'^ hätte. Ich habe rs nicht gesunde», erst ^ ..' ^,H' der hat es nnr eingegeben. Verstehen Sie M' ^ jst, Erfassen Sie meinen Gedanken? Und ""'' . M» wollen wir versuche::, uns den Herbst zu ""^^ M wird das Kaminfeuer ausreichen, unsere >p zu durchglühe,:?" ^1 O""^ „Ich glaube schon — und habe einen g»"" dazu." „Und der ist?" ^s^" „Es glüht noch in llns ein Funke ^ schönsten, den heißesten Tagen! Oder "^'^6^ „Sie haben immer recht, Sie Sch"'"^ s^iiii"!' Sie Liebe!" Er umfaßte fie und küßte l" '^11'^ „Soll ich Ihnen etwas sage,:, l'ob" ^ ,,i^ Sie sind ein großes Kind nnt Ihren: K"'"" si„d 1" Ihren Bedenken. Ueberhanpt - die Ma'M' ^ß n'^ dumm. so dumm! Es ist ein wahres ^", ^n! -'' nigstens die Frauen ein bißchen Verstand Y ^ Laibacher ^eituna Nr 84« 2025 25. Oktober 1902. spület '" l ^^" Nuova spazieren ging. Wenige Minuten sriae,,' ?" ^ P'^a Erbe, begrühten zwei andere Ohr« Wk', " derselben Hand verabreicht, denselben Herrn, derate.2"Ue ^°" °"f der Piazza Bru angelangt war. Mc^l, s ^'"^ ""^ neue ihrem Begleiter zloei schal' ^„^"^^^-.Eine große Menschenmenge schloß sich bcn stille» ^"/3ängcrn an, die nunmehr den Eorso Eadour holte Aus ^^ ^ akustische Ohrfeigen-Schauspiel wieder-!!>,!> beoa/ ^^ ^^^ ^^'^3 ^'" b"6 Paar einen Wagen ^gan«ä '!? ^ "°^ H"use. Die Erllärung des seltsamen ^!len n'l . ^"" ^' suchen, daß die Signora von ihrem kcut id,- z ^^ Ballerina betrogen worden war. Die Ur,-zu einer '""""es wurde der Dame hinterbracht. Es law ^Mmie"l3" ^zenc zwischen den beiden Gatten, und der ^urch s ^'"""" tonnte die Verzeihung seiner Gattin nur ^blchm??"' ^ er einwilligte, sich von ihr auf den ^lleii^ . ^"ben Veronas, wo man ihn häufig mit der ^^rtthatte. ohrfeigen zu lassen.« ' Amerikanische Gigerl. ^^'schen ^.""^"iackhastesten Produlte der jungen ame- ^ iiiw l ?^^"^^ ^^ ^as „Gigerltum", das sich neuer- ^'l°delph ' ^"^ Gesellschaft von Washington. Ncivyorl, "lehr ii^s«^' ^ "' s" breit macht, daß man es unmöglich T°hnen n?" ^""^ ^^ wird gebildet von den blasierten deiche,, . ' ^""^nus, deren Gehirnkräfte gerade noch ^lhunde'ri« !!' ^" b°^kn Treiben durch das ..die obersten '^ Da 'l ^^ totzuschlagen pflegen, mittun zu ^'°, di/^ ^ Ausfahrten. Spiele. Tänze und sonstige °"^h> w» 3^ ^°^eszeit und der jeweiligen Umgebung ?"ila»is^b^'> dock ? Unmöglichkeit erscheint. Aber bei den Bällen "tiben ied . ^" Modifikationen statt, die dem alten > ^' für de "^ '°"^" el""! neuen Reiz verleihen. So hat l°?^iuydesm^^^lt d. I. die „Gesellschaftslönigin" °'. den, erst c '^ '" 'h"m prächtigen Landsitze zu New- ?'°"Ncliinb? sashionablen Seebadc Amerilas. ein Nall- !^»!, Van s^^"^ ^ s" einer Sensation auszuwachse'l l" ^n Bll^ /"^ dariiber aus Newport: In unserem ?^r G,sV,?be pirscht dermalen unter den jungen 'i? ^'^ ihic^ .Ä^lt geradezu Heulen und Zähnellappern. !,^ ^°u C.,' '^Ninncn. und noch dazu eine der mächtig h, ^ ^n N- ?"^ ^'ll). also eine vollberechtigte Größe i '^nscttn^""^"t". eine Sache inszeniert hat, d,e ""en li^ ^vlven geradezu das Blut in den Adern ge« ssl ^äte <^' - Ti,"" ^ S "/2M hat nämlich angekündigt, daß sie als liin^ ^^ Kol '- ^ ^' 22- August einen Maskenball im ^?""3 ab«r s'^^'^ veranstalten werde. Was diese An- , »u! Ü'Ma/l '" 'chaudeirrrcgend machte, war die auf den i^?ig raner.°'^^^ Vemerlung. daß die Herren ,s^, Hit ,^,' I,^"^itt finden lönnten. weil man ;u '°G" ^ nn i,, ^."°'' ^rten getragen habe! In den Hisr" »ganz ^s^",^"wen der „Vierhundert" war man zu->Rn ^onsie ^" ^^^ Todesurteil, das die Königin '"W ^nnn i»^'"^ des Mannes gesprochen zu haben üs^" be,, P. si? b,e Kühnsten wieder etwas auf und l'chen ^"ll de. 3 ^' ""e Revolution in Szene zu sehen li^s, 'le erwies ??" .^'lh einfach zu ignorieren. Unglück. Nl°b<"t aber als ganz unaus- ^°e! "l Frau 3/^^^ ^'^l wegleugnen, daß der Mas. ^e,,? ^"rbe ,; ^ durchaus ..das Ereignis der Saifon" ^i^ch mii' " l° bedenilinsssvolles Ereignis, daß man ^n's'^"tcr dies?. >ben muß, nm für voll angesehen zu » >diii ^"cn ^ ^',"lnständcn besannen sich selbst die slol- ^ll'len ^ Echi^,^"pf"ng eines Besseren, ober. wenn man ^ch 5s schl,,h ^""' ^iner nach dem anderen faßte den ^ il,. ^ud>m/3/us Befehl der hohen Mh-Königin ^^""3ic,und « ^asiermchcrö dessen zu berauben, '" Aussehen von all den Lakaien ^ .. °d«r N .^ b^hcr unterschieden Hal, nämlich eincL ^>H' banl b. ''^k' ^ Kostümfest der ^rau Fish N Äesu^,^ ^'chttderten Vorqänqe eine noch nicht ^'' s./"" "HI ausweisen. ^"" m.^'ucs 'ven von m '""' "'e ^ die — jcht bartlosen ^ >«?> ?^^ s^chtba/^^"l "uffassk". Er bekundet näm- !. "3s! 5«s "^ du^ ^^ Unterwerfung der unmännlichen ?«n ! ^r P^e) als vollendete Tatsache qelten darf, !^>^ früher einmal bemerk., daß >r ^ ci„,s "T/f^^" der ssrau in der Gesellschaft ^ ^ den, eine 1 ?'^"' ^Uick Möbels zugewiesen f!>n7^°lden N^H^""^ vertvendbar. für alle F^rV " halte,, <^'^"^ ^^ nötiqe Kleingeld zur >he^'' ^cwei" ' ?" ^^gcrl von Newyorl hal'en jeki ^^llere N»n. ^ )"^e Sorte „.^rreu" überhaupt ^^-!3!^^^su spielen verdient! Ha^ls"^ ^^vinzial-Nachrichtttk' ^T ^n tz't ""^ ^'werbekammer für Krain. t!>^Ni^ Berichteö über die , ''h u! ""s b°^^H""bels^ und Gewe/belammer für ^ ^N ö,. "'""' Verichterstatter noch folgender ^. l G.^urs. b,j f/ ^lhu^ „al^ y^ Neratuna, übec ! ^"en ^rbe°r".^ Wd Abänderungen und Erqänzun- ^'N «r 2'i "° ^"lpruch. Namens der ver- ' ""d Zusähe erfahren und der insbesondere den Schutz des Mlinge>oerbes durch schärfere Vorschriften bezüglich des Befähigungsnachweises bezweckt. Die Kamincr beschloß im Sinne der allg. Ausführungen des Berichtes ihre Aeußerung abzugeben. In Betreff der Anordnung einer Verschärfung des Befähigungsnachweises vornehmlich durch das Erfordernis der Beibringung eines Zeugnisses über die erfolgreiche Ablegung einer Lehrlingsprüfung ful,rlc der Berichterstatter aus, daß sich die Sektionen der Ansicht nicht verschließen können, daß die Vorschreibung auch deä schärfsten Befähigungsnachweises und ähnliche Schuh maßregeln nicht die vom Kleingewerbe erhoffte Wirlung ei'ü-r Verminderung der Konkurrenz haben können, wohl aber müsse in der besseren Ausbildung sowohl in gewerblicher als nicht minder in kaufmännischer Hinsicht eil' Mittel zur Stärkung des Kleingewerbes erblickt werden, infoferne. als es sie befähigt, die Konkurrenz leichter zu be.' stchcn, Von diesem Standpunkte sei die Einführung einer obligatorischen Lehrlingsprüfung zu begrüßen, weil bei ge-nauer Einhaltung der bezüglichen Vorschriften zu erwarten steht, daß sie zur besseren gewerblichen Ausbildung der Lehr-lingc beitragen wird. Was die Forderung der Ausdehnung des Befähigungsnachweises auf Inhaber von Fabritsunternehmungen an» be'angt. müsse bemerkt wtibeu, daß eine solche Vorschrift der cu't'ländischen Konkurrenz Vorschub leisten würde; das in-dusiriearme Krain, dessen Hebung in volkswirtschaftlicher Hinsicht in erster Linie von der größtmöglichsten Entwickelung der Industrie erhofft »verden kann. hätte nur Schaben von dieser Vorschrift, welche die Entwickelung der Industrie hemmen, die Errichtung von Fabriken erschweren muß. Es sli daher anzuerkennen, daß dieser Forderung im Entwürfe nicht Nechnung getragen wurde. Die Kammer nahm schließlich die Anträge des Berichterstatters, wonach Abänderungen zu einigen Paragraphen des Entwurfes vorzuschlagen sind. an. Den Antrag kuf Streichung des 5. Absatzes des tz 38, der den Kleider- und Schlihwarenhändlcrn das Recht zum Maßnehmen abspricht, lehnte die Kannner ab, nachdem dir Kammerrätc Herren ^ a m I j e n, K r a i g h e r und Kregar für die Belassung dieses AbsaheS eingetreten waren. — (St rafhau sarbei t.) Das l, l. Handelsmini' sterium hat an die Wiener Handels- und Gewerbelammer mit Rücksicht auf die ständigen Beschwerden der Gewerbetreibenden und unter spezieller Bezugnahme auch auf die von der Kammer selbst in dieser Angelegenheit vorgebrachten Anregungen und Wünsche einen ausführlichen Erlaß gerichtet, welcher in erster Linie den Zweck verfolgt, unter Beigabe eines großen statistischen Materials über Wesen und Umfang der Stiafhausarbcit Aufklärung zu verbreiten. In dem Erlasse wird ein Ueberblick über die bisherige Tätigkeit bei Justizverwaltung auf dem Gebiete der Strafhausarbcit gegeben. Dieselbe ist zunächst mit dem Verbote der Vergebung aller Sträflingsarbeitskräfte einer Strafanstalt an einen und denselben Unternehmer (sogenannten Generalpächier) vorgegangen, worauf sie das System der „Unternehmung", d. i, die Vergebung der Sträflingslräfte an Privatunternehmer, einführte. An dessen Stelle wird in neuerer Zeit, den Wünschen der Oewcrbelreibenben und den Anträgen der Kammer entsprechend, nach Möglichkeit der Betrieb in eigener Regie, und zwar hauptsächlich für die Zwecke der eigenen Anstalt und für die Bedürfnisse von Staatsbehörden überhaupt, gesetzt. Daneben wirb die Vcrivendung von Sträf-kingen zu Lanbesluliurarbeiten, Wildbachverbauungen, Fluhregulierungen. Straßenbauten, zu landwirtschaftlichen Albeilen u. dgl. nach Möglichkeit gefördert. Verboten ist die Uebernahme und Ausführung von Bcstcllarbeitcn für Private sowie der Detailverlauf von Fabrikaten der Strafanstalten an einzelne Konsumcnteil, Die Preise der für den Verkehr nach außen bestimmten Erzeugnisse der Straf-c-.nstaltcn werden jenen der freien Gelverbetrcibcnben für dic glcicb/ Gattung der Erzeugnisse gleichzustellen gesucht. Aehn-lichcs gilt hinsichtlich der Löhne. Die Zahl der durchschnitt, lich täglich mit gclverblichcn Arbeiten für bcn Staat und für Privatunternehmer beschäftigten Sträfingc betrug im Jahre ^0t) 3664 (hievon 1588 für bcn Staat und 2070 fur Privatunternehmer). Das Ministerium fordert am Schlüsse zur Erstattung von Vorschlägen auf. durch »vclche es möglich wäre. die Produktion der Strafhäustr dnelt der Industrie und dem Kleingewcibcstanbc oder allgcincin Volkswirtschaft lichen oder sozialen Zwecken nutzbar zu machen. Dieser Auf. forderung entsprechend, hat bie Wiener Kammer eine umfassende Erhebung eingeleitet. — (Französisch und Englisch an den Gymnasien.) Die bisherigen günstigen Erfahrungen, ivelche mit der Einführung des relativ obligaten Unterrichtes im Französifchen an einigen Obergymnasien Wiens und in Niederösterrcich gemacht wurden, haben die Unterrichtsver-waltuna bestimmt, den bezeichneten Unterricht an weiteren Gymnasien auch außerhalb Mderosterrcichs einzuführen sowie diesen Unterricht auch auf das Englische auszudehnen. Um daher für die Zukunft eine größere Änzah von geeigneten Lehrkräften für den bezeichneten Unierncht an Gymnasien zu gewinnen, hat das Unterrichtsministerium m einem Erlasse an die betreffenden Prüfungskommissionen fur das Lehramt an Gymnasien und Realschulen provisorisch ange< ordnet: 1.) daß die Lehrbefähigung f«r Frmizosisch ober Italienisch oder Englisch in Verbindung mi Deutsch als Haup . fächer auch für die G^nasien nicht wie bisher bloß ur die Realschulen ausgesprochen »«rbe- 2. b°h ver uchsweise die Gegenstände Französisch °der Ital emsch nnt Latein als Hauptfächer, dazu Griechisch als Nebenfach zu emer Gruppe zusammengelegt werben. D« Prüfung aus Griechisch als Nebenfach ist in diesem Falle auf die Klausur, und mündliche Prüfung zu beschränken. Weilers wurden die modernen Sprachen als Erwciterunasfach empfohlen. Durch diese Verfügung dürfte es gelingen, in Hinkunft auch für die Gymnasien besondere, auch durch den Aufenthalt in Frankreich oder England praktisch vorgebildete Lehrer der modernen Sprachen zu gewinnen. —ill,. — (Gesetze und Verordnungen für das HerzogtumKrain.) Von der Handausgabe der Gesetze und Verordnungen für Krain, welche der Landschafts-Se-kretär Josef Pfeifer seit Jahren bei der Firma A. Klein H: Komp. in Laibach erscheinen ltiht, wurde soeben eine neu« Auflage des 3. Bandes veranstaltet. Der gefällig ausgestattete Band enthält die Feuerpolizei- und Feuenvehr-ordnung, die Pfarr-Armeninstitutsaufhebung, bie öffentliche Armenpflege der Gemeinden sowie die Regelung der Heimlltsocihältnisse. Alle Gesetz« unb Verordnungen sind i^ beiden Landessprachen abgebrust. — Preis 1 X. — (Warnung bor der ungarischen K la sse nl ot tcr ie.) Da b« Versendung von Briefen, mit Losen, Losprospelten. Ziehungslisten unb sonstigen bie ungarische Klassenlotterie betreffenden Korrespondenzen in letzter Zeit stark überHand nimmt, wird das Publikum neuerlich aufmerksam gemacht, daß jedwede Beteiligung an der ungarischen Klvssenlotterie verboten ist. Auch wirb dasselbe ersucht, solche Korrespondenzen samt dem geöffneten Ori-ginaltuvert an den nächsten Genbarmerieposten, an bie Finanz ^ ober an bie Verwaltungsbehörden einzusenden. —ik. — (Sanität s-Wochenbericht.) In ber Zeit vom 12. bis 18. Oktober tarnen in Laibach 15 Kinder zur Welt (22 2 c^), dagegen starben 19 Personen (28 2 A). unb zwar an Tuberkulose 2, an Entzündung der Atmungsorgane 3, an sonstigen Krankheiten 14 Personen, Unter ben Verstorbenen befanden sich 8 Ortsfremde (42-1 «A) und 8 Personen aus Anstalten (42-1 ^.). Infeltionzerrranlungen wurden gemeldet: Wochenbettfieber 1, Scharlach 4. Diph-iheritis 4. Roilauf 2. — (S a n i t ä re s.) Zu unserer letzten Notiz, betreffend bie Schulsperre in Mitterborf. Bezirk Gottschee, geht uns die »oeitere Mitteilung zu. daß in Mitterdorf. Kernborf und in Rain 21 Kinder an Scharlach erkrankten. In Suchen, Merleinsraut und in Gehag trat ber Keuchhusten auf, von welchem 20 Kinber befallen wurden. In Laze. Bezirk Loitsch, brach die Diphlheritis aus. an welcher bald nacheinander 18 Kinder und eine erwachsene Person erkrankten, von biesen Kranken sinb 8 bereits genesen, 1 Kind ist gestorben. —o. — (Alpines.) Der slobenische Alpenverein hat bie Eröffnung des neuen Weges auf die Grmada und ber Schutz-Hütte auf bcm Gipfel ber Grmaba auf morgen übertragen. Abfahrt von Laibach mit dem Früyzugc bis Zwischen wässern, hierauf Aufstieg über St. Katharina. Eröffnung um 1 Uhr nachmittags. *( Der Verein ^Qkovukc. «ti-oilovno lli-u«!vl>), Fachverein ber Bäckergehilfen, würbe in ben Verein „ Ortsgruppe Laidach bes Verbandes der Bäcker arbeiter Oesterreichs" umgewandelt. Die Statuten des neuen Vereines wurden von ber l. l. Landesregierung bereits genehmigt. " (Tierschu hverein.) Zu dem gestrigen Berichte über die Versammlung bes Krainischen Tierschutzvereines ist nachzutragen, daß auch Frau Hedwig Kubic in ben Vei> einsausschuh gewählt wurde. " (Verkehrsstörung auf der elektrischen Straßenbahn.) Gestern vormittags brach auf der Polanasiraße am Nagen des I. Kvigelj aus Tomiüelj die Deichsel. Infolgedessen kippte die am Wagen befindliche volle Sandtruhe um und verschüttete das Geleise, Bis zur Freimachung des Geleises würbe der Verkehr auf ber Stra-henbahn unterbrochen unb die Passagier« muhten von dem einen Wagen in den anderen übersteigen. * (E r z e ß.) Vorgestern nachmittags exzedierten am Südbahnyofr ber Offiziersburfche Johann Idaniö vom bos' nischen Infanterieregimente Rr. 3 unb der Kutscher Franj Slabii: aus St. Ruprecht bei Nassenfuß unb behelligten das reisende Publikum. Als ein Sichcrb/itswachmann die beiden Erzedenten zur Ruhe verwies, versetzte ihm Ivani5 einen Stoß in die Brust. Daraufhin ließ der Sicherheitswachmasin eine Militärpatrouille holen, um den eizedicrenben Offiziers-burfchen aus dem Bahrchofgrbäube zu entferilen. Ehe noch bie Militärpatrouille kam, erschien am Sübbahnhofe ein Feld' webel. ber ben Ivani<' aufforderte, sich zu entfernen. Der Aufgeforderte verfetztc auf das hin dem Feldwebel eine Ohr° feige. Nun lief der Feldwebel einige zufällig am Bahnhöfe anwesende Soldaten herbei, verhaftete den Ivaniö und als sich dieser wehrte, in die Kaserne zu gehen, wurde er von ben Soldaten gebunden unb mittelst eines Wagens in bi> Kaserne gebracht. Der zweite Erzedent. Slabiö, würbe vom Sicherhcitswachmanne verhaftet. * (Dieb stahl.) In ber Nacht vom 3. auf ben 4, d. M. wurde dem Knechte Karl Prijatelj aus dem Stallt in der Metellogasse Nr. 19 eine silberne Taschenuhr ent-wendet. Der Verbacht, diesen Diebstahl verübt zu haben, lenkte sich gegen den Knecht Johann Bobel. der im selben Stalle sein Nachtlager hatte. Dieser wurde vorgestern ver^ haftet unb man fanb tatsächlich bie gestohlene Uhr bei ihm dor. Dei Verhaftete wurde dem Bezirksgerichte eingeliefert. " (Verhaftung eines Deserteurs.) Gestern vormittags wurde ber im Brauhausc der Aueischen Erben bediensietc Knecht Franz Sedej aus Vrebovnica im politischen Bezirke Krainburg. der wegen Desertion polizeilich verfolgt wurde, verhaftet. — (Sträflicher Mutwille.) Am 19. d. M. wurde in bei Eisenbahnstation Robockenborf ber Unlertlamer Bahnen von einer bisher unbelarmlen Person. °fft"bar aus Mutwille, ein seiiwärts bes Äahngeleises deponierter Bahn-wagen derart „ah, an b°s Stationsgeleise herangeschoben, baß ber einfahrende Zug angehalten werben muhte. —»1c. L°ib«ch« Zeiwn« Nr. 246, 2028______________________________________2^0lwbn^. — (Ernennung im Iu sti z d ie n ste.) Seme Exzellenz der Ministerpräsident als Leiter des Justizministeriums, hat den Kanzlei-Oberoffizial Wresounig in Nassenfuh zum Kanzlei-Obervorsteher beim Kreisgerichte in Marburg ernannt. — (Promotion.) Am 28. d. M. findet in Graz die Promotion des Herrn l. l. Postoffiziales Johann Debelat zum Doktor der Rechte statt. * (Versammlung.) Der Fachverein der Schuhmacher in Krain hält morgen um 10 Uhr vormittags im Gasthause des Franz Pocl in der Floriansgasse Nr. 10 seine Monatsversammlung ab. — (DieSeltionKraindes Deutschen u.id Oesterreichischen Alpenvereines) beabsichtigt Mitte Jänner des nächsten Jahres ein größeres alpines Fest zu veranstalten. Die Vorarbeiten sind bereits eingeleitet; ein ausführlicher Bericht wird in Kürze erscheinen. — (Die<^italnica in Stein) veranstaltet morgen eine Theatervorstellung (2on«lii ^ok) und ein Tanz-lriinzchen. Beginn um ^8 Uhr abends, Eintrittsgebühr für Mitglieder 40 k. für Nichtmitglieder 60 k. — (Rudolfswert ohne Wasser.) Man schreibt uns aus Rudolfs wert: Nachdem die seit Juli v. I. im Baue befindliche Wasserleitung für unsere Stadt noch nicht fertiggestellt wurde und die Pumpe, welche den auf dem Haupt-platze befindlichen Brunnen speist, zwecks Reparatur nach Laibach geschickt werden mußte, hat die Stadt lein Wasser und die Bewohner sind bemüssigt, das Trink- und Nutzwasser vom Gurlfluff? herzuholen. Die Pumpe wird erst in etwa sechs Tagen hergestellt werden. —c— * (Ueberfahren.) Gestern um ^-,6 Uhr abends wurde in der Schellenburggafse der schwerhörige Steinmetzgehilfe Josef Rojina, beschäftigt bei der Firma Felix To-nvan. von einm Fiaterwagen umgeworfen, überfahren und am Kopfe und an den Händen verletzt. Rojina hatt? den Narnungsruf des Fialers nicht gehört. "(Unfall.) Der Maurer Amadeo Gomposo. beschäftigt bei der Bcufirma Faleschini H Schuppler, stürzte ge- ' stern um V26 Uhr nachmittags beim Baue des Urbancschen Hauses an der Petersstrahe vom eisten Stockwerke und zog, sich schwere Verletzungen zu. Er wurde ins üanoesspital überführt. — (Erschlagenaufgefunden.) Johann Snebec aus Nabin Vrt, Gerichtsbezirl Krainburg, ging am 20. d. auf einen nahen Berg, um Heu heimzubringen, lehrte aber nicht mehr zurück. Er wurde erst nach dreitägigem' Suchen in einem Vachc erschlagen aufgefunden. Ob er verunglückte ober gewaltsamen Todes gestorben sei, läßt sich nicht feststellen. Man glaubt, er sei abgestürzt. —I. * (Gefundene und verlorene Gegen' stände.) In der Spitalgasse wurde gestern vormittags ein goldener Ohrring mit Diamanten gefunden. — Vor etwa drei Wocl getragene Ouvertüre fand die lebhafteste Anerkennung, die auch der gesamten Leistung des Orchesters gebührt. Die Chöre waren gut studiert und wurden, abgesehen von dem ungleichwertigen Stimmateriale, frisch gebracht; insbesondere wirkten dn bunten Vollsszenen des eisten Altes lebensvoll. Unter den Solisten hatten die beiden Sängerinnen, Fräulein Zinsenhofer und Werl-Hutter, den Hauptanteil an dem Erfolge des Abendes. Die Agatlx, das Musterbild reinen und tiefen Seelenlebens, brachte Frl Zinfenhofer musilaNsch sehr verdienstvoll zur Geltung. Die Szene mit der großen Erwarlungsarie verfehlte nicht ibre große Wirkung; rhythmische Sicherheit, guter Tonansah, reine Intonation und dramatische Kraft im hohen Register sind schähenswerte Eigenschaften der Sängerin, die auch durch di? schwache Mittellage und den Mangel an Tem-^rament nicht verdunkelt werden. Ausstellig sei bemrrlt, daß das berühmte: „Leise, leise, fromme Weise" in viel z'l raschem Tempo und zu wenig poetisch-zart vorgetragen wurde. Hier vermißten wir schmerzlich ein wirksames Mezza, voce. Frl. Zinsenhofer erfreute sich lebhaften Beifalles, der auch in startem Ausmaße Frl. Wc 1 t - Hutter gespendet wurde. Diese Darstellerin war so recht nach den eigenen Worten Webers, als Aennchen ein „neckischer Spitzbub", voll zierlicher Schalkhaftigkeit und Anmut, die sich auch aus ihren Gesang erstreckte. Reizend trug sie hauptsächlich das wunderholde Lied vom „schlanken Burschen" vor. Herr Rochel'l schien uns im eisten Alte nicht ganz disponiert, er wuchs aber in der Folge mit seiner Aufgabe und teilte sich insbesondere im zweiten Alte mit seinen Partnerinnen in den schönen Erfolg. Die rein lyrischen Momente der Partie liegen seiner Stimme, die nach ihrer baritonalen Färbung mehr einen heroischen Charakter besitzt, minder günstig; auch wäre ein zarteres Unterordnen in den Zwiegesängen mit Agathe empfehlenswert. Im allgemeinen charakterisierte er aber den Max in gewinnender Weise. Der Partie des Caspar war Herr Lötsch nicht gewachsen, doch verdarb er nichts und bemühte sich um dieselbe nach seinen Kräften. Die Herren Leichenfeld, Kammauf, Krall und Duckeä hatten sich mit Fleiß und Eifer ihrer Rollen angenommen. Die Inszenierung war stimmungsvoll, die Wolfsschlucht geschmackvoll, ohne Uebertreibung arrangiert. Auf die Gerippe wollen wir jedoch ebenso gerne verzichten wie auf den ehedem berüchtigten feuerspeienden Eber auf Radeln, der uns diesmal — dankbar sei's anerkannt — erlassen wurde. .1. — (Aus der deutschen Theaterlanzlei.) Die zugkräftige Operette „Die Geisha" von Sidney Jones gelangt morgen, durch Herrn Regisseur Lang neu inszeniert, zum erstenmale in dieser Saison zur Aufführung. Die Hauptrollen werden von Frl. Zinsenhofer (Mimosa), Frl. Werl-Hutter (Molly) und den Herren Roche ll (Fairfax), Lerchenfeld (Katana), Lang (Wun Hsi) und Walzer (Imari) gespielt. Die kleineren Rollen der Offiziere und Geishas sind ebenfalls durch erste Kräfte beseht. — Der Autor des Dramas „Rosenmontag", Otto Erich Harileben, hat ein neues Stück geschrieben, welches sich „Ein Ehrenwort" betitelt und welches am deutschen Vcllstheater in Wien mit durchschlagendem Erfol'ge aufgeführt wurde. Dieses Werk gelangt Montag im Landestheatcr z'N Erstaufführung. — Weiteres Repertoire: Mittwoch: „Das süße Mädel", Donnerstag: „Sein Doppelgänger", Freitag: „Das Glöckchen des Erennten". — (Ein Neger-Theater.) Seit kurzem gibt es in Newyorl ein Neger-Theater; es fehlte lange Jahre in dieser Stadt, die mit ihren deutschen, italienischen, skandinavischen und jüdischen Theatern auch auf diesem Gebiete wahrhaft kosmopolitisch ist. Eine in Boston gebildete Negertruppe spielt in einem Newyorlcr Vorstadttheater und gibt mit dem groß-ten Erfolge eine dreiattige komische Oper: „In Dahomey". VIlle Mitglieder der Gesellschaft, auch eine „schwarze Patti", sind echte Vollblut-Neger und -Negerinnen. Das Libretto ist von einem in den Vereinigten Staaten geschätzten Neger-Dichter. Paul Lawrence Dumbar, die Musik, die aus Neger-Melodien schöpft, stammt von Will Cool. Die Exklusivität des neuen Unternehmens erstreckt sich jedoch nicht auf die ^Zuschauer; für ihr Geld können Weiße wie Schwarze den Zu-!',chauerraum betreten. — (Italienische Grammatik.) An einem italienischen Lustspiele nach neuer Methode dargestellt und gelehrt von H. Krieg in Mailand. 14 Bogen. Oktav. Gebunden 2 X 20 Ii. Verlag A. Hartleben. Wien. — Diese empfehlenswerte italienische Grammatik nach neuer Methode enthält die ganze Formenlehre und das Nötigste aus der Syntax. Jedoch nicht in systematischer Gesamtanordnung, sondern als „angewandte Grammatik" in Form eines Kommentars eines italienischen Lustspieles. Eines Kommentars, der nicht bloß der Uebersetzung des italienischen Textes dient, sondern auf analytischem Wege an den konkret vorliegenden Worten und Sätzen des Lustspiels, also so oft die Gelegenheit auffordert, sowohl die Veränderungen, denen die biegsamen Wörter in den mancherlei Beziehungen untereinander im Sahe und in der Periode unterworfen sind (Deklination, Konjugation :c.), als auch die Zusammenfassung der einzelnen Wörter zum Satze (Syntax) barlegt. Naturgemäß gibt im Anfange jedes Wort Gelegenheit zu diesen Darlegungen, aber es ist überraschend zu sehen, wie die auf diese Weise gegebenen grammatikalischen Regeln ihre beständig sich wiederholende und immer sich neu darbietende Anwendung finden. Der so gehaltene Kommentar ist leine Eselsbrücke für die Uebeisehung, sondern ein von der so sehr gefürchtelen Trockenheit der systematischen Grammatiken befreites Lehr-mittel. Aber selbstverständlich überhebt auch diese Lehrmethode nicht der Obliegenheit, sich die gegebenen Regeln zu eigen zu machen, sie als bleibendes Besitztum des Gedächtnisses in sich aufzunehmen; jedoch wird diese unvermeidliche Prozedur des „Leinens" nach dieser „Anschauungsmethode" eine leichtere und angenehmere sein als sonst. Außer dem eigentlichen Kommentar sind bei sich gebenden Gelegenheiten zahlreiche Ausdrucksweisen und Redewendungen eingestreut, die den Vorzug haben, dem täglichen Verkehre des Lebens entnommen zu sein, wie denn auch die Sprache des Lustspiels selbst leine litterarische und auch leine pointierte ist. vielmehr den gewöhnlichen Konversationston enthält, wie er von gebildeten Leuten der Mittelklasse geübt wirb. In einem kleinen Anhange sind noch eine Menge von Redensarten und Sprichwörtern vorgeführt, in denen verschiedene besondere Sftracheigenheiten zur Anschauung kommen und namentlich die dem Deutschen fremde, aber sehr bequeme Grundierlon-strultion in ihren verschiedenen Anwendungen vorgeführt wird. in t>«r H>o»tkirche. Sonntag, den 26. Oktober (Oktave des Kirch-wcihfestes), Hochamt um 10 Uhr: M«8«i 1'uni» anz?oIi<:U8 von Friedrich Koenen, Graduate I^cuu i«t« und Offer-torium Domino Oouu von Dr. Johann Benz. Sonntag,den26. Oktober, um 9U^,^ amt: Ni.^ll in konnroin 8u. ^u^Iurum ^u» ^ ^ ^-inoN von I. Singenberger, Grabuale 1^"^'TrO I. B. Benz. Offertorium lionni^ 0ou« von ^^^ Geschäftszeitung. — (Viehmartt.) Auf den am 21. b. M. " ^ bei Robolendorf abgehaltenen Viehmarlt wuM" u H Kühe und Ochsen aufgetrieben. Dcr Handel geM"« > ^ lebhaft, da auch fremde Vichtäufer sowie FlelM°" ^ der Umgebung erschienen waren. Von fremden"«^ ^-wurde eine größere Partie Mastochsen aufgeausl ^ ^ dem Bahnhöfe in Rodolenoorf verladen. Di: -p«,,e, ^ erhandelte Vieh waren der Qualität einsprechend- ^ - (Zahlungseinstellung.) /°". z „Me" Handels- und Gewerbelammer in Laibach ^ .^ Mitteilung hat die Hutwarenfirma Albert Roth " "^„ ihre Zahlungen eingestellt und stiebt mit ihren ^« einen 40 ^igen Ausgleich an. ,, .....,,,»^"^ Telegramme des k. k. Telegraphen.EorresP.-s""^' Ncichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses ^ Wien . 24. Oktober. Das Abgeordnetenhaus n°^^ ^ Antrag des Mihbilligungsausschusses an. ^3' " ,,g b" Mißbilligung auszusprechen, und sehte die Very«' ^^ Drmglichleitsanträgc fort. Abg. Klofü<- beg"" ^ ^, Dringlichleitsantrag. betreffend die ArbeitsloMl ^ Im Laufe der Debatte erklärt Eisenbahnn ^ ^ Wittcl. die Regierung sei brmühi. im Wy""' ^. fassungsmäßig votierten Kredite der nolle'"'" ^M industrie durch antizipierte Bestellungen nach 2M' ^ A„flül zu listen. Er weide dies auch limftig tun u»d !"' ^ dil-aiif die Privatbahncn in dem Sinne ausüben, ^>V^M' srlben durch weitere Bestellungen der Notlage oc ^ ,^ abhelfen. (Beifall.) Die Regierung werde auch ^' ^„ fl>> Möglichkeit Bestellungen antizipieren. Die Ai'iaM ^ tt"' die im Vaue begriffenen Alpcnbahnen sind 1"""^ °" weise möglich, einerseits aus budgetären, "" hOlt'' technischen Gründen. Die Abg. R 0 mancz U l ^ M t c r begründen in längeren Reden dic Drmg '? ^ M t^.ae. betreffend den galizischen dcrn die schlachten Lohnverhältnissc der la'^' ^ ", Arbeiterschaft und die trostlose Lage der ^" inen "" klagen sich über die Gewalttätigleiten der ^e" ^^n des Militärs, über ungerechte Verhaftungen u> Eilthaftlingen Unschuldiger. Nuthenen "'!! Abg. R 0 manczul erklärt, falls den >"" ^" °.z endlich Gerechtigkeit und Schuh gewählt w"°, ^op" ruihenischen Abgeordneten an die ^efft!>t"^„g ^ ° appellieren. Abg. Breiter verlangt die ^'" > fung ei> den Mißbräuchen Schuldigen und die M"^ ^ M' Enquete über die Lage der Bauern in GaM" -Eißung Dienstag. Die Wchrgcsctzvorlagc. Fl" Fejervary. die Regierung müsse pflicht/e"^ ^ 2^ auf daß die Vorschläge auf macht angenommen werden, doch verschliefe 1 ^ ^' > Erwägung der vorgebrachten Wünsche. A" ^Mt! A. zü rcichische Ausschuß zur Vorlage noch ">cht ^ ^ d<^ men habe. bittet der Minister, die Veratun.'^.^l ^ Vertagen, worauf die Regierung betMS ,^ Allly . filalionen mit der österreichischen NecneniW ^M ^ treten werde. - Der Ausschuß hat der " stimmt. Die Vewegung in Mazed^ S 0 fia . 24. Oltober. Nie verlautet, y"j ;„ >"^l N^ierung an die Großmächte eine Note ae ^ ^^c° ^f> si? die türkischen Anschuldigungen. °aß ''^^ sie"^ Vswcgung unterstütze, zurückweist. Dabei ^ "' ^ merlsamleit der Mächte auf die bedroh!'^ ^Z V ^ donien und bittet, daß Reformen im ^'' ^ b<^ Vertrages eingeführt werden, da sie '"" «^sten ^ wäre. die Bewegung in Bulgarien zu ^ denier zurückzuhalten. Die Wirren i« Siidamcnka. ^.'^ Newyorl. 24. Oltober. Eine trliu sagt, Castro habe am Mittwoch 0" ^ ,,^ ^ d^i Nähe von San Matdo angcanfscn ^^ schließen zu können. Der Bruder l^'» , Schlacht bei La Victoria schwer veiloun" «Net'"?' Eh"«. lbe"°«^ L 0 nd 0 n . 24. Oltober. ^ Da zwischen der großen Mauer lmd dem M a-bereien vorgekommen sind, bat die ^"' iM^z^ . russische Gesandtschaft um die ErlaubH ^s^ B gebildeter Truppen in die erregten V"" ^ M fen. Die Gesandlschaft erwiderte, l«' ,.Z P<,e gel-genheit nach Port Arthur b"'ch«"'^lben "^ M ^ London. 24. Oktober. ..T'"^ F^'l" ^ <,< Die Bedingungen, die Deutschland «" , >iah ^e" Räumung Shanghais aufgestellt h"""' Oesa""'.ebt"' chen. Ehina hat 'am 15. Oktober beid" ^„"M formelle Annahme dieser Bedingungen .jacher Zeitung Nr. 246. 2027 25. Oktober 1902. Neuigkeiten vom Mchermurkte. 6 l'w"^ ^' ^^ Molor.Zweirad und seine Behandlung, ^bllnnun^'l^^^ ^-^'Mcarll. Napoleon I. in seiner k^ "Ng,6Nde.. K18. - <«ren^ 2-40. - Schneider K. C.. Enl Nl,ib. bolzmüll- ^^°"r H.. Neue Bahnen. 13. IN, X 2 40. -^U'?6 "' ^"l- Dr. G, Elemente der S'ercomclrie, 4. drr p.^,,^ ., .'Uloch, Dr. Ivan. Beiträge i^ur Actiologie ^H°p^^,al>«. 2.X12. - Wobbermin O. '°"l'l,cn N^l l ^l'^ube in seinem Verhältnis zur argen« '^sw^ - Trost it.. Göthe und der ^"llcr V I< «?^ zwanzigsten Jahrhunderts. K 1 20. — ^ sür ci,,7,"^ blasen die Trompetn, li 3 60. - Adreß. 3"N"ereim,. ^ ""^ Mühlen, einschließlich dld, N»i? Oberen Grundbesitzer. Iv 1-20. - Bühl ^ 10 80 I_ V^"" Geschichte der Reformation in Oesterreich, Nor ä- bra ^' ^' Südsccfahrtcn. tv 7 80. ^ N°«,.'V"/" Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H ^—">'rq in Uai„^ ^„^^2. Angekonlmene Fremde. . Vom <>i . H°ttl SMllhnhof. k'^idcnMl.m /^ 24. Oltober. Ritter von Gspan, ^'"Nrr. N "<,', ^'^'°'"ktcr; Pöllcrißer, Lelrctär der Südbahn: Echmidma ?.°'''"''ss°r der Süddahn. Wien. - Graf k°wlr "^ ^"Mommissär der Südbahn; Pertot, l. l. Post. «' ^rnil ».!l 1 ^akai, Sildbahnbeamtcr. Vrncl a, d. Mur. N? ^ Z??^' ?lli- ^ Blühweiß. Mertitz. Reisende, '«bnsina" ^''/K'ider. Gimino. " Zaharija, Reisender, -üüü^^^ Moschmi, Private. Padua. ""UN, ungerader Tal N"rg<.„ Sonntag, den 2U. Oktober. Hie Geisha Die lUss^ ^" opttttte '^'^^ eilles japanischen Tcehnnses. ^"Nes 3n.3'"' ^rt von O. HM. Musi! von Sidney Ins«« . ^ "°" ^- M. Röhr und Julius Freund. ^^Wb8u^ bewölll su i)«' ^89« °""We, der gestrig.» Temperatur 6 6". issor. ^ erantwortlicher Nedalteur: Anton Funtel. lllll! ^, lx^»/li>^^/>^> ^z , zHuerlina b«t»eitiat. PWs^ Meilage. "HDtz Unserer heitticien Nummer (Stadllluflna.l') liegt eine Ubonncmentseinladni!^ auf die soeben in den 29, Jahrgang tretende Familienzeitschrist Deutscher Zausschatz bei und sendet e^ste Hef!e auf Verlangen bcrciiwilligst zur Ansicht Jg. v. Klcilimayr ^ Fcd.Bambcrgs Buchhandlung in Aaibach. (^,102) Naibackes ikutlcker Turnverein. Out ^ AeiN Heute «benlls 9 Abs im BnNno - labnlimMs ^kMnung5kneipe.^ \ Wie Dpi»|f»l| so die Jt Vl IVIl schön werden die Zähne, wenn man .sie mit Menthol-Zahnpulver (Denton) täglich reinigt! Eine Dose 60 Heller. Duftenden At?m aus dem Munde und einen gesunden ZahnbeMand sichert das und erzeugt gesundes, rosarotes Zahnfl-i-ch! Ein Flacon im Karton 1 K. Nur erhältlich beim Erzeuger Mr. Ph. Mardet« Schläger, Chemiker, Adler Apotheke, Laibach, Krain. Täglicher Postversand. (3916)26-3 Bamex» - M ©&@h.wi • Solo a HEINRICH KENDA Laibach, Rathausplatz 17. Mein neues Damen-Modehut-Journal fur Herbst und Winter 1902,1903 i«t erschienen und wird aas Verlangen gratis und franko verschickt. (3960)11-8 Gegen Katarrhe der Atmungsorgane, bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit und anderen HalsafTektionen wird ärztlicherseits W * ^ alkaJl»eber ¦-------- SkViEB.BK\JUN für sich allein oder mit warmer Milch vermischt mit Erfolg angewendet. Derselbe übt eine mildlösende, erfrischende und beruhigende Wirkung aus, befördert die Schleimabsonderung und ist in solchen Fallen bestens erprobt. (4106) Niederlage bei den Hem n Miohael Kast&er und Peter Lunik in Laibach. Tiesbetlübten Herzens geben wir allen Ver» wandten. Freunden und Bekannten die Nachricht, daft i-s dem Allmächtigen gesallen hat, unsere innigst» gelirdle uno unvelgchliche Wattin, beziehungsweise Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Eharlotte Krimc, geb. Kovaöiö, in der Vliite von 27 Jahren nach langem, schwere» Leiden, versehen mit den heil. Sterbesalrami-nten, heule um halb 5 Uhr srüh ins bessere Jenseits ab-zuberusen. (4136) Das Leichenbenängnis der teuren Dahin-glschiedenen findet Samstag, den 2b. Dttober d I., n« 3 Uhr nachmitt«g» vom Irau-r> hause, Eck» Gasse Nr. 3, aus auf den Fiiedhos zu Et. Christoph statt. Die heil. Seelenmessen werben in mehreren Kirchen gelesen werben. Die teure Verblichene wird dem frommen we« bete uub Anbenlen empfohlen. Laibach am 24. Oltober 1902. Johann Krivic, banbelsangeftellter, Gatte. — Charlotte Kovaüis, Mutter — Emma, «lbine, «inalde Nowatzl, geb Kovaöis, Eleonore Nibiü, geb Kovasis, Veschwifter Kurse an der Wiener Börse vom 24. Oktober 1902. «««°«. o^»^ K«««.^. Die notltNtN Kur!« »«stehen stch !n HlonmwHbrun» D!l Noütiuiy !ümll!ch« iNlt!«» unb b« «T>l»er!en Loit» «.Iftsh« Nch pei Vlllz. «!„^,""'^»°!'schu»,, »"d «»x ^len°'->A' Per umm« ' ^'' WO 8<1 inn 40 »«ld Warf Vom Vtnatt zur Zahl»»» »beluommene Vlsrnb.'Prlor. Obligation«». «l«abelhbahn «X) u. »000 Vl. 4°/, ab 10«/»...... Ilb'ia l>? l0 «l«°bethbat,n, 400 u. «000 M. 4«/,......... ll8 20 l<9 »l» Franz Iolts-V., a — Staaleschuld der f2nd»l d«r ungarischen Krone. 4"l,„ng, Holbrenlc pei Nassc . lll>»5 l^vob dto. dto. per Ultimo .... ll»»U li!y l»ü 4"/, dt«, Ncnts iu NronrnniLlir., steuerllri, pci Kasse . . . 97 bu »? ?v 4"/, dto, bto, d 4«/„ ungar. «lunbcntl.'Obllg. «7 »5 »»''!> 4°/, lroat. und slavon, detto 9» - — — znder» öffenll. Anlehen. b"/° Donau.Ntg.'«nIe!h« i8?s . 10? — lN« ^ Nnlcden der Stadl «Or, . . 99— t0N - «nlehen der Vtab« Wien . . . lO« t»0 l0? l><> dto. dto, (Silber od. «old) t« l»o >»» i»o dto. dto. (l«»4). . . . 9»<4b »7»ü dto. bto. (l«88). . . . 98- sv- Vörsrbau «nlehen. verloöb. »°/, — - -"- 4°/, «rainer «»nde«.«nlehn, . 97 — »? «> «elb W«, ßsandbries» etl. Voblr. alla.0st,in50I.vfterr.Lande». Oeft.-un«, «anl 40'/Mi. «rl, 4«/».......- - lvozzloizz d<» dto üujübr. verl. 4°/, »nv »5 lNt »b ?e»!lal»s, » ^ ,«<»I'°erl.4«/» 100^ z«,.. ssistnl>llhn.Pll!ilM,. lgblißatlllnen. Ferdinand« Nordbal!» Em l88« 100 60 lol 00 Orfterr. Nordwestbatin - - - 108 «0 ll,».>><> Ltalll«bahn . . ^- '^ .! "«^0! - «vübbahn ^ »°/nv«, Iann.'^uN >,», ,0 ,,l> 10 dto, b l>"/» . - ' - i>»o »« ,l»> ,»<» Una ' üllli« Val>n..... 108 40 1!»!» 4« «"/"unlelttalner »ahnen . «,«>!(,,».._ Divers» tos, »erzi»»llche »»s«. ^/. «odenlredit «°Ie »m l880 ,«, ?!i z«4 ?ü 4°^D°näu.D°mpflck.tl>0,l. .-------------_ b°/, Douau «,8'll'li''!' ' ' ' »8b—»8«-.- N»vel„n««ht li»le. Vudap.'Bafilica «- 0!,l,er Lok 4« fl..... l94 — ^>»li - «3t.n»rt»z. 0est.«el..d.l0N. «7, «7b ung. « " ° Ü8«b i»ud°ls.L°!c i" ft...... ?»» - 7S-- LalM'Lose 40 fl. - - - ' - »4«— »49 - 3t..«en°<«-L°fe « N. . . . ,4z- ««'- W.en« oorl»Anl«l' nehmnngen. »uNlg.Iefl. V«enb, ««sl, . . »bl0- «80 »au» u. »etiieb«.»el, Mr ftüdl. Vtrakenb. in Wien I!t. 4 . »0l — »»1» - blo, dto. bto. lit. L , 3l)l — «1» — Vibm, Nordbahn lli<» fl. . , »«8'— 4»L — »vulchtiehrabei . üNO fl. »Vl. »4bc> »470 bto, bto. slit, U) »00 fl. 978- 9«»' DonaU'Dnmpflchiffllblt«. Velell. O<">^l , zld!NllNt,»-Noldb,l<»0UfI,»W. «iSo ^700 ^cm!i, «l^rnow-Iasly-Eljenb.» »ejeU!chab Südbal-n »00 fl. L.....74 bv ?b ov Lt!d,!l>lbd, «erb.«. «00 fl «Vl. 400 — «0l — Iramwav »ei., «eu,Wr.,Pri0' rital« «Men «00 !l. . 707 2» ?n» l»<» Depostlenlianl, Nllg,, lllX! fl, , 4l» — 4»l — ««ompir Ve!., Ndroft., bU0 fl. 4„« — 49»'— Viro uKassrnv., Wiener llovfl. 4li0 — 4ib — Hhpr:y5ll>., Oeft., »l»a sl.30«/°«. ,94'- ,W'^ A,Id «at« Uündelbanl, Oeft., «00 sl. . . »90 ?l> »»l 75 0csterr.'unaar. V«nl< «00 fl. . li8i ,0» Unionbanl »00 sl..... «» —l.^ — Verlehr»danl. »U«.. »«0 fl. . «4 - «« — Industrie »Anlel» «ehnlungen. Vauge»., «N,. »« . lvo sl. . . ,«-- ,« — Ggybier unb blohl.Ind. in Wien 100 fl..... l>5 — l»7 — Eilenbahnw.Leihg.Vrfte, lU0fl ^- ,. ^.4» — ..«ll'lmichl". Papier» u. V .« Liefinzel Vrauerri »00 fl. . . ViontllN'Vl'Itlllch., 0ek»,'«Ipint «^ n^,» — Prager 4«0 «4«» valllo^Tari Ntelnlohlen tix» fl, ül»—«l — ..Gchloglmai,!". V«p»erf, >ou sl. «05— »to-— „kteyre?».". Popirrf, u.».-«. »4» — »4? — lrifailer »ohlen» .Geiell. 70 fl. ,»0 — »94 - W«ss«ns.<<» ,0eN . . »b tv »«> «übel Hot"...... , b» » c,».. ^^^^^ • ""tUm. uurt Vnlulrn. Privat-Depot» (Hnfu-Dv>po»ltM) VmJmif v«i ltr-£lili|M la OaDtt-Mrrwrt- ¦•< «t Mr*-4titt.