Nbacher Zeitung. ^ Z31. t>lnTrnm,!.v"?"l über das siegreiche Gefecht der schert?."^" bei Sentovic und BaudiwOgjak '^o- <3> «'^^ Arlneekominaudo aus Sera- "nch ^ ''^'e ^orruckilng der ersten Trnppendivision ftl'ldr,, ^" ^" "n ^2. d.M. anstandslos statt- Mcii dil c "^'^ dieser Ort besetzt. Die Bewohner ^ die ^i,s,/"^^"l Trnppen entgegen nnd erzählten, ^ "ach ?,! ^!Ü"'' "l)u einer waren Panik ergriffen, Gehalt. ^ . ^^ ""ch Viäegrad, theils nach Go- 3 dein Fs'! lMen. Welch bedentende Verlnste sie l. d,U Me bei Sentovic - Aandin-Ogjak am f^ur d.,. l??' ächt ans der Thatsache hervor, °Mic all«, ^"uen der Obersten Pittcl nnd Ra- 7^!,. . ubn- 300 todte Insnrgentcn gefunden , ?,Zurcch^. suh die Gesam.ntzahl ihrer Todten '"3 Geb 'li ^^ ^r der Colonne des Obersten LW .?""' weit über 400 belänft." d.^ s^Mlschrr Meldnng ans Brod vom ^°li!ja-Tn l ^p'bcn des 3.' nnd 4. Armeecmps Hei, Ci^" llv ^ " kl)Yalitätskilndgebnngen stattgefunden. Ma e^ Zu dem siuchtartigeu Verlassen der bei !>«'ü ^" a, /'"^"^'H"uznngell dnrch die Insurgenten w ^tei, ... "»geleiteten eombiniertcn Bewegnngcn >«cl)rii. "'id vierten Armeccorps gegen Tuzla zn Äs Mi ^ h?lchch,f""^der telegrafiert: „Der Fall von o?1 '"U I,mi„ ""' ^anz"l Gegend eine entscheidende U. " ei ä ?^""foli zn haben. Fast ans allen Gc-di ,"'"i>)n, "'u seit jenem Tage Abgesandte nnd H theil« '.,elchc theils ihre Unterwerfung antiin-l""g aii^ ^'^""kullg znr Vctehrnng der Land« 3?")'^ ?ed^' ?'ltung Bihac vorgefundenen Tro-H's"ld 32 K"d. Von rcgnlären türtischen Sol-5^n pä>^cre nnd 13'.> Mann als Gefangene didi^iach te^'d'" worden." tz, °" cliiz^! uchsch^. Meldnng der 30. Trnppen-^t 5''uua ",!^"la wnrdcn znr Fortsetznng der ^5"""land . öur Herstellung der Sicherheit ^lnch vm .'?" Prjedor nnd Sanskimost gegen ^^^Khue- in der Richtung gegen Bihac entsendet. Die Gegend von Pctrovac ist durch bewaffnete Baudeu unsicher gemacht. — Ueber die Vesetznng der Stadt Dolnja - Tuzla enthält ein Telegramm des Berichterstatters der „Nencn freien Presse" aus dem Bivouak von Dolnja-Tuzla vom 22. d. folgende, das offizielle Bulletin ergänzende Details: „Am 22. d., um 11 Uhr, sind die Spitzen des 3. uud 4. Corps gleichzeitig nnd ohne Kampf bis Dolnja Tnzla vorgerückt. Die Gründe, welche die Insurgenten veranlaßten, ihre vorzügliche und stark verschanzte Position zu räumen, dürften vor allem in dem gefchickt eingeleiteten Manöver der beiden (5orps zn suchen sein, dnrch welche die Insurgenten ihren Rückzug gefährdet fahcn. Ich befchräuke mich vorläufig auf Schildernng der Thatsachen. Gestern mittags war das Gros des 3. Corps bei Pirtovae, jenes des 4ten Corps nach heftigem Kampfe bei Otany angelangt. Reeoguoseiernngen haben festgestellt, daß der Gegner mit starten Kräften Dolnja-Tnzla bcfctzt halte. Wie-wol Graf Szapary durch ansgcfendete Hiatronillen von dem Eintreffen des 4. Corps'vor DolM-Tnzla unterrichtet war, fu war es gestern doch nicht möglich, direkt mit dem Corps in Vcrbindnng zu treten, da Insurgenten sich in der Richtung anf Lipnik zwischen beide Corps eiugefchoben hatten nnd das Durchkommen der Patronillcn vereitelten. Nichtsdestoweniger brachte Rcscrvelicutenant Pnlszky gelegentlich eines geschickt ausgeführten Patronillerittes wcrthvolle Daten über den Anmarsch des 4. Corps und die Besetzung der feindlichen Stcllnng. „Bevor noch Graf Szapary rücksichtlich einer gemeinsamen Action gegen Dolnja»Tuzla einen Ent-schlnß faßte, fand er sich anf Grund einer persönlich vorgenommenen Rceognoscicrun^ veranlaßt, dein Gegner den Rückzug über Kulin-Han nach Süden zu verlegen und gleichzeitig eine scharfe Recognuscierung vornehmen zu lasten. Diese Anfgabc follte die Brigade Waldstätten heute morgens eben dnrchführeu, als sich ciue Deputation von Dolnja-Tnzla bei den Vorposten stellte nnd den in der Nacht erfolgten Rückzug der Insurgenten meldete. Graf Szapary beauftragte hierauf sofort die Vurhntbrigadc, General Brnckner, Dolnja-Tuzla mit der nöthigen Vorsicht zu besetzen. Der Generalstabs - Hauptmann Pinter uud Rittmeister Fürst Estcrhazy, welche den bezüglichen Befehl an Brnckucr zu überbringen hatten, ritten, nachdem sie sich ihres Auftrages entledigt hatten, in die Stadt voraus, welche sie nnter dem Inbel der Bevölteruug um circa halb 10 Uhr als erste Cclai-reurs erreichten. Um 11 Uhr rückte ciu Regiment des 3. Corps von Westen und nm dieselbe Zeit das Regiment Nr. 32 des 4. Corps von Osten in Tuzla ein. Den, Rcgimente Nr. 32 voraus eilten Oberst Fürst Lobkowitz und Rittmeister Walter des Dentschen Ritterordens und Lieutenant Pulszky, welch letzterer nach einem höchst beschwerlichen Nachtrittc heute früh die Vcrb'ndnng mit dem 4. Corps hergestellt hatte. Die rcguliireu türkischen Soldaten, welche das Kastell besetzt hielten, präsentierten zum Erstaunen dieser Offiziere das Gewehr und stellten sich ihnen zur Verfügung. Graf Szapary mit seinem Stabr, den» ich mich anfchloß, erreichte um I Uhr die Stadt. Die christliche Bevölkerung jnbelte unseren Truppen zu, die zahlreich zurückgebliebenen Muhamedaner verhielten sich scheinbar thcilnahmslos. Un« 4 Uhr nachmittags wurde auf dem Kastell im Bcifeiu beider Co>ps> lummandantcn nnd ihrer Stäbe unter den Klängen der Volkshymne die Rcichsfahne aufgehißt. Dir Insurgenten sollen den Rückzug nach Zwornit genommen haben. Seit Mitternacht regnet es unaufhörlich. De-tails folgen. Die Operationen in Südost'Bosnien. Berichten ans Serajcwo znfolge sind von dort ans nach einer dnrch die Verhältnisse gebotenen Pause von gcnan vier Wochen seit dem Tage der Einnahme von Serajewo die militärischen Operationen in Süd-Ostbosnicu in größerem Maßstabe wieder aufgenommen worden. Mit Hinblick auf die strategische Wichtigkeit des genaunten Oceupationsgebietes wird den bevorstehenden Ereignissen auf demselben eine erhöhte Bedeutung beigemessen, und es muß demgemäß jedermann mit wahrer Befriedigung erfüllen, daß die Operationen von Serajewo gegen Visegrad durch ciu am 21. d. M. stattgehabtes siegreiches Gefecht glücklich eingeleitet worden fiud. Der Infanterie-Truvpendivi-fion unter FML. v. Vecfey, 11 Bataillone und 4 Ge-birgsbatterien stark, gelang es bekanntlich nach einem uuunterbrochenen, unter Kämpfen zurückgelegten vier-undzwanzigstündigen Marsche, eine unter Mithilfe der türkischen Zivil- und Militärautoritäten des Sand-schals Novivazar angesammelte und ausgerüstete In-surgentenbande von mehreren tausend Mann und mit drei Geschützen nahezu zu vernichten. Der Zusammen« stoß hat auf der Straße von Serajewo nach Viie-grad auf dem Glazinae-Gebirge bei Senlovii und Bandin-Ogjat stattgefunden. Die kais. Truppen, welche diefen Sieg mit einem Verluste von 4- bis i>00 Mann an Todten und Verwundeten, darunter 10 Offiziere, erkauft haben, eroberten — Dank ihrer unVergleich- Iimilleton. MaUonfahltcll in Paris/ ^Viehr «is > ^'"" 3<7" an d,.„"" I"hr lang sind Hunderte von !">l» ' "us wc,s, '^."0"Ml Operationen beschäftigt r» huschte K'". s"Ii die Erbauung des Ballons lt i?"bm et der Leser mag ans den vorstehen-5 R^^'n,,""./"nehmen, woran mau soust bei Mtz "'ch d e '? Atolls nicht so leicht denkt, « „ll H" Herstellung des riesigen Luft-'^e Z >r >>md "" Zubehör eine sehr bedeutende >r Hstnu^^U'n I"genieurkunst ist eine schwie-X" ?^"'S w ns' Hat, als z. B. die Erb'auuug "^ ^,?>l»d n '^uul'' da jede eiuzelue Operatiou ,„ T>i" ^'- "uischlnl'u nnd Methoden gc- ^KlH^ ist höchst interessant nnd so volltom-dN >>s- da'^ Fahrt nnr sein kann. Für 2 " "V'u",^^ eiulnal reißen sollte, steigen ^ llb ^"rto s " F"l) mit anf, die Brüder Go-K dic>rd >y,I ^ulvellen anch Tissandier. Ihr lti«? ^^traft d.^!' <"<"" "'"' Sinecure bleibeu; » ^B^ll,» ^. bs "dene!, Ballons beträgt etwa «'Nn^^Wmddr.,ck u.ag in den nngüu^ ^V"» i, k"..e V s ".zufügen (bci irgend starten, <^?t. ^ >st,„ ^"V"re nngeuonlmen), und die ^^^ rn ^l'ileu auf 25,000 Kilogramm Man steigt in die Gondel, wie in ein Schiff, über einen Steg; ein kleiner Ruck uach uutcu lockert die Ankcrtane, das dienstlhncnde Personale hebt die Anker ab, eine Mnsitbande verherrlicht den Moment mit Hilfe eines Walzers, ein leifes Schwanken des Fnßbodens — uud ruhig schwebt die mächtige Kugel mit allem, was sie birgt, der Höhe entgegen. Die Gebäude, welche am Boden die Aussicht verspcrrtcu, versinken plötzlich wie eine Thcaterdecoration, hinter ihnen tancht der Horizont auf, das Nahe rückt immer tiefer hinab, das Fnne hebt fich immer mehr, und bald schweben wir Hnnderte von Fnß hoch über einem prächtigen Aussichlsselde. Jenes eoulisseuartige Hinab« sinken des Erdbodens ist das Eigenthümlichste an der ganzen Fahrt. Der Ballon steigt so rasch und so voll. kommen ruhig, daß es dem Fahrgast nicht möglich ist, die richtige Vorstellung, er selbst sei in Bewegung und die Erde in Rnhe, beizubehalten. Er fühlt fich in Ruhe nnd sieht die nahen Theile der Erde abwärts gleiten, während die fernere Perspective ihn, entgegcn-wächst. Und das kann man so vollständig eben nur im Ballon erleben. Die Anssicht ist prächtig. In der klaren Höhe hat man Paris wie ein Schachbrett uutcr sich liegen, auf dem jedes Dachfenster scharf nnd dentlich hervor-tritt. Die grüuen Rasen der Chamvs Elysccs, das graugrüne Band der Seine, die eckigen Wellen des Häiisermecres, das Bois de Boulogne uud die ganze freundliche Umgebnug der Hauptstadt, das alles liegt wie ein Kaleidoskop nns zn Füßen, und bald steigen anch die blanen Hügel der Normandie am wcstlicheu Horizont herauf, während nach Osten nnd Süden die Champagne und die Beance das Bild mit flacheren Grenzlinien umsäumen. Wir haben bald gar keinen Maßstab mehr für die Höhe, in dei wir uns befinden; was am Boden haftet, wird kleiner und kleiner. Die Baffins des Tuileriengartens schrnmpfen zn liliputaui-schcn Näpfen ein, die Häufer drücken sich fonderbar winzig znsammen, die Mcnfcheu erscheinen nur noch als winzige, wimmelnde Puukte. Wir wissen auch nicht mehr, ob wir steigen, hatten oder fallen, uud als em Passagier den Kapitän fragte, ob wir schon am Sinken seien, und wie schnell, erwiderte dieser: Wir steigen noch immer etwa 70 Meter iu der Minute. Nur wenn man am Seil hinabschaut, gewinnt mau eine Vorstellung von der schwindelnden Tiefe, über der wir häugen. Endlich zeigen die Manometer eine Höhe von 5>50 Meter an, und der Führer schwenkt eine Fahne. Uuleu sitzt ein Wärter, der — im Spiegel, damit er sich uicht dcu Hals verrenkt — den Bewegungen des Ballons sorgfältig folgt, das Signal aufnimmt und an die Ma'fchine weitergibt. Ohne jeden Ruck hält uufer Fahrzeug an zur letzten Ruudfchau, uud dmm gleitet es, unmcrklich wie beim Aufsteigen, wieder in die Tiefe hinab. Die Häufer werden größer, die Meu» fchcn werden einzeln bemerklich, bald wird Straßen-lärm und Musik dumpf vernehmlich, wir hören fchon die Maschine ranschen — aus einmal versiukt der Horizont, die Tuilerien schießen neben uns in die Höhe, wie sie vorhin uach unten glitten- dann ein Schwanken, und wir sind wieder zurück auf den, festen Boden, reicher um eine interefsaute Erfahrung m'd,m, eme große Erinuerungsmcdaille, von welchrr t»e cr-kürende Broschüre wohlwollend ""sichert. ^)''" rm Kunstgegenstand; 2) sie fti eine Art von D.plom, welches uus zum Aeronaut«' stempeil. 7826 lichen Bravour und Ausdauer — zwei Geschütze sowie große Massen türkischer Munition, sowol für Gewehre als Geschütze, sehr viele Zelte, Lebensmittel und anderes Kriegsmaterial. — Zu dieser Nachricht be< merkt die „Pol. Korr.": „Unser Berichterstatter in Serajcwo tritt anläßlich dieses militärischen Erfolges der österreichischen Truppen, den pessimistischen und theilweisc Unkenntnis der thatsächlichen Verhältnisse verrathenden Ansichten mancher Journale über die Armeeleitnng nnd die Operationen in Bosnien lebhaft entgegen. Sofern einem, alle Ereignisse aufmerksam verfolgenden, inmitten derselben weilenden Beobachter ein Urtheil gestattet ist, erklärt unser Korrespondent mit fast apodiktischer Gewißheit, daß der bosnische Aufstand im ganzen und großen in einigen Wochen niedergeworfen fein werde. Dann werde man Gelegenheit haben, den Werth von allerlei die Gemüther beunruhigenden Gerüchten, wie etwa^ die Nachricht über die beabsichtigte Rückverlegung des Hauptquartiers von Serajewo nach Brod, oder die Berechtigung jener Kritik zn prüfen, welche den Vor« marsch der Truppen bis znr Einnahme von Serajewo als „ein Hußaren'Bravourstückchen" bezeichnete. „Bei dieser Gelegenheit constatiert unser Berichterstatter, daß — nach den Erfahrungen sämmtlicher Hecreskörper — weder die christliche noch die israelitische Bevölkerung Bosniens den kaiserlichen Truppen feindlich entgegengetreten ist. Ini Gegelltheile haben die Christen, fowol Katholiken als Orthodoxe, sowie die Juden in vielen Fallen den kaiserlichen Truppen werkthätigste Unterstützung gebracht. In der Regel stehen nur die Muhamedaner, anfgehetzt von ihren fanatischen Priestern und unterstützt von den türkischen Zivil-nnd Militärbehörden, sowie von türkischen Truppentheilen, im Kampfe gegen die österreichischen Waffen. Der besitzlose Theil der muhamedanischen Bevölkerung liefert das stärkste Contingent für die Insurrection. „Dank den Erfolgen der kaiserlichen Truppen strömen von allen Seiten Bosniens zahlreiche Einwohner jeden Alters und Ranges, darunter auch Muhamedaner, nach Serajewo und anderen Städten, um — das Eude des Aufstandes sehnsüchtig erwartend — sich unter den Schutz der österreichischen Armee zu stellen." Die Expedition nach Stolac. ill. Im Hause des Hamzi Rizvan Begovic, welcher im Gefechte siel und unter den Trümmern seines Hauses begraben liegt, sollen bei 100 Leichen theils verbrannt, theils im Schütte des niedergebrannten, eingestürzten Gebäudes begraben sein. In den Höfen des weitläufigen Gebäudes lagen 12, zum Theile von den Sprengstücken der Hohlgeschosse schrecklich verstümmelte, zum Theile halb verkohlte Türkenleichen mitten unter Waffen, Patronen, Hausgcrüthen, Kleidern, feinen Stoffen, Schleiern, Schmuckgcgenständen lc. Ebenso war der von unserer Artillerie bestrichene Steinkogel mit Leichen bedeckt. Die Züchtigung der Insurgenten war so wirksam und die unter ihnen hicdurch entstandene Panik, wie nachträglich in Erfahrung gebracht wurde, fo groß, daß albancsische Bataillone, welche sich mit den Aufständischen vereinigen wollten, auf die Nachricht vou dein Gefechte sofort wieder in ihre Heimat zurückkehrten, und daß eine große Anzahl flüchtiger Insnrgenten, Schutz suchend, auf montenegrinisches Gebiet übertrat. So erklärt es sich auch, daß, als GM. von Schludcrer mit seiner Brigade nach tnrzer Rast weiter gegen Stolac vorrückte, eine Deputation dieser Stadt ihre vollständige Unterwerfung anzeigte und der Weg bis Stolac offen lag. Noch am felben Tage wurde das in der Festung Stolac eingeschlossen gewesene Bataillon des 32. Infanterieregiments von der Stadt aus mit Lebensmitteln versehen. Unsere Verluste im Gefechte am 21. August 1878 betragen: todt 8 Mann, vermißt I Mann, verwundet 2 Offiziere (Oberlieutenant Victor Sonklar Edler von Innstä'dtcn des 3. Kaiscrjägerbataillons nnd Lieutenant Ferdinand Krüzner des 33. Feldjägerbataillons) und 30 Mann. Am nächsten Tage (22. August) hatte FML. Baron Iovanoviö der schuldbeladenen Stadt seinen Besuch zugedacht. In Begleitung des Oberstbrigadiers v. Klimburg und des vereinigten Divisions- und Arigadcstabes ritt er am frühen Morgen in das Lager der 3. Gebirgs-bngade vor Stolac. Daselbst fand sich der Kommandant des schwergeprüften Befatzungsbataillons, Oberst« ueutenant Pachncr, aus Stolac ein. Derselbe wurde von dem Divisionskommandanten und allen anwesenden OMeren auf das herzlichste begrüßt, nnd aus seinem Munde erfuhr man, daß die Garnison bereits 2 Pferde au gespeist hatte und die tägliche Ration Wasser per Mann auf zwei Eßlöffel herabaeseht werden mußte. Auch diese geringe Quantität halbfaulen Wassers konnte nur durch einen nächtlichen Ausfall gewonnen werden, bei welchem die Mannschaft in mit Tüchern umwickelten Schuhen den aus der Festung zur Stadt herabführenden steilen Weg hinabschleichen und, beim Einfüllen der mitgenommenen Fäfser an der Cisterne dnrch ein mörderisches Feuer aus allen umliegenden Häusern überrascht, mit den blos theilweise gefüllten Fässern in die Festung zurückflüchten mnßte. Nach kurzer Rast brach FML. Baron Iovanovic mit einer zahlreichen Suite an der Spitze eiues Bataillons des 32. Infanterieregiments gegen Stolac auf. Am Wege dahin begegnete ihm der Kaimakam (Vezirksvorsteher) und zwei Notable dieser Stadt, ersterer in französischer Kleidung, lediglich mit dem Fez bedeckt, die letzteren zwei wenig Vertrauen einflößende, trotz der scheinbaren Demuth wild aussehende Originaltürken. Mit wenigen kräftigen Worten hält ihnen der kommandierende General die der Stadt zur Last fallenden Schandthaten vor und befiehlt der Deputation, sich feiner Suite anzuschließen. Beim Wciter-marsche wird die Coloune von den das Thal zur rechten Hand begrenzenden Höheil aus mit vielstimmigen „Hivios" begrüßt. Es ist dies die streitbare Mannschaft des Wojwoden Music, die ihren sympathischen, freundschaftlichen Gefühlen lauten Ausdruck verleiht. Bald nähert man sich der Stelle, wo seinerzeit der Train des in der Festung liegenden Bataillons von den Insurgenten überfallen uud mehrere Soldaten der Trainbcdcckung sowie der zur Hilfe entsendeten Kompagnie getödtet wordeil waren. Der Ekel erregende Geruch, der aus dem nahen Buschwerke zu kommen scheint nnd die ganze Umgebung der Stadt erfüllt, läßt auf die Existenz mehrerer noch nicht begrabener Leichen schließen. Unter dein Eiuflußc dieses Gedankens kann der Eindruck, deu die in einen lediglich gegen Süden offenen Fclseuwinkcl hiueingebaute Stadt anf den Beschauer hervorbriugt, kein angenehmer sein. In der Mitte der Stadt erhebt sich eine steile Höhe, deren Gipfel durch die auf drei Seiten von den die Stadt umgebenden Felswänden überhöhte, gegen Süden aber in die fruchtbare Ebene des Vrcgava-Thales hinaliblickendc Festung geklönt erscheiut. Beim Hineinreiten in die Staot verstärkt sich der erste unangenehme Eindruck geradezu zum Gefühle des Abscheues. Bei Passierung der Vregava, unmittelbar neben der Brücke, fällt der Blick der Ankömmlinge schaudernd auf zwei halb von Wasser bespülte, schrecklich verstümmelte, bereits in Verwesung übergegangene Leichen mit abgeschnittenen Köpfen, — Soldaten des ersten Bataillons des 32. Infanterieregiments und stumme Ankläger der verrütherischen Stadt. Von geradezu Unwohlsein erregendem Leichen-gernche begleitet, erreicht der Stab, von der sich scheu zurückziehenden Bevölkerung ängstlich beobachtet, auf dem sich steil hinanwindenden Felscnpfade das Thor der Festung, von der Besatzung, Offizieren und Mannschaft, mit sichtbarer Freude begrüßt. FML. Iovanovic inspiciert alle Theile der Festnng, deren Höfe und Gänge mit an den Steinen abgeplatteten Kugeln wie mit Streusand bedeckt sind, besucht die Krauten und Verwuudeteu, welche deu allgemeinen Wassermangel am schmerzlichsten empfunden hatten, läßt sich Lieutenant Blanther des 32. Infanterieregiments vorstellen, der fünf türkische Geschütze zum Gebrauche hergerichtet und mit Erfolg gegen die auf den umliegen» den Höhen lagernden Insurgenten verwendet hatte, nud begibt sich sodann iu ein geräumiges Lokale der Festuug, um über die verräthcrische Stadt Gericht zu haltcu. Die Stadtverordneten, ängstlich nnd niedergedrückt, vernehmen daselbst alls dem Munde des Divisionskominaudanten Baron Iovanovic, daß die Stadt, welche durch ihr verräthcrisches Gebaren die Strafe des sofortigen Bombardements verwirkt habe, als Buße eine Contribution voll 100,000 fl. ö. W.. zur Hälfte in Natnralien (behnfs mehrmonatlicher Verpflegung der Festung), zur Hälfte aber ill barem Gelde zu erlegell, daß sie ferner eine Anzahl von Notabeln als Geisel für die Hereinbringung der Contribution zu stellen und diese Geiseln sofort nach Mostar zn senden habe. Die bestürzte Versammlung ihrem Nachdenken überlassend, verläßt sodann der Feldmarschallicutenant die Festung, um in das Lager der 2. Gebirgsbrigaoe zurück« zukehren. Noch war der Stab im Angesichte der Stadt, da sprengt plötzlich ein Reiter daher, dessen Erscheinung uud Gefolge wol geeignet war, Erstaunen zu erregen. Auf eiucm eleganten, hochgcbauten, prächtig gezäumten, mit Gold beladeilen Rappen fitzt eine schlanke, kräftige Manucsgcstalt von mehr als mittlerer Größe, in ein herrliches, ideal gehaltenes, über lind über mit Gold gesticktes Gcwaud gekleidet, bei welchem die grüuc und violette Farbe harmonisch abwechselt und das dein montenegrinischen Kostüme dem Schnitte nach am nächsten kommt. Ein prachtvoller, mit edlen Steinen verzierter Säbel hängt an der Hüfte des Reiters, der mit freiem Anstande den Kalpak lüftet, der ein fein' geschnittenes, von der Sonne gebräuntes Antlitz deckt. Es steht Wojwodc Music vor uns, früher katholischer Pfarrer, nnumchr Anführer eiuer christlichen Freischar und der Schrecken aller Türkell. Dieser Mann, der nntcr seinen als „Hauptleute" bezeichneten, schlecht berittenen und elend gekleideten Begleitern, wahren Wegelageren, wie eme EH ^ aus „Tausend nnd eine Nacht" hervorleilW» dessen Kostüme, im Werthe von mehr ais l" dem anspruchsvollsten Kavaliere auf dem "c9" ,,^, Maskenbälle den Beifall der Welt eintragen ' ^, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, me ^ ^ bekämpfen, und sich der österreichischen M« ^ mit der einzigen Bedingung vollständig M ' ^ tion gestellt, daß er gegen die verhaßten ^um wendet werde. . Pilö Der interessante Ankömmling begleitet ou' sionär ins Lager nnd nimmt an dem selo Diner des Div'isions-Stabsquartiers theil- ,cM Am anderen Tage (23. August) ""'MU Y^ Baron Iovanovic mit der 2. Gebirgsbnaade w.,,,^ sovic, woselbst Lager bezogen nnd den b"^, ,„^ pfen bei Stolac sowie bei'Uebersällcn ""f 7"" ^ zen und Trains betheiligten Ortschaften Tal" > ^ citelj, Caplina und Vistt eine Contribution von ' Gulden dictiert wird. ^,,. ,„.) ,»l Während die 3. Brigade (GM. Schlnve V^ Sicherung der Verbindung Metkovi^Domain"^ lac bis zur Vcrproviantiernng der FestM'g ^,1 noch znrückblcibt, marschiert die 2. Brigade " ^ Divisiunsstabe am 24. Anglist in Eiuein Kci,^^ Tasovic nach Mostar zurück. Diese Stadt, >>' ,^. sich die abenteuerlichsten Gerüchte über cm ^ läge uusercr Truppeil verbreitet hatten, die " ^ll» mehr bereits von dem gegen die Insurgenten g > ^ Schlage nnd voll der' der Stadt Stolac m! ^ Züchtigung in Keuiltuis war, empfing den wö Divisional,- anf das zuvorkommendste. ^ ü»> Dies siiid die Ereignisse bei Slolac, "" ^ der vollständigen Niederlage der Ins'N'gcw" ^,1 Abschlnß fanden. Das energische VorgW M Truppen am 20. nnd 21. Anglist, die !"'A."Mtc ^ , tllltg nnserer Geschütze, die bedeutenden ^,.M Todten, woruuter mehrere Mitglieder .dcr "^ ^ stcn Familien (insbesondere der Familie >"'" ,hF" guuic), die Anwesenheit dcs obersten K"» " ^ Iuvanovic, dessen persönliches Erscheinen " ^M endlich die über Stolac, Tasovic, PocM. M uud Visic verhängte Züchtignng riefen W ^z ständischen eine derartige Panik hervor, d"p ^ ^ am 21. Angust nicht blos eine tattische Ntt0^,, ^' bei Stolac angesammelten Insurgenten, >"' „M Ereignis bcdentet, durch welches die hciW ^M Insurrection auf längere Zeit hinaus /^B,, wurde. — Die Kämpfe bei Stolac voin d> ,^„, l» August kosten der 18. Iilfalltcric-TrilpMl' ^ci>'"' Todteu: 1 Offizier, 104 Mann; an M' 4 Ossiziere, 88 Mann. ---------------------------T^Ml) Gin englisch-russischer Conflict m wr Asien. ^l,l ^ Aus Calcutta geht den englische« ^^d" bedeutungsvolle Nachricht zu, daß SchN M Emir vou Afghauistan, der nach se""^ ^ Kablll sich bcgebcnden britischen Mlsston ^,, M versperren ließ.' Die Mission ist infolge o>, ^li !^ nach Peschawer znrückgekehrt. Wenn SG OM nicht eines Besseren besinnt nnd uachtH" / ft thuung gibt, was ilicht au England die Nothwendigkeit heran, l'" , aM., in Iudien zu wahren, diesen unangenehme" ^H fall als einen (^«u» dcüli zn behandeln. ",ck d>! welche die „Times" uuter dem ersten "^ ^t^, Nachricht führen, läßt darüber kamn 0'"', ^,^'its^ Das in England tonangebende Vlatt Y"ll ^,^ , Aussicht alls gütliche Ausgleichung /'S ^,^ B geschwunden uud erklärt, daß es stch "" ^, nale Ehrensache für England handle, a"^trc"'' > weil Rußland hicbei in den Vordcrgrmw H ^ Der asiatische Conflict zwischen welchen man geographischer Entfernung ^ h^> auf Menschenalter hinaus vertagt meM e, > M . auf einmal in die größte Nähe 3"".^^)"' ^ Gestalt eines wahrscheinlichen ^meges iicN " ^ die englische Regierung von den vc ") ,„ lHci >< zügen rnssischer Generale '«''d D.P m" "^jschc -^ Asien in Unrnhe gehalten. Die t"tt^^.^ , wurde unter dem Kommando oes ^, ^n 5. manu conccutriert und am OberlaN c ^chlli,, M gesammelt. Man hielt dies vor ° ^ti"",, »< Berliner Vertrages für eine Demon t^,,^>, Rnßland gegen das Kabinett "s" ^' ^ce '" F nahm. Es scheint jedoch, Stärkung dcs Emslusses Ni.j;lands " ^,^^,l > uud besonders in den "" Indien ^^ sowie zur Sicherung des ^'folgcs d ' lg „ mosf diente. General Abramoff w" ^lcH,'>^, des Zarcn. von einem großeil ^" ^jr - ^16 Kabul. Der Emir vou AfglMW"'^Mchc" cher seit dem Beginne des rusM - 1827 "ch ml'si?"^^igkeit gegen England kein Hehl lien Aim"« ^ " ^ ^" ^"'"'"l Ab'ramoff nut osfe- "" s^qM^°«? Mlands machte in England ein >>>ch ql>, " ^"llehen, als es dell Briten bis jetzt '^limi, ^n, ?/ "? Wlische Mission in Kabnl zll dM nissis^^?^"! jlc Afghanistan llicht vollständig "scher » .. l!'^"b preisgeben, so mnßte ein eng-wicht l, ?.? ^'" russischen ill ^kabnl das Gleich-^ 2n N üjn ^e englische Ncgiernng salldte des-^bill, und . ^^""^"laiit »lit einer Mission l,ach ^l «ws'e N?" "^"' deren Ausgang mitgetheilt wird, len, Sch,.'?/""' »lnd weitgehende Conflicte befürcht Mschm ^? ^^"^'!i"te, wie oben mitgetheilt, der den Eintritt anf afghanischen '-"°sw. den ^ ^'^^"'^"lft besetzen nnd war ent-Walt ,„ ! sandten Großbritanniens init Waffen-^M r ,,,,?/"b">. Dieser mnßte deshalb liach ''chüicn d^ ? ^'"'' Die „Times" erklären das Ve-M Ne^sf^'"^ ^lr cine Insulte, welche die schärf- Dirv ?"" heransfordere. 5^ßlm d"'^ere Frage ist jedoch die, inwie-fieses .. '"''en Schützling zn fchirmell bereit nnd .>chm«,. ^Mische Action in Afghanistall rnhig ^llWZ r "^"s ist. Anf einige Gebiete dirfe's ^ salbst n ^" bekanntlich die Pctcrsbilrgcr Regie-Mdcii s li,. >!"'lrde sie nicht gerne in englischen >ü. 2"',I"desfen darf nicht anßeracht gelassen ? leicht M , '^ ^u^oil gegen Afghanistan keineswegs ""' I», r„ ." ^ "'deicht einige heiß erregte Lo'n-! >"le>! ttj , "luichmeii, und die Engländer haben 3 "nstnt^', ^^"" ^'"be Erfahrnngcn gen.acht. M)e U,, ""' dle englischen Matter felbst, daß die M j„ '^^ "och keineswegs kampfbereit sei. Man ",>e>l ^o„s^"ltta, Sir Neville Ehamlierlain werde 7M üiid . ubcr den Winter hinauszuziehen ver-?"ignl s,l. ?'^ der iildifchel, Regierung Zeit zn N«1H"fs"'. ^s ist daher sehr wahrscheinlich, !N,s^'U'"t von St! James selbst d,e Austra^ KM i,"^uflittes anf ein.' fpätcre Stllllde wird 3" Ar.' , ' ^^^' schwerer Schlag auch den, eng-> ?t 3lli'^ ^ "nd Einflllß durch das Benehmen V«" iels,^ ^entralasiell und bei den indischen _______________^ Ngesnemgkeiten. 3?^^ die Menagerie in Schönbrnnn.) l^ ^ hulla,^"^- ^' ^'" aus Java, 1^. August, eine ?" Alois 7>che ^'tullg welche fegendes enthält: 3ii?' >"elck, ""^' Inspektor der Menagerie zn Schön-^'"üliii,^" 'lngefähr anderthalb Monate, in den 1^' w, zubrachte, wird den 17. d. M. mit dem ^ Dchcn !"""" die Rückreise nach feinein Vater-G ^>ldcrn ^s "treten. Sein Ausenthalt in den V !^ de, '! "'^/ ^)uc Nutzen gewesen. Er cm-s^'. ^ ^"^"'"^'schcn Thiergarten : 3 Königs-V^)H^3'm? 6"W"' 4 Kronvügel, 2 Pfauen; 5hio ' ^ W ^"'abuts. 4 Wildschweine, 2 Stachel-^^' llls- u"/' ^ ^"^ ^oi^Ui^wr ulld diverse kleine V>"""tte>. ^I^"'' ^'"'bc^ Tigerlatzc.l u. s, w. ^ ^lz>uc!l uutcrdcsscll dcu Herrn Kraus noch ein sül^durt^' "" Pnar Strauße und 5) Antilopen, ^ welches ^"^ aeiwininen werden. Das gute, Nc-^ ?"l! Ma,." ^""s z" Solo uudDjokia erreicht ^ ^ I d ^n" ,ll"^" theile den Veinühnngen "">?"'' »oclck../.^'^' Negicrungsgcomctcr allhicr. i""> ?!"l.en Kss ^"' ^liihe und Kosten gespart hat, i»t^'ttrn „.^ll'ch zu scin, Herr Kraus, obgleich ^?>. "t dem ^n."l Ial'"' lam uoch sehr schlecht ^/"d!n>>^ - 'dlschen, Malayischen uud Iava-^ ?""sch d > ^""' Geometer ihm deshalb überall ?l> ^ lEiil s/,,'""lten von Socratarta empfangen." H>>''>uicher i,n«?^''' ^ffc.) Das Berliner Aqua-^» Lz^ siH - "^esch eines seltenen anthropoinorpheu >iht ,^, O^, ^'g a.lf seine Mcnschcllähnlichlcit ^''^^s/KUwng und Chimpansc „würdig" >3^ug^ es ist der Gibbon. ^. b..^ 'WH . ^'" (II.VWWW«) gehüriger Vier-V" e.n,,^. Mnae Thier ist nur 25 Ccutimeter !>i^chcht?"'"" ^'lz "ud ein nacktes, kohl-^ibbo,/^Wi,"s^," weiße,l Haarkreise um-b >> da^ <.n' < die langen Arme. mit denen ::'''7«/'ns^U' seincr Leibcslange zll klaftern !ü >^?"chtt ^,^'^ "ich"' dieselben b.s ^.^ ;n<, bcriV"nd sie z. U, bei dc.l Menschen ^>'NlD Attt^ ^l't Hilfe dieser langen Arme ^>>>" F'^' Dns V ""^' die wahrhaft bcwnn-^>>sur 3i"")ändeV .'""d'üste und Überraschendste ^'^ ^'^"u ''st der aufrechte Gang. den Herr < 1' "!it , ^iblw, ?" c^"b"s Phänomen" bc- ^ ^ch >> '^n ^ 'unrschiert mit auögespre>zlcn '>ch «It "l K'nfi^ "'^ "" Seiltänzer balanciert, ^ F daz ,>„ l^u ,md ge>oährt dabei ill Haltnna ^?^>'^'"'"lt if'''''sch'n Anblick. Ueberaus zärt- ^' <^ilt 1.^dem Chimpause. mit dem er ^s^n ^, ^^" ""h'n sich des kleinen ^ "ngcnblict der Artanutschaft u,i großer Liebe au. Während er sonstigen Spielgefährten (Kaninchen, Meerschweinchen) ein Interesse widmete, das diesen schließlich recht lästig wurde, behandelt cr dcu Gibbou mit der rührcuosteu Zärtlichkeit, die in Strei-chclu, Küsscu und Herumtragen lebhaften Ausdruck fiudct, — (Nordpol - Erforschuug.) Die Londoner Wochenschrift „Nature" schreibt: „Nachrichten vou Kapitän Tysons arktischer Expedition an Bord der „Florence" sind von dein Schooner „Helene", der in derselben Bucht mit der „Florence" au der Küste vou Cumbcrlaud überwinterte, nach Washington gebracht worden. Während des Winters wurden von M. Shccr-mann, dem Physiker der Expedition, meteorologische Beobachtungen höchst geuau angestellt. Unglücklicherweise zog sich Hcrr Kumlcin, der Naturforscher, cinc Wnnoc zu und war während des größcrn Theils des Winters ailftcr stände, seinen Functionen obzuliegen. Kapitän Thyson begab sich nach Discc. um Eiugebornc zu engagiere», sowie Lcbcnsmittcl uud Huudc zu kaufcu. Aber als alles bereit war. erfuhr cr durch eine Depesche aus Washington, daß die Vorbereitungen nutzlos seien, da der amerikanische Kongreß sich vertagte, ohne den vom Marine Ansschuß so sorgfältig entworfenen Bericht in Erwägnng gezogen zu hnbeu. Kapitän Tyson ist nun anf den» Wege nach Wafhington, wo cr täglich crwartct wird. Wir hören, daß cinc Demonstration gegen dieses Stück parlamentarischer Nachlässigkeit crfolgcn wird. Dicfe vorläufige Expedition wnrdc gänzlich auf Kosten des Kapitäns Howgatc nnd dcsscu Frcuudc ausgerüstet." - (Exkönig vuu Araucauicn.) Eiu früher fchou einmal fälschlich Todtgcsagter. A. V. Tonncns, chc-maligcr Anwalt in Pcrigucux, bei sciucn Laudslcutcu viel bckauutcr uutcr dcm Ätamcn Orclic-Antoinc l., Exkönig von Arancanien uud Patagonic», ist iu tiefem Elcnd in dein Orte Fourtoirace bci Pcrigncux gestorben. Er hatte von Chili aus Araucauicu durchwaudert uud war von einigen Stämmen dicscS Landes zum König ausgerufen worden, gcrirth danu im Iahrc 1861 iu chilenische Gefangenschaft und wurdc von Ehili al3 „uu-znrcchnnngsfähig" nach Frankreich zurückgcfchafft. wo er seither cinc vorwiegend komische, abcr im ganzcn rccht harmlosc Rollc spiclte. voriges Jahr in das Hospital von Bordeanx waildertc uud cudlich in sciuer Hcimat cin vielbcwcgtcs Lcbcn schloß, fokales. — (Kraiucr Laudtag,) Dic Tagesordnung der hcute stattsindcudcu viertcn Sitzung dcs traiuischcu Laildtagcs lautct: !.) Mitthciluugcu des Laudtags-präsidiunls, — Berichte drs LandesauSschusscs: 2.) wcgeu Bchaudlung dcrjcnigcu Lchrcr, welche auf Grund dcs Ministcrialerlasscs vom 4, Iänncr 1877 nachträglich als dcfinitiv erklärt worden sind. in Pcnsionicrungsfällen; — ü.) wcgcn Gcllshmigung der von der Gcmciudc Gruß-dolina bcschlosscncn 2'.»"/^ Uiulage i,l oc» Steuer-gcinciudcn Tfchatcfch. Ccriua und Globotfchiza pro 1877 sür die Gcmcindc- und Schulcrfordrruisfc; — 4.) wegcu Gcnchinignng dcr von dcr Gcmciude Nadoviza be-schlosscncn i)i)7o Uinlagc in den Stcncrgcmcindcn Bol-drcsch. Bojansdorf, Kraschcnbcrg, Nadoviza und Nadoschc für 1878 uud 1879; — i>.) wcgcu Gcnchinignng dcr 33"/^, Umlage in den uach Trata ciugcschultcu Ort-fchastcu dieser Ortsgcmcinde M 1878, 187!) und 1880; — <».) Bericht dcs Fiuauzausfchusses wcgeu Bcwilligullg von drci Schülerstipcudicu ü, 00 fl. an dcr hicsigcu Husbcschlagslchranstalt; — 7.) Bcgrüudnng dcs Antrages dcs Hcrrn Abg. vlittcr vou Langer nnd Gcnosscn zu vorsorgcndcn Schritten gcgcu dic Niudcrpcst. — Müud-liche Bcrichtc: ^.) dcs Finanzausschusses! 8.) wcgcn Erhöhung dcr Bczügc dcs Sccicrdicncrs bci dcn Landes^ woylthätigtcitsanstalten; — <-».) wegen Erthcilung von Gnadcngaben aus dcm Lchrcrpcnsionsioudc! — 10.)wcgru dcr Wcitcrbclassung dcr Gnadcngabc jährlicher 31 si. s)0 kr. au die landschaftliche Bcamtcnswaisc Wilhclmiuc Saplctu; — 11) übcr Pctitioncu. — 1^) dcs Gcmcindc-ansschnsscs: 12.) wcgcn Acluillignng dcr von der Gemeinde Gottschcc b'cschlosscnc» 3"/„ Unllagc auf das Brutto.Hausziuscrträgnis in Gottschcc, Gnadcndorf uud Huttcrhäuscr für Armcuzwcckc vom Iahrc 1878 an; — 13.) wcgcn Gcuchmiguug der vou dcr Marttgcmciudc Ncuinarttl pro 1878 bcschlosscncu 40"/« Umlage; — 14.) wcgcn Bcwilligung cincr 41"/<, Stencrnnilagc dcr Gcmcinde Krcöuiz pro 1678; — 15.) wcgcn Bcwilli. gttug cincr Gcnlciudc - Umlage von 34"/,. ill dcn zur Pfarrc Tfchcrncmbl gchörigcn Ortsgcmcindcn Tfchcr-ncnlbl, Bntoraj. Kälbcrsbcrg. Döblitsch, Lola imd Pe-tcrsdors pro 1878 bis 1880 für Kirchcnban - Erfordernisse; - 10.) wcgcu Bewilligung ciucr Umlage von 100"/,, für dic Gcmcindc Ratschach pro 1878 und 1870 zn Schulbaukostcn llnd für fonstigc Gemcinde-bcdürfnifsc. — (Fürst Mctternich.) Sc. Durchlaucht der Hcrr Hofrath Lothar Fürst Mcttcrnich-Winncbnrg wurdc vom sidcicommissarischcn Großgrundbesitze znm Abgcord-ucten iu dcn böhmischen Landtag gewählt, — (Fünfzigjähriges Pr icstcrjubiläu m.) Bcrcits im vorigen Iahrc hattcu wir Aulaß, au dicser Stelle eincr seltenen Fcier zn gcdenkcn, dic sich in dcn stillcn tlöstcrlichcn ^liäuincu dcs Laibachcr Franzislailcr-llostcrs abspielte. Die damalige Feier galt dem fünfzia.- tcu Jahrestage dcr Profehablegung eines dcr bekann-tcstcll und geachtctstcn äliitglieder drs genannten Von-vcnts. Anrciheud au diese gewiß seltene Feier, begeht dcrselbc würdige Greis — Herr Pater Benvenut — iu weuigcu Tagcu dcn Gedächtnistag seiner vor fünfzig Jahren crfolgtcn Auswcihung zuin Priester. Wir glauben dahcr nur eincr journalistischen Pflicht zu genügen und zugleich im Namen zahlreicher Verehrer des geachteten gcistlichcn Jubilars zu sprcchcn, wcnn wir denselben zum bcvorstchcndcn ehrenvollen Gedenktage herzlichst beglückwünschen uud die Hoffuuug ausdrücke», daß es ihm noch viele ungetrübte Iahrc hindurch vergimut sein möge. sich jcncr hohen Achtuug uud allseitigen Beliebtheit zu er-frencn. dic sich derselbe durch seine, ein Menschenleben hindnrch nnerschrocke» uud milde, im Gcistc echt chrift-lichcr Toleranz, bethätigte pricherliche Wirksamkeit, sei es als berathender Scclsorgcr oder als tröstender Freund a» Tause»dc,l von Kra»kenbettcn. sowie durch srinen humaucn Sinn und scine persönliche Liebcnswürdigleit nicht nur im cngeren Krrife seiner Klosterbrüdcr. sondern cbcnso anch in dcn Hcrzen der Bevölkerung zn erwerben und bis zum hcutigcu Tage ungcschmälert zu erhalten vcrstaudcu hat. - Für dic Vcrrhrcr dcs Jubilars fügen wir dcm uur uoch hiuzu, daß drrsclbc seine „goldene Messe" Souutag den 29. d. M. unter Assistenz des infulicrteu Propstcs Herru Dr. Iarz und der Convents-initglicdcr in bcr hiesigen Franziskancrlirchc celebricren wird. — (L aibacher Aushilfslasseverein.) Die vom gewerbliche:, Aushilsskasseverciue in Laibach wegc» Vorschrcibung dcr Erwcrbstcner gcgrn dic hiesigr l. l. Finanzdircctio» beim Vcrwaltungsgerichtshofe in Wien anhängig gcmachtc Bcschwcrde wnrdc voni VerwaltungK-gcrichtshofc in dcr am 20. d. M. stattgrhabten mündlichen Vcrhandluug als gcsrtzlich unbegründet zurückgewiesen. — (Die öffentliche Tombola) zum Beste» der Vcrlvnndetcn dcr t. t. Armee und des Foudes des ersten Laibacher Krantelmntcrstühungsvereiues, welche letzterer belauntlich am 0. Oktober d. I. in drr Stcrn-nllec vcraustaltct, verspricht sich zu einem förmlichen Volksfeste zu gestalten. In dcr Mittc des Platzes wird ein Thurm, dcr auf allen vicr Seiten dem mitspielen-dcu Publikum die gcrufcucn Nummern zcigcn wird, und eiuc Tribünc mit Frcitrcppc für das Lottocomitc (Mit-glicdcr dcr Direction dcs Kranlcllvcrcins. verstärkt durch einigc diese Stcllc bereitwilligst übernehmende Herren, sowie cin Vertreter dcr l. t. Fiuanzbehürde) errichtet und mit Ncisig uud Fahnen fcstlich geschmückt werden, so daß dcr gauzc, voraussichtlich mit zahlreichem mitsvicleuden Publikum gefüllte Platz ciu malerisches Bild gcbeu dürfte. — (Fcucr iu Bruundorf.) Iu der dem Halb-hüblcr Augustiu Stepic iu Brunudorf. Gemeinde Ter-sischc (im politischen Bezirke Gurkfcld) gehörigeu Harpfe lam am 7. d. M. gegcn 4 Uhr morgcils cin Schadenfeuer zum Ausbruchc, das binnen lnrzcr Zeit außer der genannten Harpfc auch das Wohn- und Wirtschaftsgebäude desselbeil Besitzers samntt allen bari» ausbelvahrt gewescncn Getreide» und Futtervorrätheu einäfcherte und ihm einen Schaden von migcfiihr 800 fl. zufügte, grgcu bcn cr nicht versichert war. Angesichts dcr frühen ÄnsoruchS-stilndc dcs Fcucrs vermuthet man, daß dasselbe von böswilliger Hand gelegt wurde. — (Erledigte Ka nzlisteustelle.) Beim Laibacher Laudesgcrichte ist eine Kanzlistcustclle mit den sistcmmäßigcu Bezügen der XI. Naugstlasse in Erledigung getommcn. Die Bewcrbcr um diese oder im Falle einer Ucbcrsctzung um cinc bri cincm Aczirtsgcrichte erledigte Kanz^istcnstrllc haben ihre bclcglcn Gesuche bis längstens 22. Oktober d. I. beim hiesigen LaudesgerichtK-Präsidium einzubringen. — (Zum Triester Sch iffsbrandc.) Erst Dienstag grgrn !) Uhr vormittags hat das schreckliche Schanspicl dcs brcnncndcu Pctrolcumschiffrs „IeremiaS Simonson". uachdcm uahczu 43 Stunden seit Beginn drs Brandcs vcrflosscn warcn, eiu Ende genommen. Um "'/z<> Uhr sah man eine mächtige Feuersäule iu dichten Rauch gchnllt zum Himmel steigen, uud als die auf der Mecresflächc ruhcndc Ranchwolke sich zertheilt hatte, war von dem Wrack nichts mehr zu scheu, cs war ill dic Tiefe uersuuten. Dcr Kampf der beiden Elemente war beendet. — (Temporäre Telegra fcnstnt i un.) Laut Mittheilnng der l. l. Telrgrasendircction in Trieft ist in Sterzing eine temporäre Telcgrafcnstation für Staats», nnd Privatdcpcschcn auf die Dauer dcr Truppcumauövcr am 20. l, M. eröffnet worden. — (Ncucr Rauchtabak.) Zufolge Finanz-ministerialcrlasscs vom 22. u. M. wurde dic Eiuführuug von ordinären Rauchtabakbricfcn zum Preise von 2 fl 70 kr. für 100 Stück uud 3 kr. für 1 Stück, welche für dcn Vcrschlcih au der Grenze gegen Ungarn auf cinc Entscrnung von 15 Kilometer landeinwärts bestimmt sind. angeordnet. In dcm allgcmcincu Vcr-schleißtarlfe wird dicscs Fabrikat uutcr dcr Äcncnnung „ordinärer Grenzrnuchtabat mit grobem Schnitte" er-fchcincn und zur äußeren Unterscheidung von den ordinären Rauchtabakbricseu zu 4 kr per Stiick mit der in schwarzer Farbe (iu einem Kreise) aufacdruckw' aml.isch«-" Z'ffcr „^" versehen scin. Dieses l5"l>r,lc,t l.n.n vom I. November 1878 an bci bcn '" "b.n bczl.chnctcm 3iayoll aufgestellten Tabalverschlcißc» bezöge« lverden. 1828 — (Telegramme für Militärangehörige.) Anläßlich der durch die Occupation Bosniens und der Herzegowina hervorgerufenen Truppenbewegungen wiederholten sich die Fälle, daß Telegramme bei einer Telegrafen - Adreßstation für Militärangehörige einlangen, die ihren Aufenthaltsort bereits verlassen haben. Es ist eine nicht zu verkennende Forderung der Billigkeit, daß solche Telegramme, wofern aus ihrem Inhalte die Wichtigkeit der Mittheilung oder Anfrage zu erkennen ist, an den neuen Bestimmungsort des Adressaten nachgesen, det (nachtelegrafiert) werden, und ist demgemäß die Weisung erfolgt, solche Telegramme, wenn der neue Aufenthaltsort des Adressaten eruiert werden kann, im Sinne des internationalen St. Petersburger Telegrafen-reglements nachzusenden. Die Nachsendung hat sich jedoch auf die österr.»ungar. Monarchie nnd die occupierten Ländergebiete Bosniens und der Herzegowina zu beschränken. — (Aus Nen-Mailand.) Allen Passagieren der Südbahn ist das nächst der Station Steinbrück auf der südwestlichen Bergabdachung zwischen der Sann und der Save gelegene kleine Arbeiterdörfchen bekannt, dem man in einer launigen Anwandlung den seither gebliebenen Namen „Mailand" gegeben hat. Wie man nun der „Tgpst." schreibt, will man auch hier nach dem vielbesprochenen Steinbrücker Bergstnrze, welcher der angrenzenden Nordwestseite so großes Unglück brachte, kleine Erdbewegungen wahrgenommen haben, und die vielen Ansiedler geriethen darob in nicht geringe Angst. Um nun dem Erdreiche auf dieser meist kahlen und sehr steilen Seite einen festen Halt zu bieten, hat man da viele Hunderte von Eichbäumen gepflanzt. Die Kosten für diese Anpflanzungen, von denen man gegenwärtig allerdings noch nicht besonders viel sieht, waren ziemlich bedeutende. Neuntes Verzeichnis der Unterstützungsbeiträge für die Reservisten« Familien in Krain. (Schluh.) Narodua ltitalnica und Sokol-Verein in Laibach durch Herrn Dr. I. Blciweis das Erträgnis der Üitalnicll'Beseda am 28. Juli per 510 sl. — kr. Außer zahlreichen Geschenken, welche für die bei der Vescda veranstaltete Lotterie eingesammelt wurden, haben mehrere auch Geldbeiträge geleistet, welche in obiger Gesammtsumme enthalten sind, nämlich' Hr. R. Andretto 2 fl.. Hr. I. Cernc2fl, Fr. Dimnil 2 fl,. Hr. F. Hren 15 fl.. Frau Kosak 3 fl.. die Herren Dr. Mosche und Dr. PapeZ 20 fl., Fr. Julie Materna 10 fl,, Fr. T. Macal 2 fl., Fr. Oviatsch 5 fl., Hr. A. Pcrme 5 fl., Frl. Pregl 3 fl.. Hr. F. t. Souvan sen. 5 fl., Frl. Smrelar 2 st., Hr. V. Smolö 20 fl.. Hr. Josef Strzelba 10 fl., Hr. Jakob Okrbinec 2 fl., Fr. Schupeutz 2 fl., Hr. I. Tercel 2 fl.. Hr. I. Scunig 5 fl., die geistlichen Herren in der Versammlung des Cäcilienvercins am 25. Juli 14 fl., Hr. Prof. Dr. Ioh. Vleiweis 20 st. Durch die k. l. Bezirkshauptmannschaft Adelsberg wurden eingesendet die Sammet - gelber, u. z.: vom Hrn. Oreschck. Krämer, m Abelsberg, 5 fl.; vom Hrn, Dr. Ster' benc, Pfarrer in Hrcnowiz, 10 fl.; von der Pfarre Hrenowiz 20 ft.; ferner von den Gemeinden: Hrcnowiz 20 st., Illyr.» Feistriz fl. 92-55. Iablaniz fl. 12 30, Prcm 2 fl., St. Veit bei Wippach fl. 8 30, Pla- nina fl. 7 65, Slap fl. 3 50, Budajne fl, 4 80, Gol'c fl. 4 20, Vrabie 3 st. und Grafcnbrunn 1 fl. zusammen .... 194 „ 30 ., Reinertrag der „Soiree amüsant" der Volks« sängergcsellschaft Rocree am 6. September beim „weißen Rößcl"....... 10 „ — „ Excellenz Herr Josef Graf Aucrsverg ... 50 „ — „ Gemeindeamt Wippach den Sammelbctrag per 8 „ — „ Gemeindeamt Smerje einen Sammelbctrag per 5 „ 10 „ Narodna Hitalnica in Mottling das Neinerträg-niS einer am 8. September veranstalteten Neseda per.......... 50 „ — „ Pfarramt St. Martin in Tuchcln (durch die k. k. Vezirkshauptmannschaft Stein) den Sammclbctrag per........ 4 „ — „ Herr A. Trcpal, Pfarrer in Sela bei Schmn berg, den Sammelbetrag per .... :i fl. 20 kr, Herr Andreas Pavlie, Pfarrer in Ralschach bei Steinbrück.......... 10 „ 40 „ Herr Anton Ritter v. Gariboldi..... 5 „ — „ Herr Dr. Adolf Schasser........ 5 „ — „ K. l. Landcspräsidium übersendet von der vom Advokaten Herrn Dr. Julius Wurzbach v. Tanncnbcrg zn wohlthätigen Zwecken gewidmeten Summe per 50 fl. die Hälfte mit............. 25 „ — „ August Tschinlls Söhne........ 50 „ — „ Pfarramt in Natschach bei Kronau eine Samm« lung per........... 2 ., — „ K. k. Bczirlshauptmannschaft Rudolfswerth vom Pfarramtc Döbcrnil das Ergebnis einer Sammlung pcr fl. 7 33, vom Psarramtc Seisenberg ein Sammlungscrgcbnis pcr fl. 8; vom Hrn. Ioh. Eugc'lthalcr, Guts-» bescher in Silbcrau, fl, 5; vom Hrn. Dr. Anton Ritter Langer v. Podgoro, Guts« besitzcr in Vrcitcnau. fl. 10, zusammen . 30 „ 33 „ Herr Dr. Bock, Oberstabsarzt und Sanitätschef in Kaschau.......... 5 „ — „ Von den Mitgliedern des Buchdruckervereins imGasthausc „zur Krone" zusammengelegt 5 „ - „ Frau Maria Pompe, l. l. Vaurathsgattin . . 10 „„ Die Herren Veamten der f. t. Landesregierung, des Bau- und des NcchiiuilgsocMrtements in Laibach.......... 98 „ 50 „ Sllmmc . . 8185 fl. — lr. Neueste Post. (Original-Telegramme der „Laib.Zeitung.") Wien, 25. September. Konstantmoplcr Meldungen der „Politischen Korrespondenz" stellen infolge tiefen und nachhaltigen Eindruckes der neuesten österreichischen Waffeuerfolge in Bosnien den baldigen Befehl des Sultans zur vorbehaltlosen Unterzeichnung der Convention mit Oesterreich in Aussicht. Nom, 25. September. „Italic" dementiert die Nachricht, daß Freischärler sich an der österreichischen Grenze gezeigt hätten. Innsbruck, 24. September. Vonseite der Stadt werden große Vorbereitungen zum Empfange Seiner Majestät des Kaisers getroffen. Die Stadt wird beflaggt, der Rennplatz und der Nudolfsbrmmen festlich geschmückt, und findet eine allgemeine Beleuchtung statt. Ferner wird ein Fackelzug, eine Serenade nnd ein musikalischer Zapfenstreich abgehalten, und werden die umliegenden Berge beleuchtet. Innsbruck, 24. September. Se. Majestät der Kaiser ist um 4 Uhr 45 Minuten hier auf dem Bahnhofe eingetroffen und wnrde von dem Statthalter Grafen Taaffe in Anwesenheit einer großen Volksmenge empfangen. Agram, 24. September. (Dentsche Ztg.) Die bosnischen Städte Kazin, Krupa, Äuzim, Vranogorac, Ostrozac haben dem Generalmajor Rheinländer durch die angesehensten Notabeln Devotionsadressen überreichen lassen und bitten um Besetzung ihrer Orte sowie um baldige Einführung geordneter Zustände. Man erwartet stündlich die Inbesitznahme von Petrovac und Livno. Ragusa, 24. September. (Presse) Wie aus Mostar hicher berichtet wird, ist die Straße von Mostar nach Serajewo vollkommen frei, so daß Reisende ans derselben ungehindert verkehren. Die Bevölkerung von Konjica hat im Auftrage des FML. Io-vanoviö die Ausbesserung der Straße besorgt. Im ganzen Narentathale befinden sich keine Insurgenten mehr. London, 24. September. (N. fr. Pr.) Aus vorzüglicher Quelle wird folgendes über Englands Vorgehen in der afghanischen Angelegenheit veröffentlicht: Da man des Emirs feindliches Verhalten als möglich vorhergesehen hatte, so wnrden bereits vor einiger Zeit diesbezügliche Instrnctionen an den Vizetönig von Indien geschickt. Dieselben erhalten leine Ordre zum sofortiaen Einmarsch, da die ganze Angelegenheit nicht von Vl'mla, sondern von London dirigiert werden soll; wol wurden aber bedeutende Trnppenmengen a ^ Grenze von Afghanistan concentriert. Genera >" ^ brachte bereits geheime Instrnctionen aus V"» ^ Pcschawer. Alle Journale halten den Krl g , ^ vermeidlich, nur die „Times" hegen noch we M Hoffnung für die Abwendung des Krieges- ^ . „Daily News", obwol sie die Lord Lytton verurtheilt, hält den Krieg fur »""/> ^, wenn Englands Einfluß in Asien nicht zum ^ ^ werden soll. Der „Daily Telegraph" M Haltung des Emirs blos Rußlands Werl. Telegrafischer Wechselkurs vom 25. September. ^ O^ Papier-Nente 51 15. — Silbcr.Nente 62'^- ^ic« Ncnte 71 70. - 1860er Staats-Anlehen NI'W- ^ ^ M< 800. - Krcdit-Actien 233 25. - London U^ .„.ZB 100 -. - K. l. Münz-Dukaten 5 56. - 20-Fra" 9 34'/,. — 100 Reichsmark 57 70. ., Wien, 25. September. 2 Uhr nachmittags. EH/^^, Krcditactien 234'-. 1860er Lose 112-, l^" " ^ österreichische Reute in Papier 6115. StaatSw« ,^ Nordbahu 20:;--. 20.Frankc!lstückc 934. l",'?"^'",l,mloi^ 209 50. österreichische Fraucobanl -'—. östermchlM . 5,^^, 102-, Loulbarden 7125, Unioubaill 68 50, Lloyoacl' ^ türkische Lose 23 50, Communal-Anlehen 90 69.^ Goldrentc 75 70. ungarische Goldrcnte —'— ^II^^^- Kandel und VolkswiithMstlH Laibach, 25. September. Auf dem heutigen ^ S^' erschienen: 2 Wagen mit Getreide, 10 Wagen "" mit Holz (14 Kubikmeter). ^ ____________Durchschnitt 3 - Preis c-^^^M Mlt.° Mg,,. ^^5 si,!tr, sl,,lr, ^W ^!^ Weizen pr. Heltolit. 7 3l 9^18 Butter pr. Kilo - ^.Z;^ Korn ,, 5463 Eier pr. Stück . > ^ 7 < Gerste „ 4 6 5 3 Milch pr. 2iter ' ^^ Hafer „ 2 76 3 43 Rindfleisch pr. K'lo ^ ^ ^ Halbfrucht „------6 83 Kalbfleisch " ^.62^ Heiden „ 4 23 5 43 Schweinefleisch „ ^.30^^ ^ Hirse „ 4 23 5 50 Schöpsenfleisch// ^4l>^l Kukurut) „ 5 60 5 60 Hähndcl pr. SW? ^ z?^ l Erdäpfel 100 Kilo 3 15------ Tauben ^ ," . 1 /3 ^ , Linsen pr. Hektolit. 7 50------ Hen 100 Kilo IM ^4^ Erbsen ,, 8---------- Stroh „ -,' ,.ß Fisolen „ 8 50 - - Holz, hart pr."'" ^ ^ ^ Riudsschmalz Kilo - 92------ Q.-Mcter ,^ Schlocincschmalz „ - 82------— "cichcs « ^ Speck, frisch " - 70 - - Wein, roth, M^' ^ ^. — geräuchert „ — 75----- — nicislcr^^^->-^ Angekommene Fremde. Am 24. September. ^ L^K Hotel Stadt Wien. Lcucis, Morgenstern, ^V.^Hol Pulorny. Reisender, Wien. — Rau, Schö»!^' ^ 3M ^ Eattaro. — Donn, Nittmeistcrswitwc, Mödu,'«' ^og^ fcr, Landwirth, Würzburg. — Zirmann, «sw' ^,^ Stan, Kfm.. Luon. cfacija^ Hotel Elefant. Slassa, Hauptmann, Görz. — "" ^, St. Vinccnz. — Polat. Kfm,, Braunau. SchB°° Baierischer Hof. Iatlin, Kfm., Ncuhaus. -^ Villach. — Heruc, Krizevcc. ^,. ., , ^' Kaiser von Oesterreich. Larman, Agent, W'en^ OB,^ Mohren. Hönigmanil, Kf,n, Pinlofcn. ->,A, ir. s«^«l bcamtcr, Krcuz. — Edler v. Eichstett und S"» h^^ Graz. - Stcjskal. Prag. — Nosina, Rudolss'" ^ Rosalia, Cilli. ^^^^^^ Theater. „oo^ Heute (gerader Tag): Die Waise a"^^--^ --------— --------------^"^Wsg> Meteorologische Beobachtungen^n^-^z Z -F W ZG " 3.' '1: 7U.Mg. 7!'6 05 4-14 0 windstill bew^ ^, 25. 2 „ N. 725-65 l-15'ii O. schwach ^. ^ <^ 9 „ Ab. 725 8!» ^14'2 wiudstill "^,e ^ ^ Regen anhaltcild. Das Tagesmittel der -w ^^^ um 0 7" über dem Normale. ^——^7""^bel?> ----------------------------------^-—^----- ^ Hll»'^^^ Verantwortlicher Redacteur: Ottoman "^^ <)l)l!i(N»)(LlU)l. Wien. 24. September. (1 Uhr.) Anfangs minder günstig gestimmt, vermochte die Vörse im Verlaufe ihre Haltung zu befestigen. - Das Geschäft war «tld Ware Papierrente........ 61 — 6115 Silbcrrente........ 62 60 62 75 Voldrente......... 71 50 71 65 Lofe. 183»........ 322 — 324 — . 1854........ 10675 10725 . l860........ 112- 11225 . 1860 (Fünftel) .... 120— 120 50 ^ 1864........ 138 50 139 - Ung. Prämien-Nnl..... 7850 79 — Kredit-L.......... 16325 163 50 »wdolis.L......... I5-_ 16^ ^ranuenanl. der Stadt Wien 90 50 90 75 Nonau-Negulierungs-Lose . . 104' . 10425 Domänen.Pfandbriefe '. . . 142- 142.',0 ^«rre.ch.sche Schahschein« . 97 75 98 - Ung. bpcrz. Goldrente . «495 «^10 Ung. Eisenbahn-Anl. . . ' ' U.^ 3g ^ Ung. Schatzbons vom I. 1374 111 >;0 1,2 «nlehen ber Stadtg?meinbe "^ "^" Wien in V. V...... y^ ^.^. VrundentlaftunsSvbligatisnen. Böhmen.........102 - 103 - «iieberösterreich ......104 50 105 — Velb Wa« Galizien.........82 50 83 25 Siebenbürgen.......73— 7350 Temeser Vanat......75 50 7« — Ungarn..........77 75 78 25 Netten von Vanlen. «clt, Ware Anstlo-östcrr. Bank..... 100— 100 25 Kreditanstalt ....... 232 30 232 40 Depositenbank....... 16 l 163 - Kreditanstalt, ungar..... 206'75 207 — Nationalban........ 794 — 793 — Unionbant........ 68 - 68 25 Vcrlehrsbanl....... 101 50 102 50 Wiener Bankverein..... 103-25 103 50 «lctien von Transport Unterneh' mungen. uia-Ä.. 1. Em. 10125 — — 86^ ^^ Oestcrr. Nordwcst-Bahn -' 65'^'^ Siebeubürgcr Bahn - - ' ' 15» ^ jl ^ StaatSbahn 1. Em. - - ' ' U^H ^ Tüdbah» i» 3°/» .--''.' ö^ ^ 5«/, ..--'. "^ Südbahn, Bons . - - ' ' ^, Vevisen. ^,^^^ Aus deutsche Pl«hc . - - ' ' U^,^ Loudou. kurze S'cht - - 1 ?^ <" Loudon, lange Slcht - - .4" Paris......' ' Velds«rtett> ^c ^ Geld ^ g