Preis Din 1 Sv 71. Jahrgang DMMWM» Nr. 337 Donnerstag, den 17. Dezember 1931 ffrsohnlnt wSehentiloh siebenmal. ScbrlfUattaug (Tel totervrb. Nr. 2070) wwn» |VM|| hssratau- n. Abeeeemwsb-Awahme 1* Marlbwr Jurčičevi ul 4 (Verwaltung Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel Interurb. Nr. 2024) s Maribor, Jurčičeva ul4, Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monett Brief! Anfragen RQckporto beilegen. Manuskripte werden nicht leturale* WiMMÄU » Din, für des übrige Ausland monatl 38 Din. Einzelnummer t Ws 2 DI*. nriborn* ocituua G.M. König Aexander 43 Zahre alt Morgen, Donnerstag, begeht Se. Majestät Alexander der Erste von Jugoslawien seinen 43. Geburtstag. Das ganze jugoslawische Volk ist sich bei dieser Gelegenheit einig in dem einzigen Wunsche, daß Gott dem erlauchten Herrscher, der in weiser Voraussicht schon so manchen entscheidenden Schritt zum Wohle seines Volkes getan hat, noch ein langes Leben bewahren möge. $ronfmtij, Amerika: die „Eiben Englands" Die Rede Sacketts vor der deutsch-amerikanischen Handelskammer. Berlin, Mitte Dezember. Das Jahresbankett der amerikanischen Handelskammer am Samstag, den 12. Dezember hatte einen hochpolitischen Anstrich nicht nur durch. die Rede des deutschen Reichskanzlers, die in dessen Abwesenheit der Reichswirtschaftsminister Warmbold verlas, sondern vor allem durch die Ausfüh vungen des Botschafters der Vereinigten Staaten, der in höchst aktueller Weise zur Weltwirtschaftskrise Stellung nahm. Seine Rede klang in den Tenor aus, daß es die Pflicht der beiden neuen Gläubigerstaaten der Welt, Frankreich und Amerika, als wirk schaitliche Erben Englands sei, bei der Erschließung neuer Absatzmärkte durch die Ausfuhr von Kapital mitzuwirken. England habe in den letzten Jahren seine Vormachtstellung als Gläubiger allmählich an Frank Mch und die Bereinigten Staaten verloren. Rkan stehe setzt einer völlig veränderten &age gegenüber. Da Frankreich und Amerika in ihrer Rolle als Gläubigerstaaten der $elt noch jung seien, hätten sie noch nicht die Tradition der Verpflichtung, Kapital ^uszuführen und damit die Weltmärkte zu Entwickeln. Es müsse erst eine Organisation ^schaffen werden, um neue Märkte ausz-u-°‘euten und zu' entwickeln. Diese Märkte 6'ber müßten, wie es früher England gemacht hat, aller Welt offen stehen, um den "eberschuß der Erzeugung aller Länder auf öunehmen. Sackett bekannte sich in seiner Rede durch °us als Optimist. Die gegenwärtige Wirtschaftskrise werde vorübergehen, wenn der Zunahme der Produktionsfähigkeit eine Ent ’tfiung von Verteilungskanälen zu neuen oltinärkten folgte. Die Neuorientierung Veriflkationsdebafie beendet Alle Mandate ohne Widerspruch verifiziert Beograd, 16. Dezember. Heute um 10 Uhr 15 Minuten wurde die Skupschtina durch den Obmann des Veri-sikationsausschusses Milan Simonovič eröffnet. Im Sitzungssaale erschienen alle Minister mit dem Ministerpräsidenten General Žinkovič an der Spitze. Das Sitzungsprotokoll der letzten Sitzung, welches vom -Sekretär Abg. Dr. Seužič zur Verlesung gebracht ivurde, wurde vom Plenum einstimmig und ohne Bemerken angenommen. Sodann verlas der Vorsitzende den Mas über die Aufenthaltsverlegung S. M. des Königs ins Ausland. Der Ukas wurde von den Abgeordneten stehend angehört und mit Živio-Rufen auf den Herrscher angenommen. Nachdem noch einige aus der Bevölkerung an die Adresse der Skupschtina gerichtete Begrüßungstelegramme verlesen worden waren, nahm das Haus die Urlaubsbewilligung der Abgeordneten Dr. Popovič und Vujič zur Kenntnis, die erkrankt waren. Sodann ging die Skupschtina zur Verifikationsdebatte über. Der Berichterstatter der Regierung Dr. Nikola Nikič brachte den ganzen Verifikationsbericht, wie er übrigens bereits den Abgeordneten zuging, zur Verlesung. Sodann ordnete der Vorsitzende die Abstimmung über den ersten Teil an, durch de» 305 Mandate beglaubigt werden. Da sich niemand zu Worte meldete, wurde der Bericht als einstimmig angenommen erklärt. Da bezüglich des Mandates des Abg. Branko Gjorgjevič im Bezirk Ogulin auf der Wahlstelle Škote 2 die Nachwahl statt-finden sollte und eigentlich nur dieses eine Mandat strittig ist, erhob sich der Abg. Gliöa Tadič und erklärte, daß eine Nachwahl im Falle, daß nur ein Mandat strittig ist, »ach dem Gesetz nicht möglich fei. Nach beendigter Beglaubigung der Mandate wurden die Abgeordneten auf die Verfassung vom 3. September beeidigt und damit war die Tagesordnung der heutigen Sitzung erschöpft. Hoover Moratorium angenommen Im Verordnungswege in Kraft gesetzt Washington, 16. Dezember. Im Repräsentantenhaus und im Senat wurde das Hoover-Moratorium von mehreren Rednern einer scharfen Kritik unterzogen. Insbesondere heftige Angriffe wurden gegen die amerikanischen Großbanken und deren Kreditpolitik Europa gegenüber geleistet. Angesichts der sicher anzunehmenden Ratifizierung des Hoover - Schuldenfeierjahres durch den Kongreß hat die Regierung das Moratorium bereits gestern im Verordnungs wege in Kraft gesetzt. Dies bringt einen Ausfall von für die USA bestimmten Zahlungen im Gesamtbeträge von 28.8 Millionen Dollar mit sich. Neues Kabinett Azana Die Radikalen lehnen Regierungsbetejli-_ gung ab. Madrid, 16. Dezember. Ministerpräsident Azana hat nach der Weigerung der Radikalen, in ein sozialistischrepublikanisches Konzentrationskabinett einzutreten, sich entschlossen, eine neue Regierung zu bilden. Azana hat dem Staatspräsidenten Aleala Zamora eine neue Kabinetts liste unterbreitet. Das Ministerpräsidium und das Kriegsportefeuille bleibt Azana Vorbehalten. Das Außenportefeuille übernimmt an Stelle des Radikalen Lerroux Zuletta. Die neue Regierung hat in der Kammer eine Mehrheit von 260 Stimmen. Die Opposition verfügt über insgesamt 200 Sitze. Nordische Zusammenbrüche Zahlungseinstellungen norwegischer Großbanken. — Stützungsaktion der Regierung. O s l o, 16. Dezember. Die Zahlungseinstellungen einiger norwegischer Großbanken haben sowohl im Inland als auch im Ausland große Erregung hervorgerufen. Vier große Banken mußten ihre Schalter schließen. Die Bankenzusammen brüche sind auf den Run der Einleger auf die Banken zurückzuführen. Bislang konnten die Ansprüche des Publikums noch irgendwie gedeckt werden. Die Lage auf dem Geldmarkt ist nach wie vor ruhig, ebenso verhält sich auch die Osloer Börse. Die norwegische Regierung hat eine umfassende Stützungsaktion in die Wege geleitet. Deutsch-französische Wirtschaftskommission. Berlin, 16. Dezember. Gestern trat zum ersten Male das Subkomitee der französisch-deutschen Wirtschaftskommission zusammen, mit der Aufgabe, die zwischen Frankreich und Deutschland bestehenden Handelsabkommen einer allgemeinen Revision zu unterziehen. Die Mitglieder wurden vom deutsche» Staatssekretär Dr. Trendelenburg begrüßt. An die Debatte schloß sich ein Empfang der Mitglieder beim Reichskanzler Brüning an. Stützung der französische« Transozeanschiff-sahrt. Paris, 16. Dezember. Der Finanzausschuß der Kammer genehmigte eine Regierungsvorlage, durch die der französischen transatlantischen Schiff fahrtsgesellschaft eine Subvention von 551 Millionen Francs pro 1933 und 75 Millionen pro 1934 gewährt werden. Die Gesellschaft ist verpflichtet, in dieser Zeit Obligationen bis höchstens 300 Millionen französischer Francs zu emittieren. Zürich, 16. Dezember. Devisen: Beograd 9.07, Paris 20.145, London 17.75, Newyork 513.37, Mailand 26.275, Prag 15.20, Berlin 121.80. Zagreb, 15. Dezember. Devisen: Mailand 286.16—292.16, London 190.86— 198.36, Newyork Scheck 5612.68—5620.68, Paris 221.16—221.82, Prag 166.87—167.37, L j u b l j a n a, 16. Dezember. Zürich 1097.85—1101.15, London 191.68—199.18, Newyork 564.05—5631.05, Paris 221.16— 221.82, Prag 166.87—167.37, Triest 285.89 —291.89. Theater und Kunst Nattonaltheater in Maribor Repertoire Mittwoch, den 16. Dezember: Geschlossen. Donnerstag, den 17. Dezember um 20 Uhr: „Kralj na Betajnovi". Ab. D. Festvorstellung anläßlich des Geburtstages S. M. des Königs. Füeitilg, den 18. Dezember: Geschlossen. Samstag, den 19. Dezember um 20 Uhr: „Heirat". Ab. A. Sport : Jugendspiel „Rapid" — „železničar*. Donnerstag um 14 Uhr bestreiten die Jugendmannschaften „Rapids" und „Železni-čars" am „Rapid"-Platz ein Wettspiel. „Rapids" Farben vertreten Tschertsche, Go« mol St., TomSiL, Zelenko, Frange», Cebul, Roskar, Stieglitz, Herbert, Korenčan, Fil-leber. Ersatz: Schwarz und Priversek. Die Genannten haben sich um 13.30 Uhr am Sportplatz einzufinden. : Der „Rapid"-Skikurs beim Theisel-Heim wird auch heuer im Zeichen einer sport Itch und gesellschaftlich erstklassigen Veranstaltung verlaufen. Der Kurs, deffen Leitung Skimeister Primus aus Graz innehat, findet in den Tagen vom 25. bis 1. Jänner statt. Anmeldungen werden mit Rück sicht auf die bereits vorgenommene Erweiterung der Hütte noch weiterhin im Leder-haus Pirich, Aleksandrova c. 2i, entgegengenommen. Kurze Nachrichten Berlin, 16. Nezember. Die Reparationskonferenz wird, wie berichtet wird, zwischen dem 11. und 18. Jänner kommenden Jahres zusammentreten. Wie ferner aus Basel gemeldet wird, dürf te das Fakultativkomitee der BIZ seine Arbeiten am 21. bzw. 22. d. M. beendigen. B e r l i n, 15. Dezember. Hitler ist aus Berlin abgereist, da seine Mission in Berlin mit der Unterbindung des Gesprächs mit Amerika erledigt der Weltwirtschaft als Folge des Rückzuges Englands kann natürlich nicht von heute auf morgen vor sich gehen. Man müsse von rein politischen Anleihen fort wieder zum reinen Handelskredit gelangen. Drei Punkte in Sacketts Rede sind fe= sonders bemerkenswert. Das ist erstens die klare Erkenntnis des Rückzuges Englands aus der Weltwirtschaft, zweitens die Erkenntnis der Schädlichkeit politischer Kre- dite und drittens das Bekenntnis zu freien, allseits offenen Weltmärkten. Inwieweit das alles Zukunftsmusik ist, oder in amerikanischen Wirtschaftskreisen schon wirklich Fuß gefaßt hat, steht, offen. Wenn man die in den letzten Tagen im amerikanischen Kongreß gehaltenen Reden mit den Ausführungen Sacketts vergleicht, ergibt sich mancher schmerzliche Widerspruch. Wallstreet steht heute in offener Opposition zu der kommen tal-amerikanischen Einstellung, wie sie jetzt auch Borah vertritt. Sackett ist die Stimme Wallstreets. Die Stimme des amerikanischen Bankiers, der Europa gern retten möchte und einen verzweifelten Kampf gegen die Kurzsichtigkeit seiner Landsleute führt, die eine wenigstens vorübergehende Isolierung, ein völliges Desinteressement an allen europäischer. Angelegenheiten für das Nützlichste halten. 11 Vnr Million Ablauf der Krise nicht abzusehen, eine Betrachtungsweise, die sich auch aus dem November - Laval - Kommuniauee in Washington entnehmen läßt. Wichtig ist, wie sich Frankreich einer Son derregelung gegenüberstellt. Man wird diese Stellungnahme erst abwarten müssen. Der König der 3ongleure f Im Alter von 36 Jahren ist der berühmteste Jongleur der Welt, der Italiener Enrico R a st e l l i, in seiner Heimatstadt Bergamo an den Folgen einer Gehirnblutung gestorben. Ratteninvasion in Newyork. Seit einigen Monaten macht sich im Zentrum Newycrks im Zentral-Park, in der Nähe des Zoologischen Gartens, eine richtige Ratteninvasion bemerkbar. Die Ratten scheinen weder den Menschen noch die Tiere im Zoo zu fürchten. Sie stürzen sich auf das Futter, das den Tieren des Zoologischen Gar tens vorgesetzt wird, rennen in den Käfigen der Löwen und Tiger umher und überfallen sogar die Wächter. Wenn das Nilpferd aus dem Wasser taucht, springen sie auf seinem Rücken herum, als wäre es eine Brücke. Die Ratten, die sich den Zentral-Park zur Wohnstätte gewählt haben, sind von Riesendimensionen. Bor kurzem überfiel eine Rattenschar ein Schwein und zerfetzte es in einigen Minuten, Zum Feldzug gegen die Schädlinge wurde unter Leitung von Sachverständigen ein Trupp von 35 Menschen mobilisiert. Man hofft im Laufe von 8 Tagen dem Rattenunfug ein Ende zu bereiten. 21 Gapones fiöeles Gefängnis Der Alkoholschmuggler kann sich auch in der Haft jeden Luxus leisten. — Seine Mutter kocht für ihn. Während es in der Unterwelt von Chicago gärt, während in den Schmugglerkreisen ganz Amerikas eifrige Debatten über den künftigen Präsidenten dieser dunklen Welten gepflogen werden, macht es sich der größte Bandenführer und der geschickteste Verletzter der Prohibitionsgesetze der USÄ. im Cook-County Gefängnis gemütlich. Wenn man früher Al Capone mit seinem blütenweißen Hut und seiner immer sommerlichhellen -Kleidung, umgeben von seiner Leibgarde in irgendeinem Nachtlokal von Chicago auftauchen sah, merkte man sofort, daß dieser Mensch Privilegien aller Art genießt. So ist es auch im Gefängnis mit ihm. 3rt aller Ruhe und Friedlichkeit verbringt & seine Tage, während seine Verteidiger, bereu Leistungen mit Gold ausgewogen werden, alle Hebel in Bewegung setzen, um ihn von Leavenworth Penitentiary, der großes Strafanstalt im Staate Chicago, zu retten. Clf Jahre Gefängnis diktierte man ihm 3U' weil man endlich in der Lage war, ihm -1' ne erhebliche Steuerhinterziehung Nachweisen zu können. . Um dieses Urteil zu verstehen, oder auw nicht zu verstehen, muß man bedenken, bob diese Steuer von Einnahmen hinterzog^ wurde, die AI Capone aus seinem verbog neu Alkoholhandel hatte. Die amerikanisw Regierung hat also keinerlei Bedenken, nach ändern Paragraphen Verbrechern!/ Tätigkeit zu versteuern. . . , In den Gefängnissen der USA. muß le war. Hitler will vorläufig in München bleiben und nicht ins Ausland gehen, weil er befürchtet, daß die Regierung ihm die Wiedereinreise nach Deutschland auf Grund seiner Staatenlosigkeit verwehren könnte. Japans neuer Ministerpräsident Das nette japanische Nationalkabineit hat der Führer der konservativen Seyukai-Oppositionspartei, J n u k a i, gebildet. Lina Sen — Tschang Kai Gcheks Nachfolger Der neue Präsident der chinesischen Republik. Nanking, 15. Dezember. Marschall Tschang Kai Scheks Entschluß, als Präsident der Republik zurückzutreten, ist vom Zentralvollzugsausschuß und vom Zentralkontrollausjchuß angenommen worden. Der Vorsitzende des gesetzgebenden Rates Sing Sen wird interimistischer Präsident der stinesischen Republik. An dessen Stelle tritt Tschen Ming Schn. Wie verlautet, behält Marschall Tschang Kai Schek auch weiterhin das Kommando über die Armee. Eine blinde Studentin erhält Den ©o tortiiel Vor einigen Tagen legte eine blinde Dame das Doktorexamen an der Philologischen Fakultät der Osloer Universität ab. Sie bestand die Prüfung „cum laude", ynb das Resultat wurde, wie es in Norwegen in solchen Fällen üblich ist, dem König mitgeteilt. Es ist sehr selten, daß Studenten die schwierige philologische Prüfung mit Lob bestehen, und noch nie konnte dieses Ziel in Norwegen von einer blinden Person erreicht werden. Die blinde Studentin las einen Teil der sehr umfassenden Bücher, die sie für ihr Fach studieren mußte, in Punktschrift. Da aber, die gesamten Werke, die sie für ihr Stu diu in benötigte, in Norwegen in Blindenschrift nicht aufzutreiben waren, so mußte sie sich aus den großen ausländischen Blinden Bibliotheken die fehlenden Bücher verschaffen. Ein Semester studierte sie an der Hochschule für Blinde in Marburg, zwei Semester an einem englischen Universitäts-College und weitere zwei Semester an der Sorbonne in Paris. Sie hatte sich 1924 in-matrikulieren lassen und konnte es aber trotz ihrer Blindheit im Laufe von sieben .Jahren zum Doktortitel bringen. Die erste Vartelgründung Gestern wurde das Programm der „Jugoslawischen radikalen Bauerndemokratie" genehmigt Wie aus einem ausführlichen Kommuniques der „Avala" hervorgeht, wurde in der Sitzung des Abgeordnetrnklubs (Staatsliste Peter Žinkovič) die Frage der Gründung einer neuen politischen Partei diskutiert. Als Berichterstatter im Namen des Zentralkomitees fungierte Abg. Dr. Slavko Z e e e r o v, es sprachen noch einige Redner, darunter der Regierungschef r i v k o v i ä. Nach einer längeren Debatte wurde beschlossen, der Partei den Namen „Jugoslawische radikale Bauern-demokratie" zu geben. Das Programm wurde ohne Wechselrede angenommen. In der morgigen Sitzung wird das provisorische Programm genehmigt werden. Im Sinne des Gesetzes über die politischen B e o g r a d, 15. Dezember. Parteien und Vereine wird die Neugründung dem Innenminister Žinkovič unterbreitet werden, der erst die Bewilligung hiezu zu erteilen hat. Der Kongreß der neuen Partei findet im nächsten Herbst statt, inzwischen soll die Organisation in der Wählerschaft durchgeführt werden. Das Programm der Partei betont grundsätzlich den bedingungslosen, kompromißlosen jugoslawischen Unitarismus bei Ablehnung aller Rücksichtnahme aus die regionalen, geschichtlichen und konfessionellen Eigenheiten der Provinzen des Staates. Im übrigen wurden die bislang schon bekannten Grundsätze der früheren unitaristischen Parteien in mehr oder weniger abgeänderter Form angenommen. Die internationale llnterfuchunaskommGon in der Manö churei Das erste BUd. von.der internationalen Untersuchungskommission in der Mandschurei. Unsere Ausnahme zeigt -die Kommission on der Stelle der Südmandschurischen Eisenbahn, wo durch angebliche Zerstörung von chinesischer Seite der Konflikt seinen Ausgang nahm. Reparaiionöfrage? Amerikanisch-englisches Einvernehmen ~~ Vor dem Durchbruch der Walles deutscher Reparationsgläubiger durch Herausnahme Englands? Ein neues chemisches Element. Der Spektrologe Jakob P a P i sh von der Cornell-Universität in Jthaka (Staat Newyork) kündigt an, daß er ein neues chemisches Element, wahrscheinlich Nr. 87, entdeckt hdbe. Dieses neue Element ist Amorph, id. H. nicht kristallisiert, es ist unlöslich und unisolierbar, d. H. es kommt nur in Verbindungen vor, und ist stark lichtempfindlich. Die Meldungen von der Auffindung neuer Elemente oder Grundstoffe kehren von Zeit zu Zeit immer wieder, doch nur wenige halten der letzten wissenschaftlichen Nachprüfung stand. In diesem Fall allerdings kommt die Nachricht vom Mitarbeiter eines sehr zuverlässigen Instituts, der Cornell-Unrvevsität. Die theoretische Annahme geht dahin, daß es im ganzen nur etwa 92 chemische Elemente — Grundstoffe, die sich nicht weiter zerlegen lassen — aus der Welt gibt. Bon diesem sind etwa 86 bereits bekannt, so daß/ die Auffindung jedes der noch wenigen unbekannten Elemente eine wissenschaftliche Sensation bedeutet. i Die letzten großzügigen Erklärungen des amerikanischen Staatssekretärs Mellon, der im Zusammenhänge mit der Repara-tions- und Schuldenregelung von den Amerikanern Mitleid für die englischen Steuerzahler erbat, .weisen mit ziemlich großer Deutlichkeit auf die Möglichkeit einer abgesonderten englisch-amerikanischen Repara- tions- und Schuldenregelung hin. Für die Kriegsverschuldung Englands ist bekanntlich die sogenannte Balfour-Note vom Jahre 1922 maßgebend, in der England erklärt, daß es von seinen Schuldnern nicht mehr, aber auch nicht weniger verlangen werde, als es an seine Gläubiger, nämlich an die Vereinigten Staaten zu zahlen habe. Durch Mellons Hinweis wird jetzt den Engländern mit einem Schlage klar gemacht, daß England heute mehr zahlt, als es erhält, da sein Hauptschuldner, nämlich Frankreich, die im Churchill - Cham- berlain - Abkommen vereinbarten Zahlungen in Pfunden leistet, während England seinerzeit an Amerika in Dollars, also in einer Goldwährung, zahlt. Dadurch entstand für England ein Zwiespalt, der auf die Vermehrung der englischen Verpflichtungen nach Mellon 47 Prozent ausmacht. Es scheint also, daß die Vereinigten Staaten, deren unerbittliche Haltung in der Repam-tions- und Schuldenfrage hinlänglich bekannt ist, geneigt sind, England aus der Rei he seiner europäischen Schuldner herauszu-nehmen, um mit ihm eine Sonderregelung zu versuchen in dem Sinne etwa, daß England um den Betrag erleichtert wird, der London, 15. Dezember, ihm aus den deutschen Reparationen zusteht, aus den es aber nicht mehr rechnet, oder um den Betrag, den es infolge der Pfundentwertung von Frankreich weniger bekommt. Die Reparationsfrage hat nämlich in den letzten Tagen insofern eine wichtige Etappe erreicht als es in England und wohl auch in Amerika über, allen Zweifel erhaben worden ist, daß Deutschland nach Ablauf des Hoover-Moratoriums die Reparationszahlungen nicht mehr aufnehmen kann, gleichviel, ob es nun bis dahin gelingt, dieser Tat sache die Form eines internationalen Abkommens zu geben oder nicht. Dies der Welt oder, wenigstens England klargemacht zn haben, ist das persönliche Verdienst des Reichskanzlers Brüning, dessen Haltung ver anschaulicht hat, daß es in der Reparationsfrage in Deutschland keine verschiedenen Parteimeinungen mehr gibt. Die Amerikaner scheinen also Wert darauf zu legen, daß der dem Deutschen Reiche'gegenüberstehende Wall der Reparation^ gläubiger durch die Herausnahme Englands durchbrochen wird. Dadurch aber würde Amerika die beiden kontinentalen Gegenspieler, d. i. Frankreich und Deutschland, allein lassen. Mellons. Erklärungen bilden gewissermaßen einen frischen Luftzug, der in die muffige Schuldenatmosphäre gedrungen ist. Im. übrigen sind die Hoffnungen in bezug auf eine definitive Lösung der Repara-tionsfrage auf der Januarkonferenz sehr tief geschraubt. In diesem Augenblick ist der Minier über seine Ziele Was beim Heimwehrputsch im Erfolgsfalle eingetreten wäre Die wirtschaftspolitischen Pläne der Heimwehren Im Verlaufe des Verhörs wurde der Hauptangeklagte Dr. Walter P f r i ni e r über seine Ziele befragt. Er bezeichnet« zunächst die Heim wehren als eine Abwehrbewegung gegen die Toten. Die staatspoli-tifche Zielsetzung sei eine Ständeverfafsung. Der Heimatschutz sei nach dem Führerprinzip auf unbedingten Gehorsam aufgebaut. Die Wege zu dem Ziele seien verschiedentlich versucht worden, mit Wählen und mit Demonstrationen. Der 13. September sei so gedacht gewesen, daß ein Teil der bewaffneten Formationen gegen Wien losmarschieren sollte. Pfrimer rechnete, wie aus seinen Aussagen hervorgeht, damit, daß sowohl in Kärwen wie in Nieder- und Oberösterreich die Heim wehren unter die Waffen gerufen werden würden. Die erste Regierungsmaßnahme der Heimwehr wäre im Erfolgsfalle die Streichung sämtlicher über ein Jahr alter Steuer Graz, 15. Deze-nber. forderungen und ein Moratorium mit Ratenbewilligung für jüngere Steuerforderungen gewesen. Sämtliche österreichische Vermögen aus dem Ausland hätten wieder zurückgeführt, die Haftung für die Kreditanstalt abgelehnt und die Schuldigen zur Wiedergutmachung herangezogen werden müssen. Für alle Urprodukte, die im Inland Vorkommen, besonders Kohle, wäre Einfuhrsperre verfügt worden. Die Arbeitslosen hätte man mit Geld und Naturalhilfe befriedigt. Verfassungsrechtlich hätte Pfrimer eine sofortige Abstimmung für Republik oder Monarchie verlangt. Ein Staatsrechtsausschuß hätte sodann eine neue Verfassung auf ständischer Grundlage aufzubauen gehabt, die, wenn das Parlament die Mitarbeit verweigert hätte, durch Oktroi durch» zuführen gewesen wäre. Notverordnungen und Elend Krisis als Parole — Krisis als Reklame — Berlin im Spektrum eines serbischen Journalisten Gefangene einen Journalisten, der ihn zu sprechen wünscht, vorgeführt werden. Al Ca-pone ist andrer Ansicht und hat es auch durchgesetzt, daß er selbst eine Auswahl unter den Besuchern treffen kann, die er in seiner Zelle sehen will. Sein Leben im Cook-County-Gefängnis ist so friedlich, daß er diesen Frieden nicht durch die Neugierde der Journalisten gestört sehen will. Er liest, was er will. Er raucht, hört Radio und spielt, wenn es ihm Paßt, im Gemeinschaftsraum mit den ändern Gefangenen Karten. Bis jetzt hat M Capone noch nicht einen Bissen Gefängnisnahrung zu sich genommen. Seine Mahlzeiten werden durch seine Mutter vorbereitet und gekocht, die sich in unmittelbarer Nahe des Gefängnisses eine Wohnung gemietet hat. Die Speisen werden dann durch einen Familienangehörigen Capones in das: Gefängnis gebracht. Diese Privatbeköstigung wurde von der Gefängnis direktion bewilligt, da Capone die Befürchtung äußerte, man wolle ihn vergiften. Aus leichtverständlichen Gründen .hat man ven Bandenchef und Meister des. Alkoholschmuggels nicht etwa in die Abteilung gelegt, wo andere Alkoholschmuggler untergebracht sind. Einen halben Tag legte man ihn in die Abteilung der Rauschgifthändler, holte, ihn aber dann rasch wieder heraus, da sich bereits große Geschäfte anzuspinnen schienen. Jetzt sitzt er in der fünften Etage und benützt einen Gemeinschaftsraum mit fünf . Scheckfälschern und Betrügern. Unter den Gefangenen wurde es freudig begrüßt, daß Capone sofort, in den Kan-garooklub eingetreten ist. Das ist eine Gesellschaft, die die Gefangenen unter sich bilden. Auf diese Weise ist es einzelnen Gefangenen möglich, durch strengen Zusammenschluß alle ihnen unbequemen Elemente kaltzustellen und ihnen den Aufenthalt im Gefängnis so zu. verekeln, daß sie selbst um die Verlegung in eine andere Strafanstalt entkommen. Das einzig unbequeme für Al Capone ist das „Schlafzimmer". Es ist nämlich, wie bei allen Gefangenen, ■ eine enge, gelblich-weiß gestrichene Zelle, die durch eine offene Gittertür auf einen Gang mündet. Capone hat Mühe genug gehabt, all seine Kleidungsstük-ke, die er mit hieher brachte,, aufzuhüngen, .da der freie Raum in dieser Zelle recht beschränkt ist. Capone behauptet, -es bedeutet für ihn nichts Besonderes, daß er morgens um 6 Uhr aufste'hen Müsse. Das habe er früher auch getan. Um 7 Uhr verläßt er seine Zelle und kommt in den -Gemeinschaftsraum, wo er so lang bleiben kann, bis der Einschluß in die Schlafzelle wieder erfolgt. Als besondere Vergünstigung ist ihm gestattet worden, ab und zu den Dachgarten des Gefängnisses zu benützen, denn normalerweise gibt es im Cook-County-Gefängnis für die Gefangenen keinen Aufenthalt in der frischen Luft, Sc durch die Sparmaßnahmen die Wachmann* schäften stark dezimiert worden sind. Capone hofft, daß seine Revision im Jänner oder Februar verhandelt wird. Kommt es dabei nicht zu einem Freispruch, so will er an das Oberste Gericht der USA. appellieren. | Die Tageszeitung „B r cm e" bringt eine treffliche Schilderung Berlins,-der wir nachstehende Stellen entnehmen: B e r l i n, 13. Dezember. Die 4H Millionen Seelen zählende Bevölkerung von Berlin, die auf der Ebene um die Spree und Havel lebt, befindet sich im Rhythmus einer Parole, die so kurz ist wie ein Kommando. Die Parole lautet: Krisis. Man hört, fühlt sie Schritt auf Tritt. Ein Wort, das am meisten gebraucht wird. Manchmal klingt es fröhlich, manchmal im Ernst einer Devise. Der Hausbesitzer -bringt seinen Mietern die Quittung, um beispielsweise zu sagen: Ich habe bis jetzt 209 Mark Miete geordert. Ich bezahle 120 Mark an Steuer für ihre Wohnung. Wir leben in der Krisennot. Ab heute beträgt die Miete 180 Mark." Dasselbe gilt für die Warenhäuser, überall angemessene Preise. Der Käufer geht an den Sachen kühl vorüber, und flüstert: Krise. Der Verkäufer: „Wir verlangen jetzt nur_ 15 Emmchen statt 20; war es wohl, die Krise." Auf den Lebensmittelmärkten: ständiges Sinken der Preise. Auf einen: Täfelchen liest man's: „Krise! Fünf Pfennig die Banane! Vorige Woche wurden noch 10 Pfennig dafür verlangt." Im Schaufenster eines Schreibmaschinenladens steht es geschrieben: „Wir glauben trotz der Krisis an die Mark. Wir fürchten nicht eine Inflation und verkaufen die voll-j kommen neue „Herald"-Schreibmaschine in zwanzig Monatsraten zum Kostenpreis". Beschäftigungslose Arbeiter sind vom Raten geschäft nicht ausgeschlossen. Dann die Zeitungen. Man liest das Wort „Krise" in jedem Prospekt, dieses-Wort kann das Vertrauen des Publikums nicht zerstören; es stärkt nur die. Kaufkraft, dorn auf allen- Ecken heißt es: Decken. Sie ihren Bedarf ein, so ermöglichen Sie allen die Überwindung der Krise. Kaufen Sie jetzt, so kaufen Sie billig." Das ist kein Scherz. Man spürt den Ernst der Lage, will den. Mut sich nicht nehmen lassen. In einem Schaufenster lieft man die Worte: „Die Krise wird niemals zuriick-k-ehren. Nützen Sie die Gelegenheit aus! Ich verkaufe zu jedem annehmbaren Preise." Darüber lacht niemand. Berlin benützt die Krise zu Reklamezwecken. In einem Lokal nächst der Oper klebt folgendes Plakat: Meine N otv e r ord n u n g ! Ein Maß Bier 20 Pfennig! Einen Tag zuvor kostete es 25 Pfennig. Nach dem letzten Sieg Brünings ist Berlin in die optimistische Phase eingetreten. Der Optimismus der Berliner beruht auf Brünings Regime. Das anerkennen sogar seine Gegner. Die optimistischen Chansons haben alle Schlager übertrumpft. Der philosophische Kern dieser Schlager würde wie folgt lauten: Was kümmern uns gestern und heute. Uns kümmert nur das Morgige, denn das Heutige ist nur provisorisch. Trotz der großen Steuern und Taren ist Berlin eine billige Stadt. Me Delikatessen sind so billig geworden, daß sie zur Nahrung der Arbeiter wurden. Sardinen kosten 80 Pfennig das Kilogramm. Ananas und billiger als Aepfel. Das Feilschen hat aufgehört. Wer nur kann, geht mit seinen Preisen herunter (ohne erst das Diktat des Preisdiktators abzuwarten). Die Notverordnung wurde von den Kaufleuten ernstlich- amfgefaßt, als ob sie nicht vom Staat, sondern von jedem Einzelnen für jeden Einzelnen erlassen worden wäre. Jedermann ist fest überzeugt davon, daß die Wirkung der Zwangswirtschaft nicht ausbleibt. Es scheint — schreibt der fein beobachtende serbische Journalist — daß die Berliner immer fester an die Unmöglichkeit ihres Zusammenbruches zu glauben beginnen. (Sine Rechenaufgabe Fd. In einem Mariborer Kaffeehaus er« zählte gestern ein Stammgast eine Geich ich* te: „Mein Onkel Ferdinand pflegte zu sagen: Wieviel ist Hm plus Hm minus Hm mal Hm? Natürlich kann man diese Aufgabe nicht lösen, weil sie voll von Unbekannten ist, aber, ich glaube, wenn die Weihaach ten vorbei sind, wird man sie schon lösen können." „Wieso?" fragte ein anderer Gast. „Ich glaube", lachte der erste, „wenn man die Aufgabe, wie man in dieser elenden Zeit allen seinen Verpflichtungen als Weihnachtsmann nachkommt, gelöst hat, oann kann man auch diese andere Aufgabe lösen, denn sie enthält viel weniger Unbekannte." So arg ist es gar nicht. Man wird aber wohl trachten, Geschenke zu machen, di« nicht gleich nach Weihnachten pietätvoll in einen Winkel wandern, wie dies früher oft geschah. Und das Geschenk wird darum praktisch und nützlich zugleich sein müssen. Es gibt eine Menge Sachen, die auch um billiges Geld zu haben sind. Zuerst einmal für die Kinder. Für sie hak K o r m a n n in der Gosposka ulica entzückende Spielwaren. Da sind „Steife-Tiere, Eisenbahnen und Baukasten von „Matador" und „Maerk-lin" und diese vielen -hundert Dinge bis zu den kompliziertesten technischen Spielereien. Es sind so viele verschiedene Preislagen vorhanden, daß jeder das entsprechende Geschenk leicht bekommen kann. Für die Dame gibt es eine fast unübersehbare Auswahl an Taschen, sehr apar te ManikurekassetteN -und diese so modernen Frisierkassetten. Bor allem aber herrliche! Bleikristalle, Vasen, Schalen und alle möglichen Behältnisse. Praktische Geschenke sind dann auch die Berndorfer Eßbestecke in den verschiedensten Zusammenstellungen, denn sie sind schön und billig. Schwerer ist es, für den Herrn ein Geschenk zu finden, aber auch dafür ist hier gesorgt. Eine überaus hübsche Schreibgarnitur aus Marmor -st da zu sehen. Auch solche aus Chinasilber, außerordentlich hübsch ist aber eine Garnitur aus Bronze. Sehr elegant und billig sind auch die Schreibtischlampen, Spielkassetten I und besonders die verschiedenen Reisekoffer. Sie hatte auch mir davon gesprochen in ihrer feinen unmerklich verführerischen Art. .Ich hatte, wie gesagt, andere Pläne. Auf einem Ball im Stadtschlosse ehrte der König sie durch eine Ansprache. Sie äußerte den Wunsch, nach London zu ge-hen. Und Seine Majestät in seiner gütigen Ritterlichkeit sagte zu. Nun, liebe Exzellenz» auch in London können wir tüchtige Leute brauchen." Der .Herzog verzog keine Linie seines mat kanten schmälen aristokratischen Gesichtes. „Ich wollte gern noch einige Zeit unter Ihrer bewährten Schulung arbeiten, Exzellenz, ehe ich die Verantwortung eines so wich tigen leitenden Postens übernahm", log ec gleitznerisch. „Meine Frau hat nur meinem Wunsche Ausdruck verliehen." Und ging überlegen zur Erörterung der politischen Anregungen des ministeriellens Schreibens über. Doch in ihm bohrten und schirrten die verräterischen Worte des Leiters der auswärtigen Angelegenheiten -des Königreiches; Also sie hatte diese überraschende, ihm bisher unverständliche, seine Laufbahn lammende und verzögernde Mission nach London verursacht! Seine Eifersucht brannte in seinem Gemüte wie Salzsäure im lveichen Fleisch. Denn das wußte er sofort, daß hinter dieser politischen List ein Mann stand. Ein Mann, der sie nach London lockte. Er liebte Angelit nicht. Hatte sie nie geliebt. Es war für ihn eine spanische Kon« venienzehe gewesen. Weiter nichts. ! ' (Fortsetzung folgt.) Alarm Roman von Alfred Schirokauer. Copyright 1930 by Wilhelm Goldmaim Benag, G. m. b. H., Leipzig. (4. Fortsetzung.) Alle diese Jahre in diesem Hause hatte er nur dieses Wiedersehen erharrt, nur ihm ge lebt, ohne Hoffnung,, daß es je Wirklichkeit werden könne —, und als sie gekommen war, hatte die leichenhafttz Vergangenheit wieder über die lebensvolle Gegenwart triumphiert. Er erhob sich und durchmaß den Raum. Sie hatte den Weg gewiesen. Er wollte ihn gehen. Er wollte beichten, ihr alles bekennen und erklären. _ Es würde für ihn eine Befreiung sein und .für sie ein Begreifen. Ein tragisches, vielleicht vernichtendes. Sie würde dann ein* sehen, daß von allen.Menschen dieser Erde er am unfähigsten war, in eine fremde Ehe hineinzugreifen, er am wenigsten dazu berechtigt war, ja. daß er vor sich und seinem Gewissen ein Recht auf Leben nur bean* spruchen konnte, wenn ihm die Ehe das unantastbarste Heiligtum unter allem Heiligen dieser Welt war. Das würde sie dann Be» greifen und erkennen und sein lähmendes, Entmannendes Entsetzen vor jedem leiden» ichaftsbetäubten Tasten an fremde Eher echte verstehen und nachempfinden. Ja, heute konnte er darüber sprechen. .Heit te vielleicht doch. Damals, in Tokio, stand er diesem erst erlebten Grauen noch zu nahe, damals bluteten noch alle Wunden. Doch jetzt lag das alles weit zurück, vieles war ver narbt. Jetzt wollte er ihr alles erläutern, erklären und bekennen. — Als Angelit in ihr Haus in Haltin Street dich hinter dem Schloßgarten des Buckingham-Palace, zurückkehrte, das sie mit allem Zierat und aller Behaglichkeit von dem Amtsvorgänger des Herzogs übernommen hatten, erwartete Breton sie bereits voller Eifersucht und schäumender Ungeduld, Sonst vermißten die Eheleute einander nicht, lebten fremd und unbeteiligt Seite an Seite dahin. Doch heute abend hatte der Herzog bei seiner Rückkehr von dem Chef nach seiner Gattin gefragt. Er hatte seine triftigen Gründe. Der Botschafter hatte seinem ersten Rate nahegelegt, seine Besuche in der diplomatischen und gesellschaftlichen Welt möglichst zu beschleunigen, die Gegenvisiten würden sicher umgehend erfolgen, dann sollten er und die Herzogin ihre erste Festlichkeit veranstalten, um rasch in London und der „Society" warm zu werden. Aber dieser Wunsch des Botschafters, der einen Befehl an seinen Untergebenen, bedeu tete, hätte nicht unbedingt eine Aussprache der Ehegatten zu dieser Abendstunde erfordert. Im Lause der politischen Debatte, die, nach diesem gesellschaftlichen Wink, zwischen den beiden spanischen Edelleuten einsetzte, überreichte der Chef dem Herzog ein 'schrei- ben des Außenministers in Madrid, das wich tige diplomatische Anweisungen enthielt. „Lesen Sie es ruhig", lächelte Seine Exzellenz, „wenn sich auch einige Bemerkungen über Ihre Gattin und Sie darin finden." Breton las das umfangreiche amtliche Schreiben. Er lächelte geschmeichelt bst dem Passus: „Sie werden an dem Herzog eine vortreffliche Stütze finden. Er dürfte unser bester kommender Mann und Diplomat sein." Er las mit Gleichgültigkeit die Worte: „Die reizende, geistvolle und intelligente Herzogin ist sicher ein Gewinn für unsere Vertretung in London. Sie dürfte neben Ihrer hochverehrten Gattin, liebe Exzellenz, die weibliche Anmut und Schönheit Spaniens vorteilhaft vertreten." Er stutzte und beherrschte sich, wie er, der hervorragende Diplomat, sich überall beherrschte, außer in seinem Hause, außer seiner Frau gegenüber — ein Geheulassen, eine Art Ausgleich, den er mit vielen Männern des öffentlichen Lebens teilte, als ihm aus diesem Briefe die Enthüllung einer kleinen politischen Jntrigue entgegensprang. „Uebrigens wird die Duquesa sich in London sicher sehr wohl fühlen. Denn sie ist, wenn ich mich so ausdrücken darf, die Mutter der Idee. Breton nach London zu schiften. Wir hatten ihn wegen seines früheren längeren Aufenthaltes in Japan und der dort gesammelten Erfahrungen eigentlich für den ersten Posten in Tokio bestimmt. Aber que femme veut, dien le veut. Seine Majestät bestimmte Breton für Lon von — auf eine Anregung der Herzogin hin. „Marrbörer Zeitung" ■wagMm™mmii>ia Eine Spezialität jedoch ist die neueste patentierte, echt 14 Karat vergoldete „Konbi-noS"-RasierMnge, welche geradezu eine Spitzenleistung auf diesem Gebiete darstellt. Eine wichtige Sache ist da, die nicht vergessen werden darf. Fischspezialitäten und lebende Fische'bekommt man bei S u p a n-<5 i 6 in der Gosposka ulica, das muß man sich merken. Bekanntlich sind dort ja auch die Schokoladesorten von Lindt & Sprüngli zu haben, ebenso wie die Droste-Bonbonnieren aus Holland und die KekJspezialitä-ten von Huntley & Palmers. Daß Supern-Čič ein besonders sortiertes Lage an verschie denen Delikatessen, Südfrüchten, Kognak u. ausländischen. Spezialgetränken führt, ist ja ebenso bekannt, wie man weiß, daß er stets frisches Wild auf Lager hat und auch in den verschiedensten Konserven bestens sortiert ist. Darüber kommt man nicht hinaus, 'ein Eeschenkkorb mit Weinen, Likören, etwas Südfrüchten darin und Schokolade, dazu noch etliche von den feinen Bonbons gehört überall dort unter den Weihnachtsbaum, wo man neben praktischen Gaben noch Behaglichkeit und Freude genießen will ' Ganz reizend ist ein Nähzeugkasten aus marmoriertem Schweinsleder, der in allen Farben und Musterungen bei K r a o o s in der Aleksandrova cesta zu sehen ist, sehr modern sind auch die Schreibmappen aus .dem gleichen Material. Es scheint unglaublich, daß .solche Waren aus Schiveinsleder hergestellt werden können, tatsächlich handelt es. sich sogar um Ware jugoslawischer Provenienz. Für den Herrn findet man bei Kravos komplett eingerichtete, sehr handliche Reisenecessaire aus schokokadefarbenem Blankleder und sehr aparte kombniicrte Geldbörsen aus Krokodil und anderem Ma terial. Hübsch ist eine Visitentasche aus unzerreißbarem Seehundleder in Originaler-ben. Noch vergangenen Sonntag klagte mir die sympathische Frau Annemarie: „Ich weiß nicht, was ich mir wünschen soll", und gestern.kam sie geheimnisvoll zu mir: „Jetzt weiß ich es schon!" Tann ging sie mit mir zu Franjo M a j e r am Glavni trg und ließ mir dort einen Skiloden für die neue Skidreß vorlegen, ein fabelhafter Stoff in Tiefkastanienbraun, sehr modern, dauerhaft und billig. Jetzt soll ich ihrem Manne sagen, was sie sich wünscht. Für ihn aber suchte sie dort aus der großen Masse des Gebotenen einen von diesen echt englischen Stoffen aus, die jetzt infolge des Pfundsturzes .billiger geworden sind als die tschechischen Stoffe. Natürlich Hieb es nicht dabei, weil ihr auch die Crepp-Georgette-Stoffe für /das Frühjahr und die Seidenstoffe für Tanzkleider so gut gefielen. Selbstverständ-.lich nahm sie aber in erster Linie sechs Paar Strümpfe aus dem großen Strn.npf-lager mit. Frau Annemarie hat sich ielbst und ihren Mann überrascht und das ist ihr .mit wirklich kleinen Ausgaben gelungen. Das Wichtigste darf man nicht vergessen, .wenn man mit den Weihnachtseinkänfen unterwegs ist. Man muß ziu Toni 0 «lag .in die Frühstücksstube am Glavni trg gehen, wo neben Oslags Humor stets eine frische Auswahl an Delikatessen, Aufschnitt und Schinken, Sardinen, Salami und Brötchen zu finden ist. Beim Diplom-Optiker P e t e l n in der Gosposka ulica 5 bekommen Sie die berühmten „Zeiß-Punktal-Brillen". Gutes .Sehen ist das schönste Geschenk, das Sie Ihren Eltern oder Verwandten mit wenig Geld verschaffen können. Die Firma Peteln veranstaltet auch bis zu den Weihnachtsfeiertagen einen Lager-Abverkauf in Gvld-und Silberwaren zu tiefst herabgesetzten /Preisen trotz dem ständigen Ansteigen der Goldpreise. Damit soll faktisch eine besondere Gelegenheit geboten werden, alle ^Geschenke günstig und billig zu kaufen. Hier soll auch auf das große Lager an preiI.ver-ten Uhren und Schmuckgegenständen hin-gewissen werden. Ein schöneres Weihnachtsgeschenk als ein Buch gibt es aber nicht. Die Buchhandlung H e i n z in der Gosposka ulica hat ihr Lager für die Weihnachtszeit mit den neuesten Erscheinungen aufgefüllt und die modernsten Romane und wissenschaftlichen Werke liegen vor. Die Auswahl an billigen und wohlfeilen Geschenkwerken ist so groß, daß man für jede Geschmacksrichtung, für jung und alt leicht das Richtige finden kann. Pelze sind heute nicht mehr unerschwinglich. Bei G r ä n i tz hu der Gosposka ulica bekommt man Prachtstücke zu sehr günstigen Wirtschaftliche Rundschau internationaler Geflügelmarkt Leider haben sich die Hoffnungen, die man sich bei Beginn der Woche machte, nicht als richtig gezeigt. Die Nachfrage ist allgemein genug schwach und zeigt bisher noch wenig Lust zu einer Besserung. Der Zustand ist abnormal, wird sich aber bestimmt im Laufe der Weihnachtswoche bessern, wie man allgemein rechnet. Jedenfalls sind die Zufuhren auf den Auslandsmärkten in dieser Hoffnung heute schon ziemlich beträchtlich, um dem erwarteten Ansturm nachzu-kommen. Italien zeigt sich bei starker Konkurrenz nicht sehr kauflustig. Die Nachfrage ist dort zurückgegangen und die Preise schwan len in unangenehmer Weise. Zwar bezahlt man in Milano derzeit Lire 5.50 bis 6, das Geschäft entwickelt sich aber weitaus nicht in der wünschenswerten Weise. Aehnlich ist die Lage auch in B e r l i n. Dort sind die Zufuhren in der vergangenen Woche stärker gewesen, als es gut war. Polen ist wieder stärker ausgetreten, vitch jugoslawische Ware kommt stärker auf. den Markt. Die Notierungen sind schwankend mit sehr unsicherer Tendenz, so daß eine Prognose noch nicht gestellt werden kann. Berlin zahlte in der vergangenen Woche noch immer Mark 0.65 und 0.68 vro Pfund für Lebendgeflügel und 0.80 bis 0 85 Dir geschlachtetes Geflügel, doch wurde gegen! Ende der Woche eine Abschwächung beobach-; tet, über deren Intensität man besorgt ist. ] In der Schweiz sind die Notierungen noch immer etwas stabiler. Man kauft zum Preise von Fr. 1.75 bis 1.80 schöne Ware. In der vergangenen Woche konnte ziemlich viel jugoslawische Ware abgesetzt' werden u. es dürfte auch möglich sein, den Absatz in der Weihnachtswoche zu halten. Die Schwei zer Preise geben Anlaß zur Hoffnung- daß eine Besserung auch auf den übr:gen Märkten in der nächsten Woche Eintritt. Die Zufuhren auf den h e i m i s ch e n Märkten sind ausreichend, obwohl sie unter anderen Umständen zu gering wären, doch ist der Markt unter dem Eindrücke der schwankenden Preise etwas zurückhaltend ge worden. Aus Bosnien kommt die Nachricht, daß dort Zwangsverkäufe seitens der Bauern zum Preise von Din. 6— pro Paar Hühner erfolgen. Leider sind die Bauern in vielen Gegenden gezwungen, ihre Hühner zu lächerlich billigen Preisen abzugeben, weil sie jetzt Weihnachtseinkäufe machen wollen und vielfach das notwendige Bargeld hiezu fehlt. Die Lage am T r u t h ü h n e r m a r k-t e ist katastrophal. London ist bereit, Ware aufzunehmen, doch bezahlt man' dort nicht mehr als 9 Penny pro Pfund, ein Preis, der um einen halben Penny tiefer steht, als er zu einer Zeit war, da das Pfund noch seine Stabilität besaß. Die daraus resultierenden Verluste, besonders für die jugoslawischen Exporteure sind außerordentlich groß, abgesehen davon, daß heute schon eine Ausfuhr von Truthühnern nach England nicht mehr in Frage kommt, so daß faktisch gar keine Regreßmöglichkeit besteht. ' Der ch e i m i s ch e Platz ist darum übermäßig stark beschickt, ohne auch nur die notwendige Aufnahmemöglichkeit zu besitzen. Die Preise schwanken daher auch sehr, wenn sie augenblicklich auch noch mit etwa 9 bis 10 Din. - pro Kilogramm angenommen werden. In der nächsten Zeit dürfte man mit einer stärkeren Beschickung der Märkte im Draubanat mit Truthühnern rechnen können, wie wahrscheinlich auch die übrigen Märkte außerhalb der Zuchtgeaenden für Truthühner stärker mit dieser Ware versehen werden dürften. Die Ziele des Gpattasfen Verbandes Wie berichtet, fand Dienstag in Zagreb die Gründungsversammlung des Verbandes, der jugoslawischen Städtischen' Sparkassen statt., Nun veröffentlicht die provisorische Verbandsleitung eine Mitteilung über die Ziele des neuen Verbandes. Die Berbands-leitung — heißt es in der Verlautbarung — werde bestrebt sein, alle Kommunalgeldanstalten, die dem neuen Verbände noch nicht beigetreten sind, zum Beitritt zu bewegen, da gerade jetzt mehr denn je ein einheitliches Vorgehen dieser Anstalten geboten sei. Gerade jetzt inmitten der Wirtschaftskrise, harren der Kommunalsparkassen große Aufgaben. Sie müssen unter größtmöglichsten Garantien das Volkskapital konzentrieren und es wieder dem Volke zugänglich machen. Der Verband und seine Mitglieder werden deshal eine großzügige Werbetätigkeit für die Nützlichkeit des Sparrens entfalten und bestrebt sein, alle Städte und größere Gemeinden, in denen solche Geldanstalten noch nicht bestehen, zur Gründung zu bewegen. Außerdem wird der Verband bestrebt sein, die Erbringung eines einheitlichen Gesetzes über die Sparkassen zu erwirken, um zu ermöglichen, daß gerade diese altruistischen Geldanstalten Hauptsammelstellen des Volks käpitals werden. Der Verband hofft, auch auf die Höhe des Zinsfußes günstig einwirken zu können, um so die Gemeinziele seiner Mitglieder zu fördern. Auch der Präsident der Beograder Ge-meindesparkasse und ehemalige Generaldirektor der Nationalbank Dragoljub N o-v a k o v i č gab Pressevertretern eine Erklärung über die Wichtigkeit des neügegrün-deten Verbandes. Er betonte, der Verband habe wichtige organisatorische und propagan Preisen. Für die Dame ist ein Fellmantel ein Präsent, das dankbar angenommen wlrd. Ebenso aber auch eine der schicken Pelzjacken, die man jetzt soviel trägt. Schöne Geschenke sind auch Nerbrämungeselle, die in allen Qualitäten und Arten lagernd sind und als Beigabe für Dame und Herr sehr begehrt sind. bistische Dienste zu leisten und auch regulativ zu wirren. Man werde bestrebt sein dafür zu sorgen, die Kommunalanstalten von allen Geschäften zurückzuhalten, die das Vertrauen des sparenden Publikums beeinträchtigen könnten. Deshalb werde der Verand ganz neue, von dem schon länger bestehenden Verbände der privaten Geldinstitute gänzlich verschiedene Wege gehen, und deshalb sei eine Zusammenarbeit zwischen diesen zweierlei Geldinstituten, deren Aufgaben und Methoden grundverschieden sind, nicht möglich. Er hoffe, der Verband werde seine Aufgabe, das Durchdringen der wahren Sparkassenideologie, erfolgreich verwirklichen können. Mflderuna der jugoslawischen Holz rite In den Räumen der Beograder Jndustrie-kammer fand Dienstag eine Konferenz von Vertretern der Interessenten an der Forstindustrie statt. Das Draubanat vertraten die Abgeordneten Ing. Pahernik und M o-horte sowie Ing. Lenarčič für den Jndustrieverband Bor allem wurde die Lage, in der sich gegenwärtig die >ugoslawische Holzindustrie befindet, eingehend besprochen. Hiebei kam die Ansicht zum Ausdruck, daß es unbedingt nötig sei, zwecks Regelung des inländischen Absatzes ein Holzkartell zu gründen. Auch die Frage der direkten Belieferung von Frankreich und Algier bezw. die Aufteilung des zugestandenen Kontingents nach die sen Ländern auf die einzelnen Banate wurde eingehend erörtert. Eingehende Beratungen in dieser Richtung werden bereits in der nächsten Woche ausgenommen werden. Damit im Zusammenhang lädt das Forst-und Bergbauministerium die Firmen, die Holz nach Frankreich und Algier exportieren, ein, ihm die Daten über die seit dem Jahre 1925 dorthin gelieferten Holzmengen anzugeben, wobei mitzuteilen ist, mit welchen Transportmitteln die Ware abgefertigt wurde. . X Heu- und Strohmarkt. Maribor, 16. Dezember. Tie Zufuhren beliefen sich auf 6 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Heu wurde zu 70—85 und Stroh zu 60— 65 Dinar per 100 Kilogramm gehandelt. X Plenarsitzung der Handelskammer. Die Handels-, Gewerbe- und Jndustriekammer in Ljubljana hält S a m s t a g, den 19. d. um 9 Uhr in ihren Räumen eine Plenarsitzung ab, in welcher laufende Angelegenheiten zur Sprache gelangen werden. Insbesondere handelt es- sich um die Herabsetzung der öffentlichen Abgaben für die Kleingewerbetreibenden und um die Konferenz der Wirtschaftskammern in Ljubljana. X Eine begrüßenswerte Aktion. Dem Beispiele einiger anderer Staaten folgend, hat sich auch der Jugoslawische Berg- und Hüttenwerksverband zu energischen Schritten entschlossen, die znm Schutze der heimischen #Wirtschaft ergriffen werden müssen. Es handelt sich nämlich darum, Jugoslawien, das doch über genügende Kohlenlager verfügt, vom Ausland gänzlich unabhängig zu machen. In den letzten Jahren wurden nämlich gegen 200 Millionen Tonnen ausländischer Kohle eingeführt. Es ist wahr, daß für gewisse Zwecke hochwertige Schwarzkohle verwendet werden muß, die in unserem Staate bisher nur in sehr geringen Mengen gefördert wird. Es werden jedoch große Partien ausländischer Braunkohle importiert, was doch gänzlich unnötig ist. Mit Rücksicht auf die schwere Lage, in welcher sich unsere Kohlenindustrie befindet, die die Förderung immer mehr einschränken mutz, wird der Verband eine Aktion einleiten, um die Einfuhr ausländischer Kohle auf jene Quantitäten herabzuschrauben, die wirklich nicht daheim beschafft werden können. X Einlüsungspreise für alte Silbermünzen. Wie bereits gemeldet, löst die Nationalbank in ihren Filialen altes Silbergeld ein, um es für die Prägung der neuen Silberstücke zu 10 und 20 Dinar zu verwenden. Der Einlösungspreis richtet sich nach dem Feingehalt des Silbers zu dem durchschnittlichen Tagespreis für Silber. Bis auf weiteres wurden folgende Einlösnngspreise festgesetzt: serbische Silberstücke zu 1 Dinar 2.25, zu 2 Dinar 4.50 und zu 5 Dinar 12, österreichisch-ungarische Silberstücke zu 1 Krone 2.25, zu 2 Kronen 4.50 und zu 5 Kronen 11.60, Gulden 5.50 und Maria* Theresien-Taler zu 12.50 Dinar per Stück. X Der Index der Großhandelspreise. Der Gesamtindex der Großhandelspreise ist im November auf 68.1 gefallen, von 69.5 im Vormonat und 79.2 im November 1930. Die einzelnen Indizes stellten sich nach dem Ausweis der Nationalbank folgend: Pflanzenerzeugnisse 70.9 (71.1, 71.4), Bieherzeugnisse 63.6 (66.1, 95.1), Mineralerzeugnisf' 73.4 (73.7, 87.4), Jndustrieerzeugnisse 68.7 (69.3, 74.8). Während der Inder für die Ausfuhrwaren vom Oktober auf den November d. I. von 68.5 auf 68.2 gefallen ist, ist der für Einfuhrwaren von 66.2 auf 66.5 gestiegen. Der Index für Vieherzeugnisse ist in einem Monat um 2.5 Punkte gefallen. Nadlo Donnerstag, 17. Dezember. Ljubljana 12.15 und 13: R eprod" zierte Musik. — 20.30: Populäres Konzert — 22: Violonkonzert. — B e o g r a d 20: Nationallieder. — Wien 17: Berühmte Künstler. — 18.50: Volkstümliches Drehe* sterkonzert. — 20.30: Europäisches Konzert. — 22.15: Tanzmusik. — Mühlacke,1 20.05: Orchesterkonzert. — 22.50: Russische Musik. — Toulouse 19.45: Opernarie" — 20.45: Wiener Orchester. 22.30: Kleb fische Musik. — 0.30: Symphonieorchester- — 0.45: Opernabend. — Bukarest Gefan'gskonzert. — 21.15: Kammermusik- — R o m 21: Instrumentalkonzert. — 22-Bunter Abend. — L a n g e n b e rg 20.3 Populäres Konzert. — Bis 24: Nacht:""!"' — Prag 19.20: Unterhaltungsmusik. Mailand 20.35: Opernabend. _ 93 d a p e st 19.30: Ungarische Volkslieder. Danach Salonkapelle. — 33$ a r s d) a h 20.15: Belgisck-e Musik. — 23.05: Tanz moderne Musik. — Daventry 26- lsik-Jntermezzo. — 23.45: Tanzmusik- ■» ♦ <«• Lokale C Mittwoch, den 16. Dezember Zigeuner vor (Stricht Vor dem Dreiersenat des Kreisgerichtes standen heute sieben Zigeuner, mit einer Ausnahme alle aus der weitverzweigten Fa milie B a r a n j a, die sich wegen Einbruches, Vergewaltigung und Beschießung von Gendarmen zu verantworten hatten. Es sind dies der 28jährige Adolf, der 19jäH't= ge Janos, der 19jährige Josef der 22jäh-tige Stefan, der 19jährige Josef II und der 87jährige Josef III B a r a n j a und der 83jährige Johann Horvat. Alle sieben befinden sich schon drei Monate in Untersuchungshaft. t In Gemeinschaft mit den Zigeunern p>o-ser K o k o 8 und Michael Šarkezi faßten die Angeklagten, die im sogenannten „Starešinski gozd" diesseits der Drau Bet Vurperg hausten, am 9. September den P an, einen nächtlichen Streifzug nach Vur Berg zu unternehmet und dort der Gastwirtin Maria Klemenčič einen Besuch abzustatten, um sich hiebei verschiedene Waren anzueignen. Die Bande bewaffnete sich mit Gewehren und Revolvern und kam unbemerkt über die Drau. Sie schlich sich dann zum Gasthaus und brach in den Keller ein k>ier fiel den Zigeunern eine Beute von 150 Flaschen Bier, 25 Liter Mermuth und 10 Liter Wein im Gesamtwerte von 1765 Dinar in die Hände. Am Einbruch beteiligten sich nicht alle Zigeuner, sondern nur ein Teil, während die übrigen vor dem Gasthause Wache standen- Nach der Tat schleppte die Bande die Beute in ihr Lager im Walde. Tagsdarauf hatte die Besitzerin Maria Drevenšek am Rande des Waldes zu tun. Plötzlich tauchten die angeklagten Zigeuner vor ihr auf, ergriffen die Frau und schleppten sie ins Walbijtncre. Dort wurde sie mißhandelt und schließlich von sechs Zigeunern vergewaltigt. Die Bande hielt die Frau mehrere Stunden lang im Walde gefangen, wahrscheinlich um ein Alibi nachzuweisen. Erst nachmittags gelang es der gemarterten Frau, den Missetätern zu entkommen. Sie benachrichtigte die Gendarmerie in Nova vas, die sich auf die Verfolgung der Bande machte. Als die aus den Gendarmen Franz L o n čar, Ignaz Fröhlich, Martin U b (Salut und Anton S a k o v ič bestehende Patrouille im Walde auf das Zigeunerlager stieß, wurde sie mit Gewehr- nnd Revolverschüssen empfangen. Nach kurzem Kampf wurden jedoch die renitenten Zigeuner überwältigt und unschädlich gemacht. Während des Kampfes gelang es einigen Mitgliedern der Bande, im Dickicht zu entkommen. Bei der Untersuchung des Lagers wurde eine Anzahl von Schießwaffen beschlagnahmt. Die Angeklagten geben, zwar zu, daß sich in ihrer Nähe Schießwaffen befunden ^ hätten, erklären jedoch, dieselben seien Eigentum der entkommenen Zigeuner gewesen. Diese Ausrede ist jedoch nicht stichhaltig da der Tatbestand von der Gendarmeriepatrouille genau festgestellt wurde. Den Vorsitz führte Landesgev'.chtsrat Zemljič, Votanten waren die Kreisgerichtsrichter Dr. O e m e r und K o l s e!. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Doktor Z o r j a n, während Verteidiger die Rechts anwälte Dr. R a p o c, Dr. R e i s m an und Dr. Rosina waren. Im Saale waren auch einige Zigeunerinnen anwesend, die dem Verlaut der Verhandlung mit größter Spannung folgten. Die Verhandlung dauert noch an. Goethe, veranstaltet die Mariborer Volksuniversität Freitag, den 18. d. um 20 Uhr eine Gedenkfeier, in deren Rahmen der Germanist der Ljubljanaer Universität Dr. Kelemina über den Einfluß Goethes auf die jugoslawische Literatur sprechen wird. m. Eisgefährdung des Kraftwerkes in Fata. Dienstag in den frühen Morgenstunden begann die Drau wegen der zunehmenden Kälte sehr viel Eis zu führen. Die Eisschollen füllten die Turbinenkammern des Kraftwerkes, sodaß kein Wasser durch die Turbinen fließen konnte. Infolgedessen mußte der Betrieb eingestellt werden. Erst nach mühsamer Entfernung der Eisschollen und der zertrümmerten Eisstücke konnte der Betrieb gegen Mittag wieder voll aufgenom men werden. Die kritische Zeit für Betriebsstörungen des Kraftwerkes tritt ein, wenn sich im Staugebiet noch keine Eisdecke gebildet hat, welches das von Kärnten in der Drau abwärtsschwimmende Treibeis aufhält. Sobald sich eine Eisdecke über dem Fluß bildet, ist eine Gefährdung des Elektrizitätswerkes durch Eisgang nahezu ausgeschlossen. lehöne welBe ZiUme fit1« nicht vor» ;iiu, Ihnen meine grüßte Anerkennung und vollste Zu-nebenbeit über die „Chlorodont «Zahnpaste 3U übermitteln. Ich gebrauche „Chlorodont" schon seit Jahren und werde ob meiner schönen weiten ftfibne oft beneidet, die ich legten Endes nur durcy den mgUcyenH>ebrauch Ihrer „Chlorodont» Zahnpaste" erreicht habe." C. Reichest. Sch... Man verlange nur die ech'.e CHlorod ont»Zaknpaste, Tube Dm. 8,— und Din. 13.—. und weise jeden Ersatz dafür zurück. Unsere echte Koiiner Zichorie I AdlchiedekonzeN Seo S orian Der hiesige Männergesangverein Hat oas zu Ehren seines aus Maribor scheidenden langjährigen und verdienten Mitgliedes H. Leo F l o r i a n zu veranstaltendö Kammer konzert, welches ursprünglich für 2. Jänner anberaumt war, mit Rücksicht auf die an dem geplanten Datum stattfindenden anderweitigen Unterhaltungen endgiltig auf D i e n s t a g, den ü. Jänner verschoben. Wie wir bereits berichteten, findet der A-oend im Saale der „Zadružna gospodarska banka" statt und empfiehlt sich daher angesichts der dort bestehenden Raumbeschränkung einerseits und des bereits allgemein herrschenden lebhaften Interesses anderseits, die vorzeitige Sicherung der Plätze bei I. Höfer, Musikalienhandlung, Ulica 10. oktobra. Wir beschränken uns heute nur noch auf die Mitteilung, daß es der Leitung des Vereines gelungen ist, außer den bereits genannten auch noch Fräulein Marion C l a-r i c c i zur freundlichen Mitwirkung zu gewinnen, die prächtige Mezzosopranistin, deren stimmliche und musikalische Qualitäten bei Presse und. Publikum stets aufrichtigen Enthusiasmus erweckten. gebürdet, die ihnen sonst erspart bliebe. Die gegenwärtige Art und Weise der Zollkontrolle würde in Fällen beibehalten werden können, wo bei gründlicher Untersuchung der Automobile an der Grenze zollpflichtige Waren vorgefunden werden, und dies aus dem Grunde, weil vorderhand für die Hauptzollstation an der Grenze noch keine Räume vorhanden find. Unsere Zollbehörde mürbe also dem internationalen Automobilverkehr und den Zollorganen selbst einen guten Dienst erweisen, wenn sie aus die bisherige Automobilkontrolle zurückkehren und die gegen vär-tige Art der Kontrolle in St. Jlj nur für den Fall beibehalten würde, daß etwas Zollprlichtes im Auto vorgefunden wird. Die UtitomobllfontroTle an der G.acttsgrenze Unsere Automobilisten führen Klage darüber, daß an der Staatsgrenze bei Št. Jlj seit einiger Zeit die Automobilkontrvlle wieder in der Weise geübt wird, wie sie in der ersten Zeit nach dem Umsturz übl.ch war. Ein aus Qesterreich kommendes Auto wird nicht mehr an der Grenze kontrolliert, wie dies schon seit vielen Jahren geschah, sondern in Št. Jlj am Bahnhof, der fast zwei Kilometer von der Grenze entfernt ist. An der Grenze muß das Auto ein Zollorgan aufnehmen und nach Št. Jlj mitführen. Wenn aber das Auto vollbesetzt ist, bleibt nichts anderes übrig, als einen der Passagiere an der Grenze zurückzülassen, bis das Auto den Zollbeamten von Št. Jlj an die Grenze zurückgebracht hat. Im Falle aber, daß genügend Platz vorhanden ist, hat der Zollbeamte den Weg von Št. Jlj zur Grenze du Fuß zurückzulegen. Auf diese Weise entstehen nicht nur für sian internationalen Automobilverkehr unnotwendige Hemmnisse, sondern auch den Zollorganen wird hiedurch eine Arbeit auf- m. Die nächste Nummer der „Maribor« Zeitung" erscheint wegen des morgigen Staatsseiertages erst Freitag nachmittags zur üblichen Stunde. m. Vermählung. In der bischöflichen Privatkapelle zu Triest wurde heute der Grotz-kaufmann Herr Albert Maximilian S t i-g e r aus Slov. Bistrica mit Frl. Sidonie A i d i n y a n, der Tochter des Herrn Pascal Aidinyan aus Triest, getraut. Dem neu-vermählten Paar unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Neuerliche Ehrung unseres Feuerwehr-yauptmannes. Unser verdienstvolle Feuerwehrhauptmann Herr Hans Voller wurde zum Ehrenmitglied des Verbandes österreichischer Werksfeuerwehren ernannt. m. Auszeichnungen. Mit der silbernen Medaille für Zivilverdienste wurden von 6. M. dem König die Brandmeister ^ der Freiwilligen Feuerwehr in Maribor Heinrich Egger und Martin Ertl sowie Rottführer Stefan Šurkalovič ausgezeichnet. Wir gratulieren! m. Aus dem Polizeidienste. In den dau ernden Ruhestand wurde der Inspektor der Sicherheitswache Herr Ivan fit a l i versetzt. m. Aus dem Bahndienste. Der langjährige Verkehrsbeamte am hiesigen Hauptbahnhof Herr Franz Sedej wurde zum Stationsvorstand in Velenje ernannt. Der Genannte, der sich in hiesigen Bekannten« und Freundeskreise großer Wertschätzung erfreute, verläßt dieser Tage unsere Stadt. m. Goethe-Feier der Volksuniversität. Anläßlich des hundertsten Todestages des großen deutschen Dichters. Wolfgang von m. Einen geselligen Abend veranstaltet Samstag, den 19. d. um 20 Uhr im kleinen Saal des Narodni dom" der Verein der Privat- und autonomen Angestellten. Für diverse Unterhaltungen ist bestens vorgesorgt. Eintritt frei. m. Die Festakademie der Schüler des ! Realgymnasiums, die morgen, Donnerstag, ' anläßlich des Geburtstages S. M. des Königs um 17 Uhr im großen Kasinosaale statt findet, verspricht einen auserlesenen Kunstgenuß. Unsere Musikfreunde mögen also diese günstige Gelegenheit nicht unbe iützt vorübergehen lasse. Da der Reingewinn für arme -Schüler bestimmt ist, darf man erwarten, daß unsere Oeffenttichkeit dem Rufe unserer Jugend recht zahlreich folgen wird. m. Trainer Ulaga spricht. Der einzige heimische Absolvent der Hochschule für Leibesübungen in Berlin Trainer Drago Ulaga wird sich Freitag, den 18. d. M. mit einem Vortrag über die Körperpflege mit Rücksicht auf die sportliche Betätigung der hiesigen Sportgemeinde vorstellen. Der Vortrag, der im Saal der „Zadružna gospodarska banka" stattfindet, ist um Halb 19 Uhr für Frauen und um halb 21 Uhr für Männer bestimmt. m. Einige sorgenfreie Stunden wenigstens zu Weihnachten sind jedermanns Wunsch. Erhört daher die Weihnachsbitte der kinderreichen Familie eines mittellosen Invaliden, der außerhalb der Stadt wohnt und daher von der städtischen Nothilfsaktion ausgeschlossen ist! Kleinere Spenden in un-verderblichen Lebensmitteln und Geld für diese bedauernswerte, wirklich Unterstützung^ würdige notleidende Familie nimmt die Redaktion der „Mariborer Zeitung" ent gegen. m. Nächtliche Schrankknacker. Nach län gerem Stillstand sind heute nachts wieder dunkle Elemente in Aktion getreten. Ihr Ziel war der Geldschrank der hiesigen Fi-lialniederlassung der Textil-Aktiengesell-gesellschaft „Kokra" in Kranj, die bekanntlich ihre Geschäftsräume in der Krekova ulica 14 besitzt. Die Täter öffneten mittels Nachschlüssels das Haustor und gelangten dann gewaltsam in die Geschäftsräume der Firma. Mit Hilfe fachmännischer Werkzeuge bohrten sie sodann den großen Geld schrank an, entfernten die Schlösser und hoben die Panzerverschläge aus. Zum Glück befanden sich zur kritischen Zeit nicht ganz 3000 Dinar darin sowie eine Kassette mit mehreren Einlagebüchern. Mit dieser Beute machten sich die Täter sofort aus dem Staub. Die heute früh verständigte Pob'ze leitete sofort ihre Erhebungen ein und konnte auf Grund der daktyloskopischen An nahmen bereits feststellen, daß die Täter mit ! Handschuhen am Werke waren m. Eine eintägige Ausstellung von Win. terblumen veranstaltet morgen, Donnerstag, am Geburtstag S. M. des Königs, die Kunstgärtnerei D L a m o n j a in der •Čopova ulica. Der Eintritt beträgt kaum 2 Dinar (Studenten zahlen 1 Dinar). Da der Erlös der Ausstellung wohltätigen Zwecken zufließt, werden unsere Blumen-freunde eingeladen, die Blumenausstellung zahlreich zu besuchen. m. Der Kampf gegen die Teuerung. Bei der letzten Massenprotestkundgebung wurde auch gegen die hohen Mietzinse für die Lokale der Kaufleute. Gewerbetreibenden u. Gastwirte energisch Stellung genommen u. ein diesbezüglicher Antrag in die Resolution ausgenommen. In letzter Zeit werden für Lokale derart horrende Summen verlangt, daß das Gedeihen jedes noch so eingeschränkten Betriebes in Frage gestellt wird. m. Das städtische Bad bleibt wegen des Feiertages am 17. d. den ganzen Tag über geschlossen. m. Wetterbericht vom 16. Dezember 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 4, Barometerstand 742, Temperatur — 3, Windrichtung WO-, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. m. Spende. Für die kinderreiche Familie des armen Invaliden spendete Fr. Sonja H. aus Wien 100 Dinar und „Ungenannt" eine Schachtel Käse. Herzlichsten Dank! * Cafä „Astoria". Morgen, Donnerstag, Nachmittagskonzert der Künstlerkapelle Prof. Kubiöek. * Donnerstag Kabarettabend in der Be» lika kavarna. Weihnachtsprogramm. * Mittwoch, den 16. d. Hasen- und Wurstschmaus im Gasthaus Planinc, Dravska 13. * Laßt uns heimische Ware kaufen! Jeder mann ist verpflichtet, die heimische Industrie zu unterstützen und heimische Ware zu kaufen. Dieser Satz wird in allen Staaten der Welt wiederholt und es. ist auch unsere Pflicht, nur heimische Ware zu kaufen. Besonders jetzt vor Weihnachten kommt die allgemeine starke Bewegung zur Unterstützung der heimischen Industrie zum Vorschein, da es nur auf diese Weise möglich ist, der Krise vorzubeugen. Die bekannte heimische Fabrik „Tivar odijela" hat ihre Preise trotz der vorzüglichen Qualität herabgesetzt und somit allen Eltern ermöglicht, ihren Kindern durch das praktischeste Weihnachtsgeschenk — durch einen „Tivar-Anzug" — Freude zu bereiten. * Das Gemeinde-Glühlampenmonopol ist aufgehoben worden. Sie können nunmehr ihren Bedarf dort decken, wo es ihnen beliebt. Dauerhafte Glühlampen bekommen sie bei der Firma Jos. Wipplinger, Mari-ooßqa obqi aoßqi oaoßqi alZaolqoaug achjum bor, Jurčičeva ulica. * Leibesverstopsung, abnormale Zersetzung und Fäulnis im Darm, vermehrter Säuregehalt des Magensaftes vergehen bei Gebrauch des natürlichen „Franz-Joses"-Bitlerwasters. Aerzlliche Berichte aus Krankenhäusern bezeugen, daß das Franz-Foses-Wasser besonders von Magen-, Darm- Nieren-, Leber- und Gallenkranken gern genommen wird weil es frei von unangenehmen Empfindungen prompt abführt. Aus Eelle c. Sitzung des Stadtgemeinderates. Die nächste Sitzung des städtischen Gevleinderates findet Dienstag, den 29. d. um 18 Uhr im Sitzungssaals des Stadtmagistrates statt. c. Der goldene Sonntag. Am letzten Sonntag vor den Weihnachtsfeiertagen, 8. i. am 20. Dezember, werden die Geschäfte in her Stadt nur von halb 8 Uhr früh bis 13 Uhr geöffnet fein. c. Noch ein Opfer der Autobuskatastrophe. Montag wurde ins Allgemeine Krankenhaus die 21jährige Marie T o m Ze aus Sv. Pavel pri Preboldu überführt, die bei der Autobuskatastrophe dem Anscheine nach ohne Schaden davongekommen war und sich nach Hause begeben hatte. Zu Hause verschlechterte sich ihr Zustand von Tag zu Tag. Als man schließlich einen Arzt holte, mußte dieser einen schweren Nervenchok und eine Gehirnerschütterung feststellen. Ihr Zustand ist sehr ernst. c. Stacheldrähte an öffentlichen Wegen. Trotz des Verbotes der Umgebungsgemeinde, Gärten, Wiesen und andere Parzellen, die an öffentliche Wege grenzen mit Stacheldrähten einzusäumen, haben nur die wenigsten Besitzer diese Drähte entfernt. Das Gemeindeamt fordert alle Besitzer auf, Stacheldrähte von öffentlichen Wegen unverzüglich zu entfernen, da sie sonst mit Strafen Vorgehen müßte. c. Aufmertsammachung an Hausbesitzer. Der Stadtmagistrat fordert alle Hausbesitzer und ihre Stellvertreter (Hausadministrato-ren) sowie alle Hausbesorger auf, vor Eintritt der Kälte im eigenen- Interesse all Garten- und Hofwasserleitungen ■ zu ent leeren und sie dadurch.vor Frostschaden zu bewahren. Bei den Hauswasserleitungen ist aus dem gleichen Grunde zu achten, daß Fenster, Oberlichte usw. in Gängen, Aborten und Kellern gut vermocht sind. Die Nischen für die Wassermesser müssen immer rein gehalten werden. c. Gemäldeausstellung. In der Zeit vom 17. bis 24. Dezember wird im Nepräsenta-tionssaale- der Stadtsparkasse eine Gemäldeausstellung des akademischen. Malers Miroslav Modic aus Celje stattfinden. Zur Ausstellung gelangen etwa 50 Oelgemälde, Pastelle, Aquarelle und graphische Arbeiten. c. Die neue Wasserleitungsordnung. In der Voranschlagssitzung des Stadtgemein-deates am 27. November wurde die neue Wasserleitungsordnung für die Stadt Celje genehmigt. Die Wasserleitungsordnung liegt in der Zeit vom 15. bis 29. d. während der gewöhnlichen Amtsstunden in der technischen Abteilung des Stadtmagistrats (zweiter Stock des neuen Hoftraktes) zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Allfällige Einwände gegen die neue Wasserleitungsordnung können während dieser Zeit bei der Banalverwal-tung in Ljubljana eingereicht werden. c. Im Stadtkiny wird bis einschließlich Donnerstag der lOOpxozentige Tonfilm „Das Kap der Verlorenen" mit Fritz Kortner, Konrad Veidt,. Heinrich George, und Tala Pirelli gezeigt. c. Der Jmkerverein von Celje und Umgebung hält Sonntag, den 20. d. um 15 Uhr im Gemeindesaale in Breg seine ordentliche Jahreshauptversammlung ab. c. Das städtische Dampf- und Wannenbad wird vom Montag, den 21. d. bis einschließlich Donnerstag, den 21. d. den ganzen Tag geöffnet sein. Kino Burg Ton-Kino. Bis einschließlich Freitag der herrliche Sprech- und Tonfilm „Der Sänger von Sevilla" mit dem Frauenlieb-ing R a m. o n Nova r r o in der Haupt olle. „Der Sänger von Sevilla" gilt als der beste R a m o n N o v a r r o - F i l m. Union Ton-Kino. Freitag unwiderruflich der letzte Tag „Liebeskommando". Die herrliche Militäroperette mit Gustav Fröh l i ch und Dolly Haas in den Haupt rollen. Radio Freitag, den 18. Dezember. Ljubljana 12.15 und 13: Reproduzierte Musik. — 17.30: Salonquintett. — 20.30: Populäres Konzert. — Beograd 20: Symphoniekonzert. — 21.10: Opernarien. — 21.40: Orchesterkonzert. — 22.30: Jazz. — Wien 19.40: Wiener Schrammeln. 21.25: Zweites Novitätenkonzert. — 22.30-Tanzmusik. — Mühlacker 22.40: Orche- sterkonzert. — T o u l o u s c 20: Opernmusik. — 21.30: Symphonieorchester. — 23.45: Klassische Musik. —B «tatest 20: Bio-linsolo. — 20.45: Klavierkonzert. — 21.15: Flötensolo. — R o m 21: „Walzertraum". — L a n g e n b e r g 21: Bunter Abend. — 23.15: Konzertübertragung aus Düsseldorf. — P rag 21: Kammermusik. — 22,20: Zeitgenössische Musik. — Mailand 20.45: Opernabend. — 22.15: Kammermusik. — Budapest 19.15: Das Liederbuch eines ungarischen Studenten. — 20.40: Eine Stun de leichte Musik. Danach: Salonkapelle. ~ W a r s ch a u 20: Musikalische Plauderei. — 20.15: Symphoniekonzert. — 23: Jazzband. — Daventry 21.20: Klassische Musik. — 23.05: Orchestermusik. — 23: Moderne und Tanzmusik. 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