Nr. 254. Plln»»«l»»<«»«p»tl«: Im «emptoi» >»»zl. si, i>, holbj, st, »l». ssUl b!« Zufttlluna in» H»»» h«l»I. «lr, Vlit dtl Post gan,l st. »l, hallj, st. ? bo. Montag, 6. November. I»stltlon»>tb«,: F«l Nelnt I»l««t» »l» z« < seiln, » »l., ,l»»«c pe» Z«Ue « l», l »«« ßst»«« «vllvcihoul»»« P»l Zeile » l». 1882. Amtlicher Theil. »ll. ^' l- ""b t. Apostolische Maiestät haben mit 3" Uchst" Entschließung vom 24. Oktober d. I. dem AMor an der theologischen Diöcesan.Lehranftalt in "'vach, Ehrendomherrn Dr. Leonhard Klofutar in Utllennunn seine« vieljährigen, sehr verdienstlichen "'"en, da« Ritterkreuz de« Franz-Joseph«Ordens """gnädigst zu verltibn» Heruh«. bat.^" Minister und Leiter des Justizministeriums «e»!" bei dem Kreisgerichte in Görz in dienstlicher Sendung stehenden Bezirlsgerichtsadjuncten in Hai. x Mt «uaust Ialopit zum Gerichtsadjuncten bei ^? lkrei«sscrichte in Görz ernannt, den Bezirksgericht«. «Mncten Otto von Elaricini auf sein Ansuchen !lln»""°"° "^ Gradiska versetzt und den Ausml«' ,j/" Alexander Edlen von Lindemann zum Be. h "»"lchtsabjuncten in Haidenschaft mit Dienstes-^ Wendung bei dem Kreisgerichte in Görz ernannt. V,ke»»t»i«. ^.^" l l. Lanbeezencht Wien «l» Pressgerlcht hat »u< j« b,?«. » l« »»eiten «bsatze in der Stelle von „Vorgestern he.," Krieazzericht" bi« ^von ihm nicht zu «halten" das ^ . "°5 den »z 202 und 310. Nbs. 2, St. V. begründe, b<^" "ach ß 4!)« Vt. P O da» Verbot der Nelterverbreitung ^Druchchrlst «usgesprochen. Nichtamtlicher Theil. stdtnU". Vl°iest2t die Kaiserin haben dem Prä» "llll i. "^ wiener k. k. Polizeidirection zur Velhei. lizmok Unterstühung«werber aus dem Wiener Po-stülwl. .' beren in letzterer Zeit eingebrachten Unter-Cecr,^ gliche auf Allerhöchsten Befehl von dem Niltbi "' Ihrer Msjeftät demselben zur eigenen die K^"s. und Erledigung überlassen worden sind. cass, ""lne von b00 fi. au« Allelhöchstihrer Privat. »>!!^lgeben zu lassen geruht. ' Z»r L«ge. tun^". Norddeutsche allgemeine Zei-lvtllf? °""l neuerding« auf die Rede zurück, mit HläU ^ Majeftüt der Kaiser die Ansprachen der Nldl-^"" der beiden Delegationen zu erwidern ge. ^"' und bemerkt darüber: .Die Worte, mit wel- chen der Monarch die Ansprachen der Präsidenten der beiden Delegationen erwiderte, haben allseitig einen tiefen Eindruck gemacht und werben wohl weit über die Grenzen der Monarchie hinaus mit besonderem Interesse und lebhafter Befriedigung aufgenommen wer-den; denn sie sind diesmal weit über den Rahmen ähnlicher convenlioneller Ncte hinausgegangen und haben in ebenso präciser als klarer Weife die poU-tische Situation der Monarchie gekennzeichnet und in kurzen marcanten Iügen da« Nrbeitsprogramm der Delegationen umschrieben. Nas die erstere betrifft, so werden die Worte, mit welchen Ge. Majestät mit «lel,. hafter Befriedigung" conftatiert, das« die auswärtigen Verhältnisse der Monarchie .durchaus erfreuliche" sind. wobei noch von dem Monarchen ausdrücklich hervor, gehoben wird, dass die .erfolgreiche Pflege freund, schaftlicher Beziehungen zu allen europäischen Mächten im Sinne der Erhaltung und Sicherung des all. gemeinen Frieden» eine wesentliche Nusaabe der Regie, rung bilde", wie eine Friedens« und Freudenbotschaft weit in« Land und weit noch Über dessen Grenzen hinaustönen und oll die ungezählten Millionen Menschen erfreuen und beruhigen, welche ein hohes In» «erefse daran haben, dass der allgemeine Friede unerschüttert aufrechterhalten bleibe." * Nehnlich äußert sich die ..Vt. Petersburger Zeitung". Sie schreibt: „Die jüngste Kundgebung Sr. Majestät des Kaisers in der Osner Hofburg war in der That eine förmliche Thronrede, die alle Beach, lung verdient. wenngleich fie nichts Ueberraschendes oder Neues bietet. In kurzen, markigen, jede Deutelei ausschließenden Worten erklärt der Herrscher, dass die Beziehungen Oesterreichs.Ungarn« zu allen Mächten freundschaftliche sind und das« die Politik seiner Re. gierung in der Sicherung des allgemeinen Friedens besteht. ... Vo konnte die kaiserliche Kundgebung allenthalben den besten Eindruck machen und die Host. nung auf cine Fortdauer de« Friedens nur bekräftigen. Man mus» sich auch sagen, das« die leitenden Factoren schwerlich gerade jeht die Reorganisation der Armee m Nngrlff genommen hätten, wenn sie nicht darüber beruhigt wären, dass die nöthige Zeit dazu vorhanden sei und das« sie krme Störungen zu besorgen brauchen. Selbst unsere oppositionellen Organe gestehen die« zu und versuchen gar nicht zu leugnen, das« ihnen diesmal jeder «nhalt zur Kritik oder zur Schwarz, malerei fehlt." In den Verhandlungen der Delegation». Ausschüsse ist eine kleine Pause eingetreten. Der Heere«au»fchus« der ungarischen Delegation hat bie Fortsetzung seiner Berathungen vertagt. Die Verhand« lung über den Occupationscredit im vereinigten Vierer-Ausschusse soll schon morgen. Dien«tag, beginnen. In den nächsten Tagen wirb eine Reche von Nachwahlen fitr das Abgeordnetenhaus de» Reich«-rathe« stattfinden. Heute, den 6. d. M.. wählt der steirische Släbte.Wahlbezirl I'ibenburg - Nussee einen Abgeordneten an Stelle des zurückgetretenen Freiherrn v. Walterskirchen und zwei Tage darauf am 8. d. V., die Wiener Iosefsstadt einen neuen Vertreter an Stelle de» gleichfalls freiwillig zurückgetretenen Dr. Krona-wetter. Am 9. d. erfolgt die Ersatzwahl eine» . ^funken war. .Ich liebe dich. Frank, und um b'll ».-. ^ sehend bittest — ein Stelldichein — »ch iclft ^! s«währen. aber nur — aus dem Bahnhöfe. fi,l „«». b" Muth. mich mit^ hmen, weit fort von »o„l ° "eme Vtiftenz. die ich deinetwillen breche, "ch °"' 5'H zu laden? Willst du dich vor aller lvill "" Liebe bekennen, so wie ich es thun beni4.;' °"l Ansehen. Achtung, Stellung, Familie ö» <1° "" '5 e» thun will?" lo h,L" Antwort schlos» ich sie in meine Arme, und stunde?°" .^" ^"" Zweikampfe um Waffe und -Welcher Bahnhof? Zu welchem Zuge?" rief ich. Arthur- ^ *"" ""^ ^ "^^ "^" °" '^" A"' i" sckw^"' ""s". zum «ilzug". sprach sie auf fech U".lle. und rasch die Thüre hinter sich schlie. ' "'^°b sie den Riegel vor. him».^eWeile blieb ich wie betäubt stehen. Der ,?°"tzftrahl. der da eingeschlagen, erschütterte mich zu tlef. — «l« ich dann auf die Straße trat. wehte mir e,n warmer, frühlinasbuftender Hauch enl-gegen. Solche Luft hatte ich noch nie geathmet. War denn die Welt vertauscht? Uar denn mein bisheriges Leben gelebt gewesen oder war der jetzt mich empor-hebende VefütMaumel die Offenbarung einer höheren Lebenspotenz? — Nein. e« ,st ^ sH^. war mein nächster Gedanke, e« mus« -twa« dazwischen kommen. Ich verbrachte die Zett. die mich von der Stunde des Stelld.chem« trennte. Me im Fieber. Im mus«te viele stet« von dem ge.o>ssen G^hi durchdrungen, aber von dem Refrain verfolgt: Gz ^us« etwas dazwischen kommen. Am anderen Abend, eine Stunde vor der Ab« fahrt des Lourierzuges. war ich anf dem Südbahn. Hofe. Ein Walhalla von funkelnden Diamantsäulen auf Rosenwolken gebaut, so erschien mir diesmal da« kohlenduftende, spärlich beleuchtete, von Dägern und Dienstmännern belebte Peristil de« genannten Ge. bäudes. Beim Oeffnen der Tasse war ich der erste. .Gin lloupi erster Classe nach Trieft", begehrte ich. Der Beamte schob mir gleichgiltig acht gelbe Kärtchen zu und nannte den PreiL. Ich zahlle mit zitternder Hand. Wie da« alle« so leicht gieng. Mir war. als hätte der Cassier protestieren müssen oder mich etwas lragen... Ich stellte mich nun unter die Einfshrt, »« ble Ersehnte zu erwarten. Jeder nahende W»gl« versekte mein Herz in rasches Pochen. Alle zwei Vlmtten blickte ich auf die Uhr. — Wie. wenn fte nicht lü»e?... „^sMtaro o voll venjsy, b unz o rodni Llsty" auf der anderen Seite; sie sind einander würdig. Statt die aufgereizten Gemüther zu beruhigen und ihr Scherflein zu einem friedlichen Beisammensein beizutragen — wie es doch Aufgabe einer politisch anständigen Presse wäre — suchen vielmehr die genannten Blätter ihren Stolz und ihren Ruhm darin, die gewöhnlichsten Raufhändel, wie sie in jeder großen Stadt alltäglich vorzukommen pflegen, zu großen Staatsaffairen aufzubauschen und — was noch das Schönste bei der Sache ist — für derlei Raufhändel die Leiter des Staates verantwortlich zu machen. Das lnd schon die nationalen Hetzer par oxcolleues; sie ind hüben und drüben in gleich vortrefflichen Exem» ilaren anzutreffen. Unser innigster Wunsch kann elbstoerftändlich nur dahin gehen, dass dieser Cultur-pene« recht bald das Handwerk gelegt werde. Wer letzteres thäte, würde sich ein großes Verdienst um das Vaterland erwerben, ja in Wahrheit gerechten Anspruch auf eine Vürgerkrone haben." Vom Ausland. Nu« Rom wird unterm 3. d.M. gemeldet: Der »Diritto" glaubt, den Gedanken des ganzen römischen Volkes getreu zu interpretieren, wenn er behauptet, dass Se. Majestät Kaiser Franz Josef hier mit freudigen und freundschaftlichen Kundgebungen empfangen weiden würde, ohne dass sich die Stadt in zweiL^ger theile. „Dirilto" drückt neuerlich den Wunsch au«, dass nach Beseitigung der mehr scheinbaren als Wirklichen Schwierigkeiten Rom in Bälde den Kaiser begrüßen fönne. Die „Slampa" consiatiert. dass es sich ülcht um Bedenken handle, nach Rom zu kommen, sondern um eine einfache, durch formelle Schwierig» leiten verursachte Verzögerung. Der preußische Landtag ist nun, wie schon früher angekündigt war, auf den 14. d. M. einberufen. In Nbgeordnetenkrelsen will man alles daran sehen, um die bisherige vielfach beklagte Verschleppung von Wahlplüfungen zu vermeiden, zumal da eme besonders große Anzahl von Nahlprotesten zu erwarten ist. Man will unter allen Umständen verhüten, dass die Ilchr gesammte politische Kampf der deutschen Gegenwart. Beklagen darf sich die bisher in Berlin communaliter herrschende Partei über die Hineinziehung der preußischen Staatslämpfe in ihre Verhältnisse jedenfalls nicht; nach dem bei den Berliner Landtags «Neu« mahlen erfochtenen Siege erklärten die linksliberalen Blätter jenes Nuflösungsproject als durch die Volksstimmung „gerichtet". Die jetzt erfolgte Umdrehung des Spießes haben sie sich somit ganz logischerweise gefallen zu lassen." Der französische Finanzminister Tirard hat dem Ministerrathe die Veränderungen mitgetheilt, die er an der Budgetvorlage für 1883, wie Herr Lion Say sie vorbereitet hatte, zu machen gedenkt. Herr Tirard hält fast gänzlich die Grundzüge des Systemes des Herrn Leon Say aufrecht, sowohl hin« sichtlich der Bestimmung als auch hinsichtlich der Zif« fern der Credite. Die einzige bedeutende Aenderung ist das Aufgeben der finanziellen Convention mit der Orlians.Eisenbahn-Gesellschaft. Herr Leon Say hatte in das Budget der außerordentlichen Einnahmen 488 Millionen für die großen öffentlichen Arbeiten eingestellt. Davon sollten 258 Millionen durch antici-vierte Rückzahlung von Seite der Eisenbahn»Gesell-schuften der vom Staate als Zinsengarantlen geleiste-ten Vorschüsse aufgebracht werden, und zwar 207 Mil« lionen durch die Orlianz.Eisenbahn.Gesellschaft, welche sich die Berechtigung wahrte, um sich diese Summe zu verschaffen, Bons in gleicher Höhe auszugeben. Ein Uebereinlommen in diesem Sinne war zwischen dem Slaate und der Orleans'Eisenbahn»Eesellschaft ab-geschlossen «orden unter dem Vorbehalte der Ratification ourch die Kammern. Auf dieses Uebereinlommen nun verzichtet Herr Tirard, aber er wahrt den Geist des Systemes des Herrn Leon Say. Herr Tirard gedenkt, die fehlenden 258 Millionen sich durch directe Emission von Schahbons zu verschaffen, ohne auf die Vermittlung der E'senbahn.Gesellschaften zurückzugreisen. Diese Schatzboni würden als Sicherheit die eventuellen Rückzahlungen der Eisenbahn ^ Gesellschaften an den Staat haben. Im englischen Unterhause nehmen die animierten Debatten über die Cloturebill ihren Verlauf. Von allen Seiten regnet es Amendemenls. doch ist es bisher der Regierung glücklich gelungen, den S»urm ab» zuschlagen und alle Anträge, mit Ausnahme eines einzigen, zu Fall zu bringen. Gs war dies das Amen« dement Sioreys, welches von Gladstone unterstützt wurde. E« besagt, dass der Schluss der Debatte nur beantragt werden darf, wenn nach der Ansicht des Sprechers der vo, liegende Gegenstand genugsam erör« tert worden ist. Nalürlich ist es nun die Taktik der Conservatlven, die Berechtigung des Sprechers zu die« sem Antrage emzuichränlen, um die Ausführung der ganzen Bill möglichst zu hintertreiben. Am 2. d. M. >st auch die Frage entschieden worden, welche Majorität erforderlich jein soll. um den Schluss der Debatte zu beschließen. Gladstone verlangte d«e einfache, o« Con« seruativen durch Gibson eine Zwelbilttel. Majorität. Nach mehrtägiger Debatte drang der Vorschlag des Premiers durch, und zwar mit Hilfe der Parnelliten, denen dafür in der nächst«'« Session eine Erweiterung der irischen Landacte zugesagt sein soll. Lord Duf serin, der enalische Botschafter in Konstantinopel, ist trotz aller Gegenbemühungen der Pforte nach Kairo abgereist, um dort die Zügel der Regierung oder, wie die »Tlmes" sich ausbrücken, ,die Controle unserer (d. h. der englischen) Beziehungen mit Egypten sowie die Lösung aller aus der jüngsten Rebellion erwachsenen Fragen zu übernehmen." Der Khedive und seine Minister nehmen sich nach der Auffassung der „Times" zu viel heraus; sie vergessen, dass sie, nach dem Ausdrucke des Cityblattes, „bloße Puppen" sind. und haben namentlich die Reorganisation der egyptischen Armee in einer England missfälligen We,se in Angriff genommen. Darum erklärte auch der Untelstaatösecretär Sir Charles Dille am vorigen Montag im Unterhause, es sei der egyptischen Regierung zu wissen gethan worden, dass da« englische Cabinet erwarte, über die Reorganisation der Armee zu Rathe gezogen zu werden. „In anderen Worten — so fügen die „Times" erläuternd bei — die Regierung des Khedive, so kurz und prekär ihre Existenz auch lst, maßt sich bereits an, zu handeln, als ob Egypten eine unabhängige Macht wäre. Baker Pascha ist nicht der Mann, welchem Ihrer Majestät Regierung die delicate Aufgabe, eine Armee zu bilden, welche der schließliche Träger der Autorität in Egypten sein soll, anvertraut haben würde." Das zuweilen in» spirierte „Daly Chronicle" schreibt: „In der Entsendung Lord Dufferins nach Kairo bekundet Ihrer Majestät Regierung, welche Wichtigkeit sie den Unterhandlungen beilegt, welche stattfinden sollen." Aus Constantinopel meldet man unterm 2. d. M.: Die Pforte hat aus London keine Antwort über die von Musurus Pascha bei Granville gemachten Schritte zur Contremandierung der Mission Lord Dufferm« erhalte,,. Musurus Pascha war beauftrag zu erklären, die Abreise Lord Dufferms fei geeig^ falfche Interpretationen zu veranlassen, welche in dm Momente, wo die Pforte in Uebereinstimmung >"' England zu einem Einvernehmen bezüglich ligYpltN zu a/langen trachte, eine üble Wirkung hmwrb-iiM könnten. — Der Sultan empfieng heute Lord Dilfstw in Privataudienz. — Die Pforte ließ telcglapW an ihren Botschafter Esfad Pascha Instruktionen ss langen, er möge die französische Regierung wegen ^ Investitur des Bey von Tunis durch die M" sondieren. , Aus Kairo wird gemeldet: „Die Sicherhell ""> dem Lande lässt immer noch viel zu wünschen ilbw Die Ernennung Baker Pascha» zum HöchstcommalM' renden der egyplischen Armee ruft besmidns in ^' höheren Schichten der Gesellschaft große« MiMlg^ gen hervor. — Die Stadt Obk'id hat sich den 2M pen des falschen Propheten (Maahdy) ergeben. "" englisches Bataillon geht demnächst nach ChartUlN W ' weitere englische Expeditionen werden demselben binne kurzem folgen. N000 Mann egyptischer Truppen «"' den nach dem Sudan geschickt." Aus Berlin wird der ..Pol. Corr." unterm l. November bericht^ Am siebenten Tage nach der Abgeordnetenwahl ^ 26. Oktober scheint eine Betrachtung iilier dieM beinah? zu spät zu kommen, da das Th na s°>^ von allen Seilen die reichlichste Behandlung ? fohren hat; das Wahlergebnis ist aber so n"W für die innere Politik und lässt andererfeits ' vielen Zweifeln Raum, dass man auf dasselbe >^ lange zurückkommen muss, bis das neue Abgeordnet/ haus selbst seinen Charakter unzweideutig manifest haben wird. Diese Mamfestation ist eine Sache v»" Entschließungen, die noch im Werden begriffen ft^' Die vielen Federn, welche da« Wahlergebnis angeb^ deuten, wollen es vielmehr beeinflussen, natürlich n'^ mehr bei d?n Wählern, snndern bei den GelvätM Seit den Wahlen des Jahre« 1855, welche die >° genannte Landralhskammer zuwege brachten, ist ^ conservative Partei nicht in solcher Ställe im pre"? schen Nbgeordnetenhause erschienen. ^ Nach dem Siegeslauf, in welchem die Fortschr»" Partei seit der vorigen Reichatagewahl begnffen l^ hat dieses Ergebnis natürlich große UeberlaW^ hervorgerufen. Ein paar Organe der äußersten 3ie^ sind sflbstgewis« genug, zu veltünoen, das Land ^ die conservative Partei beauftragt, im Vereine "V dem Papste, die ständische Gliederung in PlH wiederherzustellen. Dem letzteren würde diese Ä'!^ l^lt gewiss erwünscht sein, da sie den p'euh^ Staat fortan zu einem der Curie sehr unqesiihrl^ Gegner und bald zu einem Spielzeuge derselben lN^ würde. Man darf inde« die große Mehrzahl ,^ Confervativen nicht nach solchen Blättern beurlh" ^ und hier lacht man nur darüber, wenn liberale M^ auf Grund solcher Redensarten von dem jetzl^,^, geortmetenhause die Wiederholung der Landralhsl ,^ mer von 1855 befürchten. Die diesmalige 23"" ^ in erster L,nie als ein Protest der Wähler gegen «, fortschrittliche Parole: „Fort mit Blsmaick"."^ zufcisse». Man muss diesen Protest sowohl bel ^ Wählern annehmen, die conservativ, als ^ucy ^ denen, die nationalliberal gewählt haben, ^^hlt Conservative und ungefähr 70 Nalionalliberale ll^^ nmrlen. so ist die zweifellose Majorität zur Elye jene« Proteste« gesendet. A Die Majorität wird auch diesem Mandate« ^ ungetreu werden, allein die Frage ist, ob s!^,!A zü einem ergiebigen Wirke» organisieren kann. ^.A^e, rechnen für ein solche« ift auf die äußerste..'"^, deren Stimmenzahl aber bi« jetzt nicht abzusckav ^ Die Majorität von 254 Stimmen kann immer einen Verlust von 20 vertragen, ohne auszuhö"" H jorität zu sein. Die eigentlich entscheidende 3A^ nun. ob die National.Liberalcii auf die "ob'"" ^ Pläne des Fürsten Bismarck zunächst hi",l'" "Ania-Steuerreform eingehen werden. Pie social-rei .^ torischen Mahregeln. welche bis jetzt angebal)'" '^ gehören vor den Reichstag. Dagegen wird den 5- ^ dlc preußische VelUiallmigsresorm beschäftigen» " ^ liberale Linke macht ein gewaltiges Aufheben ^ Zerstörung dieses Werkes, mit welcher die ""« ^ umgehen soll. Die Grundlage des Werkes, ^ll jetzt allein feststeht, nämlich die Kreisordn» ^i-aber niemand antasten. Die Zweifel betreffen " ^ teren Aufbau, der in einem allzu doctrinal" ^e verfucht worden ist. Zu den Parlameutorlkr '^,^, die Doppelreibe der Recht sprechenden ""d ^Hezi", den Organe m der Verwaltung in Kreis. ^ Provinz und Lentralstelle allzu künstlich san« ^ hörte bekanntlich Herr v. Vennigsen und "" " „er. meisten seiner LanoLleute aus der Provmz U,„^BS Es ist nicht abzusehen, warum e>ne BMl ^ leine Aussichten haben sollte, welche "«" "„. zge"' rung auf Grundlage der Ansichten des yerr^ ^e mgsen in Erwägunq gezogen wird. Sov" ^ zeigender Regierung bestimmter hervortreten. wl0'^ ^o das« die Basen der Verständigung mcht i^ «aibache» Zeit»l,a «,.254 21ll3 6. November 1882. wn darf wohl der Umsicht und dem Patnotismus A «atonal liberalen Partei vertrauen, dass sie diese "alen mcht ungenützt lässt. AuS Petersburg ^ ber „Pol. Eorr." unterm 27. Oktober geschrie-un?.' internal,onale Politik feiert noch immer "no « liehe sich jehr schwer bestimmen, wann und '"v" welchen Bedingungen die egyptische Frage ihrer machen Lösung zugesiihrt werden dürfte. Es lässt ^ dnher auch nichts Neues über die Stellung Russ-Vul,lx^ ^'^" Frage sagen. Dagegen dürften einige "umarungeii über die Kilia«Frage umso gebotener er» 'MNtn. als manche. Russland mcht eben wohlgesinnte Endliche Blätter von dieser Angelegenheit eine über-m„, Darstellung gaben. Die nachfolgenden Ve-^ Z" haben überdies schon insofern größeres A "ksse. als sie die in einem Gespräche mit Ihrem ltelpondenlcn entwickelten Ansichten einer jrhr com-U!"kn. sachkundigen und in offic>eller Stellung be-''"vl'chen Persönlichkeit wiedergeben. , Die Meinung der letzteren geht dahin, das« Russ» bn.. I'H inbetreff des Kilia.Zmischenfalles in einer ." rchllchen Position befinde, welche e5 blos festzu-w »!"l ^°uche. um diejenigen, die Russland gegenüber .vleser Sache eine oppositio ? Stellung einnahmen, . eme sehr unbequeme La^ zu bringen. Russland A" " dieser Sache das Recht auf seiner Seite, di 3 . °l« Besitzer der Kilia-Mündung. ferner, weil sich ^ "^» wo die europäische Donau-Commission sack ^/^ ^"^ ^^ bescheidenere Competenz einer ein-den ^kr.Commission beschränken und damit zufrie» Cck « messen, die materielle Garantie der Donau« h.?Mlt zu überwachen, ohne sich Uebergriffe in das ^"'lche Gebiet der Frage, wie der in Rede stehende lnä« '"' zu gestatten. Für den Augenblick scheine ill b ^ ^'^" Streitfrage Waffenstillstand geschlossen M ' ^ ^^ "ber trotz der gegentheiligen Ver> '^tiungen gewisser Zcitungsorgane fest, oass die An-«^nheit in der nächsten Zeit wieder in den Vorder» en» ? l"len und sich dann in größern Dimensionen fallen wird. rulNl^ ^^! versichert werden, dass das kaiserlich c >''He Cabinet die vortheihafte Stellung, die es innc yl«b""d d'e es ihm ermöglicht, sich den Luxus der ^s.,"-l"aß,gung zu gestatten, nicht aufgeben wlrd. Mr. Uferstaaten es für nöthig erachten, die Aus« ^cung her Sondierungen, welche den Zwischenfall 3iu!z,^^"^" ^ben, noch weiter hinauszuschieben, wird e» aber l""l" Widerstand leisten; gleichzeitig wird Knaul,' ^^ lhm nach der hier herrschenden Ueber» d«lun?^'t Fug und Recht zusteht, auf seiner For. lussisck ^llk". das« die Sondierungsarbeiten von sich '^ Ingenieuren vorgenommen ws,dc„. denen ansch.j MU« Ingenieure der Uferstaaten unterstützend die ^A" können. Uebrigens wird, wie schon gesagt, "ehmp^ 'n nicht ferner Zeit ihren weiteren Verlauf treten l 5?"d die Haltung Russlande deutlich zutage Niiol,'! schlicht eines Wiener Blattes, das« Fürst tiller «o b°li Montenegro in naher Zeit sich nnl benfl, "Mrordentlichen Mission deö Zaren nach Rom dtüsl^ werde, entbehrt, wenn dies überhaupt aus. Held? ""sichert werden muss. jeden Grundes. Dlese Helan?' "klche einen regierenden Fürsten zu einem sandten Russlands macht, ist zu seltsam, als das» ^^ausführlichen Widerlegung bedürfte. 3l '^ kwe Einigung nicht erzielt werdrn könne; ^iten ^e". "^lhk durch den Verlanf der Begeben-""iolia, ^"ch ^" gewöhnlichen Gang drs inter-^lltden Ü "^"^ herbeigeführt zu werden pflegen. söhnliH, "ch ben Geist der Gerechtigkeit und Ver. Thu,,^".' welcher beide Regierungen beseele, nach ^n mV'"" ltrledigung zugeführt weiden. Wo-'st l.ani "'.', ''ch hier mit besonderem Eifer verwahrt, Msz ^ "">ch die Anschuldigung, als hätten gewlsse lchaslliH ^ergeworsenen Nusstandes hier eine freund-, 'e sü?sn°!" ^"^ aufmunternde Aufnahme gefunden. M n,,' ch^ Legierung habe im Gegentheile - so Richten °''"'^ versichern — stets gellachtet, den ^"legt ^^ '^ ^"^ ^ internal,onalc R?cht " Weiden, gewissenhaft nachzulommln. Der Umstand, dass man die Loyalität Montenegro«, so kräftig zu betonen findet, hat ober eine gewisse sr/m» plomatische Gedeutung, die der Beachtung nicht unwert erscheint. Fürst Nikolaus I. ist aus Danilowgrad zurück-gekehrt. Wie versichert w,rd, dürfte er fürs erste Cetinje kaum verlassen, wodurch die auch ins Ausland gedrungene Nachricht, als beabsichtige der Hospodar eine Reise nach Rom anzutreten, auf ihren wahren Wert zurückgeführt wird. Am vorigen Mittwoch empfieng der Thronfolger Danilo eine aus dem Nrchimandriten Ban und dem Schriftsteller Johann Pavlooic' bestehende Deputation, welche den Dlink der ersten Mlmtliiegrin'schen ökonomischen Gesellschaft für die werllhätige Unterstützung, welche Se. Durchlaucht derselben angedeihen läfst, abzustatten hatte. Der juli^c Prinz unterhielt sich längere Zlil mit der Deputation und ertheilte ihr zuletzt die Versicherung, dass er st>>ts bestrebt sein werde, die Zwecke der Glsrllschaft zu folder». Die Nothwendigkeit, Vertretungen bri den Großmächten zu errichten, wird zwar seit langem lebhaft empfui'dcn und nur die Knappheit der der Regierung zugebole stehenden Mittel vel hinderte es bisher, dass dieser Nothwendigkeit Rechnung getragen werde. Nun haben sich infolge der letzten ergiebigen Ernte die fiüanziellen Verhälmisse d»t Fiksttnchums gebessert, und der Fürst denlt daran, vorläufig Repräsentanten Montenegios wenigstens bei den kaiserlichen Höfen von Wien und Petersburg zu accrediticren. Inbetreff der Persönlichkeiten, welchen diese Missionen anver-traut werden sollen, scheint aber noch keine Entscheidung getroffen worden zu sein. Obschon der h'esige linkische Gesandte Riza Bey schon vor zwei Wochen die Abreise der ottomanischen Commissure, welche mit der Aufgabe betraut worden waren, die Olenzregulierungsarbeiten an der albanesisch-montenegrinischen Grenze in Angriff zu nehmen, an» zrlgts, ist doch noch leine Meldung über deren Ein» treffen in Stutari hier angelangt. Üinc Velschll-Ppimg dieser Angelegenheit würde aber mit mancherlei In-convenienzen verknüpft sein. So müsste die süistliche Regierung Befestigungen um die Karanica Gora auf. führen lassen, uin die Gl'enzstämme vor weiteren Ueber-sällen der holti und Malisjori zu schützen. Durch solche Ausgaben, aus deren Rückerstattung monle-negrinischerssils sicherlich bestanden werden wird, können die bestehenden Differenzen nur erweitert und ihre Applamerung nur erschwert werben. Hagesneuigkeiten. — lHofnachrichten.) Ihre l. und l. Maje» stätcn werden gegcn Weihnachten vun Oüdvllü nach Budapest übersiedeln, wo am tt. Jänner 1883 ein „Vall bei Hofe" abgehalten werden wird. In der zweiten Hälfte Jänner Wirb der Allerhöchste Hof nach Wien lommen. wo bei Hofe zwei Välle stattfinden weiden, und zwar am 30. Jänner und am l> Februar. — (Vom rothen Kreuz) Die „K. Wiener gei« tung" vom 2. d. M. veröffentlicht bereit« das zweite Verzeichnis der bei der Vunbeöleitung der österreichischen Gesellschaft vom rothen Kreuze erlegten Geldspenden für die durch die Ucberschwemmung in Tirol und Kärnten Verunglückten, welche die namhafte Summe von 4747 st 45 lr, betragen. Im ersten Verzeichnisse vom ib. Ol. tober war eine Summe von 18.803 st. 19 kr au«, gewiesen, und diese beiden Summen zufammengeiechnet ergeben den Vetrag von 23,550 fl. 64 kl. Hievon wur. den bisher verausgabt: u,) an das l, l. Statthalter?!. Präsidium in Tirol l l.OM fl.; d) an die l. l. Landes-regierung in Kärnten 3000 fi.; o) an den Landes. Hilssverein in Tirol 4300 st.; 6) an den Frauen. HilfSverein in Tirol 2950 fi ; o) an bcn Flauen.Hilfs. verein in Kärnlen 1550 st.; f) ftr angekaufte Effecten 7!8 st. 40 lr.. zusammen 23.518 st. 40 kr. Vom Ma. terial.HauPtbepot der österreichischen Gesellschast vom rothen Kreuze giengen an die UnalüctSftätten ab: an eigenen Gaben und Beiträgen von den patriotischen Landes-Hilfs. und Frauen-Hilszvereinen Niederöster-reichs. dann von den Vereinen in Vvhmen und Schl,fien 33 Kisten und 3 Ballen an Wäsche und Kleidung», stücken. Direct versendeten Materialien die patriotischen Frauen'HilfsVereine von Trieft. Salzburg. Krain. Steiermark und Obervsterreich. — (Das lün. Ministerium de« Innern) hat dem Ministerpräsidenten die Summe von 5031 st. 20 lr als erste Nate der für die infolge Ueberschwemmung verunglückten Bewohner von Südtirol und Kärnten in den Ländern der ungarischen Krone eingesammelten Liebesn.nlil'n übersendet. Diese Spende wurde sofort ihrer Bestimmung zugeführt. — (Leichenbegängnis.) Ein hochachtbarer Bürger Wiens. reich an Ehren und Verdiensten, der lais. Rath und Hofliuchbindrr Georg Oroner wurde dielertage zu Grabe getragen. Zahlreiche hohe Militärs. Hoshramte. Industrielle lc. fanden sich m der evangelischen Kirche N. C. zur kirchlichen Einsegnung em. welche der Herr Obeilirchenrath und Pfarrer Dr. Georg Kanla vollzog. Derselbe schilderte in seiner Trauerrede das Wirken des Verstorbenen in seinem Verufe, seine Anhänglichkeit an das Allerhöchste Kaiserhaus und seinen Patriotismus. In nächster Ieit sollte das Jubiläum des seit 300 Jahren in seiner Familie betriebenen Ge-schüstes stattfinden. Nach der Einsegnung wurde der reichbegränzte Sarg nach dem (lentralfriedhofe gebracht. — (Todesfälle.) Samtätsrath Dr. Friedrich Voschan, durch lange Jahre Badearzt in Franzensbad, starb am 2. b. M. abends in Hietzing im Alter von 64 Jahren. — General von Mauderade, der älteste Veteran Thüringens, der schon in der Schlacht bei Jena 1806 mitgefochten, starb am 29. v. M. zu Meiningen, 92 Jahre alt. — (Ueberschwemmung.) Au» dem Eurorte Fusch schreibt man der «Salzburg« Zeitung": ^Infolge der intensiven Regengüsse am 27. und 28. Oktober ist die Fuscher-Nche mit ihren Nebenbächen aus ihren Usern getreten, und hat durch Abplailungen ganze Strecken verfchüttet. Von Iudendorf bi« ins Vab ist jede Communication zu Pferd und Wagen gehemmt. Ins Bad zu gelangen ist nur zu Fuß möglich, weil stellenweise die Straße verschwemmt und abgeplaikt ift. Es erlitten 27 Besitzer einen Schaden von 50- bis 00.000 st. Die Lanbesstrahe ift an drei Stellen ganz unsahrbar. und wurden drei Landesbrlulen und vier bis fünf Prioatbrücken fortgeschwemmt. Die kleine Gemeind« Fusch ift durch diese Ueberschwemmung sehr hart betrossen." — (Nuntius Msgr. bi Renbe) Der am Dienstag in Paris eingetroffene neue apostolische Nuntius bei der französischen Negierung Msgr. Camillo Sici-liano di Renbe, Erzbischos von Venevent, hat bereits im „Hotel Bristol", wo er vorläufig abgestiegen. einen wahren Sturm von Interviewen aushalten müssen, den der Nuntius jedoch bisher noch glücklich von sich abzu« wenden wusste. Msgr. bi Rende ift erst 35 Jahre all. ein Prälat von dem gewinnendsten Wesen. Er ift Neapolitaner von Geburt; sein Vater nahm eine hohe Hof« stelluny ein bei den Königen Ferdinand II. und Franz II. Dil Revolution von 1801 nöthigte Herrn di Rende. sich nach Frankreich zu flüchten, wo derselbe seine beiden Sühne Camillo und Ferdina., > der Erziehung des Bischofs Dupanloup von Orleans anvertraute. Eamillo di Rend-wurde 1807 in Neapel zum Priester ^weiht, Pius IX. ernannte ihn 1877 zum Bischof und ^eo XIII. berief ihn am 12. Mai 1879 auf den erzbijchoflichen Stuhl von Venevent. — (Eine neue Vahnroute Wien-Venedig-Rom.) Aus Venedig wird gemeldet: In den ersten November.Tagen wird mit dem Baue einer neuen Bahn begonnen werben, welche dazu berufen ift. die Fahrt von Rom hieher und somit auch nach Wien bedeutend abzukürzen. Diese Bahn wirb von Ficelli. einer Station der Bahn Rom.Flolenz. ihren Ausgangspunkt nehmen, bann über Perugia nach Ucbino und Ferrara und von dieser Stadt bann nach Uebersehung des Po in gerader Linie Hieher führen. Die Fahrt von Venedig nach R»m und somit auch von Wien nach Rom wird bann um ungefähr fünf Stunden kürzer sein, als es jetzt der Fall ist. Die Bahn soll binnen zwei Jahren vollständig hergestellt sein. Locales. — (November - Avancement der l. k. Landwehr.) Se. l. und l. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst zu ernennen: vom Nctivftande zu definitiven Balaillonscommandanlen den Hauptmann erster Classe Ignaz Lunzer des lrainischen Landwehr-Schühcnbataillons Nubolfswert Nr, 24; — zum Ober-lieutcnant den Lieutenant Vrrnhard R. v, Wild au er v. Wildhausen des Landes.Schührnbataillons Puster-thal Nr. 6. beim lrainischen Landwehr-Schühenbataillon Rudolfswert Nr. 24; vom nichtactiven Stande: zu Hauptleuten zweiter Klasse die Oberlieutenants: Karl Keller. Anton Prohasla und August <ölraba. sämmtliche drei des lrainischen Landwchr'Schühenbatllillons Rudolfswert Nr, 24; Ferdinand Frltsch des lrainischen Landwehr» Schützen-bataillonS Laibllch Nr, 25; Ios< Vogl des lrainischen Landwchr.Schutzenbataillons Rudolfewert Nr. 24, Nil-Helm Maar des lrainischen Lllndwehr>Schüheni)lltail« lons Laibach Nr. 25; Joses Vlasche und Dr. Valentin Atempihar, beide des lrainischen Landwehr»Schühen-dataillons NudolfSwert Nr 24. und Ialob Urbanijc» des lrainischen Landwehr - Schühenbataillons Laibach Nr. 25; bei den Landwehrosficieren für den Iuftizbienft.: zum Hauptmann erster Classe den Hauptmann zweiter Classe Eduard Uhl in der Evidenz des steierischen Landwehr« Schühenbataillons Graz Nr. 22 bei dec Landwehr-Gerichtsexpositur in Laibach mit Velassung in seiner bcrmaligen Anstellung; zu Nataillonsärzten mit dem Range eines Regiments-arzten zweiter Classe und Hauptmannscharatter: die Bataillonsärzte mit Oberarztensrang und Oberlieute-nantScharalter: Dr. Eduard Wallner des lrainischen Landwehr. SchützenvatMons Rudolfswert Nr 24 und ^k^^?c^>^ ^° ll°'"^ln Abwehr-Schützenbawllonz Kmdach Nr. 25. _x. Laibacher Zeitung N». 254 2164 6. November 1882. — (Concert.) Am 18. d. M. findet hier ein Loncert der berühmten jugendlichen Violinvirtuosin Theresina Tua statt, welche erst kürzlich auch in Wien concertierte und das einstimmige Lob aller Kunst« kritiker errang Sie spielte im Hofoperntheater und erlebte an dieser Stätte Triumphe, wie solche in diesem Theater vor ihr nur den Primadonnen Patti und Vianchi zutheil wurden. Die junge Künstlerin wagt sich bereits an die schwersten Aufgaben, und bewältigt alle Schwierigkeiten mit graciöser Leichtigkeit. „Der Ton Theresinas ist von einer bezaubernden Süfse und Lieb« lichkeit. schreibt u.a. die dortige Kritik, und Flageolet» und Doppelgriffe dürften kaum von einer Dame so cor-rect und einschmeichelnd behandelt worden sein, wie eben von ihr" Vormerkungen auf Sitze zu diesem voraussichtlich höchst interessanten Concert übernimmt Herr Karl S. Till. (Unter der Trantsche.) — (Aus Rudolfswert) wird uns geschrieben: Die rege Theilnahme, welche die durch die letzten Elementarereignisse so hart getroffene Bevölkerung in ein. zelnen Theilen von Tirol und Kirnten bei den osterreich,schen Völkern fand. hatte auch einen warmen Nachklang in den mildthätigen Herzen unserer Stadt und deren nächsten Umgebung wachgerufen Es hat sich ein Comiti gebildet, bestehend aus dem Fräulein Heddy Edle v 2 ehmann. kl. Professor Gustav Stanger und dem k, k. Vezirkscommifsär Otto Ritter Fränzl von Beste neck. welchem Eomiti es nach Ueberwindung dieler Schwierigkeiten gelungen ist, in den Localltäten des hiesigen Casinos eine Dilettanten Theatervorstellung zu veranstalten, deren Reinerträgnis zur Milderung der oberwähnten Noth bestimmt wurde. Das zweiactige Luftspiel von Vjörnftjerne Vjörnson ,Die Neuvermählten", welches zu diesem Zwecke am 28. Oktober l. I zur Aufführung kam und wobei sich außer den genannten Eomiti Mitgliedern noch die Fräulein Mimi Edle von Lehmann und Lndmllla Ipavic betheiligten, fand bei dem zahlreich anwesenden Publicum die entschie» denste Würdigung, und es wurden auch die Mitwirkenden, deren bereits bekannt feines und tief durchdachtes Spiel die Aufführung eine» für Dilettanten gewiss äuherft schwierigen Stückes ermöglichte, vielfach ausgezeichnet. Dem Comite gelang es auch. uns an jenem Abende noch einen weiteren Genuss zu bieten, indem die Fräulein Emilie und Gisela Lckel vor Beginn der Vorstellung die Ouvertüre zur Oper „Dichter und Bauer" von Franz v. Suppö und während des Iwischenactes ben „Tramway Galopp" von L Gobbaerts als vorzügliche Clavier-leiftungen zum Besten gaben Die Mühe des Comites war vom größten Erfolge gekrönt, der Saal war aus» verkauft, das Neinerträgnis ein sehr bedeutendes und das Publicum gleich vollkommen befriedigt. Wir gratu» lieren dem Comite zu diesem schönen Erfolge und sammt« lichen Mitwirkenden zu ihren vorzüglichen Leistungen und würden es gewiss mit großer Befriedigung gewär» tigen. wenn die Idee des genannten Comites: „Einen zweiten Vergnügungsabend zu gleichem Zwecke zu veranstalten", zur Ausführung käme. — (Lheaternachricht) Heute abends wird sich im Theater während der Zwischenacle der bestbekannte Clavierhumonft und Parodist Herr Otto Lamborg aus Wien producieren. dem ein großer Ruf vorangeht Diesen Sommer war Herr Lamborg in Deutschland, wo er u a in Wiesbaden vor den damals eben dort an» wesende» Fürstlichkeiten sich höre« lassen durfte und großen Beifall errang. Ueber seine Leistungen auf dem Piano schreibt die dortige Kritik u a.: „Auf dem Clavier ist er zu Haus. Ihm ist es gleich, ob er mit offenen oder verdeckten Taften, mit der linken oder rechten Hand. mit den Händen oder einer Kleiderbürste spielen soll; reichen die Hände nicht aus. so nimmt er die Ellbogen oder Füße zu Hilfe. Er kennt alles und spielt alles. Dass das Publicum wohl zwei Stunden in einem Lachen blieb, ist somit kaum wunderbar. Reicher Beifall belohnte das jedesmalige Auftreten." — (Landschaftliche» Theater) Der Samstag brachte uns eine heuer zwar fchon zweimal gehörte Oper „Der Freischütz", dafür aber ein erste« Auftreten einer neuen und. fagen wir es gleich, einer fehr guten Primadonna, des Frl. Therese Emerich vom Stadt-theater in Nürnberg, welche als „Agathe" die Feuer« probe vor dem hiesigen Publicum trefflich bestand. Frau» lein Emerich besitzt ein starkes, gut geschultes, beson» ders in der Mittellage sehr weiches und wohlklingendes Organ, und es kann somit diese Sängerin eine gute Acquisition für unsere Oper genannt werden. Sie wurde sowohl nach der Arie: „Leise, leise" als auch nach der Cavatine durch freundlichen, aufmunternden Beifall ausgezeichnet; aber sie verdiente denselben auch, insbesondere für die Sicherheit und Reinheit, mit der sie diese h«llen Arien sowie überhaupt die ganze Partie vortrug, als auch für die geschmackvolle Auffassung derselben. Wir find fchon begierig. Frl. Emerich in weiteren Partien kennen zu lernen; wie w«r hören, soll als nächste Oper nun Mozarts unvergänglicher „Don Juan" an dle Reihe kommen. Die übrige Besetzung de« „Freischütz" >ft bekannt; Frl. «hg er als „Aenn« chen" sang ,hre Partie wieder recht lieblich und graciös und singt sich immt, mehr in die Gunst des hiesigen Publ'tumz «,n auch st« „^ ,^,n Beifall, desgleichen d.e Herren Oswald lM^) ^ h.„ haschloweh (Kaspar) für ihre beiderseits recht guten Leistungen. Zu tadeln war am Samstag blos der Chor der Jäger, der eine geradezu komische Wirkung erzielte! Das Orchester hielt sich wacker, im ganzen war die Vorstellung eine gerundete, zufriedenstellende, — Ueber „Die beiden Reichenmüller", die gestern aufgeführt wurden, folgt der Bericht morgen —i— — (Berichtigung) In der Tamstags-Nummer unseres Wattes unter Locales „Ueberfetzungen" soll es in der 6, Zeile von unten statt „in Eigenschaft" richtig „in gl richer Eigenschaft" etc. heißen. Neueste Post. Original'Teleqramm der ..Laib. Zeitung." Budapest, 6. November. Der Vudgetausschuss der österreichischen Delegation genehmigte unverändert sämmtliche Titel vom Ordinarium des Heeresbudge^s nach der R ^ierungsvorlage. Vorher beantwortete der Reichs'riegöininister eine Reihe von Fragen, welche die Delegierten Grocholss», Sturm und Bareuther betreffs der Armee-Reorganisation an ihn gerichtet halten, unter Vorbehalt der Vertraulichkeit der mit» getheilten Einzelheiten. Auf die Frage Grocholfli«, welche Eisenbahn« linien in nächster Zeit ausgebaut werden müssten, erwiderte der Kriegsminister, dass wegen der unab« weisbar nothwendigen Vervollständigung des Bahn» nehes Verhandlungen mit den beiderseitigen Regierungen im Zuge seien; sobald dieselben abgeschlossen, würden die entsprechenden Vorlagen erfolgen. Weilers hob der Kriegsminister hervor, dass in Friedenszeiten mit Ausnahme der Cadres, leine Ersahbataillone bestehen; dass mit Ausnahme W>ens die größeren Garnisonen durch die im Territorium der betreffenden Corps dislocierten Regimenter gebildet werden können. Weiter« hob der Kriegsminister hervor, das« die Frage einer Einberufung der Reserve behufs Erhöhung des Friedensstandes durch die bestchenden Gesetze ausgeschlossen se«; die ms Auge gefassle theil» weise Heranziehung der Ersahreserve könne nur durch die Vertretungslöper festgesetzt werden. Eine weitere Nendeiung des Wchrgesetzes, als die theilweise Heran« ziehung der Ersatzresetve, nehme die Kriegsverwaltung nicht in Aussicht. Auch die Frage Sturms, warum die Armee« Organisation nickt schon im Jahre 1879 oder 1881 in Angriff oder Aussicht genommen wurde, erwiderte der Kriegsminister, dass die Armeetl,chements Pionmere aus Pettau nach Kölschach und Dölsach hier durchpassiert. Budapest. 3. November. Das Leichenbegängnis Paul von Nlmäsys hat heute unter großer Vetheili« gung der politischen Kreise stattgefunden. Handel und Volkswirtschaftliches. Ualbach. 4, November. Aus dem heutigen Marlte sind erschienen: 17 Wagen mit Getreide, 8 Wagen «lt Heu und Stroh und 18 Wagen mit holz. Durchschnitt».Preise. ^ Mlt,. M,,,. " Ml!,» Aq^ «,!!> N, ll^ »,! lr, « ^ Weizen pr. heltollt. 7 80 8,98 Butter pr. Kilo .-^84^!^ Korn . b04 5 70>Eier pr. Stück . . — 3 ^ Gerste (neu) . 423 4 7A Milch pr. Liter . ! 8 ^ has« . 2 u:i .^^Rindfleisch pr. Kilo .',6 ^ Halbfrucht , , Heiden . 4 55 5 tt?!2chwei„cfleisch , —52 ^-" Hirse „ 4 71 5 45 Schöpsen fleijch 28—" Huluruz , 6 80 L80,Hähndel pr. Stuck — 35 -Erdäpfel 100 Kilo 2 50-------lTaulien , -16 Linsen pr hestolit. 8---------Heu 100 Kilo . . 2 86 Erbsen „ 8----------Stroh ... 178 Fisolen . 9-------holz, hart,, pr. vier Rmdsschmalz Kilo —98------ Q-Meler 6 80 - ^ Schweineschmalz „ — 88 — — weiches. ^ 4 20 Speck, frisch . ... 80 — Wein. roth. lOOUit.-------20 -— neri-iuchert, ^?8— - —Weiher . —18^ Theater. heute (gerader Tag): Erstes Gastspiel des Clavier.Humoristei' Otto Lamborg aus Wien. - Den Ansang macht: Näh' rend der Börse, Lustspiel in 1 Act von E. Mauthner. gum Schlüsse: Des Löwen Erwachen, Komische Op^ rette in 1 Act nach einer älteren Idee. Musil von I. Vranbl. Lottoziehuugen vo« 4. November: Wien: 17 39 89 29 18. Graz: 64 74 39 l6 66. M^eorologische Beobachtungen in Laioach^ 3 5 ß 3°^ 3 « 2 5 « 5^ ? U. M«., 743 14 ^. 34 windstill Nebel ^ 4. 2 . N. 74162 > 74 windstill Nebel 000 9 . «b. 740 68 4- 9 0 ^ W- schwach bewöllt __. 7 U. Hg. 740 84 ! 4. 5 8 W. schwach heiter ! 5. 2 . N 74l0<1 -»-1.1 6 6" und -j- 89«. beziehungsw^ um 02" und 2 8° über dem Normale Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vambcrg^ Aus die heutige Annonce „Anlage und Vpccnlatiunsli'"^ des »anlhause« „lleith«", Wien, bitten wir besonders zu ach"" (iwuj to — iti ——"^sSi^Bwffi bestes Tisch- und Erfrischungsgetränk erprobt bei Husten, HaUkrankhfllten, Magen- und BlaW*' katarrh. PASTILLEN (Verdauungszeltohen). Heinrich Mattoni, Karlsbad (Bohmen)' £tlqnetl«a.Korkbrand MATJON' ^ wie nebenstehend >w> > liinlsR Kenan in beachten. GIESSHiJS^ Mit trauelersülltem.herzen aebe ich alle» Th"^ > nehmenden hiermit Nachricht, dass nach Motte« »^ ll ersorschlichem Nalhschlusse hente um 10 Uhr aben°" , mein innigslaclicbtcr Bruder. Herr > Peter Denoth nach laiiqem. sehr schmerzvollem Leiden, v"^^ ^ mit den heiligen Sterbesakramenten, im ^'tel ^ > llii Jahren in ein besseres Jenseits abberujs''" . > Die irdische hülle des Verblichenen w'ld Mo" " > den 6. d M.. um 4 UHr im Trauerhause 6«"a^ , platz Nr. I.'l scierlichsi eingesegnet und aus > Hriedhose zu St, Christoph bciqeseht, . . O He > Die heil. Seelenmessen werden in der " > der ??. Franciscaner gelesen werden, lammen ^ Der theuere Verblichene wird elne« ?"> > Nndenlen empfohlen. ! Um stilles Veileib wird gebeten. > llai dach am 4. November 1382. > Jakob Denoth, l als «ruder. „ > auch im Namen der Eltern und übr > Geschwister. ------------ 21«5 Course an der Wiener Börse vom 4. November 1N83. <«»«>>» °w.°m °»«»!,,»»<) «llinrn«'.......'«« "" '»5 z^"»' °<" . «lib,«,45 !""n «laat,,., .""»»«el loo , 1,5 - ,« ?k >«««"'' ' '00 ^ ,7, — ,7l 50 "'"^t<»l . per St. 37— ,»>— >«°l^. .' ' ^ '.^^.,, 7^l..ObliaatlH»e« 5°''"'ziIchV' '.....,0«'-i07'- «°»i>hr«> ss, l,5 ?K I,«« bto. »nleihe I«?«, fteuerj«! , w» !eb l0i« — »nlehtn b, «ta»lgemelnde wicn 10« bo ,05 — «nlehti» b. Stabt«mlinbt W>en («llb« oder Vold) . . . .-------------- PlomitN-Nnl.b.ElHbtglmwiln l«z 7b 1»4 — Pfandbriefe fl.) Nob««, allg.östnr. <>/,"/, Void ll» 7» II» »5 d«o. w 50 ^ , 5°/» , — —------- blo. in f>u » , <'/, °/° »» »» »» X< tto, in «» > , <"/« . »3 80 »4 »0 bto, Pliimicn-Schuldvnschl.»»/, 9« ?b 100 — O«N, Hypothtlenbanl l«j. 5'/,°/« ,00 «5 — — Olst'Ung, Vanl v«l. 5°/, . ,,^0 55 ic,« s>o dlo. , 4'/,«/». . ll/,"/° —'— - — Priorität«. Obligatisnen. (für ,«><».>, «lisabtth'wefibllbn >. Emission 9? 9c »u « N«d!nanb«'»loldb«hu in Gilb, lob 7b 10« bo ^ran,«os.< Nicbcro'l, .v, ff. «75 — «Sll — Hypot^eleno., «ft. ^,0 ft. ,5°/« «. ___j^_._ Lällberbanl oft. leo» ft. <^. zo«/,H. — —! — — Ocfterr,.Ung. Paul. . . , ' ^z.^!^y,^. Unionvanl 100 ft......,»,»c>!lil40 «»cilci»-«!^>,,: „lU^. 140 ft, . ,!1.5o!l4b'- »«ld w»« Nctie» von Transport« Unternehmungen (per Stück), «lbltcht.Voh» »«> »l. «lllb« , — — — -«<«ld.M»««l V»bll»ft0«.«Ub. 16». l»,b« «usfi,.'lepl.«ilend, »oo ft. «vl,------— — V«h«, Norbbahn 15« ft, . , , ,v, — 1»« — weftbahn »00 ft. . . .------------ — Vuschtiehlab« «isb «>o ft. «Vt. »6, — «« -.— 1« ^. Don« « l>»»vfschiN»hrt. Ge<. oesterr, 5N0 ft. «Vl.....588 — b«, — Dr»».»«s «ahn «00 ft. «Vl. . , ,11 «: »1« -„ i'lnz'Vubwci» «00 ft. . . , i,»,-, 1915« klz^'Tirol,!!!,«,,»?«««??!,«, i»,.,^ 1^,7^ y»b,n»nb«.Viorbb, 10)0 1. «M. ,7«, ,7^7 stranz.Iolcs.Vahn ,uo ft. Silb, il»b- >»b,5 ifünfKrchen.««rcl«:l«oss. «Vl. „1 ?b «111 ,k «r«,.«°stacher «,.»,,00«. il.w, z,« — »« — »llhlenbcrss.Eisenb, üoo ft, . . — — — — K»«» ft. Vllb, «4 bo «5 — bto M «) «0« ft, «N»er . «»»7b «l« ,b «rag.Dllfcr Gilenl,. 1ü0fi.Vllb. 5,— b3 — Nubols' Vohn X00 ft, Silbn . 185 7b 1« »b biebtüdiirg» «tisenb. xou ft. S, 1«l 50 1«» — Ela»l^t,,en!„lbu !«0U ft, Ü, >V , »4K'50 346 — «Nbb«hn »00 fl. «!»» . . . l«9 bv 14« — Süd.Nordd. Berd.« «X>fi.««l Ibi — ,b> 50 Iberh,«»b» >oo ft. S. W. . . «7 l« ,4» — Il»mw»y»Ge<.,wr I7c»1l. l.lR U» »« »« »v Mr,, nen« 70 >, . 47« 4» 5« Ir«n«Vorl«Velfll<»0ß.«. 1« «» i»? — I»>«stri».»etie« Egvb! n«b «indberg, «l«n»»»d «whl'Inb. in Vie» »oo st. . — — -> — «Nle«bab«w..l!eiha. I, „»ft. 4v»/, 104 — 104 5« «Elbemilbl'. Papiers, u »..O.l z» «,« «3 -Vlonl«N'Gt!ell<, tzstcrr.»alp!Nt ,> ?» ?l>! «» lb Präger Inb..Gts, wl» ft, 17« b(,^I77 50 V»l<»o»I»rl. ? — w»fstns..G., Oeft. in w. I«, fl, — — - — Iri<»iler »ohlen»..«es. 100 fl. . — —------ Devise». Deutsch« Vlähc......«« »-« «onbon . 1,9 >5 119«« P»ri» . t? ,?, 4? 32, Valnte». Ducaten........e,« z«8 >0'^ianc«'Vtu «A' !.?^' 242. 280. 291. 29L. b^0. 592. Hi. A' '284. ,»1«. 1.;28. ,.^4» 1415. V> 2o3' ^""' l6Ü7. 177«. l<>82. 1985. V'^Z'.^"«. 2l1l. 2183. 2»87. 2427. 5 "6. 2?üs/ <^2. 2640. 26U0. 271'l. 2?.^l. ^5. 284^' 2??!j. 2637. 2846, 2873. 28««. Nr. 5610, ^ 5ftftft Gulden: ' ,"' 24!'. Utzi. ^^ .'^«, .105. 665, 666. "' ^. Nr. W8 pcr 10.000 fl. « 1448 , 2280., .. 14«! .. 500 „ ^ 1K1S ^ «X).. « 1Ü22 ^ 50 „ « 159? ^ 200 „ « 1695 .. 500 „ ^ 1712 „ 30U^ ^ « 174« . 200^ ^-------------^. l?96 ^ 7.900,, hirzu von dcr verlosten Obligation I,it., X. Nr. 1154 per 42 500 si. der Theilbctrag pcr 18.^70 sl Volbczeichncte Obligationen werden mit den verlosten Capitalilbeträacn in dem ljiefür in öslerr. Nahrung entfallenden Betrassc nach sechs Monaten, vom VerlosunMaae an a/rech' net. bei der lrainischen ^andescasse in ^.aibach unter Veol'llchtunss der ffrse^lichen Vo.jchrisl bar ausbezahlt, welche auch sur den uiwerlos-ten Thcilbelrass per 24,I.">0 sl. dcr Obligation I.id. X. Nr N54 per 42.500 si. die neue Obli» Nation ausstellen wird. Innerhalb der lchten drei Monate vor dem Einlösunsssterminc N'crdcn die verlosten Schuldverschreibungen als auch sämmtliche Cou» pons bei dcr Lanbesrasse gegen 4°/„ Einlass, nach Tagen berechnet, zugunsten des lrainischcn GrundciitlllstungSsondes cscompticrt UebrigenS wird noch zur allgemeinen Kcnnt« nis gebracht, dass folgende, bereits gtzogcne und rückzahlbar gewordene Obligationen noch nicht zur baren Auszahlung präsentiert worden sind: mit (toupono M, 77. 260. 410 per k>0 fl,: mit »ioupuns «r. 2»), 1!i7. Uli3. 1290. 1360. 205,7. 2147, 2194, 2271, 2452, 2MW, 3023, 3204 per IlX) fl.: mit Coupon« Nr. 23s. 65b per 500 fs; m,t Coupons ^r. 216. 2j«. 219. 107«. 1235. 1586. 2034. 2U76. 2080. 2182. 2346. 2684. 268« pcr 1000 fl.; I.it. ä. Nr. 1575 per 50 fl.; I.it, X. Nr. 180S per 2000 fl.; Nr. 2690 mit Coupons per 1000 fl. mit dem Thcilbetrage per 760 fl. Va von dem für die Rückzahlung be. stimmten Tage dieser Obligationen an das Recht aus deren Verzinsung entfällt, so wird die Ein. Hebung der diessälligen CapitalSbeträge mit der Warnung in Erinnerung gebracht, das« in dem Falle, wenn die über die Verfallszeit hinaus lautenden Coupons durch die priv, österreichische Nationalbanl eingelöst werden sollten, die be-hobenen Interessen von dem (lapitale in Abzug gebracht werden müssten. Laibllch am 31. Oltober 1682. Vom lr«inischen>LandesanSsch«ffe. (4589—3) iLellrerliell«. Nr. 712. An der einclassigen Volksschule in Hof ist die Uehrerstlllc, mit welcher der Iahresgchalt von 50N fl sammt Natural Wohnung verbunden ist. in Erledigung gctommen. Vewerber um diesen Posten haben ihre gehörig documcnticrten Gesuche, und zwar jene. welche schou angestellt sind, im Wege ihrer vor» gesetzten Schulbehördc bis 18 November l. I. anhcr zu liberreichen. K l. Vezirtsschulrath Rudolfewert, am 28ften Oktober 1882. Der l. l. Vczirlshauptmllim al« Vorsitzender: Elcl m p. (4377—3) Diebftunl».Gffeetu». Nr. 7534. Vom f. l Kreisgerichte Rubolsswerl lvird hiemit belannt gemacht: Es befinden sich nachstehende Gegenstände, deren Eig'nthiimer nicht bekannt sind, und welche wahrscheinlich von Diebstnhlcn herrühren, >n hiergrrichtlicher Verwnhrimg: 1 ) Aus der Untersuchung aegen Franz Vertu« wegen Verbrechens des Diebstahles zwei Ecibentüchel und eine kleine Schecrc; 2 ) aus dcr Untersuchung gegen Michael Beltt wegen Verbreche,»» de» Diebstahles zwei Geldtaschen^ __________________________ 3.) aus der Untersuchung gegen Friedrich Kalbi wcgrn Verbrechens des Diebstahles eine Gattie. ein Handtuch, sech« Schlüssel und eine Signalpfeife; 4) aus der Untersuchung geyen Johann Slol wegen Verbrechens der Dlebstahlthetl« nehmung ein Sack und ein Strick; 5) aus der Untersuchung gegen GesrH und Anna Iurtovii wegen Verbrechens des Diebstahles ein Spazirrstock. zwei zertrennte Frauenlieider, eine Joppe und einige Fehen; 6.) aus der Untersuchung gegen Franz Kobe wegen Verbrechen« des Diebstahlrs sieben Stück Schlüssel; 7) aus der Untersuchung gegen Andreas Novak und Consorten wegen Verbrechens des DiebftahleS eine Pistole, ein Pulverhorn, eine Pjel'fe und ein Schlüssel. Die unbelannlen Eigenthümer werden auf« gefordert, ihr Eigenthumsrecht binnen Jahresfrist vom Tage der dritten Einschaltung diese« Edictes an nachzuweisen, widrigenfalls diefrlben ver» äußert und der Erlö« an die Staatscafse ab. gesührt werden würbe. Nudols«»«rt um 2S. September 1882. (4654-1) Klu»äw»H«a«. Nr. 6409. Wegen derzeit unbelonntei! Aufenthalte« »irb Anton Iesensek, czewesener Wirt in Podtom (lonsc.'Nr. 40, aufgefordert, Kinnen vierzehn Tagen srinen Erwerbsteuerrückftand zu begleichen, wi-drigens das Wirlsgewerbe von Umtswegen gelöscht werden wird. ss. l. Vezirtthauptmannschaft Uittai. am 31. Oktober 1882. Unzeigeblatt. ^------- MM, Wgimtw-HylD, !.l ^^8^ l!"i von der lonigl.-italicniwn Negierung patentiert^ Vlut. V^ "V7/M //^/ reiniaungs. und Erfrischuna.omiltel des Professors ^ >H«<^/ .jnziger Nachfolger des ^ «irolamo Pagliano aus ^^/f«fv'^!^ »lorenz; wird allein in Neapel. Ualata ^. Marco ^!N-^ 8r. !" im bausc selbst des Pros. Pastliano verlauft. 3«ü Aau» i« Ilorenz wurde ausücHobc»^! Zspositär fil/krain Herr Apotheker «. Piccoli in «aibach, Wienevftraße. "". Man hüte sich vor Verfälschungen und Nachahmungen. „ «eapel im August 1882. ^ ^ .. l^2)ih„ Ernesto Pagllnno. ' ^ Nr. 6072. H.,. Executive ^alltaten-Versteigerung. ?tedass.? fluchen der Helena »eri! von btt dem "'" die kffcutive Versteigerung Ullriafn °" Gregorc von Oöadovlje Q'"Ndbuck>°"! ^ si. geschätzten, im » ""bur?, v^" '- l' vszirlsaerichtes ""Ntnde Grundbuchs.Nr. 233 vor. ^ Nckttparcellc bewilliget und werden hiezu drei Fellbietungs-Tagsahun. aen. und zwar die erste auf den 9. Dezember 1892, die z veile auf den 13. Illnner und die drille auf dlN 13. Februar 188a, jedesmal oormiltasts von 10 bi« 12 Uhr. «n der Ocrichtslanzlei angeordnet. Vadium 10 Procent. ». l. Vtzlrl^erlcht Krainburg, am 7. Ollober 1V82. Antirrhenmon. lUwU'H Mittel tr<^'