Laibacher WMung. Nl, 51. fi. ,,. halbj, ß .^«». Mr dlt HuNtllun« <«« Ha»» h«lbj .^j l>. Mi« d« Pl,ss «a«», <1 I5>. halbj ? ^,» Samstag, 3. März. Ins«llion»,»bÜr: Für N«in« Inr7l>oll!n,n> pr Z«ile » lr. 187». Amtlicher Theil. »n ^' ^ ""b k. Apostolische Majestät haben zufolge ."lMchften Handschreibens vom 20. Februar d. I. .^'ürstlich Paar'schen Förster Ferdinand Urbany !- Vklnmer, in Anerkennung seiner vieljährigen, um » w)chlultur verdienstvollen Wirksamkeit das goldene "^enftlreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher TlM Oesterreichischer NeichSrath. ^4?. Titzunst des «bsseordneteuhanses. Wien. 27. Februar. < Unter den Einlaufen befindet sich eine Petition bei ^ ^" Spitälern prakticierendcn Wiener Aerzte, Tür»^ ^clveruug dahin zu wirken, daß ihre in der ^n befindlichen Berufsgcnofsen, welche österreichische «Khanen sind. gegen' die russischen Gewaltthaten U?^ werden, sowie daß über die dort geschehenen ^ "^en eine strenge Untersuchung eingeleitet weide. z^Fetitiun wird auf Antrag des Abg. Dr. Wolski zu.^llesung gebracht und den, Petitionsausschusse den ^ '^"^ !^^ hierauf die Spczialberathung iiber °Ug^»!!>inen Zolltarif fort. aiw ^''lung ^''' Baumwolle, wird ohne Debatte u^o»l!nrn. jlvei?!^ Abtheilung 30, Baumwollengarne, liegen jch^^moritätsvote'n vor. Eine Minorität des Aus-dak! ' ^rtretcn vom Abg. Dr. Schaup, verlangt, zu ^ Garne nicht nur bis zu Nr. ^). sondern bis bH.l'üli mit dem niedrigeren Zollsätze belegt wer-^' ^'e andere Minorität, deren Berlchterstatt'cr Abg. ^rn ^^"kr ist, wünscht, daß die doublierten I^bst" ^ ^rl anderen Positionen ausgeschieden und ^ > Mldlg aufgeführt werden mit cincm Zolle von 5 sl. >>li^ ^. und 12 fl. für geblelchte oder gefärbte dou- 'l Garne. ^ "l,a. Dr. Granitsch bestreitet die Nothlagc ^i^^nnereien und verliest Factureu, aus denen l^ti ^ -' ^^ die gut situierten und gut cingerich« (L?s" Widerspruch.) Der Redner gibt zu, daß sie ^ y >""crcn Nummern wenig produciercn, cs sei ^ hj?"!i' wenn sie in den gröberen Nummern bis boni 5> )" arbeiten haben, Er beantragt, die Zollsätze Mle ,^;^ ^jsd^ herzustellen. 3?t« ßH Slene erörtert, daß die Garnindustric llliajHuhe« bedürfe. Er unterstützt die Vorlage der Feuilleton. ' Menschenleben in seiner ftttlichen 9ol> Entwicklung." ^8oH""eK Aprent, der erst vor kurzem die Hig ^ ."teratur n,it einer bei Otto Wigand in ^t>ll'«)'enenen, ..Gedanken über Erziehung ei Herlri 5^Ol" betitelten, ebenso geistvollen als in h t "selim?n ^ originellen und durch und durch ^ hat im N Schrift in werthvoller Weise bereichert le! "Wa ^^«e von Gustav Hcckenast, Preßburg ^«n^' unter dem Titel: Has Menschen st y/^ber ein Werl von so tiefem Gehalte und V! literaN^schcm Geiste veröffentlicht, daß es i" l.,^ ÄufmH "ritil gewifsermaßcn zur Pflicht lenfei, '"erlfamleit weiterer Kreise auf dasselbe ^ "achten des Verfafsers — seiner Berufs- Professur an einer deutsch. durch den Nmstand, .<,. ^feies^Viähriger Freund Adalbert Stifters ^l>?! bal^ ^' Tlchlrrs der Äöl)merlWlMschichtcn. PeiH '"lies Q^' würdiges Denkmal an der Heimat- K .°el ^^afscns errichtet werden soll, und zu- V «ss^^ber dessen dichterischen Nachl.,sses ^en,,,"asskll, ^'llcresse schon von vornherein ge ^z«Nds, ,u^'^^ "der allch in «Hirn, Inhalte ' '"echifertlguug. und speziell die neueste Abg. Dr. Vareuther spricht zugunsten des Plencr'schen Mnoritätsvotums. Er setzt Zweifel in das Aufblühen der österreichischen Garnindustrie, wäh* rend die Weberei kräftige Förderung verdiene. Abg. Dumba bemerkt, daß die Prosperität der Spinner von der der Weber abhänge, und polemisiert besonders gegen die Ausführungen von Dr. Granitsch. Er ist für'die Majorität. Handelsministcr Ritter von Ehlumecty erör« tert das Verhältnis der Banmwollindnstrie zu der Spinnerei und weist ziffei mäßig >mch, daß die erstere in Oesterreich eine mächtige Entwicklung erlangt hat, Während die Garnindustric stationär blieb, ja fogar zurückging. Die Weberei hat keine Eoncurrenz zu furch, ten. während die Spinnerei heute noch dort steht, wo sie l8:')'.1 war. Die Zahl der Spindeln in Oesterreich ist eine verschwindend kleine; in keinem andern Lande ist die Rohjpinnerei so start vertreten. Der Minister bc gründet die Nothwendigkeit, die Spinnerei zu schützeu. Er begreife übrigens nicht, wie man die neuen Pofi> tionen so heftig anfechten könne, da sie nur ciue sehr mäßige Erhöhung, nämlich nur .'» kr. per Stück, rc' präsentieren. Er empfiehlt die Annahme der Vorlagen der Regierung, resp. der Majorität. (Beifall.) Nach einigen Bemerkungen vom Abg. Dr. Gra> nitfch wird die Debatte geschlossen und die Referenten Dr. Schaup, Dr. v. Plener Und Gomperz erhalten das Schlußwort, woraus bei der Abstimmung alle Abäüderungsanträge verworfen Imd die Zollsätze der Ausschußmajorität angenommen werben. Die Berathung über den Zolltarif wird hiermit abgebrochen. Die nächste Sitzung findet Donnerstag den 28sten Februar statt. Nußland und die Haltung Oesterreichs. Als Ausdruck der in Nußland dnrch die letzten Schritte des österreichischen Kabinetts erzeugten Stim mung veröffentlicht die „Pol. Korr." m ihrer letzten Nummer rm interessantes, vom 23. v. M. datiertes Schreiben ihres Petersburger Korrespondenten, aller dings nicht ohne hinzuzufügen, daß fie fich mit dem» selben nicht zu identificieren vermag. Wir entnehmen dem bemcrlenswerthen Schreiben nachfolgende charakteristische Stellen: „Man ist hier der Meinung, daß England sich nicht fo leicht entschlossen hätte, gegenüber von Rußland eine so positive Feindseligkeit zu bekunden, wie aus der Sendung seiner Flotte nach den Dardanellen, aus dem Herannahen seiner >tanalflotte und aus den großen Uriegsvorbereitungen in England hervorgeht, wenn es sich nicht von Oesterreich unterstützt sähe. Seitdem fragt man sich hier. od dieser für jetzt viel leicbt nur rein moralische Beistand nicht weiter, als beabsichtigt war, führen und dasselbe nach und nach auf jene gefährliche schie' ' >iingen n che, ursprünglich von einer , Verjch, oer Ansichten ausgehend, schließlich zur offenen Femdjellg» kcit treiben müsse. Die Hnteresscn Enalands und Oesterreichs in der gegenwärtigen Frage stnd so verschieden, daß man nicht begreifen würde, zu ' »cke letzteres sich veranlaßt finde, eine so g< - /i,g nutzbringende Partie zu spielen, denn es gllil hier nur ciuc Alternative, und zwar: entweder ist das Einvernehmen mit England nur ein Manöver, oder aber es würde aus den Krieg abzielen und zu diesem süliren. In letzterem Falle würde bei der relativen Geringfügigkeit der" militärifchen Macht, über welche England verfügt, der schwerste und schwierigste Theil der Ar» beit Oesterreich Ungarn zufallen. Zu welchem Zwecke und mit wei^'- ^'..^'..<. -.; si,, Resultat. ' ' die eventuellen n und , ,te. geschähe dies. während di .,........, wer- den, welche ans einer diretlcn Verständigung nnt Rußland erwachsen können? Glaubt man nicht in Oesterreich, wenn dessen gegenwärtige Haltung nicht blos das Ergebnis eines rein d' ' . ^ ist. daß man vou Rnf'.lmid. ' lei- nem Bolle durch ein i. durch freundschaft» liches und freimüthig. ^..,, Sichler das erlangen könne, was man durch ierung zu erreichen bezweckt?" Der Korrespondent führt sodann der Türkei und der duNim'!, Verhältnisse zu ......:..Uigcn; es weiß im ,le. daß Oesterreich, als Grenz und Nach bar!!U!^i, Interessen der Ordnung nnd d< ^ '»is zu wahren habe. Wohlan denn - können . rr essen, vorausgesetzt, daß dieselben Gesinnungen lm»ulen Publication des Verfassers ist in vollem Maße geeignet, selbst hochgespannte Erwartungen weit zu über» treffen. In der trostlosen Wüste und dem erstickenden Samum unserer heutigen Modephilosophie, welche m«! ihrem alles Sittliche und Ideale versengende» Hauchl auch schon die höhere Romanlitcratur z» influen« eieren beginnt, erscheint das gedachte Werk nicht nur wie ein nn 5!aufc der Jahre aus unbefangener, lebcns wahrer Erkenntnis nnd Ueberzeugung herangew ^ Baum. mit dem der Verfasser seine aphorlst! dalllensammlung in der Vorrede vergleicht emei Vorrede zudem, die vollkommen frei von dem sonst unvermeidlichen Miasma des Eigenlobes der Autoren ist. für das die Ehemie noch lein Desinfettionsmittel aufzuweifen hat, — fondern es erscheint vielmehr wie eine große liebliche Oase mit schichrnden Gebirgswällen. schattigen Hainen und erfrischenden Quellen, und un willkürlich tritt dein ^eser der Gedanke nahe. ob an diesem bildlichen Gesammleindrucke, den das Werl auf ihn macht, nicht auch die lang,ährige Frenndschaft Theil hat. welche den Verfasser mit dem Dichter des unnach-lihmlich jchönen ...Hochwald" verband.... Die zwanzig Druckbogen umfassende Schrift ist in sechs Abtheilungen gebracht, welche die Titel fuchsen: „Die Wurzel aller' Uebel" — ..Das Gewissen" -..Der Wille und die That" — «DaS denkfähi.- " im Menfchen" — „Gott und die Welt" - . und Gedanken", in denen allen der Verfafser Haupt, sächlich jene zwar seichten, scheinbar aber aus moral statistische, geschichtliche und naturhistorische Geweih mittel gestützten moralischen und phik ^ ,^>'n Irrlehren bekämpft und widerlegt, welche in der neuesten Zeit selbst die sittlis'..... '"^damentc der Gesellschaft. wenn auch nicht zu > droh doch zu ?n Vers uchen. M ' '>r und in der Vertheidigung , ',i nicht mit zelotischem Eifer, sondern mtt der stillen, erhabenen Ruhe des in der ^'»''. >>--- ".'»""<-. ......;..... Denker«, des praktischen ^ l-lt die '' " ,! der G' nicyi !^ le und , wie I sage" ^ "n mit " '!>!>. ,,,.,.. --------,.....^'lt, läßt aber doch der v Raum. dntz aus ,hnen noch ein W,' ..... ',l!),l !»ylt. In dieser Hoffnung allein ist d<' ,, zwar nicht der idenw, Annas- Realität der E? .en ____. , zu hellsehen. ^ o« Hingabe an das Allgemeine und die allgememe bin-gäbe an die sittlichen Zwecke der Mc>" ' - der Versafter als die Sonne einer ne feii!^ " ' " ,^ die, _ ,.. ........>.el, gelangen werden, ob zrlualK eine Zc,t kommen wird, wo ,.jede Kraft geschützt und — ^' ' - - ^ ^. achtet, ihr der Ranm und di< <,r baucht, geboten „d mert wird, rm' >a odei n> „g. ftat! '" Neides. , ....„^.,.,,. ..n., ofiener ^.,^. - -n« finden nmo" ist das einzlae bescheldene Frage- 424 und innigen Vertrauens obwalten, welche zwischen Wien und Petersburg seit Ausbruch des Krieges die Oberhand behalten haben, nicht durch Transactionen, Concessionen und gegenseitige Berücksichtigung gewahrt und gewährleistet werden? Wo das reelle Bedürfnis nach freimüthiger und freundschaftlicher Verständigung vorhanden ist, gelangt man stets zu Combinationen und zur Durchführung derselben, die eine gegenseitige Befriedigung ermöglichen müssen. Letzteres ist für Oesterrelch'Ungarn ebenso wie für Rußland der einzig wahre Weg, welcher in ihrem gemeinsamen Interesse und im Interesse aller einzuschlagen ist." Ganz ähnlich äußert sich übrigens auch eine Petersburger Korrespondenz der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung." Es heißt in derselben: „Wir würden uns freuen, wenn Oesterreich-Ungarn von dem künftigen Kongresse eine zufriedenstellende Entschädigung zugebilligt würde. Wenn dies Rußland allein überlassen bliebe, würde es gewiß in glän« zendster und bundcstreuester Weise geschehen. Was aber der Kongreß thun wird, können wir allerdings nicht wissen. Hoffentlich doch aber so viel, als Rußland allein gewiß gethan haben würde, denn so wenig wir Russen eine lange Zeit hindurch vergessen konnten, daß die zweifelhafte Haltung Oesterreichs l854 unser Unglück in der Krimcainpagne hauptsächlich verschuldet, so wenig werden wir vergessen, daß seit dem wieder hergestellten Einvernehmen der drei Kaiser und bis auf die neueste Zeit, wo England ihm gar zu gern Sub-sidien zahlen möchte, die Haltung Oesterreichs eine musterhafte gegen uns war, ohne sich selbst deshalb auch nur das geringste zu vergeben." Der englisch-russische Dardauellen-Compromiß. Diesertage wurden im englischen Parlamente die jüngsten, zwischen England und Ruhland betreffs der Nlchtuesetzung Gallipoli's getroffenen Abmachungen Lord Derby's und Fürst Gortschakoffs dem Wortlaute nach veröffentlicht. Sie bilden den Inhalt eines Heftes : Turkey Nr. 17 (1878) und lauten folgendermaßen: 1.) Graf Schuwaloff an Lord Derby. London den 18. Februar 1878: „Fürst Gortschakofs ermäch, tigt mich telegrafisch zu der Erklärung an Eu. Excellenz, daß das kaiserliche Kabinett fein Versprechen aufrecht erhalte, Gallipoli nicht zu besetzen und in die Linien von Boulair nicht einzurücken. Das kais. Ka< binett erwartet seinerseits, daß kein englischer Truppen-thcil an der Küste Asiens oder Europa's ausgeschifft werde." 2.) Memorandum für den Grafen Schuwaloff: „Ihrer Majestät Regierung hat mit vieler Befriedigung die Bestätigung der Versicherung vernommen, daß die russische Regierung nicht beabsichtige, die Halbinsel Galli-poll zu buchen, so wie die Erklärung, daß in diese Versicherung die Lmien von Boulair eingeschlossen seien. Ihrer Majestät Regierung ist ihrerseits bereit, dieser Versicherung mit einer entsprechenden Verpflichtung entgegenzukommen, keine Truppen an der europäischen Sette der Meerengen landen zu wollen. Die Regierung ist bereit, dlese Verpflichtung auf die asiatische Seite der Meerengen auszudehnen, wenn sie von der russischen Regierung die Versicherung empfängt, die, wie Ihrer Majestät Regierung nicht bezweifelt, im Prinzipe in das schon Gesagte eingeschlossen ist, daß auch die russische Regierung diese Seite der Meerengen nicht besetzen werde. Ausw. Amt, 19. Februar 1878." 3.) Graf Schuwaloff an Lord Derby, 9./21. Fe-bruar 1878: „Fürst Gortschakoff beauftragt mich, Eu. zeichen, das man in dem Buche machen könnte, aber doch nicht machen darf, wenn man an eine weitere, der Rede werthe Kultur- und sittliche Entwicklung der Menschheit glauben will. Derselben Hoffnung gibt der Verfasser in der zweiten Abtheilung seines Buches Ausdruck in den Schlußsätzen: „Das Problem, wie sich die menschliche Gesellschaft zu organisieren habe, um den Ansprüchen jedes Einzelnen zu genügen, ist bisher von der Wissenschaft noch nicht gelöst, kaum ernstlich ins Auge gefaßt worden. Aber sie wird es lösen, und zwar, von der menschlichen Natur ausgehend, nicht im Widerspruch, sondern in der vollkommensten Uebereinstimmung mit dem Sittengesetze. Sie wird dem Stärkeren nicht ein besonderes Recht, wol aber besondere Pflichten überweisen, und nicht in dem Kampfe ums Dascin, sondern in der Freude am Dasein das für die Menschheit geltende bewegende Prinzip er« kennen." Die dritte Abtheilung: „Der Wille und die That", ist die interessanteste und bedeutendste des Buches, weil sie auch die Grundlage der übrigen ist. Es werden darin die von den verschiedenen Schriftstellern aus den Fächern der Statistik. Geschichte und Nawrwissenschaft, ja sogar aus der Allwissenheit Gottes hcrbeigcschlepp. ten angeblichen Beweisführungen entkräftet, mit denen man in neuester Zeit die totale Unfreiheit des mensch, lichen Willens zu constatieren und womit man das ganze Gebäude der sittlichen Ideen vom Grunde aus umzustürzen sucht. Unsere Zeit verdient deshalb nur mit Unrecht das in Bezug auf sie landläufig gewordene Adjectiv „die nüchterne". Sie sorgt zwar ängstlich dafür, daß wir nicht wonnetrunken werden vom Nektar des Idealen, sie sucht aber auch wie ein gewissenloser Destillateur unter verschiedenen gefälschten, gleißenden Etiketten uns mit dem gemeinsten Fusel des Materialismus zu berauschen. Der Verfasser geht diesen sinnlosen, destructiven und geradezu abscheulichen Tyeorien schon auf der ersten Seite mit kurzen, aber scharfen Worten zuleibe. „Es muß von uns abhängen, das, was wir als recht erkennen, zu thun, auch wenn es mit unserer Neigung nicht übereinstimmt, und das, was wir als unrecht erkennen, zu unterlassen, trotz unserer Neigung es zu thun. Ohne dieses Vermögen wären die Forderungen unseres Gewissens der nackte Unsinn, und der Schmerz der Reue, die wir empfinden, wenn wir den Geboten desselben nicht gehorche,,, entweder unbegreifliche eigene Thorheit oder ein Verbrechen, das die Natur an uns begeht. Der Mensch wäre dann keineswegs das edelste und vollkommenste, sondern vielmehr das elendste und mißlungenste Geschöpf der Erde." Zu einer treffenden, interessanten Beweissührung für die Freiheit des Willens apostrophiert er die bekannten Dichterworte: „Das ist der Fluch der böscn That, daß sie fortzeugcnd Böses muß gebären." Er sagt darüber: „Sie drücken wol eine Stimmung, aber keine Wahrheit aus. Oder auch eine Wahrheit, aber nur insoferne man die That lediglich als eine Erscheinung der Physischen Welt, die also auch den Gesetzen derselben unterworfen ist, an- -------------------------------------- A. sieht. Aber dem Menschen, als einem morallM ^c" sen, ist es gegeben, daß er diesem natmWH^l Gange Einhalt gebieten kann. Seine That bra" s>e immer blos Glied in einer Kette von Wi""'^ B kann auch Ausgangspunkt für eine solche .". ^ ^ Wirkungen sein. Wenn ihn Böses trifft, )" '^ es, wenn er ganz den Gesetzen der phM^eii, ^ unterworfen wäre, wieder mit Bösem "^e ,sd, d^ das Brett, das von einer Kugel durchbohrt '" ^ se ser dafür die Flugkraft raubt': er abcr law hM>, nem Feinde Gutes thu« und so einen Da>u' M>' an dem sich die fortschreitende Welle des ^'^e", ! Wenn das Böse fortMgend Böses mnfttc U'. „hF wäre die Erde schon längst ein Pfuhl s^?^ "'"5 Entartung, daß auch der verruchteste Mcw'"^,, " Augenblick lang auch nur die Vorstellung tragen könnte." «.mte >>'' Die vierte Abtheilung enthält '?!"'' .<>> anschauliche Dissertationen 'und Bcweisfnl1"l'^M die räthsclhaftc, heutzutage ebenfalls ""N^"' ^ nete körperlich-geistige Doppelnatnr In der fünften Abtheilung tritt der'^ ^ allgemein verbreiteten Irrthümern entgegen, .. M « Dasein Gottes darum zweifelhaft, schaftlich erwiesen sei, und als ob die ^"i" ^n -^ — und von dieser vorzugsweise "wa" ,^,^c , schluß über den Urheber der Natnr ^.,' ^i Z^el rauf ausgehe, Gott zu suchen. „Sie 1"" ^sehc i^ menhang unter den Erscheinungen, "^^hel ^ gegenseitigen Abhängigkeit. Sie hat es o ^ 5 Excellenz mitzutheilen, das kaiserlichr Kabinett beabsichtige nicht, die asiatische Küste der Dardanellen zu besehen, wenn England es gleicherweise unterläßt. Wenn diese Bedingung erfüllt würde, ebenso wie die, an der europäischen Seite der Meerengen keine englischen Truppen landen zu wollen, so werden wir Gallipoli nicht besetzen und nicht in die Linien von Boulair einrücken." Hagesnemgkeiten. — (Hochzeitsfeste in Berlin.) Um von den Kosten der Doppelhochzeit, welche der deutsche Kaiser tragen muß. annähernd einen Begriff zu haben, mögen einige Zahlen genügen. Außer den 50 Fürstlichkeiten betrug die Zahl der Gefolge 173 Personen, die logiert, beköstigt und mit Equipagen versehen werden mußten. Der Marstall war so in Anspruch genommen, daß 100 Berliner Mieth-Equipagen aufgenommen wurden, für welche täglich 1000 Thaler bezahlt wurden. — (Pariser Ausstellung.) Wie der „Moni-teur Universe!" vernimmt, soll das Beispiel Schwedens, welches schon vor einigen Wochen eine Anzahl Soldaten nach Paris schickte, um die skandinavische Abtheilung im Ausstellungsftalast zu bewachen, von anderen Regierun« gen (Oesterreich. Italien, Belgien und Holland) befolgt werden. — (Der Unglücksfall im Paris er „Grand-Hotel/) Ueber den am 26. v. M. durch den Riß einer Aufzugsmaschine im Pariser „Grand Hotel" herbeigeführ ten Unglücksfall wird des näheren gemeldet: ..Gegen 8 Uhr morgens verließen der Baron und die Baronin v. Schack ihre im zweiten Stockwerke gelegenen Zimmer, um auszugehen. Der Baron benutzte die Treppe zum Hinabsteigen, während die Baronin, eine 56jährige Dame. in Begleitung dcs Hotelinspeltors und des Cunductcurs die AufzugSmaschine bcnühtc, um sich in derselben herabzulassen. Der Cmlductcur drückte an den Knopf, damit sich die Maschine in der Richtung nach abwärts in Bewegung setze, allein statt hinunter, schnellte der Aufzug mit den darin sitzenden Personen in die Hühe bis an die Decke des fünften Stockwerkes, um vun da mit rasender Schnelligkeit auf den Boden zurückgeworfen zu werden. Als man sich nach den Personen umsah, fand man drei Leichen, welche nicht die geringsten äußerlichen Verletzungen zeigten. Nur ein kleiner Blutstropfen an den Lippen und in den Ohren war bemerkbar. Der Tod war augenblicklich infulge der Gehirnerschütterung eingetreten. Ueber die näheren Ursachen des Unfalls gehen verschiedene Versionen; die Administration des „Grand Hotel" will ihn auf einen Fehler im Bau des Auszugs zurückführen und den Mechaniker Eduux, der ihn geliefert, dafür verantwortlich machen. Die verunglückte Dame ist oieGemalin des Freiherr« Rudolf v. Schack, Erbherrn auf Brüse-witz. ein Bruder dcS bekannten Dichters Grafen Adolf Schack. der gegenwärtig ebenfalls in Paris weilt. Freifrau v. Schack hinterläßt einen Sohn, der als Uhlauen-licuteuant iu Strahburg ill Garnison steht." — (Mordatteutat auf dem Valle.) Aus Przemysl schreibt man der „Presse": „Am 23. v. M. veranstalteten die Beamten der Station Drohobycz der Tnicsterbahn in den Bahnhoflolalitäten einen Gesellschaftsball, der auch zahlreich von geladenen Gästen besucht war. Gegen 10 Uhr erschien auf demselben in der Verkleidung eines polnischen Juden der Waschinenführer Hangohli der Ungarische Galizischen Bahn. der eine halbe Stunde früher mit einem Zuge angekommen war; obwol er nicht geladen war, bewegte er sich ungeniert wie einer der geladenen Gäste in allen Lokalitäten. Am Buffet ließ er sich eine Bouteille Champagner geben. Da trat der Stationschef Wlasek zu ihm und gab ihm mit M ruhigen Worten zn verstehen, daß er nicht geladen lsi, auch hier kein Maskenball sei. daher seine Verllclduns nicht am Platze, und daß er sich entfernen möge. Ha'p gotzli machte darauf zwar nur einige kurze Vemernmg — aber er ging fort. Zur Zeit der Raststundc, als 1^ die Gesellschaft größtentheils mit den Damen m oe> Speisesaal (Wartsaal dritter Klasse) begab, "schien Van-gotzki abermals, diesmal ohne Maske, und stellte stch «u brennender Zigarre bei der Thüre des Saales aus-, unangenehm dies auch vielen Anwesenden, """'" ^ denjenigen, die ihn kannten, war, ertrug man dies frecy Benehmen einige Zeit. um einen Skandal zu vermelv ' Als der Mann abcr durchaus leine Miene machte, !^ zu entfernen, trat ein Beamter der Betricbsdlrecno an ihn heran und machte ihn darauf aufmerksam, p Damen hier seien, daß niemand rauche und ihm am wenigsten als nicht Geladenen zustehe. Aus hin entgegnete Hangotzki barsch einige Worte, und Beamte zog sich, um einem Streite auszuweiH ' zurück, bemerkte aber zu zwei anderen ^^9 ' daß der Mensch wol nichts Gutes im Sinne ply Hangotzki ließ sich nun abermals eine Flasche lW'^ pagncr geben und befahl der Musik, einen Hardas ° spielen. Auf einen Wink dcs Strcclenchcfs Mrc"^ eines der Mitarrangeure der Unterhaltung, verstumm natürlich die Musik, und der Chef trat auf Haugop ^ und erklärte ihm. daß ihm nicht das Recht zustehe, Musik zu befehlen. Man versuchte, ihn zur Thür h""" zudrängen. Auf dies hin zog Haiiguhli eincu ^^" H hervor und schoß auf Marcinsli. Dieser schrie: .^ bill getroffen", hatte aber doch so viel Oeistesgcgciw^ die Hand. die den Revolver hielt, zu ergreifen, uno er ein starker, hoher Mann ist. beugte er dcu "t tätcr nieder — ein zweiter Schuß ficl und ^"6 -Strcckcnchef Marcinsti zwischen den Veiuen durch- -"^ cinsti lag schon am Buden, ein dritter Schuß fi" abcr niemanden beschädigte. Hanguhti wurde gebu« ^ der Revolver und noch 15 Stück Patronen wurden ^ abgenommen und er den mittlerweile herbeigeholten ^ darmen übergeben. Die Wunde, die Herr farcins >., hielt, streifte blos die Haut. und ist derselbe bereit- o ^ kommen hergestellt. Hanguhti gestand sogleich, daß ^ auf den Statilinschcf Wlaset und den Ingcuicur ^ cinsti abgesehen hatte, daß er sich eigens dcu ^^ «ch und me Patronen holte, daß er nicht betrunken "" ^ aller Vorgänge wohl bewußt sei. Er ist Vater mey Kinder." fokales. Ans dem Vemeluderathe. Laib ach, 28.Feb""' (Fortsetzung.) .„ fill II. Bericht der vereinigten Sections Polizei und Bauwesen. .^, GR. Dr. Keesbacher referiert über die Ht, tung einer städtischen Bade-Anstalt. Derselbe ve"^ es liegen diesbezüglich zwei Projekte vor. 2M ^ Projett lLaibachfluß-Äadc.Anstalt) hat den VorM,,„l Billigkeit, es beanjprncht nur 040^ fl. 06 lr. un ^ der inneren Einrichtung 6074 fl. 10 kr. und »a ^ mehreren Iahresannuitäten an die Firma ^nn st ^ zahlt werden. Außerdem stünde die Bade-M'^D einem Flusse mit einer Sommertemperatur von ^ 17 Grad Reaumur, wäre nahe der Stadt """, ' ^l leicht zugänglich. Das Wasser ist rein "ild '""!> ^ und sür die Badenden sehr geMdheitszuträgllch, >^ «5 !°ch drr Volksglaube dem Laibacher Flußwasser sogar Mlwfte zu. Die Nachtheile dieses Projektes sind die lngMwM Stromverhältuisse; die Anstalt müßte bei "eongem Wasscrstaudc weit in den Fluß hineinaescho-en werden, oder es müßte sehr fleißig an der Uferseite Lagert werden. Die Bade Anstalt behindert ferner die 2HlfM)vt «der wird durch sie behindert, namentlich Ulch das Anklammern mit Haken vunseite der ström Marts fahrenden Schiffer oder durch das Anprallen Nlnawarts fahrender Schiffe, und wäre fount in Mm bestände stets gefährdet. Außerdem ist aus Strom "MW, hic Vade-Anstalt iu ihrer räumlichen Aus^ ^llunll von der Zustimmung der Morastentsumpfungs-v'N'msswn abhängig. Ein weiterer Ucbelstand ist die Udeiwmterung dc'r 'Anstalt. (5in Abtragen derselben in ys< ^'"^"' sckMigt das Holzwerl und bedingt ln Mademagazin, das einer Wache bedarf. Ein Fortgehen im Winter in unzerlegtem Zustande fetzt das Merk der Willerungsunbill'aus und verlangt eben« ^ eine Winterwache. Ferner würde die Anstalt in dls i?) Jahren wieder baufällig und bedürfte daher ?? ^!plellgcr Reparaturen oder eines von 15) zu " bahren wiederkehrenden llmbaues. Tie Vorzüge des zweiten Projektes (Äolesia) find, tll?'l - H^!äwerk am Lande zu steheu kommt, daher °u ist, nicht abgetragen zu werden braucht, daher ^Sl geschont wird. Das Wasser ist constant in seinem ^",kau, da es durch Kauäle in die Bassins eingeleitet bim ^"slalt ist in ihrer räumlichen Ausdehnung H»^ eines zweiten oder dritten Neubaues. Die Anstalt )M gelegen, von zwei Seiten zugänglich, der Weg H" ein angenehmer SpazieraMg. die Umgcbuug ist ^^irch Bepflanzung in eme Parkanlage zu ver-^ttd ' '"" ""^ ^"^^ "'^ Restauration etabliert 2w? ^""' ^ ^"^ ^ Pnntt znm Ziele eines schönen ^ ^ganges nnd ^ur Zierde der Stadt werden taun. ^.'"asserocrhältnijse find so günstig, daß Bassins, lönn ' Douchcbäder u. s. w. leicht augebracht werde» ^ss"'. Die Schwimmschnlc und Badc-Anstalt stehen ^^dt>,chrni Grnnde. uud bietet die Wassertraft seiner' ^ ^^Ncuheit, selbe auch zu audereu kommunalen "kn (Wasserversorgung) anszuuützen. jelteä Nachtheile sind:' Die Kostspieligkeit des Pro« iH es lostet der Anlauf der Reality alleiu fchon t>ro^l ^'' t)iezu kommt der Kostenbeitraa für die b'e ös'^e Adaptiernng der bestehenden Anstalt, dann ^asi - ""er definitiven Herftelluug feiuerzeit. Das M w '^ ^ter als der Laibachfluß,' nach Gewittern ^nstal^? ^chrcre Tage sehr verschlammt, oberhalb der lt« w ''^ ^^ Freibad, welches u, diesem Falle ver- jelt a "c" ""^e. Sollte jedoch auf das zweite Pro ytschAl'ffen werden, so ist zu bedenken, daß dies jetzt so?" muß, denn ist der jetzige Moment verpaßt. l^.^2 vielleicht für immer vorbei, denn die Wasser- ^ ei '^ kann es sehr leicht mit sich bringen, daß sich ü»bH Uldustricllcs Unternehmen etabliert, und Bad vet^'^rlraft wären dann für die Kommune für immer ^ojelt"' ^^ '""' "'"' Vortheile und Nachtheile beider leit sji/ zusammen, su ergibt sich größere Zweckmähig- ^ojclt ^ ^""^'' 6lbßcre Billigkeit für das erste ^lll si^'k vereinigten Polizei' und Aauscttioue» Heile d - ^" licraulaßt, iu Erwägung, daß die Vor- iil>tt>v? feiten Projektes jene des ersten Projektes ^Nlle ? ""b die Nachtheile des zweiten Pro,elle2 ix stellt.'"° "^ jene des ersteren, folgende Anträge ^lirs^ ^^--------------------' " -------------------------- ?' lva«"""'3en oder der Sinncnwelt, und nicht mit M. > wer>>, ? Rückschritt ans einem ander,! a,lf ^cht l ^cu,, ^. " "ie man die« sonst auszudruclen Vn. ^endia w"? !" ein Gedanke, so kann dieser ^/Uch ss/erden. ^r tobtet alles, sogar sich selbst. '"Hen .l, "He ihn verkündigen und zu be- ' Mn bies nur. weil sie in dieser ver- 1.) Der Gemeinderath beschließt den sofortigen Ankauf der Kolesia-Mühlrealität zum Zwecke der Errichtung einer städtischen Vade Anstalt. Der Kaufver-trag ist der Rechtssection vor seiner Realisierung zur Prüfung vorzulegen, und der Gemeindcrath behält sich die Beschlußfassung über die Gcldmittclbeschasfung nach Maßgabe magistratlichcr Anträge vor. 2.) Die daselbst befindliche Bade- und Schwimmanstalt ist provisorisch schon heuer im Wege der nothwendigsten Reparaturen in bessern Stand zn setzen nnd schon heuer der öffentlichen Benützung zu übergeben. Zu diefen Adapticrungsarbeiten wird ein Kredit bis zu 1000 fl. gegen nachträgliche Verrechnung bc williget. ^,.) Der Stadtmagistrat wird beauftragt, über den etwaigen Verlauf jener Theile der Kolesiarcalität, die zum Zwecke der Bade.Anstalt überflüssig erscheinen, eventuell über die anderweitige Benützung oder Verwerthung derselben, sowie über die künftige definitive Umgestaltung des Kolesiabades in eine städt. Schwimm, und Bade Anstalt, ferner wegen etwaiger Verlegung des bisherigen Freibades unter Vorlage von Plänen ^ und Kostenooranschlägen mit thunlichster Beschleunigung die geeigneten Anträge zu stellen und selbe an den Gemeinderath zn leiten. Vizebürgermeister Dr. v. Schrey: Der heute nenerlich auf die Tagesordnung gesetzte Antrag ist wol von großer Wichtigkeit, allem ich halte dafür, daß eine kurze Vertagung desselben behufs höchst nothwendiger näherer Erörterung wol am Platze wäre. um so mehr, als der Besitzer der Kolesiarealität ohnehin bis ersten Mai d. I. laut vorliegendem Protokolle in obli^o verbleibt, daher nicht zn befürchten ist, daß durch eine knrze, näherer Information gewidmete Unterbrechung der Stadtgemeinde ein Schade zugefügt werdeu löunte. Es fragt sich hellte noch. ob der Kaufpreis für die erwähnte Realität nicht zu hoch sei, uud es sind die Erhebungen noch ausständig, welche Theile der aw zukaufendeu Realität als nicht nothwendig weggegeben werden könnten, ohne das Projekt im ganzen uud großen zu fchädigcu. Heute wisfcn wir auch noch nicht, wie es mit der freien Äenühbarleit des Wassers steht. Ueber Wafserrechte existieren heute nur wcniac Urkunden, daher, wenn irgendwo, so in dieser Frage die größte Vorsicht am Platze ist. Eine weitere, sehr genaue Erhebung ist wegen des Umfangs des anzulaufenden Objektes wunsckenswerth, man weiß gegen^ wärtig nicht, welchen Besitzern, die Anreincr an die Kolesiarealität sind, man die Grundstücke wird abkau sen müssen, und wie hoch sich der Preis für dieselben stellen wird. Eine weitere Frage geht dahin, was die unter allen Umständen nothwendige Erweiterung der Anstalt kosten wird. Darüber hat sich das städt. Bauamt bis uun noch in keiner Weise geäußert. Man sagt uns nur. die vorläufigen Reparaturen werden I0!)0fl. beanspruchen, was aber eine Bado und Schwimmanstalt losten wird. wie wir eine solche anstreben, wenn wir etwas Dauerndes schaffen wollen, das wiffen wir hente noch nicht. Was losten die neu herzustellenden Erdaushebun-gen, die Erbauung der höchst nothwendigen Ankleide» labinen u. f. w. ? Das alles muß dem Gemeindcrathc wenigstens im allgemeinen vorliegen, ehe er in einer so wichtigen Frage bestimmt Ja sagen lann und darf. Ich stelle daher den Antrag, es möge der Magistrat beauftragt werden, das städtische Bauamt dahiu zu in struiereu. die genauen Pläne nnd Kostenüberschläge für die Errichtung einer Bade und Schwimmschule m der Kolesiarealität längstens in der Dauer eines Monates meintlichen Erkenntnis einen Fortschritt sehen und sie für beffer halten, als den Mangel derfelben. Sie vertheidigen ihn alfo. indem fie ihn aufgeben." Üm die Nare und allgemein verständliche, dabei von seltener, oft geradezu hinreißender, künstlerischer Schönheit durchwehte Diction, in der das Werk ge halten ist, zur Anschauung zu bringen, wird man versucht, fast das ganze Buch zu citieren. Es ist trotz seines nur mäßigen Umfana.es in Wahrheit ein bedeutendes Buch. das Buch emes Denkers, eines geborenen, eines Denkers von Gottes Gnaden möchte man sagen, aber auch eines Denkers von zugleich klassischer Bildung. Daß es andererseits nur wieder ein Buch für denlendc Menschen ist. für Men» fchen. die an der Seite dieses Buches die erhabene Ruhe der Waldeseinfamleit jedweder Gesellschaf« vorziehen, braucht nicht gefagt zu werden. Auf solche Menschen aber — und ihre Zahl ist gewiß größer, als die schale, leicht übertünchte Oberflächlichkeit der Mehrheit auf den ersten Anblick vermuthen läßt — wird das Buch unter allen Umständen eine tiefe, nachhaltige Wirkung ausübeu! Und so bleibt zum Schlüsse nnr der Wunsch übrig, daß es ^jene Würdignng und Hand in Hand mit dieser jene weite Verbreitung fände, die es in so reichem Maße uud wie selten ein zweites verdient, auf daß cs auch das Gute stiften lönne. das zn stiften es. wie selten ein zweites, berufen ist. Laibach, im Februar ltt?8. Nichard Kronegge r. dem Gemeiuderathe vorzulegen, damit derselbe rwä> n rechter Zeit im stände sei, auf den Anbot des V' fers der Kolesiarealität, Herrn Tuhabolnil, eine ix stimmte Antwort zu ertheilen. (Fortsshung folgt) — (iionstituierung der Handels und Gewerbetammer für lira in.) In Anwesenheit von lil Kammcrräthen und des landesfürstlichln Kommissärs. Negicrimgsrathes Grafen Churinskü, fand gestern um sechs Uhr abends im ftädt''' - ' - H die constituiereudc Sitzung . n Ergänzungswllhlrn nunmehr cmnplctten Handels und Gewcrbclammer für ltrain statt. Der lüorsihcndr — Präsident Alexander Dreo — begrüßte zunächst die anwesenden neu gewählten Kammer ' ' ''e dieselben, ihre reichen Kenntnisse m,. in Vortheile de5 und Grweibcs l,»lstl,nz» zu orr werthen. Zu ^ , nn für die vorzunehmende Wahl der beiden Kammerpräsidenten bestimmte der Präsident die Herren Kammcrräthe: Bürger, Horat und Zenuri, Vei der hierauf erfolgten Wahl wniden Herr A, Dreo einstimmig zum ^ '! nnd Herr Karl Luclmann einstimmig zum ^ „, , »enten gewählt. In lnin'i, Worten dankten beide für die sehr chreudc > l Wahl und versprachen, mit allen Kräften die ^,nln,iln des Handels u»d Gewerbes zu fördern, indem sie sich Mlter einem die ^ r erbnten. Der landl ^ . ^ .....^,..... i> Graf Ehorinsln. beglückwünschte die Kammer zu de. zogenen Wahl, da dieselbe bewährt!' "' .......... ^su-n hat, welche, geleitet von strenger ^ stets für l ..... ' ^ werd» ,. , , ^, u die Kammer, daß auch er feine Kräfte stets den meinenden Bestrebungen der Kammer leihen werbe, ^. ^ Kammer fchritt sodann zur Constituierung der Seetmnen und zur Erledigung der üb! ' üde der 2 ordnung. Ein detailliertei i den w» Verlauf der Sitzung folgt. — (Aus dem Verein bcrAerztc in lli.. i„, Die am II. d. M. in Laibach abgehaltene Sitzung des Vereins der Aerzte in Kram war von 1-4 !^' " > ,i nnd Herrn P, von RadicS als Gast besucht, i theilung der Einlaufe und Genehmigung des letzten SihungsProtokolleS theilte Obmann Dr. Schiffer den Beitritt des Herrn Dr. Ielcwscl ale Mitglied mit, und wurde über Antrag des Referenten Dr. V ' e Lüschnerstiftung zu gleichen Theilen an M ,, verliehen. Hieraus wurde die Vereinsleitu, u beauftragt, alle Schritte einzuleiten, um da.^., kapital der Lvschnerstiftung auf 2000 ft. zu ei und alsdann zu den angemeldeten Vortrii Als erster lam jcner des Herrn P n , „Medirinalm in der fürstl. d bibliothel in ^>i:b>ich" an di> ^ ..... tragende die der Gründung der Viblwthel durch Wolf ^,,^.,^l Grafen AuerSperg sl ü' erregten, N^meni . "', mit >! >5 4 kr, aus- und absteigenden Posten, gl,!,' Anluft zu Ve merkungen der Zuhbrcr. und erwiesen sich die für den Grafen selbst bestimmten Medikamente ldrnn auch der den hi^ , !, ver sehen. Da >n jrnrr Zeit die Apotyelen auch Spezereien führten und selbst die Nolle des Conditors versahen, so darf eS nicht Wunder nehmen, daß auch der aräfliche Koch die ttal'l ' ' mit 40 kr nn ' ' ' zos< Vl>n den ^ten ^„ den , ' ^err v, Radice yil - , ^ .............., ....., ,6 her»'n, d,^ mü ,.,.',..ht auf den damaligen Stand der liir in feinster und elecMtest' ^ -^ " ^ ""...........>d tträuter in tr> l dem der denen st'«- , in 10. und I?. Jahrhunderte d,e 'len und mtcr essantesten. fowie die von heimu!..........utoren . Ver bez. Vater und llnlcl — namhaft aemacht hntte, sch!„ß Aderlah. Schröpf u„ ,,»ln rine relche Quelle damaliger medizinische! >,.........,,e bieten. Mit rinc " sundheitSregel eines solchen Nalenbers schloß dri lragi für den Monat „Hornnnq" l^-brncn,, i» deiil >l»l nns bemessen, bringt nälnlich ,,^ !»' s, >,>,., i ,,,,, 1^, die Regeln ' möchte ,. Drnmb laß e>, ü'lingen. ^,., ^,.,,,,, f, Ärhney. Sich purgier und mäßig sei " - > ^ "' ' nta einen vom Herrn l^^ > >.'sth sinaeslindten Beitr,ia '' diese? V<> >>,,,,,, .,.,,.. -" ^'^ hieran lnilpfendrn Debatte beteiligten sich die Herren 42« Dr. v. Etückl, Dr. Bleiweis und Dr. Valenta. welche unter gewissen Umständen auch das Weib nicht ganz schuldfrei an der überhaupt möglichen Vollführung dieses Verbrechens erklärten. Schließlich demonstrierte Prof. Valenta eine sehr seltene Mißbildung, nämlich einen PseudoacephaluS, ein Zwillingslind betreffend, während das andere vollkommen normal ausgebildet war. — (Theaterversammlung.) Die von un3 neulich erwähnte Versammlung der Logenbesitzer und Theaterfreunde Laibachs wurde auf morgen um 11 Uhr vormittags im Olassalon der Kasinorestauration einberufen. Die diesbezüglichen Einladungen wurden im Postwege versendet. Indem wir daher nochmals auf dieselbe aufmerksam machen, bemerken wir zugleich, daß mit Rücksicht auf die für die Gestaltung unserer nächstjährigen Theaterverhältnisse sehr wichtigen hiebei zur Sprache kommenden Fragen eine möglichst zahlreiche Netheiligung sehr erwünscht wäre. — (Handlungsball.) Heute abends findet in den Lokalitäten der alten Schießstätte zum Besten des hiesigen Handels-Kranlen- und Pensionsvereins der übliche Handlungsball statt. Da derselbe heuer allem Anscheine nach das erste und zugleich einzige eigentliche Ballfest der hiesigen Gesellschaft bleiben dürfte, so sieht man einem sehr zahlreichen Besuche entgegen, was im Interesse des daimt verbundenen wohlthätigen Zweckes nur zu wünschen wäre. — ^Laibacher Franziskaner - Convent.) An Stelle des diesertage verstorbenen Guardians und Pfarrers, Pater Saloator Pintar, ist gegenwärtig der Pater Thaodäus Gregoric Vorstand des hiesigen Franziskaner-Convents. Als Administrator der Pfarre Maria Verkündigung fungiert der Pater Kalistus Mcdic. — (Der Rechnungsabschluß der „Ma-tica Slovensta" pro 1877), wie er an die Mitglieder des Vereines in der letzten Generalversammlung vertheilt wurde, ist folgender: Das Vermögen des Vereines beträgt in Obligationen 38,4W ft., das am Rain in Laibach gelegene Haus des Vereines repräfentiert den Werth von 11.4lX)fl., das Inventar einen solchen von 57(X) fl. Die Einnahmen im Jahre 1877 betrugen 7874 st. 48 kr., die Ausgaben 4V36 st. 75 kr., und zwar die Remuneration des Sekretärs und die Kanzleispesen 475 st.; Honorar an die Schriftsteller 1192 fl.; Drucktosten für die Bücher und Karten 2809 st. 84 kr.; das Einbinden der Bücher 100 ft. 90 kr.; die Instandhaltung des Vcrciushauses, Beheizung :c. 297 st. 55 kr., und verschiedene Auslagen 60 st. 94 kr. Der schliehliche Ver-mogensstand weist daher 58.497 fl. 74 kr. auf. Im Voranschläge pro 1878 sind die Einnahmen mit 472 l st. 58 lr., die Ausgaben mit 870 st. eingestellt, für die Herausgabe von Büchern erübrigt daher eine Summe von 3851 ft. 85 kr. — (Großer Brand.) Die zur Ortsgemeinde Zwischcnwässen bei Laibach gehörige Ortschaft Oberfeniza war Mttwoch abends, den 27. v. M., der Schauplatz emcs heftigen Brandes, dem leider acht Wirthschafts-bcsitzcr mit dem größten Theile ihrer Wohn- und Oelo-nomicgebäude sowie des tuuäug iugNucws zum Opfer fielen. Der durch das Arandunglück verursachte Gesammt» schade beläuft sich über 15.000 st. Das Feuer kam gegen 7 Uhr abends in einer dem Grundbesitzer Josef Zaverl gehörigen Dreschtenne zum Ausbruche und griff mit solcher Schnelligkeit um sich, daß es trotz der sehr anerten-nenswerthen Hilfeleistung der am Nrandplatze erschienenen, von der Landbevölkerung der benachbarten Ortschaft ten unterstützten freiwilligen Feuerwehr von Bischostack doch erst spät gelang, dasselbe zu unterdrücken, nachdem dereits acht Wohn- nebst allen hiezu gehörigen Wirthschaftsgebäuden eingeäschert waren. Menschenleben ist keines zu beklagen, auch das Vieh konnte gerettet werden. Von den zu schaden gekommenen Besitzern waren bis auf einen zwar alle, jedoch mit geringen, den erlittenen Verlust nur theilweise deckenden Beträgen versichert. Die Entstehungsursache des Brandes konnte bisher noch nicht mit Bestimmtheit eruiert werden, doch wird einer der abgebrannten Besitzer von den Nachbarn der absichtlichen Brandlegung verdächtigt. Derselbe wurde auf Grund dieser Beschuldigung auch bereits in Haft genommen und vorgestern dem Laibacher Landesgerichte eingeliefert. — (Unfall auf der Südbahn.) Am Süd' bahnhofe in Trieft wurde diesertagc gegen 10 Uh» abends bei dichtem Nebel der die Nachtwache haltende Accordarbeiter Johann Iellinschek beim Ueberschreiten eines Geleises von einer leer fahrenden Maschine umgeworfen und an beiden Füßen fchwer beschädigt. Es wurde ihm nämlich der rechte Fuß und am linken Fuß die große Zehe abgeschnitten. — (Theater.) Vorgestern fand unter der Direction Müller im landschaftlichen Theater in Graz die letzte Vorstellung statt. Von gestern an bis Ostern wird der Landesausschuß Dr. Ritter v. Schreiner für die Landschaft die Direction des Theaters übernehmen. Die Gagen werden in vorhinein bezahlt. Neueste Post. (Original-Telegramme der „Laib.Zeitung.") Wien. 1. März. Die „Politische Korrespondenz" meldet aus Serajevo, bah eine Deputation muhameda-nischer Begs und bosnischer Katholiken nach Wien abgereist sei. — Rußland verlangt, daß Montenegro bei Wischegrad an Serbien angrenze. Der Abbruch der türkisch-montenegrinischen Verhandlungen wegen der Demarcationslinie ist wahrscheinlich. Verllu, 1. März. Die Verhandlungen betreffs des Handelsvertrages mit Oesterreich sollen Anfangs April wieder aufgenommen werden. London, 1. März. Im Oberhause sagte Derby, er glaube, der Frieden werde morgen unterzeichnet werden; er hoffe, das Gerücht, Rußland verzichte auf die Abtretung der türkischen Flotte, werde sich bewahrheiten. __________ Wien, 1. März. Bei Kuranda fand gestern eine Konferenz uon Delegierten des Abgeordnetenhaufes in Angelegenheit der Kreditforderung statt, welcher Dr. Rechbauer, Herbst, Gistra und mehrere andere bei« wohnten. Ueber den Verlauf der Berathungen berichtet die „Presse," wie folgt: „Im Laufe der Discussion, welche vun 7 Uhr bis halb 12 Uhr dauerte, traten verschiedene Ansichten zutage. Während ein Theil der Delegierten sich unbedingt für die Bewilligung des Kredits erklärte, sprachen sich andere für die Bewilligung unter gewissen Bedingungen aus, namentlich in der Richtung, daß dieser Kredit nicht dazu diene, um eventuelle annexionistische Tendenzen zu unterstützen. Von einigen Delegierten wurde überhaupt jede Kreditbewilligung perhorresciert. Im Lause der Discussion, an welcher sich fast sämmtliche Anwesende betheiligten, wurde auch die eventuelle Annexion Bosniens besprochen. Auch ill dieser Beziehung trat eine Meinungsverschiedenheit zutage, indem sich seitens der Delegierten theils für, theils gegen die Annexion Bosniens ausgesprochen wurde. Eine Abstimmung wurde selbstverständlich nicht vorgenommen, wol aber Delegierter Kuranda ermächtigt, die in der Konferenz zutage getretenen Anschauungen dem Grafen Andrassy mitzutheilen, damit derselbe von der Stimmung in Dele-giertenkreisen Kenntnis erhalte. Als Resultat der Konferenz kann constatieit werden, daß die Mehrzahl der Delegierten der Kreditbewilligung nicht unbedingt geneigt ist. Ob eine neuerliche Konferenz stattfindet, wird davon abhängen, welche Veränderungen in den nächsten Tagen in der politischen Situation eintreten." Paris, 28. Februar. Die „Agence Hauas" versichert nach besten Informationen, daß die Verhand-lungen wegen Zusammentrittes der Konferenz ernstlich wieder aufgenommen wurden. London. 28. Februar. (N. fr. Pr.) Im Gegen« satze zu den Konferenz- und den den Friedensschluß betreffenden Nachrichten werden hier die Vorbereitun« gen für den Krieg mit größter Hast und mit einer gewissen Ostentation betrieben. Es macht den Eindruck, als stünde der Krieg unmittelbar bevor. Offiziös e^ halten die Blätter Nachrichten von riesigen AnlaM uon Kriegsmaterial aller Art. Das Kriegsamt glaut". daß 60,000 Mann in der kürzesten Zeit m,t aUw Material eingeschifft werden können. Telegrafischer Wechselkurs vom 1. März. ^. H. Papier-Rcnte 61 80, Silber-Rente 66 25, -. A°," Rente 73 40. — 1860er Ttaats-Anlehen 110 - . - Vanl^'" 783. ^ Kredit-Actien 22«—. — London 119 75. ^ N, 106 60. - K. l. Münz - Dukaten 5 64. - 20.Franlen Handel und WolkswilthschaMchcö WochenlluSweis der l. k. priv. österr. Nationalbanl. A"' selbe weist im Verhältnisse zu dem der Vorwoche folgende" änderungen auf: Nanlnotenumlaus fl. 260,979,570, MN°Y', fl. 2.697,770; Giro-Einlagen fl. 54:5.556. Zunahme si. 4l".' einzulösende Bankanweisungen und andere fällige ^,^ fl.2.668.67!!. Zunahme fl.451,257; Metallschatz fl. I3?.^H! in Metall zahlbare Wechsel fl. 11,407,005. Znnahme si-^'' ^ Staatsnoten fl. 6.528,052. Abnahme fl. 513.-180; EsH fl. 90.401.885. Abnahme fl. 1.174.945; Darlehen fl. 25,24".»"' Abnahme fl. 15,100. Verstorbene. Den 2 2. Februar. Josef Kante. Arbeiter, 33 I-, -3'"' spital, Lungentuberkulose . .^ Den 23. Februar. Theresia Merhar. Inwoh""! 43 I.. Zivilspital, Tuberkulose. ^ Johann Schober. Stadtn"" Manns Kind, 9 Mon.. Jalolisplatz Nr. 10. Lungrncntzun^ - Ludwig Moro. Kaufmann. 55 I. 6 M., Domplat) "i ^ lNehirnlähmung. - Josef Leschnal, Tischler. 53 I., Polana!^ Nr. 18, Wasserfucht. „ ^<. Den 2 4. Februar. Pater Salvator Pintar, 3""« kaner-Ordenspriester, Guardian und Pfarrer im Franzls" llostcr. Maricnplatz Nr. 5, 53 I., Wassersucht. ..^i Den 25. Februar Franz Andlauz. Vahna"" Kind. 3 I, Peteisstiahc Nr. 77. Rachcnbräunc, — ^lM, " l< hounil, Inwohnerstochter, 8 I., Zivilspital, ittcbs >M "' leibe. ...,,. bcl Den 26. Februar. Arthur Lchmann. Schm" Oberrealschulc. 19 I. Rathausplatz Nr. 10. LunarndlulstUHy Joses Sterletar, Lehramtskandidat, 19 I, Kaiser Io>^ Nr. 2, I'uboreulagi» i»ulmonum. «< I, Deu 27. Februar. Jakob Widmer. Aufseher. A^> Peteisstrahe Nr. 1, Typhus. Antouia Kasalislcl, l, l.'? z„. tcnswaisc. 58 I, Lungenlahmung. — Anna Svet, Arv"' 70 I.. Zivilspital, Marasmus, Im l. l, GaruisonSspital: .. ^ Den 21. Februar. Jakob Kasteliz. Infanlew 13. Komp, dcs Inf-Ncg Baron Kühn Nr. 17. TyphuS- ^„ Den 22. Februar. Iofcf Posch. Infanterist d" M. Konlp. dcs Ins.'Rcg. Freiherr von Weber Nr, 22. Lung"'" tlilose. -^^ Meteorologische Beobachtungen in ^aloaH> . -tz m ?K . 2^ 5^ ' 1 H n ' US 7U.Mg 740 19 -j- 0 9 NN. schwach! bewölkt ^ 1. 2 „ N. 738 79 l 112 SW. schwach theilw. heller 2 „ Ab. 739-3,1 -s. 7 6 2W schwach! bewölkt ^g, Vormittags bewölkt, nachmittags thcilweife M>ye» ^ Das Tagesmitlel der Wärme -^ 6 6", um 5 0" über dcn« -",^^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar BainbeH^ Desseutlicher Taul. ^ ^ Die löbliche Direction der Sparkasse in Laibach ^^e» Unterstützung von dürftigen Schülerinnen an der v Mädchenschule cincn Betrag von 50 fl. eingesendet. ^ti' Für diese hochherzige Spende fagt der gefertigte schulralh hiemit öffentlich Dank, Vrtsschulrath Gstlschee. ^ Der Vorsitzende: Braune " Tanlsagunst. .^M Der löblichen Direction der lrainischen Sparkasse >" g„s die großmüthige Spende von 50 fl. der wärmslc ^° gesprochen vom Nuoschusse . . des Ualbacher «lrbetter-v!l»un«soereins ^, DerObmann: Franz SturM ^^ 2?l)l!(Nl)kllä)!. Vlen, 28. Februar. (1 Uhr.) Infolge der Londoner Depeschen war dic Vürse sehr matt. Die Kurse wichen bei schwachem Geschäfte, ohne sich wieder erholen 5"^ V«lb War« Papicrrente........6190 62- Silbcrrente........6650 6660 Oolorente.........7340 73 50 Lose. 1839........312 — 314 — . 1854........107— 10750 „ 1860........110— 11025 . 1860 (Fünftel) .... 118 — 11850 » 1864........-- - - Ung. Prämien-Anl.....74 50 75 — Kredit Ü..........160— 160 25 Rudolss-L.........1350 14 — Piämicnanl. d« Stadt Wien 84 50 85 -Tollau-Reaulieruugs-Lose . . 103 — 10350 Domänen-Pfandbriefe . . . 141 - 142 — ^csterreichlfche Tchatzscheine . 100'- 100 15 Ung. 6pcrz. Äoldrentc . . . 89 50 89 60 Uug. Elsenbahn-Anl.....98 — 9325 Uug. Schatzbons vom I. 1874 10925 10s75 Aulchen der Stadtgemnnde Wien in Ä. P......9550 97.__ wrundentlaftun«2.rbll«ati«nen. Vöhmen.........10250 103 — «iederüstcrrcich ......104— 104 50 Veld Ware Galizien.........85— 85 50 Siebenbürgen.......7525 7575 Temeser Vanat......77 — 78 50 Ungarn..........77 25 77 75 Vlctien v«n V«nlen. Geld Na«« Anglo.österr. Vanl.....93 50 94 - Kreditanstalt .......226 50 227 — Depositenbank.......— — —- — Kreditanstalt, ungar.....211 75 212 — Nationalbanl.......735— 738 — Unionbanl ........g225 62 75 Vcrlehrsbanl.......97— 9750 Wiener Bankverein.....67 50 U8 — Nctlen von TransvsrtUnterneh-mungen. «Vtld Wall Alfiild.Vahn .......112— 112 50 Donau.Damfpschiff..Gesellschaft 360 — 362 — Elisabcth'Nestbahn.....162— 16250 sserdinands'Nordbahn . . 1972-1977 — Franz'Ioseph'Vahn .... 12750 128 - V«ld Ware Gallzische Karl. Ludwig. Bahn 240 75 24 »25 KaschaU'Odcrberger Bahn . . 101 50 102 -Lemberg.Czernowitzer Nahn . 117— 118 - Lloyd.Gesellschaft......367 — 369' - Oesterr. Norbwestbahn . . . 106 75 107 25 Rudolfs'Vahn.......11350 114 — Staatsbahn........257 - 25750 Südbahn.........74— 74 50 TheihBahn........171— 171 50 Ungar.'galiz, Verbindungsbahn 91— 9150 Ungarische Nordostbahn . . . 108 — 108 50 Wiener Tramway'Gesellsch. . 118- 119 - Pfandbriefe. Allg.äst.Bodenlreditanst.(i.Gd.) 10650 107- „ ., „ (i.B.-V,) 89 75 90- Nationalbanl.......9350 98 70 Ung. Bodenlredit-Inst. (B..V) 94 50 95 50 Prlsrltiits Dbligattsnen. Elisabeths. 1. Em.....93— 9350 Ferd.'Nordb. in Silber . . . 109- 106 50 Franz-Ioseph.Äahn .... 8725 8750 Gal. Karl-Ludwig.V., 1. Em. 10150 102 — ----------------------------------------- Geld ^F Oesterr. Nordwcst-Bahn - - A^ 6^ Siebenbürger Bahn ...» ,A.^ lbfzst Staatsbahn 1. Gm..... ^.25 ll'^ Eüdbahn » 3°/....... Ul - go/^ ,» ^ /«......^^'— Südbahn, Bons.....- Auf deutsche Plätze .... - ' °,^<) ^ö London, kurze Sicht ... - ,^65 l^^ London, lange Sicht . . - ^'755 * Paris......... > " Gelb ^fl. ^ ,, Dukaten .... 5 sl. 64,^ ^5? Napolconsd'or . 9 „ bo'/«^ ^ ^ Deutsche Reich«. 59^0 " banlnolcn. . . 58 „ "" " ,/)7 „ ' Eilbergulden . . 107 „ ^ " ------------- s- stt!""^' Krainische Grundentlastungs^^e ^. Privatnotierung: Geld ^^' ^ bis^ edit 226 50 bi« 227' ^. Anglo S^ «achtrag: Um 1 Uhr 20 Minuten notieren: Papierrente 6190 bis 62— Silberrente SS 45 bl« 6d do. »olürente 73 40 bis 73 50. Kre Uondon N^^i) bi» 11^75. Napoleon» 95ti'„ hi» 95?»/, Silber 107 - bis 107 15.