Nr. 5. Montag, 7. Jänner 1895. Jahrgang 114. OMcher P»iln«mcrllln, Im Coiupluii: »«»ziaynn fl. ü. hnllijähiin <», ^llr dir ZustlNu»« in« Haus „lln,j«linn ft, :, - InsertlonsgebUr: F>!> »leuic Iillerale l>!» zu 4 Zeilen lik lr,, gri'sirr, vrr Zsilr n lr,; l'ri öslrrcn Wisd^ulünsssn prr Zsilr ü lr. Dir »Laib, Zrit,» rrjchrinl tänlich, mit «ui»nahml der 2»nn^ und sstleiwa/, Dle Ab«<»lstr»tlo» bssinbet sich llmMssevIah Nr, L, dir Medartion Vl>l>nhosnlls>> Nr, ll>, Sprechstundr» bn Redaction vun »< l>>« 11 uhl vormitt»«« Uiisraolii'rle Äriefe werke» n >tor,um in Zara allergnädigst zu ernennen geruht. Madeyski m. p. Uichtamtlicher Hheil. Der Tiroler Landtag. . Wie die «Neuen Tiroler Stimmen» schreiben, ver-tir l^ " ^^ ^ten Zeit vielfach, dass die welsch, k? m^ ^^lje den Tiroler Landtag in hervorragen-Ü^Weise beschäftiaen werde. Das Blatt versichert, dass seitens der conservative« Partei die Geneigtheit besteht, "den Italienern in allen Dingen entgegen-" zukommen, welche mit der historischen und staatsrechtlichen Stellung des Landes, mit der Einheit Tirols vereinbarlich sind.» Auch dem «Vaterland» wird aus' Innsbruck geschrieben: «Es gibt unter den (welschtirolischcn) national-, liberalen Abgeordneten nicht wenige, welche die Ab-, stinenz beklagen und gerne den unüberlegten Schritt ungeschehen machen wollten, wenn von anderer Hand die Thür zum Landtage wieder geöffnet oder eine goldene Brücke zur Rückkehr gebaut werden würde. Davon > sind alle welschtirolischen Abgeordneten überzeugt, dass eiu eigener Landtag für ihren Landestheil nicht zu erreichen ist und dieser eigene Landtag in keiner, namentlich nicht in ökonomischer Weise im italienischen In» teresse gelegen wäre. Anderseits darf aber nicht ver-gessen werden, dass die Verschiedenheit der Sprache, die! Verschiedenheit in Sitten und Gebräuchen, die ganz! verschiedenen wirtschaftlichen und culturellen Verhält» nisse nicht über denselben Leisten geschlagen werden können. Die Ueberzeugung, dass etwas für Welschtirol geschehen müsse, dass Welschtirol ein gewisses Recht hat auf Einrichtungen, wodurch die Selbstbesorgung gewisser Angelegenheiten durH den Landestheil ermöglicht wird, ist heute in dle weitesten Kreise gedrungen, und nnr vollständiger Mangel politischer Einsicht kann dies leugnen. Darum glauben wir, dass die gegen« wärtige Landtagssession kaum vorübergehen wird, ohne dass in der angegebenen Richtung aus dem Landtage selbst heraus eine Anregung erfolgt.» Fortsetzung der VerstaatlichnngSaction. Die «Zeitschrift für Eisenbahnen» tritt in ihrem Neujahrsartikel für die Fortsetzung der Verstaatlichung«« action ein. «Nur eine einheitliche Tarifpolitik,» so führt das citierte Fachblatt aus, «deren Voraussetzung das reine Staatsbahnsystem ist, wird imstande sein, den Bedürfnissen der heimischen Production sowie dem finanziellen Interesse des Eisenbahnwesens zu entsprechen.» Durch die Verhandlungen mit der Südbahn habe die Regierung ihren Entschluss kundgegeben, die Verstaatlichungsaction in großem Stile wieder aufzunehmen. Die Regierung werde hiebei begünstigt nicht nur durch den soeben eingetretenen Einlösungstermin bei mehreren großen Eisenbahnunternehmungen, sondern auch durch die günstige Ent'i'ickluucz des Staats» credites. Seit dem Beginne der Verstaatlichunqsaction in Oesterreich hat sich die Rente um fast 25 Procent im Preise erhöht, während der Ertrag der großen Privatbahncn sich merkwürdigerweise nur wenig verändert hat. Zum Schlüsse betont das citierte Fach» blatt, dass durch die fortschreitende Verstaatlichung der Eisenbahnen auch die Voraussetzungen eintreten, welche für die Finalisirrung des g.oßen Werkes der Valuta» regulierung als unerlässlich gelb/n müssen. Die Durch' führung der Valutaregulierung könne nicht wirksamer und zielbewusster unterstützt werden, als durch eine planmäßige Fortsetzung der Einlösung der Bahnen, welche allein dem Staate di? nothwendige Einfluss» nähme auf die Gestaltung der Hundelsbilanz zu sichern mftande ist. Statistik der Heilsernm-Theraphie. Dem k. k. Ministerium des Innern sind eingehende Berichte über die in größerem Umfange mit dem Heilserum gemachten Versuche von der k. k. Statt-halterei in Trieft und von der k. k. Landesregierung in Czernowitz zugsgangen. Aus einem Berichte des Stadtphysilates in Trieft über die daselbst in intensivem Grade aufgetretene Diphtheritis-Epidemie ist zu entnehmen, dass bereits seit dem 24. August des Jahre» 1694 sowohl in der Privatpraxis als auch in dem städtischen Krankenhause das Heilserum zur Anwendung gelangte. Dabei ergab sich das erfreuliche Resultat, dass die frühere Sterblichkeit von 583 pCt. auf 16 pCt. herabsank. Die Zahl der behandelten Diphthe-ritis-Fälle betrug 406. Es bestätigte sich die An-schauung, dass ein günstiger Heileffect umso wahrscheinlicher ist, je früher die Heilmethode in Anwen« dung kommt. Der Einfluss des Heilserums auf das Allgemeinbefinden war in der Mehrzahl der Fälle ein auffallend günstiger; die Kranken fühlten sich kräftiger, bekamen frisches Colorit, und selbst in schweren Erkrankungen mit Complications wurde ein vorübergehendes Jemsseton. Weltchronit des vierten Vierteljahres 1894. (Fortsetzung.) V"fO land. October. 3 3^ ^serliche Familie nach Livadia abgereist. ' "er Einmarsch russischer Truppen in Korea de-mentiert. l. Ein lg. Uimeecorps im Warschauer Militärbezirke ^Achtet. 1< «: ? Bussen an der Grenze von Korea. 16 Ahnung der Ussuri-Eisenbahn. ' ^>er Regierungsbote veröffentlicht eine Erklärung °es ärztlichen Consiliums, wornach der Zustand oes Zaren sich nicht gebessert und der Kräftezustand 17 V verringert habe. 19 A" ^"se dcs Zaren nach Corfu unterbleibt. "- -ver Nervenspecialist Prof. Dr. Mersej.v zum Zaren nach Livadia berufen, da die Kaiserin einen Schlag. 22 °^?" ""lt. ' Ankunft der Braut des Carevik, Prinzessin Nlix 29 A" Hessen, in Livadia. ' "eiln Zaren ist Lungenentzündung aufgetreten. < November. ^- «aiser Alexander III. um 2 Uhr 15 Minuten nach-2 ""tags gestorben. < Manifest Kaiser Nikolaus II. "Zertritt der Prinzessin Alix von Hessen zur vnyodoxen Kirche als Großfürstin Alexandra Fco- ^ Aberfüh'rung der Leiche Alexanders III. nach Se-U. Leichenfeier in Moskau. 13. Rundschreiben Giers' an die auswärtigen Vertreter Russlands über die Politik Nikolaus II. 13. Erlass des Zaren vom 6. November an das finnlän-bische Volk. 19. Beisehuug der Leiche Kaiser Alexanders Hl. 20. Anton Rubinstein gestorben in Petersburg. 26. Vermählung des Kaiser« Nikolaus II. mit Prinzessin Alix. December. 18. General Gurlo zum Feldmarschall ernannt und vom Gouverneursposten in Warschau enthoben. 20. «IewroveM Wiestnik» über Reformen. 21. Von der sibirischen Eisenbahn sind 1518 Werst, ein Viertel der ganzen Linie, fertig. Spanien. October. 19. Montero Rios Präsident des Senats. 21. Stürme und Ueberschwemmmlgen in Andalusien. 31. Das Gesammtcabinet demissioniert. November. 4. Das neue Cabinet Sagasta gebildet. 13. Vega d'Armijo Präsident der Kammer. 16. Bruch zwischen den Conservative» und Liberalen in der Kammer. 27. Die Oeffentlichkeit der Hinrichtungen beschränkt. December. 14. Fund von Orsinibomben in Godella (Valencia). 15. Finanzminister Salvadbr demissioniert. 17. Canalejas Finanzminister. Portugal. October. 2. Eröffnung der Cortes. 6. ProtestManifest von Marine»Officieren gegen die Thronrede. 7. Salmeron in Lissabon verhaftet und ausgewiesen. 20. Vertrauensvotum der Pairslammer für die Regierung. November. 24. Stürmische Kammerfihung; die Kaufleute protestieren gegen die neuen Steuern. 29. Die Cortes geschlossen. Melgien. October. 16. Bei den Kammerwahlen erlangen die Socialisten neunzehn Sitze. 29. Zusammenstoß socialistischer und antisocialiftischer Arbeiter in Gent. November. 5. Die Stichwahlen für die Provmzialrüthe im Sinne der allgemeinen Wahlen. December. 6. Die socialistischen Deputierten verweigern die Civilliste und die Hochrufe aus den König. 7. Die Cioilliste bewilligt. entscheidende Stimme gegen die Resolution ab. Garcia beabsichtigt, seinen Angriff auf den Präsidenten in einigen Tagen zu erneuern. Vom ostasiatischen Kriegsschauplatze wird telegraphiert: Mukden befindet sich im Zustande vollkommener Anarchie. Es finden fortwährende Kämpfe zwischen chinesischen und Mandschu-Soldaten statt. Eine Verstärkung von 12.000 Mann ist in Mukden eingetroffen. Auf der ganzen Marschroute und in Mulden selbst spielten sich die grässlichsten Scenen ab. Ueberall wurden Frauen misshandelt, Häuser demoliert und geplündert und alle Bewohner, welche sich diesem Unwesen widersetzten, von den Soldaten erbarmungslos niedergemetzelt. — Die für die Gesandtschaften in Peking bestimmten Schutzwachen haben Tien-tsin noch nicht verlassen, weil die chinesischen Beamten dem Abmärsche fortgesetzt Hindernisse in den Weg zu legen wussten. Tagesneuigleiten. — («Budapest, in der Kriegsmarine.) Wie dem «V. H.» aus Trieft gemeldet wird, hat Seine Majestät der Kaiser gestattet, dass eine der im Vau begriffenen Panzerfregatten der Kriegsmarine auf de« Alippen. Roman aus der Gesellschaft von T. Tschürnau. (3. Fortsetzung.) Wal für Sorgen und Mühen die Frau Gräfin «einte, wäre schwer zu erklären gewesen, denn sie hatte diese beiden unbequemen Begleiter des menschlichen Lebens immer sehr energisch von ihrer geheiligten Person fern zu halten gewusst, und ihre Kinder waren durch allzugroße Mutterliebe wahrhaftig nicht verwöhnt worden. Nichtsdestoweniger führte die Dame diest imaginären Sorgen und Mühen bei jeder Gelegenheit ins Treffen. Tessa war längst daran gewöhnt; sie ertrug die Klagen und Vorwürfe mit stummer Fügsamkeit, denn sie wusste, dass jeder Vertheidigungsversuch den Aerger ihrer Mutter nur umso heftiger entfachen würde. Erst als der Gräfin zugleich mit dem Redestoff auch der Athem ausgieng, sagte sie: «Du hast mich missverstanden, liebe Mama! Ich wollte Lina's Fahrlässigkeit nur erklären, nicht ent-schuldigen. Vielleicht gestattest du mir künftig, bei dir zu wachen, wenn du einen deiner Migräne-Anfälle hast. Ich bin jung und kräftig und würde sicherlich nicht einschlafen.» Die Gräfin machte eine ungeduldige Geberde der Abwehr. «l,.'^^"'H gar!» sagte sie mürrisch. «Das fehlte noch! Damit du dir den Teint verdirbst! Das 1st Sache memer Iungser. Als sie die Stellung bei a^a.t' haft meine Ge. sundhelt nlcht du festeste ist und dass sie genöthigt sein wird, mir manchmal eine Stunde ihrer Nacht« ruhe zu opfern. Wenn sie es nicht will oder kann, so mag sie gehen; für mein gutes Geld kann ich gute Dienste verlangen. Ich bin die geduldigste Kranke von der Welt und belästige niemand gern mit meinen Leiden, aber —» Zu Tessa's größter Erleichterung wurden die Tiraden der Gräfin hier durch die obenerwähnte Lina unterbrochen, ein nicht mehr junges Mädchen, das mit überwachtem Gesicht und verbundener Stirn eintrat, um zu melden, dass mit der Morgenpost drei Cartons von der Wiener Modistin angelangt seien. Die Gräfin seufzte zum Herzbrechen. «Auch das noch! Welche Plage! Aber natürlich muss ich sofort meine Auswahl treffen. Die Zeit drängt und die Faulhaber ist so in Anspruch genommen, dass ich riskieren kann, sie lässt mich in Stich, wenn ich nicht umgehend meine Bestellungen mache. — Bringen Sie die Cartons herein, Lina. Ach, mein armer Kopf! Es wird eine Tortur sein. Geh nur, Kind, ich weiß, derartiges langweilt dich. — Ja, die glückliche Jugend! Die kennt noch keine Toilettenschwierigkeiten! Dann, später muss man genau zuwerte gehen, um noch präsentabel zu sein. Setzen Sie die Cartons hierher, Lina! So! Und nun öffnen Sie schnell. Ich bin neugierig, was die Faulhaber geschickt haben wird. Hof. fentlich hat sie meine Intentionen begriffen. Auf Wiedersehen, Kind, auf Wiedersehen! ... Ah, sehr gut! Halten Sie den Stoff gegen das Licht, damit ich den Farbeneffect besser beurtheilen kann. Schieben Sie die Stores zurück und öffnen Sie das Fenster?» Das hörte Tessa noch, während sie sacht die Thür ins Schloss drückte. Draußen im Treppenhause traf sie mit einem kleinen wohlbekleideten Herrn zusammen, der mit ah. gezogenem Hute zur Seite trat. um sie vorüber zu lassen. Sie dankte mit einem kaum merkliche« Neigen des schönen Hauptes für seinen ehrerbietigen Gruß und dabei sah sie wieder einmal ganz unsäglich hoch-müthig aus. Vor einer der großen Flügelthüren blieb sie stehe« und klopfte. Niemand antwortete ihr. Sie wiederholte das Klopfen und als auch dann keine Antwort kam, trat sie ein. Das Zimmer war leer, aber aus dem anstoßenden Raume, dessm Thür nur wenig angelehnt war, klangen Stimmen heraus — eine erregte, zornige, und eine andere von schneidender Kälte, die ihres Stiefbruders. «Du irrst, Papa!» sagte die letztere. «Es ist nicht das zufällige Zusammentreffen mit dem Maier, das mich auf den Gedanken gebracht hat. Ich weiß schon seit einiger Zeit, dass du mit der Absicht umgehst, das Gehölz am Beerberg niederschlagen zu lassen!» Tessa hörte das heftige Zurückschieben eineS Stuhles und dann die grollende Stimme ihres Vaters. «Ah, du weißt es? Durch wen, wenn ich fragen darf? Hältst du dir Spione unter meinen Leuten?' Die Antwort klang kühl und scharf. «Ich wäre vielleicht berechtigt, es zu thun. Dll versetzest mich durch deine Handlungsweise in einen Zustand der Nothwehr, der es verzeihlich machen würde, wenn ich zu solchen Mitteln meine Zuflucht nählne» Ich muss mich vor deinen Uebergriffen schützen.» «Schweig!» Das Wort wurde so heftig hervorgestoßen, das» Tessa angstvoll dem Nebenzimmer zueilte, dann abel, in unmittelbarer Nähe der Verbindungsthür, blieb s" doch wieder stehen. (Forts»l>unH folgt,) ^aibacher^Zeiwnt/ Nr/5. 39 Namen der ungarischen Haupt« und Residenzstadt «Budapest, getauft werde. Vei der Marine ist es üblich, >afs derjenige, nach dem man ein Schiff benennt, diese Nufmerlsamleit in irgend einer Weise erwidere. Seine Majestät der Kaiser hat dem seinen Namen führenden Kriegsschiff sein Porträt zum Geschenk gemacht, Krön« prinzessin.Witwe Stefanie hat für da« nach ihr benannte churmschiff eine prächtige seidene Fahne gestickt. Die oauptftadt müsste nun ein Vild Budapests für den prunlsaal des neuen Panzerschiffes malen lassen. — (Baronin See fried.) Wie au« Troppau gemeldet wird. ist dort Elisabeth Freiin von Seesricd, ge-borene Prinzessin von Vaiern, von einem Mädchm glück-lich entbunden worden. Die Vermählung der Prinzessin Mer Tochter der Prinzessin Gisela) mit dem Freihcrrn 0tto von Seefried, jetzigem Oberlieutenant im Infantcrit-«eginttnle Nr. 1, hat am 2. December 1893 stattgefunden. " (Statistik der Eisenbahnunfälle und Betriebsstörungen.) Es wurde die Statistik unseres Eisenbahnwesens für das Jahr 1893 veröffentlicht, «ir finden darin auch eine bis in das Jahr 1876 zurückreichende Uebersicht über die außergewöhnlichen Bahn-ere'gnisse, Betriebsstörungen und Bahnunfälle. Wir ersehen daraus, dass im Jahre 1893 von den 705 Betrieb«, ftorungen 212 auf Entgleisungen und 102 auf gusammcn voße entfielen. Vei Vahnunsällen wurden 187 Personen Darunter 7 Reisende und 69 Bahnbedienftele) gelödlet, °°b Personen (darunter 88 Reisende und 650 Bahn bedienstete) verletzt. Für die Sicherheit unseres Bahn» vetrubes spricht es, dass der weitaus überwiegende Theil davon (176 Todesfälle und 561 Verletzungen) aus dem "genen Verschulden der Verunglückten zu erklären ist. «o sind denn auch unter den 111 Todesfällen «dritter Personen» 73 auf Selbstmord zurückzuführen. Von allen 1072 Nahnunsällen wurden also eigentlich nur 197 durch ^Mgtwöhnliche Störungen im Zugsoellehre herbeigeführt, 'dehr bemerkenswert ist übrigens der Vergleich der ein-zelnen Jahre in der Periode 1876 bis 1693. Theilt man diese letzteren zur leichteren Uebersicht in Sechsjahres. Perioden, so ergibt sich, vollends bei Betrachtung des seither stetig gewachsenen Eisenbahnnetzes und »Verkehres, °afs die Zahl der Betriebsstörungen geringer geworden ^. Während die der Vahnunfälle beträchtlich, bei den ^"lehungen noch weit mehr als bei den Todesfällen, ge-lvachsen ist. Im Durchschnitte der Jahre 1876 bis 1881 Kurden nämlich jährlich 857, 1682 bis 188? jährlich 797 und 1888 bis 1893 jährlich 626 Betriebsstörungen Mhit. während bei den Bahnunfällen im Periodaldurch-^nltte zuerst je 141, dann je 165 und zuletzt je 194 ^odesfä'Ue, ferner je 298. beziehungsweise je 453 und n der letzten Periode je 746 Verletzungen vorkamen. Man Uehl, die Verbesserung der Belriebssicherheit hat mit dessen Ausdehnung gleichen Schritt gehalten, die Betriebsstörungen "urden vermindert. -^(Weihnachten in den Dolomiten.) Am " v. Vl. wurde zur Feier des Weihnachtsiestes der seit ""nuten nicht mehr betretene Monte Piano in den Dolomiten von zwei Münchener Studenten erstiegen. Aus "l dreitägigen Fußwanderung von Innsbruck über den sand sich so """« Schnee, dass die Touristen kühn an die Besteigung Monte Piano giengen, der jedoch, wie die ganze ^""Uten.Gluppe, 3« ihrer Ueberraschung ganz ver- Da» 'I'. (letztes Echo vom Panamaprocesse.) » Discipllnarversahren, das vom Großlanzler des von^ der Ehrenlegion gegen die im Panamaprocesse diele«? Apvellations.Gerichlshose verurlheilten Inhaber voW ^ angestrengt worden, aber infolge der Nicht-lu«l"^< 2 des Urtheils an Ferdinand de Lesseps ekt/ ""^" war. Wird jetzt nach dem Tode des aelnk? " ausgenommen und in kurzer Zeit durch-ilm? ""^"' Die Enquete-Eommisslon ist für diesen h'. f semäß Artikel 5 des Decretes vom 14. April 1674 rufen worden und bereit« in Thätigkeit getreten, j^ ."" (Englische Millionäre.) Der Tod hat eine tt , "" ^" ""tec den Millionären Englands r parke Ltse gehalten. Unter den Verstorbenen befinden on-n^ ^"^ °" 2°"t»on geschrieben wird — 25 Per-eine. nv??" Hinterlassenschaft zwischen 100.000 und Vrau ^""o Sterling beträgt. Es sind zumeist Niu«> l_/"b Stockbroker, die zusammen 11.226.914 2b 5, hren glücklichen Erben hinterliehen. Das gibt auf Vtilli ausgetheilt einen Durchschnitt von etwa 5'/, dasz." Tilden auf den Mann. Bemerkenswert ist. Nllmf.^. '" Sterbelifte nicht ein einziger der großen «amhaflen englifchen Millionäre zu finden ist. Wirb b7ri^"^"'"'!stes Schiff.) Aus Venedig das a»a «^..?" italienische Segelschiff.Margherila», Dionn» ^"'"bch «ach Venedig abgieng, ist seit einem Adria ?"'.ch°Uen, und man befürchtet, dass es in der Mit °l?e'ch"^ ""b untergegangen sei. Das Schiff war U_^n Matrosen unter dem Commando dcs Capiläns "tondlllni bemannt. Navc^ ^'"pflichttreuer Journalist.) Aus Mord ? . "^ "^ berichtet: Seinen eigenen Selbst, lckeln,^ °" Nedacteur einer in Preston (Iowa) er-'", menden Zeitung ausführlich und genau beschrieben. dass Manuscript in der Druckerei abgegeben und dann die That der Beschreibung gemäß ausgeführt, indem er sich vor einen heranbrausenden Zug warf und in Stücke reißen ließ. — (Mensche'opfer in Ruselanb.) Aus Petersburg meldet b «Frankfurter Zeitung»: Das Kasan'sche Bezirksgericht verurlheilte sechs Bauern wegen Menschenopfer« zu Zwangsarbeit. Das Opfer wurde während des Nothjahres gebracht, um den Zorn des Himmels abzulenken. Im Gouvernement Wilna fiengen die Bauern einen Räuber ab, der lebend begraben wurde. Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Ihre l. u. l. Hoheit die durchlauchtigste KronprinzessinWitwe Stefanie) ist mit ihrer Tochter, der durchlauchtigsten Erzherzogin Elisabeth, im besten Wohlbefindln am 5. d. M. in Nbbazia angekommen. Mit der hohen Frau kamen Gräfin Chotel, Baron Gudenus, Hofralh Dr. Auchenthaler und die Gouvernante der Erzherzogin Elisabeth. Die Frau Kronprinzessin-Witwe besichtigte zunächst das Logis in der Villa Amalill und dann bttral ^e die Villa Angiolina. In ersterer wohnt die Erzherzogin Elisabeth, in letzterer die Kronprinzessin-Witwe. Die Militärkapelle spielte zum Empfange eine Hymne und ein Concert im Freien. Zum Empfange hatten sich Vezirlshuuplmann Fabian«. Director jLilberhuber. Curvorstehür Wachter und R^gierungsrath Professor Glax eingesunden. — (Falbs «Wettervorhersagungen sür 1895»), welche das Gute haben, das« sie selten zu-tresslN und gerade deshalb eine gewisse Berühmtheit erlangten, sind wieder erschienen und seien denjenigen, die daran glauben, hiemit mitgetheilt. Darnach sollen «kii-lische Tage nster Ordnung» sein: 11. Jänner, 3. Februar, 11. März, 3. April, 22. Juli, 20. August, 18. September und 18. October. Während Falb sodann die «Kritisch,« zweiter Ordnung» auf den 24. Jänner, 26. März. 25. April. 9. Mai, 22. Juni. 4. September, 14. October, 2. und 16. November und 31. December placiert, reiht er die dritte Ordnung auf den 25. Jänner, 24. Mai, 7. Juni, 7. Juli, 5. August, 2. und 16. December rin. Die drei «stätlsten kritischen» Tage (11. und 26. März und 1s. September) werden noch durch eine Sonnen» finsternis verstärkt. In Summa 25 kritische Tage. Durch reichliche Schnecsälle foll sich der Jänner in der ersten Halste bemerkbar machen, während im Februar die Niederschlage seltener werden und das Wetter meist kalt und trocken sein wird. Reicher an Niederschlagen, aber wärmer gestaltet sich die erste Märzhälfte, wogegen starke Schneefälle um den 29. zu erwarten seien. Schneesälle. aber ouch Gewitter foll uns der April bescheren, während der Mai uns nur die letzteren widmet, verbunden mit hef» tigen Stürmen. Einen «bösen Monat» nennt Falb den Juni, der sich durch reichliche Niederschlage mit häufigen Gewittern auszeichnen soll und Wollenbiüche und Hochwasser wiederholt spendet. — (Städtisches Wasserwerk.) Nachstehend angesührle Zahlen bedeuten die Tiefen des Wasserfpiegel« im Hauplbrunnen der Pumpstation in Kleie im Jahre 1694, und zwar die mit -s- bezeichneten über und jene mit — bezeichneten unter der gemauerten Schachtsohle. Der Fußboden de« Maschinenhauses tilgt 306 - 80 Meter und jener der Schachtsohle 286 50 Meter über dem Meeresspiegel, der Schacht ist somit 20 30 Meter tief. Mit Hilfe der nachstehenden Tabelle und der eben angegebenen Tiefen können somit die Höhen des Grundwasserspiegels leicht ermittelt werden. Von der Schachtsohle angefangen ist der Brunnen gebohrt. Im Rohr-brunnen des Schachtes sitzt ein Filterlorb. dessen Boden die Cole 265 60 Meter über dem Meeresspiegel aufweist; mit Hilfe dieser Cote und nachstehender Tabelle kann die Höhe der Wassersäule im Rohrbrunnen selbst von jedermann bestimmt werden. Bis nun wurde der tiefste Stand des Grundwassers am 20. F?bruar 1893 mit—2 48, respective 2 70 Meter und der höchste am 2. Mai 1892 mit -s-1'34, respective -j-1 21 Meter gemessen und betragen demnach die während nahezu fünfjähriger Vetriebszeit beobachteten Grundwasserfchwanlungen 3 91 Meter. vor > während vor während 1694 -----—^7------ l694------------------- Vetrieb Betrieb 1. Jänner -i-0 20^0 10 1. Juli —0 30—0 43 15. > —0 46—0 53 15. . —0 63-0 74 31. . —0 90—0 98 31. . —0 94—10« I.Februar —0 W—1 00 1. August —0-86—1-0 Kukuruz » 6 30 7 25 Hähndel pr. Stück — 50____ Erdäpfel 100 Kilo 2 45-------Tauben . 18--Linsen pr. Heltolit. 11-----------Heu pr. M.°Ctr. . 1 78____ Erbsen » 11-----------Stroh » . . 170 — — Fisolen . 10-----------Holz. hartes pr. -Rmdsschmalz Kilo — 96 — Klafter 7 20____' Schweineschmalz » — 66-------— weiches, » b 20____ Speck, frisch » 56-------Wein.roth.,100 Lit.____24 -— geräuchert » 64-------— weißer, »____30 -^ Lottoziehungen vom 5. Jänner. Trieft: 18 51 33 17 9. Linz: 79 64 55 7 76. Meteorologische Beobachtungen in kaibach. ?u. Mg.! 721 2 -6 8 windstill ^ Schnei-----< «n 5.2«N. 720-9 -3 2 O. schwach bewttlkt ^,« 9 «Ab. 722-9 -4-6 O schwach Schnee ^"" ? U. Mg. 723 5 -4-6 NW. schwach bewöllt"^^ 6.2.N. 722 9 -16 O. schwach bewollt AA 9. Ab. 723 3 -3»4 O. schwach bewölkt ^" An beiden Tagen bewölkt und Schncefall. — DaS Tagesmittel der Temperatur —4 9« und —3 1° beziehunasweife um 2-1° und 0-3° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly «itter von Wissehrad. Laibachcr Zeitung Nr. 5. 41 7. Immer 1895. Course an der Wiener Börse vom 5. Jänner 1895. Na« dem oMenen Cour««««, StalltS'Anlehen. Grld Ware i"/„ ltlichtitliche Mcnie in Noten «rz, Viai.Novcmber . . ION 50 10U-?« W N°lc»vcrz,Fcbr»llrM»Mt IW5N I00 7U " Silber verz, Jänner Iul! ,00 45 iu<» <:n .«!,'.,_ '' , ^. " Npii! October ,0» ^» loo s,s> 8«3« ^«St°<,M°,e . ,k<. fi. ,48 ül> ,49.5« 8«n^ ^7° " c,?°'"e 5.00 fi. ,57 - ,5.» ... '»«4«i Ctaatslose , . wu ft. lu? ^. .. _ V^n^'^N^l'^ ?,,° °,^nt<> in Kronenwäh!.. /° «°, bto. per Ultimo . . »,»-5,5 l0» l5. <«senbllhn.Gt°.^a?,l,'»< '..... 28»' „«>- «al!z»°ll'M'2W!l,ö, W5«/, L»2 75. 2«» - ^zNllll-iz,,°w,'U,li«ifl,_. 2l7 50 Gelb Ware Vom Staatl ««r Zablung übernommene (fisenb.Prlor.' Obllgatlonen. Vlisllbethbahil 600 l,,3N 21l, 4"/„..... lLü 25 ,«<>-' ssranz Joseph A,. lkm, 1884, 4"/, 09 7U 1U« 7»» Gaüzische «arl, «uowi„ - «ahn, ltm, I«81, 3<»!> st, S, 4"/„ . S8-50 99 5,0 Vorarlberger Bahn, ltm, 18»4, . 4"/, 1«t l<» dto. Rente in Kronenwähr,, 4"/„, steuerfrei jiirllOO^ronenNom. »«'75 !<«!>,'' 4"/„ dto, dto. per Uüimo , . !»»'<>s> 9« XI'» dto.St.lt.Al.Oolo lUON,,^/,"/,, ,27 ütt'lL« »N dto. dto. Silber 10» st,, 4>/,"/n IU» N5 lU4 » dto. Präm.'Nnl. ll n»<» fi, t>, W. ,ü? 50 ,5« k<> dto. bto. ll 5« fi. 0, W, 15N-— - — Theiß »ie». Lose 4"/„ t<>» st, . ,4» zzz <4» 7l> Grundentl.' Pbligalionen (für 1NN fi. EM.), b"/„ aalizische......-------------— b"/„ nieberösterreichische . . . 109-75 —'- -4"/„ kroatische »nd slavonische . »7^><> <>« 4"/n MMrlschr (t<»> st, V.W,) . 97 ??> »„?.', Andere össenll. Änlehen. DonauMrg, «o>e 5"/„, , . . l3l — «32 5»» d!o. .Anleihe l«7» . . l<>7'75> «u« 75 Mnlehen der Stadt Görz. , . 111-25! - -— «lnlchen d. Etad!a.emeinde Wien »n?-— 1<»7 50 Nnlehe» d. Stablarmeinde Wien (Silber ober Gold) ... illl - in»-- Prämien A»I. d, S!adn»25 N.-usterrilanbeoHyP.^lnst^"/» W »U 100«O vest.°,mg. Van! verl. 4>/,"/, . —— — — dt°. bto. „ 4«/„ . . ion — IW »0 bto. bto. bojähr. ,, 4°/„ . . 100— im>-«0 Cparcasse, i.«st.,30I. b>/,°/»vl. INI.<>0 — — Prioritäls»Gbligationen «flir l<><> st.). sserbinanb« Nordbah» llm, 18»« «9 «N lUl) »0 Oesterr. Nordwestbahn . . . 1,0-7!» 111 — Slaallbahn....... iw»'-. --- Sübbah» k I«/«..... 167-»?, «««.<,5 dtu. k 5°/„..... 130'üU 1!«)'7b Un», ssnllz. Bahn..... «U8-. 109 — 4"/„ Unlerlrainer Bahnen , . »«f»o 99'- Diverse Lose (per Stück). Vüdaprst Uasllica (Dumbau) , 8 90 l« 10 llrebitlose 100 fi...... 199- 199 50 lllary Lose 40 st, TM. , . . 58. k>9 — ^"/„Tonau Dampfsch. «00fl,CM, 149- 15«-— Ofener Lose 40 ft...... 6>'7K s.2-5« Palffl, Lose 40 st, CM. . . . ?,?-— .'.8'— Mo»»'» Krcnz, Oest.Vel, U., 10 ss. 1»-— «« 30 Rothe» »reuz, Una, Ves.v., 5 fl. iz-.. 184» «ubolph Lose 10 st..... zlL'bl! «4'bO Salm Lose 40 st. LM. . . . 7« 7« 71« Lt.'WeiwiS Lofc 40 ft. lM. . 72-50 ?4.'>0 Waldstein Lose 20 si. LM. . . b«- - 54-. Windisclinräft Lose 20 fi. CM. . —-— —-— Ge,u, Sch.d,»^Präm. Schuld«, d, AodsncredilllnstaK.I.ltm. . 1950! «050 d!o, dto II. (tin, I»«». . . »»-— 31 — Laibacher Lose...... —-. . 28-5'» «eld «ar, zank«Al1t4 — Ib4 k<» Nobcr.'«nsl.,Oest.,200fi,T.4ft"/, i»4b— 54« — «rbt,-Anst, f, Hanbu«. 160 fl. . — — - bto. blo. per Ultimo Septbi, 4l>s> — «>N'.o Creditbanl, «ll«, ung.. «00 fi, ,4 , > Deposuenbanl, Nll„ . 800 ft. , '^ ltscomple Ges,. «brvst,, bvo fl, >< Giro n llassenv, Wiener, 200 fl, 317- U1U — H!,po- 89-.. Länderbanl, vest., 200 ft. . , «7U-10 ll7l» 70 Oesterr.unssar. Vanl. «00 fl. , 1045 104s Unionbanl 200 fl...... »14— 315 — Aerlelirebanl. «lla., 140 fl. . 1»» 75 I»3 75 Aclien von Tlaneport» Dnternehmungen (per Stüll), Albrecht Vahn 200 si. Silber . — — — - ««sstg Tepl. ltisenb. 300 fl. , . ,7»o 1804 Vöhm. Norbbahn 150 ft. , . 31« — 31«-. dto. Wrstbahn 200 ft. , , . 41.1 25 Viifchtiehraber ltis. 500 ft. llM, >370i i»!,o dto, bto (lit, U) »00 fl. , 543 50 b»5 -Donau Dampfschiffahrt« > Ges., Oesterr,, 500 fl CM. . , . f»»4 — .»»»6-— Dra» ltlÄatt, Db, Z,»c»0fi.V. —>— —-— Dux Vodenbacherlt« «Oust,N, W>— «!»,, sserbinand« Äorbb. 1000 flCM. 3485 349«, Lemb, Czernow, Iassy ltisenb.» Gesellschaft 200 fl, S, , . . «94 »5 L9.'< — «loyb, Oe«,, Triesl, 500st, «Vl. »«N — 53«- vefterr. NordwestbllOO ft. S. , «4« ?5!«4?'»!5 dto. dto. (lit. U) 200 fl. S. «72-25 27» 25 Pra„ Duxerltilenb, 150fi, S. . »?-- «7-72 Giebenbüryer ltisenbabn, Erste — — —- S!aat«sisenbabn 200 ft. 3. . . »9? — >l»?-50 Vübbllhn 20!! fl. S..... IUN--. 1W-50 Sildnordd. Verb. B. 200 fi. IM. 20? ,0'20« - Tramwal, »es..Wl.,170ft. 0.W. 44«-.44'^ - bto. lt!N.1W7,l!00fi. . . . — j------- V«lb W»» Tlamlvay'Ves., Neuewl., Prlo» ritlltt'Nrrlen 100 fi. . . . 10K-— «»«'— Unf,.>gal!,. Visenb, »00 fl. Gilb« »0« 75 ,07 7» Ung.Wsstb.sNaab-O^ajizWfl.«. ,o«-b<»«?-- - Wiener Localb»hnen'»ct..«tf. «» - »V ^ . Hnd«stri»^l1«n (per Stült). Vaunef., «ll«. Oft.. 10« st. . . ltt» —lo«»« Ennbiel ltisen- unb Vtahl-Ind. in Wien 100 fl..... ?«-— 80 — ltlsenbahnw.-Leih«,, ltrfte, 80 fl. «!» — ,« — ,,ltlbemllhl". Papiers, u. V. V. 59 s,0 «>->. Liesinger Vrauerei 100 fi. . . 11950 <»1'.- Montan-Gescllsch.. veft.'nlpine 100—,«,»» Präger ltiltN^Ind.'Vel. »00 fl. »77 — n«i-.- Glllgo Tarj. Sleinlohlen no fl. ?81 — 7«4-— „Vchl0Klmühl".Pllp« — ,„ -. Trtfailer »ohlenw. ° Ves. 70 fi. z?? - ,7, __ waffs!lf.'V.,0tst.in Wien. lOOfl. «3«-— <»4« — Wac,«!,!! Leihanst.. Äll«,., l» Pest, »0 N......... 435-.- 43»'— Wr. Ua»gel,llscha!t «0„ fl. . . 135 — «b? — Wlenrrbergrr Ziegel'Nttien'Ves. »4U — »»1 »» Devisen «msterbam....... 10«75l0!»»b Deutsche Plähe...... «, 80 «»'»» London........ ««4 05 «»4 4» Pari» ........ , »l, »».! 4« »7 3t. Pe!er«bur« ..... —— —-— Daluten. Ducllte»....... ^ b-«3 »»5 'l!°!>-!, . «0 »0 «0 »» "tsü . . , ' 4b»5 40 >b 4.-.,^.....,'>....... ! 1'»»^! 1 »»^ MndeMheater in Laibach. '^rst. (Außer Abonnement.) Gerader Tag. GaN ^"Nwss den 7. Jänner Iu !?^s ersten Ocsaillis-Kumilers Herrn ''"ms Wittels vom l. l priv. Carl-Theater in Wien. Ein Tag in Wien. von w"''l ^wlg in fünf Bildern nach ttanrencin -ftlus Rivalicr. - Äiusil «on A. Krakauer. "'«ng halb 8 Uhr. Ende vor 10 Uhr. ' ^"st. A„f;er Abonnement. Ung. Tag. Dienstag den 8. Jänner °w.w" ""'" I-natha". »nb c>....'" drei Acten von Hun.o Wittniann ^^^"ls Vauer, Musil von Karl Millocler. ^ 9. Verzeichnis des"N3'l'Wohlthäter, welche sich zugunsten Üblich^ !n?^" »lrmenfondeS von den hab^ glichen an, Nelijahrstage losgekauft haben s,^ niil cinein Sterne Bezeichneten >'ai auch von Namens- und Geburtstags« * N l - "Kationen losgekauft. ^»""Wgg, jubl. l. l. Gymnasial-^^professor. *tt2Ja=T ^90277 Razglas. VräilDne 19- januvarja 1895 Nikofi 8u bode dru8a eksek- dražba lastn' ezdircu iz SlamneVasi St. 27 neca ' sodno na 388 8°ld- cenJe" ^rašèir Va vlož< ftl- 767 kaL obf-'G Je s Poprejänjim dosfavkom. 20 dPoLu ajno s°diaèe v Metliki dne _j^ecembra 1894. ^lnlettung des Aufforderungs-Verfahrens. Hitterl^ '"' ?'borene Mahoric, von mmanmnl^) p.«,.. 2i. Mai 1894, ^ftorder..n^^"^"'" Einleitung des der last!.? ss'^rfahrens zum Zwccke der Parcelle von der «^ ' ?"»'Gde. Mittertanomlje der Eat..Gde. zur Ein^^^°cht. Es wurde die Frist °uf30>"guug allfälliger Einsprüche den unA/ ?' "''' lestgeseht. uud wurde ^Mg n'^ "° befindlichen Tabular-""d Anwn?. V ^^"' 3rancisca Trpin ^nnN'^ .^^'" "°n Idria - Io-3tr.4b- V",vonMitterlanomlje Haushaus Nr c)«^""t "°n Mitterlauomlje ^alwr'' M) ^"""ll Mayors Theresia ü"d Marias? ^"^ric. g^.Lilär^ geb.Tratnik, und ^lgern 3^ c> ""brannten Rechlsnach-zum Cuk^ ^°"z ^iukovec von Idria ft f N ^ """'" bestellt, ^^ner ZK" Idria am 23sten ITebBrnabme fles Kaminfeoer Gewerbes. ] Benachrichtige hiemit geziemend die Herren Hausbesitzer der Landes- i hauptstadt Laibacli und dessen P. T. Bewohner von dem Antritte der selbst-ständigen Ausübung des von meinem Vater Herrn J. Vrhoveo übernommenen Kaminfeger-Gewerbes mit der höflichen Bitte, mir, wie meinem Vater, den ausgiebigsten Zuspruch angedeihen zu lasten. Achtungsvoll (116) 2-1 Johann Vrhoveo bürgerlicher Kaminfegermeister Petersstrasse Nr. 52. (5489) 8—1 Nr. 10.224. Curatorsbcstellung. Das k. k. Landesgericht Laibach hat mit Beschluss vom 1. December 1894, Z. 10.271 über Iosefa Bostjantii von Groß Bukowitz Nr. 5 wegen erhobenen Blödsinnes die Curatel zu verhängen befunden und wurde für dieselbe Josef Boöljancic von Groß Bukowitz Nr. 5 als Curator bestellt. K. k. Bezirksgericht in Illyr.-Feiftrih am 8. December 1894. (5297) ^3^3 Nr. 8100. Erinnerung. Von dem k. k. Bezirksgerichte Tscher-nembl wird dem Josef Zajec von Iajiiverh Nr. 1, nun in Amerika, hicmit erinnert: Es habe wider ihn bei diesem Gerichte Josef Bauovec von Zajciuerl) Nr. 4 die Klage pclo. Eigenthums hinsichtlich der Realität E. Z. 162 »cl Kälbersberg äs pi-»«». 27. September 1894, Z. 6722, überreicht, worüber zur summarischen Verhandlung die Tagsatzung auf den 9. März 1895. vormittags 8 Uhr, Hiergerichts mit dem Anhange des § 18 S. P. angeordnet worden ist. Da der Aufenthaltsort des Geklagten diesem Gerichte unbekannt und derfelbe vielleicht ans den k. k. Erblanden abwesend ist, so hat man zu seiner Vertretung und auf feine Gefahr und Kosten den Herrn Josef Weiß von Tschernembl als Curator »ä aotum bestellt. Der Geklagte wird hievon zu dem Ende verständigt, damit er allenfalls zur rechten Zeit selbst crfchcinen oder sich einen andern Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machell, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einfchreiten und die zu seiner Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten könne, widrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Curator nach den Bestimmungen der Gerichts-Ordnung verhandelt werden, und der Geklagte, welchem es übrigens freisteht, seine Rechtsbehelfe auch dem benannten Curator an die Hand zu geben, sich die aus einer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben wird. K. k. Bezirksgericht Tschernembl am 19. November 1894. (66) 3—1 Nr. 7876. Curatelsuerhiingung. Das hochlübliche Landesgericht Laibach hat mit Beschluss vom 15. December 1894, I. 10,571. über Michael Zupanc, Besitzer in Asp Nr. 10, ob Verschwendung die Curatel verhängt, und wurde demselben Anton Hribar von dort zum Curator bestellt. K. k. Bezirksgericht in Radmanns-dorf am 19. December 1694. (5473) 3-3 St. 6272. Oklic. C. kr. okrajno sodisöe na Vrhniki naznanja: Na proönjo «Kmetske posojünice na Vrhniki» (po pooblašèencu Ivanu (Jrudnu na Vrhniki) dovoljuje se iz-vräilna dražba Tomažu Rodetu z Stare Vrhnike lastnega, sodno na 3617 gold, cenjenega zemljiööa vložna St. 72 ad Stara Vrhnika. Za to se doloöujeta dva dražbena dneva, prvi na 18. januvarja in drugi na 19. februvarja 1896, vsakikrat ob ll.uri dopoldne, pri tetn sodi.šèi H pristavkom, da se bode to zemljiSèe pri prvem r6ku le za ali èez cenitveno vrednosl, pri drugem roku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek Iež6 v regi-straturi na upogled. C. kr. okrajno sodiäöe na Vrhniki dne 30. noverabra 1894. 1 Praktikant wird in das Comptoir einer Fabrik aufgenommen. Adresse in der Administration dieser Zeitung. (108) 5—1 K J. U. Pofoenik I Schneidermeister ia LalDacli Wlenerttrasse Nr. 13 gibt seinen geehrten Kunden bekannt, dass er sein Schocidtr-geschäft wegen Local-Veränflernng auf drei Monate hier auflässt und dasselbe nach Domžale verlegt. ! Derselbe bedankt sich für dai bisherige Vertrauen und bittet, di« i weiteren Bestellungen Bowie Cor- respondenzen nach Domlale iu richten. Hochachtungsvoll (11&) J. N. Potoènlk. 3 K (5451) 3—1 Nr. 8673. Uebertragunss zweiter exec. Feilbietunst. Die mit Bescheid vom 6. November 1894. Z. 7859. auf den 6. December 1694 angeordnete zweite executive Feilbietung der dem Joe Stezinski von Vi-dlM Nr. 2 gehörigen, gerichtlich auf 2116 fl. bewerteten Realitäten Einl. ZZ. 242, 243, 244, 245. 246 und 247 der Cat.'Gem. Draschitz wird auf den 25. Jänner 1895, vormittags von 11 bis 12 Uhr, Hiergerichts mit dem vorigen Anhange übertragen. K. l. Bezirksgericht Mottling am 6ten December 1694. (5407) 3—2 8t. 8804. 8605. 5?» toibi willutk Nu»«l il Oodravic: st. 20 proti Wn, ^u^v^u i^ Olull» .izt. 22, /ä»^ nbil^6 v Hmerilci, 6y prav». 11. sscembl-a 1894, ßt. 6804 in 8805, xarkl.6i 60 8^^« in 90 8^^- ^ pr. 6o-loöil »6 ^6 cikln v »umnrnu lll2pr»vo u» 18. j»lluv»r^L 1895 pri t6m 806i^i 60si0!6n6 ob v. uri » pri8telvkom H 18. »um. Ment». I'o^.enkmu po»tllvii »k^6 8krl>nikom 808p. I^sopoiä (^»lizi v Uvtliki. (^.. kr. okrojno »uäiiüs v ^otliki cli»« 12. 6Leril,l>H 1894 (5407) 3—2 St. 8804, 8805. Razglas. Na tožbi Nikota Rusa iz Dobravic fit. 20 proti Mihi Zugelju iz Otoka ftt. 22, zdaj nekje v Ameriki, de praes, 11. decembra 1894, 6t. 8804 in 8805, zaradi 60 gold, in 90 gold, s pr. do-loèil se je dan v suraarno razpravo na 18. januvarja 1895 pri tern sodišèi dopoldne ob ö. uri s pristavkom § 18. sum. patenta. Toženemu postavil sejeskrbnikorn gosp. Leopold Gangl v Metliki. G. kr. okrajno sodiftèe v Metliki dn« 12. deceinbra 1894.