Hummer 9. Psttau» de» 1. Mär« 1896. aS Absolutorium ertheilt ---uik für ihre Mühewaltung flmir erstattet de» Bericht J J G J »remi al'51 va 11fcitfoffa u»d PettauerZeltmß erschein! jeden Swnnrag. »rei» für Pettan mit gustellung in» Hmi«: «erttltthri^ fi. 1.—, holbjübrig H. 2.—, g-iujähng fl 4.—; mit Postversendung Im Ynlande: Yierteljihri« fl. 1.1b. halbjährig fl. L.SV. gailj>ährig st. *60. — IwjtliM Kümmern 10 h, Schriftleiter: Jisef Kel»»er. «ah»h,f»»ff» b. — «er«»lt»»g »d Snl,,: IB. «uchhaudlun,. Nr. 0. Hondlchriften «erden nicht zuriickzestellt, Ankündigungen billigst bercchnet — Beitrüge find erwünscht und wollen längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt «erden. Vertretung der .Pettauer Zeitung' für «raz und Umgebung bei: L»»«i« »»« Lchö»h»ser t» «ra», Z»«r,a>s» Rr. ». Für die Landwirtschaft. I» der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 27. Febrnar brachte der neue Ackerbauminister den umgearbeiteten Gesetzentwurf filr die Errichtung von „BerufSgenosienschaften der Landwirte" ein. Wir habe» seinerzeit die Vorlage über „land-wirtschaftliche Bernssgenossenschalten" und „Errich-tuug von Rentrugütern" deS frühere» Ackerbau-minister» Grafen Falkenhayn a» leitender Stelle besprochen. Der Unterschied Mische» der Falkenhayn'schen und Ledebur'schen Borlage ist riu sehr großer; Graf Falkenhayn wollte Bezirks- und Landes-Genossenschaften als Grundlage der ganzen Organisation. Gras Ledebur verländert die Sache. Er überläßt et den einzelnen Landeavertretungen ob sie die berufSgenofsenschastliche Organisation der landwirtschasttreibenden Bevölkerung haben wollen, oder nicht. Roch mehr, er stellt eS den Ländern sogar srei, wo sie landwirtschaftliche Be-russgenossenschasten organisieren wolle» und wo nicht. Zur Durchführung de« ReichSgesetzr«, wenn die Vorlage Überhaupt soweit gedeiht, werden LandeSgesetze nothwendig werden und wenn ein Landtag eS ablehnt, ei» solche« (Hesetz zu schaffe», so wird >anisation der land-wirtschaftliche» Genossenschaften ausschließlich den Ländern überlassen wird, steht sehr zu befürchten, dass die Landtage vor lauter politische» und nationale» Rücksichten gar nicht dazu kommen werde», landwirtschaftliche BerusSgenossenschasten zu organisieren! Und doch wird auch der Landwirtschaft und zwar den kleinen Bisitzcrn nichts Übrig bleiben, als sich zn associiren, um der .großen" Coneurrenz standhalten zu können und nicht allmählich zu Grunde zu gehen. Eine berussgenossenschastliche Einheit, in welcher Alle für Eine» n»d Einer für Alle einsteht, ist weit widerstandsfähiger, als der Einzelne. Sie kann sich leichter und billiger Credit verschaffen und sie kann leichter einen be-stimmenden Einfluß auf die Marktpreise ihrer Produkte nehmen. Sie ist imstande, große Lieserungen abzuschließen und de» Einzelnen wieder vor Nothverkäusen zu schilpen. Sie wird sich endlich auch dort, wo sie sich Gehör ver» schaffen will, zur Förderung der Geja^intinteresseu dieses Gehör leichter verschaffe», als der Einzelne, sie wird eS sich nöthige«fall« erzwingen können, wo der Einzelne ohnmächtig ist, wie z. B. beim Jagdgesetze. Aber indem die Organisation den einzelnen Ländern überlassen wird, werde» in den Land, tagen ganz andere Faktoren darüber berathen und bestimmen als die Bauern und so wird sür letztere, auch wenn die Borlage Gesetz werden wird, für die kleinen Landwirte, sür die Bauern, wir fürchten sehr, wenig herauskommen. Erzherzog Albrecht Salvator.-j- Erzherzog Albrecht Salvatvr, welcher seit längerer Zeit in Südtirol weilte, ist nach einem Telegramme aus Bozen am 27. Februar d. I. um halb fünf Uhr nachmittags gestorben. Erz- Sie denkt: beim Weib spielt Er den Herrn, Als „Frau!" bin ich sein Herr! Gelegenheit macht Diebe. Darunt bewahr dein Herz Bor allzu großer Liebe, Denn leider ist's kein Scherz: Sobald einmal begeistert Ihr Götterangc blitzt, Ist dein'« bereits — verkleistert. Die Freiheit dir stibitzt. tZeirat'n? wohl, sei macht uns nit bang. Aber 'S Jungsrauna suachn, dös dauert halt z'lang. iFrei nach Frauengruber.) „Ja!" flüstert sie auf seine Bitte: „Oh sei doch mein!" „Ja" lispelt sie am Traualtare, das Engelein. Doch nach dem Honigmonde. — (geh' jede Wette ein), Ruft sie auf jede« seiner „Ja?" energisch zehn- mal „Nein!" — Küsse stets, (doch mit Verstand), Jede zarte, weiße Hand, Jeden rosenrothen Mund, herzog Albrecht Salvatvr ward am 22. Nov. 1871 als Sohn de« 1802 verstorbenen Erzherzogs Karl Salvator geboren und zum Soldaten erzogen word,n. Er ivar Rittmeister im k. u. k. Hußarenregimente Nr. II, der Bruder deS Ge-mahle« der Erzherzogin Marie Valerie Erz-herzog Franz Salvatvr, der Schwager des Viceadmirales Erzherzog Karl Stefan und deS Prinzen Leopold von Sachsen-Eoburg-Gotha. Der Verstorbne war noch bis kurz vor seinem Tode im Freien ans dem Balkon seiner Wohnung und starb kurz nachdem er zn Bette gebracht wurde. Die Erzherzogin Mutter Marie Jmma-culata Clementine und seine Schwester Erz^ Herzogin Marie Immaculata Raineria weilten am Kranken- und Sterbelager des jungen — und nach dein allgemeinen Urtheile eines der liebenswürdigsten und ausgezeichnetesten Prinzen unseres Kaiserhauses. Wochenschau. (Dir Wieucr Gemrindewahlco.) Bei den am 27. Februar d. I. stattgesundeiien Wahlen aus dem III. Wahlkörper wurden in allen 19 Bezirken die antiseinitlsche» Eaudidaten gewählt. Es sind somit alle 46 Mandate des dritten Wahlkörpers den Antisemiten zugefallen. Zm I. und II. Bezirke, Siadt und Leopoldstadt, fand ein harter Wahl-kamps zwischen Liberalen und Antiliberalen statt, der Sieg fiel den letzteren zu, was sür die Stimmung unter de» Wähler» am deutlichsten sprich», da beide Bezirke die festesten Burgen der Liberalen waren. b>« sie bei der vorjährigen Wahl in die Hände der Antisemiten fielen und von diesen auch jetzt wieder erobert worden sind, trotz aller An» strengungen der liberalen Partei. Von 56682 Wahlberechtigten des III. Wahlkörpers erschienen 42000 an der Urne. Die Antisemiten gewannen gegen die letzten Wahlen »och 2000 stimmen. Im ganzen verlief vieler Wahltag ziemlich ruhig. Jede Wange, weich und rund, Küß' selbst ein häßliches Gesicht, Doch den Pantosfel küsse nicht! Siebe lerne von den Frauen, leil sie Gott zur Liebe schuf! Jeder kannst du dich vertrauen Und aus ihren Rath auch bauen, Denn die Lieb' ist ihr Beruf! Sie liebt täglich, sie liebt stündlich, Ihr.Herz ist niemals liebeleer. Heute sagt sie'S diesem mündlich. Morgen kriegt es schriftlich der. Männer regieren die Welt, Manner führen die Kriege. Männer bebauen das Feld, Männer auch zimmern die Wiege. Männer erbauen das Haus Und doch stürbe letzteres au» Und erstere bliebe stet» leer. Wenn das Weib nicht wär. rürjedem 1 foyfoiion.) I» d-e Quote»-rzeit mit der gleichen, te» Deputation über die r / ' . /? V'^etl u Quoten für die gemkl»ia»irn'Ä>lsgäv,n'zn berathen und schlüssig zu werde« hat. wurde« österreichischerseitS gewälilt die Abgeordneten: Beer, Ruß. Menger. Klun. JaworSki. Zaleski. Greit Carl, Max 8edtw>tz. Ianda. Kaizl und Ebenhoch, benhoch von der katholische» BolkSpartei kam mit Gteimoender von der deutschen Nationalpartei »i die Stichwahl und siegte mit 117 gegen 97 Stimmen, die Steinweuder erhielt. Es wiro alio kein Diutichnationaler in der Quotendipntation vertreten fei», desto inehr aber Liberale, Polen, febft Inngtscheche» und ein Vertreter der katholifchr» Volkspartei und zwar jener, welcher ftrt« so große Angst vor de» äußersten Cvnsrquenzen hatte; dais diese österreichische Quote»dep»t>-tio» weder znm Äußersten entschlossen ist. noch den Ungarn stark imponieren wird, dafür bürgen die Name» ihrer Mitglieder. Pettaner Wochenbericht. (Nosegger vorlrslliig.» Über Ersuchen deS Vereines „Teutsche« BereinShauS" hat sich unser berühmter LandSmann. der in der ganzen ge-bildeten Welt hochgefeierte Dichter P. Rosegger entschlossen, eine Vorlesung in Pettau zu halten. In seiner liebenswürdigen Ärt hat er zugesagt und die Zeit zwischen dem 14. und 22. März für fein Hieherkominen bestimmt. Das Conii»«-l>at sich für den 1». März entschiede» und wird die Vorlei»ng im Stadttheater stattfinden, so das» alle» i' "ich gemacht ist. sich den seltenen Genuß zu erschaffen, den Dichter selbst seine tiefgemüthvollen, naivjchalkl,asten Dichtungen lesen zu hören, in denen die echte Poesie im Vereine mit tiefiiinerer Wahrheit und Herzlichkeit, wie ei» frischer, klarer Bergquell sprudelt, vom Ansänge bis zum Ende. P. Rosegger malt mit der Feder und leine farbenprächtigen Bilder sind naturwahr und porträtgetreu, ob er das Hochgebirge in feiner wundervolle» Majestät oder das einsame Älpenthal, ob er den i» feiner urwüchsigen Kraft schier unbändigen und doch weichherzigen Buben oderdaS alte fromme Mütterchen mit all dein naiven Aberglaube» malt, über den man lächelt, ohne >hn doch zu verdamme». Wer nichts anderes von Rofegger gelesen hätte, als die .Schriften des WaldschulmeisterS", wird gestehen, dass unser hochgeseierter Dichter uner« reicht ist in der Schilderung der Alpen und Alpler. Wer ober seine, vom ächtesten Volks. Humor durchhanchten, humoristische», mundart» lichtn Dichtungen kennt, der wünscht sich wohl, diese Dichtungen vom Dichter selbst lesen zu hören. Wir find überzeugt, dass die Rosegger-Vorlesung, die durch die Wahl deS OrteS allen Zugänglich gemacht ist, ein zahlreiches Publikum, speciell aber alle Verehrer unseres berühmte» LandSmauntS und dar» find i» Pettau nicht wenige, versammeln wird. Der Kartenvorverkauf Niemand ist glücklich vor seinem Tod. Der Reichste verdirbt oft in bitterer Noth, Der tapferste Held fällt in der Schlacht. Manch' Herrscher ward um sein Reich gebracht Und maiicher Don Juan, der viel Herzen brach, Laust zuletzt seiner alten Bedienerin nach. Offen fei zu jeder Frist, du mein Junggefell'. Wenn dir eine grämlich ist. sag' ihr's aus der Stell': „Pfauchen und Tatzen lieb Schätzelein Tas kann mir nimmer passen. Es gibt noch sehr viele Kätzelein, Die sich gern streicheln lassen!" — Pfennigfuchser, Nockerlzähler. «austyraun nnd Weiberquäler, Schimpft .^antippe ihren Mann, Der doch den Mund >>ie aufgethan. Und erst wenn er gestorben ist. Da jammert sie zu jeder Frist: „Hätt'st du mich nicht verlassen. In Gold wollt' ich dich fassen!" — 2 — wird demnächst beginnen und sind die Karten in der Tabaktrafik des Herrn I. Kasimir in der Kirchengaffe zu haben (An Den Derfdiönmingoorrein) ergeht von mehreren Seiten die Bitte, sich des bei der jetzige» Jahreszeit einzig praktikablen Spazier-wegcs längs der Bahnhosstrasse zu erbarmen und dem Thauwetter durch Beseitigung des Schnees läng» d>e>es Weges znhilfe zn kommen. Mit der Freilegnng der Wasferablaufrinne wäre schon ziemlich viel gethan. Wir glauben nicht, dass diese Bitte erfolglos ist. denn gerade unser Ver-fchönerungsverein thut und that jederzeit sehr viel aus eigener Initiative, trotzdem ihm oft nicht nur das nöthige Wohlwollen nicht entgegengebracht wird, fondern manche und dazu recht kost-spielige Verschönerungsarbeiteu von boshafter Hand zerstört wurde». (Theater) Wie unS die Direktion mittheilt, geht am Donnerstag den 5. März d. I. als Beginn der eigentlichen heurigen Saison Blumenthal« Lustspiel „Niobe" mit Frl. Stefa >a Külme vom Landestheater in Laibach in der Titelrolle, in Szene. tvie Molldesknsteriiis) am Freitag war trotz beS theilweise bewölkten Himmel» im Verlaufe der ersteren Versinsterungspliasen sehr gut fichtbar. Der Mond gieng um halb 6 Uhr abends auf und da cr sich in der Eronähe be-findet, erschien er größer als sonst. Gegen halb 8 Uhr bega»» die Verfinsternug sichtbar zu werde» und der Mond hatte nach 8 Uhr bereits d e Form der zunehmenden Mondessichel, die sich eilmählich nach Süden wandte, so dass »m halb tf Uhr die helle Mondsichel im Süden lag und die beide» Spitze» nach aufwärts kehrte; der Keriischatte» der Erde war sehr deutlich sichtbar, ei» röihliche« Dunkel, ans welchem der Rand der ganzen Mondscheibe sich ziemlich scharf abhob-Dann wurde leider da» Gewölk dichter, so dass das Phänomen nur ab und zu sichtbar war und um 7« 11 Uhr nachts (»ach unserer Stadtuhr, die sich sreilich weder au die mitteleuropäische, uoch a» eine andere genaue Zeit hält, sondern regelmäßig sehr unregelmäßig geht), zeigte der Mond bereits wieder die volle Scheibe, obgleich der Austritt ans dem Kernschatten der Erde um 10 Uhr 20 Minuten und aus dem Halbschatten um 11 Uhr 21 Minuten, niittlere Wiener Zeit, erfolge» tollte. ivruckfehlrr-Lerichtigilog.) In Nr. 8 der Pettauer Zeitung im Jnfe»ate»theile wurde in der Äctiva der Bilanz des Hauptreservefonde» der Sparkasse Pettau statt 10401 94 irrthümlich 10491 94 gesetzt, was hiemit richtig gestellt wird. (Grslinieiies Kalbfell.» Frau M. MnSger hat am 22. Februar d. I. in der Bahnhofgasse ein schwarzes Kalbfell im Werte von 3 fl. ge-funden und beim hiesigen Stadtamte deponirt, wo cs vom Verluslträger abgeholt werden kann. (Stellung.) Die regelmäßige Stellung für den Ergänzuiigsbezirk Nr. 87 findet Heuer im politischen Bezirke Pettau an folgenden Slellniigs- «Zuäle nie ein Weib, mein Sohn. Es sei denn blos mit Küssen. Denn schlangelst du dich auch davon, Muss e» ein and'rer büßen. Nosendnst und Lilienfchnee ist das Material?, AuS dem sie stet« gewoben sind; — doch leider nicht alle. Apröden zeig dich kalt wie Eis, Den Kühle» sag: „wenn nicht, — dann nicht!" Koketten schwör: „Ich lieb dich heiß!" Und glaubt sie'«, — lach' ihr in's (Besicht. Treue breche», das th»t kein Weib. — „Das soll mir ferne liegen!" — Sagt sie entrüstet. Doch zum Zeitvertreib Versucht sie die deine zu — biegen. Unglück in der Liebe und Gluck im Spiel. Tas ist zusammen des Glück's fast zu viel. Verliere nie den Muth, bist du 'mal abgeblitzt, Es ist nur selten gut, dass man gleich feste fitzt. Daul's deinem guten Stern, er ivar dir gnädig orte» und Tagen statt: Gerichtsbezirk Rohitfch, 400 StelluiigSpflichtige. Stellungsort Rohitfch mit 400 Stellungspflichtigen am 18. »»d 14. April. (Dürfte aber wegen des am 13. April fallenden Marktes um einen Tag verlegt werden ) Stellung«» ort Pittau mit 1250 Stellungspslichti,en am Ist., 17., 18, 20 , 21. und 22. April. Stellung»-ort Frieda» mit 410 Stellungspflichtige» am 24. und 25. April. Für die Stavt Pettau mit 20 Stellungspflichtigen findet die Assentierung am 23 April statt. (Hengsten tirenrirrong > Im Sinne der betreffende» Kundmachung wurde am Freitag um 4 Uhr nachmittag« die Hengstenlicencienrng beim Bahnhöfe vorgenommen. Vorgeführt wurde ein Privathengst, der aber nicht licencirt worden ist. Indessen sind auch die Landesbeschäler in unsere Station eingerückt, aber dem ziemlich allgemeinen Wunsche der Züchter, nach Hengste» schwereren Schlages ist nicht Rechnung getragen worden. Nachdem diesem Wunsch in der letzten Bollver-sammlnng der landw. Filiale selir energisch Au«-druck verliehen wurde, dürste sich der Landes« Pferdezuchtvereiu nächste« Jahr vielleicht bewogen finden, dem dermalige» Stande der hiesigen Be-fchälstatio» ein paar Hengste schwereren Schlage« zuzutheilen. Vereinsnachrichten. iSeuosseoschast der Müller. Liickrr it.) Die ordentliche Hauptversammlung, welche für den 12. Jänner anberaumt und wegen damaliger Äeschlnßnnfähigkeit verschoben worden war, fand Sonntag den 23. Februar um 2 Uhr nach« mittag« in einem Separatzimmer de« GasthiuseS Tadina statt. Nachdem der Herr Genossenschaft«-Lorsteher I. Fürthner die Versammelte» begrüßt hatte, ertheilte er dem Schriftführer Herrn A. Kukvwetz das Wort zur Verlesung de« Protokolle« der letzten Hauptversammlung, welche« in feiner Fassung geuel,»iigt wurde. Au« dem nun vor-getragenen Caffa-Rechenfchafts' und Thätigkeit«-berichte ist zu entnehmen, dass der Vermögen«-stand nach Begleichung der Empfänge und Aus- iaben ans folgenden Posten besteht: Sparkassa-ünlagen zusammen 74 fl. 9 kr.. 2 Antheile beim Planer Bauvereine ä 100 fl. 200 fl.. Baarcassarest 7 fl. Ost kr Zusammen 281 fl. 15 kr. Die als Rechnungsprüfer gewählte» Herren Prantiier und Luschar constatirten die Richtigkeit der Buchführung und die vorhandenen Fond«, worauf dem Eassier das Absolutorium ertheilt wurde. Dei Thätigkeitsbericht haiidelt über die Stellnngnahme der Genossenschaft zum Sonntags-ruhegesetze und über die zwangsweise Einbringung von Rückständen an Genossenschaftsgebühren u»v stellt fest, dass eine Anzahl veralteter Rückstände nicht mehr eindringlich sind. Zum Punkte 3 der Tagesordnung spricht Herr A. Kukowetz. welcher den Äntrag stellt, die Genoffenschaft wolle dem niederösterreichischen Müllerverbande, welcher die Interessen deS Gewerbe« ans eine äußerst lobenS- Und versuch's bei einer andern oder bleibe lieber ledig. Wein, der bringt 'S Gmüat in d' Rua. Und a G'sangl, dös g'freut Willst a no a Weib dazua? Selm bist wohl nit recht g'scheitl Hiopp ist gallbitter, doch bitterer noch Ist ein Rock ohne Knöpf und ein Strumpf mit ein' Loch. Ist ei» Weib ohne Man», ein Paar Schuh ohne Sohl'n, Aber bei ein Jungg'ielln a KiiidStauf DöS ist gar znm Teixl holen! Zerzaust und vermndelt, Berdepscht uud verhudelt. Verbummelt, verkatert. Von den Mädchen vernadert, Von den Frauen gemieden, Aon den Männern beneidet, Seinem Hausgeist verleidet. Kraucht der Jnngg'fell auf d' Nacht In sein Nesterl und — lacht. Pepi. werte und erfolgreiche Art vertritt und wertvolle Zugeständnisse seüenS der Regierung pto Sonn-tagsruhe erreicht hat, als außerordentliches Mit-gliev mit dein Jahresbeitrag von 10 fl. bis aus weiteres beitreten. Zweitens das Fachblatt «Die Müllerstiibe" abonnieren. Jt>eibe Anträge weroe» augenvinmcn Über begründeten Antrag des Herrn Obmannes Füttljner werden dem Schriftführer sür die stets sich steigernden Obliegenheiten 5 f. an Remuneration bewilligt. Sohi» werden ver-schiedene Geiverbesragen bespioä^n, nachdem aber diesbezügliilse Ämräge nicht gestellt werden, wird die Hauptversammlung um 4 Uhr nachmittags geschlossen. (pcltaurr Vorschub Vernu.) Die diesjährige Vollversammlung fandamMittwoch den 26. Februar im «aale des GasthofeS Reicher statt. Um 3 Uhr nachinitlags cvusiatirte der Vorsitzende, Herr W. PiSl. die Beschlußfähigkeil, eröffnete mit einer Begrüßung der Anwesenden die Versammlung und »ahm dann das Wort zum Berichte über den ansge>iebenen Rechnungsabschluß pro 1895. Er beginnt damit, dass er feststellt, dass die Ver-liandlungsjchrift der letzlen Vvllversanimluiig von den hiezn gewählte» Herren B. Schullint, F. Schosieritich und A. Luschar geprust und in ihrer Fassung richtig befunden worden jei. Herr v. Kottowitz wünscht, dass diese Protokolle in der Vollversaminluiig zur Verlesung gelangen. Dr. H. Michelitsch. Er deute sich diesen Antrag dahin, dass der Vorsitzende in den jeweiligen Voll' Versammlungen da-über Bericht zu erstatten habe, ob die gesagten und in die Protokolle aufge> nominellen Beschlüsse der Vvllversanimluiig auch zur Ausführung gelaugte». Die Verlesung der Protokolle selbst nütze' drShalb wenig, weil ja nie alle jene Mitglieder, welche im Vorjahre bei der Vollversammlung anwesend waren, anch Heuer wieder derselben beiwohnen und jene, welche bei der letzten Vollversammlung nicht anwesend waren, doch nicht die Richtigkeitder Fasjung des Piotokolles über die letzte Vollversammlung constatiren können. Sein Antrag gehe dahin, es sei der bisherige Usus beizubehalten, dagegen habe der Obmann die Pflicht, über die Durchiührung der im Vorjahre gefaßten Beschlüsse der Vollversammlung zu berichten. Herr v. Kollowitz erklärt sich mit diesem Antrage ein-verstanden und wird derselbe angenommen. Sohin sährt der Vorsitzende in seinem Berichte fort. Das 21. Vereitttjahr sei ein glückliche« gewesen; die GeschästSgebahrung weise eine Steigerung ans. DaS Lassarevierement beträgt 1,831.670 fl. 84 kr. Der Stand beträgt 530 Mitglieder mit 1087 Antheilen; 12 Mitglieder mit 27 Antheilen kommen durch Sterbefälle und Austritte in Abfall. Der Vermögenssiandzrigt unter andere» an ForDerungen: 16755 fl. 38 kr., Einlagen bei Geldinstituten, 205822 fl. 81 kr. gegen Accepte, 11036 fl gegen Handpfänder, (darunter auch die eingelagerten und belehnten Weine) dann 8618 fl. 88 kr. Hypotheken. HauSbau 69809 fl. 66 fr., Inventar 658 fl. 1 kr.. Drucksorten 95 fl. 72 fr., Kelle» einnahmen 34 fl. 80 fr., vorausbezahlte Zinsen 539 fl 90 kr., Eafsastand Ende 1895 ivar 1158 fl. 69 fr Die Äeschästskosten zusammen betragen 3096 fl. 88 kr. Der Gebahrungs-Überschuß 3336 fl. 38 kr. Der Reinertrag des Hause« ist mit 1815 fl. 88 kr. sestgestellt, was bei den» aufgewendeten Baukapitale vvn 70000 fl. einer 4V,*/» Verzinsung entspricht. Der Reservefond beträgt 19800 fl. 28 kr. Der AufsichtSrath, Referent Herr Dr. v. Fichtenou, erstattet Bericht über die Prüfung der Gcbahrung, welche Prüfung sich aus die Revision der Bücher, Cassa nud Rechnungen sammt Belegen erstreckte. Der Herr Referent constatirt, dajs die Geschästsgebahrung in allen Zweien richtig und eorrekt befunden worden sei und stellt den Antrag, es sei der Leitung das Absolutorium zu ertheilen und der Dank auSzufpreche». Angenommen. Dr. HanS Michelitsch reseiirt über gewisse Ziusenüberschüsse und will dieselben zur Verringerung des znm Hansbane bei der Steierm. Sparcasse aufgenommenen Capitales von 30000 fl. verwendet wisse». Diesen Antrag begründet er mit dein Aus-hören der «Steuerfreiheit nach 10 Jahren; bis dahin könne Diese« Capital um eine» namhafte» Betrag varingut und Daher auch die Verzinsung eine leichiere >et». wenn die Steuerfreiheit einmal aufhöre. Herr Ott schließt sich nach Anstlarung über die Moglichteit der ioeiicreii Zuertennung vo» Uiiierstiitziingeii dem Antrage Dr. Michelitsch au. Herr v. »«vttoivitz stcut Oin Antrag, e« sei auch oa« Ptu«, weiche» sich etwa ergeve» wurde, ukuu Die auiyeile mit b"i0 verzinst iveroen, Diiu Biiuiuud« zuzufuhri». iie Antrage a»uchent|ch, gewifse Ziuseiiiiouichujje, Dann »»ollowitz, da« Pin« üöir eine 6"/,>gi Verzinsung Der «tainm-a»theile Dem Bausonve zuzuweisen, um die Capliai«-schuio zu verringern, werden angeno.iiuie». Über Änlrag des Anfsichtsrnti^e» iveroen an« oein vorn Reingewinne »uch Avzug oer ÄerziNsuirg der Stautmantheite oetbieivutoen 2.t9 fl. 7? lr. solgenoe Suvoentioneii gewählt: l. ^)i»i Kaisee Franz >jv>e>»Jubilauni«ivno 25 fl., 2. dein Peiiauer !t>er>choneru>ig«ixietlt 2o fl., 3. Rnnu-neration für Den Setreiar 60 fl., 4. der frei' willige» Feuerwehr in Pettau 50 fl., 5. Der Siippeiiauitait 2u fl., 6. vem „^oeat Museum" 25 fl. summe 2u5 fl. De.r Rest per 34 fl. 77 fr. werDe dem Baufonoe zugewiesen. Diese Äiilrage werden angenommen, vioeuso ver weitere Aalrag de« Au»ia)i«ral>)cs, Die «tainiuanlyeile mit 6 vvn huuDert zu verzinse», ^«yieichui wird über Die Frage ue« Vorsitzenden, imgtii Feststellung der Beilntlsgibühr beschlossen, diese veitrittsgi» buhr Mit uter dulden per Antheil feftzusieite» resp. beizubehalten. Der Zlnsfug für Darleihen wird uill 6"/, sesigesieiit. Sohtn wird ote v£r* gänzung«ioai,l für das oeifturuene Aaöschußinll-glico Hanürle Ereminms in Peltuu.) «in 21. Februar hielt Das hiesige HanDer«grenuuui seine Dollversammlung im Gaft-hofe Reicher ab. Der Vorsitzende, Herr Gremial-VvistaiiD F. v. Ko11owitz. eröffnet Die Ver* lammluiig um halb 9 Uhr abend«, begrüßt die AnwesenDen und cuuftatirt Die ioeschlußsahigleil. Sohin wiro da» Pemololl über die letzte Voll-Versammlung am 19. Februar 1895 verlesen und genehmigt. Der Vorsitzende erstattet den Gefchästs-bericht, nach welchem «uDc 1894 Da« Gieinium 103 Mitglieder zaylte, wovon im Laufe 1895 zwanzig in Abfall und zehn in Zuwachs kamen, ,o das« Dermalen 93 ^ilgliedee zum Gremium gehören. Angemeldet wurde» im Laufe des Zahres 1t «Seweive, 21 Hilfsarbeiter an- und 18 ab-gemeldet, Lehrlinge 17 ausgenommen, 10 Lehrlinge vrDnuugsmaßig freigesprochen. A» 26 durch-reisende Eoiiiuiis war Den 15 fl. Unterstutzunge» verabfolgt. Abgehalten wuiden 8 Sitzungen Des VorftanDeS. Da« Schiedsgericht kam nicht in Äetion, da 2 Streitfälle gütlich beigelegt wurden. Gestorben sind 2 Mitglieder. Die tausmannijche Fortbildungsschule war 1895 von 34 Frequeulantei, besucht. Sohin tragt Herr M. Ott den Eujjaveiicht vor, nach diesen betragen die iLinnahme» 1638 fl. 95 tr., darunter 300 fl. StaatSsuboention, 100 fl. vvn Der Sparkasse unD 100 fl. vvn Der StadtgemeiiiDe für die FortbilDungsschnle und 277 fl. 15 fr. au SchulgelDerii. Die Ausgaben 1625 fl. 3 fr., Daher (iaffaiest 13 fl. 72 tr., welche mit Den sonstige» vorhandene» Aetiveu zusammen einen Activstand vvn 570 fl. 7 tr. betragen. Dem Herrn Cassier wird da« Abfolntorini» crtheilt und der Leitung der Dank sür ihre Mühewaltung ausgesprochen. Herr Kasimir erstattet den Bericht üver den Stand der ^remial-Krankenfassa und wird ihn, für seine Mühewaltung der Dank ai>6-gesprochen. In die ^rentialfraiifenkassa-Vorslehniig werden gewählt die Herren: Carl Kasper. Joses Kannur iiitd Heinrich Manrettir alS Ersatzmann. .3» De» Kra»te»fa|ia Übet wachuugsausschuß die Herren: RaiuiuuD «aonif unD Hatt« Perfo. In Den schieosgerichil.chen Ausichuß Die Herren: irt. «aonif, C. Kasper. I Kasimir und A. «.Uilisch.gg. al« Ersatzmänner die Herren: I. «orlenz. vepoicha. für die Gthilfenvcrsamnilung ur« 4/eiejirter ^>err Franz Hickl. sr,dan» Schluß Der V.tzung. (veieiu „vrittjchrs vtrriaohaus") Das Comliv für Den Uiiterhaltungsabeno, weiche» Der Verein am t>a,chi.igoie..slag veranstaltete und uoer Dessen Deriauj berichut ivuroe, halle Mittwoch seine «chiu>j,itz»l»g. Da« Ergebnis DeS U.i(erhauuiig«aveuOi« :,ve,traf weit ote Ei war tuugiii, werthe oaiuu gelnup,! ivurdi-n, denn es tuuiue ikui oauioiroe nach Abzug aller sp.sc» ote veuachuichc oiiiiuiie von Iouo «roiieu ni« ge,uhrt wnücii. ^ü.e Deutsche Büigerschast der «iiivt ui.o zwar Da« Buigerthui» aller Schichte» hat lu nchr.ger ÄjaiDiga„g oe« Zioecke« nicht getnausert mit beitrage.» uiid Der Vorsitz,,ide £H« ÜDUUI«« uiid zujUiaj De« Veietiie« sprach Denn auch i» Dieser «itz»»g begeisterte äoarte des kDante» u»o du leisten Fremx, was wir hier m,t I^e.iugli)uu..g Uno Äefti^oigung konstatiere». «« war Die Uoerzeugnng durchgcorungen, das«, um oa» Wort oi.« trtefereuteu nt Der Siidmarf-frage int xaaoinge unD zwar in einein wesentlich auueeeu Sinne 4u ^eorauchen: „Den Deutschen | nur teutsche ijeife» tonnen." Diese Ubirzcugnng Der deutsch.» Penaus gut schone Früchte getragen, ein ättfiut, Dieser Uverzeugung auch fürderhin treu zu bteiix», um Oii» du erreichen, was andere litutionaurateu schon lange erreicht haben, ein fest, geschlossenes Einstehen |uc jene« Mittel, DaS ge-eig.ut ist, mi,er yaruche« Voifsthum zu festigen unD zu foroerul Uoer Das Wie mag >eDer feine vtnsichi haoeu unO offen aiissprechin. Denn Das liart Die nte,»uiigei> unD führt enDl.ch zn einem po,iiiven Unirage. Ist Dieser sestgesetzt. Dann möge er stet« um solcher Energie Duichgeiüh t werde», wie Der, weicher De» UitierhaltungsabenD plante unD oaiin wiro auch Das £igtb»i» solcher Ein-uwihigle.t en. gleta)es, frenDig überraschendes jeiui «varmen 'Danf sprach Der Obmann auch den Herreu Des uoumä« au«, welche sich jreuDig bereit ertlart hatte». Die Muladunge» persönlich zu vesorgen, e>ne freiwillig übernommene Ausgabe, welche,nicht genug angeschlagen werbe» darf, da Die eigenen Joeru|»ttefcha|te hintangesetzt iverben uiuBuii, um ver übernommenen Pflicht z» genügen Der -i>oisitze,,De uao betanut, da,« den Eiiizelnen u»D ^.rporatioueu, welche allbereit waren, zum Gelingen De« UnterhaltungSabenDes beizutragen uno Mit besum erfolge beitrugen, der Tauf des Vereines schriftlich ausgedrückt wurde unD ersuchte uns. Diesem ^aitie auch öffentlich AuSDrnck zu geoe», ein üuunsch, Den wir hier mit Veranüaen erfüllen. (Ou luuDwirlschalllichr Herein in prllao» hielt seine 'ouauirfamuiiuiig am 27. Februar 1896 in Reicher« Gasiyost mit fulgcnDer Tagesordnuna ab: 1. it)erie,ung Der Vethandlungsschrift über die letzte -t,Dlloe geschahen sei, wisse Redner nicht. Der Schul-garte» wurde dem Stadtschulrathe, wegen Erweiterung der Culturen deS Vereins gekündigt. Als Dllegirten zur Weinbau-Sektion hat der Verein Herrn Rudolf W i b m e r vorgeschlagen. Der Verein beschaffte ini Vorjahre 2'/, Waggons Kupfervitriol für die Mitglieder, heuer find 2 Waggons bestellt. Kunstdünger wurden 6 Waggons und zwar 3 Waggon Kamst und 3 Waggon Thomasschlacke bestellt. Über den Bezug durch die Mitglieder entspiimt sich eine längere Debatte, an welcher Herr Schulfink. Kasimir und Siraschill theilnehmen. ES werde» sohin folgende Anträge gestellt und angenommen: l. Bezug deS Kupfer-oitriul« feitenS der BezirkS-Vertreturg, die daS-selbe billiger erhalt«-. 2 Bezug des Kunstdüngers nur seitens der Mitglieder zu dem Vorzugspreise und zwar stets in der gewünschten Quantität. *. Ein größeres Quantum ist vo» den Bestellern am Bahnhofe zu übernehmen und abzustreifen; kleinere Quantitäten sind aus der Vereins^Realität einzulagern und vo» dort zu beziehen, wobei de» Abnehmern 2 Monate Zahlungsfrist, bei prompter Zahlung 2®/» Skonto zu bewillige» feieii. 4. Herrn S. Hutter ist für seine bisherige Mühewaltung in der Uebernahme, Aufbewahrung und Vercheilung, sowie Eincassierung uud Verrechnung der Be» trüge deS Kunstdüngers der Dank auSzusprechen. (Erhebe» vo» de» Sitzen.) Der Cassabericht zeigt im Empfange Ende 1894 eine» Rest von 1017 fl. 18 kr., Mitgliederbeiträge 116 fl., Subvention seitens der steiermärkischen Sparkasse 100 fl., Erlös für Rebe» und Obstbäiinie 243 fl 2 kr., Geräthe Ertrag 3l fl. 10 kr., Überschuß bei Düngemittelii 45, fl., Zinsen I sl. 5t kr. Ziisaminen 1553 fl. 84 kr., dagegen die Ans>iaben mit 497 fl. 47 kr., verbleibt ein Baarbetrag von 1056 fl., 37 kr., Sparlassaschuld beträgt 907 fl. 2 kr. Über Antrag des Herrn Schulfiuk wird von der Wahl von Rechnnngs-Prüfern abgesehen und dem Herr» Vereinscassier S. Hutter einstimmig das Äbsolntoriuin ertheilt. Punkt 3. Die vorgenommenen ErgänznngSwahlcn für die ausgeschiedenen Mitglieder I. Lackncr — 4 — (übersetzt) und I. Sima (verstorben) ergaben, nachdem der Vorsitzende dein verstorbenen Mit-gliede I. Sima einen sehr warmen Nachruf ge-widmet, als gewählt die Herren Josef Fürst und Zistler i» de» Ausschuß. Punkt 4. Voranschlag pro 1896: Ausgaben: Zinsen, Sparkasse und Steuer 75 fl., Assekuranz, Kaminseger, Drucksorten 25 fl, R'parature» 25 fl., Gartenarbeiten 200 fl.. Vereinsdiener 25 fl., Zeitungen ic. 15 fl., zusammen 365 fl Einnahmen: Für Bäume und Reben 3*5 fl.. Mitgliederbeiträge 100 fl, Maschine» 15 fl., Spareinlaazinsen 20 fl., Subvention 100 fl. Zusammen 585 fl., somit ein Überschuß von 220 kl Punkt 5. Die Mitglieder« beitrage pro 1896 werden mit 1 fl festgesetzt. Die Kundmachung über die abzugebende» Rebe» ist in der „Pettauer Zeitung" zu verlautbaren. (Siehe Jnseratentheill d. Red.) Punkt 6. All-fällige Antrage. Herr Kasimir beantragt den An-kaus einer Heupresse aus 50 Kilo-Ballen. An. genommen. Der Verein möge 2 Waggon kroatisches Stroh kommen lassen, da hier Mangel au solchem ist. Angenommen. Herr Roßmann beantragt. eS seien jährlich auf dem Vereinsaruudstücke mindestens 2000 Obstbäume zu veredeln und auszusetzen, dann anßer Schnittrebeu anch Grüu» uiid Holz-Veredlungen zur Abgabe uud besserem Erträgnis der Realität zu produzieren. Wird dem Ausschüsse übertrage». Herr Wiukler beantragt, der Verein niö.jc Schritte thu», da'S bei Stenerabschreibuugen sür verlauste Weinparzellen auch solche mitge-gerechnet werden. welche anßer Cultur gesetzt (rigolt) sind. Der Antrag des Herrn Straschill, die landwirtschaftliche Zeitung zu abonnieren, wird abgelehnt. Vermischte Nachrichten. (8900 fl. Lrlohuung! erhält »ach einem StatU»alterei-Erlasse derjenige, welcher über den Verbleib des Bäckermeisters Tobias Ratz aus Wien den Behöiden zuverlässig Auskunft oder wenigstens solche zuverlässige ÄnbaltSpuiikte z» geben vermag, welche die Ausforschung deS Ver-mißten ermöglichen. Tobias Ratz, Bäckermeister in Wien, ist 27 Jahre alt. ziemlich groß, mager, hat ein eingefallenes Gesicht mit kraukkostem gelblichen AnSsehen, schwarzes, schüttere« Haar, ichwarz.'n Schnurrbart und trug einen Zwicker. Derselbe ivar in Tranerkleidern mit schwarzem Sacco und einem weichen schwarze» Hute mit der Firmamarke P. & C. Habig i» Wien, weiße Wäsche, daS Hemd mit blau-weiß gestreifter Brust, trug ei»? goldene Uhr mit Monogramm T R. und hatte eine grünlich lederne, an den Ecken mit Silber verzierte Brieftasche mit ca. 150 fl. Inhalt. Ratz, welcher sich am 8. Oktober v. I. aus seinem Wohnorte Wien entfernte und nicht mehr zurückkehrte, ist nervenleidend, so dass ei» Unglück oder Selbstmord nicht ausgeschlossen ist. (Siidmark ) Die Leitung des Vereines Südmark sieht sich veranlasst, nochmalt auf das allernachdrücklichste zu erklären, dass weder sie. n och der Verei nSobmau n Prof. Dr. Paul Hofmann vo» Wellen-Hof die Briefmarken-Sammlung für die verunglückte» Volksgenossen in Laib ach eingeleitet oder veranlasst hat. (Cin Pknlionsgkjkh für SlaaksbrdienKrkr) hat die Regierung am 20. Februar dem Abgeordnetenhaus? vorgelegt. Dieser Entwurf setzt fest, dass die in eine bestimmte RaugSrlafse ein-gereihten ZivilstaatSbeamte» und Staatslehr-Personen, dann die in die Kategorie der Diener gehörigen. in einem IahreSgehalte stehenden Staalsbediensteten Anspruch auf Ruhegenüsfe haben, die nach vollstreckte» zehn Dienstjahren 40°/, und für jedes weitere Dieustjahr 2»/, des letzten anrechnimgssähigen AciivitätsgehalteS be-tragen. Nach einer Dienstzeit von 40 Jahren gebärt sonach der volle Qklmlt als Ruhegennß, über tvelchen Betrag hinanS eine Steigerung nicht mehr stattfindet. Bei Berechnung der Dienstzeit werde» Briichtlikile eines Jahres, insofern sie sechs Monate überschreiten. als ei» volles Dicnstjahr angerechnet. Wenn der Peusionöberechtigte infolge Krankheit oder infolge einer erwiesenermaßen im Dienste erlittenen, nicht absichtlich herbeigeführten körperlichen Beschädigung dienstunfähig geworden, so sind ihm zehn Dieustjahre z» berechnen, wenn sie auch noch nicht erreicht sind. Beim Verlasse» des Staatsdienste«, wenn es nicht freiwillig oder disciplinarisch geschieht, ist eine einmalige Abfertigung. die für eine Dienstzeit bis fünf Jahre mit dem einfachen, für eine Dienstzeit von mehr als fünf Jahren mit dem zweifachen Betrage des JahreSgelialtes zn bemessen ist. zn leisten. Staats-beamte und Diener, die das 60. Lebensjahr und das 35. Dienstjahr zurückgelegt habe», könne» auf eigenes Ansuchen ohne den sonst erforderlichen Nachweis der Dieustunfähigkeit iu dei, dauernden Ruhestand versetzt werden. Die fortlaufenden Pensionen der Witwe» der auspruchsberechtigten Staatsbeamten werden in fixe» JahreSbeträgrn festgesetzt und zwar sür Witwen »ach Staats-beamten und SlaatsleHrperionen der 1. Rangsclasse mit 5000 fl., 2. Rangsclasse mit 4000 fl., 3. Rangsclasse mit 3UOO fl.. 4. Rangöclasse mit 2000 fl, 5. Rangsclasse mit 1500 fl., 6 RangS-Classe mit 1200 fl.. 7. RangSclosse mit 900 fl., 8. Rangsclasse mit 700 fl.. 9. Rangsclasse mit 600 fl., 10. Rangsclasse mit 500 fl.. I I. RangS-classe mit 400 fl. Die Witwen der Diener er-halten als Pension ei» Drittel deS zur PensionS-bemefsung anrechenbaren Gehaltes d.S verstorbenen Gatten, mindestens jedoch 200 fl. als Witwen-peiisio». Für die eheliche» oder durch die nach-gefolgt. Ehe legitimirte» Kiiider eines Staats-bedie»steten gebürt der W>twe, wenn sie selbst auf eine fortlaufende Pension Anspruch l»at. ohne Rücksicht auf d>e Anzahl der vorhandene» Kinder ein ErziehiingSbkitrag in der Höhe von einem Fünftel der Witwenpensiou für jedes unversorgte, in ihrer Verpflegung stehende Kind bl« zur Vol. lendung dkS 24. Lebensjahre« oder bis zu dessen früherer Versorgung. Es darf jedoch der Er-ziehungSbeitrag für ein Kind den betrag von jährlich dreihundert Gulden und die Summe aller Erziehungsveitrüge den Betrag der Witwenpension nicht übersteigen. Elternlose oder wiche« gleichgestellte Waisen haben, insofern? sie unversorgt sind uiid das 24. Lebensjahr nicht erreicht haben, Anspruch auf eine Pension in den, Gesammtbe-trage der Hälfte jener Witwenpensio», die von ihrer Mutter oder Stiefmutter bezognt wurde, beziehungsweise ihr gebührt hat. Die activen StaatSbediensteten haben sür PensionSzwecke einen fortlaufenden Jahresbeitrag vo» 3°/, ihre« an-rechenbaren Gehaltes zn entrichte». Die schon derzeit im Ruhestande befindlichen StaatSbe-dieiistete» bleibe» in ihren alten Bezügen, jedoch werde» sämmtliche BeamteiiSwitwenpeusiouen auf 400 fl., die Diciierswitwenpensione» auf 200 fl. erhöht, wenn sie dielen Betrag noch nicht erreichen. Die Hinterbliebenen der derzeitigen Pensionisten werden nach deren Tod nach dem neue» Gesetze behandelt werde». Dieser Gesetz-entwurf dürfte vom Abgeorduetenhause ohne wesentliche Änderungen angenommen iverden. (Sk)»g von prrisrrmäßiglem Virhsalz.) Das k. k. Fi»«»zmimsterium gestattet, dass vom I. Jänner 1896 an bis ans weiteres das preis-ermäßigte Viehsalz von allen jenen Gemeinden, die keinem Viehfalzdepot zugewiesen sind, auch mittelst zweier Theilbeltellungen in jedem Jahre auSgesaßl werden kann; doch darf die Summe der in»erhalb eines Jahres an Viehsalz von einer Gemeinde bestellen, respective an dieselbe zur A»S-folgung g, langenden Theilineiigen die derselben anrepartirte Jahreemenge auf keinen Fall Über-steigen. Ferner wurde bis aus weiteres gestattet, dass bei der gemäß $ 3 der oben berufenen Finanzministerial-Berordnuiig vom 20. December von den Gemeinde Vorständen vorzunehmenden individuelle» Viehsalzrepartition der Virljstaud der-jenigen Landwirte, welche aus den Bezug von Viehsalz während des betreffenden Jahre« im vorhinein anSdnicklich verzichte», nicht berücksichtigt, respektive nicht iii Rechnung gezogen werde, so dass die Quote welche v^n der, der betreffenden Gemeinde jährlich zugewiesenen Biehialzmenge aus jede» einzelnen in Betracht komntendcn Landwirt — 5 — entfällt, eventuell bis zu der im 8 6. Absatz 2 der vvrcitirte» Verordnung vom Jahre 1893 festgesetzten Maximalmenge von zwei Kilogramm per Bi> Iistückeinheit zunehmen kann. Ein der-artiger Verzicht seitens eines Landwirtes auf den Bezug wm Viel salz gilt aber nur für dasjenige Jahr, für welches die individuelle Viehsalz-repartition vorgenommen wird. Zur Saison: Wir machen aus die Annonce der best« renommirten ftinrto G. 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Den Schülern des landschaftlichen Gymnasiums, der Volks-andels- und Gewerbeschule in Pettau ist unter Führung einen Lehrers der freie Eintritt in das Museum gestattet. Diesbezügliche mündliche Ansuchen sind an Herrn Josef Gspaltl zu richten. Das Museum Ist jeden Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 Uhr vormittags geöffnet Eintrittskarten sind bei Herrn Jot. Gspaltl und bei dem Museumsdiener erhältlich j^jjfercantil- (gouoerts >r£-> rnii «firmnörusfc ^ von fl. 2.— per mille an, liefert die Sitchdriickerci W. ßlnitkc, pettau. pro 1896 in grösster Auswahl vorräthig bei "W.Blank©, Pett&U. Fensterverglasungen jeder Art, übernimmt die Glas-, Porzellan- u. Spiegelhandlung JOSEF KOLLENZ. — fi — -—+tr T7"eroii-rte 2Za-a.S3fra.uLl Wolle» Sie ächtrn aus Hausprima Mal) und nicht aus ordinärer Gerste fnbricirh« iHaljkuff.f, so kaufen Sie \ ^ Kueipp-Malzkaffee von Gebrüder Ölz in Bregenz. 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Stationen Pers.-Zug Gem.-Zug «0* Kaniacha Schnellzug 1 ^3rs -Zug Friedau ab 414 nachm. 12" mittags I" naclits 6«' früh Pettau ab 5" .. 1IJ 1 >» £ IM j .. i Pragerhof an ab 6" abends 0- .. 1" nachm. 2» » (Scbnallroi) •>»T 2" .. 1 74a t> 8" vorm. Ank. in Oraz 9» nachts 4» .. 4»a früh 10« .. Graz- Pragerhof-Pettau-Friedan. Stationen Schnellzug Pers.-Zug Gem. Zug Pers.-Zug Graz ab 1— nachts ö41 früh 10»» vm.G. Z. 12" mt. S.-Z. \ 4" nachm. Pragerhof U 8" 0 »> »- .. H" morgens 9« vorm. . 2" nachm. 1 3« nm. G. Z. 7" abends 5" „ Pettau ab 8M .. 10« .. 4W nachm. 8« .. Friedau an 4'« morgens w" .. 4" nachm. (7 Uhr M MI«. Groi^-K änlichst) 9*4 Thomasschlacke AM- zum Fabrikspreise, al>)ugtl>tii bei Simon Hutter in Pettau. Frisch geschlachtetes Fleisch, Hinteres vom Schl&gei, 5 Kilo-Körbe, Rindflulsch fl. 2 25. fettes Kalbfleisch fl. 2 35, feinste Tafeläpfel 5 Kilo-Korb fl. 120, alles postfrei pr. Nachnahme liefert L. Hamerling, Monasterzyska Nr. 4, Galizien. 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Die Herren Mitglieder, welche ?>ich an diesen Bezug betheiligen wollen, mögen sofort in der Kanzlei des Vorschussvereines den Bedarf anmelden. Endlich beabsichtiget der Verein Thomas-Mehl, Kainit und Chili- Salpeter-Dünger in Wuggnnladungen aus erster Hand dir seine Mitglieder zu beziehen. Letztere wollen ihren Bedurf ebenfalls in der Kanzlei des Vorschuss-Vereines innerhall) 8 Tagen zur Anmeldung bringen. Die Vorstellung. 99 Germania" Lebens-Versicherungs-Actien-Gesellschaft zu Stettin. In Österreich concessionirt am 28. September 1878. Bureaux in Wien: Germaniahof I, Lugek No. 1 und Sonnenfels- gasse Nr. 1 in den eigenen Häusern der (iesdlschalt. Versicherangsbestand Ende November 1895: 182,216 Policen mit Kr. 613.183,579 Kapital. Jalireseinnalinie an Prämien und Zinsen 1894: Kr. 32,859,338 Gewinnreserve zur Vertheilung an die mit Dividende Versicherten Kr. 13,564,659 Ausgezahlte Kapitalien, Renten etc. seit 1857: Kr. 183,211,936 Gesammtactiva Ende 1894: 197,295,8/9 Kronen. 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