80. Jahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feierlage). Sc '.rii'üeilung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-157, 25-68, 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6. Nr. 56 Donnerstag, den 15. Februar 1940 Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—, für das Ausland monatlich Din 32.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilege«. Poštnina plačana v gotovini. PfGŠS iDlH "f‘SO Mrilmrer mivm Finnischer Widerstand ungebrochen ^usftfch-smnische Kämpfe von noch nicht erreichter 3nlenfität / Die Verluste der Nüssen in der karelischen Offensive werden von finnischer Seite auf 40.000 Mann geschätzt . Helsinki, 14. Feber (Avala.) DNB ^'richtet: Im offiziellen Bericht des finnischen Oberkommandos wird erklärt: Die Schlacht bei Summa übersteigt im Hin-hek auf den kleinen Raum, auf dem sie sich abspielt, alle bisherigen Angriffe sowjetrussischer Truppen auf die finnischen Stellungen, ln einem Frontabschnitt (*er nicht einmal ganz zehn Kilometer lang )s*> haben die Sowjets ihre ungeheure Hebermacht in numerischer Hinsicht als ?Uch im Hinblick auf das Kriegsmaterial ,n den Kampf eingesetzt. Der Widerstand der Finnen ist bis jetzt nicht gebrochen Worden. Die Sowjetrussische Artillerie "nterhält schon seit mehreren Tagen ein ’Cgelrechtes Salvenfeuer gegen die finnischen Befestigungen. Es hat auch den An schein, daß die Russen jetzt bedeutend besser ausgerüstete Truppen zum Einsätze bringen. In der Nacht vom Montag 2um Dienstag kam es mehrere Male zu Schweren Bajonettangriffen, im Laufe des gestrigen Tages konnte auch die Beo bachtung gemacht werden, daß die Angriffe der sowjetrussischen Luftwaffe weit aus heftiger geworden sind. Hunderte von Flugzeugen der Russen überflogen verhältnismäßig tief die Mannerheim-Linie. Am Schlüsse des Kommuniquees heißt es, daß die Sowjetrussen unablässig neue Reserven erhalten. Finnland benötigt jetzt mehr als zuvor die Hilfe aus dem Ausland. In Finnland glaubt man, daß die benötigte Hilfe in allerkürzester Zeit eintref, fen werde. Helsinki, 14. Feber. (Avala.) Havas berichtet: Im Zusammenhänge mit den Nachrichten, die sich auf die Operatio- j nen auf der karelischen Landenge »beziehen, wird in ermächtigten Kreisen erklärt, daß die Sowjets — selbstverständlich im Verlaufe heftiger Kämpfe — für Augenblicke gewisse befestigte Positionen eingenommen haben, doch wurden diese Positionen von den Finnen daraufhin teilweise zurückerobert. Da die Kämpfe noch immer andauern, kann von einem Durchbruch der Sowjettruppen auf der Mannerheim-Linie keine Rede sein. Helsinki, 14. Feber. (Avala.) Stefani berichtet: Auf der karelischen Land enge haben die Sowjets 40 Divisionen zusammengezogen, unter denen sich auch eine sibirische Skilauferdivision und 10 Bataillonsverbände der schweren Kampfwagen neuesten Modells befinden. An der sowjetrussischen Offensive ist nunmehr auch eine viel größere Anzahl von Flugzeugen beteiligt. Die russische Luftwaffe wirft hinter der Mannerheim-Linie Tau sende von Tonnen Sprengstoff ab, um das Herannahen von finnischen Reserven zu vereiteln. Helsinki, 14, Feber. (Avala.) — Havas berichtet: Das finnische Außenministerium hat an die Außenminister aller Zivilisationsstaaten einen Bericht zugehen lassen, welcher alte Einzelheiten der finnisch-sowjetrussischen Verhandlungen, deren Abbruches und der Verletzungen des internationalen Rechtes durch die Sowjetunion enthalten. In der Denkschrift des finnischen Außenministeriums wird insbesondere die Reihe der Bo mbar dements finnischer ungeschützter Städte durch die Sowjetfliegerei ausführlich besuchtet. Wiederkehr der VolmkWe Kopenhagen, 14. Feber. (Avala). *n Dänemark wie auch in einem großen ^e;le Europas herrscht seit gestern eine tegelrechte Polarkälte bei gleichzeitigem "riilchen Schneegestöber, ln Dänemark und Holland wurden von den meteorologischen Stationen die jemals tiefsten registrierten Kältetemperaturen verzeichnet. Die tiefste Temperatur betrug 36 Grad unter Null. Neue Opfer des Seekrieges SE'.BSTVERSENKUNG EINES DEUTSCHEN DAMPFERS. Oslo, 14. Feber. (Avala). Reuter '-richtet: Der französische Tankdampfer »Pi icardie« (8000 Tonnen) ist im Attischen Ozean versenkt worden. Die überlebenden der »Picardie« wurden v°m norwegischen Dampfer »Samuel backe« an Bord genommen und auf der !llSel Guadeloupe ans Land gesetzt. London, 14. Feber. (Avala). H a -v a s berichtet: Britische Flugzeugabwehr telität mitteilt, funkt der britische Damp. er »Brodwell« (3345 Tonnen), der sich augenblicklich auf der Höhe der Azoren . tefindet, SOS-Depeschen. London, 14. Feber. Reuter mel-1 det: Der spanische Dampfer »Monte Vayo« rettete 11 Mann der Besatzung p t englischen Frachtdampfers »T o r-j» i n o«, der von einem deutschen Taucli-°ot durch Schüsse aus der Bordkanone tersenkt wurde. Ein Mann der Beman-JjUng wurde hiebei getötet. Der größte e'l der Bemannung erlitt Verletzungen. London, 14. Feber. Das norwegische Motorschiff »Snesdt« (4000 Tonnen) "Urde von einem deutschen U-Boot wäh selbst versenkt wurde in dem Augenblick, als es vor dem englischen Kreuzer »Havv-kins« kein Entrinnen mehr gab. Der Kreu zer übernahm die gesamte Bemannung der »Wacama« an Bord. London, 14. Feber. (Reuter.) Zehn deutsche Dampfer haben Vigo und einige brasilianische Häfen verlassen um sich befehlsgemäß nach Deutschland durchzu schlagen oder im Falte des Nichtgelin- gens selbst zu versenken. L o n d o n, 14. Feber. Die englische Admiralität teilt mit, der Feind habe in der verflossenen Woche drei britische und drei neutralen Handelsschiffe versenkt. Die englischen Verluste erreichten insgesamt 19.585 Tonnen, wozu noch das Fischereischiff (Teresa Boyle«, 224 Tonnen k'omme, das deutsche Flugzeuge am 10. d. M. versenkt hätten. Die neutralen Verluste machten 10.128 Tonnen aus. Bis zum 7. d. M. hätten an britischen Geleitzügen 8284 Schiffe teilgenommen, von denen 18 versenkt worden seien. Von diesen 18 seien bloß 2 neutrale Schiffe versenkt worden, und bloß der griechische Dampfer »Keramiak sei von einem deutschen U-Boot versenkt worden, das nachher selbst vernichtet worden sei, Gesten hat die britische Admiralität neue 10.000 Fischer zum Dienst auf Patrouillenschiffen der Kriegsmarine einberufen. Es handelt sich um Leute zwischen 18 und 45 Jahre. Etwa 10.000 Fischer befinden sich seit Kriegsbeginn in diesem Dienste. Eden spricht in Kairo DIE ANTWORT IN DER DEUTSCHEN PRESSE. — Kairo, 14. Feber. (Avala.) Reuter berichtet: König Faruk empfing den britischen Minister Sir Anthony Eden ifi einer längeren Audienz. Eden besuchte sodann auch den ägyptischen Ministerpräsidenten Ali Maher Pascha. Minister Eden hielt in Kairo an die hier aus Neuseeland eingetroffenen Truppen eine Rede, in der er erklärte, daß die Völker so lange keine Ruhe haben wür- cnDai ly Telegraph« behauptet ebenso wie »News Chronieto«, daß die britischen. Frei willigen für Finnland sicherlich die Zustimmung ihrer Regierung zum Abgang nach Finnland erhalten würden. Zwischen der finnischen Regierung und den britischen Kriegsfreiwilligen wurde bereits ein Abkommen geschlossen. Die Ausrüstung und den Transport nach Finnland besorgt im Sinne dieses Abkommens die finnische Regierung. de ein Abkommen über die endgiltige Unterbringung der Bemannung des deutschen Panzerschiffes »Admiral Graf vön Spee« getroffen. Wie Taboada erklärte, wurde der deutsche Vorschlag von der argentinischen Regierung angenommen. Auf Grund dieses Abkommens weiden hundert Mitglieder der Besatzung bei hiesigen deutschen Firmen beschäftigt und bei deutschen Familien untergebracht wer den. Washington, 14. Feber. Nach einer Reutermeldung teilt der Kommandant Byrd mit, daß er in einer großen antarktischen Bai eine Insel mit zehn tätigen Vulkanen entdeckt habe. Brüssel, 14. Februar. (Avala.) Bei-ga meldet: ln der belgischen Hauptstadt, wie auch im übrigen Lande herrscht neuerdings grimmige Kälte. In manchen Land strichen verzeichnet man arges Schneegestöber. In einigen Orten wurden 18 Grad unter Null verzeichnet. Budapest, 14. Februar. Eine ungeheure Kältewelle ist über Ungarn herein-gebrochen. An einigen Orten gab es Teni peraturen von minus 30 Grad. Es werden mehrere Fälle von Tod durch Erfrieren gemeldet, ln einem Teil des Landes gab es fürchterliche Schneesttirme, so daß z. B. der Schnellzug Budapest — Triest eine Verspätung von 12 Stunden erlitt. Washington, 14. Feber. (Avala). DNB meldet: In der gestrigen Sitzung des Senats wurde ein Gesetzesentwurf des Senators Brown mit 49 gegen 27 Stimmen angenommen. Der genannte Gesetzesantrag sieht die Vermehrung des Kapitals der Bundesbank für Import und Export um 100 Millionen Dollar vor, damit die Bankxlcn Regierungen von Finnland, China usw. Kredite einräumen könne, die aber nichtmilitärischen Zwecken dienen sollen. Zürich, grad 10, Paris 10.01%, Newyork 446, Brüssel 22.52, Amsterdam 237, Stockholm 106.20, Oslo hagen 86.15, Prag 5.50, dapest 80, Athen 3.55, Feber. Devisen: Beo-London 17.68, 75.20, Mailand Berlin 178.85, 101.32, Kopen-Sofia 3.30, Bu-Bukarest 3.35, Helsinki 750, Buenos Aires 104. <$ine (Silläritng Les Hanöelsminisierö Sr. Vndkeö über Die neue Melslonlrollverordnung Beograd, 14.Feb er. Gestern empfing der Handelsminister Dr. Andres anläßlich des Erscheinens der Verordnung über die Preiskontrolle die Pressevertreter und gab ihnen folgende Erklärung: »Unter den außerordcntlchen Verhältnis sen, die wir durchleben, muß der Staat energisch eingreifen um in den Preisen eine gewisse Ordnung aufrechtzuerhalten und die Verbraucher von Profitjägern zu schützen, denen der relative Mangel an gewissem Artikeln zustandekommt. Unsere Bemühungen beschränken sich übrigens nicht auf die Bekämpfung monopolistischer Tendenzen und Mißbräuche im Wege polizeilicher Maßnahmen. Wir wer den auch bemüht sein, durch verstärkte Einfuhr von Rohstoffen und reichlichere Versorgung des inländschen Marktes auf dem Gebiete des Verkaufes einzugreifen sowie durch die Transport- und Zollpolitik die örtlichen Ursachen der Preiserhöhungen zu beseitigen und auf die Gestaltung des ganzen Preissystems in unserem Lande erfolgreich e'nzuwirken. Die Beständigkeit unserer Währung und die günstigere Bewegung der Rohstoffpreise in der Welt werden zum Erfolge unserer Arbeit beitragen, jedoch den Ausgangs- punkt für diese ganze Aktion bildet die Preiskontrolle, Das System der Preiskontrolle das wir uns zu eigen gemacht haben, zeichnet sich durch Klarheit, Einfachheit und prak tische Anwendbarkeit aus. Einerseits ist für die Artikel, die wir ausgewählt haben und deren es insgesamt 25 gibt, jede weitere Preiserhöhung ohne vorherige Bewilligung der zuständigen Behörden (Banalverwaltung bzw. Verwaltung der Stadt Beograd) verboten. Dieses Verbot bezieh' sich auf die Preise von Artikeln, die von Importeuren, Großkaufleuten und Produzenten bezw. Verarbeitern verkauft werden. Die Preise im Einzelhandel werden nach der Verordnung über die Bekämpfung der Teuerung kontrolliert. Die zuständigen Behörden müssen in bestimmten Fristen eine verlangte Preiserhöhung bewilligen oder untersagen. Anderseits ist das Prefckontrollbureau, das wir im HI-Ministerium gegründet haben, befugt für dieselben Artikel die Berechtigung der bisherigen Preiserhöhungen zu überprü-' fen. Sofern es feststeilt, daß die bisherige | Erhöhung der Preise unbegründet gewe-' sen sei, wird er für diese Artikel Höchstpreise bestimmen. Es versteht sich, daß ; bei der Festsetzung der Preise auch der Beschaffenheit der Ware Rechnung zu tragen ist. Um die Arbeit der Banalverwaltungen an der Preiskontrolle zu erleichtern, haben wir für die Bestellung besonderer Prei-kontrollore Sorge getragen, die den Ba nalverwaltungen zugeteilt werden. Das Preiskontrollbureau wird überhaupt für dre Anwendung der neuen Verordnung sorgen, es wird das Verfahren der verschiedenen Banal Verwaltungen in diesem Bereiche ausgleichen und es wird nach Bedarf gewisse Preise für das ganze Land regeln. Die Preskontroltverordnung ist das Ergebnis gründlicher Arbeit am Aufbau eines Kontrollsystems, das ohne den wirtschaftlichen Verkehr zu hemmen, u. ohne unnötige Sclrkanen imstande sein roll, unbegründeten Preissteigerungen u Mißbrauchen gewissenloser Spekulanten vorzubeugen. Wenngleich der Entwurf aus einer mehrmonatigen Kommissionsarbeit beim Sozialministerium hervorgegangen ist, muß ich zugeben, daß er uns viel dazu geho'fen hat, zur gegenwärtigen Verordnung zu gelangen, d;e einfacher u oraktischer ist. Dafür gebührt der Kommission Anerkennung. J1n* Steile gerDerungen Moskaus an Die bottiWn ©Wen / G'ne ouffetenerregenbe Rebe des lettischen ©Isa dpmfiDe^ten Lüman.ö ir Stockholm, 14. Feber. (Exchange Telegraph). Nach Meldungen aus Tallinn hat die Regierung der Sowjetunion an die baltischen Staaten neue Forderungen gerichtet. Angeblich erwartet Sowjetrußland von diesen Staaten die Unterstützung im Kriege gegen Finnland. S t o c k h o 1 m, 14. Feber. (Exchange Telegraph). Die russische Forderung an die Adresse der Baltischen Staaten, der Sowjetunion im Kampfe gegen Finnland Unterstützung zu gewähren, hat in den baltischen Staaten große Beunruhigung ausgelöst. Die Generale B e r g i s und Laidoner — ersterer ist Oberbefehls- haber der lettischen, letzterer der estlän. dischen Truppen — sind zu Verhandlungszwecken nach Moskau abgereist. Gleichzetig hat der lettische Staatspräsident Ulmanis einen Appell an das Volk gerichtet, in dem es u. a. heißt: »Wenn die Stunde der Entscheidung kommt, wird mindestens einer aus jeder Familie die Militäruniform anziehen müssen. Ich würde dies nicht sagen, wenn die Lage nicht so ernst wäre. Wir werden die Landesverteidigung verstärken, doch muß sich die Bevölkerung in der nahen Zukunft auf große Opfer gefaßt machen.« In politischen Kre'sen glaubt man, daß dieser Appell des Staatspräsidenten Ulmanis die Befürchtung hinsichtlich einer russischen Invasion in Estland und Lettland zum Ausdruck bringe. Beze'chnend ist, daß der Londoner lettische Gesandte in einem Sonderflugzeug in Riga eingetroffen ist, um über eine engere englisch. letlische Wirtschaftzusammenarbeit zu verhande'n. Der wahre Sinn dieser Reise soll aber angeblich darin liegen, mit der Regierung die Frage der Waffen'ieferun-gen für den Fall zu erörtern, daß Sowjet-ruß'and die baltischen Staaten bedrohen sollte. am iflis»' FRANZÖSISCHE INFORMATIONEN ÜBER ANGEBLICHE DEUTSCH-RUSSISCHE MILITÄRISCHE VORBEREITUNGEN. MEN IN MESOPOTAMIEN? Paris, 14. Feber. In maßgeblichen französischen militärischen Kreisen herrscht die Ansicht vor, daß Deutschland seinen Kriegsplan seit November faktisch nicht abgeändert habe. Der deutsche Plan sei vollkommen einfach: Los-sch’agen an allen Grenzen. Bevor aber nach Ansicht französischer Kreise davon gesprochen werden könne, müsse sich Deutschland die unbehinderte Lebensrnittel- und Rohstoffzufuhr aus Sowjetrußland sichern. Aus diesem Grunde müsse dem soeben zwischen Deutschland und Sowjetrußland abgeschlossenen Wirt schaftsabkomnren eine, größere Bedeutung beigemessen werden als dies sonst bei Wirtschaftsverträgen der Fall sei. Dieses scheinbar reine Wirtschaftsabkommen, welches den Güteraustausch und den Transport regelt, berge in seinem Schatten eine Reihe von Abmachungen militärischer Natur. Maßgebliche Kreise in Frankreich und in England hätten Dokumente eingesehen, aus denen hervorgehe, daß die Deutschen und die Sowjets an der russisch-rumänischen Grenze, bei Odessa und bei Baku mächtige Befestigungen ausbauen. Den Bau besorgen die Sowjets unter Anweisung deutscher Ingenieure und Techniker. Der Zweck dieser Befestigungen s Paris, 14. Feber. In Paris haben die Ausführungen der »S u n d a y Times:, über die Möglichkeit von Verwicklungen im Osten großes Aufsehen erregt. Das genannte englische Blatt behauptet nämlich, daß England und Frankreich bereit seien, am Nahen Osten jede Ueberraschung zu verhindern. Der Oberkommandierende dei englisch-französischen Armee in Syrien, General Weygand, hat nach Angaben des Blattes zwischen Euphrat und Tigris in Mesopotamien eine gigantische Vertel digungslinie geschaffen, deren Aufgabe darin bestünde, einen etwaigen deutsch russischen Vorstoß aus nördlicher Richtung abzufangen. Hinter dieser Linie wUide es den Westmächten möglich sein, die erforderlichen Kräfte zu einem Schlage gegen Sowjetrußland zu sammeln, wenn man bemerken sollte, daß die Sowjets gemeinsam mit Deutschland einen Schlag gegen die Erdölquellen Persiens und des Irak versuchen sollten. Paris, 14. Feber. Aus Rumänien ge- DIE AMERIKANER BELIEFERN SOWJETRUSHLAND MEHRTEN BENZENMENGEN. — FORDERUNG NACH EMBARGO GEGEN JAPAN UND GEGEN DIE SOWJETS« UND JAPAN MIT VER-EINEM »MORALISCHEN Washington, 14. Feber. Havas berichtet: Die Benzinausfuhr aus den Ve; einigten Staaten nach Sowjetrußland ist mit Beginn des europäischen Krieges beträchtlich vermehrt worden. Besonders stark wurden die Benzinlieferungen aus den Vereinigten Staaten für Rußland seit 1. Feber d. J. intensiviert. Vorher wurde bekanntlich das »moralische Embargo« gegen Rußland und Japan zur Anwendung gebracht. Dieses Embargo wird jedoch nicht auf Erdölprodukte angewandt. Wie in amerikanischen Erdölkreisen ver- lautet, ist die Benzinausfuhr nach Japan die Bahnstrecken ' im Jänner 1940 bedeutend angestiegen. Baku—Kiew und Odessa—Lemberg zu j Newyork, 14. Feber. (Avala.) S t e-schützen. Beide Linien seien für die E"d- 'kani meldet: Eine große Anzahl von Li- öitransporte nach Deutschland von außer ordentlicher Wichtigkeit. teraten und Geistlichen hat an Präsides Roosevelt eine Eingabe gerichtet, in der. das Ansuchen enthalten ist, daß die Waffenmaterialsendungen nach Japan eingestellt werden mögen, denn es liege im Interesse der Vereinigten Staaten, daß China befreit werde. Das Memorandum trag auch die Unterschrift der Mutter Roose-velts. Washington, 14. Feber. Senatoi George W. Norris fordert das »moralische Embargo« gegen Sowjetrußland und Japan. Dieses Embargo sollte sich aber nicht nur auf Kriegsmaterial ersirek-ken, sondern auch auf alle Lebensmittet und Industrieartikel. In Industr'e'.lenkrei-sen scheint man jedoch anderer Meinun > zu sein, da die Lieferungen für Japan und Sowjetrußland in großem Umfange aufrechterhalten werden. hen den Pariser Stellen laut Pressviniot-Nationen Nachrichten über militär-sctte Vorbereitungen in Persien und in Atghw ustan zu. Diese Vorbereitungen seien Aie Beantwortung des deutsch-russ,seiten Wirtschaftsabkommens. Die Sowjetunion rat dem Deutschen Reiche aut den russischen Bahnen den kostenlosen Transit oezw. zu ganz niedrigen Sätzen emge-äumt. Die persische Regierung ist nach riesigen Behauptungen nervös geworden. Der Norden Irans sei nämlich infolge Mangels an Kommunikationen mit dem südlichen Meere vollkommen an Sowieivuß-and angewiesen-. Da die Sowjetunion -ür Jen deut-ch-persischen Güteraustausch sozusagen den kostenlosen Transport ge sichert habe, sei Nordpersien von den Sowjets in die Hände Deutschlands gelegt worden. TtzyssenS D?rmöAn befchW nahntt Amsterdam, 14. Feber. Die Agence Havas berichtet: Dem deutschen Industriellen Fritz Thyssen, der nti* seiner Gattin in der Schweiz weilt, wurde nach einer Erklärung des Reich Innenministeriums die deutsche Staatszugehörigkeit entzogen. Das auf 200 MdI Ionen RM geschätzte Vermögen Thyssens wurde, wie die Agence Havas von Amsterdam aus meldet, beschlagnahmt. Ein Buch Rausch'ngs in der Schweiz verboten. Zürich, 14. Feber. Der schweizerische Bundesrat hat das Buch des ehemaligen Danziger Senatspräsidenten Hermann R a u s c h n i g, »Meine Gespräche mit Hitler« in der Schweiz verboten. Die neuen amerikanischen Bomber. Washington, 13. Februar. (Avala.) Havas berichtet: Nach einer Mitteilung des Luftfahrtdepartements wurden gestern in San Diego die ersten Flugzeug6 des neuen Bombertyps 24 ausprobiert. Die Proben sind restlos gelungen. D*e neuen Bomber legen 500 Stundenkilometer zurück und besitzen vier Maschinengewehre zu Verteidigungszwecken. DR Motoren, die 18 Zylinder aufweisen, besitzen eine Stärke von 2000 Pferdekräften und befähigen das Flugzeug zu einer Bombenlast von vier Tonnen. Die Bemannung eines jeden Flugzeuges setzt sich aus neun Personen zusammen. Der Aktionsradius beträgt 5000 Kilometer. Der Oberlcommand'erende der lettischen Wehrmacht in Estland. Ta 11 in, 13. Feber. (Avala.) DNB berichtet: General B e r g i s, der Oberkommandierende der lettischen Wehrmacht, ist über Einladung des estländischen General Leydonerzu einem zweitägigen Besuch in Tallinn eingetroffen. General Berg's wurde vom estländischen Staats Präsidenten empfangen und überreichte ihm bei dieser Gelegenheit einen vom estländischen Staatspräsidenten verliehenen hohen Orden. Deutsches Dementi. Berlin, 13. Februar. (Ava’a). DNB meldet: Der Londoner »Daily Telegraph« brachte dieser Tage die Nachricht, daß Reichskanzler Hitler vor einigen Tagen in der Reichskanzlei eine wich tige Besprechung mit Generalfeldmat-schall G ö r i n g und den Generalobersten Keitel und Brauchitsch gehabt hätte. Von maßgeb icher Seite wird er-klärt, daß diese Nachricht restlos erdacht sei, wie viele andere Nachrichten der eng lischen Presse. Ausgerechnet an dem J_a' ge, der nach Behauptung des »Daily Telegraph« das Datum der Besprechungen gewesen sein soll, habe der Führer und Reichskanzler überhaupt nicht in Berlin geweilt. Ein Gong für das Holland- Haus. Am 15. März soll in Newyork das sogenannte Holland-Haus feierlich eingeweim werden. Es handelt sich um ein großes Kontorgebäude, das einen Teil des »riesigen »Rockefeller Center« in Newyork bildet. Das Holland-Haus ist dazu bestimmt, das Zentrum holländischer Kul'ur- um1 Wirtschaftspropaganda in den Vereinigten Staaten zu bilden und die Beziehungen zwischen den USA und den Niederlanden zu stärken. Niederländisch-Indien hat für das Holland- Haus einen prächtigen Gong aus Batavia gestiftet. Tagung des Banatsrates Maßnahmen zue Hebung 6er Landwirtschaft m Slowenen In der gestrigen Sitzung des Banatsra-tes wurde der Voranschlag der L a n d- wirtschaftsabteilung der Ba-natsverwaltung in Erörterung gezogen Abteilungsvorstand Ing. Podgorn.k ^stattete einen ausführlichen Berich über den Stand der Landwitrschatt jm ^raubanat. Darnach werden Anstrengungen gemacht, um die Landwirtschaft bei üns aut eine entsprechende Höhe zu orin-§en. Vor allem wird auf die Fachbildung Landbevölkerung das größte Gewich1 Belegt. Gegenwärtig gibt es fünf Land-^btschaftsschulen. In Bälde wird die Mo. Kereischule in Kranj ihre Tätigkeit aufneh 'ben. Bäuerliche Haushaltungsschuien 8'bt es 10, davon 8 in Privathänden und 1^2 Selektionsgenossenschaften mit rund 5500 Mitgliedern. In Slowenien muß die Schafzucht gehoben und der Wollverkaui organisiert werden, um die heimische Textilindustrie mit diesem wichtigen Roh stoff zu versehen. Der Milchverkauf stellt 5% des Nationaleinkommens oder 280 Millionen Dinar jährlich dar. Für die Er-1 neuerung der Weingärten wurden bisher zinsenlose Darlehen in der Höhe von 200 Tausend Dinar gewährt Der Obstverkauf wirft jährlich rund 100 Millionen Dinar ab. Es wurden 125 neue Obstdarren erbaut, sodaß sich ihre Zahl bereits aui 480 erhöht hat. Die Räume des Wein- und Obstbauinstituts in Maribor werden erweitert und entsprechend eingerichtet werden. Der Banatsmusterbesitz in Svečina erhält neue Wirtschaftsgebäude und Winzereien. In Vorbereitung befinden sich ferner Pläne für den Bau größerer Obstkeller in verschiedenen Teilen Sloweniens. •Eingehende Referate erstatteten sodann Inspektor Dr. Hribar über den Veterinärdienst, Sektionschef Ing. Božič über die Forstwirtschaft, Oberbaurat Ing. štrancar über die Meliorationen (Wild bachverbauung und Flußregulierung) sowie Komissär Pokorn über den Stand der Agraroperationen. In der eingehenden Debatte, die mehrere Stunden in Anspruch nahm, wurden verschiedene Wünsche und Beschwerden der bäuerlichen Bevölkerung vorgebrachi. Die Redner forderten den Bau einer Reihe von Obstdarren, Maßnahmen gegen die allzu starke Schlägerung der Waldun gen, Unterstützungen zur Bekämpfung der Schädilinge, Maßnahmen, die dem Obstproduzenten einen größeren Ertrag als Belohnung für seine Mühe sichern sollen, "sowie einen systematischen Kampf gegen den Alkoholismus. Die nächste Sitzung findet, Mittwoch vormittags statt. An der Tagesordnung steht der Voranschlag der Unterrichtsabteilung. II I«|t .AlWllWDt" FINNLANDS LAGE IMMER ERNSTER. — DEM ZUZUG NEUER RUSSISCHER Reserven haben die pinnen keine frischen truppen entgegenzustellen. — 500 FLUGZEUGE FÜR FINNLAND ABGEGANGEN. Zürich, 14. Feber. Wie der Stockholmer Berichterstatter der »Neuen Zür-cher Zeitung« meldet, gestaltet sich die ~age der Finnen angesichts der unablässigen und gewaltigen Offensivstöße der Russen immer schwieriger. Die Finnen lei sten zwar heroischen Widerstand, doch *ird der Ernst der Lage auch auf finnischer Seite nicht verhehlt. In den 11 Tagen der sogenannten »Woroschilow-Dffensive« haben die Russen nach finnischen Angaben täglich 3000 Tote und Verwundete zu verzeichnen gehabt, so daß sich die Gesamtzahl der russischen Verluste auf 33.000 Mann stellt. Im Sn-ma-Abschnitt stehen 35.000 bis 50.i)00 Russen. Während die Russen täglich neue Ul'd frische Reserven in. den Kampf ein- setzen. haben ihnen die Finnen nichts sonst entgegenzustellen als ihre mutigen, aber stark erschöpften Kampfverbänae ohne erforderlichen Reserven. Die Finnen halten noch den Großteil der Mannerheim linie, doch glaubt man in neutralen Beobachtungskreisen annehmen zu dürfen, daß sie die erste Linie werden aufgeben müssen, um sich -in den zweiten, ebenso stark ausgebauten Gürtel zurückzuziehen. London, 14. Feber. Heute nachts teilte das Informationsministerium in einer Rundfunkdurchkage mit, daß die Alliierten 400 und Italien 100 Flugzeuge nach Fnnland entsendet hätten. Dieser Meldung wurde hinzugefügt, daß es sich in dieser Sendung um Kriegsmaterial aus Spanien handelt. teraustauschabkom-mens vollkommen Im klaren und wird dieses Abkommen in keinerlei Weise unterschätzt. 3 JTtelrr ©rfinee auf 6er Mll-Babn DER VERKEHR ZWISCHEN GRAČAC UND KNIN VOLLKOMMEN EINGESTELLT Zagreb, 14. Feber. Infolge der Schnee stiirme, die bei Zrmanja 130 Stundenkilometer Geschwindigkeit erreichen, wurde ücr Verkehr auf der Lika-Bähn zwischen Oraeac und Knin vollkommen eingestellt. Der beschleunigte Personenzug 1009, der Sestern um 8.47 aus Split äbging, kam um '5.22- in Pribudič an und mußte nach Knin zurückkehren. Die Schneepflüge arbeiten ununterbrochen zwischen Malovan und Zrmanja. Der Schnee erreicht zwischen den beiden genannten Stationen die Höhe von 3 Meter. Die Schnellzüge Zagreb— Split 1003 und 1004 werden bis auf weiteres eingestellt. Deutschland als Kontrollor der Produktion Gowhtrußlands" französische Auslassungen über die Bedeutung des deutschsowjetrussischen wir tschaftsabkommens. „ Baris, 14. Feber. In maßgeblichen iranzösischen Kreisen wird dem Abschluß Und der Unterzeichnung des deutsch-russischen Wirtschaftsabkommens vom Feber große Bedeutung beigemessen .,'eses Abkommen habe in Paris nicht j^errascht. Die Bedeutung des Vertrages lege aber weniger darin, daß Deutsch-and und Sowjetrußländ ihren gemeinsa-Samen Güteraustausch regeln, sondern V|e,mehr darin, daß Deutschland nunmehr real mit den russischen Rohstoffquellen rechnen könne. In französischen d'ploma-ls°hen Kreisen wird erklärt, daß auch ®chon das zaristische Rußland einmal in ?e>' gleichen Lage gewesen sei wie dip eutigen Räteun’on. Der deutsche Ein aß auf die russische Wirtschaft, weichet aach dem Kriege verschwand, sei durch üen neuen Vertrag wieder hergestellt wor aen. Der Abschluß dieses Abkommen« deshalb nach Ansicht der französischen diplomatischen Kreise in den Plan der engeren Kolonisatiomspolitik Deutsch lands. Die allgemeine Auffassung geht da hin, daß das neue Abkommen dem Deutschen Reiche die Kontrolle über die gesamte russische Produktion, ebenso aber auch Uber den Transport und die Verkeilung der Produktionsgüter ermögliche. Erst jetzt, wo die ganze Tragweite dieses Abkommens erkannt sei, könne man es verstehen, warum die Verhandlungen des deutschen Delegierten von Schnurre mit den Sowjetbevollmächtigten im Kreml so lange dauerten. Ursprünglich zögerte nämlich die Sowjetunion einer derart tiefgehenden Zusammenarbeit mit dem Deutschen Reiche zuzustimmen. Der neue deutsche Druck und die militärische Lage Rußlands in Finnland dürften dazu beigetragen haben, die deutschen Wünsche zu erfüllen. In französischen politischen Kreisen ist man sich hinsichtlich der weittragenden Folgen des neuen deutsch-russischen Gü- GchMmttentate und fein Gnde Zagreb, 14. Feber. Das Zagreber »Morgenblatt« schreibt: Erst unlängst ereignete es sich m Leskovacer Gymnasium, daß ein Schüler, der aus Latein eine schlechte Note erhalten hatte, im Klassenzimmer den Revolver zog und auf den Lateinprofessor schießen wollte. Glücklicherweise versagte die Waffe. Ein ähnlicher Vorfall, nur mit bedeutend schwereren Folgen, spielte sich Montag gegen 10 Uhr vormittags im Gymnasium von Ohrid ab. Der Schüler der VI. Klasse Hasan A h -m e d o v i č gab während des Deutschunterrichtes auf den Professor Josip Kralj zwei Revolverschüsse ab, die den Professor schwer verletzten. Professor Kralj wur de sofort ins Krankenhaus geschafft. Die Aerzte hoffen, ihn am Leben erhalten zu können. Ahmedovič wurde verhaftet. Er hat den empörenden Anschlag verübt, weil er aus Deutsch eine schlechte Note erhalten hatte, seiner Ansicht nach ungerechtfertigt. Die beiden Vorfälle, die sich so knapp nacheinander ereignet haben, müßten den Verantwortlichen Anlaß zu ernstlichen Erwägungen sein, wie der Verwilderung der Jugend Einhalt getan werden könnte. Man hat, scheint es, in den vergangenen Jahrzehnten durch die Bestrebungen, der Individualität des Schülers möglichst Rechnung zu tragen, die Bande der unbedingt nötigen Schuldisziplin allzusehr gelockert. Wenn die Folgen der Moderni-sierungsbestrebungen an den Schulen diese sind, daß die Professoren als Freiwild betrachtet werden, dann ist es besser, zu dem alten System der starren Schuldisziplin zurückzukehren, wenn es auch viele Härten für die jungen Leute mit sich brachte, die in den Entwicklung? jahren begreiflicherweise von dem unbändigen Drang zur Entfaltung der Persönlichkeit besessen sind. Romantische GntMhmngS-geschichte Wie aus Požarevac berichtet wird, ist dort ein 15jähriges, ungewöhnlich hüb sches und für sein Alter stark entwickeltes Mädchen die Heldin einer romantischen Entführungsgeschichte, die in Požarevac das Tagesgespräch bildet. Montag zwischen 17 und 18 Uhr drang ein Mann in die Wohnung des Kaufmannes Branislav Pavlovič ein, in der sich nur die beiden Töchter des Ehepaares, die 15jährige Radmila und ihr vierjähriges Schwesterchen befanden. Die Eltern hielten sich noch im Laden auf. Wie sich die Entführung abspielte, weiß man nicht. Einzige Zeugin der Szene war das vierjährige Mädchen. Als auf das Geschrei der Kleinen mehrere Nachbarsfrauen herbeieilten, war Radmila« verschwunden. Das Kind konnte nur angeben, daß ein ihm unbekannter Mann ins Zimmer gedrungen sei und die Schwester gepackt und fortgezerrt habe. Von den Mädchenraub wurden sofort Kind c löhne T KALO 00 NT gegen Zahnstein die Behörden verständigt. Eine Polizeikommission, die in der Wohnung Erhebungen vornahm, konnte nichts finden, was über die Person des Täters Aufschluß gegeben hätte. Aus Angaben von Freundinnen der entführten Radmila geht hervor, daß ein junger Schneidergehilfe namens Božidar Stefanovič toll in das hübsche Mädchen verliebt war. Stefanovič soll auch zur kritischen Zeit in der Nähe von Pavlovič’ Hause gesehen worden sein. Als ihn die Polizei suchte, war er in Požarevac nicht aufzufinden. Das läßt wohl den Verdacht begründet erscheinen, daß der verliebte junge Manu das Mädchen mit dessen Einwilligung oder ohne diese entführt hat. Die Polizei ist fieberhaft bemüht, den Aufenthalt des entführten Mädchens festzustellen. Flugzeugkatastrophe am Rio de la Plata. Rom, 14. Feber. Hiesigen Blättermeldungen aus Buenos Aires zufolge, ereignete sich an der Mündung des Rio de la. Plata ein schweres Flugzeugunglück, das vier Todesopfer forderte. Ein Sikorsky-Apparat der Argentinischen Flugverkehrs gesellschaft, die die neuerrichtete Fluglinie Buenos Aires—Colonia (Uruguay) betreiben wird, ist infolge eines Motordefektes aus einer Höhe von etwa 200 m in den Rio de la Plata gestürzt und sofort untergegangen. An Bord befanden sich sechs Personen, der Fregattenleutnant Taschini als Pilot, der Mechaniker Ottokar Sul und die vierköpfige technische Mission, die an diesem Probeflug teilnahm. Der Pilot und der Mechaniker wurden schwer verletzt von einer Fischer barke geborgen, die vier Mitglieder der technischen Kommission, die in ihrer Kabine eingeschlossen blieben, fanden den Tod. An dem Aufkommen der beiden Schwerverletzten wird gezweifelt. Frost zerstört Kirchenorgeln Als der Organist der alten und der neuen Kirche von Delfshaven, Holland, kürzlich ein Uebungsspiel auf den Kirchenorgeln machen wollte, kamen Töne aus dem Instrument heraus, die alles andere als klangschön waren. Beide Orgeln hatten unter dem Frost erheblich gelitten. Der harte Winter, die Temperaturschwan kungen und die künstliche Erwärmung der Kirchenräume war den Orgelpfeifen schlecht bekommen. Teilweise waren sic gesprungen. Die Reparaturkosten werden auf rund 2500 Gulden geschätzt. Bis die beiden Orgeln wieder instand gesetzt sind, wird man bei Gottesdiensten ein Harmonium zur Begleitung des Gemeindegesanges verwenden. * Bei Vergiftungserscheinungen, hervorgerufen durch verdorbene Speisen, oilden die sofortige Anwendung des natürlichen »Franz-Josef«-Bitterwassers ein wichtiges Mittel. Reg. S. Dr. 15.485/35. Was ißt ein Mensch? Statistiker haben ausgerechnet, ein Mensch im Alter von 70 Jahren folgende Mengen an Lebensmitteln verzehrt hat: 12.805 Kilo Brot, 6400 Kilo Fleisch, 10.220 Kilo Gemüse, 25.550 Liter Wein, 5110 Liter Milch, 2050 Kilo Früchte und 490 Kilo Salz. Insgesamt 62.575 Kilo Lebensmittel. Marib or, Mittwoch, Den 14, F?brum 9 DER PLAN DER ERRICHTUNG EINES WOHNHAUSBLOCKS MIT 140 WOHNUNGEN UND MODERNER GEMEINSCHAFTSKÜCHE. — EINE ANFRAGE AN DIE ÖFFENTLICHKEIT. ln Maribor besteht von privater Seite der Plan, irgendwo im Stadtkern einen Wohnhausblock mit rund 140 Wohnungen aufzuführen. Die Pläne für diesen Block sind zum größten Teil bereits fertiggestellt, wobei ähnliche Einrichtungen im Ausland zum Vorbild herangezog. wurden. Es handelt sch in diesem Falle selbst verständlich keineswegs um eine monotone Zinskaserne mit trostlosen Höfen und Mässentypisierung der Innenräume, sondern um eine Zweckplanung, die mit allen Elementen auch der Aesthetik rechnet. Dieser Wohnhausblock würde, um den vielen Bewohnern auch Annehmlichkeiten der täglichen Lebensführung zu bieten, eine oder zwei moderne Gemeinschaftsküchen aufweisen, in denen die Fa milien wie auch die Einzelwohnenden ihre Verköstigung beziehen könnten, sei es, daß sie die Speisen aus der Gemeinschafts kiiehe holen lassen oder dieselben in den der Küche angeschlossenen Speisesälen einnehmen. Diese Einrichtung ist besonders bewährt für Familien, in denen Mann und Frau selbständige Berufe erfüllen u. die Frau nicht die Zeit fürs Kochen besitzt, ebenso aber auch für viele einzelstehende Personen, die aus Bequemlichkeitsgründen im Wohnhause verköstigt sein möchten. Aber auch für kleine Familien mit ein oder zwei Kinder soll nach privaten Berechnungen das Kochen am eigenen Herd teurer zu stehen kommen als der Bezug der Speisen aus der Gemeinschaftsküche eines solchen Wohn-hausbloctos. Im Aus'and sind mit diesen Gemeinschaftsküchen schon gute Erfahrungen gemacht worden, da hiebei auch die Momente der Wirtschaftlichke't des Großbezuges an Spezereien, Mehl, Fleisch usw. in die Waagschale fallen. Es gibt aiso eine ganze Reihe von Argumenten, die für die Errichtung eines solchen Wohnhausblocks sprechen, ganz abgesehen davon, daß schon allein die Errichtung desselben für das Bauf-c'.i und die einschlägigen gewerblichen Branchen und für die Arbeiterschaft eine Belebung darstellen würde. Gegenargumente dürfte es wenige geben, da es sich um eine private Init:ative handelt, die mit der öffentlichen Hand nicht das geringste zu tun hat. Es geht hier um die grundsätzliche Frage, die zu bereinigen ist, bevor an die Verwirklichung des für unsere Verhältnisse großartigen Planes gedacht werden kann. Es ist anzunehmen, daß die Beamtenorganisationen vor al’em berufen sind, sich über das Grundsätzliche dieses Projektes zu äußern. Besonders die Fixangestellten, welche in erster Li_ | nie als Mieter eines solchen Wohnhaus-i blocks in Frage kämen. In diesem Zusammenhänge können auch wertvolle i Anregungen und Wünsche zum Ausdruck ! gebracht werden. Sei dem wie immer, j der Plan eines solchen Wöhnhausblocks j verdient eine eingehende Beleuchtung i von allen Seiten schon deshalb, weil die Verwirklichung nur mehr eine Sache der "Überlegung ist. Die Öffentlichkeit hat ein Recht, sich über so'che Projekte auszusprechen, deshalb wäre es unser Wunsch, daß zu diesem Plan anschließend an unsere Ausführungen Stellung genommen werde. Das Pro wird hiebei ebenso willkommen sein wie das Contra, denn der S'nn einer Enquete besteht eben darin, nicht nur Meinungen, sondern auch Gegenmeinungen — allerdings sachlich argumentierter Natur — zu vernehmen. Autors, steht. Ivan Mrak leitet selbst die Regie und spielt auch den Helden des Stückes, das auf diese Weise in der ganzen Weltliteratur vereinzelt dastehen dürfte. Schon im Vorjahre lenkte Mrak mit seinem »Grohar« ein besonderes Interesse auf s'ch und fanden seine dichterischen und schauspielerischen Leistungen den lebhaftesten Widerhall auch in der Kritik. den sind das alles entweder nur Begle'4 ersche.nungen der Demokratie oder aber sind diese Fehler nicht unbedingt not g-üie Schweizer Demokratie ist — um nur ein Beispiel zu nennen — ant.parlamentarisch. D e Regierung ist dort vom Paf" lament absolut unabhängig. Adolf Westen — 80 Jahre alt! Der Gründer und Präsident der A. We-sten-A. G. in Celje, Herr Adolf Westen, feierte am 14. d. M. in vollster geistiger und körperlicher Frische semen 90. Geburtstag. Herr Westen kam nach mehrjähriger Tätigkeit in Belgien bereits zu Anfang der 70er Jahre nach Oesterreich, um dort in die Dienste der weltbekannten Firma Haardt Unterlage. Senjorlev dom: —24, bewölkt, windig. 20 eni Pulver auf 80 cm Unterlage. Kotlje — R'mski vrelec: — 15 Grad, heiter, windstill, 14 cm Pulver auf 35 eth Unterlage, Straßenzustand sehr gut. Peca: —16 Grad, he’ter, wmdstill, 10 cm Pulver auf 100 cm Unterlage. — Skifähre überall ideal. Das We'ler Wettervorhersage für Donnerstag: Vorwiegend bewölkt. Temperaturzunah me zu erwarten. m. Aus dem Schuldienste. In den dauernden Ruhestand wurden versetzt die Lehrer bzw. Lehrerinnen Antonie Petriau1 in Tezno, Frančiška Stanovnik in Celje, Wilhelmine Kožuh in Št. Ilj und Boža Ko-ser in Dobrepolje. m. Ihren 80. Geburtstag feiert am heutigen Mittwoch d:e bestbekannte und allseits geschätzte Gastwirtin Frau Christin6 H ö n i g m a n n in Kočevje. Der rüstigen und immer noch unermüdlich tätigen Jubilarin unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Die altkatholische K'rchengemeinde hielt am vorigen Sonntag ihre Jahreshauptversammlung ab, in der d. btsherig6 Vorstand mit Obmann Franz čoš, Obmannstellvertreter Leopold Reja, Schriftführer Pfarrer Šegula und Kassier Podgornik wiedergewählt wurde. Rechnungsprüfer sind Ivan Cerinšek und Stanko Za' vadlav. Die altkatholische Kirchengemeinde in Maribor zählt zurzeit 80 Mitglieder. m. Inhaber von Fahrtbewill’gungen werden von der Polizei darauf aufmerksam "emacht, daß die Giltigkeitsdauer def Bescheinigung am 29. d. abläuft. Die Fa > , bewilligungen sind deshalb in der erwähn ten Frist der Polizei zwecks Verlängerung der Giltigikeitsdauer vorzulegen. Zuwid6 handelnde werden bestraft werden. m. In der Volksuniversität spricht Freitag, den 16. d. der Zagreber Um-versitätsorofessor Dr. Mirko Dean0' v i č über den berühmten Dichter UN Humanisten Petrarca. m. »Eins, zwei, drei — buntes Kirider-allerlei«. Unter diesem Leitspruch verair-staltet der Sportk'ub »R a p i d« a.^ Samstag, den 24. d. um 8 Uhr s°w> Sonntag, den 25. d. um 15.30 Uhr 1 Saal der »Zadružna gospodarska banka« zwei Kinder-Theaterauffiihrungen, auf m6 schon heute jung und alt aufmerksam he" macht wird. Der Kartenvorverkauf beginnt in den nächsten Tagen. in. Umbenennung eines Postamtes. C|C Bezeichnung des Postamtes Markovci Prl Ptuju wird mit 1. März in Sv. Marko nRe Ptuja umgeändert werden. m. Kostenlose Pilotenschule. Studenten, die mindestens sechs Mittelschulk!a-s-n absolviert haben, werden in eine zweimonatige Pilotenschule aufgenommen. jTage kommen Schüler, die das 18. Lebensjahr erreicht und das 26. Lebensjahr n'cht überschritten haben. Der Unterricht •st völlig unentgeltlich. Nähere Informationen erteilt das städtische Militäramt. m. 50"/0ige Fahrpreisermäßigung nach °eograd, Anläßlich des Jahreskongresses des Jugoslawischen Touring-Clubs am H- und 18. d. in Beograd wurde für alle Teilnehmer eine 50°'oige Preisermäßigung a"f den Staatsbahnen gewährt. w. Im Theater wird sich uns am mor-8'gen Donnerstag die Schauspie'.ergruppe ^rak aus Ljubljana vorstellen, die Mraks neuestes Bühnenwerk »Stari Rim *J2n« (der alte Römer) zur Aufführung Gingen wird. Am Samstag wird wiederum Strauß Operette »Der Zigeuner d a r o n« gegeben. Ser Räuber De ce allen Hunden gehetzt DIE ERMORDUNG DES GENDARMEN M EDEN SEIN NEUESTES VERBRECHEN. — FÜNF RAUBMORDE SEIN WERK? «J und Brillanten, zu besten Fi eisen kauft O. KIFFMANN, Aleksandrova cesta 11. 698 m. Wetterbericht vom 14. Feber, 9 Uhr: Temneratur —15. Luftfevchtigket 86%. Luftdruck 730. windstill. Gestrige Maxi-maltemoeratur —7.7. heutige Minimaltemperatur —18.5 Grad. Aus Ütui p. Trauungen. In den letzten Tagen Wurden in Ptuj getraut: Franz Verlat, Tischler, mit Frl. Agnes Golob; Anton Belšak, Besitzerssohn, mit Frl. Anna Vršič; Martin Kuhar, Tischler, mit Frl. Marie Horvat; Franz Zorec, Besitzerssohn, mit Frl. Marie C:glar; Anton Krajnšič, Be sitzerssohn. mit Frl. Marie Lešnik; Jakob Petrovič, Besitzerssohn, mit Frl. Anna Popošek; Janez Popošek Besitzerssohn, mit Frl. Marie Kovačec; Konrad Rižnar, Geme:ndesekretär, mit Frl. Marie Bo’car und Franz Ma’ek, Besitzerssohn, mit Frl. Franziska Frankovič. — Wir gratulieren! uer. ner. Die beiden Aus tjAfo c. Todesfall. Hier starb im Alter von Jahren der Tisch’ermeister und Haus-desitzer in der Theatergasse Martin Pernovšek. Die Beisetzung findet heute (Mittwoch) nachmittags auf dem Stadtfredhofe statt. c. Trauungen. In Celje wurde dei Rauchfangkehrer Herr Alois Merc mit de: P^sitzerstochter Fräulein Neža Kumer aus Šmartno an der Paka getraut. — Ebenfalls in Celje fand die Trauung des Herrn Martin Goršek, Bergwerkführers in Griže, m>t Fräulein Mana Vidmajer, Privatbeam rin in Gaberje, statt. c. Bestattung. Im Pfarrfriedhof von Šmartno im Rosental bei Celje wurde ge mern (Dienstag) der bekannte Landw.rt Hans Videnšek zu G'abe getragen. O^r Verewigte war sechzehn Jahre Bürgermeister der Gemeinde Šmartno gewesen und erreichte das hohe Alter von 90 Jahren. c. Arbeitsmarkt. In den letzten zehn Tagen ist die Zahl der du ch d e Arbeitsbörse geführten Arbeitslosen in Celje von auf 1028 (866 Männer und 162 Frau-eP> gestiegen. Warum setzt man nicht einen Teil der vielen Arbeits’osen zur Säuberung der Stadtstraßen ein, in welken sich ganze Schneeberge türmen die Stadt im Falle eines plötz'ich eintre. enden Tauwetters zu überschwemmen drohen? c- Aus dem Eisenbahndienste. Herr An. °n Jelen, Inspektor der Verschubabtei. Ung am Celjeer Bahnhofe, wurde in den dauernden Ruhestand übernommen. Herr ■lelan hat seinen Dienst am hiesigen Bahn . ofe vo’le 30 Jahre ausgeübt und wurde 'm Jahre 1929 für seine Verdienste mit 6r Silbernen Medaille ausgezeichnet. c. Versammlungskalender. Die Ortsgruppe Ce'je der »Adriawacht« (Jadranka straža) hält ihre Jahresversammlung am 14. Feber mit Beginn um 20 Uhr in er LesehaPe des »Narodni dom« ab. — >e Wirtschafts- und Kreditgenossenschaft der Lehrer in Ce'je hat ihre Haupt yersamm'unc: für Samstag, den 18. Feber 'm Konferenzzimmer der Zweiten staat- Die Ermordung des Gendarmerie-Unterwachtmeisters Ivan Meden in Spodnja Hudinja bei Celje, die Montag abends verübt worden war, bildet das allgemeine Gesprächsthema der Bevölkerung in Stadt und Land. Wie bereits gestern berichtet, wurde dieser Tage in die Wohnung des OberpostkontroMors i. R. Ivo G a m s in Gaberje eingebrochen, wobei auch ein Fahrrad gestohlen wurde. Dieses Rad wurde nun von Meden und dem Korporal M a u k o, die sich auf einem Patrouillengang befanden, in Trnov-h'e bei Celje vor^efunden. Auf Grund der Personalbeschreibung des Mannes, der das Rad dorthin gebracht hatte, machten sich die beiden Gendarmen auf d'e Verfolgung des Unbekannten und gelaunten nach Sp. Hudinia, wo sie ihn der Wohnung zwe'er dalmatinischer Hausierer, denen er verschiedene Diebsbeute zu verkaufen siwhte, vorfanden. Bei der Verhaftung blies der Mann plötzlich die Kerze aus und erschoß Meden, während Mauko am Gesicht verletzt wurde. Der Unbekannte konnte im Dunkel entkommen. besonders da c auf der Landstraße einem LehrFng das Rad raubte und damit we'terfuhr. Die f:eberhafte Untersuchung der Angelegenheit seitens der Gendarmerie und Polizei brachte d'e Feststellung, daß der Täter niemand anders als der be-üch'i"-te Räuber, E'nbrecher, D'eb usw. losef Hace ist, der schon lange in ganz Slo- Mmüem werden gesucht wird. • Verschiedene Anzeichen sprechen dafür, daß d'e meisten Einbrüche und Diebstähle, die in der letzten Zeit in der Umgebung von Celje verübt worden sind, Hace zu^urchreiben sind. Immer mehr neigt man der Ans'cht zu, daß auf sein Konto auch fünf M o r -de zu buchen s'-nd, d'e in den letzten Monaten in der Umgebung von Celje zu verzeichnen waren, nämlich die beiden Donoelrarbmorde an zwei Ehepaaren in ! šešče und Medlog sowie der Raubmord ' in Male Breslovče. Wegen der furchtbaren Verbrechen waren vor etwa Monatsfrist fünf Personen angeklagt, die vom Gericht iedcmh fremes^ochen wurden, da sich der Senat von ihrer Schuld nicht : überzeugen konnte. Der gesamte Polizei- und Gendarmerie-apnarat ist auDeboten, um dem langge-| suchten Verbrecher endl’rh das Handwerk ' zu lenen. Der Täter wurde bei der čater-Säcre gesehen, wo er sich offenbar verstecken wollte, doch e;,te er weiter, als er feststellen mußte, daß ihm d'e Verfolger auf den Fersen s'n-d. Auch ein Pol'zei-hund wird bei 8er Verfolgung verwendet, sodeß es dem Gehetzten kaum mehr mög lieh se'n wi'8, s'ch lange versteckt zu halten. D'e Bevölkerung wird auf^efor-dert, d'e P^M^de bei der Veffo'"ung de« Rurrchen tatkräftig zu unterstützen und d'e Gendarmerie o-8?r PoV--»! sofort zu benachr'chf'cren. wenn der Verbrecher auftauchen sollte. REPERTOIRE. Mittwoch, 14. Feber: Geschlossen. Gastspiel in Celje. Donnerstag, 15. Feber um 20 Uhr: »Der alte Römer«. Gastspiel der Schauspielergruppe Mrak. Fre tag, 16. Februar: Gesch’ossen. Samstag, 17. Februar um 20 Uhr: »Der Zigeunerbaron«. Ab. B. * Stadttheater in Celje: Mittwoch, 14. Feber um 20 Uhr: »Der Zigeunerbnron«. Gastspiel des Mariborer Theaters. Volks Universität Freitag, den 16. Feber: Univ. Prof. Dr. D e a n o v i č (Zagreb) spricht über Petrarca. •BDEDEDEOBDEDiSraCHDEDEDEDena □ O @ÜEÜEDED®DISD3SDS5D!®Ü®DBÜBD2D0 Lehrfnbrik f ’rektikanter, Elektn»technlÄ Masch.e, Aute-o. Fiugzeugteu Ingen eurscnu.e lim^nau (Thür ngen, Deutsch and) liehen Knabenvolksschule anberaumt. Be ginn 13.30 Uhr. — Die Hauptversammlung der Ortsgruppe Celje des Verbandes der Reserveoffiziere findet am 18. Feber um 10 Uhr vormittags im kleinen Saale des Narodni dom statt. — Am 22. Feber wird im Rathaussaale die Jahresversamm lung der Ortsgruppe Ce'je des »Roten Kreuzes« abgehalten. Beginn 20 Uhr. c. Heute Opernabend. Das Mariborer Nationaltheater führt heute (Mittwoch) abend im hies'gcn Stadttheater die Strauß’sche. Operette »Der Zigeunerbaron« auf, ein musikalisches Ereignis für unsere Stadt. Beginn um 20 Uhr. c. Unschuldig verurteilt. Am 3. Jänner 1939 wurde die Hausgeld fin Anna Višner aus der Umgebung von Konjice zu zwölf Jahren Kerker und ihre Schwester Maria zu 15 Jahren Kerker verurteilt. Anna war angek'agt, well sie aus Lust am Morden vier Kinder umgebracht hatte, darunter auch die beiden Söhnchen ihrer Schwester Maria. Maria war angeklagt, ihre Schwester Anna zum Morde an ihren bei den Kindern angestiftet zu haben. In der Frauenstrafanstalt in Begunje hat nun Anna gehe chtet, daß sie seinerzeit ihre Schwester Maria fälschlich beschu'digt habe und daß Maria unschuldig sei. Das hiesige Kre'sgericht hat nun das Verfahren gegen Maria Višner wieder aufgenom men und sie freigesprochen, nachdem sie über ein Jahr unschuldig in der Strafanstalt gesessen hatte. c. Kranzablösen. An Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Großkaufmann Gustav Stiger in Ce’je spendeten Frau Auguste Pacchiaffo in Celje und Herr Direktor Ing. Anton Hruschka in štore 350 Dinar zugunsten der Stadtarmen von Celje. c. Kino Union. Mittwoch und Donnerstag läuft das Filmdrama »Der Liebesbo-te« nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Heinrich Bernstein. Die Handlung _ eine Frau zwischen zwei Männern — roll in Paris ab, das in schönen Außenaufnah men gezeigt wird. c. Vor dem Richter. Das Kreisgericht in Ce’je verurte lte den 29 Jahre alten Gemeindesekretär Josef Berločnik aus Topolšica bei Šoštanj wegen Urkundenfäl- schung im Amt und gewinnsüchtiger Pri-vaturkundenfiVgchung sov/'e Unterschlagung zu sechs Monaten Ar-est. Der An-gek'agte war geständig und gab an, aus wirtschaftlicher Not gehandelt zu haben. c. Kino Dom. Bis e'nschüeßl'ch Donnerstag der große L'ebesfilm »Ich g e-höre za Dir« m't Katharina Hcoburn und Charles Boyer. Ab FrePa^ die Komö-d'e »Du bist me i n« mit Jean Harlow und Robert Taylor. Aus fama Maämm gr. D'e Mur ist in den letzten Tagen beträchtlich angestiegen und führt große Eisschollen mit sich, die die an den Ufern liegenden Mühlen gefährden. Die Arbeit in den Mühlen hat wegen des Eisganges stark nachgelassen. gr. Cähnenaufführung. Die Lehrerschaft in Apače hntte unlängst die Posse »Die Tante am Pferd« zur Aufführung ge-j bracht. Da das Stück ausnehmend gefiel, ! wurde es dieser Tarne in Gornja Radgona j wiederholt. Leider fehlt es in Aoače und auch in Gornja Radgona an genügend gro ßen Sälen, um Bühnenstücken zu einem vollen Erfolg zu verhelfen. gr. Schwer verletzt. In Biserjan! bei Gornia Radgona kam es ge'egentlich einer Unterhaltung zwischen dem Chauffeur Konrad Čuš aus Terbegovci und dem Besitzerssohn Alois Roškar aus 2e-nik zu einem Streit. Čuš zog einen Revolver, mit dem er hölzerne Kugeln verfeuerte und gab auf den Gegner einen j Schuß ab. D'e Kugel bohrte sich dem Ge-j troffenen in den Hals. Der Schwewerletz-i te wurde ins Krankenhaus nach Ptuj über : führt. Esplanade-Tonkino. Die Reprise des fabelhaften Gesangfilmes »Das G.ücks-Sied« mit der entzückenden Deanne Durbin. Ein ausgezeichnetes Lustspiel voll Anmut, Fröhlichkeit und Humor,, das schon bei der Erstaufführung den größten Erfolg hatte und überall Begeisterung auslöste. — Es folgt das herrliche Liebes-drama »Das Schicksal in den Bergen« mit Magda Schneider, Paul Wegener, Viktor Staahl und Rolf Wanka. Eine gewaltige und zu Herzen gehende Handlung, die im Rahmen der schönsten Tiroler Alpen abrollt. Burg.Tonkino. Die Prem'ere des neuen und bisher besten Benjamin-Gigü-Filmes »Der singende Tor« (Die Melodie einer Nacht), in dem der gefeierte Tenor die bekanntesten Arien aus den Opern »Mar tha«, »Lohengrin«, »Romeo und Julia«, »Die Afrikanerin«, »Bajazzo« usw. singt, und neuerdings die Weit mit seiner bezau bernden Stimme erobert. Seine Partnerin ist die berühmte Schwedin Kirsten Hei-berg, ferner wirken mit Hi'de Körber und Werner Ftitterer. — Es folgt »Maria Ilona« mit Paula Wcsesly, Willy Birgel und Paul Hörbiger. Union-Tonkino. Premiere des hervorra genden franz. Großfilmes »Unter den Brücken von Paris« mit Jean Aumont und Michel Simon. Ein Film von rührender Liebe und treuer Kameradschaft, umwoben mit herzhaftem Humor. Schweden befürchtet Ep'demien. Der Chef des öffentlichen schwedischen Gesundheitsdienstes Dr. Herrlin machte kürzlich die Mitteilung, daß von behördlicher Seite in ganz Schweden eine Kam-oagne für die allgemeine Impfung gegen Pocken- und Choleraepidemien durchgeführt werden soll. Man fürchtet nämlich, daß durch den russisch-finnischen Krieg Eo'demien nach Schweden hineingetragen werden könnten. Viele gefallene Soldaten liegen auf den Kampfplätzen noch unbe--tattet und gerade das Frühjahr schafft für die Ausbreitung von Epidemien die günstigsten Bed'nmingen. Aus demselben Grund soll gegenwärtig ApEekennaHMe?N Bis zum 16. Feber versehen die M o h-r e n-Apotheke (Mag. Ph. Cyrill Maver) in der Gosposka ul. 12, Tel. 28-12, und die Schutzenge 1-Apotheke (Mag. Pharm. Franz Vaupot) in der Aleksandro va cesta 33, Tel. 22-13, den Nachtdienst. Donnerstag 15. Februar. Ljubljana, 7 Uh' Nachr., darauf bunte Musik. 12 PL 13.05 RO 18 Ballettmusik. 18.40 S'ow. Sprachsttir.de. 19 Nachr., Na-t'onalvortrag. 20 Slow. Volkslieder. Beograd, 18 30 PL '9 Nachr., National-vortrag. 20 Vo'kslie ler 21.50 Klavier. Sofia. 17 Le'chte Mudk. i8.45 RO. 29 Vokalkonzert. 21 Spfniacke Musik. — Brüssel II. 23.10 yMai.-me Butterfly«, Oper von Puccini. — München, 21.15 Aus Operetten. — Riga. 18.30 »Die Zauberflöte«, Oper von Mozart. — Toulouse, 10.50 RO. 21 K'eine Serenade. — Rom, 21 »Zanetto«, Oper von Mascagni. — Budapest, 19 25 Z'geune'musik. 22 Un-terhUtungsmusik. — Reichsender, 20.15 Beliebte Melodien. — Beromünster, 21.20 Kirchenkonzert. die Rote-Kreuz-Vereinigung in Skandinavien bemüht sein, einen internationalen ' medizinischen Kongreß in Kopenhagen zu organisieren, auf dem u. a. die Bekämpfung der Epidemiegefahren und die Beschaffung eines genügenden Vorrates an Heilmitteln besprochen werden soll. Grunbbesttmmungen des neuen ©teueroefefces bleiben aufrecht FINANZMINISTER DR. ŠUTEJ HAT DEN VERTRETERN DER WIRTSCHAFTSKAMMERN ERKLÄRT, DASS DIE WESENTLICHEN BESTIMMUNGEN DES NEUEN STEUERGESETZES NICHT ABGEÄNDERT WERDEN KÖNNEN. — ALLE DAS NEUE STEUERGESETZ BETREFFENDEN EINWÄNDE TECHNISCHER ART WERDEN JEDOCH BERÜCKSICHTIGT WERDEN. Beograd, 13. Feber. Finanzmlnlster Dr. š u t e j empfing gestern vormittags die Vertreter der Wirtschaftskammern aus allen Teilen des Landes, welche ihm im Namen aller dieser Kammern ein das neue Steuergesetz betreffendes Memorandum überreichten. Dieses Memorandum wurde auf Grund der Beschlüsse der am 19. Jänner in Ljubljana abgehaltenen Kon ferenz der Wirtschaftskammern abgefaßt. Je ein Exemplar des gleichen Memorandums ist von den Vertretern der Wirtschaftskammern auch dem Handelsminister Dr. A n d r e s, dem Ministerpräsidenten und dem Vizepräsidenten des Ministerrates überreicht worden. Finanzminister Dr. š u t e j schenkte den Ausführungen der Vertreter der Wirtschaftskammern über alle das neue Steuergesetz betreffenden Fragen aufmerk sam Gehör und erklärte zum Schluß, daß in kürzester Zeit zwischen den Sachver-ständigten des Finanzministeriums und den Vertretern der Wirtschaftskammern eine Konferenz zwecks Erörterung aller in dem erwähnten Memorandum berührten Fragen abgehalten werden wird. Der Minister brachte jedoch den Vertretern der Wirtsch-aftskammem zur Kenntnis, daß die wesentlichen Bestimmungen des neuen Steuergesetzes unter keinen Umständer abgCändert werden können. Alle technischen Mängel und Unzulänglichkeiten die ses Gesetzes werden jedoch vom Finanzministerium bereitwilligst beseitigt und berichtigt werden. Auch an der Bestimmung, wonach alle Erwerbsteuerpflichtigen zur Buchführung auch für das vergangene Jahr verpflichtet sein werden, wird nichts geändert werden können. Insofeme diese Steuerpflichtigen keine besondere Steuerbuchhaltung geführt haben, wird die Besteuerung auf Grund der Angaben, worüber die Steuerbehörden verfügen, erfolgen. Was gewisse Handelszweige, wie z. B. den Getreidehandei, anbelangt, werden voraussichtlich gewisse Abänderungen der Bestimmungen des neuen Steuergcset zes vorgenommen werden, um den Getreidehandel auch in Zukunft zu ermügli f’hen. X Der deutsch-jugoslawische Wirtschaftsausschuß, der alljährlich Zusammentritt, um eventuelle Härten in der Durchführung der bestehenden Handelsabmachungen abzuschaffen, tritt am 5. März in Berlin zusammen. Die Tagung wird voraussichtlich eine Woche dauern, da eine Reihe von komplizierten Fragen zu lösen ist. Von beiden Seiten wird eine beträchtliche Liste der Wünsche nach Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Nachbarländern vor gelegt werden. X Ein zweites uruguaysches Generalkonsulat wird neben dem bestehenden in Zagreb in Bälde ih Beograd eröffnet werden, da die beiderseitigen Wirtschalls beziehungen enger gestaltet werden sollen. Wie es heißt, wird das neue Generalkonsulat der bisherige Gesandte in Warschau Ricardo Gomez leiten. X In der Frage des Baumwollbezuges aus Italien werden die beiderseitigen Interessenten demnächst noch einmal in Mailand zu e'ner Konferenz zusammentre ten, um die Preisfrage endgiltig zu lösen. Dör enberWIe Zagreb, 13. d. Staats werte: 2W/0 Kriegsschaden 425—430, 4°/o Agrar 0 52, 4°/o Nordagrar 51—52, 6°/o Begluk 77—0, 6°/o dalmat. Agrar 0—72, 6°/o Forst Obligationen 69—0, 7°/o Blair 89—0, 8°/o Blair 97—0; Nationalbank 7450—0. Ljubljana, 13. Feber. — Devisen: London 175.60—178.80 (im freien Verkehr 216.91—229.11), Paris 99.25—101.55 (122.66—124.96), Newyork 4425—4485 (5480—5520), Zürich 995—1005 (1228.18 —1238.18), Amsterdam 2351—2389 (2903.63—2941.63), Brüssel 745—757 (920.11—932.11); deutsche Clearing-sche clcs 14.70—14.90. dank seiner großen Sprungweiten (72 Me ter) siegreich. : Weltrekordmann Höckert gefallen, ln den erbitterten Kämpfen an der Manner-heim-Linie starb vorigen Sonntag der finn:sche Weltrekordmann über 3000 Meter Gunnar Höckert den Heldentod. Er zeichnete sich als Leutnant der finnischen Armee wiederholt durch seine Tapferkeit aus. Sport Sechs SMropHäen für öle Staffelläufer den dauernden Besitz des SK. Tržič über. Diesmal siegte Riko Ankele in 2:53.5. Ihm fo'gten Čarman, Lukane, Urban, Koblar, Klein und als Sechster Praček. : Tommy Farr — der nächste Gegner Joe Louis’. Boxweltmeister Joe Louis wird seinen nächsten Kampf gegen den englischen Schwergewichtsweltmeister Tommy Farr bestreiten. Der Kampf dürfte noch im März 1. J. zum Austrag kommen. Nach Jahr und Tag wird am kommenden Sonntag unsere Stadt wiederum der Schauplatz einer skisportlichen Staatsmei sterschaft sein und es nimmt daher nicht Wunder, daß man alles tut, um der Veranstaltung einen besonders glanzvollen Rahmen zu verleihen. Start, Ziel u. Strek-ke werden ganz nach dem Vorbild der letzten olympischen Großkämpfe angelegt werden; überhaupt werden Vorbereitungen getroffen, wie dies bisher noch nicht zu beobachten war. Alle Wettbewer ber und übrigen Besucher werden nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die Bahndirektion auf Grund des Ausweises K-13 eine 50%ige Fahrpreisermäßigung bewilligt hat. Für die Spieler d'es sonntägigen Staf-feHaufes worden sechs große Trophäen ausgesetzt. Der Schirmherr der Veranstaltung Bürgermeister D r. J u v a n hat einen pracht vollen Silberpokal sowie vier Plaket ten für die Siegerstaffel bzw. für die 4 Läufer dieser Staffel gestiftet. Die zweitbeste Staffel des Tages erhält den schnittigen Silberpokal des »P u t n i k« in Maribor. Für die drittplacierte Staffel hat der J u-goslawische Wintersportverband einen Ehrenpreis ausgesetzt. Die viertplacierte Mannschaft bekommt den vom veranstaltenden 1SSK. Maribor gestifteten silbernen E h r e n p o-k a 1. Für die folgende fünftplacierte Staffel nat der Mariborer Winterspor t-Unterverband einen Sonderpreis vorbereitet. Als sechste Trophäe wurde ein Ehrenpreis des Verbandes für den besten Einzelläufer des Tages ausgeschrieben. Die Silberpokale und übrigen Ehrenpreise befinden sich gegenwärtig beim Graveur und werden ab Donnerstag im Schaufenster des Modehauses § r a j zur Ausstellung kommen. (Sin Zwi'chen-Olynipia 1942? Trotzdem wir kaum sechs Monate vor dem angekündigten Termin der Olympischen Spiele 1940 stehen, ist seitens Finnlands noch keine offizielle Absage der Kämpfe erfolgt. Wie Nurmi jetzt auf seiner Durchreise nach Amerika erklärte, erwägt man in den maßgebenden finnischen Kreisen Pläne der Verschiebung. Ein Vorschlag, die Spiele auf 1941 zu verschieben, befindet sich im Gegensatz zu den Regeln und Grundsätzen des Internationalen Olympischen Komitees, das an einem regelmäßigen Turnus festhält. Für 1944 ist bereits London vorgesehen. Die Finnen glauben nun, daß sich ein Zwischen-Olympia 1942 ermöglichen lasse. Als Vorbild hat man Athen 1906, da ja auch mitten in den Vierjahres-Zwi-schenraum hineinfiel. : Der Mariborer Radfahr-Unterverband hält Sonntag, den 18. d. M. um 9 Uhr im Klubzimmer des Kino-Restaurants seine Jahreshauptversammlung ab. : Sonntag Beginn der Ligaspiele. Am kommenden Sonntag werden zunächst in der Serbischen Liga die Wettkämpfe wiederum fortgesetzt. Es spielen in Beograd BSK—»Gradjansk:« (Skoplje) und »Ju-gos'avija«—ŽAK, in Sarajevo »Siavija«— BASK, in Zemun »Zemun«—»Jedinstvo« und in Borovo »Bata«—»Vojvodina« (Novi Sad). : In Kragujevac schlug der »Gradjan-ski« aus Skoplje den dortigen »Radnički« mit 1:0. : Der Zelen'ca-Abfahrts’auf wurde am vorigen Sonntag zum zehnten Mal ausgetragen. Der von der Firma Glanzmann-Gaßner gestiftete Ehrenpreis ging nun in : Die tschechischen alpinen Skimeisterschaften begannen am Samstag mit dem Abfahrtslauf vom Radhošt. Die Strecke war 2% Kilometer lang und wies 550 m Höhenunterschied auf. Am Start erschienen 114 Läufer und 18 Läuferinnen. Sieger wurde bei den Männern Cisav, bei den Frauen gewann sicher Beinhauerova. : Neuer Hallen Weltrekord in Amerika Bei den Hallenmeisterschaften der Pensyl-vania-Universität wurde e'ne neue Hallen bestleistung erzielt. Der Sprinter Nor-wood Ewell gewann über 50 Yards in glatten fünf Sekunden. : Riggs auch im Einzel besiegt. Beim internationalen Tennisturnier in Florida erlitt Riggs auch im Einzel eine Niederlage. Er verlor gegen den international wenig bekannten Prusoff in vier Sätzen 4:6, 1:6, 6:3, 1:6. : Internationale Schnellauf-Wettkämpfe wurden am Wochenende in Riga durchgeführt. Über 500 Meter war der Amerikaner Wallace in 43,8 vor dem Letten Berzinsch (44,3) und den Norwegern Engnestangen (44,5) und Hara'dsen (44,8) der Schnel'ste. Haraldsen ließ anschließend Uber 3000 Meter 5:03,7, vor Berzinsch (5:06 8), Engnestangen (5:08,5) und Staksrud (5:08.6) die beste Zeit heraus und führt dadurch am ersten Tag vor Berzinsch, Engnestangen und Wallace. : Die Boxer des Bäcker-Sportklubs tragen am kommenden Samstag in Varaždin einen Wettkampf gegen die besten Boxer von Varaždin aus. : Demetz vor Berauer. Am vorigen Samstag und Sonntag wurde bei Innsbruck ein Wettkampf in der klassischen Kombination ausgetragen. Demetz, der in Mojstrana hätte starten sollen, feierte über Weltme:ster Gustl Berauer einen großen Sieg im 16-Kilometer- Lauf. Berauer blieb jedoch in der Kombination Hauö^z ehun'’ der st3atl. Klassensott@ri@ 3. Tag der Hauotziehung der 39. Spielrunde (13. Februar). Din 80.000,—: 39408 62499 Din 60.000.—: 80873 Din 50.000.—: 29037 Din 30.000.—: 75329 Din 24.000.—: 81977 Din 20.000.—: 26422 27925 44714 Din 16.000.—: 7496 70961 97509 Din 12.000.—: 10538 21744 65680 970W Din 10.000.—: 1268 5115 10004 30762 32448 34668 37259 47711 51050 57134 60120 71161 72293 7313» 73423 83001 91039 96968 Din 8000.—: 8978 10502 15928 27450 30030 33481 37774 73902 81299 86225 95023 Din 6000.—: 11024 21698 23496 26053 29086 30704 34653 36938 44330 46733 52863 55962 58193 50363 65932 76288 85854 87436 91069 Din 5000.—: 142 8826 9113 11015 11695 17304 18937 21037 25560 32909 37490 41651 42595 13658 45807 48625 53057 58939 61104 64909 65103 66086 70492 73124 74191 78800 81771 89686 89944 93398 97643 Din 4000.—: 284 1619 6352 7950 11737 15977 18423 19479 20022 20059 27063 34664 35576 36213 '39730 41964 44512 54388 65468 65789 70546 j 71445 75050 75641 76248 77314 77418 78246 j 81905 85476 92765 93779 95090 95257 96997 I 98342. (Ohne Gewähr.) ! BANKGESCHÄFT BEZJAK, bevollm. Haupt-kollektur der Staatlichen Klassenlotterie. Maribor, Gosposka ul. 25, Tel. 20.97. HuHue-Ckeotäk -j- Ein neues Klavierkonzert. Magdeburg, Feber. Begeisterten Beifall erzielte das Klavierkonzert von Max S e e b o t h, dem Ku'.turpreisträger des Gaues Magdeburg-Anhalt, bei seiner Uraufführung m Magdeburg. Das einsätzige, von markant heroischen Themen in kontrapunktisch meisterlicher Kunst durchwobene Werk, in dessen wirkungs. und erlebn smäßi-gem Mittelpunkt ein monumentaler Trauermarsch, gedichtet auf das Erleben unse rer Kriegszeit, steht, bietet nicht nur eine Fülle an neuartigen Besonderheiten der Partitur und Instrumentierung, sondern vor allem auch eine Ausdrucksdeutung für das bekenntnishaft-kämpferische We-sen unserer Zeit, in der absolut-musikali' sehen konzertanten Wechselbeziehung zwischen Orchester und Klavier, die aufhorchen läßt. Der Halberstädter Pianist Kurt Gerecke trug das schwere Werk m't hinreißendem musikalischen wie technischem Elan vor, während Generalmusikdirektor Erich Böhlke die Gesamt’.eitung mit suveräner Sicherheit besorgte. Der Komponist und die Ausführenden wurden sehr gefeiert. Die Uraufführung hinterließ einen außergewöhn'ich starken Eindruck-— Lothar Schmidt-Renny. Zum Schutz afrikanschen Wildes. Die Wildbestände in Belgisch Kongo sind in den letzten Jahren derartig zusaiu mengeschrumpft, daß S'ch die belgische Kolonialverwaltung jetzt genötigt sah, be sondere Anordnungen zum Schutze des heimischen Wildes zu treffen. So wurde verboten, durch das Anlegen von Fallgruben den Wildbestand zu verringern. Gerade diese Methode räumt ziemlich wahllos unter allen Arten von Tieren auf. —" Ausnahmen sind nur in den Fällen gestattet, wo die Farmer ihre Kulturen vor allzugroßen Wildschaden zu schützen haben. Für 5 Jahre wurde die Jagd auf Federwild überhaupt untersagt. Bestimmte Arten von Antilopen dürfen in den nächsten zwei Jahren nicht mehr geschossen werden. Brammel kam in die Apotheke: »Ich möchte etwas gegen Insekten!« »Pulver oder flüssig?« »Nicht flüssig«, sagte Brammel wütend. »glauben Sie, i^ will den Tieren Schwimmunterricht geben?« Ein schicksalsschweres Schloss Besuch lm Sch oß Sagan in N ederkch esien ' 28-alferfiem, Keoler und Herzogin Dowchea von Kurland icblen Don /Nopohonbrieie Fürst Albrecht von Waldstein, in der beschichte und D chtung als Wallenstein °ekannt, der Generalissimus der kaiserlichen Truppen im Dreißigjährigen Kriege, ^’ar der berühmteste Herr des uralten Schlosses von Sagen in Niederschlesien, ^as unwe.t der Bahnlinie Berlin—Breslau Siegen ist. Noch heute ze:gt das Schloß ^'e Spuren des Aufenthaltes des großen reldherrn und viele Erinnerungen an sei-ne Zeitgenossen und Gäste. Wallenstein erhielt das Sch'oß mit 30.000 ha Land v°n Kaiser Ferdinand II. im Jahre 1627 Seschenkt. Er ließ es für seine Bedürfnis-Se gründlich umbauen, doch setzte sein gewaltsamer Tod im Jahre 1634 diesen ^beiten vorzeitig ein Ende. Die Bilder ^“r Feldherren und Generale des Dreißig iähr gen Krieges, Tilly. Graf Terzky und Oppenheim (von dem die berühmten Pappenheimer« in Schillers unsterbli. ehern Drama ihren Namen tragen), hängen noch an den Wänden des Schlosses. 1787 zogen neue Besitzer in die altertümlichen Räume ein, Herzog Peter BTon v°n Kurland, der dann 1795, gegen ein Jähresgeha'.t, als Herzog von Kurland zu gunsten der russischen Krone abdankte. Mb ihm kam seine dritte Gemahlin Doro tüea von Kur'and f 1761 bis 1821) zu dem besitz, den sie seit 1800 als Witwe inne-batte. Am Hof dieser geistvollen Herzogin v°n Sagan und Kurland entstand ein glän Zender Musensitz, an dem die Größen der geistigen Salons jener Zeit, auch Hum. boldt. Tiedge und die Gräfin Elisa von üer Recke, die baltische Dichterin und Schöngeistin, teilnahmen. War doch die Herzogin Dorothea von Kur'and die jüngere, schönere und glänzendere Schwerer der ernsten schwärmerischen Dichterin aus Kurland. Eine Nachkommin der Herzogin Dorothea, gleichen Namens, hei ratete A'exander Edmund Talleyrand, ei-nen Neffen des berühmten französischen Staatsmannes Talleyrand. So kam der Herzogstitel sowie das Anrecht an den Besitz Sagan seltsamerweise an eine fran zös'sche Familie. Der Herzog Boson von ^allancey aus dem Hause der Tal'ey-rand-Parigord hatte seitdem den Anspruch auf den Herzogstitel und den Besitz. Erst vor wenigen Jahren wurde der F’deikommißbesitz durch Gesetz in einen Unveränderlichen Erbhof verwandelt. Das Innere des mit der Geschichte al-*er Jahrhunderte belasteten Schlosses Ze'gt neben kostbaren Kunstwerken und jjen Erinnerungen an die Heerführer des DcriRjorjähriqen Krieges noch eine ande. re Gedenkstätte, den kleinen Raum, in dem der große Astronom Kepler im Jah-re 1629 und 1630 gewohnt hat. Schillers F'nfuh-ung der Gestalt des Astronomen Seni als Berater Wallensteins in der Kai-sprburg zu Eger — Wallenstein beschäftigte sich in der Tat mit Astro'ogie und reiste in Begleitung eines Astronomen — "lag durch d'e Kepler-Erinnerungen von ^ch'oß Sagan manche Anregung erhalten naben. Eine weitere historische Reliquie der Tisch auf dem Fürst Ta'leyrand, tür Frankreich das Protokoll der Beschlüs Die Frauen von Taschkent, der Haupt-stadt der in Zentralas en gelegenen Sow-Ktrepublik Usbekistan, erlebten kürz’ich Einen historischen Tag. Hatten die meinen weiblichen Einwohner bisher e:nen behleier getragen, so nahmen sie jetzt ei-"En radikalen Kampf gegen den Schleier "uf. Hunderte von Frauen fuhren aui j-astautos durch die Straßen Taschkents *hre Gesichter waren unverschleiert. Das 'var eine Demonstrat onsfahrt. Zur g'ei Eben Zeit fanden zahlreiche Versammlun |er* unter der Parole »Weg mit dem Sch'eier!« statt. Auch der Sender Tasch #ent spannte sich in die Propagandaak lon ein. Als nach wenigen Stunden eine zweite Propagandafahrt unternommen "'"rde. hatten sehr vele Frauen, die in iien Straßen spazieren gingen, bereits dpn Sch'eier abgelegt. An Stalin wurdf Ein Telegramm gesandt, des Inhalts, daß se des Wiener Kongresses 1815 Unterzeichnete. In der Bibliothek des Saganer Schlosses ist schließlich eine wertvolle Autogrammsammlung enthalten. Wir finden dort Briefe von Goethe, von Schiller und Die türkische Regierung hat 12 Sträflingen, die während des Erdbebens zur Freiheit gelangten, in Anbetracht ihres tap feren Verhaltens ihre Strafe erlassen. Aus den furchtbaren Erdbebentagen in der türkischen Stadt Erzindschan wird jetzt eine Episode bekannt, die ung'aub-würdig erscheinen würde, wenn sie n'cht durch ein Dekret der türkischen Regierung ihre Bestätigung gefunden hätte. Zwölf Schwerverbrecher sind für ihr Ver- die rückständige Mode im Verschwinden gegriffen sei. Taschkent liegt am Westrande des Tin-Schan in einer großen Oase. Heute zählt die Hauptstadt Usbekistans fast 150.000 Einwohner. Taschkent gliedert sich auf in die sogenannte Eingeborenen stadt, die von Sarten, Usbeken. Kirgisen rnd Tataren bewohnt wird, und die Russenstadt. D ese ist weitaus moderner eingerichtet. Mit ihrem Straßenbahn, und Autobusverkehr macht sie einen fast europäischen Eindruck. Neben dem großen Stadtgarten liegt die mittelasiatische Un: vers tat. der eine Arbeitsfakultät und ein 'nstitut für orientalische Sprachen ange-g'iedert s:nd. An öffentlichen Gebäuden sind weiter bemerkenswert das Revo'u-'onsmuseum, das Usbekische Museum, ’ie Lenin-Universität und die Staatsbiblio thek. Humbo'dt, mit denen die Herzogin Doro-hea einen gepflegten Briefwechsel zu un terhalten suchte. Aber auch einige Briefe Napoleons an die »Bürgerin Josephine Beauharnais«, seine spätere Gattin, sind ausgestellt. halten während der furchtbaren Erdbeben katastrophe in Freiheit gesetzt und mit einer öffentlichen Be'obung aus dem Gefängnis entlassen worden. Ihre Namen aber wurden in der türkischen Presse als Beispiel für eine mensch’iche Einsatzbereitschaft genannt, die nicht nach den üblichen Gesichtspunkten von Schuld und Sühne beurteilt werden kann. Die Zwölf waren Verbrecher mit langen Strafen für böse B’uttaten. Sie waren n einem hölzernen Nebengebäude des Ge fängnissss untergebracht worden, da das Hauptgebäude überfüllt war, und das wa ihr G'ück. Als infolge der Erdbebenstöße alle Gebäude zusammenstürzten, wurden sie a'lein nicht erschlagen. Die Ba'ken ih rer Zellen zersplitterten zwar, aber sie konnten sich hindurchdrängen. Wie Rasende stürz'en d e Sträf'in^e ins Freie, in die sto’zdunk'e Nacht, aber nicht um zu fliehen, sondern um bei der Bekämpfung der entsetzlichen Katastrophe mit Hand anzulegen. Die zwölf Verbrecher rannten zuerst in d:e Wachstube des Gefängnisses. Aber a'le Wächter waren tot. Dann ei’ten sie n die Wohnung des Direktors, der offenbar ihr Vertrauen erworben hatte. Er war verschüttet worden, aber er vermochte •mter den Trümmern ein Lebenszeichen ’U geben. Die Zwölf gruben ihn aus und bargen ihn fast unverletzt. Einer von ih--’en s*re'fte sogar seine Sträf'ingsiacke ib. um den Beamten, unter dessen Be-"ehl s'e sich sofort stellten, vor dem e'si--Yen Wind zu schützen. Was nun d'e zwö'f Männer unter dem Kommando des Gefängnisdirektors in telang vergebl'ch nachgespürt hatte, eingefangen werden. Es unternahm vor einiger Zeit mit seinem Pflegepersonal eine Rundreise durch alle zoolgischen' Gärten Europas. 130 Buchhandlungen und 200 Zeitungsstellen in Abessinien Als Italien Abessinien eroberte, gab es nur eine einzige Zeitungsstelle in Addis Abeba und überhaupt in ganz Aethiopien 1936 wurde dann in der Hauptstadt ein Haus des Buches gegründet. Heute gibt es bereits 15 Buchläden in Addis Abeba. Filialen des Buchhandels wurden in Ma-gadisc.o, dann in Asmara, in Harrar, Di-redaua, Gondar, Girnma und Dessie eingerichtet. Außerdem haben 130 Orte eine Buchhand ung und 200 Zeitungsverkaufs stellen. 400 Zeitschriften und die Buchproduktion Italiens gelangen auf diese We se rasch zur Verbreitung. Interessant ist es, daß auch die Eingeborenen anfangen, die illustrierten Zeitschriften und Zeitungen zu benutzen, vor allem die Schuljugend, die in den Volksschulen Italienisch gelernt hat. Wer spricht am schnellsten? Wer sich mit einem Ausländer unterhält, wundert sich meistens über das Tem po seines Sprechens. Ein Wissenschaftler hat die Durchschnittwerte des Sprechtempos errechnet. Danach spricht ein Franzose in einer Minute 350 Silben, ein Japaner 310, ein Deutscher 250 und ein Engländer 220. Natürlich gibt es in jedem Lande schnell- und langsamsprechen de Menschen. Es handelt sich also um Mittelwerte. Am langsamsten auf der ganzen Welt sollen übrigens die Eingeborenen Polynesiens sprechen. Dort spricht einer schon sehr schnell, wenn er in einer Minute fünfzig Wörter über die Lippen bringt. Feuerwehr im Schnee fertgefahren. In dem niederländischen Ort Lukswalde brach kürzlich in einem Kaffeehaus ein Brand aus. Die Feuerwehr in dem benachbartem Gorredijk wurde sofort alarmiert. Sie wollte auf dem schnellsten Wege zur Brandstätte eilen. Unterwegs blieben aber die Wagen der Feuerwehr im Schnee stecken. Der Wind hatte auf der Straße so hohe Schneeberge zusammengefegt, daß man unmöglich hindurch kom men konnte. Die Feuerwehr muß*e wieder umkehren. In kurzer Zeit war das Kaffeehaus niedergebrannt. dem Wirrwarr, dem Jammer und der Not der zerstörten Stadt vollbrachten, grenzt an das Wunderbare. Drei Tage und drei Nächte arbeiteten sie bei 30 Grad Kälte, ohne sich die geringste Rast zu gönnen, ohne Speise und Trank. Unermüdlich durchsuchten sie mit ihren Händen den Schutt und die Steine. Sie krochen zwischen Balken und Trümmer, um die Verschütteten zu befreien, und scheuten dabei keine Gefahr, d'e ihnen von den zusammenstürzenden Mauern drohte. Nacheinander zogen sie in diesen Tagen und Nächten rieht weniger als 1500 Menschen unter den Trümmern hervor. Sie waren unter Führung ihres Direktors die Ordnung, das Gesetz, die Rettung der Stadt Erzindschan. Sie kämpften gegen ausbrechende Feuersbrünste. Sie wehrten verwilderte Hunde ab, die im furchtbaren Hungbr die Menschen an fielen. Sie machten Plünderer und Diebe dingfest. Selbst ganze Kästen mit Schmuck und Werten aller Art wurden durch die von der Naturkatastrophe befreiten Sträflinge gerettet und sofort den Regierungsbeamten ausgehändigt, als nach drei Tagen endlich Hilfe ein'angte. Unter solchen Umständen war es ver_ ständ’ich, daß die übriggebliebenen Bewohner der zetstörten Stadt , für den menschlichen Aufschwung der befreiten Verbrecher ü. für ihre außerordentlichen Leistungen größte Dankbarkeit empfanden. Auch die Regierung von Ankara zog sofort die Fo'gerung. Sie betrachtete die Strafen der Zwölf als verbüßt, weil sie sich die Freiheit selbst verdient hatten. Srauett fäiWen qeam Den Schleier Ein FeWchNWwtzU —- loo.ooo Dollar USA-Forscher suchen im Haargestrüpp von Faultieren Das Fieldmuseum in Chicago hat soeben unter einem Kostenaufwand von 100 000 Dollar die Ausrüstung einer wissenschaftlichen Forschungsexped tion be endet, d e die Aufgabe hat, im Amazonas gebiet eine winzige Pelzmotte aufzuspüren, von der bisher nur ein einziges Männ chen gefangen werden konnte. Wenn von den seltensten Tieren der Welt die Rede ist, so denkt man gewöhn lieh an irgendwe'che groteske Ueberbleib Se! der Vorze't in ent'egenen Urwäldern, z. B. an die Brückenechse, das chinesische Schuppentier und den Riesenwarah, die das Herz eines jeden Zoologen höher schlagen lassen. In Wirk'ichkeit sind jedoch die seltensten und kostbarsten Tiere der Gegenwart weder unter den Repliken, noch den Säugetieren, sondern in der — Insektenwelt zu finden. An ihrer Spitze steht jene kleine Pelzmotte, die nur im Fell der schwerfälligen Faultiere lebt und bisher nur in einem einzigen Exemplar festgeste'lt werden konnte. Das verme'ntliche f'ügellose Weibchen dieser kostbaren Mottenart ist bisher überhaupt noch nie von der Wissenschaft »unter die Lupe« genommen worden. Das südamerikanische Insekt, für dessen Ausfindigmachung die forschungseifrigen Amerikaner nicht wen'ger als 100.000 DoVar aufgewendet haben, hat eine Konkurrenz nur in dem europäischen Biberkäfer. Dieser drei Millimeter lange Fe'lschmarotzer konnte bisher ledigVch in einem einzigen Fall bei einem verendeten E’bbiber festgestellt werden. Es j gibt jedoch noch andere überaus se'tene ' Insekten, für die ungeheure Preise be- I _____ _________ - - I l zahlt werden. Der Traum aller Sammler auf diesem Geb et ist der Trojanus-Schmetlerling, der nur auf der Philippi-nen-Insel Pa'awan vorkommt und dort in den Wipfeln der höchsten Bäume haust. Das einzige Exemplar hat das Berliner Naturkunde-Museum im Besitz, obwohl amerikan'sche Entomo'ogen e'gene Expe ditionen ausgerüstet haben, um den äußerst se’tenen Prachtfalter zu fangen. Hochbegehrt ist auch in Fachkreisen der »Afghanische Arol'o«, der zu den schönsten Großschmetterlingen zählt. Auch unter den Säugetieren findet man i seltene Exemp'are, die von Liebhabern ! und Tiergärten in lebendem Zustand j buchstäblich mit Gold aulgewogen wer-; den. Der in Ost-Tibet hausende Bambus, I Bär, ein harmloser, possierlicher Pf’an-I zenfresser mutet mit seinem weißgrauen i kurzhaarigen Fel', schwarzem Kragen u. , ebenso'chen Beinen nebst großen schv/ar zen Ringen um die Augen und dunklen j Augen insbesondere in der Dämmerung wie ein fleischgewordenes Nachtgespenst an. Das erste Exemp’ar dieser merkwürdigen Tiergattung wurde bereits 1928 durch Verwandte Roosevelts erlegt. Im Jahre 1934 erbeutete dann der deutsche Zoologiestudent Ernst Schäfer, der Entdecker der Jan^tequellen, den zweiten Bambusbären. Das erste lebende Exem-o'ar konnte erst vor wenigen Jahren von der jungen Frau des Amerikaners William Harknesš, der dem kostbaren Tier mona. Verbrecher retten eine Stadt Türkisches Negier in^s dekret belohn! Zwölf Giräflnge von Erzindkchan Himet Ataeiw. Kleine Anzeigen koeten 60 A'ere oro Wort, ln der Rubrik.«Korre Ipondans“ 1 Dinar » Die Ineeretensteuer (3 Dinar bis Worte 7*BO Diner für grdeeere Anzeigen) wird besonders berechnet , DU Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt tO Dinar i Für die Zu tendung von chlffr. Briefen Ist eine öeböhr von 10 Dinar zu erlegen Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinar In Postmerken belzuschllesee. Veesduedettes W.'r liefern Liebesoakete ins Ausland und empfehlen feines Olivenöl, prima Kaffee, lh kg Din 22.—. sowie Hag. Tee, Kakao. Lebensmittelsce-zialgeschäft »Kavalir«. 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