Kchrtftleiw»g: A»ti,h»»««ass» Wr.» Wn4lull> X4«li« (au . »o Gvv»- a. «,.«> in II—l* n»! tiftrm. •w»t*T«ua u«t is ■ uawulck Ct9> , 1**1 »MftMAttjt. ■ •I lltltl B»t« M »U BtanltiiM |t*a Mm« »<* um f««- UMM •rttUtni tauttes. — M BU»crtolm:} ®t*i!ft«ws «iml. Al>H««II1e»- lau!» HM.MU. Kerwattnug. «a»bkau«gasse Nr.» Hch»S). «c>nqsocdin»uil?t«: Durch »>c tsoli d«,«4«> i WltrttliilitiQ . . . I IM H»ldiä»r>> , . , |L s*iO Ga»zj»tz»i, ... I. <• 40 ffut 11IIi ntt ^iifteOanj >»'« Hl»«! Hlonntlltt .... II. —-M Wicrtcljölnj I S« HuIdMrii . ... It. I"— ««»„«»rl, . . . *. «•— (Jäi'I nnllast tr)dlm Ad) Hl K-»»l»-«dii^rim iw »so»«» r tu CtR{rl«ld»i>»emt»II gellen MI zur mbSefStUunj. Ar- % HiM. Ponnerstag, 11. Zänner 1900. 25. Zaörgang. *^rr heutigen .Teutschen Wacht" lügt Nr. 2 der Sonn-Xf laqsbeilage „D ie 6fibmort" bei. ^nhaltsver-~ ieichnis: Moderne Römer. Roman von Reinhold Ort-»onn KortüYung). — vm nächsten Frühling! — Ins Album. — Mittel gegen ausgefprungene Hände. — Rost-stecken au» LeinenMg zu entfernen. — Erfolge verschiedener Ldfiaufbewahrungsmelhoden. — Höfliche Aufsicht. — Un> »berlegie Antwort. — Ei« weiß Rath. — Boshaft. Ferföynungsactionen. Al» sich zu Beginn deS vorigen Monates die Vertreter der parlamentarischen Parteien zur Fest-stellung der Voraussetzungen einer Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen zusammenthaten, da schrieben «ir: „Slavische Begehrlichkeit kann nicht befriedigt werden, e» seidenn mit dem Preise vollständiger nationaler Rechtlosigkeit der Deutschen." An der Maßlosigkeit der Slaven sind bisher alle VerständigungSactionen gescheitert. Graf Clary hat nicht einmal zur Durchdringung der dringendsten SiaatSnothwendigkeiten ein« Einigung erzielt und musste gehen. Ihm folgte ein Ueberganksministerium, da» den EtaalSnoihwendigkeiten mit Hilfe des § 14 eine angebliche gesetzliche Geltung verschafft hat und den Boden für daS eigentliche Versöhnung»» Ministerium ebnen soll. So ist die Frage, ob und wie eine Verständigung zwischen Deutschen und Slaven möglich sei, wieder in den Bereich der Er-Srterung getreten. Nach unserer wiederholt geäußerten Meinung ist eine solche Verständigung ein Ding der Unmöglichkeit. Vor allem vergessen jene Naiven — und dazu zählen scheinbar auch unsere voltSverrätherischen Clericalen —, welche von der Möglichkeit einer Versöhnung sprechen, dass der Slave der politischen Nachgiebigkeit unfähig ist. Seit zwei Jahrzehnten wurde in Oesterreich der slavische Appetit mit den fettesten Bissen de« deutschen Besitz-standeS gereizt, und heute sind die Slaven schon zu heißhungrig, um sich die geringste nationale Ent» Hteichenöerg. Ueber die Lage de« CurorteS herrschen sonder« barer Weise theilweise noch ganz unrichtige Ansichten. Manche denken sich im Geiste daS Bad mitten in jene KelSderge versetz», welche die Heimat der Gemse sind, ohne zu wissen, dass daS odersteirische Hoch» gebirge in der Mitte deS Lande«, bei Graz, plötzlich «bbrict.1, um den Rand einer weiten, von einem fausten Hügellande erfüllten Bucht zu bilden, deren üppig grünende Wellen weit in daS ungarische Rachbarland hinüber fluten, und die nahe an dessen Grenze die friedliche schar der Villen deS CurorteS Gleichenberg tragen. Den Hintergrund der Landschaft bildet also ein Theil jeneS BergrandeS der Alpen, welcher, bei Wien beginnend, erst südlich gegen den Semmering zieht, dann im Wechsel- und Rosalien-gedirge nochmals bis in die Gegend von GünS nach Osten vorspringt, um endlich weit über Graz hinaus gegen Westen zurück und im Bacher wieder bis Marburg vorzutreten. Inmitten jenes anmuthigen HügelmeereS, welchtS sich im Südosten von Graz ausbreitet, ragen vulcanische Berge aus, gewissermassen al» Vorläufer ihrer weiter im Osten nächst dem Plat« tnisee aufzutauchenden, rebenbekränzten Kameraden. Diese Vulcanruinen von Gleichenberg verleihen nicht nur der Landschaft durch ihre reizenden Conturen den Adel einer eigenartigen Romantik, sondern ihrem Schooße entspringen auch die Heilquellen de« CurorteS. sagung auferlegen zu können. Man glaube ja nicht, dass in Böhmen der Friede einziehen werde, fall« in Prag die feierliche Königskrönung vorgenommen vnd die sogenannten .Länder der böhmischen Krone", Böhmen, Mähren und Schlesien, zum geeinten Königreiche proklamiert würden. Damit wäre den unersättlichen Tschechen eine eigene, freie Domäne überantwortet, in welcher sie die Deutschen bis zur Aushungerung und Austreibung drangsalieren würden, und in diesem Gebiete der „böhmischen Krone" würde der Friede erst dann eintreten, wenn der letzte Deutsche sich seiner VolkSangehörigkeit ent-schlagen oder der uralten Heimat, der einst seine Vorväter Cultur und Menschlichkeit gebracht hatten, den Rücken gekehrt hätte. Und auch dann wäre der Friede noch kein sicherer; denn die Tschechen würden freie Hand gewonnen haben, um ihre schon heute nicht un-bedeutenden Ansätze in Wien und Niederösterreich zu stärken und, da sie ja freie Hand hätten, ihre AnnectionSpolitik auf Jnneröstureich mit Nachdruck auSzudehneu. Nebenbei würde im großböhmischen Königreiche der PanslaviSmuS zu actueller Be-d e u t u n g gelangen, und die letzten Schläge würden an dem österreichischen StaatSgefüge erdröhnen. Im Süden wäre der Gang ein ähnlicher: zuerst Angliederung deS flovenifchen Theiles der Sieiermark an Krain, gemeinsame Verwaltung und Justiz in „Jllyriett". rücksichtslose AuSmerzung deS DeutschthumS, PanslaviSmuS . . . Mit diesen EntwicklungSphasen sind die unver-rückbaren Bestrebungen deS SlaventhumS in Nord und Süd bezeichnet, und eine vorübergehende Be-friedigung deS SlaventhumS müsste eS nur um einen oder mehrere Schritt« auf dieser Bahn weiter-führen — im widrigen Falle stünde daS geeinte Slaventhum dem Staate fo kampfentschloffen gegen» über, wie dem deutschen Volke. Den Mittelpunkt der ganzen Vulcangruppe, deren Matadore aus eine vier Meilen lange, nord-östlich vorlaufende Spalienlinie vertheilt sind, bildet den Doppelkegel der Gleichenderge, welche einen Körper, aus Trachyt bestehenden, in der Ausdehnung von einer stunde sich von Weit nach Ost erstreckenden GebirgSwall krönnen, an dessen südlichen Fuß sich der Curort in windgeschützter Lage schmiegt. Er liegt etwa 300 Meter über der Adria, und da der Gleichenberger Kogel als der etwas höhere der beiden Gipfel der Gleichenberg«. nur di« doppelte MeereShöhe ausweist, so ergibt sich die Unrichtigkeit jener Eingang« erwähnten verbreiteten Meinung von der Lage Gleichenberg« im Hochgebirge, welche« letztere, über 10 Meilen entfernt, nur dem Panorama unserer Au«sich»Spunkte einen erquickenden Abschluss gewährt. Die erste Ansiedlung und Cultur im Gleichen-berger Quellengebiete reicht in die graue Vorzeit, also weit über die Römerepoche zurück. Die Ureinwohner waren ein keltischer VolMstamm unter dem Namen der AraviSker, deren Nachbarn im Mur- und Drauthale Serapiller hießen. Nachdem Augustu« die Steiermark durch die siegreichen Legionen seinem Scepter unterworfen hatte, wurde das Land sogleich nach römischem Fuße mit gleichzeitiger Ein-führung de« ColonisationSsyslemeS organisiert, die strategisch wichtigen Punkte an der Raad (Arraba) und der Mur (Munium) wurden zur sicheren Behauptung der zu Ober-Pannonien einverleibten Provinz durch die 3. augustisch», die 9. spanische und Aber auch die Deutschen fallen heule nicht mehr, wie ehedem unter der abgethanen liberalen Aera, aus den VersöhnungSschwindel hinein. Zum ersten ist sich die deuische Politik klar bewusSt, das« jede Nachgiebigkeit gegenüber den Slaven nur derm eben geschilderten endlichen Bestrebungen diente, und zweitens ist das deutsche Ostmarkvolk heute nicht mehr gewillt, dem Staate zu Liebe sein eigenes VolkSthum preiszugeben. Der nationale Kampf ist nun einmal in Oesterreich auSgebrochen; er ist eine naturgemäße Folge jener schweren Unterlassungssünden, welche in der VerfassungSära die deutsche Geschichte Oester-reichS einfach abgeschnitten haben. Wäre damal« die deuische Staatssprache bestimmt stipuliert worden ; hätte man auch in der sprachlichen Gesetzgebung dem deutschen Wesen ausdrücklich die führende Rolle im Staate gesichert; hätte mau nicht die unglückselige Gleichberechtigung aufgebracht; kurz hätte man damals auf deutscher Seite dem deutschen Volke jene Vorherrschaft im Staate gesichert, die heute die Magyaren jenseits der Leitha innehaben: so wäre dem unseligen Nationalitäienkampse in Oesterreich ein mächtiger Riegel vorgeschoben gewesen und die letzte Gelegenheit, Oesterreich zu — retten, wäre — nicht unbenutzt geblieben. Jene, die heute nur daS Wohl deS Staates im Auge haben, die in dem Völkerstreite keine Partei ergreisen, müssen sich, mit unS, sagen, das» der Nationalitätenkampf durch keinen FriedenSschlus« beendet werden kann. Völker versöhnen sich nicht von heute auf morgen, sie sind nicht wie weich-müthige Knaben, die in der Regung eines versöhn-lichen Augenblickes die Streitaxt begraben und dem Feinde Herz und Hand bieten. Wenn Völker Frieden schließen wollen, so müsse» tief drinnen in der Volksseele dauernde FreundschaslSregungen erwacht fein, welche gemeinsamen Idealen und gemeinsamen Interessen gegen — andere Völker entspringen. die 15. apollinarijche Legion deietzt und mit der ganz rohen Heerstraße, welche von Aquileja über Cilli (Celeja), Pettau (Petavium) und RadterSdurg (Raclitanum) führte, in Verbindung gebracht. Nach Muchar soll von jener antonieischen Hauptstraße «in Weg zu den Gleichenberger Heilquellen über Straden geführt haben; dass die Römer bei ihrer entschiedenen Vorliebe für Gesundbrunnen sich auch alsobald hier im Bereiche derselben niederließen, unterliegt keinem Zweifel und sprechen hierfür mehrere Funde aus dieser Zeit. Bei dem ein-brechenden Strome der Völkerwanderung war die pannonische Sieiermark abwechselnd eine Beute der Heerhaufen der Hunnen, Ostgothen. Heruler und Avaren. deren Weg überall nur die rauchenden Trümmer verheerter Ortschaften bezeichneten. In diesen furchtbaren Stürmen fand auch der Wohnsitz unserer heilspenden Najade nebst so vielen Urgemeinden seinen Untergang, und verwandelte sich allmählig in eine Wildnis, aus welcher eist nach Jahrhunderten der Ruf von einer neuen Quelle — der Sulzleiten oder Constantinquelle erscholl, die bei den Urwohnern bald ein« solche Geltung erlangte, dass der nächste Ort „Sulz" und die ganze Umgebung den Namen von ihr entlehnten. Das Wasser blieb jedoch r.ur ein gesuchter Labetrunk in der nächsten Umgebung, denn sein Emporkommen in weiteren Kreisen hinderten die fortwährenden Gefahren, denen die Gegend durch die verheerenden Züge de» OSmanen, Ungarn und Kuruzzen ausgesetzt war; dazu gesellten sich 2 Und wir müssen es offen heraussagen: DaS, was heute den Völkern Oesterreichs gemeinsam ist, kann ihre nationalen Interessen nicht überragen, kann sie nicht einschachteln in ein dauernde» Gesüge freund« schastlichcr Beziehungen, kann die Völker nicht ver» anlassen, in der rücksichtslosen Geltendmachung ihres nationalen Rechtes Einhalt zu thun. So ist eS eine historische Nothwendigkeit, dass der österreichische Nationalitätenftreit nur mit Sieg und Untergang abschließen kann — Versöhnung ist ein EintagSspiel geschichtlicher Ironie! UnS Deutschen kann eS nicht zweiselhast sein, wie wir un« in diesem nationalen Existenzkampfe zu stellen haben. Er gilt uns Alle« und wir wollen AlleS daransetzen, um daraus als Sieger hervor-zugehen und Oesterreich als Domäne deS Deutsch-thumS zu erhalten. Wie sich der Staat zu dem großen Kampfe stellt, daS zu entscheiden, ist Sache derjenigen, welche an dem Bestände Oesterreich du« größte Interesse haben. Eine slavenfreundliche Staatspolitik kann nur zum Untergange Oesterreichs führen. Der Staat kann nur erhalten werden, wenn durch ein Oktroy die Versäumnisse der VerfassungSäre gutgemacht werden, wenn der Bestand Oesterreichs als eines deutschen StaatSwesen« gesichert wird. Für Personaleinkommcnjleuerpflichtige. Wer muss fatieren! Zahlen muss die Personaleinkommensteuer, wer ein Jahreseinkommen von mehr als 600 fl. hat. Ein Bekenntnis muss aber unaufgefordert nur der« jevige einbringen, dessen Jahreseinkommen 1000 fl. übersteigt. Personen, die mehr als 600 fl., aber nicht mehr als 1000 fl. jährliches Einkommen haben, müssen nur fatieren. wenn sie von der Steuer-behörde dazu aufgefordert werden. Jeder, d-m es um die Wahrung seiner persönlichen und Classen-interessen zu thun ist, wird aber fatieren. auch wenn er nicht dazu verpflichtet ist. AuS mehreren Gründen. Erstens um nicht zu hoch besteuert zu werden. So-dann um da« Wahlrecht in die SchätzungS-Com-Mission und in die anderen Vertretung«körper zu bekommen. Was ist Hinkommen! Al« Einkommen sind zu betrachten: Löhne oller Art lTaglohn, Wochenlohn. Stücklohn). Gebälker, Pensionen, Zinsen von Capitalien (auch von Postsparcasseneinlagen), die Einnahmen au» Ge-schäften, Gebäuden und Grundbesitz; dann Schen-kungen, die sich mit einer gewissen Regelmäßigkeit wieverholen oder als Belohnung gewisser Dienste gewährt werden (also Trinkgelder u. dgl.); schließlich LoS- und Lotteriegewinnste. In das Einkommen sind auch einzurechnen: der Mietwert einer Naiuralwohnung, der Wert der zum Haushalt gebrauchten Erzeugnisse der eigenen aber auch noch innere Unruhen, ununterbrochene Bauernaufstände, religiöse Wirren und endlich jene schauerliche Periode in der zweiten Hälfte de« 17. Jahrhunderte», wo der Glaube an Hexen die Tribunale zu deren Verfolgung mit Feuer und Schwert in Feldbach, so wie in den Schlössern Gleichenberg und TrautmannSdorf errichtete. Alle diese Ereignisse waren zu erschütternd für die Ver-Hältnisse eine« ruhigen Leben«, als da« man den Quellen eine weitere Aufmerksamkeit zugewendet hätte. Im Jahre 1772 begann der DistrictSarzt von Radker«burg, Hermann von Gleisner, den Quellen dieser Gegend «ine Aufmerksamkeit zu schenken. Mit einer großen Genauigkeit analysierte er daS Wasser der Constantin- und KlauSnerquelle. Herr v. Cranz bestätigte durch wiederholte Analysen die Angaben GleiSner« und empfahl beide Quellen seinen Zeit« genossen mit den rühmendsten Worten. Infolge dieser Anpreisungen entschloss sich 1777 der Inhaber der Herrschaft Gleichenberg, Weinhard Josef Graf v. TrauttmannSdorff. daS Wasser nach Croatien und Italien zu verschicken, wegen der großen Fahrlässigkeit aber, mit der die Füllung vor sich gieng, hörte die Versendung allmälig auf und die Quellen geriethen durch eine Reihe von Jahren abermals in Vergessenheit. Karl Schmutz brachte sie 1815 wieder in Erinnerung. Er wusste den unternehmenden Geist einer KaufmannSwitwe von Marburg a./D., Johanna Reybauer, geb. Forsthuber zu wecken, indem sie die Ke«»fche Mscht" Wirtschaft und des eigenen Gewerbebetriebes; ferner sonstige Naturalbezüge (Holzdeputate u. dgl.). Selbstverständlich lind vom Einkommen all« Auslagen abzuziehen, die man machen muss, um diese« Einkommen zu erlangen. Wer also ein Geschäft hat. kann alle Auslagen für Rohmaterial, Geschäfts-zinS, ArbeiiSlohn ic. abziehen. Wer einen Theil seiner Wohnung vermietet, braucht selbstverständlich nicht den ganzen ZinS, der ihm dafür bezahlt wird, zu fatieren, sondern nur den Gewinu, den er au« dem Vermieten zieht. Ein Arbeiter, dem au« seiner Beschäftigung Auslagen erwachsen, die er sonst nicht hätte (z. B. Sperrgeld bei Arbeitern, die bei Nacht beschäftigt sind), kann diese Auslagen von seinem Einkommen abziehen. Z>ie KamiNcnbellcuerung. Dem Einkommen des steuerpflichtigen HauS-haltungSvorstandeS ist daS Einkommen der HauS-haltungSangehörigen zuzurechnen. Als Angehörige gelten: die Ebefrau, dann die in der Versorgung deS Steuerpflichtigen stehenden Eltern, Kinder, Enkel, Stief« und Pflegekinder, Schwiegereltern und Schwiegerkinder. minderjährige Kinder oder Enkel, auch wenn sie zuweilig außer Hau« untergebracht sind. Nicht al« Angehörige gelten Seitenoerwandte, Dienstboten und Aftermieter. In der Verfolgung der Steuerpflichtigen steht, wer sich in seiner väterlichen Gewalt befindet oder von ihm den Unterhalt genießt. Von Versorgung kann daher nicht die Rede sein, wenn ein ent« sprechendes Entgelt geleistet wird. Selbstverständlich ist da« Einkommen der Hau«-haltungSangehörigen dem de« HauShalmngSvorftan« deS nicht zuzurechnen, wenn eS dein gemeinschaft-lichen Haushalte nicht zufließt. Ste»erermStzig»«gen. Familien, deren Einkommen 2000 fl. nicht übersteigt, genießen gewisse Begünstigungen: 1. Vom Arbeitseinkommen der Haushaltung«-angehörigcn sind 250 fl. frei. Verdient also die Frau oder ein Kind 300 fl. jährlich, so sind in da« steuerbare Einkommen de» VaterS nur 50 fl. einzu-rechnen. Wären aber diese 300 fl. nicht Arbeit»-lohn, sondern Capitalizinsen ic., so wären sie ganz einzurechnen. 2. Hat der HauShaltungSvorstand, abgesehen von seinem Ehegatten, sür mehr al» zwei Familien« glieber zu sorgen, so kann er verlangen, das» für jede» weitere Familienglied ein Zwanzigstel de« Einkommens in Abzug gebracht werde. Wenn also jemand, der ein Einkommen von 1000 fl. hat, sür fünf Kinder sorgen mus», so kann er den Abzug von drei Zwanzigsteln verlangen; er hat also nicht die Steuer von 1000 fl., sondern von 850 fl. zu zahlen (statt 9 fl. 20 kr. nur 0 fl. 80 kr.). Untcr Umständen kann infolge dieses Abzuges die Steuer« freiheit eintreten. Steuerpflichtigen, deren Einkommen 5000 fl. nicht übersteigt, kann (aber muss nicht) von der Steuercommission unter Umständen eine Ermäßigung de« Steuersätze« um döchsten« drei Stufen gewährt werden. Solche Vmstände sind: Constantinquelle pachiete und die Straduerquellen. die laut Bewilligung Erzherzogs Johann den Namen JohanniSdrunnen tragen dürfen (3. Jänner 1819), käuflich an sich brachte. Da» Wassergeschäft stieg von Jahr zu Jahr, indem die Füllungen mit besonderer Sorgfalt durchgeführt wurden. Mit dem Aufblühen de» JohanniSbrunnen« fand auch die Constantinquelle steigende Anhänger, und da diese Quelle ohne besondere Aussicht blieb, wurde da« Wasser häusig verschleppt, und die Eigenthümerin war genöthigt, gegen diesen Unfug höheren Orte« einzuschreiten. Im Jahre 1827 pachtete der Apotheker in Graz. Josef Sailer, die Klaufenquelle, die er durch Ritter von Holger untersuchen ließ. Wa« bi« zu jener Zeit für da« Emporkommen der Quellen die einzelnen Besitzer geleistet halten, verdient gewif« volle Anerkennung; doch ihre beschränkten Kräfte gestatielen nicht, jene Einrichtungen herzustellen, die zum curgemäßen Gebrauche der Heilwässer an Ort und Stelle verlangt wurden. Angeregt durch den berusieifrigen Lande«-potomedicu« Dr. I. Werke, gründete 1834 der damalige Gouverneur der Sieiermark, M. Constaniin Reich«graf v. Wickenburg den Aciienverein, welcher 1834 den Bau de« Berein«hause« vollendete, daS fortan unter reger Betheiligung mehrerer Privaten, sowie unter der andauernden liebevollen Pflege von Seite deS hohen Gründers rasch sich vergrößernde Brunnencolonie blieb. Dieser wurde von vornherein 1900 a) außergewöhnlich« Belastung durch Unterhalt und Erziehung der Kinder; d) Obliegenheit zum Unterhalt mittelloser Angehöriger; o) Belastung durch andauernde Krankheil; ä) durch Verschuldung; e) durch besondereUnglückSfälle(Brandunglück. Ueber-schwemmung ic): f) Einberufung zu militärische» Dienstleistungen. Abzüge vom Hinkomme». Vom steuerpflichtigen Einkommen können ab-gezogen werden: 1. Alle directen Steuern und Zuschläge mit Ausnahme der Personaleinkommensteuer. Eine solche directe Steuer sind auch die Zia«-kreuzer. 2. Schuldzinsen. 3. Dauernde Lasten, die aus besonderen Recht»-titeln beruhen. 4. Beiträge zu Kranken-. Unfall-, Alters« und Invalidenversicherung«-, Witwen«, Waisen« und PensionScassen, sofern der Steuerpflichtige durch Gefetz oder Vertrag zum Eintritt in die Versiche-rungSanstalt und zur Entrichtung dieser Beiträge verpflichtet ist. Beiträge zu privaten Kranken- und Leichen-vereinen können also nicht adgezogen werden. 5. LedenSversicherungSprämien. Wie ilt das Aekenntnis auszufülkenk Auf Seit« 1 des Bekenntnisses sind alle in das steuerbare Einkommen einzurechnenden Einnahmen anzugeben, und zwar sind die aus verschiedene» Einnahmsquellen fließenden Einkünfte auseinander-zuhalten. Unter Punkt l> ist daS aus Dienst- und Lohnverhältnissen stammende Einkommen anzugeben. Hiebei ist zu unterscheiden, ob diese Einnahmen fest-stehende oder schwankende sind. Feststehende Ein-nahmen (Gehalt. Quartiergeld u. dgl.) müssen in der Höhe, die sie im Jahre 1399 erreicht habe«, angegeben werden. Wer schwankende Einnahme» hat. hat sein Einkommen auS den Jähren 1897, 1 1898 und 1899 zu satteren. AIS Besteuerung«-grundlagt dient dann der Durchschnitt. Weiter ist unter D der Arbeitsverdienst der Hau«haltung«angehörigen anzugeben, wobei die frei- ! bleibenden 250 fl. gleich abzuziehen. Auf der zweiten Seite de« Formular« sind in den entsprechenden Rubriken die Abzug«posten (Zin«-kreuzer, Krankencassenbeträge ,c.) anzugeben. Ferner die Umstände, die ein« Ermäßigung de« Steuersätze« rechtfertigen (Kinderanzahl, Verschuldung :c.). Auf Seite 3 kann der Sieuerpflichtige seine aus den beiden ersten Seilen gemachten Angaben erläutern; er mus« Namen, Stand und Wohnort de« Dienstgeßer«, ferner die Quelle eventueller Naturalbezüge und bei Einkommen au« Capital-vermögen da« den Ertrag gewährende Object (Spar-cassendücher, Wertpapiere ic.) angeben. Alle Angaben sind in Kronenwährung zu machen. Da« Bekennini« mus«. um gillig zu sei», vom Bekenntnisleger unterschrieben sei». BekenntniSsormulare werden von den Steuer» administrationen unentgeltlich verabfolgt. der ideale Stempel einer sanitären Musterschöpsuug aufgedrückt. Gleichenberg hat sich im Laufe der Jahre z» einer Musleranstalt emporgeschwungen. Wa« war e« nun, wa« diese« Fleckchen Erde in kurzer Zeit zum Ruhme gebracht Hai? — Nicht bloß, das« da« Landschafl«bild Gleichenberg« «in idyllisch — liebliche« genannt wtrden muss, dass die geschützt« Lage de« Orte«, sein südalpine« Klima, da« sich durch einen Procentsatz von Feuchtigkeit auszeichnet und besonders sür erkrankte AihmungSorgane taugt, ih« die Bedeutung eine« Lustcurorte« verleiht, der Brunnenort verdankt zum guten Theile seinen au«-gezeichneten Ruf den vorzüglichen Curbehelfen und Mineralquellen. Sämmtliche Curanstalten stehe» im Betriebe der Curdirection und erfreuen sich. Dank der ausgezeichneten Leitung de« Director« Georg Bardel eine« allseitig?» Zuspruch««. Im geräumigen Badhause werden Süßwass und Mineralwasser«Bäder, Kohlensäure- u Calorisator-Bäder geboten, und allen diesen Bade können nach Bedarf Zusatz von Fichtennadel-A rochungen, Steinsalz. Schwefel, Mutterlauge beigefügt werden. Außerdem werden im Kaltbal von einer geschulten Dienerschaft nach Vorfchri, der Aerzte Hydropatische Euren verabfolgt. — Nedei den Badeanstalten verdienen die Inhalationen sß Quellsoolzerstäubung, sowie für Fichtennadel-Dämps die vollste Aufmerksamkeit. Nicht minder beachten« wert sind die pneumatischen Curbehelfe, nämlich d« 1900 3 Die Bekenntnisse müssen bis zum 15. Februar 1900 bei ben Steueradministrationen eingereicht weben; sie können auch durch die Post (recomman» die«) expediert werden. politische Aundschan. Zur Lage. Die Sache beginnt geradezu komisch zu werden. ES scheint, al» würde sich ein Wettlauf um da» Ministerpräsidium entspinnen wollen. Körber und Gauisch sind die Rivalen; beide wollen Minister werben, unb beide suchen die geeigneten Männer, ohne sie zu finden. Körber Halle den Abgeordneten Prade dazu auSerfehen, ihn in sein Cabinet al» deutscher LandSmannminister eintreten zu lassen. Prade wird diesem „ehr«nb«n" Rufe nichi folgen. Außer Probe sollen noch Hartel unb Rezek dazu auSerfehen sein, in da« Cabinet Körb«r einzuireten. Gauisch versucht e» mehr mit abeligen Herren, bie eher zu finden sind, denn e» klingt doch die Excellenz schöner al» der einfache Titel Baron. Neuerbing» wirb gemelbet, das» EpenS-Booden in ei» Ministerium Körber al» Justizminister eintreten will und GrofBylanb-Rheibt S»a»dalter von Mähren werben soll. Der Welt» lauf um bie Ministerpräfidentschaft zwischen Körber unb Gauisch ha« aber auch noch eine Schattenseite. Gautsch ist ein Jesuitenzögling unb ausgesprochener Clericaler, während man bie» von Körber nicht behaupten kann. Wenn wir nun zwischen biesen beiden Herren zu entscheiben hätten, würben wir v. Kö'ber entschieden vorziehen. Nationale Kleinarbeit. In Linz und Salz» bürg haben am Sonntag Vertrauensmänner» Versammlungen der „Deutschen VolkSpariei' statt» gesunden. Die Erörterungen hiebet ergaben bie vollste arbeilSsreudige Einmüthigkeit der Erschienenen in allen grunbfätzlichen unb taktischen Fragen. Bezüglich bet nächsten Zukunft würbe in Salz» bürg die Ansicht auSgebrückl, dass bei der AuS-s«cht«lostgkeil der aus die Erzielung eine» beulsch-tschechischen Ausgleiche» von Volk zu Volt gerichteten Bestrebungen ein länger anbauernbe» absolutistisches Regime zu gewärtigen fei. Der beulfchnationalen Partei im Lanbe erwachse währenb ber Dauer desselben bie Ausgabe, durch Organisation und eifrige VersammlungSthäiigkeit den Boden für die künftigen ReichSraihSwahlen vorzubereiten, um im gegebenen Augenblicke den Erbfeinden beS beutschen Volkes, ben volkSverrätherischen Clericalen mit Aussicht auf Erfolg entgegentreten zu können. — Auf dem Linzer Parteitage wurde in erfreulicher Weis« al» baS Ziel oller Politik ber Deuischen Oesterreich« der Zusammenschluß ber deutschen Parteien unb beS btvtfchen Volke« zu einer politischen Macht hingestellt. Z>ie Maffia in Italien. Ein Riefenproces« wirb zur Zeit vor bem Mail än ber GerichiS-ho e abgewickelt. Ganz Italien blickt barauf hin, aber auch in ber übrige» Welt erregt ber ProcefS Aufsehen, weil er bezeichnend ist für bie socialen und politischen Zustände aus Sicilien. Vor Jahren wurde eine hervorragende sicilianische Persönlichkeit, der Bankdirector Notarbartolo, aus der Eisenbahn erdolcht unb aus dem Zuge gestoßen. Zahlreiche RespiranouSapparat unb die pneumatische Kammer »ach beren Benützung wohl so mancher Asthmaleibende Linderung und Heilung seiner qualvollen Leiben sand. Von den zum Curgebrauch« dienenden Mineralquellen erwähnen wir außer ber bereit« genannt«» „Constantinquelle', „JohaniiiSbrunnen" unb „Klausner-Stahlwasser', bie „Emmaquelle". Wa« Gleichenberg aber neben seinen burch Natur unb Menschenhänbe gebotenen Vorzügen außtrbem ben Weltruf gebracht hat, sinb nebst be» mit allen Annehmlichkeiten ausgestatteten Wohnräumen die anmuthigen Villen, nebst bem Vortrefflichen, was sich in ben Hotels unb Restaurationen an Küche unb Keller bietet, wohl auch noch die zahlreichen geistigen Genüsse, bie ber Curgast hier zu finden vermag, nämlich Curmusit, Theater. Reunionen, Lawn Tennis :c. ic. Doch bie reiche, schier unversiegbare Fülle von erhebenden Genüssen lieg« den Besuchern beS CurorteS in ber landschaftlichen Pracht ber Umgebung. Selbst ein längerer Aufenthalt in biesem Garten Gölte« lässt immer neue lohnende Ausflüge in die nähere und fernere Umgebung finden. Gleichenberg ist wahrhaftig ein Elqsium sür Krante, aber auch für Gesunde, und Jedermann, ber einmal hier gewesen, kommt immer wieber au» Dankbarkeit zur segenspendenden Najade. _ Franz Salfitzky. Leute sahen die SchreckenSthat, aber der oder die Mörder blieben nnenlbeckt. Notarbartolo war nämlich als ein Opfer der Mafsia gefallen, eines großen Geheimbunde«, vor dem sich da« Volk mehr beugt, al« vor Gesetz unb Recht. In ihren Ansängen zu Beginn be» Jahrhunderte« ein politischer Geheimbund, wurde sie nach Regelung der politischen Wirren in Italien langsam ein Schutzbund für alle, die durch verbrecherische Mittel Einfluss und Mach« erlangen wollten. Jeder, der mil ben Gesetzen in Conflict gerieih, suchte Schutz bei ber Maffia, unb wer etwa» aus bunklen Wegen erreichen wollte, wandte sich an sie um Hilfe. Ihr Einflus» wuchs in« Uugemessene, al« im Jahre 1876 in Italien da« allgemeine Wahlrecht eingeführt wurde. Die Candidaten sahen sich genöthigt, mit der Maffia, bie auf bie Masse de« Volke« großen Einflus« ausübt, zu verhandeln, und bie Maffia gab ihre Wahlunlerstützung «ich« umsonst. Sie verlangte für baS eine ihrer Milglieber, das im Zuchthaus faß, Begnadigung, für da« andere einen Posten al« Polizeibeamier, sür da« dritte Erlaubnis zum Waffenlragen u. s. w. Auf biefe Weise fasste bie Maffia in allen VerwaltungS- unb Slaal«behörben Sicilien« festen Fuß: in ben Polizeiämlern, ben Gesängnissen, ben staatlichen Bankinstitute», in ben stäbtlschen Verwaltungen, in ber Kammer unb sicherlich sogar in den Ministen»». Wer ihr, wie ba Bankdirector Notarbartolo, zu widerstehen wogte, musste barauf gefasSt fein, dass ihn »in Dolchstoß odrr eine Kugel auS dem Weg» räumte. So ist e« zu erklären, dass die Untersuchung wegen de» Morde« resultatlo« blieb, weshalb sich die Regierung veranlasst sah, den Proces» nach Mai-land zu verlegen. Al» Urheber be» Morde» gilt der Abgeorbnet» Raffaele Palizollo, ber zahlreiche Mitschuldige hat, unier ihnen auch Polizeirälhe. Von bem AuSgange des Processe« wirb e« ab-hängen, ob e« ber italienischen Regierung gelingt, den verbrecherischen Geheimbund zu vernichten. (K e i l'« F u ß b o b e n l a ck) ist der vorzüglichste Anstrich für weiche Fußböden. Der Anstrich ist außerordenllich dauerhaft unb trocknet sofort. Keil'» Fußbodenlack ist bei Traun & Stiger unb bei Vic-tor Wogg in Cilli erhältlich. 3699 Aus Stadt und Land. Ernennung im Aergdienste. Der Leiter be« Ackerbaumiiiistenum» hat den Oberhüttenverwalter Alvi» JanuS in Jbria zum Vorstanb ber Hütten» verwallung in Cilli ernannt. Der Lillier Hewerlieönnd wirb Sonntag, ben 14. b. 2)1., um 2 Uhr nachmittag», im Salon de» „Hoiel Krone", eine BereinSversammlung mit nach» stehenber Tagesordnung abhalten: 1. Bericht be» Ausschüsse»; 2. Besprechung derPersonalEinkommen-steuer und Ausstellung ber Candidaten für die Wahl der Mitglieder unb Stellvertreter; 3. Anträge unb Interpellationen. Die Herren Gewerbetreibenben werben höflichst eingeladen, zu dieser Versammlung sich rech« zahlreich einzusinden. ßillier Wännergesangverei«. Der Cillier Männergoangverein, welcher in ba» 50. Jahr seines Bestanbe« eingetreten ist, hielt am Freitag feine bie«jährige Hauptversammlung ab, welche von dem Vorstande Herrn Carl T e p p e i geleitet wurde. In dem Berichte, welchen dieser erstattete, gedachte er mil freudiger Genugthuung de» erfreulichen Auf-schwunge», den der Verein im abgelaufene» Jahre zu verzeichnen hat. Herr T e p p e i sagte ben anderen Mitgliedern ber VereinSleitung für ihre Mitwirkung herzlichsten Dank, inSdesonbere bem unermüdlichen Sangwarte Dr. Stepischnegg, ferner bem Schrift-war« Professor Prechtl, bem Zahlmeister Apolh. Rauscher, dem Noienwarle Kaiser und dem Sangralhe Wolf. Ferner dankle der Vorstand den Herren Fritz Zangger und Adolf Dieß! für ihre dem Vereine geleisteten Liebenswürdigkeiten. Der Bericht beS Vorstandes gedacht« sodann in herzlichen Worttn der im abgelaufenen Jahre durch den Tod abberufenen VerkinSmilglitbtr Leopold Wambr«chtsamm«r unb Johann Schön. Ersterer war burch 49 Jahr« Vereinsmitglied unb «in volles Vierteljahrhundert Zahlmeisttr des Ver-eintS. In «rru«m Angedenken an bie beiden San-geSbrüder erhoben sich bie V«rsamm«lt«n zum Zeichen ber Trauer von ihren Sitz«n. Dem Berichte be» Schriftführers Herrn Professor Prechtl enl» nehmen wir Folgendes: Es würben 47 Proben abgehalten, w«lche durchschnittlich von 17 Säng«rn besucht waren. E» fanden statt eine Vereinter-sammlung, eine ordemliche und «ine außeror-deniliche Hauptversammmlung, ferner 11 AuS- schusSsitzungen, 4 Liedertafeln: am 22. März 15. Juli. 4. November und 16. December. An den Festabenden am 17. Oclober und 28. De-cember hallen die Verein»milgli«der Gelegenheit, die Verdienste d«» Vorstande» und de« Sangwarte» um die Kräftigung de» Vereine» besonders zu würdigen. Nach außen ist der Verein hervorgetreten bei ber Sonnwenbfeiir und einem Ausflug« nach Weilenstein. Nach bem Berichte deS Zahlmeister» Herrn Max Rauscher beträgt der Mitgliederstanb 46 au»« übende und 36 unterstützende, ist somit erfreulich im Wachsen begriffen; die VeimögenSverhällnisse de» Vereine» sind gut und wohlgeorbnet. Ebenso er-sreulich war ber Bericht de» Notenwarte» Herrn Kaiser. Nach dem Berichte der Rechnungsprüfer, erstattet burch Herrn M r a u l a g. wurde dem Zahl-meister daS Absolutorium ertheilt. Die Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis: Vorstand Karl T e p p e i, dessen Stellvertreter Flitz Wehrhan, Sangwart Dr. Stepischnegg, dessen Stellvertreter Fritz Z a n g g e r, Schriftwart Prof. Prechtl, Zahl-meister Leopolb Wambrechtsammer, Noten-wart Alkreb Kaiser, Sangralhe Ferbinanb Wolf unb Max Rauscher; Rechnungsprüfer M r a u l a g unb EgerSborfer. Fahnenjunker Hauswirt, Probenoberinspector August P int er (früher In-spector). Nach Erörterung interner VereinSangelegen-heilen würbe bie überau» anregend unb ersprießlich verlausen« Versammlung geschlossen. Zur Abhaltung be» 59jährigen StistungSsest«» wirb eine eigene außerorbentliche Hauptversammlung abgehalten werben. Killier Wnfikverein. Bei der außerorbent-lichen Hauptversammlung de» Cillier Musikvereine«, welche behus» Neuwahl de» Ausschusses am Freilag abend» im Saale de» HolelS Stadt Wien stattfand, wurden in den AuSschusS gewählt die Herren: Ge-richtSstcrelär Richard Mark hl» Direktor Weiß, Prof. Planer, Franz Kr ick, Dr. RogofinSky unb Rubolf Costa-Kuhn; zu Ersatzmännern die Herren: GerichtSsecrelär Abalbert K o tz i a n, Josef Arlt unb Apotheker Schwärzt. Koncert Kewes. DaS Concert, welche« bie beiden Fräulein Adrienne und Mary TeweS au» Graz am Montag den 15. Jänner im hiesige» Stadttheater veranstalten, gilt in den musikalischen Kreisen unserer S«ad« schon heule al» Kunstereignis ersten Range». Die beiden jungen Damen sind nach dem Urlheile Sachverständiger und den bisherigen Erfolgen ganz hervorragende Künstlerinnen. Adrienne Tewes war durch 4 Jahre Schülerin de« großen Violinmeisters Joachim, der ihr da« beste Zeugni» ausstellt. Fräulein Mary .Tewr» hat in ber Ge-sangschule Krämer-Wiebl gebiegenen Unterricht genossen und gilt al« eine ausgezeichnete Sängerin. Das Progiamm weist lauter Nummern von größter Schwierigkeit unb Pracht auf. Fheaternachricht. Den vielfachen Wünschen unb Anfragen be« Publicum« entsprechend, findet Sonntag den 14. b. M. die erste Aufführung von Richarb Heuberger'« Meisteroperelte „Der Opern-ball" statt. Nach dem beispiellosen Erfolge den diese Operette in der vorigen Saison errungen hat (sie wurde breimal bei auSoerkauftem Hause gegeben) zu schließen, bürste biefe« reizende musikalische Werk auch heuer seine volle Anziehungskraft ausüben. — Wie un« bie Direktion mittheilt, würbe sie von mehreren Abonnenten und Theaterbesuchern aus-gefordert, „Di«v«rfunktNeGlockt"zu wieder-holen und bürste bie Direktion biesen Wünschen demnächst entsprechen. — Da« Grazer Zwergen-Ensemble gastiert hier Mittwoch be» 17. b. M. nachmittag« unb abenb«, sowie Donnerstag ben 13. abend«. Stadttheater ßilli. Dem Vernehmen nach wirb im hiesigen Stabttheaier Mittwoch, ben 17. unb Donnerstag, den 13. Jänner aus der Durchreise die weltberühmte Specialitäten- und Liliputanertruppe deS Professors Antonio, bestehend aus 15 Personen, an zwei Abenben gastieren. Dieselben sind seit 15 Tagen im Grazer Orpheum engagiert und ernten allabendlich kolossalen Erfolg. Die Liliputaner, die in ber That geradezu phänomenale Winzigkeit besitzen, sinb alle wohl proportioniert unb haben schöne Gesichter, sie alle leisten in Gesang, Tanz unb Musik vorzügliches, bejonberS interessant wird bie ganze Veranstaltung burch eine wirklich geschmack-volle unb glänzenbe Ausstattung. In Wie» unb in ben größten Släblen Europas, wo dieselben auf-traten, erzielten sie volle Häuser. Es finben bloß bie beiben oben angesetzten Vorstellungen hier statt, inbem bie Truppe weiter«» Verpflichtungen nach-kommen mus«. Am Mittwoch nachmittag« finbet zur Erheiterung der Jugenb eine besonder« streng decente Schüler-, Kinder- und Familien-Vorstellung ei halben Preisen statt. In den beiben Abenb- 4 ^-»Lfche W«cht- 1900 Vorstellung«» wird je ein Einacter gegeben. Wir können somit schon heule mit regem Interesse den beiden Gastvorstellungen entgegensehen und rechnen bestimm« aus ausverkaufte Häuser, indem dieses Gastspiel mil horrenden Kosten verbunden, wollen wir hoffen, das« diese kleinen Künstler nach erfolg-tem Gastspiel mit reichen Erfolgen au« unserer Siadt ziehen. Vormerkungen für Logen und Sperrsitze werden von heute ab bei der Theaterdireclion ent» gegngenommen. todtgeglanöte katholische Arauenvercin erfreut sich de« besten Wohlseins. Schon zählt er über 100 Mitglieder und noch immer werden die deutschen Frauen unserer Sladt von dunklen Elementen belästig», die sie bestürmen, dem katholischen Frauenoereine, der nur dem Wohl« der Armen zelte, ja beizutreten. Unsere Damen werden hoffentlich oviel Kraft und gesunden Sinn besitzen, diese unver» chämten Armen im Geiste zu bitten, die Thüre von außen ;u schließen. Bei den verschlungenen Pfaden, die Pfaffen und Feudale zu gehen pflegen, ist e« un« bi«her nicht gelungen, diese wahrhaftige Hexenküche in allen ihren Theilen und Winkelchen zu durchleuchlen. In der folgenden Woche werden unsere Informationen zu einem Stande gediehen sein, der un« ganz rücksichtslose Angriffe gegen jene Personen ermöglicht, die den Muth gehabt haben, als feile Werkzeuge Roms den religiösen Sinn unserer deutschen Frauen zu einer Gründung auszubeuten, deren Endzweck — da« wissen wir au« den Statuten des Verein« — ein skovenisch ctericaler in de« Worte« gefährlichster Bedeulung ist. Hier hilft nur die äußerste RückfichlSlosigkeit. Die wollen wir üben. Vorderhand wollen wir unsern Männern an« Herz legen, die scheinbar etwa« schwach ent« wickelte nationale Widerstandskraft ihrer Frauen von jeder Versuchung durch Aufstellung eine» HauS-knechtS zu befreien, der den gemessenen Auftrag hat, seine« bekannten Amte» zu wallen, sobald ein Ogradischer postillon d' amour in« HauSihor huscht. Eine deutsche Zllädchenvnrgerschnle in Hilli. Eine der wichiigsten Aufgaben, die un« Cilliern bevorsteht, ist wohl die Schaffung einer deutschen Mädchenbürgerschule m unserer Stadt. Wie wir hören, wollen maßgebende Kreise Cilli« der Ausführung diese« Gedanken« nähertreten. Aadfahrerkrinzchen Die Einladungen sür da« am 1. Fedruar d. I. im Casinosaale statt-findende Radfahrerkränzchen sind in sehr geschmack-voller Ausstattung bereit« au«gesand«. Sollte bei der großen Zahl der Einladungen ein bedauerliche« Uebersehen vorgekommen sein, so bittet die Verein«» leitung um freundliche Mittheilung solcher Adressen. Aeteranenkränzchen. Ein überaus rührige« und strebsame« Comiiö ist schon einige Zeit hindurch fleißig bei der Arbeit, um da« für den 3. Fedruar l. I. in Aussicht genommene Kränzchen des Arthur Graf MenSdorff-Pouilly-Militär» VeteranenvereineS Cilli und Umgebung zu einem nicht nur wie alle Jahre glänzenden, sondern auch unterhaltenden zu gestalten. Die Einladung«» karten für dieses Kränzchen werden nächste Woche zum Versandt gelangen und werden jene Persönlich» leiten, welche — wie leicht möglich — bei den Einladungen übersehen wurden, ersucht, zur Behebung von Einladungskarten persönlich beim Verein» obmanne Herrn Dirnberger vorzusprechen, da nach Comitö-Beschlus« der Eintritt nur Jenen ge-stattet ist, welche im Besitze von aus Namen laulen» den Einladungskarten versehen sind. Um e« zu ermöglichen, dass die Quadrillen auf dem Kränzchen »adelloS getanzt, werden jene Damen und Herren, welchen die Quadrille nicht mehr geläufig ist und zum Veteranenkränzchen eingeladen sind, aufmerksam gemacht, dass am 24. und 29. d. M. in den Vereins-localitäten im Hotel Strauß (Salon) abend» '/,8 Uhr Taazübungen abgehalten werten. Wie die Heimlichkeit gegen die Stadt ßilli hetzt. Im Nachsolgenden geben wir ohne weiteren Commenlar die wortgetreue Uebersitzung eines Hetz-arlikris, mit dem der Laibacher clericale .Slovenec" an den correcten Einrichtungen unserer Stadt sein Müthchen kühlt. Da» Blatt schreib«: „Prächtige Zustände in Cilli. Wie bekannt, hat Cilli jetzt, wie Laibach früher, eine recht theuere und recht schlechte Gasbeleuchtung. Jeden dritten Abend brennen die Lichter nicht sonderlich gut, aber doch erträglich. Weil in der letzten Zeit die Gasbeleuchtung auch in Gaberje und Un«erkö«ting eingeführt worden ist, trägt die Gemeinde-Umgebung Cilli zur gefammten Beleuchtung \% bei; aber das ist nicht die einzige Auflage, welche die Umgebung der Sladt zahlen muss. Noch mehr als jenes Procent für die Be-leuchtung tragen der Stadt die Marktgebüren ein, welche ausschließlich die Leute auS der Umgebung zahlen. Außerdem müssen diese ein schrecklich hoheS Mauthgeld zahlen und obendrein möchte man gerne einführen eine VerzehrunqSsteuer für EsSwaren und geistige Getränke und obligale Schlachtung im verpfuschten Schlachthause auch für die Umgebung«-bewohner. Trotz aller dieser Steuern, welche die Stadtgemeinde von den Bewohnern der Umgebung erhält, bezw. gerne erhalten möchte, sorgt sie aber nicht ebenso rühmlich sür ein wenig Beleuchtung auf jenen Wegen, auf denen die Mehrheit der Umgebung«« bewohner in ihr« Pfarrkirche zu gehen pflegt: Kirch-platz. Haupiplatz und die ganze Grazerstraße. Morgen« um '/, 7 werden am Freilag wie am Feiertag ohne Rücklicht auf da« Welter oder die Finsterm« alle Lichter auf diesem Wege ausgelöscht. Jetzt, zur WinlerSzeit, ist es um '/, 7 Uhr früh noch ganz finster, und die Leute, welche um 7i 7 von der Sechser-Messe gehen, wandeln in einer wahren ägyp-tischen Finsternis und rennen Einer an den Andern on. So haben sie für das gläubige Landvolk kein Licht, dass e» in Beleuchtung seinen religiösen Ver-richiungen nachgehen kann, wohl aber für die be-trunkenen städtischen Nachtschwärmer, welche sich vor 7t 7 Uhr aus den Kaffee- und Gastyäusern nach-hause wälzen. Wir würden der Kirchenbehörde em-psehlen, das» sie mit einer entsprechenden Beschwerde doch Sorge trägt, das» die Kinder der Finsterni» etwas freigebiger mit dem Lichte fein werden, in»-besondere, wenn e» bezahlt ist, und zumal aus dem so finsteren Kirchplatze. — Soviel, damit d»e Welt die Cillier Lobhudler kennen lerne, welche davon singen, das» in Cilli der reine Himmel ist." Anr unsere freilebenden Z?ögek herrscht jetzt große Noth. Wer würde nicht innige» Mitleid mit diesen lieblichen Geschöpschen empfinden, wenn sie srierend alle Schlupfwinkel nach einigen Körnchen oder Jnficienlaroen durchstöbern und unS dabei mit ihren kleinen blitzenden Aeuglein bittend anblicken? Darum sind an allen geschützten Stellen im Garte», in Feldgehölzen und an Waldrändern Futlerplätze anzulegen und diese täglich zu versorgen. Allerlei Gesäme, wie Hans, Hirse, geschäller Hafer. Kürbis-kerne, Sonnendlumenkerne. Salat-, GraS-, Mohn-oder Glanzsamen. Talgstückchen lc werden vielen Thierchen daS Leben erhalten und Freude bereiten. Hefnnden wurde ein« goldene Damenuhr fammi solcher Quastenkette am Freitag den 12. d. M. nachmilags '/*- Uhr am BiSmarckplatz. Ab-zuhoblen Haupiplatz 4, I. Slock. Kabaktrafik. Die Tabaktrafik in Loke Gemeinde Trifail, Bezirk Tüffer, mil dem jährlichen Brullo-gewinn von 793 Kronen 90 Heller, gelangt im ConcefsionSweg« zur Besetzung. Vorgemerkie normal-mäßige Bewerber können ihre Anmeldungen bi» längstens 7. Februar 1900 bei der k. k. Finanz-Bezirk»direction in Marburg einbringen. Serlängernng der HUtigkeitsdaner der alten "Nostbegleitadressen. Die bi» End« December 1899 giltig gewesenen Postbkgleilsdressen können noch bi» 31. Januar 1900 von dem Publicu n zur Aufgabe von Postsendungen verwendet «erden. Der Versender hat jedoch den Wertbetrag, eventuell den Betrag der Nach-nähme in der Postbegleitadresse in der Krvneuwährung anzusetzen und den Vordruck „ff. kr." in dem Blanquet handschriftlich in „K. b." umzuändern. Ilngiltige vorjährige Wechselvlanqnette. Laut einer Verordnung de» Finanzministerium» sind die im Verkauf befindlichen Wechselblanquette, auf denen die Zahl 13 . . vorgedruck« erscheint, ungiltig, selbst wenn auch die Ziffer 8 durchstrichen ist. Jedoch werden die-selben von den StempelverlagS- und Verschleißämtern umgetauscht. Die diesbezüglichen Eingaben sind stempelfrei. Meteorologische Zteobachtnngen im Monate December 1899: Zahl der Tage mit Niederschlag 12 drunler II mil Schnee 1 Reg«n. Menge deS Nieder-schlageS 93 3 mm gegen 25*5 mm im Vorjahre. Menge deS Neuschnee« 96 cm. größie Schneehöhe 44 cm am 13. Mittel der Temperatur 3*9° C. gegen 1 3® C. im Vorjahr«. Dl« Temperaturgrenzen wartn — 21 4®C. am 24. und -j- 12 0" C. am 31. Die g«samml« Niederschlagsmenge im Jahre 1899 erreicht« mit 186 cm Schnee in 135 Tagen 1288 mm gegen 1415 mm mit 52 cm in 147 Tagen im Jahre 1898. Jahr- und Kiehmärkte in Sieiermark. Am 20. Jänner: Graz. Gilr«id«-, Heu- und Strohmarkt am GrieS--, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. — Birkseld, I. — Ehrenhausen, Bez. L«idnitz, I. u. V. — FohnSdors, Bez. Judendurg, I. — Gschnaidl, Bez. Umgebung Graz, I. — St. Hermagora«, Bez. Rohitsch, I. u. V. — Kallwang, B«z. Mautern, I. — St. Leonhard, W.-B., I. u. V. — Obdach, V. — Schwanberg, Bez. Deutlch-LandSberg, I. u. V. — Rann, Schweinemarkt. Am 22. Jänner: Mahren-berg, I. u. V. Am 24. Jänner: Graz, Getreide-, Heu» und Strohmarkt am GrieS», Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. — Pettau, Schweinemarkt. Am 25. Jänner: Artitsch, Bez. Rann, V. — Feldbach, I. u. V. — Gleinftetten. Bez. Arnfel«, I. u. B. — Rann, Bez. Prllau, Schweinemarkl. — Windisch» Graz, I. u V. — Leibnitz, MonalSviehmarkt. Hin Wolksmittel. Als solche« darf der al« schmerzstillende, MuSket und Nerven kräftigend« Sin» reibung bestbekannle „M oll'S Franzbrantwei» und Salz" gellen, der bei Gliederreißen und des anderen Folgen von Erkältungen allgemeinste und erfolg» reichste Anwendung findet. Preis einer Flasche 90 kr. Täglicher Versandt gegen Post-Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u. k. Hos Lieferant, Wien, Tuchlaub«» 9. In den Depot» der Provinz verlange man ausdrücklich M o l l'S Präparat mit dessen Schutzmarke und Unter» fchrift. 3452-2-97 Schaubühne. Am letzten DonntrSlag wurde auf unserer Bühne zum Benefice de« Herrn N a st o r Suppö's komisch« Op«r „F a t i n i tz a" ausgeführt. Die Dar» stellung dieser nicht gerad« leichten Oper, die ziemlich große Anforderungen an Spiel und Stimm« st«llt, gelang recht gut. E« schien, al« ob sich alle Mit» wirkenden aus Freundschaf« zu ihrem College» Herrn Nastor, welcher bei dieser Gelegenheit auch gleich-zeitig sein 25jährige« Jubiläum alS Schauspieler feierte, besonder« bemüht hätten, um diesen Abend zu einem recht gelungenen zu machen. Dennoch machte sich ein« große Aengstlichkeit oder Unsicherheil bemerkbar, welche den flotten Gang de« Spiel«« etwa« hemmte. An erster Sielle gebürt Fräulein R e v a l al« Darstellerin der Titelrolle „Falinitza" volles Lob; sie hat durch trefflichen Gesang und guieS Spiel zum Gelingen der Aufführung viel bei» getragen. Dass H«rr N a st o r seinen General sehr wirksam brachte, ist wohl bei seiner Tüchtigkeit nicht anders zu erwan«« gewesen. 25 Jahre Schauspieler! Welch eine lange Zeit voll Mühe und Plage, um anderen vergnügte Siunven zu bereiten. Und doch muss Freuve sein Herz ersüllen, wenn er sieht, welche Erfolge er gehabt und welche Zuneigung er sich er» worden. DaS viert« Jahr schon s«h«n wir Herrn Nastor in den oerjchievensten Rollen auftreten und verdanken ihm so manche heiteren Stunden. Wie beliebt er hier geworden, dafür gaben das gänzlich ausverkaufte HauS, der schöne Lordeerkranz und sonstige Spenden sowie der reichliche Beifall deutlichen Beweis. Nicht minder Lob gebürt Frl. Mahner (Fürstin Lyaia); möge sie ihren herrlichen Gesang nur noch mit mehr Beweglichkeit wirksamer gestalten. Auch Herr P i st o l (Holz) verdien« Anerkennnung. obwohl er sich in letzterer Zeit in gewissen kleine« Kunstpausen gelallt. Herr Tr« nk war als Pascha r«cht gut. Unanständig« Gtsten gehören aber vurchau« nicht auf die Bühne. Mit solchen fainen Wigen wird sich Herr T r e n k s«hr unbeliebt machen. Deutscher Schutverein. In der Sitzung des engeren Ausschusse« vom 9. Jänner 1900 wurde der verehrlichtn Stadtgemeinde Friedland i./B., den löblichen Sparcassen in Horn und St. Pölten, dem Neuen Wiener Tagblatte, den Ort«» gruppen Zwickau, Niedergcorgenthal, Semil und Leobers-dort für Spenden, für die Erträgnisse eines Concerte« in Eidlitz, einer Theatervorstellung in Jferthal und eine« UnterhallungSabend» in Atzenbrugg, für Sammelergebnisse bei Tischgesellschaften und zwar in Böhm.-Leipa. inPollak'« ÄastbauS in Brünn, der Auspitzer Tischgesellschaft, der SchlackenhäuSler Kegelgesellschaft in Aloisthal, ferner bet einer silbernen Hocbzeitsfeier in Niedergrund gewidmete» Betrig und für den Ertrag der Ausstellung des akademisch«,» Maler Karl 9B. Plemer in Brünn der geziemende Tank abgestattet. Zur Unterstützung armer Kinder in Weftka bet Olmütz und für Anschaffung von Lehr- und Lernmittel der Schule in Unterteschau wurden Beträge bewillig^ sowie auch dem Kindergarten in Kößlerdorf zur An» schaffung eines neuen Ofen« ein angemessener Credit eingeräumt wurde. Die Suppenanstalt in Sablat erhielt eine Unterstützung zugewiesen und der Ackerbauschule ia BudweiS wurde eine Subvention bewilligt. Dr. Emanuel Weidenboffer, Referent für da« Büchereiwesen berichtet über die vorhandenen Bücher» verräth?, wornach Gesuch« von VolkSbüchtrreiea um Betheiligung, wieder berücksichtigt werden können. An Spenden sind wtiterS eingegangen: von de» Ortsgruppen Gmünd 2 K., Gödinz 4 K 4(5 h, Kolleschowitz 114 K, Saaz 14 K 17 h, Sind.» Feistritz 5 K 60 h, Rochlitz 133 K, Pickerndorf 8 K 14 h, Windischgraz 2 K, Schwechat 2 K, Eger 74 K 16 li, W-ll.-Meseritsch 112 K 8 h, Wien VIII. «ej. 22 K und von der Frauen-Ortsgruppe de« VIII. Be» zirkeS in Wien 110 K.—— . 1900 .K?srlc,- frttlii" 5 Deutscher Wöömerwatööund. Die Zahl der BundeSgruppen beträgt derzeit 314. Reu gegründet wureen Wenkerschlag (Bez. Neubau«) und Litschau (Nieder. Oesterr ). Die Mittel de» Bundes werden in außerordentlicher Weis« in Anspruch genommen, und st >d erhöbie Emnahmen sehr erwünscht. Nur der «uSgiebigen Hilfe des deutschen Nationalfondes in Teplitz, der BöhmerwaldbundeSgruppe in Weinberge, des Herrn Karl Pröll in Berlin („Reichsdeutsche« Weihnacht»-Däumchen*) und der Ortsgruppen des Allgemeinen deutschen Gchulvereine» in Berlin war eS möglich, heuer so viele -Schul- und Schülerunterstützungen zu gewähren. Zur Anschaffung von Lernmilteln, für Wc>hnachl»bescherungen, Kindergärten, Suppenaustalten, Schülerbüchereien ic. «rhielten folgende Schulen oder BundeSgruppen Beiträge: -Haid, Neudorf, Unterhalte, Zwoische», Hummeln, Hasel» terg, De^lawen, Grvschum, Scheiben, BudweiS, Groß-chaid, Stadln, Berg, Zei»litz, Tusset, Neugramatin, Sablat, Honetschlag, Scheschulkahof, Landstraßen, Prachatitz, Tlnterzassau, Unter-Teschau, Strotnih, Deschenih, Rudolf-stadk, Althütte, Nepomuk, Jrsching«, Neuthal, Scherlo-wltz, Sosienthal, Frauentbal, Kapelln, Böhmischdorf, Ziegenruck, Schüttarschen, Unterreichenstein, Adlerhütte, Seehaid, Scheureck, Stritschitz, KösSlerdorf, Psefferschlag, Oberschneedorf, Braunbusch, Piertl, Haidl, Oberhalb, Iulienbain, Depoidowitz, Parisau. Kleidungsstücke erhielten außerdem: Passeken, Grünbergerbos. 19 Schulen erhielten Lehrmittel bei-gestellt. Stipendien erhielten Mittelschüler in BudweiS, ferner 5 Besucher der StaatSgewei beschule in Pilsen, 2 Besucher der Musikschule in Petschau, je ein Besucher der Berg- und Hüttenschule in Leoben und der Weberei-Fachschule in HaSlach, sowie mehiere Schüler an deren Anstalten auS Großhaid, Braunbusch und Schwarzbach. Zum Besuche de» ObstbaumcurseZ in Friedland wurde «tensalls ein Stipendium bewilligt, desgleichen für den SchnittzeicheneurS in Teplitz. Volksbüchereien erhielten: Eisenstein, Rosen-derg, Meinetichlag, Kaltenbach, Mehregarten, Stlobnitz, 'Linden Haid, Birkenheid, Pflnazen, Viertl, Hodowitz. Auch der Bund-Sgruppe Hosterlitz des Südmährerbunde« wurde eine Bücherspende gewidmet. Lehrgeld wurde bezahlt für Lehrlinge aus Seewiesen, Winterberg, Kuschwarda. Einzelne in Bud-weis untergebrachte Lehrlinge wurden auch mit Kleidern >betheilt. Abbrändler wurden unterstützt in Reckerberg, Strobnitz, Kaltenbach, Braunbusch und Sarau. Hagelschlag Geschädigte wurden unter-stützt in KubohüUen, Fürstenhul, Buchwald. Obstbäume erhielten die BundeSgruppen Schön-Herz und Haselberg. Wiesen eggen erhielten: Riegerschlag, Oberbaumgarten und Sablat. Beiträgt zur Anschaffung landwirt-schaftlicher Geräthe erhielten Obermoldau (Dresch-Maschinen), Schönselden (Trieur). Die Feuerwehren in Petrowitz und Frauen-»hal erhielten Beiträge zur Anschaffung von Feuerspritzen. Beiträge zur Anschaffung von Werk» zeugen erhielten Mitglieder aus Fürstenhut und Echrcinetschlag. Einzelunterstützungen erhielten über Be-firwortung der betreffenden Bundesgruppen Mitglieder «uZ BudweiS, Wolssgrub, Scheureck, Fürstenhut, Buch-»ald, Reckersberg, Nitzau, Schneiderschlag, Obervlan, chelmbach, Mehregarten. Hingesendet. Asthma rndlich grhrilt. Dr. R Schiffmaun liefert den Beweis seines Vertrauens bezüglich seines Mittels, indem er es gratis gibt. Dr. Rudols Schiffmann ist, was Lungen- und Hal«krankheiten anbetrifft, eine anerkannte Autorität und hal als Specialist während seiner über dreißig-jährigen Praxis ohne Zweifel mehr Asthmafälle und damit zusammenhängende Krankheiten behandelt und geheilt, al« irgend ein anderer Arzt der Well. Er macht bekannt, das» er endlich ein Miitel vervollständigt hat, das nicht allein eine sofortige Besserung selbst bei «llerschiimmsten Anfällen verschafft, sondern auch Tausende ie ?ol! in der Aeujahrswoche. Bei den Wiener Postämtern sind in ver verflossenen Neu-jahrSwoche in der Zeit vom 26. Julmond bis 2. d. M. 28,234.240 Stück Briefpostsenoungen einge» langt. Im Vorjahre war die Gesammtsumme um 2,230.000 Stück geringer. Hin bestrafter Aeclamchckd. Professor Schenk in Wien, der bekanntlich sür seine angebliche Er-findung, aus die Erzeugung männlicher ooer weiblicher Kinder Einfluss zu nehmen, fürchterlich die Lärm- 6 ..Deutsche Wacht- 1 900 frommt! geruh« halte, um ein großes Geschäft zu machen, und dem alle Judenbläuer ihre ganze Unlerstützung bauen angedeihen lassen, wurde aus Grund einer Disciplinar-Untersuchung in den Ruhe» stand verfehl. Die medicinische Facultät Halle erkannt, das? der Jude Schenk das Ansehen M Aerzte. und ProsessorenstandeS durch seine scharn-lose Reklame geschädigl habe, dass er nicht für die Wissenschaft, sondern nur für seine Person gearbeitet. Geschi'bt ihm rech». AünfngjShriges Aubilium der „Wiener «Laudwirtlchattlichcn Zeitung". Die „Wiener Landwirtschaftliche Zeitung" irat im Jahre 1900 in ihren 50. Jahrgaug, und begehen im selben Jahre einer der Redacteure diefeS BlatteS, Herr Adolf Lill, und der Vorstand der Ankündigungsabtheilung, Herr Ludwig Lock, ihr 2öjährigeS Jubiläum. Bereits im Jahr« 1891 begieng der gegenwärtige Heraus-geber, Herr Hugo H. Hitschmann, im Jahre 1895 der Vorstand der Pränumerationsabtheilung, Htrr Johann Meznit sein 25jäbrigeS Jubiläum. Aerlin als Weltstadt. Die Stadt Berlin wächst derartig, dajS man auS den allwöchentlich vollendeten Häusern ein Städtchen bilden und eS mit den allwöchentlich Geborenen und Zugezogenen bevölkern könnte, ein Städtchen von ungefähr 3000 Einwohnern. Die ReichShaupistadt zählte Ende vorigen Monat« 1,836.154 Einwohner, und da deren Zahl alle 10 Wochen um 30.000 zunimmt, so ergibt ein sehr einfache« Rechenexempel den Zeitpunkt, wo Berlin eine Zwei-Millionenstadt fein wird. Im Grunde genommen ist sie e« längst, denn wenn die Vorstädte Charlottenburg, Schöneberg und WilmerSdors sich ihre communale Selbständigkeit auch noch bewahrt haben, so zählen sie sür den groi-en Verkehr doch längst zu Spree-Athen. DaS Berliner Fernsprechnetz ist daS größte der Welt, dasjenige London« nicht ausgenommen. Ganz Frankreich besitzt nur 40.000 Fernsprechstellen, Berlin allein 50 000. ES ist mit mehr alS 800 Orten telephonisch verbunden. Die angegebenen Daten genügen, um eine klare Vorstellung von der fabelhaft schnellen Zunahme des Berliner Verkehres z» geben, die ihrerfeit« sichere Rückschlüsse auf die des Handel«, der Industrie und de« ganzen geistigen Leben« der Reich«bauptstadt gestattet. ßine den» Kode geweihte Stadt. Noch einig» Jahre, und die Stadt Bombay hat aufgehört zu sein l Seit 1896 wird diese große Hindustadt von unaufhörlichen Pestepidemien heimgesucht; vom Ociober 1896 diS zum Februar 1897 haben 898.000 Personen die Mauern der Stadt verlassen. Dazu kommt noch der Verlust, der durch die Sterb« tichkeit veranlasst wird. Ein anderer Grund für den künftigen Untergong von Bombay ist da« Grund-roaffer, da« in jedem Jahre um 20 Centimeter steigt. Vor elf Jahren war daS Niveau noch drei Meier von der Erdoberfläche entfernt. Der Unter-schied zwischen dem heutigen Niveau und der Erd-oberfläche beträgt nur noch 1*2 Meter. Eine defecte Eanalifation, die allen Versuchen einer AuSbessung spottet, trägt hieran die Schuld. Die Pest und die Überschwemmung werden bald nur noch einen See und unbewohnte Ruinen auf der Stelle der einstigen großen Hindustadt zurücklassen. Was ist mehr wert, ei« Sack Kohle oder ein Menschenleben? Diese Frage lö«t die t. k. Staat«-d-hndirectivn Wien im Amtsblatte Nr. 59 vom 23. December v. I. in folgender glücklicher Weife: »Dem Assistenten K. Sch. wurde sür die Ergreifung eines «ohlendiebeS in der Station Wie„>Brigitte»au die Ergreiferprämie per fl. 10 zur «uSzahung angewiesen. — Dem Lokomotivführer I ©. wurde sür da» rasche An« halten de» Zuge« Nr. 2047 vom 22. November v. I. in der Station Pratcrstern, wodurch eS gelungen ist, einen unter den Waggon gestürzten Reisenden von jedweder Verletzung zu bewahren, die belobende Anerkennung au«-gesprochen." — Staturlich, die Kohlen werden ja immer >heuerer. während ein durch eigene Unvorstchtigkeit vernichtete« Menschenleben höchsten« die Erstattung einer Unfallsanzeige erfordert. Per tzölivat in Südamerika nicht ansgekoöen. Seit geraumer Zeit circulieren Gerüchte über einen Beschluss de« neuerlichen Eoncil« der amerikanische« Bischöfe in Rom, welcher dahin lautete, von nun an sollten die Priester de« katholischen Cleru« von der Bürde de« Sölibat« befreit sein. Diese Nachricht von der Aufhebung de« Eher erbot« sür den katholischen Sleru« begegnete selbstverständlich überall Zweifeln, dir jedoch angesichts de« von den Leitungen veröffentlichten Wort-laute« de« betreffenden päpstlichen Encyclica wohl oder übel schwinden mussten. Nunmehr erklärt jedoch mit gehörender Autorffation de« Erzbischof« von Rio, D. Joaquim Arcoverde, da« Rioer .Jornal do Brasil", des« betreff« de« Eheverbote« sür den katholischen Cleru« kein Gegenbeschlus« de« neuerlichen Concil« in Rom \ vorliege und die angeblich« diesbezügliche Encyclica deS Papste« — ein Machwerk ist. 5rr deutsch« Michel. Die fortschreitende Tschechi-sierung Deutschböhmen«, insbesondere' die steien Er-nennungen tschechischer Beamter, veranlasst einen Mit-arbeiter der »Brüxer VolkSztg," zu folgenden» köstlichen Wiegenlied« für den deutschen Michel: „Schlaf. Michel, schlaf. Du warst von je ein Schaf! In Deine« Vater« Garten Ließ man Dich ruhig warten, Der Wenzel kriegte Hirsebrei, Du wischtest Dir den Mund dabei. .Schlaf, Michel, schlaf, Du bist und bleibst ein Schaf!" vezxei» Katarrhe der Athnunysorgane, bei Husten, Schnupfen, Heiterkeit und anderen Halsaffectionen wird ärztlicherseits MATTONI: ■IkalUohor för sich allein, «xler mit warmer Milch rermUcht, mit Erfolg abgewendet. 2339 Derselbe Dbt eine mildlüsende, erfrischende und beruhigende Wirkung aus, befördert dio Schleim, absondernng und int in aolchen Fällen besten« erprobt. Oeffentliche Erklärung! j 1)1« gefertigte Portrlt-Kniuunsult hat. am ttnli"l>s*rasuny«ii Ihr»' künstlerisch roriägliehst («schulten t Poi t ütniftU r enthoben iu sein and nur, am dieselben weiter 3 beebiftiiren iu kftinon. für kürze Zeit and nur bis aas Wlileernf beschlossen, auf Jeglicuen Nutien oder Gewinn j , sa verlieht'a. j Wir llef'-ra für nur 7 fl. 50 kr. I k&um der Hilft« desW«rib«i der blo*a«n Iler» trlla nftkotten j ein Porträt in Lebensgrösse (Brustbild) >» pnektHl]«, elegutti, Sekun-GtU-Bincknlmei dessen wirklicher Werth mindest«»» 40 Gelde« ist. Wer daher ««strebt, lein eijfnr.i. «wirr da* • ««trit , I «einer Kr»u, seiner Kinder, Eltern, llesehwistcr oder «o» , •Jcrer thr«ier, selbst läufst irerstnrbeaer Verw««dte , oder Krenade machen ».» Tassea, hat blos .lle betreffende PbotoirTaphle. gleichviel In welcher Stellnnc. elmusenden und erhält in U Taxen ein Porträt, wovon er yewi«* aufs hOchste flberrasiht u d enuüebt sein wird. Die Kiste ium Porträt wird som Helbst »ostenpreia« J berechnet. : Bestellungen mit Beischluss der Photographie, welche , mit deui fertigen P irträl unbeschädigt retournl rt wird, werden nar bis ans Widerruf *u obigem Preise gegea , Nachnahme oder vorheriger Kinsendung des Betrages rnt-gegengenommen von der Portrstt-KuiiMt-AiiHtalt „KOSMOS" Wien, Mariahilserstrisse 116. 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Herlin, Brest au-, ChemniU, l>rttAm Erdboden ein-gegraben — Am besten bewähr« hat sich die Aufbewahrung der in Seidenpapier eingewickelten Aepfel mit Torfmull in Kisten verpackt, wenn letztere >m Erdboden vergraben (ca. einhalb Meter mit Erde bedeckt) waren. Diese Aufbewahrung»-Methode hat sogar, wie Dr. Müller in der Zeitschrift der landwirtschaftlichen Vereine deS GroßherzogthumS Hessen berichtet, bei h«n drei Hauplv«rf«chssort»n (Ehampak- nerreinette, Eiserapsel und Eanadareinette) ganz auSaezeichnete Resultate und bei den minder haltbaren Obstsorten immerhin die höchsten Procentzahlen ergeben. Sie kann sehr wohl zur Anwendung empfohlen wer-den und dürfte vor den anderen Aufbe-wahrungSmethoden namentlich dann Bor-theil bieten, wenn es sich um recht lange Aufbewahrung i» die warme Jahreszeit hinein handelt, wo die gleichmäßig kühle Untererdetemperatur zur Geltung kommt. Ihre Anwendung ist verhältnismäßig ein-fach und wenig kostspielig. Erforderlich für das Gelingen ift freilich Auswahl tadelloser Aepfel, sorgsame Verpackung und Vergrabung. — Auch schon die einfache Verpackung der Aepfel mir Torfmull in Kisten hat bei einigen Sorten günstige Erfolge erwiesen. Hierbei hat sich das Einwickeln der Früchte in Seidenpapier fast durchweg» vorteilhaft gezeigt. — Dagegen hat die übliche ireie Lagerung auf Hürden im Keller, obwohl die Früchte in Seidenpapier verpackt waren, bei so langer AusbewahrungSdauer fast durchwegs we> fentlich schlechtere Resultate ergeben. Höfliche Aufsicht. Dame- »Aber Sie bemühen sich wirllich zu sehr, mein Herr. Ich werde nicht verfehlen, die auf-merksame Bedienung in Ihrem Geschäfte bei meinen Freundinnen zu erwähnen." — Leitäufer: „Ch, bitte, gnädig« Frau, da» ist bei unS Princip: außerdem ist in der letzten Zeit bei un« so viel gestohlen worden, das» uns der Ehe? an'- Herz ge-legt hat, jede Dame bis zum Ausgang zu geleiten." Unüberlegte Antwort. Dame: „Ich muss mich immer noch wundern, dass Sie damals auf der Fahrt nach Homburg mit einem Billet erster Elaffe zu mir in die zweite Elaffe einstiegen." — Herr: »Gnädiges Fräulein, um Ihrer werten Gesellschaft willen würde ich selbst einen Viehwagen nicht verschmähen!" Sie weiß Rath. Tourist (in der Sommerfrische zum Wirt): „Bitte, geben Sie mir Tinte, ich möchte »inen Brief schreiben." — Wirt: „Tinte i» bei unS net zu habe." — Wirtin: „Geh' Alter, gib do dem Herrn a Stück! Kreide." Boshaft. Junges Mädchen: „Ach, Elsa, ich bin glücklich, ich hab' mich ver» lobt l" — Freundin: „Wieder einmal?" ' 900 Maiy, 9 Kiinschners Bücherschatz Wt*hentt t ülutir Bm4 19 Ar. Knibäit Roman* etc lelubier Am-Iorm. g» wird munv*rylsichN6h mthr und billiger geboten alt im j*-«lsM rnndorm ähnlichem UntermeK-mm.' (Münchener AUg Zeitung J Vorrätig im mUm BucKAandtungen, JL Hillger Verlag, Berlin W. Monatsausgabe, 4 Werk» in elegant. Band, ca. 6QO Seiten, 76 kr. 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