Schnftltdunq: RalhauSgasse Nr » Str. ii, intnuiUs. S»re«ku»d-: TiigliS tt e;nit- u. Sei«* la|(> »«» 11—UOit »-im. H-lldiS-nt-ii n>er) V?o»«tlich . , . . K 11» SifTtcljlUria . . . K » — H«Idjii»ri, . . . K «•-®anji:t;rin . . . . K li.— Rlit« ,»,I«»d ntiq» fl« bii 9ciiig«attittlltta i«tit höhere» Singelritctf ®t«n' Cinrnte «eile» btl )■< * Nr. 84 Killt. Mittwoch» 23. März 1910. 35. Jahrgang. ilffriif Anfrage an den Ersten Stuutgiiniviilt Herrn Dr. Bayer. Wir bitten lim freundliche Beantwortung nachstehender Fragen: 1. Auf Grund welcher gesetzlichen Bestimmungen haben Sie sich verpflichtet erachtet, die in der Nummer 23 der „Deutschen Wacht" vom 18. Mär; 1910 abgedruckte Berichtig,uuj erscheinen zu lassen? 2. Welche Beweise haben Sie für die Behanp tung, daß die Windischen ihre Fenster nicht selbst eingeworfen haben? 3. Aus Grund welcher gesetzlichen Bestimmun-gen haben Sie sich bestimmt gesunden, die zahllosen unwahren Behauptungen slowenischer Zeitungen, durch welche zum Boykott deutscher Gewerbetreibender und Kausleute aufgereizt wurde, nicht zu berichtigen. Mehrere deutsche Geschäftsleute. Die italienische Fakultät. E« sind Jahrhunderte vergangen, seitdem unsere Altvordern über die Alpen nach Bologna zogen, um dort reiche Wissenschaft in sich aus zunehmen und als Früchte dieses Studiums den Geist des Humanismus in das deutsche Baterland zu tragen. Wenn wir heute von einer italienischen Universität sprechen, so werden wir von ganz anderen Empfindungen beseelt, als es jene waren, die in der Renaissanzezeit die Deutsche» beseelten. 'Robert Kamerting. leiten gegen die Absicht, die italienische Rechtsfakultät in Trieft zu errichten. Die Südslaiven verbreite« auch wieder die Nachricht, daß die Italiener mit ihnen in Verhandlungen treten «vollen; bei einem Kompromiß inüßten die slowenisch-kroatischen Schul-sorderungen in Trieft volle Berücksichtigung finden. Tschechische Gewalttaten. Der deutsche Landtagsabgeordnete Prmnm hielt am Sonntag in Hruschan eine Wählerversammlung ab. Tschechischnationale Arbeiter drangen in die Versammlung nnd bewarfen den Redner mit #»*>!«*• stücken. Es kam zu eiuer Schlägerei und schließlich wurde» die tschechischnalioualen Eindringlinge hinausgeworfen. Ein slawischer Vorstoß — abgewiesen. Die Slawen unterhandelten schon seit lange« Aber den Ankauf der mitten in Trieft gelegenen Hänserinsel des Acquedotto. Wie die »Wiener Deutsche Korrespondenz" erfährt, hat nun die Assicnrazioni Generali den ganzen Häuserblock, die sogenannten Vvlti di Ehiozza, um 2'/, Millionen Kronen angekauft. Damit ist den Slawen die Mög-lichkeit genominen, diesen wichtigen Zentralpunlt Triests zu erwerben. Die Wahltage in Bosnien. Die Wahlen in den bosnisch-berzegowinischen Landtag werden von der bosnisch.herzegowinische» Laiidcsrcgieriina mit den Wahltagen 18. Mai für die dritte Kurie, 23. Mai für die zweite Kurie. 25. Mai sür die erste ctitrie zweite Wählerklasse und 28. Mai für die erste Kurie erste Wählerklaffe ausgeschrieben. Ungarn. Mongolische Parlamentswirtschast. Anläßlich der Auflösung des ungarischen Ab-geordneteuhaufcS kam es in der Sitzung vom 2t. d. M. zu unerhörten Skandalszenen, wie solche sich noch iu keiner gesetzgebenden Körperschaft ereignet haben. Nachdem die Worisührer der ehemalige« Koalition den Ministerpräsidenten Grasen Khue» Hedervary ans die wütendste Weise beschimpft hatten^ suchte dieser die Auflösung des Abgeordnetenhauses z» rechtfertigen, konnte sich aber in dem »ngsheure« Lärm kein Gehör verschaffen. Ans den Reihen der Jnsth-Partei tönten die Rufe: „Wir lassen ihn nicht zum Worte komme»! Hinaus mit diesem brandmarke» und die deutsche Polizei und die deutschen Redakteure weise preisen, weil sie einen derartigen grob:n Unfug keinesfalls zulassen würden. Ei» Rückblick auf die zahllosen Weltuntergangs« befürchtuiigtu vergangener Jahrhunderte sollte ge-nügen, um die Gefahr derartiger geistiger Epidemien recht hoch einzuschätzen: die kulturpsychologischen oder besser knlturpathologischen Forschungen haben doch »ach nnd nach wahrlich genug Material beigebracht, um die ungehenre ÄnsteckungSkraft aller durch Angst hervorgetrctcnen Hirngespinste der ernstesten Beachtung «vert erscheinen zu lassen. Die bloße Angst vor dem Weltuntergange hat ja oft genug, und nicht nur in alten Jahrhunderten, sondern selbst noch vor drei Jahren, alS die letztere größere, an den 23. März 1907 anknüpfende Weltnntergangsepidemie aufgekommen war, manche Menschen veranlaßt, sich das Leben zu nehmen; Tausende und Abertausende von anderen Menschen verpraßten all ihr Hab und Gilt, weil es ihnen ja »ach den» Weltuntergänge doch zu nichts mehr nütze sein würde, und standen schließlich, wenn das ge« fürchtete Weltende nicht eingetreten war, dem bittersten Elend preisgegeben da. Diesmal scheint die WeltuntergangSepidemie, die übrigens bereits bedenklich früh eingesetzt hat, ganz besonders großen Umfang gewinnen zu wollen und die Gemüter in derselben unvernünftigen Weise zu erhitze», «vie etwa im Jahre 1832, als man zum 28. Oktober einen Zusammenstoß mit dem Bielaschen Kometen befürchtete, der dann auch am 27. November eintrat, freilich keine weiteren schlimmen Folgen hatte als ein wunderbares Brillantfeuerwerk am Himmel von zahllosen Stern-schnuppen. Die abentcnerlichen Gerüchte, die schon jetzt im Publikum über die Möglichkeit emeS Zusammenstoßes mit dem Kometen besprochen und — geglaubt iverden, lassen darauf schließen, daß die Angst vor dem Weltuntergänge in den nächste» Monaten noch ganz abenteuerlichere Dimensionen annehmen wird. Hat man doch selbst schon behauptet, der zweite, mit bloßem Auge sichtbare «omet, der au, 17. Januar urplötzlich am Himmel auftauchte und erst gesehen wurde, als er schon in der Son-neiinähe war. sei wahrscheinlich schuld an der Pariser Ueberschwemmungskatastrophe. Eine durch Angst entfesselte Phantasie ist ohne, weiters daran erkennbar, daß sie in ihren Träume-reien mit Vorliebe iuS Bizarre und ins Grauenhafte umschügt. Auch gegenwärtig macht sich die Neigung wieder deutlich bemerkbar. Da soll bald der Schweif der Kometen im allgemeinen und der des Halleqschen im besonderen ans giftigen Dünsten bestehen, die in unserer Atmosphäre beim Zusammentreffen übergehen uud alles Lebendige ersticken werden, bald soll er Feuer enthalten. daS unsere ganze Erde in Flammen srtzt, bald Wasser, das eine neue Sintflut bringt, bald Wasserstoff, der sich mit dem Sauerstoss der Erde zu Knallgas (!) verbinden nnd unsere Erde in Atome auSeincinderexpIodieren lassen wird; ja, selbst ans Blut sollen manche Kometenschweife zu-sammeugesetzt sei» u. s. w. Keine Behauptung ist jetzt verrückt und einfältig genug, daß sie nicht Gläubige findet; das ist in der Kulturgeschichte eine alte, traurige Erfahrung? Es fe« nur erinnert an den schlechten Witz und seine Folgen, den sich ein Ssonmer 24 Minis^rprSsckenten!- Bon der „äußersten Linken" drängte man mit geballten Fäusten gegen dn» MinisteiPräsideote», einzelne Abgeordnete stürzten mit ael>ot>stifi> Stühlen und ötrfi'K Folituiten gegen bic Minifterbailt. Der Ackerbann,inifter suchte den Miuisterp«Menteu zu Mützen; in dieser- Augen-blicke schle»derte der Abgeordnete Zacharias einen schweren Meffingzli-dständer den, Minist, rpriisidente» ins Gesicht, ivaS «ine Bcrletzung oberhalb des Auges znr Folge hotte. A,i.ch der Ackerbau»»,ister, hon ein dickes Gesetzbuch tii den Kopf gevorfen wnrdr, erlitt eine Verletzung iui Gesicht, desgleichen wurde der Honvedminister ein Opfer des fortgesetzten Bombardements aus die Ministcrbant. Der Tumult überstieg alle Grenze«, die Minister blutete», die Rettungsabteiluug mußte vorfahren iiub Notverbäudc anlegen, woraus sämtliche Minister das Abgeordnetenhaus, wo der Skandal weiter tobte nnd eine ungeheure Erregung l^rrschte, verließen, um nicht mehr zurückzukehren. Die ernsten Elenunie unter den Abgeordneten bedauern die vorgefallenen Gewaltakte. Am 22. t>. M. verlas Erzherzog Josef in der Hofburg die Thronrede, welche die Auflösung des Abgeordnetenhauses begründet -- Wie das Ungarische Telegraphen-Korrespondenzbtlrv" erfährt, wird die Regierung gegen die Urheber der Skan-dale im Parlamente die Anzeige erstatte,, uud die StaatSanwaltschast mit der Erniernng der Täter „nd der Einleitung des Strafverfahreiis betraue». Sozialdemokratische Demonstrationen. Die Lozialdemolraten veranstalteten am 81. d. M. abends mehrere Boltsversamnilnugen, in welchen die Wahlrechtsfrage zur Sprache gelangte. Nach Schluß der Versammlungen kam es ans der Ringstraße zn Straßendemoustratioueu. AIS die Sozialdemokratin Raketen und Petarde« zur E^-ploflon brachten, sah sich die Polizei, in der Mei-nung, daß ans Revolver» geschossen worden sei, veranlaßt, mit blanker Waffe einznschreite». Mehrere Demonstranten wurde» schwer verletzt und zwölf perhastet. Deutschland. Der Kampf um das preußische Wahlrecht. DaS preußische Abgeordnetenhaus hat die Wahlrechtsvorlage am Mittwoch in dritter Lesung angenommen. Dafür stimmten 238. dagegen >68 Abgeordnete. Dagegen stimmten 6 Kvnscrvatlve. die Freikonservativen mit zwei Ausnahmen, die Nationalliberalen, die Fortschrittliche Volkspartei, die Polen uud die Sozialdemokraten. Der Reichs-kanzler gab die Erklärung ab. d,iß die Regierung dem Gesetze ihre Zustimmung gebe» werde, weuu eine erhebliche Mehrheit dafür stimme. — Während sich die Sozialdemokratie in Berlin in der letzte,, Zeit ruhig verhalten hat. wahrscheinlich nm ihre Kraft sür eine Massenkundgebung einzusetzen, ist in den Provinzstädteu die Beunruhigung der Bevöl- Denlsche Alacht Seite 3 Witzbold im Jahre 1798 in Paris leistete: er prophezeite einen Zusammenstoß mit einem Kometen, der einen Feuerschweif und einen Wasserschweif habe nnd über den der berühmte Astronom Lalande Näheres auszusagen wisse. Die Folgen dieses recht geschmacklosen „Scherzes" waren unglaublich genug: der arme Lalande hatte keine ruhige Stunde mehr, den» selbst seine össentliche Dementis wnrde» em-jach nicht geglaubt; der Stadt Paris bemächtigte sich wieder einmal ein „Kometenfieber" in bedroh lichster Form und am kritischen Tage des Zusammen stoße« sammelten sich abends am Pont Neuf unab sehbare Menichenschareu. um das entsetzliche Schau spiel zu erwarten ... sie warteten vergeblich! Aehuliche und anch noch gefährlichere Narr heiten werden uns auch diesmal unfehlbar wieder bevorstehen, wenn nicht verständige Menschen von vornherein nachdrücklichst den wirren Gerüchten und Geschichten entgege„treten uud die Gefahr beschwören. Alle Nationen sind der Anftecknngsgefahr dieser Suggestionsseuche in gleicher Weise preisgegeben — mögen nuu die geistigen Führer der Nationen ihre Rolle als BolkSerzieher in richtiger Weise spielen, möge» vor allem in den Schulen, wo die Angst vor dem Weltuntergange erfahrnngsmäßig ihren günstigsten, unglaublich fruchtbaren Boden findet, ernste Lehrer recht zahlreich erstehen, die der Gefahr den Boden abgraben nnd die ihnen anvertrauten Gemüter der" Kinder nachdrücklichst gegen jede drohende Ansteckung durch die Seuche immun machen! kruug durch Demonstration« in der üblichen Weise fortgesetzt worden. Ueber den Rahmen dieser Demo:' stratione» geht der Massenstreik in Kiel, den sie an, Montag s»r einen halben Tag in Szene setzte». Die Kundgebungen verliefen an diesem Tage se!>r stürmisch. Xte Folge waren Aussperrungen ans den Wersten und in den Fabriken für einige Tage oder die ganze Woche. Als den Arbeitern diese Maßregel am Dienstag «itgeteilt wurde, kam es z» nennt Demonstrationen und Ausschreitungen. Italien. Rücktritt des italienischen Kabinetts. Aus Rom wird unterm 21. d. M. gemeldet: In der Kammer wucht? Sonino die Mitteilung, daß das Kabinett demissioniert habe. In den jpandelgängen der Kammer heißt eS, die Demisfiou sei erfolgt, weil das Kabinett vorausgesehen habe, daß es bei der Abfahrt über die Schiffahrtkonven-tioueu in der Minderheit bleiben werde. Der König hat sich die Entscheidung übet die Demission vorbehalte». Bis dahin führt da» gegenwärtige Mim< flenn in die Geschäfte soit. Die Kammer hat nch aus unbestimmte Zeit vertagt. Griechenland. Die Krise in Griechenland. In ganz Griechenland herrscht anßerordentliche Auslegung. lieberall sind schwarze Fahnen ans-gehängt. ' In Athen wie auf dem flachen Lande bereitet man große Bolkskundgebungeu vor, in denen mau die Absetzung der Regierung verlangen will. Die Lage ist sehr gespannt. Es heißt, Wenijelos weide von Kreta nach Athen kommen, was so viel bedeutet, daß man neuerdings die Diktatur erwägt. Der Einfluß des Kriegsministers Zorba» ist im Schwinde» begriffen. Aus AitM uni> Land. Cillier Gemeinderat. Am Freitag nachmittag fand unter dem Bor sitze des Herrn Bürgermeisters Dr. Heinrich von I <, b o rneg g eine GcineinderatSsitznng statt, in welcher der Herr Borsitzende vor allen« Dank schreiben des Deutschen Les Vereines in Graz, sowie des Vereines Südmark in Graz sür diese» Vereinen gewidmete Unterstützungen zur Kenntnis bringt. Wetters teilt der Herr Bürgermeister mit, daß der kaiserliche Rat Herr Karl Tran» anläßlich des Ablebens seines Schwiegersohnes Rudolf Edlen von Ge-amb für die Stadtarmen einen Betrag von 100 Kronen gewidmet hat, wofür ihn, der Dank der Stadtgemeinde ausgesprochen wird. Unter den Einläuft» befindet sich mich eine Zuschrift der BerkehrSdirekiio > der k. k. priv. Süd-bahiigesellschaft in Wien, laut welcher die von der Stadtgemeinde Cilli nnd beziehungsweise der Handels-»ttd Gewerbekauirner in Graz angeregte Abänderung der Berkehrszeite» der Persoueuzüge zwischen Cill, und Graz zur Erlangung einer günstigere» Ber-biiiduug aus fiuailzielle» und betriebStechuischen Gründe» abgelehnt wird. Diese Zuschrift wird zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende erörtert seruer zwei Amtsvor träge des Stadtbauamte«. Der ein! betrifft die Behebung der Bangebrechen am Waldhause und wird dein Bauansschnsse zur Borbcratung zugewiesen. Der zweite handelt von dc» anläßlich der allgemeinen SauitätSrevision bezüg.ich der Natnralwohunng i»> GaSanstaltSgedäude erhobenen Uebelständen. Dieser Gegenstand wird dem BerwaltnngSauSschnsse des städtische» Gaswerkes zur weitereu Durchführung im eigenen WirknngSkreise zugewiesen. Der Herr Bürgermeister weist daraus auf die Angelegenheit betreffend die Erbauung eines Kinder gartengebändes in Cilli hin. Nachdem er den Zu sammenhang dieser Angelegenheit mit dem Neubau zur Unterbringung der Knaben Volks- und Bürger-schnle erörtert hatte, da der Deutsche Schulverem zu diesen, Baue einen Beitrag von lOO.OOf Krone» unter der Bedingung bewilligt habe, daß seitens der Stadtgemeinde au der Stadtgrenze ein Kinder-garteugebäude errichtet werde, stellt Herr GA. Cito E i ch l c r nach vorheriger Begründung den Antrag, zn beschließe», daß mit den, Baue des Kindergarten, gebändes »och im Jahre 1010 zu beginnen und zu diesem Zwecke der Kostenanswand von beiläufig 30.000 Kronen zu bewilligen ist. Als Banplatz wäre ei» Grundstück au der nördlichen Grenze gegen Gaberic in Aussicht zn nehmen. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen. Hieraus berichtet sür den Rechtsansschuß Herr Dr. August Schur bi über die vorzunehmende Wahl eines Mitgliedes in den Stadtarmenrat an Stelle des verstorbenen Hern, Anton Eichberger. In Borschlag gebracht wird Herr Johann Jicha, .Lasttier in Eilli, woraus dieser als Mitglied in de» Stadtarmenrat einstimmig gewählt wird. Der Nitlierin Agnes Borbach und der Wäscherin Theresia Rogel wird das Heimatsiecht in der Stadt Eilli zuerkannt, während das Än-suchen des Löhndieners Jakob A e t s ch a n nm Zuerkenunng des Heiinatsrechtes in der Stadt Eilli abgewiesen wird. Herr GA. KlemenS Prost berichtet über eine Eingabe des Stadlschulrates Eilli, laut welcher daS Banprogramm sür die Erbauung eines neuen Schul-Hauses zur Unterbringung der Kuaben-PolkS- nnd Bürgerschule durch drei Wochen zur Einsicht ans-liegt und daß Eiuwendungeu gegen dasselbe, sowie gege« die Wahl des Bauplatzes innerhalb dieser drei Woche» eingebracht werden können. Nach Erörterung der Sachlage stellt der Berichterstatter den Antrag, gegen das gegenständliche Banprogramm wie anch gege» be» Bauplatz eint Einwendung nicht zn erhebe». Dieser Autrag wird einstimmig äuge-nommeu. '),ls Berichterstatter des Geiverbeauöschusses berichtet Gfl. Herr Karl Mürtl über eine Eingabe des Josef Pastner in Graz um Bewilligung, die von ihm i»i exekutive» Wege gepfändete Branut-weiuschautkoii^essivu der Frau Maria Janesch an den Bäckermeister Joses K i't rbisch iu Cilli, mit der Betriebsstätte im Hause Nr. 2 Laibacherstraße verpachten zn dürfen. Ueber Antrag des Gewerbe» auSschnsseS wird bezüglich des Pächters die Ber-tranenswürdigkeit und hinsichtlich der Konzession selbst der Ortsbedarf ausgesprochen. Dem Ansuchen des Ernst Fann inger nm Bewilligung der Verpachtung seines Gastgewerbes am Hauptplatze Nr. 8 an Herrn Hans Diamant wird stattgegeben. Herr GA. Fritz R a s ch berichtet sür den Thcaterausschuß über ein Ansuchen des Theater-direktors Karl Richter nm Abschreibung von Gemeindeiinilagen int Betrage von 21» Krone», welches Ansuchen abgelehnt wird. Herr Karl Richter sucht weiters an nm Wiederverleihung des Stadt-theaters i» Eilli für die Spielzeit 1910/. 1 unter Abänderung des Vertrages in folgenden Punkten: 1. Streichung der kleinen Theaterpreise, da diese der heutigen Zeit, namentlich bei de„ großen Spesen nicht mehr entsprechen-, 2. Erhöhung der Sub-vention voii 1000 ant rund 2000 Kronen; 3. möglichste Berücksichtigung der Sonntage bei Austeilung der Spieltage. Nachdem der Herr Berichterstatter die Sachlage erörtert hatte, wird das Ansuchen um Streichung der kleinen Preise abgelehnt, weil die. selben an allen in Betracht kommende» Theatern eingesührt sind; dagegen wird die Anwendung der mittlere» Preise bei Volksstücke» mit Musikeinlagen bewilligt. Was die Erhöhung der Snbventio» von 1600 Kronen aus 2000 Kronen betrifft, so wird dieselbe unter der Bedingung bewilligt^ daß dieser Betrag von 400 Kronen erst am Schlüsse der -Spielzeit nnd auch nur dann auszuzahlen sei, wenn von Seite» des Gemeindeausschusses anerkannt wird, daß die Ausführungen vollkommen entsprochen haben. Bezüglich des dritten Punktes erklärt der Herr Berichterstatter, daß dieSsallS hinsichtlich der Sonn« tage im Vertrage ohnedies vorgesorgt sei und daß seitens der Mitglieder des Theaterausschnsses es als wünschenswert bezeichnet wurde, daß in der Faschingszeit an Sonntagen Theatervorstellungen stattfinden, um die Samstage für andere Unterhaltungen srei zu bekommen. Schließlich w'.rd über Antrag des Theaterausschusses dem Herrn Karl Richter daS Stadttheater sür die Spielzeit 1910/11 und unter Berücksichtigung der beschlossenen kleinen Vertragsabänderuilgeil wieder verliehen. Der Herr Bürgermeister verliest hierauf eine Zuschrift des Cillier Turnvereines, in welcher der-selbe bekannt gibt, daß der am 13. Februar d. I. in Wolssberg stattgejuudene Gantnrntag des nid» österreichischen TurngaueS den Beschluß gefaßt hat, daS diesjährige Gauturnfest in Eilli am 12. Jnnt abzuhalten. Der Cillier Turnverein ersucht zur Bestreitung der sich auS diesem Anlasse ergebenden Kosten nm einen Beitrag. Herr GA. Max R a u s ch e r stellt als Obmann des Finanzausschusses den An-trag, zn dem gedachten Zwecke einen Betrag von 500 Kronen zn bewilligen, welcher Antrag e,n-stimmig angenommen wird. Hierauf wird die Sitzuug geschlossen. €i te 4 Todesfälle. Am Samstag starb in Cilli nach längerem Leiden die Hausbesitzerin Frau Anna Wogg im 53. Lebensjahre. Die Verstorbene war wegen ihrer Herzensgute allgemein beliebt und ge-achtet. Sie war eine echte deutsche Frau und liebevolle Mutter. Das Leichenbegängnis fand am Montag unter großer Beteiligung statt — In München starb vor einige» Tagen der gewesene Direktor der Landeskuranstall Rohilsch-Sauerbrunn, Major i. 9t. Adoli R v Schuberih. Die Leiche wurde zur Verbrennung nach Ulm überführt — In Munkaes starb am 17, d der Oberstleutnant i. R Herr Rudolf Donner im 5l. Lebensjahre. Er war ei» Bruder des ForlirateS Franz Donner in Eilli. Evangelische Gemeinde. Am Charfreiiag, Ostersonulag und Ostermontag finden in der Christ»«-kirche um 10 Uhr vormittag Ftstgoltesdieustt statt; daS hl. Abendmahl wird am Charfreitag und Oster-sonntag gespendet werden. Dom Turnverein. Am Samstag nachmittag tJosesitag) begaben sich die Mitgtieder deS Cillier Turnvereines auf den städtischen Friedhof, wo sie auf dem Äcabe des ehemaligen Sprech-wartes Josef Ra kusch einen Kranz „iederlegeu Turnwart Höltzl gedachte hiebei in einer Ansprache an die Turner der unvergänglichen Verdienste Josef Rakusch' nicht nur sür den Turnverein sondern auch sür das Deutschtum CilliS und gab de> Versicherung AnSdruck, daß die Erinnerung an Josef Rakusch in den dankbaren Herzen der Cillier Turner stetS fort-leben werde. gum bevorstehenden Sokoleinbruch. Man schreibt dem Grazer Tagblatt auS Laibach -Die hiesigen Slowenen treffen schon jetzt große An. stallen, um sür den neuesten Sokoleinbruch in Eilli zahlreiche Teilnehmer aufzubringen. Auch beabsichtigt man einer größeren Zahl „handfester Voite" die Fahrt nach Cilli und die Veiköstigung zu bezahlen. Der Beschaffung der nötigen Geldmittel dient eine im hiesigen Mestni Dom vor sich gehende Veran staltung größeren Stils. Die Wahl Wastians bestätigt. Der parlamentarische Legitimationsausschuß hat sich am 17. März mit einigen Nachwahlen beschäftigt uud unter anderem die Wahl Wast-ans in Gra; anzu-erkennen beschlossen. Geschworenenauslosung. Für die nächste SchwurgerichtSsitzung wurden folgende Geschworenen ausgelost: l. Hauptgeschwvrene: Johann Cvetano-witsch, Tapezierer in Eilli, Karl del Cott, Kauf» mann in Rann, Franz Lebitsch, Bäckermeister in Rohitsch, Mathias «ozini, Schlosserineister in 2abjen, Lorenz Rudl, Gastwirt in «ltenmarkt, Anton O^lat, Kaufmann in Ponigl, Martin Stojan, Tischler-meister in Tüchern, AloiS Gnttniann, Tischlermeister in Rohitsch, Emannel Bittamitz, Hausbesitzer in Cilli. Franz Miku^, Großgrundbesitzer in St. Georgen, Konrad Rist. Hotelier in Sanerbrunn. Paul Straßer. Kaufmann in Weitenstein. «nton Umen. Kaufmann in Rann. Michael CerovSek, Gastwirt in Schönstein, Johann Lovrenkak, Gemeindevorsteher in Lemberg. Michael Jarnovi, Kaufmann in Trennen berg, Martin Kowatsch, Malermeister in Gonobitz, Joses Lukmann. Gastwirt in Franz. Franz Rauter, B«. sitzer in MonlprciS, Albert Pauscher. Gerbermeister in Hl. Geist, Lorenz Lauritsch. Ledersabrikant in Gonobitz. Albin Peiar, Kanfman» in Stadeldors, Franz ArgreZj, Gastwirt in Pischätz, Johann Her-mann. Bäckermeister in Store, Franz Berschitz. KrankenhauSkanzlist in Cilli, Lorenz Baupot, Spar-kassebnchhalter in Windischgraz, Franz Malgaj, Be> sitzer in Gutcndorf, Martin Der^nii, Besitzer in Arnovoselo, Otto Küster, Weinhändler in Cilli, tshann Smigovee, Gastwirt in Grobelno. Albin aradis, Maler in Cilli, Franz Spende. Gastwirt in Oberburg. Dr. Franz Horvat, k. k. Notar in Rann, Willibald Swoboda, k. k. Notar in Gonobitz, Martin Pernovschek, Tischlermeister in Cilli. Jakob Borinc, Besitzer in Hochenegg. 2. Ergänzuugs-Ge-schworen?: Johann Artmann, Sausmann in St. Georgen, Friedrich Jakowitsch, «aufmann in Cilli, Dr. Georg Hra^ovec, Advokat in Cilli. Michael Bikovöek,' Grundbesitzer in Gradifche. Franz Ko». Besitzer in Arzlin. Johann Skoberne. Gastwirt in Liboje, Robert Diehl. Kaufmann in Cilli. Dr. Hein-rich Jaboruegg von Altensels, Bürgermeister in Cilli, Johann Ravnikar, Kaufmann in Cilli. Tilller Athletiksportklub „Eiche". Am Sonntag den 20. d. M. hielt obiger Berein im Turmzimmer des Deutschen Hauses eine Fest-kneipe ab, welche sich eines zahlreiche» Besuches erstellte. Obmann Herr Franz Rebeuschegg er« öffnete den Abend mit einer kernigen Ansprache, begrüßte die vollzählig erschienenen Mitglieder, den Deutsche Wacht wackeren Männer-Gesangvereiit „Liederkranz", die zahlreich erschienenen Freunde des Athletiksportklubs fs insbesondere Herrn Fechtlehrer P a n k e r tz und übergab die Leitung des Abends dem Kneipwart, welcher in kurze» Worte» die Bedeutting des Abends hervorhob und das dem Vereine gewidmete, pracht-volle Trinkhorn übergab. Herr F t n d e i s e n richtete hieraus in längerer Ansprach: herzliche Worte an die Mitglieder und spornte sie zu regerem Vereins-leben an. hob die Verdienste des Obmannes um den Verein hervor, sprach demselben für sein verdienst-volles Wirken den Dank aus nnd schloß feine Rede mit dem Wunsche:' Der Verein blühe, wachse nnd gedeihe! Der Männergesangverein „Liederkranz" brachte einige Chöre zum Bortrage, welche mit leb-haften, Beifalle aufgenommen wurden. WeiterS stellte sich auch Herr HanS Riegersperger in den Dienst der Mitten Sache und erfreute die frohe Schar mit würzigen humoristischen Vorträgen, mit welchen er ebenfalls reichen Beifall erntete. Erst in vorgerückter Stunde fand der gelungene Abend seine» würdigen Abschluß. Die windische Hetze richtet sich in neuester Zeit mit alle», Nachdrucke gegen die Südbah». Im „Narodni Dnevnik" wird unter der Aufschrift: Die Gleichberechtigung nnd die Süd-bahn" darüber ein Klagelied angestimmt, daß nicht alle Slowenen mit den Eisenbahnbediensteten, Be-amten, Kondukteuren usw. konsequent nur slowenisch verkehren. Es wird die Drohung ausgesprochen, jeden Slowenen, der in gemischtsprachiger Gegend mit einem Eifenbahnbedieusteten deutsch verkehrt, öffentlich an den Pranger zu stellen. Nur aus diese Weise wird es, wie der „Dnevnik" schreibt, möglich sein, in den gemischtsprachigen Gebieten (zu denen nach der Ansicht dieser Herrschaften bekanntlich alles Gebiet bis Graz und dieses selbst gehören) mehr slowenische Bahnbedienstete von der niedersten bis zur höchsten Kategorie an die Stellen der Deutschen zn bringen; „nnr auf diese Weise kommen unsere Leute unter!" Wörtlich fährt das genannte Blatt dann fort: „Allerdings müssen wir leider gestehen, daß im slowenischen Teile der Steiermark nur ein paar Leute find, welche iu dieser Hinsicht steis konsequent und nicht überkvmmod („prekomodni") sind." Das Blatt verrät serners, daß die Initiative zn der BahnverslawungSaktion von der Organi-sittioii der slowenischnationalen Eisenbahner aus-gegangen ist nnd fährt wörtlich fort: „Vor einigen Tagen erging auS den, Kreise des südslawischen EisenbahnerverbandeS eine ausführliche Zuschrift, in der die slowenische Oeffeutlichkeit aufgefordert wird, daS Bestreben der slawischen Eisenbahner rücksichtslos zu unterstützen." Dieses Geschreibsel wird weder daS slowenische Landvolk, daS dem Skribler noch zu wenig verhetzt ist, noch die Sildbahnbedienstelen anfechten. Einerseits kann jeder Südbahnbedienstete foviel slowenisch, daß er den Slockslowenen amtlich abfertigen kann, andererseits versteht der slowenische Baner die von den windischen Bolkssührern erfundene neue windische Weltsprache und neuen Ortsbezeichnnngen gar nicht. Bisher haben sich auch nnr Pfaffen. Advokaten nnd ihre Schreiber beschwert und den Beamten Anstünde ge» macht. Die ganze Absicht ist ja klar; man will nun auch die Südbahn zur Domäne der windischen Hetze nnd zur VersorgnngSanstalt mindischer Hungerleider machen. Hoffentlich wird sich die Südbahn vor Augen halten, daß daS ganze nur eine Erzeugung einiger weniger Hetzer ist nnd daS Volk der Sache ganz ferne steht. Die Hetze gegen den Leiter der Schul-vereinsschule in Store. Vor einigen Wochen brachten die windischen Blätter spaltenlange Artikel Über Mißhandlungen, die Oberlehrer Zmereschek an Schulkindern slowenischer Abstammung, die in Store dkntschen Unterricht geni-ße», begangen haben soll. Am Montag fand nun vor dem hiesigen Bezirksgerichte die Verhandlung gegen Oberlehrer Zmereschek statt, der sich infolge einer Anzeige, die in der Kanzlei des hiesigen slowenischen Advokaten Breuci! verfaßt wurde, wegen Mißhandlung von Schulkindern, vor dem Einzelrichier Herrn Doktor Watzulik zu verantworte» hatte. Dem Angeklagten ward zur Last gelegt, daß er einen Knaben namens Snpan mit einer Gerte fünfmal über die linke Wange geschlagen habe. DaS Beweisversahren ergab jedoch, daß dieser Knabe die drei Kratzer, die an-geblich von den Schlägen des Herr» Zmereschek stammen sollten, bei einer Keilerei mit einem an-deren Knaben erhal'.en habe. DaS Beweisverfahren erhärtete aber anch, was sür nnS schon von Ansang sest stand, daß es sich »in nichts anderes handle als um eine beabsichtigte Hetze gegen Oberlehrer Zmereschek, um eine Hetze nach echt windischer 24 Manier, durch die mau einen anständigen deutschen Mann schädigen und in den Augen der Welt herab-setzen wollte. Anch die verschiedenen Mätzchen, deren sich der sattsam bekannte Dr. Zabukovi.'k, als Ver-treter des Privatbeteiligteu, während der Verhandlung bediente, erwiesen deutlich. waS die Grundidee zur Anzeige war. Nichts als Hetze und SensationS-macherei in den verschiedenen windischen Winkel« blättchen. Herr Zmereschek. dessen vollkommene Unschuld sich erwies, wurde freigesprochen uud die Windischen habe» sich wieder ei»n,al gewaltig blamiert. Windische Heldentaten. Ans Hrastnigg. 2l. d., wird uns geschrieben: Wie die hiesigen slo-wenischen Hetzer gegen die Deutschen arbeiten, kam anläßlich der gestrigen Hauptversammlung unserer SchulvereliiSortSpruppe wieder zum Ausdrucke. Von deutscher Seite >var in keiner Weise für diese Versammlung agitier» worden; es waren lediglich die Mitglieder und jene Eltern geladen, die ihre Kinder in die deutsche Schule schicken. Was geschah aber von slowenischer Seite? In maßlosester Weise wurde gegen diese Versammlung gehetzt; allein fühlten sich wahrscheinlich Hrastniggs Söhne der großen Nation zu schwach, deshalb der «okol-verein von Trifail erschiene» war. Gewiß sollte an Schriftleiter Linhart. der iu, Auftrage der Hauptleitung iu der Schulvereinsversammlnng sprach, Rache geübt werde». Linhart, der Schrift-leitet des „Stajere", ist ja bekanntlich den hiesigen Slowenen ein Dorn im Auge, insbesondere scheint er dem Führer der hiesige» Hetzer. M. R. im Magen zu liegen Darum scheute man auch vor dem Aergsten nicht zurück. Sokolisten waren bis ins Vorhau» des Versammlungslokales gedrungen und suchten so die deutsche Veraustaltnng zu stören. Wenn es nur be« der Störung gebliebe» wäre! Die Sokolisten zogen das Messer und stürzten sich aus Hern, Buchhalter Stadlbauer. der sich nur durch einen raschen Seitenspruug in Sicherheit bringen konnte. Nachher brüsteten sich die Messerhelden, daß sie wahrscheinlich einen gestochen hätten; eS bliebe ihnen ja gleich, ob sie wieder sechs Jahre ..sitzen" müßten, hätten sie ja doch gerade iechs Jahre abgebüßt. Dies alles war aber noch viel zn wenig. Herr Linhart sollte mit dem Zuge um 1 Uhr früh »ach Petta» reisen. Man wollte nun mit dem Personen-wagen der Werksbahn zur Station fahren. WaS machten die slowenischen Helden? Sie wälzter Felsblöcke ans die Schienen, gerade an besonder« gesährlichen Stellen, so daß der Personenwagen über die steile Böschung gestürzt wäre und wahr-scheinlich 30 Personen, die Begleiter LinhartS, ihren Tod gefnnden hätten, wenn das Bubenstück nicht rechtzeitig bemerkt worden wäre. Das ist slowenische Kulturarbeit! Wer trägt daran schuld? Hrastniggs Deutsche machen hiefür nur die hiesigen slowenischen Hetzer veravtwortlich, die sich durch ihre» neuesten Streich wieder ein unvergängliches Denkmal gesetzt haben. Der Halleysche Komet mit freiem Auge zu sehen. Ein Astronom deS Pariser Observatoriums schreibt in bezug auf den Halley-schen Kometen: Der Komet ist gegenwärtig mit astronomischen Jnstrnmenten zu sehen; er hat schon einen Glanz achter Größe. Der Direktor eines deutschen Observatoriums behauptet, ihn schon am 14. d. M. mit freiem Ange gesehen zn haben. Vom 1. April an wird der Komet am Morgenhimmel erscheine» und bis zum 15. Mai eine oder zwei Stunden vor Sonnenaufgang sichtbar sein. In der Nacht vom 18. zum 19. Mai wird die Erde durch den Schweis des Kometen gehen und nur dann wird man den Kometen in seinem Glanz sehen. Er wird in der Dämmerung sichtbar sein und sein Schweif hat eine solche Ausdehnung, daß er sich über den ganzen Himmel erstrecken wird. Wir können aber alle ruhig schlafen, denn es besteht gar keine Gefahr, das die Welt zugrunde gehen wird. Ein Dorf abgebrannt. In der Nacht vom Donnerstag au? Freitag brannte das Dorf Berkovec im Bezirke Lntteuberg in Steiermark fast vollständig ab. Schon seit mehreren Monaten wurde die dortige Bevölkerung durch Drohbriefe eine» Unbekannten, in welchen er mit der Vernichtung des ganzen OrteS drohte, in Angst versetzt. Tat-sächlich brannte es ,m ganzen Orte innerhalb dreier Monate fünfmal, der Brand konnte aber immer lokalisiert werden. Der letzte Brand, der gegen Mitternacht ausbrach, griff aber wegen des Herr-scheinen Passatwindes so rasch um sich, daß jede» Eingreifen ersolglos war. Nnr wenige Gebäude bliebe« verschont. Im Ganzen fielen 15 Gebäude-komplexe dem Brande zum Opser und mit ihnen alle Futtervorräte und Einrichtungsstücke. DaS Bieh konnte teilweise gerettet werden, da die Bewohner« Nummer 24 schast durch die Drohbriefe gewarnt war. Zu gleicher Zeit brannte es in der nächsten Nähe des Dorfes. Von dem Täter fehlt bis jetzt jede Spur. Von der südmark. Der Rechtsvertreter der Erbe» deS am 7. März d. I. in Graz ver« storbenen Rittmeisters Karl Evleu von Hell',, über-mittelte dem Vereine Südmark ein Vermächtnis von 100 Kronen, da« der Verschiedene in einer Nach-schrist zu seiner letztwilligen Anordnung sür die Südmark sestgelegt hat. Dieses schöne Vermächtnis ist deshalb schätzenswert, weil es von einer Seite kam, die bisher wenig Sinn und Verständnis für die Leiden und Sorgen der deutschen Grenzkämpser gezeigt hat. Darum dem dentschgcsinnlen Adelsmanne, dem deutschen Offizier ein ehrendes Andenken. — Vom 1. Jänner bis 1. März 1910 liefen 52 Gründerbeiträge ein. Den Reigen eröffneten am NenjahrSiage die Gäste beim Wastlwirt in Sankt Michael (Lungau) nnd ein Ungenannter ans Waid, hosen au der Thaya, der in dieser Form der 3üb* mark seinen NenjahrSgrnß entbot; auch ei« wiener folgte am Neujahrstage diesem löblichen Beispiele. WeiterS befinden sich darunter zwei Gesangvereine, zwei Gemeindevertretungen, vier Touristen- und drei Stndentcnvertine, eine Sparkasse, acht Tisch gesellschasten und els audere Vereinigungen. Das bezeugt den warmen Anteil der Volksgenossen am Südmark.Lchutzwerke. — Die Hauptleitung ha» in ihrer Sitzung am 14. März abermals mehrere Spende» n«d Unterstützungen sür Bedrängte und Notleidende ausgeworfen uud zwar sür das Schul-wesen iu Kraiu und im Lüste»lande .'*00 Krone», sür das Lehrerheim iu Lvvrana 300 Krone», sür die gewerbliche Fortbildnngsschnle in Eisenkappel 300 Kronen; einem Wirtschastsvereiue würd« ein zinsensreies Darlehen und einem Bauer 100 Kronen Notstandshilse gegeben. In mehrere» Fälle» wurden Zinsenleistnngen übernommen. — I» einem unter-steirischc» Markte machten die gesährlichk» Verhält« nisse es notwendig, einen Hansbesitz zn erwerben, um den deutschen Einwohnern den Wahlkörper zn sichern. Freiwilliger Tod. Ans Marburg. 18. dS.. wird gemeldet: Heute gegen Mitternacht hat sich der 06jährige Südbahnschlosser i. R. Dominik Loisel in der Schillerftraße vor der evangelischen Kirche durch zwei Schusse aus einem Revolver in den Kops getötet. Der Tod war sosort eingetreten. Der erschienene »ommuualarz» Herr Urbaezek konnte nur mehr die Uebersühruug der Leiche iu die Leichen-Halle des Itadtsriedhofes anordnen. Ueber dir Ur sache der Tat ist nichts bekannt. Loisel war Witwer. Auszeichnungen von Landwirten. Bei der Mittwoch und Donnerstag in Graz stattgefnn-denen Hauptversammlung der LandwiiischaflSgesell schast wurde wieder d e Austeilung einer Reihe von Auszeichnungen beschlösse.-.. Ans dem Unter« nnd Mittellande erhielten solche: Die silberne Me-daille über Vorschlag der Filiale ArnselS Herr Josef Orth, Oberlehrer in Arufels; über Vorschlag der Filiale St. Egydi W.B Herr Rvpert Reppuig, Filialoorstaud, Großgrundbesitzer in Zirknitz; über Vorschlag der Filiale Windischgraz Herr August Günther. Vezirtsobmaun und Realltätenbesitzer in Windischgraz. Die bronzene Medaille über Vor-schlag der Filiale ArnjelS Herr Johann Haider, Grundbesitzer iu Unlerhaag; über Vorschlag der Filiale Groß-Sonntag Herr Franz Skerlec, Grund» besitze? in Wischanetz. DaS Diplom ehrenvoller Anerkeunung über Vorschlag der Filiale Leibnitz Herr Franz Schilcher, Grundbesitzer und Gastwirt in Nestelberg: über Vorschlag der Filiale Ober« radkerSbnrg Herr Adols Zorzini, Filialvorstand, Gutsbesitzer iu Rotenturm; über Vorschlag der Filiale Voitsberg Herr Franz Winter, Filialvorstand« stellvertreter, Bürgermeister in Köstlich und Herr AloiS Rainer. Filialkassier nnd Gastwirt iu VoitS^ berg. In Graz gestohlen, in Marburg ver-haftet. AuS Marburg, 20. d. M., wird berichtet: Die bei Salomou Spitzer in Graz, Leudkai Nr. !5, bedienftete, ans Pettan gebürtige Juliane Woliusky, die zum Nachteile ihres Dienstgebers Esfeklendieb-stähle verübt und die gestohlenen Sachen in Graz verpfändet hatte, flüchtete nach Marburg. Sie wurde heute hier vom Wachmann Nozier verhastet. Juliane Walinsky war nicht nur dieser Tat geständig, sou° den» sie gab auch zu, einen Geldbetrag nnterschlagen und sür sich verwendet zu haben. Sie wurde dem KreiSgerichte eingeliefert. Steirische Obst- undTrauben-Weinkost in Wien. Behufs Bekanntmachung und Erwirkuug eines größeren Absatzes der steirischeu Obst« und Trauben-Geine veranstaltet der Verband der land-wirtschaftlichen Genossenschaften in Steiermark, Graz, Deutsche Wacht Franzensplatz 2 in der Zeit vom 3. bis inklusive l0. April d. I. im Souterrain der Wiener Groß-Markthalle (Biktnalienabteilnng) III. Bezirk, Haupt-straße, eine Weinkost. Zur Verabreichung gelangen gegenKostmarke« zn 10 nnd 20Heller garantiert u a t n r e ch t e, steirische Obst« n»d Trauben-Weine aus der Landes Musterkellerei des vor» genannten Verbandes. Allerlei Scher?« aus Eierschalen. Ostern ist das Fest der Eier nnd Eierspiele, und unsere Jugend wird es gewiß mit Freude» begrüßen, wcuu wir ihr in nachfolgenden Zeile» eine neue amüsante Unterhaltung dieser Ar» mitteile». Vielleicht tritt daS Ostersest nicht überall mit dem sehnlich begehrten Sonnenschein ans, dann mag unser Eier spiel freundlich über die Langeweile der Siubenhast hinweghelfen. Hat man sich nur erst einmal ans dem Gebiete der Eierfignren versucht, so wird man bald merke», daß die Phantasie hier ein dankbares Feld zur Beteiligung findet »ud daß ei» Häuschen Eierschale» und «Splitter sie zu deu kühnste» Gebilden inspirieren kaun. Am besten ist es, sich vom Zufall leiten zu lassen, zwei oder drei Schale» willkürlich aneinander z» sügen und die Vorteile auszunutzen, die sich ans diesen Figuren ergeben. Kaum ein anderes Material ist zur Herstellung grotesker Tier-uud Menschengestalten so vorzüglich geeignet, als die meist mißachteten Eierschalen, man muß nur ein wenig Phantasie nnd sinn jllr Hnmor habe». Ans-geblasene ganze Eierschalen ergeben prächtige Leiber nnd unförmige Köpfe, die Schalenstücke, die man, ohne sie zn beschneiden oder herzurichten, nach Laune nnd Geschmack einzeln oder ineinandergeschoben benutzt, helfe» da aus, wo die ganze» Eierhülse« zu groß sind, oder sie bilde» samose Hüte, Helme, Trinknäpse usw. Die Besestignng der verschiedene» Schalenstücke geschieht mittels Äezellacks; glatte Zweige nnd Zweiggabelungeu, Streichhölzer, Zahnstocher — kurz das verschiedenste Material läßt sich zu Armen und Beinen verwenden; Grashalme. Federn, japanische Piipiertellerdeckchen, Bändchen usw. sind vorzüglich sür allerlei groteske» AuSputz, originell gewuudeue Würzelcheu als Schwänze zu benutze», überhaupt ist kein Material, das uns in die Hand kommt, selbst das u»scheinbarste nicht, zn verwerfen. Je seltsamer und widersinniger, umso spaßiger ist oft die Wirkung. Selbst Pinsel nnd Farbe sind n»S bei dieser bildnerischen Verwendung von Eierschale» willkommen uud töuuen den Gesichtern zu Lebe» und drolligem Ausdruck verhelft». Aber — Probieren geht auch hier über Studieren, nnd erst wer sich selbst einmal in die Geheimnisse dieser originellen Eierschalenkniist verliest hat, wird ihren vollen Reiz zu witrdigen wisse». Darum srisch aus Werk und — viel Vergnüge» zum Osteiseste. oesterreichischer und Steirlscher Gast-wirtetag. Am 25., 26, 27. und 28. April finden in Graz die Verbandstage des Reichsverbaudes österreichischer Gastwirte und Hoteliers und deS steirische» Genossenschastc-verbandrs der Gastgewerbe-treibenden statt. Dieselben werden einige lausende Delegierte ans allen Grönländern Oesterreichs in Graz versammeln. Das Festprogramm des Reichs-verbandeS ist folgende«: Montag den 25. April um halb 8 Uhr abends: Begrüsiungsabend in den Anuensälen. Dienstag den 26. April, »m 10 Uhr vormittags: JubilänmS-Festversammlung und erste VerbandSsitzuiig im Stephaniesaale. 3 Uhr nach-mittags: Zusammenkunst am Schloßberg (Äonzerl). 7 Uhr abends: Festband» in der Jndnstriehalle. Mittwoch den 27. April, um 10 Uhr vormittags: Zweite VerbandSsitzuiig. 3 Uhr nachmittags: Besichtigung der BlanereietablissementS Puntigam und Reininghans. (Zusammenkunft am Griesplatz.) Halb 8 Uhr abends: Festvorstelluug im Staditheater. Donnerstag den 28. April, um 10 Uhr vormittags: Abfahrt mit Sepacatzng der Südbah» «ach Göstiug, daselbst Besichtigung der Champagnersabrik der Brüder itleinoscheg uud Frühschoppen. 4 Uhr nach-mittags: Promenadekonzerl am Hilmteich. 8 Uhr abends: Abschiedsfeier in der Sinn selber Bierhalle. (Veranstaltet von den steiermärkischen Kollege».) Freitag de» 29. April: Jene Kollege», welche noch in Graz verbleiben, sind zur Besichtigung der steier-märkischen Landesmusterkellereien eingeladen. — Die Tagesordnung des Verbände» steiermärkischer Gast wirtegenossenschasten wird noch bekannt gegeben. Die Erfolge der lledertrittsbewegung 1909. Der evangelische Oociki>che»iai i» Wie» ver öffentlich) die «euesteu amtliche» llebeririits^ahle». Darnach sind im letzten Jahre -1377 Personen der kvangklischk» Kirche beig treten. Bis aus 419 kamen alle Neuprolestanten auZ der lömisch katholijche» Kiiche; den Resormierten schlössen sich 583, k>eu Lutheranern 3794 an. Die tschechischen Gemeinden Seite 6 mit rund lüO.oOü Seelen hatie» 4*37, die 125.00t) polnischen, deutsche» und tschechischen Lutheraner in Schlesien und Mähren 454, die anderen deutschen Gemeinden mit 300.000 Seelen aber 3455 Ueber« tritt«. Die Bewegung behält also ihren deutsch-lutherischen Charakter. In Deutschböhmen war die UcbertriltSbewegung stärk« als in den beiden vor-hergehenden Jahreis, Die Gesamtzahl der Ueber-tritte i» gan; Oesterreich bleibt diesmal nur wenig hinter der des Jahres 1908 ;u,ück und sie über-tiisft die der Jahre 190», 1W6 und 1907. Die Ge samtzahl d r Uebertritie zur - evangelischen Kirche seit dem Beginne der i?os von Rom Bewegung beträgt nunmehr: I8S8: l598, 1899 : 6383. l90v>: 5,058 1901:66 59. 1902:46*4. 1903 : 4510, 1904: 436i, 1905 : 4 55, 1 06 : 4364, 1907: 4197, 1908: 4585. 1909: 4377, zusammen 55.554. — Die oltkatbolische Kirche halte im letzten Jahre 10 !8, seit 1898 aber 14 975 Beitrilte, Seide iom-seeien Kirchen gewannen al'o durch die Ucbertritls-bewegung zusammen bisher 70.52? davon im letzten Jahre alle!» '>415 Mitglieder. Akademie der Tanzlehrkunst zu Berlin. Herr Viktor Reis, köuigl. Unive,siiäts-lauzlehrcr zu Vreslau. Bo> stand und Vor sitzender dieser ältestc» und bedeutendsten Fachvereini uug der Tanzkunst, hat die diesjährige Hauptversammlung für die Zcii vom 17. bis 24 ds nach B lli« ein-leruseii Den praktische« Uebungen, mit denen der Vorstand im Verein mi> ältern Miigli.d i W'sfen und Könne» der jüngeren strebsamen Bereinige-nossen ;n vermehieu bestrebt ist, wird auch diesmal die m ist« Zeit gewidmet weide» Ans die?ein An-laß sind die beiden Mitglieder akademischer Tanz-lehrer Herr Eduaid Eichler uud Soh» »ach B.rlin abgereist Herr Eichler d. I., der als Mitarbeiter des Akademicsachblattes eine anregende Beschreibung unserer steirische» Nationaltän^e erscheinen ließ, wurde vom Akademüvorstand gebeten, die Tänze in den llebnngsstunde» vorzutragen, um auch den reichs deutschen Kollegen Gelegenheit &u bieten, sich mit diesem figureureichen Nationallanz vertraut zu mache» Heir Eduard Eichler d. Aelt. wird Vor-träge Über seine Methode in ästhetischer Armschule und Anmutslehre Halle». Herr Eichler d. Aelt. trifft nach Ostern in C Ui ein und wird die erwähnten 11 ilerrich skurse abhalten. Hrastnigg. (Die Ortsgruppe Hrast-uigg deS Deut scheu SchulvereineS) hielt am 19. d. M. im Schützenheim (alte Wer-Srestau-ratio») ihre Jahreshauptversammliiiig ab. Der Ob« mau», Bergdircitor Leiller erstattete den Jahres« bericht. Nachdem «och der Säckelwart Herr Guerra seinen Rechenschaftsbericht erstattet hatte, wurde in ehrender Anerkennung der Verdienste der OrtS-gruppeuleitung und namentlich ves Obmannes Herrn Leiller. diesem vom Betriebsleiter Killer, der Dank ausgesprochen nnd zugleich dem Säckelwart die Ent« lastung erteil». Die Neuwahl hatte folgende» Er-gcbuiS: Obmann: Bergdireklor Leiller; l. Stell-Vertreter: Ingenieur Drolz; 2. Stellvertreter: Glasmacher Götz; Schriftführer: Werksbeamter Ammer; 1. Stellvertreter: Buchhalter Stadlbauer; 2. Stellvertreter : Aufseher ttoprowitz; Säckelwart: Werks« beamter Guerra; 1. Stellvertreter: Glasgraveur .>..a»rer; 2. Stellvertreter: Ausseher Peischnigg; die Bücherei verwalten: Lehrer Schmuck; Lehrerin Leiller; Kindergärtnerin Wenig. Zu Abgeordneten für die Hauptversammlung wurden Oberlehrer Schuen nnd Werksbeamter Ammer gewählt. Nach Erschöpsung der Tagesordnung sprach Schriftleiter Linhart über das segensreiche Wirken des Deutschen SchulvereineS. Den begeisternden, temperamentvollen Ausführungen LiuharlS folgte stürmischer Beisall, der sich erneuerte, als Direktor Leiller dem Redner dankte. Der OrtS-gruppe traten an dem Abende zwanzig neue Mit-glieder bei; auch wurde eine stattliche Anzahl von Schnlvereinsgegenständeu abgesetzt. Beides ist Haupt« sächlich den Ausführungen LinharlS zuzuschreiben. Nationale Lieder, vorgetragen von Mitgliedern unseres wackeren Turnvereines, verschönte» den Abend. Windifch-Feistrltz. (Verschöneru » gS-verein.) Obgenannter Verein hielt am Montag den 21. Mär; im großen «arte deS Herrn Josef Jeglitsch seine Haupiversammlung ad. Windisch-Feistritz. (Die Finger ab-gesägt.) Am Donnerstag den 17 März voim!»-tagS geriet der 26 Jahre alte Sägler Johann Baberuak in der Zirkularsäge des Maiihäus Jene in Unterlaßnitz mit der rechten Hand unter die Zähne der «äge, welche im sofort alle Finger der-selben abschnitt. Dem bedauernswerten jungen Mann leistete Herr Doktor Mnrmayer sofort die erste Hitse, worauf er ins Allgemeine Krankenhaus nach Marburg überführt wurde. Seile 6 Deutsche Wacht Nummer 24 Windisch Feist ritz. (Bunter Abend.) Für den Verschönn uiigSverein Äindifch-Feiftlitz war der vergangene Mittwoch ei» Ehrenabend im wal>isten Sinne des Wortes, denn einen wahre» Triumpf erhielte der abgehaltene bunte Abend. Der Besuch könnte nicht besser gewesen sein. Die Darsteller Frau Jeglilsch Fräulein Fasching, Goülob, Lercher, Perschke, Schwarz, die Herren Dworschak, Hosmann, Kaufte. Grätsch jun, Potschiwauscheg. Lchiestl, Schmied, Sernko, Bolleritsch und Watzek erzielte» durch ihre glanzvollen und tadellosen Darbietungen einen stürmische» Beisall »nd wahre Lachsalve». Selbst die Feinschmecker fanden keinen Tadel nnd spendeten ungeteiltes Lob. Äein Wunder lag doch die Leitung in den bewährten Händen der Frau Bratnscha und der Herren Dr. Murmayer, Bratuscha und Watzek, die noch jederzeit mit ihren Leranstal hingen Glück und Ersolg hatten. Allen Mitwirkenden, im besonderen Fruu iiauike sür ihre Unterstützung. Herrn Kauske und Herr» Verwalter Horak für die Besorgung der Geldgeschäfte, Herrn Bischof sür die Blumenspende», Herr» 3,glitsch sür das wohlwollende, uneigennützige Entgegenkommen bei den Proben und am Festabend, sei an dieser Stelle herz-lich Dank gesagt. Pettau. (Großes S ch n l v e r e i n S f c st.) Die hiesigen Ortsgruppen des Deutschen Schul-Vereines veranstalten am 16. April ein großes Fest zu Gunsten des Vereines. Der erste Teil des Festes ist ein künstlerischer Abend im Stadttheater, zu welchem man mehrere anSgezeichnete Kräfte gewonnen hat. Der zweite Teil soll eine Art von Volksfest in den Räumlichkeiten deS Deutschen Heimes sein und hat die bewährte Frauen« und Mädchen-Orts-gruppe die Veranstaltung desselben übernommen. Der Abend soll alle völkischen Kreise vereinigen. Tagesnenigkeiten. Zur Hofrichter-Asfäre. ES wurde ge-meldet, daS der Oberleutnant Hofrichter, den Ver» such gemacht habe, durch Vermittlung deS Profoßen Tuttmann sich ein Bilsenkrautpräparat in die Zelle schmuggeln zu lassen. Nun hat nch der Eigentümer der Apotheke „zum König von Ungarn", t. Bez., Fleiichmaikt Nr. 2, gemeldet und hat angegeben, daß vor etwa drei Wochen bei ihm aus Grund eineS ordnungsmäßig ausgestellten Rezeptes von eine» Zivilperson ein derartiges Medikament bezogen wurde. Der Apotheker konnte nach den ihm vorgewiesenen Photographien deS Tuttmann diesen nicht alS Mauser deS Giftes agnoszieren. Nun hat d'e Polizei auch bei den anderen Apothekern und Drogisten nach-fragen lassen und hat festgestellt, daß solche Medi kamente bezogen wurden, doch ist es gelungen sämtliche Aerzte und Patienten zu ermitteln und festzustellen, das diese Gisikäufe m t der Astäre Hofrichter in keinem Zusammenhange stehen. Hos-richter scheint also nicht in den Besitz deS GifteS gekommen zu fein. Außer der laufenden Unter, suchung wird nun gegen Oberleutnant Hofrichter auch die Untersuchung wegen Verleitung zum Miß brauche der Amtsgewalt geführt werde». — Die garnisonSgerichiliche Untersuchung gegen Hofrichter ist noch lange nicht abgeschlossen. Das Kriegsgericht wird frühestens im Mai zusammentrete» können. Die Uniersuchung in der Angelegenheit des Pro-foßen Salomon Tuttmann führt Majorauditor Barta, der seinerzeit auch an den Erhebungen gegen Hofrichter beteiligt war. Man hat in der Angelegen^ heit des Briesschrnuggels bereits die Schwägerin HofrichterS, Frau Paula GererSdorfer, wie den Lehrling deS Schneiders Tnreczek einvernommen. Unfall bei einer Schtffifchaukel. AuS Judenburg wird unS geschrieben: Auf dem hiesigen Marklplatze ist eine SchisfSschaukel aufgestellt, die regen Zuspruch findet. Am Josefitage verunglückte der bei dem Schaukelbesiher im Dienste stehende Gehilfe Ioh Kermautz beim Einstellen. Er erlitt eine« doppelten Bruch dc« rechten Unterschenkels und eine Quetschung dc« linken Unterschenkels. Der Verunglückte wurde ins Allgemeine Krankenhaus übertragen. In den Niagarafälle» zerschellt. Au» Neuyork wird berichtet: Ein schrecklicher, etwas mysteriöser Vorfall ereignete sich in den Fällen de» Niagara. Arbeiter, die lu der Nähe deS Stromes tätig waren, sahen ein Boot mit zwei Insassen, die sich schlugen. Atö sich das Boot mit großer Schnelligkeit den Katarakten näherte, schrien die Arbeiter, um die Jnsasfer. auf die Gefahr aufmerksam zu mach», der sie entgegengingen Nun legten sich die Insassen kräftig in die Ruder, um wieder aus dem gefähilichen Strudel zu kommen, aber es war bereits zu spät. Einig« Minuten spater war das Boot von einem Felsen beran-gerissen Die Leichen der beiden Insassen kom-ten nicht geboigen werden. Große Hungersnot. Der armenisch gre> goranische Patriarch e» hielt von den Bis Ösen i» den von Armeniern bewohnten Provinzen furchtbare Berichte über die dort überall herrschende Hungers-not. Namenilich im (Gebiet von Seitun ist daS Elend unbeschreiblich: ganze Familie» verfielen hier dem Hungertod. Patriarch Turin appellierte an die Hu-manität der Regierung nnd dcs Parlamentes. Ächanlnihnr. L u t t i, Schwank in vier Akten von Pierre—Weber. Am Donnerstag den 6. d. M. ging dieser französische Schwant in Szene. Das HanS war schlecht besucht. Es ist ein Schwank, der »ach dein Dutzend zu messen ist. Ei» gehaltloses Gebilde, vvll komischer Fälle und Verwicklungen. Das Publikum unterhielt sich köstlich. Die Hauptrollen waren von den Damen Bella» Satder», Hübe! nnd den Herren Berau», Felda und Richter ganz vorzüglich gegeben. Am Lamstag den 19. d. wurde Professor WittenbauerS ..Privatdozent" an unserer Bühne zum erstenmale mit kolossalem Erfolge gegeben. Wir werden diesem ausgezeichneten Werke in der nächsten Nummer eine ausführliche Besprechung widmen. Schrifttum. Photographische Ostertage. Ostern ist vor der Tür! Mit dem Wiedererwachen der Natur »ach langem Winterschlafe wird auch im Menschen wieder der Wunsch lebhaster, sich in der schönen, freien Natur zu ergehen. Der eine tritt seine Osterreise an, der andere eilt, seine Ferialjeit bei Eltern und Angehörigen zu verbringen; jedermann freut sich der schönen Zeit. Nur schade, dah sie zumeist so schnell dahineilt. Wie gut ist da derjenige daran, der einen (.'holographischen Apparat besitzt, um damit die schöne Zeit zu bannen, ihre Episoden Im Bilde festzuhalten zu bleibender Erinnerung, und zwar besser, als dieS da« genaueste Tagebuch ver-möchte. Schon dies sollte sür jeden bestimmend sein sich eine Samera zu eigen zu machen. Aber mit dem Ankaufe eii-er solchen ist noch nicht alles getan. Man muß sehr sorgfältig vorgehen bei der Wahl und da ist e» wohl unerläßlich, sich nur an ein altrenommiertes Facthau> zu wenden, wie ein solches z. B. die Firma R. Lechner (Wtlh Müller), Wien Graben 3» und ll. bietet, wo erstklassige Apparate, alle Utensilien sür Lokal- und Reisebedarf Platten, nach Bedarf in Spezl-l Packung sür größere Reisen, etc. stet» tadellos erhältlich sind. Auskünfte jeglicher fachlicher Art werden von dieser Firma schriftlich und mündlich gerne erteilt. Andreas Hofer und der FreiheitSkampf der Tiroler im Jahre 180U. Unter diesem Titel erschien im Berlage der Verlagsanstalt „Moldavia" in Budirei« zur Erinnerung an die Jahrhundertfeier dieser Helden-taten ein von Oberlehrer Josef Iahn verfaßte» Werk (PreiS 1 K', welche», volkstümlich geschrieben, un» den ganzen Werdegang dieser Tiroler Volkserhebung gegen fremde Macht und Bedrückung vor Augen füdrl. Um dem Leser ein klare« Bild über Land und Leute de» herrlichen Lande» Tirol zu verschaffen, beginnt da» Werk mit der ältesten Geschichte diese» Landes und behandelt dessen Schicksale durch die Jahrhunderte herauf bi» zu dem Zeitpunkte, wo der große «orse seine mächtige Hand über da»selbe auszustrecken suchte. Und nun schildert da» Werk die gesamten kriegerischen Vor» gänge deS Jahre« 1809 im heißumstrittenen Tirol und versteht es dabei, den Heldenmut diese» kernigen deut-schen Bergvolk««, da» gegen den überlegenen Feind um Freiheit und Recht kämpfte, in meisterhafter Weise zu schildern, so daß wir die Kämpfe förmlich miterleben. Die Tätigkeit de» großen Führer» der Tiroler Bauer«-kämpfer, de« unvergeßlichen SandwUte» Andrea« Hafer ist eingehend dargestellt, und auch dessen Hingabe seine» Leben« auf der FestungSbastei zu Mantua für sein Volk Ist ausführlich erörtert. An dem Werk muß j der Deuischösterreicher Gefallen finden. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen oder direkt von der BerlagSanstal» „Moldavia" in Budweis. Eingesendet. Der Hanger naeü ein MM Sonne lockt die Menschen in« Freie, wenn der Himmel auch nur ein bißchen freu°> ich ausficht — und oft bezahl! man die sie»»« Erholung mir einer lang-»ierigen Erkältung Man muß also besonder« vor-sichtig sein und aus solch ernem epaziergang ein paar Fays ächte Sodener Mineral.Pastillen im Munde zergehen lassen. Man wir» dann die au», gezeichnete vorbeugende Wirkung der Sodener gan» schätzen lernen. Fay; achte Sodener Mineral-Pastillen tosten nur Jk. 1.25 die Schachtel und sind in allen einschlägigen Geschäften zu haben. Nachahmungen aber weis« man ganz entschieden zurück. Generalrepräsenlanz für Oesterreich Ungarn! W.Th. Su»»ert. k. u. k. Hofliesera.it. Wien TV/I. Große Ne - gaffe 17. v G Anerkannt vorzü^ieli« Photographische Apparate t eigener und fremder Konstruktion, i Wir empfehlen, vor Ankauf eine» Apparates unseren Ratgeber (534 Selten mit 623 Illustrationen, Preis K 1.80). versaut Ton unserem in Fachkreisen bestens bekannten wissenschaftlichen k. U. k. Hof- Mitarbeiter Alb. v Pilocsiv, der unserem Manofaktar für Dctailgeschifte, Graben 3ü, Toratekt and Photographie, gerne Auskünfte jeglicher fachlicher Art Fabrik photogr. erteilt, zu Rate zu ziehen. photographische« Lechner (Wilta. Müller» Atelier. Wien, draben SO un«l 31. Ausweis über die im städl. Schlachthaus in der Woche vom 14. bis 20. März 1910 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches. Name des Fleischers «utichek Jakob Cöleftin . . . »renla Johann . Janschet Martin Jung«..... Aires . . t . . Kossär Ludwig . Lestoschet Jatob. Payer Samuel . Planinj Franz . Siebeuschegg Joses Sellak gränz . . Stelzer..... Suppan .... Sweirl..... Uinegg Rudols . Bollgr über Franz Gastwirt?. Pnvaie .... M. v«l<>chi,iiva tlmetiUftft ivlnWl in «aitim Slilck-ii 's | e 14) U «5 ;ise. S Keller. 1 Holzlege, Waschküche und Gart-n (I9i Qunlrat Klt(lrr) in der nnmittel-baren Nähe von Cilli ist sofort prei«-würdig zu verfcauf-n. Sehr schönes Landgut im Sanntale, an der Beiehs-straase 3 kra von Cilli entfernt, bestehend ans einem komfortablen ein-stückigen Ucrrenhause mit Veranda, einem grossen Wirtschaftsgebäude, Stellungen, Wagenremiie etc u. sehr ertragsfähiger O-Vunoniie i«t sofort prei*w8rdig 7» verkaufen. Einstöckiges Wohn- haUSj neugebant, mit Gastwirtschaft Branntweio»cha»k, Trafik u. Garten in einem deutschen Orte in unmittel-barer Näh« von Cilli. it preiswördig zu Verkaufen. Daselbst Find auch w-itere drei Wohnhäuser mit ertragsfähiger Oekonomie vermutlich. 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Für die vielen aufrichtigen Beweise herzlicher Anteilnahme anlässlich des Ablebens der Frau Anna Wogg, geb. Perko erlauben wir uns auf diesem Wege für die übe: aus zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse und die vielen schönen Kranzspenden, sowie für die tröstenden Beileidsbezeugungen allen und jedem Teilnehmenden von nah und fern unseren aufrichtigsten und tiefstgefühlten Dank auszusprechen. Cilli, am 22. März 1910. Süssheu 100 Waggon, K 7*50 pro 100 kg. Frachtfrei ab Bahnstation Cilli, verkauft Karl Czerny, Villach. 16354 Es wird ein gnteingefühi-tes Spezerei- oder Gemischtwarengeschäst in Mittel- oder Untersteiermark zn pachten gesucht. Gefällige Antrage unter „K. S. 126« postlagernd Peltiu. isshT feinster Qualität, gepresst in Ballen verkauft zum Tagespreise das Gut Freienborg. 16355 Warnung. Gebe sämtlichen Geschäften von Cilli nnd Umgebung zur Beachtung, da# meinen Kindern ohne meiner Bestellung mit Stampiglie versehen, nichts verabfolgt werden darf, da ich keinerlei Zahlungen übernehme. 1. Schadeil, Besitzer, Gaberje. Zu verkaufen ein Zinshaus mit fünf Wohnungen und I Haus mit zirka I Joch Grund. Anzufragen J. Schaden, (Jaberje77, Cilli 16358 Der 3 MMMgl L>l-nPro ^9 on££htJ fes£i Geschäftszahl E. 2483/9/14. Versteigerungs-Edikt. Zufolge Beschlusse« vom 25. Februar 1910, Geschäftszahl E. 2483/9/14 gelangen am 11. April 1910 eventuell am nächstfolgenden Tage mit dem Beginne 8 Uhr früh Viktringhofgassc Nr. 22 in Mai bürg zur öffentlichen Versteigerung: Das gesammte Wareilager bestehend aus >ähma«chineii, Schreibmaschinen, Grammophone», Fahrräder-und anderen verschiedenen Bestandteilen, Werkzeugen, Gasometer, Wohuimga-nnd Geschttfts-Ehirichtuugen etc. etc. Die Gegenstände können am 11. Aptil 1910 in der Zeit zwischen 8 bis Y*9 Uhr früh in obigem Hause besichtigt werden. K. k. Bezirksgericht Marburg, Abteilung IX, am 15. März 1910. 16352 Zur Errichtung eines Fabrihsbetriebes in der Nähe eines Bahnhofes in Südsteiermark oder Kram werden g>eignete grössere Räume auf mehreie Jahre zu mieten kcniicIiI. Anschluss an Dampfkraft oder elektrische Uebertragnrig erwünscht. Gefällige Offerten erbeten unter „W L. 6109" an Rudolf Mo sse, Wien, I. Bezirk. Danksagung. Die tieftrauernden Hinterbliebenen fühlen sich verpflichtet, für die bewiesene herzliche Teilnahme anlaßlich des Ablebens unseres liebevollen Gatten und Vaters des Herrn Albert Fröhlich für die zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse, für die schönen Kranzspenden, für d>e vielen Beileidschreiben, weitsrs dem Militär-Veteranen-Vereine von Cilli, dem Deutschen Gewetbebund, der Kollektiv-Genossenschaft, dem Deutschvölkischen Arbeiterverbande, sowie allen Freunden und Bekannten, insbesondere aber auch noch dem Militär-Veteranen-Vereine für die der Familie gewährten Unterstützungen, tiefgefühlten innigsten Dank auszusprechen. ciiii, am 21. März 1910. Familie Fröhlich. eine Wohnung mit 2 auch 3 Zimmer und allem Zubehör, womöglich südliche Lage, bochparterre, eventuell auch I. Stock. Zuschriften bis längstens 29. 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Anzufragen beim H#a*erailmini-atrator der Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli. ftflr hie 64rJftl.-iturc ojwntrooilH • Guido Schid!'. Dru^-r. Perlener, Herausgeber: VeteinSbuchdruckerei „Geleja" iu Cilli.