MnbacherHeituna. ^s/ R«V Dinstag am «4. Juli »8KK ,r'i «»,.,,,,'l, rig, ,„.". Kr,„,!.,„» ,,»d '/'"" .,»5'ss l. « '^'^, "^ ,,/,/i,!, ,, z«,„ ,,,,,„ > ,, i„i , «,.,,, 5» Ir, s»' 2 «,>! »„» ,0 li, i« , W,U >,,,,,,sch»,!'N, !»!!«/ >j!,,,<<„U.u»g , ,«,> ^ I «r«.im,-!»,n«I" >,««, ,„ !r, i.,r .!,,. !.d.«,,,»,,,. «insch,,»..,,,, ki,,<» .,, r,chn.,,. Ällülicher Theil. Se k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchstuutcrzeichnetem Diplome den k. k. Hauptmaun nissc nach Paris znr Ausstellung sendeten, zählen zn ihren besten Kunden dic Prinzessin Mathilde, die schon bei 100.000 Fr. für den Ankauf österreichischer In' dustricgegcnständc verausgabt hat. — Dcr k. englische Militärbevollnlächligtc, Gc° neral Crawford, wird die Rückreise nach London in dcr ersten Hälfte des Monats August antreten. Des« sen Familie verbleibt bis zum Herbste in Pcnzing. — Der k. rnssische Gesandte Fürst von Gor» tschakoff hat gestern mit dem Abcndzuge der Nordbahn die Neisc nach Stuttgart angetreten. Während seiner kurzen Abwesenheit fuhrt Hr. Staatsrath v. Fonton die GesanvtschlMgeschäfte. — Der Regelung dcr Kirchenangclegcnheitcn dcr Evangelischen in Ungarn, welche in Folge dcr kürz» lich beendeten Berathungen darüber chesteus erfolgen wird, wird eine Reorganisation dcr evangelischen Schulen folgen, worin schon seit ein Paar Jahren manches Nühmcnswcrthc geschehen. Die bcrcits bc» stehenden Ober« und Unterrralschulen wcrdcn zahl' reich besucht nnd berechtigen zn den erfreulichsten Er« Wartungen für die Zukunft. — Dcr östcrr. Ncichöforstvcrcin hat das Pro> gramm für scinc am 6. Oktober hier stattfindende Versammlung ausgegeben. Die znr Verhandlung kom< mcndcn Gegenstände sind: Ein Antrag an die Ne« gicrung zur einfachen Sicherung dcr Waldgrcuzen; ein Antrag anf Regclnng dcr Bestimmung bei Anla» gc von Waldstraßcn; cin Antrag wegen Veranlassung cincr öffentlichen Ausstellung von Forstprodukten in Wien; Besprechungen über das Forstgesep,' das Forst« scroitlltllcN'Al'löfimgsgeseh; das Iagdanöübungsgcseh. — Die Tracirungskostcn dcr Groü'Kanischa. Marburgcr Eisenbahn, welche zur Zeit bei Vorzeigung dcr Aktien von der Gesellschaft rcstitnirt wer» den, sind bcrcits gedeckt; bis Mitte d. M. wurden von Graz 1A00 fi., von Marburg 4000 ft., vm, Peitan 2100 ft., von Kanischa ül'cr 8000 st. gc> zeichnet. Die Subskription ist noch nicht geschlossen» 3ur Belehrung und Beruhigung.*) ueswe^'ci,^.^"^'^'"p'd""ie bei uns noch kei-uugcn^n ,u ^''"ug klangt hat. die Anlaß zn Vcrlcuif d"'^ ?^"^tunge,l gcbcn könnte, und dcr deren One '^'^ b's joßt sowohl bicr als an an» stehen, ae,wmn7 ^'"'"^ kliiuatischc Verl'ältnisse bc< "chtiat daL "'^'"' "'"'"hr zu der Hoffnung be-"l'genonm u l ^""'lität im Allgen.einen bedentcnd uns a,s ^ ' "Ud die Senchc daher anch bei ssc ..> ! ^"nzen beschränkt bleiben werde, dic anderswo -^ z. V. in Venedig -^ ebenfalls nil nlicr,chritten, s,> scheint cs uns doch zweckmäßig, >ge iei:er Verhaltnugsregeln zur Kenntniß nnserer ^ ^ bringen, die sich unter allen Umständen als ei p"nendsten erwiesen haben. Wir entnehmen sie d,e /" Deutschland sehr verbreiteten kleinen Schrift, Mcdi" berühmte Arzt uud akademische Lehrer, Ober-^'zmalralh Dr. Pfcufcr in München, hat evschei-dc', , , "' und dcren praktischer Werth sich schon in ' fitesten Kreisen bewährt hat. Nem> " ^"' wichtigsten Thatsachen ist die, sagt Dr. Manch, "^ d" eigentlichen Cholera eine Diarrhöe, hinae freilich nnr wenige Stunden, andere Male rbc ?"' Uiehrere Tage lang voransgcht. Die zweite, ^.__^ wichtige. daß diese Diarrhöe in fast allen ^ 'l'" dcr „Tricstcr Ztg." vällcu wo sie gleich vom Anfange an zweckmäßig l.cl'andclt wird, geheilt, t>. h. gehindert werden kann, in die eigentliche Cholera überzugehen. Nährend der 5rrr!eliast dcr Cbolera besteht also die erste Ausgabe darin keine Diarrhöe zu bekomme»; die zweitt, Alles 'N thun, nn, uon dieser Diarrhöe rasch gchcllt zu werden. , < »n- Nie Diarrhöe kann aber durch emc zweckmäßige Lebensweise verhütet werden; eine Lebensweise, welche .'ow b aö körperliche als geistige Ncg'me u.nsaßt. ^a g'Ätigstc ist hiebei die tägliche Nabrung. Man t, n ün ll emeinen anuebmen i Jede Dml, be. wel. /si ei Mensch zll gewöl'nlichcn Zeiten volttom-^ ^o, b.'si"de , ist anch zur Zcit der Cholera """^ 'üi Ä a lu bei jcioch den größten Nach. lmwt ^r ge A.les gnt, weil er etwas Magen- " "/ ...^ Diarrhöe, dic er nach gcw>,sen Spei-drucken, etwas ^lauy ^^ ^, ien cricket mchm An, lag o ^ ^ ^.„,^,,,^, C^ol!ra 7 r Wichts Zustände, ^d ^en wcht m oiesc über. Es liegt daher den nmstcn Menschen dar-a im Eiuzelnen dic Lebensweise zu crsahrcn, bei „cl'cher dic wenigsten Erkrankungen vorkommen; zn diesem Vchufc will ich die verschiedenen, bei miö gebräuchlichen Nahrungsmittel durchaM». Dic Suppe, dieser unerläßliche Bestandtheil der dcutsä'en Küche, ist mit alleu gcbranchllchcn Ingre-oicn;en cin schr gesnndcs Nahrungsmittel. Wahrend ocr Cholera soll man von ihr cmcn ausgedehnten Gebrauch machen. Solche, welche entweder sehr späl zum Abendessen kommen, oder zu gewöhnlichen Zeiten oas Abendessen nicht vollkommen gut vertragen. Lcutc mit schwachem, d. !). leicht in Unordnung zn bringen-den Magen, thun schr wohl, während dcr Herrschaft der Cholera statt jedes andern Abendbrots, Mehl» oder Fleischsnvpc mi! Reis, Graupen, Gerste, Vrot ?c. be» reitet zu genießen. Das Fleisch sollte schon in gewöhnlichen Zeiten, es muß während dcr Cholera dcr hauptsächlichste Theil dcr Nahrung sein. Ganz unbedenkliche Fleisch-arten sind: Ochsen-. Kalb-. Hammel-FIcisch (von wcl« chcm das Fett ;u entfernen ist), jnngc Tanbcn, Hüi> ner, Feldhühner, Reh, Hirsch, Hasen und überhaupt fast alles Wildprct. Das Fleisch von zahmen nnd wilden Schweinen ist für dic meisten Menschen leicht vcrdanlich, doch das Fett derselben schädlich. Magc> rcr Schinkrn kann von denjenigen, dic ihn gnt vcr< daucn, genossen werden, doch macht cr manchen Menschen Diarrl'öe; für diese ist cr zur Zcit der Cholera gefährlich. Würstc sind wegen ihres Fett< auch manchmal Knoblanchgchaltcs bedenklich. Gänsc uud Enten sind schwerverdaulich; Zungen. Milchdrüsen pftcgen leicht, Nieren uud ^'eber schwerer verdaut zu wcrdcn. Eicr, bcsondcrs dic Dottcr, sind nahrhaft und leicht verdaulich. Alle Flußfische, mit Ausnahme des Aals. sind zu gestatten; viclc Seefische, namentlich dcr i!achs bedenklich; ebenso krebse. Dic verschiede, ucn Mehlspeisen, wcnn sic mit wenig Fett zubereitet sind. wozn sich dic Hausfrauen leicht entschließen wcrdcn. kaun man ohnc Gefahr gcnicßcn. Das fciucrc Vackwcrk, dic eigentliche Konditorware, sollte VST Die Ingenicure stud bereits mit der Lokalisirnng be> schäftigt. Wien, 20. Inli. Sonntag dcn 22. Juli,! Früh 9 Mr, werden Se. Majestät der Kaiser mit Ilncr Mnjcstät dcr Kaiscrii^ imo dcn durchlauchtigsten Herrschaften dcm. aus Anlaß dcr dogmatischen Entscheidung über die uubefteckte Empfängniß Maria in der St. Stephans »Mctropolitankirchc stattfindenden Hoebamtc. dann inn 4 Uhr Nachmittags ebendaselbst der fcicrichen Vesper und hirranf der Prozession znr Maricnsälilc am Hofe beiwohnen. Die Damen fin> den sich an diesem Tage bei St. Stephan ein nnd rrschlinen beide Male im reichen Kleide mit Manleail und Palatinen. — Se. Majestät der Kaiser und die Kaiserin fahren zum Hochamt am Sonntag Früh um 9 Uhr in einem sechsspännigen Gallawagcn. die übrigen Erzherzoge ziueispännig, jeder für sich. es ist also keine so feierliche Anffahrt wie am Frohn> leichnamstagc. Dasselbe ist Nachmittags 4 Uhr. Das Militär macht bei diesen beiden Auffahrten zu St. Stephan keine Spalier, wohl aber dort, wo dcr Zug dcr 'Prozession gehen wird, nämlich: von St. Stephan, über dcn Stock im Eisen und Graben, Vognergassc zur Marienstatnc am Hof, von dort! über dcn Iudcnplah, Wipplingcrstraße, hohen Marlt! retour nach St. Stephan. Mit dem Zuge gehen Se. Majestät der Kaiser und die Kaiserin, und .sämmtliche hier anwesende Erzherzoge und Erzherzoginnen. — Ihre ?. k. Hoheiten, dcr Herr Erzherzog Franz Karl und Frau Erzherzogin 'Sopbic werden im Laufe der künftigen Woche Höchstihrc Nrisc nach Ischl antreten. — - Die k. k. Kriegsmarine besteht derzeit aus folgenden Abtheilnngcn: dcm Marincobcrkommando zu Trieft, der Admiralität und dcm Offizierkorps, dem Matrosenkorps, dem Marine'Schiffsbankorps, der Marineartillerie, der technischen Artillerie, der Zcugsvenvaltung, dcm Marine < Infanterieregiment; ferner dem ärztlichen Personale, dcn Marine «Bau-ä'mtcrn, dcm Marine« Auditorial, dem Marine» Clc« rus, sodann dcm See-Dampfmaschinenkorps und dcn Marine»Vcrwaltungsämlcrn. — Vehnfs Herstellung der Eiscnbahustations» bauten in Tcmcsvar ist eine Lieferung von Van« Materialien ausgeschrieben worden. — Die Arbeiten dcr diesigen Künstler an dcm Missale, welches im Auftrage Sr. Majestät des Kai. scrs angefertigt wird nnd für Se. Hoheit dcu Papst bestimmt ist, habcn kürzich begonnen. Die vorzüg« stcn Kräfte der Residenz werden dazu verwendet und wird das Höchste geleistet, was auf diesem Gebiete jc vorgekommen. Dcr Direktor der hiesigen k. k. Akademie, Hr. Rubcu, bcthciligt sich selbst an den Arbeiten. >— Das mit cincr englisch - französischen Gesell« schaft eingeleitete Ucbereinkommcn wegen Uebernahme der italienischen Staatsciscnbahncn ist noch nicht zu Stande gekommen. Hr. Varon Anselm v. Nothschild ist znr weiteren Verathnng mit seinen Geschäftsfreun« dcn nach Paris abgereist. — Eine Nückschau auf die Cholcravorkomm» uissc im Verlaufe dcr letzten Wochen gewährt die Vernhignng, daß die Krankheit anch in dcr Vorstadt Wiedcn, die dießmal am meisten heimgesucht er» schien, bereits erfreuliche Rückschritte macht. In der inneren Stadt, den andern Vorstädten und selbst auf dcm stachen Lande, sind meistens nur vereinzelte Er» krankungcn vorgekommen, die in dcn dcr Donau nahe gelegenen Gründen ebenfalls bereits wieder ver» schwinden. — Die „Lombardo Vcncta", eine in Mailand in Bildung begriffene Aktiengesellschaft, beabsichtigt, mit einem Kapital von einer halben Million Lire Gasbeleuchtung und Kohlcnschürfung in der Lombar» die um ein Drittel billiger, als dieß bis jetzt dcr Fall ist, herzustellen. Wien, 2l. Inli. Die Vlättcr melden, daß das Gesetz über die zukünftige Lanbcsvcrtrctung Ocstcr. reichs in Ausarbeitung sich befinde. Es dürfte daher nicht uninteressant sein, einen Auszug aus jenen Grundsätzen zu geben, welche für den Entwurf des künfti« gen Gesetzes vorgczcichnct sind. Die allgcmcincn Landcsvlrsammlungcn können nur von Sr. Majestät dcm Kaiser einberufen werden. Mitglieder dcr Lan» dcsversammlungcn verbleiben im Allgemeinen die bei den frühcreu Ständen berufen gewesenen Mitglieder. Vcsondcrc Anordnungen werden über das Tragen dcr bewilligten Uniformen dieser Mitglieder, so wie dcr von Sr. Majestät dcm Kaiser neu zn schaffenden Landcswürdcuträgcr crftießcn. Vci dcr Zusammcnscz« znng der nrbeu der Landcsvcrsammluug sclbststandig bestehenden Lmidcsausschüsse wird dcr Grundsatz fcst> gehalten, daß in dieselben aus dcn Mitgliedern der allgemeinen Laudesversammlung kirchliche Würdenträ' gcr, der dcm Erbadel angchörigc große Grnndbcsip landtaasbercchtigtcr Städte und Märkte, Univcrsitäts-korporationcn, Landgemeinden und dcr große Grund» best!) im angemessenen Verhältnisse aufgenommen werden. Die Landesausschüssc beschäftigen sich mit Den Fragen dcr Urproduktion, dcr Industrie, des Ver< ^ lchrs, Nealkredits, Realbesitzes, Sanitätswcsens, der Armcnversorgnng. dcr Landesanstaltcn, Stiftungen, dem Volksschulwesen, Vorspann» und Straßcnwescn u. s. w. Im Bereiche jeder politischen Landeöbehö'r-de wiro ein großer Anöschnß eingesetzt, welcher aus den Mitgliedern dcs engeren Ansschuffcs nnd ans mehreren anderen Ausschnßmitglieocrn besteht uud dessen Versammluugcu dcr Landcschcf cröffnct. Dcr Wirkungskreis dcs großeu Allsschusscs in Landesan» grlegenhcitcn besteht in Abgabe von Gntachten und Vorschlägen über jene Gegenstände, worüber cr von dcr Regierung zu Nathc gezogen oder zur Mitwirkn ug aufgefordert wird. Der engere Ausschuß wird dcr politischen Landesbehördc bleibend znr Seite stehen. Er besteht, außer dcm Landeschef als Präsidenten, aus höchstens acht Mitgliedern, die für eine gewisse Iah« resrcihc bestimmt werden. Dcr engere Ansschuß ist ermächtigt, Vorschläge in Landesangclegcnhcitcn an die Negicrung zu machen. Die Verwaltung dcö Lau« des» Domestikalwesens ucbst andern Vcrwaltnngsan» gelcgenheiten übernimmt der engere Alisschuß. Er erhält Vcamtenpcrsonalc in entsprechender Zahl zu« getheilt. — Die vor einiger Zeit mitgetheilte Vereinba« rung, wonach preußische und österreichische Konsuln die Angehörigen der übrigen deutschen Vundcsstactten, auch derjenigen, mit welchen hierüber nicht besondere Verträge bestehen, vertreten sollen, ist jetzt auch von Seiten dcr sämmtlichen deutschen Regierungen akzcp' tirt wordcn. — Wiener Vlättcrn zu Folge, ist das ncuc Handelsrecht von Sr. Majestät bereits sanktionirt und wird zur Publikation vorbereitet. Wien, 22. Inli. Die Angabc der „Kölner Ztg.". welche auch in Wiener Vlättcr überging, daß Ihre Majestäten in Kürze nach Venedig reisen wnr« den, wo man bereits Vorbereitungen zum feierlichen Empfange trifft, ist rein aus dcr Lnft gegriffen. — Se. kaiserliche Hoheit dcr Herr Erzherzog Karl Fcr» diuand und Gcmalin sind heute Abrnd aus Galizicn hier angekommen. — Anfangs Juli schreibt man, daß seit der Vc< setznng dcr untern Donau durch die Türken dem Schiffsverkehr ncne Hindernisse erwachsen sind. Die bei Tultscha passirendcn Schiffe werden von Seite dcr türkischen Kommandanten einer Untersuchung un« tcrzogen, die Vorbeifahrt darf nur znr Tagszeit statt» finden; zur Nachtszcit eintreffende Schiffe muffen un» tcrhalb Tullscha landen. — In Pesth starben am 15. d. M. die Ehe» lcutc Karl und Klara Müller, Vcidc im 64. Iahrr. Ersterer Abends um 9 Uhr. seine Gattin um N Uhr, plötzlich. Wicn, 22. Juli. Das Glockengeläute vom St. Stcphansthurme verkündete gestern Nachmittag 4 Uhr, daß die Andachten znr Feier dcs Glaubens dcr unbefleckten Empfängniß Maria begonnen haben. Die Kirche war glänzend beleuchtet und prangtc in ihrem vollen Schmnckc. Die Maricnaltäre waren mit frischen Vlumeu reich verziert. Nach der ersten Vesper dcs Festes hielt dcr Herr Erzbischof cine cr« leuchtende Predigt über dcn Glaubenssatz, «daß die Gottesmutter im ersten Augenblicke ihrer Empfängniß durch die Allmacht Gottes unbefleckt von jeder Mackcl zu allen Zeiten, sie muß besonders zur Zeit der Cho« lera nur in sehr kleinen Gaben genommen, fette Kuchen, besonders mit Obst bereitet, sollten ganz vermieden werden. Das Gemüse macht bci uns einen großen Theil dcr Mahlzeit ans; die Aerzte halten zn keiner Zcit etwas daranf; sie wissen, daß die Gemüse nur sehr wenig Nahrungöstoff enthalten, daß man neben dem Vischen darin enthaltenen nahrhaften Pftauzcneiweiß eine unverhältnißmäßige Menge unverdaulicher Pflanzenfasern und nicht nährenden Wassers und Salze genießt , nnd billigen den Instinkt dcr Kinder, von dcncn dic meisten znm Gemüsersscn gezwnngen werden. Die meisten siud blähend nnd wirken leicht abführend. Wer also nicht durch seine Lage dazu gczwun> gen ist. wird gut thun. zur Zeit dcr Cholera nnr wenige Gemüse zn essen. Leicht verdaulich sind Schwarzwurzeln, zu Brei verkochte weiße Rüben; uahrbast und unschädlich sind Erbsen, Linsen nnd wciße Vohnen, wenn ihre Hülsen entfernt sind, denn diese sind ganz unverdaulich; bedenklich sind grüne Vohnen, gefährlich Sanerkraut. Gelbe Nübeu werden ebenfalls nicht zum Vcsteu verdaut. Spinat, Kohl sind nicht gerade gefährlich, aber doch nicht zn empfehlen. Knoblauch und Zwiebel sind schwer verdaulich. Dcr Gartensalat, Lattig, die Endivien sind ebenfalls nicht ersprießlich. Von der Kartoffel gilt Alles, was von dem Gemüse im Allgemeinen gesagt ist. Sie enthält außerordentlich wenig Nahrnngostoff, und unl sich damit zu sättigen, muß man dcn Ma> gcn mit cincr übermäßigen Mcngc dcrselbcn belasten. Sie sollte nur eine Zugabc zu besserer Nahrung sein, sie ist leider für Millionen Menschen die fast ausschließliche Nahrnug; sie ernährt die Armen, die^ auf sie allein angewiesen sind. nicht auf normale Wei,e, sie rettet sie nur vom Hungertod; zwar uicht die Kartoffel selbst, wohl aber die Entbehrung des Flei^ sches ist für die ärmere Klasse einc häufige Ursache krankhafter Zustände. Zur Zcit der Cholera ist allzu reichlicher Kartoffclgcnuß höchst verderblich; als Salat und nut vielem Fette als Karloffelschnitzc sind sie zu vermeiden; gesottene Kartoffel in geringer Menge und Kartoffelbrei sind die zweckmäßigste Form. Reis. Grütze, Gerste, grüne Kerne, Hirse und dic davon bereiteten Gerichte sind sehr zu cmpfchlcn. Vrot muß qnt gebacken und weuigstens cincn Tag alt sein. Senf, Mcerrettig, sind passende Zugemüse, mäßige Zuthat von Pfeffer erhöht dic Verdaulichkeit dcr Speisen. Vom Fett darf während der Cholera nur ein sparsamer Ocbrauch gemacht werden. Vnttcr ist nicht geradezu schädlich, doch cben so wie dcr Käse nur mästig zu genießen. Milch ist ein sehr nützliches, für dic meisten Menschen leicht verdauliches Nahrungsmittel, Sauer-- nnd Vuttcrmilch sind zn meiden. Kaffch, Eichclkaffch, Thee, Chocoladc sind zweckmäßig. Von dcr Nahrhaftigkeit dcs Obstes gilt dasselbe, was vom Gemüse; sie ist sehr gering, dagegen fülirt das meiste ab und biedurch wahrend dcr Cholerazcit schädlich. Unreifes Obst aller Art ist hier cinem Gifte glcich zu achten, die Polizci muß desicn Ver. kauf verhindern. Gurken, Melonen, Pflanmcn, Zwetschken sind die gefährlichsten Obstarten und werden am besten ganz vermieden; ebenfalls, wenn mich im mindern Grade, bcdcnklich sind: Pfirsiche, Apri- kosen, Feigen, Acpfel, Nüsse. Reife Virncn nnd Trauben können in geringer Menge ohnc Gefahr genossen werden. Ebenso Erdbeeren. Himbeeren, Hei« delbecrcn verstopfen nnd sind ganz uuschädlich. Von den Getränken ist das Nasser an verschiede« neu Orten verschieden; da, wo es verhältnißmäßig viele Salze enthält, führt es ab und cs ist dort nicht räth« lich. viel davon zu trinken; da, wo das Wasser fast rein, wie das dcstillirtc ist, mögen daran Gewöhnte es ohnc Sorge, jedoch nicht in allzu großer Quantität . trinken. Vier, wenn cs malzrcich, gnt gegohren nnd nicht sauer ist, ist nnschädlich; dagegen schlechtes, ab» gefallenes, säuerliches Vier sehr gefährlich, sein Ans» schank sollte von der Polizei verhindert werden. Branntwein ist, in großer Menge gcwohnheitsgemäß getrun» ken, höchst verderblich. (5s gibt für die Cholera keine sichrere Beute, als die Schnapssäufcr; dagegen kann ein kleines Glas einfachen oder mit bittcM und aromatischen Stoffen. z.B. Absinth, Kalmus, verbundn ncn Branntweins, ohnc allen Schaden, und wenn man sich einer Erkältung ausgesetzt hat. selbst mit Nnncu genommen werden. Punsch ist nicht.zu empfehlen, eher Grog. Das beste und daher rälhlichstc Getränk während dcr Cholera ist nnd bleibt, ein guter Wein. Für dicjcnigen, welche leichten Stuhl habcn, ist rother, für dic Wohl» habenden besonders Bordeaux, für solche, welche eher znr Verstopfung geneigt sind, wcißer Wein räthlich, sowohl pur, als an Orten, wo das Wasser nicht gut ist. mit diesem vermischt. Champagner ist bedenklich, zwar nicht ein Paar Gläser, abcr viclc, wic man ihn zn trinken pficgt. Von den Nahrnngsmittcln und dcn Getränken 7»H dcr Erl'slindc bewahrt worden ist", sodann folgten die Laurctanischc ^itanci und dcr Scgcn. Das Gotteshaus war mit Andächtigen aus alleu Ständen über> füllt. Nach beendetem Gottesdienste brachte ein halb« ständiges Geläntc aller Glocken von dem «Ave Ma. na" die Kimde. — Die hiesige k. k. Zcutral-Equitations «Anstalt erfreut sich in dcr militärischen Welt großer Merken» nung. welche sich crncnert dadnrch bewiesen hat. daß über Ansuchen fremder Regierungen mehrere Offiziere fremder Staaten an dem zweijährigen Lchrkursc des Institutes Theil nehmen. — Für das kommende Studienjahr werden so. wohl für den l'öheren als auch für den niederen Lehr. kurs Zöglinge, und zwar für Aerarial.Freiplähe und Zahlpläpc aufgenommen. Der höhere Lehrkurs dauert 6, der niedere 3 Jahre. — Das hohe Handelsministerium hat den Bc° richt über die Begründung dcr Handwrrkerschulc in Vrüun den sämmtlichen Handelskammern in der Vor» aussetzung mitgetheilt, daß die Kammern darin An° Haltepunkte znr Errichtung ähnlicher Schulen in ihren Vezirken finden werden. — In Trieft sind vom 19. Juli Abends um 8 Uhr bis zum 20. Abends um 8 Uhr. in dcr Stadt 43, im Gebiete 20, im Spitalc 23, zusammen 68 Personen an dcr Cholera erkrankt, 25 genesen und 13 gestorben. — In Vehandlung 393. — An der Vrcchruhr sind erkrankt genesen gestorben i" Venedig am 19. 6 0 3 " Verona „18. 29 7 - 18 « Padna „18. 6 — ^- Fiume. Nach einer aus Fiume eingelangten telegraphischen Depesche sind dort und der Umgebung "" 18. p. M. an der Vrcchruhr nnr 3 Personen cr> ""t und 1 gestorben. Die Krankheit dürfte sonach "d ^ erlöschen. Montenegro. ,, "" drr montenegrinischen Grenze, IN. Inli, ^ ber »Agramcr Zeitung" geschrieben: Die Nach- Uchtcn cms Albanien lauten eben nicht sehr günstig Wr die Stellung dieser Provinz zur Pforte. Die Bc- vlktrung. soll sich nämlich entschieden weigern, dcr eglerullg, die verlangten Truppenkontingente zn stel» e>i und Steuern zu zahlen, so lange sich Monttne« gro l>i der gegenwärtigen Ausnahmestellung befindet, me Petition in dieser Beziehung zirkulirt bereits un> //' ^." Einwohnern, die sicher bestimmt über die. l'N".' . "ökoplie und vielen anderen Gemeinden M banlcns wüthet die Cholera. Schad ^"l"ri ^^ ^ Dri'na.Flnß bcdentcndcn cr»tp? ^" ^^"" zugefügt. Die Wein. und Ocl> ^I^ lehr schlecht aus ufallen. Dcr ncue Pascha Aga, dcr Gouverneur von Al> banicn, hat all' die guten und schlechten Eigcnschaf. tcn eines altcil Ianitscharcn. Deutschland. Frankfurt. 17. Juli. Die in Köln unter» drückte «Deutsche Polkshallc" wird untrr anderem Na. men hier fortgesetzt werden. Dr. Eikcrling, der seit« hcrige Redakteur, befindet sich mit einem Theile des Ncdaltionspcrsonals in unserer Stadt, nnd es sind bereits die nöthigen Untcrhandlnngrn wcgcn cincs Verlegers eingeleitet. Die Tendenz dcö Blattes wird in kirchlichen Angelegenheiten dicsclbe bleiben, während cs in dcr Politik in gemäßigterer Haltung auslrc> ten soU. Stuttgart, 16. Juli. Kraft königlichen Dc« krcts vom 11. d. M., welches heute verkündigt wird, ist das Verbot der Ausfuhr von Pferden über die ZoUvereinsgrcnze auf weitere sechs Monate auö« gedehnt. Italien. — Im Gebiete von Ncggio haben sich Van« den gebildet, welche in dem Herzogthum Parma ein» dringen zn wollen scheinen. 70 mit Dolchen bewaffnete Individmn sollen bei eincr Zusammenkunft in einem unterirdischen Gauge entdeckt worden sein. So meldet die «Bilancia". Schweiz. Bern, 14. Juli. In den nächsten Tagen wird der Bericht des Bundcsrathcs übcr die Wer. bungcn im Nationalrache zur Behandlung kommen. Gestützt auf die amtlichen Berichte der Regierungen, theilt er alle in den Kantonen vorgckommcncn Er-schcinungeu mit und spricht sich sehr einläßlich übcr die Wcrbungs- und Kapitulatiousfragc aus. Täglich werdcu iu deu hiesigen Blättern Briefe von schweizerischen Angeworbenen aus Dover veröffentlicht, dic sich nicht nur übcr die nicht gehaltenen Versprechungen, sondern ganz besonders darüber beklagen, daß die Legion kaum zur Hälfte aus Schweizern bestehe; die meisten Angeworbenen seien Deutsche, Polen und Ungarn. — Der Staatsvertrag mit Nordamerika ist vom Nationalrathc in seinen wesentlichsten Punkten angenommen worden. Der Präsident der vereinig« ten Staaten hat erklärt, daß er sich für die Gleich» stellung der Schweizer in allen Staaten verwenden werde; bis jetzt ist dieß nnr in 19 Staaten der Fall. Der Vuudcsrath ist beauftragt worden, dahin zu wirkeu, daß die nordamerikanischen Konsuln nicht so hohe Sportcln ansetzen dürfen; sie verlangen für jede Unterschrift 10 Fr. Hpanien. Madrid, 13. Juli. Die Königin präsidirtc acstcrn vor ihrer Abreise nach dem Eslurial dem Ministcrrath. Wie es scheint, hat Ihre Majestät die Neise beschleunigt, um nicht bei der Feier des Jahres» tages dcr Inli'Revolution in Madrid gegenwärtig zu sein. Die nculiche Niederlage dcr Bande der Brüder Hieros in dcr Provinz von Burgos hat nicht vcrhin» dcrn können, daß die heute hier erwartcte Vricfpost aus Frankreich von eben dieser Bande angehalten wurde. Die Bande begnügte sich dicßmal. die Dcpc» schen dcr Ncgieruug, die frcmdcu Journale und die an die Einwohner von Logrono und Burgos adrcfsir« tcn Bricse zn verbrennen. Die Briefe für andere Provinzen blieben verschont. Die Operation dauerte nicht wcuigcr als 3 Stunden. Neueste Post. ' N < cn, 22. Inli. Dic «Oesterr. Korrcsz.« schreibt i Eine Korrespondenz der «Kölnischen Zeitung" berichtet — übereinstimmend mit Artikeln alls ähnli» , chcr Quelle in andcrcn deutschen Blättern — von ei« ner bevorstehenden Urlaubsreife des k. k. Gesandten am französischen Hofe. von wahrscheinlich längerer Entfernung dieses Diplomaten von seinem Posten, wornach auch der k. französische Gesandte zn Wicn einen Urlaub antreten werde. Natürlich schließt dcr Correspondent dcr „Kölnischen Zeitung" alls dcn von ihm berichteten Umstanden auf eine in den freund« schaftlichen Beziehungen zwischen drn beiden Kaiscrhö« ftn cingctrclcncn Aenderung. Diese Schlußfolgerung fallt von selbst, da wir in der 3age sind die ganze Erzählung der „Kölnischen Zcilnng" uud ihrcr Gcnofscn, mit Einschluß dcs Ausgangspunktes in dcr bchaliptctcn Urlaubsccisc dcö Hcrrn Frcihcrru vou Hübncr, für durchaus uubegrün. dct zu erklären. Telegraphische Depeschen. " Paris, 21. Juli. Der „Monitcnr" bringt eine Depesche bcs Generals Pclissicr v. 19. d. Mts., dic abermals nichts Ncucs meldet; die Cholera habe aufgehört. Eincr Privatdcpcsche aus Barccllona v. 20. d. zu Folge, herrschte dort 3iuhc. ! ' Marseille, 21. Inli. Dic Einschiffungen uchmcn ihrcn Fortgang; in den bcidcn lcytrn Tagsn l smd 1700 Tonnen mit Wurfgeschossen hicr angelangt. Getreide ist im Sinken begriffen. " Petersburg, 10. Juli. Eiu Ettrablatt dcö heutigen „Invaliden" bringt die telegraphische Mel< dung dcS Fürstcn v. Gorischakoff vom 12. o.. welche den Tod dcö Admirals Nachimoff anzeigt; Pansiloff vertritt denselben iittcrimistisch. Ms Gesetz, daß die ungesunde-slindesten ,. i, , ^ genommen, unschädlich, dic gc-den Speise .^ "'"'"^ schädlich sein können. Bon dcrn m>ch ,, ' '"^ "ur das Uebermaß an sich, son-schicdcne Spe s^."^ '?""nigfaltigkeit gefährlich. Vcr-Zeit, um vcvdm. ^"^'Üu einer verschieden langen l"' so lommt di)^'"'^"' l>"'icßr nmn zu vieler» zu Mwöl'lNichs,, ^. , ""dlniung in Unordnung, was ' t^cn. zur Zeit drr^ , ^^^°^ verschiedener Vcschwcl' Schwelgerische Mnl,l " ^^.^chc dieser werden kann. zu vermeiden. G..,, , " U'id in solcher Zeit gan; keit im Genusse ae.m '""^" "l'cr auch Unmäßig-Nacht, die sich ,H ?" Getränke. Eine fröl'lichr k"'u zur Zeit d r er!'7 '"'^ "'""^ Kopfweh rächt, dm. Ich h be v e Ä ^'7"' ^^'lcra tödlich wcr-Mausche m d> c! ^".'»^"' »unniltelbar auö dem Vw"^ lchuellmödtlichc For,n dcr Cholcra m",ge^/^ü kM'M Bcmcrkungcn gcht zur Gc^ Zwcts/f ' ^"^ mit Ausnahme dcr Gurken und bei i,„/ "' U'rlchc man ganz vermeiden muß. die Wenn n.6?wuchlichcn Nachvungsmittel u»o Oelräuke. nosscn .. "' ^'^'" Zlistaudc nno mit Mäßigscit g5-silid ,""dcn. auch ivährcnd dcr Cholera crlaul't vrrmeid^'"^^''dt. daß dcr Emzclnc jcdc Spl',c ,,^"^t. d,r ^ ^,^ ,„ ^^^,^ ,^ t,ic solera Tr^ ^' nnr langsam odcr aar nicht vcrdaut. ^'^drm j,^ ^ sehr zwcelmäßiq. nach dcr Skala dcr ,„",.s"ullchreit. welche ich angcdcutct hal'e, cinc ocr-''ltlgc Allsiuahl zn Ncsftn, u»d Gcrichtc, wclchc - "I iiaiil unbedenklich und zur Nahrung mchtnolh. mlndia si"d, von scincm Tische licbcr auszuschllcßru. ^ ift i B das Schweinefleisch, wc.m inail daö ' man u , ^ ten Augc.ch'lckc dav^n u ' - - ^ ^ ^ oal?cr von scmcm T',chc ' ^' " j^. leicht Icma». ,.ci Schnitten ^ch'nkcn^r^ ch ^ ^. ^,^ ,en schad.u. E.n TcM> "" ^Z^'ftcisch. und da c, deoenllichrr. als cin ^cllcr ooll ^ ^ ' /> für d. nui^en, M»schcn v.c c^ ^ne^r^ ^a„z zu vcl'.m'lren. alc< von dcl ' ^/. ^ .'' ., gem'eßc». so thun dicjenigcn. wclch ''" ^ ^ Mc cinc Auswahl gestatten, klügcr. ,'ch wahlcud dcr >>cnschast dcr'Eholcra anf die von ,mr als nnbe-^cnklich bczcichiictcu Speisen zu l'cschl^»'^' ^ >lc lou-„e„ sich an diesen nach ihrem Bcdin'f»mc »no ohnc Sorgen sättigen, während mail dic zweifelhaften, doch nur ängstlich, glrichsam mit böscin Gcwiisen genießt. Zch habe in mcincm Hal>sc während dcr Cholcracpi-cemie in Müüchcn dcn Tisch mit Aufschluß aller verdächtigen Spciscn nur mit Suppe, Ochsen». Kalb. ftcisch. Hühner. Wildprct. Ncis> und leichten Mchlspei. scn bestellen lasscn, und mich dabci, so >vic die Fami> licn. wclchc sich auf meinen Nach eben so verhielten, immer gesund crhallcn. Vielc. welche sich bci eincr soigloftrcn Diät ebenfalls glit bcfandcn. habcn dicß für cine Ul'l'ertre lmng erklärt; -diesen Vorwurs kann mau sich abcr schon gefallen lassen. wo dir Embch« rung so leicht und vie Uubcoachlsamkcit so schwi-r m's Gewicht fällt. Wo abcr dic Vcrl,ä!tnissc ciuc allzu wrgfältigc Auswahl der Spciscü !>icht gcüaltcn. da wird cö bcrni'igcn, zu wissen, daß auch nicht gerade empfchlcnswcrlhc Spciscn ohne Nachtheil geuoffeu werden können, wcnn inan sie nur nicht in zu großer Mc»gc zn sich niinntt. (Fi?l!scl)U!!g folgt) M i s.! e l l o l! (Iuavrn^Witz.) Dic „A. A. Ztg." erzählt folgendes Bonmot ciucs huinoristischcn Zuavcn. Zu dcn Privilegien dcr Gardc gcl'örlc cs, daß sic nicht dic ^ausgräbcn zu bczichcn brauchte. Vor Kurzem schrieb nun cin boühaftcr Zuavc an die Zcltc dcr Gardc: R.« ,' «»»<»»««'<,'> «ci; »«»j,^ »»<» ,^0 r<»,R«l z,«H li-iiiiclu'l^. (Die compact gc-druckten Worte dieses Satzes bilden dcn bekanntcu Wahlspruch von Waterloo/„Dic Gardc stirbt, doch sic crgibt sich nicht." während dcr aaii^c Satz lautet: „Dic Gardc wolmt hicr. abcr sic begibt sich nicht in oic Laufgräben.") Dieses Calcinbonrg vcrlctttc dic Gardc so schr, daß sic selbst bat, mit dcn übrigcn Truppcn dcn bcschwcrlichcn uud gefahrvollen Tranchccndicnst thcilcn ;n dürfcu^_______________________________ Druck und Verlag von I. v. H,'lei« Aktien b,sscrtcu sich in Folge deS nam? haftcu Strigcns in Paris von 812'/, — 3l:t'/, (^cstcru ^07 '/,). ^cr Vcrf»hr iu dicscn Atticu war bcdcutcud und es ruurdcn grl,'ße Pl'str» zu dcu h^hcru Kurscu rcal/si t. Viordbahu-Vi fticu waren matt, M'ischcn 202 und 2l>2 '/,- Wcchscl li»d Äalutcn schll,'sscn um '/. pl>t. billiger offc.irt ^lnisl.rdam 1N0"/. Äricf. — AinM'iirg 122"/.. — ^rcüif-surt !2l '/.» " Haiül'iü^ 8!»'/,. — lüvl'Nl!,' —. — London 1l..^2 Arief. — Mailand 121'/.. — Paris 142'/, Vricf. Ttcicit^schulovrrschrcil'un^cu zn 5 '/, 78 -78 '/,« dctw .. ^7,"/« 07'/, 67',. detto „ 4 7» 0l'/. »N '/,' dctto ., 3 7« ^7 47'/. , detto „ 2'/,"/, 38-38'/. dctt» „ l 7« 15'^-l ö'/. delt^' 5, N. „ 5"/„ !)l—'.»2 Natiunal-Aulchcu „ 5°/« 83'/..^«^'/. Lombard. Vcnet. Anlch^u „ 5,7.. '.»!) 100 Gruudcutlasi.-iDblig. N, Ocslc«. zu 5 "/. 7« 7,l,cr t clto dett» „ 4 7, l)2-!>2'/. Mailänder detto dctto „ 4 7» 89 7.-W i!otteriMnlel)e» vom Jahre lM4 224 225 dctto detto 183« ,20'/. 120'/, dctto detto 1854 K-0',, -100'/. Vaüfo-iDbligationeil zu 2 V, 7« »7—57 V, Aans-Ättin pr. Stuck U8l W2 (5öf!)!»Plel'a!is'Alt!e,, 88 '/,—88 7. AltilU >cr f. f. priu. österr. StaalS- lzisc!,bah!!,,cscll,chast ^u 200 ft. oder 500 Fr. 313 '/.-313 '/, Wien-Raal'cr Allieu (zur Koiivertirung angemeldet) — — Nordba'l»! < '.'llti.u getrennt 202 '/,—202 V, Burweis^inz-^mliudncr 237 -23U Preßl'urg-iyrn. (iiseub. 1. Gmissiou 18—20 elk' 2. ., mitPriorit 2,i—3U Dampschiff-Aftien ^2l -«23 delll» 12 Emission 517 -517 dcllu des i!!o,)d 500 503 Wicn.r-Dampsmuh -Mticn 110 -1 ll Ptsll^er ^ltlendnittü,- >ltien 5U- »,^ ' 13 7, l3 7. XUry zy 40 ,l. Los« 74—74'/, W>»0!schl,l^-^'o,l 2L 7." 2« '/. Walds!.in,che 24 '/,^-25 'l.gl'.vicy'iche ., 1l> '/. 10 7, >< !, voüwichtlge ^usatlii^.'lljil, 27 — 27 '/. ^rleur»,pl)ischcr Kurs- Vericht ^l» <.! »^)Ul^vl^ll»^!,l . ^u 5 ^li». st. >n <^M. 78 1/ltt delt» v. l8,3 im! ^uNzahl. „5 „ i»2 l'.llo >Nl>) der ,/i.!!>on»U-^l!!ell)r ^u .» 7, >l. >» ^M. 83 l/8 dctto ......„4 „ „ <^1 14 ^..!!,>y.!, »l.l Anll'ilma. v. I. 183U, ,n, l«0 s<. II!» 1/2 „ „ 1«54, „ l<>0 ft. ^00>v« '.'IlN.n der t. !. pr,r». >,'!lcl. Slaatsel,e,a'al)u-g.,cll,cha,l zu ^«(, ,l., voll eingezahlt mtt Ralcnjaylnug...... 3l3 l/4 fl. V. k ^rundcull.-^pilgal. anderer .Itronländer zu ö "/^ 70 Haul-Ml'c» pr. Hlntt..... W3 ft.in(i!. M. ^lstieu der oslcrr. Donau-Dampfschiffiahrt zu 5A» si. li. M....... 525 si.iü^.M, Altien des oslerr. Lloyd in Trieft zu 500 !l ^. M....... 5U3 3/4 st in C. M. Wechscl-Kuls vom 23. Il
  • 0l> Holland. Guld., Mhl. 1001/2 Vs. 2 M'nat. Angell'urg, snr »00 Gulden Cur. Guld. 122 3,8 Uso. ssränssurt a. M, ,ns!.Gn!d.) 12 > 1/2 Vf. 3 Monat. Hamlung. ,ul nü» Mar! Äaneo, Omldcn 88 7/8 2 ^/2 Äs. 2 Monat. Murstille, fiir 300 ^ranlen. Gulden 142 ,/8 Äs. 2>H.'onat. Paris, jiir .^>i< Fransen . . Gulden >42 1/4 Äs. 2 M?„at. R. K. vollw. Mmiz-Ducatcn . . . 2U 5/8 l>>. ^enl. Agio. Fmndm-Anzeige der hiev Ängek«iul>»cnen und Abgereisten 'Den 2!. Juli >855. Hl'. Markoff, t. rllssisch^- Kollcgi^o-N^lh , — Hr. D,'. Kurs, k. pielisi. Srkiet.N', - Hr, Michael Nl.'.-seozweig, Dr. d^ Medizin, — Hr Mlchacl v. Dooici,, Kaufina»!', — Hr Jean Gabriel l.^v,»o,n, Rciuier, — Hi-. Aristldes Mai'^u'ly r>. Dc'lliliyesty, Besitzer, — Fr. Elisal^ch B^lina, Prio bis 12, und Nach-mittagä von 4 b's (j Uhr schtiftllch und münd lich stattfinden w. d. M. Vormittags von N» d>5 12 Uhr bei der Dwzesan-Sclnllenoberaufsicht geschchen, wobei dic standestabelle einzureichen, die Vchl'lklaffe, für welche der Schüler geprüft werden soll, anzuge be,l und das übliche Hvnorar zu entrichten sein w'.rd. ^aibach am l7. Juli 1855 Z, ll30. (l) Kundmachung Um allem nrigeli Gcrcde vorzubeugen, wird hiermit öffentlich bekannt grmacvt, oaß der Badeort Vcldes noch lmmer inchc von ^ur^ästcn üdclfüllt ist, uno noch eine deoculenoe Anzahl Oaste unterkommen kann, so wie auch, nach Kundmachung vom <7. Juni d. I, beim Städte so wie am Bahnhofpostgcbäude Scparat- und Extrapost Fahrten aufae nommen und expedirt werden, Auch sind lm k. k. Postgeoäude zu Ottok meh rcre Zimmer den l', I'. Oasten zur Verfügung gestellt. Z. ,131. (I) Anempfehlung Gefertigte glot sich die Ehre anzuzeigen, daß es lhr gelungen ist> durch unermü-oeten Fleiß ohne Schmerzen die Hühner-- äugen herauszuschneiden, und bei öfterer Wiederholung der Operation ganz zu vertreiben. Da lch von meinen werthen Kunden aufgefordert wurde, der leidenden Menschheit dem Uebel abzuhelfen, weil im Sommer der schmerz unerträglich ist so sinde ick mich veranlaßt, dieß öffentlich kund zu machen, nnt dcr Versicherlina, daß Hoemand unbesriedigtt sein wird, ocr sich meinet Behandlung unterziehen will. Ich gehe auch auf Verlangen zu nder beliebigen Stunde in die Wohnunaen i!aibach am ^5. Juli ,855, Glisabrtha (Vraßelly, gcpnifte Hebamme. ^^Oradischa Vo^stadc H.us Nr. 22, zweilen Stock. Z. 98<). (7) " Nur noch kurze Zeit d. i bis .28. Juli 1833 sind ttose u »<» kr. zur Effekten - Lotterie, derc„ Ziehunq am l l. Auguft 1855 . mit dcr Begü,,. st'M.a zu hal'en, daß man bei Abnahme von '" ^'ien i Los a!s Aufgabe erdalt. Bei dieser Lotttr.e sind lm Ganzen blos, 20000 ^se und 200^ Gewinne nn mindesten Wcrllie von wonach dam, auf je l0 ilose , Gewinn entfällt. ^>el der so qc>!nc,cn Anzahl Lose und den so ungewöhnlichen Vonhcilm, die dem spirlcnden l», I'. Publikum hierbei geboten, so wie der ,'cht schon »o regen Theilnahme, dürfte anzunehmen sein, daß kaum bis zur Eichung noch Lose oorrathu, sein werden, und deßhalb gelalhe», sich chemöalichst mit Losen zu versehen. Bei geneigten auswartia.cn Aufträgsn wird er-,ncht um vankiltc Einsendllng oes Betrages sowie um gefällige Beischlicfning von 2« tr. (i M zl,r Rel-ommandierung der Antwort und flanlilten ^U' »cndun^ der Ziehlingslifte s. Zt., jedoch bemerkt, duß alle bis 28. Juli emlangeliden Austrage sicher c>. llktuirt werden. l'ülgl, Handelöm>!!i!i i,l W,cn am Hof Nr. 420. Derart Lose sind in ^aibach zu haben bei Ioh Gv. Wutfchcr. Z. «093. (3) Zahnarzt Ghrwerth wohnt wieder im (Kasino-Gebäude, zweiten Stock, und bittet, ihn mit dem früheren Zuspruch zu beehren. Z. ö?7. (l) ^ HllH^ Ilcrztliches Gutachten. ^!2V Durch mchrfache Verachtung dos Gebrauches und dcr ?lmm!!d!mq vou »>>. Suiu de Voutemard'S aromatische Zahn-Vasta*) sowohl al>? l?.r »,>. Noe^iardt'schin Kvä'llterlHcifc*^) h.ü'c ich mir dic hinläügüchc U.l'.l^Uliniig verschafft, dasi sow>.'l,l dic Zahn Pasta nicht lNlr ciücll vollciidö unschadlichc», soiidcr» auHsse>eichuetcll ll>'d schnelle» «'rs^, l'.wirlt, .»n sic Zähnc zu rciüiqcn, durch l'ftn^ »uili,;cs Auwliidcii !,lä!l^cud wcisj ^u ni.ichcn, dac< Z >i!,»fl ci sch z,i ftärfc,,, dic Zähne fcst ;n rrhalrcn . und dic bereits ll,'clcrc» wicdrr fcst zu »lachcn, al6 auch dic obcucrwahutc .^lrällt?V-2eife ciuc s» günstige Wirkung iu allcll dcu ,vallc!! hcN'M'brachlc. wV' cö sich daruiu haudcltc, die spröde, tr^'ckcuc, ^lii tsärbtc Haut i» Klnj,»! wicdcr wcich, qcschmcidig und wciß ^i »lach^u, sic vou Sommer-' und Lcbcrslcckcu, Schuppcu uud dcil lasiigcn Fiuuc» zu rcincgcu, daß ft'Nn'hl dic ciuc al6 dic audcrc dcm Zwecke entsprcchmd ärztlicher Scits bcftcu^ ciupsohlc» rocrdcu fanu. Viukovczc (ElavM. Militärgrauzc). ZZ>'. v. «»«>»,»,«, l. l. Obcr-Feldarzt des Aroodcr-Grcuz-NcgimsutS. *) in Original - Pückchcu /. 20 uud i0 fr. K>'M. Für ilaibach echt nur vorräthig bci ^>»l« «,»!«<»») ;um ^) l» vcrsicltcu OrigiualPäetchcu » 20 lr. ^M. „Ltldmnrscheill Vadchkn." Z, l0!»5. (2) Außer der Verzehrungssteuerlime sind Keller und gewölbte Magazine zu vcrmicthen, und sich deßhalb im Koliseum anzufragen. Rk^^^ Dkr heutigen Zeirnng lieqt eine aiislüd'liche Ankündigung bci, v^n „Große iUu-M^"^ strirte Heiliae« Legende mit >»»» Holzschnitte«"; dieselbe ist bci Ig». v- Kleinmayr i^ Fedor Bamberg in der erste» Lieferung vorräthig, worauf hierdurch besonders aufmerksam gcmacht wird.