■MM | |im»i umcuaI ■ » Cfl 1|| 22 0 /^4 Deutsche Macht (Früher „Hissier Zeitung"). »qchrl», I'd>» »lucrhl Cnst « nl tuftrt fü« »,llt »„ >», H», R. -.4», DkrtriiitTig (L 1.50. d-n>t-»i.g » _____«. . RU «•«•rctritoit gtmtl|i*rtt f. 1-te. f. U0, «aullttti fl.-, r{ ji« nn)ttin«»qi M >ul lillm- " Mctt» t*nt»|. u. ttoilir «V» ixritOf. «. enf«flann» M MrticUurI !««lt», »u Sollt: Ut f >«l»»t»tt»»n> «»,> va-.- »a«tt,Hm» dri e*ttn- tt*» yrterl»,«. »•» I - Wairakrut, xrdkit *IAt |aiiltfne Lanze eingelegt wurde. Der un» karg zugemessene Raum unseres Blatte« gestaltet es nns nicht, dieses famose Eingefen-det wörtlich abzudrucken und müssen wir uns darauf beschränken, nur jene Stellen hierher zu seyen, welche für den Gegenstand unserer heuli» gen Besprechung von beionderer Bedeutung er-scheinen. Aber auch mir diese wenigen Sätze aus jenem Eingesendet werden hinreiche» zur Orientirung unserer Leser, denen ja die Entstehungsgeschichte des »nS heute beschäftigenden Pro.efses hinlänglich bekannt ist. Sie werd?» aber auch daraus die eigenthümliche Kamps-weise d,r in ihren Waffen nicht wählerischen Slovenen-Häuptlinge kennen lernen jittp Jen jtn-hali des unsere Gegner charakter.sirenden^,Eingesendet" vollkommen zu würdigen wissen. Am Schlüsse dieses Artikels veröffentlichen wir eine in diesem Procss, unlängst erslossene Enticheidung des hohen Oberlandesgerichte» in Graz. aus welcher entnommen werden kann, das dem das deutsche Bolksthum unaufhörlich verunglimpfenden Slovcnenblatte und den na« menlosen Verfasser des „Eingesendet" die Be» griffe von Wahrheit und Lüge schon längst ein-erlei geworden sind. Als besondere Merkwürdigkeit heben wir aus diesem Eingesendet hervor, daß darin die Veraniwortung deS von Herrn Cagran der Verleumdung beschuldigten Hrn. Dr. Glantschnigg theilweise wörtlich dem Vorunter» suchungSacie entnommen ist, und zwar zu einer Zeit, als weoer dem einen »och Sprecht deutsch! Vorstehende Worte sind nicht etwa eine Aufforderung grob zu werden, was ja meist ge-schieht, wenn sich der Deutsche einmal vornimmt, „deutsch" zu reden. Sie sind vielmehr ganz wört-lich zu nehme?. Ja. wird da mancher Leser aus-vuicn: sprechen denn wir. geborene Deutsche und Mitglieder des Teutschen Schulvereins, nicht deutsch? Nein, lieberLeser, Du sprichst nicht deutsch, ich spreche eS auch nicht, und wir alle nicht. Wir haben uns im Lause der Zeiten ein Kauderwelsch angewöhnt, um desfentwillen uns andere Cultur» Völker verlachen. Wir können nicht sprechen und nicht schrei-den, ohne dabei lausende von Ausdrücken auS dem Französischen, Lateinischen, Griechischen. Englischen. Italienischen ». f. w. zu ge-brauchen. Wir haben Fremdwörterbücher mit 90.000 Fremdwortern, und der gebildetste Mensch muß oft beim Lesen einer deutsch geschriebenen Zeitung, eincS deutsch geschriebenen Buches darnach greisen. Es läßt sich gegen den Gebrauch von Fremdwörtern nicht» einwenden, falls wir in dem anderen Theile die Entscheidung deS hohen Oberla»deSgerichleS über beklagten gegen die Anklageschrift bekannt war. So lesen wir in diesem Eingesendet: „Jnteres-sank und charakteristisch ist, waS Dr. Glantsch-nigg zu Protokoll gegeben hat. Seine Aussage lautet wortlich: . . ES folgt nun die dem Protokolle entnommene Verantwortung Glantschnigg'». Wir weisen deshalb auf dieses Euriosum mit besonderem Nachdruck hin. weil dassesbe ei» grelles Streiflicht wirft auf jene slovenische AdvokaturSkanzlei in Cilli. in welcher die In-formation aus dem Nntersuchungsacte entnom-nun und die Anklageschrift verfaß» wurde. Nomina sunt odiosa; allein in diesem Falle ist eS publicistische Pflicht, offen zu sagen, daß dieß Alles in der Advocaturskunzlei des Hern» Dr. Joses Sernec geschehen ist, ob mit oder ohne sein Wissen, lassen wir dahingestellt, zu mal ja von ihm die Anklageschrist eigenhän> dig untersertiaet wurde. Für da» „Eingesendet ' wollen wir ihn nicht verantwortlich machen wohl aber seinen Gehilsen, den Advoraturs-Eandidi'ten Herrn Ivan Deöko, denn nur er Hot hie Acten «nd da er, wie dir» schon die Spatzen aus den Dächern pfeifen, Chefredacteur und Hauptmitarb'iter der „Süd. Post" ist, ganz abgesehen davon, daß wir in ihm mit gutem Grunde auch den Verfasser der Ankla-gefchrift gegen Dr. Glantschnigg vermuthen, fo werde» wir wohl kaum irr°n, wenn wir an-nehmen, daß daS „Eingesendet" von Ivan Decko herrührt. Allerdings hätte man glauben sollen, daß Herr Dr. Josef Sernec sich bei Dr. Glantschniga wegen der JndiScreiion seines Eon-cipienten entschuldigen werde, allein dies ist nicht geschehen. Wir überlasse» es dem Lesepublicum. dieses „collegiale" Verhalten deS Dr. Sernec gebührend zu würdigen. Ob sich aber das Be-nehme» de« Ivan Decko mit der Standesehre eines Advocaturs-Candidaten vereinbaren läßt, die« zu beurtheile» ist Sache der betreffenden Behörde. unserer Sprache dafür keinen zutreffenden AuS-druck haben. Aber in tausend und tausend Fäl-len haben wir ihn, meiden aber doch das ehrliche deutsch« Wort und gebrauchen daS fremde. Entspringt gleich die Leichtigkeit, mit wel-cher der Deutsche aus allen Cultursprachen sich Ausdrücke anpaßt, einem Vorzuge unseres Vol-keS, der Allseitigkeit deS deutichen GeisteS. so ist doch der unglaubliche Verbrauch von Fremd-Wörtern selbst dort, wo sie entbehrlich wären, ein Fehler. Dem lieben Deutschen hat seil jeher kein Volt so viel Bewunderung eingeflößt als die Franzosen. Wie zieren schon unsere höfischen Dich-ter auS dem 12. und 13. Jahrhundert ihre Sprache mit französischen Brocken, wie trachte« len die deutschen Fürsten des !7. und 18. Jahr-Hundertes, es dem „großen" Ludwig XIV. gleichzuthun und ihre Hofhaltungen »ach sran-zösischem Muster einzurichten. Welche Unmassen von lateiniv' eu Wörtern haben ferner unsere Gelehrten vo»e, i: Jahr» Hutibm bis zur Gegenwart in die deutsche Sprache einaesührt! In dem erwähnten Eingesendet wird zuas Schlüsse gesagt: „DieserFall soll nun in der nächsten Schwvr^ gerichtssejsion zur Verhandlung kommen. Cagran hat aber, nachdem er und sein Rechts-freund die Geschwornenl-fte angesehen, sich bivl anlaßt gefunden, um De.egirung eines anderen Gerichtshofes anzusuchen. Es ist bekannt, »äß gewiffe GallopinS sich bei solchen Processe» tiiil politischem Anstrich die Füße nach gewissen Leuten, die nach Cilli kommen, ablausen, Geschworne, die nicht so stimmen, wie eS wissen Leuten in Cilli angenehm ist, in Gfl Häusern öffentlich insultirt werden." Nun ist es eine Lüge, daß dieser Fal der Schwurgericht-Zsession vom Mo ute Dece bet v. I. oder tn der nächsten Session zur Ä Handlung kommen sollte, weil die Erledig«! des Einspruches am 5. Decembe'. v. I. Parteien noch n^cht zugestellt war. Auch ist' unwahr, daß Craran um Delegirung eij anderen Gerichtshofes nachgesucht hat. Diese hauptung hat der Versasser deS „Eingesend nicht ohne eine bestimmte Absicht hingeworsen;_ wollte damit offenbar, wie oies >Äon oit OfOS schehen, die Geschwornen des SchwurgerichlM^ sprengels Cilli verdächtigen. Die ganz« Lächerlichkeit dieses mit mn williger Voreiligkeit veröffentlichten Ariikets ge aus der eingangs erwähnten Entscheidung hohen ObeclanoeSgertchtes hervor, mit well! die A n k l a g e s ch r > f t de» Ö Jgrait gegen Glantschnigg verworfen und das Stil verfahren eingestellt wurde. Gründ.' dieser Entscheidung lauten, wie folgtf „In der Anklageschnst wird Dr. Glantsch-nigg als Verfasser des Artikels „Der Griff tw» Schwerte»" in Nr. 83 der „Deutschen Wacht" ddo. 15. October 1885 beschulntgel, den Captom Ivan (iagrau durch die Worte „da» er sich bisher sehr eifrig mit dem Studium griechischer Sitten und Gewohnheiten besaßt hat, wemt-gleich er feine Studien nicht aus der Universität Wu» sich in früheren Zeiten aus den A»«l und die gelehrten Stände beschränkte, da» tM heute bei der Verallgemeinerung bcr BilduH auch den Bürgerstand ergriffen. In den Straßen jeder größeren StM prangen Schilder mit versühreriichen Ausjchrißtz len. Der ehrliche Schneider ist zum Taillew * geworden, der Tapezierer zum Tapissier, öiJt Gasthosbesitzer zum Hötelier, der KaffeehatM' besitzet zum Cafötier, dec Auskocher zutu Restaurateur, da ist ein Etalilisseuient, dort ein Maisoa, da» Robes und Costunaea unZ Nouveaut^s liefert, zu Prix fixes verkauft; eit Confectionär culttotert be>onvers diese oder je»t lintncde, offerirt LpeoialitÄteo prima (jualitR u. s. w. Deine ganze Verwandtschost, lieber Lesev, ist franzosisch;Du hast, wenn Du einigerniaßeR zur „besseren" Gesetlschast gehörst, keinen Vatit und Mutter sondern einen Papa, eine Mami^ einen Onkel, eine Tante, einen Cousin sammt Cousine, einen Neveu u. f. w. Du hast mit eine.u Compagnon oder Associe ein concessiiÄ nirtes oder autorisirtes Geschäft, in welchech nicht im Großen oder Kleinen, sondern en groi und en d^tail verlauft wird. Du hast ei» in LeSbos, sondern in Marburg vollendet hat", sowie durch den Passu« „daß er in Zukunft seine Sympathien weniger der Kehrseite der Menschheit widme" der Unzucht wider die Na-tur mit Personen deSselbcn Geschlechte« im Sinne des § 129 1 b a. St.-G. eines Verbrechens geziehen zu habt«, ohne daß die Beschuldigung ,o weit gegangen ist, um die zum Verbrechen der Verleumdung erforderlichen Eigenschaften zu erreichen. Allein weder a s de» bezogenen Stellen, noch aus dem Inhalte des beanständeten Artikels in seiner Gänze kann eine Beschuldigung, wie sie vom Pnvatankiäger behaupte: wird, erblickt werden. Bei strafbare» Delicten, welche durch Druck-werke drangen werden, kann lelbsiverständlich mi«! dasjenige, was in dem Wortlaute und <5nfie deS beanständeten AitikelS wirklich ge-> ist, niemals aber etwas, was ein Dritter Ischen dcn Zeilen lieft und in de» Aufsatz lich h»>ein»»lerpretirt, Gegenstand der rich en Beurtheilung sein. In den Worten „Jemand befasse sich mit Studium griechischer Sitten und Ge-»heilt«" kann, ohne denselben geradezu alt anzuthun, nimmermehr die Beichuldigung r unzüchtigen Handlungsweise erblick« werden Ebensowenig ist die offenbar ironisch ge-te Paral.lle zwischen der Universität auf os mit Marburg nicht geeignet, weder für allein, noch in Verbindung mit dem Vor-egangenen hierin den Anivuij einer un-tigirit Handlung erkennen zu lassen. ^ Was endlich den Schlußsatz betrifft, „daß ^in Zukunft s ine Sympathi.n weniger der rseite der Menlchheü widme", so wird, n man diesen Satz mit dem Bv'dersatze i» bmduiig bringt, sofort klar, daß sich da» rt Kehrseite auf die Parteigenosien deS vatanklägers beziehe, welche denselben zu Angriffen gegen deu Abt von Cilli an» rn. Die Deutung, welche der Privaiankläger em Gchtutzjatz» uuterlexr ist eine willkürliche, che weder durch ren Wortlaut noch durch Tendenz des beanständ,ten Artikels gerecht-igt erscheint. Da sonach durch de» der Privatanklage Grunde liegenden Artikel keine zur Zu» idigkeit der Gerichte gehörende strafbare ndlung begründet wird, so mußte in Statt» ung deS Einspruches, da der Anklage keine Wißt gegeben werden konnte, gemäß § 213, Ulöl.'P.-O. das Verfahren eingestellt werden." Der hier mitgetheilte Fall ist noch in an» er Beziehung beachtenSwerth. I Herr Dr. Josef Sernec stellte dem Herrn Glantschnigg vor Ueberreichung der An-geschrift den AusgleichSanlrag: Dr. Glantsch-3 möge die Preßklage seines Clienten, des rrn Anton Ritler von Wretschko, Abten in lli, gegen den Caplan Cagran zurückziehen »uriutl oder eine lievue abonnirt oderpränu» ffr r». Du amüsierst Dich bei der Leetüre de« tuilletons, scandalisirst Dich über die sullis» ^nten Notizen der Local-Chronik, politisirst ber die Original-Corespondenzen und telegra-dischen Depeschen. Schau Dich, deutsche Hausfrau in Deiner »ohnung um. War es nicht eines Deiner ersten Geschäfte nach Deiner Verheirathung, einen iSalon" einzurichten? Welche Mühe hat eS ^ich gekostet, die Garnitur, das Sopha, das Tinap«Se, die Ottomane, die Chaiselongue, die auteuils, die Etagäres richtig zu placieren, die arnissen, Drapperien, Kolcaux, Marquisen und sortieren entsprechend anzubringen! An den fänden mußten verschiedene Cvnsoleu, Postamente, Candelaber angebracht werden, ein See» »tar war unterzubringen, der Toilettetisch mit rrschitdenen Flacons zu besetzen, welche köstliche lartums enthielten; große Schwierigkeiten lachte die Aufstellung einer Credenz mit dem »lasservice, den vielen Assietten, Caraffinen, taucieren u. s. w., und dann waren noch tau» tnd oiverse liippes gut zu arrangieren. ! Freilich blieb der Lohn für so viele ^tüh« nicht aus; die Bekannten waren alle und erklären, daß er dcn Kaplan Cagran mit seinem Artikel „Der Griff des Schwertes" nicht einer unfiiiliche« strafbaren Handlung beschul» digen wollte. Selbttverständlich wie« Dr.Glantsch-nigg diesen eines Rechtsvertreters unwürbiien Antrag ganz entschieden zurück, da er doch nicht die Sache f.ineS Clienten mit seiner eigenen Angelegenheit sozusagen in einen Topf werfen konnte. W,,* ist nun der Schlußeffect de« von den H rren Canran und Decko mit so große», Aufwand« von Mitteln und unter dem Tohnwa-bohu ihres pudlicistischen Ne' elhorns oeranstal-teten Hetzjagd nach dem als Verleumker auspo-saunte» politischen Gegner? Der Caplan Cagran hat einfach d^rch nne ihm zweckoienli^Mschei-nende, willkührliche Auslegung in de^Mffent-lichen Blättern dem Ariikel des Dr. Tlantsch-nigg, betitelt „der Gri r deS Schwertes" eine Bedeutung unterschoben, welche sicherlich dem Versaffer ferne lag, die Leser der „Süt-steirischen Post" aber unzweifelhaft auf .ine Fährte brachte, welche dem hochwürdigen Hrn. Caplan nicht günstig sein kann. Ob nicht der Rechtsvertreter des Herrn Cagran durch eine angemessene Belehrung seines Clienten denselben vor den Folgen seiner Polemik mit Dr. Glantschnigg hätte bewahren könnt n, wollen wir nicht weiter untersuchen. Sotitische Wundfchau. Inland. Wien. 3V. December. jK. k. Staats-a n w i l t s ch a s t.j Ein köstlicher Spoitvers aus d» neuösterreichischen Zustä >de. auf die „Versöhnung", auf die „Befriedigung der Na-tionalitäten", auf die «maßvolle Zurückhaltung" der sogenannten conservativen Parte», welche wahrscheinlich nur darum so heißt, weil sie Nichis vom alten Oesterreich erhallen wissen will, kommt aus Galizien. Der SpottverS ist um so drolliger, als er sich unmittelbar an «ine Behörde rich et, welche» jons^ Alles wider die obgenannten schönen Dinge sich Bersehleiides zu consiSciren pflegt: wider die St>'aiSanwalt-schast. I» S t a u > S l a u wird die „k. k. Staats' anwallschast" beim „k. k. KreiSgerichte" an» gezeigt, daß die „k. k. StaatSanwallschaft" sich »och immer eines AmiSsiegelS mit der deut-fchen Aufschrift: „K. k. Staatsanwaltschaft" bediene. Da heißt es nun: Diese Aufschrist ist nicht nur für uns, sondern für die Ges nimtheit aufregend, denn sie entspricht nicht der an-elkannten AmtS», respective der Landessprache, daS ist der polnischen oder ruihenischen, sondern einer fremden Sprache". Zuletzt wird Con-fiscation „diefeS aufregenden Amissiegels" gefordert. Ausgezeichnet! Die StaatSanwalt-Ichast soll sich einmal selbst confisciren! Ein Commenlar ist da wohl überfiüßig! — Wirken doch auch schon die deutschen StationSaufschristen entzückt über die komfortablen Appartements und fanden alles cornme il saut, chairaant, brillant, excellent, süperb, rnagnitique, famos, colossal, phänomenal, piramidal! Es wäre sehr anlockend, die deutsche HauS-frau bei ihrem Arbeitstische zu belauschen, wie sie eigenhändig ihre und ihrer Kinder Kleider anfertigt. Aber wer hätte d n Mutt), sich in dieses Meer von Dessins, Bordüren, Echarpes, Tuniques, Fichus, Pelerinen, Plissös, Volants, Passepoils, Tournuren, Frivolitäten, Guipuren u. s. w. zu stürzen? ES mag indeß der deutschen Frau zum Troste gereichen, daß der deutsche Mann in seiner Sucht nach Fremdwörtern uicht zurück» geblieben ist. Der „gebildete" Deutsche diniert und sou-piert ä la cart« oder an der Table d'böte, er absolviert bei einem Bankett ein opulentes Menü, er fährt im Fiaker, komfortable oder Waggon, er nimmt ein Retourbillet, promeniert auf dem Perron, occupiert ein Coup6, er ist ängstlich besorgt»»-» die Cravatte. daS Gillet, der Paletot, da« Monocle gut sitzt, Gamaschen, Paraplui und Plaid in Ordnung sind. Besonders erfinderisch — ingeniös sollte dem 0>e mark »unme nomm L in 183-i im steirischen Unterlande „aufregend" auf die zarten Nerven unserer politischen Gegner. sDieSlavisirungOe st erreich Sj macht unaufhaltsame Fortschritte. Inder letzten Zeit ist Südn est-Oesterreich an der Reihe ge-wesen und augenblicklich steht K ä r n t f n im Vordergrunde der bezüglichen Bestrebungen. Vor Kurzem ist eine Sprache »verord-n u n g für K ä r n t e n erlaffen worden, deren Inhalt, wie wir bereits gemeldet, al« gleich-bedeutend mit jenem der für Untersteiermart erlassenen Sprachenverordnung bezeichnet wird. Nachdem Kra^ri vollständig slovenisirt ist. nach-isirung Untersteier» 'tändig vorbereitet ist. wirb rk in Kärnten in Angriff ge-isher als ein rein deutsches t. Kärnlen hat bis vor Kur-e Abgeordnete m den Reichs» ii d im kärntnerischen Landtage enische Opposition nur auS e i n e m der noch dazu deutscher Abkunft nige slocenische Agitatoren behaup» daß K in Kärnten Slovenen gebe, und da-wird eine Sprachenverordnung erlassen, um der slovenischen Sprache auch bei den poli» tischen Behörden und Gericht, n iu Kärnten Ein-g »g zu verschaffen. Der Heißhunger der Per-vaken tennt eben keine Grenzen. s Z i» Den AusgleichSoerhand» l u n g e n.) Der ungar. Ministerpräsident trifft zu Beginn dieser Woche in Begleitung des ungar. Finanz» und Haii'lelsministerS in Wien ein um die Ausgleichst, rhandl.ingeu fortzulegen. Hiemit scheint der tovte Punkt, welcher in der Erneue» rung des österreichisch-ungarischen Ausgleiches eingetreten ist, überwunden und ist dte Hoffnung vorhanden, daß e« bei entsprechendem Eifgeg-n» kommen gelingen werde, über die noch offenen Fragen oder wenigstens über den größten Theil derselben zu einem prinzipielen Eiiverständniffe zu gelange». ES gilt die« namentlich von dem Zoll- uno HandelSdündnisse, dessen Vereinda» rung ja eine Verständigung über die wichtigsten Theile des Ausgleiches involvict. WaS speciell die R Vision deS österreichisch-ungarischen Zoll» »arisS betrifft, so dürste diese Angelegenheit bei den bevorstehenden Minister Conferenzen Zweifel» loS gleichfalls zur Sprache kommen und ist zu erwarten, daß diese Besprechung in Betreff der in Rede stehenden Frage zum Mindesten eine Annäherung dringe» werde. sD aS L a n d st u r m g e s e tz] soll nach Neujahr den beiderseitigen Parlamenten vorge-UfU werden. Der Entwurf jetzt die Landsturm-Pflicht als obligatorisch für alle StaatSvürger vom 19. bis zum 42. Lebensjahre fest, welche weder der Armee noch der Landwehr angehören. Der Lanosturm wird in zwei Classen eingetheilt ; der ersten gehören Jene an, welche im Kriege eventuell zur Ergänzung der Op^ranonsarmee diene» könnten, der zweite,i die älteren Leute zur Besorgung des GaiNisonSdiensteS. man sagen — ist der Deutsche in der Bildung von Fremdwörtern zur Bezeichnung eineS Am-teS und Ranges. Erst aus der Höhe der „du» reaukratischen" Stufenleiter beginnen ehrliche deutsche Bezeichnungen, z. B. Regierungsrath. Hofrath. Geheimrath. Die große Maße der „Subalternen" muß in dem fremd klingen» den Titel eine Entschädigung finden für die geringe Bezahlung. Die Auswahl ist keine kleine; da kann einer Diuruist werden oder Aspirant, Praütkant, Eleve. Accessist. Concipient. Canzellist, Adjunct, Official, Sollicitator, Ad-ministrator, Secretär, Commisfär, Reip cienl, Inspektor, Substilut, Supplent, Sousch f, Bu-reauchef, Stationschef, Actuar, AmanuensiS. Controlor, Confulent, CustoS, Correspondent, Disponent, Docent. Expeditor, Expedient, Fac» tor, Jnfpicient, Manipulant, Magazineur, Pro-ivkollist, Referent, Revisor, Revident, Regiftrant, u. s. w. „mit Grazie iu mtinitum". Sollen wir noch die Tagesordnung eines deutschen „ElegantS" erzählen, der deS Mor-genS ein Concert spirituel b«jucht, eine Al&tin^e, abends ein Theater ,pare,' ein« Loire«, eine spiritistische ä&uice, einen Thee „dansant", ein Picknick, eine Löunion, eine Assembl^o i Oder 1886 [6 o n a r u a g t s e tz.] Die österreichischen Bischöfe soll,« die Absicht haben, der Regie« rung den Borschlag *u machen. das Congrua-gesetz zurückzuziehen und den für die Erhöhung der Eongrua bestimmten Betrag direkt den Bischöfen alljährlich zur Verfügung zu stellen, damit diese die Vertheilung der Gong us vornehmen. sR e i ch S r a t h S e r s a tz w a h l.s Bei der am 29. December vollzogenen Reichsrith«-Ersatzwahl im Städtebezirk Saa^-Brüx wurde der Bürgermeister von Brüx, Karl v. Pohnert, mit 798 von 1994 Stimmen gewählt. Herr v. Pohnert hat erklärt, daß er dein Deutschen <£lub beitreten wird. Ausland. Die M i n i ft e r k r i s i S in P a r is scheint zum Abschluss? zu gelangen. Grövy hat die Demission B r i s s o n S angenommen und Freycinet mit der Neubildung des Gabi-netS betraut. Die englische Regierung hat in Madrid die Anerkennung der spanischen Oberhoheit auf den Ga rolinen ihrerseits von der Zu-billigung derselben Handelsvorrechte abhängig gemacht, welche Deutschland gewährt worden sind. Die türkische Regierung hat bekannt-lich vor Kurzem in einer Gircularnote an die Großmächte den Wiederzusammentritt der Gon-serenz behufs Lösung der oft runielischen Frage in Vorschlag gebracht. Von englischer Seite soll hierauf bereits eine zustimmende Antwort der Pforte übermittelt worden fcin. Aus Constantinopel kommt die Meldung: Man ist in hiesigen diplomatischen Kreisen sowohl, als auch aui der Pforte, der Ueberzeugung, daß der Friede zwischen Bulga-rien und Serbien gesichert sei. In der Bevol-kerung ist die Stimmung weniger optimistisch und glaubt man. daß die gegenwärtige Krise sich bis zum Frühjahr in die Länge zi hen und dann eine Action der Großmächte zuv Folge haben werde. Griechenland hat in drr letzten Zeit beruhigende Erklärungen abgeben lassen. Trotzdem hält man in türkischen Re-gierungSkreisen an der Ueberzeugung fest, daß das Athener Cabinet sich dem Drucke der Volks-bewegung nicht werde entziehen können. Neuerdings verlautet. Kaiser Alexan-der von Rußland sei wenig geneigt zur persönlichen Verständigung mit dtm Fürsten von Bulgarien, wenngleich eine diplomatische Acnon Rußlands zur Herstellung der Union zu erwarten sei. — Der CorreSspandent der „Kreuz-zeitung" in Madrid melvet von Z w i st i g-leiten im Schoße der königlich «panischen Familie und deutet auf Differenzen zwischen der Königin-Wittwe und Jsadella II. — Don Carlos befindet sich dermalen in Italien. die Lebensgeschichte eines Soldaten von der Assentierung an bis zum Feldmarschalllieute-nant hinauf? Genug davon. Das Gesagte wird hinrei» chen zu zeigen, wie viel Unkraut in unserer Sprache wuchert, und wieviel wir gegen die-selde sündigen. Gegen diese Fremdwörterseuche sucht ein setzt im Entstehen begriffener „Allgemeiner deut-scher Sprachverein" anzukämpfen, deffen Grund-sah ist : „Kein Fremdwort für das. was deutsch gut ausgedrückt werden kann." ES ist nicht jedermann» Sache, einem sol-chen Verein beizutreten; jeder kann aber, auch ohne Mitglied zu sein, die Zwecke des Vereines fördern, wenn er sich in Wort und Bild de-strebt, die u n n ö t h i g e n Fremdwörter in seinem Kreise zu vermeiden. Ader es wirb noch lan^e dauern, bis das seine Berechtigung ver« lieren wird, waS vor mehr als 299 Jahren «in kerndeutscher Mann, der Dichter Mosche-rosch, seinen LandSleuten zugerufen hat: Ihr böien Teutschen, Man sollt euch peitschen, Daß ihr die Mutttrsprach So w?nig acht. ..Ztullche Aachl." Korrespondenzen. Markt Tüffer. 39. December. (O.-C.) sFortschritiSverein] Sonntag, den 27. d. M. fand in Tüffer die in Folge der Ungunst der Verhältnisse Heuer etwas verspätete Jahres-Versammlung de» politisch-volkSwirthschastlichen Vereines ..Fortschritt" statt, zu der außer den Tüffrer Gesinnungsgenossen noch auswärtige Mitglieder erschienen waren. Unter den geschäftlichen Angelegenheiten wäre besonders daS Er-gedniß der Neuwahl zu erwähnen, bei der als Obmann, der Obmann der Bezirksvertretung und Bürgermeister von Tüffer. Herr G. V. A m o n. als weitere Functionäre die Herren C. T r a p p. Dr. E. S ch w a b, I. D r v l z und I. L a r i s ch erwählt erschienen. Der Verein, der seil seiner Gründung zur Zeit de« Bürgerministeriums, manche bewegte und politisch bedeutende Ver-sammlung abgehalten, in der manches deutsche Manneswort gefallen, hat es auch in diesen düsteren Tagen als seine Ehrenpflicht angesehen, mannhast auszuharren, überzeug«, daß in dem V^reinsleben und politischen Manifestationen, die unmitielbar aus dem Volke hervorgehen, die mächtigsten Hebel eines gesuuden politischen Lebens überhaup' gelegen sind. Der Landtags-abgeordnete und kaiserliche Rath. Herr Dr. I. N e ck e r m a n n, stellte nach einer durchaus den Verhältniffen enliprecbtnden Begründung den Antrag: Der politisch volkswirthschastliche Ver-ein „Fortschritt" in Tüffer begrüßt auf das freudigste die Bildung des deutschen E l u b S im Abpeordnetenhause und stimmt mit dem Programme desselben durchaus überein. Zugleich spricht er den Mitgliedern diese« ClubS sein vollstes Vertrauen aus für das, was sie bisher gewirkt, hoffend, daß dieselben in den schweren Tagen, die daS Deutschthum in Oester-reich dermalen durchzumach»n hat, immer in erster Vinie die nationale Sache hochhalten und vertheidigen werden." Diese Resolution wurde einstimmig angenommen, und die Vereinsleitung beauftragt, diesen Beschluß beim Obmann de« deutschen Clubs bekannt zu geben Ueber Antrag eine« Mitgliedes, baß die Vereinslei-tung häufigere Versammlungen einberufen möge, erklärte sich Herr Dr. Neckermann bereit, schon nach Schluß der heurigen Session deS steier-märkischen Landtages im hiesigen Vereine einen Rechenfchaf'Sbericht über die Landtagsverhand-lungen zu erstatten, welcher Antrag dankend angenommen wurde. Der Verein sieht diesem Referate umso mehr entgegen, als dekannilich die slov.'nischen Streber sich in dieser Session besonders vorlaut benommen haden und viel-leicht noch benehmen werden, und eine deutsche Beleuchtung der slovenische» Aspirationen sehr zeitgemäß ist. Dies»? Versammlung ging anch eine Sitzung der landwirthschaftlichen Filiale Tüffer voran, bei der. wegen mangelhafter Ver-lautbarung leider keine Bauern erschienen wa-ren, in Folgt dessen auch der von der Filiale in Aussicht genommene Vortrag unterblieb. Kleine Wronik. j u b l j a n s k i L i st" f.l Der LandeS-präsident von Krai», Herr von Winkler, hat einen schweren Verlust erlitten. Das von ihm in's Leben gerufene slovenische Beiblatt der Laibacher Zeitung „Ljubljanski List" ist hin-übergeschlummer« in ein besseres Jenseits. Dieses Blatt, für Winkler und Schuklje ge-gründet, hatte nun. nachdem Schuklje gewählt worden und die „radikale" Partei in ihrer Schmiegsamkeit Herrn Baron Winkler zu Kreuze gekrochen ist, keinen Werth mehr. Die bisher sür dieses Blatt aufgewendeten Kosten dürften nun dem nothleidenden „Narod" zu Gute kvm-men und bis auf W-iteres in der Musterpro-vinz Friede und Versöhnung walten. Die Slo-vtnen in Krain schlagen sich — und vertragen sich. fP a p st Leo XIII.] Wie verlautet, hat sich aus der Untersuchung deS Dr. Metzger ergeben, daß Papst Leo nicht mit einem Herz-üdel, wie früher vermuthet wurde, sondern mit einem Nierenleiden behaftet ist, welches als Urarunb der verschiedenen Beschwerlichkeiten 3 betrachtet werden muß, mit denen er zu kämpfen hat. Beim Älter des Papste« und der Beschaffenheit de« Leidens sei zwar dauernde leichte Kränklichkeit, aber keine augenblickliche Gefahr zu verzeichne». lE i n interessanter F a l l.J Professor Sbarbaro, welcher jüngst wegen Ver-läumdung zu sieben ein halb Jahren Gefäng-niß verurtheilt wurde, wurde vom Collegium zu Pavia mit großer Mehrheit zum Deputirten gewählt. Nach dem Gesetz muß er hiernach un-verzüglich in Freiheit gesetzt werden. [Beschlagnahm? einerZeitung.) Aus Horn in Niederösterreich wird unS unterm 31. v. M. geschrieben: „Die heutige Ausgabe des „Boten au« dem Waldviertel" wurde von der hiesigen politischen Behörde mit Beschlag belegt. Im Leitaufjatze waren neben der allge-meinen Weltlage auch die gegen värtin in Oester-reich herrschenden Zustände einer Besprechung unterzogen. Darin erblickte die Behörde da« Vergehen der Aufwiegelung nach § 399 de« Strafgesetzes und nahm die ganze Auflage mit sich. Wie wird man denn künftighin bei un« über Oesterreich schreiben müssen, damit man nngesährdet bleibe? Vielleicht erhalten wir näch» stens ein „Von der Regierung approbirte« Normalienbuch für Redacteure und Autoren von Leitartikeln." [M o x t» o 11 e n t a t.] Im Wiener Vororte Neulerchenfeld hat ein Mann gegen feine Mutter ein M o r d a t t e n t a , verübt. Der 39 Jahre alte Aloi« Sommer, ein lüderlkhtr Mensch, verlangte von seiner betagten Mutter, der StuccateurSwittwe Klara Sommer. Geld. Da die Mutter dem Wunsche ihre« Sohne« nicht willfahren konnte, gab dieser auf die'alte Frau mittelst eines sechsläufigen Revolver« einen Schuß ad. Als die rödtlich v rwundete Frau zu Boden stürzte, ergriff Sommer die Fmcht, wurde jedoch später verhaftet und dem ^traf-gerichte «geliefert. fEin verhafteter Börsencomp-t o i r-J n h a b er.] Aus Wien wird gemeldet, daß sich der Börsencomptoir-Jnhaber Gustav Weiß dem Landesgerichte mit der SellHan-zeige stellte, die ihm von Committenten anver» trauten Depot«, ungefähr 49.999 fl. angegrif-fen und für 19.999 fl. falsche Wechsel in Um-laus gesetzt zu haben. Weiß wurde sofort in Haft genommen. sE i n seltsamer Ball.] Auf ivelche Verrücktheiten von Zeit zu Zeit die Angehört-gen der Pariser „Lebewelt" gerathen, ist wirklich kaum zu beschreiben. Hat da vor einigen Tagen ein durch seine galanten Abenteuer bekannter Maler in seinem Hause einen Ball gegeben, wo eS während de« ganzen Abend wie bei einem Leichenfeste zuging. Das ganze Hau« war in eine Trauerkapelle umgewandelt. Die Wände waren mit schwarzem Tuch auSgeschla-gen. und hier und dort hingen schwere silberne Quasten herab. Rund um den r esengroßen Katafalk a» dem die Todtenlampe brannte, sa-ßen die Mitglieder einer gegenwärtig in Pari« concertirenden Zigeuner-Eapelle. — Die Musiker steckten in Eostümen von Leichenträgern. Äe-tanzt wurde nur nach den Melodien von Tod-tenmärschen, und al« die Stunde des Soupers heranrückte, wurde ein großer Leichenwagen in de» Saal geschoben — auf diesen befanden sich Speisen und Getränke. Trotzdem die zu diesem Ball eingeladenen „Damen" von dem Charac-«er des Feste« «nterrichtet waren, hatten sie doch hierauf keine Rücksicht genommen und erschienen sämmtlich in hellen Toiletten; sie waren An-fangs etwa« entsetzt über die unheimliche De-coration drr Räumlichkeiten, bald aber gewöhn-ten sie sich daran, und der weitere Verlauf deS „Feste«" soll ein recht animirter gewesen sein. sDie Carolinen frage drama-t i f i r t.] In einem Madrider Theater erlebt gegenwärtig ein Lustspiel wiederholte Auffüh-rungen, in welchem zwei Kinder NamenS Ger-mania und HiSpania über ihre Puppen in Streit gerathen. Da sie wegen des Besitzes zu keiner Einigung gelangen können, beschließen sie. die Entscheidung ihrem Papa zu überlassen; „Papa" bedeutet im Spanischen aber auch gleichzritig Papst. Dieser entscheidet nun dahin, daß die 4 Puppen HiSpania gehören, daß aber Germania damit spielt» soll. Beide Kinder sind von dem Urth>i1 entzückt und ebenio das Publikum, welches der Posse u ter schallendem Gelächter beiwohnt. sEinBeethove n-E n f t> u f i a st.] Herr John Lllltoi'. e»n Londoner Privatier u»d süns-zigjälriger Maiin. aerikth vor nithrtren Tagen im Club mit dem Schiiststell«r Thompiou uiStreit, weil dieser sich weigerte lämmtliche Werte Beethoveu'S als unübertrefflich zu «iklärrn. Die Herren geiielhe» in Hitze und schließlich wurde ein Du.ll beschlösse», welche» auch statt» sand; tut Verlause desselben brachte Thomp-so» zu stiiier größten Verzweiflung dem Mr. Liuto» mit einer Revolver kugel riue tödtliche Verletzung bei. Kurz vor dem Duell setzte Liuto» ein Testament aus. worin er sein ga»-zeS Vermöge» für Beethove»-Stif>u»gen ic. ver-machte; seine letzie» Worte waren: »Lasset bei meinem Leicheubegängnisse seinen Trauermarsch spielen." ]V o n Wölfen zerfleischt. Aus d«r Landstraße zwischen M.dves und TemeSwar wurden zwei Milchir>«ib«r, vi« Milch zu Markte bringen wollte», von Wölfen zerfleischt aus-gefunden. [Dieb stahl in einer Käsern «.] In dir P>o»ierkas,rne von Kloiterneuburg ist et» bet tutender Ei»bruchsd.eb»ahl verübt «vor» den; es sollen Bataillonsgelder im Betrage g25.661) Gülten gestohlen worcen sein. Ei» lchtiger OificieiSbursche wurde verhaftet. sE i » jugendlicher S e l b st m 0 r d-d i d a!.] Ei» seltsames Motiv ist es. we!» ein.« zehn Jahrc alten Knaben zum Selbst-veranlaßtt, nämlich ein nicht erfüllter nachi»wu»>ch. Der Knabe, der Sah» eines »er Kauimanns, hatte sich als Weihnacht»-gejHenk ein Theater gewünscht. Als er seinen Wufsch am Weihnachtsabend nicht ersüllt sah, entftlnie er sich undemerkt aus dem Zimmer, wo wie Befcheerung stattfind. Bald caraufvon feinin Angehörigen vermiß», sand man ihm in einoii zur Wohuuna gehörigen Dienstboten-WAsstsraum an einem Haken bangend. Nachdem der jugendliche, bereits bewußtlose Selbstmörder «bgeschnitte» wordt», gelang es. ihn -«'» Leben zuriickzuruie». Der Knabe hatte vor einem Jahre, als»r mit tiner schlecht«» Zensur aus der Ecy>le heimkehrte, schon einmal den Versuch , «WMchl, sich zu erhängen, ist aber damals «dtValls noch rechtzeitig abgeschnitten und ge-«liHt worden. " t k ö 11 i g l i ch e »L e i b ä r z t i »".] Die Kongin Margherita von Italien hat zu ihrer „Leibarzt,n" «in italienisches Fräulein Namens Margherita Farne gewählt. Fräulein Farne war eines der Italienischen Mädchen, welche sich an Universitäten zum Behufe de» Studium» der Mediziu-Diseipline» einschteiven ließen. Sie b. stand in glänzendster Weise ihre Prüfungen und wurde cum Isuäs zum Doctor der Medizin promovirt. Dieser Tage ist da» Fräulein Doctor in Rom eingetroffen, um sich dort niederzulassen. Fräulein Margherita Farne ist mittelgroß, blond und besitzt sehr seine Ge-sichiSzüge. ^Einsturzgefahr im Wiener S t e p h an S d 0 m e.] Eine Mittheilung von großem Interesse finden wir in deut Be-richt auS der Dombauhütte, den da» Dombau-vercinS-Blatt enthält. Drr Referent spricht von den btrriiS geleisteten Arbeite» und sagt dabei, daß drei jemr sechs Pfeiler, welche die drei Schiffe de» gothischen Longhauses trennen, schw.'r beschädigt sins, daß noch jetzt an ihnen Stücke von mehr als einem Meter Länge und der Dicke von 30 und mehr (Zentimeter und «ntsprechen-dtr Brtite durch den Druck geborsten sind und noch am 24. November, wo der Referent die Pfetlkrgerüste besuchte, eben nur an de» Rauh« heilen de» Bruche« sich gehalten haben und je-den Augenblick mit dem Absturz drohten. Denkt man sich die bedeutende Höhe ganz nah» der oberen Baldachine der Pfeiler, so kann man nicht ohne Schaudern daran denke», in welcher Gesahr die etwa eine Predigt anhörend« fromme Mengt sich seit Jahrz«h»ten befand. ES ist aber c.uch jetzt noch von Seite der Bauleitung di« „Pnttsch« Macht." höchste Vorsicht im Auswechseln der Steine nö-thig, da die Schäden so tief in den Kmt der Pffile' hineingreife», daß ts ein Wundtr genannt werde» muß, daß bis heute keine Verfchiebung in den statistischen Verhältnissen statt-gesunden hat. [„D a» läßt tief blicken!-] Im „Döbelner Anzeiger" findet sich folgendes Jv jerat: „Einen Schirm verwechselt. Am vorigen Sonntag hab ich meinen Schirm mit einem ankeren verwechselt und zwar eventuell im Schützenhaus, Schmidels Garten. RathSkeller, Bayerischer Hos, Sonne. Hotel Erbprinz. N. N. in Döbeln'. sU n t e r s ch i e b.] Arzt: Guten Morgen, H rr Commercienrath! Schon so srüh aus den Beine» 'i — Commercienrath: Ja, lieber Doctor, ich muß uiir Appetit zu meinem Früstück ho-len. — ArU : Und ich muß mir ein Früstück zu meinem Appetit holen. Deutscher Schutverein. Wien. In der letzten Sitzung btschloß der Ausschuß den Wientr Frauen-Ortsgruppen sür die Sa .mlunq zahlreicher, zu Weihnachlsspen-den bestimmter Gaben und Geldb träge den wärmste» Dank auszusprechen. Zugleich wurde zur erfreulichen Kenntniß genommen, daß die ebenfalls zu WeihnachlSspenden verwendete» Kartenblocks allenthalben oei den Fr>uttdeu des deutsche» Schulver ine» schnellen Absatz finden. Dem Vereine zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse t» Prag wurde für die B (Heilung der Vereinsschnlegi» Wrschowetz mit einer Bi-bliothek der Dank ausgedrückt, und in gleicher Weise auch der namhasten Spende gedacht, welche Dr. Stingel aus dem Eiträgniff- des Deutschen Schulvertinskaleuders sowie au» eigenen Mitteln dem Weiznachtssonde geioidmei hat. sowie die Nachricht entgegengenommen. daß die Gtmeinde Dornbach bet Wien dem Vereine mit einem Jahresbeitrag beigttrtttn ist. Von Bewillig»» ge» ist zu erwähne» bi« Gewährung einer Schulbausubvention sür Böhme», und die Erweiterung der V'reinSschnle in Mährisch Bud-witz, ivosür die e«tsprechenden Beträge geneh-migt wurden. Die Schule in Wranowa wurde mit einer Bibliothek und mit Lehrmitteln aus» gestattet, und aus dem vorhandenen Credit noch eine Reih« von Weihnachtsspendtn flüssig ge-macht. Schließlich würd« miigetheilt. daß Nr. 17 der „Mittheilungen" bereit» ausgegeben wurde, und zugleich an die bisherige» Abnehmer da» Ersuchen gerichtet, sich rechtzeitig de» Fortbezug der „Mittheilungen" zu sichern. Dem Vereine sind wieder zahlreiche Spenden zuge-flössen. Ferner beschäftigte sich der engere Aus-schuß mit mehreren Verwaltung»- und Organi-sationssragen, deren Erledigung die in fort-währendem Anwachsen befindliche Vertins-thätigkeit nothwendig machte. Ausserdem wurden mehrfache Bewilligungen vorgenommen. Für die Schule in G u t t e n f e l d (Mähren) wurde die Anschaffung der gewünschten Einrichtung»-stücke ermöglicht, und der Schult in Ebern-d 0 r s (Kärnten) außer Bücherspendtn auch »och die Mittel zur Bestreitung verschieden«! Schul-«rsordernisse zuerkannt. Die Schule in A u e r (Tirol) erhielt ein« entsprechende Weinachtsspende und «iu Lehrer an der Vereinsschule in S ch r e i-b e n d 0 r f wurde definitiv bestellt. Schließlich mußten für mehrere Vereinsschulen, wie in Grvß Galein, PhilippSberg, Laibach, H 0 llesch 0 witz, Lieben, Wer-s ch 0 w i tz, sowie für die Kindergärten in Neubistrttz, Oberdorf, K 0 llescho-w i tz, die zur weiteren Erhaltung erforderlichen MehrauSlagtn, welche sich auch au» der Er-Weiterung einztlntr Anstalten ergeben, für das Jahr 1886 hmzubewilligt werden. Locates und Irovinciates. Cilli, 2. Jünnrr. sP e r s 0 n a l » a ch r i ch t.| Der k. k. Mintsterialconctpist Joses Freiherr von Peche wurde der k. k. BezirkShauptmannschast Cilli zur Dienstleistung zugewiesen. 1886 sTheaternach richt.] Montag den 4. d. M. gelangt in unstrem neuen Theater zum ersten Male ein Schauspiel zur Dar» stellung. ES wird» einem Wunsche hiesiger Kunst-sreunde tntspre^,end, Sardou'» „Frou - Frou" ausgeführt, entschieden da» interessanteste Bühnenwert der neufranzö ischen Literatur. Dieses Schauspiel wurde vor kurzer Zeit in Marburg mit durchschlagendem Erfolge gegeben. Die Kri-lik der dortwen Blätter über die Leistungen ber Darsteller waren voll des Lobe» und desonde-rer Anerkennung. Wir verspreche» uns daher einen sehr genußreichen Abend. („N i x Deuts ch."] Vor einige» Tagen richtete das Cillier Stadtaml an den Gemein-devorsteher von L e u t s ch da» Ersuchen um i Anheftuug einer dir Jahr- und Viehmarktord-nuiig enthaltende» KundmaHung an vi« Anus-lafel des Gemeindeamtes in Leutjch. Das Letzte sandte jedoch das betreffen e, i» deat>cher spräche abgefaßte Schriftstück mit der Bemerkung zu-rück, daß der Gemeindevorsteher von Leut ch drr deutschen Sprache nicht machtig sei. Da» Merkwürdige an der Sa he aber ist der unsere Schuljustände aus dem Land« charakterisirende Umstand, daß der genannte Gemeindevorsteher nicht nur nicht deutsch versteh«, sondern nicht einmal seinen eigene» Namen zu schreiben ge-lernt Hai, den» auf dem Aulwortschreiben an das Cillier Stadtamt prangt das bekannte Hantzeicheii + mit der vom >' emeindrjchret-ber beigefügten Namensfertigung deS de» Schreibens unkundig«» Bürgermeisters Herrn Anton Po-'krajnik. Der genannte Gemeindevorsteher und dessen Schreiber sind aber nicht einmal in ihrer Muttersprache zu Hause, denn sie ge-brauchen in dem vorerwäh len Schriftstück für den Ausdruck „verstehen" das windische Wort za3topiti, welche» „vertreten" heißt. Das hier richtig anzuwendende razurnili scheint den famosen Herren unbekannt zu sein. [C a s i n 0 0 e r e i ».] Bei der ant 18. December stattgehabte 1 Hauptoersammlun. erstattete der Caftnovirector, Herr Aools Lutz, den Jahresbericht. An Mitgliedern zählt dtt Verein 176, hievon III ständige. 6ü nicht stän-dige Mitglieder, taS weist gegen da» Vorjahr eine Abnahme von 35 Mitgliedern aus, von denen 29 auf die Kalogorie der nichtständigen entfallen. Dieser Mitgliederabgang hat seinen Grund vornehmlich darin, wett der Verein, de» Theaters wegen, in den Monaten November und December wenig UnterhallungSabende bot und jener Theil der Mitglieder, der nur sür die Zeit der Unterhaltungen dem Vereine bei-tritt, keine Anregung fand, schon in den aenann-ten Monaten beizutreten. Erfreulicher ist der wirthsch ftliche Stand de» Vereines; die Rechnung schließt mit einem Activsaldo von über fünfhundert Gulden. Der Direktor entwarf ein kurze» Bild de» wirthschastlichen Gebarens der Direktion in ihrer dreijährigen Amtsthätigkeit und constatine die pekuniäre Soli tiäl des Ver-eines, dessen Finanzen vor Drei Jahren mit einem Schuldtaslande von 43 • fl. übernommen wurden und ungeachlet der für Reparaturen» Adaptirungea und Anschaffungen in d>>n drei Jahren verausgabten dreitauftnd Gul-den mit dem odgenannten Activsaldo, fchlt -ß«n. Der Dirtctor besprach noch die gesellich .ftliche nno politische Nothwendigkeit de» Vereines für die Stadt Cilli und erhofft für de» Verein ein immer mehr erstarkendes Leben. Dr.HigerSp erger dankt der Direktion für ihre Thätigkeit u:id Bemühungen, worauf der Direc-tor der besonder» hervorragenden Thätigkeit und der Verdienste deS VereinScassierS Herrn Gustav S ch m i d l in anerk nnenden Worten gedenkt, welcher, anderweitiger Vereins- und communaler Pflichten halber, aus der Direc» tion auSzulreteu den Entschluß gefaßt hat. Hie-rauf fo gt di« Wahl der Dtrection und der Censoren sür das Jahr 1886. Während dem Scrutinium wird die Frage «ineS Parquetbo-denS sür den Tauzsaal besprochen und die Di» rectton zu der Ausgabe nach ihrem Ermeßen unter dem Vorbthalte ermächtiget, wenn die HauSeigenthümer einen entsprechenden Beitrag leisten. Der Direktor gibt daS Ergebniß de» ScrutiniumS bekannt und ist die Direktion sür 1886 das Jahr 1886 auf Grund der seither stattge-fundenen Conftitnirnng gebildet aus den Herren Adolf Lutz. Direktor, Dr. Hois.l, Director-Stellvertreier, Dr. Wokann, Secretär. Joses Negri, Casfier. Baron Falke. Vergniü'.ungs-leü«fr . Ingenieur Higersper«t«r. Oeconom . Professor Kni»l, Archivar. Professor Pl ner, Ausichußm lglied. Zu Censor'N sind die Herren Franz Zongger und Gusiao Stiger gewühlt worden. Es erübrig» i»iS nur noch beizufüaeii, daß der oben erwähnte äußerst günstige Ver-mö>zenSstand des CafinoS in erster Linie wohl nur dem zi-lbewußten Handel» der wackeren Verei, «leiiung zn tanken ist und daß nament-lich Herr Adolf Lutz ^ur.d seinen hingebungsvollen Eifer um die gute Sache sich unverfängliche Verdienste erworben hat. (Evangelischer Gottesdienst.] In der hiesigen evangelische» Kirche wird am Mittwoch, den 6. d. M., Vormittag 10 Uhr das Neujahrsfest gefeiert. Der nächste Gottes-dienst findet statt Dienstag, de» 2. Februar l. I. zur selven Stand«. An diesem Tage wird auch, »ach beendigtem Gottesdienste, die G e-»n e l n d e-B-e r s a m m lang, in welcher die Rechnung für das abgelaufene Jahr gelegt wird, abgehalten werden. (M a r k t o e r s ch ö » e r u n g S v e r e i n in G o n o b i 8 | AuS Gonobitz wird uns uiiunn 28. v. M. mitgetheilt: «Es I^et sich hier kl» Eomüä gebildet, .. elches am 31. d. M. iu Herrn Alois Stanzer'S Gasthofe „zum goldene» Hirsch n" eine Sylvesterfeier zu Gunsten des MarkiverschönerungsfondeS veianstaltet. Die glückliche Zujammenilellunn des Comiiä's soilie der Umst ind, daß die bewährte Cur-kapelle von Sauerb.un» die Musik besorgt, läßt auf einen recht animirten Verlaus des F«»es fassen." (Philharmonischer Verein in Mardur g.] Ans Marburg wird uns ge-schrieben: Der Leitung des philharmonischen Vereines ist es g-lunge», für das demnächst stattfindende zweite Mitglieder - Concert die Hanenvutiiosin F>l. Mathilde Skerle zu gewinnen Die Vereinsleitunq, welche in aaer-tennenswerther Weise unausgesetzt bestrebt ist, das musikalische Interesse bei de» Bewohnern Marburg» zu wecken und zu fordern, hat sich durch die Heranziehung dieses Gastes d.n Dank aller Musikfreunde erworben, —i— [V ürgerut ei st erwähl] In Leib-n > tz würd,- Herr Apotheker und Hausbesitzer Othmar R u ß h e i m zum Bürgermeister ge-wähl«. Diese Wahl erregt allgemeine Besrie« digung. da der Gewählte sich als ein Mann von regem Gemeinsii n und sortschrittllchem Cha-ractrr bewährt hat. sTheaterkrach inGraz] Der Thra-terdirecior Herr I. von B e r t a l a n hat wegen schl.chten Geschäftsganges beim steiermärkifchen Landesausschuffe das Ansuchen gestellt, den Pacht deS L a » d e S t h e a t e r s mit Ostern kommenden Jahres aufzulösen. Der LandeSauS-fchuß hat diesem Ansuchen stattgegeben. Auch der Grazer Gemeinderath willfahrte einem ähu-lichen Gesuche bezüglich deS Stadttheaters. fLocalbahn] Der Eisendahntag ge-nedmiqte da» vorgelegte Tracenoperat, sowie den FinanzierungSpian der Localbahn Kapfen-berg'Aflenz.Seebach und beschloß einstimmig, vom steirischen Landtage eine Subvention zu er-bitten. (DieEinst«llungd«rFloßfahrt] auf der Mur, in der Strecke von Judenburg abwärt» Graz wurde aus Sicherheitsrücksichten di« 19. März 1886 veriügt. (A u S d e m st e i e r m ä r k i f ch e n L a n-d e s a u S f ch u f f«.] Der Marktgemeinde E i-bi » wald wurde ein Darlehen von 19.909 fl. auS dem LandeSfonde befürwortet; für die L a n-desackerbau schule wurde die Bestellung eines Molkereilehrers beschlossen, ferner wird beschlossen, beim Landtage den Antrag auf fofortige Inangriffnahme der Ausführung de» Bau»» des T a u b st u m m e n i n st i t u t s-Gebäude» zu stellen. In Angelegenheit der Eisenbahn R o h i t s ch^S auerbrun n-S ü d-bahn wird der Antrag an den Landtag ge« jtell^_daj^da» Land von einem Gesammtan- lagecapital für den Bau einer Localbahn von Rohitich au einen möglichst nördlich gelegenen Ausschlußpunkt a> die Südbahn ein Diittel. je-doch nicht mehr als 409.099 fl. übernimmt, welcher Betrag durch Aufnahme eines Darlehens zu beschaff.» wäre. sD y n a m i t-E x p l o s i o n.] In L a m-brecht ist am 22. v. M, Vorn. 9 Uhr, i» der dortigen Dynamit- und Rhexitsabrik die Waschhüite unter fürchterlicher Detonation in die Luft geflogen. Drei Arbeiter sind todt und drei verwundet. In dem von der Fa rik ein-einhol!' Kilometer entfernte» Markte wurden "iele Fensterscheiben durch den furchtbaren Lust-druck zertrümmert, so allein im Stifte und der Stiftskirche über zweihundert. sFeuerlä rm ] Ans Mahrenberg wird uns unterm 25. v. 3)1. geschrieben: H.uie am Schlüsse des vormittägigen Fest-Gottesdienstes allarmirie der Ruf „Feuer in der He,rschas>" den gan-zen Markt und alles ftrömmte eilfertig dem Brandplatze zn, in der Meinung, daß schon das ganze Schloß i > Flammen stehe. Zum G'ück war aber nur tas Glashaus im Garten ein Raub de» Elementes geworden, und ais die Feuerwehr an Ort und St.lle erschien, war bereits jede weitere Gefahr glücklich besei-tigct. (Die zerrissene Banknote.] Georg Koraischitz und Joses Krainz zechten mit-einanderimGafthause zuFrievau. AlS Jofef^rainz mit einer Fünfzig-Guldennote die Zeche zahlen wollte, »ahm itrni dieselbe sein Zechgenosse aus der Hand und riß sie in zwei Theile, von den n er einen dem Eigenthümer zurückgab, während er den andern zu sich st.ckte und damit das Weite suchte. Koratschitz begab sich direct in'» Steueramt, wo er sür den halben Fünszi-ger 25 fl. ansoezahlt er ielt. Als später der Be> schädigte davon Kenntnis erhielt, erstattete er gegen Koratichch die Strafanzeige. fV e r f u ch t e r R a u b m o r b.] AiS am 13. v. M. der Jagdaufieher Andreas Stogar von Globako nach Artitsch zur Kirche tieug. wurde er aus der Bezirksstraße von zwei Man-ner», welche sich hinter einem Zaun versteckt hatte», i» den Rücken geschossen. Nur dem Um-stände, daß Stagor zwei Röcke und eine dicke Weste trug, ist eS zuzuschreiben, daß die auf ihn abgefeuerte Schrottladuna in den Kl.idern stecken blieb und den Körper un-versehrt ließ. Die beiden Männer hatten e» offenbar aus einen Raub abgesehen, denn der Angeschossene trug eine Barschaft von 826 fl. bei sich, wovon sie Kenntnis gehabt h rben dürf-ten. D>e Thater wurde» bereits ausgeforscht und dem Strafgerichte eingeliefert. (Gerädert.] Der achtjährige Johann Stepischnig gieng mit einem Mitschüler auf der Reichsstraße gegen Bijchosdors an einem mit Holz beladenen Wagen vorüber. Plötzlich erhielt Stepischnig von feinem Kameraden einen Stoß, so baß er unter Räder fiel, die über seinen Körper hinweg giengen. Der arme Knabe erhielt so schwere Verletzungen, daß er schon »ach wenigen Aug »blicken den Geist ausgab. sJ m „A u s g e d i n g e."] Der im „Ausgedinge" lebende siebenzigjährige Franz L i p a i in Altendorf verlangt? zu Weihnachten von sei-nkm Sohne daS vom ihm auSbedungene Schwein. Der Sohn wurde darüber fo rabiat, d.'ß er auf seinen Vater so lange losschlug bis der bedauernswerthe Greis bewußtlos zusammen--brach. |Die Sylvesterseier de» Casino-Vereines]. Die rührige Leitung unseres Casinovereines veranstaltete am Eylvesterabend eine Jahresschlußfeier, zu welcher sich e»ne un-gemein zahlreiche, die schönen Räume des Ca-sinos bis auss letzte Plätzchen süllende Gesell-schaft eingefunden hatte. Ist eS doch eine alte liebgewonnene Sitte, das alte Jahr im fröh-lichen Kreise bei Festgesang und Becherklang hinauszugeleiien in die Vergangenheit, aus der eS keine Rückkehr giebt. Eingeleitet wurde die Feier mit einer vom städtischen Orchester ge-spielten Ouverture. ES folgten dann abwechflungS-weife Vorträge deS Gesangvereines und der Musikcapelle. Unter den ersteren waren eS be- 5 sonders der Abt'sche Chor „Deutsche« Völker-gebet" und die Lieder deS Solo-OuartettS, welche zündeud wirkten. Eine zwischen der ersten und zweiten Abtheilung des musikalischen Program-nies veranstaltete Jux - Tombola gab der Gc-jells liaft Gelegenheit, das G ück im scheidenden Jahre noch einmal zu versuchen. Leider waren zwar sehr viele berusen aber nur sehr wenige auSerwählt, die in das neue Jahr, mit der angenehmen Erinnerung an das ihnen noch im letzten Augenblicke zugelächelte Glück, einen Gewinnst a's ein gutes Vorzeichen mit hinüber nehmen konnten. Nach der Erledigung des recht sorgsam zusammengestellien musikalischen Programms, bis sowohl unserem wackeren Gesangverein olS auch unserer streb-sameii Musikkapelle reichliche Gelegenheit bot, ihr Können zu entfalten, und nachdem noch daS weihevoll? „Deutsche Lied" erklungen war. beti at der Casi, ovorstand, Herr Adols L u tz. das Podium. Derselbe widmete dem entschwin» dende» Jahre 1885 einen sinnigen Abschievs-gruß. in welchem er auch der Leide» gedachte, denen daS deutsche Volk Oesterreichs in diesem Zeitabschnitte unterworfen gewesen, und gab in seinem warm empfundenen Willkomm an da» »eueinlretenbe Jahr der Hoffnung auf eine Besserung unserer poli ischen uno wirthschaftlichen Verhältniffe bereiten Ausdruck. Lebhafter Bei-fall lohnte den Redner, der mit dem herzlichen Wunsche: Glückliches Neujahr! die Beglück-wünschungen einleitete, die nun die fröhlich ge-stimmte Gesellschaft beim pe-lenden Weine stegeneilig austauschte. Vergessen war wohl jeb'r Groll, jeder Mißion auS dem Herzen ge» bannt, und die gehobene Stimmung der Festtheil-nehmer fand ihren sichtbare» Ausdruck in den leuchtenden Augen und warmen Händetrückm der Menschen, die sich hier alle in dem Wnßsch^ einte», miteinander in friedlichem Einklangs der Znkunft entgegen zu gehen. Den Schluß''deS Festes bildete, da auch die goldene Ingen» Ihr Recht forderte, ein Tanzkränzchen. Es rqvrte mit einer für den kommenden Fasching vitlver-sprechenden Ausdauer Terpsichoren gehuldigt«, »nv als der letzte Reigen beendet war, halte daS neue Jahr bereits ein Alter von vier Äun-den erreicht. Wenn wir die letzten Augenblicke des sch idende» Jahres als eine angenehme Erinnerung an die Vergangenheit bewahreu können, so danken wir, die wir diesem jchSnen feste beigewohnt, dies der Leitung deS Casino-Vereines, die in dem Bewuft>ein, den Mit.ilteberu einen recht vergnügten Silvesterabend bereist zu haben, den vernenlen Loh» für ihre Mii e-waltung finden möge. Herichtssaat. fB r a n d l e g u » g.] Der Winzer' des Franz Petric in Gnadenfchek, Franz Lorbet, zer-trümmerte am 4. Nov mber v. I. die Ftufter-scheiden seines Dienstherrn. Der Eigenthümer sah sich dadurch genöthigt, den Winzer aus dem Hause zu schaffen. Di ser verließ mit DH»hün« gen das HauS. Er steckte auch wirklich noch in der Nacht desselben TageS da» Strohdach seines Dienstgebers in Brand, welches jedoch glücklich gelöscht wurde. Am 22. v. M. hatt« sich nun Franz Lorbek vor dem Schwurgerichte (Vors-sitzender Hofrath Heinricher) wegen Verbrechen» der Brandlegung und wegeu Uebertre-tung gegen die Sicherheit des Eigenthums zu verantworten. Er wurde nach der Bejahung der Fragen seitens der Geschwornen zu 5 Jahren schweren Kerkers verurtheilt. fT o d t s ch l a g.j In der Nacht veS 27. October v. I. ging Joha in Drevensek in Ge» sellschast deS Michael Pinteric und Josef Krajnz zur Behausung des Georg RuS, WinzerS in Varea, im Bezirke Pettau, um das Weib de» Ersteren, welches sich zu den Rus'schen geflüch tet hatte, aufzusuchen. Auf den Ruf der An-kvmmlinge: „patrela je. gor odprite.* wurde das Thor geöffnet. Nun kam eS zu einer Balgerei, in deren Verlauf Josef Krajnc und Michl Pinteric jedoch die Flncht ergriffen. Georg RuS streckte daraus durch einen Schlag den Dreven-Set zu Boden und versetzte dem schon aus den Bode« Liegenden mehrere Hiebe, in Folge beffen .Deutsch, ZSacht.' 1886 DrevenSek den nächsten Tag verschied. Am 22. v. M. stand Georg RuS vor den Geschwornen (Bors. Hosrath Heinricher) anneklagt des Ver-brechen? de? Todkchlaftes. Die Geschwornen (Obmann August Tisch) bejadten die Schuld-frage, worauf der Gerichtshof über den Auge» klagten eine 2jährige schwere Kerkerstrafe ver-hängte. fDiebstahlund öffentliche Ge-w a l t l t) ä l i g t e i t.] Am 2 September v. I. erbrach der Bergarbeiter Johann Schocher in Oistro die Wohnung des Bergknappen Sprin-gelti und zeltrüuimerte Alles, waS ihm zur Hand lag. Durch daselbst wohnende Leute wurde er jedoch bald verscheucht. Später kam er zu ück, drang neuerdings in die bereits geöffnete Woh-nung des genanuten Springetii ein und ent« nahm derselben eine Reitetasche, in welcher einige Kleider aufbewahrt waren, worauf er sich entfernte. Da liefen ihn einige Arbeiter nach und es entspann sich eine Rauferei, bei welcher dem Schocher die Tasche wieder entrissen wurde. Diese Begebenheit hat eine Vorgeschichte. Jo-sesa 3e§ko, eine 25 Jahre alte Person, gab bei der Verhandlung an, daß sie mit dem Ange-klagten 2 Ja'»n nach Böhmen und endlich nach Oistro. Si? blieb bei Scho her. trotz dieser ein höchst roher und excessiver Mensch ist und sie wiederholt mißhandelte, weil er ihr alle Docnmente als Zeugniße. Taufschein :c. zerris-sen habe. In Oistro endlich wollte er ihr nichts zu essen geben, woraus dieselbe zwei Tag« keine Nahrung zu sich nahm. Da erbarmte sich ihrer der Arbeiter Springet« und bot ihr Unterhalt unter der Bedingung, daß sie ihm im HauS-behilflich sei. Da entbrannte »un Schocher Eifers >cht und deShrlb beging er die ein-Ms erwähnte That in Springetti's Wohnung, iter söhnte sich Schocher mit seiner Gelieb-Mß wieder aus und beide zogen nach Store. Hier! begann das zänkische Leben von neuem. Endlich äußerte sich Schocher zum Zeugen Po-jgtfkt daß er seine Geliebte erstechen wolle. ^«22. v. M. saß Franz Schocher auf der Anklagebank vor dem hiesigen Schwurgerichts (Vorsitzender L. G.R. Leoizhnik) wegen des lechens des Diebstahls und der öffentlichen iltthätigkeit XIII. Falles durch gefährliche jung und wegen der Nebertretung gegen »icherheit deS fremden Eigenthums. An Geschwornen wurden 3 Schuldfrageu xe-und eine Zusatzfrage. ob sich der Ange-wie er es behauptet, damals in voller Truilkenheit befundtn habe. Die Geschworne» ' ßen sämmtliche Schuldfragen. Der Gerichts, verhängte über den Angeklagten eine Iitatliche schwere Kerkerftrafe. YMswirMchaMiche», ieFinanzoperationenander i n a n d S N o r o b a h n.j Der „Frank-Handelszeiiung" wird auS Wien geschrie-Lie Verhandlungen bezüglich der Textirung der EoncessionSurkunde der FerdinanS-Nordbahn dürsten jedenfalls im Monat Januar ihren An-fang nehmen. Von enlfcheidendem Einflüsse auf den Beginn der Veranstaltung der Emission ist eS »och, in welcher Weise sich die Lage am Kriegsschauplätze gestalten werde; da jedoch nun-mehr mit einer gewissen Bestimmtheit.".nzuneh-nie« ist, daß sich dieselbe Dank dem einmüthigen Zusammenwirken der Großmächte in friedlichem Sinne lösen werde, so steht eine baldige Ab« Wickelung der erwähnten Finanzopcrationen zu erwarten. Entsprechend der Bonität des auf den Markt gebrachten Papieres soll, wie verlautet, der Emissionscours der neuen Nordbahn-Priori-täten verhältnismäßig hoch fixirt werden und spricht man davon, daß derselbe sür die zu ver-gebenden 4proce„tigen Nordbahn-Obligationen kaum niedriger al« 9 t pEt. angesetzt werden wird. Dieser EourS »»«spräche einer 4'/,proceu-tigen CapitalSverzinsung u»d läßt einen Eapi-talsge in» von 5 bis 6 Procent erhoffen. a r t e l l b « st r e b u u g e n der ö st e r-r e i ch i s ch e n Eisenwerke.] Die E onfe-renze», welche feit einigen Tagen zwtsch.u öfter- barungen gegen die bestehnde Ueberproduclion geführt werden, haben ihren vorläufigen Abschluß gefunden. Das Ergebniß der bisherigen Beri« thungen muß insofern? als ein günstige» bezeich-net werden, als von mehreren Seiten Anträgt principieller Natur gestellt wurden, die im All-gemeinen als geeignete Bans einer Verständigung ac^eptirt wurden. Mit Rücklicht darauf wurde die Wahl eines Comi«6S beschlossen, wel He» die p! actisch« Durchführung der vorliegende» An-träge einer näheren Prüfung unterziehen soll. Sobald das Comit6 seine Berat.ungen beendigt haben wird, sollen die interefsirten Werke wieder zusammentreten. Korrespondenz der Redaction. An unsere verehrten Freunde und Mit-arbeiter. Herzlichen Glückwunsch aus Anlab des Jahres-Wechsels mit der Bitte, un» auch im neuen Jahre that-krästift unterstützen zu wollen. Herrn Tch. i. P. Besten Dank. Leider p»»t fcstmn. .Herrn Dr. I. F. i. Kraz. Ihren lieben Brief werden wir demnächst beantworten. Empfangen Sie vv! läufig unseren herzlichen Tant. Herrn tkrich Zels. Herzlichen Dank für die gütige Zusendung. Literarifches. sJllu strikter Weinbau-Ka« lender pro 1886], herausgegeben von A. W. Freiherr von B a b o. Direktor der k. k. önolog. und pomolog. Lehranstalt in Kloster-neuburg. In Eomission der k. k. Hofbuchhand-lung Wilhelm Frick in Wie». Dieser nun schon zum fünfzehnten Male erschienene Kalender ent-hält alles für de» Weinbautreibendtn Wissens' werthe und empfiehlt sich als ein ganz vortreffliches. sehr instructiveS Nachfchlagebnch in dem wir unter anderem auch über den Stand der Philloxera-Frage und über die AnSsichteii be-züglich des Verkaufe» der 1885er Weine sehr schätzenswerthe Mittheilungen finden." Wir kön-neu die Anschaffung dieses nützliche» Kalenders, dessen Preis mit 40 kr. sestgesrtzt ist, wärmst«ns empfehlen. Eingesendet. «Lieöe «Könner und Lsseger! Wir sind Heuer nichl so glücklich als im Vorjahre, wo unsere Futterhänschen im Stadt-park immer neu und schmackhaft beschenkt wur-den, nein, dieser Winter mit feinem Frost und Schnee thut uns arme» Dingerchen recht, recht weh. Wir pochen frürend und hungernd mit unseren Sch»äbelchen an Eure Fenster und Thüren, und bitten Euch Ihr guten, guten Menschen gebt uns wieder Brod und Futter. Wir können'S Euch zwar nicht bezahlen, aber wir werden Euch znm Danke unsere schönsten Lieder pfeifen, zwitschern und trillern, daß es Euch doch recht erfreuen wird. Also wir bitten recht schön, erbarmt Euch der hungernden Vögelein im Stadipark. relBkier Hlkftliat'laer Smjwrüm bestes Tisch- raJ erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Ileinrirb Mattoni. Karlsbad nnd Wien. tzetegramm. Au» Marburg erhalten wir die Nachricht, daß in ter heutigen GemeinberathSsitzung ge-wählt wurden: Zum Bürgermeister Herr Nagy, zum B ü r g , r ni e i st e r-S t e l l v e r-t r e t e r Herr Dr. HanS S ch m i d « r e r. zu Stadträthen die Herren Dr. L o r b e r, von S ch in i d. L e i d l und B a d l. ID r u ck f e h l e r-B e r i ch t i g u n g.] Auf Seite 4 muß es unter Theateruachrichl heißen. »Mailhac und Halvvy" und nicht Sardou. csour'e i>,r ^»en^ Aöri, vom 2. Januar 18*6 Goldrente..........110.80 Einheitliche Staatsschuld in No en . 83.85 „ »in Silber . 84.05 Märzrente 5°/, ........101.50 Bankactien...........873.— Creditactien..........301.40 London . wifla........126.10 Napoleond'or.......... 9.99 k. k. Münzducaten........ 5.96 100 Reichsmark.........61.95 ■£",a,lxx-Oxd.n-u.ngr ii rill! _L_ 1886 „Z>e«schte Macht." 7 Lungen- and Halskranken. Schwindsüchtigen und an Asthma Leidenden zar Anzeige. dass der g-^en obige Krankheit«); heil-wirkeml „Homeriana-Thee" echt nur allein directc durch den Interxeichneten in beziehe ii ist. Di? Itrochure darüber wird kostenlos und franco messend it. Das Packet Homeriaiia von SO Gr., genügend für 2 Tage kostet 70 kr. Ich warne ▼or A»kauf der voll aill^n anderen Firmen offerirten, eoastatirt unechten Hoineriuua-l'IUnie. Paul Homero, Triest (Oesterr.) Entdecker und Zubereiter der allein echten Homeriana-782-10 Pflanze. Gin IjClirJiuiffC drr deutschen und alovenischen Sprache mächtig, mit guten Schulzeugninsen vertehen, findet sofoit Aufnahme bei Joarf Hasnrr, HandeUntana in Ml. 11a- rrlti bei Erlachstein. 872-2 JÜL. JOHANNSEN, Kautschnk Stauipiglien-Erzeagnnp * Gravieranstalt brat, iungferngasse Nr. 2. Alle Neuheiten. — Lieferzeit 1 bis 2 Tage. — Agentur für Cilli: C. -A.laiosleelija.er- 427—52 Milch. Die überraschend günstigen E.,olge »»lche mit len «m Apotheker Iul. 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Nach dem bereit« kundgemachten Beschluß? dc« Gemeinde - AueschußeS ist von nach Cilli zum hiesigen Consnm eingeführtem Bier und eingeführten gebrannten geistigen Flüßig-leiten eine in die Stadtcasse fließende Abgabe zu entrichten, welche: 2l Kreuzer per & Hektoliter vom einaeführten Bier 1 Kreuzer per i\ Liter von gebrannten geistigen Getränken und ls/10 Kreuzer per k Liter vom eingeführten Spiritus beträgt. In Durchführung des weiteren BcschlußeS vom 18. December 1^85 werden die betreffenden Gewerbsinhaber und Interessenten zur Darnachachtung verständiget, daß jede Einfuhr von Bier und gebrannten geistigen Flüßigkeiten in deu Stadtbezirk, spätestens drei Stunden und nicht mehr als 24 Stunden vor dem Bezüge, jedenfalls vor der Einbringung iu das Wohn- und Gewerbebetriebs-Locale unter genauer Angabe des Quantums schriftlich anzumelden und die tarifmäßige Gebühr mit 21 Kreuzer vom Hektoliter Bier l Kreuzer vom Liter gebrannter geistiger Getränke und 1*/,, Kreuzer per Liter Spiritus an die Stadtcasse abzustatten ist. Bei der Ausfuhr von nlehr als 50 Liter wird die Rückvergütung der entrichteten Abgabe gegen schriftliche Anmeldung deS Quantums und mit Rücksicht aus die Gradhaltigkeit geleistet. Jede nicht rechtzeitige Anmeldung des Bezuges wird mit einer Ordnungsstrafe bis 10 st., jede Verheimlichung zum Nachtheile und jede Verkürzung der Abgabe mit der drei-fachen bis zehnfachen Auflagegebühr geahndet. Stadtamt Cilli, am 20. December 1885. Der Bürgermeister^Stellvertreter: soo—2 Kranz Zangger. Kii halten bei Johann ltakii*cli in Cilli. Im Verlage von W. CJoll in am* i»t soeben erschienen: Deutsch - nationaler Katender kür Oesterreich auf das Jahr 1886. Geleitet von Carl W. Gawalowski. Mit Beiträgen von: H. Geheimer, F. Dahn, E. Fels, W. Fischer, A. Hagen, R. Hamerling, Dr. Harpf, F. v. Hausegger, F. Keim, A. R. NaalT, A. Ohorn, W. Ressel, H. Swoboda. Reich illustrirt. Stärke 10 Bogen. Gross-Octav Preis Mtt lcr. — Gegen Einsendung von 41 kr. nach Auswirts portofrei. Zu haben bei Jolianii llakiiM-li in C illi 8 EUSTEIN'SAä^&* ß HEIL Allen Ähnlichen Präparaten in jede! Besiehang vorzuziehen, sind dies« Pastillen frei von allen «ohAdllohen Sub-•tanzen; mit grOietem Erfolge angewendet bei Krankheiten der Un-leibtorgaoe, Wechselfieber, Hautkrankheiten, Krankheiten des Gehirns, Frauen-krankh< iten; sind leicht abführend, blutreinigend; kein Heilmittel ist gflnatiger und tiabei völlig unschädlicher, tun Warnung! zu bekämpfen, die gewisse Quelle der meisten Krankheiten. Der vei zuckerten Form wegen werden sie selbst von Kindern gerne genommen. Diese Pillen «ind durch ein sehr ehrendes Zeugniss de» Hof- rathe« Professors Pitha ausgezeichnet. Eine Schachtel, 15 Pillen enthaltend, kostet 15 kr.; eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enthält, kostet nur 1 fl. 0. W. Jede Schachtel, auf der die Firma: Apotheke „Zum heiligen Leopold" nicht steht, und auf der Rückseite unsere Bohutzmarke nioht trägt, Ist ein Fal-slfloat, vor dessen Ankauf das Publicum gewarnt wird. Es Ist genan xa beachten, dass man nloht ein sohleohtes, gar keinen Erfolg habendes. Ja geradezu sohädllohes Präparat erhalte. Man verlange ausdrücklich: Nensteln's Elisabeth-Pillen; diese sind auf dem Umschlage und der Gebrauchsanweisung mit nebenstehender Unterschrift versehen. Hnupl-UtpAl laa Hleni Apotheke „Zusii bringen Leopold" de» Pl». Keusteln, Stadt, Eoke der Planken nad Spiegelgasse. «MF* Zu baben in ('llll bei dem Herrn Apotheker 7Varc<*k. "WC Cf?-1.'! ^Deutsche ZSacht Jöb6 Z. 4091 Kundmachung. Es wird ämtlich 1 je Wahrnehmung fle» macht. daß die Meldung drr Dienstboten der GemerbS- und Art>eitSgebils> n und der Lehrlinge nicht rechtzeitig auch nicht regelmäßig erfolgt Das Stadtamt nimmt deshald bei dem Wechsel des Jahres Veranloßung. die betreffende Kund-machung vom 15. Juni 1870 Nr. (Jrtü zur genauen Tarnachachtung zu erneuern: Dies/muach müßen rHe Dienstboten, Gewerbe' und AtbeiiS.ikhitseu binnen längstens 3 Tage» nach dem Eintritt? beim Stadtamt, gemeldet werden und ist binnen der gleichen Frist der Austritt zu melden. Vermöge der nämlichen Kundmachung haben auch alle Privat - Unterstandgeber die Pfl cht. bei ihnen übernachtende Fremde und so auch Asterparteien sogleich amtlich zu mel-d ii und dars Vaganten und verdächtigen Per-sonen von Niemant em Unterstand gegeben werden, sollten derlei Individuen nicht abgewiesen werden können, so ist allsogseich die Anzeige beim Stadtamte zu erstatten. Die genaue Befolgung der Meldevorschristen ist im Interesse der allge-meinen Sicherheit und Ordnung dringend ge-boten, daher jede Auserachtlaßung derselben a;t den Schuldigen gesetzlich strenge geahndet wer-den wird. Stadtamt Cilli, am 29. December 1385. Der kais. Nath und Bürgermeister «—i Dr. Neckermann. In der höheren Töchterschule beginnt der Unterricht wieder mit 4. d. M. und empfiehlt sich die höflich (iefertigte einem geneigten Zuspreche für die mit den bmten Lehrkräften ausgestattete Anstalt Auch kaun für einzelne Fächer eine Aufnahme stattfinden und daran auch erwachsene Damen theilnehmen. 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Die statutenmäsaige General - Versammlung findet Sonntag f*en 17. Jänner ii.86 Nachmittag priese 2 Uhr im Hotel „gold. Uwe" «tutt, wobei nachstehende Tagesordnung bestimmt äst: 1. Prüfung und Genehmigung des Bechenschasts-Be-riehte« und der Cnsaegehithrnng; 2. Neuwahl der Au»»chii*s-Mitgliedar; 8. J" «»Lstellung der ftemuueration de* Cassiers und des Schriftführers: 4. Antrige von Vereins-Mitgliedern. welche bis ultinio December L J. beim Vtrainj-Obinar.ne schriftlich eingebracht wurden. Hiebei werden die Herren Vereins-Mitglieder auf § I". vorletzten Schlusssatz. der Vereina-Statuten mit dem Beifügen aufmerksam gemacht, dass, wenn mit Beginn der General -Versammlung die fhirte Anzahl von ein Drittel der Vcreina-Mitglieder picht anwesend ist, nach Ablauf von 2 Stunden jede Mitgliederanzahl beschluss'äbig erscheint. 4 CILLI, am 28. December 1885. VereiiiHleituiiy. 810-20 Die besten and schönsten ARJVIOMIH AS und *11« Slulk-lMtraneate nur bei JOR N. TRIMMEL WIEN VII. 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Uiiet Boblgebaten! 3» der PorniUfeauag, baü «Ue Jkte ttanchn tan «seMier Säle iftn »Utften. m< Z,r berühmter rroatbals.nl, »er m nteiaet fromme «ehrerea wtoltelen frostbculen ein ro tV'l ffnbe bereitete, bäte ich mich trug «eines Kl»trauet!« «ff,ei i»jen«itme Batvnfalntittel entichlorfea. in Jqrea vlanelnigang«. Pille» °n.,,ittiiqe« ^rmcrrbotbnlleWfa ia b»«. bniMren. Ich nun datch-a« leistn flui»««», Jbaea iu leSebe*. »a(t n«ia eilte« Veibea nach riertvölbentlichem <*ebroii°drhti«t Wnaber. sie kittb aicht wie so tiele «nbere «agepriescae Mittel, foabera he Helfen wirklich nab<|n für Alle«. J'oa beii ,a Citora bestellte» Pillen )ate ich bie meiste» an »teanbe «ab ^etaante ve^theilt nnb allen b»!--» sie -e-»otfea. selbst Pciiottoi uott b»b-m »I,«r uab mi, srrichitbeara Vet»ett uub Gel-reche» habca »nrch ße. wo aicht bic voll» funkbrit. b»ch bebtateab« Vesteruag erlabten anb wallen he lartaebronchnu Ich ersuche Sie in ber. wieder fünf «allen >a jenbnt. Bon mir u«b tlll-a. bie wir schon ba« «liick Ijatlca, »urch itzie Pillen unsere «cinndbe.t witber ,tt erlanaen. linieren innigsten Tank. Martin Detttlgger. fi(Hl, 1«. Heber i»J. Oteebrter Herr! Nicht fleitttfl fana ich nieinett inniasten Dank aifsprechen sür Ihre Pillen, benn nächst Satte» Htlse wnrbr meine ftra*. welche schon jabreuan «a Miseiere nelirten statte. burrtj Ihre ?!ntreini«»aa«. Pillen hievoa »estkill, nnb w«aa»lelch sie auch jelyt noch bitaeiten einige einttebmea inuij, Ia ist ihre Grsutibtzett ichan >« weit wieber her«este»l, dost sie itrCÜbsllfnilt X Pi-rstoser. seit rieten O *v javmiU'll Jaijftn „neilannt al» ba« sicherste Mittel «exen j»ro»!eiden -«er «rt, jawie »ach qe«e» s«l»t bcrallete iLitttben t Siegel t» fr. bctlÖ:C^t¥fin 2rorI«»! gegen verbotbe- »e» Mäflen. ichlechle »a. llnterliib^deschwerben aller tltt ein iai>iiglich<« Ha»«a»ttel. I glacoa to fr. Spitzwegcricksaft ZjXPtSSSk tt|KB Äolarrl), Hci'trkeil. grniopftufle» it. 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