pott-d» I»VÜ^KZ^«lA ^kÄi»»2:OTr»F^NAtti»« ivenellung der Leitung tft de? Vbon« nemeiitskxrra!, lür Slowenien lür «»de. !len» einen Älonat, auveihalb für mmd-isen» dreiäkon lte einzus-n den-tt» dLantwmtend« Nrieie ohneMarke werden nicht berülNlchtigt lnlerotenannatime m Maribvr bei d« »dminütralion üer.^eitung : IurGitev« «lica 4 IN »!iublia«»a bei Beiel»? >ln!> Äatell«, ni ^as^reb lM Alo^ner u. Mo!>e, m»«» tzUi'tenreich. iXatteigr^ «Antrag'.mWieo bei allen SnH«» genmlnadvv iteSen. MaNbvr. Samstag, den 20 Dezemver ty24. M 29l> ^ S4. Sahfg. RevolutlonSke Ädeen und ldre Beglettericheinungen. Revolutionen sind niit ihren Wirkungen und Nachwirkungen wie Erdbeben. Bei dem einen bleiben nur einige Uhren stehen und brechen einige Nauchfänge zusammen, b^? dem anderen kommt die Erde nicht zur Ruhe, blühende Städte werden zerstört, es vorschwinden Inseln, Landesteile, ein Zusammenbruch, der viele andere zur Folge hat. So ist es auch mit den Revolution^'it, die Wirkungen der einen iiberstel'gen nicht die Wände eines Palastes, während andere die Geister der ganzen Menschheit in Aufrequng versetzen und an den Fundaiuenten von Organisationen rütteln, die für die Ewigkeit geschaffen scheinen. Eme solche Revolution — d!e französisch: mit ihren Schlagworten „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" hat die Menschheit noch nicht ganz verdaut, und schon steht sie unter dem Eindrucke einer vielleicht, noch viel gri^-s^eren — der russischen Revolution —, div sich nicht nur die Befreiung und Gleichst'!-lung der Individuen innerhalb des Staatö-Verbandes, sondern nebst einer alles novellierenden Gesellschaftsordnung auch die Gleichstellung aller Völker, ob groß oder llein, zur Aufgabe gestellt hat. So wie seinerzeit der französische, so teilt heute der revolutionäre russische Ged.'.nke die Menschheit in verschiedene Lager. In d^m einen sammeln sick» die Konservativen, ''^ereit, der drohenden Gefahr auch gv'waltsamen Widerstand entgegenzustellen, in o.'m anderen konspirieren und werben die Gläubr.^en und dazwischen befindet sich die groß? C'chlir der Schwankenden und ^fürchtenden. Sii-nerzeit glaubte man das Nebel mit s^ener und Schwert an'^^rotten .^n können, doch miß« lang die Ansicht. . Schliesslich wurde ein Bündnis der .^konservativen, ')!e h/llig? Allianz, abgeschlossen, die defensiv ge^en den Nnfteckunasherd. mit umso groß.'rem E'>er die Glnnbjgc^n im eigenen Ver^iche in offensiver Weise bekämpfte. ?snf das ^onto dicseZ Stistems dürfen alle Renolutienen Oeft'.r-reichS. Deutschlands und '^nssiands, wo sich das System in seiner Iinckständigkeit ain längsten erbielt, gebtt6)t werden. Die große russische Revolution ist eine Fol ge dieses Systeins und die werteren Kont.cp-tionen dazu boten die durch die Gr".!-'! n.id die Not des Krieges geborenen nnd zur Befreiung der MenVen von all diesen U.<(ln bestimmten Ideen. Diese bis zur Revolution gesteigerte StlTnmnnq nannte man eine Zeitlang die „Krankkieit der Besieg'..'n" ob-ne Rn-issicht daranf, daß Lenin, der glänzendste Träger dieser Stimnnmg, mit di'm jltriege gar nichts zn tnn hatte und daß ein .dundertmillionenvolk dem V.^nne dieser Stmnnung nlit einer Kraft erlag, die kein Mittel sck>eute, um sick dnrch.^ns^^^en. Von diesem Gesicktspnnkte ist die russiscke Revolution ein Phänomen, das sehr ernst genommen zn werden verdient nnd ni't Polizeilichen Präl^>entivmaßnahinen nl'cht abgetan N'erden kann. Der Bolschewisiutts ist eine Gefahr, >er vlständiq ins Auae gescben !nerden mnß, 'lNl jene Mittel beralisznfinden, die anqeiv^ndct werden müßten, mn die anst"''!feni)e Wir-knng der Gefahr zn beheben oder doch zn mi^ldcrn. Eine so ^ruchloare revol^'.ionärc Die albanische Revoluiion. llnaufhaltk mer Vormarsch ver AufstSndischtn.— Allgemeine Mobittflerung ln Atbanlen. ZM. Beograd, l9. Dezember. AuS Pr:z-ren wird gemeldet, daß die Kämpfe Awis6)en den beiden Parteien in Kruma gestern de« gnnzen Tag andauerten. Man spricht von li-ner allgemeinen Niederlage der Regi'ernn.i. Beiram Zur habe nach großen Opfern seine Stellungen aufgegeben. Man will ihm die Rückzugslinie abschneiden. Fan Noli soll c;e-flüchtet sein. Meldungen ans Podk^orica zufolge sollen sich inehrere Osfizi'ere, die zu den Anhängern des unlängst verhafteten 'Majors Radovieki zählen, gegen die Regierung F:in Noll und für Achnied Zogu erklärt haben. Die Aufständischen machten über 400 Gefangene nnd erbeuteten drei Ma,ch?nen;ieu>eh-re nnd ein Geschütz Pi^kopeja stehe in flammen. Die Aufständischen haben zwei der angesehensten Offiziere -getötet. Cs kreißt, Ach- med Beg Zogn werde binnen drei Tagen in Tiri eiuzie,.'n. Rem, 18. Dezember. Die hiesige italienische Gesciildlschaft teilt lliit, de?ß die als^onische Regierung heute d:e allg.'n.'ine Mobilisierung gegen den Bandeileiiiiall e.ii^ geordnet habe. ZM. Beograd, 1s>. Dezeniber. Der sche Gesandte Ali Nisa >>^olonia Pascha sprach heute beim Gehilfen de^^ Außeiilninisters vor. INN sich über die .'^)altln^g unserer Regierung der albanischen Newegiing gegenüber zn informieren. ES wnrde ?hm der Bescheid gegeben, daß sich unsere ^^'egierunq in die internen albanischen Ani^elegensieilen nicht einzn-mischen gcdenk^ und nur Vorkehrungen zur Sicherheit der (^)renzen getroffen habe. lH' Dr. Vtoj in Brogrov. Die H^ndelsvertraqsverhandlungen mit Oesterreich. ZM. Becgrad, w. Dezember. Dr. Ploj, Mitglied der Delegation für die Hani)el'.iv!'r-tragSverhandlnngen mit Oesterreich, -st heute nach Beograd zurückgekehrt, um über deren Unterbrechung Leri-cht zn erstatten. Die österreichische Regierung verlangt die yerod-setznng der Einz. und Aussnhrtartse einzelner Artikel. Dr. Ploj berichtete, die !handel?vcr-tragsverbandlungen seien in Fras.e 'st'''slr, wenn unsere Regiernng dem Verlangen der österreichischen Regierung nicht nachgebe. Ein Kabinett der Mitte in Deutschland? Verlin. 18. Dezeinl'er. Tie Blätter ineinen, daß die Bl.'>:I'l!nn?gen Marr' entsprecki^n'd deni sienirnni'^s'eschsi^ß nnnmehr zur Bil^'uig eine? ^al'inetls d^r Mitte abzielen merloen. Exodns der OppositZsn im Prager Parla-nient. WKB. l.^. Dezember. (T'ch^chis.b. Preßbiiro).. Das hat s^ente c'Ie Sinais-l'eain ten v 0 rla gen s?l bb.1 nge!eh, en 'io n! e a < Gleichstellunl'.sieVh, Rennineralions.ie'eh) ni Beratnna gezo^ien. D<'r 'deutsche Soziasd^.-mokrat Dr. t^eh gab namens der dcnt^chln und ungari'ch''n so^ialdemo-kratischen 7srak-tion sowie über Ersuchen sä?ntsi5>.'r dent-schen, ungarischen und slowakischen i?ovosi-tionöparteien, mit Ausnahme der deutsch-nationalen Partei, !t>ie an den Verlian^lun-gen überhaupt nicht teilnalim, eine Erkl.i-rung ab, in der gegen dieses Geseh piole-ftiert nnd eine Teilnahine an dessen VerHand llinq abgelelult nnrd. Mch Abga'öe dieser Erklärung verließen sämtliche deutsche, ungarische uu'o slowaki'.'che OppositiJnsvirteien deu SitznnMaal. Nachdem noch einiae kon>-mnniiti'che Abgeordnete gegen die Vo-lage gesprochen blatten, wurden dieselben in erster Lesung miaenommen. DedeitUche ÄwischinMe in der römlschen Kammer. WKB. Rom, 17. Dezember. In «'»"r Kani-mer kanl es heute zu erregten L;euen, deren Foll^en noch nicht abzusehen iind. Der Bi.^epräsri^ent der .^lainmer, s^ünnta, der vciu Staatsannialt bc^chuldiat wird, Au'^ragg'.'-ber der Gewaltlätigkeiten e^e^'en den Ab!^e-ordneten Form! c^ewesen zn sein, Iiatte leine Demisiion als Vi-,epräsident eingereiht. Die saszistische ?^cehrheit beschloß aber, die De-nüssion nicht an^^unefinien. Zie lies; sfh d.?bei von 'oenl Gedanken leiten, dai; es n'n'nubr Zeit sei. den Anschuldigungen ü^ier Vergaben, die viele Monate znrucklie.i''n, ein Endo zu umchen. Der Laizismus det^auple, daß er durch eine Revolution ans!^/iiloer ae-koum'.en sei und 'el'r in seder Reivis'ltion !!n-aesel'lichleiten und l^^eivalitätigk'if'n nni-soinuren, dürften nunuie.^'r die '>nriuksieaen-den Gewall:ätigteitcn nicht weiier vevot^it '.0 erden. Auf Grund dieser Ta'tik stinnnten ^»ab^'r die 7>'ascisten gegen div ^ennssiou Dies erregte den 'iZ'^'idersprileb >>e'? '^Zu-tilt^a-ners Voeri, der aber nicln ans der Lisle i'^'i-untas bei den ?'.'al!len stand, send'rn a'if derjenigen der .^^^egiernng. Als ^<>oer7 niit der Mandatc>!i!ederlegnng dreht».' r'-'t is'in '"'^lüssolini ^'rngs ^^n, daß er nur ruhia deinis-sionleren solle. ?^oeri verließ den ^ saal. Die Gi'elitüaner abn?t,'n diese.' nach nnd versannnelten sich i'ilt d"n Anban^ gern Orlandos nnd den .^triegi't'. n^'iuer?' und beschlossen vorlaniig, 'norgen an den Kammerarbeiten nicht teil^nnelnne.i. (55 gebt das Geri'cht nui, daß auch d?e^e ^lbae-ordnoten ihre Mandate n!'aerl>'i,en iN:.'lle>' Anch Salandra verließ den 5it^nni'5saal !N?> soll in den Wandelgängen gesaat baben, das', er ,',lvar Politisch init den n s.nuge. aber bezüglieb der nioraliscb'n 5'i:e eine andere ''.^lnfsassn^ng babe als sie. s)'r lehrte cber bald daranf in den Si<ein:n-fchnh kann er verbängni'svoll n'^rden. Die Wirkungen der franzi>sischen 5^evo!ution wa« zlen mit dem Wiener ^^ongreß noch lnick)t ab- getan. Der Aera Metternich solgtv und der Aera Bach Solferino. Die Keime dazu liat aber die vor uiehr als einein bal-ben Jahrhundert ausiiebrochene sran^züsisclie Revotlition gelegt. Die Nauien Metternieb und Bach sind wariu'nde Beesviele dafiir, wie luan revolutionäre Ideen nicht be''l''"'"!.'n oari, A. L. Der siir di-' ZM. 8. De/,eiuber. Der Miulstcr sür ""^ialpolitit erklärte, die Vorarbeiten znr Auszahlung d"s Il><)-:^.>iit!!onen-!'N-edites für die Inval'.'d1B. Berlin, 1-^. Dezenrber. Nach der „Vessischen Zeitnus^" hat die deutsche Reffie-rnng die llinlat^nng des Pi)lker'hun'0''s zur Teilnabme an der iuteriiatienalen i>tonse-renz, die iin nächsten Mai zur Prüs.mg der Frage der i'il.nnrotle des Wasse'?- nn> Müni-tionstransportes zu'aunneutreten roir'^i, an« geneulen. Lord Eurzon über die Näumun^ d!?r Zone. WKV. London, Dezen^b<'r. <.v>ivas). In: Oberhanie erklärte Minister Lv7t> Eur-zon, die englische Re;nerung werde in An« gelei^enheit der ^^ölner Zone nnr n'ich Be-fra^nlng 'oer Alliierten handeln. Es sei kei-ne.'salls ihr Wunsch, die Beset^nng weiter fortzusetzen. Sie botse weiler-^. Re- varetieusn-age als qeregelt betrachtet werden könne, koserne Deutschland den Dawcs-vlan, den es angenounnen bat, in loyaler Weise zur Durchsührung bringt. Das Llriei> im ?>aafmann- VKV. .smttnavcr. 19. Dezentb.'r. sWel^^). .s>aarniann wurde we.^en Mordes in 24 Fäl« »en zum Tode, Grans lyec^en A.-^ordanstls» tung in einem Falle z,un Tode und Veihilse »unl Morde 12 Iabrcn Zncht-sa.ls vcrurlnlt. Energische gegen da? Vandenünwc» sen Zn Bulgarien. Sofia, 19. De-einber. ^n der lei'^ien Kabinettssltnins! beschloß d'e Regiernn^^ ('^an-.'ew, zuin ü.ampv ^e'en die Terrori'tenl.an-d/n uliliti"rische ".'l.'teüungen >>n bils^oi'. Die Soldaten die'er ?lc'teilnngeu w^irl^'en bis m Levi Löbnnng neblt anderen Benefiuen erlialteu. Für die Dnrchsübriina die'es Be-'ebliii'ee wnrde e!n .i^iredit von ?0 Millionen Leva genel'migt. „Acchtung des .^riec^es". W>>iB. Phi?odel'chia 1s>. De^e.nk^er. s^^'>a-vas). Senator Vora^i, der ii'irsiich '^inn Vor-nt'.enden des Zenatsans'ck'nsses ge.!'ählt wurde, der die Frage de'> Veitrittes der Vereinigten Staaten ziiui '^^'estschie>?gericht .-u prnr'en haben wird, erklärte in tiner Rede über die „Aechtiinq des l'irieie-'", daß ameritani'elx' Voll werte sich niemals dau'it einverstanden ertlären, an einen? Plan für een Frieden mitzuarbeiten, der den Krieg als ^nlässiges Mittel ^nr Reee^nng von ^itrei-tigfeiten auers^'nnt. (?s gebe feine .^>e''niln^^ sür den Frieden, so lange e.^ 5>oßnlichte d.'lranf anlegten, daß es keinen F''ieden geben soll. Zürich, 1!^. Dezeniber. Paris ^eo-arad 7. 7l>, ^'ondon Prag 15).<',7, Mai- land Neionorl Zagreb, I!^. De.'.eniber. Pavi^.' «^r.'i achtel bis "'ti l drei ac'itel. '^üncli bis l!',l)1, ^^'ondon bi7' '^>.iien tUW»iolouie fand in? j^ionsulats-^el'äude ein feierlicher (5nuifanii durch den l^eneralkousul statt, bei r.'elckem derselbe dlv (^lilämilnsche der >tolonie und der Beauiten-schaft entgeciu^'unalnu. t. Pom Zaonqrcsj des Verbandes der Staatsbeamten. Ter Auvschusz fiir den i^kon-sires^ de'ö Verbandes der CtaatTbeanlten ;iibt bekannt, das; dreser ^tou^ires^ am 11. und >2. Jänner in ^'jlibliana stattfindet. (5s Iverden schon jetu alle interessierten iilreis'' auf diesen .^ionqres'. aiifnierfsam qenlacht uud auch die dieobeziisilichen Vorarbeiteu schon eiufieleitet. t. Von Öaruqa. Nach eiuer Meldunq aus Beoqrad sind die Alten (arufias iiu Iusti.^-nlinisterinul schon eins'etroffen und N'erden dort einer genauen Pvnfunq ilnterzosi"n Zierden. Einer M''ldunsi aus i^sijel zufolqe erwartet da>,' dortiae t^'ericht vou 7asi zu ?aq eine ?.^inrichiuusi dieses Räubers-anvimannes ans Claunnuen noch in d'^'esem Il^bre vi^Uzo-sjen werden. t. Tie erst? Vaptsstenkirche 'n ^rstti:e?ch. ^onntasi w'irdc in Wien die erste bovustische ^iirche in Oesterreich einaeweib?. 7,ii den? Nenban ini l'». ?^e^^,I'rf befindet sich in? n'sten Etocke ein zirka 5is)0 Personen fassender ^aal, der reliiyösen 1l>'bnnqen di.'r dient. ?ie '^^avtistl'n sind eine ans (^naland stam-inende ^elte. die seit l-l) fahren in Vi.'n, al-lerd'nn'ls nil.^"?t an'/r"onn!e '.li'l-'- ' 'e-meinschaft. beltebt und bc'fa'nitlich die nnr an (Erwachsenen dnrfb Nntertanch'n vor- UlMINt. t. Das Gel)eime 5ions'?^oj:u'n -ur t5röss-nunq des I'ibclssiltres. ?^!eser Taqe wird !n Ron? da'"'' s^',ebe!ine ^t^'nsistorium staNfinden, iu dein der Vabst nach einer Ansvrc'l'be üb. :-das Iubelsabr die d'ei ^iardiiialleaateu s'ir die (srösfnnnq der Porta ?an!a ernennen Nnrd. nud znwr für den ^'akevan Pinüvili. für Masiaiore Pafinlelli, der jil.en im ^abre ^un>.non i'ni-'I>aike. nnd für '^an Paolo s^ardinol de T'ie Bauarbeiten für d'e b'rö'sn'inq der Porl.i Santa bon '^an P!<'Iro. die der Vavst selbst vornebnwn wird, baben berei!" bessonueu. t. Eine deutsche - l^sr.jicdi- t?."'». .^)au^it!naun a. D. Pbilinv Pul'^Nor n. Peiner wird bis s^'üleste-.s "^^lnsanq ?^rcs eine l.'rpedition zusannnen- Tl>§ Äoil itr Zksiit«^ Et» Roman «Nls?torweffen von Anay Wothe. N»ertta«ischeS Topvristw by Amiv Wothk. Letpztq HO l'^^acht'rita „Mir kann kein Arzt belfen," 3<'han^itete sic inekir als cininal. „Wenn du ivüi^te't, Borsshilo, welch ein t^Nüek es für in ich ilt, so mit dem ,Drachen' über da^^ ?l>l'eer zu flie-du wurdest uiich uicht lvtlageu. >'^':'ki '^^i''ömdal saar «glücklichen Tn-^e. Ist es wahr, das^ wir zurück niüssen nach Hainmenest, nni> bald? Mcin't du, dli>^ ^>'n-rik noch iinun'r da i'tV ^ch habe ibn qesl'h^'n an den? Abend. a!s die Toten-il^cken läuteten, nnd ich fürchte mi.-l) so ent'e'^lich. Ta aber c^litt der „Ti'echen" niit inis ins Mee^ uud ich meine, er in jeder nornialeil Lende- uud Nundfunkstation sowie an jedeni Enipfänsler ansseniendet werden kann. Die Au'^ifendnnq der Vuchst'^ben erfolgt durch je zwei Töne, also nicht dnrch Morsezeichen, nwdnrch t^eheinlhaltuug verbürgt sein soll. Ans der C'Mpfangsstati'on erfolgt der Bllchstabenempfang der dopvelt.nl Töne in Druckschrift, nn>bei der Euipfangs-apparat von der Cendestation selbsttätig in t^wng gesetU nnrd, bei richtiger (Einstellung anch in Abn'esenheit deS BesitM's des (5uip-fangsavparates. t. Der .Haarmann-Prozefj. Nachdeni nun die s^eugenausfagen iin allgemeinen beendet sii'd, erhi'elt der OberstaatsanN'alt Doktor Wilde das Wort. (?r beantragte für 5>aar mann nnter ^reisprechnng in? ?vasle .^7en-ninqs ?n?d in IC» ^äklen die V"r??rteil?>.?g 5''aar?na??ns zu?n Tode und außerdem zur daireriideu ''.^lberkenninig der bnraerli he?? (shrenrechte. An? Tchli?sse des Plädoyers be-a»?tragte Oberstaatsa??nwlt Dr. Wilde gegen k^'rans wegen An.stiftnna zu?n ?1lorde in den ^älle?? 5'i,?avt'l nud Wittig dir Todesstrafe und ebeilfalls dauernde Aberkennu??g der bürgerlichen (Ehrenrechte. t. (?ln neues Dampflokomotiven - System. Aus Basel ?neldet ina??, das? der Profi'ss.-'r der eidae??össisch'.'?i .'^'^ochschiisn in Zürich, Knrt W'esingern. eine .^'^ochdrnckkondens.iti'ons-?^amvss')kon?''tine erfunden l)at, welche genen-üf'er der .'vx'is'.dainpflok'nnotive eine !>t0lilen-ersvc'i-i'.is nou .'>s) Prr'zent ergeben soll. Tie erste ^>^>aschk?^e bef!??det sich zurzeit i'n?^a'l. t. ?!!.' eines k^e? NZf^rde? der ''sirenskn^nki?. Nachrichten ans ^^rnssel zi?-folge verha^'tete die Poli^.e dort de?? rn.ssi-sch'n ln'nnnniste?? Deloborodoni, der vor ein'aer >^.eit n?it anderen .^lo^nminiisten aus /.railkreich ausgewiesen worden i^st. (5i??!'n? b.'lgischen Blatte z?nolge haben di' Vrüis"ler Pos!',eibes'örde?? A".bnltspnn?te kür den V'r^ dacht, das'» Teloborodoni '7n der t> alle unsere W.^ge. Laß u??s ungetrübt die paar Sonnenta>ie genie-s;e?i." „Aber es kain anders. Die Eonne verkroch sich u?.d ein eisiger Wind pfiff über das Po-larnieer. Ni'rgei'ds ein Stückchen Land! Nilr dunkel gähneude Wogen, die brüklend ihren schäuu?igen Rache?? a??ssverrten. als nwllten sie den „Drache??" verschlingen. Zooch a?>f bäun?te sich das schwarze Schiss, nin gleich daraiif nneder tief in dei? schnwrzen Scl)lund zu gleiteu. (.^'sta lag ai? einer geschnitten Stelle fest a?igebu??de?? a?!f Deck ?lud sah n?it gros;!'?? .^'tiudera?igeu in de?? Aufri?hr der (5len?ente. Vorgbi'ld sta??d ans de?n Oberdeck, die Arn?e fest ?lul eine?? Mast geschl?ingei?, u?id ihre Augen glühten kn?npfeslustig. Sie war eiu echtes, rechtes Nordlaudski??d. Alle ihre kühle, ä??s'.ere Zilrilckhaltnng fiel von ihr ab, we??n sie dem wilden ^samvf d-'r Wogen z?ischa?ite. War es das Spielen ?nit der ('^)esahr, das sie i?nnler wageint?tiger inachte, oder hatte das Leben selbst all'u ^liel'z für sie verloren? Mehr nlS tinmal ???lisUe Terje Moe sie ziirückreisze??, wen?? sie des Nachts am Äug sta?,d, sch?lhlos den? brau-seildeil Sturm Preisgegeben. Pächter haben lIO.fXX) Pfund an Edelinetal^ len geborgen. Die cinst?nat?gen Ruinen Tokios sind nlit rasch entstandenen ZZeub.iuten bedeckt, (^roßfirinen bauen wieder gediegene (^ebä?lde. (5s gibt etliche erdbebensichere (Gebäude, welche der .^tatastrophe widerstände?? habe??, so beispitl'^ivei^e das I?lkperi-'llhotel, desse?? Bauart nun nachgeahnit wird. t. Eine neue Goldader in Kanada entdeckt. Ans Larder Late wird ge?neldet, daß e!-.ie sehr reichhaltige (Goldader nijrdlich Quebek an der (^re??ze vo?? Otranto e??tdl'ckt il'nrd^. Sie soll ziemlich an der Oberfläche lieaen nnd habe eine Breite von inehr als M Fttf;. t. Die Stadt der Berbrecherbanden. Die Sicherhei'tszustä?lde ii? Chicago haben sich i?? de?? leitte?? Mo??ate?? derart ri^'rschlech^ tert, das^ die Polizei fast n?achtlos geworden ist. Nach einer a?utliche?? Statisti'k et^istieren 1.'U3 Berbrecherbanden. Na?!?entlich sind cs Iuge?idliche, die sich in de?? verschiedenen Banden zusa?i?u?enfi?lden. Die Romantik und die Phantasie werden durch die genau geregelten Anfi?ahn?e- tt??d Befördernngspiozc-duren dauernd angeregt und üben ei?ne große Anziehn?lgskraft auf jugendliche Gcinüter a??S. Für die?li?sführul?g der Verbrech.'n '.«nd für das leichte (Entkommen sorgen zahlreiche Antos und die Vewaffnu??g der Banditen besteht nicht n?lr in Brownings, sonder?r au-toinatische (Gewehre u?ld.Handgranaten o-^r-vollständigen ihre Ausrüstung. Eine strenge Untersuchung des Polizerchefs hat ergeben, das; auch (Geheimpolizisten in den Diensten der Verbrecherwelt standen. (5r hat eine gründliche Reinigung vorgeno?n-men und den Kampf mit den Z^anditcn ans der ganzen Liniv eröffnet. (?s sind Streifen von Scharfschütvn organisiert worden, die die Anfgabe haben, Tag und Nacht die Treff-Punkte der Verbrecherwelt zu überwachen. Sie haben den strengen Befehl, überführte Verbrecher ohne weiteres über den Hauf?n zi? schießen, wo sie ihrer anch habhaft werden. „Ich will nicht die Polizeigeri-cht? lnid die (^beschworenen in Tätigkeit setzen," erklärte der Polizeichek. „Die Verbrecher glanben, (Chicago zu beherrschen. Ich werde ihnen zei'-gi'n, daß ich sie in wenigen Monaten ans ^cr Liste der Lebenden a??sstreichen werde, falls sie sich nicht dazn bequemen, das Lebiin eines anständigen Bürgers z?? snbren." — In der erste?? Nacht der „Todesstreifen" wurden sieben schwere Verbrecher vo?t den Polizisten Niedergeschosse aber a?lch zwei Polizifttn mußte?? ihre Ps^kchttveue iin Kanlpf mit den Bandi^'n i-'f Lebe?? bezahlen. t. Die Entdeckun«^ kkdens. Die ne??'ste (Entdeckung des paradiesischen Urlandes der Mk-nschhert ist zwar das Verdienst eines (?ng-lä??ders, die Quelle jedoch, der die Nachvicht vo?l der (Entdeckung e??tstanlmt, ist an?erikn-??isch: der Newvorker „Dailv Ervreß". Danach hat besagter (5'ualänder, der Oberst James (5snlrchtnard. in Indien l!?') Tafeln entdeckt i?ud deren Inschriften n??t .(>ilfc mehrerer buddhistischer (?)elebrter entzi'ffert. Sie geben bekan?it, daß die Wiege der Menschheit sieh in einen? (5rdteil ?nit tropischein jitliina be-fa??d, lliigefäbr so groß wie Nordanierika. Dieser (^rdtei'l, M?? genannt, wurzelte nicht fest iin Innern des Planeten, sondern wurde Und mit dem Sturm da wuchsen Borg-hilds in??ere .^lräste. I?nmer klarer, immer Heller wi?rde cs in ihrer Seele. Sie kainen an der Vogelinsel vorüber, die so kahl und starr, so wild zerklüftet aus dem Me<'re aufsteigt. Mit eii?e?n heiinlichen t^ralie?? sah Borg-hild auf die schwarzen Felsen. „Wie trostlos." dachte sie, „s? ode und tot, so ohne jedes Lebe??^ daß ui?ser .Herz bang erzittert, als niüßte es seii?en letzten Schlag tun." Da töiite grell die Schiffspfeife in !hre (^edai?ken. Schüsse hallten über die Wogen, ?,ud don-dernd in hiindertfachen? (5cho antwortet.^? die schivarzen Berge. W"e die eherne, niächtige Stiinme des Berggeistes rollte es über das violette Meer, das seine Wogen so ungestü?n gegen die F^'l-sen warf. Tal?sende, Millionen von weißeu Morien flatterten da ans. Kreischend flogen sie e:ntwr. Wie von Sch??eegestöber war die ganze Luft erfüllt. In reizende?n Spiel, gauk.'lnden Schiuetterliiigen gleich, lui'rbelte?? die silber-schin?ti?erl?de?l Miitneu in der Lust ''inber. Andere stürzten sich in die Wogen mid die Bedächtigeil blieben wie weiße Sch??.'eballe?l in deii Rissen der Felsen sitzen und harrten der f^i'.'sährten, die iiach n?ld ?lach wi'.'der in den sicheren Schutz ihrer Felseiiklüste zurück-kehrl^n. durch eingeschlossene (^aslnafsen hochg''halten. Als diese explodierten, schluckten ihn die Wasser des Stillen Ozeans vor ungefähr Iahren. .Hawai, die Ofterinseln uiid ??och einige Inseln sollen davon übrig gebli?ebeu sein. Nach dem Bericht der Tafeln waren l.>:e Bewohner init Feuerwaffen ausgerüstet nnii besaßen Luftfahrzeuge, deren Cinfachh.'it den lientigen (Erfindern noch als Ziel vorschi n'bt. An dies Sonneilreich könnten die Traditionen der Inkas nnd der Inder sich knüvsen, die Sagen des Westeils und der Atlantis, von der die ägyptisch-griechische Weisheit berichtet. Wie denn überhaupt nrcht geleugiiet w?r-dei? soll, daß unsere (?^rde und ihre Vorge« schichte i?och reich an (^eheiinnissen und j»?t allzu groszein Stolz ailf unsere Zivil'sations-und Knlturerrungenschaften nicht viel Anlast ist. Iuiiiierhin erhebt sich di«? bescheidene Frage: Wann sind die Wnnd.rtafeln ncch Iiidien s?) gekoiiiinen? Auch schou vor l.'i.NM Iahren? Und inie wiirden sie ans dein Untergang gerettet ilnd ausgerechnet nach !In-dien transportiert? Ini Niigzeilg? Nnd wenn nicht: nw ist da die Grenze zwischen historischer Ueberlieferilng nnd Sage? Welcher Mythos beruht denn überhanvt ans Realität statt anf Svnlbolik? Aber wie gesagt: die Quelle ist ainerikanlsch ... t. Eine erfolgreiche Jagd auf Schwarzwild. Unterhalb von Ivaiieica im Walde bei Preprntnica lSlawonien) hat sich seit zwei Jahren das Schwarzwild derart vermehrt, daß man vor einigen Tagen eine Treibsagd veranstalten mnßte, an welcher auch der englische Oberst F. W. Scott teilnahm. Bei dieser (Gelegenheit gelang es dem Richter Boi^o Sokoliö. einen Keiler mit zwsi wohlgezählten Schüssen zur Strecke zu bringen. Der Kei'ler Uwg in geöffnetem Zustande 97 .^?ilo. Niln hat man beschlossen, in '^i?« seiil Reviere öfters Treibjagden zu veranstalten, da das Schwarzwild in der dortigen (legend großen Schaden anrichtet. Die geehrten Inserenten werden ersucht, die für die Weihnachtsnummer bestimmten Inserate rechtzeitig in unsere*' zu hinterlegen. a>S M«»«. ^Naribor, ll). Dezember. ln. Evangelisches. Ain Sonntag, vsn Ss. d. M. wir'c» der GemeindegottesÄsnft mit Rücksicht auf di«' an deinsel^n Tage um 17 Uhr nachmittags sbattfindende Kinderweihnachtsfeier entfallen. m. Kinderweihnachtsfeier. Die Kinder- weisinachtsfeier in der evangelischen (5hri« stnskirche wird «am Sonntag, den i». M. um 17 llbr nachmittags stattfinden. Die evangelischen Volts- und BürqersckKler führen Heuer wieder ein Kripvenkpi?! mif, das de-r unter Leitung des Herrn Kapcll-lneisters .d. Frisch 'stehenioe evang. Frauenchor ad hoc Nlit einein Wethnachtslii'd zn schlnücken gedellkt. Anschließend an diese Feier gelangen die Wci'h>nachtsflerr Lichtenwallne^ und ^rr 5?- wie auch d^r Oberinspektor >'er s.^iileu 5xrr Sck^ell, sind schon hi.'r tätigst. ni. sMitte'snnften der städtischen Stndien-bi'l'''?ts'ek. Tie stadtblbliot'k?e? bleibt iti d"? 5!<'kt v'.^m ?s. D^'-emlvr ?9?4 bis l. Innner W25>. Mr die Oc'kfcutlichkeit geschl-iss.'n. Ter se^'.te Pückx'rumtauch findet dl^.nnach am dcn M. von Ns,r der uöck'ite am ?. ?^änner statt. ?ln^n'^bn?Z-weise wird die Bibliot'bef am 27. d. M. in der ?eit vnn IS Mr sur diejenigen <>'ofsnet s<'in. die n"rr wlss<'nkl's-.'^^tsich(' ,^wecke ')'>sl5ier beni^tinl'n 0't^er sonst Vi'lcber drin^^end um-tau'c's"'n wessen. — Tie Bestimmunii-^n sur das Culseiben von Mcbern nach >I>ause im Vl'rw'is^-nu'-'sia^bre 192.'^ liea'c'N im Leje'aale zur afl'»emeinen Orientiernnq auf. — ;>!sse i;n ?anl^e des ^>ii'br<'s au5a<'li<^Lienen V'i-l^'er ''nd in der?''it vi>m 2.—!^. '^cn'ner bt'^uis Kontroll'' rück'ustellen b''zis-slinmsiveiie umzutauschen. IN vfnpsftttimq d?'- MN,Arf'<,raiital dienten, 'vuv'^^^n vor einigen ?'s'aon verkauit und wer'i'n vun ni<'>'"'qs'rissen. Wird das tro-fene W"t:i'r bi? AU P^nkalir an-'''alten. so werden bis d-.ks'in al7n ?^grackl'n v^'rschwunden sein. Tie sre-en Pläke n'nd ?iir Neubauten bc'ftimmt. m ?fn>ae bleibt di? ?sn-slalt bis zu den ^-eierta^aen t^alich qeöfinel und ^niar' 5onntal^ d<'n 21. Te^emb-'r von y bis N^r, Mouta^. Tienstaa uni> Mit»« W0ss' vyxl s? k»is 1s> Ubr. Das ^am.ifb^i> bleibt em ^ounkaa. Mon^-^q ,,nd ''N^ittw^ch ksir die 5>!'^'.'rel^ Ti^usta^'-s ii'ir d'-' Tan«eu r'i"'''niert bis inkl'ni^ie 29. Dezember bleibt die Aultalt aeschlossen. tast das Oiiartett Richter im Hotel .Halb^nidl kou^e'ti'ort! 1S.'iI2 * kl''t. ^amstaa den ?si. d. nin salb 20 Ubr Zvamiliennk-i'nd mit Tan^. — Eountaa Kon.'.crt um 17 Uhr. 12.M Tbeater und Kunst. Vliltionoktbeater i« Maridor. eitaq, den M. Dezember: Geschlossen, wamste!,, den 20. Tn.onrber: „Lili.'.n'' ?!!.. T. f.^nm leken Male in ^ert m?rde:^. C^nmstast. den 2?^. d. M. um 19 Ilhr wird Moln^'rs ycqen^e in 7 Bildern „Liliom" stir d-'s Ab. D anf«,,?Ms'rt Watt der an^'sa:?ten !7-!ior<'tte .,T<^s Treiuuidcrlbai>s") A'l'. ?s^ Kino. ?. ^tndt-Kino. Pon ??reita<^ bis einschließlich Menta^i. den 22. d. M. gelangt Im hie. sigen 3tadt-Kino die neueste Produktion der bekannten Wienerfirnm „Pan-^^lm". „«'Kolibri" zur Verfsibrung. Ter?^ilm ist b,'-kanntlich nach 'c^em welt'beri'chmten We?k .Colwri" tiou PaiU Frank, für den Film bearbeitet durch «den bekannten Ne.^'sicur und^ Schristftesler Fr<,nz Ranch, dsr ihn in meisterl^'^fter W<'ise inszenierte. In dcn .t>anptrollen tritt die bewnnte Filmdiva Ossi Oswalva auf, die die peinlich't.'n (Erlebnisse eines armen Mitdels sch!l>tt und damit nlir Walires berichtet. Ta-^ alläs-c-zeichnete «^^nel erster Filindarst.'ller, nebst OÄnalda auch Bruno Karstuer, Vi.'tzr Jan-sm, Mara^ Markoiff uwd des Iiioauer? Tschuulka Tschen wird durch eine aus^^'zeich-nete uud priikhlafte Ausftattiinq wi-zki-im un-terstükt, wl>durch dl'm Fi'Im in feder ^^ezie« liilN!i das f^iepräge w.Hrer Kunst verlieben wird. Szenen voll spnnneu>dster Sensationen weckseln darin mit solchen voll kl^stli hl'n Hii-nwrs, so c^as^ der Filni ein uniekuein ab-M'chslnnasreiches Werk bildet, ' inter-'ss-utt lund i'j>ünnend voiil Ansang bis ^uiu Mkl's Ztlcht ausgefunden! Sensationelle Wenvuna ln der MordassSre von S?ud?!'ck. -Die Leiche in einem Dllnatrhaufen. — Älahtti und desfen Arau dem dieflgen Kreisgerichte elna?«esktt. — Dem zweiten Mörder auf der Spur Z — Weliere Nachforschungen in Vtuj. Die bisher noch immer mehr oder minder^ rätselhafte Mordaffäre von Studenci hat heute sri'lh eine unerwartete und sensatio-' nelle Wendung erfahren. Während man den j einen Täter schon ausgeforscht hat und auch die Spur des zweiten bereits entdeckt zu ha- ^ bell schei'nt, bildete das Verschwinden Mikls noch immer einen dunklen Puukt in der grauenhaften Mordtat. Den eifrigen Vemn-luingen der Behörden, speziell aber uus.'rer Polizei gelang es endlich, auch dief.'n Vor--hanc^ zu lüften, so das; es nnn nur mehr die beiden Täter zu überweisen gilt, was an-^e-sichts des schweren, bi^:'her gesannuelten Be-weisumterials nl'cht schiver fallen diirfte. Cchvn mit der Talsache, daß auch das Kind erlnordet und die Werkstätte ausgeraubt wurde, fiel der anfangs aufgetauchte verdacht, das; Mikl selbst der Mi)rder wäre. Noch mehr aber bestätigt die Auffinduug der Mikl gehöriaeu Sachen beim TWlermeist.'r ^labtiö in Ptuj die Vermutung, dast Mill sMt ein Opfer der Mördcr wurde. Ansa'lgs vermutete umn, das; Mikls Leiche in die Trau geworfen wurde. Tie Polizei? liest die Trau an beiden Ilfern absuchen, doch kouute keine Cpnr entdeckt werden. Inzwischen aber wurden in der Werflt'itte i^^^ikls, wl'e wir bereits berichteten, zivei Paar ! Schuhe gefunden, welche sich nach Aussage der (^'^'bilfen früher nicht dort be^-'^r'den und in der krit'schen Nacht, in welcher der verübt wurde, dortbin gelangt sein ulnitten. Tie Schübe wiesen Vlutspureu auf nud ren mit Stallnnst besckn,isftt. Cs lag die Vermutung nabe, d'ist sicl) d!'e beiden Mevdl'r dort ül'erzog<'n. T'e biesige P'''li'ei aing uuu der Spur nach nud gab beute den P.'fer ttuigebuug der Stadt abgesucht. Ter Erfolg l^lieb nicht aus. 5''^l'ute um 1lbr vormitta<^s suelüen der ^^i'sizeiusnek^or Starc ni,d der Wackuunnn Marke/in das ^eld bei ??ova vas ab. ?ln der '^^etuav^ka ee-lla isrnbere Windenaners^ra^e), ur aesöbr in dl'r Ml'tte zw'ssbeu der '^s''t'lleriekaserne i.nd Nova vas, stebt ein f^euschnppen. C-in^ge Schritte davon befindet sich ein aros^er Tün-gerbaufen auf deui Felde des Fleischbü^'^r? Topetti. Dieser Ti'nmerbaiifen fiel d.'r 'Vo-l!?>ei znerst in die Äi'aen und au.ch der Ort selbst schien für eine s'>lckie Tat aneignet, da man etwaige f^il^Vriile nicb^ b'icht verneb-ulen konnte. Bei dilsem Tüngerbaufen stell« ten d'e genaunkm Wachleute beute vormit-tags gegen lO Ubr die ersten ?lachk^irjchlin-gen an. Kaum batten sie an der Obel'sä,l?e ein wenig nackaegraben. eiss sie enieu Sch'ih bemerkten, der aus dem Ti''na''rbans.'u ber^ ausra'^te nud ni'r oberssäeblich mit Tül-'i-'r bedeckt war. 'd batte n,an die ganze ^'el-che vor sich. Der Anblick war l^ranenevrl'-gend. da sich die deiche bereits inl Stadium der Verwesung befindet. ??on dem Fund<' wurde sofort da? Posi'^'^-kommissariat in Maribor verständigt, ivorauf sich eine Cierich!^^kon'miision mit den! Untere fnchungsrichter Dr. Mihal!?, t^Zerl'ck^tsa.l'^.ful-tanten Anton Kani^ler, Oberpolizeirat ^evau, Polizeiarzt Dr. ,^orian und den^ !?o-lizeipbotograpben, au Ort und Spelle besjab. Die Kommission stellte folg^niden Tatbestand fest: Au der Südseite des ?>euschlippens befiu^ den siel) zwei' grosse ^^ll'tlachen nud auch die Wand des Schuppens ist niit ?^lut bespriltt. Allem Anscheine nach wurde Mikl hier erschlagen. Nundberunl lieaen kleinere Stücke und Splitter von Schädelknochen. Tie ?'lut-sprnen führen sodann an die Ostseite der Baracke, N'o mel^rere kleine Blutlachen sicht-bar sind. Auch hier rst die Wand nnt Blu: besprengt. Am Boden wurden uiel?' 're TeÜe der .<.)irunlasse entdeckt. Die Blutspuren sind uoch sehr deutlich, was auf dii' in lettter '>it berrscheude Kälte znrückznfi'ihren ist. i'.ielche den Zersetuiugsprozes; verlaugsanit. Bon hier well bis zu dem einige Schritte eutf.'ruteu Tnngerhanfen führt eine deutlich" Svnr, :iie darauf hinweist, daft die Täter den ^iorper a:n Boden ichlcppten. M arib or, 1O. T<'zcnlber. Die Leiche wurde ganz ob^'n ar, T"in-g<.rha''/in mit dem Gesichte gegen «.^cu '^^^od^n verscharrt. Tie leider und zerfe>5l und über den .^>topf gestreift, so das; der :»iiklen nud die Baiuhgegend volll^uiunu e!N^üö''>t sini), was beweist, das; die Mi)rder den Erschla.^enen bei den Füssen t-actten und zuui Tüugerhau-fen schleifteu. Ter ^topf des Lruirrdeten .'st bis IUI vl?lligen Uuüenutlichkeit verstuiu"i'^i. Tie S6)ädelliasis ist total zertrüniii^erl und weist mehrere Locher auf, die veriniltlich u.it !.m.ul 'chc.rfkanl'gen ioeuiuie^ lTiichlerl.'a'ü^ mer!) beigebracht wurden. Von .'iui'ni (Gesichte kann man kaum niehr spr-chen Llnztt-ne Teile siud bereits verwest odei von :Vuiii-sen abgenagt. Ter Kopf gleicht einem uior-schen Banu'stunipf. Die Ideutität Piikls wurde eiu^vandfeei festgestellt, ^wei seiner l^iel^ilfeu erlaunien ihn an der jilei'dung nnd an d"r Väse^^e, insbesondere aber an den Schuhen, wel ')e einer der (^ebilseu selbst ausgefertigt l'at. 'Ls lieg: nun aus der .Hand, das; Mikl au diesen einsaugen Ort gelockt wurde und hier ein schreckliches (5ude faud. Tie Cutferuiinq stinnnt mit der Zeil überein, während welcker die beiden unbekannten Männer von Mikls nnnsi abl>'esend N' "^en. als sie rnt .Hans verlies^en und si'äter ge^en ''^9 llbr abends allein wieder dort'üu zurüäkeh.'ten. Tie Leiche wurde in die Totcnkaunner Pobre/.ie überfüllet, wo sie heule nachnnttag'.-o^dnzeert wird. Im weiteren Verlaufe d^^r Nach'ovs.^^)'n gen ii^'urde fesigesiellt. di'; sidie b''^ n iii'-bekannten Mänuer nach d^'r .',n ne.'?' s^'?e begaben in'd dort den bor—L be''t!''''e'k. Neisekef^er bei sich und b^.'stie^en d 'n iX'-trennt, d. b. sie stieaeu 'n versl^'i dei:e gen. (s'iner der Männer^ der grö''''re, ba 'e während der Fabrt nn'nen de^ eilten .^ionsl^lt LionduNenr. sl'ni v ten uaeb Asiia^'rt d"'° ^^is'ies f«'!»'? d"r in dez? Wagen des t^'röi'',er«'n und s'^ide chen einige ,^eit aebeininisvoll nl''te!nl^"d'r. niorailf sicl» der .>^ile!u<'re nneder eu!s"'ute. 'lieisende, welche dies benier!1en, n.^erd.'n aufgefordert. sich beiin linlersuchnnasr'bl^er ^'de'' beini N'''"bst n ^^endaru'eries^'>'"'nend!) zu melden, NM darüber eluverno!niu"n vi den. Wie inir bereits bericht'len, n^urd?n ^ei ?-ilahti<' zlvei ^iie^sekeffer vor>''esi!?'den. n.iel'b'.' von Mit'l berrübren und v^^erauf s' ^ ' ch der Verda^'bt oe^en Als zniei'ler Täter N'ird d^'r de>i^ Tischlermeisters ^lal^t!?- verdi-chtigt. der an? selben Taae lon: Freitaa) svuvl'-.' verichw^-lnd ?^^'''e in (5'rfa^'rilug ^ae!)i'a>'bt lourde> ( !<' se> beis;t der ^^!ebil^e 'i'r eiu'aeu Tagen in L!ubliana ges.ben und diiv' bereits heute se>'ne Berl'Njtu:"^ erf'l'''t sein. '/'.labi!." wurde bei'te führt, (^'esesielt und begleitet ven d'e' '^'n-dar,nen, langte er au, biefi 'eu Ba^n^'ov - n. wo il'n eine grös!.^re Mein'cheun-'n-^e evvar-tete. Beim Anblicke d's Merd"'s.stei^i'rf.' die l?rb!tternng der Menge derart, das', i'l'n die Gendarinerie i"N' u?!'t '' tete. (?r nn'.s'te durch e'nei! Se't'-'uai'^^iiua den Babnhof Verla'"-"? und in? 'Z'^'a^en in das^ t^^erichtsgefängnis übersübrt iverden. l^^leichzeitig mi't ibm wurde ai'ch seii-e 7.re?, dem hiesigen .Kreisgerichte üt^ers'e'''t, da :'?an vermutet, das; sie in das grauenvolle ehe'in-nis ibres Mannes ein^eiveiht war. Sie »ol! öfters Mäuuerkleiduug benutzt l'a^ien, roes den Verdacht au^koinuil'n li"!;. da^; vielleicht aiteh sie den C'^ebilfen ihres ?^'a?n?es abg.ib. Doch scheint sie sich durchaus lein besonders schnx'ws .Herz zu nmchen. Lacheud ' ".d ülzer-zend schritt sie im Sckiatten der Baiene-t.'. Wie uns nnser Berichterstatter miti^ilt, wnrden swute auch ini Hai-'' der t5ll''u lie-^-Tischlern?."isters 7.la>htii'' Nachsorich iii.ieu angebellt. Das Resultat ist noch nicht bel.n'nt. A?is?eblich soll unjer dein Boden der Werl-stätle ein unterirdischer Gang entdeckt vor^ den sein, worin ^.lahti^' vermutsi h 'o,.' Lei^ chen seiner beiden (^e!'ebten. I' u 7.1''-ren auf eine -leljeiuiuisvolle Art e.e-'chun'.u-deu ivaren, venpeecheu h^beu soll, ein etivauwr Kuocheil?und bestätigen U)ür^e. lieber den Verlauf'eer Na.hserk5)uui.'u iv.r-den wir noch genauer berichten. Tie Voli'ei vo?? Mariber bat n!!^ i^>rei' «'rsolareickl^-'u ackuorschuil^eu eiueli t^'i!'/.en' den Be.veis ihr<>r lauten rt, w^- ^u man ihr im) ins'^.'ondere ihre.-": Heil-n Ober-.^oli'^ci'.a: u'.:r s^r- tu- lieren kann. Aber an'^ die Zludeuci hal ui-b e::: sch^n ^ ^/ u p-. .?! c (- stellt, uuI ai'biV'rt i'r i' > uud niUtichti^'^' '^lcoeit oie nung. : siin ^trv'dii's i''l Wie", anläs.llch der )^'ü-tsasn't d e O/terrü ^ 7 a'!s Spa?iien au? 2'). Teze'.uber i'' ^ ?l''slraaung. -lii- X ??ov'seder Pr?dn?tcn-'ors.? am Tc-'.ember. Wei'.en lül) bis 47<>. Mais 1 lu?er fiir und A^^eil ?e-t! Vv oder Ti'» T^uvlilat i.;as'a „Og" 595), ..N" -!27.üU' diistrieiuIii'steriiiNi ein iiui^aik''r'i.I^es 'I-ro-siraului iür die iiurlschas!lie>'e H'bu-'i Tal-iue.^ieiis aus^X'arbeitet iue-rde??. ai'amul gebt ^'vu de?!? ?taud'eui!^:e av'. de.. die aros;eii l^^eldbeträ-^e^ di' iä^'rl'ch i'ir die (5'ri?äbrilng Taliuaueus als ei-ues valiiv''? Staates au? be>'ere Art veriueude: 'v rdei-. kluiuteii, iii'd ^i'.'ar. weuii maii der d.'>r!i''!en Be'^"'lkerui:a iieue <^riverb-ii?>"'liclite:t"? bie-teil ivi'irde. Ties löiiute d'u 's '^bau voii L!'>ud!'u^sbl?'^i'ei?, See lad "'i? iuid Hot'ls di'rcki die s^'e^'in'a des.^^a?'d''ls iiud der ^.n-diistrie i'nd diir^'b die /ö''d''run''' des '^reii?-d-'nuerkel'rs er?n'"'''f?i-bt ii.ieri'"'u. Ti?rch solche Mo''i?a^'?n''n i'.'ird ^ür d'e den- eri'de .^^ilie aes''^'a?b'n, aus des aus''earbei!'te ^^re''raiuu! des .Haud'l?-u?i?iii!ere"!us iu d'eser ^^iebtnua eii'«' >'re'>an-'^el"'>t'.' Asi^'^u bl'd.'ntl't inid die ''ie^''r von ^^^r^ela ae^"l''??t lei?? nnrd. e!ue a''nn''uta"ie ''-liossani'^- s s'l'ls «"is-s',' s,! ' " v'-'" soll's,',» s.",. k('l^ di' ^^se'i^l'n d'r Bn's>? "N>1 für d?" ' ' !>.! ' 1?,'-.''^^'.-^ l''N>i( N'U'N?e?l U''erd"U. ^'it di'r 7 d'-^ d'n'-'^^e'ülisis ib"u s^'''ut'^'N'!es '"'-''die >^"7 ^>''""'ra^''lrl'?.'i7 d'r ?''>aa?'-'b7r ^''^>irse bet'eut. ?'e Bera"'u>^'n dauern i'ocki an. a. s? 'i'?v ?-/o ''er ^eu' ^e .lou V i:.in>. un? eeui ''un/^lu^ui '^ei' <^'ei»e eder t^i'^e'irte. verl 'r eie B'eeiNiug uiid i>"n s^'^'nul? der VluN"'"'?. l'^r >i'''i'':e I^ei d-eieui ('rlaf; ees ältere V/''l L'^ut-esie,!^ i:n ?'!.eu ui^d Neu'u aii U"d lleete. die '^.l'eu^I^n ^'e lel!:"! n .il', mo.den iuä'een, leil- l^'e^uiu!?te'l^ .>er Leelerei iueeen ^-5,'< ii? <''>'e e'i>^"e ^^^ei^e ;u ve''eeei!''elu. ..bs i'i '/? !7'-reu ae-i 'u'.uieu." säin't er > >vt^ luau '.u '6iuiieeeeide wie i.i Ne-le e'ui'iä! und das '0 als eui s^ierickn ^eui ' ei: ''l's taun Ilu'ere 'lai'erliche Meiestät nicht 'ä?''^er ^uldei? iiu > --'l^ ee'i, des; 7'v ui''eres St-i'-ie-.' di-r-b eii^e '0 ^'reneliiasie 2^-'iüduili l'len a?:s ^7^.e!:i^!i^r^i erpich-er "?.)teii'.l'en iie chä!'''e: i'eeede. W'r da^'ev Bl''! "?r Suc!'" "t, e'' u''' ?'''' d>'"'le:' ch-'u ver^eu'eu oder :'"'ei,. '-'iuee 'el-.^en kou!!s''e-t. er 'ell'^t bir: aeliei^^e^t. ',inn '')eickieii d'r <>'l?rl')'!'lei> bis aü's '^'''upt sch^-ren und au' ewi^i e?-.- d.'i? ver- b.'uut wer>e?'.. A'i^'b 'e.1.!? >ie ^>r'a'"''t'u, weil ne ibr A'iit u'eet wecl'^in'er lliid eiiie lelehe 11"^ ! s'übeii sie'ch^l'-e i laü/n. mit V'und (^,>''des 5!'.^',en." a. s!^i?: besl?l^i'.7 Ter '^ei'^-au^e und Ber.ite" >e:> .'u öiiiiis Lo'ii? ^'lil- "»m /»raii r^'ich loar e'u .'"levr ei- Niit 5ie^e!U uick't iniu'er eii'e/Iei irer. bte^e''''s v^'e'e" 'V'iu'' A'^- i.p.-uch''lesi'i?''it, die sich i' ar iit i 'i.ein i.iebr a!>? be'.l'.udene?? ?''i e"''""e b, !e)le deui el iinl 'e?! Sinn des ^i"'>ni^v? (5!nes Taftes U'.'''^"e"d e?' ' - - ^ s^i"ä.!>es iuii d^'!'' !^ten''i? "er-''^'. ''0 iu^it. in seiner ee""^''?kiv!' '^?e!se e-eiu ^lo--lii^'e zii fe^ien' ..^.ch iuir Uli'' i'Ie ver''t''beu ii'e'^deu." b Nlir s. ü-'l'er 7i "in " eut-'legilete der >teuia, „niir reaglc ich nicht, es I)iien zii se^en."^ «W-» Kummer !ünili?r 1!)?! Mlgemelne VMchten der Steuerträger im t Viertel-jähr tS2S. I. Vorlage der Steuerbekenntnisse. «h Einkommensteuer: Der Termin sir d!l^ Vorlage des Steuerbokenntniffes laust mit Ende Jänner 1925 ab. Bis zu si^zser ?^rist ist das Eteuerbckenntn?s ohne besondere Aufforderung vorzulegen, widrigenfalls der 8 des Gesetzes über die Personalsteuern zur Amven'oung kommt. b) Nentensteuen Gleichzeitig mit dem Steuer^ekenntnis über die Ein^ommlZnstcuer ist ««ch das Bekenntnis für die Rent^nsteuer vorzulegen. Davon sind nur jene Renten-steuerträger befreit, ivelche ihr Domizil seit dem Borja?ire nicht geändert haben und sich loeren Renteneinko-mmen iiu letzten Jahre «tcht erhöht oder sonst eine Aends-run? ersah ren hat. Die hie,ztt nötigeri Druch'orten sind den Steuer'cnntern erhältlich. Das Zteucrbe-kenntnis ist mit eineni 5 Diimr-Ttempel zu versehen. Wer zum festgesetzten Termin das Steuerbekenntnis nicht einbrinqen kann, bat rechtzeitig um die Verlängerung der Frist bei der zulstän't>igen Steuerbchörde anzusuchen. 2. Bekinmtsabe der «msbezahlten Dienstbe-züge. Jedermann, der an Dienstbezüien jährlich an eine Person me^r als 5(100 T^nar ausbezahlt, ist verpflichtet, der ^u'tänd'gen Steuerbehörde !oie ausbezahlten für jeden einzelnen Bediensteten bis 31. Jan. ner bekanntzugeben. Diese Anm.'Idun-gen sind itl^nwelfrei. 8. Die Steuervorschreibung und die Rekurse. Die SteuervorschreiÄung für 'sas letzte Quartal 1934 wird vvm 1. bis 15. Jänner bei der zuständigen Steuerbehörde den Steuerpflichtigen zur Einsicht freigestellt Rekurse gegen die Borschreibung sind tn dcr Zeit vom 16. bis 31. Mnner einzubringen. » 4. Garantie flir die Einkommensteuer. Jitdustrieunternehmungie,?, welche im Sinne des FinanMesetzes für 'oaS Jahr 192^-?.^ verpflichtet sind, von den oeränder« lichen Dien'stbezügen ihrer Angeitzllten die Einkommensteuer eiiMbeben, sind v?rpfli.h-tet, 'die eingehobenen Beträge bis 14. Jän' ner 19?5 der zuständigen Steuerd'chörde abzuliefern. Die diesbeziiqlichen AuMels^?, welche in diiHlo vorzulegen sind, unterliegen keiner Stempeltaxe. 5. Umsatzst uer. a) Steuerträger, deren Jahresumsatz im Jahre 1924 die gesetzlich festgesetzte .Hohe von Z^.lXX) Dinar nicht überschritten hat und mindestens l.'^.f^lX) Dinar betrug, weiters sämtliche freirn Professionen, ohne Rücklicht auf die Höhe des Umsatzes, sind verpflichtet, bis.^1. Jänner 1925 der zuständigen Steuer behörde die vorgeschriebene schriftliche ?kn-Meldung zu erstatten. b) Alle Unternehmungen, welche zur öffentlichen Rechnungslegung verpflichtet sind, Gesellschaften mit beschränkter .Haftung, sowie alle jene Unternehmungen, deren Umsatz im vergangenen Jahre 3k^.0()0 Dmar überschritten hat, haben die vorgeschriebenen Bücher über den Umsatz zu führen und in 39 Tagen nach Ablauf eines jeden Quartals die vorgeschriebene Anmeldung zu erstatten und gleichzeitig die Iprozentige Steuer zu erlegen. c) Jene Steuerträger, welche schon im Jahre 1924 zur s^ührung der Bücher über !^n Umsatz verpflichtet waren, haben die Quartalanmeldung und die entfallende Steuer bis längstens 31. Jänner 1925 beim Steueramte zu hinterlegen./ Die Anmeldungen über die Umsatzsteuer unterliegen einer Stempeltaxe von 5 Dinar. Jede Unterlassung der Anmeldung sowie falsche Angaben über den Umsatz iverden bestraft. Außerdem verliert der Steuerträger tn solchen Fällen das Rekursrecht. 6. Direkte Steuer. Mit 1. Feber 19?5 sind c'e dlr.klen Steuern für das.1. Quartal !9?5 fäls'g. Die Steuerämter können die fälligen steuern im ErekutionSwege eintreiben, falls die Zahlung nicht bis 14. Fever erfolgt. In solch.'n Fällen werden 8 Prozent Ver^nn?.zinscn und 4 Prozent Gebühren verrechnet. Am oefaVütn «enitnls-nähme! veretnsankÄndigungen im redakkione^ te« Teil des Dlatles unlerlieqen einer besonderen Gebühr und Reklamesfeuer, öle von nun an nach solaendem TartI ßlngehoben «trd: VoNzen bis zu 20 Worte 4 Dln« von 21 bis 40 . 8 ^ « ^ ^ . Vl . 80 . lS . . 8! . l00 . 20 . Mesbszüaliche Notizen werden nur sn der Dervallung (nicht in der 1?tedaklion) kbernommen, woselbst auch die Gebühren zu entrichten sind. Unbezahlte Noti^etz werden nicht eingeschaltet. VIe AeDaktlO« ««tz VerV>lku»A Ae» Kleiner Anzeiger. TI II II I N, »1.11 n > l Vei^lhiedene» U«t. ««ö. veßak Ss., S»«» sRe Büromsichtne« (Schreibmaschinen. Rechenmaschinen, Kopiermaschinen^ Vervielfältigungsapparate ujw.). 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