ilmb acher Se uunH. .v! «A. Mittwoch am «K März «8K4 ^>> ..Lail'achn' Ziitung" crschcint, »lit Au^nah»!»' d^r E^nn- u»d ^>ic>tligc'. täglich, und lastet saninit d>» Beilag'N im Comptoir gaxljährig 1 l si., halbjährig lift, ^»l sr., «nit Kreuzband in, (^lnptoir ganzjährig >2 ft., halbjäbrig (^ sl. Fiir dic Zu'tllliing in's Haus sind halbjährig A« lr. nnhr ;n »ntricht,». Mit drr Pust portofrei ganzjährig, mitcr Krcii^l'iNid mid gidrocktcr Adrcssc 1-> ft,, halbjährig 7 si. !l<» sr. — Inscra tiouclg > bühr für ciin- E^illni^cilr od.'r dcn Nan», dcrsllb»», snr c!n' maligc ^inschaltiiiig ^ tt'., für yv unaligr ^ kr. . für drcimaligc 5> sr. (i,. M, Instrat.' bis 12 Znlcn fostcn » fi. ^ur :t Mal, .^0 fr. für 2 Mal und 4<> fr. für l Mal «mzuschalw, Zu dicftn (^cbiihrlN ist nach dem „provisorisch»!! C»jiovcliib»r l^.'iO für ^nsrratiouoslänipll" noch ltt kr. für tiuc jcdlslnaligc (iioschaltuxg hinzu z» rcchiu». ^mllW'l Tljl'is. <^e. k. k. apostolische Majestät haben mit allerhöchster EutschW'ßuug vom 1!5. Februar d. I. die Lehrkanzel der Naturgeschichte am ständisch-technische» Iustltute iu Prag dem "Professor der Zoologie a» der Universität i» G>ay, Dr. Franz Nicrerl. al lkrgn/idigst zu verleihen geruht. Heute wird allsgegeben und versendet: daS Lan-bkS - Megiernngoblatt für das Herzogtdum Krain, Ecster Theil. X. Stück, VI. Jahrgang 1«ii4. Dasselbe enthalt unter Nr. «0. Den Ellas; deö k. k- Finanzministeriums v. 4. März 18ll4, über die Eröffnung eiueo Verlosuugs-Anlehens von ^0 Millionen Oulden l^M. Lalboch am 16. März 1«ü4. Vom k. k. Nedactionsburean deö Landes-Regiernugs vlattes für Krain. W e it r r r e i ch. Wic», 10. März. Die „C. Z. (^." meldet'. Wle verlautet, w der k. russische Gesandte, Her. Varon v. Meyendorss, die Ansicht abgesprochen, es sei sehr unwahrschcinlich, daß Se. Majestät der Kaiser von Nußland den Forderungen des Ultimalissimums "r Westmachte nachkommen werde und glaubt, der Czar werde eben dieses Ultimatissimum als Kli,a> "klärling aliseben und damit dem Falle begegnen, als ob die Kriegserklärung von Seite Nußlands ausgegangen wäre. -^ Dem Erscheinen des neuen Verggesches kaun "ach ei„er der Klagenfniter Handelskammer gemach' en Vliiüsterialentscheidung in Kürze entgegen geseheli werden. ^ Das k. f. Ministerium des Innern hat die ^"richimig eiuer Sp.ncasse in der Stadt St. ' ^^t. iu der Nähe A)ieus eine Fabrik für b^^Urtes Gemüse, wie solche in Frankfurt bereits G, ' zu gründen. Wegen kanssicher Erlangung des . '^»isses, so wie wegen Miethuug größerer Gar-ü l»,de sind schon Voreinleilluigen getroffen. Das ^ ^lse n^ild nach vorhergegangener Preparation durch ^^ ^^raft zu ciuem Mmdest-Volumen zusammen-. M) ,' so das; ein Tafclchen von tt bis 8 i!otl) das :., /''"l zl, fünf Portionen euthült. Die Gruudstückc der m - ' <» ^ .. ^rlgittenau durften zur Äulage großartiger ^üärteil ,Vhr geeignet sein. die >),^-^°' ^"^' ^'^ ^^^ H^zog von Parma hac "Schreibung eiues K"^gen Aulehens angeordnet, ,. ." ^'" eiue Betheiligung ohne Ausnahme statt-«ufti'den hat. ^ .^ Die Donau. Dampfschissfahrtgesellschaft hat lecte und Zeichnungen anfertigen lassen, nach »rcl. dieV"^ ^"'"psboot. welches Ihre kaiserliche Hoh^t flch ^""chligste Kaiserbraut von Linz nach Wien Land" ""^' ""^^>^ttet werden soll. Auch de> mlgsplm) und die Straße durch Nußdorf werden sckiff?, "^" Maßstabe, theils durch die Dampfs 'cy Uabrtgescllschaft. theils durch die Gemeinde Nuß- — Im Trauleuauer Vezirke slod von Seit« der k. k. Bezilkshauptmannschafc und mehrerer Ge. meinde» nud vermögenden Privaten erfreuliche Anstalten getroffen, um die Noch der Armen zu liuderu. So werben, wie die Bohemia mittheilt, in den doch >m Gebuge gelegenen Gemeinden Groß' und Klein-Aupa sell oem 24sten v. M. tüglich fast 700 Noth' leidende mit Mehl betheilt, und hat Hr. Graf Aichel. bürg, Veslljer vou Maischendorf, s,ch verpflichtet, bis z»r üüchsten Erine 100 si. (6M. monatlich zur Anschaffung deS nöthigen Getreides beizutragen. Iu SchalUar, Arnsdvlf u- s. w werden die Almen mit Ka>löffeln, Holz, ^iumforttlsuppe :c. belheilt, au ander» Orcen werden solche Becheilungen uachstens be« ginne». Bon Ende Aprll hofft mau eine große Abhilfe der Noch dadurch, daß um diese 3 tige Cardinal'R^ichsprimas augelegen sein ließ, bat bis j?yt eiuen Kosteuaufwaud von 1,600.000 si. (5M-erfordert. — Der au der Berliner Uuiversltät docirende Professor der Philosophie, Dr. Beneke. wird seit einigen Tagen vermißt, und ma» besorgt, duß er in einem unglücklichen Anfall von tiefer Schwermut!), woran er jahrelaug meist durch Schlaflosigkeit lm, seiuem ^cbeu e>u Zid gese^t. Er verließ vor mehreren Tageu gegen Ab>,nd .'! Uhr seiue Wohnung, um zum Abhalten sciuer Vorlesung nach der Universität zn gehen, und ist seit dieser Zelt uicht mehr uach Hause zurückgekehrt. Veneke ist deu 17. Februar 1708 geboren, mithin jeyt .'^0 Jahre alt. Als un-bcdiugter Gegner der Hegel'schen Philosophie, fand er den Kern aller Philosophie in der erfahruugsmü, ßigeu Seelenlehre, iu deren Darstellung er oft mit Herbarc's Ansichten zusammentraf. In weiteren Kreisen hat er seinen Namen durch Anwendung seiner Gnmdsäpe auf Pädagogik und practische Philosophie bekannt gemacht. — Fürst Danilo von Montenegro hac den Dorfoorständen die strenge Weisung zukommen las, seu. dahin zu wirken, daß die üblicheu Streifzüge mtt^bleiblU, dligegeu al>er die Engpässe befestigt werden. Derwisch Pascha beftubet sich mit etwa !iO00 Mauu bei Grahooo. — Aus Paris siud Privatnachlichten in Wien cingetroffeu, nach welchen der heilige Vater mit dem Vorgehen Frankreichs «»> der orieulalischeu Frage, in so weic es sich um Verbesserung der Laze der Chn-steu handelt, sich vollkommen einverstanden erklärte. — Nachrichten zu Folge, die gestern anS Ja» niua eingetroffen, seien die Insurgenten im Au« marsche gigen diese Stadt, und die Türken zum Theil auf der Flucht. Andrerieitü sei«» aber auch von Seite der leylereu Anstalten getroffen, um die Aufständischen zwischen Arta (über dessen Schicksal noch immer nichts Zuverlässiges bekannt ist) und Ianina abzuschneiden. — Briefe a»S Malta vom A. Mtldeu, daß viele Anführer des griechischen Aufstand/S deu Wunsch, sich zu unterwerfe,,, zn erk«nueu gegebe» habe». ' Wien, 12. März. Nach d.m leyten vier» t'ljährigen Dieostesanslvlise der Gen^d'armerie »rur-deu in der Zeit vom 1. November v. I. bis Ende Jänner d. I. 1l>3,!)ttll Veihaftnogsn wegen Veibre chen, Vergehen und Uebertreluugen, welche die ge« meiuschaflliche Sicherheit iu dem Ctaatsvelbande angreifen, vorgenommen. Hierunter fallen insbesondere 47.^44 Arretiinilgen von Vetllern, Vagabunden und Ausweiolosen und 12.'i.!i32 Verhaftungen weg,n sonstiger strafbarer Handlungen gegen die öffentliche Sicherheit und Sittlichkeit- Wegen Verbrechen, Vergehen und Ueberlretuu-geu gegen die Sicherheit der P«rsou, des Vermögens und der Freiheit einzelner Minscheu wurden im obi» gen Zeitraume 17.5>Ü1 Vechafcungen durch die Geus, d'armerie eff^ctuirt, worunter wegen Mord und Tod« schlag 1U1 , wegen schwerer korptrlicher Verlenung <>^8, wegeu Diebstahl und Veruutreuung Iü.770, wegen Naub 4!)4 und wegen Brandlegung 19!» Iu« dividuen angehalten wurden. Ueberdieß sind in demselben Zettraume noch von der Gensd'armerie 411 Leichen und 241 Kranke und Verwundete aufgefunden, u»d an selben das Werk christlicher Nächstenliebe vollbracht worden, so wie auch bei 12.^2 Feueröbrünsten und 23 Ueberschwem-mungsfäUeu von derselben umsichtige Hilfe geleistet wurde. Dergleichen ziffcrmäßig nachgewiesene Thalsachen sprechen mehr als daS beredteste Lob für das thätige energische und zugleich Humaue Auftreten dieses Institutes. Wien- Se. M. der Köuig der Belgier hat mit Decret vom 8. Februar 18^4 für taS lausende Jahr die Abhaltung eiuer aUgtmeiuen, allen lebenden Künstler« zugänglichen Kunstausstellung in Brüssel angeordnet und bestimmt, daß dieselbe am 1. Au-gust zu beginnen, und bis zum lll). September zu dauern habe. Stuben, 28. Februar. Die Gebrüder Johann und Tobias Walch, beide aus der Pfarre Lu 2K4 Schneereifen geschnallt den verhangnißvollen Uebergang ganz glücklich, während die andern Drei, mit pochendem Herzen dem kühnen Vorgänger nachschallend, zurückbliebeu. Die zwei unglücklichen Brüder aber versnchten eS vorerst, ihrem schwindelnden und zit-ternden Mitgeführten vorznbahueu, konnten aber kaum halbwegs zum Ziele kommen, so risi ober ihnen die stark abschüssige Schneefläche entzwei, stiebte in stürm« voller Eile mit deu Ohnmächtigen bis in den schauerlichen Thalgrund und begrub fie daselbst in einer gewaltigen Tiefe. Die Nückgebliebenen, der Eine dieß', der Ändere jenseits deS Zügle, mühten sich unter Jammergeschrei mit der Trauerkunde Lech r.nd Stuben zu, wo in der Nähe des Leytern einige Straßen-arbeiter, di« das herzzerreißende Ereiguiß bereits erspäht hatteu, schon mit Mannschaft, so viel derer nur immer aufgebracht werden konnte, den Verunglückte!, zu Hilf, auf dem Wege waren. Allein leider erst am folgenden Morgen gelang eS den uner-müdeten Anstrengungen der Gemeinden Lech und Stuben, d:e schon entseelten Leichname anS dem eiskalten Lager zu erlösen. Sie wurden sodann nach Stu-ben gebracht und am 1. März auf dem daigeu Fried: Hofe beerdigt. Es ist schon f,üher einmal bei Gelegenheit der össenlllchen Knudgebmig eines ähnliche» UnglückSfal-leS auf das Gefahrvolle dieser Passage nach dem Tbambrrg hingewiesen nnd gewiß wohlmeinend zu, größtmöglichen Vorsicht, im Sommer bei Regen und im Winter bei Schueewetler, gemahnt worden. Um so bedauerlicher ist es, wenn es dennoch immer Leute gibt, die dergleichen Mahnungen so wenig beachtend, ihr Leben waghalsig auf's Spiel seyen! Wie bedauer» lich und schwer verantwortlich ist eS erst, wenn sogar Familienväter, wie obige zwei Verunglückte, solche lebensgefährliche Wagnisse machen, während sie durch solche traurige Falle vielseitig gewarnt werden. (Tirvlerbothe,) ! Linz, 8. März. Die „Linz. Ztg." meldet, daß Ihre königliche Hoheit die durchlauchtigste Prinzessin Elisabeth am 2l. April Nachmittags hier eintreffen, im Landhause übelnachien und am 22. die Neise nach Wien mittelst Dampfboot fonschen werden. Prag, 8. März. Dte Domkirche von St. Veit soll in ihrem Innern in so fern eine Verschiß nerung erhalten, als projectirt wird, die in dem Mit-telschiffe befindlichen kaisellichen Mausoleen, welche einen unvelhältnißmüfiig großen, und für die Andacht der Gläubigen sehr werthoollen Raum einnehmen, in eine Seitencapelle zu übertragen. Daran hat sich daS Gerücht geknüpft, daß auch «tne Uebertragnng der irdischen Ueberreste der dort begrabenen Herrscher beabsichtigt werde. DaS Gerücht entbehrt jeder Be« gründung und an eine Entfernung der Leichname von ihrer jepigen Ruhestätte ist nicht im Mindesten ge° dacht worden. Wohl aber ist bei dieser Gelegenheit «l„ Act schuldiger Pietät ausgeübt worden. Als man nämlich die unter dem Mausoleum befindliche alte Königsgruft öffnete, zeigte eS sich, daß die Leiche Kaiser Carls IV. und anderer dort ruhender königlicher Personen seit der muthmaßlichen Beraubung ihrer Gräber währeud beS schwedischen Krieges, eiueS würdigen Sarges eutbehlten. Nachdem von Seiten der hohsn Regierung für Letztere Sorge getragen worden, fand gestern Nachmittag im Beisein geistli-cher und weltlicher Commissarien die nochmalige Oeff-mmg der Gruft und "die Umlegung der Gebeine in die neuen, einfachen, aber schönen und mit ten Na» men und Wappenschildern der Todten gezierten Särge Statt. War der Elnbllck in diese leßte enge Wohnung der königlichen und kaiserlichen Herrscher überhaupt vou großem Interesse, so weilte daS Auge deS Zuschauers mit besonderer Theilnahme auf den Ueberresten deS Gründers vou Böhmens Größe, deS unsterblichen Carl deS Vierten, dessen durch Abbild düngen bekannter GesichtStypuS iu der Structur deo Hauptes sehr wohl wieder zu erkennen war. Er ruht in etwas erhöhter Lage in der Mitte: rechts in einem Sarge seine vier Gemaliuneu, Blanka von Frankreich, Anna ro«, Baiern. Anna von Schlesien und Elisabeth, mit seinem Sohne Wenzel IV. und noch andern 3 Gliedern der Familie; links die Erzherzogin Eleonore, Tochter MarimilianS ll., uach der dem Sarge beiliegenden allen Metallplatte am 7. Nov. 1668 geb. und 12. März ,680 in P>^ gestorben. Weiter noch links folgen die Särge deo Köuigs La. dislaus uud eineS Kindes, wahrscheinlich eines Sol): neS Kaiser Carl IV., während ans d^l icchten Seicc König Georg von Podicbrad sich anschloßt, und zunächst der Wand ein Sarg mit den Gebeinen unbekannter Personen, welche sich in einer altcrthümli-cheu Kiste unter dem Scu^c Carls deS IV. befanden. Ueberhaupt fand die Umleguug mit großer Sorgfalt, welche die Nachwelt den hohen Verstorbenen schuldet, und mit Beachtung auch deS kleinsten Theiles der Gewänder und ganz in derselben Ordnung Statt, wie die Leichen in den mit ihren Namen bezeichneten Ki» sten früher geruht hatteu. Nach Beiseynng der Särge wurde den Verblichenen durch die Verrichtung deS TodteuofficiumS noch der Tribut christlicher uud pric-sterlicher Fürbitte gezollt und hierauf die Gruft wieder geschlossen. Pesth, N. März. Auf das neue Staatsan« lehen sind hier bei der Filialbank bis heute bereits eine Million Gulden unterzeichnet worden. Erfreulich ist, daß diese namhafte Summe nicht von Banquiers und großen Capitalist«!» gezeichnet wurde, sondern oon der großen Anzahl bürgerlicher Geldbesiyer, die sich fortwährend zur Behelligung drängen. Ma>, kann unter solchen Umstände», mit Sicherheit darauf rechnen, daß bis zum Schlnsse der Subscription, unsere Stadt auf eme ihrem Stange nnd Reichthum entsprechende Welse beim Anlehen beiheiligc sein wird. Es haben bereits mehrere Kaufleute und Industrielle die Beschicknug der Münchner Ausstellung mit Prodnctcn und Industrie - Erzeugnisse» der hiesigen Handels- uud Gewerbekammer zugesichert, uud man darf von diesem erfreulichen Beweise der Rührigkeit schließen, daß die Hanptzweige der ungarischen Kunst» nnd Roherzelignisse auf der Ausstellung vertreten sein werden. ' Die allerhöchste Bestätigung deS definitiven Or-ganisalionSentwurfeS ist bereitS erfolgt. Im Pesth-Ofner Verwaltungsgebiete werden 43 Stuhlb.hörden errichtet, darunter wird ein Theil bloß mit den Ver-wallungsgeschäften, und ein Theil auch mit der Rechtspflege in erster Instanz becrant. Die städtische Waisencommission, als Vormn»d> schaftsbehörde, hat eine Kundmachung erlassen, daß in dlesem Monat sämmtliche Vormünder und Curalo-ren über den Aufenthaltsort, Erziehnng, Vermö-qensstand, Einnahmen nnd AuSgaben ihrer Mündel und Curanden einen detaillirten beglaubigten Ausweis einzureichen haben. (Pesther Ll.) V r u l s ch l a „ d. Verlin, 9. März. Die „National-Ztg." lial den Missionei, Sr. Hoheit des Fürsten v. Hohenzol' lern-Sigmaringen und des Grafen vou dec Groben nach Paris uud London die Deutung gegeben, daß damit, sei es nun direct oder indirect, Pleußen die Grundlage der Wiener Conferenzbeschlüsse aufgebe. Gegen diese Aufklärung erklärt die „Pr. Corresp.": „Ohne in eine nähere Elörterung darüber einzugehen, wie wenig die „Nat.-Ztg." zu den von ihr ausgestellten Schlußfolgerungeu berechtigt war, selbst weuu alle die Voraussepungen rollkommen begründet wären, von denen sie ausgeht, beschränken wir mis einfach auf die Versicherung, daß in den bestimmenden Kreisen Preußens eben so wenig eine Aenderung der Ansichten über die .Grundlagen eingetreten ist, auf welchen eine Ausgleichung des Streites angemessen wäre, alS über die Haltung, welche Preußen deu sich mehreuden Verwicklungen gegenüber zu lie» obachten habe. Wenn von einigen Seiten, und, wie es scheint, anch vou der „Nat.'Ztg.," diese Haltung als nicht entsprechend der bisherigen Poliiik Preußens in den orientalischen Angelegenheiten angesehen wird, so kann die königliche Regierung selbstredend für die Selbsttäuschung Derjenigen nicht verantwortlich gemacht werden, welche in Folge der Ablehnung der bekannten Propositionen der kaiserlich russischen Regierung sich zu vorauseilenden Annahmen uud un» berechtigten Schlußfolgerungen in Bezug auf die Stellung Preußens zu den obschwebenden Confiicleu verleiten ließen." Die „N. Preuß. Ztg." sagt: die außerordentliche Mission, in welcher Se. Hoheit der General»Lieute- nant Fülst von Hoben^ollern-Sigmaringen sich nach Pa:iS und der General-Adjutant Sr. Majestät des Königs, Graf von Groeben, nach London begibt, (Elsterer ist gestern Abend, LeNterer heut Früh abge> reist) beziehe sich auf die Antwort, welche das prell« ßlsche Cabinet den bilden Westmächle» auf >hre Ein' ladung zum Beitritt zu der von ihilen abgeschlossenen Convention ertheilt. — Wen» es richtig sei, daß, wie oersichert wird. der Commandeur d.'s li. Uhlanen» Regimems, Flügel-Adjuta»c Sr. Maj. dcs Königs, Oberst-Lieutenant von Manteuffel m>s Düsseldorf h>eher berufen worden sei, um mit einer außerordent» lichen Sendung nach Wien betraut zn werden, so ergebe sich wohl von selber, daß der Zweck dieser Sendung ein anderer sein müsse, als der, welcher jene» Sendungen zum Grunde liege. Endlich be« zeichne man auch noch ei»e sehr hochgestellte Person« lichkeit für eine außerordentliche Mission uach St. Petersburg. Frankfurt. 7. März. Seit einigen Tagen —-so schreibt die hi.'si^e „Postztg." — länft in der Stadt das vielfach geglaubte Geiücht nm, daß man in ei» mm versteckten Gewölbe deS Römers einen Theil der alten R'ichsilisiljnien gefunden habe. DaS Gelücht rührt offenbar daher, daß man die wenigen bei den Kaiserkiönungen benlchten Mobilie» , »amenilich die Sammelkissen, ans welchen die Reichsinsignieu ge< tia^'ii wurden, die Decke des Balka^inS, unter wel> chem b.r Kaiser schritt:c,, einige Tage zur Dinchlüf» tu»g im Kaisersaal anolegte. Ee ist bekannt, daß hill niemals, sondern nur in den Städten Nürnberg und Aachen Reichsinsignien aufbewahrt worden sind. Karlsruhe. 6. März. D.r „Schw. Mercnr" meldet, daß der Weg der dilute» Unterhandlungen zwischen der StaatSreqierung u»d dem päpstlichen Sttchle nunmchr betrete» werden wird. Graf Leinin-gen Villigbeim wird in Begleitung des NegierungS« assessors Turban in den nächste» Ta^e» dahi» abge« he». Zur näheren Inst'.nclio!« für diese G.sandt« schast werden gegenwärtig noch Conserenzen gehal-te» , a» welche» die MiMerialräthe v. Rieffel auS Darmstadt nnd Hendel a»S Wiesbaden anf beso»^ d«r« Eluladnng Theil nehmen; wie es schei»?, ^ nach Württemberg eine solche Eii'ladung nicht ll» gangen. S ch w e i ;. Ein Circular deS BliudeSralheS an die Stände sagt: „Die politischen Constellationeu Europa'S sind in Folge des bekannten Conflictes im Orient der Art, daß wir ernstlich darauf bedicht sein müssen, auf alle Eventnaliläten hin unsere Selbststäodigkeit und UN» abhän^iqkeit zn wahren. Wenn auch die Neutralität der Schweiz i» feierlichen Verträgen stipnlirt ist, so darf mau doch nicht vergessen, daß der Krieg häufig die Verlchilng der feierlichsten Verträge zum Gegen» stände oder in seinem Gefolge hat, und uur zn oft die Gewalt nnd nicht das Rccht maßgebead ist. In der That und Wahrheit gibt die vertragsmäßige Nentralitat del Schweiz keinen g,ößern Schul), als die Gesefte teM Eigenthum oder andern Prioatrechten ohne vollziehende Gewalt zn geben vermögen. Soll dieselbe von einel reellen Bedeutung sein, so muß zunächst für daS Mittel gesorgt werden, dem Recht erforderlichen FallS durch die That Nachdruck und Wahrhcit zu verleihen« Diesemnach muß die Neutralität der Schweiz, die wir in allen Eventualitäten zn wahren entschlossn sind, anch jederzeit durch die Waffen aufrecht erhal^ ten werden können" Von dieser Ansicht anSgehend, wird dann b>e Mahnung zur Vervollständigung des Persouelleu u»" Materiellen wiederholt und Anskmift über das Vor' bandenseill der erforderlichen Dieustpferde verlang' auch aufmerksam gemacht, auf die bedeutende Pferds ausfuhr nach Frankreich und Sardinien. Nächster Tage versammelt sich der groß« ^" des Cantons Tessm. Demselben wird unter And""' ein Gesuch um Verlängerung der Concessionsfrist >^ den Beginn der Arbeiten der Lukmanier-Bahn ^ gelegt werden. ES ist dieseS Gesuch motioirt dnr ) die gegenwärtigen, anf alle Uutcrliehmnng"' ^'^ Art höchst lähmend einwirkenden politische" Verh nisse. Für die erste Section der Südostbah» ^ H«K Norschach-Cbnr — hat die englische Gesellschaft bcreitS s
e einzuladen, diese Maßregel sogleich i» dao ^erk zu seyen un" ihr die größtmögliche Oeffentllch-leit zn geben. Großbritannien und Irland London. 7. März. Ans Gibraltar meldet man die glückliche Ankunft des Dampfers „Nipon" mit den Garden an Bord. Die Fahrt dahin dauerte bloß !! Tage, nnd war ungemein heiter. Am 27. vasslrle der „Nivon" ein französisches Kriegsschiff, und Engländer n»d Franzosen grüßten einander mil herzliche,, ^ebehochs. Der „Orinoco" mit den Cold-stream Gnaids au Bord fuhr auf Sedweite „eben dem „Nipon" her u„d nach Malta voraus, während der „Nipon" in Gibraltar Kohlen einnal'M. — Eir (5. Napier soll Ende dieser Woche von Cpithead auslanfen. Die schanlnstige Welt freut sich wiedn auf eine Seeparade. Am 9. nämlich soll die Kd-uigin nach Oöborne gehen, und am 10, die Ostsee» 5otte, zu der ein französisches Geschwader stoßen wird. auf der Nhede von Cowes mustern. Wenn die französischen Schisse nicht bis Freitag eintreffen, so ist. dem Vernehmen nach, beschlossen, jedenfalls eine Ab-tbeilluig der englischen Flotte im Fluge nach de> "stsee abzusenden. Die vereinigte englisch-franz. Ost-sechvile wird 8l> Linienschiffe zählen. Rußland St. Petersburg. 1. März. Der „Nuss,sche ^nvalide" bringt einen umfangreichen betrachtenden .llkel über die orientalische Frage, der seine Ano- ^"ng in dcm Safte zusammenfaßt, daß es der i«l, Welt bekannt sei. wie die Türkei — das ?^"rrästige Feld des Kampfes — ein riesiges Schach- ^^ s<«. auf dem das Geschick deS modernen <5mo- " ^ gespielt werde. Der russische Publizist spricht von ^ ^"hereimthelt der Ansicht, daß Frankreich, Oesser- ..^'' Preuße,, und England ein Necht anf alle mög« . ^" Begünstigungen zum Besten der vou ihnen be- ^s vertretenen Culten haben sollten, während " vla„d ^'^ seme Kirche niemals gleiche Vortheile "''gen könne, und schließt sodann mit der nachfol- eu, theilweise überraschenden Argumentation: „Glaubt man etwa. falls der Türkei einmal daS bestimmt wäre, ihre Unabhängigkeit einzubüßen, aß Nnßland allein durchaus kein Necht hätte auf ""en Antheil an der allgemeinen Beute? Wir wol- e« zngeben. daß. wenn England und Frankreich ei„- eine >o sonderbare Lehre predigen wollten, sie "selbe vor allen Dingen anf sich selbst anwende" "Men. aber nicht die ersten Beispiele des Entgegen- lil ".^t"" neben sollen, da sie sich doch thatsäch- m d'e innere Verwaltung der Pforte, wenigstens m ^ezlehnng auf die Beschü»,ng der Christen vorVe.fol- ^««e.m<^ab^W,,, Englands nnd Frankreich. Vortheiles erforderte, daß sie in solcher Weise verfuhren, so >st eS ersichtlich, daß sie ebeu dadurch des Nechtes verln« stig gingen, Andern in dcr ?lachahmung solcher Prozedur Hindernisse entgegenzustellen. Anders zu denken wäre vielleicht ersprießlicher; aber wäre daS gerecht? Man macht hierauf den Eiuwurf, daß zwischen dem Schul), welchen Frankreich und England zum Besten der römisch-katholischen uud der protestantischeu Kirche beanspruche», und dem Schuhe, welchen Rußland für die griechische Kirche verlangt, ein wesentlicher Unterschied sei, zum Beweise dessen man anführt, daß oie Zahl der Mitglieder der ersten beiden Kirchen anßclst unbedeutend sei, im Vergleich zu der Mitglle-oerzahl der leftiern, und daß die türkische Negie>nug von den Ersteren uichcS zu befürchten hätte, während sie triftige Gründe für die Gefährlichkeit der Ande« ren habe. Aber wenn das Schicksal vou einigen Tau> send Glaubensgenossen den westliche» Mächcen das Recht g'bc, über bereu Wohlfahrt zu wachen, weß« halb will man denn Nußland verbieten, sich für das Geschick seiner Glaubensgenossen zu inleressireu , und llur darum, wkei für dieses Neich in seiner traurigen Lage, die es gegenwärtig eilnnmml. gar keine Gefahre» dar. biete? Die Chosten des Libanon, die römischen Ka lholiken an den Gränzc» Ungarns, die Mitglieder der soa/»a»nten lateinischen Kirche, und andere, deren Zahl, wie wir das täglich aus deu Streitigkeiten lütter deu Bischöfen ersehen, nicht nur in Constant,-novel, sondern anch in den Provinzen sich rasch steigert, bilden eine Masse von Dissidenten, die, wenn anch nicht so gefahrdrohend, als die Menge der An-Hänger der griechischen Kirche, immerhin unter der geschickten Hand Frankreichs nnd Englands der linkischen Negieruug mit der Zeit furchtbar werden kann. Sehen wir daS etwa nicht bereits jeftt an c,m Beispiel der Christen deS Libanons, welche für tie Pforte beständig so viel Unruhen herbeiziehen? ES ist sonach erwiesen, daß Diejenigen, welche in obiger Weise einen Vewtis führen, eben dadurch selbst einen Zweifel an der Gerechtigkeit ihrer eigenen Sache hinstellen. Um in der Kürze diesen Theil der !Frage zu beleuchten, führen wir erstens an, daß Nußland durchaus keine schreiende Ungtrechligkeit begangen hat. indem es den Schuft der griechischen Kirche, in der Türkei fordert, da doch Frankreich, Oesterreich, England und Prenßin in demselben Falle ganz so verfahren haben würden, uud daß zugleich Nnßland gewissermaßen gezwungen war, so in Folge der speciellen Handlungsweise dieser Mächce zu verfahren, zur fernere» El Haltung seines civile» und religiösen Einflusses in der Türkei und dem Osten, — eines Elüsiusses, dem Gefahr drohte. Zweitens, welcher Art auch die Drohungen waren , welche der Fürst Mentschikoff zur Erzwingung des für die griechische Kirch« geforderten Schuftes angewandt hat. sv überschritten diese Drohungen in keinem Falle diejenigen des österreichischen und eng« lischen Gesandten und enthielten überhaupt eben ulchtS, was in den Beziehungen der Großmachte zu der Tülkel nicht schon sehr oft da gewesen wäre. Endlich, indem eS seinen Drohungen Erfüllung gab, seinen Gesandten aus Constantinopel abrief, die Moldau uud Walachei beseftte, — was von allen Zwangsmitteln, welche Nußland zur Aufrechchaltung s,'iner Foiderungcn anwenden konnte, unstreitig am wenigsten gewaltsam war, hat diese Macht uichtS mehr ^ls das geihan, was jede sich selbst achtende Person zu lhnn unumgänglich verpstichtet ist, so bald sie nicht anf einem andern Wege Genn.,ll)l!üng für angelhaoe Beleidigungen erlangt, — mit einem Worte. Nußland hat nichts mehr gethan, als was England zu thun genöthigt gewesen sei« würde, wenil seine Dro-hungeu wirkungslos geblieben wäre» ; ivaS im Wm-ler des Jahres 18.'>2 Oesterreich bereits zu tbm, be« gaun, indem cs seine Armee an der türkischen Gräuzi aufstellte, und was schließlich vor deu Augen der Welt eben so England mit Griechenland vor vier Jahren in Veranlassung vou Geldiuteressen deS Juden Pacific gethan hat." Asien. Die „Triester Zeitung" berichtet: Die Berichte aus Birma lauten noch immer nicht ganz befriedigend uud d«e Zustände der neu er» wordenen Provinzen bieten fortwährend manchen Anlaß ;ur Beuntuhigung dar. So wurde Capital» Barry, Commandant deS Arracan - Bataillons, der sich mit einem Theile seiner Truppen anf dem Marsche befand, von seinen eigenen eiuhelMischeu Führern verrathen, in eiueu Hinterhalt gelockt und erschossen-Auch die AfridiS, deren güuzllche Uuttrwerfuug l><< reils gemeldet worden war, scheme» sich wieder anders besonnt» zu haben, uud eS ist iu Folge dessen der Kohalpaß. wo die Briten bekanntlich Verschall» zuugeu angelegt hatten, auf einige Zeit geschlossen worden. Aus Affghanistan sind keine neuere Nachricheo Truppencorps an oer nordwestliche» Gränze. Der „Friend of India" aber will, N3. März Mittags , Uhr. An dcr Börse herrschte eine günstige Stimmung, die sich zum Schlüsse noch wirksamer zeigte. 5 "/o Mttall. warcn zwar lange mit 84'/. zu haben, nachdem >'wr die Versaufe realifirt waren, blieb 85 Gelb bei Mangel au Stücken. Norbbalm-Acticu, drückten sich von 220'/. auf 219'/,, schloffen aber zur Notiz höher in steigen er Tendenz. ssremde Wechsel und Comptanten blieben zu weichenden Coursen offerirt. Amsterdam 1W'/, Brief. - Augsburg 131 '/. Vrief. — ftranffurt >3l Brief — Hamburg 97 '/, Brief, — Livorno. 127 Brief. __ London »2.43 Brief. — Mailand 128 Brief. — Paris ,54 Brief. Staatöschuldverschrcibungen, zu Z °/„ 85—85 '/, detto ,. ti. L. „ 5 '/. 107—108 detto ., .. 4 V. 7« 74'/.-75 detto ., .. 4 7o 68'/,-69 dettov.J. 1850m.Rückz. ^ °/, »9-89'/, betto 1852 „ 4 7» 88'/,-^ detto verloste 4 7« — — detto .. 3 7« 54-54'/, detto ., 2'/.7« 43 7.-« V. detto „ l 7,------- detto zu 57« im AuSl. verzins! — — Grundentlast.-Oblig. N. Orster. zu 5 °/. 84-'/,—«4 7. detto anderer Kronländer 83—83 '/, Lotteric-Anleheu vom Jahre 4>>34 209—210 detto detto 1839 118-118'/, Vanco-Obligationen zu 2'/,«/^ 57-58 Obligat, des L. V. '/«nl. v. I. 1850 zu 57« W '/,—97 Vant-Actien mit Bezug pr. Stück 1206—,208 dctto ohuc Bezug W3l)—1035 detto m'mr Emission 956—958 ÄScomptebank'Actien »1 '/,—92 Kaiser Ferdiuands-Nordbahn 221—221 '/. Wiln-Glogguil>er — — BudweiS-Linz-Gmundner 234—237 Preßb. Tyr». Eiseub. l. «miss.-------- 2. „ mit Priorit.-------- Oedcnburg-Wicnrr-Neusiädtcr 54 '/,—54 »/. Dampsschiff-Actien 585—588 detto 11. Emission 578-580 betto 42. do. 556—55« detto des Lloyd 5?0—575 Niener-Dampfmühl-Actien 124—125 <^omo Rrntschcinc 13-13'/, Gsterl)i'>zy 40 ft. Lose 79 '/,—79 7. Nindischgrätz-Lose 27 '/,—27 7. Waldstciu'schc ., 29—29 '/, Kegüvich'schc „ 10 7.-1U7. ^ Kais.rl vollwichtige Ducattn-Agio 135—<3» '/.- Telegraphischer Eours« Bericht der Staatspapiere vom 14. März 1854. StaatSschuldverschreibuugc» . zu 5 p(5t., iu EM ! 85 detto ........4 1/2 „ .. 743/4 Darlehen mit Verlosung v.J. l«»4, für !0U fi. . . 210 detto detto 1839. ., 100 „ . . 1183/4 Actien der Nicdcrösterr. GScompte-Gc, sellschaft ftr. Stück zu 500 «. . - . 455 5/8 fi. in (5. M. Äanf.Vlitie». pr. Stück 1»l0 ft. «,, C. M. VlctitU der Kaiser Ferdinands-Vlordl'ichu zu 1000 si. <«. M........2205 ll.inE M A^ien der österr. Donau-Dampsschifffahrt ohne AezugSrccht z» 500 ft. (5. !0i. . 593 «l. in (5. M. Attic» deS österr. Lloyd iu Triest . zu 500 ss. ym hiergelichts den Franz Pesdi,, vu!^« Polokar uon Bresouiz, als Curacur licigcgc^cn yade. K. t'. Brzirtt'geticht Uingcdung ilaibachs am ll. März ,851. Z. 370. II) ^r. 807. Edict. Vom k. k. Bezirrsgcrichte Plunna wird de-tannt gegeben, daß in dcr Execulioiissüche dcr Flllal» kirche St. Pauli von Schcrallinl^, wivcr Johann Mallirrzhizh, als Mathias Malmlzhizh'schen Vcr laßlibernehmer, l'^lo. 89 fi. <3 tr. c. ». ^ , dic Termine zur erccutivcn Fcilbietluig der, aus 1905 fi. bewcrthttti», in, Haas^ergcr Gruilddllche 5>,li Rect>, ?ir. 775 vurkommendeil Vicrtclhude, auf den 24. April, dm 2 litat bei dem dritt.ii Tellnille auch unter dem Schaz-zungswcrtl)e l)i»Ua„gcgedeli wclde. Das Schätzlmgsprutocoll. der Grllndbuchsextract und die Licitatimisdedingnissc, uiner welchen sich die Verbindlichkeit zmn Erläge eines Vadiums pr l90 fi. befindet, können hiclgenchts ciilgcsehen werden. Planina den 25. Jänner l854. Z. 37l. (l) Nr. l!062. Edict. Vom k. k. wezisfsgeiichtc Planina wird de.-kannt gemacht, daß in der Erccutionssacbe des Hrn. Matthäus Dollscheii, von Loitsch, wider Iosrf Klan-zl)er von Kirchdorf, die Termine zur crcclltivcn Feilbietuiig der, auf »050 fi. bewcrthttcn, im Loitscher Grundbuche 5>il, Ncctis. Nr. 46 und 6l, Urb. Nr. 16 und 20 vorkommenden Drittelhube. auf den 8, April, den 8. Mai und den 8. Ium Juni 1854, jedesmal Frul) von l0 bis l2 Uhr im Gcrichtssitze mit dein Anhange ^ndcrmum werde,i, daß die !)icalita't bei dem dritten Teriniiu' lNich lin-ter dem Schätzuiigswcrthe hiittaligcgc^eil werde» wird. Das Schätzungsprotocoll, der Grundbuchssx tract und die lücitationsbcdiligliisse. unter welche« sich die Pflicht zum Eilige eines Radiums pr. »05 fl. befindet, können hiergcrichts eingesehen werdcn. Planina am 17. December 1853. Z. 374. (!) Nr. 9076. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Planina wild be« rannt gegeben, daß in der Erccutionsiache des An» ton Mast' von Großbcrg, wider Ierni Drenik «on Zilknitz, die Termine zur Vornahme der erccutiven Feilbietlmg der, auf 410 fi, bewerthet.„ , in, Grund» l'u l e Haasberg 8l,t» Rcllif. Nr. 4l>7 vorkoinmen-dcil '/.. Hübe, und der auf ll fi. .'l0 kr. dlwel» theten Fahllnsse, auf den 23. Februar, den 23. März und den 20 April ,854, jed,5inal Hru'll von l0 bis l2 Uhr im Orte der Nealitat lind Fohriiisse mit dem Anhaliqc aiiderallint wuidl», daß die Rea» litat und Fahriiisic erst l'ei dem diitte» Termine aucb uol'l' der ^chayiuig hi»t,'iig.g>de!i werde». Der Gsi!»dbl!ch5eN>acl, das Schätzungsprvto» coll ll,,d die ilic!tatio»sl,'edl».q»issr kö»»cn hiergerichtS eiliges«hcn werdeli, und haben die ^.'icilantel, ein Vadium pr. 4! fi. z,i Hände» der iücitations.^om-mission zu erlegen. Planina am 30. September ,854 N>. 2,,!). Bei dem erste» Tennme ist kein Kauflustiger er. scl)ie»e». K, k. Bezilksgciicht Plainna d>» 23. Februar ,854. A. 313. (3) A v v i ft o an alle v o l l ko ni >,, e » Erblindete, mit qrauem Staar behaftete Patienten. Doctor Müller, zu Sachs.iifll? bei C>IIi. un» telüiinmt auch i» diese» »ächstoi ^»ühliugs.-Mona» te» die stct^ vo» ihm init l'.stcin Erfolge auszu. lührendc» Siaaroperatiouen, u,'l) bietet dem zu Folge Al!,!,, die mil grauem Staar vollkommen erdlmdet smr, scine clprobte operative Hilfe siegen ei» bil» lig>ä Honorar unter der Verl)lirgu<,g a». daß fur Ie,e, dir ihr Aligenlicht wieder zu ellaxge» wün^ sch,", der Aufenthalt für die Aiisfüh>li»q sei»ei Hilfe vo» sehr turzer Dauer zu S,>ch,cl,scl0, oh»e kost» spi>!>ge Geldaufopfermig besorgt werde. Ucber die ge.iguete Ausnahme mögen Nefiecti-re»de, um die fragliche 3>licksp>ache zu erhalten, sich direct a» l),-. Müller blicfiich verwenden. Z. 245. (,6) U. I" der Stadt Gmkfeld ^>«l^ Hc»us Nr. l Ui, üi Ultt^rkrain, ist ein Vasthauölocale mit zwei Schank- und drei andern Zimmern nebst Küche, Garten, Stallungen auf Kl Pferde, sammt Heu- und Dachboden, nebst einem geräumigen Hof zum sperren, ruclche Local,täten „icht einen Büchsenschuß weit von den hier begonnenen Ei-senbahi.bauttn liegen, einem verrechnenden Kellner qeqen billige Bedingniffe zu vergeben. «>. Auch ist eine Seifeusiederci-Werkstätte ^ mit allen dazu erforderlichen Localitäten und Werkzeugen versehen, gegen annchmlxn'e Bedingnijse ! cinem Wctkführcr ,um weit.rn B.Mebe zu ver« ! gcbeli. ' IRK. Ebenso können alle ^'benannten öo- ^ calitatcn nebst noch ^ii-ci, 3 Joch Weingarten, ^ 5 Joch Waldungen u»d l l Io d «ck.r.zrunde, gegen billige Zahlungsfristen in Kauf überlassen werdcn. 3. 4,1. (1) ^ K. k. ausschließendes ^^Wkck^ Privilegium auf das neuerfundene UMMMMW allgemein beliebte M Anatherin-W^M Mundwasser bcö *•«*• *mm® p»i»i»> practischer Zahnarzt und Privilegien-Inhaber in Wien. Dieses Mundwasser, von der medicinischen Facultat geprüft und durch eigene Erfahrung e»" probt, bewahrt sich vorzüglich gegen üblen Geruch aus dem Munde, bei vernachlässigter Rcw'-gung sowohl künstlicher als hohler Zahne und Wurzeln, und gegen den Tabakqeruch; es bewähn sich aber auch als ein vorzügliches Mittel gegen leicht blutendes Zahnfleisch, bei Schwinden des' selben, und dadurch Lockerwerden der Zähne, indem es das Zahnfleisch stärkt. D>escs Mund' wasser ist als das erprobt beste Mittel zur Erhaltung der Zähne und des Zahnfleisches bekannt. Ein Flacon sammt Gebrauchs-Anweisung kostet fl. I, 2U kr. (5. M. Die Niederlage hiervon ist in Laib ach bei Alois Kaisell, »zum Feldmarschüll Gra' fen Radetzky."