^ 39. Montag, 17. Februar 189«. 109. Jahrgang MbacherMZeitma. «»»Mir,« s/'°,"/p"'f- M" i!»s!tll»»n '"« Hau« nanziahlin fl. l, - Insrltiontllltbur: Für V befinde« sich (longrs!«plah ». die Nebartion «nlinho!g°sif »4 EprectiNmibsii brr Rebattion lünlich v°n .^^ ^»icralc b„ zu 4 Zeilen liü fr., gröhl« per «eile 6 lr,; bei ^teren Wirbcrholungei, per Zelle u lr, ^ lU hl, l« Uhr volmillllg«, - Unfranlieri« «riefe weide» nichl ongenommen uub Wanu!crip/" "ußrrn. dass aber die Steuerämter bei der Wse,«^ Sequesters nur auf das Interesse des nerz 5n 6N siud. ohne auf das Interesse des Schuld-Besass ^ Rücksicht zu nehmen, und dass durch die dei "u»g von Personen, die ihren Wohnsitz nicht in die A"t"""oe des Schuldners haben, sowie durch ^euer ^!!s "°" ^doocaten zu Solchem den ^eidrn """" unverhältnismäßige Kosten verursacht Naßen^ ^^ ^'^ ^" b^ese Interpellation folgender, lvelldic, "l ^antworten: Ich hielt es zunächst für noth. Hebung - ^" Gegenstaud der Iuterpellation Er-bot n,z,/.'nzuleiten. Der Inhalt der Interpellation "höbe,, m " Anhaltspuult dafür, dass sich die darin der in. V Beschwerden gegen sämmtliche Bezirksgerichte lichten ""chsrathe veltretenen Königreiche uud Länder knebln °"°"l"ts ist aus der Interpellation nicht zu lene N °^ "^che bestimmte Bezirksgerichte sich °"law '?""beu bezieheu. Deshalb sah ich mich ver-die ün'l- cl ."" Umstände, als auf der Interpellation M '.z'^'Nen von Abgeordneten in größerer An-?l,z A. ^^"'kn. Nieder- und Oberösterreich, dann in ^ '"""k vorkommen, an die Oberlandrsgerichte fit,e A.?' ,^'en uud Graz die Aufforderung zu richten, llestei^, a,^"'chte "«s den Wahlbezirken der be-illver,,^ Abgeordneten über den Sachverhalt ein. ^^'eymen und tlier.zf.^ mit Acifüg.lng der vom Jeuisseton. Photographische Efcursionen. sreun^I^^er vergangenen Jahres traf ich im legend ^?^'" Stein ein. um in der dortigen "lache,, O^araphische Landschafts «Aufnahmen zu Elften w ' H""ptz>el aber waren die Sannthaler Theil' ^."" "lter Vesuch sollte mich mit dem östlichen ^ulzback V, ' b" Ojstrica. dem Logarlhale und ^stl'ckrl.' ^s !"^ machen, eine zweite Tour aber dem ^eland .., ^^ ""l drm Grintouc. drm Abstieg nach °nd und dem Kank^r-Thal gelten, e« sollte ^ ^?°^ "ne Rechnung ohne Wirt. denn '""ter war ^""°^^ kommen. Mit dem schönen August. Klangt? 1^?. ,!"l'ch vorbei, und als ich in Stein . l Mvm s,«./ c^ -b" H'mmel. und der schöne Kranz ,°h"r die s. '^ '" t'^'N Nebel gehüllt. Ich musste "glbung bmi^,^^ ^"' ^^'" u"t» dessen nächste ^hrer^^sl ^lcgeuheit erkundigte ich mich um die ?°ss es dn^ / ''^ ""b fand zu mrinem Leidwesen. ^ leinen ^f. ."^ schlecht bestellt ist. In Stein konnte ""Um entfern/^" ^"«""en Mann siüdm. dem man ,""d iiberba, ,/',"' Führereigenschajlen zumulhen lonntc. ^lse für dip >-^"" ""l in Stein sehr wenig In-?"s weine w! ^""thaler Alpen vorhanden zu seiu. "^ Stnner w^°^ Nachfrage nach einem Führer in «upen ^ d^ ^^^^ «Sann'.haler Alpen» Oberlandesgerichte selbst im Gegenstande allenfalls ge< machlen Wabrnehmungen Bericht zu erstatten. Die ab« geforderten Berichte sind mir zugekommen, und ist das Ergebnis der gepflogenen Erhebung-n folgendes: Ein» vernommen wurden in Böhmen 15 Gerichte erster In« stanz, in Nieder, und Oberösterreich 50. in Stnermark 33 Bezirksgerichte. Von die nuten das ärarischc Iaadhans erreicht. Hier konnte ich nun meine Arbeit beginnen. Es wurden in kurzer Zeit die Bilder «Feistrih-Thal vom Jagdhaus», «Jagdhaus im Fcistrih'Thal», nnd da die «Sluta» gar zu schön im Sonnenlichte strahlte, auch noch diese aufgenommen. Nach möglichst kurzem Aufenthalte wurde aufgebrochen. Bald zeigte sich die Mün« dung der Bela Dolina, und wenige Schritte von der über die Klamm führenden Brücke entfernt wurde die. s/lbe im Lichtbilde festgehalten. Wir gelangten nun zur Stelle der Naturbrücke. Die Stange mit der Vezeich- Steueramtsbeamte zu dem Amte eines Sequesters berufen. Nur in sehr wenigen Bezirken, nämlich in Hain-burq, Brück an der Leitha und Laa. ist es ooraelom-men. dass Ndvocaten. Notare oder Adoocaturs Sollici» latoren als Sequester bestellt wurden. Diesfalls wird zur Begründung solcher S'questerbestellnngen der von vielen Seiten bestätigte Umstand angeführt, dass nach den gemachten Erfahrungen Personen aus der Gemeinde des Steuerschuldners zumeist sich weigern, das odiose Geschäft ein's ex^cutiven Seq »esters zu übernedm n. oder aber dafs sie dieses Geschäft, salls sie e« übernehmen, nicht gehörig versehen. U brigens wird von mehreren Gerichten versichert, dass die St,uerex cutoren die ihnen übertragenen Sequestrations - Geschäfte bei Gelegenheit ihrer amtlichen Gälige und cumulativ bezüglich mehrerer Sequestrationen zu verrichten und sohiu die Kosten auf die einzelnen Sequestralionssälle zu repartieren pflegen, so dass die den einzelnen Steuerschuldner treffenden Kosten sich als höchst unbedeutend darstellen. Besonders verdient hervorgehoben zu werden der im Bezirke Korneuburg beobachtete Vorgang, welcher für die an mich gerichtete Interpellation zunächst den Anlass geboten zu haben scheint. Daselbst wird nämlich seit einiger Zeit für Sequestrationsfälle in den west-! lichen Gemeinden des Bezirkes stete eine und dieselbe Person und ebenso für die Sequestrationsfälle in den östlichen Gemeinden des Bezirkes immer dieselbe Person als Sequester bestellt, um durch Lumulierung mehrerer Sequestrationer» in einer Hand eine Kosten, ersparnis zu erzielen. Als Sequester für die Osthälfte des Bezirkes pflegt regelmäßig ein Advocat bestellt zu werden, welcher auf Grund einer mit dem Steueramte getroffenen Vereinbarung gehalten ist, die Kosten auf das mäßigste zu berechnen und auf die einzelnen Seque-strationen aufzutheilen. Das städtisch-delegierte Bezirksgericht in Kornruburg bezeichnet diesen Vorgang als ungemein zweckmäßig. Diese dem hohen Hause eben mitgetheilten gericht-lichen Erhebungen werden durch die Erhebungen, welche über Veranlassung des Herrn Finanzministers durch die Finanz-Landesbehörden in Wien, Linz. Prag und Graz über den Gegenstand der Interpellation gepflo-gen wordm sind, im wesentlichen bestätigt. Gegen den im allgemeinen eingehaltenen Vorgang der Gerichte, welche mit der Bestellung des Sequesters nach den Vorschlägen der um die Execution ansuchenden Steuer, ämter ohne vorherige Einvernehmung der Executen vor-gehen, lässt sich vom gesetzlichen Standpunkte im Hin- mmg steht zwar noch, doch die Ausschrifttafel ist ver-schwunden, und es wäre recht angezeigt, selbe wieder anzubringen. Ich hätte die Stelle beinahe übersehen. In wenigen Augenblicken standen wir auf der Brücke, die in recht primitiver Art mit einem Geländer verfehen ist. Wie sollte man nun da arbeiten? Eine gute Ansicht der natürlichen Brücke selbst zu erhalten, war ganz unmöglich. Ich versuchte aber eine Ansicht der Klamm gea/n den Ausfluss zu gewinnen. Es war zu diesem Zwecke nöthig, das Objectiv fast senkrecht zur Klamm zu stellen. Nach manchem vergeblichen Versuche gelang die«, und ich erhielt mit sehr langer ^Exposition das Bild «Predassel-Klamm». Nun wurde noch die Umgebung der Brücke durchsucht und das kleine, in die Tiefe führende Steiglein entdeckt. Ich folgte demselben und konnte mich mit Hilfe meiner Tochter auf einem kleinen, die Klamm Überragenden Felslopf aufstellen. dc>m einzigen Punkte, von »mlchcm man die Brücke felbst aufnehmen kann. Leider hatte sich die früher günstige Beleuchtung geändert, und zndem musste ich knieend einstellen, nur einen Schritt vom Abgrund entfernt. Meinln Anlass, eine weitere Verfügung dies« fall5 zu treffen. Im Einlaufe befanden sich: eine Regierungsvorlage, betreffend nachträgliche Aenderungen des Finanzqesehes vom 20. Mai 1889 nnt Rücksicht auf das Nachtrags« Präliminare der oberösterreichischen und steiermältljch n Religionsfondifurste pro 1889; eine Regierungsvorlage, betreffend den Verkehr mit den in dem Ländergebiete der ungarischen Krone geaichten Fassern in de» im Reichbrache vertretenen Königreichen und Ländern, und eine Regierungsvorlage, betreffend das Vrrdot gewisser privater Bezeichnungen auf mchpflichtigen Fässern. Die Abgeordneten Mauthner und Genossen stellten an den Herrn Handclsmilnster die Anfrage, ob er geneigt sel, mit der ungarischen Regierung in Verhandlung zu traten, um die. gegenseitige portofreie Ueberweisung im Check« und Elealing'Verkehre zu ermöglichen. Dann folgte die Specialdebatte üver den Gesetz« entwurf, betreffend die Rechtsverhältnisse der israeli» tischen Lullusgemeinden. Di. Iaques polemisierte ein« gehend gegen Türk und Lueger und zählte die Verdienste jüdischer Männer in Staat, Kunst und Wissenschaft auf. Der Redner sagte schließlich, der Antisemitismus sei die allergrößte Herzensroheit und tiefste Unbildung des Geistes. (Fi>gl: Ist nicht wahr! Gegenrufe und Beisoll.) Kaiser polemisierte gegen Dr. Weit« lof, welcher jüngst eine Vereinsrede im Sinne der Frei« sinnigen des deutschen Reiches gehalten habe. Der Anti« srmitismus sei keine Herzensroheit. Es sei keine Ro» heit. wenn man dagegen auftrete, dass die Kleingewerbe» treibenden durch jüdische Fabrikanten erdrückt werden. Dr. Weitlof erwiderte, er habe nicht den Antisemitis» mus eine Erbärmlichkeit genannt, sondern was zur Be« grütidung des Antisemitismus vorgebracht wurde. Der Redner verwahrte sich gegen die Zumuthung, er schwärme sür die Freisinnigen. Türt citierte eine Stelle Zwischenraum war mit Wasser ausgefüllt; so entstand das Bild 'Predafsel'Klamm mit dem Wasserfall». Alsbald giengs dem Ursic.Hof zu, wo wir erst mittags anlangten. Es wurden nun wegen Führer» dienste mit Vater UrZic Verhandlungen eingeleitet, die aber anfangs erfolglos blieben, was wohl darin liegen mochte, dass ich, der Landessprache nicht mächtig, die Leitung der Unterhandlungen meiner Tochter überlassen musste. Die anfangs bestandenen Missverständnisse klärten sich mit der Zeit auf, und Vater Ursic versprach, seinen Sohn mitzugeben, da er selbst wegen Kränklichkeit nicht gehen könne. Im Ursic«Hof hatte sich eine größere Gesellschaft aus Stein eingefunden, die so freundlich war, bei dcn beiden Bildern: «Feistritz« Ursprung I» und «Ursic-Hof» die Staffage zu bilden. Am Abend wurde der Rückweg nach Stein angetreten und der Aufbruch in die Sannthaler Alpen auf Montag festgesetzt. Am Montag den 19. September früh wurde ein Träger, reichlich mit Lebensmitteln und allen nöthigen photographischen Utensilien bepackt, zum UrZicHof vorausgesandt. Ich selbst traf mit meiner Tochter, welche die Tour unter allen Umständen mit« machen wollte, erst abends dort ein. Schon auf dem Wege dahin hatte der Wind etwas zu unseren Ungunsten umgeschlagen, und meine Hoffnung auf schöne Tage sank bedeutend. Abends halten sich über der Skuta ge« wältig«' Woltenmassen gesammelt, und während der Nacht — als Nachtstation benutzte ich das treffliche Keul'sche Jagdhaus — folgte ein tüchtiges Gewitter. Der Morgen des 20. September war prachtvoll. Herbstnebel hatten sich bereits in dem Thale gesammelt aus Savigny gegen die Juden, Kaiser verwahrte sich gegen den Vorwurf einer Unterstellung seitens des Ab' geordneten Weitlof. Der Referent Gniewosz warf den Antisemiten vor, die Flagge, unter der sie kämpfen, sei nicht qanz rein. Fiegl protestierte dagegen und verlangte den Ordnungs» ruf gegen diese Beleidigung. Gniewosz: Jede Partei haben Sie beschimpft und längst den Ordnungsruf verdient. (Beifall links.) Fiegl: Ich? Gniewosz: Nicht Sie, Ihre ganze Partei. (Große Heiterkeit) Kaiser bedauerte, dass der Präsident die Antisemiten nicht gegen v'r> leumderische Vorwürfe schütze. (Widerspruch links.) § 1 wurde hierauf angenommen. Bei H 2 erklärte Kronawetter. der Staat solle sich mit dem Cultus überhaupt nicht beschäftigen. Bei § 9 wurde die Bestim mung weggelassen, wornach die Cultussteuer für das Wahlrecht maßgebend sei. Bei § 11 sprach Haase gegen das Dispensrecht des Cultusministers b?züglich der für die Rabbiner vorgeschriebenen Bildung. §11 wurde jedoch unverändert angenommen. Bei der weiteren Debatte wurden einige nicht wesentliche Aenderungen an« genommen. Damit wurde das Gesetz in zweiter Lesung erledigt. Abg. Cbenh 0 ch interpellierte die Regierung über einen Vertrag mit der Soda» und Ammoniak Fabrik in Aussee. Ebenhoch brachte ferner einen Antrag auf Abänderung der Gewerbe-Ordnung dahingehend ein, dafs der Befähigungsnachweis auch auf die Inhaber jener fabriksmähigen Gewerbebetriebe ausgedehnt w^rde, welche sogenannte Kundenware erzeugen. — Die nächste Sitzung findet Dienstag statt. Am Schlüsse der Sitzung legte d?r Finanzminister das Gesetz, betreffend die galizische Gruudentlastung vor. Nach dieser Vorlage soll der Staat auf den strittigen Rück;ahlunq5anspllich drs geleisteten Beitrages von 75.172.560 fl. verzichten gegen gewisse vom Lande zu übein hmende Verpflichtungen. Der Mutivenbericht wird in der Dienbtag-Zitzung erwartet. Politische Ueberlicht. (Papst und Kaiser.) Wie man der «Pol. Corr.» aus Rom meldet, zeichnete sich uuvr den Beileidsdepeschen, welche ein großer Theil der europäischen Souveräne anlässlich des Ablebens des Cardinals Pecci an den Papst gerichtet hat. jene des Kaisers Franz Josef durch die Wärme des Tones smvie durch ihren Umfang besonders aus. Diese Sympathiekund-gebung des österreichisch n Monarch-u hat auf den Heil. Vater einen tiefen Eindruck gemacht. (Aichstempel der Fässer.) Von zwei Gesetz. Entwürfen, welche Freitag dem Abgeordnetenhause vor« gelegt wurden, bezicht sich der eine auf die privaten Bezeichnungen auf aichpflichtigen Fässern und der andere auf den Verkehr mit den in Ungarn geaichten Fässern. Dlirch das erstere Gesetz wird die private Bezeichnung solcker Fässer, auf welchen die den Rauminhalt bildende Zahl der Liter durch vorschriftsmäßige Stempelung beglaubigt sein muss, durch Einschneiden oder Einbrennen einer Inhaltsangabe oder Jahreszahl, ferner durch folche Buchstaben oder Zeichen, welche zu einer Verwechslung mit dem amtlichen Aichstempel Nnlass bieten können, untersagt. Nach dem zweiten Gesetze unterliegen die in Ungarn geaichten. beziehunqs« weise nachgeaichten Fässer, welche zum Zwecke der Fül> lung mit Wein, Bier oder Sprit auf das Gebiet der und goldig glänzte die Sluta. Ich benutzte die Zeit bis zum Aufbruche zu einer Aufnahme des «Feistritz-Thales vom Ursic aus». Gegen 8 Uhr erfolgte der Aufbruch, und die kleine Karawane, bestehend aus dem jungen Ursic als Führer, einem benachbarten Bauer als Träger, beide sehr schwer beladen, mir selbst mit dem Apparat und meiner Tochter, bewegte sich nach der Bela Dolina. Ursic steuerte dem Versii! zu; mit vollem Recht, denn erst später erfuhr ich, dass der Anstieg gegen Njiva sehr schlecht ist. Ich übergehe die Beschreibung der Wegstrecke und bemerke nur, dass sich in der Höhe immer größere Nebelmassen sammelten,, laugsam näher und näher rückten, bis sie schließlich auch uns einhüllten. Mit der Umschau war es zu Ende und mit meiner photographischen Festtaasstimmung ebenfalls. Als wir vom VerZic gegen die Koroöica-Alve abstiegen, fieng es sogar zu regnen an. und bei der Ankunft in der Koroöica» Hütte, die etwa um 1'/. Uhr erfolgte, hatte mein Humor den Gefrierpunkt erreicht. In der Hütte fand ich alles in Ordnung, so gut es eben sein kann. Den einzigen Trost spendeten mir die reichlich vorhandenen Lebensmiltel und meine oft erprobte Geduld. Der Wind fieng an zu heulen, der Rauch schlug in die Hütte, und die Temperatur nahm in bedenklichem Masse ab. Ich sieng an. mich häuslich einzurichten und mir es in meinem unfreiwilligen Ge« fängnis so behaglich a^s möglich zu machen. Auf den Tag folgte eine stürmische Nacht, und in manchen Augenblicken musste man besorgen, dass die Koroiica-Hütte vom Sturme demnächst davongetragen würde. Lergetporer. im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nm der Bestimmung des Rücktransportes nach geschchenel Fillüiiq übergehen, auf die Dauer des Zoll' uno Handelsbündnisses und unter der Bedingung der Reciprocität der gleichen Behandlung, wie die geaiaM beziehungsweise nachgeaichten inländischen Fässer. (Zur Wahl Dr. Foreggers.) Der 2egM-matiouSausschuss wies den Wahlac't Supuk dem re"' gewählten Abgeordneten Schneeburg zum Referate ^-Spacek berichtete über die Proteste gegen die NW Foreqgcrs und beantragt im Anschlüsse an die vom Ausschusse bereits früher angenommene AgnoscierM eine Resolution, welche die Regierung auffordert. "^ anlassung zu treffe», dass künftig bei den Reichsraty«'' Wahlen in dec Stadt Cilli sämmtliche Kundmachungen in deutscher und in slouenischer Sprache vorgenommn werden. Dr. Derschatta verwahrte sich dagegen. tM der Auöschuss mittels eines solchen Beschlusses v>e Dovpelsvrachigleit der Stadt Cilli decretiere. Wttt^ sprach ebenfalls gegen den Antrag, den er als vou' ständig unbegründet erklärte, und warnte davor, ^ Sprachenfraqe in solcher Weise zum Gegenstände l>e Beschlussfassilng eines Ausschusses zu machen. Sch"" bürg sprach für den Referenlenantrag, derselbe »M jedoch aligelehnt. (Galizien.) Die Vorlage über die Abschreib""» der galizischen Grundentlastungsschuld gieng sofort oy» Vornahme der ersten Lesung dem Budgetausschuss^' der Freitag abends zusammentrat und die VliiM einem dreigliedrigen Subcomite'. best»hend aus 0" hamer. Beer und Madeyiki. zuwies. . ^, (Die Stadt Klagenfurt) ist eine »eN" wenigen Städte, die für das Jahr 1890 weder e» Deficit in der Communal Umlag/ auszuschreiben bemüssigt ist. In der jüiM Sitzung wurde daö Gesammt Erfordernis vom lV,, memderathe mit 173 575 fl 96 kr., die VedeckM,"" 173 920 fi. 49 kr. festgestellt, so dass dieses Un'"" unter den österreichischen Hauptstädten pro 1899 e^ Ueberschuss von 344 fl. 53 kr. ausweist. .,, (Zur Valuta.Reaulierung.) Ein An" des «Pester Lloyd» spricht sich sür die Annahme 0" Guldfrancs als Münzeinheit und für Festsetzung ^ Guldenwertes auf 80 kr. in Gold aus. ^ (Ungarn.) Der Gesetzentwurf bezüglich Sonntagsruhe, den Handelsminister Baross den UH rischen Handelskammern zur Begutachtung vor «Adrienne!» sagte Sir Ralph leise. .^ Sie antwortete nicht und ihren Namen tv holend, zog er sie sanft an sich. .^eit, «Adrienne,» sagte er voll inniger ö" H^' «ich habe dir in meinen Gedanken unrecht ss ^ aber mein Herz ist in seiner Liebe zu dir lil ^ waukend geworden, selbst als alles mich ö^^t b^ für falsch zu halten. Wollen wir die Vergangeny^, graben und vergessen sein lassen und ein neue» mit einander beginnen?» . ^ Sie schaute zu ihm auf und er sah, dass w Augen helle Thränen standen. , ^. ^ «Du glaubtest, dass ich so schlecht st" "N^sjc undankbar. — ich. die ich dir alles verdanke l» mit erstickter Stimme aus. Er seufzte tief und schwer auf. ^in^ «Ich glaube wohl. dass ich dein edles, so Wesen besser hätte kennen sollen, aber es ' ^r/ schwer, angesichts dieser erdrückenden, gegen 0^ ^ gebrachten Beweise den Glauben zu bewayrr ' ^y fühlte, dafs ich dein Herz eigentlich nicht be,ap' ^rl ich konnte nicht wissen, ob das Band der "1 genug sein würde, dich zu halten.» g, „h. ""! «Aber es besteht noch ein anderes w" ^ye mich zu halten,, sagte sie leise, während sani _^^cherZtitlmg Nr. 39. 309 17. Februar 1890. let»'" Manifestanten werden voraussichtlich einfach der ^l'zel wegen Unfugs überantwortet werden. < f. ^l u s Deutfchland.) Eine Cabinetsordre bell^ ^lganisation des deutschen Kadettencorps ^vl vor allem die Nothwendigkeit einer religiös-sittlichen m?N' besonderer Pflege der Geschichte' der Neuzeit. Mmentlich Deutschlands, der speciellen geographischen r^s?s des Heimatlandes, der hauptiächl'chsten N<" ^'^lqung deutscher vaterländischer Schriftwerke her-til^ ^,'"^en Sprachen sei hauptsächlich der prat-'M Gebrauch ins Anqe zu fassen. E'ne weitere "aolnetsordre enthält Verfügungen betreffs der Begasung wegen Misshandlung von Untergebenen. (Vorlagen für die serbische Skup-S,.^' " serbisch? Handelsminister wird in der Vn^ c ^^gende Gesehentwürfe einbringen: den ^!?urf eines Gesetzes betreffs der Gründung einer '.""'?" Dampfschiffahrts.Gesellschaft mit Staals-unrantie. eine Vorlage bttreffö des Ausbaues der Local» ein V°5 ^"p"l° bis zum Kohlenlaqer in Senj. wozu 's, ^^dlt in der Höhe von 700.000 Francs beam ?i ""^' und einen Gesetzentwurf betreffs der s'"^-December l. I. vorzunehmenden Volkszählung W'e der Viehconscription. Kaw italienische Regierung) legte der d°"?" das Project der obligatorischen Versicherung Uns?" ^Uen professionelle Unfälle vor. Von der »lauverstcherungsprämie zahlen "/,„ die Arbeitgeber. /i° oie Arbeiter. di, «,^.us Sofia) wird der «Corr. de l'Zst» über " .ftamca'sche Affaire gemeldet, dass der Anklage- N ,3egen Panica bereits fertig ist. wornach er der u^^ndes Hochverraths, der Majestätsbeleidigllng Weises? ^^bversnches schuldig ist. Es gilt für un- zum c^"'^' dass der Haupturheber der Verschwörung rum- ?^ veruttheilt wird. Es bestätigt sich. dass die "lnamsche Regierung zuerst Stambulov von dieser Ver. 'ch^orung benachrichtigt hat. volll Zanzibar) hat sich ein Thronwechsel deU» ^ ^" Sultan ist plötzlich gestorben und Word? >^" Said Ali zum Nachfolger gewählt Weis? ?"'" Thronbesteigung vollzog sich in ruhiger siciert """^ ^""^ ^"' fremden Consul« noli. Tagesneuigleiten. fllr ^Majestät der Kaiser haben, wie der «Vote vertvllll^ u"^ Vorarlberg» meldet, der Kirchen, zu s" l"ng von Tarrel'z zur Kirchenrestaurierung 200 fl. 'pendm geruht. 'Pra^' ^"lesiät der Kaiser haben, wie das zur zf" Abendblatt» meldet, der Gemeinde Deschenih geruht ^""s "°" Löschrequisiten 80 si. zu spenden vorlas ^"2 Kloster in Mai erling.) Das im Mnde! « " '^ früheren Schlösschen Maierling be-lv^. Kloster der Karmelilinnen beherbergt gegen« "°n >, ^^" Profess. Chorschwestern und zwei Novizin» büdbs ? K«nieliter - Ordens. Priorin ist U. Maria lloria c!'° Kaufmann. Subpriorin U.Maria Gre-llatten .D" Karmelitinnen - Kloster in Baum« lllbert °V ^" ^'" ^blt unter der Priorin U. Maria eine 9 - 5"""" "eun Chor.Professen, drei Novizinnen. ^ "°'enschwester, zwei Tertiarinncn. d// ?""gen überzog und sie ihre schlanken Finger in habe? ^'"" ^'^ ineinander verschlang. »Ich es biir ^^ "?^^ davon gesagt, aber wenn du ich ^" wüst, wird es dir klar sein. wie unlöslich 11 ^ dir verbunden fühlen muss!» Etim^ °"" lhMe sie ihm mit leiser, flüsternder den all, "^ "^ hl Inneres erfüllte. Sir Ralph, gearis, „ vorhergegangenen Aufregungen schon s.hr an> Kil>d as« w^"' ^""^ die freudige Aufregung, sein Und er l , ^" Lynwood zu sehs S^laganfall betroffen worden war. von gelähmt 63 ^ ^ "^ mehr ganz erholte. Er war Umbe " 'l!°l'ebm u"d musste in einem Rollwagen lomlnen ss ""^"' aber sein Geist war dabei voll-aebuna f "' ""d die unermüdliche Sorgfalt imd Hin- leine Gren ^"^'^cit u»d liebevolle Fürsorge kannte widmete N^'s' "'^ "''l vollständiger Selbstverleugnung Lebe« in 5 ^ ^anz und gar der Aufgabe, ihm das Eme25 ^ "'"alich z>l verschöllen. Wood H<,ss ^ ertönten die Freudenqlockcn in Lyn-^"wood /">, ^"" der Geburt eines Elben von yebornen'^ ! "w" brach, «Albatros» und «Möve», hat vorgestern nachmittags in Muggia Anker geworfen. — (Drei Kinder erft i ckt.) Wie aus Windisch' qraz geschrieben wird. wurden am 9. d M. beim Ue> siher Franz Doboviknil in Pack, Grmeinbe Wöllan. seine drei Kinder, Maria vier Jahre, Joses zwei Jahre und Cäcilie vier Monate alt, im Zimmer erstickt auf» gefunden. Die genannte» Kinder, welche ohne Aufsicht gelassen worden waren, dürften mit dem Feuer, welches im Ofen brannte, gespielt haben, wodurch in der Nähe befindliche Holzspäne und Garn in Brand gerathen sind und hiedurch eine so bedeutende Rauchentwicklung erfolgte, dass die Kinder den Erstickungstod fanden. — (Die l. l. Theresianische Akademie) beabsichtigt die herannahende Wiederlehr des Tages, an welchem Seine Excellenz der Herr Präsident des t. l. Obersten Gerichts- und Cassationshofes, Anton Ritter von Schmerling, vor fünfundzwanzig Jahren zum Curator der Akademie ernannt worden ist (28. April 1865). durch Prägung einer Denkmünze zu seiern. Diese Denk» münze soll auf der Vorderseite das Kopfbild Seiner Excellenz, auf der Rückseite eine allegorische Gruppe mit entsprechenden Inschriften enthalten. Um der großen Zahl von Verehrern Seiner Excellenz und insbesondere auch den gewesenen Zöglingen der Anstalt die Gelegenheit zu bieten, sich an dieser Ovation zu betheiligen, wird eine Subscription auf die erwähnte Denkmünze eröffnet. Nach dem Kostenvoranschlage wird die Denkmünze in Vronze auf 4 si.. in Silber auf 13 st. zu stehen kommen. An» Meldungen sowie die entfallenden Belräge nimmt die «Hauplcasse der k. l. Theresianischen Akademie» in Wien bis 15. April 16s0 entgegen. — (Emin Pascha.) Gerhard Rohl« macht den Vorschlag, durch Sammlungen 500.000 Mark aufzu» bringen und mit dieser Summe Emin Pascha auszu-rüsten, damit er durch die deutsche Interessensphäre zurück» lehre nach Uganda und Unjoro, «wo wahrscheinlich sein bloßes Erscheinen schon hinreichen würde, die ehemals von ihm beherrschten Provinzen ihm wieder zuzuführen. Damit hätte zugleich Deutsch.Ostasrila sein Hinterland be-lommen und Emin Pascha würde die ihm von rechts» wegen gehörenden Länder zurückerhalten.» — (Cigarren ver brauch.) Der Cigarrenverbrauch hat in der Zeit vom 1. Jänner bis Ende September 1889 gegen das Jahr 1888, wo die Preis' steigerung eintrat, um mehr als 70 Millionen Stück abgenommen; an dieser Abnahme sind alle Kronländer betheiligt. Einzelne Cigarrensorten sind durch die Preissteigerung so getroffen worden, dass sie mit der Zeit ganz ausstcrben werden; die Tuba zu 6 kr., welche früher b kr. kosteten, sind um 45 Proc., die Cuba zu 5 kr., früher 4 kr., um 11 Proc.. die berühmten Kurzen, welche jetzt 2 '/, lr. kosten, um 30 Proc. im Consum gesunken. Da-gegen hat der Consum der Virginia, der Langen und insbesondere der Cigarretten (um 30 Proc.) und des Ta-bals zugenommen. — (Seltsame Sitten.) Aus den Erzählungen eines SchiffScapitäns ergibt sich, dass die Sakhalanen auf der Insel Madagaskar, gegen welche die Franzosen seit Jahren kämpfen, noch sehr unmenschlichen Gebräuchen huldigen. Jedes an einem Frcitag geborne Kind wird in den Wald getragen und dort ausgesetzt, da der Freilag als ein Unglückstag betrachtet wird. Aus einer ganz «Jetzt kann ich ruhig sterben!» Aorr seine Stunde hatte noch nicht geschlagen, nnd sein Knabe zählte schon acht Monate, es war wieder Herbst geworden, als er sanft in den Armen seiner Gattin hinüberschlummerte, und ihr Name war das letzte Wort. das über seine erstarrenden Lip-pen lam. Und so war nun Ndrienne .Herrin von Lynwood' Hall, bis ihr Suh„ die GrohjähriaM erlangt haben würde und die Herrschaft über sein Erbe salbst antreten konnte. — Auch mit den anderen Personen unserer Geschichte sind Veränderungen vorgegangen. Um dieselben zu erklären, müssen wir zu dem Zeitpunkte zurücktchren. als Natalie Egerton aus ihrer ungerechten Haft befreit wurde. Es bot nach den gemachten Entdeckunaen kelnerlel Schwierigkeiten mehr. ihre vollständige Unschuld an FarqicharS Tod nachzuweisen, und sie wurde daher freigelassen, während Joyce Wcston wegen Meuchel-mordes vor die Geschwornen gestellt und zum Tode vl'rurth.'ilt wurde. In Anbetracht der Behandlung, welche ihr von Seilen des Ermordeten zuthcil gewor-den war. empfahl sie d.r Gerichtshof der allerhöchsten Gnad-. Auch Natalie ließ es nicht an Bemühungen zu Gunsten des unglücklichen Mädchens fehlen und es war hauptsächlich ihrer Verwendung z" danken, dass die Todesstrafe in eine zwanzigjährige Kerterstrafe um« gewandelt wurde. (Fortsetzung folgt.) g-gentheiligen Ursache werben die an Sonntagen zur Welt gekommenen Kinder der Häuptlinge gleichfalls dem Tode geweiht, da ihre Väter fürchten, sie möchtel» etwa noch mächtiger werden als sie. Jedes Kind. dessen Geburt die Mutter mit dem Leben bezahlt, wirb dem Tode überantwortet, weil es als Mörder betrachtet wirb. Endlich werden auch die Zwillinge getödtet, weil man behauptet, dies sei ein ganz und gar unnatürliches Phänomen. — (Ein Brudermörder) Aus Prag wird gemeldet: Der vierzehnjährige Pferdehändlers-John Franz Mu 0 r 0 ch aus Vyzovla wurde dem Prager Strafgerichte eingeliefert, weil er am 10. d. M. in Abwesenheit der Eltern seinen ihm zur Ueberwachung anvertrauten dreijährigen Stiefbruder erwürgte. Nach Angabe des jugendlichen Brudermörders vollführte er die That aus unüberwindlichem Hass a/gen den Knaben, der übrig-ns vom Stiefvater auch tödtlich gehasst und täglich misshanbelt wurde. — (Damen an Hochschulen.) Per czechische Frauenerwerb'Verein und mehrere czechische Frauenvereine bereiten eine Petition an den Reichsrath vor, in welcher die gesetzliche Bewilligung zum ordentlichen Universität«» Studium der Frauen angestrebt wird. In der Petition wird unter anderm verlangt, dass in Prag ein weibliches Gymnasium errichtet werbe, welches einerseits ordentliche Lehrerinnen sür die Mädchenschulen, anderseits die ordentlichen Hörerinnen sür die Universität heranbilden würde. Das Umversitätsstudium soll sich auf die philosophische und medicinische Facultät erstrecken, und e« solle den Hörerinnen ermöglicht werben, auch die akademischen Würden an den heimischen Universitäten zu erlangen. — (Mission nach Indien und China.) Die Corvette «Zriny» wirb am 1. Mai d. I. eine Mission nach Indien und China antreten. Die Dauer der Reise ist auf zehn Monate festgesetzt. Da« Endziel derselben ist Shanghai, und sollen auch die am Aan-tse-Kiang liegenden Städte, soweit der Strom für Seeschiffe befahrbar ist, besucht werden. Als Zwischenhäfen der Hin-und Rückfahrt werben Port Said. Aden. Colombo, Singapore und Hongkong angelaufen. Die Officiere und der Schiffscommandant werden erst wenige Tage vor dem zum Auslaufen des Schiffes Termine angesetzten ernannt werden. — (Gegen das vierte Gebot.)Der21 jährige Schuhmacher Franz Lazar in Komein hat diesertage seinen greisen Vater Johann Lazar blutig geschlagen und lebensgefährlich bedroht. Da zu besorgen stand, dass der ungerathene Sohn seine Drohung verwirklichen werde, wurde eine Gendarmerie - Patrouille requiriert, welche Franz Lazar verhaftete und dem Landesgerichte überlieferte. — (Erhöhung der Fahrpreise nach Amerika.) Der Hamburger «Vörsenhalle» zufolge haben die Directoren der nach Nordamerika fahrenden Dampfer-Linien kürzlich in Köln eine Conferenz zu dem Zwecke abgehalten, um mit Rücksicht auf die gestiegenen Kohlenpreise und Arbeitslöhne eine Erhöhung sämmtlicher Fracht- und Personen-Tarife zu erwägen. — (Eine «Engelmacherin».) Die Gendarmerie lieferte die «Engelmacherin» Panla Malsymiszin aus Wielkopole in Galizien, welche erwiesenermaßen 16 ihrer Pflege anvertraute Kinder erwürgte, dem Strafgerichte ein. — (Eine praktische Einrichtung.) Veit Beginn dieses Jahres haben mehrere nordamerilanische Eisenbahnlinien ein Correspondenzzimmer im Eisen-bahnzuge eingeführt. In demselben befindet sich ein Stenograph, welcher nach dem Dictat der Reisenden Briefe und andere Schriftstücke aufseht und alsdann vermittels einer Schreibmaschine niederschreibt. Briefe können darauf sofort dem mitfahrenden Postwagen übergeben werden. — (Kritische Tage) Studiosus: «. . . Wa», in diesem Monat soll der erste kritische Tag der 17te sein? Dummes Zeug! Bei mir sangen die kritischen Tage schon am dritten an und dauern natürlich bis zum letzten!» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Die slovenischen Abgeordneten) begaben sich Freitag unter Führung des Grafen Hohen» wart zum Iustizmimster Grafen Schönborn und hatten mit demselben eine eingehende Besprechung über Iustizangeleqcnhelten in den von Slovenen bewohnten Landetttieilen. Ihre Anliegen bezogen sich auf die Ge, schäftsführung bei den Gerichten überhaupt und ms-besondere auf die Ernennung von richterlichen Beamten. D,m Minister wurde auch ein Memorandum überreicht. Nach einer Meldung der hiesigen slovemschen sowie mehrerer Wiener Blätter erwiderte Graf Schönborn, dafs er auf die vorgeschriebenen Wünsche umso eher Rücksicht nehmen werde, weil ihm diese bereits vertraulich angezeigt worden seien und ihm nicht unausführbar erscheinen. Die Verantwortung sür die Richtigkeit der Angaben muss den Blättern übeüaffen bleiben. Laibacher Zeitung Nr. 39. 310 17/Februar 1890. — («Die österre ichisch < ungarische Mon« archie in Wort und Vild.») Vorgestern wurde die erste Lieferung des Vandes dieses Wertes ausgegeben, welcher die Schilderung der Kronländer Kärnlen und Kram enthält. Eingeleitet wird das Heft durch eine Beschreibung der hohen Tauern, des Moll-, Lieser- und Malta » Thales aus der Feder des Herrn Regierungs-rathes Alois Egger von Möllwald. Dann folgt ein Art'lel «Mittel-Kärnten mit den Gailthaler «llpen» von Herrn Vincenz Hartmann und ein Aufsatz über «Unter« Kärnten» von Marcus Freiherrn von Iabornegg. Bei-geqeben sind dem Hefte Illustrationen von den Herren Josef Willroider und Robert Ruß. — (Aus der Laibacher Diäcese.) Der hochwürdige Herr Johann Ger car, Religionslehrer am Krainburger Gymnasium und städtischer Kaplan dortselbst, wurde vom Laibacher Domcapitel für die Pfarre Aich präsentiert. — (Einschränkung der Strafhaus« arbeit.) Wie das «Vaterland» meldet, hat der Justiz« minister Graf Schön born an alle Oberlandesgerichts« Präsidien und Oberstaatsanwaltschaften einen Erlass in« betreff der Erzeugung und des Vezuges von Webestoffen für die Strafanstalten und Gerichtsgefängnisse gerichtet. Durch diese Anordnung wird die Fabrication der Webestoffe in den Strafanstalten auf einzelne wenige Anstalten und zugleich die Deckung des eigenen Bedarfes nur auf diefe beschränkt. — (Ium Ueberfall in Bresnih.) Wie wir erfahren, ist der Thäter, welcher in der Nacht vom 13. auf den 13. d. M. den Pfarrer Vincenz Mayer in Nresnih meuchlings überfiel und ihm schwere körperliche Beschädigungen beibrachte, bereits dingfest gemacht und dem Bezirksgerichte Radmannsdorf eingeliefert worden. Der Verbrecher wurde in der Person des entlassenen Messners von Bresnih ausgeforscht. Beim Eindrücken des Fensters, durch welches er sich geflüchtet, trug er an der Stirne eine Verletzung davon; diese Verletzung sowie Vlutspuren im Schnee führten zur Entdeckung des Uebel« thäters. Derselbe wird sich des versuchten Meuchelmordes zu verantworten haben, für welches Verbrechen schwerer Kerler von 10 bis zu 20 Jahren festgesetzt ist. — (Vom Eissport.) Die gestern auf dem Eis-laufplahe stattgehabte Musikproduction vereinigte eine grohe Unzahl sowohl von Eisläufern als von Zusehern, aus welche alle sich offenbar die Stimmung des Fasching« sonntags übertragen hat. Erst gegen 1 Uhr bereiteten die Strahlen der Sonne, welche sich auf der Eisstäche gar zu fühlbar machten, dem improvisierten Feste ein rasches Ende, und musste angesichts der milden Frühlings« lüfte die Eisbahn des Nachmittags geschlossen bleiben, allerdings zum großen Missoergnügen aller Freunde des Eissportes. Zum Glück hat der Himmel ein Einsehen gehabt, heute Nacht ist die Temperatur auf —5" gefallen, und es ist Aussicht vorhanden, an den beiden letzten Fafchingstagen wieder dem Vergnügen des Eis« laufens huldigen zu können; für diesen Fall ist auch für »orgen Nachmittag zwischen 4 und 5 Uhr eine Pro» duction der Militärkapelle in Aussicht genommen, und es ergeht bei diesem Anlasse seitens des Ausschusses an alle Eisläufer die dringende Bitte, keine Confetti auf die Eisfläche mitzunehmen, weil sonst diese dadurch unfehlbar verdorben werden würde. — (Die Gaison in Abbazia) hat ihren Höhepunkt erreicht, und alle verfügbaren Räume in den Hotels und Villen sind vermietet. Das Wttter ist das güilstigste, das man sich denken kann und gestattet längere Zeit den Aufenthalt im Freien. Ein neuer Impuls zum Fremdenzufluss ist durch die eben erfolgte Eröffnung der Pension und Curanstalt Quisisana gegeben. Die neue Pension lisgt auf einer vor Wind und Staub vollkommen geschützten, von Eichen« und Lorbeerhainen umrahmten mäßigen Anhöhe, von der aus man einen herrlichen Ausblick auf das Meer, die Inseln des Quarnero und Fiume genießt. Da auch auf der Straße nach Ika zu fort« während Neubauten aufgeführt werden und die großen Südbahnhotels allen Anforderungen entsprechen, so kann Abbazia jetzt auch dem größten Andrang von Gästen ruhig entgegensehen. — (Unterlrainer Bahn.) Wie man uns mit« theilt, gibt sich für den Bau der Unterlrainer Bahn ein lebhaftes Interesse kund. Die Gemeinden erklärten sich rechtsverbindlich, Grund, Stein und Sand unentgeltlich abzutreten und zuzuführen. Es wurden bereits bedeutende Summen an Priorität«»Obligationen — nahezu eine halbe Million—von Gemeinden und Privatinter, in welchem Stücke dieselbe in einigen eigens für diese Rolle angeschafften Costümen auftreten wird. — (Von der Grazer Universität.) Sicherem Vernehmen nach soll die feierliche Grundsteinlegung zum neuen Universitätshauptgebäude in Graz in Anwefenheit des Kaisers am 26. August l. I. stattfinden. — (Gegen die Gewürzverfälschung.) Um den vielfachen Fälschungen von Gewürzen in gepulvertem Zustande vorzubeugen, ist an competenter Stelle die Erlassung einer Vorschrift angeregt worden, wornach Gewürze nur in unoerlleinertem Zustande feilgehalten werden dürfen. Hierüber finden nun die entsprechenden Einvernehmungen der sanitätsbehördlichen Organe statt. — (Entführung,) Der Wiener Handelsagent Franz Babnil, 34 Jahre alt, von seiner Gattin gerichtlich geschieden, ist mit seiner Geliebten, der 27jähri> gen ledigen Ludmilla Ebner aus Marburg, Ende November vorigen Jahres aus Wien verreist. Das Kreisgericht in Cilli fordert nun die Ausforschung des Pärchens, da gegen Babnil die Beschuldigung der Cnt« fiihiung des Mädchens vorliegt. — (Das Grazer Oberlandesgericht) hat den Rechtspraktikanten beim Landesgerichte in Klagenfurt Franz Iantsch zum Auscultanten für Kärnten und den Rechtspraltilanten beim Landesgerichte in Laibach Franz Peterlin zum Auscultanten für Kram ernannt. — (Protestanten in Krain.) Wie wir dem protestantischen Schematismus entnehmen, gibt es gegenwärtig in Krain 509 Protestanten. Die Zahl der Protestanten in CiSleithanien beträgt 411.313. — (Giftmordversuch eines Kindes.) Zu Weng in Steiermark versuchte ein siebenjähriger Knabe Namens Peter Dr axler, seine Mutter mittels von Zündhölzchen abgestreiften Phosphors, welchen er ihr in den Kaffee gab, zu vergiften. Die Mutter liegt nun schwer krank danieder. Der Knabe ist geständig. Er gab schlechte Behandlung als Ursache seiner Handlung an. Da aus Aussagen des Knaben hervorgeht, dass der Vater von seiner Absicht wusste, wurde dieser verhaftet. Der Fall erregt in der dortigen Gegend großes Auf« sehen. — (Aufgelöster Verein.) Der serbisch-akademische Verein «Srbadija» in Graz wurde aus Grund des 8 24 des Vereinsgesetzes aufgelöst. Neueste Post. Original'Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 16. Februar. Die Meldung, dass Graf Hartenau demnächst das Commando eines Regimentes erhalten werde, entbehrt zufolge einer dem «Fremden» blatt» von wohlunterrichteter Seite zukommenden Information jeglicher Begründung. Graf Hartenau weilte bloß in Budapest, um dem Kaiser für die Aufnahme in den österreichischen Staatsverband zu danken. Prag, 16. Februar. Die vom ImigczechewClub nach Paroubitz für den 2. März einberufene Versammlung zur Berathung der politischen Situation und der nationalen Bedeutung Hub' wurde behördlich verboten. Budapest, 15. Februar. Das Abgeordnetenhaus nahm den Regieruna>Entwurf, betreffend die Erweile« rung des Agramer Bahnhofes und die Errichtung einer Werlstätte daselbst, an. Volosca, 16. März. Graf Andrassy verbrachte die heutige Nacht schlaflos und leidet an Apelitmangel. Die Kräfte nehmen bedeutend ab. Num, 16. Februar. Ein in Neapel in Bau be-ftriffenes Haus ist eingestürzt, wodurch einunddreihig Arbeiter verschüttet wurden. Bisher wurden zwei Todte und vier Verwundete aus dm Trümmern hervorgezogen. Paris, 15. Februar. Die Rgieruna. soll „»folge der Manifestationen der jüngsten Tage entschlossn sein. den Herzog von Orleans m Gewahrsam zu halten, bis die Affaire von der öffentlichen Meinung und der Presse nicht mehr besprochen wird, sodann soll drr Prinz an die Grenze gebracht werden, ohne dass je» maud diebbezüglich verständigt würde. Madlid, 16. Februar. In Beantwortung einer Interpellation über das Vordringen Englands bei Gibraltar erklärte der Kriegsminister, dajs die Re« gierung die Rechte Spaniens zu wahren wissen werde. London, 15. Febrnar. Reuters Bureau meldrt aus Toronto in Canada: Die Universität von Toronto ist gänzlich abgebrannt mit dem Museum und der Viblio« thek. Der Oesammtschaden beträgt anderthalb Millionen, wovon nur 160.000 Dollars versichert sind. Zanzibar, 15. Februar. Nachrichten vom Victoria« See bestätigen, dass König Mwanga mit Hilfe der Europäer den Thron von Uganda nach heißem Kampfe mit dem König Kalema wieder erlangte. Uganda be-findet sich jetzt in der Gewalt Mwanga's und dtt Europäer. Angekommene Fremde. Am 15. Februar. Hotel Elefant. Franl und Bresscl, Kaufl., Wien. - Nlau. M>!' Henlel und Dubsly, Wien. — Prata, Kaufm., Mailand. Vockenstrin, Cilli, — Hausse. Kaufm., Dresden. - I"p°"' Cnoperator, Wippach, — Tarantel. Reg,>Concip., Mostar. Hotel Stadt Wien. Heiz. Lupini, Kaust,; Kohnbcrger. Re'scn°"' Rottcnberg. Wien. — Weiß. Wrihenfels. — Weinh""^' Budapest. — Thoman s. Frau. Gottschee. — Ravenna. F"'""' — Schneidhofer, Hotelier, Agram. — Zentner, Stadtva-meister, Czernowitz. ., ff Hotel SUdbahnhof. Waste! s. Frau. Stang. - v. GeiM ConcMist, Gürz. — v. Garzarolli, Trieft. — Roznojnll, "^ Verstorbene. Den 13. Februar. Maria Naucr, GeschäftsleiH Gattin, 58 I.. Kuhthal 11. Hemiplegie. — Katharina UseM"'" Inwohnerin, 68 I., Kuhthal 15, Marasmus. z, Den 15. Februar. Antonia Somnitz, Uhrmach" Gattin, 44 I.. Prtersstrahe 18, Herzschlag. Im Spit ale: Den 13. Februar. Ialob Hribar, Arbeiter, 19 I"h"' Tuberculose. „ «. Den 14. Februar. Josef Korerin, Inwohner, " ^ Tuberculose. — Maria Moinil. Arbeiterin, 48 I., ^»rln« int,e8t. ekronicus. — Josef Iupaniic, Arbeiter, 21 I>» ^ brennung. Gol'kswirtschastliches. Lailiach, 15. Februar. Auf dem heutigen Markte sind erH nen: 4 Wagen mit Getreide, 6 Wagen mit Heu und »" ' und I? Wagen und 2 Schiffe mit Holz. DurchschnittS-Preise. Weizen pr. Heltolit. 6!6l> 7 30 Butter pr. Kilo.. 1^^^ Korn » 5^50 5 90 Eier pr. Stuck . . - 2'. "^ Gerste » 5 — 5 80 Milch pr. Liter . . - 8 -^ Haser » 3 10 3^30 Rindfleisch pr. Kilo ^ ^ " ^ Halbfrucht .-------6 — Kalbfleisch » — 6" ^ ^ Heiden » 5 50 5 70 Schweinefleisch » —54-^ Hirse . 4 55 5 — Schöpsenfleisch » —36^^ Kuluruz » 5 — 5 10 Händel pr. Stück . - ?l» ^ Erdäpfel 100 Kilo 3 39-------Tauben . - 95 ^ Linsen Pr. Heltolit. 12-----------Heu pr. M.-Ltr. . 2 ^ ^ Erdsen » 12-----------Stroh » . . 8 bl>"" Fisolen » 10-----------Holz, hartes, pr. ^. Nindsschmalz Kilo 110------- Klafter 7i^^ Schweineschmalz» — ^ ^ ! ZL'3 ZH I^Z ^ _ 2 ^^A »2 ^_________________^^ NO, schlväls^ewölkt ,.<» 15. 2 ' N. 740 3 ! —2 2 NO. schwach , bewölkt " 9 . Ab. 739 7 ! —3 2 NO. schwach l bewöllt^,^^ 7 Ü. Mg. 739 8 7 —4-6 NO schwach ' bewölkt ^. <)0 16. 2 . N. 738?! 1-0 NO. schwach bewollt 9 . A. 740 4 I —3-2 NO. schwach heiter ^. Am 15, bewällt. — Am 16. angenehmer, smlN'gel e« — Das Tagesmittel der Temperatur an den beide« ^l —4 0° und —2 3«. beziehungsweise um 3-7° und 2'" dem Normale. ^"' Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. ^ Schmerzgebeugt gebe ich im eigenen und «w W > Namen der unmündigen Kinder die traurige Na«? « > richt, dass es Gott dem Allmächtigen in scinertt "" W > erforschlichen Raihschlusse gefallen hat, heute «>" » > mittag um 11 Uhr meine theure, unuesgess"" » > Gattin, beziehungsweise Mutter, Frau D > Antonie Somnitz geb. Wodil > D verw. H'ettauer > I im Alter von 44 Jahren plötzlich aus diesen, Leb" » > abzuberufen. > > Das Leichenbegängnis findet Montag, > > 17. Februar, um 3 Uhr nachmittags vom »ra" » > hause Prtersstraße Nr. 1« aus statt. ^ > > Die heiligen Seelenmessen werden in der P!" > » lirche zu St. Peter gelesen. D M Laibach am 15. Februar 1890. > > Johann Son""? » 311 Course an der Wiener Dorse vom 15. Februar 1890. «««d«n omnen«, Co«»«»«« ^ «eld War? Stllllts-Aulehen. Hl'benV «»" »»'" >»««« . ' U''?. ö"' N- ".. eo ,41 4., ^^'Mbr^^^«^^-^ °'^Nm°^ ' »0 70 110 90 "'°"""e, steufisie, . ,0,-7510,9!, W»"°"i""/„ mührische...... 1U9 50 ,10 — 5"/» «rain unb Nüslenlanb . . —-— — — ü",„ ne...... 88 «0 8» 2^ Andere öffcntl. Anlchen. D°nll,l^Ueg.'li°!t 5"/n ion ff. , l«l'b<) 12» — dto, «Ii-.lllhe 1«7« . . N'S 50 107 50 Nnlehkn ber Vtabt Gör» . . tin . — — «lnlcye» b, Vtadtaemrlnbr Wlen inf. zn <<« — Prüm,°Nnl, d. Ltadlgem, Wen 143 Lk 148 ?>, V»rsenbllu»«nlehtn »erlo«. K°/n 9» — 98 >,s, Pfandbriefe (für loo ft.). Aobenci, aNg. «ft, 4°/„ », . . 1,7 85 «18 dto. » 4'/,°» . 101 ln, bl» dto. . 4"/o . . . »«'Ls' l'8'7N blo. Pf«m, Hcknldbtrschr. »»/» »08 50 l<»9 — Oest. Hypolyrll-nbanl l0j. b0°/, 101-»'. 10» lib Ocst..u„8, Ullül vcrl, 4'/,"/° - !0l'7b K»üb d,tlo » 4°/, . . l»9 90 «00 8» detlo bOjHhl. » 4«/, . . 99 9u l«'«,'llb Prioritats-Obliglltionen (ftr 100 st.), Ferdinand« Norbbahn 9« — 194 — Tüdbahn k I«/»..... <48'«> 14« »^ . 5 5°/n..... I,» «s> 120 4N Un«.<°all,. «abn..... 101'90 K'» 50 Divrrfe Lofe (per 3tuck), Treditlole 100 fi...... 188 !in l»4 50 rl^Lll>s 4<» fi...... 5«>— 59'— 4"/. Donail'Pampfsch. lW st. . 137-^5 «8» 2°> Lalbacher Pl«m,»«lnlel,. »U ft. zz — 24 — Osenrr Lose 40 fl..... !,g __ gz-. Palffy.Lose 40 fi...... 55... .^7. Nöthen Kreuz, t>N. Ves. »., INff. ,« ,,, 197,' «udoUch-Uose 10 fi..... 19 50 «050 Valm-Loje 40 fi...... l>9 50 en 50 Gl.-»eno<^«ose 40 ft. , . gz. . «3- Walbstcw-Lolr 2« fl..... 40 75 41 7?> WWbilchtHläy Loss !i» fi. , , zz._ 5» — «rw. Kch, d.»«/„Prllm,'3chulb' oersch b. Vodencredttanstali 17 — 18 — «anl - Actitn (per stllcl», AngloOesl, Vanf 200 ft. «!»>/<, », l«7 ?b >«» 2^ Ull!!l»rrs!n, Wiener 100 «^> — «dncr..«nst. öst. 200 fi. V. 4««/, »is^o Kl? l>0 «lldt. «nst. s.HllNb, U. «>. 16!!fi. 3«I'7.<> 382^2 > Creditbaul, »llln. ung. W0 st. . !352' - »52 5« DcpoNtenlianl, «lllg. i!!»0 ft, . 2N5 25 ü"b 7b lecomplr Oes.,NdMl. 5l," fl, . 590' - 59L — Giro- u, «lalienu,, Wien,'! ^00 fl. 21«'— «l« i» Hypothelenl).,ojl. «00». «b°/,«. 71 bo — — Veld ware Lilnberbllnl, 0st, 200 fi. «. . . 239'8!> «40 40 vestrrr.-ungllr. «°nl «ON fi. . «»» — «3l — Unionbanl »00 fi...... 259 50 280 — Verl«br»banl. »ll«. 140 fi, . , 1»» bo »«3.50 Nctien von Transynrt' Unternehmungen. (per Lttlck), «llbrecht'Valin 200 fl. Silber . 58 50 59 — «lfvlb'Fiuman, Vahn 200 fl. G. 203 — liN» 50 Vöhm. Norbbllbn !5«fl. . . .------— - » Wesloahn i«»<> fl.. . . 33« — «35 - Vulchtiebrader Gil 500 fl, IM. 1039 ,n4i dl°, M. N) 200 fi. . «0 50 «l'50 Donau ° D»mv!schiffsahN > Ve>., Oefterr. 50« ft. 9() — Lemb. - Czernow, > Iafih - Eisen« babn°Ge!ell!ch. 200 ss. 3. . . 232 75 2»L 25 liIoUt,M.'Ung,,!trieft5<»0fi,VM. »9l> 395 — Oefterr.Norbwestb. »<''» fl, Tilb. »99 75 20 > - bt«, (lit, «,, Ü0« fi. 3. . 2»2 — »2!< 50 Praa'Di!s.er0N,Vllb. «! 2l> N7 - - Nudolvh Bah!, !»«« fi. Vill'er .----------------- HtalltKeijenbahll A«! fl. Tilber lis «5 2!« 75 Eudbahn 2»« fi. Silber . , , «34 25 l34 ?!> Lüb-Nordb.Verb..V.2»«fl,lN, l?0 — 170 b0 Iramway Vel.,Wr,,I70fl,b, W, — .- — — » ueue «Si., Prloritüt»' Nctlen 100 fi...... 99 «! »9-75 Un« »»aliz. «ttlrnb. 2U0 fl. 2llbn 194 50^195 — »elb ware Ung, Nolb»stbahn 200 fl, Vllber l9<'"?5 19l 25 Ung.»eftb.sN»ab^»illz)2U0fi.3. >9« «) 194 - Indultrle.Uctlcn sper Vtull», Vau«el.. «lll«. vest. 100 fi. . 8b'— «» — «gt»dler «ilen» unb 3tahl>Inl>. l» Vien ll>« fl...... 9» - 98 — Etlenbahmo Ueihg., erNe, 8«fl. 92— 94 — »ltlbemühl», Papiers, u, V,»G. b«'- 58-75 Üiestnger «rauerei !«0 fl. . . 95 7> 97 2i t«om? 50 «<>8-- Orager «i>en.Ind,.«el, 2 fl. ^i«, — 417 — Zlllgo-Taij. Kteinlohlen !<« ft 4?«--. 480'— »Hchloglmuhl», Pap^rri, 2«»N »0? — »!»» .- «Ktenrermül,!», Papiers, u.N-47> - HaNen<.°«.,Otft,inMien»«0fl. 45»- 4lb — Haggun iieihllnfi.. «ll«, in Pest »0 ft......... 85 5'' 88 50 i»r, >ttause!elllct>»ft lO0 fl. . . 8/— "» — islenerberger Ziegel.«ctien-»e<, «74 50 I?i — Devlfen. teutsche Plütze..... 5» "7, 5» »i. tiondon........ l!9— > »9 ><> ^jari«......... 47 U» 4? ,2f «aluten. Ducllten........ »59 5»1 1«'Flllnc» stückt..... 9 44. »-4>» Deutsche «eichlbanlnoten . 5« 0 > f>8 lv papier-!«ubel...... l 28,, ^ 2i» FtallenilcheÄanlüoten (100«) 4» 40 40 b«,