?chriftteiw»g: A A A . Perwattnag. *»tvb«n«flafff Wr. • A JvJ ^ ^ «flthbaii«fldfff ttt. 1 'fsmton'l«« »»»«>. fl H > A amM ^W ▲ ^ III A ••■ 11-it m« c=rm. A | B] WW ■ fesSÄSr W Imfl II IIP m I l|||||| ES" - zuUl u illillUl m »,..»«,1»» s»«>" „«»«-> W ^ ~ ▼ ▼ T ■ ▼ ▼ V ~ ▼ ~ ▼ T V ▼ «-»WZ»giaute int Haushalte. — Ein Mittel gegen Zahnschmer« je». — Wenn man einen Splitter nicht entsernt. — Mittel re» den Kornrvurm. — Darum. — ttarlchen Mießnick Snftland. — Kuler Voirvand. — Auch ein Trost. — Ab Hilfe. — Ein Echwerendther. — Brauchbar. Die neueste Blüthe des wirtschaftlichen Kampfes der slovenischen Volksverhetzer. Soweit der nationale und politische Fanatismus in dir slovenischen Geistlichkeit deS steirijchen Unterlandes sie zu verbissenen Feinden aller national und politisch Andersgesinnten macht — und w» kennen nur ganz wenige Ausnahmen dieser ttaurigen Regel —, in dem Mähe hat sich daS slooenische Psaffenthum zum Führer, richtig V e r-führet seine» irregeleiteten Volkes gemacht. Die Fäden der gesammten slovenischen VerhetzungSarbeit lausen in den Händen der Politik treibenden Geist« lichkeit zusammen. Die Politik wird vom schlichten Manne auS dem Volke so wenig begriffen, dass sich eben da ein Mittel findet, welches dem politisierenden Psaffenthum einerseits eine volle Besrie« digung seiner unersättlichen Herrschgelüste sichert, anderseits das slooenische Volt zu einem selbstmör« derischen Kampfe gegen seine ehrlichsten Freunde, die deutschen und freiheitlich gesinnten LandeSgenoffen «msftachelt. Da« politische Psaffenthum ist der auS-gesprochene Leiter der ganzen slooenische» Ver« hehungSpolitik in Untersteiermark — waS an flove-uischen Adoocaten und Schreibern in dieser Politik »itspielt. daS hat sich vor allen Dingen den Lehr-«einungen und Tendenzen deS slovenischen Clerica» l«mu4 verschreiben müssen, da» figuriert als Ma-nonme an Fäden, welche die politische Geistlichkeit in der Hand hat. Für diese Ansicht haben wir einen Gewährsmann, den die slovenischen Politiker trotz alle» Geschimpfes al» solchen a»erkennen müssen, Vom Kriegsschauplätze in Transvaal. (Eigenbericht der „Deutschen Wacht'.) L %\ kann da» ernstlicher wünschen, al« wir Radi» naiionale, die wir die Interessen unsere« Volk über alle« stellen. Aber den Rechten und Jmerefsi de« Volke« wär« schlecht gedient, wenn ein faul Friede over Waffenstillstand unter den gegenwärtig! für unser VolkSihum fo bedrohlichen Zustand« geschlossen werden würde. Ein dauerhafter Friet eine aufrichtige und ehrliche Verständigung zwischi Deutschen und Tschechen, die «in friedliches und eil trächtige« Zusammenwirken beider Volksstämme i Staate für die Folge versprechen würd», ist ra auf der Grundlage möglich, das« von tschechisch Seite die dem Deutschthum in Oesterreich nach sei» Bedeutung und nach seinen Leistungen für den Sta gebürende Stellung und daher vor allem die drutM Staatssprache anerkannt wird, sowie dass auf jrix weiteren Versuch sür immer verzichtet wird. N Centralparlament machtlos zu machen oder gi gänzlich zu beseitigen. Dagegen würde von deutsch Seite sicherlich bereitwilligst den Tschechen Schi sür ihr« Sprach« und national« Entwicklung geiväh und vollkommen freigestellt werden, sich von tu Segnungen deutscher Cultur, die si« zu d«m gemach waS si« sind, fern« zu hallen, fo v««l «S ihnen fc lieb«. Gegenseitig könnten sich Deutsche und Tschech« etwa« bieten, waS für beide Völker von groß» Bedeutung wäre, da« ist der Ausbau der Verfassiu in wirklich freiheitlichem Sinne, die Beseitigung all politischen Vorrecht« und damit deS für alle Völb in gleichem Maße so überau« schädlichen Einfluß« der Feudalaristokraten und Römlinge, mit eiin Worte, de« Ausgestaltung des Abgeordnetenhaus« zu einer wahren Volksvertretung und die Erlang» politischer Rechte im vollen AuSmaße für al Staatsbürger. Ist daran zu denken, dass ein FriedenSfchl^ auf dieser Grundlage erzielbar ist? ES kann nicht der Schatten eine« Zweisti darüber obwalten, das« diese Frage zu vervn« ist. E« ist ganz ausgeschlossen, dass die Tscheche, welche durch die mächtige Bundesgenossenschaft öe Polen. Feudalen und der Clericalen, dieser erbäri lichen Verräther ihre» eigenen Volkes, gestützt werd« von ihren Bestrebungen ablassen werden. Nicht um Gleichberechtigung, sondern um ü Herrschaft ist e» ihnen zu thun. Die Verfassung i sür sie nichi» andere» al» «in Hinderni» zur La wirklung ihrer ftaaiSrechllichen Träume, die gleich bedeutend mit der Auslieferung der deutschen MinUa Canal, Aden nach Tanga, Dar-el-Salaam, Sansld«r Mozamdique, Delagoa-Bai, (meinerEudstalion) Natal nach Capstadt und halten wir Pass^gm« 39 an der Zahl, alle Ursache und genügend Zeit, unS einander näher zu trelen. Da war z. B. ein prächtiger „Afrikand^ der in feine Heimat nach Pretoria zurückkehrte, ooi wo aus er vor Kurzem eine Tournee nach EurW gemacht hatte, um in verschiedenen Städten afrikanisch« Bären über die Boeren anzubinden, wodurch er, m er erzählte, zum Löwen deS Tage» würd« und alt Kapitalist heimkehren konnte. In Amsterdam kamen eine Krankenlräg«-Mission de» belgischen „Rothen Kreuze»" und m freiwillige Holländer an Bord, die unter den Bum oder Boer», wie sie sagten, sür ihre Brüder kävofa wollten und vollständig kriegsmäßig nach Buren-La ausgerüstet waren und gar fette Geldkatzen mit sich führten, welche bekanntlich zum Kriegführen drei«i nothwendig sind und zu großem Jammer Lalaji geben, wenn sie vor der Zeit abmagern, welche groj« Wahrheit schon der selige Montecuculi erkannt t>ai«. Hocherfreut war ich natürlich auch, als Mch Abfahrt des Schiffe» von Amsterdam au» de» Zwischendeck „heimische" Klänge zu meinen Ohre, drangen, leider waren sie nicht aus meiner „engen» Heimal" sondern au» dem großen Königreich«, » dessen Gemarkungen sein zweischwänzige» nicht untergeht — eS war eine „Musikkapelle" u» vier Mann au» Podiebrad, die nach JohanaeSdiq 1900 ..D»«tfche ' 3 bfit an die slavischen Machthaber im neu errichteten Königreiche Böhmen sammt Nebenländern sein würde. E« wäre geradezu kindisch, zu erwarten, dal« die Tschechen Zugeständnisse zum Behuse der Her-stellung geordneter parlamentarischer Verhältnisse machen werden. Bevcr nicht volle Sicherheit dafür erlangt ist, das» die Tschechen gänzlich und für immer aus ihre söderalistischen Pläne verzichtet haben, wäre jeder Versuch, sich mit ihnen auSeinderzusetzen. vollständig au«sichi«loS, ja geradezu von Uebel. Die einflus«-reichen Bundesgenossen der Tschechen, die Clericalen und Feudalen, denen zwar da« Slaventhum höchst gleichftiliig. vielleicht sogar nicht« weniger al» sym» paihisch ist, sind gleichsall« Gegner der im Wesen!» lichen aus cemralistischer und freisinniger (wenn auch sehr verwässerter) Grundlage beruhenden Versassung. Jnsolge dessen sind die Tschechen in einer so begün« stigien und vortheilhasten Lage, das» schon de«halb aus ein Entgegenkommen nicht zu rechnen ist. Soll ein sür beide Theile zufriedenstellender Frieden«-schlus« ermöglicht werden, so ist vor allem noth-wendig, das« Sonne und Wind zwischen beiden Kämpsern gleich vertheilt wird. E« ist daher über« Haupt gar nicht daran zu denken, das« jemal« eine vollständige Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen zustande kommt, solange die polnische Schlachta, die Feudalen und und die Clericalen da« Heit in Händen haben. Da« ist der Feind, gegen den der Ansturm de« deutschen Volke« vor all m gerichtet werden mus«. Er wird siegreich sein, wenn die berufenen Führer de« deutschen Volke« ihre Pflicht erfüllen, da« heißt, den so klar vorgezeichneten Weg ohne Wanken und Schwanken verfolgen und e« verstehen, folgerichtig zu handeln. Die Thätigkeit der vergangenen Regierungen hat da« StaatSwesen aus da« Furchtbarste zerrütte«; (4 ist offenkundig für jedermann geworden, das« in Oesterreich nicht ohne oder gegen die Deutschen regiert werden kann. E« ist hohe Zeit, das« sich die KtaaiSlenker da« Wort de« verstorbenen steirischen Abgeordneten Kaistrfeld zu Herzen nehmen: „Oester-reich wird deutsch sein oder e« wird nicht sein.- Darüber, das« die radicalnaiionalen Abgeordneten sich in keine Unterhandlungen einlassen werden, bche Musik zu machen, wenn der »Tanz" loSgehen sollte. Arme Boeren, au« tat Lande der Ueberprvduclion müs«t auch Ihr iaren Theil hören! Die „Podiebrader" waren lustig und guter Dinge, da sie ein gute« Stück Gold au« dem Gold-»men-Lande heimzubringen hoffen und auch .unter» »eg«' .absammeln" wollten, wenn e« ihnen der Capiiän gestalten würde, wo« die armen Teufeln schließlich auch erwirkten. — — — Soeben fordert unS der Capitän us, etwaige Briesschasten abzuschließen und ihm p übergeben, da die Schiffspost sür Lissabon »arbereitet werde. Da ich noch vor Weihnachten Grüße in die Heimat bestellen möchte, so benütze ich die gebotene Gelegenheit und sende meinen ersten Bericht über Frankreich und die Schweiz an Sie und die geehrten «ser der „Teutschen Wacht' und wünsche meinen lieben LandSlemen recht fröhliche Weihnachten bei Ächterglanz und Tannendust, während ich diesmal da» schöne Fest aus hoher See im Gedanken an »eine Heimat begehen werde. Heil!*) F. T. 1 Vorliegender erster Bericht unsere» Berichterstatter« km uni durch eine merkwürdige Fügung der Post von Lissabon über Lhile in Eüdarnerita erst ]<$t zu. waS offenbar diuch den ahnlichen Namen Cilli zu erklären wäre. _ Die Schristleitung. UnterstütungSbeiträge sind zu richten an die Schriftleitung dieses Blattes, welches die Spenden ausweisen und Herrn Dr. Eisenkolb, Rechts-anwalt in Karbitz, wo sich die Zentralstelle sür die Unter-stützung deutschgesinnter Arbeiter befindet, übermitteln wird. A. d. Gruß Fran) Stein, Landtagsabgeordneter. politische Aundschau. Erzherzog Aranz Salvator und der künftige Krieg mit Peutschtand. Unter dieser Spitzmarke schreibt „SlovenSki Gospodar" : Der österreichische Erzherzog Franz Salvator gesteht zu, dass Deutschland aus unseren Ländern eine Brücke zur Adria machen will und dass es deswegen früher oder später zu einem Kriege zwischen Oesterreich und Deutschland kommen werde. Der Erzherzog schreibt: „Der Krieg ist nothwendig und dieser Krieg muss kommen, weil in unseren Nachbarn der Wunsch nach dem Besitze der schönen Donauländer erwacht ist und weil eS die deutschen Grenzen erfordern, dass sie gegen Osten ausgedehnt werden. Wi: sich Oesterreich schon seit jeher um sein Recht gewehrt hat, so wird eS sich auch seinerzeit um seine Existenz wehren müssen, und dieser Krieg wird entscheidend sein. Möge die Zeit, die unS noch erübrigt, gut ausgenützt werden, damit wir die BorauSfetzunzen zu einer glücklichen Abwehr gewinnen." „Trotz aller Betheueruugen und Ber-sicherung der Freundschaft muss eS uns klar sein, dass der Drang des benachbarten preußisch deutschen Reiches nach Vergrößerung der Gesammtmonarchie äußerst gefährlich ist." Und Erzherzog Salvator, das Mitglied unseres Herrscherhauses, ist über-zeugt, dass es für Oesterreich äußerst nothwendig sei, sich mit Rnsöland zu verbinden. Der Erz-herzog schreibt welter: Die Annäherung Oester-reichS und RufSlaudS möge sich zu einem dauernden Bündnis befestigen, denn nur darin können wir die Bürgschaft einer glücklichen Zukunft unserer Monarchie erblicken. Z>ie Laibacher Straßentaseln. Da» Ministe-rium deS Innern hat den ÄemeinderathSbeschlus» der Stadt Laibach bezüglich der Anbringung von auSschlieh» lich slovenischen Straßentafeln aufgehoben und die An-bringung von doppelsprachizen Straßentafeln angeordnet. Hin entscheidender Aurensieg. .Ich bedaure melden zu müssen" — da« sind die ständigen Ein-leitungSworte der Berichte de« Generals Buller an da« englische KriegSamt. General Warren hat mit dem linken Flügel der englischen Arme« einen toll-kühnen Versuch gemacht, die Kampslinie der Buren zu durchbrechen und den da« ganze Gebiet um Ladysmith beherrschenden SpionSkop zu nehmen. Die Buren, welche auf dem genannten Berge allein eine Besatzung von 10.000 Mann postiert hatten, warfen nach ihrer bewährten Taktik dem Engländer ein Stück Speck hin — sie ließen ihn einen dem SpionSkop vorgelagerten Hügelzug erobern. Eng» land und Pref«juda schwammen durch 12 Stunden in eitel Wonne und die „Neue Freie Presse' im Vereine mit den anderen jüdischen Meinung«ver-giftern de« Continente« verschwendete ihre ganze orientalische Phantasie, um den »großen Sieg War-ren«" würdig zu feiern. Da kam in den Nachmit-tag«stunden des Freitag BullerS stereotype«: „Ich bedauere melden zu müssen ..." W a r r e n ist aus seinem Hügel von den Buren in ein furcht-bare« Kreuzfeuer genommen worden, verlor 800 Todt« und Verwundete, 1500 Gesan-gen« und 17 Kanonen und musste zu Vater Buller flachten. Die Burrn verfolgten di« flüchten-den Engländer bis hart an da« Lager Buller«, dessen glückliche — Flucht schon sehr zweifelhaft geworden ist. Der Sieg der Buren gilt al« entscheidend, und so ist da» eingetreten, wa« wir zu dem am letzten SamStag mitgetheiltrn irrthümlichen, verfrühten Börsengerüchte au«ge- sprachen haben. Bezeichnend ist e«, das« bereit« die Friedensbedingungen der Burenfceistaaten erörtert werd-n. Mord oder Selbstmord des Kaisers von ChinaI In Shinghai lies die Nachricht ein, dass der Kaiser, nachdem er daS Dekret, in welchem er Put-Sing, den neunjährigen Sohn deS Prinzen Tuano. zum neuen Kaiser bestimmt, unterzeichnet und der Kaiserin» Witwe den Dart ausgesprochen hatte, in der letzten Nacht einen Selbstmord begangen habe. Man nimmt an, das« Kwang - Su wegen seiner Freundschaft für England, Amerika und Japan das Opfer einer Palastrevolution geworden ist. Ki'gui-Leilien Kode u»t dödei! — U Melcr! — vsllo» unb loBlttl lUgeftiM! ,IN- gcigcit; rbenio cen »<>b» mMarhj« .£(nn;t<:g-Sei»t- Bon 45 Sreuz. »>» st. 14.6'. rcr Met. G. Henneberg, Sein Tüsser; im Schuldezirk Luttenberg: die Volksschule in Klein-Sonntag und die Mädchen-Volksschule in Lutten-berg; im Schuldezirke Oder- RadkerSburg: die Volksschule in St. Peter; im Schuldezirke St. Leonhard: die Volksschule in St. Leonhard; im Schulbezirke Umgebung Marburg: die Volksschule in Brunndors, die deutsche und die slooenische Volksschule in St. E„yd>, die Volksschulen in Gam«, Lembach. St. Lorenzen, Maria-Rast, St. Peter, Roßwein, Rothwein und Pickerndorf; im Schulbezirke Windisch-Feistritz: die Volksschule in Tainach; im Schuldezirke Frieda»: die deutsch« und die slooenische Volk«schule in Friedau und die Volksschule in Runtschen; im Schuldezirke Um-gebung Pettau: die Volksschule in Heil. Geist, dann die Knaben- und die Mädchen-Volksschule Umgebung Pettau; im Schuldezirke Rohitsch: die Volksschulen im Heil. Kreuz, St. Rochu« und Rohitsch; im Schuldezirke Drachenburg: die Volk«» schulen in Drachenburg. Preborj« und Windisch» Land«berg; im Schulbezirke Lichienwald: die Pols-schulen in Lichtenwald und Moniprei«; im Schul-bezirke Rann; die Volksschulen in Globok und Nußdors, dann di« deutsche und die uiraquistische Volksschule in Rann; im Schulbezirke Mahrenderg : die Volksschulen in Hohenmauthen, Mahrenberg, Saldenhosen und Soboth; im Schuldezirke Schön-stein: die Volksschulen in Schönstein und Wöllan: endlich im Schuldezirke Windisch-Graz: die Volk«-schulen im St. Jlgen, Raßwald und St. Veit. Mercurialisches. Herr Franz Xav. P e t e f in Laufen ist über Nacht eine kleine slooenische Größe geworden. Als Kaufmann von Beruf, hat er auch am Kaufmannstag in Marburg theilgenommen. Was ihm da passierte, ist bekannt Als Hauptalied einer „Genossenschast", an deren Geburt und Tause die hoch» würdigste Geistlichkeit ehrenvollen Antheil genommen 4 und die naturgemäß eine Stütze und Versorgungsanft alt für clericale Con-sumvereine werden muss (oder werden die Consumvereine vom Mercurius vielleicht gar boycottiert werden?), ist der stark selbstbewusSte Mann aus der Versammlung hinausgerufen worden, der er alS naiver Kundschafter sich alizugesellen für nützlich fand. Jetzt ist der Teufel loS! Die geschwärzten Leitungsschreiber benutzen das grausame Schicksal deS Herrn F. X. Petek, um Kundschaft für den Mercurius locker zu machen, und gleich auch alle slovenischen Kaufleute, die der Versammlung bei-wohnten, so beiläufig als Tölpel hinzustellen, denen eS ja, wenn sie gescheidter wären, eine Wonne sein sollte, angesichts der hcchwürdigen VerkausSbuden so nach und nach, ratenweise, schön langsam, aber sicher zu verhungern und im letzten Stadium ihres Zustandes, mit einem glückstrahlenden Blick auf die hungrige Familie nur mit einem leichthingehauchten „2ivili slovenske doktaije!* 2i?io DeOko! auf den bleichen Lippen, verzückt und sanft zu entschlumern. Es ist fast köstlich! Alle die Detschko's, Vretschko'S, Sernec'S, Hribar's u. s. w. wie sie alle heißen die prachtcxcmplarischen nationalen Cavaliere, bauen ihren Kohl auf nationalem Boden, scheeren ihre Schafe und halten reichlich Ernte auf der nationalen Basis, fructifiziercn ihr mehr oder weniger waschechtes National-, dafür aber feinstes Gefühl für klingende Münze — der Kaufmann aber soll natürlich nur vom doppelt raffinierten slovenischen Nationalgefühl leben, und wenn er sich muckst — hei I wie sind die eigentlichen nationalprivilegierten slovenischen Volksausplünderer und Schmarotzer über ihn her! Dummer Kerl! Büttel! Izdnj.tlec t .Poturica*! Nemschkuiar! Ncmcur! das ist das mindeste, was er zu hören bekommt, weil er sich, in seiner Existenz bedroht, zum Schutze mit seinesgleichen vereinigt. Wir wollten mal sehen, was die slovenischen Ritter von der Expensennote, in der das hohe C der Liebe zum slovenischen Volk so scharf und schrill herauslönt. dass den Bauern Hören und Sehen vergeht, was diese Ehrenschweizer der schwarzen Herrschaft sagen würden, wenn die rührende Fürsorge sürS slovcnische Volksvermögen den Einfall brächte, auch die slovcnische Advocatie zu verconsumieren und Anstalten zu gründen, in der der slovenische Rechtssucher „zum Selbstkosten-preise" (um .eigene Kosten") bedient würde. Herr Doctor Ivan Detschko, der es so meisterlich verstehen soll Entwürfe zu machen, wie dem slovenischen Volke mit Geldern aus fremden Taschen auf die Beine zu helfen wäre, dessen Expensnoten dabei aber unter allen Cillier odvetniki die meisten richterlichen rothen Correcturstriche aufweisen, würde ganz gewiss sammt-liche slovenischen Vertrauensmänner der Welt ein-berufen, um ihnen jubelnd zu erklären, dass für ihn — kein Engel ist so rein! — der glücklichste Tag seines Lebens hereingebrochen sei. Tedeum — Schluss! Pardon, um Entschuldigung, des Abstechers ins gelobte Land der slovenischen Volksbeglücker wegen. Wir haben nicht mit der Absicht, ernst zu werden, zur Schreibmaschine gegriffen, und darum kehren wir wieder lieber zu unserem ehemaligen deutschen Bruder Fr. Xm). Petek in Lausen zurück. Er ist unzweiselhaft die lustige Person im Vorspiel zur parodierten Tragödie „Merkur", in der Genosse Detschko den Faust, Herr Gigler das Gretchen spielt; wer den Mephisto sehen will, braucht nur Sonntags zur Kirche zu gehen. Petek steht nun im schweren Verdacht ein großartiges Geheimnis an den Mann gebracht zu haben. Es soll nämlich von der Kaufmannschaft in Aussicht genommen sein, Herrn Peter Majditsch, Müller in Cilli, fürs erste deshalb, weil er Con sumvereine mit seinen verschiedenen Korn-, Weizen- und ReiSmehlen versieht, fürs zweite deS-wegen, weil er eine ArtFünfkilo-Verfandt-g e j ch ä f t betreibt, zu meiden. Jetzt sind all« slovenischen Druckkreisel in Bewegung, die slovenischen Advocatcn und ihre Tinten-Nolhschnapper schreiben sich die Fäuste wund, und hageldicht fliegen die papierenen P seile gen' Pöltschach, dem vermeintlichen Verlagsotte der Manifeste gegen Majditsch. Es ist zwar sehr fürchterlich, was daraus entstehen wird, aber unser lustiger Freund Fr. Xav. Petek in Laufen sollte denn doch in Bezug auf Boycottbriese mehr vorsichtig, minder naiv und fein säuberlich stille sein: der kluge Mann hat nämlich nichts übleres im Schilde geführt als feinen innigstgeliebten Con-currenten und Merkurialausschuss-Gcnosien, den ob seiner bedeutenden Noblesse (.Rospod so slrosen uobei*) zwischen St. Paul, Sachsenfeld, Groß-pireschitz und grattmannsdorf bekannten ehmaligen deutschen Bruder Norbert Zanier mit dem Boycott belegen zu lassen, weil dieser Consumvereine „bedient", allen Kaufleuten im benannten Revier den Krieg erklärt und es auf sämmtliche slovenische Groschen, die in jener Gegend erklingen, abgesehen haben soll. „WtnMAe M«cht- Herr Zanier gilt dort als Ehrenmann von der Nasenspitze bis zur kleinen Zehe. Auch Herr Petek ist ein kleiner Zanier. DaS rühmt ihm das ganze obere Sannthal an. Dem lieben Hermes unsere herzliche Gratulation zu seiner irdischen Genossenschaft unter seinem — dem Zeichen des alten GotteS der Kauf« leute und der Diebe. Koncert Kewes. Wir werden ersucht, mitzu-tdeilen, dasS Fräulein Mary T e w e sch. Schülerin der ffitojft GesanqSschule Krämer-Wiedl. nicht Wtinlich-Tivka war. Spar-nnd Vorschussverein in Killi Mittwoch, den 31. d. M. abend» 8 Uhr findet im Gartensaale deS Hotels „Terschek" di« gründende Versammlung des neuen Spar» und VorschusS-Vereines Cilli statt. Der Zweck de« Vereine« besteht darin, seinen Mitgliedern Vorschüsse gegen Zinsen zu gewähren; der Verein ist eine Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung. Mitglied deS Vereines kann jeder werden, der die bürgerliche Eigenberechtigung besitzt. ' Hewervliches KrSnjche». Das gewerbliche VergnügunftScomiiö veranstaltet am 17. Februar d. I. ein Gewerbe-Kränzchen in kleinen Casino-saale. Die Einladung zu dieser Veranstaltung, welche einem langgesühlte Bedürfnisse Rechnung trägt, werden demnächst ausgegeben. Stürm« im windischen Lager. Wenn man in den Wogen der internen windischen Politik nicht allzuoft daS schalkhaste Sprichwort „Pack schlägt sich. Pack verträgt sich" auftauchen sähe, so könnte auch der praktische deutsche Politiker dem gegenwärtigen Stinkboinbenwechsel zwischen den beiden winvischen Parteien mit Interesse zusehen. Je nun, wir respektieren das obige Wahrwort und wollen uns aus der großen Balgerei i« windischen Hause unsere Bedürfnisse an Humor zu decken. Der Hauptsturm gilt dem guten Dr. T autsch er, dem vom .Slovenec" der VolkSverrath in pessima forma nachgewiesen wird, weil er sich angeblich mit Dr. M r a u l a g verbündet hat. um daS unter-steirische Slovenenlhum zu vernichten. Zur Erle-digung dieser großen Frage, deren Unannehmlich-feiten die untersteirische Geistlichkeit so schwer em-psindet. dass sie sich in der „Südsteirischen" sogar deS armen Dr. T a u t s ch e r annimmt und alS der eigentliche Sündeabock des HauSzwisterS sehr klein beigibt, wenden die slovenischen Tagblätier mehr Druckerschwärze aus. alS alle Consumvereine mit ihrem wirklichen „Reinerträge" bezahlen könnten. Vom vollendeten .Blödsinn" bis zum scheußlichste» .Ueberläuferthum" durchläuft die Debatte alle die herrlichen Ausdrücke deS windischen SchimpflexikonS — ein Triumppzug cullureller Gleichwertigkeit! Die Clericalen find den Tautschar-Hribar-Leuten noch auf eine Lumperei gekommen. — Die Liberalen wollen unter der Aegide HribarS einen slovenischen Bürgermeisterverband gründen, — wie „Slooenec" glaubt — um der liberalen Partei in Krain bei den LandtagSwablen wieder einigt Mandatchen zu ergattern. Die '2up»n»ka rvers' wird entlarvt und wieder „Blödsinn" .... .Uebcrlaufenhum". „Narod" hilft sich so gut er kann und sucht seine Opfer unter den steirischen Volksgenossen, die es mit ihren jämmerlich geleiteten Politik nicht einmal so weit brächten, Notaren- und Bearntenernennungen zu dictieren. Der Hieb gilt dem edlen Paare Gre-gorec-2>ökar, von dem „Narod" schreibt: „In die Kollos zu fahren. Freunde zu besuchen, sein Wirken mit dicken Striche» in den Blättern veS Marburger Domcapitel« zu beschreiben — daS ist schon etwaS; aber der Ruin deS SlovenenihumS wird dadurch nicht ausgehalten! Es thut noth die Taktik zu verändern!" Also nicht einmal die paar Tropfen Wein sind den beiden lustigen Taktikern vergönn«! gilt liebenswürdiger Priester ist nach eine» Mittheilung deS „SlovenSki Narod" der Kaplan Laurentschitsch in Zirkn.tz. Dieser hat im Vorjahr« einen 18jährigen Burschen auf offener Straße mit einem .Boxer" bearbeitet und so daS Müthchen eineS bei «hm nicht ungewöhnlichen alkoholischen Zustandes gekühlt. Der hochwürdig« Mann gesteht im „Slovenec" diese That »»gescheut zu und sühri zu deren Begründung nur an, dass der betreffende Bursche Gott gelästert habe. Au» einem solchen Grunde würde er, so sagte er ausdrücklich, „m a g a r i auch den Dr. Tautsch«r durchprügeln". ES ist uns natürlich gleichgiltig, ob ein windischer Psaffe sein Volk aus aus der Gasse prügelt, daS Eine muss man aber doch annehmen, dass die windische Hetzgeis.lichkeit einen sehr sicheren Halt haben muss, wenn sie sich solcher Ungeheuerlichkeiten noch öffentlich brüsten darf. Aheaternachricht. Nach dem überaus großen Erfolgt und dem Verlangen vieler Theaterbesucher 1900 entsprechend, gelangt Sonntag, den 28. d. M. AbendS 6 Uhr. die so beliebte Operette „Dtr Vog«lhändl«r* zur zweiten und letzten Auf« führung. Der Tenorist, Herr Wang a»S Marburg, gasti« abermals in dieser Operette. Mitwoch. den 31. d. M. finden zwei außerordentlich« Gastspi«!» Vorstellungen statt. Die Hamburger Physiker und Photoiechniker, H. Heltmann und Sohn, gastiren mit ihren berühmt«» Projektion«'Schauspiele». Au» dem reichhaltigen und einzig dastehenden Programm« sind besonders herooroorzuheben: Der Krieg in Südafrika, Kämpfe der Buren und Engländer. — Wanderungen dnrchs Märch,»reich ,c. Die erste VorstrUung beginnt Nlchmittay« 2 Uhr. bet fast bis zur Hälft« ermäßigten Preisen, die zweit« beginnt um '/,8 Uhr abendS. Markt yüffer, den 26. Jänner. (Feuer, wehrkränzchen) Sonntag, den 4. Februar d. I. findet hier im Hotel Horiak ei» Feuerwehrkränzchen statt, für welches bereits, u. zw. sehr geschmackvolle Einladungskarten ausgegeben worden sind. Die Musik besorgt die Cillier MusikoereinScapelle, und dürste bei dem Uuistande, alS andere Tanzunter-Haltungen in diesem Fasching hier nicht statifindea, der Besuch dieses Kränzchens sowohl von hier, al« auch von auSwärt« ein sehr zahlreicher werden, wa« umsomehr zu begrüßen wäre, al« ein allfälliger Reinertrag dem Feuerw«hrsonde zufließt. — Gut Heil! also den wackeren Veranstaltern dieser Unter« Haltung. ZSSrmltuöe. Herr Georg GosSleth Ritter v. Werkstätten übermittelte der Anstalt den namhaften Betrag von 40 Kronen al« Spende seiner Schwester, der hochwohlgeborenen Frau Emma de Seppi-Go«leth. anlässlich de« Hinscheiden» ihre» Gemadl«. Comihur Friedrich de Seppi. — Herr Anion Su» c. k. u. k. Oberst i. R. spendete 10 Kronen. — Di« edlen Schulfreunde werden hiemit gebeten, de» tief-gefühltesten Dank der bedachten Jugend entgegen zu nehmen. Steiermärkische HeweihAusstellnag 1900. Der „Steiermärkische Jagdschutzverein" in Gra, veranstaltet auch Heuer, und zwar am 1. und 2. Februar im Palai« Meran in der Leonhardstraß« eine Jagd-AuSstellung. Nach dem Prodramme sind nur Jagdbesitzer oder diejenigen, die das betreffend« Wild erlegt haben, berechtigt, Geweihe, Gehörne oder Krickeln zur Ausstellung zu bringen. Zu dieser Geweih-AuSstellung können nur Rehgehörne und GemSkrickeln, deren Träger während der gesetzlichen SchusSzeit, und Hirschgeweihe, welche von Hirschen stammen, die in der Zeit vom 24. Juni bis 15. October im Laufe de« JahreS 1899 in Steiermark erlegt wurden, zugelassen werden. Ja jeder di«s«r drei Claffen gelangen drei Medaillen sür die stärkte» und schönsten Exemplare zur Virtheilung. Di« Beurtheilung der Geweihe, Gehörn« und Krickel« geschieht durch eine Commission, welche vom AuS» schuffe deS „Steiermärkischen JagdschutzvereineS' gewählt wird. Gegen deren AuSspruch findet eine Berufung nicht stau. Die Entwicklung des Wetterschießwesens hat nicht nur im Erfolge, sondern auch in der praktischen Ausgestaltung der zur Berwendun, gelangenden Apparate ein sehr erfreuliches Stadium erreicht. Die theoretisch« S«ite der Frage, ob durch das Schießen die Hagelbildung hiniangehalien oder behindert werde, hat in der letzte» Monat«» Versammlung der Oesterreichischen meteorologisch» Gesellschaft zu Wien Pros. Dr. P e r n t e r » folgender Weise erörtert: Man habe, sagt Redner, den beim Schießen erzeugten Schallwellen di« Zerstörung des HagelbildunaSproceffe« zuschreibe» wollen, doch bringe er (Prosessor Permer) s«hr ernst« Schwierigkeiten gegen diese Auffassung zur G-ltuag. Wahrscheinlicher wäre schon, dass die bedeutend« Energie des LuftwirbelringeS, der in die Wolke» eindringe, durch mechanische Erschütterungen hinder«» aus den Hagelbildungsvorgang wirke. Es wurde auch von einigen an die Wärmewirkung der Schüsse gedacht, die warme Lust i» die Höhe führen sollte» und dadurch Schmelzung der EiStörner und Verdampfung drr Tropfen «rzeugen würde». Der Vortragende lehnt diese Aussaffung als nach de» physikalischen Gesetzen unhaltbar ad. Eher tonnn man, betont er, daran denken, das« durch da« Schießen infolge d«r Herstellung verdünnter Lust» wege ein frühzeitiger stiller ElektricitätSauSgleich eingeleitet werde, wodurch ein Hauptfactor bei der Hagelbildung. die großen elektrischen Vorgänge, zerstört würde. Zum Schlüsse stellt Redner die Frage, wie man sich also gegenüber den neu» Welterschießversuchen zu verhalten habe. Er erklärt, dass e« nach den gemachten Erfahrungen bei de« Schießoersuchen in St. Kalhrein nicht möglich sei. sich einfach ablehnend zu verhalten; die gewaltige 1900 Energie De« Luftwirbelringes und ein Aufsteigen di« in die Wolken sei sichergestellt und somit die Möglichkeit einer Einwirkung auf die Hagelbildung nicht einfach zu verneinen. „Wem, wir den Vorgang, wie die Einwirkung stattfindet, nicht verstehen — «oir verstehen ja auch den Vorgang der Hagelbildung noch immer nicht — so ist diese« Nichtoerstehen lein genügender Grund für die Leugnung der Möglichkeit. Weil wir aber keinen tieferen Einblick Sv»nkte au« bedürfen di« Ausführungen Prof. Pernter« einer Ergänzung. Herr Bürgermeister Albert S t i g e r in Windischseistritz hat, nachdem ihm von Herrn Oberst M u n d i) angerathen worden war. zur Verstärkung der Schallwirkung auf den Pöllern trichtersörmige Aufsätze anzudringen, vor Allem ausrangiert« Locomotivrauchfänge zur Anwendung gebracht, wie er dieS in feiner Schrift „Ueber das Wetterschießen am südöstlichen AbHange deS Bacher-gebirge»" (Cilli. FritzRasch. 1898) darlegt. Daraufhin hat er sich zur gründlichen Lösung de« Problems mit vem Cillier Kunstschlosser Moriz Unger in« Einvernehmen gesetzt und dieser hat al« Fachmann die Angelegenheit durch zahlreich« Experimente eingehend studiert. Da« Erg«bni« di«s«r Studien war die Construction von Schalltrichtern zu einem von U n g e r erfundenen Wetterweh'apparat«. der in Oesterreich.Ungarn und Deutschland patentiert wurde. {Siehe di« oben angeführt« Schrist.) Der Wert diese« Zither vielfach verbesserten Apparate«, welcher nicht nur fast allgemein in Steiermark, sondern inzwischen auch in Ungarn, Kroatien und hauptsächlich in Oder-Italien eingeführt worden ist, beruht, abgesehen von der Gesammtconstruction, in erster Linie auf der Verwendung eigen» konstruierter, konisch gebohrter Wller, welche von allen anderen ähnlichen Erzeug-nisfen den bedeutungsvollen Vorzug haben, dass bie Quantität de« zu einem Schusse nöthigen VulverS nach der neuesten Construction 40 Gramm (gegen 60—250 Gramm bei anderen Apparaten) ruchi übersteigt. Dieser Umstand ist von eminent volkSwirtschastlicher Bedeutung, weil dadurch auch dem weniger bemittelten Landwirte der Gebrauch d«S Wetterwehrapparate« möglich gemacht wird und dits«r somit geradezu allgemein zugänglich gemacht ist. Hiedei darf nicht übersehen werden, das« die Nachdrückliche Bekämpfung eine« heranziehenden Hagelwetter« hauptsächlich bedingt wird, von der möglichst starken Besetzung einer ausgezeichneten Äime von Wetterschießstationen und dass eine noch fo enorme Schallwirtung von einem einzigen Punkte geradezu wertlos ist. Der Einberuser deS Wetter-schieß-CongreffeS in Casale-Monserrato (Piemont), der italienische Deputierte und Weingüterbesitzer, Dr. Eduardo Ottavi. hat schon im Jahre 1898 bei U n g e r größere Bestellungen aus dessen Patentierten Wetterwehrapparate sür sich und andere italienische Weingartenbesitzer gemacht und der Erfolg dieser Bestellung war, das» U n g e r im Jahre 1899 eine Massensendunq nach Italien liesern musste und das« sich dort gleich 20 Fabrikanten mit der Nach-ahmung der Unger-Kanone befassten und ganz Italien mit ungefähr 2000, nach deren Modell hergestellter Apparate überschwemmt haben. Zu jener Leit war nämlich da« Patent Unger« in Italien noch nicht angemeldet; inzwischen wurde die Unger-Kanone auch in Italien und Frankreich patentiert. Ein Herr Eiischnig gibt nun al« wesentlichen Bestand-theil der ^vollendeten" Wetterwehrapparate Schall« ttichter in der Höhe von 4 m au«. In dieser Achtung wurde bei dem Wetterschießcongresse in tft,* Casale-Monserrato allgemein festgestellt, dass bei gleichem Pulverquantum (60 g) die Schallwirkung der 4 m hohen Trichter keine größere war, al» bei den 2 m hohen Unger'schen Trichtern. Die großen Trichter haben aber neben dem Uebelstande, das« sie daS doppelte Pulverquantum erfordern, noch den Nachtheil, dass die Pöller, welche hiezu in Anwendung kommen müssen, viel größer und schwerer sein müssen, also viel weniger rasch und, da sie ver-pfropft werden müssen, auch viel weniger sicher ge-handhabt werden können. Unger« vervollkommier Apparat, der auch mit einer selbstthätigen Entladung versehen ist, hat eben gegenüber anderen, größeren Apparaten den großen Vorzug, das« er infolge de« geringeren Palverbedarfe« geringere Kosten verur-facht und bedeutend leichter und sicherer handlich ist, während die Wirkung mindesten« die gleiche bleibt. — Prof. Dr. P ernt er erwähnte in seinem Vortrage auch die sogenannten „Stigerkanonen". Diese sind eben nicht« andere« als die Wetterwehr-apparate UngerS, welche in ganz Oberiialien allgemein verbreitet sind. Herrn Albert S t i g e r in Windischseistritz gebürt aber da« große und allgemein gewürdigte Verdienst, diese Angelegenheit inS Rollen gebracht und Herrn Moriz Unger zur Eisindung und Consiruciion der Apparate veranlasst zu haben, wovon er damals 37 -üiick bestellte und die er in einem Schreiben vom 25. April 1899 al« „d i e besten unter allen ihm bekannten Welterwehrapparaten' bezeichnet. Der obengenannte Herr Dr. Ottavi schrieb vor un-gesähr einem Monate an U n g e r Folgende«: „Wie Sie wissen, habe ich in Italien Ihre Hagel-kanonen eingeführt, und die mit denselben erzielten Resultate haben mich da« nicht bereuen lassen. Für eigene Rechnung kaufte ich deren drei, welche in diesem Jahre (1899) in Monferrato mit bestem Erfolge in Verwendung standen.' Sehr bezeichnend sind folgende Schreiben, die Herrn Unger zu-gekommen sind. Gras G. P r a n d i in Castegliano bei Monfalcone schreibt unter dem 20. December 1899: „Der WetterzerstreuungSoppara«, den ich von Ihnen im vergangenen Frühjahre bezogen habe, wurde von mir mit glänzendem Erfolge bei drohenden Gewittern in Anwendung gebracht. Nach den ersten 10 bis 15 Schüssen waren die unheilschwangeren Wolken zerrissen und zerstreuten sich nach allen Richtungen. Ihre paientirte Weiterkanone hat d en großen Vortheil einer leichten Bedienung sür sich, weil ein e in-ziger Mann ohn« jede Gefahr für seine persönlich« Sicherheit und ohne große Mühe in rascher Folge viele Schüsse abfeuern t'inn. Die Wirksamkeit Ihre« Apparates «st wirklich überraschend und Sie können mit Recht auf Ihre für die Agriculiur so nützliche Erfindung stolz sein. Hiemit ersuche ich Sie. mir Ende April 1900 noch eine Wellerkanone verbesserten System», mit Patrone zu laden, sammt 12 Mörsern und allem Zugehör zu senden'. Die Georg Hildebrand'jche Rebschulver-waliung in Bad Radein bestätigt in einem Schreiben vom 21. Jänner 1900, .das» der von Unger be-zogene Welterschießapparat in Bezug aus A.beit und Materal ladello«, in Bezug aus leichte Handhabung und intensive Wirkung im verflossen Sommer wieder-holt erprobt uns al« da« beste unter den ver-schieden?« Systemen ihrer sieben Wetterschießstationen befunden wurde. Gleichz itig bestellt diese Rebschul-Verwaltung einen zur Abfeuerung mit Zündstift und Zündhütchen eingerichteten Schießapparat und erklärt, da|» sie im Laufe de» Frühjahre» die anderen Apparate durch die verbesserten Unger'schen Apparate werde au«-wechseln lassen. Herr Bürgermeister K ad a in Friedau schreibt am 21. Jänner d. I.: „Ich bestätige, das« der mir vor zwei Jahren gelieferte Wetierwehrapparat noch vollständig gut und wie neu ist, ungeachtet Hunderte von Schüssen abgefeuert worden sind. Diemeistenin dieserGegend ausgestellten und nicht von Ihnen bezogenen Schalltrichter sind gesprungen, weil sie viel zu schmal nnd au« zu schwachem Blech erzeugt sind. Auch die Wirkung der Schüsse ist eine sehr gute. Da« Sausen hält lange an und beweist, dass der Luftwirbel sehr hoch dringt. Ich bin sehr zu-frieden und werde Sie besten» empfehlen." Aettaner Marktbericht vom 24. Jänner. Der heutige Schweineausmev betrug 362 Stück. Der Verkehr aeitaltete iich sehr lebhast, und wurde der größte Theil de» Austriebe« flott an Mann gebracht. Auch der am 19. d. M. abgehaltene Fleisch- und Speckmarkt war sehr gut besuch« und notierten: Prima Speck von 92—100 h. Schlegel 86—88 h. Schulter 76—80 h. Netzbraten 120—130 h. Schmeer 96 — 100 h. Stückfleiich sür Selchzwecke von 80 — 90 h. Verkaust wurde All «, 5 größere Mengen giengen ab. nach: Graz, Wien, Trieft, Bleiburg. Ridker«durg je. und »ach Tirol und Mähren. Nächster Schweinemarki am 81. d. M. Fleisch und Speckmarkt jeden Freitag Wie bi«Her steht auch anderen kommenden Marktagen ein reger Besuch n einen au» reinem Apfelsaste hergestellten Obstwein um den Prei» von 5 bi» 6 Kreuzer pro Liter zu fordern. Wenn also Käufer und Verkäufer von der Herstellung»«« der Waare, von der Qualität und dem dadurch bedingten Werthe unter« richtet sind, so kann sowohl der Wasserzusay bei der Erzeugung, al» auch der Verkauf einer folchen, geringeren Waare neben der besseren gestattet sein. Ebenso wird man schwerlich den Verkauf von theilweise und ganz entrahmter Milch verbieten können, wenn man zum Schutze de» consumierenden Publikum»5,'gegen Uebervortheilung die Vorsorge getroffen hat, das» eine derartige Milch nur mit der richtigen Bezeichnung „theilweise entrahmte Milch" oder „Centrisugen-Magermilch" in den Verkehr gelangt. Kehren wir nach dieser kurzen, aber zur Beleuchtung der Frage nothwendigen Abschweifung wieder zur Milchpantscherei zurück. Wer die ländlichen Verhältnisse kennt, wird wissen, das» zumeist die am Abend gemolkene Milch am nächsten Morgen theilweist entrahmt und mit der Morgenmilch vermeng« wird. Diese» Gemisch wird nun. schlechtweg al» Milch bezeichnet, verkauft. £ie Verfälschungen durch Zusatz von Wasser ge« schehen wohl hauptsächlich durch nie. die Milchzusuhr besorgenden Dienstleute auf dem Wege zur Stadt, und zwar wird häufig da» zur Verdünnung der Milch dienende Wasser oder noch raffinirter schon mit etwa» Milch weißsiefärbte« Wasser in die Stadt mitgebracht, um dort, ohne erst Wasser au» dem nächsten Brunnen holen zu müssen, die Taufe vor« nehmen zu können. Schließlich kann eine solche, in ihrem Werthe schon herabgeminderte Milch in den Händen de» Händler» (Greislers) noch weiter ver-pantscht werden. Wäre die Milch eine Flüssigkeit von gleicher Zusammensetzung, so könnte man ein Gesetz erlassen, welches festsetzt, dass als Milch nur die aus dem Euter der Kühe eninommene Flüssigkeit mit dem durchschnittlichen Gehalte von 34$ und 12-25$ Trockensubstanz zu gelten hat. Nachdem jedoch der Fettgehalt der Milch großen Schwankungen unter-worien ist. so kann der olge>«annte. sür die Eontrole de» Milchhandel» maßgebende Vorschlag nicht durch-geführt werden, und e» sind daher je nach den ört-lichen Verhältnissen veeschiedene Regeln sür den Milchverkaus aufzustellen. In Deutschland, wo die Auffassung und Hand« habung der NahrungSmittelcontrole eine strammere ist, haben die großen Städte Berlin, Hamburg, Dresden. Leipzig. Frankfurt eigene Regulativ» für den Handelsverkehr mit Milch geschaffen, deren Bestimmungen genau angeben, welche Gattungen von Milch zum Verkaufe gebracht werden dürfen. Leipzig gestattet den Verkauf von voller oder ganzer Milch und der abgerahmten oder blauen Milch. Die abgerahmte Milch darf nur in besonderen, die Inschrift „Abaerahmte Milch" in auffälligrr Weise tragenden Gefäßen zu Markte kommen. In Zürich ist nian noch strenger und erlaubt den Ver-kauf von Mager« oder Centrisugenmilch nur in besonderen Localen und von besonderen Fuhrwerken auS ebenfalls in bestimmter Form zeigenden Tran»-portgefäßen, nicht aber neben und mit ganzer Milch. Berlin unv Hamburg haben drei Formen von Milch: 1. Vollmilch mit mindestens 2*7$ Fettgehalt. 2. Halbmilch (Mischung von abgerahmter mit voller Milch) mit 1-5, bezw. 1*8$ Fettgehalt und 3. durch Maschinen entfettete Magermilch mit wenigstens 0-15$ Fttt. Dresden erlaubt keine Halbmilch, dagegen ab« gerahmte und Centrisugenmilch. Wenn wir nunmehr die Minimal-Fettgehalie der noch als Vollmilch anerkannten Kuhmilch zu-sammenstellen. so verlangen Berlin und Hamburg 2-7$, Leipzig, Dresden, Frankfurt 3$ und Zürich 3*22$. ES ist daher mit Rücksicht auf die gewiss zu größeren Ansprüchen berechtigte schweizerische Großstadt nicht zulässig, für Graz eine höhere Zahl, nämlich 3 5$ ohne Anhörung der maßgebenden landwirtschaftlichen Kreise festzustellen und Milch mit 3-5 bis 3 2$ Fett als mittelmäßig zu bezeichnen. Ohne gründliche Kenntnisse der heimischen Rindvieh« Haltungen, ohne zahlreiche zuverlässige Beobachtungen aller sonstigen verschiedenen Einflüsse auf die Zu« sammensetzung der Milch durch längere Zeit hin-durch ist e» nicht möglich, ohne weiteres einen festen Grenzwert für ein weites ProductionSgebiet zu dir-tieren. ° Ich möchte zur Richtschnur folgenden, von der LandwinschastSkammer deS Bezirkes Wiesbaden im Jahre 1896 ausgesprochenen Beschluss mittheilen: »Die Festsetzung der untersten Grenze deS Fett» gehalte« sür Vollmilch durch die städtischen Polizei-behörden muss auf die jeweiligen Verhältnisse der Viehhaltung Rücksicht nehmen. Gegenüber der Förde-rung der Franksurter Polizei, dass Vollmilch 3 #/0 Fett haben müsse, ist die Thatsache zu vermerken, das« daS um Frankfurt gehaltene Niederung«oieh meist nur Milch mit 2-7 bi« 2-8'/, Fettgehalt liefert. Hiedurch sind die ehrlichsten Landwirte der Beschuldigung der Milchpantscherei ausgesetzt, wogegen unbedingt ein-gesetzlicher Schutz gewährt werden muss. In dem Artikel wird weiters gesagt, dass sich ja die Lieseranlen solcher fettarmer Milch unter 3-5 % Fett durch eine sogenannte .Stallprobe"' (richiiger Stallprüfung) von der Strafe befreien könnten. Die Stallpiüfung wäre ja beweisend, rotnit die Milch einer oder die Milchmischung vieler Kühe Tag sür Tag von unveränderlicher Zusammensetzung, wäre. Nun ist aber der Fettgehalt schon innerhalb-24 Stunden bedeutenden Schwankungen unterworfen, und wer sich darüber ausführlicher unterrichten will,, der möge die Schrift von Vieth nachlesen. Nach dem jetzigen Stande der Verhältnisse ist der Stallp-üsung jeder praktische Wert abzusprechen, wo Abrahmung und Halbmilcherzeugung in Frage kommt, und sie kann nur zu einer Belästigung unserer odnehin um ihre Existenz schwer ringenden Bauernschaft und zur Diätenschinderei der Vollzugsorgane ausarten. Wenn der Rath der Stadt Graz zur Um-Wandlung der greisenhaften städtischen Marktordnung, schreitet, so müsse» unbedingt auch die Meinungen der Vertreter der Landwirtschaft treibenden Beoöl» kerung gehört werden, und e» wird in weiterer Folge die Bevölkerung von Graz eine Steigerung, der Milchpreise hinnehmen müssen, weil es sich, herausstellen wird, dass unsere Milchproducenien eine QualitätS-Vollmilch mit über 3*5 °/0 Fett zu den jetzt üblichen Milchpreisen nicht liefern können^ vermischtes. Der zukünftige Krve von Hekerreich. Wie ei» ungarische» Blatt meldet, hat in d«r vorigen Woche in der Wiener Hofburg ein Familien Diner stattge-funden. Bei diesem Diner hat der Kaiser auf den ältesten Sohn des Erzherzog« Otto, d«n Erzhrrzoz Karl Franz Josef «inen Toast ausgebracht, als^ den zukünftigen Eib«n feine« Stamme«. In Hoskreifei» deutet man diesen Toast dahin, dass die der Krone zunächst stehenden Erzherzoge Franz Ferdinand und Otto auf ihre Erbrechte zugunsten de« Erzherzog» Karl Franz Josef verzichten werden. Verletzung der Neutralität durch den „Hesterr. Lloyd". Nach vem Trieiler »Avant!" soll demnächst ein österr. Lloyddampser mit einer in Russland und Ungarn angekauften Pferdeladung nach Südafrika abgehen. E« ist zu erwarten, dass Graf GoluchowSki in der Frage der Lieferungen dieselbe Haltung einnehmen wird, wie die deutsche Regierung gegenüber Krupp. Ein officiöseS Institut wie der Lloyd sollte sich aber nicht erst össemlichm Verwarnungen aussetzen. |>ie Verbrennung des KirkeuSriefes D«r CassaiionShos verhan tlie Freitag unter dem Vorsitze-deS ehemaligen Justizminister« S.nal«präsidenlen v. Ruder über die Nichtigkeitsbeschwerde der JnnS-brucker Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch deS Herausgeber» deS „Schern", Karl Habermann, wegen Verbrennung de» Hirtenbriefe». Der Ver« treter der Generalprocuratur, Hauser, führt« au», die Annahme, das» die Verbrennung nur ein Protest und nicht eine Verspottung gewesen, sei irrthümlich. Der Vertheidiger Dr. Berger replicirte darauf, der Inhalt des verbrannten ,Hirtenwort.S^" war eine Schädigung eines GeschäftSunternebmenS und dem Wesen von Hirtenbriefen fremd. ES wurde nicht der Hirtenbrief verletzt, sondern nur gegen e«nen Angriff an eine Privatperson von dieser Stellung genommen. Die Verbrennung war zwar ein seind» seliger Akt, aber keine Verspottung. Der Eassation»-hos gab der Beschwerde statt und ordnete eine neue Verhandlung bei dem JnnSbrvcker LandeSgerichte an. Herr Carl Habermann wird sich also neuer» ding» vor tirolischen Richtern verantworten müssen, deren erster Freispruch bekanntlich den früheren Minister Dipauli zur Aeußerung veranlaßte, er würde solche Richter fortjagen. Hingesendet. (Keil'» Bodenwichfe) ist da« vorzüglichste EinlasSmittel sür harte le n«>acli(uii8s dlc«i('M Korkliruiid -X^icIiciiN, no- wh' «1er rothen Adler-KtlQiielte wird uIh Mehutz <>mpsohlen ceceii die hiiii« Ilsen FülMclinngseu von MattoDi's Giessibler MroiD. iewmwiwwiwwüw t| Oeifcntliche Erklärung! Die gefertigte Porträt-Kunitanit*lt hat, um unll^biamea Entlastungen Ihrer k mitleriich voriiinlichit geichulten ( | Poiträtmalcr enthoben au «ein und nux, um dieselben W«il«' I > kctl isiiin-n «u köiaen, für karie Zelt aad aar bi« Tat , , Widerruf b<«ch)o«iea, auf J ff lieben Nulsen oder Gewinn , | iu versieht! a. 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Die Prinzessin Caragiali duldete ebensowenig einen Versuch, ihre Erziehung in Gestalt von höflichen Ermahnungen und bescheidenen Unterweis»»-gen fortzusetzen, wie sie geneigt schien, ihrer Ehrendame mit kindlich hingebendem Vertrauen entgegenzukommen. Sie sah die Nothwendigkeit ihreS Vorhandenseins ein und behandelte die würdige Dame fortgesetzt mit einer freundlichen Zartheit, die ihr daS ganze Herz derselben gewann. Aber sie wusste bei alledem zwischen sich und ihr eine unsichtbare Schranke aufrechtzuerhalten, die jede allzu nahe Berührung unmöglich machte und die ihr ihre volle Freiheit wahrte. Mit jener gefälligen Schmiegsam-feit, die man sich nirgends leichter aneignet, als in der delikaten Stellung einer Ehrendame, fand sich Madame de Mourdedieu in diesen eigenartigen Verhältnissen zurecht, und keine von ihnen hatte eine Veranlassung, mit dem Verhalten der anderen unzufrieden zu sei». Im übrigen gestaltete sich Maria ihr Leben ganz so, wie es jede andere Dame, deren VermögenSverhältnisse die Erfüllung jedeS Wunsches und jeder kleinen Neigung gestatteten, an ihrer Stelle gethan haben würde. Sie machte kleine Ausflüge zu Fuß und zu Wagen, besuchte in Gesellschaft ihresLheimSoderderMadamedeMourdedieu Moderne Wömer. Roman von Reinhold Ortmann. rntotr». Sehenswürdigkeiten und Theater, kleidete sich in geschmack-volle Toiletten und verschmähte es nicht, sich aus manchen der Bettelbriefe hin, die im Hause des Fürsten recht zahlreich einliefen, durch persönliche Besuche von der Bedürftigkeit der Bittsteller zu überzeugen. Ob diese Lebensweise ihr volle Befriedigung gewährte, war freilich selbst sür ihre nächste Umgebung sehr schwer zu entscheiden, da sie niemanden zu ihrem Vertrauten machte. Jene Eigenschaft, welche in dem alten Hause zu Dresden weder ihre Lehrer noch ihre Mitschülerinnen jemals an ihr wahrgenommen hatten und welche nach der Meinung deS guten Fräulein Hingstler an jenem letzten bedeutsamen Abende so plötzlich und in so überraschender Weise zum Vorscheine gekommen war, — sie hatte sich während der ersten Tage ihres Wiener Ausenthalles so vollkommen ausgebildet, dass sie ihr eigentliches Fühlen und Denken wie hinter einem undurchsichtigen Schleier verbarg. Und diese Eigenschaft war ihre vornehme Zurückhaltung, ihr stark ausgeprägter Stolz! Nicht jener hochmüthige, ver-letzende Stolz, der das Kennzeichen eines unedlen und unliebenSwürdigen Charakters ist, sondern der Stolz einer starken, in sich selbst ruhenden Seele, — die sich scheu mit einem sicheren Schutzwall umgibt, nachdem eine frevel-haste Hand ihre Schirmlosigkeit benutzte, um ihr die erste, schmerzliche, vielleicht unheilbare Wunde zu schlagen. Und bei keiner anderen Gelegenheit trat dieser Stolz so unverkennbar und so scharf gewappnet zu Tage, wie in ihrem Verkehre mit LaScar. Die Art dieses Ver-kehreS war für den Fürsten eine sich täglich erneuernde Quelle der Sorge, uud er ließ es trotz der kühlen Ab-Weisungen, die er von seinem Sohne ersuhr, an Er« Mahnungen und Vorstellungen wahrlich nicht fehlen. AuS dem unartig gleichgiltigen Benehmen, daS der junge Mann bei der ersten Begegnung mit seiner Eousine zur Schau getragen, war nachgerade im Verlaufe dieser beiden ersten Wochen ein fast feindselige? geworden. Noch niemals war er auch nur für die Daner weniger Minute«» mit s ihr allein gewesen, und eS war, als ob er solchen Unter» redungen unter vier Augen geflissentlich auS dem Wege gienge. Wenn er an der kleinen Familientafel mit ihr zusammentraf, oder wenn er während einer Theatervor-stellung sür eine kurze Weile hinter ihrem Sessel in der Loge stand, liebte er es allerdings, sich in seinen Aeußerun-gen direct an sie zu wenden; aber der Inhalt dieser Aeußerungen musste fast imnier den Verdacht wachrufen, dass e» seine wohlberechnete Absicht sei, sie zu kränken und ihren Widerspruch zu reizen. Die Erkenntnis, dass Maria ein dichterisches oder künstlerisches Erzeugnis, eine verehruiigSwürdige Persönlichkeit mit besonderer An-dacht und Bewunderung betrachte, war im Grund genug, eine Schale beißenden Spottes über de» Gegenstand dieser Empfindungen auszuziehen, und wenn sie dann, wie es ihm Anfange öfter geschehen war, ihre Ansicht mit Wärme und Klugheit vertheidigte, nahmen seine Ent-geguungen rasch einen heftigen Charakter an, der beinahe die Grenzen deS Schicklichen überschritt. Dann hatte Maria ihn wohl einigemal« mit ihren großen Auge» kühl und befremdet angesehen, so dass er unwillkürlich verstummt war; aber solche Niederlagen hatte» seine Er-bitterung gegen sie augenscheinlich nur noch mehr gereizt, so dass er bei der nächsten Gelegenheit um so brüsker und rücksichtsloser auftrat. Schon nach den ersten acht Tagen ihrer Bekanntschaft waren sie dahin gekommen, dass Maria von seinen unmotovierten, bissigen Spöttereien überhaupt nicht mehr Notiz »ahm und ihm durch ihr weiteres Verhalte» zu den von ihm verhöhnten Dingen einfach den Beweis lieferte, dass sie sich mit stolzer Ruhe über seine Worte hinwegsetzte. In solchen Fällen nahmen die Züge dcs jungen Rumänen oft einen recht hälfsichen dösen Ausdruck an, und er betrachtete seine Cousine mit einem Blicke, der alles andere eher verrieth. alS Liebe. Bei seiner Rückkehr aus Dresden hatte Lascar aus seinem Schreibtische ein duftiges Briefchen vorgefunden, dessen Couvert mit einer mächtigen Krone geziert und mit höchst unschönen, charakterlose» Zügen beschrieben war. Die Schreiberin des BilletS war die Baronin von Seboltendors und sein Inhalt war sür den Prinzen einigermaßen befremdlich; denn sie bat ihn in sehr dringen-den und vertraulichen Ausdrücken, sie ohne Zeitverlust zu besuchen, da eine äußerst wichtige und unausschiebbare Angelegenheit eine sofortige ernste Rücksprache nothwendig mache, Ein Blick auf das Datum belehrte Lascar, dass der Brief schon drei Tage alt war. Er musste also am Morgen nach dem Ballfest des Grafen Trauenstein geschrieben und gleich nach seiner Abreise eingegangen sein. Trotzdem beeilte er sich, dem Wunsche nachzukommen, den ihm die Baronin in einer so ausfälligen Weise auS-sprach. Musste es doch ohnedies klar werden zwischen ihm und Irene, und war es doch am besten, wenn er diese martervolle Ehrenpflicht aus der Stelle erfüllte! Aber in der Wohnung der Frau von Sebottendors empfieng ihn der überraschende Bescheid, dass die Baronin und ihre Tochter schon vor zwei Tagen abgereist seien, nach Berlin oder vielleicht- auch nach Paris, — sie Hütten über daS Ziel ihrer Reise eben nichtS Bestimmtes ge-äußert. Doch gedächten sie schon in wenigen Tage» zurückzukehren. Eine Bestellung für Seine Durchlaucht wäre nicht hinterlassen worden. Damit hatte er sich vorderhand begnügen müssen, und er zweifelte nicht, dass auch diese so plötzlich be-schlossene und ausgeführte Reife, von deren Nothwendig-keit Irene an jenem Ballabende noch keine Ahnung gehabt, in irgend einem Zusammenhange stehen müsse mit der geheimnisvollen Angelegenheit, die Frau von Sebottendors mit ihm zu besprechen gewünscht. Er dachte an die Schilderung, welche ihm sein Vater von den zerrütteten Vermögensverhältnissen der Damen entworfen; aber er wies den hässlichen Argwohn, der für einen Moment in ihm aufsteigen wollte, gleich wieder mit Entrüstung gegen sich selbst zurück. Wie viel oder wie wenig Wahres auch immer an jenen Gerüchten sein mochte, die bloße Erinnerung an Irenens edle, hoheitsvolle Haltung, an ihre stolzen, selbstbewussten Worte war doch hinreichend, ihn zu überzeuge», dass sie selbst von diesen abscheulichen Dingen auch nicht entfernt gestreift werden konnt«, dass sie ahnungslos an dem gähnenden Abgrunde dahinwandelte und dass ihre heiße, leidenschaftliche Liebe sür ihn allezeit frei gewesen war von niedrigen, gewinnsüchtigen Motiven. In einer Anwandlung jener Feigheit, die auch den Muthigsten zuweilen befällt, wenn es sich um die Aus-sührung eines schweren und schmerzlichen Entschlusses handelt, hatte Lascar anfänglich aufgeathmet, als er sah, dass er noch eine kurze Frist sür seine letzte Austin-andersetzung mit Irene gewonnen habe. Aber dies Gesühl der Erleichterung war nicht von langer Dauer gewesen. Er litt unter diesem Zustande peinigender Ungewijsheit, in welchen ihn ihr Fernsein versetzte, und es war ihm, als ob er aus Schritt und Tritt eine unsichtbare Last, ein« drückende Kette mit sich herumschleppen müsse. Fast täglich zog er in der Wohnung der Frau von S«bottendorf Erkundigungen ein; aber immer erhielt er die nämliche Antwort: die Damen hätten bisher noch keine Nachricht über ihre» gegenwärtige» Aufenthalt oder über den Zeit-punkt ihrer Rückkehr nach Wieit gelangen lasse». Und eS geschah ihm wiederholt, dass er auf der Treppe oder an der Wohnungsthür der Baronin Persönlichkeiten begegnete, die recht finstere und sorgenvolle Mienen zeigten und die dem Dienstmädchen gegenüber in einem sehr nachdrücklichen und drohenden Tone davon sprachen, dass sie sich auf einem anderen Wege zu sichern suche» würden, wenn sie nicht bald Ge-wissheit über den Verbleib der Frau von Sebottendors erhielten. 3 „Unbezahlte Lieferanten!" dachte LaScar, unb mit einem Gefühlt unsäglicher Bitterkeit im Herzen, kehrte er von solch«» unerfreulichen AuSgängen nach Hause zurück. Vielleicht war eS nur eine natürliche Folge seiner verdrießlichen und nervösen Stimmung, wenn er in diesen Tagen eifriger nach aufregenden Zerstreuungen jagte, als es sonst seine Gewohnheit gewesen war. Er hatte auch früher seine kleinen Passionen gehabt, wie jeder andere seiner Standesgenosfen; aber die Pferde, die Karten und die hübschen Tänzerinnen hatten ihm im Grunde doch nur flüchtige Unterhaltungen gewährt, denen er sich lediglich deshalb hingab, weil sie in feinen Kreisen nun einmal zum guten Tone gehörten. Jetzt war das zur Ueberraschung seiner Freunde plötzlich anders geworden und es schien eine wirkliche Leidenschaft über ihn gekommen zu sein, es selbst den wildesten unter den jungen Löwen der Lebewelt zuvor zu thun. Er verbrachte den größten Theil seiner Nächte in zweifelhafter Gesellschaft oder am Spieltische, und wenn man auch von den Summen, die er verlor, noch nicht mit jener grenzenlosen Hochachtung sprach, wie von dem denkwürdigen Spieloerluste des Fürsten Ivan, so musSte man doch zugeben, dass er mit dem Gelde umherwarf wie ein echter Grandseigneur. Nach einer dieser durchschwärmtkn und durchschwelgten Nächte war es, als Lascar dem schlaftrunkenen Diener, der ihm beim Auskleiden behilflich fein wollte, befahl, ihm fein Pferd satteln zu lassen. Wohl fühlte er sich abgespannt und überreizt, aber er wusste, dass er gerade deshalb den Schlummer vergeblich suchen würde, und in der scharfen Luft des prächtigen WintermorgenS, der draußen bereits hell und sonnig angebrochen war, glaubte er am ehesten Besänftigung für sei,/fieberndes Blut und Erquickung für seine brennenden Schläfen zu finden. Er ritt hinaus in den Prater, dessen Alleen und Reitwege um diese Stunde noch sast ganz menschenleer waren. ES gefiel ihm, sein Pferd in der schärfsten Gangart zu halten und mit zweckloser Tollkühnheit über kleine Gräben und andere Hindernisse hinwegzusetzen, die er erst aussuchen musSte, um die Kraft und die Ge-schicklichkeit feines Renners an ihnen zu erproben. Aber die Beruhigung und die Erquickuug, nach der ihn ver-langte, konnte er trotz alledem nicht finden. Er war kaum jemals in so übler Stimmung gewesen wie gerade heute, und er spürte etwas wie ein unwiderstehliches Ver-langen, feinen Missmulh an irgend einem menschlichen Wesen auszulasten. Wäre im nur ein altes, Reisig suchendes Weib oder sonst ein hilfllofes Geschöpf in den Weg gelaufen, er würde es sicherlich ohne Erbarmen niedergeritten haben. Aber außer einigen Krähen, die in schwerfälligem Fluge mit hässlichem Gekrächze dicht über den kahlen Baumwipfeln dahinstrichen, regte sich nahe und fern nichts Lebendiges, und LaScar horchte unwill- kürlich hoch aus, als daS Geklapper von Pferdehufen auf dem hartgefrorenen Boden weither durch di« Stille deS Morgens an fein Ohr schlug. Einer fast unwillkürlichen Regung folgend, mäßigte er den flotten Galopp seines eigenen PferdeS und spähte rückwärts nach dem anderen Reiter aus. Seine Ueber-rafchung war nicht gering, als er erkannte, dass ei eine Dame sei, die da im Sattel saß. Ihr Heller Schleier wehte lustig im Morgenwinde und ihr Gaul tänzelte in so übermüthigen Pirouetten daher, dass seine Herrin in der That eine ausgezeichnete Reitkünstlerin sein musste. Eine derartige Erscheinung konnte natürlich nicht ver-fehlen, Lascars Interesse zu erregen, und er richtete es absichtlich so ein, dass sie an ihm vorüber musste. Aber es durchsuhr ihn vom Wirbel bis zur Fuß-sohle, als wenn ihm jemand einen wuchtigen Faustschlag in den Nacken versetzt habe, als ihm eine klangvolle Frauenstimme zurief: „Guten Morgen, Prinz Lascar!" Er hatte die Stimme erkannt und nun erkannte er auch die herrlich modellierte Gestalt der Reiterin. Wie war es nur möglich, dass ihm nicht schon der erste Blick darüber Gewissheit gegeben hatte! Mit so königlicher Ruhe und Sicherheit saß in ganz Wien nur eine einzige Frau im Sattel; solche Virtuosenstückchen vollführte außer den Künstlerinnen des Eircus keine als Irene von Sebottendors! So war sie endlich, endlich zurückgekehrt, und ein glücklicher Zufall fügte es, dass ihre erste Wiederbegegnung ohne Zeugen war. Wohl war Lascars erste Empfindung diejenige eines lähmenden Schreckens gewesen; aber als er nur erst erneu Blick aus ihr schönes Gesicht geworfen hatte, besiegte ein Gefühl triumphierender Freude über das Glück ihrer Nähe mit fast elementarer Gewalt jede andere Regung. „Irene!" rief er, und mit einem einzigen Ruck brachte er sein Pferd dem ihrigen so nahe, dass er ihr beide Hände entgegenstrecken konnte. »Irene! Wie sehnsüchtig habe ich auf Sie gewartet!" Wenn das eine Einleitung sür die letzte Ausein-andersetzung war, so war es doch sicherlich keine sehr glückliche. Aber Lascar dachte in diesem Augenblicke an nichts anderes als daran, seiner leidenschaftlichen Aufwallung blindlings zu folgen. Und Irene musste ihm diese wilde Freude über daS Wiedersehen vom Gesichte ablesen. Trotzdem behielten ihre schönen Züge einen kalten und strengen Ausdruck. „Wirklich, Prinz?" sagte sie mit schwerer Betonung, indem sie ihm langsam, gleichsam zögernd, die behand-schuhte Linke reichte. „Es würde mich freuen, wenn Sie damit die Wahrheit sprächen!" (Zortsehung folgt.) Sttinn du willst im Menschenherzen. «SckrN. Wenn Tu willst im Menschcnherzen Alle Saiten rühren an. Stimme Du den der Schmerzen. Richt den Klang der Freuden an. Mancher ist, der wohlerfahren Hat auf Erden keine Lust; «einer, der nicht still bewahren Wird ein Weh in seiner Brust. In'S Album. Greift nur hinein in'S volle Menschenleben, Sin jeder liebt'S, nicht vielen ist'» be- konnt. Und wo ihr'» packt, da ist's interessant. » Eines Mannes Tugend Erprobt allein die Stunde der Gefahr. Ein Tag der Gunst ist wie ein Tag der Ernte: Man muss geschäftig sein, sobald sie reist. * So lang' du wallst aus Erdenbahnen, Dem Irrthum, Freund, enIgehst d» nicht: Doch lässt dich Irrthum Wahrheit ahnen; Irrthum ist Farbe, Wahrheit Licht. 0cibft arscnlaubc trSffnet dta Zadfgaa« 1900 ■lt dta Kid«» beroorrigtadea rrziblracfea tUerkea: »Im Masserxvinkel" M. I)eimdurg von ,1 „Der Schutzengel" Paul Heyse. von JtboaaeaKatsprtl* elerttliibrlic» 2 Kroaea 10 MUr »»»' SKaHI. Zu beriefen durch die Buchhandlungen und PoitSmler. s Deutschvölkischeü treffen sieh in Urii in der FfillStÖCkStililC de* Oakar llelnxel, Schmidgasse 12. Ausschank von bekannt''» guten Hieren: Original I>eutsch-Pil«ner, alle Arten R*ininghau*er, (igwtr Original Kalmbacher, Budweiserbiere und echten Weinen, »owie Selch- u. Wumtwaaren and Delikatessen in grosser Auswahl aller Art. — Provinz-Aufträge werden besten« ausgeführt. 44<3—14 IIEHBABNIs unterphospyongsaurer Kalk-Eisen-Syrup. 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Auszahlungen für Versicherungs- und Renten-Verträge und fOr Rückkäufe etc. seit Bestehen der Gesellschaft (1848) ... , Während des Jahres 1898 wurden von der Gesellschaft 6612 Polizzen über ein Capital von ausgestellt. — Prospecte und Tarife, auf Grund welcher die Gesellschaft Polizzen ausstellt, sowie Antrags - Formulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die Herren Agenten in allen grösseren Städten der österreichisch - ungarischen Monarchie und durch die General-Agentschaft in Luilmcli: Üuldo ZeM'hko. 4S»4 33,239.791.— 362,853.507.— 68,680.009.— Gescliättszahl E. 1369/99 Versteigerungs - Edict. Zufolge Beschlusses vom 19. December 1899, Geschäftszaht E. 1369/99—2, gelangen am 29. JMnner 1900, vormittags 10 Uhr- in Neu haus bei Josef Sikoäek zur öffentlichen Versteigerung: SÄT "War © n 1 a, gr © r Die Gegenstände können am obigen Tage in der Zeit iwischeiv 9—10 Chr vormittags im Geschäftslocale des Obgenannten besichtigt werden.. K k. Bezirksgericht Cilli, Abtheilung' HE am 19. 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