Hr.m. PrHnum«ratlon»prll«: 3» ll. Vlil b« ^ost ,»»zj, fi, lb, halbj. sl. 7 »«. Montaa. 15. Mai. I»st»t»on»,tl«l: F», N«ln« Insnet« bl» ,» » Zeilen »5 lr., größcie per Zeil« S ll. < be» bfteren llvitbtlholungen p»l Zeile » ti. 1882. Amtlicher Theil. "uiw? """i Quich in Klagenfurt in Anerlen-^lenttl ?" Vieljährigen treuen und ersprießlichen chtllnÄ t s das goldene Verdienstlreuz mit der Krone ^dlgft zu verleihen geruht. lllltr^^ ""d k- Apostolische Majestät haben mit yH >?^ Entschließung vom 7. Mai b. I. in lllcM w!"c?^ lhles verdienstlichen Wirkens den Ge-«lieu ' h"" '!" Kilstenlande Johann Maria Era-hinein ^" ^"lsingrande und Joseph Deoetak zu «lllttan^ .^ goldene Verdieustlreuz mit der Krone U"°"gst zu verleihen geruht. be« ^m ^'lnswPräsident als Leiter des Ministeriums dbttina ^" dc.l Ingenieur Franz Glöckner zum Hauoi,^" ""^ ^"' Bauadjuncten Hieronymus jllr ^ !^ ^blen von Schulheim zum Ingenieur ^taatsbaudienst in Kärnten ernannt. h«l ^/^iinister und Leiter des Justizministeriums Nig ^rafanstultsadjuucten in Stem Franz Ibou-^stalt l ^lrafanstallscontrolor m der Männerstraf-iu Laibach ernannt. Erkenntnisse. ^2. ^ l t. Miniftcrillm dcö Innern hat unterm «. Mai ?^ÜYnl^"'M. I., der in .Nlaujcuburg erscheinenden Heilung ^> n^"Llli" den Postdl'dit jlir die im ÄeichSralhe vcr- H ^Ltriche und Bänder wieder gestattet. 3"lr°s l>k //'^"desgcricht ^,^ ^^ Pressgencht hat uuf ^t, iy ' l. Glaatsaiilualtschllit erlann«, dass der Inhalt des »!" ?. Hl,« periodische» Druckschrisl «Wiener Laricaturen" ^"liitt ^l ?^ «'lhallencn Art.lelS mit d«r Aufichnst 3^li,c " in 3°U ^" ProsrssorS Euscbius DingSdadius über 3^ drnri b ' "!! ?°"^" "»'l°"gc daS «ergchen nach 6 3"l) Nichtamtlicher Theil. ' FdtA'^ajestät der Kaiser haben, wie die ^andati - det' zur Herstellung eines Brunnens in llttllht. '" "ezlrle Parenzo 200 fl. zu spenden f>z ^^' uud l. Hoheit der durchlauchtigste Kron- ^isenli? « ö°s Rudolf hat der Direction des l. t. er ftost?"'^. Ul Wien 200 st. für dle Bestreitung Mt ^'"' einer Landpartie der Zöglinge dieser An« tt» , ------------- ^ ^ Sr. Exc. ^«s ^^^^ Finanzministers Dr. Ritter v. Dunajewjli. !'"t> d,e' N^ Berathung des Gesetzentwurfes, betref-Ml, ^ 7"deckung des von den Delegationen bewll-^ z>lb "^"°tdentlichen Heerescredites in der Sitzung Allein ^""enhauses °m 12. d. M.. ergriff Seine ^llnuj °" Herr Finanzminister Dr. Ritter von °">öi° ,^^ zu nachstehenden Ausführungen das . H^'^cellenz sagte : ^ehne!^ '^ "on den Bemerkungen absehe, die der M y„ v"r Vorredner am Eingänge seiner Rede ^rige Schlüsse dersllben vorgebracht hat, so ist das l^lulla 5 '" der Mitte l,egt, eigentlich eine Äe-t>?^!ib,i, ^, ^egeilstandcs vom reinen Zweckmäßig, lf ! duz (^'/^. its hat der Herr Vorredner zugegeben, iin^t au^'^ «" ""d für stch ein nothwendiges ist; 1^ ^llda,. "^Nothwendigkeit zugegeben, die Summe " "ft'ed V"!!l^"' 62 bezieht sich also der ganze b ^li« " ^ .. ^ugegevei, wird wohl von allen Seiten ^ ^oß'° ^sse ich wenigstens, - dass angesichts M 3 be,,, . uubcrordenllichen Ausgabe wohl niemand bch> e" ^s^ c '"^ bie nothwendige Summe bloß tz^ltei,. ^"swttben oder laufenden Einlüllften zu ^ 'n, N "bt also nur so viel übrig, diese Vberuli l^se des Credites oder im Wege der «eii^uiig ii-°er Cenlralactiven zu beschaffe,,. Die ^".zu ?? der U..sicht. welche der Vorredner ' ""1» man fo weit als möglich eine wel« tere Emission der Notenrente gegenwärtig vermeiden solle, so weit als möglich, sage ich, und weil gerade die Regierung dieser Ansicht »st, wurde auch in den wenigen Bemerkungen, welche auf der rückwärtigen Seile des Gesetzentwurfes abcjcoruckt sind, die Nothwendigkeit dieser Ansicht hel um gehoben. Nun glaubt aber die Regierung im EinverliehmkN mit der königlich ungarischen Regiermiu, dasb man eben nicht so weit gehen kann, wie der verehrte Herr Vorredner wünscht, nämlich die gesammten Centralactiveli zu veräußern. Einem solchen Antrage lann und will die Regierung jützt nicht zustimmen, wril rbcn die Veräußerung der gesammten Centralacllvcn ganz gewiss präjudicieren würde den noch zu pflrgenden Abhandlungen und den gegenseitigen Ansprüchen drr beiden Neichkhälften. Näheres kann ich in diesem Momente dem hohen Hause diesbezüglich nicht mittheilen. Es wird in nicht sehr ferner Zukunft die Gelrgenhsit sich dazu bieten, und wenn die diesseitige Regierung, bezüglich der Finanzminister der diesseitigen Reichshälfte, der von der linken Seite des Hauses vorgeschlagenen vollständigen Aufräumung um den Eeulraiactiven nicht zu« stimmen kann, so thut er dies nur im wohlerwogenen Interesse der diesseitigen RcichKhalfte. Der Schluss« absatz des 11. Artilcls, der von dcm verehrten Herrn Vorredner bezogen wurde, ist nichts a!s ein Entgegen« kommen gegenüber jenen Ansichten, die schon bei dem Acht-Millionen^ aufnahm, welches am Morgen des 9'd's"'. mM begonnen und bis 3'/, Uhr nachmittags fortgesetz! ^ Als um diese Zeit eine vom Generalmajor ^ von Visoka Glavica und Zubar gegen den ^"' ^t dirigierte Abtheilung des 22. Infanterieregimen" ^ eintraf und eine vom Or>en über Novce en>,^, Abtheilung des 16. Infanterieregiments unter 7.^ nant Brandtuer die Pazua im Rücken der ^n> .^, ten erstiegen hatte, flohen dieselben. Uctier oere" luste nichts bekannt, da Details noch fehlen- «^ Unsererseits Verluste: todt: I"f"l'terl> ^ Vabit; schwer verwllndet: lich; leicht verwundet: Zugssührer Koclancic, ^ ^ terist Johann Trivanoviö, Infanterist Anton "' sämmtliche vom 22. Infanterieregiment^^^^" Vom Ausland. ^„ Infolge des Umstandes, dass sich in den o, Tagen die Delegierten aller Mächte für die r ^, päische Donau-Commissio» m ^"^ei> sammelt fanden, ist nach einer von dorther """ g»< Meldung die Donaucommission zu ihrer "v> ^, mäßigen halbjährigen Session zmn Zwecke " O ledigung der laufenden Geschäfte zusammena«"! .^ sich an diese letztere die Berathung des W""^l/ Vorschlages unmittelbar anschließen wird, 1"^^^ noch nicht fest. An den Berathungen der Com»''! ^el Vertreter Oesterreich-Ungarns nimmt ""Stachle ^ z, inzwischen ersulgten Ernennung zum Generale ^i Konstantinopel noch dessen bisheriger Delegiertet Haan theil. ,,«te i""! Im englischen Unterhause leg« l, Sitzung am II. d. M. Staatssecretär H^gd" einen Gesetzentwurf, betreffend die UnterorlM" ^n Verbrechen m Irland, vor. Danach sind ^ ",M' in den Districten besondere Gerichtshöfe au» " „F tern ohne Geschworne zulässig. Dle Plilize» »1» .^ge tigt, anlüjsllch von Recherchen nach Moro'v '^i, die Verhaftung Verdächtiger und Hausdurch!"^F vorzunehmen. Die Polizei kann für die Rnye ^e liche Ausländer verhaften und ausweisen. ^flöl>« lönig ist ein summarisches Verfahren, die " ^ geheimer Gesellschaften, unerlaubter Versa"" ^F und Unterdrückung aufreizender Journale ge>ta F Dauer der Bill ,st auf drei Jahre festgesetzt- H,^^ kündigte die denmächstige Vorlage eines «"!?» ^F fes. betreffend die Regelung des rückständige'» Ve zinses. an. Sir St. Northcote sagte der ineglr ^ ^ Beistand der Opposition zu; die Verantworw^M die Handhabung der Bill verbleibe der l" "zM Fo.strr billigt den Gesetzentwurf. Parnell U" M beklagen lebhaft die Strenge der Älll, ^HM. vollständiger fehlschlagen werde, als das geg ^ ü" Zwangsgesetz. Die Bill wurde in erster ^' 327 gegen 22 Stimmen angenommen, ^„«stall^ Nach einer der „Pol. Corr." novel von guter Seite zugehenden AMY ^ M, es auch dort in diplomatischen Kreisen f» r ,^,„ ^ schemlich. dass Lord Dufferin feinen Po«' H,, ". stantinopel in Kürze verlassen werde, um ^^ man annimmt, mit einem Platze im engu>^ zll ". oder mit einem anderen hohen Staatsain ^ ^ tauschen. Als Thatsache wiro bezeichnet,^ M Dufferin felbst. dessen an die Pforte ger«^ ^ ^ seit Monaten entweder unbeantwortet "^,0^1, folglos bleiben, seine Stellung in ^onsta^ ^eo unhaltbar bezeichnet und in diesem Sinne holt nach London berichtet hat. Aus Paris h^A wird unterm N.d. M. gemeldet: In ^e ^"^ Sitzung der Kammer stellte V'lleneuve ' . ^ic über die egyptlschen Angelegenheiten; " I ^MH, Situation gegenwärtig beschaffen sel, """ hie ^ litil bezüglich einer türkischen Intervent" Hand behalten werde. ^whtIettnug Nr. 111 955 15. Mal 1882. die w?«'"^"!"äsident de Freycinet theilt mit. dass ^bmnl""?.^ ""f ^pten bezügliche Correspon-Vo M ^^ T°gen vorlegen werde. Auf die letzten M di '^W.ten hinweisend, constatiert der Minister. Wmil/ n""",on eine ausnahmsweise sei und da« sich "N Aufruhr gegen den Frankreich wolle die Unabhängigkeit lllnnt.^ ^" sie au» dem von den Mächten aner. leinen^'""" resultiert, aufrechlhalten. ES werde E^^chutte beitreten, welcher die Unabhängigkeit lnenkn^ """bern könnte. die Dank dem vollton,. Frankreich« und Englands auf-"W s. werden wild. Dieses Einvel ständnis werde Wedem. ^" werden. Die Ereignisse können eine wick F °"nehmen. welche das europäische Gleich. Acki,. - uw. Man müsse sich demnach mit den F^ '"^""ff "ner Regelung der egyptischen lennen ^ ^"wernehmen setzen. Die Mächte aner. Stellung Frankreichs und werde ? '" ^Wten; die Consultierung der Mächte lnhm l« Frankreich nur eine höhere Kraft ver« ^an mi tt "' ""' ben Eventualitäten zu begegnen. b°tgehen "" entschiedenen und nachhaltigen Schritten Vctio^ ^'Mer schließt mit der Erklärung, die Pflichte.. c.^a.ierung "erde auf der Höhe ihrer dAi,,,p !"hen. und sie übernehme für dieselbe im V l? Verantwortlichkeit vor dem Lande, ^llläl,. "^ ^nlt dem Ministerpräsidenten für seine ^M", womit der Zwischensall geschlossen wird. ^z>v7ii ^""""er hat den Gesetzentwurf, betlrffend die Won,!, ^ ^"" Ausländern, in erster Lesung an-^gen ^"' ^" Regierung brachte eine Vorlage ein stlancz " 9ung ^"^ Credites von drei Millionen in Tu» «^ Organisierung verschiedener Dienstzweige sonder 3" Kammer beschloss, diese Vorlage einer --^^"^ommission zuzuweisen. Gerichtssaal. Wien. 12. Mai. Citzu^'"gtheaterprocese.) In der heutigen Uesebt 3"^" die Plaidoyers der Vertheidiger fort-dilt ."" Vertheidiger Nitsches. Dr. Äene-pewi'ch^b zu Beginn seiner Rede hervor, dass, so ?"°l!r^? lei, sagen zu müssen, eine solche große dlk^, ishe sei «in Zufall, so gelte dies doch von ^bechne sol^" brs Staates besiegt werden. Bis jetzt sei Abater?. chtu"Ü b" technischen Organisation der °l' den, »? 2.^'dmet worden. So lange nicht, wie lechnis^ WZl.betrirbe, jedes einzelne Mitglied des lrllH " ,^"l°l'als seine bestimmte abgegrenzte In-we. so s " '?^ gesetzlich normierte Verantwortung ^fließen l ^ einzelnen Competenzen in einander ftllich V, >^ lange werde auch kein Einzelner straf» ""ge r^ ^""örtlich gemacht werden können und fo ll'Ngen ^^" Nch die Brände wiederholen, die sett ^ gebe f ^^L."len so erschreckend häufig auftreten, b' die ß3", chelae« an der Entstehung des Bran-ftt die?? ^e nur die Organisation, und zwar "'"lNtliH„ A"ll°l'°n des Ringtheaters. sondern die Mft ^ Theater Europas. Der Vertheidiger be« Eliten I -^ die einzelnen Punkte der gegen seinen « «"chleten Anklage. «t^„ Mdiger Breithofers. Dr. Steger. ?"N in ^ . " merkwürdigen Beobachtungen, welche 'Glider V"" Processe über die Hinfälligkeit be. feiner '""chtungen und über die Sorglosigkeit ""te un^!>? Schutze des Publicums bestimmter In-^^n ^. Behörden gemacht habe. Man müsse sich f'tsolw, c""" solchen Verhältnissen die Reche jener M syn °"lyijre, über deren Verhalten man zu Gericht »tz c,' In dem unzulänglichen Bau des Ring. n A"""en. etösfnen und fortbestehen ließen. Was Kt>i heuten spec.ell betreffe, fo führt der Ver-I? bvrtn,, - ' dass derfelbe in seiner Manipulation «7 ^.n,'" "ne Feuersgefahr nicht erblicken konnte. uI'^N'a" Geringers. Dr. Bing, weist V den ^'^"hältnis h"'. das zwischen dem Titel ?"" erin., ^lUlionen dieses Angeklagten bestand. di""er /.".s'ch an die Gestalten in den von Herrn sei ^ezei^ werten salyrischen Operetten, wenn man !b, l^f "^ ^eringers als Feuercommandant mit Ü Herr <> "vereis vergleiche. Er sei vielmehr, wie e >, ^'"^lbem"^ "'chUg bezeichnete, als Hausmeister ^fI.chte,"V^"'l"'' u"d er habe sicherlich alle «ür ^^ l>> ^l^llt. tll^iarf^" Unlerbrechnng der Sitzung nahm di ^andtt ""' der Vertheidiger des Polizei-^". grok /""er. h^s Wort. Nach einer leben-Vni d^" "^gelegten Schilderung der verheerenden ^ der ^"""Utheater.Katastrophe erinnert er daran. ^ " des 5! °" erzürnten Menge sogar bis an die lll,«, ^°"alei^""^^mpels schlug. Und nunmehr solle, Teliae» A" säumen verbrach, was durch allerlei "" beginnen verstärkt wurde, ein Mann verschuldet haben, weil dessen Thatkraft dies alles nicht in einem Moment zum Besseren wendete. Es sei dies eine missbräuchliche Anwendung der gesetzlichen Strenge, welche dem Leichtsinn gilt, der mit Menschen« leben spiel«. Sein Streben solle es heute sein, zu ver« hindern, dass ein Einzelner für Institutionen und Verhältnisse büßen soll. Der Vertheidiger unternimmt nun den Nachweis, dass Polizeirath Landfteiner von seinen Untergebenen den Rapport erhielt, es sei das Haus mit Fackeln durchsucht und niemand darin gefunden worden und dass er diesem Berichte Glauben schenken musste; dass er vorher selbst einen Versuch gemncht hatte, auf dir Stiege zu dringen, aber wieder umkehren musste; dass überhaupt auch zu der Zeit. wo Theaterbesucher noch gerettet werden konnten, niemand mehr vermocht hätte, auf die Stiege zu gelangen, ohne selbst der Bkwuset. losigleit anheim zu fallen. Der Redner schließt mit einem schwungvollen Appell, m welchem er namens seines Clienten die Verantwortung zurückweist auch nur für ein in Verzweiflung zugrunde gegangenes Menschenleben. Hagesneuigkeiten. — (Andreas. Hofer - Monument.) Seit Beginn des Jahres 1881 besteht in Innsbruck ein Comite zur Errichtung eineS Andreasne wertvolle Beigabe hat die Publication in der mit derselben verbundenen Sammlullg von Plänen erhalten, welche die Profile der verschiedenen Strecken, die Installations-, Pumpen« und Eompressorenanlagen, die Hochbau Objecte u. s. f. in be« sonders anschaulicher Weise zur Darstellung bringen. Die Denkschrift bespricht zuerst allgemeine Verhältnisse, geht sodann auf die Grunoeinlösungb'Angelegenheiten und die Ausarbeitung des Bauprojectes über und schließt mit der Schilderung der eigentlichen Bauthätigleit, die durch die erwähnte Sammlung von Tabellen und Tafeln erläutert wird. Der Bericht constatiert, dass die geologischen und meteorologischen Verhältnisse für die Ban« Ausführung im allgemeinen ziemlich günstige sind und hebt im Verlaufe der Erörterungen über die Äahnanlage und die Terrainverhältnisse hervor, dass auf der West« feite deS Urlberges, und zwar von Langen bis Bratz, außergewöhnlich große Schwierigleiten zu bewältigen sind; auf dieser Strecke kommen auch besonders ausgedehnte Maueranlagen, ferner 15 große Brücken und Viaducte. zwei Nquäducte und etwa 200 Meter Lawinen-Schuh, dächer zur Ausführung. Die Besichtigung der Tunnel» bauten durch Ee. Majestät den Kaiser in der Zeit vom 10. bis 13. August 1881 wird als des für die Geschichte des Bahnbaues freudigsten Ereignisses besonders Erwähnung gethan. Der Eröffnungstermin für die Strecke Innsbruck.Lanoeck ist für den 1. Juli 1883 in Aussicht genommen, und ist es ncch den bis heute gemachten Fortschritten mehr als wahrscheinlich. dasS der Tunnel, der nach dem Bauvertrage im Herbste 1885 dem Betriebe übergeben werden soll. schon viel früher vollendet sein wird. — (Oesterreichis che s Museum.) Die diesjährige WeihnachtsauKstellung beginnt am 3. Dezember und dauert bis letzten Jänner 1863. Dem Ausstel-lungsprogramm entsprechend sind zur Beschickung der Weihnachtöaubstellung alle österreichischen Industriellen und Handwerker, sowie solche Künstler und Künstlerinnen, welche die Erzeugung kunstgewerblicher Objecte beruf«, mäßig betreiben, eingeladen. Dileltantenarbeiten sind von dieser Ausstellung ausgeschlossen. Zulässig zur Ausstel« lung find alle neuen lunslinoustriellen Gegenstände, welche von ihren Verfertigern selbst angemeldet und von der AufnahmSjurY für entsprechend anerkannt worden sind. Der Maßstab für diese Jury ist die künstlerische Güte der Gegenstände. Objecte, welche bloS dem Gebrauche dienen, ohne künstlerisch ausgestattet zu sein. sind von der Ausstellung ausgeschlossen. Desgleichen ist sogenannte Marltwarc ausgeschlossen, falls nicht in derselben eine neue Richtung repräsentiert oder eine neue Erfindung ausgenützt ist. Die Jury besteht, aus Mitgliedern de» CuratoriumS, des gelehrten Veamtenstandes und dt» Lehrercollegiums del österreichischen Museums, welche nach ihrem eigenen Ermessen andere Sachverständige beiziehen können. Plahmiete ist nicht zu entrichten. Die ausgestellten Gegenstände dürfen verlauft und wenn e« gewünscht wird, sofort entfernt werden. Anmeldungen werden nur vom 1. bis 31, Oktober, entweder mündlich oder schriftlich, im österreichischen Museum entgegengenommen, und wird das Nähere darüber seinerzeit bekannt gegeben werden. — (Todesfall.) Am 11. d. M. starb in Wien im 74. Lebensjahre nach längerer Krankheit der bekannte Hotel» und Hausbesitzer Johann Wandl (am Peters-platze). — (Böhmisches Nationaltheater.) Dieser-tage legte in Prag in der Sitzung des Theaterausschusses der Professor der böhmischen Technil Herr Schulz die Pläne für die innere Einrichtung des Nationaltheaters vor und gab die nöthigen Aufklärungen. Hienach wirb das Theater 1840 bequeme Plätze, somit um 600 mehr als nach dem Projecte des Herrn Professors Hitel, und zwar 954 Sitzplätze und 886 Stehplätze, erhalten. Bei gänzlichem Ausverlaufe würden nach den bisherigen Preisen 1544 si. gelöst werden. Die Bühne enthält sammt Hintergrund eine Länge von 10 Klaftern 5 Fuß. Der Ausschuss genehmigte die Pläne und beschloss, dieselben sofort dem Magistrate behufs Erwirlung de» Bauconsenses vorzulegen. — (Eine ungarische Rosenksnigin.) Aus Nnlass der Vermählung des Kronprinzen stiftete Graf Guido Karatsonyi im vorigen Jahre einen Preis, der einem Mädchen verliehen werden sollte, das durch unbescholtenen Lebenswandel, Fleiß und Sittsamleit al» Muster hervorleuchte. Die Mädchen von drei Gemeinden bewarben sich um den Preis, der der achtzehnjährigen Barbara Taller, der Tochter eines Landmannes in der deutschen katholischen Gemeinde Solgmar an der Ofen» Wienelstrahe, zuerkannt wurde. Das Mädchen wurde öffentlich als Rosenmädchen gekrönt und mit einem gleichfalls als tugendhaft gerühmten 22jährigen Burfchen durch Cardinal Haynalb getraut. — (Die Raggallllmm.) Touristen, welche durch das Möllthal zum Giohglockner pilgern, sollen es nicht unterlassen, der „Raggallamm", welche am 7. d. seitens der Section Möllthal des deutschen und österreichischen Alpenvereins eröffnet wurde, einen Besuch abzustatten. Man erreicht dieselbe, wenn man vom Markte Obervellach müllauswärtS wandert, hinter dem Dorfe Flettach beim Orte Raggabach, dort, wo der Bach gleichen NamenS in die Moll einmündet. Vor der Klamm steht ein im Schweizerstile erbauter Pavillon, von dem auS man eine reizende Aussicht über das Möllthal und seine erhabene Gebirgsstaffage genießt. Von hier aus llimmt man eine mächtige Gneißwand am linken Ufer des RaggabacheS in die Höhe und steht alsbald vor dem Eingang der hochinteressanten Schlucht, welche durch senllecht emporsteigende Felswände, die sich eng zusammendrängen und sicher mehr als 50 Meter hoch sind, gebildet wird. Den Steg betretend, bemerkt man gar bald zwischen die Felswände eingellemmt, etwa 25 Meter über dem Meeresspiegel, einen schweren Steinllotz, der alle Augenblicke herabzustürzen droht. Doch ist leine Gefahr vorhanden. Weiter vorwärts steigend, gelangt man gar bald zum ersten, wahrhaft pittoresken Katarakt, der tosend in die Tiefe stürzt. Hier ist das Rauschen der Wasser schon lärmend genug, doch dasselbe wird, je weiter mau vorwärts dringt, immer gewaltiger. Eine Stiege von 11 Stufen leitet nur auf eine kleine Plattform, von der aus man ei» gewaltiges Schauspiel beobachtet. Der Bach stürzt hier von einer Höhe von 12 Metern mit Getöse in einen etwa 10 Meter langen und 5 Meter breiten, durchwegs 4 Meter tiefen Kessel. Entschiede« ist diese Stelle der Glanzpunkt der Klamm. Nun gelangt man über zwei Leitersteige zum Wasserfall selber, der unter den Füßen niebertost. Noch zwei weitere Stiegen hat man zu erklimmen, bis man die Brücke erreicht, welche die Klamm thlllweise abschließt. Auch auf dieser Strecke begegnet man mehreren Wüsserftürzen, die lärmend uieoerschäumen. Eme Nachdrücke sührt von dieser Höhe horizontal zu einem weitern Tumpfe. an dessen jenseitigem Ufer die obere Abtheilung der Schlucht abstürzt, in dessen Hintergrund ein prächtiger, 85 Meter hoher Wassersall sich befindet. — (Bei den Garde.Kürassieren inVer-lin.) „Ich bitte Sie, mein Herr, können Sie mich wohl sagen, ob nich in Ihrem Corps ein Unteroffizier Namen» Schulze dient?" — „Iuleste Frau! Ml haben im ganzen Corps gar keenen Unterosficier, der nich Schulze hieße." Locales. — (Auszeichnung.) Se. l. unb k. Apostolische Majestät haben in Anerlennung hervorragend tapferer oder sonst verdienstlicher Leistungen anlässlich der in Süddalmatien, Bosnien und der Herzegowina statt» ! gehabten Operationen eine Reihe von Auszeichnungen zu verleihen geruht, und es erhielt das Mililär-Nerdieuft, lreuz mit der Kciegsdecoration der Herr l. l. Hauptmann Anton Püchler. — (Beim neunten VoitrügSllbende der Section Kr a in) des deutschen und bfterr Alpen-Vereins heute Abend 8 Uhr in, Aubzimmn der llafin». «ailache» geltuug Nr. Ill »5°.""' 2""" Joses in Poopetsch. Nr. 21 m Laibach. O,olml Unt. in Trieft. E,id«ns°chel «n«a in Graz, Vcubic Josef in Glinet, Schneckenburger in Seisenberg. Rozmann in Grignano, Zinni Vattista in Uri. — (ValvasorS Kärnten.) Soeben ist die 8. Lieferung von I. Krajec' Neuausgabe von „Valvasors Kärnten" erschienen, und enthält dieselbe die Abbildungen von Maggeregg. Mansperg, Maria Loretto (am Wörthersee). Maria Saal (mit dem „Königsstuhl"), Marlt Malburgeth. Markt Mauten. Meislberg. Mitter-Tiüxen. Möoerndorf, Monndorf. Mörteregg. Mosburg. Mofern und Möllstatt, fowie die Texte von Malburgeth bis Ossiach. Die rasch fortschreitende neue Edition dieses ebenso seltenen als hochinteressanten Weites unseres unuergesslichen patriotischen Schriftstellers Freih. v. Valvasor über das schöne Nachbarland Kärnten sollte wohl in keiner kärnlnischen Familie fehlen und ist auch wegen der vielfachen älteren Beziehungen Kärntens zu Krain für die Gefchichtsfreunde unferer Heimat von nicht geringer Bedeutung. — (Aus den Nachbarländern.) AusKla-gen fürt fchreibt man: Herr Professor Dr. Hart» mann hat in jüngster Zeit dem naturhistorischen Museum hier einen 24 Centimeter langen und 90 Gramm schweren Fisch aus dem Würthersee übergeben, welcher in den bisher veröffentlichten Verzeichnissen der Fische Kärntens fehlt. Diese Art — ^dramis vimda, Blaunase genannt — ist der Brachsen nahe verwandt, von ihr aber durch den schlankeren Bau, die übergreifende Nase und die rothgelbe bis gelblichweiße Farbe der Brust-, Bauch- und Afterflossen verschieden, erreicht auch nie die Größe und das Gewicht der Brachsen. Sie ist in Europa weit verbreitet, jedoch mehr dem Norden eigen. Die ersten österreichischen Ichthyologen. I. Hcckel und R. Kner. geben blos die Donau, die Salzach, den Traun- und Attersee als südlichste Fundstellen in der österreichischen Monarchie an. Sie ist in der Donau nicht sehr häufig, wird kaum über ein halb Pfund schwer, wird von den Fischern um Wien gewöhnlich aber unrichtig Reinankel oder Rheinanke genannt, hält sich im Attersee erst in einer Tiefe von zehn Klafter auf und laicht im Juni. Herr Dr. Fritz Pichler hat feine archäologischen Grabungen in den Gebieten von Virunum auf den Höhen von Rofendorf bei Töltschach wieder aufgenommen. Neueste Post. Original.Telegramm der „Laib. Zeitung." London, 14. Mai. Der Khedive wie« die Vermittlung der Notablen zugunsten des Ministeriums zurück und erklärte, dass er nicht mit Rebellen verhandle. Das ganze Ministerium soll zurücktreten; Unterstaatssecretare sollen einstweilen unter der Präsidentschaft des Khedive die Geschäfte leiten. Es heißt, der ehemalige Finanzminister Haidar Pascha welde ein neues Cabinet bilden. Budapest, 12. Mai. Die „Budapester Corre-spondenz" meldet: Ihre Excellenzen die Herren Minister Kälnoky. Bylllndt, Szlaoy, Taaffe. Wels er she» mb treffen heute abends in Pest ein, um an der morgen unter Vorsitz Kälnokys stattfindenden gemeinsamen Mini st erconferenz theilzunehmen, eventuell findet morgen auch eine gemeinsame Ministerconferenz unter Vorsitz Sr. Majestät des Kaisers statt. Wien, 13. Mai. Das Herrenhaus des Reichs-rathes hielt heute eine Sitzung ab, in welcher zunächst der Gesetzentwurf, enthaltend Bestimmungen ülier die Entbehrlichkeit der Legalisierung gewisser Unterschriften auf Tabularmkunden, nach kurzer Debatte, an welcher sich auch Se. Excellenz der Herr Minister und Leiter des Justizministeriums Dr. Prazak betheiligte. i,n Sinne der Ausschussanträge erledigt wurde. Sodann wurden mehrere Ersatzwahlen vorgenommen. Wien, 12. Mai. Der U n t er r i chts-A u s. schussdeö Abgeordnetenhauses hat über die Petitionen, betreffend die Einführung der s l o -venischenUnterrichtssprache,die Annahme folgender Resolutionen vorgeschlagen: ..Die k. k. Negierung wird wiederholt aufgefordert, an den aus Staatsmitteln erhaltenen Mittelschulen in den von Slovenen bewohnten Landestheilen für die Schüler slovrnischer Muttersprache diese Sprache nach Maßgabe der vorhandenen Lehrbehelfe als Unterrichlsfprache einzuführen, und die l. k. Negierung wird zugleich aufgefordert, in Laibach unter Beobachtung der gleichen Rücksichten ein selbständiges slooenisches Gymnasium zu errichten und das in Laibach.bestehende, gegenwärtig utraquistisch eingerichtete Gymnasium in ein Gymnasium mit ausschließlich deutscher Unterrichtssprache umzuwandeln." „Die k. l. Regierung wird aufgefordert, an denjenigen Anstalten, welche zur Bildung von Lehrern und Lehrerinnen für slovenische Volksschulen bestimmt sind, die slovenische Sprache in größerem Umfange als bisher als Unterrichtssprache einzuführen, jedoch dafür zu sorgen, dass an diesen Anstalten die Aneignung der vollen Kenntnil der deutschen Sprache ermöglicht werde." Prag, 13. Mai. Die Porzellanfavrit der Ge. brüder Schwalb in Neufischern bei Karlsbad ist vollständig niedergebrannt. Berlin. 13. Mai. Nischen Ausstellung wurden die in den Wad" "n Stadtbahn befindlichen Objecte, wozu auch ",e ^ ^ tätswagen und sonstigen AusstellunasgegenM°r ^ österreichischen Deputation vom deMschen "M" . und des l. k. Reichs-Krieasministeriums gehoA, "^ der kleine, nördlich der Stadtbahn liegende 4Yw Ausstellung gerettet, während die Aufstellung«^ des österreichischen Unterrichtsministeriums, oer, Wien und des Budapester hygienischen 3«'""^ j ^ die ungarische balneologische Ausstellung "N mau Flammen geworden sind. , cM Berlin, 13. Mai. Der Reichstost ^ in namentlicher Abstimmung mit 162 gegen "l,^„ men, die Tabakmonopol.Vorlage au eine komu»,, von 28 Mitgliedern zu verweisen. ..cwiiOb Paris, 14. Mai. der Commune, veröffentlicht ill dem Iou"^ " jjl taille" einen Artikel, in welchem er dle ^^ eines amerikanischen Blattes, wonach P""i ^,^ im Zululande durch Emissäre der französischen 6^,. linge in London ermordet worden, als uchtlg ^ London, 13. Mai. Reuters Office "eM^ Kairo vom Heutigen: Die Generalconsuln ^ ^ und Frankreichs statteten heute morgens dem ^v^ einen Besuch ab. Sie sind noch ohne I""l,,Me!> erwarten dieselben jedoch stündlich. — Die tsche"ei> ^ Officiere sind noch inhaftiert. — Die Minister u"". Notablen sind beim Präsidenten der Notablen!»' ^. versammelt. Das Resultat ihrer Berathungen '^ bekannt. Der Khedive weigert sich fortgesetzt, den ^ stern nachzugeben. Handel und MkswirtschaM^ «albach, 1«. Mai. Auf dem heutigen Ma^t« A F schienen: 8 Nassen mit Getreide. 4 Wage» "" V Stroh und 28 Wagen mit Holz. Durchschnitts. Pre fl.l lr, N. lr, L^H ^- Weizen pr. heltollt. 9 2U 10,t>9 Butter pr. Kilo - ^,,, ^ Korn „ 6 18 6 67 Eier pr. Stiicl . - '1 g^ Gerste „ 5^20 b 43, Milch pr. Liter . " ^ ^ ^ Hafer „ 5 90 3 83Muds!risch pr..«>lo ^g^ Halbfrucht „ —j- 7 Mkalbsleisch « ^62^'" Heiden „ 4 87 öli^Schweincflsisch ., ^^^ Hirse „ 5 04 b20,!Hch0pscnsleisch ., "°5^"' Kukuruz „ «— 6 .'l? viihndel pr. Stucl ^ .g ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 86-------Tauben « ^ 4l ^ Uinsen pr. hellolit. U-----------Heu 100 Kilo . - ^g^ Erbfen „ 9----------Stroh ., . - ^ ^, Fisolen „ 10 —-------volz, hart., pr. vier z>> Rindsschmalz ssilo 1 05-------- O.-Melcr -^ j^ Schweineschmalz. —84-------—welches, « '"^^ Speck, frisch „ - 72-------Wein, roth., lOOLit- ^ ^ ^ — geräuchert, —78--------Weiber >-^I^-^ Verstorbene. ^, Den 12. Mai. Christine Klemcnz. Amtsdieü" 17 Mon, Tricstcrstrahe Nr. 18. Fraisen. c.lleu^ .' Den 13. Mai. Emil Slaliina, Schneiders ^ ^ 5 Mon,, Krafaucrdamm Ar. 10. Darmtatarrh. ^ ^n"^»^ corda, Fabrilsdielierssohn, 3 Mon., Kuhthal Wr^^>^ ilottozichungcn vom 13. Mai: Trieft: 89 44 21 34 A. Li,iz: 69 2 , 57 27^^- Meteorologische Veobachtungen^H!^ Z -Z ^ ßZ .? 3? H 6 "s ^ Z? « 5^-5 ?U.Mg 7.'!8 79 ^12-8 SW. mäßig h"Ajtel D^ 13, 2 . N. 735-12 ^-22 6 SW, schwach theilm-h"" ^> ^ S . Ab^735 90 4-14 2 2W. schwach ^wöll^^ 7Ü.M«. ?.'!4 89 4-10 0 NO. schwach benM ^ 14. 2 „ N. 734 11 4-10? NO. fchwach bcwo -" » « Ab. 733 8? > 8 0 NO. schwach beio"" ^ Den 13. taMbcr meist hritcr, abends zunelM" ^ lung, Wetterleuchten, nach 10 Uhr Negen. Den / ^ l> ^ kühl, meist Regen. Das Tagesmitlel der Tempera"'9,9" Tagen -i- Ill ü' und 4- 9 6«, beziehungsweise un» . und 4 2« unter dem Normale. -^^1 Verantwortlicher Redacteur - Otto mar Ga^^ (350) 48-17 «rpsnbt bv! «U8t«n, «lll»ki-2nlll,elten, «»»v"'"" K«t2ssl». )