ft Tit. Licejska kn ji Sni c 3. Ljubljana 80. Jahrgang Erscheint wöchentlich sechsnn: (mit Ausnahme der Feiertage, Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel 25-67, 25-68 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6 Nr. 192 Sonntag, de« 25. August 19« Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—. tfir das Ausland monatlich Din 35.— Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilege« Poštnina plačana v gotovini. Preis Din 2 — uribom Helium Flugzeugkatastrophe in Rumänien Gin rumänisches Militärflugzeug der Linie Bukarest-Wien gestern östlich von Arad abgestürzt 17 Vertonen ums Leben geiommen I>Nr\ res*’ ^4- Avgust. (Availa. — der t - Aln Freitag vormittags ist ein auf rumii - 'e Bukarest—Wien verkehrendes ^ anisches Passagierflugzeug in den hek-6" öbtiich von Arad aus noch nicht v -"teu Ursachen abgestürzt und fast di^.9ndi^ zertrümmert worden. Ueber Flugzeugkatastrophe sind die nach- stehenden Einzelheiten bekannt geworden: An Bord der Maschine befanden sich 3 Mitglieder der Bemannung und 17 Fahrgäste. 14 Fahrgäste und alle drei Mitglieder der Bemannung fanden in den Trümmern des verunglückten Flugzeuges einen tragischen Tod. Unter den tödlich Verunglückten befinden sich sechs deutsche Staatsangehörige, zwei Volksdeutsche ans Rumänien und drei Rumänen. Drei Personen kamen mit Verletzungen davon. — Unter den Toten befindet sich der Hauptschriftleiter der bekannten rumänischen Wirtschaftszeitung »Argus«, Petroviči, und der Direktor der »Ordinea«, Cercius. Der Direktor einer Abteilung des rumänischen Propagandaministeriums C o r b u, befindet sich unter den Verwundeten. Die zuständigen Behörden sind mit der Fortsetzung der Untersuchung über die Ursache dieses katastrophalen Absturzes beschäftigt Dover wird evakuiert N Zehnlausende haben Sie Stadt bereits verlosten aZw y Ork, 24. August. (Avala pi«-°ciated Press berichtet aus D< eine DNB) Dover, daß S*. Sroße Anzahl von Einwohnern das gebiet verlassen hat. W a , , . j* s n 1 n g t o n, 24. August. (Avala, tet. a »Chicago Daily News« berich-' ß Maßnahmen für die Evakuierung der Bevölkerung aus Dover getroffen wor den seien. Stockholm, 24. August. Die Bevölkerung von Dover, so wird aus London berichtet, verfaßt ihre Stadt, da sie sich in ihr nicht mehr sicher fühlt. Nach Schätzungen von neutralen Beobachtern sind bereits Zehntausende aus der Stadt abge- wandert, obwohl eine behördliche Anordnung noch nicht erlassen worden ist. Berlin, 24. August. (Avala — DNB) Zur Lage in Dover schreibt die »Berliner Börsenzeitung«, daß die Flucht der Einwohner aus dieser Stadt die Behauptungen Churchills bestens widerlege. Montag Zusammentritt des amerikanisch kanadischen Verteidigungskomitees sem Yorker Bürgermeister laguardia soll einen sitz in die- KOMITEE ERHALTEN. — DER ZEITUNGSMAGNAT ROY HOWARD W; LEHNTE ROOSEVELTS EINLADUNG AB. h i n g t o n, 24. August, (Avala. AusfJ -) Der kanadisch-amerikanische “sSChiiR ‘«v- gun.g UD tur gemeinsame Landesverteidi- sident ^ nac^ Einer Erklärung des Prä- 26, y e|? R o o s e v e 1 t Montag, den sige,n' zusammen. Man glaubt in hie- nieist politischen Kreisen, daß Bürger- MitgijLL a S u a r d i a (Newyork) zum den h■ ^teses Ausschusses ernannt wer- Weigg11?6’ da die Demokraten auf diese HöTiPn . len, die überaus wichtige Mil- schaft 'd' NewYork für die Präsident- gewinSVVaih,en zugunsten Roosevelts zu , nen. Wie »Even ins Star« be- hchtet. sollte auch der bekannte Zeitungs- könig Roy H o w a r d, der 14 im ganzen Lande verbreitete Zeitungen herausgibt, auf Wunsch Roosevelts in den genannten Ausschuß entsendet werden. Man hatte nämlich gehofft, daß Roy Howard in seiner Eigenschaft als Mitglied des genannten Ausschusses seine isolationistische Stellungnahme ändern werde. Die Tatsache, daß Roy Howard das Angebot des Präsidenten ablehnte, hat Roosevelt in derartigem Masse erbittert, daß er Roy Howard durch den Mund eines seiner Mitarbeiter als einen Menschen be-zeichnete, der es abgelehnt habe, seine patriotische Pflicht zu erfüllen. Strassenbaues nach dem Kriege in Frankreich wurde nunmehr auch die Frage der Errichtung bzw. Ausbesserung von 6000 Brücken durchberaten. Im Programm dieser öffentlichen Arbeiten wurden 700 Brücken von erstrangiger Bedeutung in Kombination genommen. In fachtechnischen Kreisen wird erklärt, dass dies nur ein geringer Teil dessen sei, was auf dem Gebiete der Errichtung öffentlicher Objekte und Kommunikationen in Frankreich getan werden müsste. Ein neues deutsch-spanisches Luftverkehrsabkommen. Madrid, 24. August. (Avala - Stefani). In Madrid wurde ein Zusatzabkommen zur deutsch-spanischen Luftverkehrskonvention unterzeichnet. Die Einigung sieht die Schaffung einer neuen Luftverkehrslinie zwischen den beiden Ländern vor. 25oit; brntotirfe verursachen Erplv-»otten in englischen Industriezentren «cht öif’nu' AuSust- (DNB) Der Besehen w Oberkommandos der deut- 21 d M-Mgi fen 2p?|piver^ani^e der Luftwaffe griffen Auf kr-1 *m D ahmen der bewaffne-Seegehin* arun8 J° einen Geleitzug im 1) o »v „ „ von B e rw i c k und in den Aus dem gestrigen deutschen Heeresbericht und erzielten auf vier EN mehrere Treffer. Aus- 0 W n e ;11 s an _____________ üton mi?U1 der Üugpiatz M a u-belegt r Wirkung mit Bomben über <■ D! Daufe des Tages kam es Unsere ! °^tengland zu einigen für i.- agdflieger erfolgreichen Luft- P . A ci X-u eil L vere" pi“ Nachtangriffen auf mell 1 uigplätze ' al es. €adi in Gor n wall und eine Flugzeugfabrik in .£ und ein Flugmotorenwerk auf in Rochester zeigten Brände und Explosionen die Wirkung der abgeworfenen Bomben. Die Vernichtung britischer Häfen wurde fortgesetzt. Britische Flugzeuge warfen in der Nacht zum 23. August in Westdeutschland ohne besondere Wirkung Bomben. In einer Stadt wurden ein Wohnhaus zesriört, mehrere beschädigt u. einige Zivilpersonen verletzt. Der Feind verlor gestern in Luftkämpfen elf Flugzeuge sowie zwei Sperrballone. Zwei deutsche Flugzeuge werden vermisst.“ Frankreichs Aufbau Clermont F e r r a n d, 24. August. (Avala—Havas) Ausser grossen öffentlichen Bauten auf dem Gebiete des Wie Englands VerteidigunaS-wstem in Svmaiien beschaffen war Das Ergebnis einer italienischen Untersuchung. Berbera, 24. August. (Avala - Stefani). Eine Gruppe italienischer Spezialberichter besuchte das englische Verteidigungssystem in der Santoloi-Gebirgs-zone in Britisch-Somalien, wo bekanntlicherweise in den letzten Tagen heftige Kämpfe ausgetragen worden waren. Die Engländer hatten diesen Sektor außerordentlich stark befestigt. Es wurde eine Reihe von betonierten Maschinengewehrnestern und Betonbettungen für die von Schiffen herangezogenen Geschütze angelegt. Die unterirdischen Gänge sind außerordentlich verzweigt. Im Gelände vor den Befestigungen gab es ganze Felder von Drahtverhauen. Der Gegner ließ überall große Mengen an Lebensmitteln zurück, insbesondere Bisquit, Zigaretten, Whisky, Liköre, große Mengen Munition und Sanitätsmaterial. Die Journalisten sahen entlang des Weges zurückgelassene Kampfwagen, Panzerautos und Munition. Das Material ist in vorzüglicher Verfassung und wurde von den italienischen Truppen zwecks Verwendung über- nommen. Der Begleitoffizier erklärte den Journalisten, die Engländer hätten wohl gute Flugzeuge, aber mangelhaft ausgebildete Piloten. Die Inder seien nicht diszipliniert gewesen. Es sei wiederholt zu Meutereien gekommen. Die britischen Truppen in diesem Abschnitt bezifferten sich auf 30.000 Mann, verstärkt durch je ein Bataillon Inder und Rhodesier. Der Kammandant der britischen Truppen General C h a t h a r und Generalgouverneur Glan dy retteten sich in der Nacht, in der Berbera eingenommen wurde, knapp vor dem Einrücken der italienischen Truppen. Des Malers Repkin Haus als Museum M o s k a u, 24. August. (Avala - Tass). Das Haus des berühmten Malers Re k-k i n in Kuokala ist der Sowjetakademie der Wissenschaften zwecks Betreuung übergeben worden. Die Uebergabe des Hauses an die Akademie der Wissenschaften entspricht dem letzten Willen des Malers. Mit dem Hause ist auch die Kunstsammlung und das Archiv in den Besitz der genannten Akademie übergegangen. Ein kanadischer Dampfer versenkt Newyork, 24. August. (Avala-DNB) Nach hier eingelangten Nachrichten ist der kanadische Dampfer „Geraldine Merry“ (7400 Tonnen) in der Nähe der irischen Küste durch Torpedierung versenkt worden. Nationales Schachturnier in Lelje Celje, 24. August. Im Schachturnier wurden gestern zunächst die hängenden Partien der zwölften Runde ausgetragen. Es folgte die 13. Runde. Mlinar und Marek haben sich nach dem 24. Zuge für ein Remiis entschlossen. Ž u k kapitulierte vor Jerman und Popovič vor M i š u r a. Die Partie S a v i č-D r a-i č endete zu Gunsten des letzteren. Šorli besiegte Medan und Pavlovec nach hartem Ringen den talentierten š m i g o v c. Die Partie šiška-Gottlieb wurde unterbrochen. Am interessantesten war das Spiel šubarič-Berner. Nach 42 Zügen mußte šubarič vor Berners Uebenlegenheit kapitulieren. Mit diesem Siege kam Berner an die Spitze der Tafel. Wenn nicht besondere Ue* berraschumgen eintreten, hat sich Berner den Meistertitel gesichert. Stand nach der 13 Runde: Berner 10'A, Jerman und Šorli 9%, šiška 9 (1) šubarič 9, Gottlieb 7 (1), Mlinar 7, Dra-šič, Mišura, Pavlovič und šmigovc 6!4, Marek 6, Savič 5, Medan und Popovič 414 Majstorovič 4, Prof. Grašer 2-4 und Žuk 2 Punkte. Börse Zürich, 24. August. Devisen: Paris 9.95, London 17.66, Newyork 4.39, Mailand 22.15, Madrid 40, Berlin 175.35» Buenos Aires 99 V* Die drei Kriepzieie der Achsenmächte „Vopolo 6' Lfalia" über die deutsch-üallemschen Bläue: i. Beseitigung der Fehler des VerfatKer Friedens, 2. Neuordnung Europas und 3. Ausschaltung Englands vom europäischen Festland a tun, 24. August. In der gestrigen Folge des »P o p 0 1 o d’I tali b« legte Mario Appell us ausführlich die Kriegsziele der Achse dar. In dem Aufsatz heißt es, die Achsenmächte hätten sich Mitte Juli folgende zwei"-Zieile gesetzt: erstens die Fehler' des Versailler Friedens gut-ziumachen, zweitens auf dem politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gebiet eine neue Ordnung zu schaffen, die dem Erdteil Frieden und die Möglichkeit freier Entfaltung gewährleisten würde. Der Erreichung dieser Ziele hätte sich die europäische Plutokratie entgegengestellt, in erster Linie England und Frankreich, dann auch Polen, Norwegen, Belgien und Holland. Nach dem Abschluß des Waffenstill Standes mit Frankreich habe die Achse an die Engländer den Appell gerichtet, die Feindseligkeiten emziustellen. Die Achse habe verlangt, daß England der Hegemonie in Europa entsage. London habe das Friedensangebot abgelehnt. Daher habe sich zu den beiden ersten Zielen, die den Leitgedanken der Achsenpolitik bildeten, ein drittes Ziel gestellt. Dieses sei die Befreiung Europas von England. Vor Erreichung der beiden ersten Ziele müsse das dritte Ziel erreicht, nämlich England ausgeschaltet werdet!. Das könne auf verschiedene Art geschehen: durch die Zerstörung des Britischen Imperiums, durch die Zerstörung Englands, welches das politische Zentrum des Imperiums bilde, durch die Entfernung jenes Klüngels, der heute in England herrsche oder dadurch, daß die Männer, die heute das Britische Imperium verwalteten, zur Kapitulation gezwungen würden. England' sei zweifellos eine Macht, die man in Rechnung stellen müsse. Wenn es das nicht wäre, hätte es nicht volle zwei Jahrhunderte die Welt beherrschen können. Die Stärke des Britischen Imperiums sei in der Hartnäckigkeit der Engländer, im Reichtum Großbritanniens, in der Macht seiner Flotte und in der Solidarität des internationalen Kapitals begründet. Wenn die Achse ihr Ziel erreichen wolle, so müsse sie diese vier Komponenten der Stärke Englands zerstören. Der Krieg gegen England werde in den Lüften und zur See und in den Kolonien sowie auf diplomatischem, wirtschaftlichem und mo ralischem Gebiet geführt. Der Komponente der englischen Stärke habe die Achse eine weitaus größere Zahl positiver Fakten enfgegenzustdien. Der wichtigste Vorzug j der Achsenmächte sei die Genialität ih' rer Führer Mussolini und Hitler, in zw£1' ter Linie sei die innere Kraft des itah6' nischen und des deutschen Volkes zu nen nen. Hiezu kämen die günstige strateg1 sehe Lage, in der sich die Achsen mach ^ nach den bereits errungenen Erfolgen he fänden, die Identität der Interessen °e Achsenmächte, Rußlands und Japans, von England verursachte Erschöpf,uRo ganz Europas und vieles andere mehr. ^ England werde sich mit allen ihr zur _Vef fügung stehenden Mitteln verteidig^11, doch sei ihr der Achsenblock an milit"' rischer Stärke überlegen. Die überlegene Streitkräfte der Achse.würden im K$®P' fe Erfolg haben. Wenn man sich dies Augen halte, so sei es klar, daß der derstand der Engländer vergeblich sel. Ungarns Aniwört an Imnänien überreicht Kwnmi in Bukarest / Der Stand der rumänisch-ungarischen Verhandlungen / Für Battschik wird nach einer Lösung nach dem Vorbild Laras gesucht Bu du p e st, 24. Aug. — (Avala.) DNB berichtet: Heute wurden in Turn Severin nach erfolgter Rückkehr des ungarischen Delegationsführers De Hory aus Budapest der rumänischen Delegation ‘die Gegenvorschläge der ungarischen Re gi.erung überreicht. Diese Gegenvorschläge wurden im ungarischen Minister.rat aus gearbeitet, in welchem De Hory über dem bisherigen Verlauf der Besprechungen ih Tut Severin berichtete. B iu k a r e s t, 24. Aug. — (Avala.) Stefanu berichtet: Gestern um 17 Uhr fand im feöniglfchen Schloß zu Bukarest" ein Kronrat statt, der sich mit Fragen befaßte, die mit den rumänisch-ungarischen und rumänisch-bulgarischen Verhandlungen Zusammenhängen. B u d a-p e s i, 24. August. Der Stand1 der ungarisch-rumänischen Verhandlungen wird von ungarischer Seite wie folgt dargestellt: Die ungarische Delegation hat in Turn Severin eine ge- bnJmfMQ «KHK BUKAREST 50 180 6re/>zeo 19tJ caue Grenzlinie vorgeschlagen. Man ■erwartete deshalb, daß die Rumänen diese Linie annehmen oid-er eine andere-Vorschlägen würden. Anstatt dessen schob Rumänien die Frage des Bevölkerungsaustausches in den Vordergrund. Ungarn ist aber der Ansicht, daß der Zweck der Konferenz von Turn Severin nicht darin diegt, über Fragen des Bevölkerungsaustausches zu diskutieren, sondern eine neue Grenzlinie zu ziehen. Es hat daher den Anschein, daß die rumänische Abordnung in Tum-Severin an Zeit gewinnen will. Im Falle der bulgarisch-rumänischen Verhandlungen wurden zuerst die Grenzziehungsfragen und dann die übrigen Probleme zur Diskussion gebracht. Ungarn ist nicht geneigt, seine Einwilligung dazu herzugeben, daß im Falle Transsylvaniens ein anderer Weg beschriften werde als der einzig mögliche Verhandlungsweg. S o f i-a, ,24. August. Die rumänisch-bulgarischen Verhandlungen schreiten günstig vorwärts, so daß der baldige Abschluß eines Abkommens über die Sitd-dobrudscha zu erwarten ist. Bukarest, 24. April. Der »Current u l« • schreibt im Zusammenhänge mit den rumänisch-bulgarischen Verhandlungen, daß man in der Frage von B a 11 s c h i k noch zu keiner Einigung gekommen sei. Das Blatt beantragt eine solche Lösung wie sie mit Zara in der Adria gefunden wurde. 54. mmmm Mustermesse " s**? A k < z o F Z es 70 mkTm n M L V- M 7 *\ § ; jV 1®° m s P sg d Z < $ Ltoffen dementiert FMch-meldungen über (štMjmlmb ROM: KEINE NOTE ITALIENS IN DER FRAGE DER BRITISCHEN GARANTIEN, DIE OHNEHIN WERTLOS SEIEN R o m, 24. August. (Avala.) Sri e La n ! berichtet: Auf die englischen und amerikanischen Nachrichten hin, denen zufolge die italienische Regierung der griechischen Regierung ein auf 24 Stunden befri stetes Ultimatum mit der Forderung nach sofortiger Aufkündigung der britischen Sicherbeit&garantie habe zugehen lassen, wird in römischen Kreisen folgendes erklärt: Die Autoren dieser phantastischem Meldung vergessen offensichtlich, daß die von England im April 1939 an Griechenland erteilte Sicherheitsgarantie den gleichen Wert besitzt wie die übrigen eng liehen Garantien an andere Staaten. Da die britischen Garantien wertlos sind, gilt dies auch für die Meldungen hinsichtlich eines italienischen Ultimatums an Griechenland. A t h e n, 24. August. Die Agence d’Athe ne meldet: Der griechische Minister des Aeußeren dementiert in einer amtlichen Erklärung in schärfster Weise die Nachrichten, denen zufolge Italien an Griechenland ein Ultimatum gerichtet habe mit der Aufforderung, die englischen Garantien abzulehnen. Ebensowenig sei den griechischen Stellen bekannt, daß England die Insel Korfu habe besetzen wollen. Die Meldung von einem italienischen Ultimatum sei ebenso erfunden wie jene Meldung, derzufolge Italien von Griechen fand ultimativ die Abtretung der Insel ■'Korfu gefordert hätte. Rom, 24. August. Das albanische Blatt »Tomori« berichtet, daß die Griechen in Tschaniur-ia den Albaner Schef-ket Osman ermordet hätten, von dem es ursprünglich hieß, er habe Selbstmord .verübt. Die Griechen hätten ferner die Grenze nach Albanien gesperrt. Die Bevölkerung Tschamurias sei einem unerträglichen Druck seitens der Griechen aus gesetzt. Athen, 24. August. Die griechische Presse dementiert die Meldungen über Verfolgungen der Albaner in Tschainuria. Die griechische Presse lehnt auch jeden Zusammenhang zwischen griechischen Behörden und der Aufdeckung-der E-rmor dung Schefket Osmans ab. Athen, 24. August. United Preß ‘berichtet: Gestern um 2.15 Uhr nachts trat König Georg mit mehreren Ministern zu einer halbstündigen Besprechung zusammen, an der sich auch Militärs beteiligten. Wie in gut unterrichteten Kreisen verlautet, soll bei dieser Gelegenheit das griechisch-albanische Verhältnis geprüft worden sein. In politischen Kreisen wird erklärt, Griechenland sei nicht geneigt, ohne Kampf irgendeines seiner Gebiete zu überlassen. Auf den Bahnen unentgeltliche RückfaWjj auf den Adriaschiffen Benützung der höhere Klasse zum Preise der nächstniederen K*35^’ auf den Flugzeugen 10% Nachlaß vorn -L VIII. bis 14. IX. 653 rung nicht in größerem Ausmaße betf#' ben wurde. Der dritte Minister, dessen Position erschüttert zu sein scheint, Js dem Blatte zufolge Informationsminisw D u f f - C oo p e r, dessen jüngste R6** als allzu große Lobhudelei empfund#* wurde, was sogar von der »Times« fßS' gestellt worden sei. ehflllfe-ttoHttriW JSeleffl* M a 11 a n d, 23. August. (Avala. Stefani.) Unter dem Titel »Churchills ^ Phrase« veröffentlicht Mussolinis O'ßt, »Popolo dTtalia« in der heutii Nummer folgende Bemerkungen: per Lord HaWax foH ausgebootet Werden? Auch Daff-Cooper soll bei Churchill in Ungnade gefallen sein. Z ü r i c h, 24. August. Wie der Londoner Berichterstatter der »Hastier-N a t-i o n a 1-Z ei t u n g« fest stellt, wtrd; Chamberlain nach den Unterhaus-Ferien nicht mehr Mitglied der Regierung sein. Wie es heißt, fordert Churchill auch einen Nachfolger für Außenminister Lord Halifax. Der Austritt dieser beiden Minister aus der Regierung würde viel dazu beitragen, die Persönlichkeit Churchills zu popularisieren. Sogar die Verfechter der Politik Chamberlains finden es für unverzeihlich,, daß die Aufrüstung selbst nach erfolgter Kriegserklä- ikräftige Schlag in Berbera traf das R®5 rgrat des Britischen Imperiums. Das ^ poffeche England, welches 1935 die An^ senheit Italiens auf dem Wege nach dien nicht zu ertragen vermochte, damals, man lebe noch immer in e®*® Zeit, in der die ganze Welt auf ein sches Nein erzittern müsse. Heute ist ses England genötigt, den Blitz sieg } li.ens anzuerkennen. Wichtige Ereign^ trafen England jedenfalls schwerer , unsere Aktion in Abessinien. England damals in Angelegenheiten, % London gar nicht berührten, Feuer Flammen gegen Italien schleuderte, te es heute der Welt wissen machen, “ der Verlust einer Kolonie für Großbrit3 yiien nicht wichtig sei. Dieser gK>, Churchill hat die Frechheit, die Nieder^ ge »höheren Mächten« zuzuschrerbert. Das Italienische Imperium ist durch ■ unbesiegbaren Flügel des Faschismus Wr Radiowellen in die Möglichkeit „ setzt, dem gelähmten britischen lmpert _ das Genick zu brechen. Wir erinnern an eine famose Phrase Churchills, der * Jahre 1935, als Italien die Herausfor<% rung der Home Fleet bereits angeno>MR hatte, folgende Aeußerung tat: »Wir dauern aufrichtig das Schicksal der sc vi n rl rti rr .v. 1. »C v' fMv! O S ü vOfl zti vv . _ M müssen.« Der »Popolo d’Italia« bem hiezu: »Arme Jugend Italiens, die das K ^ serreich eroberte und heute seine Ma und seine Grenzen erweitert.« nen Jugend Italiens, die gewissenlos Abessinien geworfen wurde, um dort, der Heimat abgeschnitten, fatal sterben Jahrestag des Regimes der nationalen Verständigung In Jugoslawien ■?jr 26. August 1939 ß s historischer Wendepunkt In čer Ausbauentwicklung des Königreiches Jugoslawien Z Die Kroaten-TrQ9e wurde a s Hmdemls der inneren Konsolidierung aus der Welt geschafft / Durch innere Sammlung zu neuer Levenödeiahung S. K. H. Prinzregent Paul. !n dner so kurzlebigen Zeit wie Njzt, vergessen die Zeitgenossen nur “U leicht die großen und kleinen geschichtlichen Leben der auf ^mso wichtiger ist es daher, . Tage hinzuweisen, die im Leben ®r Völker gewissermaßen Wende-Punkte oder zumindest Etappen einer Entwicklung darstellen. Wer die Gereichte des Königreiches Jugosla-■ ,en mit besonderer Berücksichti-l^og des zweiten Jahrzehntes dieses ^aatswesen schreiben wird, der urfte wohl kaum am 26. August des Da^€S *039 vorüberkommen. Dieses ®tum ist umso wichtiger, als der ^"Wahnte Tag — sechs Tage vor usbruch des deutsch - polnischen ^neges — den siegreichen Durchweh der Erkenntnis brachte, daß - in diesem Staate ohne gerechte Losung des kroatischen Problems „p1/16 gesunde Fortentwicklung mehr 1 en könne. Der 26. August brachte 16 formale Krönung des Verständi-SUngswerkes in der Form eines Aus-| c,chs, mit dessen Inangrttfiahme in5 Königreich neue Wege seiner ^Politischen Entwicklung beschritt. Di ohn eser Jahrestag verpflichtet zweifels-b|j" zu einem historischen Rück -sieh' ^an wird daher nicht fehlgehen, koni Ereignisse, die dem Zustande-des Ausgleiches vorausgingen, gan 6r -ns Gedächtnis zu rufen. Es be-fünf1 der motivierten Demission von av Mmistem, deren Führung Dragiša teilt? ?v’d innehatte. Am 3. Feber akt?0 -ie.Se ^'"ister dem damaligen Miri o ^PfäfWenten Dr. Milan S t o j a d i-d,un *cihre Demission mit der Begrün-• halb» cde Überzeugung gewonnen zu der dab die königliche Regierung in damalig*- " ■ •• »Wir glauben, nicht nur im Interesse der Aufrechterhaltung unseres Programmversprechens vor den Wahlen, sondern auch aus anderen großen staatspolitischen Gründen heraus verpflichtet zu sein, so bald wie möglich an die definitive Lösung des kroatischen Problems herantreten zu müssen. Die Bildung der neuen Regierung hat im ganzen Lande .Zustimmung gefunden; sie wurde aber auch im Ausland begrüßt. In der Auslandspresse wurde wiederholt unterstrichen, daß die erfolgreiche Lösung der kroatischen Frage die eigentliche Aufgabe des neuen jugoslawischen Kabinetts darstelle. Zehn Tage nach der Regierungsbildung trat die Regierung vor die Volksvertretung. In der Regierungserklärung wurde mit den Methoden der. Vergangenheit gebrochen, da diese Methoden das wichtigste innerstaatliche Problem durch m-annig faltigstes Taiktisieren von. seiner. wahren Lösung zu distanzieren pflegten. Die Regierung erklärte ferner, daß die Verständigung mit den Kroaten ein klares und unmißverständliches Ziel der Regierungspolitik darstelle. Im gleichen Sinne gab Ministerpräsident Cvetkovič auch in der Budgetdebatte ein Exposee ab und so PmufrniS ®r die Lösung des kroatischen „-ms darstelle. Der 4. Feber brachte den p- der Partiellen Regierungskrise ftovi U.C^rdt des Kabinetts Dr. Stojadi-rfeet ' v ^Eichen Tage und nach vorhe-iWurri jfOnsuitierung auf Schloß Dedinje den P r a,8*ša Cvetkovič durch S. K. H. b i l ri ' ' n z r e g e n t e n mit der N e u-Am 5 UFn ^ de-s Kabinetts betraut, die öer wurde die neue Regierung, g i e z'0*1 a*s Ve r s t ä h d i g u n g s r e -e;di ,‘-u" S deklariert hatte, feierlich ver-' ihrer 6' ^el'Gr ^rat die Regierung zu nalist ers*en Sitzung zusammen. Den Jour--pa!?pen. gegenüber erklärte an diesem pr^ Ministerpräsident Cvetkovič, das der Mt—- se'ner Regierung sei bereits in "dje °bvierung der Demission enthalten, terb"LiUnd se’ne v‘er Ministerkollegen un-abffpf.1 r '’aben. ln dem gleichlautend _-‘ußten Demissionsschreiben hieß es a.; igen Zusammenstellung ein Vizepräsident des Ministerrates Dr. Maček. wurde schon Anfang April an die Konkretisierung der Regie-rungspläne geschritten, die eine Neuorientierung in der Innnen,politik Jugoslawiens bildeten. Ministerpräsident Cvetkovič begab sich am 2. April nach Zagreb. Die Abreise des Ministerpräsidenten erregte ungeheures Aufsehen und bildete den Gesprächsstoff im ganzen Lande. Am 3. April fand' im Banalpalais zu Zagreb die erste historische Begegnung zwischen dem Regierungschef und dem Kroatenführer Dr. Vladimir Maček statt. Die Besprechungen wurden am 4. April fortgesetzt. Nach dieser zweiten informativen Fühlungnahme wurde eine amtliche Mitteilung aus- gegeben, in der es kurz hieß, der Ministerpräsident und der Präsident der Kroatischen Bauernpartei hätten im Verlaufe ihrer Aussprache die Übereinstimmung bezüglich des Inhaltes der diskutierten Fragen festgestellt, wobei auch die gleichen grundlegenden Ansichten über die Methodik der Lösung zum Ausdruck gekommen seien. Die Zagreber Besprechungen wurden dann in weiterer Folge am 15. April fortgesetzt und dauerten bis 17. April. An diesem Tage konnte der Ministerpräsident den Pressevertretern bereits die Feststellung machen, daß von beiden Seiten konkrete Vorschläge zur Lösung des Fragenkomplexes unterbreitet worden seien. Es kam jedoch zu weiteren Verband Jungen am 22. April. In den Arbeiten zur Vorbereitung des Ausgleiches konnten die besten Ergebnisse erzielt werden. Nunmehr war der Ausgleich im August des Vorjahres, als sich die ersten Wolken des europäischen Gewitterstunmes auf dem Himmel zeigten, bereits fertiggestellt. Eine amtliche Mitteilung aus Brdo bei Kranj besagte, daß S. K. H. Prinzregent Paul dten Ministerpräsidenten Dragiša Cvetkovič und den Präsidenten der Kroatischen Bauernpartei Dr. Vladko Maček in gemeinsamer Audienz empfangen habe. In dieser Audienz wurden — in Übereinstimmung- mit den kö niglichcn Regenten — die auf die Lösung der kroatischen Frage bezüglichen Vorschläge genehmigt. Nach der Audienz erklärte Ministerpräsident Cvetkovič, daß die Liquidierung der gespannten Beziehungen zwischen Beograd und Zagreb eingeleitet sei durch die Annahme des Verständigungswerkes. Ministerpräsident Cvetkovič erledigte auf diese Weise die ihm am 6. Feber erteilte Aufgabe. Zwei Tage später — am historischen 26. August —wurde in Bled das Verständigungswerk unterzeichnet. Die nächste Folge war die Neubildung der Regierung,- in die die Vertreter der Kroatischen Bauernpartei und der Bäuerlich-demokratischen Koalition eintraten. Dr. Vladko Maček wurde zum Vizepräsidenten des Ministerrates ernannt. Am 26. August wurde auch das D e-kret über die Errichtung und Organisation des Banats Kroatien erlassen. In der erzielten Einigung bleibt Jugoslawien der beste Garant der Unabhängigkeit der. Serben, Kroaten und Slowenen; alte weiteren Bestimmungen sind zwecks sicherster und vollständigster Bewahrung der öffentlichen Interessen erlassen worden. Mit der Verordnung über die Errichtung des Banats Kroatien erhielt das kroatische Volk die Möglichkeit, die Verwaltung seines nationalen Gebiets in eigene Hände zu übernehmen. Die nächste Folge war die Auflösung der Skupsehtina und des Senats, die An- London mit MWyten unzufrieden ROM ERKLÄRT, NICHT ÄGYPTEN, SONDERN NUR DIE ENGLISCHEN TRUPPEN AUF ÄGYPTSCHEM BODEN ANZUGREIFEN London, 24. August. (Avala.) Reuter berichtet: Der diplomatische Redakteur der Reuter-Agentur stellt fest, daß die englischen MHitärkreise über die Haltung Aegyptens sehr unzufrieden seien. Die ägyptische Regierung hat nämlich erklärt, Aegypten werde an der Seite englischer Streitkräfte kämpfen, wenn Aegyp ten angegriffen werden sollte. Rom, 24. August. (Avala.) DNB meldet: In politischen Kreisen Roms wird im Zusammenhänge mit den italo-ägypti-schen Beziehungen erklärt, die Haltung Italiens sei durch die Rede Mussolinis an läßlich des Eingreifens Italiens umrisseft. Italien, so hieß es* werde Aegypten nicht angreifen. Sollten jedoch italienische Truppen aus Libyen auf ägyptischen Boden einbrechen, so wird s;ch dies einzig und allein auf die dort stationierten englischen Truppen beziehen. England' hat im Widerspruch zu seinem Abkommen Aegypten zur Angriffsbasis ausgebaut, von der es auch Gebrauch macht. Italien kann diesem Zustand nicht still zusehen. In römischen Kreisen wird auch darauf hingewiesen, daß die Haltung Aegyptens ohne englischen Druck gerade im Gegenteil vom bestehenden Zustand sich auswirken würde. Ministerpräsident Oetkovic. nuÄenmg des alten Wahlgesetzes uM die Ermächtigung der Regierung, durch Verordnungen mit Gesetzeskraft die poetische Gesetzgebung des Landes abatän-dern. Zwei Tage nach diesem großen Ereignis hielt Ministerpräsident Dragiiša Cvetkovič in Niš eine mit Begeisterung auf genommene Rede, in der er betonte, der Ausgleich sei das epochalste Ereignis ilt der Geschichte des Landes seit 1919» denn er bedeute eine bessere Zukunft für Volk und Staat. Als Vizepräisent Dr. Vladko Maček ata 27. August in Beograd eintraf, wurde, er von der Bevölkerung der Hauptstadt mit Begeisterung begrüßt. Dr. Maček war gerührt über den Empfang und über die Tatsache, daß ganz Beograd sich für die Verständigung mit den Kroaten erklärt hatte. Zagreb wiederum feierte am 29. August einen großen Tag in seiner Geschichte: "die Installierung des Ba-nus von Kroatien in der Person von Dr. Ivo Š u b a š i č. Dr. Maček benützte diese große Gelegenheit, um in einer Rede zu erklären, daß Dr. šubašič nach einer Zeitspanne von hundert Jahren der erste Banus sei, der nach dem Willen des Volkes mit Zustimmung der Krone sein Amt übernehme. Mit der Ernennung des Banus und der einzelnen Regierungsdepartements in Zagreb wurden die ersten Grundsteine für die Selbständigkeit Kroatiens im Rahmen Jugoslawiens gelegt. Ein weiteres historisches Datum in der Geschichte der neuen serbisch-kroatischen Beziehungen war der glanzvolle Besuch des Prinz re gen ten in Zagreb am 13. Jänner d. J. An diesem Tage manifestierte das kroatische Volk seine dynastische Treue in erhebender Weise. Welche enorme Bedeutung das Verständigungswerk für die Konsolidierung Jugoslawiens in diesen international so bewegten Zeiten besitzt, erhellt am besten aus den Worten, die Ministerpräsident Dragiša Cvetkovič gelegentlich an die Senatoren der Jugoslawischen Radikalen Union gerichtet hatte. Er erklärte u. a.: »Ohne die Verfassung revidiert zu haben, lediglich auf Grund des Art. 116 der Staatsverfassung haben wir einen fundamentalen Umbau des Staates vorgenommen. Unsere staatliche Inneneinrichtung wird bei der Fertigstellung ein ganz anderes Bild bieten. Möge niemand glauben wollen, daß die Lösung der kroatischen Frage und das Banat Kroatien nur ein Provisorium darstelle. Nein, wir haben das System unserer Inneneinrichtung von Grund aus geändert. Wir änderten es und werden es weiter ändern im Sinne der Umkehr zur Besserung.« Ein Lahr Der Freundschaft zwischen Deutschland und der Sowjetunion Moskau: Nichts kann die Freundschaft zwischen beiden Mächten erschüttern / Deutsche und italienisch? Summen über die geschichtliche Bedeutung des Vertrages Moskau, 24. August, (United Press.) Die »I z v e s t i j a« veröffentlicht einen langen Aufsatz, in welchem der erste Jahrestag der deutsch-sowjetrussischen Freundschaft und Zusammenarbeit gefeiert wird. Das Blatt, welches die Ansichten der Regierung zu vertreten pflegt, schreibt darin, daß das vergangene Jahr in vollem Maße gezeigt habe, von welch geschichtlicher Bedeutung der Vertrag mit Deutschland gewesen sei. Dieser Ver. trag habe trotz stürmischer Ereignisse sei nen Wert behalten. Es habe sich in diesem Jahre die Unerschütterlichkeit der Freundschaft erwiesen, obwohl die Feinde Deutschlands und der Sowjetunion am Werke gewesen seien, diese Freundschaft und Zusammenarbeit zu zerstören. Heute wie vor einem Jahre feiern das deutsche Volk und die Sowjetunion einmütig diesen großen historischen Vertrag, der dazu beigetragen habe, den Frieden im Osten aufrecht zu erhalten. Heute wie vor einem Jahre erklären Deutschland und die Sowjetunion, daß ihre gegenseitige Freundschaft durch nichts erschüttert werden könne. Moskau, 24. August. (Avala.) DNß berichtet: Der Moskauer »Trud« befaßt sich im Zusammenhänge mit dem Jahrestag des deutsch-sowjetrussischen Paktes mit den gescheiterten Versuchen der Westmächte, zwischen Moskau und Berlin einen Streit hineinzutragen. Das Blatt schreibt u. a.: Bereits 1919 erklärte Lloyd George auf der Pariset Friedenskonferenz, für die englisch-französischen Interessen gebe es keine größere Gefahr als ein even tuelles Bündnis zwischen Deutschland u. Sowjetrußland. Seit damals war die Diplomatie der Westmächte unablässig bemüht, zwischen Deutschland und Rußland Konflikte aüszulösen. Diese Politik hat der Pariser Temps« wie folgt Umrissen: »Wir werden abwarten, bis die russischen Steppen die Deutschen vernichtet haben werden, unsere Intervention wird aber erst gegen Ende des zweiten oder dritten Jahres erfolgen, wenn Berlin und Moskau schon geschwächt sein werden.« Der deutsch-sowjetrussische Pakt habe deshalb in Paris und in London wie eine Bombe gewirkt. Alle Versuche der Westmächte, das deutsch-isowjetrussische Verhältnis zu trüben, seien gescheitert. Sowjetrußland könne nach Jahresfrist des Ver träges feststellen, daß die Bilanz sowohl für Deutschland als auch für die Sowjetunion von Nutzen gewesen ist. Berlin, 24. August. (Avala.) DNß berichtet: In Besprechung der Bilanz des deutsch-russischen Vertrages vom 24. Au gust 1939 bemerkt der »Völkische Beobachter« u. a., daß durch diesen Vertrag die erste Mesche in die englische Blockade geschlagen worden sei. Die »Deutsch e Allgemeine Z-e i t u n g« schreibt, der Polenkrieg sei für England bereits am 23. August 1939 verloren gewesen, als der deutsch-russische Pakt unterzeichnet wurde. An diesem Tage wurde Englands wichtigste Waffe, die Blockade, zum Mißerfolg verurteilt. England, hatte den Zweifrontenkrieg Deutschlands erwartet. Die berufen sten Vertreter Sowjetrußlands donnerten den Engländern entgegen, daß es für Sowjetrußland keine Bio -‘kad'e gebe. Der deutsch-russische Handel ist eine der we- sentlichen Tatsachen, mit denen die sowjetrussische Planwirtschaft rechnet. Die »Berliner Börsenzeitung« schreibt: »Jede Möglichkeit kriegerischer Verwicklungen zwischen Deutschland und Sowjetrußland ist für immer ausgeschlossen. Seit der Unterzeichnung des Vertrages haben sich in Europa schon zahlreiche Ereignisse abgewickelt, die die Richtung der Schaffung einer neuen Ordnung in Europa angenommen haben. Alle diese Ereignisse haben sich so abgewickelt, wie dies den Signataren des Verträge5 vom 24. August 1939 entspricht.« Rom, 24. AugUst. (Avala.).Stefani h'" richtet: »11 P o p o 1 o d’11 £ 1i 3s schreibt, die Bedeutung des deutsch-sowjetrussischen Vertrages sei im Lichte der ihm folgenden Ereignisse sehr klaf geworden. Deutschland habe in entschlossener Inangriffnahme der Rußland-Politik Bismarcks die Sowjetunion gütig von den beiden Westmächten getrennt und damit die englischen Einkrei-sungspläne zerschlagen. Wenn Englan noch immer nicht die Hoffnung aufgegeben habe, Sowjetrußland in das verzweifelte Spiel hereinzuziehen, so beweis6 dies noch mehr den Erfolg, den Deutschland durch die Verwirklichung dieses Vertrages erzielt habe, der im übrigen auo der Sowjetunion zum Nutzen gewesen sei. Minister fantič Wer feinen Deutfchlan ö-Bef uch EINE ERKLÄRUNG FÜR DIE ESSENER »NATIONAL-ZEITUNG«. »DIE WIRTSCHAFTLICHEN UND KULTURELLEN BEZIEHUNGEN ZWISCHEN JUGOSLAWIEN UND DEUTSCHLAND GESTALTEN SICH VON TAG ZU TAG ENGER.« — Berlin, 24. August. (Avala.) — Der jugoslawische Minister für körperliche Er Ziehung Dušan Pantič, der seit einigen Tagen in Deutschland weilt, um die deutschen Jugend- und Sportorganisationen näher kennenzulernen, besuchte unter anderem auch das deutsche Industriegebiet. In einem Bericht, den über diesen Besuch die »N a t i o n a 1-Z e i -tun g« aus Essen bringt, wird hervorgehoben, daß Minister Pantič seit dem Jahre 1933 in Düsseldorf die Stelle eines Generalkonsuls des Königreiches Jugoslawiens einnahm, bis er vor einigen Monaten auf seinen neuen Posten berufen wurde. Deshalb sei es verständlich, daß er diese Gebiete mit Vorliebe besuche. In einer Unterredung, die Minister Pantič mit dem Essener Berichterstatter des Blattes führte, erklärte der Minister im wesentlichen: In einem Lande, wie Jugoslawien, das zur Zeit grundlegende Reformen durchmache, sei das Ministerium für körperliche Erziehung von besonderer Bedeutung. Seine Hauptarbeit gelte der Jugend und das bedeute der Zukunft der Bevölkerung Jugoslawiens. Der Minister gab seiner Genugtuung Ausdruck, das befreundete Deutschland besuchen können, mit dem sein Vaterland Jugoslawien herzliche Nachbarbeziehungen unterhalte. Seine Freude sei um so größer, als er bereits als mehrjähriger Generalkonsul in Düsseldorf bemüht gewesen sei, diese Beziehungen zu verstärken und zu vertiefen. Insbesondere freue ihn die Tatsache, daß die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen Jugoslawiens zu Deutschland sich von Tag zu Tag enger gestalteten. Als Minister für körperliche Erziehung hoffe er, in Deutschland auf diesem Gebiet viel Mustergültiges kennenzulernen, was für sein Vaterland von Bedeutung seih werde. Die Erfolge des Dritten Reiches in dieser Richtung seien allgemein bekannt. Nachdem er noch seiner Freude Ausdruck verliehen hatte, daß er seine Freunde aus der Zeit seiner diplomatischen Tätigkeit Wiedersehen und begrüßen könne, besichtigte der Minister verschiedene Einrichtungen des Arbeitsdienstes und der Hitlerjugend. Der Minister wird auch einige Arbeitsdienstlager und' Jugendheime besuchen. Seutfch-enolifcher Notenwechsel zur Frage der FaNfchirmfoldaten Aus Berlin wird gemeldet: Zwischen der Reichsregierung und der britischen Regierung hat, wie schon berichtet, und wie jetzt aus Mitteilungen der Wilhelmstraße hervorgeht, seit dem 13. Mai 1940 ein Notenwechsel über die Behandlung von deutschen Fallschirm- und Luftlande-truppen stattgefunden. Der Notenwechsel erfolgte über die Vermittlung der Schweizer Regierung als Schutzmacht. Am 13. Mai hatte die deutsche Reichsregierung die britische Regierung darauf aufmerk- Bomben auf Alexandrien BRITISCHER GELEITZ-UG VON ITALIENISCHEM LUFTGESCHWADER ANGEGRIFFEN. Irgendwo in Italien, 23. August. (Avala.) Stefani berichtet: Der 76. Bericht des Oberkommandos der italienischen Wehrmacht vom 23. d. lautet: »Das im gestrigen Bericht erwähnte englische Unterseeboot wurde vom Torpedoboot »Papa« versenkt. Das Unterseeboot schoß auf das Torpedoboot drei Torpedos ab, die jedoch fehligngen. Das Torpedoboot fuhr mit Volldampf auf das Unterseeboot los, um es zu rammen und warf, da es früher tauchte, zahlreiche Bomben in die Tiefe. Das Unterseeboot wurde getroffen. Es erschien an der Oberfläche, versank aber kurz darauf. Ein italienisches Geschwader bombardierte neuerlich den Hafen von Alexandrien. Ein anderes Luftge^liwader griff im östlichen Teil des Mittelländischen Meeres einen Geleitzug an, der von zwei Kreuzern gesichert war. Alle Flugzeuge, die an den Aktionen teilgenommen hatten, sind zu ihren Stützpunkten zurück-gekehrt. Der Feind unternahm ohne größere Wirkung Luftangriffe auf Bomba und Derna in Nordafrika. Es waren ein Toter und fünf Verletzte zu verzeichnen. Ferner unternahm der Feind Luftangriffe auf Mogadiscio in Otsafrika. Fünf Askari und fünf andere Eingeborene wurden verletzt. Zwei Hangare, in denen sich vier Lastautos befanden, wurden getroffen. Auch auf die Insel Harmil wurden Angriffe unternommen, doch waren weder Opfer noch Sachschaden zu verzeichnen.« sam gemacht, daß deutsche Fallschirm-und Luftlandetruppen,, die durch britische Streitkräfte gefangen genommen würden, entsprechend den Regeln des Völkerrechtes als Soldaten behandelt werden müßten. Die britische Regierung hat in ihrer Antwort erklärt, daß deutsche Soldaten in »nationaler Uniform« als Kriegsgefangene behandelt werden würden, während man mit denjenigen, die diese Uniform nicht trügen, nach Kriegsrecht verfahren werde. Vor kurzem hat nun die Retchsregie-rung auf dem Wege über die Schweizer Regierung der britischen Regierung mitgeteilt, daß die Bekleidung deutscher Flugzeugbesatzungen und Fallschirmverbände entsprechend den Grundsätzen des Völkerrechtes aus Uniformen bestünde. Diese deutsche »nationale Uniform« sei für die Flugzeugebesatzungen und Fallschirmformationen die gleiche wie die aller Soldaten der deutsclen Luftwaffe. Ueber der allgemeinen Uniform trügen die Flugzeugbesatzungen und Fallschirmsoldaten eine »Fliegersonderkleidung«, wie sie in allen modern ausgerüsteten Staaten üblich ist. Diese Fliegersonderkleidung sei, wie in der deutschen Note betont wird, auf den Paraden Deutschlands seit 1936 öffentlich gezeigt worden. Auf dem linken Aer-mel befänden sich deutlich erkennbar deutsche militärische Rangabzeichen. Daher entspreche auch diese Sonderkleidung den Grundsätzen des Völkerrechtes. Die deutsche Reichsregierung hat in ihrer Note ausdrücklich darauf hingewi6' sen, daß deutscherseits sofort schärfste Gegenmaßnahmen gegen englische Flug' zeugbcsatzungen durchgeführt werde' würden, wenn eine in Gefangenschaft geratene deutsche FlugzeugbesatzunS oder deutsche Fallschirmsoldaten nich nach den Regeln des Völkerrechtes Kriegsgefangene behandelt werden würden. Ministewrästdenl Cvetkovi in Cetinje Cetinje, 24. Augtist. (Avala.) M'N'' sterpräsident Dragiša Cvetkovič '5 am 22. d. M. irrt Flugzeuge in Cetinjo eingetroffen, um sich im Zeta-Bartat 311 Ort und Stelle über die Ernährungsbedingungen und Zufuhrmöglichkeiten zu informieren, damit alle Vorsorge für d>6 Bevölkerung angesichts des kommende'1 Winters getroffen wird. Der Ministerpräsident besuchte auch Dubrovnik ufld spendete dortselbst 10.000 Dinar für no -leidende Arbeiter. In Ercegnovi tibergab der Ministerpräsident dem Vertreter de5 Bürgermeisters 5000 Dinar für den gleichen Zweck, ebenso in Njeguš. In Cetinje hielt sich der Ministerpräsident einen Tag lang auf. Das Sportieben in Deutschland vom Krieg8 nicht berührt. Berlin, 23. August. (Avala — DNß) Es ist wiederholt erklärt worden, daß de Krieg das normale Sportleben im Deu' sehen Reiche Picht im geringsten beeinflußt hat. Dies beweist im übrigen auc die Tatsache, daß seit Kriegsbeginn b'b heute insgesamt 56 internationale Spod' wettkämpfe veranstaltet wurden. —-meisten internationalen sportlichen werbe sind mit Italien und mit Ungar ausgetragen worden. Von der Ungarischen Nationalbank. Budapest, 23. August. (Avala ^ MTI) Der Banknotenumlauf Ungarns »s im Vergleiche zum vorletzten Ausweis de Nationalbank um 18.3 Millionen PenZ zurückgegangen. Die Forderungen de Staates verringerten sich um 4.3 Miln nen Pengö. Die Sichtforderungen der Bafi-vermehrten Sich um 2.6 Millionen Peng0, Das Verhör mit dem Attentäter Trotzkb Mexico-City, 23. August. (Avfi* — DNB.) Die Einvernahme des Attent ters Leo Trotzkis wird fortgesetzt. Ueb<^ die Briefe, die beim Attentäter vorgeiu11' den wurden und in denen die Gründe de Attentas aufgezeigt werden, ist bis Jett keine Mitteilung ausgegeben worden. D> Polizei ist jetzt mit der Ueberprüfung verschiedener Berichte über die Person de Attentäters beschäftigt. Nach dem wed kanischen Strafgesetz kann der Attentäw zu einer Zuchthausstrafe bis 30 Jahrf! verurteilt werden. Ein neuer englischer Bombertyp London, 23. August. (Avala — Red' ter.) Wie man hier erklärt, ist in Kana der Typ eines neuen Großbombers 10 Auftrag gegeben worden. Der Bomb6 soll von großen Ausmaßen und außerordentlich schnell sein. Die Einzelheiten der Konstruktion des neuen Bombertyps werden streng geheimgehalten. Aus Stadt und Umgebung Maribor. Samstag. Den 24. August Denkmalmtbüllung in Ljubllana FÜR iyELAND KÖNIG ALEXANDER AM. 6. SEPTEMBER. __ VIERTELPREIS auf DEN BAHNEN. _ DENKMALENTHÜLLUNG AUCH IN ZAGORJE. des 17- Geburtstages Seiner 6 u ' at des König Peter II., Freitag, den •september, wird in Ljubljana in KeitpefU^er*en Zvezda-Allee das große Weil andbild seines verewigten Vaters, nkrp ^önig Alexander I. des Ei- grogrs’pe.'erlich enthüllt werden. Es sind men 6 .rt’chkeiten in Aussicht genom-HöhpUnd *st die Denkmalenthüllung als der uUnkt der Veranstaltung im Rahmen q. erbtsmesse anzusehen, der R auswärtigen Gäste genießen auf mit ■ den Viertelpreis, weshalb rechJ't6111. ^oßen Fremdenzustrom ge-Abfflih w'rd. Die Gäste lösen auf der Liubv rS*S*a*ion die halbe Fahrkarte bis 2U 2 Samt dem Sonderausweis K 14 dem Pmar’ u- zw- zwischen dem 4. und dann September, die Rückfahrt wird lieh LV°m 0. bis 8. September unentgelt-ne h ewer^stelligt. Notwendig ist auch ei es°ndere Legitimation zu 2 Dinar, die vom Denkmalausschuß den Interessenten zugestellt wird. Interessenten haben bis 29. d. der Gemeinde ihres Aufenthaltsortes die Teilnahme anzumelden, damit diese bis spätestens 1. September den Bahnstationen die genaue Zahl der Fahrtteilnehmer zwecks rechtzeitiger Beistellung der erforderlichen Wagen bekanntgeben kann. In Aussicht genommen sind mehrere Sonderzüge, da die regelmäßigen Züge die große Masse der Festgäste werden kaum bewältigen können. Zwei Tage später, Sonntag, den 8. September, wird ein Denkmal für weiland König Alexander auch im Industrieort Zagorje an der Save feierlich enthüllt werden. Da der Viertelpreis auch an diesem Tage gilt, können die auswärtigen Besucher der Festlichkeiten in Ljubljana auch der Denkmalenthüllung in Zagorje beiwohnen. Vom 31. August bis 9. Sepl. Mittler ymbBer Erceiipisie Sonderausstellungen: Möbel. Kleingewerbe. Fremdenverkehr. Motor- und Segelflug-Luftschutz. Zahntech-“'k. Unsere tägliche Nahrung Blumen und Gemüse. Geflü-sei- Kaninchen, Tauben. Bildende Kunst. Vergnügungspark. Humoristisches Theater Wettbewerb im Harmoni-kaspiel am 8. IX. g Geschenkverlosung für die Halber Fahrpreis auf den Bah nen und Schiffen. ?. Bahnhofschalter ist der he Sonderausweis zu Din 2.— zu lösen. Zweite Schutzimpfung w. gegen Diphcherie zweite tl Sta,dtma8istrat mitteilt, ist die für a,iie utzimpfung gegen Diphterie Kinder • dnd'8 in Maribor wohnhaften vom 26 "V zwischen 2 und 12 Jahren hommnn'.i15,?.1, August, demnach in der Hohes Aktersfub "Zum Die Zahl der Hochbetagten in unserer Stadt nimmt erfreulicherweise zu. Gestern feierte Dr. Josef Urbaczek seinen 100. Geburtstag. Morgen, am 25. d. M. feiert der seit dem Jahre 1920 in unserer Mitte im Ruhestande lebende Präsident der ehemaligen Zagreber Septemviraltafel und Vizepräsident der Banaltafel Herr Ludwig von Raizner in voller geistiger und körperlicher Frische im engsten Familienkreise seinen 90. Geburtstag und gleichzeitig auch sein Namens-fest. Mögen dem hochbetagten Jubilar, der in unserer Draustadt eine Wahlheimat gefunden hat und dessen mankante Erscheinung sich in allen Freundes- und Bekanntenkreisen bester Wertschätzung erfreut, noch viele Tage der Gesundheit und Zufriedenheit beschieden sein! m Evangelisches. Sonntag, den 25. d. wird der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr vormittags in der Christuskirche stattfinden. m. Postzustellung noch am Nachmittage. Die Postdirektion in Ljubljana hat eine Mitteilung erlassen, wonach ab Montag, den 26. d. in Ljubljana, Maribor, Celje, Kranj, Ptuj und Murska Sobota die Postzustellung wieder auch am Nachmittage erfolgen wird. Herrenwäsche lertig und nach Maß Eigene Erzeugung I. Babic Gosposka ulica 24 KumtnPn H X * "s"od, ULIllIlcim lil Llx» 1 füng wi h- he’ angeordnet. Die Imp-^enbiir« ’n der Turnhalle der 1. Mäd-tdglich . ersc.hule *n der Miklošičeva ulica chenbü 17^ uChV0n ® d's 10 Uhr und von 15 bis vorm;t(aJs°r®enommen> am Samstag nur er®ten kaden alle Kinder, die zum geirnnft ® d^r Zeit vom 5. bis 10. d. wie alle W°rden s‘nd> zu erscheinen so-oder AK006 ^inder> die wegen Krankheit nicht tpi,r?enheit der ersten Impfung Impfy-, naftl8 waren. Die zweimalige gez fm‘^r lst erforderlich, da ein einmah-nicht sch-’} V°,r c'ner Diphterieerkranikung m Todesfälle. In Maribor sind in den letzten Tagen gestorben: Ferdinand Klausberger, Eisenbahnsattler i. R., 93 Jahre alt; Martin Belak, Eisenbahnschaffner i. R., 73 Jahre; Franz Hrnčič, Besitzer, 68 Jahre; Amalie Bobek, Besitzersgattin, 61 Jahre; Anton Dvoršak, Tischlerssohn, 3 Monate; Ludwig Kodrič, Besitzerssohn, 34 Jahre; Elias Hausmeister, Winzerssohn, 4 Jahre; Anna Kopič, Besitzerin, 80 Jahre; Ivan Bajt, Finanzrespizient i. R., 70 Jahre; in Studenci Bernhard Schafhalter, 1 Tag alt; August Pezdi-ček, Besitzer. Friede ihrer Asche! m. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Mirko Plateis, Besitzer, mit Frl. Gisela Krajnc; Alfred Spatzek, Automechaniker, mit Frl. Maria Miki; Ivo Čeh, Lehrer, mit Frl. Maria Ostrc; Leopold Weingerl, Arbeiter, mit Frl. Vida Vremec; Franz Paistirk, Arbeiter, mit Frl. Veronika štruc; Milan Štraus, Eisenbahner, mit Frl. Angela Ferner; Iv. Vodušek, Besitzerssahn, mit Frl. Maria Rebernak; Walter Mikaj, Eisenbahnsipeng ler, mit Frl. Genovefa Kovačič; Reinhold Walls, Praktikant, mit Frl. Maria Mandl, Privatbeamtin; Johann Deutschmann, Webergehilfe, mit Frl. Theresia Molka; Johann Lichtenegger, Fleischergeh ilfe, mit Frl. Maria Veirer; Alois Ranfl, Kaufmann, mit Frl. Christine Slapničar; Dr. Karl Pi-ko, Arzt, mit Frl. Josefine Kotier, Zahn-technikerin; Max Škorjanc, Gemeindediener, mit Frl. Maria Medved; Alois Srne, Weber, mit Frl. Maria Lepič; August Schönwetter, Schulleiter, mit Frl. Angela Obran, Gerichtsbeamtin. — In Studenci wurden getraut: Konrad Babšek mit Frl. Josefine Tislar; Konrad Smonkar, Schuhmacher, mit Frl. Maria Rane; Franz Marinšek, Kaufmann, mit Frl. Maria Pod-brežnik, Beamtin; Ernst Brecl, Eisenbahnschlosser, mit Frl. Hilde Grašič; Albert Bučinek, Arbeiter, mit Frl. Antonie Kaspert. — Wir gratulieren! <£ine interessante Fremdenverkehrs-Ausstellung wird heuer im Rahmen der Mustermesse in Ljubljana, die vom 31. d. bis 9. September abgehalten wird, von den beiden Fremdenverkehrsverbänden Maribor und Ljubljana veranstaltet. Die Ausstellung ist im ehemaligen Tschechoslowakischen Pavillon untergebracht und verfolgt den Zweck, das Publikum zum Besuche Slowe niens anzueifern. Die Ljubljanner Mustermesse lockt zu jeder ihrer Veranstaltungen eine große Zahl Besucher aus allen Tellen des Staates herbei, weshalb es verständlich ist, daß diese günstige Gelegenheit ausgenützt wird, um für den Besuch der landschaftlichen Schönheiten wirksame Propaganda zu machen. Im Pavillon gelangt in der Hauptsache das Bildmaterial zur Ausstellung, es werden aber auch interessante folkloristische Sammlungen des staatlichen Zentralinstituts für Frauenhausgewerbe in Ljubljana zu sehen sein. Eine Riesenabbildung des Jalovec in den Mischen Alpen sowie zwei große Bilder von Volkstrachten werden sicherlich die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich lenken. Besondere Pflege ist unseren Kurorten und Sommerfrischen gewidmet. Überall wird man die schönsten Fremdenverkehrs-Gegenden un serer engeren Heimat sehen können, so besonders den grünen Bachern, die Slovenske gorice, Oberkrain, das unterkrai-nische Mittelgebirge usw. m. Gutsbesitzer Felix Stare gestorben In Ruperčvrh bei Jarše in der Nähe von Ljubljana ist der bekannte Gutsbesitzer und Industrielle Herr Felix Stareta hohen Alter von 90 Jahren gestorben. Der Verstorbene erfreute sich unter der Bevölkerung großer Popularität. R. I. p.lt m. Zu Richtern des Obersten Gerichtshofes in Ljubljana wurden ernannt der Vizepräsident des dortigen Appellationsgerichtshofes Dr. Lavoslav Mastnak sowie die Richter des Appellationsgerichtshofes Dr. Miro Kranjc und Doktor Leopold Vičar. in. Aus dem Gerichtsdienst. Zu Auskultanten wurden die Gerichtspraktikanten Boris Kmet beim Kreisgericht in Maribor und Zdenko Lah beim Kreisgericht in Murska Sobota bestellt. Ernannt wurde zum Adjunkt beim Bezirksgericht in Cerknica der Auskultant des Kreisgerichtes in Maribor Josef Vidic. In den Ruhestand versetzt wurde der Richter des Appellationsgerichtes in Ljubljana Josef Janša, dem aus diesem Anlaß der St. Savaorden 3. Klasse verliehen wurde. m. Die Karikaturenschau Remigius Bratož wird in der Zeit vom 8. bis 15. September 1. J. im Kleinen Saale des So-koi-Heimes (»Union«) stattfinden. Es werden etwa 100 Karikaturen bekannter Bürger von Maribor zur Ausstellung gelangen. Begreiflicherweise zeigt sich schon heute ein lebhaftes Interesse für diese einmalige Veranstaltung des bekannten heimischen Karikaturisten. m. Zur Frage der Beratung über die Gesuche zwecks Steuerabschreibung. — Vom Steueramt für die Stadt Maribor wird mitgeteilt: Der Ausschuß für die Ueberprüfung der Gesuche um Abschreibung der Ende 1937 bezw. 1939 festgestell ten Steuerrückstände im Sinne der Verordnung vom 22. Dezember 1939 (M. s. Eine Fremfe für die Hausfrau sind die nach jedem Waschen inaner wieder wie neu aussehenden indanthrenüarbigett Sachen. Dank der hervorragenden Farbecht» heit bietet Indanthren Gewähr für dauernde Schönheit der Farben. Was Wunder, daß indanthrenftrbige Stoffe sich allgemein besonderer Beliebtheit und Bevorzugung erfreuen; sie sind eben unübertroffen waschecht, lichtecht, we£ieced*t Nr. 1667, »Službeni list Nr. 2 ex 1940) wird beim hiesigen Steueramt am 7. September 1940 um 8 Uhr im Zimmer Nr. 1 zusammentreten. m. Musikschule der »Glasbena Matica«. Der Unterricht der Musikschule »Glasbena Matica« findet in den neuen Räumlichkeiten in der Kopališka ul. 11 bzw. m der Frančiškanska ul. 12 statt. Die gute Uhr vom Uhrmacher M. l/ger/ev sin —■- Gosposka ulica 15 m. Die Beograjska ulica am ehemaligen Rosenberg-Grund in der Magdalenen vorstadt befindet sich gegenwärtig in einem jämmerlichen Zustande. Die Straße wurde zwar im Frühsommer durch drei Tage gewalzt, infolge der starken Benützung durch schwere Fuhrwerke wurden jedoch die Steine und der Schotter wieder aufgewühlt. Zur Regenzeit, jetzt somit fast täglich, ist diese Straße von der Parmova bis zur Metelkova ulica stellenweise unter Wasser und ist für die Fußgänger beinahe unpassierbar. Noch viel ärger ist es mit der anschließenden Dalmatinska ulica bestellt, die nur teilweise reguliert erscheint und in der wegen mehrerer Neubauten der Boden der art aufgewühlt ist, daß er zeitweise buchstäblich unpassierbar ist. Aus den Kreisen der Bewohnerschaft der beiden Straßen ergeht an das Stadtbauamt die dringende Bitte um Abhilfe noch vor Eintritt des Winters. m Den ärztlichen Inspektionsdienst versieht für die Mitglieder des Kreis-amtes für Arbeiterversicherung und deren Angehörige in dringenden Fällen morgen, Sonntag, den 25. d. in Abwesenheit des Amtsarztes Arzt Dr. Ivan Turin in Maribor, Linhartova ul. 12. m. Der Autobusverkehr zwischen dem Hauptplatz und dem Inselbad wird ab Montag, den 26. d'. M. nur bei schönem Wetter und bedarfsweise abgewickelt wer den. Bei Regenwetter entfallen demnach die bisherigen regelmäßigen Fahrten um 9, 13 und 18 Uhr. m Wetterbericht vom 24. August, um 9 Uhr: Temperatur 11.4, Luftfeuchtigkeit 85 Proz., Barometerstand 734.8 mm, Windrichtung W. Gestrige Maximaltemperatur 19.5, heutige Minimaltemperatur 9.6. * Gasthaus Pavešič, Kamnica. Sonntag Spanferkel am Spieß. Backhühner. Prima Weine frisch eingelangt! 6828 * Zahnarzt Dr. Sedaj ordiniert wieder ab 26. August. 6742 * Gasthaus Mandl. Sonntag Stimmungskonzert. Prima Sorten- und Ribiselwein. Frische Selch- und Bratwürste. 6822 * Bei Stuhlverstopfung und Verdauungsstörungen nehme man morgens nüchtern ein Glas natürliches »Franz-Josef«-Bitterwasser. — Reg. S. br. 15.485/35. Aus Pim Der Raubmord bei Ptuj Bisher bereits zahlreiche Verhaftungen vorgenommen Die gräßliche Tat, die sich in Medrib-nik bei Sv. Barbara in der Kollos in der Nacht zum 11. d. zugetragne hat, bildet noch immer das Gespräch der Landbevölkerung. Wie noch erinnerlich, überfiel eine Gruppe von etwa zwanzig maskierten Männern das Haus des Gastwirtes und Kaufmannes Debeljak, der sich damals auf der Waffenübung befand, und töteten bestialisch dessen 34jährige Gattin Juliane,' während ihre: zwei Künder und die Gehilfin verletzt wurden. Das Haus wurde ausgeraubt, wobei den Verbrechern eine Geldsumme von etwa 40.000 Dinar in die Hände fiel. Die herbeigeeilten Nachbarn wurden durch Revolverschüsse im Schach gehalten. Die Gendarmerie von Sv. Barbara hat bereits eine Reihe von Personen einvernommen. Ihre Aussagen führten zur Festnähme einer Anzahl verdächtiger Personen, im Interesse der Untersuchung können jedoch Einzelheiten noch nicht mitgeteilt werden. Die Bevölkerung ist, überzeugt, daß in den Raubmord auch einige Rersonen aus der dortigen Gegend verwickelt sein müssen. p liandfeuer. In Apače am Drau-fei’de !«• ach dieser Tage beim Besitzer Isidor Horvatič im Wohnhaus ein Brand aus, der in kürzester Zeit das Objekt einäscherte. Der Schaden belauft sich auf etwa 20.000 Dinar u. erscheint nur teilweise durch Versicherung gedeckt. Bei den Löscliar-tieiten erlitten die 18 jährige Gattin des . Besitzers schwere Brandwunden an den Beinen iund musste ins Krankenhaus nach' Ptuj überführt werden. — In Sv. Vid bei Ptuj wurde am Wohnha-us des Besitzers Franz K o-l|etnik der Dachstuhl durch einen Brand vernichtet. Die Feuerwehr konnte bald den Brand löschen und die weitere Gefahr ab wenden. Der Brand dürfte auf einen schadhaften Kamin zurückzuführen sein, p Schwerer Unfall beim Dreschen. Tn der Umgebung von Ljutomer glitt die 20 jährige Besitzerstochter Maria Iše u š beim Dreschen aus und geriet mit dem linken Bein in die Maschine, die Ihr den Fuss abtrennte. Die Schwerverletzte wurde ins Spital über-fttilRt. p. Apotbekendienst. Bis einschließlich 3£U d. versieht in Ptiuj die Antonius-Apotheke (Mgr.: Orožen) den Nacht- bzw. Sonntagsdienst. ,p, Knabe von einem Betrunkenen verletzt. Auf einer Wiese in der Umgebung von Ptuj bedrohte beim Mähen ein be-fimnkener. Arbeiter die Passanten mit der Sense. Der elfjährige Keuschlcrssohn Franz H o r vat kam dem Arbeiter zu nähe, sodaß ihm mit der Sense eine empfindliche Verletzung am Kopfe beige-bracht wunde. Der Knabe mußte im Kran-kenh »Use nnfergebracht werden. p. Vom Auto gerädert. Der 45jährige Besitzer Johann Male k aus Hlaponci wurde Freitag auf der Straße von einem Mastauto zu Boden gestoßen, wobei er mit dem linken Bein unter die Räder geriet. Der Schwerverletzte mußte im Krankenhaus untergebracht werden. p. Wochenbereitschaft der Feuerwehr. Vom 25. d. bis 1. September versieht die zweite Rotte des zweiten Zuges mit Brand rn eiste r Horvat, Rottführer Rakuša, Rott-führerstellvertreter Pfeifer sowie Junger, Ba'zar, Hoiker und Drevenšek als Mannschaft den Bereitscbaftsdienst d'er Feuerwehr in Ptuij. — Rettungsdienst: Chauffeur Podhreznik, Rottführer Rakuša, Junger und Lazar als Mannschaft. Aus Druusuraii g. Neubau. Frau Jetty Kert hat den Beschluß gefaßt, in der Nähe der P-rop-steikirdhe auf ihrem Grundstück ein Haus zu errichten. Das Baumaterial ist bereits beschafft. Dieser Entschluß ist wärmsten® zu begrüßen, da in Dravograd, wo übrigens Wohnungsmangel herrscht, Neubauten selten sind. Das Ende der Hundstageperiode KEINE ANHALTENDE BESSERUNG BEZÜGLICH DER NIEDERSCHLÄGE UND DER SPÄTSOMMERTEMPERATUR ZU ERWARTEN. Nun Sind wir am Ende der sogenannten Hundestage-Periode angelangt. Wie der Anfang, so das Ende: Wolkenbruche, kurze, sich öfters"■ wiederholende Regengüsse und niedrige Tages- und Nachttemperaturen. Von der in anderen Weltteilen herrschenden Hitzewelle sind wir nur vier mal vorübergehend »gestreift« worden, und zwar am 26. Juli und vom 8. bis 10. August, an welchen Tagen im Stadtzentrum an sonnigen Seiten 40 bis 45 Grad Celsius gemessen wurden. Es waren demnach heuer echte'Hundstage, aber im umgekehrten Sinne des " Wortes, Heuer wird man sich von spätsommerlicher Hitze nicht zu ängstigen brauchen. Die Anzeichen bzw. Ursachen des Gewitters vom vergangenen Donnerstag verkünden uns auch für die nächste Zeit keine anhaltende Besserung der Wetterlage, und zwar Brillen Prezisior.s. Ansicht unverbindlich I Einfassungen O. KIFFMANM ALEKSANDROVA 11 weder in der Frage der Niedensehläge noch hinsichtlich der Spätsommertempe-ratur. Wir können lediglich auf kurze, nur vorübergehende Besserungen des W-et ters hoffen. Ein wahrhaft geringer Trost! Zeitgemäße Propaganda für unser Land EIN KOLLEKTIVPROSPEKT FÜR DEN GRÜNEN BACHERN — EINE NEUE EDITION DES MARIBORER FREMDENVERKEHRSVERBANDES Unter dem Titel »Pohorje« hat der Ma-r-iborer Fremdenverkehrsverband (Putnik) soeben.. seinen ersten kollektiven Propagandaprospekt zur Fremden,Werbung für unseren grünen Bachern herausgegeben. Der Prospekt besitzt die Form eines sechs teiligen Feldes und ist in einfarbigem Kupferdruck in grünlichem Ton hergestellt. Die »Mariborska tiskarna« hat durch dieses ausnehmend schöne Werk wieder einmal den Beweis erbracht, daß ihr Drucke reib etri eb auf der Höhe der Zeit steht und daß ihre Erzeugnisse einen-Vergleich mit den renommiertesten Unternehmungen des Auslandes nicht zu scheuen brauchen. Die Titelseite des Prospektes bringt ein Motiv mit der neuen Bachernsiraße und einem Wegweiser zu den einzelnen Berghütten am östlichen Teil des Gebirges. Besonders interessant Ist die Halbrelicf-•karic des Badbern, die erste dieser Art, die einen flüchtigen Eindruck und eine allgemeine. Übersicht, der wichtigsten Fremdenverkehnspunikte am Bergrücken und am Bergfuß vermittelt. Das übrige Bildmaterial enthält die bedeutendsten Berghütten und Sommerfrischen sowie charakteristische Motive des Bergmassivs g. Die Anschaffung«- und Verkaufgenossenschaft in Dravograd hat das Dienst Verhältnis mit ihrem bisherigen Geschäftsführer Herrn Lenart Poročnik gelöst. Zum neuen Geschäftsführer wurde Herr Franjo š u š t e r š i č bestellt. Besonders hervorgehoben ist die neue Autostraße bis Sv. Areh (Ruška koča), die erst vor kurzem eröffnet worden ist und die . zur weiteren Entwicklung. des Fremdenverkehrs am Bachern nicht wenig beitragen wird. Der Prospekt wurde in einer Auflage vom" 20.000 Exemplaren hergestellt. Da er nur ein Bildwerk darstellt, ist ihm ein getrennter Texteil in slowenischer, serbokroatischer oder deutscher Sprache bei geschlossen. Dieser Textteil schildert die allgemeine Charakteristik des Gebirges, enthält aber im Sonderteil für den Fremden und Sommerfrischler wichtige Daten, die ihm eine rasche Orientierung errnög lieben. Mit der Herausgabe dieses ersten kollektiven Prospekts wurde in unserer FrerndenVerkehrspropaganda eine emp find,liehe Lücke ausgefiM, da die Interessenten für den Bachembesuch ein entsprechendes Propagandamaterial für dieses schöne Stück unseres Bodens schon lange vermißt haben. Der Prospekt ist beim »Putnilk« in Maribor und bei sämtlichen Geschäftsstellen dieses Reisebüros im Staate erhältlich. □ KDBDSIOOOSDBOKÄOBnHnBQEOBü® zert. 21 Bunte Melodien. 22.30 Musik am Abend. Sonntag, 25. August Beograd: 16.15 Yolkssendung; 19.20 Nationale Stunde; 19.40 Volkslieder; 21 Salonquintett; 22.30 Tanzmusik. — Sofia: 20 Tonfilmmusik; 20.50 Leichte Musik; 21.30 Operettenmusik. — Budapest: 15.45 Salonmusik; 17.15 Vokal- konzert; 23.20 Funkkapelle. — Rom: 11 Kirchenmusik; 13.15 Orchesterkonzert; 20.30 Hörspiel; 23.50 Tanzmusik. — Grossdeutscher Rundfunk: 6 Hafenkonzert; 10 Das deutsche Volkslied; 11.30 Bachkantate; 15.30 Kammermusik; 16 Deutsches Volkskonzert; 20.15 Volkstümliches Opernkonzert; 22.30 Musik am Abend. — Die Sendefolge des Ljubljanäer Senders ist nicht eingelangt. Montag, 26. August. Beograd, 13.50 Hawaiiquartett. 17.45 Volkslieder. 19.40 Donkosaken. 20.15 Hörspiel. 22 Vokalkonzert. 22.30 Tanzmusik. — Sofia, 20 Volkslieder. 20.50 Leichte Musik 21. Symphoniekonzert. 22. Leichte Musik. 23.05 Tanzmusik. — Budapest, 18.40 Unterhaltungskonzert. 20.10 Opernmusik. 23.25 Zigeunermusik. — Rom, 17.15 Militärkapelle. 19.15 Symphoniekonzert. 22 Kammermusik. 23.15 Orchesterkonzert. — Großdeutsche Sender, 8 Frauenfunk. 10 Kammermusik. 16 Opernkonzert. 20.15 Unterhaltungskon- Klammerma-nn steht stundenlang am Fluß und sieht einem Angler zu. Fragt der ihn: » Wenn es Sie so interessiert, warum kaufen Sie sich nicht eine Angel und angeln selbst?« »Nein, dazu habe ich nicht die Geduld!« Tcn-Kiac Burg - Tonkion. Bis einschließlk Dienstag die grandiose aktuell6 Filmreportage »Von Narwik bis Paris«-Erste Vorstellung um 14 Uhr. Sonntag auch um 10.30. Um den Andrang an def Kasse zu vermeiden, wird das P. T. Pu' blikum ersucht, die reservierten Karte" bereits im Vorverkauf abzuholen. Die Ta' geskassa ist ab 9 Uhr offen. Es folgt der große Lustspielschlager »Man lebt nü< einmal«. — Voranzeige: Hans Moser un La jana im Film »Menschen aus dem T"' rietee«. Esplanade-Tonkino. Heute Premiere d65 großen deutschen Kriminal- und Abei1' teuer-Film »Im Namen des Gesetzes«. "" Ein Film voll Tempo, spannenden Inhalt« fesselnd vom ersten bis zum letzten ’ dargestellt von den besten deutsche11 Schauspielern. Nächstes Programm: Df neueste Film der beliebten Künstler"1 Franziska Gaal »Der erste Kuß«. Union - Tonkino. Bis einschließl^ Montag »Kapitän Jacques« mit dem ne"' en jungen Filmstar des wilden Westen5 Bob Baker und seinem wundervolle" Reitpferd Apache. Die Handlung spielt. 111 den romantischen Schluchten der SieF3 Nevada. Verwegenheit, hohe ReitkUO5 und wunderbare Volkslieder bilden defl Rahmen dieses hochinterssanten Filfl)f In Vorbereitung »Das vergiftete Veil' chen«. c. Tonkino Pobrežje. Am 24. und 25* August der spannende Film »China erhal Waffen«. 6729 Das Wetter Wettervorhersage für Sonntag: Bewölkt, windig, kalt. * Bei dicken Leuten erweist sich da5 natürliche »Franz-Josef«-Bitterwasser als ein sicher und angenehm wirkendes A6* führmittel, welches — ohne besonder^ Diät zu erfordern — auch dauernd ang6' wendet werden kann. Das Franz-Jos®! Wasser ist in Apotheken, Drogerien v« Mineralwasser - Handlungen erhältlich-Reg. 8. br. 30.474/3"- Börsenberichte Zagreb, 23. d. Staatswert-6-2V2°/o Kriegsschaden 444—446. 4% Ag' rar 51.50—0, 4% Nordagrar 51.50—T), 6% Begluk 76—77, 6% dalmat. Agra1 69.50—70, 6% Forstobligationen 0—-T°’ 7% Stabilisationsanleihe 94—0, 7% stitonsanleihe 96—0, 7% Seligman 100 —0, 7% Blair 93.75—0, 8% Blair 98-T' Ljubljana, 23. d. Devisen: Londo" 177.32 bis 181.02 (im freien Verhelf 219.91 bis 223.11)), Newyork 4425 hj5 4485 (5480 bis 5520), Zürich 1010.29 b>5 1020.29 (1248.45 bis 1258.45), deutsch6 Clearingschecks 14.70 bis 14.90. Sommer*Fahrordnund Giltig ab 19. Mai 1940 ABFAHRT DER ZÜGE VON MARIBOR Zeit in Richtung Ljubljana bezw. Zagreb 2.48 Triest, Ljubljana, Beogr., Split (Sušak) 5.05 Ljubljana, Triest, Zagreb 9.17 Ljubljana, Triest, Zagreb 13.00 Poljčane 13.53 Ljublj., Triest, Zagreb, (Sušak), Split 14.23 Ljubljana, Triest 17.55 Ljubljana, Triest, Zagreb, Beograd 20.05 Ljubljana, Triest Čakovec und Murska Sobota 5.27 M. Sobota, Gor. Radgona, Katoriba 8.36 M. Sobota, Gor. Radgona, Čakovec 11.45 M. Sobota, Gor. Radgona, Čakovec 16.25 M. Sobota, Gor. Radgona, Kotoriba 21.03 Kotoriba Kärnten 3.50 Ruše 5.35 Prevalje, Klagenfurt, Velenje 10.40 Prevalje 13.37 Prevalje, Klagenfurt, Velenje 14.35 Ruše 18.45 Prevalje št lij und Deutschland 4.05 Wien (auf besondere Verfügung) 5.50 Wien, ät. Ilj 12.00 Wien, ät. Ilj 12.45 ät. ilj 16.50 Wien 18.40 ät. Ilj (an Werktagen) 19.50 Wien, Št Ilj ANKUNFT DER ZÜGE IN MARIBOR Zeit 3.20 5.11 7.18 9.14 11.43 16.07 17.16 22.14 6.02 8.50 14.13 18.31 21.49 4.55 7.27 12.30 15.32 16.48 20.35 2.14 7.22 7.38 13.11 13.47 17.29 21.10 aus Richtung Ljubljana bezw. Zagreb Triest, Ljubljana, Beogr., Split (S«šal< Triest, Ljubljana, Zagreb Poljčane Ljubljana, Zagreb Triest, Ljubljana, Zagreb, (Beogr3; Triest, Lljubljana, Beogr., Split (Susa Triest, Ljubljana, Zagreb Ljubljana, Zagreb Čakovec und Murska Sobota Kotoriba . Kotoriba, M. Sobota, Gornja RadgCl ‘ Čakovec, M. Sobota, Gornja Radg°" Čakovec, M. Sobota, Gornja Radg° Čakovec, M. Sobota, Gornja Radg° Kärnten Ruše Prevalje, Slovenjgradeč Klagenfurt, Prevalje, Velenje Ruše Prevalje Klagenfurt, Prevalje, Velenje št. Ilj und Deutschland Wien (auf besondere Verfügung) Wien, ät. Ilj ät. Ilj (nur an Werktagen) Wien ät. Ilj Wien, ät. Ilj Wien, ät. Ilj Hochwasser Im Gannlal Augenblicksbilder von H. P. Scharfe nau ^ C e 1 j e, 23. August, onnerstagabend. Nach 21 Uhr ist j- Sc|l0n stiller in den Strassen Ce-1 * a hört der Sannstädter, miss-hum Un^ fröstelnd in den Mantel ge-p 1 Plötzlich das Rauschen der Sann. p ____ tonert sich, dass das abscheuliche vetter da. lelzie|1 SiLinden und Taste*81^1* c*eu hlnss stark habe an-tjijS^u. lassen und will sich flüchtig bli ,7^ohe ansehcn. Aber was er er-> ist das wütende Rütteln und (. Seil des noch immer nicht gefessel-Well nents: Schäumend, rollend, fend Um ^olle übereinander wcr-^ ’ aufgebäumt in Wut und Raserei, und reisst der Fluss durch sein aussichtsreichen Punkten stehen im düsteren Grau das Hochwasser studierende Pensionisten und sehen wie Marabus aus, die auch stundenlang auf einem Fleck stehen und über die Philosophie des „Als ob“ nachdenken können. Lustig und froher Dinge ist nur die Jugend. Sie fährt auf selbstgezimmerten Flössen spazieren und freut sich darüber, eine Reise in die Lagunenstadt erspart zu haben. Bett. che ’ ^Prln§t leckend über seine weilst . asufer und macht sich frei. Es WjlfU?1- ^uhhek von so furchtbarer das. ’ Von 50 drohendem Hasse, die S s! die wenigen Wagemutigen, ,auf dem alten Gewackel der Ka-^ brücke stehen und in das To-Aiio . unterschauen, die heimliche ästet - VersPüren vor der Unbarmher-^,Cl1 der Flut, die wächst u. wächst ler a?sPringt gegen die Brückenpfei-in d zerstören will, was sich ihr die -en stellt. Die Wassermassen, droh0 ^eser Nacht hinuntertosen, beton 80 uianche einsame Hütte, so hei-1 S Uaus. Es gibt da und dort mn^Zerre^ss0ude Szenen: „Kinder jam-mern- Mütter irren..,“ Und g v immer noch steigt die Flut. on springen und lecken die Was-ein 1 j c*en blühenden Stadtpark hin-han i aUß Villenviertel, die soge- übe fv ’^nse^“» fbt bereits zum Teil Cgi- .tot, ja man kann ruhig sagen, h v*e ist durch das Hochwasser na-Sh-U blockiert Ein Grossteil der ist VSSfn und Wege in den Vorstädten lass r Nasser. Im Eisenbahndurch-Vor t das Stadtinnere mit dem s-ichü ^av°dna verbindet, wickelt erri üc ^rkehr auf einem schnell ab Cf, ten, schwankenden Lattensteg Sou i nn nicht nur die Sann allein, gja- ern auch ihre Zuflüsse, die Vo-^-Koprivnica, Sušnica und Lož-gelbf» en hochgehende schmutzig- Schwall Wasser in schwappendem nes - und traten aus ihren Ufern, schxfetes Acker- u. Weideland, frucht-vern6re Härten überschwemmend u. gki^end. Die Umgebung von Gel je Stras c*en? finnischen Seengebiet. Die eh(.tlSen iiiud verschlammt und glei-wir(( streckenweise Kanälen. Wasser xvep.) aus^, Kellern gepumpt, Dämme Aip ^.n errichtet, alles ist aufgeregt, -lasarykkai aber und an anderen c. Evangelische Kirchengemeinde. Sonn tag, den 25. August, entfällt der Gottesdienst. c. Maturajubiläum. Die Abiturienten (Jahrgang 1919-1920) des Gymnasiums in Celje finden sich nach 20 Jahren heue; und zwar am 4. September im Hotel »Europa« in Celje zu einer Widersehensfeier zusammen. Einlader ist Herr Franjo Vajd in Mozirje, wohin jeder Teilnehmer schriftlich seine Anmeldung bekannt geben möge. schädigt den Organismus. Ein erprobtesMittel,welches verläßlich wirkt und einen guten Geschmack besitzt,ist Darmol Abführ-Schokolade 0glreg.S.ßr.27946/3fl Darmol bekommen Sie in allen Apotheken. c. Ein Musikereignis für Celje. Wie be. kannt, begeht heuer der berühmte Kinder chor aus Trbovlje, genannt »Die Nachtigall aus Trbovlje«, die Feier seines zehnjährigen Bestehens. Aus diesem Anlaß be sucht die »Nachtigall« nahezu alle Städte Sloweniens, um nach Möglichkeit "überall ein Jubelkonzert zu geben. Am Abend des 5. Oktober wird voraussichtlich im hiesigen Hotel »Union« ein solches Konzert stattfinden und am darauffolgenden Sonntag (6. Oktober) in der hiesigen Ma rienkirche, wo auch das Orchester des 39. Infanterieregiments mitwirken wird. Wir machen schon heute auf diesen auserlesenen Genuß aufmerksam. c. Wasser stürzen von den Bergen. Aus Hrastnik, 22. d'., erfahren wir: Am Morgen begann es stark zu regnen. Gleichzeitig kamen ungeheure Wassermengen mit viel Holz den Hrastniker Graben herab, und zwar so rasch und plötzlich, daß das Wehr unterhalb der Chemischen Fabrik nicht mehr rechtzeitig geöffnet werden konnte. Die wild einherstürzenden Wassermassen traten nun aus den Ufern, so daß es im Nu zwischen der Chemischen Fabrik und dem Haupteingang zur t f ^ - - « I * X' - • ■ Eng.m.ö.e nbMe Vropaganöa In Ehma Lassen Sie sich, wenn Sie aus dem Wasser kommen, nicht von der Sonne trocknen. Jeder Tropfen Wasser wirkt wie ein Brennglas. Damm erst die Haut gut abtrocknen und dann mit Nivea-Creme oder Nivea -Öl einreiben I Erst dann ist die Gefahr des Sonnenbrandes verringert, und Ihre Haut bräunt schön und schnell. Unterschätzen Sie die Sonne nicht! 21» Glasfabrik keine Straße mehr zu sehen gab, sondern nur einen reißenden und wild um sich hauenden ungefesselten Strom. Das Element wütete und nahm Erdmassen, Zäune und Glasschutt mit, räumte Holzwolle- und Kohlenlager aus, zerstörte Gartenanlagen und Lagerplätze der Glasfabrik und schonte nichts. Unzäh lige Glasballons tanzten im gischtenden Wasser, drehten sich wie aufgezogene Kreisel und stauten sich wie geborstenes Treibeis. Alle Versuche, das Wehr zu öffnen, mißlangen. Selbst die zuletzt vorgenommenen Sprengungsversuche gingen daneben, da immer wieder neue und immer größere Sturzbäche zusammenschwol len und jede Arbeit am Wehr unmöglich machten. Der gesamte Fußverkehr wik-kelte sich auf der hochgelegenen Industrie bahnstrecke ab. Erst gegen 15 Uhr gelang es, das Wehr zu öffnen und das Element in die ihm zugewiesene Bahn zu zwingen. Der angerichtete Schaden ist noch nicht überblickbar. c. Kino Dom. Heute, Samstag, zum ersten Male der französische Großfilm »Die Liebe der reifen Frau«. Gibt es eine KriegSWMnfchaft? STRATEGIE UND POLITIK. — THEORETIKER UND PRAKTIKER. — DER GLÜCKSTERN DER GROSSEN STRATEGEN. — STRATEGIE UND TAKTIK. — Die Frage von der Strategie als Wissenschaft ist noch heute heiß umstritten. — Noch immer gibt es Gelehrte, die der Strategie den Charakter einer besonderen Wissenschaft leidenschaftlich abstreiten. Sie unterstreichen immer wieder den engen, nur eine Nation, bzw. einen Staat umfassenden Wirkungskreis der Strategie, bei der es sich nicht um allgemein nützliche, allen Völkern zugute kommende Ergebnisse handelt. Wieder andere aber erklären die Strategie nicht nur als Königin der Wissenschaft, vielmehr als Kunst, die nur wenigen begnadeten Einzelnen gegeben ist. Ein guter Stratege, der Erfolg haben will, muß sich die wichtigsten Ergebnisse der strategischen Hilfswissenschaften Geo grap hie, Geschichte, Technik und in der neueren Zeit auch der Meteorologie aneignen, muß aber auch Eigenschaften haben, die kaum erst erworben werden können und mehr oder weniger angeboren sein müssen. Es handelt sich um Erfassungsvermögen, Kombinationssinn, strenge Au-todiszipMn und natürlich auch um persönlichen Mut. Dies alles aber sind Eigenschaften, die nur schwer zu einem genügend' hohen Grade erst anerzogen werden können. Auch das Verhältnis strategischer Theorie zur strategischen Praxis war lange Zeit ein Streitapfel unter den Gelehrten. Es sieht aus, daß jene, die der Thsone das Primat abgesprochen haben, im Recht bleiben. Der »klassische« Stratege Napoleon war bekanntlich in der Schule alles eher als Musterschüler, obwohl er sich schon damals in Mathematik, Geschichte und Geographie von anderen auszeichnete. Sein Gegenteil ist der alte P o-t i o r e k, der im Rufe eines ausgezeichneten Theoretikers stand und doch in der Praxis völlig versagte. Die Strategie müßte mit Politik aufs engste verbunden sein. Sie ist ja schließlich eine Art »Politik im Ausnahniefalk u. ist nicht im Stande, Staatsprobleme dauernd zu lösen. Sie muß immer von der Politik unterstützt werden, sonst sind alle ihre Errungenschaften für den Staat wertlos. Kein minderer als General L u-d e n d o r f f hat in seinem Buche »Kriegführung und Politik« die Bedeutung der Politik im Kriege hervorgehoben, in dem er die deutschen Weltkriegspolitiker für den Zusammenbruch Deutschlands in großem Masse verantwortlich machte. Die Verbundenheit der Politik mit der Strategie kam gerade im gegenwärtigen Kriege voll zum Vorschein, da diesmal die Einstellung der neutralen Staaten von besonderer Bedeutung war. Obwohl die Strategie besonders in der neueren , Zeit auf exakten wissenschaftlichen Ergebnissen aufgebaut ist, kann man noch immer nicht auf die Hauptsache, die einen Strategen macht, verzichten, nämlich auf das Glück. Man kann sich auch heute nicht einen Strategen ohne Glück vorstellen; ohne jenen Glückstern, den die Abergläubigen als Komet in der Stunde des Todes Napoleons gesehen haben wollen und der das ganze Leben des großen Korsen mit einer wunderbaren Verzweigung von Daten und Ereignissen begleitete. Wir wollen nur das kleine Heftchen erwähnen, in dem der junge Napoleon seine geographischen Skripta mit den Worten »St. Helena, eine kleine Insel...« beendete, ohne zu ahnen, daß er auf dieser Insel sein Leben werde beenden müssen. Strategie wird gerne mit Taktik verwechselt, es besteht aber ein großer Unterschied zwischen beiden. Strategie ist nämlich eng mit der Politik und dem Staate verbunden, sie wird auf Landkarten geführt, Taktik dagegen herrscht auf dem Terrain im Kampfe, der nicht immer Krieg sein muß. Vorsicht auf dem Meeresgründe. »Paß auf, daß dir nicht ein Schiff auf den Kopf fällt!« IDlEtsdinltlichc Rundschau Die H'^hßMche M Ljubljana VOM 31. AUGUST BIS 9. SEPTEMBER — UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT SEINER MAJESTÄT KÖNIG PETER II. Trotz der Schwere der Zeit und der Kriegereignisse im Auslande hat sich die Leitung der Mustermesse in Ljubljana entschlossen, auch heuer die übliche Herbstmesse zu veranstalten, die in den Tagen vom 31. August bis 9. September abgehalten wird. Auch diesmal hat Seine Majestät König Peter die Schirmherrschaft über diese schon zur Tradition gewordene Spitzenleistung der Wirtschaft Sloweniens übernommen. Überaus reichhaltig wird die Herbstmesse beschickt sein. Im allgemeinen Teil gelangen zur Ausstellung: Maschinen- und Metallindustrie, Feinmechanik; Radio und Elektrotechnik, Beleuchtung und Beheizung; Wagen, Fahrräder, Motorräder, Sport; landwirtschaftliche Maschinen und Geräte; Holzindustrie, Flechterei, Bürstenerzeugung, Spielwaren; Leder und Galanterie, Kürschnerei; Papier und Kanzleibedarfsartikel; chemische Industrie; Nahrungsmittelindustrie; Glas, Porzellan, Keramik, Bijouterie; Musikinstrumente; Bauwesen und Baumaterial; verschiedene Neuheiten. In den S o n d e r aus t e 1 lun g e n werden zu sehen sein: Möbel und Wohnungseinrichtung; Kleingewerbe; Fremdenverkehr (veranstaltet von den Fremden ve r kehr sve rbänden Maribor und Ljubljana) ; Motor- und Segelflugzeug- sowie Modellschau (veranstaltet vom Aeroklub Ljubljana); aktiver und passiver Schutz vor Luftangriffen (veranstaltet v. Schutzamt des Stadtmagistrats Ljubljana); Zahntechnik (arrangiert vom Zahntechnikerverein anläßlich seines 30jährigen Bestandesjubiläums); unsere tägliche Nahrung veranstaltet vom Hausfrauenverband') ; Blumen- und Gemüseausstellung (arrangiert von der Gartenbausektion des Obst- und Gartenbauvereines in Ljubljana); Geflügel-, Tauben- und Kaninchenschau (arrangiert vom Kleintierzucht-Verein in Ljubljana); Ausstellung der bildenden Kunst. Für das Ausstellungsgut wurden ausgie bige Tarif-, Zoll- und Verbrauchssteuer- Ermäßigungen eingeräumt. Auf den jugoslawischen Staatsbahnen genießen die auswärtigen Messebesucher die unentgeltliche Rückfahrt. Auf den Abfahrtsstationen ist neben der ganzen Fahrkarte noch der gelbe Sonderausweis zu 2 Dinar zu lösen. Nach der Besitäti-1 gung über den Messebesuch wird die Rückfahrt gegen Vorweisung der Fahrkarte und des Sonderausweises unentgeltlich bewerkstelligt. Die Preisermäßigung gilt für die Hinreise vom 26. d. bis 9. September und für die Rückreise vom 31. d. bis 14. September. Auf den Dampfern der Jadranska und der Dubrovaßka iplovidba gilt die gelöste ganze Karte für die nächsthöhere Schiffsklasse, während auf den Schiffen der Zetska plovidba der halbe Fahrpreis gewährt wird. Der dem Messegelände, das 40.000 ma mißt, angeschlossene schöne und geräumige Vergnügungspark bietet den Besuchern viel Unterhaltung. Für einen guten Tropfen aus heimischen Weingärten und bestes Bier sowie erstklassigen Imbiß der inländischen Nahrungsmittelindustrie ist hinreichend vorgesorgt. Eine besondere Attraktion werden sicherlich die Vorführungen des humorist !-sehen Theaters bilden. Der Wettbewerb im Harmonikas p i e 1 ist bereits Überlieferung geworden und geht Sonntag, den 8. September vor sich. Für die Messebesucher, ausgenommen die Inhaber der permanenten Karten für Ljubljana, hat die Messeleitung wertvolle Geschenke beschafft, wie ein Motorrad, Fahrräder, Radioapparat, Nähmaschine, Kinderwagen, Uhren, Getränke, Nahrungsmittel, unentgeltliche Dampferausflüge nach Süddalmatien und Aufenthalte in Kurorten und Sommerfrischen usw. Die Geschenke gelangen am letzten Messetag, Montag, den 9. September zur Verlosung. Ein Besuch der Mustermesse empfiehlt sich für jedermann. Wählt, kauft und bestellt heimische Erzeugnisse! Abordnung der Textilindustriellen nach Moskau reisen, um mit den dortigen Stellen entsprechende Abschlüsse zu tätigen. X Die Lji-tijanaer Kreditbank begeht heute, den 24. d. das Jubiläum ihres 40-jährigen Bestandes. Sie wurde im Jahre 1900 als erste slowenische Bank gegründet und war damals die größte böhmische Bank, die živnostemska banka, an der neuen Unternehmung zur Hälfte interessiert. Die Bank besitzt zahlreiche Filialen. In der Nachkriegszeit gingen meh-gen mehrere Bankunternehmungen, so besonders die Trgovska banka, in ihr auf. Die Wirtschaftskrise brachte auch die Ljubijanaer Kreditbank in Schwierigkeiten, sodaß das Aktienkapital, daß mittlerweile auf 50 Millionen Dinar angewachsen war, auf 20 Millionen herabgesetzt und dann durch neue Mittel auf 30 Millionen Dinar erhöht werden mußte. Die Anstalt ■steht, wie viele andere auch, noch unter Bankenschutz, doch werden die alten Einlagen nach und nach ausbezahlt oder in neue umgewandelt. Die Bank erstarkt wieder allmählich und ist eines der groß ten und solidesten Geldinstitute im Staa te. — äugoftatofen* Viehzucht DER STAND DER VIEHZUCHT, GEFLÜGELZUCHT UND BIENENZUCHT ENDE DES JAHRES 1939 AM Beograd, 22. August. Im Ackerbau-niniisterium werden augenblicklich die dartistischen Angaben über den Stand ler Viehzucht, der Geflügelzucht und der Bienenzucht geordnet. Laut diesen Angaben gestaltete sich der zahlenmäßige 1939 Pferde 1,273.503 ESel u, Maultiere 142.544 Rinder 4,224.596 Büffel 38.004 Schweine 3,503.564 Schafe 10,153.831 Ziegen 1,866.131 Geflügel 22,449.795 Bienenstöcke 792.807 Wie aus den obigen Ziffern ersichtlich wird1, hat sich im Jahre 1939 gegenüber dem Vorjahre die Zahl der Pferde, Esel, Büffel, Schafe und Schweine erhöht, die Zahl der Rinder, Ziegen, des Geflügels und der Bienenstöcke hingegen verringert. Die Zahl der Pferde hat sich im Jahre 1939 gegenüber 1938 um 9.033 und gegen über 1929 um 133.160 erhöht. Während die Zahl der Esel eine Zunahme unr nur 24 bzw. 20.958 aufwies. Die Zahl der Rinder wies im Jahre 1939 gegenüber dem Vorjahre eine Verringerung um 42.743, gegenüber dem Stand vor 10 Jahren d. h. gegenüber 1929 hingegen jedoch eine Zunahme um 496.558 auf. Die Zahl der Büffel hat sich in der gleichen Zeit um 163, bzw. 1158 erhöht. Auch der zahlmäßige Stand der Schweine weist eine Zunahme auf, was umso bedeutsamer ist, als die Schweineausfuhr in der zweiten Hälfte des Jahres 1930 forciert worden ist. Die- Stand der Viehzucht, der Geflügelzucht und der Bienenzucht in Jugoslawien, verglichen mit dem Stand im Vorjahre und mit dem Stand vor 10 Jahren (d. h. im Jahre 1929) wie folgt: 1938 1929 1,264.470 1,140.343 142.323 121.586 4,267.339 3,728.038 37.841 36.846 3,450.884 2,674.800 10,137.357 7,735.957 1,890.386 1,803.574 22,763.164 17,515.977 ,803.322 578.061 Zahl der Schweine hat sich im Jahre 1939 gegenüber dem Vorjahre um 52.680 und gegenüber 1929 um 828.764 erhöht. Auch weiter zu genommen, u. zw. um 16.472, gegenüber 1938, sodaß die Erhöhung gegenüber dem Jahre 1929 2,417.874 Stück Schafe ausmachte. X Die Benzinzuteilung an die Industrie motoren wird nach Beograder Informationen in den nächsten vier Monaten, demnach bis Neujahr, geringer sein als bisher, da die Monopotverwaltung der Ansicht ist, daß bisher verhältnismäßig bedeutende Benzinmengen verbraucht worden stnd. X Russische Baumwolle für Jugoslawien. Bekanntlich sieht das kürzlich mit Rußland abgeschlossene Handelsabkommen auch die Lieferung größerer Baum-wollmengen au Jugoslawien vor. Wie man erfährt, wird in den nächsten Tagen eine Der Garten im September RATSCHLÄGE FÜR SIEDLER UND GARTENBESITZER Überall Ernte! Nur mit dem Ernten der Spätgemüse sollst du dich nicht beeilen Rabinschen kannst du noch säen u. Wintersalat, den allerdings in die Frühbeet kästen. Rosenkohl muß noch tüchtig wachsen, da dieser schmackhafte öeselle völlig winterhart ist, darf, er sich in den Topf umdrehen, auf den Tischrand stoßen — und schon hast du den Tonia-tenstockballen auf der Hand. Nun aber keinesfalls nach dem Wurm suchen nein! Den Topf gut abtrocknen lassen, Wasser auf 42 Grad Celsius erhitzen, den Topf ordentlich durchgießen, und nun spaziert meistens schleunigst der Wurm heraus. Bei deinen Kohlköpfen schone die äußeren Blätter, denn jedes Blatt ernährt die Pflanze. Auch bei den Kohlrabi ist es so und beim Rosenkohl ganz besonders-Gießen kannst du kaum mehr, aber imrnef noch hacken, besonders bei den Kartoffeln, den späten. Die frühen wirst du ja schon langsam alle aufgegessen haben-Hast du schon angefangen, den Löwenzahnsalat, den Endiviesalat zu binden? Aber nicht alles auf einmal! Sondern nach und nach und nur bei ganz trockenein Wetter. — Hast du den Keller schon in Ordnung gebracht? Vergiß auch nicht, an trockenen Tagen den nötigen Erdvorrat zum Einschlagen des Wintergemüses in den Keller zu schaffen. Zu einem Drittel mit reinem Sand mischen, das verhindert das Faulen bei den Möhren usw. * h. Um Bohnen lange tragend zu erhalten, darf man keine Hülsen zur größeren Ausbildung kommen lassen, sondern muß diese immer jung wegpflücken. Das Abpflücken selbst muß mit Vorsicht geschehen, damit die Pflanze nicht aus der Erde gehoben werde. Ein verdünntet flüssiger Dünger, welcher aber nur bet regnerischer Witterung aufgebracht werden darf und, wenn nötig, reichliches Gießen erhöhen dann noch den Ertrag-Das Gießen selbst geschieht am besten erst nach Untergang der Sonne, wenn pS kühler geworden ist. So behandelte Bohnen trugen bei mir bis zum Herbst hinein- h. Anlage von Geflügelausläufen. Ü‘6 Anlage von Geflügelausläufen ist ein K3' pitel für sich. Zumeist genügen die üe' flügelausläufe, die man sieht, nicht ceil Anforderungen, die man an derartig6 Ausläufe stellen muß. Besonders da, das Geflügel nicht frei herumlaufen kann, sieht mau oft Geflügelausläufe, die mehr einem Mistplatz als einem Geflügelauslauf ähneln. Gut angelegte Geflügelausläufe tragen sehr zum Wohlbefinden der Tiere und damit auch zu einer höhere0 Legeleistung bei, deshalb sollte sich jeder Geflügelhalter die Mühe machen, ordnungsmäßige, saubere Geflügelauslävf6 anzulegen. Die gründliche Reinigung des Kellers erspart viel Verdruß und sichert dem Wintergemüse gute Haltbarkeit! feuchten, kühlen Nächten tüchtig austoben. Die behagen ihm nämlich sehr, eben so aber auch dem Sellerie und dem Kraut, gleich, ob es blaues oder weißes ist. An den Stangenbohnen wird’s aber allmählich Zeit, die reifen Schoten zu ernten Sonst gibt’s im ändern Jahr keinen Samen. Wir müssen vorbauen, denn, was wir an Samen haben, das steht uns zur Verfügung. Zwiebeln, deren Laub vergilbt ist, nehmen wir auf, flechten das gelbe Laub zu Zöpfen und hängen zum Nachtrocknen auf dem Hängespeicher auf. Den Tomaten nehmen wir die ganz kleinen oberen Früchte und die letzten Blüten, haben wir einige Tomaten in großen Töpfen gezogen, so stelle diese an die wärmste Hausmauer. Du kannst aber ungestraft so einen Topf ans Küchenfenster stellen, sogar in den Wohnraum, sieht, wenn er nett aufgebunden ist, lustig aus ■und du kannst zum Abendbrot dir schnell eine rote Frucht ernten. Das macht Vergnügen, besonders wenn du Gäste hast, Was du aber von Pflanzen ins Zimmer nimmst: Vergiß nicht, den Topf von außen zu waschen, evtl. auch den Topt-ballen umzudrehen, um zu sehen, ob kein Wurm im Topfe sitzt. Du weißt ja vom Frühjahr her: Hand über den Topf legen Die Schweiz in der Seeschiff' faöri Bern, August. (UTA) Die umstritten6 Frage, ob es im Kriege im Interesse eines Landes erforderlich sei, Seeschiffe 33 dem Weltmeer in Dienst des eigenen Landes zu 'Stellen, zugleich auch im Zusammenhang damit ein schweizerisches Seerecht zu schaffen, ist, wie der Direkto*" des eidgenössischen Kriegstransportamtes auf einer Pressekonferenz darlegte» negativ entschieden worden. Die Schwc|Z hatte 115.000 BRT von einer ausländischen Reederei geschartet. Diese Flott6 hat mit großen Schwierigkeiten zU kämpfen, besonders in der Hauptaufgabe der Versorgung der Schweiz während de5 Krieges. (Schon im Weltkrieg hat der (Schweizerische Bundesrat eine ähnlich6 Maßnahme im der Charterung von Schufen beim United States Shipping Boar° getroffen.) Während die Ueberseetramsporte der Schweiz vor Monaten ihre Wege haup-' sächlich über Genua und Marseille nahmen, haben sich diese Transporte in d6 letzten Zeit hauptsächlich auf spanisch6 und portugiesische Häfen verlagert. U3 in Lissabon gegenwärtig alle Entrep» mit Waren überfüllt sind, können weitem Güter nur unter freiem Himmel gelagef-werden. Nur in den spanischen Häfen v°n Bilbao, Santander, Vigo und Cadiz kam1 für Schweizer Waren noch Zollagerraüi'1 zur Verfügung gestellt werden. Gast: »Na, Kurtchen, willst du m|C •nicht zur Bahn begleiten? « Kurtchen: »Ich kann nicht.« Gast: »Warum?« Kurtchen: »Sobald du weg bist, essen wir!« ^Wtoe-Ommik Vor der Eröffnnng der Theatersaison <§m Gtreifzug durch Die europäischen Gpielpläne / Wiederaufleben des klassischen Repertoires z Shakespeare nach wie vor führend dem auch im Altreich und im Sudetengau. 194om ,erstcn Spielpläne für die Spielzeit den S‘nd *>ere^s veröffentlicht wor- den! ^'U®er den Spielplänen der großen gen en (München, Wien) lie- 8n-.au?^ schon die Spielpläne einiger ju-g \awjscher Bühnen vor (Zagreb, Niš), ne * ^teressant, das alle diese Spielplä-die^ew'Sse gemeinsame Züge aufweisen, in kaum von den noch folgenden nicl t e Sestellt werden. Es ist daher nien ^N^rüht, sich über diese gemeinsa-^ Zuge ein wenig zu unterhalten und sch3*15 ^mge Schlüsse über den Ge- .nia'ck und über den Geist der Zeit zu z'ehein. §J?a's erste, was beim Betrachten dieser ^ P'läne in die Augen fällt, ist ein ge-. ‘Sses Aufleben des Mässischen Reperto-rad" ot> sich der Theaterbesucher ge- 1-, ^ i'n den heutigen Kriegszeiten im to v er ^e‘ seinen alten harmonisch aus-&henen Bekannten von der Unrast „J Zeit ausruhen wollte! Auf den euro-^ lschen Bühnen werden wieder die alten a®*k'er aus den verstaubten Theater-Pul r 6n §€z°g€T1i aufgefrischt und dem 1 kkum als besonderer Leckerbissen v'^Qten. Da ist zunächst der alte un-. iwilstiiche Sophokles, dessen vor-c 1 ‘ge »Elektra«-Aufführung in M ü n-l', e n der Sprechstoff der deutschen ^‘eaterwelt war. Heuer kommt am sel-ben Theater seine »Antigone«, und, wie .afei*s jetzt verkündet wird — nächstes r sein »Aras« zur Aufführung. Auch wp ,^aSrebeT Theaterleitung fand es für p Sophokles’ »König Ödipus« aufs °Srainm zu setzen. ir 711 Mittelpunkt des heurigen Reperto-Js wird nach wie vor der alte Menschen n'ner Shakespeare bleiben. Shake-fal?are sow‘eso nie in Ungnaden ge- 'en- Fast alle Theater der Naobkriegs-> die etwas auf sich hielten, gaben p'.ich wenigstend eine Shakespeare-Soemi«e. Shakespeares »Hamlet« galt s gar in Ljubljana als Volksspiel mit be-^ m Besuch und auch gutem Inkasso. (Th61" kommen Shakespeares »Macbeth« ,w:eater in der Josefstadt und München) >e es euch gefällt« (München), »König »caR (Niš), »Romeo und Julia« (Niš), ru^lan« (Zagreb) usw. zur Auffüh- So^rdem sind auch Möllere (»Mi-(»D 5 ’n Zagreb), Cal de ron Un ,eI, Richter von Zalamea« in Zagreb) jn 01 d o n i, (»Diener zweier Herren« manchen) nicht aus der Mode gekorn- prPnCse,n älteren Klassikern folgen die än-d q1 deutschen Klassiker Goethe in n hil 1 e r, die natürlich besonders j.gr . and zum ständigen Repertoire sin tCn ^on den jugoslawischen Bühnen iväh ^ ^Pielpläne — wie bereits er-kan o ~~~ noch nicht vollkommen be-eehti! aus den bisber Veröffentlichten hp: hervor, daß Goethe und Schiller auch »Innt,1-8 ihre Würdigung erhalten (Goethe le „ 'genie auf Tauris« in Zagreb, Schil-150 l uber« in Niš). Grillparzers aurh kurtstag wird das Münchener wie wah ^aS- deutsche Volkstheater in Wien L e ^oheinlieh mit »Mcdea« feiern. Auch Mi'.n Vn ^ (»Minna von Barnhelm« in Zae-h^’ Rle*st (in München und dies and S u d e r m a n n kommen in s er Spielzeit zu Wort. Auch ohne I Irland Shht 65 nicht‘ Er wird in Oeutsch-führt 6 0 w'e ‘n Jugoslawien aufge- in d°n ^Cn siawischen Autoren sind Km,'esem- jahr besonders die Russen im rrPinbC gestiegen. Auf deutschen Bühnen schaffe .0 r ibo j e dow (»Verstand c h n beiden« in München), Esche-der ^ (»Drei Schwestern «im Theater in A-ufffh'e^stadt) und etliche andre zur derslln Un^‘ Jugoslawien sind beson-rim ostojewsk! (»Die Brüder Ka-D "1asow« in Niš) und T o i s t o j -hu,a matisierungen (»Auierste-wär** 'n kiis) beliebt. Von den äderen "«eh Ostrowski (»Wald« in hprr ,zu erwähnen. Auch die Anzahl stie ^owjetrnssischen Dramatiker ist ge-gen. Die bereits bekannten K a t a- j e w und Bulgakow (Zagreb u. Niš) bekommen Gesellschaft. Aus der neueren italienischen Literatur wird Piirandello auch heuer auf den Weltbühnen wie auch bei uns nicht fehlen. Damit aber das Theater nicht allzusehr lebensfremd wird, ist auch für heimische Novitäten, die das Zeitgeschehen kommentieren, gut voTgesorgt. Die deutschen Bühnen bringen in ihren Spielplänen eine Reihe von Neuheiten bereits bekannter, aber auch weniger bekannter Literaturgrößen. Den Uraufführungen heimischer Dramatiker wird nach wie vor auf allen großen Bühnen ein besonderes Augenmerk zugewendet. Auch in Jugoslawien kommen in dieser Spielzeit zahlreiche Neuheiten zur Uraufführung. Zagreb ist in dieser Beziehung sicherlich an erster Stelle. S t r o z z i, F u i s, S e n e č i č, šantič u. a. haben ihre neuen Werke der Theaterleitung vorgelegt. Es ist zu erwarten, daß wir in dieser Saison auch Am 25. August jährt sich zum vierzigsten Male der Tag, an dem der Dichterphilosoph Friedrich Nietzsche, einer der tiefsten und wahrsten Rufer und Ringer, nach langer Krankheit in Weimar starb. Er war der Sohn eines Pfarrers; studierte Philologie in Bonn und Leipzig und wurde schon mit 25 Jahren Universitäts-Professor in Basel. Ihm ward ein Leben im Schatten frühen Siechtums; aber Ihm ward auch die Kraft, die Todesbestimmung im Geiste zu überwinden und schon vor dem Wahnsinnsende in ein höheres Reich einzugehen. Mit dämonischer Gewalt hat er besonders die Jugend seiner Zeit in an gezogen. Er haßte alle Gelehrsamkeit. In kühn hingeworfenen Gedankensplittern, in vorschauenden begeisterten Lobgesängen und einer klangvollen Prosa entwickelte er seine Ideen. Seine Werke sind aus der Geschichte des deutschen Geisteslebens nicht mehr fortzudenken. In seinem berühmtesten Werk »Also sprach Zarathustra«, einem der großartigsten Werke überhaupt, die die Menschheit besitzt, feiert Nietzsche die aufsteigende Entwicklung des Menschengeschlechtes, den ewigen Kreislauf des Werdens, das sich ewig gleich bleibende, unzerstörbare, unaufhörlich sich wiedergebärende Leben in stimmungsvollen, farbensatten, klangreichen Worten. Dem an allen Idealen verzweifelten Jüngling ruft er zu: »Aber bei meiner Liebe und Hoffnung beschwöre ich dich: Wirf den Helden in deiner Seele nicht weg, halte heilig deine höchste Hoffnung!« Er verherrlicht den Krieger, weil er für seine Taten stets das Leben einsetzt: »Der Krieg und der Mut haben mehr große Dinge getan als die Nächstenliebe. Nicht euer Mitleiden, sondern eure Tapferkeit rettete bisher die Verunglückten.« Nächstenliebe und Mitleid sind die Tugenden der Schwachen, Sklavenmoral. »Werde hart!« ist sein Mahnruf an den Herrenmenschen. Aus der Sklavenmoral der Gegenwart soll sich der Mensch immer weiter entwickeln zum Übermenschen, der »jenseits von Gut und Böse« steht und als eine neue Art von Lebewesen vom Menschen geschaffen werden soll. Er soll sich aus dem Menschen herausentwickeln, wie der Mensch sich aus dem Tier herausentwickelt hat. Denn der Mensch, wie er sich I zeigt, ist ein unerfreuliches Wesen. Er ist »ein Seil, gespannt zwischen Tier und Übermensch«. In einer Zergliederung Richard Wagners, dessen Romantik er liebte, nennt Nietzsche einmal als die eigentlichen deutschen Eigenschaften: Friedrich des Großen Gerechtigkeit, Goethes Vornehmheit und Neidlosigkeit. Beethovens edle Verzichtleistung und Entsagung. Bach-verklärtes Innenleben und Schaffen ohne i bei uns einige neue Werke slowenischer Schriftsteller auf der Bühne erleben werden. Das jugoslawische Drama, das sich mit den Kroaten B e g o v i č in der vorigen Spielzeit den Weg zu den deutschen Bühnen bahnte, wird auch heuer im Spielplan deutscher Bühnen bleiben. In Wien wird am Deutschen Volk st he ater Begovič’ »Herzen im Sturm« vorbereitet; vielleicht gesellt sich zu diesem noch welches Stück. Von slowenischen Dramatikern fanden nur Cankar (»Ärgernis im St. Florianstal« in Niš), Župančič (Veronika aus Desenice« in Zagreb) und Kreft (»Der große Aufstand1« in Niš) Aufnahme. Es ist mehr als wahrscheinlich, daß es. nicht nur bei diesen drei slowenischen Dramenwerken bleiben wird. Vielleicht werden die SpieLpläne von Beograd, Osijek, Sarajevo und Skoplje in dieser Hinsicht mehr bieten. jm. Rücksicht auf Glanz und Erfolg, ohne Neid. Nietzsche forderte Strenge, Selöst-zucht, Ordnung, Tatkraft, Opferbereitschaft für das Gemeinwesen, die Lust an der Gefahr, Verachtung des leichten Lebens — alles eherne Bestandteile einer »Soldatenmoral«, die sich die Führer der europabewußten Staaten heute zu eigen gemacht haben. Nietzsche lehrt auch eine höhere Auffassung des Familienlebens, die wieder auf den Übermenschen zielt: »Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf. Dazu helfe dir der Garten der Ehe«. Anmutig, hold und liebenswürdig ist seine scharfe Unterscheidung zwischen Mann und Weib, die jeder billigen muß, der den Geschlechterkampf durch die Kulturgeschichte verfolgt: »Das Glück des Mannes heißt ,Ich will’, das Glück des Weibes heißt ,Er will’.« Nietzsches Zarathustra, dieses klassische Werk der deutschen . Philosophie, dessen Titel schon seinen Kampfeszweck verrät und dessen Lehre zündete, schließt mit dem großartigen Leitmotiv: »Trachte ich denn nach Glück? Ich trachte nach meinem Werke!« Reue THea!eremriMu?wsn Von unserem Berliner Berichterstatter. (MEZ) Im Zuge einer Neugestaltung der beleuchtungstechnischen Anlagen in den Theatern der Ostmark wurde der AEG eine ganze Reihe von Aufträgen zugesprochen. Die Lieferzeiten waren derart kurz, daß für die Durchbildung und Herstellung der erforderlichen Geräte eine außerordentliche Anspannung der Arbeitskräfte nötig war. Beliefert wurden folgende Theater: Stadttheater Graz, Stadttheater Leoben, Deutsches Volksthea ter Wien, Stadttheater Salzburg und Kla-genfurt. Alle genannten Anlagen erhielten neue Bühnenstellwerke z. T. für zwei Laufrichtungen mit zentralem Antrieb unter ausschließlicher Verwendung von Regelungsspannern. Neue Steuereinrichtungen erleichtern die Bedienung wesentlich. Jede Bühne der genannten Theater erhielt außerdem eine neue Horizontbeleuchtung nach dem bewährten Seilzugsystem der AEG. Weiterhin wurden alle bisher veralteten Fußrampen und Oberlichter durch Bühnenbeleuchtungskörper neuzeitlicher Bauart, wie Oberlichter mit Glasspiegeln usw. ersetzt und zahlreiche Sonderausführungen von Bildwerfergeräten geliefert, die heute für eine Bühne unentbehrlich sind. Alle genannten von der j AEG umgebauten Bühnen würden dem ' Betrieb übergeben. Nicht nur in der Ostmark wurden viele Theater einer Neugestaltung ihrer Bühnenbeleuchtungsanlagen unterzogen, son- Zu nennen sind hier das vom Staat neuerdings übernommene Thalia-Theater in Hamburg, dessen Bühne sehr großzügig ausgestattet wurde, ferner die Volksbühne in Berlin mit einer Erneuerung und Erweiterung der Regelanlage unter Verwendung von Umspannerreglern und! in ähnlicher Ausführung das Sitadttheater Eisenach. Von den Theatern des Sudetengaues wurden das Stadtheater Aussig sowie die Bühnen in Saaz und Komotau von der AEG ausgerüstet. Die Entwicklung der AEG Saalverdunkler macht weitere Fortschritte, besonders das Ausland war mit Aufträgen stark vertreten. Auch in Böhmen-Mähren hat die AEG Aufträge übernommen. So die Modernisierung eines Prager Theaters. Alle diese Aufträge im In- und Ausland in einer Zeit durchgeführt, wo alle verfügbaren Kräfte für den Krieg u. die Kriegswirtschaft eingesetzt werden, zeigen die Stärke der deutschen Industrie, die selbst in ungewöhnlichen Zeiten in der Lage ist, den an sie gestellten Anforderungen voll und ganz und ohne Beeinträchtigung ihrer Leistungsfähigkeit nach zukommen. IgBMlIeteti Verlorenes Paradies Von Draga Nitsche-Hegedušič Hawaii — im feinen silbrigen Nebel des Frühmorgens, eingelullt von fächelnden» Kokospalmen und rauschender Brandung! Soeben ist der Ozeandampfer Globus gelandet. Bald wird die Sonne an einem glanzüberfluteten Himmel aufgehen. Bronzefarbene Jungen tauchen aus ihren Kanus kopfüber nach den Münzen, welche die Ankommenden ihnen vom Schiffsdeck aus zuwerfen. Eine farbige Menge drängt sich an die Fremden, lachend, kreischend, gestikulierend. Nur Aloha steht schweigend abseits. Das ist nichts für mich, denkt Werner enttäuscht und seine schmalen, nervösen Augen streifen flüchtig über die bunte Menschenmenge, bleiben kaum an den eleganten, übermodernen Frauen haften, Millionärinnen, Filmgrößen, — was weiß er? Er hat seine große Enttäuschung schon hinter sich. Eine wilde Abwehr gegen dies alles erfaßt ihn. Er sucht Ruhe und Entspannung, sehnt sich nach langgestrecktem goldfarbigen Sand, wo man unter Baumfarnen und wildduftenden Hibiskusblüten die Glieder strecken kann, — nach Einsamkeit strahlender Bläue ... Mißmutig bleibt er am Pier stehen. Nein, er will in keines dieser großen Hotels, die mit den Nomaden aller Völker überfüllt sind — er schüttelt den grinsenden Boy ab, der immer wieder mit seinen 'schmutzigbraunen Händen nach seinem Gepäck langt — hebt selbst seinen Koffer — Da sieht er Aloha. Wie eine edle Keramik steht sie da, einen warmen Lichtstreif über der nackten Brust und Schulter, mit gesenktem Blick, die langen Wimpern wie ein dunkler Schattenstrich auf den braunen Wangen. Werner lächelt, ohne Gedanken, fast unbewußt — die Umgebung rückt plötzlich ab, ist wie geträumt..., nur das Gesicht sieht er, aus dem die schweigsame Ruhe des Ostens strahlt. Er beugt sich vor. Wie angezogen von seinem Blick sieht sie auf. Das stille Gesicht wächst nah und schön aus dem ungewissen Licht. Sie gehen. Schlanke, nackte Füße schreiten federnd und weich neben den seinen, geschmeidige Glieder passen sich dem Rhythmus an. Ein Zimmer — sagt er — und deutet auf seinen Koffer. Sie hat ihn verstanden und nickt. Der Luxus, die lärmende Geschäftigkeit bleibt zurück und der romantische Zauber der Südseeinsel tut sich auf. Sie gehen einen schmalen Pfad, scheinbar mitten durch die Wildnis der Märchenküste. Niedrige, gewölbte Regenbogen schillern zwischen Wasser und Himmel und dann bricht in strahlender Gloriole die Sonne durch. Beleuchtet ein paar Bambushütten am Ufer. Aloha bleibt stehen, hebt mit sanften, gedehnten Bewegungen eine geflochtene Friedrich Nietzsche ZU SEINEM 40. TODESTAG AM 25. AUGUST Von Helfried Patz (Celje) Binsentüre hoch und zeigt in das Innere des Raumes. Ein sauberes: Lager aus Schilf und Matten', Tisch und Stühle aus Bambus, eine kleine Öllampe mit’buntbemalten Pergamentschirm. Die niedern Fenster haben kein Glas, nur Gelsennetze. Gefällt es dir? fragen Alohas Augen besorgt. Werner lacht. Er ist vor Freude wie berauscht. Wirft den Koffer ab, wie einen unnützen Ballast und tritt vor die 'Türe, um die gigantische Palette von Farben in sich aufzunehmen, die sich vor ihm ausbreitet. Ja, hier will er bleiben! — Die Badesaison ist ohne Ende. Werner liegt am Strand, seine ist schon so dunkel, wie die Alohas. Sie sprechen nicht, sie sehen in die tiefe Sonne. Aloha hat ihren Arm auf Werners Knie gelegt und den Kopf darauf. Ihre Haare fallen glatt und feucht über seine Haut. Wie schön sind die Tage in dieser Abgeschlossenheit! Ohne Worte, ohne Ungeduld, — eingedämmt in eine Gedanken weit, die beide wie eine Wand umschließt. Und erst die Nächte, — mit den Sternschnuppenschwärmen und dem ewig zärtlichen Lied der Brandung! In so einer Nacht hat er Aloha in seine Arme geschlossen, seinen heißen, unsicheren Blick fragend in den ihren. Ganz still, mit demütiger Offenheit hatte sie sich ihm gegeben — wie eine schwankende Blume dem Wind. »Sag mir — liebst du mich?« Sie hebt den Kopf und sieht ihn an. Augen können alles sagen, da braucht es keine Worte. In ewig strahlender Bläue liegt der Ozean. Einmal kommen Leute an den Strand, die mit hawaiischen Fischern herausgefahren sind. Zwei elegante Männer und ekie blonde Frau. Sie trägt breite Matrosenhosen und eine hellblaue Jacke mit goldenen Knöpfen. Sie sehen neugierig in die kleinen Hütten. Die Frau ist groß und schlank, wie ein Page. Beim Weggehen wirft sie Werner einen flirtenden Blick zu. Dieser Blick irritiert ihn. Als sie wieder allein sind, streicht Aloha leise und beruhigend' über seine Hand. Aber dieses Streicheln ist nicht* zu ertragen! Es lodkert alles, Werners Nerven sind plötzlich biosgelegt und wehrlos. Etwas Drängendes tritt in sein Wesen, eine Unruhe, als nähme ein anderes Leben seinen Anfang. Aloha spürt es wohl. Sie sieht das unruhige Spiel der Muskeln in seinem Gesicht. Leise geht sie und legt ihm seinen Gesellschaftsanzug zurecht. Er lacht gerührt, als er das sieht. Aber abends geht er wirklich in die Stadt. Er muß Wein trinken, den Rhythmus einer Tanzkapelle hören, Menschen fühlen. Er sitzt in den tiefen Fauteuil der Bar, an den niederen Tischchen. Sie sind zu viert. Die blonde Frau lacht, ihre Fingernägel leuchten rot über schmälen, unnützen Händen. Alles ist so unwahrscheinlich, wie in einem Film. Daß man da zusammensitzt in der parfümierten Luft, elegant, gepflegt, eine weiße Orchidee im Knopfloch. Werner wartet mit angestrengten Sinnen auf ein Wort, eine Bewegung, mit der sich die blonde Frau verraten muß. Die Art, mit der sie das Gespräch an sich reißt, macht ihn rasend vor Ungeduld. Alles was sie sagt, die Antworten ihrer Kavaliere, die Jazzmusik — empfindet er als störendes Nebengeräusch. »Wollen wir tanzen?« begehrt er plötzlich. Die blonde Frau erhebt sich mit einer trägen Bewegung. Sein Arm legt sich zitternd und schmerzend fest auf ihren nackten Rücken. »Du —« zischt er, »du hast mir Gift ins Blut gegossen! Wer bist du, wo kann ich dich treffen?« Die Fragen fallen so überraschend, so schnell, o hne Atempause, wie ein Satz, den man lange in Gedanken geformt hat. Die blonde Frau zieht die Brauen zusammen, sie ist des alten Liedes müde. Ein seltsames Lächeln, bekennend und grausam offen tritt in ihr Gesicht: »Gott, ich habe Sie dort in der Hütte für einen Insulaner gehalten ...« sagt sie leicht, mit einem leeren Blick. Es ist für Werner fast wie ein Schlag. Dann läßt er sie eriöst aus den Armen. Alles ist so, als wäre das schon einmal Leichtathletik und Fußvall am „Rapid"-Vlatz Am morgigen Sonntag gelangt am »Ra pid«-Sportplatz eine Reihe interessanter sportlicher Veranstaltungen zur Austragung. Die Leichtathletiksektion »Raplds« bringt am Vormittag mit dem Beginn um 9 Uhr ihr diesjähriges Pflichtmeeting zur Durchführung, wobei man die besten Athletinnen und Athleten unserer Stadt am Start zu sehen bekommen wird. Da heuer in Maribor schon mehrere neue Rekorde aufgestellt wurden, ist auch diesmal mit Ueberraschun-gen zu rechnen. Das Programm ist derart zusammengestellt, daß die Veranstaltung nicht langweilig wirken wird', zumal Damen, Jun'oren und Senioren ihre Leistungen zum Besten geben werden. Ein guter Besuch wäre mehr als wünschenswert, denn die braven Athleten verdienen ihn. Folgende Wettbewerbe kommen zur Aus tragung: Damen: 100-Meter-Lauf, Hoch sprung und Diskus. — Junioren: 200 und IGOO-Meter-Lauf, Kugel, Dreisprung und 4 mal 100-Meter-Staffel. — Senioren: 100 Meter, 1000 Meter, Speer und Stabhochsprung. Während die Athleten mit diesem Mee ting sozusagen ihre Saison schließen, eröffnen am Nachmittag die Fußballer ihre Herbstspielzeit. Um 17 Uhr treffen sich die beiden ersten Mannschaften »Rapids« und »Maribors« zu einem Freundschaftsspiel, das zugleich für beide Vereine als ein Probegalopp für die kommen de Meisterschaft gilt. Die alten Rivalen bekriegen sich am grünen Rasen schon über 20 Jahre mit wechselndem Glück, man darf also auch morgen mit einem schönen und schneidigen Spiel rechnen, obwohl es diesmal nicht um Punkte geht. Das Vorspiel um 15.30 Uhr bestreiten die Reserven der beiden Vereine. Schwimmerin gute Anlagen gezeigt. W einem 100-Meter-Kraulschwimmen wur sie hinter der Siegerin Eva Britt Söd6 berg (1:21,8 Min.), gute Zweite in l*24, Minuten. Blilmenpflepe im September Kälter werden die Nächte. Jetzt m uß‘ du bei empfindlichen Gewächsen, die n°' .eh auf dem Fensterbrett stehen, Obacht g"j ben! Vor allen Dingen gieße nur m6*1 des Morgens, abends gegossen läßt küh . Nächte doppelt kalt empfinden, das sp*^ du wohl selbst, wenn du mit nassen Hä*1' den ins Freie gehst oder wenn kalter R6' rad£ gen deine Füße naß machte, und gef3 ich so geht es deinen Blumenkindern, die 5> ja nicht rühren können, also noch einlM so viel frieren. Weichfleischige Gewäch nimm lieber vorzeitig ins schützen Haus. Du wirst ja immer noch viel lüfte"' damit ist auch Gewähr gegeben, daß s’c deine Blumen leichter" an die Zimmer!*1 : SK. Rapid (Leichtathletiksektion). Folgende Leichtathleten haben am Sonntag um 9 Uhr am Rapidplatz startbereit zu sein: Badl, Les, Oroszy, Schnöderer, Gerhard, Fischbach, Ernst u. Wolfi, Gandhi, Braunitzer, Kästner, Wregg, Schauritsch O., Fonsi, Kurt I, II und III, und Helly. — Die Sektionsleitung. : SK. Rapid (Fußballsektion). Folgende Spieler müssen um 15 Uhr am Sportplatz spielbereit sein: Krašovec, Fran- gesch, Schwarz, Löschnigg, Majerič, Zor. zini, Feßl, Sinkovič I und II, Hardinka, železinger, Jelen, Spingier und1 Skett. Die Aufstellung der ersten Gruppe lautet: Zelzer, Sadeck, Major, Fučkar, Bäumel, Stipper, Csaszar, Werbnigg, Kollar, Eider šek, Kreiner, Jurgec. Sämtliche oben angeführten Spieler haben um 15 Uhr am Ra pidsportplatz -zu erscheinen. — Die Sektionsleitung. : H. Henkel wieder deutscher Tennismeister. Bei den deutschen Tennis-Kriegsmeisterschaften war ein Spieler wie der einmal überragend: Heinrich Henkel von Rot-Weiß-Berlin. Es ist der einzige der im Augenblick neben Rode rieh Menzel (der aber an den Titelkämpfen "nicht tteilnabm) absolute Weltklasse darstetlt. Engelbert Koch, im Endspiel von Henkel 6:2, 2:6, 6:3 geschlagen, wurde Zweiter mit guten, aber keinen überragenden Leistungen. Rolf Göpfert, den man zuletzt als sehr stark ansah, scheiterte diesmal an Koch. In den anderen Titeltreffen kamen neue, meist Ueberraschungssieger ■heraus. So holten sich die jungen Koch-Buohholtz (der ein besonders veranlagter Spieler, ein Tilden-Typ, ist) das Männerdoppel gegen die bisherige Davispokalkombination Henkel-v. Metara in drei glatten Sätzen (10:8, 6:1, 6:1), Ulla Ro- vor langer Zeit gewesen — als hätte er es nur vergessen gehabt, und jetzt ist es wiedergekommen. Er bringt sie zum Tisch zurück und empfiehlt sich kühl. Aloha — denkt er, Aloha! Zwischen Kokospalmen und Tropengewächsen stolpert, er den Weg zurück. Die kleine Hütte scheint ihm wie eine Heimat. Aber die Binsentür ist verschlossen. Sein Koffer steht fertig gepackt auf der Schwelle. Aloha! Mit der Schulter stemmt er sich gegen die Tür. Sieht das Zimmer, die paar Möbel, den Sandboden — leer. Aus der Nachbarhütte kommt ein Junge, zeigt die weißen Perlzähne. »Ich Koffer tragen!« sagt er. »Wo ist Aloha?« schreit Werner und schüttelt ihn. Der Knabe steht steinern ruhig, wie das Schicksal selbst. Seme schwarzen Augen glänzen undurchdringlich _ eine glatte Fläche, die nichts verrät. Da wendet sich Werner. Er weiß, es ist umsonst. Eine lähmende Schwere ist in seinen Gliedern — und in seiner Seele eine tiefe; quälende Scham .,. senow (Berlin) gegen Margarete Kaeppel (Berlin) das Fraueneinzel 7:5, 6:4, Frl. Barte'ls-Frl. Enger d'as Frauen-Doppel u. Frl. Rosenow-Gies das gemischte Doppel. Es ist möglich, daß sich verschiedene der Ueberraschungssieger weiterhin an der Spitze halten. : Europameister Larson nur Vierter. — Bei einem leichtathletischen Sportfest in Helsinki siegte der Finne K. Pekuri im 3000-Meter-Hindernis-Lauf in 9:15,6, vor den Schweden Arvidsson (9:16,2) und Lindblad (9:22,4). Vierter wurde der schwedische Europameister Larsson in 9:22,8. Der neue 3000-Meter-Weltrekord-Man-n Henry Kälerne-Jönsson gewann einen 2000-Meter-Lauf in 5:29,8 knapp gegen den Finnen Sarkama in 5:30. Im 400-Meter-Hürden-Lauf siegte Bertil Stor-iskrubb in der guten Zeit von 53,5 vor seinem Landsmann Virta in 54,3 Sekunden. Nickten wurde Hochsprungsieger mit 1.95 Meter vor Kurt af Ursi-n und Perä-salo, die über 1.91 Meter kamen. Sieger im Hammerwerfen wurde Veiriilä mit 53.98 Meter. In Vasa bewältigte Lähdes-mäki' im Stabhochsprung genau 4 Meter. Strömbäck durchlief 5000 Meter in 14:37,8 und für Matti Järvinen genügten schon 68.70 Meter zum Sieg im Speerwerfen. : Fanny Koen, die vielseitige holländische Athletin, holte isiah bei einem Sportfest drei Siege. Mit 12,6 war sie über MX) Meter erfolgreich und gewann den Hoch- und Weitsprung mit 1,60 bzw. 5,78 Meter. Bei den Männern erzielte der Sprinter Osenoärp über 100 Meter 11 Sek. Baumgarten ging über 400 Meter in 49,6 durch das Ziel. Zu einem Doppelerfolg kam de Bruym. Er erreichte im Kugelstoßen und im Diskuswerfen 43,18 Meter. : Italiens Tennis-Ranglisten. Unge- wöhnlich frühzeitig — die Tennissaison geht erst ihrem Höhepunkt entgegen — hat heuer der italienische Tennisverband seine Ranglisten für Männer und Frauen veröffentlicht. Bei der Ausgeglichenheit; der jungen Spitzenspieler hat man die Lösung gewählt, den ersten bis dritten Platz zwischen Cuccelii, del Belte und Romanoni zu teilen. Canepelle und Rada wurden gemeinsam auf den vieten bis fünften Rang gesetzt. Da keine Vergleichs möglichkeifen bestehen, konnte der italienische Altmeister und Kapitän der italienischen Mannschaft de Stefani diesmal in der Rangliste nicht gewertet werden. Den ersten Platz bei den Frauen nimmt Vittoria T o n o 1 1 i ein, gefolgt von Eifa Gaviraghi. Rangliste der Männer: 1. bis 3. Cucelli, del Belte und Romanoni, 4 bis 5. Canepele und Rado. 6. Sada. 7. Bossi. 8. Scotti. 9. Tarami. 10. Vito. Rangliste der Frauen: 1. TanoMi, 2. Gaviraghi. 3. San Denmino. 4. Manzutto. 5. Manfredi. : May Nilsson als Schwimmerin. Schwe dens Slalommeisterin May Nilsson, auch auf dem Kontinent sehr gut bekannt, Ist (eine vielseitige Sportlerin. Sie spielt bekanntlich ausgezeichnet Tennis, betreibt Leichtathletik und hat jetzt auch als namm Die besonders zarten Blumenstöcke u6*1' men wir jetzt ins Zimmer, um sie vor ^ starker Abkühlung in den Septefflb^' nächten zu schützen. gewöhnen. Du weißt vom vergangen611 Jahr, wie schwer es dir wurde, alle dein" Pflanzen unterzubringen. Dieses Ja wirst du bestimmt nicht mehr in de" alten Fehler verfallen. Jetzt sind alle Gewächse noch schön, überflüssiges an #e' kannte abgegeben, macht Freude. ^ Nachzucht bei den Gärtnern war aber d*6' ses Jahr wegen der fehlenden Arbeit® kräfte gering. Es wird’ sicher unter deh rren Gemüsegärtnern einige geben, die De schöne Pflanzen im Tausch nehmen, hast dir ja auch junge Pflanzen, Stecklingskinder, herangezogen, Oberwimt6f sie, und du hast mehr davon als alten, zu hohen. Pflanzen, die dir das bi*5' chen Tageslicht im Winter wegnehme1*-Deine Geranien nimm jetzt aus dem kosten, macht nichts, wenn sie blühen, m1,11,1 kleine Töpfe, schneide d. Ballen bei ti6" Stöcken tüchtig zurecht u. setze die bl**' henden Stöcke in diese kleinen Töpfe **>* mische die alte Erde mit reichlich v*c Sand — bis zu einem Viertel darfst gehen. — Gieße erst nach zwei Tag6 ein. Wenn du deine Geranien solch6*"' maßen an einen hellen, kühlen Ort stell6" kannst, blühen die Stöcke weiter und 1 Frühling werden sie, nachdem sie zuriic -geschnitten wurden, ohne den Ballen wel' ter zu stören, wieder ins Fensterkistch6 ausgepflanzt. Fuchsien kannst du n«6 unbesorgt im Freien lassen, die vertrag6 schon ein paar Grad Kälte, aber sieh nach, ob das Abzugsloch im Topf °^e ist, sonst versauert die Erde! Von Heh<> trop nimm jetzt eine oder zwei schon kleine, buschige Pflanzen ins Zimmer, 6 blühen weiter, bis tief in den Wim6 hinein, ebenso die Reseda und die nied > chen blauen Lobelien. Auch junge Oo lackpflanzen gewöhne langsam ans mer, die kleinen Pflanzen vertragen 6 zwischen den Winterfenstern zu stehem Und dann etwas sehr Wichtiges: se z von deinen Würzkräutern in Töpfe, dam du Basilikum, Bohnenkraut, besonder das winterharte, im Winter nicht zu en behren brauchst, auch einen SalbeitoP» und natürlich Petersilienwurzeln Schnittlauch. Diese Gesellschaft hat 3 Küchenfenster Platz, wenn die auch l3"» und dünn werden, der Geschmack ist . gleiche und zu Zierzwecken ziehst du 1 keine Küchenkräuter, Die Mittelmeerländer als Wirlschailsraum der m’ ^u§ust- UTA berichtet: Als eine dieses11 ib 1 i c hon F o 1 ge e rsche in u nge n Entsteh e^-es s^’en die. Italiener die rer,dp ei'nes nach Nom hin gravifie-Rechnn Wirtschafts-großraumes in ihre das 'JJjlf; , ökonomisch gesehen trennt , . :,tehneer nicht die Uferstaaten, k^tUp7n„ Verbindet s'c- normalen Zeiten von R i 6 Bohiffsfracht für eine Tonne ne 'r 111 nach Triest nicht mehr als ei-StraR°hlne Eisenbahnfracht von Paris ‘nach zej , Ur§- Unter »Mittelmeerwelt« be-n'ischnCt man’ in Einklang mit der italie-die Ik11 .Terminologie, folgende Länder: nien ^'sehe Halbinsel^, Italien mit Alba-banön leDTünk€i’ zy,P'er,n- Syrien und Li-Ifak ' * Vlastina und: Transjordanien, ' ’ Lv ra*3‘en’ Ägypten, Libyen, Tunis, dahe" Und Algerien. Es handelt sich näher ^ «!len Großraum, der von an- i, 7 , Marokko n*ei uni .... _ i( Wj.rj'HE 200 Mill. Menschen bewohnt > die eine stark anwachsende Ten- denz .zeigen (das Bevöfkerungswachstum in diesem‘Räum'zwischen 1900 und 1940 wird mit ungefähr 20% angegeben). Von italienischer Seite wird auf' die Tatsache hingewiesen, daß mit dem Fortschreiten der Technik und der raschen wirtschaftlichen Entwicklung alle Mittelmeerländer die Tendenz zu einem Zusammenschluß der einzelnen Mittelmeerwirt-schäften sich verstärkt. Hingegen verminderte sich das Außenhandelsvolumen der meisten Mittelmeerländer mit Großbritannien. Italien z. B. erledigte 1900 noch 18% seines Außenhandels mit England, 1938 nur noch 6%; Griechenland reduzierte in der gleichen Zeit seinen englischen Handel von 29% auf 10,5%; Bulgarien von 19,5% auf 6%, Ägypten von 46% auf 28%. Die Mittelmeerwirtschaft findet also ihre ergänzenden Elemente immer mehr im Mitteimeerraum selbst. Im Mo- ment des Kriegsausbruches belief sich der Außenhandel der" Mittelmeerstaaten auf etwa 50 Milliarden Lire jährlich, wobei freilich zu bemerken ist, daß sich 30% dieses Außenhandels mit Deutschland abspielen, 25% zwischen den Mittelmeerländern selbst, 25% mit West- und Nordeuropa und der Rest mit Übersee. Im Rahmen der Weltwirtschaft gesehen, fallen diese Zahlen noch nicht sehr ins Gewicht; aber die Mittelmeerwirtschaft steht erst am Anfang ihrer Möglichkeiten — und diese Möglichkeiten werd. in Italien sehr positiv beurteilt. Es stimmt wohl, daß dem Mittelmeerraum die Kohle fehlt (nur 4% der Weltproduktion). Aber nach italienischer Meinung fällt das weniger ins Gewicht, da Erdöl und Wasserelektrizität im Mittelmeerraum ausgiebig vorhanden sind. Außerdem produziert der Mittelmeerraum 25% der Weltweizenerzeugung vier Fünftel der Quecksiilberprotiuktiofl, vier Fünftel der Weinerzeugung, zwei Drittel der exportfähigen Südfruchterzeugung und fast das gesamte Olivenöl. Von Textilfasern sind Baumwolle, Hanf und Seide reichlich vorhanden, von Mineralien Schwefel, Bauxit, Manganerz, Kupfer (in Spanien und Zypern), Eisen, Zink und Chromerz. Interessierte Wirtschaftskreise weisen darauf hin, daß dieser auf den Gegebenheiten aufbauende wirtschaftliche Mittel-meerraum die natürliche Ergänzung und Fortsetzung des europäischen Wirtschaft» raumes darstellt, wie er sich als das Ergebnis der gegenwärtigen Auseinandersetzung bereits deutlich abzeichne. Zum Beweis hierfür führt man u. a. an, daß — wie bereits oben berichtet — nahezu ein Drittel des Außenhandels der Mittelmeerstaaten mit dem großdeutschen Wirtschaftsgebiet abgewickelt wird. Der Luftkrieg über England ©tädtenamen, bie In den letzten Kriegsberichten genannt wurden ejn^ den letzten Kriegsberichten wurde tiurnh e,ble engHscher Städte genannt, die Industriestadt, besitzt durch die staatli- ch die deutsche Luftwaffe angegriffen Wir geben zu diesen Städfena- Wurden. men ""einige Erklärungen. ardlff. [1 ip r Bucht der Nordküste gen d‘e Hauptstadt der gleichoami- tadtgrafschaft in Südwales, an ei-nals Ui der Nordküste des Bristolka-fnn^? gen, ist Englands größter Aus-für Kohle aus den umliegenden der englischen Stadt Portland 20ooon Ekmi- Die Stadt, die heute über bed'pi Einwohner umfaßt, ist einer der ’tfld fC"*iten Seehäfen Großbritanniens 12 o S.f. m*t einem Schiffsverkehr von UnterM'llli0nen Esg.-T. an dritter Stelle von l • englischen Häfen. Die Ausfuhr Ejis.e Uer nnstreckt sich neben Kohle auf Porti ■ t-äillwärCn und Maschinen, flennt anc* oder richtiger Isle of Portland Kan ,.SIC^ Eine Halbinsel St iKÜSte’ der die ft0rd° Wa 12,500 Einwohnern liegt. Im Mitt/ u der Etadit befindet sich ein um die fast ofin S V0T'gen Jahrhund'erts erbauter, sch 0 ha großer Kriegshafen der engli-Harh Hne, der den Namen Portland wTr irägt. fsf Hauptstadt der Graf-vern . orcestershire und liegt am Se-S(aZ ini südwestlichen England. Die reicu lri’f. Ihren rund 50.000 Einwohnern Jahrhu"1 Entstehung bis in das 11. men ndert zurück, aus dieser Zeit •stam-Kath. I30*1 die ältesten Teile der gotischen fmides i e" ^ta|df ’st heute ein bedeu-Mit(e,S . dustriezentr um. Während sie im Pichf.:Kler vorwiegend Tuch- und Tep-Masch-.rikabo:n betrieb, stehe heute die neben Industrie im Vordergründe, da-Branni ffEhören Schuhe, Handschuhe, soßc Ac'n und die bekannte Worcester- Zwf.U.'*lren Erzeugnissen. ^ebenfr n*1 bem Avon und seinem linken ,'iebiir c E'°urne, am Westendc des Sa-Saljsk^.-- baimpton-Kanals beherrscht W 3;l$bury als Hauptstadt der Grafschaft treibt T e'ne vveite Ebene. Die Stadt be-allein m'* ibren 27.000 Einwohnern vor strunie t Verstellung von Präzisionsin-auc'i p und Lederwaren, daneben der‘ Efreide- und Viehhandel. Nördlich Triin, adt hegen auf einer Anhöhe die «ÄLL-alta römischen Kastells aus dem später die angel- Sächc’ hier L',SCke Etadt Searoburg entstand. Von hundert Newd6te Hei:n,doh 1L im 12 bury. Aldershot, der " Barum, das heutige südöstlich Jahr- Salis- heut Grafschaft Hampshi: von London, in .. Ire gelegen, das üankt rU-nd BO.000 Einwohner zählt, werken Man«6, Entstehung dem 28 qkm gro-begrm ' aßer> mit dessen Bau 1854 žwel f-611 ^"urde. Das Lager besteht aus North " 1U’BPeu von Gebäuden, dem sog. rouph" Unb Bouth-Camp, jetzt Marlbo-Exer ~ Unti Btanhope-Lines genannt. Der im der sich vier Kilometer weit äeh.rt°rden des Hügels Cäsar’s Camp aus-6er Ln v ‘ der bedeutendste Paradeplatz Cr'ipi-SCken Wehrmacht. 6chap in der südenglischen Graf-v hent, an der Medwaymündung ge- chen Werftanlagen für Großbritannien die kriegswichtigste Bedeutung. In Chat-ham befinden sich ausgedehnte Dockanlagen, die sich über mehr als 200 ha erstrecken und große Kriegsschiffwerften. Daneben beisitzt die Stadt bedeutende Kriegsarsenale und betreibt eine umfangreiche Elsen- und Maschinenindustrie. Chatham ist wegen seiner militärischen Bedeutung durch zahlreiche Forts geschützt. Birmingham ist nach London die zweit größte Stadt des eigentlichen England, sie zählt heute rund eine Million Einwohner. Birmingham besitzt als Industriestadt wesentliche Bedeutung, eine Lage in der Nähe reicher Kohlen- und Eisenlager macht es zum Mittelpunkt des englischen Industriegebiets. Hier kreuzen sich wichtige Eisenbahn- und Kanalverbindungen, so der Worcester- und Birmingham-Kanal. Heute ist Birmingham Mittelpunkt der englischen Metallindustrie. Die Stadt besitzt über 1000 Fabriken und mehr als 7000 Werkstätten in diesem Gewerbe. An erster Steile stehen bei der Erzeugung Waren aus Gold, Silber und Legierungen, Stahl-, Bronze- und Messingwaren. Da- lärmvolle neben ist Birmingham Mittelpunkt der englischen Gewehrfabrikation, besitzt Automobil- und Motorradfabriiken. Einer der bedeutendsten Seehäfen Englands, im East-Riding der Grafschaft York, nur 37 km von der Nordsee gelegen, ist Hüll, eine Stadt, deren Bedeutung in erster Linie in Handel und Verkehr liegt. Hüll hat ausgedehnte Dockanlagen, besizt die umfangreichsten Ölpressen der Welt und betreibt daneben Seifen- und Stärkefabrikation. Die Ausfuhr erstreckt sich, hauptsächlich auf Wolle und Baumwolle, auf öle, Maschinen, Kohlen, Eisenwaren und Getreide. Eigin, die Hauptstadt der schottischen Grafschaft Mo-ray, liegt an dem Flüßchen Lossie, 10 km von der Küste des Moray-Firth. Es ist eine Stadt mit etwa 8000 Einwohnern, die in ihrer Bauweise ein hohes Alter verrät. Die Ruine der alten Kathedrale stammen aus dem 13. Jahrhundert. Militärische Bedeutung besitzt der große Flugplatz Kiotos, der sich in der Nachbarschaft der Stadt befindet und für die englischen Luftstreitkräfte einen wichtigen Stützpunkt bedeutet. Aberdeen rangiert in der Reihe der schottischen Städte an vierter Stelle. Es ■ist die Hauptstadt der gleichnamigen Graf !'!' m m ©irafsöiirg im LLmer-McH — St. Thomas on der 3U Schaft und zählt heute etwa 16.000 Einwohner. Die Stadt liegt zwischen den Mündungen des Dee und Don und trägt wegen ihrer granitenen Straßen und Gebäude den Beinamen Granite City. Die Industrie erstreckt sich in erster Linie auf Granitsobleiferei und Schiffbau, daneben spielt auch der Nahrungsmittelhandel eine wichtige Rolle. Portsmouth schließlich, im Süden Englands in der Grafschaft Southampton nordöstlich von der Insel Wight ist Englands Hauptkriegshafen und stark befestigt. Portsmouth-Harbour, der Hafen, bietet hinter seiner 215 Meter breiten Einfahrt großen Flotten Ankergrund. Portsmouth setzt sich eigentlich aus vier Städten zusammen: dem eigentlichen Portsmouth, Southea, Porsea und Landport. In Portsea befinden sich die königlichen Schiffswerften mit umfangreichen Anlagen für Bau, Ausbesserung und Verproviantierung von Kriegsschiffen. Daneben befindet sich ln Portsea die Torpedo-Schule und die Artilterie-Schieß-Schule der Marine. Portsmouth ist heute von umfangreichen starken Befestigungswerken umgeben. Neue Konservierungsmittel in Deutschland (Von unserem Fa Mitarbeiter) Berlin, August. Ob die Hausfrau in dieser Jahreszeit der Fülle Obst einkocht, ob der Forscher die gesammelten Tiere oder Pflanzen trocknet, oder in Alkohol beziehungsweise Formalin tut, — immer handelt es s;ch um das eine, nämlich stärker zu sein als die alles zerstörende Zeit. Gerade die Wissenschaft aber will über noch ganz andere Zeiträume hinweg als die Hausfrau die zerstörende Zeit besiegen, und sie präpariert und konserviert daher in einem ganz außerordentlichen •Umfang. Dabei hat aber die trockene Konservierung den Nachteil, daß die Farben leiden und die Dimensionen des Objekts schrumpfen, während in nasser Konservierung empfindliche Objekte nicht zu fixieren sind und haltlos im Glase umherschwimmen. Das C e 1 o d a 1, das die I. G. F a r-ben nach vielen Versuchen zu einem für die praktische Anwendung völlig reifen Konservierungsmittel entwickelt hat, ist ein Kunststoff aus der Harnstoff-Formal-dehyd-Gruppe, der kleine Mengen von Formalin enthält, worauf zum einen Teil seine konservierende Eigenschaft beruht. Zum anderen ist diese bedingt durch den völligen Abschluß von der Luft, den alle mit Celodal umhüllten Präparate erfahren. Celodal ist glasklar, und in Wasser leicht löslich, so daß sich überschüssige Reste leicht abwaschen lassen. Bei Erwärmung auf 40—50 Grad wird es sehr dünnflüssig. e Diesem Celodal setzt man, um es zu einer klaren, von atmosphärischen und allen sonstigen Einwirkungen völlig unangreifbaren Masse erstarren zu lassen, sogenannte Härter zu, durch die das Ce. lodal vor allem auch seine Wasserlöslichkeit verliert. Mit besonders gehärtetem Ce lodal- können auch mit dem Mikrotom Schnitte angefertigt werden, wie sie bei mikroskopischen Präparaten notwendig sind. Der Vorgang des Härtens stellt einen Kond'ensationsprozeß dar, bei dem das flüssige, »ankondensierte« Celodal durch den als Katalysator dienenden Härter völlige kondensiert wird. Als Härter eigenen sich schwache Lösungen von Oxalsäure, bei Präparaten, die Blattgrün enthalten, eine Mischung von schwefliger Säure mit Ammoniumsalzen. Universitäten und Schulen für ihre Lehrzwecke, Ausstellungen, Museen und Sammler beginnen sich heute mehr und mehr dieser absolut sicheren Methode zu bedienen, die die Präparate äußerst handlich macht, besonders aber bei Objekten, deren langsamer Zerfall durch kein anderes Mittel aufzuhalten wäre, wie z. B. bei den für die Forschung sehr wichtigen Hölzern, r.ie in Mooren gefunden werden. Aber auch die Allgemeinheit wird sehr bald ihre Freude an dem neuen Mittel haben, denn viele eingebettete Präparate, wie Schmetterlinge, gewisse tropische Käfer von besonders leuchtenden Farben, oder nivmen sind in Celodal eingeschlossen, eine Zierde des Zimmers oder Schreibtisches. Es steht dem auch nichts im Wege, daß man etwa seinen verstorbenen Lieblingsvogel, den Kanarienvogel oder Wellensittich, über die Zeit seiner irdischen Tage hinaus, in Celodal eingehüllt, bei sich aufbewahrt. Jeder 5.000. Deutsche hat das Herz auf der rechten Seite... DIE GESUNDHEITLICHEN VERHÄLTNISSE DES DEUTSCHEN VOLKES. (Von unserem Fa.-M«tadbeiter.) Unsere Anekdoten »Sein Vater war ein kluger Mann...« Friedrich der Große besichtigte eines Tages die Waisenanstalt in Halle, die der berühmte Theologe und Pädagoge August Hermann Franke geschaffen hatte. Der König ging wegen der großen Hitze mit bloßem Kopf. Der Sohn Frankes, der seit dem Tode seines Vaters die Anstalt leitete, führte den Monarchen umher. Da er sich einbildete, der Monarch ging aus Höflichkeit gegen ihn unbedeckt, sagte er: »Bedecken Sie doch Ew. Majestät, und genieren Sie sich meinetwegen ja nicht.« Friedrich klopfte dem jungen' Mann auf die Schulter: »Sein Vater war ein sehr kluger Mann!« war altes, was er sagte. Berlin, August. Erkrankungsstatistiken, die scharfe Beobachtung einer Reibe als besonders gefährlich erkannter Erkrankungen, sind schon seit mehreren Jahrzehnten bekannt und geben die Möglichkeit, gerade diesen Krankheiten im Falle größerer Ausbreitung sofort einen wirksamen Riegel vorzuschieben, ln den letzten Jahren aber hat man in Deutschland die Grundlagen zu einer völlig neuartigen Beobachtung der Volksgesundheit zu legen begonnen, die weit über die bisherige medizinische und sozialhygienische Statistik hinausgreift. Neben der Statistik der Erkrankungen wird neuerdings auch eine Statistik über die Gesunden aufgenommen, d. h. über die, die sich gesund fühlen und infolgedessen derzeit nicht in ärztlicher Behandlung sind. Was auf diesem Gebiet heute schon in Deutschland besteht, bietet die Gewähr dafür, daß man vor irgendwelchen peinlichen Ueberraschungen in bezug auf die allgemeine Gesundheitsverhältnisse im Volke sicher ist. Ein Bild über die allgemeinen gesundheitlichen Verhältnisse des Volkes zu erhalten, ist von äußerster Wichtigkeit zur Beurteilung der Frage, welcher Arbeitsleistung des Volkes als Ganzes im Augenblick und auf die lange Dauer fähig ist. Ein solches Bild zu gewinnen, war aber bisher mit unüberwindlichen Schwierigkeiten verknüpft, weil es technisch nicht möglich ist, die gesamte Bevölkerung in Abständen von, sagen wir 3 oder 4 Jahren, zur Allgemeinuntersuchung zum Arzt zu schicken. Die Zahl der Aerzte würde dazu in keinem Falle ausreichen. Aber hier hat die Technik der Verwaltung helfend unter die Arme gegriffen. Die heutige Entwicklung der Röntgen-Technik hat es möglich gemacht, Hunderte von Personen mit einem Minimum an Kosten in der Zeit von ein paar Stunden zu durchleuchten und ein für die ärztliche Diagnose taugliches Bild zu erhalten. — Man hat mit Hilfe dieser sogenannten Reihenuntersuchung zunächst einmal die Bevölkerung ganzer Provinzen in Deutsch land auf Lungentuberkulose und Herzver-änderuugen untersucht, ebenso aber auch die heranwachsende Jugend in den Jugendorganisationen. Diese Aktion, die schon viele Monate vor dem Kriege begann, hat bisher die stattliche Ziffer von über 1 Million ärztlich ausgewerteter Röntgenaufnahmen ergeben. Dabei haben sich nur 1,46% Fälle von Lungentuberkulose ergeben. Auch der für sehr selten gehaltene Fall, daß das Herz auf der rechten Seite liegt, konnte jetzt statistisch erfaßt werden. Immerhin wies jeder 5000. diese merkwürdige Anomalie auf. Die Erfolge dieser Aktion haben nun zu weitergreifenden Plänen geführt. Schon heute gibt es in den großen Betrieben sog. Betriebsärzte. Ein solcher Arzt kann, hauptamtlich arbeitend, etwa 3000 Menschen laufend unter seiner gesundheitlichen Kontrolle halten, und zwar geschieht diese Beobachtung nicht nur in »Umsicht auf die laufenden Veränderungen der Gesundheit, sondern auch hinsichtlich der besonderen Eignung für bestimmte Arbeiten. Duch diese Maßnahmen wird die Uebensioht über die Gesundheitsverhältnisse im Lande weiter ausgedehnt, aber auch (auf die Dauer) eine Erhöhung der Produktionsziffer und der Qualität der Produktion erreicht, wenn jeder die Arbeit zugewiesen bekommt, für die er am besten geeignet ist. Es ist geplant, durch diese Betriebsärzte auch allmählich die Familienangehörigen d. Gefolgsehafts-mitglieder in die Beobachtung miteinzu-beziehen, um den Kreis der Beobachter abermals zu erweitern. Dazu kommen in Deutschland die Statistiken der Krankenkassen und der Lebensversicherungen, die aber nicht ganz einheitlich geführt sind. Auch sie tragen das ihrige bei zu dem allgemeinen gesundheitlichen Bilde, das man im Laufe der Jahren zu erhalten hofft. In dieses Gebiet der Ueberwachung der Volksgesundheit gehört auch die Bekämpfung des Krebses. Hier ist man eben falls dabei, wertvolles statistisches Material zu sammeln. Eine der im Aufbau begriffenen Statistiken ist die Schicksalsstatistik, in der der Lebenslauf jedes Krebskranken dargestellt wird. Diese Berichte werden alle drei Monate ergänzt. Man hofft, auf diese Weise irgendwelchen Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich der Krebs-enkrankungen auf die Spur zu kommen. Zur Zeit wird ferner eine 124.000 Fälle umfassende Statistik ausgewertet, die sich auf Sektionen bezieht, die an Personen die am Krebs verstorben sind, gemacht wurden. Auf diesem Gebiet arbeiten die Aerzte vieler anderer europäischer Staaten, (so Skandinaviens, Belgiens, Hollands), einträchtig mit den Deutschen zusammen. Ein einzigartiger Versuch einer .und statistischen Erfassung sämtlicher Zes heitticher Bedingungen wurde im vorig0 Sommer von einer Arbeitsgemeinsch^ von Medizinstudenten in einer pomfflef' sehen Landgemeinde gemacht, die etw 1300 Seelen stark ist. Man untersuch ^ dabei nicht nur die Gesundheit der sehen selbst, sondern auch die Gesund' heit der Haustiere, die Zusammensetzung der Nahrung und des Wassers. Damit ^ entschieden das Ideal einer gesnndheiu1' chen Überwachung erfüllt, die aber1 dieser Vollständigkeit zweifellos nicht ® großem Rahmen durchgeführt werde kann. Groß genug ist schon der Plan, df“ man in Deutschland schon vor dem ge gefaßt hatte und an dem man aU" während des Krieges unverdrossen w01' terarbeifet, nämlich jene Röntgen-Rei*10' Untersuchungen vop der einen Million M”' tersuchter auf die gesamten 80 Million00 Deutscher auszudehnen. Auch das dann schon ein sehr genaues Bild der sundheitlichen Verhältnisse geben und * Wege zeigen, auf denen allenfalls nötig Besserungen zu erzielen sind. Diese beit hat sich praktisch bereits in der Ri0*1' tung bewährt, als der Krieg ohne Folg0, auf den Stand der deutschen Volksgesun heit blieb und auch die Truppe sich he stens widerstandsfähig zeigte. A V/ itiitUttttlllHWU jSe'-as. »Ist das nicht erstaunlich, daß man c* Gewicht des Mondes ausrechnen »Wirklich fabelhaft — aber wievR* wiegt er denn nun, wenn wir Halbtnofl haben?« * »Hans, was sind Parasiten?« »Das weiß ich nicht Herr Lehrer — *° habe keine. Aber Fritz auf der Bank v0 mir scheint welche zu haben, es juckt i*10 immer!« Uiesiw faeeg istkkkU Don Earios mit 6er Brennfchere EINE .THEATERHUMORESKE Von Ferdinand Silbereisen An der Hofbühne eines deutschen Klein Staates wurde zu Anfang vorigen Jahrhunderts einmal der jugendliche Liebhaber, der später so berühmt gewordene Charakterdarsteller Döring, kontraktbrüchig und dies infolge eines merkwürdigen Mißverständnisses. Durchlaucht der regierende Fürst hatte die Gewohnheit, zuweilen hinter den Kulissen zu erscheinen, um diese oder jene Darsteller auszuzeichnen. Serenissimus war sehr kurzsichtig. Eines Abends sah er den Hoftheaterfriseur in der ersten Kulisse stehen, einen hübschen, eleganten jungen Mann. Serenissimus war mit den Mitgliedern seiner Bühne noch nicht recht bekannt, weil die Spielzeit erst begonnen hatte und er hielt den schneidigen Haarkünstler für den ersten jugendlichen Liebhaber des Ensembles, der Tags zuvor mit großem Erfolg den Don Carlos gespielt hatte. »Haben gestern Ihre Sache sehr gut gemacht!« redete der Fürst den Haarkünstler an. »O bitte, bitte!« stotterte dieser höchst erschrocken über die unerwartete Ehre und sich fast bis zum Boden verneigend. »Es freut mich ungemein, Ew. Hoheit zu friede ng es teilt zu haben.« »Hatten keine leichte Aufgabe gestern, sehr anstrengend in der Tat!« fuhr Serenissimus leutselig fort. »Sehr gewiß, gewiß, ich mußte tüchtig heran!« erwiderte der überglückliche Friseur geschmeichelt. »Auch werden Ew. Hoheit kaum glauben, daß ich bereits vor der Vorstellung zwanzig Privatpersonen frisiert hatte.« Seine Hoheit sah sehr verdutzt drein. »Unmöglich« rief er. »Zwanzig Personen frisiert? Das ist doch wohl nur ein Scherz?« »Die strengste Wahrheit! Ich kann sie alle namhaft machen«, versicherte der Friseur. »Aber wie vereinigen Sie denn diese ungewöhnliche Tätigkeit mit Ihrer Stellung an der Hofbühne?« Halt, dachte der Haarkünstler, das ist eine gute Gelegenheit, jetzt die Gehaltsfrage aufs Tapet zu bringen. »Von dem, was mir die Hoftheaterkasse zahlt«, sprach er mit wehmütigem Achselzucken, »kann ich meine starke Familie nicht erhalten und somit darf ich keine Verdienstmöglichkeit von der Hand weisen.« »Sind Sie denn wirklich gelernter Friseur?« »Ich habe in den ersten Friseursalons Europas Stellen bekleidet«, lautete die Antwort, »und das amerikanische System der Behandlung des Kopfhaares ist meine Spezialität.« Serenissimus mußte bei dieser Eröffnung hell auflachen und meinte, das sei doch sehr originell. Bei der Abendtafel tischte der Fürst seinen Gästen brühwarm die interessante Neuigkeit auf, daß der Don Carlos der Hofbühne gelernter Friseur sei und, um seine zahlreiche Familie zu erhalten, als Nebenverdienst das Frisieren nach amerikanischem System betreibe. Er fügte hinzu: »Ich würde das gar nicht glauben, aber ich habe die Tatsache aus seinem eignem Munde gehört.« Diese seltsame Mär machte bald die Runde in der kleinen Residenzstadt. Man raunte sich spöttisch zu: »Don Carlos hantiert mit Brennschere, Haarbürste und Birkenwasser und Friseurmantel!« Und da Gerüchte bekanntlich schnell übertreiben, so hieß es: »Don Carlos ist nebenbei Vater von sechs lebenden Kindern!« Der Künstler traute seinen Ohren nicht, als er „von diesem Klatsch und Tratsch Kenntnis erhielt. »Sechs lebendige Kinder soll ich haben!« rief er in komischer Verzweiflung aus. »Ich soll nach amerikanischem System frisieren und habe in meinem Leben noch keine Brennschere in der Hand gehabt. Den Leuten soll ich mit Chinin die Köpfe waschen? Das ist doch zu toll und wird mir zu bunt. Wer mag diesen Unsinn aufgetischt und mir diesen schändlichen Streich gespielt haben? Sicher neidische Kollegen!«... »Friseur nach amerikanischem System« und Familienvater von sechs lebenden Kindern. Täglich erhielt er Zuschriften, be>?o°' ders von jungen Damen, die von >*^ nach »amerikanischem Muster« fris>e sein wollten und sein Name war unz°f trennlich verbunden mit Pomade u° Haaröl. Die Sache wurde immer toller und' Aufenhalt im Städtchen für den Verkan*^ ten unerträglich. Endlich griff er zur °e der und schrieb an den Intendanten, ^ { ein albernes Lügengericht, welches üt> seine Person in Umlauf gesetzt word sei, ihm den weiteren Aufenthalt unuiöS^ lieh mache und daß er hiemit bei sei*10^ Hoheit um seine augenblickliche Ent,*aS song nachsuche. Der Intendant legte dem Fürsten di°seJ Entlasisunggesuch vor. »Don Carlos 1 wohl verrückt«, fuhr dieser auf. »Wefl. er an einem Abend zwanzig Personen siert, wie er mir selbst mitgeteilt ff" hat. spricht sich doch das herum. Schreib00 Sie ihm, er solle nur im Engagement b‘° ben und ruhig weiter frisieren. Wir hat nichts dagegen einzuwenden und w° er auch drei Barbierbecken vor sei Haustür hängen würde.« Als Döring, der jugendliche Liebhab0^ diesen Bescheid erhielt, packte er schk ^ rügst seinen Koffer und verließ noch selbigen Tages heimlich die Residenz-Erst nach Wochen klärte sich das dntf me Mißverständnis auf. Serenissimus gegnete nämlich eines Abends hinter d Kulissen wieder dem Hoftheaterfris° und diese zufällige Begegnung brach die fatale Verwechslung an den Tag- tUng dieses Salates. Man für fti jc Uäch ihrer Größe, 3 bis 4 Pilze S«? Person. Die Pi In i, j’eudicke Scheiben schneiden, dann 'der kochendem Wasser, dem man für pi - nach ihrer Größe, 3 bis 4 Pilze rtiTii w Pcrs0n- Die Pilze schälen, in mes ii-, ., ^^ndjeke Srllpihpn srhnniHpn H n n n f0l1'0, Ur|d Salz beifügt, kurze Zeit dämp-itiit’q^P stellen, und erst vor Gebrauch a,aisoße vermengen. Gur|Urken&alat mit Rettich und Kartoffeln. heln-01;- Unc* Rettich schälen und fein ho-sci, ’ die gekochten Kartoffeln feinblättrig sehn -7 einen rvanoirein und en>. a«es mischen, mit Salatsoße Ijgtj.^drzigen Kräutern zubereiten. Der treten * dcn spitzen Au*s-Rikee c‘en Reverskragen aus weißem sch'uR er dem vorderen Knopfver- 12q' e!a kurzer Gürtel. Erforderlich für bfgjt ni kierwcite: 4,10 m Stoff, 90 cm Beyer-Modell K 28896 (für 96 und 104 cm Oberweite). Sportliches Tageskleid mit seitlichen Hüftpassenteilcn und Klappentaschen. Die Vorderteile sind an den i Schultern weich in Reihfältchen gezogen. Auch mit kurzen Ärmeln zu arbeiten. Erforderlich sind für 104 cm Oberweite: : 3,20 m Stoff von 90 cm Breite. Beyer-Modell K 28894 (für 88 u. 96 cm Oberweite). Neu ist die durchgehende Schnittfrom dieses hübschen Herbstklei-| des mit rundgeführten Teilungsnähten, | denen sich weich gezogene Seitenteile an-! fügen. Große Klappentaschen auf den Hüften. Erforderlich für 88 cm Oberweite: j 3,10 m Stoff von 90 cm Breite. Beyer-Modell K 28898 (für 92 und 100 cm Oberweite). Dies ist ein gutes Beispiel für die Zusammenstellung von zweierlei Stoff und gibt Anregung zum Umändern vorhandener Kleider. Das Kleid kann zweiteilig oder zusammenhängend gearbeitet werden. Erforderlich für 100 cm Oberweite 2,55 m kariert, 1 m einfarbiger Stoff, je 90 cm breit. Beyer-Modell K 28893 (für 92 und 100 cm Oberweite). Nachmittagskleid in schlankanliegender, durchgehender Form, an den Längsnähten weich gezogen. Neu ist die große Seitentasche mit Reißverschluß. Kleiner weißer Kragen. Erforderlich sind .für 100 cm Oberweite: etwa 3,40 m Stoff von 90 cm Breite. Beyer-Modell K 28886 (für 92 und 100 cm Oberweite). Die geschickte Aufteilung dieses Kleides in zwei Farben ermöglicht die Umänderung eines vorhandenen Kleides. Erforderlich sind für 92 cm Oberweite: etwa 1,70 m dunkler Stoff und außerdem 40 cm heller Stoff von je 130 cm Breite. Beyer-Modell K 28882 (für 92 und 100 9m Oberweite), Ein Wollkleid mit beschädigten Ärmeln kann auf diese Weise umgestaltet werden: Ärmel, Rückenteil und Ausschniftblenden sind mit abstechender Wolle gestrickt. Erforderlich für 92 cm jOberweite; 1,55 m Stoff von 1,30 cm Brei-i te und 275 g Wolle. Drei ganz getrocknet ist, wird er mit einem Lappen abgerieben. Danach reibt man die Marmonpfatte mit einem Lappen ab, den man erst in Essig und dann in feinen pulverisierten Bimstein getaucht hat. Schließlich wird die Platte mehrmals mit kaltem Wasser abgespült und sorgfältig trocken' gerieben. h. Reinigen auf trockenem Wege. Helle wollene Kleider, die nur stellenweise angeschmutzt sind, kann man auch auf trockenem Wege reinigen, was oft rascher und bequemer vor sich geht als das ganze Kleid zu waschen. Man bindet pulverisierten Gips in ein Batistbeutelchen und reibt damit das Kleid strichweise ab, klopft es aus und 'bürstet mit einer nicht zu harten Bürste nach. Die schmutzigen Stellen werden auf diese Weise ganz verschwinden. h. Einige Tropfen Kampferspiritus dem Wasser der Blumenvasen zugesetzt, hält die Schnittblumen erstaunlich frisch. h. Heidelbeeren, die es in diesem Jahre in Mengen gibt, sollten wenigstens in kleineren Mengen getrocknet werden, den sie leisten gute Dienste bei Durchfällen, besonders wenn man sie morgens nüchtern ißt. h. Tropfende Kerzen haben uns schon manchen Ärger bereitet und manche Flek-ke auf Decken und Teppiche gebracht. Wir können dem leicht abhelfen, in dem wir die Kerzen für einige Stunden in kräftiges Salzwasser legen. Dann werden sic zum Abtropfen auf ein Handtuch gelegt und darauf mit einem trockenen Handtuch abgetrocknet. »Mutter, können wir nicht mal die Reifen aufpumpen?« »Warte, bis wir in den Wald kommen, — da gibtis bessere Luft!« einige Küchenvorschläge Apfelgelee ist am wohlschmeckendsten und gelingt am besten, wenn wir ihn aus den möglichst viel verschiedenen Sorten der jetzt käuflichen Sommer-Falläpfel zubereiten. Alle vorhandenen Apfelsorten werden gewaschen, kleingeschnitten und dabei die Stengel und schlechten Stellen entfernt. Dann werden sie in den Kochtopf geschüttet und mit kaltem Wasser bedeckt. Sie werden restlos weichgekocht, auf ein Sieb gegeben, der Fruchtbrei etwas gedrückt, damit der Saft besser abläuft und der aufgefangene Saft durch ein Seihtuch gegossen. Der Saft wird mit Zucker (1000 Gramm Saft — 90 Gramm Zucker) und etwas Zitronensaft zu Gelee gekocht. Er bekommt dabei eine zart rötliche Farbe, wird heiß in vorbereitete Gläser gefüllt, nach Erkalten zugebunden und kühl aufbewährt. Krautkuchen. Man bereitet einen gewöhnlichen Hefeteig und läßt ihn gut aufgehen. Ein halber Krautkopf wird sehr fein geschnitten, in etwas Butter weichgedämpft, aber ohne Wasser. Dann gibt man nach Geschmack Zucker und eine Spur Pfeffer zu und läßt es auskühlen. Den Teig rollt man nicht zu dünn aus, schneidet Vierecke, die man mit dem Kraut belegt und wie Kuchen schließt. Nochmals gehen lassen und im Rohr backen. Lebertunke. V« Kilogramm Kalbs- oder Schweiirs-leber, 4 Dekagramm Fett, 5 Dekagramm Mehl, 1 Zwiebel, Salz. Die enthäutete Leber wird mit etwas Fett und Zwiebel geröstet, mit etwas Wasser aufgegossen und weichgedünstet. Vom restlichen Fett und Mehl macht man eine helle Einbrenn, die man mit dem Saft der Leber und auch etwas Wasser aufgießt. Die Leber wird dann feinnudelig geschnitten und in die Tunke gelegt. Main kann auch, damit die Tunke ausgiebiger wird, Gemüse mit der Leber dünsten. Apfelkraut Zu dem richtigen Apfelkrautkochen müssen wir süße und saure Äpfel zu gleichen Teilen verwenden. Sie werden gewaschen, zerschnitten, von schlechten Stellen und Stengeln befreit und ohne Wasser in kalt ausgespültem Topf unter ! Umrühren bis zum Zerfallen gekocht. Wir schütten sie auf ein Sieb zum Ablaufen des Saftes. Er wird auf sehr großem Feuer diiok gekocht. Bei der Zuckermenge berücksichtigen wir nur die sauren Äpfel und nehmen für 1000 Gramm — 125 g Zucker zu dem Saft. Der gut eingedickte Saft wird heiß in kleine Steintöpfchen gefüllt und nach Erkalten zugebunden. Rück stände des Apfelbreis werden durchgerührt und zu Marmelade gekocht. Kartoffellaibchen. 2 Kilogramm Kartoffeln, 30 Dekagramm Mehl, Salz, Schwämme, Fett, Zwiebel. In diesem Falle werden die Kartoffeln roh geschält und mit wenig Salzwasser gekocht. Wenn sie weich sind, seiht man das Wasser ab, zerdrückt sie und untermischt das Mehl. Wenn nötig, gibt man vom Kartoffelwasser etwas zu, doch muß die Masse so fest sein, daß man Laibchen formen kann, die auf einer Pfanne auf etwas Fett von beiden Seiten gebraten werden. Auf jedes häuft man gedünstete Schwammerln und reicht Salat dazu. lllmeslie Filmschaffen in Deutschland Wahrend des Krieges (Von unserem Fa-Mitarbeiter.) Berlin, August. Die Krisenfestigkeit des kulturellen Lebens in Deutschland zeigt sich auch in der günstigen Entwicklung des Filmschaffens, das im jetzigen Kriege stärkste Aktivierung erfahren hat. Diese Aktivität ist nicht die Folge einer spontanen Initiative, sondern ist vielmehr durch den stetigen Aufschwung des deutschen Films, auch nach Kriegsbeginn, bedingt. Der Film mußte zwar in Deutschland auf die besonderen Anforderungen des Krieges umgeschaltet werden, jedoch kann man nach 11 Monaten Krieg jetzt schon sagen, daß der Krieg auch fernerhin das deutsche Filmschaffen weder in seiner Mannigfaltigkeit noch in seinem Gehalt stören wird. Die letzten Berliner Filmaufführungen sind sozusagen dokumentarische Beweis für das ungestörte deutsche Filmschaffen. — Der »Bal pare« der berühmten Mün- chener .Ballnächte und Höhepunkt des , schings ist das Thema eines neuen U Films. Der Spielleiter, Professor h Ritter, ließ das alte Künster-München der aufleben und schuf damit etwas schwingtes, Leichtes. Es ist die seilst Liebesgeschichte eines Mäzens, Paul Ha mann, der nach einer durchgeta»^ teil W£f" Nacht, einem süß. Ballettmädel, Ilse • -ner, aus reinem Idealismus eine Villah tet, — der eigene Sohn des Mäzen, Ha nes Stelzer, glaubt aber nur ungern 5., che Sonderheit, und daraus entstehen amüsantesten Konflikte, begleitet von _ schwungvollen Musik Mackebens. " . Beweis einer neuen Epoche im detifsjj® Filmleben ist der Film »Die Rotsch» , anzusehen. Der Film zeigt, daß er 11,1 icii‘ wer nur als reiner Unterhaltungsstoff zu ten ist, sondern auch eng mit dem ir,n ,, leben und geistigen Struktur der Df sehen verbunden ist. Hier wurde die B graphie der weltberühmten Bankierfan111 im Bilde festgehalten. Unter Erich necks Regie spielen Kuhlmann, Hon ' Lippert, Linkmann u. a. lebensecht schweren Rollen. — Erfrischend, und duftig ist der Film »Sommer, S#11 Erika«, ein harmlos-heiteres Spiel um ^ Liebe und die Eifersucht, mit schönen ° ^ dem von einer Paddelfahrt aus den hE rischen Bergen. Karin Hardt Spieß Braut, die ihren eifersüchtigen Bräutig3, Paul Klinger, wider Willen kuriert ü ihm beweist, daß zu jeder Liebe Verb3 en gehört, besonders im Sommer. Hil* Meißners zärtliche und beschwingte ^ sik gibt den Rest der Frische. Scho« se kleine Auswahl beweist die abwe^ slungsreiche Intensität des deutsch6 Filmschaffens im Kriege. HeHere Ecke Doppelt peinlich »Spricht Ihr Mann manchmal fm Sch*3' Frau Krunkelmann?« Si6' da1 »ja. Das ist sehr peinlich, wissen Vorigen Dienstag erst hat wieder ganze Büro darüber gelacht!« Der Unterschied »Du weißt nie, wann du genug Bei jeder Gelegenheit bis du betrufl^ Jedes Tier weiß doch, wann es genug trunken hat.« »Kunststück, wenn ich Wasser weiß ich das auch.« fias1' UBER DIE HEIDE WEHT DER WIND ROMAN VON PAUL HAIN Urbeber-Rechtsschutz: Drei Quellen-Verlag, Königsbrück (Bez. Dresden). 12 »Aber gern, Torsten. Wiewohl ja eigentlich der Autor nicht mehr viel sagen darf, wenn erst der hochwohlgeborene Herr Regisseur die Arbeit unter sich hat.« »Stimmt, da bin ich also ein weißer Rabe unter meinen Kollegen, übrigens ist das bei Ihnen auch was anderes, Sie sind ja kein Greenhorn. Und ich an Ihrer Stelle hätte längst —« Friedewald winkt ab, Torsten zögert uod wirft einen Seitenblick auf die Valetti, die sich erhoben hat. »Na ja. Jeld scheffeln, is ja auch ganz schön«, brummt er. »Wollen wir nicht wieder nach unten auf die Bühne? Ich kann Ihnen da alles besser erklären.« »Gern.« Lena Valetti hängt sich in Friedewalds Arm, als sie die Loge verlassen. Die kräftige, untersetzte, derbe Gestalt Torstens stampft vor ihnen her. Die Bühne ist inzwischen heller erleuchtet worden. Der Regieassistent Lenz flattert in seinem weißen Kittel heran. »Herr Torsten?« »Alle anwesenden Damen und Herren auf die Bühne zur Besprechung«, ruft ihm Torsten zu. »Lauf, mein Hase.« Einige Künstler sind schon dort, als der Regisseur mit dem Dichter und der Valetti über den Laufsteg hinaufklettert. Hinter einer Seite'nkulisse steht der Schauspieler Waldenburg. Die Augen brennen ihm förmlich in seinem edel geschnittenen Gesicht. Ein wundervoll gemeißelter Xünstierkogf. Und mit diesen brennenden Augen sieht er Lena Valetti an, die neben Jochen Friedewald steht, die Hand noch immer leicht, vertraulich in seinen Arm gelegt. Sie blickt zu Waldenburg hinüber. Ein Lächeln weht um ihren Mund. — 4. Kapitel Sonntagvormittag. Jochen Friedewald' wacht auch an Feiertagen zur gleichen Stunde auf wie an Werktagen — und das heißt: um halb sieben Uhr »auf den Punkt«. Er braucht keinen Wecker, auch wenn, wie am gestrigen Sonnabend, der Abend bis um zwei Uhr in die Nacht ausgedehnt wurde. Ein vergnügter Abend mit Torsten, Lena, Direktor Wiedemann, einer Kollegin Le-nas vom gleichen Theater. Dabei war es — genau genommen — für Jochen gar nicht mal so vergnügt. Er hat eben mit ausgehalten — Lena zuliebe. Nun liegt er vollkommen wach und munter im Bett und sieht noch immer im Geiste einen Zettel vor sich, von dem er eben so plastisch geträumt hat. Sich selber hat er gesehen, wie er diesen Zettel an einen Erlenstamm heftete. »Ich mußte plötzlich fort — eine dringende, berufliche Angelegenheit ich bedauere es sehr, Sie nicht noch einmal gesehen zu haben, aber ich komme wieder —« Mit einem Ruck ist er auf den Beinen. Ekelhafter Weingeschmack auf der .Zunge. Schnell ins Bad — eine kalte Du- sche und eine ordentliche Abreibung mit dem Frottiertuch. Jawohl — ich komme wieder, Fräulein Ilse. Natürlich komme ich wieder! Ich hab’s doch versprochen. Er rennt durch das Ankleidezimmer in das Badekabinett. Er steht unter der Dusche, kräftig und breitschultrig spannt sich sein sehniger Körper unter dem erfrischenden Strahl — er taucht in der Wanne unter, er pustet aus Herzenslust und wünschte, er könnte jetzt in dem Fluß schwimmen, der durch Bruch und Heide strömt. Hol’s der Kuckuck, es ist doch eine Lust, zu leben! Der »Heidewinter« wird »groß« herauskommen — jawohl! Und draußen scheint heute noch immer eine herbstlich-spätsommerliche, fröhliche Sonne! Zehn Kniebeugen! Wunderbar! "Ein paar Stöße mit den Hanteln in den Fäusten. Heiho — heiho — die Lena wird jetzt natürlich noch schlafen. Sie wird den ganzen Tag beinahe verschlafen. Nein, nach solchem Abend wie gestern möchte sie ihre Ruhe haben. Zum Abend wird sie sich wahrscheinlich melden, wenn er inzwischen nicht selber zu ihr in ihre hübsche Wohnung gefahren ist, um sie abzuholen. Nein, liebe Lena — ich fahre weg. Ich »springe« schnell ins Bruch — heiho! Jochen Friedewald rennt wieder aus der Badestube. Ich muß — ich muß fahren — himmeldonnerwetter! Er lacht wie ein Junge. Nachher den Wagen raus aus der Garage — und losgebraust. Am Sonntagvormittag sind die Straßen wie ausgestorben. Noch dazu um diese Zeit. Und1 dann — über die Landstraßen flitzen. In drei Stunden ist er da! Haha, und wie er da sein wird, in dem alten Dorfkrug von Peter Jens, — Eine Viertelstunde spater klingelt es Sturm im Zimmer der Haushälterin verwitwete Olga Knulp, die schon ° Justizrat in den letzten Jahren seiner d werschaft den Haushalt geführt hat ( Und eine Viertelstunde danach erh3 der Rechtsanwalt Jochen Friedewald sC Morgenfrühstück, starken Kaffee, &* ' gekochten Schinken, Butter und KonM re, wie er es gewöhnt ist- und Frau Kn3 jj lacht in ihrer mütterlichbetulichen und sagt: .. »Na, der Herr Rechtsanwalt wollen d°c^ nicht am Ende schon so früh wieder 10 summen?« , »Jawohl, vielliebe Fraue, ich suM31 los. Mir ist mal wieder so — horrido-»Wo der Wagen erst gestern vom y' tier so schön blank geputzt worden j, »Da sieht man dann den Staub n16 so, beste Knulpen. Und wenn ein An kommen sollte, so vielleicht am SP3 Nachmittag — a, ich bin eben mal gera ’n bißchen weggefahren, nicht wahr?§ Frau Knulp nickt. Und Jochen Fried -wald frühstückt behaglich, wenn atictl etwas eilig. Frau Knulp verläßt das mer. Jochen starrt zum Fenster hin3 ‘ Muß ich denn eigentlich fahren? geht e> Gedanke durch sein Hirn. Was ist de§ mit mir? »Nichts, zum Donnerwetter!« laut und springt vom Stuhl auf. Ich w1 fahren — basta!« . Ja, und da ist ja nun also alles Ordnung. * Die Bäuerin Lene Föllmer steht ^ Zaun ihres Blumengartens, in dem n° die späten Astern in allen Farben PrU ken. Sie steht gern des SonntagvormittSn so am Zaun, geruhsam den Blick 0 die Dorfstraße schweifen lassend, h die Wiesen, hie und da mit jemandem e Wort wechselnd, der sich sehen läßt, 1 (Fortsetzung folgt-) Kltirot Aiueiflct Di« °ne*^*Ken *toaten M>P*r» pro Wort, in der Rubrik „Korrespondenz“ 1 Dinar — beeondeiV£enÄte,Uer <8 Dinar bis 40 Worte, 8 Dinar filr grösaere Anzeigen) wird Für die 7» iC ~ Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige betrügt 10 Dinar — gen _ rT,® , nQ8 von chiffrierten Briefen ist eine Gebühr von 10 Dinar zn erle-^ CI Anfragen ist eine Gebühr von 8 Dinar in Postmarken beizuschliessen I Säcke kauft jedes Quantum A. Arbeiter, Maribor, Drav-I ska 5. 6731-3 ^seUiedßftes ^rümpfe Handschuhe. Wä-Stric’kw, Hkotware, Wolle, c.2fi »set, Koroška -—"L 6727-1 Selce »tha,t! Hotel Rokan Crikv'pn- \V' (2Vi km von Autozar' ' rein. gut. —____________________5546-1 Hadem6*1 c*t>fälle! Altpapier. TextiiZkt-^koeiderabschnittei le. OiZJ6- Alteisen. 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Anfr. in der Verwaltung. ; 6769-8 Lehrjunge (-mädchen) fürs Kürschnergewerbe wird aufgenommen- Železnik Valentin, Kürschnerei, Kopališka ul. 2. 6770-8 Mädchen für alles gesucht. Gregorčičeva 8/1. rechts. 6793-8 Kautionsfähige Kellnerin, die im Hause mithilft, rein und anständig, mit freundlichem Benehmen, für Weinschank gesucht. Anfragen Schweick-hardt, Slovenjgradec. 6809-8 Krankenpflegerin, Frau oder starkes Mädchen, als Aushilfe zu gelähmtem Herrn gesucht- Anzufr. Cafe Rotovž. 6811-8 Ein selbständiger Hafnergehilfe wird sofort aufgenommen bei Filipič, Mlinska 31. __________________________6824-8 Jüngeres Mädchen für alles- anständig, fleißig, mit etwas Kochkenntnissen, deutschspre chend, wird gesucht. Dauerposten. Anträge an Publici-tas. Zagreb, unter Nr. 56787. 6812-8 Kanzleikraft für Korrespondenz und Buchhaltung, beid-Landessprachen sowie der deutschen mächtig, zum sofortigen Eintritt gesucht. Offerte mit Gehaltsansprüchen unter »Sofort 16« an die Ver waltung. 6820-8 Tmde - Mfa&ude Verloren. Auf dem Wege Kra lja Pera trg—Reichsbrücke— Kopališka—Slovenska — Gosposka ulica wurde abends zwischen 9—VslO Uhr ein seidener DAMENREGENSCHIRM, dunkelblau, weiß kleinkariert, verloren. Der Finder wird gebeten, denselben in der Verw. der »Maribore r Zeitung« gegen Belohnung abzugeben- 6821-9 Brosche, Altertum, großer Ametyst mit Perlen, von Aleksandrova 19 bis Grajski kino oder im Kino abends halb 9 verloren. Der ehrliche Finder erhält gute Belohnung Abzugeben bei Amalie Tischler, Aleksandrova 19. 6759-9 Kinderlose Witwe mittleren Alters, mit kleiner Wirtschaft wünscht Staatsangestellten oder Pensionisten zu ehelichen. Unter »Dom« an die Verw. 6757-10 Alter Staatspensionist, derz. in Privatdienst am Lande, wünscht ein besseres Mädchen, gesund, von angenehmem, sympathisch. Aeußern, religiös, gute Hausfrau, mit etwas Vermögen (zum Weiterbau eines Hauses) zu heiraten. Anträge mit näheren Angaben und Bild an die Ver waltung unter »Nr. 6810«. 6810-10 Gutsituierte alleinstehende Frau sucht zwecks gemeinsamen Haushaltes älteren Pensionisten oder Staat,sänge stellten. Zuschr, unter »Intelligent« an die Verw. 6763-10 iUdotaUiU Einjähriger Handelskurs Kovač mit Oeffentlichkeitsrecht-Teuerungszulage, Bahnbegün stigung. Stellenvermittlungsbüro. Prospekt kostenlos- Ein Schreibung täglich. Maribor, TyrSeva 14. 5389-11 Internat Hallerstein, Post Stari trg pri Rakeku. Unterricht: Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch, Haushalt- Gute Erholung u. Kräftigung junger Mädchen durch Landleben und Sport. Prospekt gratis. 6775-11 Ant. Rud. Legats Einjähriger Handelskurs mit Oeffentlichkeitsrecht Maribor. Einschreibung täglich, Schulprogramm kostenlos, eigenes Studenteninternat. Vrazova ulica 4. - , fiST’- «L. u- Fernruf: 25-67 25-68 25-69 nur bei der MARIBORSKA TISKARNA Maribor, StG&aHška' utiea 6 O. O. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna" in Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor