praniimerations - Preifc: Fiir Laibach: Ganzjahrig . . . 6 fl. — kr. Halbjahrig . . . 3 * — * Bierteljahrig. . . l , 50 » Monatlich . . . — „50 * Mil der Post: Ganzjahrig . . . S fl. — Ir. Halbjahrig . . • 4 50 „ Bierteljahrig. . • 2 „ 25 „ Fiir Austellung ins Haus viertel- jahrig 25 kr., monatlich 9 It. Einzclne Nummern 5 kr. Laibacher Tagblatt. Anonyme Mittheilungcn werden nicht beriicksichtigt; Manuskripte nicht zuriickgesendet. fttboktion: Bahnhosgasse Nr. 132. Ekpcdilion »»d 3 nfcratc flurcau: Kongrehplatz Nr >81 (Bnchhandlrv von I. v. Kleinmayr & F. B am 3nfn1iotftprcift: °fiir die einspaltiqe Petitzeile 3 kr bei zweimaligcr Einschaltnns; a 5 kr. dreiinal L 7 kr. Insertionsstempel jebvemnl 80 kr. Bei grotzeren Inseralen mtb offerer Einschaltung entspreckender Rabat. A Nr. 91. Montag, 30. November. — Morgen: Eligius. 1868. Baron Eotvos iiber die Nationalitii-tensrage tut ungarijchen Reichstage. Kultusministcr Baron Colvos fagt, cS fet bisher immer von bent Stadpunkte einzclncr Nationalitaten gcsprochcn wordcn, cr wcrde jedoch vom allgcmeinen Standpunkte aus sprcchen. 21 tic wun-schen die Liifuug der Nationalitatcnfrage, doch auf wclchcr Grundlage soll die Losung crfolgcn? itebcr dicse Frage gcht das MinoritatS-Bolum schweigend hinwcg. Man mntzte vor aticm fiir die Nationalitaten ein objekliveS Kriterium aufstellen und fo-dann vielleicht im besten Falle die Komitate nach Nationalitaten arrondir^n lassen. Dies ist abcr nur das Mittei. Das Zicl ist, dah in den einzel-nen Komititen die Herrschaft einev Nationalitat ansgcsprochcn werdc. Soti dies nun ein fiir allemat odcr in gewissen Zwischenraumen immer wieder dann erfolgen, roenn die cine odcr die andcre Nationalitat in Folge der Freiziigigkeit die Majoritat et> langt hat? Das erstcrc ist schwcr, das zweite noch schwerer. Allcin auch die Erklarnng eiuer Sprache zur herrschenden in eiticm Komitate sei nur das Niittel. DaS Zicl ist immer die Beruhignng der Nationalitaten. Die Annahme des MinoritatS- BotumS wiirde abcr diese Befriedigung nicht herbcifiihren. Bon eincr Nationalitat vorziiglich ist es nicht zwei-fclhaft, bah sic sich nicht bcrnhigt fiihlen wnrde, eincr Nationalitat, die sowohl ihrer Anzahl alS ihrer Bildnng wegcn die grohtc Beriicksichtignng verdient: der dentschen! Denn die Deutschen find in keinem Komitate in der Dkajoritat. Freilich pflcgle man bisher in der Nationalitatenfragc diese nicht zn bcriicksichtigen. Jch bin nicht der Ansicht, dah die Nationalitatcnfrage das Refnltat kiinstlichcr Agitationcn sei; ich bin nicht dicscr Ansicht. Die Nationalitatcnfrage ist bios ein Zweig der grohcn Freihcitsbewcgung der Gcgenwart, die auch hier in Un-garn so grohc Resultate hcrvorrief und die zur Freiheit und Gleichheit alter Jndividnen und Kon-fessionen siihrte. Eden darum abcr konnen roir diese Bewegung nichi beseitigcn, roenn roir Privilegien schasfen. Die Welt, so lange sic steht, rourde aus vcr-schiedene Art und von vcrschicdcncn Lenten regiert, so bah man mit Recht sagt, es tonne in dicscr Beziehnng nicht« nenes uiehr vorgebracht roerden. Man hat dahcr leicht sich auf die Schweiz und auf Belgien zn bcrufcn, mo diefelben Nationalitatcn=93er= haltnisse vorherrschen. Man begeht jedoch hiebei einen grohcn Fehlcr. Die Nationalitaten-Vcrhalt-nisse dcrart roie bei uns existiren dort nicht hcute, sondern existirten dort vor cincm Jahrtanscnd. DamalS cntfprach es dent Zeitgeiste, roenn die in einem Landc roohnenden, vom Znsallc zusammenge-rourfelten Nationalitaten jede nach ihren eigencn Gesctzen gcrichtct rourde, roo das lex ripuariorurn neben ben legos romanorum, longobardorum und neben dem salischcn Rechte fricdlich bestand. Die alles nivetiirenbe Zivilifation hat dcm ein Ende gemacht, cs kann dahcr auch mit ©eftimmtheit nicht gefagt roerden, roic sich dicse Vcrhiiltnisfc in unfcrcn Tagcn gcstaltet hattcn. Es herrfcht cine grohe Auf- regnng bei ben Nationalitaten, bcrfetben roirb abcr cin Endc bcreitet durch das Univerfalmittel der Gcgcnwart, durch die Freiheit! Es roirb gefagt, dah die Nationalitaten vcr-schroinden, roenn ihrc Rechte nicht verklausulirt roerden. Die Geschichte lehrt allerdings, dah mit dcm Norschrcitcn der Zivilifation die Nationalitaten verfchroinden. Ju Amerika und Anstralicn finden sich noch Nationalitaten von taunt 100 Kbpfcn; mit der Zivilifation roerden diefelben aber in cine grohe Nation vcrschmolzen. Die Gefahr nun, roelchc ben Nationalitaten von der Zivilifation her droht, diese Gefahr bedrvht anch Ungarn, die flcine magya-rifchc Nation, die kroatische ebenfo roie die serbischc und rnnianischc. Wir fonnen diese Nationalitaten alle vor der ihnen ivegen dcS FortschrittcS der Zi-vilifation drohenden Gefahr nicht dadurch fchiitzen, dah roir fie roie Mutnien in Gefetze cinroickclu und in die Griifte der JnriSdiktion niederlcgen. Was in diefem Jahrhnnderte feiit Leben und feine Le- bensfahigkeit nicht durch Thaten beroeiSt, muh un- tergehen. Die rettenbe Hvhc ist die der Zivilifation. Stellen roir nns dahcr recht hoch auf ben uncr- fchiitterlichcn Fels der Freiheit, damit, roenn die reihende Fluth die Ebene meilenroeit oerheeren roirb, roenn allcS roeggcfchrocmmt roirb, roir gebovgen unb gefchiitzt blciben. (©tiirmifcher Applaus.) Schiitzen roir unferc Nationalitaten dadurch, dah roir in Freiheit unb Bildnng oorroartcsfchreiten; bies aber ist blos durch Annahme dcs Entronrfes der Zentral-Komwissiou moglich. Die Nationalitatcnfrage — fagt Redner roeiter — ist cine atigemeine Frage. Sic ist ben famnit-lichen Nationalitaten llngarits gemeinfam. Die LSfnng der Frage ist daher auch cine gemeinfame Anfgabe. Gliicklich kann aber biefe Frage nur bann geliist rocrben, roenn der Fortfchritt der Zivilifation hiebei in Betracht gczogen roirb, roeil, roie die Geschichte berocist, die Lvsung jedroeder Frage nur in-fofernc moglich ist, ale die Art der Lvsnng mit dcm Geifte deS Jahrhnnderts nicht im Widerspruchc steht. DaS jetzige Jahrhnndert aber ist, Dank dcm Schvpfer, das der Freiheit, unb cs gibt feine Eloqnenz und feine Macht, bic uns baju beroegcn fonntc, nns vom Boben der Freiheit rocg in die Bollroerke der Privilegien zu bcgcbctt. Nach bicfcr mit stiirmifchem Bcifall aufgenom-menen Rcbc dcs Kultusministers roar bie Ruhe lange nicht roiebcrhequstellen. Die Minister und Deputirten grntulirtcn ihm und bie Galericn er-brfihnten vom Applaus. Das Wehrgesetz im Herrenhause. Sitznng vom 27. November. Im Ganzen find etroa 45 Mitglieder des Hauses anroesenb; wedcr die Erzherzogc noch die Feudaleit find zur Berathung crschiencn. Unter ben Einlaufen befinbet sich cin Schreiben des Vizebiirgcrmeisters Dr. Felder, das dent Prasiden- tcn den Tod des BUrgermeisters Dr. Zelinka anzeigt. Der President bemerkt hiezu, dah die Berdienste dieses Mannes, feiit patriotifches Strebcn, fein biedercr Charakter allbekamit seicn. Er ersucht das Hans, das Andenken des Mannes, der nns alien lieb war, durch Erheben von den Sitzcn zn ehren. (Das Hans cr-hebt sich.) Landgraf Flirstenberg nnd Genoffen inter-pellirtcn das Presidium bctreffs der Handhabung der Geschastsordnung in Fallen, wo der Besuch des Hauses so iiberans sparlich sei. Prasident Fllrst Collo-redo bemerkt, dah die Mitglieder des Hcrrenhauses von den Sitznngcn rechtzcitig verstandiget werden; roenn die Mitglieder des Hauses der Einladung feine Folge gebeit, dann trage das Prasidinm feine Schuld; cine strcngcre Kontrole des Besnchs der Sitznngcn liege aber anher der Macht des Borsitzenden. Zur Berathung iiber das Wehrgesetz ilbergchend, vcrlicst Graf Hartig den Bericht, welcher bie nn-verandertc Annahnie des vom Abgeordnetenhause an-geiiomnieneit Gesetzes als eiiie Pflicht dcs Palriotis-mus cmpsichli. In der Gencraldebatte fpricht znnachst FZM. V. H a us I a b. Die Hecresvcrfafsungen find verschieden; im Diittelalter gab es nur ungeregelte Heere; im 16. Jahrhnndert war der Krieger Handwerkcr gewor-den durch die Lanzfnechtc; erst im 18. Jahrhnndert erhielt der Rekrut neben dem geworbcnen Manne sei-nen Platz; erst die franzosische Revolution fchnf die fogcnannte Blutstcucr. Redner gelangt zu dcm Schluh, dah politischc Bcrhiiltnisse auf die Bildnng der Wchr-verfaffung mahgebend seicn. Nur von politischcn Prin-zipien geleitct, crflart Redner fiir das Gesctz votiren zu wollen. Jede Zcii Habe ihre Jdecnstromnngcn, denen man sich nicht entziehcn tonne, mtb hiezu gehore bie allgemeine Wchrpslicht; die Landwehr sei eine Anbah-nung des Aiilizmesens; bas Gesetz tragc bie Keiitte des Forischrittes in sich nnd sei fiir eine Ucbcrgangs-periobc wohl tcmglich; auf bie Ausfiihrnng komme alles an; Sachc bet Exekutive fei cs, etiuaige Mangel zu begleicheit. Graf Wtckenburg wiinscht, bah der Friede lange erhalten blctbe; alleiit die Achlnng gebietende Stellnng, die Oesterreich beanspruche, verlaitge ein starfes Heer. ©chon jetzt geben die prenhischen Blatter ihrern Mihmuthc batuber Ausdruck, bah Oesterreich ein grohcs Hccr ei'halte. Nicht die Boiler storen den Frieden, sondern cinzelne Erobernngssiich-tigc find es. Hiitte der KLnig von Prcuhen die Herr-fchast int dentschen Bunde mit bent Kaiser von Oesterreich getheilt, bann stiinben wir, 70 Millionen stark, allot Machten gegenUber; so aber bleibt uns der Trost Ubrig, dah Graf Bismarf doch ant Enbc in semen fchlaflofen Nachten zu der Ueberzengung komme, dah unfere Zcit schliehlich nicht bie dcs Blntcs nnd Eisens blciben fiinite. Redner empfichlt ftrcngc Neu-tralitat uitb berocist, bah eine Hccrcsstarfe von 800.000 Mann der BevLlkernng des ©taates angcmcsfen sei. In bent Wehrgesetzc sieht Redner einen NcriihrmigS-punkt, der zn eine Bcrstandignng mit Ungarn ftihrt; wir wollen ihnen die Bruderhand reichen. Der Regicrnngsrath Professor Arndts crklcirt sich mit dent Prinzipe der attgemeineit Wehr-pflicht einverstandcn. Der Professor erzahlt, als cin-jahrigcr Freiwilliger im Gardcjager-Baiaillon gebient zu hnbett, dah er die Borlesnngen seines Lehrers Sa-vigny fleihtg besuchen konnte, und lvettige Wochen nach Bccndigrmg seines Dienstjahres Habe er das Doktor- diplom vou bev Berliner Universitat erhalten. Redner toiiiifd)t, dah die Freiwilligen bet iins ebenfo anstcin-dig behandelt werden mbchten, ivic in Preuhcu. Ritter v. Schmerling beruft sich ciuf bas Urtheil bes FZM. c. Hauslab uub vcrzichtet ciuf jebe Kritik bes Gesetzes; bie Hauptsache sei ber Geist, der im Gcsetze lebe. Untcr titchtiger FUhrung haben ge-robhuliche Solbaten untcr Eugeu bet Turin gefochten uitb auch die Landwehr von 1809 Habe ihre Schul-digkeit gethan. Den Ungarn dafnr Lob zu spenben, dah sic sich mb nns in ber Wehrfrage verbinben, ver- j mag Redner nicht, bet sich bies itach den Ansgleichs-verhanblnngen von selbst verstanb. Moge in dem iteucit Heere berselbe osterreichische Geist herrschen, toic bisher, bann wirb es sich neue Lorbeeren enverbeu, besonberS roenn all e Sonbergeliiste vou ber Arniče fern-gehalten werben. Die Spezialbebaite kam erst bei beti Paragrasett 11 mtb 13 in Flutz. Herr v. Schmerling betottt, dah bie h en t i ge Regiernng bas Kriegsbnbget von 80 Millionen sur das Minimum des erreichbar Mog-lichen bezeichnet, wcihrenb boch bas Abgeorbuetenhaus, namentlich im Jahre 1865, mit aller Scharfc gegen diese Zifferhohe bes Budgets sich erhoben Habe; mtb boch sei iit Betracht zu zieheu, dah Oesterreich zu jeucr Zeit nicht nnr drei Armeekorps uiobil hcitte, soitbern etuherbem anch noch dic Festtmgcn ut Benetien erhalten mtihte. Der Minister des Jnnern erinnert daran, dah, roenn man bamals nnr 80 Millionen im Militar-bnbget ausgewiesen hcitte, auch ber rigoroseste Militar-bubget-Reserent feittett Abstrich anzueiupfehlen gewagt hcitte; uitter der Regierung des Herrn v. Schmerling Habe umit ittbeh stets eitt Kriegsbnbget von 80 Millionen Gulden als eitt nnerreichbares Ideal hingestellt, nnd doch sei dieses Ideal von deni jetzigen Ministe-riuttt erreicht rodrden. Bei ber Abstimmung liber die Paragrafe 11 nnd 13 stimmen gegen dieselben nnr bie Herren Hofrath Rv kit a n s kY mtb Graf Gleis p ach. Die Diskussion schritt bis zttm § 43 vor, tvor-anf Schlnh ber Sitzung. Nachste Sitzung Samstag. Schlnh der Debatte uber bas Wehrgesetz. Bon den Delegationen. In der Sitzung des Subkomitee's ber Reichs-rathsbelegatian fitr das Kriegsbndget ant 27. b. M. roitrbe ftir bie Titel 20, 21 nnd 22 eiite Pauschal-summe von 25 Millionen beivilligt uub ciit Birement zwischen biesen drei Titeln nnd Titel 4 (Truppen-kbrper und allgenteine Truppenanslagen) in Anbetracht der grohsu Streichnng bei bent letzteren Titel znge-stattbett. Titel 23 und die Bedeckung rourden nach deni Voranschlage attgettontmeit. Der Kriegsininister erklarte, dah er mit dem von betu Subkornitee be-roilligten Budget nicht anskotnmen konne, ohne bie Schlagfertigkeit ber Annee in Fragc zn stellen und cine gauzliche Dcsorganisation herbeizufithren, da ohne-dies die Preise fiir die Truppenverpflegung ties uitter dem gegenrocirtigen Stand angesetzt fiitb. Auf die von Seite des Subkomitee's erhobette Einivendung, bah nach der Aenherung des Ministers Giskra alle Montursmagazine iiberfiillt sinb, bah alfo nicht neue Moninren angeschafft zu werben braucheit, sagte der Kriegsininister, er tttache sich erbbtig, bett Minister des Jnnern in den Montursmagaziiien herumzufiihren und ihtt zu iibcrzeugeit, bah bie Magazine zroar voll sinb, aber mit im Jahre 1866 nitbrattchbar gewor-denen Montursstlicken. Die fitr diesen Titel verlangte Summe reichte ebett hin, um die Solbaten nicht in Lumpen gekleibet zu fehen. Wenn bie Delegation ben Abstrich bes Subkomitee's cimtehmen iviirde, roiirbe ihrn nichts iibrig bleiben, als im fiinftigett Jahre mit eiitetn Nachtragskrebiie zn fommeit. — Die ungarifchc Delegation Hat sich geeinigt, im Ordinarintn des Kricgs-budgets zivei Aiillionen zn streichen, jedoch nicht als Paufchalabstrich, soubern auf einzelne Titel »ertheUt. Die osterreichische Nrilitcirbnbget-Sektion Hat bie Berathung bcetibigt mtb itn Drbinarium bes Militar-Etats im Ganzen 7.644,488 Gulden gestricheit. Die uitgarifche Delegation Hat ant 27. November bas Budget bes Minifteriums bes Aeuherit votirt. Gestricheit rourbeit blos bei Titel 9 15.000 Gulden und bet Titel 10 8500 Gulbeu. Die im g a r i s ch c Delegation itahrn ant tetzten Satnstag bas Budget des Finanzministeriums konform den Beschlitsieu der ;>ieichsrathsdelegativn an. DaS Militarsubkvmitee bes Finanzatisschnsses ber ReichSrcithsbelegcition strici) beint (Sjctraorbittarium bes Kriegsbnbgets 2,402.000 Gulben. tieber bie Ausgleichsgcrjichte schrcibl bie „N. ?Fr. Pr.": Der SluSgleichSschivindel ift ati citiem Pimkte aiigelaugt, von betu er nicht mehr »»citer kanit — bie Fantasie ber AuSglcichSfabrikanten ift eifchvpft. J hr letzter Vcrsuch mat' bie Ausgleichskonfetenz zwischen Minister Giskra nnd Dr. Fifchhof, unb nun kan n von bcibcn jebcnnaitn, ber cs horeit will, Horen, baš fie felber con ciucr folchen Konfercnz nichts wiffen. Die „R. C." bringt Hetite folgcnbe Note: „Wir fonnen aus authcntijchcr Quelle vcr-ficheni, bah bie im geftrigen „Tagblatt" cnthal-tenen Angaben fiber bie Belheilting bed Miinifters Dr. Giskra an Ausgleichsvcrhanblungcu bcziiglich bet czechischen Fragc uiirichtig sinb." Der „Ai:Sgleich" Hat alfo bemiiad) uuv in ben Spallen etlicher Blatter cxistirt, benen bie kaum zu betoaltigenbe Liassen-hastigkeil bes parlainentarischen Materials in biesen Tagen ossenbar zu eiutonig vorkain, unb bie bent« gemafj fur einige heilcre Abwechsluug forgen zu musscn glaubten. Fitr cin crufleS politifches Btatt muh (Sines stets fiber alle AuSgleichS-Geinfithlichkeit evhaben bastehen: u n sere Berfasjung. Wenn bie Czechcn sie anertennen werben, bann luerbeit wir fiber ihre Desibcrien auf verfaffiingsniahigem Boben gatiz ernfthaft reben. Ueber bas Gefchwatz aber von BerlrauettSmanner-Koiiferenzen, von eineitt bot)-mifcheu Hofkanzier, vott einer Art oerantiuortlichen bbhtnifchen LanbeSintnisteritimS unb was berglcichen Zeug soust noch aitsgetischt ivird, kounen to ir nnS uur lustig tnachen. Wer zu Stnbicn iiber bie Ber-einbarlichkcit ber Dezember-Berfaffung mit ber „vcrneucrten Lanbesorbnnng" Lust unb Muhe Hat, der mag sich ihnett roibmen. Wir, bic wir nnr bie Dczember-Berfasfung kennen unb nicht alle Halb-jahr eine neue Berfaffnng wfinfchen, haben in bieler Zeit parlamentarifcher lleberfchinemmnng rcichtigeres zu thun, als ben Czechen vorzuprebigen, bah wir ohne si c nicht vvrivarts kommc.it. Mir kom men vorwcirts, uub wenn nicht, dami werben bie Cze-chen uns wahrlich auch nicht vorwcirts btingen. Nicht viel glaubwurbiger als bie czechischen Ausgleichsgcriichte, ift, was jctzt an polnischen A u S g le ich S g er ii chl e n kvlpvrtirt wirb. Mit ber Resolution bes galizischen Lanbtagcs stcht es, roie wir verlcihlich hSren, alfo: Die Resolution be-sinbet sich in ben Handeu bes Ministcriums, unb Bie polnifche Fraktion roartet ab, ob fcitcnS ber Regierung cine Borlagc erfolgt. Erfolgt cine folchc nicht, baitn wirb ber galizifche Landtag bie Resolution in ber nachftett Session crncuern; aber von dem Soden der Bcrfasfung sich entfernen nnd ctroa au« dem Reichsrathe austrctcn wollcn bie Poten nicht. Warum die Bevolkerung nicht nit eiuen liberalen Umschwung glaudt. In ciucr Ifittgeren Correspondcnz aus Tirol roirb in ber „N. Fr. Pr." die Fragc criirtcrt, warum bic Bevolkerung nicht an eiuen liberalen Umschwung glaubt, uub bie Urfachcu aitgcgcbcit, aus bcucit ber Klerns sich seines machtigen Ein-flnsscs erfreut. Dieselben sittb so ttaheliegettb, bah wir biesen Thcil des ArtikclS ffiglich itbcrgcheit koititcn; beti Schlnh jeboch, mclchcr auch auf utifcre Berhaltniffe ooUtommcn passen burftc, las] cit wir tiachstchenb solgcit: „Man roiirbe fehr irren, toemt matt bic Dorhanbeiteit Zustaude als unabiittberlich hiusteUen motite. Der Tirolci' Hat cinen gefunbcn Hansverstanb; er ift grohtentheils uur burch ultramontane Erziehung bahin gebracht, was er ift: cin blinbes Wcrkzeug ber Gcistlichen, wenn auch gegen seine ittucrftc Uebcrzeuguug; er Hat zunachft uur fcitt perfonliches Jntercfse im Augc, roirb aber gaitz anders auftrctcu, menit er sicht, bah eS ber Jiegie-rung Ernst uub voller Ernst ift. Bor attem thut bent Bolke cine gritnbliche Erklarmig ber ©toatsgrnub - uub confefsiouellen Gesetze fcitcnS ber Regierung noti), wozu aber bisher nicht cin cinziger Schritt gcfchchcn ift. Als im Jahre 1854 bas National-Anlehcn ausgelcgt wnrbc, haben sich bie politischen Behbrdcit im hohercn Auftragc alle SOiiihc gcgebcit, bas Bolk uber bic Zweckmahigkeit bes Anlchens mitnblich aitfzuklareu, -bic Bevolkerung wnrbc iiberbies noch mit ciucr Mengc von auffliircnbcn Brofchiireu iibcrfluthct, was gutc Friichtc gctragcu Hat. Warum bcbieiit sich nun bic Regierung nicht auch jctzt biefes ertaubten unb billigen Miittels? Das Bolk gcht immer mit ber Regierung; bas blohc Erschcincn ber Gcsetze geniigt aber nicht, bas Polk will auch ben volleu Erust ihrer Hanbhabung burch schlagenbe Beispielc schen." Proteste gegen die Lostrennnng des Triester Territorinms. Ju ber Sitzung bes Triester StadtrathcS vom 26. b. ivurdcn dutch den ©chriftfiihrer zwci Proteste, ber ciste vou Infasscn ber Gemeinden Eontovcllo, Prosecco uti6 Santa Croce mit 400, — ber zweite ber ©emeinbe Trebic mit 84 Unterfchriften znr Bcrlesung gebracht, in roclchem bieselben erklaren, bah sie diejenigeu, toelche in ber Čitalnica zu Rosano als „$ertreter" des Territorinms sich ver-samtnelten, um dem Mtmschc nach Lostreunung bes Territoriums von ber Stabt AuSbruck zu gcben, nicht als ihre Bertreter anertennen, — bah sie (bie Unterzeichnetcii) ihre materiellc Wohlfahrt uur darin erblicken fonnen, roenn sie audi ferner, roie bisher, dem (ScmciubcDcrbanbe ber Stabt aiigchoreti, bah sie bie Wahtung ihrer Nationalitiit, fpeciell ben Gebrauch ber flovetiischen Sprache in ben Schulcn als llnterrichtsfprache betonen miissen, jedoch bie italienischc Sprache als obligatorischcn ©egenstanb in benfclbeit Wfinfchen, da bicsc Sprache sfir bas Foitfommen ihrer Kinbcr nothroctibig sei, bah sie iibrigens keinen anberen Wunsch haben, als untcr ber Aegibc Oesterreichs roie friiher auch in Znkunft Frcub unb Lei d mit ber Stabt Triest zu thcilen, mit roelchcr ihre Gcfchickc so innig vcrknfipft sinb. Der zweite biefer Proteste ift in besonberS pathctifchem Tone gehalten uub schlicht mit ben Wortcn: „DicS hoffen unb wfinfchen wir, — so wahr uns Gott hclfe! Amen." Es wurbe befchloffen, ben llebcrreicheni ber Proteste nicht uur schristlich ben Dank auszubrtickcn, fonbern auch eine Abschrift ber Proteste bem Mini-fterium vorzulegcn, barnit basselbc die toahrc Wil-tensmeinung der Lanbbcvolkcrung crsahre, fiber wclche cs burch aiibere Berichte oiellcicht irregefuhvt wor-beti ift. Auch thciltc bcr Prasibcut Pobcfta Dr. P o -renta mit, er Habe vom Minifterium im Pra-sibialtoege bie Einlabung erhalten, fiber 13 Klage-punkte, bie in einer Petition bcr Tcrritorialbewohner cnthalten sinb uub bcm Minifterium im Wege ber Statthalterei zukamen, Auftlarungen zu gcben. Dies Habe er gethan unb roie er gtaube, in ciucr Weisc, bie geciguct fetn bfirfte, bic erhobenen Anfchtildigun- gen zu entfraften. Da cr aber noch fcine cnbgiltige Erlebigung erhalten Habe unb bie ganjc Angclcgen-Heit int Prasibialwcge gcfiihrt wurbe, so bchielte cr sich vor, bem geehrten Stabtrathc erst bann Mit' thcilung zu machen, roenn sie vollkoiiimcn crlcbigt ift. Politische Rundschau. Laibach, 30. November. Der S chluh ber Delegation roirb kom-menben Samstag ben 6. Dczembcr beftimmt er- roartet. Langftens ant 10., also vier Tage spater, roirb bas Abgcorbnetcnhaus feine Thfttigfeit roiebcr aufnehmen. DaS ii n g a r i f d) c Un t e r h aus hat die ©cncrolbebattc iibcr daS Nativnalitatengcsetz ge< schlosscn. Dcak'S Elaborat rourbc augcnommcu, bic anbercn Elaborate vcrmoifcn. — Der Pester „Lloyb" mctbct, Dcak rocvbe iti bcv PcnsionS-fraflc feiticn ganzcn Einfluh ausbictcti miiffcn, um cincm (Sonflictc jwischcn bcr Deakpaitci unb dem Ministerium 311 begegucn. Im p r e n h i s ch e n Abgeorbnetenhause tmirbe am Freitag in Bctrcsf bcr nordschleswig'schcn Abgeorbnetcn nach lcbhafter Dcbatte beschlossen, die Abgcorbnetcii ausjnschlichcu, so tange sic bcn Eib venveigcru, jedoch ihre Mandate sortbauern ju lassen. Die definitive Abstimmnng findet in der nachsten Sitzuug start. Im Berlaufe der DiSkussion ticrtas Krygcr cine Erklarung, iroriu er aussiihrt, bnh c6 si d) bci bcr Eibesvcrwcigcruiig nicht um cine GcroisscuSfragc, fonbern um cinc voikcrrcd)t-liche unb nationale Fragc hanbclt. Die ..France" berichtet von neuerlichen W a f f e n- unb M it ti i t i o n s c i n f u t) r e n in die Wallachci. (Sin amerikanisches Schisf, Welches von Odessa kommeiid, cinc Čabung Wasscn unb 132 Zcntucr Pulvcr fiir Giurgcvo siihrtc, passirtc am 15. November Galacj, wo eS seine Labung auS-sdjisstc. Die ..France" schlicht dicsc Mitttjeituug nut der Bernerkung, bah man btu gegcntljciligen Bersidierungen der rumanisdjcn Rcgierung nicht flcnug luitztrauen kSnne. In S p a n i e n eilcn die Dinge ihrer endgil-tigcn Entscheidung ju. Es scheint cine entsdjiebene Sadie, dah die allgerneinen Wahlen am 15. Dejem-bcr slattsinberi sollen; wenigslens ware dies bic A lisi cht ber provisorischcu Rcgierung, menu cinbcrS es gcsetzlich unb materiel! miiglich i|"t, was man nod) bejweifeln barf. Die Kortes roiirbcn in ben crften Tagcn des Janner jusammentreten, unb sobald sie sich konstitnirt Ijatten, rourbcn die Mitgliedcr ber provisorischcu Regieruug ihre Entlassung gebcn unb bic Persammlung roiirbe jur Grnemumg eiucr aus drei Mitgliebcrn bestehenbeu exckutivcu Gcwalt schrei-teu, welcher jebeufalls bcr General Prim unb Rivero angehoren sollen. Diese ticue Rcgierung roiirbe tin Ministerium crnenncn, roclchent fciuer ber gc-genroartigen Minister angehoren foil, bic, was man sich nicht verhehlen kann, burd) ben geringcn Grab ihrer Fahigkeitm unb ihrcn Mangel an Entschlos-fcnhcit bas Vertraueu bes Lanbes verlorcn habcn. Die Berathung ber Bcrfassung unb ber organischcu Gcsctzc wiirbc/rasch unb cnergisch gcsiihrt, nur brci Mon ate baucru, worauf bann die Kortes bic Fragc ber Thronkanbibatur in Augriss nehmcn roiirbcn Erst bann luurbe man also crsahrcn, welches ber Kandidat ber Herren Rivero unb Prim ist. Der Fiirst Karl von R u m a n i e n evoffnete am lctztcn Freitag die K a m m e r s e s s i o n mit eiucr Thronrebc, roclche bie Zustanbc beS Landes im Jnnern, soroie seine Sejichungen nach Auhen vor-tresslich nennt; die Finanjeu sinb bliihcnb, bie Zeit bcr Anlcihcn ist voriibcr. Die KommiinikationS-mittet bcn Lanbc« habcn seit eincm Jahre cincn griihcren Aufschroung gcnonuncn, als in bcn lctztcn breihig Jahrcn. Durch bic Botirung bcr Eisen-bahucit Habe sich bic anhcrorbentliche Session die grohteu Vcrbienste erroorben. Sejugtid) ber aus-toartigcn Politik machen bie Pariser Traktate, sowie die Cage bes Lanbes bie strengste Ncutralitat jur Pflicht, welcher bic Rcgierung auch stets cutsprochen Hat. AlS Bcrocis bcr guten Bejiehungen mit bem Anslanbc rocrben bie Konventiouen mit ber ostcr-tcid)i|"d)=ungarischen Monarchic unb mit Ruhlaub angcsiihrt. Mit Ruhlaub wurben and) wegen Auf-hebung ber Konfular-Jurisbiktion Untcrhanbtungcn bcgonncn. Der Fiirst hofft, bah aud) bie anbent Madste burch ein gtcichcs Berfahren cinett gtcichcn Bcwcis bes Wohlwollens fiir Rumanieii gebcn wcrbcn. Schliehlich ennahut bic Rebe jur Eintracht Unb juin Aufgeden ber Partcizwistigkeiten. Sur Tagesgeschichte. — Am 26. November wurden die in den nn-Mischcn Reichstag entsandten kroatisch -slavonischen Depntirten von Sr. Majcstat empsangcn. Der hoch-toiirbigfte Bischof von Zengg, Herr von Zoic, richtcte an bcn Monarchal eine Ansprnchc, worans Se. Majcstat erwiderte: „Der heutige Tag fci cuter ber schonsten seiner ganjen Rcgierungszeit; die BersLh-itmtg zroischcn Kvoatien nnd Vtngarit bilbe ein epoche-ittad)eubeg Ercignih nicht nnr fiir die beibett Konig-reid)c, fondern mid) fiir die gesammte Monarchic. Se. Majcstat hosse, bajj das so gliicklich begonnene Wcrk sick) auch fernerhin gliicklich unb gebeihlich entwickcln wcrbc. Was die Antvnomie Kroatiens unb Slavvniens betreffe, so mbgeir die Depntirten mit vollcr Bcrnhi-gttitg in die Znkmift blickcn; cr — ber Kaiser — wiinschc bicsc Autonomic anfrecht erhatteu jn fehen, und man itiogc ben Schiitz derselben vcrtrancnSvoll in seine Hanbc legctt." — Vaut cbcn cingctrofsenen tclcgrafifchcn d^acki-richtcn hat Kontrcabmiral Petz mit ben Schiffcn der o st a s i a t i sch e n Expedition am 24. Tanger vcrlassen unb die Reise nach bent Kap der gutcit Hoffmmg sortgesetzt. — M o j j i n i's Bessermig, von welcher der Te-legraf vorgcstcrn berichtetc, war voriibergehcud, eine ncitevc 9tachricht ans Lugano meldet dah der Tod nahe bevorstehe. Der Wasserstnrz von Wieliczla. Die Salineit oou Wielicjka ftub von eiucr gro-hcn Gcsahr bebroht. In ciitem 100 Klafter tiefeit Schacht hat das Wasscr ben Saljbodcn burchbrodjen unb uberfdjmentmt bic Grnbenwerke. Man liejj nam-lich vor eiuigeit Tagcn nach Ehlorkali graben. Bci diefcr Arbeit nun trafen die Arbeiter den 19. d. M. attf cine kleine Quelle, aus der anfangs fatted unb siitzcs Wasscr in fetch klcincr Qualitat fpmbette, dah uiemaitb barait bachte, die Quelle zn verstopsen. Abcr den 2:;. b. M. frith beganit das Wasser so reichlich nnd reihend zn stromcn, dah man nicht mehr im Standc war, die Qnellstromung ju beroaltigen. Allc fiuiftlichen Damme, die man bem Elemente entgegcn-setztc, rih es niebcr unb iibcrschwemmte dicscn gaitjen Theil ber Grnbenwerke. Ueber die Entstehung dieses Ungliicks, daS eiites der wcrthvvllstcn Staatsgiiter zn vcrnichten droht, berichtet der „Ejas": Urn die Salzbcrgwerke von Wie-ticzka wurdc 1814 eine Greuze gezogen, ttber die hinauS nicht gcgraben werden sollte, bciut schon da-mals stieh man auhcrhatb dieses Rayons aus Wasser- aberit, bie man nur mit grosser Mithe ungesahrlich machen foniite. Diese Wasserabcrn sarnint der Grenje der Salinett licgeu im Norden. Seit einigcr Zeit be-gaim man jedoch trotz alter praftifchen Erfahrnngcn nad) Norden vorznschreiten. Man hofftc hicr Ehlor-kali zn finbeu. Lange Zeit faitb man jeboch nichts als tehmige Wcindc, die man der Vorsicht hatber blos mit Bohrern dnrchlocherte. Am 19. sprndelte jedoch Wasser hcrvor, both nicht ans der Wand, sondern ans bent Bodcn. Die Arbeiter benachrichtigten allso-gleick) bett Borgesctztcn; bieser jedock) meitite, cr hdtte es btos mit einer kleinen Wasseraber zu thun, unb lich btos Heine Rinnsate zur Abteitung bes Wassers antegeu. Ats bas Wasser jeboch starker emporquott, beganit man es mit ciiter Dampfmaschine auszupnm-peu. Ater bie Mafchinc lmtrbe von Satib unb Lehiu verstopft, so dah man von bieser Operation Umgang uehmen utufjtc. Jetzt beganit man erst bie Grnbe eiitznbdmmen, aber bis ituit ohne Ersotg. Man sainmclte Bretter, Schwellen unb Zicgel an unb molite bantit bie Gaffe vermauern. Die gauze Nacht vom 24. wurden Ban-umteriatten ciugehdnft, aber diese emicseit sich gegeti das Wasser ats nicht anweudbar. Jetzt bciift man, cifcruc ©itter vor der Grnbe anszurichten nnd die Zwischenrdume mit Sdcken, die mit Wcrg gefUllt wer-bcit sollen, ju Dcrstopsenr unb miter ihrem Schutze bett Gang zu vermauern. Das Wasscr brditgt unterbessen mit einer steigen-ben Gewalt cmpor. Am 25. hatte es eine Starke von 120 Knbikfuh per Minute. Die mtterirbifchen Gas-seit von Wieliczka stub einige Zoll hoch mit Wasser bebecft, Welches das Salz rasch auslost. Die Einwoh-ner ber obcrirdischcu Stabt leben in grohter Angst unb es stocken nun Hanbel unb Verkehr. Der Ge meinbevorstand hat sogar das Finanzministerium urn bie Abscndnng einer eigeuett Kommission angcgangcn. Am 24. d. laugtcn in Wieliczka bcr Bergwerkshaupt mautt nnd Herr Balczak aus Lemberg an, uitt Mit-tel zur Abwendtmg ber Gescchr ausfinbig zn machen. Laut ber tetzten Tctegrammc ist dies lcidcr bis jetzt nicht getungen. So tautct cinc Metbitug aus Krakau, 27 November: Der Wasseranbrattg in den Sa-tiueu wirb intmer starter. Der Franz-Josess-Sd)acht erscheint start gefdhrbet. Die Katastrofe droht eincn fehr traurigcn Ansgang zn nehmcit. Ein Telcgramm ans Krakau, 28. November meldet: Ein focben von cincm Fachmamtc an ben „Ezas" eiugctangter Bericht aus Wieliczka fchitbert bett Wasserstand itt bett Satinen ats hochst geftihrtich. Das Wasser steigt 160 Knbikfuh in bet Minute unb hat bc-reits bie Ddmme ditrchbrochen. Die Berzweiflmtg ber Beamtcit ist grenzenlos. Balb tuirb bcr Zutritt zu ben Satinen mtmbglich sciit. Lokal- nnd Proviilzial-Augelegenheiten. Original-Korrespondeuz. Aus Unterkrain, 27. November. (Mangel-hastcr Religionsunterticht iiiber Bolts-sch nt e.) Zn bett Mdttgelit ber Botksschutc in Kraitt tritt auch ber Utustaub schwer in bic Wagschatc, bah litanchc Gcistliche fiir bie Retigionsunterrichtsertheitung in bcr ©chute fehr tan find, bie bicssallS bestimmten Stmtden oft tierfaumen unb berett eittfprechenbe Ans-ftittung bent Lchrer iibertaffeit. Erst gegeit bie Pri't-fnng hiit beeiten sie sich, bie Schiilcr zn itberfaden, unt vor dent Herat Dcchant ihre Schnlthatigtcit in ein rccht giinstigcs Licht zu stcllcu, was wohl oft bem Lchrer zitgnte gefchviebeit wcrbcn folllc. Ueberbies find die Herren Kooperatoren, dciteit hauptfachlich bcr religiose Schulnnterricht obtiegt, haufigeit Wechscln unter-worsen, nnd loegeit ihrer unuerhofften Ueberfetznng hat der Untcrricht in bcr Rcligionslchrc oft zn leiden. Ungeachtct biefer Uebelftaube tonimt doch maitd)er Pfarrer das gauze Jahr nicht in die ©chute, cr will uitr in fciitem pfarrhoflichcn Aintskabinete ats Lotatbehbrde iibcr Lchrer nnd Schnte mtgefeheit wcrdoi. Ware es dcm gegeit-iiber nicht itothmenbig, ben entgegengefctzteu Fall ein-treteit zu tciffeit ? Unb sollie bic Getiteinbe nid)t vom Sd)miede austatt von Hammer nnd Zattge gebiegette Arbeit sorbertt ? Gcdcnkt man nun jeiter Schutgeincindcn, wo taunt ein Drittheit bcr Jngcnd die ©chute besncht, so findet man sich ocrantaht zn fragen: wo erhatteu die anbent zwei Dritthcite den Retigionsunterrid)t? Halt auch ber Dcchant bic Retigionsprnfung iiber fie ? — Die erste Antwort hieranf wirb tauten: Q ja, beiitt Extra-Beicht- unb Kontmuntonsunterrtchte. Die zweite bteibt ans; es ware bettit, bah man bas Examcn bci ber jdhrtichen Anstheilung ber Oftcrbcichtertaubnihzettet unb bei ber Ehcschlichuug ats bicsbeziigtiche Priisung, bie ber Ortsseetsorger vornimmt, in Aitfd)tag bringen will. Wie es aber mit bent fogcnanntcit Extra-Bcicht-utib Kommunionsunterrichte befchaffeit fci, mag bie Drohnng bes Pfarrers von bcr Kanzet betveifett, bie man oft zu Horen befontmt: „Jhr Mutter, unterrichtet euere Kitiber beffcr in ben Gebctforntetu! Sie temten itoch nicht bic zehn Gebote Gottes, nicht die fiinf Kir-chcngeboie, nicht bie 7 Hauptfimben it. f. to. Jch faitn mit ihnen nichts ansrichtcn unb kann fie nicht zur Beichte znlasscn, roemt sie nicht alte Gebetforineln fenneit." So bie Drohnng. Unb hit ft sic anch tneitig, indent thr btos bic fchutbefuchcubeu Kinder, bic alle and) zititt Beicht- unb Kommunionsunterrichte erschei-neit miiffen, in bcr Regel gut cittfprecheit, so niiissen cnbtich boch alle Kinder, nachdem fie bcr Prieftcr mit allcn Siinden bcfaitut gemacht hat, zur Beichte gehen. Jut Jnteresse ber Gemiiths- unb Eharafterbitbuitg bcr Jitgeub soroie im Jnteresse cincs fteihigcrcu Schul-bcsuches berfelbeit ntuh man jeboch roiinfcheit: 1. Dah auf den Religionsunterricht ber Jngcnd in bcr Schnte eine eittfprechenbe Aufficht von tompe-teittcr ©cite geiibt roerbe; 2. dah in der Schnle trie Jugend zuerst iiber die Tugenden und gutcn Sitten imd zuletzt iiber die Siindcn belehrt werdc, im Gegenthcile zum bisherigcn Katcchismus, der die Tugenden zuletzt aussuhrt. Lokal-Chronik. — (Die v o ni k rainischen Lehrertage g efas;ten Beschliisse) wurdcu am 18. b. M. von der f. k. tzaudesregierung theilweise dahin erledigt, dah der Bildnng eines Lehrervcrcincs fiir Krain mit dem Sitze in Laibach kein gcsctzlichcs Hindernih im Wege stche, und dah die weiteren Beschliisse iiber Wie-dereinsnhrung der Schulprainien, iiber Biolinspicl-unterricht in der Lehrcrbildnngsanstalt; iiber eiit Schul-lesebuch fiir laudwirthschastlicheu und gewerblicheu Un-tcrricht, und iiber die Verbesseruug der Lage der Schul-lehrer von der Landcsregicruug in Vcrhaudluug ge-nommen und die Erledigungen dariiber dem Koniitee nachtraglich zukoiniucn werden. — (Dvmprobst und Landtagsabgeord-ueter Herr Kos) sell, roie man uus erziihlt, nicht unbedeutend erkrankt selu. — (Der der J o s e s - K arl Bleigewerk-schast) zngehorig gewesene Bleibergbau St. Marein, nebst Zngehor wurde bei der heute Biittag um 1 Uhr abgeschlossenen exekntivcn Fcilbietuug von dem Advokciten Dr. Oskar Pongraz in Laibach um den Meistbot von 205 fl. erstandeu. — (D i e M a tr n crch o rpr ob c) ist der mor- fligen Bencfizcvorstellnng wegen aus Mittwoch iiber tragen worden. — (Di e Tnrnkneipe) am letztcn Sains-tage war sehr zahlreich besucht. Das Komitee bot cine Reihe amiisauter Vortrage. Der Turnlehrer brachte eiue Biograsie von Spieh zum Vortrage. Es wurde cin Komitee fiir die uachste Kueipe, sowie Koniitee fiir die Silvestcrkneipc gewahlt. Da sich m diesem abermals die beivahrtcstcn Kraste des Bcrcincs befindcn, so lciht sich der so sehr beliebten Silvester^ kneipe eiue giinstige Borhersage stellen. — (J m Reichssorste Tcrnova,) Forft amtsbezirk Gorz, sind bei 500,000 Kub.-Fuh Nadel-Sag- und Werkholz mit verschiedeueu, selbst den starksten Durchmesiern und LLngen geaen billige Preise ab zugebeu. Auch Ahorn- uud BuchensaghAzer sind billig zu habeu. Wir machen die Holzhandler aus dieseu Schatz guter Waare ausmerksam. — (Bencfizanzeige.) Morgen geheu zum Besten des Herru M o s e r cin von ihm selbst versahter Schwauk: „Dic salsche Patti," das gute Goruer'sche Lnstspiel: „Der letzte dumme Streich" und die be liebte Operette: „Leichte Kavallerie" in Szcue. Herr Moser ist cin fleitziger, verstandiger und sehr ver wendbarer Schanspielcr, desseu brave Leistnngen das Publikum sicherlich durch eiiteit zahlreichen Besnch lohnen wird. Fiir das in der Operette vorkommcnde, im Borjahr so beliebt gewesenen Couplet der Gemeiude ausschiisse Hat Herr Moser, der in dieser Richtnng schon cinmal im Liede des Aschenmann eiiteit gtlicf lichen Griff that, eiiteit iteucit Text verfaht. — (Theater.) Eme Reihe spannenbcr aber etroaS Bermorrcncr Jntrigueu, Die durch die Klatschsncht zwcicr Damen aus ber Gcsellschasi gesponncn uud genabrt mcrdcit, bilbcn dcn Stofs cincS nettcii, amusauteu Lnsispieies, welches bcit Titel flihrt: „Seiueu Namen, Madame?" Es ist cin ganz wirksanies Siiick, welches aber, um zur Geltuug zu getmigen, cine bessere Auffiihruug erfordcrt, als es die hiesigc am verflossenen Samstag war. Die wciblichcu Haupt-Tolieit wareu in dcu Handen der Dameu SchmidtS und v. Stefany. Erstere fiihrte die tiiollc einer lcbbasten, me bifaiitm Dame aus der groheu Welt mit gcwohntcm Fleipe, mit Verstaudnih und nach besten Kraften durch, wogeaeu Frl. v. Stcfany ihrcn Part, wie in der letzten Zeit schon mebrmals, nicht zur Geltuug zn bringen vcr-mochtc. Am meistcn schadete dcr Anffiihrung Herr Franze lin s, dcr cinc fchiiitc, dankbare diolle wicdcr vollstandig vcrgriff nud vcrzcrrte. Schade, das; dieser Schauspieler gar nicht Matz haltcu farm; er bcsitzt manche, fiir fcin Fach redit forberliche Eigcnschastcn, aber mit beni fchrccflicheu Ucbcrircibcn macht er schlictzlich ans cinem feincn, lcbens-, srohcn jnngcn Mann ber grotzcn Welt eiiteit halbcn Nar- i reit. Die Herrcn Stefan itnb B crgm ann geniigten.! Gcslcrn giiig „Nr. 28" bei g ut bcsuchtcm Hause mit sehr' grohciu Beifalle zum zweiteu male iiber bic Brcttcr. J (Repe rt o ir.) Mittwoch : „Das Mtibel aus der - ner, oder Hcrz uud Welt." Samstag : „Dcr Liebestrank." — Sonntag: „Der Halbe Mensch." — Moutag: Repetition. — Dicnstag: „Dcr Schulz von Altcnbiircn." Aus kilt Bercinsleben. Nerztlicher Verein. Am 28. b. M. faiib bic Mo naissitzung des arztlichen Bcrcins ftatt. Gcgemvclrtig warcn 7 Mitglicdcr. Dem Lereine ftnb 2 neue Mitglieber bci-getreteu. L>cr Vorsitzcude theilt dcu Einlauf mit. Auf der Tagcsorbuuug ber wissenschaftlichen Bortriige steheu Diit-thcilungcn ans ber Praxis von Dr. Schiffer. Als zwciter Gegcnstanb stand cin Bortrag des Herru Beh iibcr Sifilis auf ter Tagcsorbnnng. Hicrauf wurben Mitthciluugeii ans bcm Laubesspitale zu Pakraz in Slavonien, welche ber bortige Direktor Dr. Gregorič eingcsenbet, vcrlescn. Zum Schlussc benionstrirteProf. Valenta eineMih-gebnrt, welche anf scincr Abthcilung vorgekommen. Wilterung. Laibach, 30.November. Die lrnfrcirnblichc, feuchtc Witterrntg auhaltcnd, Wol-fcitbccfe bicht geschlossen, schon scit einer Woche kein Son-ncnschein. T e m p c r a t it r : Morgens + 1.5°, Mittags + 3.2“ (1867 2.0", 1866 — O.ti”.) Das geftrige Ta- aesmittel bet Warmc V 2.0", uni 0.6° iiber betii Normale. Nieberfchlag binncn 24 Stnnbcn 1.18."' Fiir ben heutigen Aubrcastag getten folgcnbe Sprilchc uub Wetterprofczeiuugen bed Bolkcs: Aitbricc- Bring! Winter gcwih. Abreas-Schnce 2hut bent Korn inch. Weuu ein Glas mit Brnnncnwaffcr gefiittt am Anbreas-tagc ()inc)cfteUt wirb itttb in ber Diacht von selbst ilbcrlaust, so soil elit nasseS Jahr folgen, wenn das GlaS sich aber lticht ergiefjt, ein biivres Jahr ciutreten. Angekommene Fremde. Am 29. November. Stailt Wien. Kutschera, k. k. Nerwalter, Ragnsa. — — Prodnig, Papicrfabrikant, diaischach. lilefaiit. Gassinger, Wien. — Kniewald, Bczirksabjnnkt, Ivan. — Kunz, jtaufrn., Tricsl. — Wotteiiborfcr, Czaka-thurn. — Bunzl. jtoufnt., Wien. — Pogacnig, Klagen-furt. — Lenk, Neumann u. 21!itzki, Kauslt., Kauischa. — ©chraut, k. k Gcnbarmerieobcrlt. — Wntschcr, itaufin., Uiiterfrain. — Pogatschnig, jiropp. — Dr. ilitcc, Stein. Gedenktafel iiber die am 1. Dezember 1868 stattfindenden Lizitationen. S. Feilb., (^afer’jchc Real., BG. Stein. — 3. Feilb., Kalz' vnlgo Seitcat’sdie Real., jintizvv, BG. Feistriz. — 1. Feilb., Kricgcr'schc Real., Krcuz uub Zajevse, 33500 fl., BG. Egg. — Lizit. ber Ledtooic'fchcn Real., Gobovic, 7723 fl., BG. ybria. 1, Feilb., Perhavc'sche Real., Senosetsci', 250 fl., BG. Abclsberg. — 2. Feilb., Okoru'sche Real., Sraiitburg, 2300 fl., BG. Krainburg. — 1 Feilb., Šel har'sche Real., Robokenborf, 100U fl., BG. Abclsberg. — 1. Feilb., Jurca'sche Real., Brinje, 615 fl., BG. Abclsberg. — 1. Feilb., Bolle'sche Real., Hreuovic, 1895 fl., BG. Abelsberg. Erlcdigungcn: Stelle eines Gefangenanfsehers bcim t'anbeiSgcr. Laibach, 262 ft. 50 kr, sammt Amtsklcibnng. Binncn 14 Tagcn bcim Lanbesger. Prcis. Laibach. — Kanz-listcnstcllc bcim BczirkSgcrichte Lnttenberg. 500 fl. Binneii 14 Tagen bcim Krcisgcr. Cilli. Telegramme. Pest, 29. November. (U n t e r h a u ss i tz u n g.) Graf Andraffy legt die vom NeichSrathe vorgc-uommcnen Aenderungcn dcs WehrgcfctzcS vor. Dcr grohere Thcil dcr rumanischcn und ferbifchcn Dc-putirten erklart, an dcr Spezialbcrathung iiber das Nationalitatengesctz nicht theilnchmcii z» kouncii und verlaht dcn Saal. Deak bemerkl, diefe Erklarung fci als Privatangclegenhcit nicht in das Protokoli aufznnehmcn. Es folgt Zustimiiiling. Der Gesetz-entmurf wird sodann angcnommen. Paris, 29. November. Berryer ist gcstorbcn; Olozaga ist hier eingetrofscn. Wirklich reeller (137) c,Qfi^usi)frkonf9ofi Hanptplatz. Ein Kleid von Wollenstoff (Poii de Chevrcs) fl. 1.60, allc Gattungeu SjcinivauScii, fer- tige Herren- uub Ziaiucumafche, sowie attbere iVi a ini f a ft u v ti> n a v c ti werden mit 43 Perz. miter den Fabriksprciscu vou dem Glaubigerausschnfse der Konkursmafse nur noch kurze Zrit am Hieftgen Platze auSverkauft durch das Grohhanblungshans lg. Kostler & €»mp. aus Wien, Hauptplntz 9tr. nebeit der Givn-tinischon Buchhandlunq. Wenn irgcnb jemand ein odcr zroei Pserde nach Klageufurt zu fiihren htitte, gabe ich in 'biefctii Fattc ein lcichtcs, sehr beguemes Wagerl mit, — so ware bcibcit Theilcn gchclfcn. Joliann Alfred Hartmann ■2)____________________in Laibach. (137- Das Wiener Damen - Kvnfektions - Geschaft Malli/sches Haus, Sternallee Nr. 24, war bnrch eigcne llmstanbe oerhinbert, bis jetzt fcincn Vcr-kauf zu crLffueu, hingcgcit wird cs nnnmehr fPIT" Samstag, den 28. November bestimmt mit dem Vcrkanfe seiner Damen-Koufektionen begiillien. Das Lager ist mit IaquctS mib Manteln komplett verschcn und biirfcn wir auf das nns bei nnscrm letzten Hicrscin geschenkte Zutranen um so me hr rcdmen, ba wir bitrd) noch solibere Preise glcidizeitig die Raummig un-fevcr Winlcrartikel bezwecken wollen. SBerfaufelofalc: Sternallee 9tr. 364, Mally'sclieS HauS.__________(136—3) Zahnarzt Englander auS Graz (90-21) beehi't sich den p. t. Zahnpaticnten hoflichst anzn-zeigen, dah er hier in Laibach angekommen und in seiner Privatwohnung im Heimann'schen «>>nufc von 9 Uhr friil) bis 5 Uhr Abends zu tresfcn ist. Wiener Biirse vom '28. November. Theater. Heute: Dec Pachtcr vou Ostrand. Sd>a»spiel in 4 Akten von Ch. v. Graven. Pcrsonen: Olivier von Man^on, Hr. Moser. -- Helene, seine Gattin, Frl. v. Stcfany. — Vllfrcb b'Amattieu, Hr. Franzelius. — Roger Lambert, Pachtcr, Hr. Bergmaim. — Frau Silsannc, seine Mutter, Frl. Mahr. — Louisou Duval, Frl. Solms. — Gabriel Ravinot, Hr. Stefan. Morgen: „Leichte Kavallcrie." „Dcr letzte bumme Vorstadt." — Donnerstag : „Ein Ring." — Freilag: „Wcr-' Strcich." „Die falsdjc Patti." Staatsfonds. I Geld 5perc. osterr. Wcihr. J 55.80 bto. v. J. 1866 . .'60.50 dto. National-Aul..! 64.70 bto. MetalliqueS . 58.60 Lose V0N 1854 . . J 83.50 Lose von i860, ganze> 90.70 Lose von i860, Fltnft.i 07.-Pramiensch. v. 1864 . 103.40 Grundentl.-Obl. j Steiermark zu5pCt.l 88.— Karnten, Krain u. Kiistenland 5 „ 84.— Ultftnnt . . zu5 „ 76.25 jltoat.u.^Iav.5 „ i 78.50 Siebenbitrg. „ 5 „ I 72.25 Aotien. Nationalbank . . . 686.— Creditanstalt . . .238.20 N. o. EScvmpte-Ges. |b58.— Anglo-osterr. Bank . 175.50 Deft. Bodencred.-A. .1208. Oeft. Hyvoth.-Ban! .1 68. Steier. Ercompt.-Bk. 217.— Kais. Ferd.-Nordb. . 1092 Siidbahn-Gesellsch. .192.10 Kais. Elisabetb-Bahn. 173.— Carl-Lndwia-Bahn 213.50 Siebenb. Elsenbahn.149.50 Kais. Franz-IosefSb. Jl64.— Funfk.-Barcser E.-B.!l63.-Alfold-Finm. Bahn . i53.— Pfandbriofe. | Nation. o.W.verloSb> Ung. Bod.-Creditanst> Allg.ost.Bod.-Credit. dto. rn 33I.riickz. , I 93.20 ! 91.50 105.75 I 86.25 Ware 55.90 60.60 64.90 58.70 84, 90.80 97.50 103.60 89.— 90. 76.75 78.2S 72.75 687.— 238.40 660. 176. 210. 69.50 221.— 1995 192.30 173.50 214.-150.- 164.50 163.50 153.50 93.40 106^25 86.50 (S)etb Ware Ocst. Hypoih.-Bank. 97* (y.50 Pi'iorltata-Obllgr- Siidb.-Gcs. jit 500 gt. bto. ibone (i pSt. 105.— 105.20 225.— 226.— Nordb. (loo fl. CM.) 90.— 90.50 Sic6,=8.(200 fl.ii.ati.) 82.— 82.25 8tubotf6b.(300fl.6.8B.) 83.75 84.25 Franz-Jos. (200 fl.®.) 86.75 87.*— Lose. Srebit 100 fl. 6.SZB. . 144.25 144.75 Dou.-Dampffch.-Ges. in 100 fl. CM. . . 93.— 93.50 Tricstcr 100 fl. CM. . 118.— 120.— bto. 50 fl. ii.ro. . 53.— 55.- Ofcncr . 40 fl. ii.ro. 32.50 33.— Chtcrhazy fl. 40 CM. 160.— 170.— Salui . „ 40 „ 41.— 42.— PalsfY . „ 40 „ 33.— 33.50 Slati) . „ 40 „ St. GenoiS „ 40 „ 35.50 36.50 33.50 34.— Winbischgriiy so „ 22.— 22.50 Waibstein . 20 „ 21.50 22.50 Kegievich . 10 atuboifSftift. lOo.B. 14,50 15.50 13.50 14.25 Weohsel f.'l Dion.) AugSb. I00fl.fiibb.ro. 98.90 99.- Stantf. loofl. „ „ 99 — 99.20 Lonbon 10 Pf. ©teti. 118.75 118.90 Paris 100 Francs . 47.10 47.15 Miinzen. Kai!. Miinz-Ducaten. 20-tzrancSstiick. . . 5.50 5.60 9.46 s 9.47 s BereinStbalcr . . . 1.75 Siiber 117.— 117.50 Telcgraphischer Wcchselcours vom 30 November. 5pcrc. Mctalliqucs 58.75. — 5perc. Mctalliqnes Mai- undNovember-Zinscn60.—. — 5pcrc. National-Anlchen 64.60,— 1860cr Staatsanlchcn 90.90. — Bankakticn 678. --Srebitaftien 239.40. — Lonbon 117.70. — ©iiber 116.50. K. k. Dukatcn 5.55. Bcrleget unb fiir dieRebaktion Verantwvrtlich: Ottomar Bambcrg. Druck von Jgn. v. Klcinmayr & Feb. Bambcrg in Laibach