Prariumerations-Preise: Fitr Laibach: Vanzjiihrig ... 8 ft 40 kr. Halbjiihrig ... 4 „ 20 „ Piertcljiihrig . . 2 „ 10 „ Rovatlich ... — „ 70 „ M i t b e r Post: Vauzjiihrig... 11 ft. — kr. Halbjiihrig ... 5 „ 50 „ Nierteljiihrig , . 2 „ 75 „ gflr Zustellung ins HauS vier-rljiihrig 25 kr., moimtt. 9 kr. Tiuzelm 'Jiummerti 6 kr. Laidacher Redaction HahnKosgaffe Nr. 132. Expedition- & Jnseraten-Bureau: Longretzpla^ Nr. 81 (Buch-handlung Beit Jgn. r. Stein« jrohi & Fed. SBntnbcrg.) Jnsertionsprcise: Fitr bit einsvaltigk Petiljeitr L 4 kr., bei jrotirnaliger (Sin* Willing & 7 kr., brcimaligct ♦ a 10 kr. Jnskrtiontzstempel jtbtemal 30 kr. ®ii grStzeren 3n|eratcn nrtfc dfirrrr ®irif<&aftung cnispre. cheubkr 9iabat. Anonyme MittKcttungcn mttben nicht berllcksichtigt; Mauuscripte nidit zuriickgesendet. Nr. 150. Donnerstag, 3. Juli 1873, — Morgen: Udalrich. 6. Jahrgang. Das Zerbrockeln der Maigesetze. (Schlnh.) So fonntc cs an der Hand der bestchenden Ge-setze schlietztich geschehen, datz durch ministerielle Ordonnanzen Schulkinder und Lehrer zum taglichen Gottesdienst sowic zu den kirchlichen Umziigen, na-mentlich zu der Frohnleichnamsprozession comman-diert wurden, datz der Minister aus bent Bnchstaben der Gesetze heranssand, roohlgemerkt der neuesten liberalen osterreichischen Gesetze, datz die Fordernng der ultramontansten Unfehlbarkeitsglaubigen, betref-fend das Commandicren von Lehrern und Schnlern durch die Polizeigewalt des Staates zu den religio-sen Uebungen, nicht nur cine vollkommen bercchtigtc, soudern sogar eine zur Erreichung der neuesten unterrichtlichen und erziehlichen Zwecke unerlatzliche fci. Der Kultusminister geht dabei von der Jden-titcit der Religionslehre und der Religionsiibung aus und fuhlt stch durch diese Entdeckung so stcher, datz ct- vermittelst des der Rcgiernng zu Gebote stchen-den Verwaltungsapparates die Lehrer mil einern Schlage zu Executivorgauen der ,furstbischoflichen Cvnsistorien macht. Denn diese ordnen unmittelbar die Gebete und Prozessionen an und geben ben Di-rectoren aus, genau alle Lehrer und Schiller an-zuzeige,,, die den religiosen Uebuugen nicht beiwoh-nen und gegeu die sodatm das Disciplinarverfahreu eingeleitct wirb. Daraus biirfte es klar roerbett, datz das Schul-gesetz vom 25. Mai 1868 theils roegeit der unkla-ten Textierung, theils aus Sorglosigkeit der Ver-fassungspartei thatsachlich zum grotzen Theil escamo-tiert i[t, datz die ©chute bent Klerus Diet unbebing- ter ausgeliefert ist als jemals zuvor. Denn nicht ber Lehrer verfiigt fiber bie ©chute, sonbern ber Pfarrer; nicht bie Eltern habett bie religiose Er-ziehung ber Kinder in Handen, sonbern bas bischo^-liche Consistorium. Was srommt es ben Eltern, toenn sie „im Prinzip" am alten katholischen Glau-ben festhalten, roie er bis zum 18. Juli 1870 ge-golten, toenn sic stch gegeit bas Dogma neuester Fabrication erklaren, iiberall hat das bischofliche Ordinariat bett Religionsnnterricht unb die religiosen Ucbungctt zu bestimmeii, unb batz die Bischose und thrc Cvnsistorien sich sammt unb sonders ban neuen Dogma unterworftn unb nur unsehlbarkeitsglau-bige Priester zur Ertheilung bes Religionsunter-richtes orbinieren, bitrste bekannt seitt. Sind bann gar Jesnitm ober Liguorianer im Orte setzhast ober leicht zu haben, so toerbett von benselben an ben Mittelschnlen sogenannte Exercitien abgehatten, ohne batz bie Eltern ihre Kinder davon dispensieren lassen konnen. Datz die Vertreter ber Unsehtbarfeit von alien benen, bie nie ben Muth gesutiben haben, sich gegen den tollen Glaubenssatz papstlicher Unsehlbarkeit zu erklaren, unbebingten Gehorsam fordern, ftnben wir ganz natiirlich. Es stiinbe auch herzlich schlecht utn eine Unsehlbarkeit, die es nicht verstiinde, mit allen ihr zu Gebote stchenden D?itteln sich als solche zu be-kuuden unb zu bcthiitigen, bie nicht wenigstens alles ausbote, bie unntiinbige unb lenksame Jngend in ihre Netze zu bckommen unb zu gangetn. Gibt es both tausende und tausende von Familienvatern, die sich damit begniigen, bie Faust im Sack zu ballen, hiichstens hinterm Wein- ober Bierkruge gegen bie ttericate Anmatzung zu rasonnieren, aber es ganz in ber Ordnung finben, datz ihre Kinber in ben ultra-montanen Grundsatzen erzogen roerben, die sich eine Schule ohne den Katechismus, ohne bie tagliche Schulmesse, ohne die Exercitien unb religiosen Ucbungeit gar nicht zu benten vermvgen, bie sich hochlich baruber vertounbern, roie es nur cittern Menschcn in Ocstcrrcich Habe cinsatleit fonnen, an ber Verpflichtnng ber Lehrer roie ber Lerncnben zur Theilnahme an ber Frohnleichnamsprvzcssion auch nur zu zweifeln? Der Minister hat auch ganz recht, rnenn er behauptet, batz Religionslehre unb Religioneiibung untretinbor zusammcngchorcn unb diese Zusammen-gehorigkeit aus Grund ber bestehenben Gesetze auf-recht erhalten roerben miisse. Wo es erlaubt ist, bie Lehre von ber Unsehtbarfeit in ihren iiutzerftcn Eon-sequenzen in ber Schule roie von ber Kanzel zu ver-tiinben, bie Kirche als bie absolute Macht hinzustet-len, ber sich alles, auch bie Gesetze bes Staates uitterorbnen mussen; too man bei jebern neuen Gesetze nod) angstlich sragt, was toerben ber Papst unb seine Mcare bazu sagen, roo bit Erziehung bes Klerus ganzlich autzer Controle bes Staates liegt, bort ist es nur consequent," roentt bie Kirche baron gcht, von ben ihr thatsachlich eingcraurnten Vor-rechten den umsassrndsten und ruckhaltlosesten Ge-brauch zu machen. Minister Stremayr hat fiir die zahlreichen osterreichischen Staatsburger, benen es im Lager ber Ultramontanen itoch nicht zu cnge ge-roorbcn, die nothroenbigen Eonsequenzen gezogen. Seine Gegner aber sinb meistens so gebanfentos, im Lager ber Unsehtbaren auszuharren, unb neben« bei so vcrntesscn, benselben unbebingten Gehorsam zu ocrroeigern. Wer intnter bie Unsehlbarkeit des Ieuilleton. Thiermalerei. Ein Pferbemarkt ist bas Fclb, aus wclchem ein richtiaer Pfcrbemakler sein Talent fur alle moglichen Spitzbubenstrciche in phantasievollstcr Weisc cntsalten lattn. Wer nicht alle bie Sniffe kennt, welche angc-wenbet zu toerben pflcgcn, urn alten, lebensmtibe ge-toorbencn Mahren voritbergehcnb das Ausschen von jungen, feutigen Rcnnern zu geben; wer nicht im-ftanbe ist, immer wieder ncue Metamorphosen in-bezug auf attersschwache Giiutc zu crsiunen, der ist rein Pserdcmaktcr comrne il faut. ©in gutcr Pserdcmakler roicgt dreitzig Macchia-bells auf; er hat betnt Pserbehanbel stets mchr un-lehtbare Stratagcmc im Vorrath, als der geroieg-tefte Diplomat, unb Talleyrand ware mit seiner jiattzett Staatskunst auf bent Pferdemarkt nur ein Novize gewesen. „Die Kunst eineS Pferbcmaklcrs", sagt Gar-lault — eine AutoritSt in derlei Dingen — fteht barin, Pferbc zu Spottpreisen za kaufen, ihnen ein neues Ausschcn zu geben unb sie bann zu hohen Preisen roieber zu verkausen!" Um btes zu errei-chen, roerben ben Pserben bie Zahne gcreinigt unb geseilt bie Augenwimpern gefarbt, kunstliche Mutter-male auf bie Haut gematt, bantit man bie gestoh-tenen Rosse nicht roiedererkenne. Es roerben ihnen verschiebene Droguen unter bas gutter gemengt, bain it ber Speichelflntz traftiger erfolge, unb enbtich roerben ihnen bie Slugengruben unb fonstige Fehler sorgsattig verftebt, um so ben Thieren bas gunstigste Ausschen zu geben. Aber alle Kniffe verschroinben gegeit bie Spitzbubereien cities sichercn Claubc Ba-ricaub, roelchcr bie Umgcgcttb von Paris durchstrcift, um Pfcrdc, Wagcn unb Sattclzcug zu faufen unb zu verkausen. Ungliicklicherroeise hat ihn seitt fetzter, etwas gar zu frecher Coup vor bas Zuchtpolizei-gericht gebracht. Der Zeuge Pierre Comboulives, ein Bauerlein aus einern Dorse in der Nahe bon Paris, erziihlt ben Hergang ber Sache, roie fotgt: Im vorigen Monat fuhr ich mit tneiner Ge-museroare aus ben Markt nach Paris. Ich hattc meinen Schimmel „Coco" eingespannt, der nur mehr im Schritt gehen tonnte, unb deshalb verfauste ich ihn bent Baricaud um 35 Francs. — Angeftagter Baricaud: Mehr roar bas Beest auch nicht werth. Pros.: Lassen Sie ben Zeugen sprechen. — Zeuge: Wir sprachen von Pserben, unb ich sagte zu Baricaub: Sie burchstreisen diese Gegenb nach allen Richtungen; wenn Sie irgendwo gelegentlich cinen guten, nicht zu thcuern Rappen finben, fo benten Sie on mich. Man sagt, die Rappen fcicn starker unb ousbauernber als bie Schimmel. — Angekl.: Die einen sagen Ja, bie anberen sagen Rein. Pros.: Schroeigen Sie. — Angekl.: Mit Ver-gniigen. (Heiterkeit.) — Zeuge: Er gab sich btn Anschein, als ob er in Rachbenkeit versunken roSre; bann sagte er zu tnir: Morten Sie nur 14 Toge, bann sollen Sie einen schonen, billigen Rappen haben." Nach zroei Wochen brachte er tnir wirklich einen Rappen, roetcher einige Satze vor tnir that unb ben Anschein hatte, als ware er ein feurigtr Seri. Ich glaubte, Baricaud hat bent Gaul cine boppette Portion Hafer zu fresfen gegeben, damit er gutcr Laune fei. — Angekl. • Durchaus nicht, welche Idee! romischen Papstes in Lehre und Sitte stillschiveigenb oder durch seine passive Haltung anerkcimt, Hal sich den Anorbnungen, Verfiigiingen und religiosen Ge-brauchen dev Unfehlbaren zu unterwerfen; il)ut steht kein Recht zu, sich dagegen aufzulehnen. Ein Jam-mern und Losziehen fiber das Gebaren und die Anmahungen der Unfehlbaren, so lange man es ruhig mitansieht, rote seine Kinder in ihren Grund-sStzen erzogen werden, ist im hochstrn Grade unver-nilnftig und lacherlich. So lange es jemand unterm Joche der Unfehlbaren aushalt, denselben irgend einen Einflutz aus sich oder seine Familie thatsachlich gcstattet, hat er kein Recht, sich iiber die Folgen dieser seiner Handlungsweise zu beklagen. Zu erwagen aber mochten wir den StaatSlen-tern wie den Gesetzgebern dcnn doch geben, obes sich mit dem Bcgriffe der wahren Religion und der reUgioS-sitt-lichen Erziehung, wie sie vomGesetze gcsoroert mirb, vcr-tragt, wenn man daraus eine Z w a n g S j ack e fur jung und alt macht? Nach Christi eigenen Worten ist „Gott ein Geist und muffen die, welche ihn anketen, ihn im Geiste und in der Wahrheit anbeten". Gedankenlos heruntergeleierte Formeln, offentlicheS Schaugeprange, Gefchutzfalven, weltliche Mufit und all der theatralische Pomp aus Platzen und Stra-hen durste der Intention des Religionsstifters denn doch fern gelegen haben. Was die Lehrer der Re-ligionswahrheiten, die Mahnungen der Eltern, die eigenfte freie Ueberzeugung auf dem Gebiete des Glanbens und der religiosen Bethatigung desselben nicht o h n e Z w a II g zuwege bringen, ist Verrath am religiSsen Gefuhle, an der Ueberzeugung. Aus sittlichem Ekel vor dem Zwang und der Verhoh-nung aller Vernunft bildet sich dann der grotze Trotz der Heuchler und politischen Feiglinge oder die traurige und nicht minder gesahrliche Rotte der ReligionsspStter und Religionshasser, die alle zusam-men nicht wenig dazu beitragen, den gedeihlichen Fortschritt aufzuhalten und die innere Lage deS Reiches zu verwirren. Offene edle und mannhafte Cha-raktere, wie fie ein modernes StaatSwefen braucht und wie sie die neue Schulordnung als Ziel aller Jugenderziehuung hinstellt, werden durch ten religiSsen Zwang, durch den heuchlerischen Lippen- und Augendienst nicht gebildet.______________________ Politische Rundschau. Laibach, 3. Juli. Jnlavd. Die deutscheKaiferinAugusta hat am 1. Juli Wien wilder verlassen. Der Ein-druck, den die hohe Frau hinterlaffen hat, wird als der beste und wohlthuendste in der an Festen und hohen Besuchen so reichen Zeit in der Residenz ge-schildert. Ohne viel in die Oeffentlichkeit hervorzu-treten, hat sich die hochgebildete Frau vielmehr mit wahrer Unermiidlichkeit alien Anstrengungen dieser Pras.: Schweigen Sie. — Angekl.: Mil Ver-gnfigen. (Gelachter.) — Zeuge: Bis hiehrr war alles gut; bald aber, als das Pferd in meinem Stalle war, lietz sein Feuer nach, wie die Hitze einer Milchsuppe, wenn sie aufS Eis gestellt wird, und daS Pferd wurde beinahe so zahm, wie mein ehe-maliger Schimmel. Praf.: Kommen Sie zur Sache. — Jch filhrte datz Rotz in die Schwemme, um es zu baden; als eS auS dem Waffer kam, zeigten sich auf seinem Bauche lange, weitze Streifen. Gut, fagte ich zu wir, jetzt fallt der MSrtel ab, mit dem es der Spitzbube aufgeputzt hatte, ehe ich es kaufte. Diese PferdehSndler wiffen rein nicht mehr, was sir alles erfinden sollen. Praf.: Kommen Sie doch endlich zur Sache. — Zruge: Morbleu t Ich bin dabei. Jch lietz das Pferd nochmals baden, die Streifen kamen nun am ganzen KSrper zum Vorfcheine und wurden immer -zahlreicher. Endlich fah ich, datz es gar kein Pferd war. Priif.: Was war es denn? — Zeuge: Ein Zebra. — (AllgemeineS GelSchter.) Prcif.: So vollenden Sie doch. — Zeuge: Tage unterworfen, mit offen eingestandener Bewun-derung das grotze Werk dec Weltau^stellung gefchatzt, alien ein Wort der Anerkenmmg gewiomet und nach alien Seiteii hin ein hohes Jntereffe und wahres Berstandnis entwickelt. Aber mehr alS das hat das innige VerhaltniS zwischen ihr und der kaiserlichen Familie, die zarte uno feine Weife, womit sie es verstanden, das Band der Freundfchaft zwischen Oesterreichs und DeutschlandS Herrscherfamilien enger zu knupfen, allgemein wohlthuend berfihrt. Sie konnte bei ihrem Scheiden Don Wien die volle Befriedigung mitnehmen, bajj es ihr gelungen, die herzlichste Ge« meinschaft der Hauser Habsburg und Hohenzollern, die innige Freundfchaft Oesterreichs und DeutschlandS befestigt zu haben. Deals grotze Rede iiber das Berhaltuis oon Staat und Kirche wird als publicistifches Er-ciguiS von alien Blaitevn befprochen. Soviel auch iiber ben Borzug des europaischen oder umerita-nischen Systems und namentlich fiber die Miiglich-keit, letzteres aus bent auf jungfrSulichem Boden aufgebauten mobernen Staate ber amerikanischen Union in ben burch eine tanfenbjahrige geschichtliche Entwicklung mit ber Kirche verwachsenen Staaten EuropaS einzuburgern, geftritten roerbcn kann: mit ber Art unb Weife, wie sich ber grotze ungarische Patriot bte LSfung ber einzelnen concreten Conflicts-ftille zwischen Staat unb Kirche, namentlich ber Frage ber Kirchengiiter unb ber Civilehe, bentt, ist bie gesammte liberate Preffe einoerftanben. Auch in bent Gebanlen btgtgnen sich bie freisinnigen Jour-nate, bah die Regelung des Berhaltniffes zwischen Staat unb Kirche auf bem vvm Jntereffe beS mobernen Staates vorgezeichneten Wege, nachbem tin Deal unb bie jenfeitige Regierung denselben als den einzig richtigen proclamiert haben, auch in der dies-feitigen Reichshalfte, in Oesterreich, auf kein von oben bereitetes Hinbernis stotzen kann. Im ungarifchen Unterhaufe wurde am Montag bit Debatte fiber bie Luko'fche Interpellation bcenbigt. Der Antrag TrefortS auf Einfetzung einer Commission behuss Ausarbeitung von Gesetz-entwiirfen zur Regelung bes Verhaltnisses zwischen Kirche unb Staat gelangtc zur Annahme mit bem Amendement Huszars, datz diese Commission die von Deal entwickelten Prinzipien zur Grundlage ihrer Arbeit zu nehinen Habe. Die Commission wird sich indeffen in ihrer Thatigkeit nicht sonderlich zu beeilen brauchen: Franz Deak selbst gibt ihr ja den Rath mit auf ben Weg, sich nicht zu fiberstfirzen unb um jeben Preis einen Religionsconflict zu Der-meiben. Die ungarische Regnicolarbeputation legtc ihren Bericht fiber ben kroatischen Ausgleich mtb das Dereinbarte Ausgleichsgesetz bem Unterhaufe vor. DaS Ausgleichsgesetz bestatigt auSdrficklich ben | Also gut. (Sines Tages machte ich mich mit Pfcrb unb Wagen auf ben Weg nach Paris. Es sturmt, es regnet furchtbar, nnuntcrbrochen; es regnet fehr stark. Pras.: Wenn Sie nicht zur Sache reben, mutz ich Jhnen das Wort entziehen. — Zeuge: Jch sehe mein Pferd an und je mehr ich hinsehe, desto mehr weitze Streifen bemerke ich, und die fchwarzen ver-lieren sich irnrner mehr. Praf.: Beendigen Sir. — Zeuge: Endlich war eS ganz weitz. (NeueS Gelachter.) — Angekl: DaS kann jedermann paffieren. (Grohes GelSchter.) — Zeuge: Nachdem ich fah, datz das Pferd ganz weitz war, ertannte ich meinen alien Schimmel. (AllgemeineS Gelachter, in welches der Prasibent, bie Richter, Angellagter unb selbst bet Zeuge mit einstimrnen.) Pras.: DaS Pserb, welches Sie frtiher bem Angeklagten verkauft hatten? — Zeuge: Ja, dieses selbst in eigener Person. — Angekl.: Dieses oder ein anderes. — Zeuge: Rein, kein anderes; wir haben unS gleich erkannt. AlS ich eS bei seinem Namen „Soco“ rief, wendete eS mit den Kopf zu und wit umarmten unS. (Heiterkeit.) PrSf.: Enfin, er hat Jhnen Ihr eigeneS Pferd AuSgleich Dont Jahre 1868 und erhoht mit Rfl(f« sicht auf die Entmilitarifierung mehrerer Grenz-regimenter die Zahl ber in ben ungarifchen Reichstag zu entfenbenben Abgeotbneten von 29 auf 34. Avslaud. Alles erliegt ber „tobten JahtiS-zeit", nut bie Ultramontanen nicht. Die „ Germania feiert bte vor achthunbert Jahten erfolgte Consecration bes Papstes Gregor VII. mit eittent ..Canoffa" fiberschriebenen Artikel, welcher mit ben scharfsten Ausbrficken bas neue Canossa Doraussagt, unb lunbigt bem kfirzlich eingesetzten kirchlichen Ge-richtshofe an, batz er, was bie Katholiken anlangt, natfirlich nur in contumaciam verhanbeln werbe. Erzbifchof M e l ch e t s oon Koln beftreitet in bet gegen ihn eingeleiteten Ctiininaluntetsuchung bie Competenz bes kirchlichen Gerichtshofes, wiihrenb gegen ben ehemaligen Felbprobst NamszanowSki cine unerwarteie Nachsicht gefibt worben ist, inbem bie Appellationsinftanz ihn nicht kasfiert, fonberit lebig-lich auf Wartegelb gefetzt hat. Am oorigen Donnerstag hatten bie Carbincile Patrizi, Asquini, Barnabo, Panebianco, Capalti unb anbere eine liingere Conferenz mit bem P a p ste, welcher ihnen, als Mitgliebern ber „hei-ligen romischen unb ollgemeinen Inquisition", bie Correcturbogen bes Excommunications-bccrete« oorlegte. Wie bet „N. fr. Pr." aus Rom gefchrieben wird, steht die Veroffentlichung stundlich zu erwarten. Die Mitglieber bes CabinetS Lanza-Sella werben darin bei Ramen vetdonnert, roeil sie zum Zuftandetommen des Klostergesetzes beigetragen. „Der heilige Vater" — heitzt es in ben Motiven zu dicfem Decret — „Tonnte fraft seines Arntes ein berartiges Attentat nicht butben unb rnutztc es mit ben fchwerften Kirchenstrafen be* legen, bie es gibt". Fernet mirb baritt gefagt, batz er, wie schon auS ,einein an ben Carbinal Patrizi gerichteten unb butch bie Preffe verbffentlichten Briefe belannt fei, „Rotft infolge bet Publication dieseS Gesetzes verlassen haben wfitde, wenn sein Alter unb seine Gesunbheit es ihm erlaubt hatten". Die italienifche M inistertrif e ist ihtet (Srlebigung feinen Schtitt naher gefommen. Nach ber „Nazione" ist bis jetzt weder ein Portefeuiff* angeboten noch angenommen warden. In Frankreich dauert bet kleticale Beits-tanz mit ungeschwachter Kraft fort unb tiehmen die von den Bischiifen alter Diocefen arrangierten Wall-fahrten, beren politische Bedeutung gar nicht mehr geleuguet wird, Dimensionen an, welche sfir ben normalen Zustand ber franzvsifchen Gchirne die ern-stesten Besorgnisse einflstzen. ES gibt heute in Frank-reich feinen Bischof mehr, ber nicht fur bit ihm anoertraute Hrrde in seiner Diocese einen Separat-Heiligen enbeckt hatte. Nach Patay-le-Monial, wo vor bem wunberthatigen Marienbilbe bas Banner Derlouft, nachbem er es oorher schwarz angestrichen unb ihm durch oerfchiebene Mittel ein gewisseS Feuer einzugeben gewutzt hatte. (Zum Angeklagten :) Was haben Sie zu bemetken? — Angekl.: Jch bemerke, datz das nicht waht ist. Praf.: Wie das? — Angekl.: Es gibt mehr Pferde auf bem Markte, die „Coco" heitzen, es ist das so ein Name, den man ben Pfcrden gibt. Jch habe das Pserb getauft, wie es war; die Male-teien, welche es trug, ruhren nicht von mit her; ich bin kein Thiermaler. Praf.: Von wem haben Sie es getauft? Angekl.: Jch weitz den Namen des ManneS nicht; eS war tin Herr, welcher mit einem Pferde an mtr vorbeikam, das ein Bfindel Stroh trug. Jch fragie den Mantt, ob das Bieh zu vetkaufen set, er aw wartete: Ja; wir werden fiber den Preis tinig, >ch bezahle bar, die Geschichte wird so unter der Hand abgemacht, der Mann geht fort und ich fah ihn wieder. Zeuge: Jch sage, das tft mein alttS Pferd- Det ersindungsttiche Pferbetnafler wird voM Zuchtpvlizeigerichit zu drti Monottn GtfSngnis vtr-urthtilt. dec ..katholischen" Nationalversammlung aufgepflanzt wurde, folgt eine Reprise von Lourdes und Neu-auffuhrung von ultramontan-politischen Possen in Notre-Dame-du-Laus, Amettes, Notre-Dame-de-Des-souS-Terre u. s. to. Die Theilnahme bet Bevolke-rung an solchen Sontac,sausflugen zn irgenb einem wunderthatigen Heiligen wird von den Eisenbahnge-sellschaften und alien jenen, welche ein Geschaftchen zu machen hoffen, eifrigst gefordert. Zu welchen Mitteln die Arrangenre greifen, urn das dumme Volk aufzureizen.beweisen zwei Vorfalle, welche des „Si^cle mittheilt. In Nimes wurde bet einer Prozession im St.-Charles-Kirchspiel die Statue bed heiligen Petrus mit Ketten an ben Fkhen umhergetragen, womit vffenbar auf ben ..Gefangenen im Vatican" hinge-beutet war. DaS Blatt fiigt hinzu: „In Paray-le-Monial hat man es noch besser gemacht, unb zwar an die Wallfahrter Strohhalme vertheilt, welche gerabe aus bent Metier gelom men, in welchem bee italienische Antichrist ben utifehlbaren Martyrer gefangen halt." Die Tage ber Galafeste unb grohen ..Abfut-teruitgen" aus Anlah bes BesucheS bes Schah von Persien in Enganb find abgeschlosien. Hkute setzt dec persische Herrscher unter Begleitung bet rnglichen Flotte nach ber franzSsifchen Kfiste fiber. Cine gewissr Ernfichterung nach so viel Begeisterungs-taumrl beginnt sich bei John Bull allmalig zu regen. Ein republikanischer Klub erflart es Sffcnt-lich fur „aller Bernunft bar", einem solchen Dc= fyoten auf bent Boben eine« freien LandeS einen fo auSzeichnenben Empfang zu bereiten. Solche wahr-haft ..heidnische Schaustellungen" geziemten einem cwilisierten Lande nicht. Zur Tagesgesch'chte. — Ausgeschoben ist nicht aufgehobrn. Die gute Stadt Klagenfurt, tie foeben den Kron-Prinzen Rudolf in ihren Mauern begrittzt hat, befindet sich gegenwartig im Zustande „allgemeiuer Heiterkeit". Diesem Zustand verdankt sie folgendem Erlaffe, ber »w letzten Sountag in alien Kirchen von ber Kanzel publicirrt wurde: „Auf die viiterliche Betwenbnng de- FUrstbischoss Wiety hat ber Papst in geroohnter HerzenSgfite fUr viichsten Freitag anlatzlich btr An-wksruheit des Krvnprinzen fttt die Stab: Klagenfurt das Fastengcbot ausgehobeu; inbeffen mutz das Ver-Kumte an einem fpSteten Tage nachgeholt werben." Der Erlah ist allerdmgs recht — hcitcr. — ChristlicheNLchstrnliebe. DaS »Linzer Tagblatt" schreibt: Am 26. d. foQte die verstordene <£tfenbahnarbeiterin Marie Absolter in Wariderg bei Priigarten begraben roerben. Der bortige Herr Pfarrer toollte auS purer Menschenliebe dieselbe nicht einfegnen, da ber Mann biefer Arbeitetin arm ist unb nicht zah« fann. Der Conduct mufjte im Regen so tange ®«ten, bis ein Maim die Bestiitigung beibrachte, bah bie hr« fSrwliche Nieberlaffung nicht mehr ignotieren. Folge besfen ber befannte AnfhebungSbeschlnh. Es war zu erroarten, bah bie gesdhrlichen Agitotoren im Talar nicht ohne Wiberstand weichen roiirben, unb so erLff-nen sie benn auch heute ihr Feuer gegen die gesetztiche Offensive ber Regierung." Die Correspondenz erwahnt bann bie im „IagbL,‘‘ bereit« bertihrten AnStaffungen bet „Danica*, eineS Blatte«, ,da« mit stillschweigen-der Znstimmung deS laibachet Bifchof« eine consequent feinbtiche Hattung gegenilbet bet Berfaffnng unb bem conftttutioneUen Fortschritt befotgt". Bekanntlich hat biefe« Blatt auch behauptet, niemanb in Krain wisfe etwaS von ber „®emeinfchablichfeit" ber Jesuiten in Repnje ate baS „Laibacher Tagblatt", abet seine ©timme alS bie eineS erfldrten GegnerS ber Jesuiten tonne nichtS gelten, auhetbem fei „f a st" alle«, was ba« ..Tagblatt" gegen bie Jesuiten vvrgebracht, in ber ,Danica" roiberlegt roorben. Davon, bah irgend cine vorn „Tagblatte" in Bezug aus bie Jesuiten gebrachte Thatsache auch nur im entsernteflen roiberlegt roorben roSre, ist un« nicht« betannt, unb air miisfen un« gegen eine solche Zumuthung feiet. lichst verroahren. Dah bie „Danica" jemal« imslanbe war, irgenb etroa« zu roiberlegen, ist gerabe so roahr roie ber AuSspruch, ben sie vvm „ Bolke in Krain" vernowmen haben will: ,Jetzt haben sie un« bie Jesuiten genomnten, fpater merben sie un« Pfarrer unb KaplLne wegnehmen." — (Dutch H a g elfchlag) rourben in bet Nacht com 23. auf ben 24. v. M. bie Felbfrllchte in St. Jobst bei ©topič, Bezirk RubolsSwerth, seht stark beschfibigt. Die k. k. BezirkShauptmannschast Ru» bolsSroerth veranlahte bereitS bie Erhebung be« Scha-benS. — (Neue Benennung bet Lanbe«* hauptkassen.) Da« 43. Stllck be« Reichsgefetz. blatte« enthtilt unter Nr. 122 ben Erlah be« Finauz-ministerium« vorn 25. Juni 1873 llber bie lUnftige Benennung bet bisherigen LanbeShauplkaffen unb be« wiener Gefilllen-OberarnteS britter Klaffe im Hanpt-zollamtSgebtiube. E« lautet: „Anlatzlich ber Einthei-lung ber Beamten ber LanbeShauplkaffen in bie mit bem Gesetze Com 25. April 1873 beflimmten Rang-klaffen haben ©e. k. unb k. apostolische Majestiit mit allerhSchster Entschliehung vorn 8. Juni 1873 allet-gniibigst zu genehmigen geruht, bah vvm 1. Juli 1873 angefangen bie k. k. LanbeShauptkaffen in Linz, Inn«, brud, Graz, Triest unb Brllnn bie Benennung ,Fi-nanz-Lanbeskaffen", bagegen bie k. k. LanbeShauptkaffen in Salzburg, Klagenfurt, Laibach, Zara, Trop. pan unb Czernowitz bie Benennung,.Lanbe«zahlSmter* zu fllhren haben. In ber bisherigen Benennung bet ..LanbeShauptkaffen" in Wien, Prag unb Lemberg hat leine Aenberung einzutreten. Ferner rourbe vvm gebachten Zeitpunkte an bet Titel be« Gefallen-Ober« amtee britter Klaffe im Haupl-ZollarntSgebiiube zu Wien in bie Benennung .LanbeS-Filialkaffe in Wien" umgeroanbelt." — (EintichtungbetSchulhSusetbet f fen t lichen Volks- unb Biitgetfchulen.) Den LanbeS-SchulbehLrben ist, roie berichtet roorben, bet Enttourf einer Verorbnung be« Minister« ffir Cnl» tus unb Unlerrichl, enthaltenb Bestimmungen fiber bie Eintichtung ber ©chuthdufer ber Lffentlichen Volk«, unb Bllrgerfchulen unb fiber die Gesundheitspflege in biefen ©chulen, mitgetheilt roorben; ber Entmurf soll fchleunigft berathen, ben befonbetn Schulverhkltniffen bet einzetnen Verroaltungsgebiete angepaht unb mit ben al» nothroeubig erlannten Aenbetungen unb Mo-biftcationen bent Ministerium zur enbgiltigen Be. schlnhsaffung vorgelegt roetben, am bie Durchsiihrung ber neuen VolkSschulgesetze zu vetvollstiinbigen, wShrenb bie Bestimmungen be« EntwurfeS hinsichtltch bet ©chul-Gesunbheitspflege in alien Lanbern fofort provisvrisch in Wirksamkeit zu treten haben. DerEntrours hanbelt zuerst von ben aUgemeinen Ersorbemiffen be« ©chul-hause«. Er enthalt genaue Bestimmungen fiber bie Laze be« ©chulhause«, seine Bauart unb Lintheilung, bie Anzahl unb Grbhe bet Lehrzimmer, bie Beschaf. fenheit unb GrLtze bet ©chulbante, ba« Borhanbenfein gesunben TrinkwafferS, bie GrStzc eine« heizbaren Turnraume« u. s. w. Hiebei ist liberal! auf baS saei* tare Moment in erster Lini« Rficksicht genomnten, unb e« lann bie befinitive Wahl be« Ptatze« fttt ben Ban eine« Schulhaufes erst bann eifolgen, nachbem ba« Gntachten be« AmtSarzteS in gefnndheitSpolizeilicher Beziehung eingeholt unb bie ©enehmigung be« Bt» zirksschulrathe« ertheilt ist. Anch ist bei ben Schnl-bauten im aUgemeinen auf bie Errichtung von Kin. bergfirten thunltchst Bebachl zu nehmen. — (© r b b e b e n.) Immer zahlreichet unb aul ben verfchiebenflen Gegenben tteffen Nachrichten fiber ba« am Sonntag flattgefunbene Erbbeben etn; bie vortiegenben Mittheitungen geben Zeugni« von bem weiten Umkreise, in welchem bie Erbstijhe verspfirt rourben. Eo schreibt man au Diarrhoen, Schtaflostakeit, chwLche, Hiiuwrrhoiden, Wassersncht, Fieber, Schwindel, Blutansstei-gen, Ohrenbrausen, UeMTeit und Erbrechen selbst wahrend der Schwan. gerschafr, Diabetes, Melancholic, Abinagerung, RheumatiSmus, Gicht, Bleichsncht. — AuSziige auS 75.000 Certificaten liter Genesungen, tie aver Medizin widerstanden, werden auf Bcrtangen franco eingefenbet. Nahihafter alS Fleifch erfpart bie Revalesci&re bei Erwa^hfenen and flinbcrn fiinfzigmal ihrcn PreiS in Arzneien. In Sleditiiibfcn ten ein halt Psnnb ft. 1 50, 1 Pfb. ft. 2 50 8 Pfb. ft. 4-50, 5 Pfb. 10 p., 12 Pfd. 20 ft., 24 Pfd. 36 ft. — lie-Tilesciire-Biscuiten in Biichfen 1 ft. 2 50 und ft. 4‘50. — ltevalesci&re Chocolatee in Putter und in lattetten fill 12 Staffen ft. 1’50, 24 Staff en ft. 2-50, 4 itaficn ft. 4*50, in Putter stir 120 SEaffen ft. 10, fiir 288 Steffen ft. 20, fiir 576 Staffer ft. 86. — Zu beziehen durch Barry du B,a r r h & Comp, in Wien, Wallflschgasse Nr. 8, inLalbaob Bet E. 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Stutfchmaun, Eonbitor, Bischoflack. — Bolon-, zini I. mid Bolonzini G., Musiker, Agram. Gedenktafel Lher die am 5. I u l i 1 8 7 3 stattfindenden Li-citationcn. 1. Feilb. Podlogar'scheNcal., Kleinlotschnik, BG. Grotz-aschitz. — 1 > Feilb. Hitnik'sche 9ieal., Ponikve, BG. @n|< laschitz. — 1. Feilb. Pucihar'sche Real., Grotzgnps, BG. kaibach. Am 7. Suli. 3. Feilb. Kne'sche Real., Grab, BG. Krainbnrg. — 1. Feib. Nedved'sche Real., Kanbia, BG. Rnbolsswerlh. — 2. Feilb. Stojan'sche Real., Lancevo, BG. Rabmaunsborf. 3. Feilb. Merse'sche Real., Willingrain, BG. Reifniz. Telegraphischer Cursbericht am 3. Juli. Papirr-Rentk 67.45. — Silber-Rente 72.55. — 1860« StaatS-Anleben 102. — Bankactien 976. — Credit 232. London 110.75. - Silber 109. - K. k. Mituz-Ducattu -— 80-Frane-Stitcke 8.86*/,, Franz Kocuvan, Doctor dcr gcfnmrntcu Heilkun-e, gerocfener Hilfsarzt ini allgemeinen Krankenhanse zu Graz, beehrt ftch dem p. t. Publicum anznzeigen, datz er sich als praktischcr Arzt in Krainbnrg (Ulrisch'sches Hans Nr. 45) niedergelassen hat tuth datz sich Lessen llrztliches Wirken auf Las gesammte Gebiet der Heilkuude erstrecken roiib. HIB. Flir Augenkranke Ordination von 7—8 Uhr morgens._____________________________(351—2) Wieuer BSrse vom 2. Jult. Staatsionds. 5perc. Rente, iist.Pap. dto. dto. Sst. in Sitb. Lose ton 1854 . . . . tote ton i860, ganze 8ofe ton 1860, giinft. Pramiensch. t. 1864. Grundcntl. -.Obi. Eteiermark' zu 5 PCt. Jtatnlen. Strain, it. siiftentanb 5 „ Ungarn zu. . 5 „ Jtioat. u. ©tat. 5 „ Eicbenbiirg. zu 5 „ Action. SlfltionatBant . . . . Union - Bank . . . . Ereditanstalt . . . . Si. i>. Escompti-Gef. Anglo.-osterr.Bank . Deft. Bobencreb.-A.. Deft. Htpoth.-BanI. Eteier. EScompt.-Bk. Franco - Austria . Haif. Ferd.-Rorbb. Eiidbahn - Gefellfch. ftaif. Ltifabeth-Bahn. »arl-Ludwia-Bahu. . Etebeud. Stfenbohn . Etaatsbahn . . . . Saif. granz-Jofefsb.. Biinf!..»«rcfet 8.-8. Wlb-Sium. Bahn. Pfandbricfe. Hotiou. S.W. verloSb. Uvg. Bod.-Treditaust. WBfi. 3ft Bod.-Lredtt. dto. iu 86 I. rilckz. . Geld Ware 67.10 72.50 94-101.25 67.20 72.6C 94.50 101.75 116.— !117.— 133.50 134.- 90.- 89.50 75 50 73.50 91.— 90.50 76.50 74.25 970.— 130.-227.— 9S0.— 925.-188.- 189.-256.- 257.— 971.— 136.— 228.- Oest. Hypoth.-Bank. Prioritats-Obl. Siibb.-Gef.zu 500 Fr bto. BonS 6 tSt. Norbwb.tivOst. CM.) Sieb.-B.croo fl. °W.) Staatsbahn pr. Stiick StaatSb. pr. St. 1867 Rudolfb. (SOV fl.o.W.) ffranz-Jof. (200 fl.S.- Lose. Credit 100 fl. o. W. . Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . Triester 100 fl. CM. dto. 50 fl. o.W. . Ofener . 40. fl. L.W. Salm . „ 40 „ Palffy . „ Clary . „ St. Genois„ WiudischgrL^ Waldftein . Keglevich RudolfSstist. 40 „ 40 „ 40 „ 20 „ 10 „ 10 * 79.- ; 80.-20901 2103 189.50; 190.— 221.— 282.— 22i.— 222.— Wechsel (ZMou. 148.- 149.— 328.- 329.-216.— 217.— 16