„Freiheit, Wohlftaad, Iildv>g str Alle/' Rr. «48. Freitag Rv. Dezember S8«S. VI» Jahrgang Die „Mlirblirger Zeitung " erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Pieise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., h.ubjähvig S fl., vierteljährig 1 fl. SO kr; für Zustellung int Hau» monatlich IVfr. — mit Postversendung: s.anzjahrig 8fl., halbjälirig 4fl., vierteljähng 2fl. Die riu Mal gespaltene tSarmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit bei zweimaliger mit 15. bei dreimaliger Mit 20 kr. berechnet» wozu fiir jedesmalige Einschaltung 3V kr. Jnseraten-Stempelgebühr kommen. Zur Geschichte des Tages. In Dalmatien scheinen die Dinge nun wieder tluer ernsten .Wendung entgegenzugelien. wenn nur Wetter und andere Umstände nicht einen Strich durch dir Rtchnung machen ; so sngcn Telegramme folgendes: Der Statthalter von Dalmaticn, FML. Wagner ist gestern Abends tele-graphisch nach Wien lieluscn worden. (Wie man meint zu »vichtigen Vc-rathungen.) — Man glaubt, daß schon demliächst die militärischen Operationen gegen die Aufständischen im größeren Maßstabe beginnen dürften. --j^littaro. Reue Urlauber Tronsporte sind hier eingetrosfen. Die Si-.tuation in dcu südslavischen Ländern beginnt nunmehr auch der ungari schcn Regierung unbequem zu werden. Wenigstens hat daS ungarische Ministerium, wie berichtet wird, eS filr nolhwendig gefunden, nunmehr auch seinerseit» die Ausfuhr von Waffen und Munition auS dem uuga risch'froatischen Litlorale zu verbieten. In Rußland steheil Veränderungen in der bisherigen Politik bevor. Gras Stackelberg. der russische Botschafter am Pariser Hofe, ist in Folge seiner Berusung in St. PetcrSbulg eingetroffen und vom Kaiser .Alexander empfangen worden. Man hält eS fi»r gewiß, daß er an der Stelle deS Aitrsten Gvrtschatoff StaatSkanzler werden wird. Auch wird er als ein Mann der Aktion bezeichnet. Aus England klingen die Nachrichten auch inlmer gefährlicher; die Kenier in Irland regen sich immer mehr und melir; die Regierung hat deshalb Trupptuveistärkungen angeordnet. Dr. Mschhof« Broschüre Oesterreich und die Mrgschasten seine« Bestandes. ^ In keinem Lande Europas lvurde so llMgc und auf so verschiedenartige Weise turrrt als in Oesterreich. Homöopathen und Allopathen, große und kleine Dosen wurden verabreicht, um der Krankheit, die daö Mark Oesterreichs zu verzehren droht, abzuhelsen. Nachgiebigfeit und starres Festhalten an althergebrachten Formen wurden versucht, um das Urbel zu heilen und das Gespenst zu verscheuchen, daS alS Nationalitäten-zwist am Krankenlager Oesterreichs stcl)t und wie ein Alp ihm den Athem zu nehmen droht ; doch alle Versuche waren vergebens, nur noch riestger hebt sich die Hydra des vielköpsigen Ungethümes. Da liersuchte eS ein Mann, aus den jeder Patriot mit Achtung sehen muß. da er als charakterfester Freiheitsheld in allen Stürmen fest-gestände» — versucht cS dem Ucbel zu steuern und einen ^^orschlag zu machen, der Oesterreich wieder einig und durch die Einigkeit stark machen soll. Dieser Mann ist Dr. Fischhof in Wien. ES ist ein Zeichen des patriotischen Sinnes dieses ManncS. daß er. der in gewissen Kreisen Ver.ichtete und Zurückgesetzte, iit der Stunde der Gefahr stch erhebt und mit s»inem Worte dort aushelfen, einen Rath dort ertheilen will, wo man so sehr dcS RatheS bedürftig zu sein scheint. Durchschauen wir aber den Plan, den er sich ausgedacht, die Nationalitäten wieder friedlich nebeneinander wohnen zu machet», so muffen lvir leider sageS WorteS verdient auch alle Achtung und nimmt von je im Staate ei»? hohe Stellung ein — er unterscheidet sich aber vom Justizbeamten, wie er viel häufiger verkommt, der hoch ^u Rosse als Formreitcr. „IS Paragraphen-reiter. oder als Stundenreiter s?ch hcrumtnmmelt und sich in seiner Sphäre (beim maschinenmäßigen Personale) ebenso schauerlich als vor dem Den senden oder Unbcsangenen lächerlich macht. Der wahre Jurist unter-scheidet sich auch vom Bureankraten. daß er selbst denkt, während dieser nnr ein k. k. Rad in der k. k. Maschine forttrollt (die Schmier ist der ^ ZahlungSbogen und deren Magazin die betreffende Kasse), dem Juristen ist di^S wohl ein Mittel zum Zwecke, aber nicht Haupt« oder Selbstzweck! Der Jurist ersaßt den Geist drS GeseheS. der Bureäukrat hängt am Buchstaben, an der Form, bei jenem ist Fortschritt -- bei diesem Still-stanl> die Losung, dort «st Freiheit — hier nach unten.: Knechtung, nach oben: selbst Knechtschaft, dort ist Bildunl^ und Gemeinsinn — hier soll die k. k. Amtsmiene und das ämtliche Änselien selbe ersehen, Hort lautet die Belusnng auf den gesunden Menschenverstand oder auf daS Herz — hier herrscht nur das Streben, den betreffenden Fall in einen Paragraph zu zwängen, dort wird der Partei manches Drückende erleichtert — hier wird am Absur.eslcu festgehalten, wenn sich nur ein Anknüpfungspunkt findet, denn die Rechthaberei gehört auch zu dieser Gattung Weisheit! Bis nicht allgemein Bildung. biS nieht Wissen Gemeingut und die Füh rung der Massen überflüssig. biS nicht daS Berständniß der Freiheit in Fleisch und Blut deS Volkes übergegangen — ist kaum an ein Besser-werden oder an Berenden dieser Race zu denken. I. (!. tl. Lenttischte Nachrichten. (Gin De ^ !! ! irter) des französischen Korps LegiSlatis fährt in einem Fiaker zur Sij^ung. Nachdem er ausgestiegen, bezahlte er dem Kutscher nur di^ Taxe. „DaS ist auch Einer." n>eint ditser. „für den ich nie stimmen würde-". (Grauenvolle Geständnisse.) Der Mörder von Pantin. Traupmann, l>at sich, wie man auS Paris berichtet, endlich entschlossen, ein vollkommenes Geständniß seiner Schuld vor dem Untersuchungsrichter abzulegen. Er allein ist der Schuldige, und dieS ungefähr ist die von ihm gegebene Schilderung deS furchtbaren Ge.nepclS: »It'achdem er am wo man ein annehmbares Gasthaus finden könnte, und wäre eS auch, bei dieser Bora würden Sic eS nicht erreichen." „Die Maschine ist eingefroren, wir müssen eine andere hinaus-schicken, um wenigstens den Zug herein zu schaffen." sagte der hinter mir eintretende StationSchef. Bei dem Klang der Stimme wendete ich mich rasch um. denn sie war mir bekannt. Richtig, ich erkannte einen alten, seit Jahren nicht Mehr gesehenen Fecund, Namens G. Wir drückten uns erfreut die Hand und saßen bald nebeneinander aus dem Ledersopha der Kanzlei. Erinnerungen miteinander tauschend. „Wie kommst du denn hieher in diese Einsamkeit", frug ich ihn. „denn außer den veikehrenden Bahnzügm wirst du hier wenig Besuch erhalten." „Ich welde Dir daS später erzählen, cS ist eine dumme Geschichte", antwortete er. „Bei unS Bahnbeamten gilt diese Station als eine Art ^ Eayenne. man nerbannt unS hieher. wenn man uns nicht wol)l will. Doch genug, ich habe mich bereits daran gewöhnt." Er ging hinaus, um nachzusehen, ob der eingefrorene Train noch nicht in den Bahnhis gebracht sei. Mittlerweile stieg ich in den ersten Stock hinauf, um meine Mitintcrilirten zn besuchen. Sie hatten sich, so viel eS ging, wohnlich eingerichtet. Ein dicker Agent hatte seine Reise-tasche geöffnet, und ein Poulard nebst einer Flasche Wein anSgepackt. bei der er sich gütlich that. Zvei andere Passagiere saßen beim Ofen und plaudettkn miteinander. Am Tische hatte ein junges Ehepaar Platz genommen; ein Herr hatte sich ihm zugesellt, dem daS junge reizende Weibchen srhr zu gefallen schien, nnd der offenbar ein Abenteuer an-strebte. Als ich die Gesellschaft so wohl situirt sah. begab ich mich wie« der zn G. in die Kanzlei hinab. Er empfing mich mit einer UnglückSnachricht. Wie ihm ein Kollege telegraphirt hatte, war bei einem eingeschneiten Peisonentrain auch eine Frau mit ihrem Säugling gewesen. Die Reisenden, welche eS vor Kälte ill den Waggons nicht aushalten konnten, wurden in daS etwa Manzig Minuten entfernte WächterhauS gebracht. Nur mit der größten Ansti^en-gung gelang dies. Die durchdringende Gewalt dcS eisigen WindeS war 25. August in einer Ebene beiGuebiviller Kinck den Baier ermordet und an einem von ihm bezeichneten Oite eingescharrt, dachte Traupmann daran, auch den jungen Kinck bei Seite zu schaffen, welcher, wie man weiß, ans dem Postamte in Guebwiller S000 Franks, die von Madame Kinck an ihren Mann geschickt worden waren, sich hatte aushändigen laffen. Als nun Gustav Kinck nach ParlS kam, wurde er nach Pantln gelockt und zwei Tage vor seiner Mutter ermordet. Am 20. September führte Tranp« man in einem Kiaker die Familie KinckS nach Pantin. 3n einiger Ent-fernnng von dort ließ er Madame Kinck. ihre kleine Tochter und ihren jüngsten Sohn aussteigen und eine Sttecke zu Fuß gehen. Der Mater-tutscher ahnte und sah auch wegen der Biegung des Weges nichts von dem Schrecklichen. daS sich nun zutrug. Wie der Blik stürzte Traupmann auf das tleine Mädchen, versetzte ihr mehrere Stiche mit eine« Messer und warf sie. noch lebend, in die bereits zur Aufnahme der Leichname vorberetiete Grube, dann stürzte er auf die Mutter zu. mit der sich ein turzer. aber furchtbarer Kampf entspann, um so schrecklicher anzuschauen, als. nach Versicherung deS Mörders selbst, der tleine Knabe sich au die Mutter anklammerte und herzzereißende Schreie anSstleß. Das Geschrei ließ bald nach und der Mörder holte nun den ältesten und die beiden jüngeren Söhne herbei, die ahnungslos im Fiater zurückgeblieben waren. Die beiden jüngeren gingen Hand in Hand, wie Traupmann angibt, auf die Grube zu. der älteste befand sich um einige Schritte hinter ihnen. Ueber ihn. den kräftigsten, fiel der Mörder zuerst her. Er warf ihm eine Schlinge um deu HalS und erdrosselte ihn; dann schlug er die beiden anderen nieder und machte dann dem ältesten, der noch Lebenszeichen von sich gab, den Garans? DaS Uebrige ist bekannt. Mtlll»»!rgck Belichte. Marburg. 10. Dezember. (Gesangverein.) Der hiesige Männergesangverein veran-staltet morgen in der Götschen Bierhalle sein erstes Mitgliedertränzchen; unter den Programmnummern bemerken wir auch zwei Kompositionen des neuen Cliormeisters. Herrn Reckheim. (Berein Merknr.) Wie wir hören, wird der kaufmännische ' Verein Merkur am Sonntag, den 19. d. M.. seine Gründungsfeier abhalten. (Berein Fortschritt.) Die schon im letzten Blatte angetün-dete BereinSversammlung findet heute Abends Uhr im^Hotel Mohr. 1. Stock, statt. Die Tagesordnung enthält: Besprechung über die Wahl der neuen BereinSleitung und die Entgegennahme des Rechenschaftsbe. richtes am 2l. Dezember, der SchulhauSbau. die Zimentirungsaugelegen. heit. die Feuerwehr und Fragetasten. (Für Auswanderer.) Es wurde uns eine Nummer einer Zeitschrift, die sich „New Luifiana" betitelt, eingesandt, welche die Borzüge einer Einwanderung in diesen Theil der vereinigten Staaten Nordameri» taS, der am Golf von Mexiko nnd dem Miffissippi lie«t. besonders !?er-vorhebt. Die Zeitung wird gratis an Europamüde versandt. (Erda brutschuug.) In Folge des schlechten. Feuchtigkeit, Frost und Wärme bietenden Wetters hat sich von dem sogenannten Schlapfenberg unterhalb Melling eine so bedeutende Quantität Erde, der-Witterter und unverivitteter Steine abgelöst und auf die Äraße nach St. Peter abgelagert, daß es längerer Zeit bedürsen wird. biS der Weg wieder fahrbar -scin wird. Leider ist bei der Beschaffenheit deS Erdreiches und der Steile der Abrutschfläche durch technische Mittel außer mit un. so groß, daß auf der kurzen Strecke vom Waggon bis zum WSchterhaus der Säugling im Arme der Mutter — erfror. „Ich wußte ja. daß etwas paffiren werde", sehte mein Freund hinzu. „..Wie? Du wußtest es?"" fragte ich erstaunt. „Nu.1 ja", antwortete er in gleichgiltigem Tone, „wenn sich das Tunnelgespenst zeigt, so wissen wir. daß ein Unglück auf der Karstdahn geschehen wird." Ich blickte den Sprecher verwundert an; alS Geisterseher hatte ich ihn noch nicht kennen gelernt. Einen Moment lang dachte ich, es sei eine kleine Störung seines Ü^erstandeS eingetreten ; aber dem war nicht so. Als ich mein Stannen über seinen Gespensterglauben halb scherz- halb ernsthaft auSg-drnckt h^te. sagte er mir : „ich habe gerade so gedacht und gesprochen wie du/aber es gibt Dinge, von denen der Verstand der Verständigen nichts sieht, oder über deren Unerklärllchkcit man den Verstand verlieren könnte. So ist eS mir mit dem Tunnelgespenst ergangen; ich habe es immer geläugnet, biS dann daS seinem Erscheinen stets folgende Unglück mich glaubig gemacht hat. Hörst du, ich glaube nur daran - -denn gesehen Hab' ichs noch nicht." Meine Verwunderung, meine Neugierde wuchs, „du glaubst daran und hast eS doch nicht gesehen?" rief ich. - „„Ja"", nntwortete er, „„eS ist so eine Art weiße Frau, obgleich es ein Mann sein soll; die weiße Frau erscheint ja auch nur. wenn ein Unglück bevorsteht."" ^Wer hat eS denn gesehen. dieseS Tunnelgespenst, daS Hosen trägt", frug ich scherzend weiter. „„Der Balthasar!"" „Wer ist daS?" „„Der Wächter draußen, welcher die beiden Tunnele zu begehen hat."'' „Aber lieber Freund", rief ich auS, „diesem ungebildeten Menschen und seinen Ph^intastereien glaubst du?" „„So oft er daS Gespenst gesehen zu haben meldete, hat sich ein Unfall bald hernach ereignet."" „Und hast du dabei nicht an den blinden Zufall gedacht?" gthtUM» Kvfttn ykgtn diese oft wiederkehrende Kalamität nicht anzU' kämpfen. (B o m Theater.) Die rühmkichst bekannte Tbiekbändigerin, Frau Easlinovn, wird mehrere Vorstellungen im hiesigen Theater geben; die erstk wird am nächsten Samstal^e feinin Graz hat dieselbe sehr gefallen und steht auch hier ein zahlreicher Vrsnch zu erwarten. ^Desterreichische Glocken nach Athen.) Heute ivnrde hier eine 1074 Pfund schwere Glocke durchgeführt, welche über Trieft nach Athen abgeht für die dortige Metropolitankirche deS Königreiches Griechenland. Gegossen tvurde daö schone Ttück in der rühmlichst bekannten k. k. Hof'Glockengießerei dcA Herrn Jgnaz Hilzer in Wiener-Neustadt. (Die Innerösterr tichische N o d e n k r e d l t a n st a l t.) welche sich in Graz gebildet hat. ist eine von denjenigen Instituten, welche wirklichen Bedürfnissen abzuhelfen streben ; denn, wie daS Eirkulandum sagt: In der jüngsten Zeit hat sich daS Kapital mit besonderer Vorliebe der Industrie und dem Verkehre zugewendet und hat für seine Leistungen ganz verlockende Gegenleistungen erhalten; doch eS ist gewiß an der Zeit, daran zu erinnern, dab die Landwirthschaft der Bodui ist. in welchem Industrie und Berkehr wurzeln, und daß lvir diesen Boden daher nicht verderben laffen dürfen ; eS ist gewiß an der Zeit, daran zu erinnern, daß die Rcntablliti;t einer KapitalSünlage in den meisten Fällen mit der Si-cherheil des >KapitalS im verkehrten Berhältniß steht, daß je rentabler die Anl'ige. desto geringer ihre Sicherheit ist. Dieser Satz bedarf keiner Beweisführung mehr, er hal der traurigen Illustrationen zur Genüge er-halten. Nicht minder tils auf dem Gebiete der Industrie und deS Verkehrs macht sich in der Landwirthschaft eine fortschrittliche Umtvalzung geltend, »velthe neue Kräfte erfordert. Abgesehen von den enormen Fortschritten, welche die landwirthschoftlichen Wissenschaften zn Tage gefördert haben, und welche der Landmann in daS Leben einzuführen trachten muß. haben die bedeutenden BerkehrSerleichterungeu die Preise vieler Bodenprodukte so sehr herabgedrückt, daß sich deren Anbau nnr mehr wenig lohnt, und daß der Landwirth aus Ginführung anderer Knlturgattungen. wie Hopsen und Handelspflanzen aller Art. Wiesenkultur n. s. w.. bedacht sein muß. Die Landwirthschaft kann diese so nothwcndige Umivälzung nur bestehen, wenn ihr die erforderlichen Geldkräfte zur Verfügung gestellt werden. Eine Vereinigung der Kräfte thut daher auch hier uoth und liegt im Jnterrfse sowohl der Kapitalnehmer als der Kapitalgeber. Die Akzicn werden in der Anzahl von 10.000 Stücken «. 200 sl. mit 40°/^ Einzahl.ma auSge geben und übernimmt für den Marburger Platz Herr Johann Schivann die Subskription. (Windisch 8 eistritz.) 28. November. Gtsiern fand tlier die Beerdigung eines sehr geachteten Mannes, Namens Friedrich, uuter zahl-reicher Betljeilung von Äadt. und Landbewohnlrn. stalt. Der Verstorbene war Protestant. AuS diesem Grunde fand stch daS hiesige Dekanat ver-anlaßt, trotz wiederholtes Bitten der Familienangehörigen dcs Dahinge« schiedenen, — welche sämmtlich Kath»liken sind, da sie einem altbarbari-schen Gesetzeszlvange zufolge in dieser Religion erzogen werden mußteu, - -alle^^ und jedes Geläute zu untersagen. Daß das Dekanat dadurch nur leinen bezüglichen Verordnungen nachgekommen, liegt klar am Tage, übri-gens kann ich aber nicht begreif«u, daß man im jetzigen Zeitalter noch nicht jene Stufe der Aufklärui'g erklommen l)at. um zur Einsicht gekommen zu sein, das mit th»uerem Gelde erkaufte römische Glockeng^bimmsl bei Beftattuugen gar nicht nöthig zu haben.— Der „Slovensici ^aroä" dringt aus W. Feistritz einen von persönlichen Anwürfen strotzenden Berichts wie felbe in diefem Blatte gar häufig vorzukommen pflegen. — Avlaß hiezu bietet die in der Tagespost aus Mahrenberg gebrachte Mißtrauens adrefse an den Abgeordneten Nack, das Eingesandt der hiesigen Stadtbewohner und die an den dernokratischen Berei, gerichtete Adresse der Wähler d^S hiesigen Bezirkes (Tagespost Nr. 312). Da ich mich wegen deS Umfan.^eS. den befagter Bericht besitzt, nicht in ein wortgetreues Ueber-setz'N desselben einlassen kann, so will ich in Nachsol«zcndem nur einige darin vorkommende ..Kraftstellen". auS welche» auf die Art und Weise, wie man gcgnerischerseitS einen politischen Gegner bekämpft geschlossen tverden kann, einer eingehenden Beleuchtung unterziehen. Gleich im Eingang. der betreffenden Korrespondenz wird der „alten Schulden" eineS bekannten VerfassungSfreundeS — der Name desselben dürfte hier nichts znr Sache hahcn — in einer Weise gedacht, bie den Beweis lieftrt. daß der Berichterstatter drS „81. es noch nicht so weit gebracht, die Per-son von der Sache zn trennen^ denn daS Hineinziehen von Familienver-hältnissen seines politischen Gegners. daS Besprechen seiner finanziellen Lage ist. abgesehen von der Gemeinheit, die dadurch begangen wird, auch geeignet die Bildung desjenigen, der zu derartigen Mitteln greift, in ein ehr zweifelhaftes Licht zu stellen. — Indem sich nun der Korrespondent >eS «Ll. eines lveiteren über daS an Herrn Nack gerichtete Ängesen-det der hiesigen Stadtbewohner ergeht, glaubt er auS dem Umstände, daß sich die Wähler d.r hiesigen Stadt bei der in W Graz stattgehabten Ab-geordneten-Wahl nicht brtheiligten. auf dic politische Unreifhcit der W.-Feistritzer schlitßen zu können; eS scheint demnach den Herrn Korrespondenten nicht recht einzuleuchten, d.^ß die Wähler der hiesig,en Stadt der Wahl nur deshalb ferne blieben. wäuerllche Bevölkerung des Bezirkes besonders, daß die hiesitic Sparkasse nur durch bürgerliäte Thätigkeit und Opferwilligkeit mehrerer Honoratioren besteht, denn znr Besetzung einer besoldeten Stelle ist denn doch noch kein Fond da — nur gehöriger Verkehr kann solchen schaffen und dann vermehren. — Die l tzttagende BezirkSvertretnng br^ielzt.', ivie bisher die Meisten im Lande schvn, gegen die Zlveilheilung SteiermarkS und gegen Konkordat und Klosterwesen Anträge und Petitionen vor — trotzdem ist seit Oeffnung der Pandorabütise dcS NationolitätSprinzipS und b.'i dem fortwährenden Hetzen — außen nnd innen! — die vielbesprochene Trennnng und neue Ländereintheilung nur eine Frage der Zeit *); wer l)ätte denn die heutigen Zustände bei dem scheinbar ans Jahrhunderte Damit nicht einverstanden. Die Red. „„Seit der Zufall so regelmäßig wiederkehrt, glaube ich nicht mehr a» ihn"", gab er düster zur Antwort. ' Ich schwieg. Was hätte ich noch erwidern sollen ? Mein Freund hatte sich in einer Anschauung verwnut. die ich bei ihm am wenigsten für möglich gehalten hätte. Er galt früher als strenger Materialist und ich sah mich oft genöthigt. seine jedenfalls zn weit gehenden Ansichten zn bekämpfen. Nun fand ich ihn so tief in der Romantik versunken, daß er nicht nur an den Geist, den er oft geleugnet, sondern sogar tin Geister glaubte. Die Geschichte begann für mich ein pfychiologischeS Interesse zu gewinnen, eS drängte mich ihr auf den Grund zu kommen. Hierzu war jedenfalls nöthig. den Balthasar zu selien und zu hören. „Kann man diesen Hume der südlichen Staatsbahn nicht k»nncn lernen?" frug ich nach einer Pause. „O ja", antwortete G.. „wenn du es riskireu lvillst, bei diesem Wetter 500 Schritte weit bis zum Wächterhause zu gehen?" ..Wenn es sonst möglich ist. warnm nicht?" ^Gut. so werde ich dich hinführen. Wir brauchen aber noch eine feste Stütze, denn fönst reißt uns dle Bora zn Boden. Er gebot nun dem Packer, einem großen vierschrötigen Menschen, uns zu begleiten. Wir traten inS Freie. Der eisige Hauch der Bora machte, daß uns der Athem stockte. Wir mußten nns gegensei^ unter die Arme fassen, um der Gewalt des Windes zu wiederstehtn. Mit unsäglicher Anstrengung gelang eS unS die Diagonale über den Bahnhof zum Waareu-Magazine zurückzulegen. Hier waren wir ettvaS geschützt. Wir ruliteu einen Moment aus. dann krochen wir längS der Umplankung deS Bahnhofes bis zu defsen Ausgang. Hier erwartete nns das Schlimmste. Wir mußten eine über eine tiefe Schlucht führende Biücke pasiiren. Es war als ob die Bora alle ihre Wuth hier konzentrirt habe. Ich wollte G. eine Bemerkung machen, aber ich hörte meine ei^^ene Stimme nicht, die Bora verschlang jeden Laut. Wir hatten etwa die Mitte dir Brücke erreicht, da kam ein surchtbarer Windstoß, der unS alle drei niederwarf. Der arme Packer schlug mit der Schulter gegen die steinerne Brustwehr und trug eine nicht nnbedeutende Kontnston davon. Wir blieben einige Augenblicke liegen und ließen dieDämone der Luft über unS hinbrauseu. d'Mn erhoben wir unS und ivaren froh, als wir daS WächterhauS des Balthasar ohne weiteren Unfall erreichten. lUeberaang auS der eiskalten Luft in den engen stark geheizten mW ver Wächterstube betäubte mich so. daß es einiger Zeit bedurfte, bevor ich meine volle Besinnnng wieder getvann. Sogleich wendete sich meine Aufmerksamkeit dem Bewohner dieser Räumlichkeit zil. ES tvar ein mittelgroßer, ha.ierer Mann mit dunklem Haar und gelblich bleichem Gesichte, deffen AuSdrnck nicht unangenehm gewesen wäre, wenn die tieflie,senden Augen nicht so unheimlich drein geblickt hätten. Ich beobachtete diese Augen, die nnstäl bald auf G., bald auf mich mit dem Ausdruck des LauernS gerichtet waren. DieS gefiel mir nicht. Nach der Beantwortnng der Frage G's. ob auf der Strecke nichts vorgefallen sei. lvas mit einem kurzen Nein geschah, lvendete ich mich rasch mit den Worten an il)n: hat sich der Geist nicht wieder ge-zeigt ? „Was für ein Geist?" frug er betroffen und mit unsicherer Stimme. . „Nun. der Geist im Tunnel. Ihr kennt ihn ja."" Ä war offenbar Schrecken, das sich in den abgelebten Zügen zeigte; er starrte mich an mit weit ansgerissenen Augen, und mühsam brachte er zwischen den Zähnen die Worte hervor: „Ich — kenne — ihn — nicht. Woher — sollt' —. ich ihn — kennen?" . ..„Aber Ihr habt ihn doch gesellen?"" „Gesehen? Ja. Erst gestern Abend tvieder." „..Nun, und wie sieht er anS?"" „Wie er aussieht? Wie — wie — ja wie soll ich sagen, tvie ein Nebelmann. Erst ist es wie eine Sanle. die von der Wölbung deS Tunnels bis auf den Boden reicht, dann bekommt sie das Aussetzen eines Menschen." „„Und dann?"" „Nun. dann verschwindet eS." Während dieser Fragen und Antir ortcn hatte der Mann seine Fas-sung tvieder gewonnen, (Schluß folgt.) gesicherten Stande der Dinge noch in den 40er Iahren velmuthet --und so j^tht das Landkarten Metamorphostren fort und sort! — Zum Schlüsse kömmt noch ein UnglückSsall zu berichten daß ein armer HnndlungSlehrjunl^e bn dem lttztcn Schnceflestöbec vom Markte heim-kehrend so unglücklich vom Wagen (eigentlich mit demselben) fiel, daß er augenblicklich toN war; aber daraus ist auch die weise Lehre für Andere zu ziehen, das; m.in bei solch.m Wettcr nicht bei der Nacht fahren solle — abgesehen ^avon. daß (S lä.licrlich ist, wenn ein hiesiger Kramer den Markt in (iilli vclherrlichcn will! — Der gähe Todet>slill des allgemein geachteten Notars im ntihen Mtihrenlierg hat nicht nur seine Familie schmerzlich berührt, sondern auch in weiten Frenndeskreisen Theilnabme gefunden. l H. G Sintracht^^^ttundschaft, Berichtigung. Herr Redakteur! Ich las in Ihrem geehrten Blatt: „Marburger Zeitung ' vom 5. d. M. folgende Mittheilung: Borgestern suchte sich cin hiesiger Bürger und Glschäftömann. der erst jüngst angefangen, in den Wellen der Drau den Tod zu geben. Vermuthlich wegen Gcldkalamitaten u.s w. Da sich dicses, so tvie ich erfal)ren h.ibe. auf meine Person bcz»cht. sehe ich mich zur Aenßerung gezwungen, daß es mir noch niemals in den Sinn ktim, mir lvcjien Geldkolamitaten das Leben zu nehmen und dnß ich dies auch nicht nölhig Halle, bin ich bereit stets zu beweisen, auch hat mich kein Arbeiter nach Hause gebracht, sondern ich bin vom Hotel Erzherzog Johann mit Herrn M. aus eigenem Antriebe nach Hansc gegangen und habe Gott sei Dank noch nie die inneren Rtinlne eines Spitales in Marburg betreten. ^ch bitte Euer Wohlgeboren diese Rechtseltigung in Ihrem geehrten Blatte nuszunehmen. E» zeichnet sich achtungsvoll Franz Leeb. Man bedauert durch einen irrthünilichen Bericht Veranlassung zur Verbreitung des Gerüchtes gegeben zu haben. Die Redaktion. Samstag den l l. Dezember 1869 um « Uhr Abends i« Götz « Ni-rhalle: Elkes Mitglieder - Kriin)chen des ZItarkurger Nlättiiergesanquervitte!;. progsAmm: 1. Matrosen.Chor aus der Oper „Der fliegende Holländer" t,o» R. Wagner. 2. Waldeinsamkeit, Thor von Storch. S. Soloquartett. 4. Die schönen Augen der Frühlingsnacht, Chor mit Tenorsolo von Rekheim. 5. Lied. 6. Clavierpiece. ?. ») Der Lindenbaum» von Schubert. d) Kärntnerischeö Volkslied, für Männerchvr eingerichtet von I. Nekheim. Z. Lied. 9. Lieder-Quadrille, von Vrixner.^'s^ 10. Da Kirta, Chor von Brizner. . Eingesandt. Die Unruhe, die im Parterre und noch mehr in den Logen des Theaters »vilhruid den Vorstellungen herrscht, ist so störend, daß dieselbe einer Abhilfe bei^ürfte ; ebenso daß das Publikum nie den Schluß einer Vorstellung ablvarten kant^. sondern durch Ausstehen von den Sperrstj^en und Rücken der Stühle ju i^en Logen meistens die Schlußszene verdirbt. Wäre es da nicht im Interesse der Gesimmtheit. daß Einzelne sich einer anständigen Ordnung fügen lvnrden. Cin Theaterbesucher Wann endlich daS Theuter und .stusino-Bertraltungskomite die täglich Mshr überhand nehmende Hunde Wirtlischaft im Kaffeeh^iuse und Restaurntion einstellen? Viele von den Hunden belästigte Besucher. BeitrittS Erklärungen werden in den Geschäftslokalen der Herren Sd. Janschi», Anton Hohl und Josef Kokoschinegg, sowie Abends an der Kasse entgegengenommen. --Die?. I. unterstützenden Mitglieder wollen gefälligst au der «asse die Jahreskarten vorweisen. — SintrittSgebühr. filr Richtmitglieder 50 kr. pr. Person. 15. Mmer und 26. KebA^r werden vom Mtinnergesangvereine TanzkrSnzchen und am 12>»ebruar eine FaschiMlledertafel veranstaltet, zn welchen nur unterstützende Mitglieder Svttitt haben. aller ^rt üncleri lzilliAgter övree^nunK augASlielintis VerlirvituuK im lanävirtlisvImMiokou ^VoelisQdlatto KotipockAr". IllLerttt« ßratiZ üdergvtüt uua auoll im Oomptoir <^vr NarduiKsr ^eituug auxonommvu. . j^iS2l) ^ ? Nr. 55K4. Kundmachung. Der Gefertigte beehrt sich einem ?. 1. Publikum ergebenst anzu-zeigen, daß er am 13. d. M. im Hause Nr. 118 in der Herrenaosse vi8-a-vi8 dem Hotel Mohr einen Niktualienhandel eröffnet. Der-seltie wird bchrebt sein, durch gute und billige Waaren jeder Art. die in seinen Geschäftsztveig gehören, das hochgeehrte Publikum zufrieden zu stellen. ^818 __Zakob Zknuptesch jun. ti» Il«ilb»r. > Lnuger als 30 Jahre litt ich an zunehmender Taubheit und konsulitrte wäl)rei,d dieser Zeit zur Abliilse diese» Leidens die berül)mtesten «erzte vergeblich. Endlich erlangte ich durch ein Berfahren, welches ich einem alten, viel und weitgereisten Seekapitain verdanke, mein voNeS. Gehör wieder, und habe jetzt, nachdem ich viele» Leidenden dieses ^verflchren mitgetheilt, die große Geuugthullng. unzählige Dankesschreiben von Solchen ^zu empfangen, denen eS ebenfalls Hilfe gebracht hat. j Demzufolge biu ich auch ferner bereit, jedem Leidenden dieses so vorzügliche Heilverfahren gegen frankirte Einsendung von b st. mit^theilen. > . Louis Oelsner in Berlin, neue Schönhauserstraße 12, 1. Treppe. Womit vl)ln gefertigten Stadtnmte bekannt gegeben lvird,! daß aln 1v. Dezember d. J. Bvrniittags 11 Nhr in der hie-! sigen AmtSkanzlei eine Verl)andlnng zum Zwecke der Sicher-! steilllng der Schubfnhren, sowie der Verpflegung nnd Beglei-^ wng der Schltbliuge in der Schnbstalion Marbulg für die^ Zeit voln 1. Jänner bis Ende Dezember 1870 stattfinden »vird.^ Stadtamt Marburg anl 4. Dezember 1869. ^ Der Bice-Bürgerlneister: Stampfl. ! Akt Müuntlgtslillgvtrtill ia Mlirburg ladet hiemit zum Beitritt als unterstützende Mitglieder ein. Der JahreS«^ beitrag. n'elchcr zur Tl)eilnahmc an den drei Produktionen und den ztvei> Tanzkränzchen berechtigt, ist mit 2 fl. für jede einzelne Person und bei Familien mit je Einem Gulden mehr sür jedes »vettere Mitglied derselben festgesetzt. — Beitritts-Crkiäruttgett lverden in den Geschäftslokalen der Herlsen Eduard Ianschitz, Anton Hohl und Josef Kokoschinegg entgegen z genommen. . ! Jene Herren, welche dem Vereine als ausübende Mitglieder beizu«! treten »vünschen, iverden ersucht, sich an den Vereinsabenden, Dienstag nnd! Freitag, Abends 7 Uhr im Bereinslokale, Kärntncrgasse Nr. 2217 beim! Vorstande zu melden. (81?! Marburg im Dezember 18K9. Die Vereins!eitung. W^tlRA^AlrrZ scRo K Ans 9 Avzsttüungtl» priimiirt. ^ Nach k. k. Prof. Heller an der Wiener Klinik allein echt. k? Gkqei, Schwäche. Brust-, Lungen« und Halsleide«. (Preise- '/> Gl»s 75"kr.^'/, Äla< 50 kr>) «»ert-»»»»«: „awschwmg, ls. K«br. ISS9. «trsuche «mg-h-»d »m 4 GISskr vo» d«m rcht»«, ««»»rSnderlichen Malzk^w« >c. Genß, Wnndarzt." pttt ssttr kvl k'. Xollotuix, VvKvttdolkstrMSSs. WilhelmSdorfer Malivrodiikttil /abrik »ii Iiig> I«s. Msserle » C».. (Wien.) NKKDDKMDWHHMKWWWWW Eisenbahn-Fahrordnung fiir Marburg. ^«ria-^e11or Kekveelceu, Eilzüge. Personenzüge. Von Wien nach Triest: iAnkunft 1 llhr 59 Min. Nachmittag. Ankunft 8 U. 8 M. Früh. 8 U. 44 M. »beudS. Abstchrt 2 Nhr 2 Min. Nachmittag Abfahrt 3 „ 20 „ „ 8 „ .'',6 „ „ . , , Bon Briest nach Wien: eenteu I.ixtausr ?rjmsoQ-Xksv, marmirte ^alüsodv, ital. Maroui.^Ankluift 2 Uhr 87 Min. Nachmittag. Ankunft6U. 1VM. Krüh. 6 U. 55 M. Abend». Verouvser Laiami» oelit^en kranZiösisoksu uuä Xrvmsvr Lenk, VILveu, Abfal»rt 2 Nhr 40 Miu. Rachmittag. Abfahrte,) 31 „ „ 7 „ 7 „ „ Vattvill, llamdurevr-Mriuev. lussiseli« 3aräiuou, uek8d amIeren ^ Gemischte Züge. o - Von Murzzu chlag Vou Ade »bera 8l,-°m-.-V»»r«n kMpSedlt »Issl ..°ch Ad.lsderg^ - nach M«-,znschia°: 1 Uhr o Min. Nlichmittag. Anknnft 12 Nl,r 20 Min. Nachmittaa. 776) am Lur^Mt!-. !Al)sal,rt 1 Uhr 20 Min. Nachmittag. Abfahrt 12 Uhr 40 Min. Rachmitt.,g. Verantwortliche Redaktion, 5vru(t und Verlag von Eduard Janschtjj in Marburg.