MARBIIRGERZEITUNG steirischen heimatbundes Hricheint warktBgMch al* Morgtnzeltung. Baiugipnli (Im voraui zahlbar) moBalllcb RM 2,10 etnicMleBIlcfa 19,8 Rp( PostiBltungsgebfihTi bei Ltelening Im Streifband luzOgllch Pokoi bei Abholen In der GeirhJiftattella RM 2,—. Altra rh dur'h Poit nonathch RM 2,10 tainichl. lO.S Rp« PoitialtungsgebOhr) und 3fl Rpf Zu»t«ll-gebühr Binielnu nmam werden nur gegen Voralnienilung das Blnxalpmie* und der Portoauilagen lugesendet Nr. 345 346 — 83. Jahrgang Marbur)i-Drau. Samsfa)i Sonntag, 11./12. Dezember 1943 Einzelpreis 15 Rpf amtliches organ. des Verlag und Ichrtf^eltung Marburg a. d Drau. Badgataa Nr 6. PamruJ' Ni "5-81, 23-B8, 23-69. Ab Ii Uhi ftigllch auDer Samstag) iat die Srhrtftleitong mir auf Ferrrut Nr 2a-fi7 «rrelcbbar Unverlangte Zuschriften werden •Irbl rdckgeiandl Be' ilmtlichen Anfragen lif dai RQckporto beuulegen Poiticheckkonto Wien Nr. IS4.fi08 GeichSflaitnllnn In CllH. Marktplatr Nr 12 Pernruf Nr T und In Peltan. Ungartorgaite Nr 2. Ptmruf Nr 89 Gang durcA die Wocfte Drei mal drei ist vier? Eine Erklärung von orientalischer Dunkelheit - Globales Missgeschick Ein offenherziger Greis - Die Fnedensverantwortung P. D. Marburg, 11. Dezembar Vienig Zeilen umfaßt die Erklärung, dl« Stalin, Roosevelt und Churchill über ihr« Teheraner Besprechungen verlaut-barten, aber man kann nicht sagen, daß in der KUrze die Würze läge. Selbst die Zeitungen d«r Briten und Araenkaner müssen feststellen, daß mit wenigen Zellen viel Worte gemacht, aber nichts Tatsächliche« gebracht wurde. Man findet die Erklärung »sonderbar« und schiebt die Schuld Stalin zu. Sie sei »russisch in der Form, kremlähnHch in ihren Worten und orientalisch in Ihrer Dunkelheit.« Die paplerne Offensive Dabei hatte sich die feindliche Agitation viel von der Konferenz versprochen) sie hatte das eigeive Volk auf die Kapi-tulatdonsaufford'iferung an das deutsche Volk und seine Verbündeten gespannt gemacht, sie hatte selbst an die Wirkung einer papiemen Offensive geglaubt. »Um den Krieg in Europa baldmöglichst zu einem siegreichen Ende zu führen, gehört vdel mehr dazu als nur militärische Operationen. Eine zeitlich gut abgestimmte politische Einflußnahme könnte eine außerordentliche Wirkung zur Folge haben . . . Die Alliiierten sind in der glücklichen Lage, Führer zu besitzen, die unerreicht sind in ihrer Erfahrung und Schlauheit bei der Anwendung dieser Waffe«. Sk) schrieb, während die Konferenz von Teheran zu Ende ging, die Londoner Zeitung »Sunday Time« und gab damit die Überlegung preis, die die anglo-amerikanische Agitation im Zusammenhang mit der Konferenz anstellte: erstens: daß der Krieg von ihnen militärisch nicht gewonnen werden kann, und zweitens; daß sie ee deswegen mit dem Nervenkrieg zu schaffen hofft, in dessen Strategie die drei Staatsmänner für ebensolche Meister gehalten werden, wie Roosevelt einer gewesen sed. Die erste Überlegung Ist unzweifelhaft richtig, die zweite ebenso unzweifelhaft falsch, denn es setzt das Deutschland von 1918 in Rechnung und nirht den straffen Staat und das zu allem entschlossene Volk von 1943. Wer die über-tragunq der Rede anhörte, die Reichsminister Dr. Goebbels am Dienstag an-IMRlich des »Tages der deutschen Eisenbahner« in Berlin hielt, der wird auch herausgehört haben, daß der BeiJall an jenen Stellen am lebhaftesten war "nd 7U einem geradezu leidenschaftlichen Bekenntnis anschwoll, in denen der Minister diese Fehlrechnung zerpflückte So war es bei den Reichsbahnern in der durch den Bombenterror heimgesuchten Reirhshauplstadt, so war es am Tage vorher in Graz, als unser Griuleitftr den Treueschwur der Stelrer wiederholte, die n verfügt, die dem Feind verloren gingen Smufs plaudert aus Es war nicht von ungefähr, daß von London aus Churchills Stellverireler im Kriegskabinett, der Burenverräter Smuts eine für die Öffentlichkeit acht Tage zurückgehaltene Rede hielt, in der er seine Reformplane des Empire wieder auftischte. Sie laufen auf eine Verselb-Btändigung der Dominien heraus, denen er eigene Kolonien zugewiesen haben möchte. Das Mutterland sieht er bereits al» »bleichen Schatten« aus diesem Kriege hervorgehen und er weiß auch, daß ei mit dem Einfluß englischer Politik auf den Kontinent nach diesem Kriege vorüber sein wird. Nach seiner — an Europa sonst wenig interessierten Meinung — sind die Sowjets der »Koloß, der Souverän über den alten Kontinent schreiten wird.« Dann begeht Smuts den Trugschluß, daß sich England mit den kleinen Staaten Europas, (worunter er nur die westlichen einschließlich Frankreichs versteht) zu einer Union zusammenschließen könne. Smuts Rede hatte eine »explosive Wirkung«. Aus der Schweiz, aus Frankreich, einschießlich dem gaullistischen Frankreich und überallher aus Europa kamen die Stimmen der Empörung lind London sah sich veranlaßt, von den Vorschlägen des zweifellos durch Churchill autorisierten Empire-Staatsmannes abzurücken. Die Ablehnung aber richtete sich nicht gegen die Pläne als solche sondern dagegen, daß der geschwätzige Greis die Unvorsich- Peter und Tito Die Folgezeit hat erwiesen, wie alles auf eine einzige große Täuschung hinauslief und erst die letzte Woche brachte auf einem kleinen Abschnitt der großen Pusindt bei Cobiir;* (Ji-borcn ist, mit dem Ritterkreuz ausjjezeichnet. tigkeit begangen hafte, niiszuplaudern, was der britischen Führungsschicht als letzte Rettung vorschwebt; die Überlassung des größten Teiles Europas an den »bolschewistischen Kolof^«, um für sich dip fnsol, ein westliches Einflußgebiet und die Dominien zu retten. Die Wandelbaren So wenigstens gibt Smuts es vor. Es bleibe dahingestellt, wie weit der unter dem Einfluß sowjetischer Juden wie Bun-ting, Makalan und Vvoton (die 1929 als ständige Delegierte von Moskau nach der Südafrikanischen Union kamen) stehende Marschall auch direkt die Geschäfte Moskaus betreibt. Zu offensichtlich ist nämlich die Wandlung, die die führenden britischen Politiker gegenüber dem Bolschewismus durchgemacht haben. Noch am 20, Januar 1940 sagte Churchill im Sender London; »Von allen Tyranneien der Geschichte ist die bolschewistische die schlimmste, die zerstörerischste und am meisten degradierende.« — »Die Sklaverei des Bolschewismus ist schlimmer als der Tod.« Damals freilich hat es sich nur darum gehandelt. aus Anlaß der Vergewaltigung Pinnlands durch die Bolschewisten der Welt vorzutäuschen, man wolle die Freiheit der kleinen Völker, während im geheimen die Abmachungen der Plutokratien mit Stalin schon bestanden. und erschüttert sind. Wenn Deutschland dieser bolschewistischen Pest entweder wegen der internationalen Schwäche oder infolge einer wirklichen Invasion unterliegt, wird es in Stücke zerrissen werden.« Deutschland will aber nicht nur leben, sondern es wird auch leben. Auch dann noch, wenn von den Gauklern und Mordbrennern an der Themse, im Weißen Haus und an der Moskwa nur noch eine Erinnerung bleiben wird, wie sie die heutige Kulturwelt an die Raubscharen der f^unnen besitztl Rommel in Dänemark Verteidigungsanlagen überprüft dnb Berlin, 10. Dezember In den letzten Taijen stattete General» feldmarschall Rommel den deutschen Truppen in D&nemark einen Besuch ab. Der Generalfeldmarschall, in dessen Be-|(!ettung lieh mehrere Festunfisbau-Spe-zialisten befinden, überprüfte auf Befehl des Führers den Ausbau- und die Abwehrbereitschaft der deutschen Verteidi-jun^sanla|(en in Juetland, Acker — armer Bauer Jugoslawien — der Staat, der keine guten Ernten wollte Ger, Marburg, 11. Dezember Wenn man lo um die dreißiger Jahre an einem Sommertag durch die Kollos fuhr oder wanderte, auf einem der vielen Berggipfel haltmachte und Ausschau hielt über das schöne Rebenland ringsum, traf es sich meist, daß Leute herzukamen. Altere Weinbauern — sie konnten alle gut Deutsch — fingen dann wohl zu reden an, fragten nach dem Woher und yVohin, wollten vor allem wissen, wie man im Hitler-Reich lebe. Dann aber klagten sie; In zwei, drei Monaten ist die neue Lese da, und der Keller ist noch angefüllt mit dem vorjährigen Wein. Der und jener schämte sich seines zerrissenen Gewandes. Sonntag sei heute, und er und seine Buben getrauten sich in solch Jämmerlichem Aufzug nicht hinab nach Haslach oder Ankenstein. Die Schuhe — er hatte sie heute, weil eben Sonntag war, angezogen und er spielte nun mit den Zehen, die zwischen dem gaffenden Leder hervorsahen — )a, die letzten Schuhe seien auch längst hin. Dns Essen sei schmal geworden. Der Wein, die einzige Einnahme, würde schlecht genug he7ahlt, drei, vier imd bestenfalls fünf Dinar für den Liter. Wenn man die Steuern und die Schuldzinsen abrechne, was bleibe für die Arbeit Im ganzen langen Jahr, für junge Reben, Kupfervitriol, Schwefel, Weln-gartstecken? Wovon dann leben und sich kleiden? Aber seihst zu dem Schandpreis sef der Wein nicht zu verkaufen . . . Mif Dankbarkeit wurde nach einer dar-qebotrnen Zinarre gegriffen, sie wurde wie eine Kostbarkeit zwischen zwei Fin-nem gphalten, Denn wochenlang hatten diese Weinbauern den Tabak entbehrt. Und damals war kein KHeg. Wein umsonst Jawohl. Gar oft hatte damals der un-tersleirische Weinbauer unmittelbar vor einer in Güte und Menge vielversprechenden Lebe noch volle Keller. Es war für ihn kein erfreuliches und stolzes Gefühl damit verbunden, es war das Zeichen einer schweren Notlage. Er wußte auch nicht, wohin er mit dem neuen, voi aussichtlich besseren Wein sollte. Es fehlte ja an Geschirr, an Fässern. Und so konnte man dazumal in Untersteier, wenn die Lesezeit herannahte, gar nicht selten vor einem Keller ein Schaff voll Wein stehen sehen. Jeder, der des Weges kam, mochte davon trinken, soviel er wollte. Der Wein kostete nichts Vielleicht warf der eine oder andere, der sich sattgetrunken, etliche Para neben das Schaff. Viele taten es nicht. Der Weinbauer rechnete auch garnicht damit. Er wollte den Wem, die liebe Gottesgabe, eben nur nicht auslaufen lassen und nicht wegschütten Aber es gab doch Buschenschenkent da konnte ja jeder Weinbauer seinen Wem gut an die Leute bringen? — Nicht jeder, und die wenigen auch nicht gut. Denn Buschenschenken, zu deren Offenhalten man eine an den Erlag einer Taxe gebundene behördliche Bewilligung haben mußte, hatten doch nur Sinn und Zweck in der Nahe der Städte und allenfalls der größeren Märkte. Wer sollte beispielsweise in eine Buschenschenke in der Kollos kommen? Und was erhielt der Weinbauer, der den grünen Reisig-buschen aussteckte, für seinen Eigenbau? In der Umgebung von Marburg, Pettau und Cilli je nach Jahr und Qualität fünf, sechs, hie und da acht Dinar. Von einem guten Preis konnte man fürwahr nicht reden, zumal wenn man den durch die Bedienung der Gäste bedingten Arbeitsentgang und die zerschlagenen oder sonstwie verschwundenen Flaschen und Gläser mit in Rechnung stellen wollte. Und der Dalmatine.r? Wie sehr zur Zelt der jugoslawischen Herrschaft der untersteirische Weinbau unter der Zufuhr des sogenannten Dalmatiner Weines litt, ist wohl auch noch in Erinnerung. Üen Liter Dalmatiner konnte man in Wirtshäusern der Unter-steiermark schon um acht Dinar bekommen. Em Preisunterschied von wenigen Dinar machte darucils bei den schlecht be/ühlten Arl)eitern, Angestellten und Bearnti'n viel aus. Wenn man Dalmatiner um acht Dinar erhielt, blieb natürlich der Untersteirer, wenn er auch nur um ein paar Dinar teurer war, wesentlich weniger begohrt 13er ohnedies schon so niedrige Preis der einheimischen Weine miißti' also nf'ch mnhr herunter Was abei konnte du ein Wut unseren Wwitt- bauern zahlen, wenn er ihren Wein 80 billig ausschenken sollte? All das kümmerte die damalige Regierung wenig. Sio begrüßte es geradezu, wenn es keine reichen Lesen gab| denn die füllten ja in höchst unliebsamer Weise die Keller, man wußte schließlich nirgends hin mit dem vielen Wein und bekam überall im Land nur die Klagen der dauern zu hören, die ihre Fechsung verkaufen wollten und nicht verkaufen konnten. Da war eine weniger günstige Lese weit bequemeri denn dann war beiläufig gerade soviel da, wie man brauchte, Angebot und Nachfrage glich sich aus. Nicht viel anders verhielt es sich mit dem Getreide. Es war einst gar nicht so überraschend, wenn ein höherer jugoslawischer Beamter angesichts der drohenden »Scherereien«, die er nun mit den Bauern haben würde, wehklagend ausrief: »Mein Gott, heuer gibt es schon wieder eine gute Ernte!« Wirtschaft und Preise Im Deutschen Reich wurden im Jahre I9M7 aul einem Joch (575.5 Geviertmeter) durchschnittlich 12.5 Zentner Weizen geerntet, in Jugoslawien nur 6.3 Zentner, also ungefähr die Hilfte Aber schon bei solch niedrigen Erträgen der Landwirtschaft hatte das ehemalige Jugoslawien einen Jahresüberschuß von 40.8 Kilogramm pflanzlicher Nahrung auf den Kopf der Bevölkerung Es waren demnach im Jahr rund 5 5 Millionen Zentner für die Ausfuhi frei. Sollte die Ausfuhr für die Landwirtschaft wirklich nutzbringend sein, dann mußte der Staat entweder dafür sorgen, daß der Bauer für sein Getreide Preise erzielte, die ihm die Arbelt lohnend machten, oder die Gestehungskosten der Agrarprodukte mußten durch gesteigerten Ertrag gesenkt werden. Es ist klar, daß mit modernen Maschinen und entsprechender Saat- und Bodenbereitung arbeitende Länder billiger erzeugeni ihr durch diese intensive Wirtschaft erzielter Mehrertrag an Getreide stellt weit mehr an Wert dar als ihnen durch den höheren Arb^'ltsauf-wand zusätzliche Kosten erwachsen. Ein» mit dürftigen Mitteln arbeitende ertrna-schwache Landwirtschaft kann nicht konkurrenzfähig sein. Ist daher ein Staat mit zurückgebliebenen Wirtschaftv methoden auf die Ausfuhr angewiesen, erhält er Preise, die auch die bisherige veraltete and länqst überholte Arbeitsweise nicht bezahlt machen. Die Bauern müssen also über kurz oder lanq zugrunde gehen Wenn eine Regierung dann ihren Bauemstand erhalten will, muß sie ihn zu stüt7en suchen Sie w'rd beispielsweise Ihren Landwirten für jed^n Zentner Getreide, der ins Ausland rollt, zu den niedrigen Ausfuhrpreisen etwas hinzuzahlen. Aber d itcllunn der LebeniniUteleinluhr die Völker in jede ihm nur wünschprjsweri ericheinende Form der Sklavetei zwlnqen könnte. Denn ebensoweniq wie um die Freiheit der Völker Ist e« Ihm um deren •onsliqe« Wohlerqehen zu tun. Dem Ju-denttmi cfeht es um «ein qute« GeflchÄft. wahrend Millionen Mensrhen hünqer-ten, verbrannte man Unmenqen von Getreide, wenn es sich darum handelte, die pewünschten Preise zu erzielen oder zu halten. Solanqe der Karren lief... Am Ganqelband dieses jüdischen WeltkapitalB stolperte da« ehemnlige demokratische Juqosiawien durch die kurze Spanne «tiner Oeerhicht«. Und well rtft« Weltjudentura |o auch die in Belqrod itSndiq ersehntem Kredite ter-iprach und manchmal qnh, war Jeder Jüdiirhfl Wimsrh Befehl. Bei solcher Ein-etrllunq war es nicht welter veiwunder-lirh. dnß man für die Nöte der ßerbi-srhpti Latidwlrtsrhaft nicht viel und noch wcnitifr für die der UntfrsK^lermark ülirlq hiitlc. Man lieft den Knfren laufen, wie und »olAnge er eben lief. Saat{|ut-bbize, gründlich« Bodenbearbeitung, Ma-tchinen, kurz alle« wac den Bauern die Arbeit erleichtern, den Srtraq fiteiqern konnte, war qerdde7u unerwünscht. Ei qab je nichts als Schwierigkeiten damit, bat ehcmallqe Jugoslawien konnte für sieb den echon nicht mehr zweifelhaften Ruhm in Anspruch nthmsn, ein Staat zu sein, der offenbar gute Ernten und qute Leeen nicht wollte. Heute haben wir Krieg. Er w&hrt •chon länger ale vier Jahre. Aber in der Untereteiermark läuft auch an Werktagen kein Bauer so abqoriseen herum wie einst am Sonntag. In dar Untirateler-mark itehen heute die Bauernhöfe und die Häuser in den Weinberqen, einst verschuldet bis unter den Dachqlebel hinauf, ichmuck und wohlerhalten da. In der Unterttelermark tind heute Ärker und Weingärten, die man einet verzweifelt von Qraa und Unkraut überwuchern ließ, fchon langst wieder un-ter Pfluq und Haue E« ist eben eine Regierung da, die sich um die Bauern kümmert, »io sichert und überall helfend für sie «orqt Und dlose Anderunq zum Gufpn, diMer Aufbau aus einem Zusammenbruch, er vollzog eich ^ mitten im Krieg — in knappen zweieinhalb Jahren. Pefers Aktien stehen schlecht Die britische Presse ändert ihre Tonart dnb Stockholm, 10, Dcjember I>ie Aktien der jugoslawischen Bral* graiiten-»Regierung« in London smd, wie Bulls Pressedienst aus der britischen Hauptstadt berichtet, schnell gesunken. Die englischen Zeitungen beginnen im Zusammenhnng mit den Meldungen, daö Churchill eine ernste Aussprache mit Körvig Peter in Kairo gehabt hat, ©ine Sprache lu führen, dl« eich erheblich ▼on der Au*druck»weiee unter scheidet, die die britische Presse gewöhnlich gegenüber den Eirilregierungen benutzt. Politische Kreise Londons vertreten, nachfalllstisrhe Anltotloii /u treiben Die Überläufer AU bfi dtn UalitnlMchen Trupptn, dit unUr dtr Führung der badogliohirigan Offizltrt standtn und dertn Kampfmoral »0it langem angefrcMttn war, die Nachricht vom Waffenstillstand bekannt wurde, htrrschte bei ihnen eitel Freude, meinten sie doch, der Krieg wäre für tie au». Sie haben sich ebenso getäuschi wie die zivilen Italiener, die hofften, die *Befreier* würden schuellstens dafür sorgen, daß tie wieder an gefüllten Fetttöpfen titzen könnten. Mit den Briten und Amerikanern kam die Ausplünderung, kamen Hunger und K ankheit statt p Brot und Medizin. Badoglio aber war gezwungen, seinen neuen Verbündeten zu erklären, daß er bereit sei, auf deren Seite weiter zu kämpfen. Nur so durfte er hoffen, daß das Lot der von ihm ver-tat»n»n Landtleuie erleichtert würde. — Blut gegen Brot. Nun tind zum ersten Male italienische Badogliotruppen im amerikanischen Abschnitt der Italienfront eingesetzt worden, am die Verluste der Truppen Clarks auszugleichen, so gut oder so schlecht es geht. Mehr schlecht als gut, denn schon werden die ersten Überläufer in die Gefangenenlager gebracht. Das kann nicht Wundernehmen, denn diese demoralisierten Soldaten haben »ich die Folgen de» Verrat» anders vorgeatellt. Der Wunsch, daß für »ie der Krieg bald ein Ende habe, hat »ie bi»her beherrtcht und »o mögen viel» von ihnen nur detwegtn »ich zur Front gemeldet haben, um bald hinter die Front zu kommen, pd. Unsere Kurzmeldungen dnb GMAJidler Baha iana BotachaHar •rnannl. Dar Ptthrar hat aui Vorachlafi dts Raichaministara daa Auawirtigen von Ribbentrop, dan Bavolimichtigtea da« GroBdeutschen Reiches für Italien, Gesandten 1. Klaase Rudolf Rahn tum Botschafter ernannt. dnb Japan ehrt Roberl Koch. Der 100jährige Geburtstag Dr. Robert Kochs wurde am Freitag durch japaniacha Arzte und führende Paraönlichkeltan bai einar Veranstaltung dar Deutsch-japani-Ichan Kuiturgesellachaft und dar Deutach-Japaniechen Aratageaallachaft feiarlich begangen ■ dnb Mudltionsachlff aiplodlerl Die britlache Reuter Agentur berichtet In undurchsichtiger Pom Über ein achwe-res Exploalonaungiück Im Hafen von Lerwick (Shetland-Inseln) Allem Anschein nach erfolgten die Exploaionen auf einem mit Munition beladenen Schiff, das in der Nähe der Werft verankert war. Rauchwolken und Stichflammen erfüllten den Hafen. Die Bevölkerung mufita flüchten. Es gab zahlreiche Tota und Verletzte. dnb Dar Koller daa Joden, In Turin beschlagnahmte die republikanlache Nationalgarde auf dem Bahnhof den Koffer eines Juden mit 30 Millionen Lire Inhalt. Dei Jude der flüchten wollte, wurde verhaftet. tc In die Luft geflogen. Ein große« Mu-nitionedepot der britischen Armee in der Gegend von Judäa ist aus bisher unbekannten Gründen In die Luft geflogen heißt es in einer Meldung aus Jerusalem. Zahlreiche Soldaten wurden getöte'i oder verletzt. Ein^ Reihe von Verhaftungen ist erfolgt Die Ostfront Pd. Auf den erstrn Blick mag unsere K.irte ungewöhnlich erscheinen. Sie zeicjt die östliche Krietiblronl nicht, wie V 'f von den Ltindkaiten her gewohnt sind, von Noid nach Süd sonflern von t; leii luith Wpfitrn, so also wie sie sich vr)ii SowjetriiRInnd aus darstellt. Deutlich h<>l)en sich datiei die Brennpunkte der Schirtrht und auch die Bodenbeschaf-funq des Knnipineländes hr»raus. Seit Wochen alnd es die gleichen Rciurnbt'zeichntmgnn, die In den Berichten d"« Oberkommandos iler Wehrmacht genannt werden, ein Zelchon lür die Hart-narkigkeit, mit der die Sowjet« ihre Durchbruchsversuche trotz der winterlich votqpsf hrlttenen Jahreszeit betreihen, ein Zeichen auch lÜr die Fpstlgkell de« deutschen Widersland'e*», der sich nicht ouf die Verteidigiinri beechränkt sondern, nach den strategischen Erfordernissen, aufh zu Gegenstößen ausholt. In der vergangenen Woche zeigte der Angriff aui den sowjeli'schen Lnndekopi südwestlich Kertsch die Wirkeamkoit dieser Gogenstöüe. In dreitägigen Kämpfen vernichteten hier in »inem Angriff auf acht Kilometer Länge und mehrere Kilometer Tiefe rumcinische Truppen die 117. sowjetische Garde- und 31H, f?chüt-zendivision. Deutsche Seestreitkräfte und Kampfllietjer unterstützten wiiksam die tapferen Bundesgenossen Die Holschewisten versuchten darauf mit sehr starken Kräften und Panzerun-teritülzung einen Durchbruch aui Kiro wogrnd zu erzwingen Au« einer Ein-brijchsstelle südwestlich Krementschug hieraus griff der Feind die vorgeechobe-nen deutschen Eckpfeiler in tagelangen Kämpfen wiederholt an, Ein massierter Vorstoß seine' verfügbaren Panzerkräfte brachte dem Feind hohe Verluete. Die Kampfe, von denen der heutige Wehrmachtbericht meldete, halten trotz des Schneetrelbeng an und spielen sich 40 bie 50 Kilometer östlich Klrowograd an der Bahnlinie Krlwoiroq—Tscherkassy ab. Tscherkdssy aelbet ist wiederholt ange- griffen worden. Bei ihren Versuchen In die Stadt einzudringen, wurden die hol-Hchewistlschen Truppfln eingeschloasen und in mehrtägigen erbittarten Kämpfen vernichtet. Auch der Kampfraum Schitoinir—Kiew ist in der letzten Woche wieder genannt worden. Hier brach ein neuer deutschet Angriff erbitterten fein(^lichen Widerstand und stieß mit großem Schwung Vor. Dabei erzielten unsere Truppen einen G-dändegewinn von 60 km Tiefe und 30 km Breite. Westlich Kritschew wurde ein itrtrkerer örtlicher Angriff der Sowjet« abgeschlagen. Hart umkämpft war wieder die Rollbahn Orscha-Smolensk, Auch die vierte Abwehrschlacht hat der vierten deutschen Armee einen vollen fitfolg gebracht. Wie stark die Verluste de« Feinde« hier «Ind, ergibt sich au« dar feitge« stellten Zahl von TOM toten Bolschewl-sten vor uniwren Linien. Das strategisch» Ziel der Sowlets, daß sie immer wieder j mit vielfachet Überzahl («le stürmtet, bei der dritten Abwehrschlacht mit 34 Schützen- und sechs Panzerdivisionen an!) zu erreichen suchen, nämlich die Erreichung de« woiOruthenischen Raumes und die Einleitung einer neuen Stoßrichtung auf die baltischen Länder, haben sie nicht erreicht. Unter dem Eindruck seiner hohen Verluste hat der Feind seine Angriffe nicht wieder aufgenommen. An den übrigen Teilen der Ofitfront, auch im Kampfraum Newel herrschte verhältnismäßige Ruhe, Die Kämpfe in Italien An der italienischen Front begann die 8. britische Armee am 'i8. November nach einer Artillerievorbereitung ähnlich der bei den großen Schlachten des Weltkriege« und mit stärkster Unterstützung der Luftwaffe, ihren erwarteten großen Angriff, der die deutsche Front aufrollen und den Weg nach Rum freilegen aollte. Der Angriff ist bei einer geringfügigen Zurücknahme des linken deutschen Flügels in einer ßralte von etwa 15 km und einar Tlafe bis neun Kilometer zusain-mengebrochan. Der Feind mußte seine Offensive einstellen, denn seine Verluste waren so groß, daß sie durch den gefährdeten Nachschub nicht aufgefüllt werden konnten Auch die Amerikaner haben mit starker Artlllerievorbejeltung ihre Offensive eingeleitet. Ihre 5. Armee greift den rechten deutschen Flügel an. In einem Kampf.um Berghügel ist der Angreifer immer stärkeren Verlusten ausgesetzt und die Amerikaner haben den Gewinn von vier Kilometern an ihrer schmalen Angriffsstelle mit so hohen Opfern erkaufen mü««en, daß sie auf Badnglio-Itdliener zur Auffüllung ihrer Reserven zurückgreifen mußten, für deren minderwertige Kampimoral di« zahlreichen Uberläufer zeugen. Driirk (1 Marburqar Vttriaqi u OrurkPtttl- Gm m. b H — Vi>rllgKleltung Bgnn Bnumgartnti, Haupttrliritilnitung Anlun Oi»r»(h«ck, bald» In Mdrhurg • d Drau. Badgaiifl S Zur Zell lüi Animgen dl* Piaiilttt* Nr 3 vcira 10 April IU43 gültig Autfall d«r Lletwrung d«i Blnltei bei höhorei Gewalt oder BetrletiiÄtoiiinq gibt ItAinet) Anspruch auf Rürhiahlung dp* gatdai Korpsffihrer Kraus im Unterland Feierlicher Empfang in der Marburger Burg — Appell der Marburger Motorstandarte Der Korp«führei dea NSKK Erwin Kraus, der Mittwoch zu einem offiziellen Besuch in der Gauhauptstadt eintraf, stattete im Laufe des Donnerstag, den 9. Dezember auch dem heimgekehrten Unterland einen Besuch ab, um sich von der hier bereits geleisteten Arbeit der MotorstQrme in der Wehrmannschaft des Steirifichen Heimatbundee als auch des NSKK zu überzeugen. Der Korpsführer, den auf «einer Besichtigungsfahrt Gauleiter und Reichsstatt-halter Sigfried Uiberreither, NSKK-Obergruppenführav MQller-Seyffert ttnd mannschaftisstürme ror, worauf sich Korpsführer Kraus mit seiner Begleitung zur Besichtigung der Dienststellen der Motorstandarte begab, nachdem Ihm die Mädel der Deutschen Jugend beim Ver* lassen der Burg noch ein Abschiedslied entboten hatten. Der Beeucfa in deo einzelnen Dienet-stellen der Motorstandarte gewährte dem Korpsführer einen Einblick in die riel-«eitige von der Motor-Wehrmannschaft im Steirischen Heimatbund geleistete Arbeit, die der Korpsführer mit lobenden Worten auszeichnete. Den Alwchlufl d«« Der Gaalelter im GesprBch mit den KorpsfQhrer. RechU Tom Gaaleltar NSKK-Obergnippenfflhrer MUlIer-Seyflert NSKK-Oberführer Stiegler begleltetoi, wurde vor der Marburger Burg vom Führer der Motorstandarte, NSKK-Haupt-stunnführer Müller und en. Stabsführer der Wehrmannitchaft im Steirischen Heimatbund, SA-Oberführer Mayerhöfer, empfangen. Eine Madelstngechar der Deutschen Jugend entbot ihm mit einem Strauß frischer Blumen und Uedem den ersten Grufi des steirischen Südens. Durch das Spalier der untersteirischen Mädel begab sich der Korpsführer sodann in den Pests^al der Burg, wo nach der Meldung an den Korpsführer die Vorstellung der Vertreter des Steirischen Heimatbundes, des Staates und der Wehrmacht stattfand. Der Führer der Motorstandarte, NSKK-Hauptfiturmführer Müller stellte dann dem Korpsführer den angetretenen Standarten- und Staffeletab, als auch die Sturmführer der Motorwehr- Vormittagsprogrammea bildete ein Besuch im Marburger Heldenhain. In den Nachmittagsstunden besachte Korpsführer Kraus die Schulungsburg Wurmberg, wo anter der Führung des Burgkommandanten eine Besichtigung de« Schlosees stattfand. Nach kurzem Aufenthalt auf der Schulungsburg kehrte der Korpsführer nach Marburg zurück, wo er abends im Rahmen eines Standortappells der Marburger Wehrraannschaftg motorstürme und Vertretern der untersteirischen Wehrmannschafts-Motorein-heiten im Heimatbundsaal zu den angetretenen Einheiten sprach. Der Korpsführer spricht za seinen Maanero Der für Donnerstag abend angesagte Appell im Heimatbundsaal zeigte sich auch im äußeren Straßenbild dieees Ta- ges. überall waren die Motona&nner in ihren schmucken Uniformen zu sehen, die aus allen Standorten des Unterlandes gekotnxnen waren, um ihren Korpsführer zu begrüßen und zu hören. Vor dem Eingang zum Vereammlungssaal stand eine Einheit der Motorstandarte Spalier and im Saal selbst waren die Kameraden neben den alten NSKK-Männem in Reih und Glied angetreten. Die Hakenkreuzfahne und die Fahne des NSKK schmückten die Stirnwand des größten Marburger Saales, wahrend auf dem Podium Kn-heiten der Motor-Jugend und der Musik-zag der Wehnoannschaftsstandarte Mar burg-Stadt Aufstellung genommen hatten. Flotte M&reche erklangen und füllten die Zelt bi« zum Beginn des Appell«. Das Kommando; »Zur Meldung an den Korps^ führer, Augen rechts!« erklang, als Korpsführer Kraus in Begleitung des Gauleiters und seines Stabe« den Saal betrat Nach der Meldung an den Korpsführer begrüßte dieser die erschienenen Vertreter de« Steirischen Heimatbundes, des Staates und der Wehrmacht, als auch die angetretenen Jugendeinheiten und sprach mit den einzelnen Jimgen, Hierauf betrat der Korpsführer das Rednerpult und sprach zu seinen untersteirischen Männern. Mit schlichten, echt soldatischen Worten gab er eingangs «einer Freude Ausdruck, daß er der Einladung des Gauleiters habe Folge leisten können und die Steiermark als auch das heimgekehrte Unterland und seine Motor- und NSKK-M&nner zu besuchen und sich von ihrer Arbeit zu überzeugen. Mit würdigenden Worten gedachte der Korpsführer sodann der Leietungen der Wehrmannschaft in der Untereteiermark und der vorbildlichen Einsatzfreudigkeit der untersteirischen Männer und stellte diese als stolzen Erfolg der unermüdlichen AufbHunr-beit des Führers der Motorstandarte, NSKK-Hauptsturmführer Müller und seine« Mitarbeiteretabes heraus und dankte diesem mit ehrenden Worten. Sodann sprach der Korpsführer von den Aufqaben der Motorstürme der Wehrmannschaft und stellte dabei vor allem als erstes Gebot die vorbildliche Haltung und Leistung des einzelnen Mannes heraue, die es ihm einst ennöglichen sollen, Angehöriger einer Glicderunq der Partei zu werden. AI« zweites betonte der Korpsführer die politische Bewährung der Männer, die stets Vorbild für alle anderen Volksgenossen sein müssen Nachdem der Korpsführer vom Begiiu» des Aufbaues des NSKK und seiner weiteren Entwicklung gesprochen hatte, erinnerte er an eine der schönsten Aufga ben dieser Gliederung, die Jugend für den Motor zu gewinnet!', und sie zu lilch tigen Männern und technisch ausgebii- Anfnahmen; WclBonstelner, Marbutg Marburger Mädel der Deutschen Jagend begrüßen den NSKK-Korpsführo' deten Soldaten zu erziehen. Von den Aufgaben de« NSKK im Krieqe sprechend betonte der Korpsführer, daß qerade in den schweren Zeiten der NSKK-Mann dem deutschen Volke gezeigt hdt, daß er ein aufrechter Kämpfer und Nationalsozialist ist. Der Korpsführei übermittelte sodann den angetretenen Männern das Lob und den Dank des Führers für die geleistete Arbelt und appellierte an sie, auch weiterhin kameradechaftlich zusammenzuarbeiten und gerade hier im Grenzland fest zueinander zu stehen, um die ihnen gestellten Aufgaben auch weiterhin erfüllen zu können. »Tut Eure Pflicht, seid einsatzbereit, unermüdlich in der Pflichterfüllung und gebt stets durch Eure Haltunq den übrigen Volksgenossen ein gutes Beispiel« beendete Korpsführer Krüiifi seine Aufführunaen und ließ sodann mit der Führerehrunq und den Liedern der Nation den Großappell ausklin-gen. Nachdem «ich der Korpsführer noch mit den einzelnen Männern unterhalten hatte, erklangen flotte Marschlieder und zeigten auch das gesangliche Können de. untersteirischen Motormanner vorauf Korpsführei Kraue mit seiner Begleitung den Saal verließ, um nach kürzerem Aufenthalt in Marburg seine Rückreise anzutreten. Der Besuch in der Steiermark Der Korpsführer des NSKK, Erwin Kraus, der Mittwoch in Graz eintraf, um im Gau Steiermark die Einholten de« NSKK zu besichtigen, wurde von Gauleiter Uiberreither l)«i seiner Ankunit in Leoben begrüßt. Am gleichen Trlen Kreisführer? den sten bei der Weihnachtsarbeil und ha- Milntbeilern des Kreises für ihre vor-ben besonders schöne Stücke gesch.if- bildliche Arbeit im laufenden Jahr und fen, wie wir im Bilde sohenl Mit Freude appellierte an sie, auch im Itonime'-den und Talent »gingen sie es an« und der ' mit alL-r Kraft und unbeirrbarem Gliu- Weihnachtsmann kann wohl mit ihnen seine Freude haben! Die fertigen Spielsachen kommen dann auf den Spielzeunmarkt der HJ, der Er lös ist für das WHW bestimmt Bald werden die schönen Dinge die wir in dem Heim II der Lehrerinnenbildiings- nnstalt Graz, zum Teil gefertigt von fien fand in der Kreisführung Pettau ein Ap-geschickten Händen der Mädel aus d^m | ppj] aller Leiter des Kührungsamte« II Unterland, bewundern kunnten unter | mit denen Pg Scharner die laufrn- b<*n an der großen Aufi^ihe des Grcnz-!ap''f»s, als auch der großen Heimat mitzuarbeiten Trotz pll'^m — es wird doch Weihnachten In den ersten Tagen dieser VPoche dem Weihnachtsbaum liegen und wer weiß weiche weite Reise die Spielsachen machen werden, die unsere Marburger Mädel so hübsch qebastelt ha ben Freude werden diese Tiere, Puppchen, Wägelchen und Hampelm.inner aber sicher alle berciiten und es ist etwas Tröstendes, zu wissen, daß auch heuer jedes Kind zu Weihnachten sein Spielzeug haben wird! Sinnvoller als ein von der Fabrik gekauftes denn es den Fragen der PropsfanHa bosprach tind den Arh^-itsplan für die n.nchste Zukunft entwickelte Anschließend sprach Pir'eigcnossin Putr vom Amt Kultur ir der Bundesffihrung im Beisein der Orts-fraucnamtsloitcrinnen und der Kultur-pfL^gerinnen über Fest- und Feierge«tftl' tung in den OtfcfTrupnen Au^ der |<^hhnf ten Teilnahme der Anwesenden war ersichtlich. daß hiemit eine Frage aufge-!«riffrn worden war die allen am Herzen ist mit Liebe und aus Eigen.ubeit ent- l.ig Denn trotj; allem — es wird doch standen! A. ^ Weihnachten. Marburg und seine Weihnachtsschau Über tausend schone Sachen, die viel Freude machen Am Sonntag, d«»n 12. Dezember 1^143, wird die gioBe Spielzeugausstelliing der Deutschen Jugend im Biinn Marburi)-StaxU, die bis zum 17 Dezenibei füi jedermann zugänglich ist, eröffnet. Vormittags um il Uhr werden sich die Türen des Triiditionsheims (Teriefthoffslrciße 1-1 1. Stock} öffnen und |un«) und alt den Wog In ein Märchenland weisen, das .hingen und Miidel In mühevoller Kleinarbeit zusammengpfragen höben Allen interos-sierten Biviuchern wird sich hiei eine Fülle von B.istelfirbelten darbieten, die In ihrer Ausfühnin^ oft in nichts den serienmäßig hergestellten Spielzeugen nach.^tehen und von den oiig'uellen Lun-fällen unseier Matlnirgei Juqend ein beredtes Zeugnis .»biegen. In den r.wei Rau men. die der Ausstellung ?ur Verfüqunq gestellt wurden, klingt in olndrucksvollei Weise der Wille un<;erer Jungen und Mädel auf, aurh Ihrt-n Beitraq in d» rn harten Kriegsgeschehen zu leisten, der ziigleich Dank für all das sein soll, was In zwRijähijqer Aufbauaibelt füi sie ge tan und gesthnfft wurde, damit vor allrm malung «in Kasperle und aus einem die Jugend im Untcildnd dun Wey tu rück ins GroRdeutsche Reich findet Je der, dei sich irgendwie auf seine jungen J.ihre besinnen kann wird irgendein Spielzeug füi setiii- Kinder finden das ihn liesonders anspricht und das er sich für den anschließenden Weihnachtsmarkt vormerken kann, dei diese niedlichen B Istelarbeiten zum Kau! anbieten wird Angefangen von Puppen aller Größen über die niiinnigfacbsten Tiere und Figu ren bis zum Auto und Panrerwagen Ist alle« in dieser s. h-ni vertreten Da stehen win/ige Kinderstuben, die jede« Mäd rhenh'-r^ erfreu.'n neben putzigen Lei terW'igek ben, an deni-n sii h Geschütze und Miiiialur«oli''.iten reihen, eine Augenweide tür leden Juncien S(i ladet lienn die Deutsche Jugend M.tibiuds Emwohnr^rschaft zu ihrer gro-PK-n WfMhnachts«4i hau ein, bei der ke^n M iilnirner leh'='n dar! Hltern. Verwandte unt' Hp:.iinnte jiollen die Spielzeuge Ih-r-n Junq^'n und Models erfreuen, an denen flie Anstr-ngiingen so manchen Nrtchniitlends ihre Belrkhiiung und Rechttertjgunq fin-Uuu. __ . _ S, Z. Zeit der zaubei vollen Nächte Jetzt ist die Zeit der zaubervollen Wächte, der langen tiaumerischen Nächte voll Erwartung, hoffnunqsreichen Ndchte, die das Diadem der Selineucht tiaqen. Silbern wölbt sich der Himmel über dem poheimnisvollon Schweiqen der Die Meldung an den Weihnachtsmann Die Deutsche Jugend ladet zur Ausstellung und zum Verkauf der Spielzeuge ein Nun Ist es «o weit In der Werkstatt des Weilindchtsind;ines, wie der Schar-raum der Deutschen Jugend in den .etz-ten Wochen genannt wiid, herrscht nun nicht mehr ein so gioßer Bstrieb, wie In Dis zum Sonntag die Ausstellungen er- führei erölfnel VerkauJt wird das apiel-öHnet Das Spielzeug wird am 18. und zeug am 18. und 19. d. M. In Hdhngen, 19. Dezembei verkauft, ' Galleneck Eichtal, Obertal und St, Mar- Dezembernachl. Im Heimalwalde wohnt i ^eit. Die Sagen, Feilen, Pinsel das Mdrchf-n. Immer schimmert ein Licht aus dem Marcheiiwaido. Das ist die Zuflucht alier, die im Dunkel wandern. Und immer bringt das Licht eine Wondanri in der Fabel, ohne i as Licht k^me dfis Märchen nicht weiter. Hintor d^m liristeren Walde aber wartet die junqc Sonne we Dornrü^chrn hinter der d chten, schier undurchdringlichen Hecke. O glückliches Land unserer Kindheit! Aus de»" T',efo des Iler/ens hebt es an zu klingen E'n leiser, heller Ton zittert zaghaft aul. Wer vernahrne ihn nicht? In d eser Zeit der zauiiervollen Niichte singt er s^'in Lied Cs ist d-is Lied t!e»' Seele, und ihr Widerhall unH Schallboden, der wundersam m-ttönt, dps bist du, mein deutsches Gpinilt. Unhewuöt und »eliq leben die Kinder darin. Wir Großen aber müssen »mmer von neuem ringen und kämpfen, es niis dem Dunkel der Losnächte mm Licht der Sonnenwenri** 711 bringen. Denn wie nrm wäre unser Herz ohne Mythen und M'iren. Mit ihnen beffinnt alle^. was enr lieb und Heimat -t;!. A'if ihifni Grunde blüht die Zeit der zanhetvollen Nachte A. H. Wir sind Frcisdsbnngcr Eine Ausstellung der 1. Mauplschule Marbrira 52'i Spit i/euge haben Mi ges^gl worden, daß sie tur ,\ (vhruK hl<-ii Sp;el/euge machen sollte.1, ffingen die groften und kleinen Jungen mit wildr m Lift^r dran. Jeden Moinen l)rachlen sie von da an ihre Arbeilen Da stände) dann auf dem Tis' h (|an? peteiite R eseuflug/eiige neben (Mneni allerliclisten »Kürenden RiUki-.ppc hou, ein Praf hldac kel ni'hen einem fi sieii Pupperitisch mit Se<:selti, Eisenb.dini'üge starke llol/autos, Hau-ernwtigon vnr d ckleiblgen S' hweinrhen und eine l'n/ahl von Frrlervieh auf Rädern c clei iri"hr sef^h iU. bunt oder nalurlarbig W'e es hall de j iin;e Lai-enkün;,llcr si halfen könn e Bi i je-l^m Stück frf'Mtf sich die q. nve K!.rsse, weil damit w -'der lun ein Stück mehr war oder weil es gar so schiin wahr. Nicht leicht hiiMc es in diesen Tilgen dei Ka-mernd, der die Laubsägeblättrhrn be-sorg-'n mußte. Als in keinem CSeschaft mehr welche aufzutreiben waien, war as gar so schwer, den Junnen ihre Bitten »^arum nicht eilüHen zu können Müssen auch heuer wir Erwachsene auf den einen oder ande e:i Wunsch verzichten so Werzlen doch trotz d(»s 5, Krieciiwin'ers unsere K!ein'>n e"ne schör^e VVeihnacht hiben und das Fest wird sc>ion sein für uns alle H'n Teil der schönsten Arbeilen ist in drei Auslagen in de' P.iirn Sephienpl^'t? bis Freitag, den 17 De/ember ai; cieslellt * Ein GoHsrheer Umsiedler mit dem Ff-»ernen Kren/ dusgeye'rhnel, Dr-r Gefreite Hans Tschnkej au- Misclbach, Ortsgruppe Gurkfeld, wurde fü' sein tapferes Verhallen vor dem Pfinde rni! dem Hisernen Kmu/ II Klasse ausgf zeichnet Der Genannte ist de* Sohn des Bauern urd Pg Hans Ts'lin k'^1 aus Ha-Sflbfirh (Nesspital) Ahende der Illusionen In Egldl und Srhlelntl/. Dem Ami Volkhilduno Mar-burg-Lflnd ist es geluncjen Swengalis Zauberschau für weitere Abende zu ver-pllichten. und zwar w'rd der bc-kauntr Zauberkünstler am kommenden Dienstag nachmittag in Fg'di und am Sonnt^'^g 19, DfzemSer, n-u.hmit'ig in S'-hbünitz d'e ResiKh''r mit e nen verblüffenden Tricks in ein h"rrlifh^ land der hundert Seltsamkeiten entfuhren Fin gufer Besuch der Veranstnltung''n dürfto zu erwarten sein. und vielen Farbtople stehen wieder geordnet im Schrank. Aber auf den Tischen ist ein umso bunteres Bild Dti steilen die wunderschönsten Sachen an Kindnr-spielzeug durcheinandercjowürfelt und v.'arten, abgeholt und in der AusstePunq von groß und klein bewundert zu wer den Der Tag kommt immer näher, wo sie an die Öffentlichkeit t'eten können und sie alle, der Hampelmann, das Auto, die Pterde und der bunta Kieisel werden bald liebevoll von Kinderhänden umfaßt werden. So linden in allen Ortsgruppen und in der Kreirsindt des Unterlandes einige Tage vor dem Verkauf Au'islel-lunaen statt bei denen d'e Eitern sich In Ruhe die Spielsachen ansehen können Eltern aus dem Kreis Luttenberg! In allen Ortsgruppen eures Kreises werden Ellern aus dem Kreis Marburg-Landl Auch in eurem Kreise wird üti allen Standorten die Aussteilung durchgeführt — allerdings erst am 18 und 19. Dezember — der Verkauf der Spielsachen findet anschließend daran statt, Eltern aus Marburg! Auch Ln Marburg wird die Ausstellung am Sonntag, den 12. Dezember eröffnet Ebenso in Lem-bfich, Rotwein und Gams. Der Verkauf findet am nächsten Samstag und Sonntag bl.itt, Eitern aus dem Kreis Rann! Die Werk-arbeitsäuss'tellung findet in Rann, Gurkfeld und Königsberg am 18 und 19. Dezember statt — dei Verkauf wird aber in allen Ortsgruppen am 18, und 19. Dezember durchgeführt. Der Bann Trifail berichtet: In der Kreisstadt wird die Werkarbeitsausstellung am 16 Dezember durch den Krels- garethen bei Ratschach weiden auch am 16. und 17. Dezember Aussteilungen eröffnet. Der Verkauf findet am 18 und 19. Dezember statt. Eltern aus dem Kreis Pettau! In der Kreisstadt und in Benedikten wird die Ausstellung am 11. Dezember, in Sau-ritsch, Mörtendorf, Kirchbprg und Strahleck am 12 Dei;ember, in Monsberg und Leonhard am 16. Dezember und in Jörgendorf und Polstrau am 17 Dezember eröffnet. Im Kreis Cilli werden die Ausstellungen in allen Ortsgruppen im Laufe der Woche eröffnet — der Verkauf ist überall am 18. und 19. Dezember Unterstejrische Elteml Vergeßt beim Einkauf der Spielsachen nicht die Klet-derkarte eurer Kinder mitzunehmen — denn ohne derselben dürfen keine Spielsachen abgegeben werden! Rohitsch-Sauerbrunn ruft unsl Untersteirische Ju;*cndführer erleben Stunden der Härle und Kameradschaft Knirschend spritzt der Sand unter den Schuhen der dcihinslürtnendon Jungen nach allein Suiten. M't kouc:h(.'ndem Atem und hochroten Wangen koiiimen sie am Ziel an, wo sich im Nu eine mars'h-lertige Kolonne aufbaut, d e bald darauf singend durch die Stiaßrii c!?^» schönen Kurortes Reh tsch-Sauerbiunn zieht. DJ-Führer aus der ganzen linlersleieimafk haben sich hier zu einc.m achllagigern Lohrgang zusaminengeluncicn, der dem Zwecke der Wehrertüchtigung jedtü ein-z.olnen dienen soll. In einer gründlichen Ausbilclung sollen die Führerkameradon enger ni'l den VerhcillniSjcn draußen im Gc'äiicie vertraut geniochi werden und darü'rer hinaus die CJchoimnisse de Schieß- und Waffenlehre an Hand des KK-bpis«es vorüber, diP ihnen Kral! für knrnrpnnden F'n'!"'t/ ger:ehei» hallen O man k^nn jlninen Menschen das Schlafen nicht übel nehmen und jed möchte sich selbs' nern länner in d'^r Falle dehnen doch «ichon reißt sir dr>i Pfiff des UvD aus den Betten. Rasch wird angezogen, gewaschen und gleich cjeht es ans Bettenbauenj eine heikle Sache ist diese Beschäftigung, voll Tücke und Hinterlist, denn leicht könnte dann bcM der Stubendurchsicht das mühsam aufgebaute Gebilde durch die grausame Hand des Lugerführers zerstört werden. Aber auch das geht vorüber und zufrieden eilen die Jungmannen in den SpeisQ-Sfidl, wo das Frühstück schon bereit steht. Eilig wird der Mo'genimbiß verzehrt und nun beginnt de' harte Tagesdienst, Es wird da den Jungen nichts geschenkt und ftin ordentlicher Führer läßt sich auch durch nichts unterkriegen, vor allem im Ordnungsdienst heißt es sich ganz mächtig zusammenreißen, auch wenn der oder iener einige Runden um den Exerzierplatz laufen muß. Daß die Gewehrgriffe keine angenehme Sache sind, ist srlb^tverst^indlich, aber notwendig für das Gesamtbild der Einheit Einer der wesentlichsten Punkte In der Au<^bi!cUmg ist, wie schon angedeutet, der Gcländndienst und nimmt deshalb den größien Teil des Tagesplanes ein. Singend geht es aus dem Ort in die hü-qelrc-iche Umgebung wo von der Pike auf all die P'^inhelten und Schliche mit denen jeder Führer im Gelände vertraut sein muß durrhgenommen und geübt werden. Angefangen vom einfachen H nipqrn übf." die (i^ngarten bis zur komplizierten Bewegung niu.ß alles immer wirderhc'lt werden, damit e'" automntisrh In Feisch und Blut übergeht Schmu'zig von oben bis untei ziehen die Jungen nachher z"rück zur SA-Fiihrerschule die dei r^eutschen Jugend zur Vertüqunn ge-5'"1it wurde Doch es gibt dn kein lan-qps ZiKic'in mi* der Bürste ii der Hand arbeitet mancher verzweifelt, um seine Drilliche und Schuhe rein zu bekommen. l>urch die frische Luft angeregt, schmeckt das Mittagessen noch mal so gut und ein kleines Stündchen sich In der Freizeit aufs Ohr zu bauen, überwindet das oder jene SchwÄchegefühl. Der Nachmittag umiaßt vor allem GelAndedienst an dem sich, um die Kenntnisse zu vertiefen, eine theoretische Schulung anschließt, in der all' das besprochen wird, was draußen auf Feld und Wiese ungesagt bleiben muß, Vor dem Abendessen freilich fällt noch eine ganz wichtige Aufgabe, nämlich die am Tage beschmutzten KK-Gewehre sorgfältig zu reinigen. In allen Stuben wird da geputzt, geschmiergelt und geölt, denn kein Staubteilchen entgeht dem überall dreckfindenden Auge des Lagerleiters. Und 80 mancher muß später nochmals seine »Braut« vorzeigen, ob sie ja wohl schön sauber Ist. Abends wenn die Augen der jungen Kameraden zuzufallen drohen, ruft sie nochmals der Dienst entweder zum Singen oder zu Irgendeiner Schulung zusammen, was ein ganz wichtiger Bestandteil in der Führerausrichtung ist, Der Zapfenstreich dos UvD wird oft gar nicht mehr gehört, denn den Jungen fallen vorher schon die Lider zu und so Hegt bald kraftsrhftp-fende Ruhe über der Schule. Damit erlebte die Führerschaft der Dt utsf-hen Jugend in Rohitsch-Sauerbrunn Tüge gründlicher Ausrichtung, die un-tersteirisrhen Menschen den Weg in (|ie Zukunft bahnen sollen. Mit ihrem Einsatz soll auch die Jugend mithelfen, daß einst die Sehnsucht nach Deutschland nach Ruhe und Frieden, gestillt wird S Z Geburt, HochzeU und Tod im Unterland Das Standesamt PrajJt'rhof »n-ldi?t in der letzten Novcmherwoche drei Grbur-tcn. WindiKchfci«tntz Z"hn Gchurt^n uad S4!c!i!; StiMbi-'ülUv Den lUind fürs Lpbcn schlössen Josef VCiiJuscIick mit Anjjcln Obad, Maximilian Steine nvt Josefine Smoftn"ti7., I.udwifJ Köck mit Antcjnic Go^chniK und Isidoi ScHmicd mit .Mfrllvi .Iciscrnik In Kranichsft Id wiirJcn im Monnt November elf Kinder ijtbortn, hier «iind fünf SterlipfälU- lu vrrzcic''ncn Die Fhc ßinfien ein Johann Onitschit ch mit .\pollnnia Skudnik und Karl Plo-schinak mit Mann Tschischitsch In lü-chcrn wurd'^n tn der letzten '^ovcnber-uncl ersten Pezcmberwocbc drei Kinder Kischner, Maria Wrahj, Alois Narrath, Amalie Kotzuwnn, Stefan Klanetschek, Martin Widowitrcli Angela Krambcrtjer, .AMjJU'.t Me scnowitsch und Anlon Mar-wvt In den lotzlen zwei Novemberwochcn wuiden in Cilli 39 Kinder fjeboren Geht iratet Vilbel Karl \X ilhelm Käufer und K'is.ibeth Suppanz, Anlon Kelz und Ger-triud F'reinz, Jo^el Stuklek und Maria Kolar. Anton Klaur, und Pauline Pusch-nik und CcoriJ Simschek und Therese ,furkosrbek lüs starben Franz Schic, F.lisaboth Skotschir Ißnaz Juwan. Anlon Skoschek. Andreas Wanowschek, Gerhard Kitt!, Soahie Wiefschko. Silvia Je-len. Gerhard Kreiner Mathilde Schoster, Maria Po^repschck, Josef Straus, Karl Scirko. Antonia Kuniaritsch, Franz Trat-n.k und Maria Könitf^. Anderburji meldet neun Grburlen. Dfe Ehe jjintfen ein Mar- u r-k n J t.-; . I »in neun »jrDurten. U'e i:.nc gmpen em i*iar- rfeboren. Don Bund turs I eben iJinQpn em i w . . i .. d i- n ji • i i T f c u I j T»r-Vn»ni- 'in MoUchmk mit Rosalia Podkreischek, Jo'f'f Simscnek und Antonf Iscrntrr. . , -r .. i ■ a n j , , M • M An.,« «:(nr An'on Tr^Mnack und Anna Berßles und K«; c arhcn .Mois (^'echle. Anns Mor. , t/ i -i i r t».- rv- > TL c I u L AI-,:.:» l^rocniL Knrl .Jos"! Kauka mit Josefme Tatzar, Dort- Thoresia S-Ischck, Aloisia Kresnik. Karl , u.i—:. r..... Musikkorps der Wehrmacht gibt Gast- kouzeite. Freudigen Widerhall werden die öffentlichen und die Werkkonzerte eines Musikkorps der Wehrmacht finden, die heute, Samstag, in Pragerhof, morgen, Sonntag, in Lorenzen am Bachern, «m kommenden Donnerstag in Wmdischgraz und am Freitag in Hohlen-stein und am Abend desselben Tages in Gonobitz zur Durchführung kommen. Neben den flotten Militärmarschen, die in erlesener Form an unser Ohr klingen, sind es liebe vertraute Weisen, die uns hineinführen in das herrliche Gebiet unserer schönen deutschen Musik. Die Konzerte werden überall begeisterte Aufnahme finden. Junge Gäste Im Kadkersbtirger Lazarett. Arn 6. Dezember bereiteten die Mädel der Gruppe Mettersdorf der Hitlerjugend im vorweihnachtlichen Einsatz den,Soldaten de« Lazaretts Radkersburg mit Liedern und Märchenspiel eine klei- Fraiiz Fortin, Maria Peperko, Johann Schmncher und Josef Geischek Heilen- Wie berichtet, gestattet es die Versor-jjungslage, auch in diesem Jahr wieder dem deutschen Volke zu Weihnachten neben den laufenden l^uhcnsmitt drationen eine Sond''rziil(^ilun(J zu gewähren. Im Sinne dieser Hcslimtn'infJ sind Au länder, Zivil- und KriejJsiJcfanöcnc, Poli-n und Juden von dieser VC t-ihnachlssondorzu-tcilunt; ausliCRclilosscn Im übri)Jen erhalten die Normalverbraucher und nichilandw.rKchaftlichen Selbstversürjicr (Gruppe ÜJ über 18 Jihre 500 ö Weizünmehl. 125 Ilull det und zum GIQck iweler Menck« führt, WeihnarhtsvorbereltiuigeB fei MaredL In allen Gruppen der Hltler)ugeo4 und in den Heimstundan wird tetst n«lK Big gebastelt Allf>8 aibeltet ffli WaUi> nachten, damit jedes anierer Kinder eta Geschenk unterm We hnachttbaum hält. Die JungmMdel die Pimpfe and dar Bund der Deutschen Mandpl let dal>«l, Stofftiere, Puppen, Steckenpferde, nerhftfe. Wiegen und noch viele ander# kleine Dinge herzustellen Diese SpleK Sachen werden dann bei den Dorfabe^ den, welche in allen Gefolgschaften et«l» gen werden, gegen Abstenfipelung der Kinderkleiderkarte verkauft Die Aufr Stellung der Spielsachen erfolgt TO® 12 Dezember ab In den Auslagen der Standorte. Turv, Martin Scholinz, Anna Schupanz, kränzen vorweihnachtliche Stimmung in Die Weihnachtssonderziitdlunji 1943 Sonderkarten für die BezujJsbtfreclitijJten (Jangcncn Weisungen an das Ernährunäs-amt bzw die Bezu>{scheinstclle einzureichen hat Für die bpzuösbrrechti^tcn Pcrsont'n, dif in Gcmi-in'.c^'.i^lsverpfle-jiuni{ sind, wird d'c Wcihnuchtssondcr-ziil'.iludi; durch Rezuijsrhcine ßerrjfcll Für die Wehrmacht. Schulzölicderurifcen außerhalb der Wohrm icht und den Rt-ichs-ai b'iUuiiMi*» ist eine Sondcrrej^ciunj} jje-troffcn worden. Es ist dafür SorjJe ({etra^en worden, daß die zur AuslicferunjJ der Wcihnachts-sondrr/u'eilunt an die htzurfsberecirti^ti' R<'völkcrunj{ nötijjen Mcnijen an Leb.ns-milltrln rechizeitifj zu den Kleinvcrte h rn gl )ar<}en Infolije der überViclasti'tcn Ver-kt'hrse nric hturicien tsl ', |f'(jo( h vielOiCht nicht /.u vermeiden daß der Trinkbrannt-wc'in in einzclni^n Gebieten nicht restlos bis zu WeihnachUMi be.'oi'- p wercV^n kann. Die IlcreferuniJ mit Bohnenkaifec* iind Spirituosen wurde außerdem durch eine VorbestcllufiiiJ (jereijell l'ie dicsbc ii'4. lieh h zutfsbe •-;Vti(li''Ti Personen tnii^ tn srlUstverstandlicli clen Iv-hncnk iffee trnd die Spirituosen bei je nem Kle nverleih-r ljuziehcn, hei dem sie die Vorhesl- lliintf, äemachf haben. Zu diesem Zv.'eck mußte der Kleinvprteiler anliißl':h der Voibe-slpüiintj den Slamnuibijcbnill der N^Uir-niittelkarte für die ^6 Zuteilimcisp''rinde absli-mpeln, der nun beim W.irerb<'2u>i vorficwieaen werden muß Kbenso empfiehlt es sieh, die Buller und die Z'icker-V. rcn hei jenem Kleinverteiler bzw Konditor zu beziehen, bei dein sie bisher b< -zo|{en wurden. jede« Zimmer und überreichten den Verwundeten mit Nüssen und Keksen be-hangene kleine Ruten, was mit Begeisterung aufgenommen wurde. In dem von der Kulturreferentin Gertrude Schleimer geleiteten Einsatz trug auch das Ziehharmonikasplel der kleinen Inge Sixt zur Verschönerung des Besuches wesentlich bei habende Apotheke: Stadtapotheke, Mag Minorik, Adolf-Hitler-Platz 12. CllIl: Dauer: Samstag mittag bis Montag früh B Uhr. Diensthabender Arzt: Dr. Herzmann Hans, Cilli, Prlnz-Eugen-Str. Nr. 10. Diensthabende Apotheke: Kreuz-Apotheke, Cilli, Prinz-Eugen-Straße. Schnell einen Blick in Negaus Märchenland Ltittenbcrgs Jugend bej^eistert bei der Arbeit Gerade brechen die letzten Strahlen würden all die Dinj»c vorkommen, die wir der Nachmitta({8sonne durch die niedere hier sehen: Elefanten, wilde Tiere, Pup- . Wolkendecke und beleuchten unser Ziel: pen, Bilderbücher und das allerliebste Alois Wpchowar mit Maria 1 schernoscha, , Schulhaus, das Gemeinde- Puppenzimmer, bei dem sotfar das Hand- norlF'lhst sla-ben Franz Beizer, Fran- i t,,rU nm Waschlisch nicht fehlt Man zi<;ka PotolKchnik Ursula Pototschnik, Konrad Ja'cso und Franz Pelko In Schön-stein wurden 13 Kinder jjeboren Gestorben sind Maria Holschcwar, Kar! Gor-srheV Mirin Gorschek. Anton Mech, Ro&a Motscliilnik, Anna Skornschek und Dcsiderius S\vclitRch In Trifail wurden 22 Kinder ({eboren. Rs starben Amalia Ersehen, Maria Utscha-knr, Herta Dolar, Maria Strnad. Franz Ornow chek, Eduard P'rnauer. Felix TomaschilKch A'tnes Skrinar, Erwin Ozwirk, Ursula Islakar, Ludwig Wolidka in 1 liffpr-Rorncrhad starben Vera Pusch-nik. Franz Greschak, Karl Knapitsch, Adolf Klausrhiir und Philomena Widra, Die Fhe schlo^ n dortseihst Franz Skel mit Fl'sibcth Kreinz Josef Polschak mit .'osefine Oi>,1i;r(tchek, Franz Hribai mit K. rol ne Hriher--'hek und Karl Knes mit Tlier' tin Jerehitschnik, Geboren wurden ii.'U' n Kinder In der Unterrotwelner tinili 9 m Mn^burg verschied im hohen AltP' von Hl Inhren dif' Private Theresje Potkn qf^b S'-hartl, — In der Burggnsse Nr 40 in Mfirliurg starb der 65jährlgb Kaufmann Eduard Burr. aml, ein winziiJes Gasthaus, ein halb angebranntes Schloß und die Kirche In tiefstem Frieden liegt die Landschaft, hierher fährl keine Eisenbahn, kein Autobus kommt je vorbei und kein Telephon klingelt Die Menschen Isben in ihren auf vielen Hügeln verstreuten Hbusern in vollkommener Abgeschfeden-heit, weitab vom Pulsschlag der Welt Umso größer wird unser Staunen, wie wir, begrüßt vom Schulleiter Pg Eller-kamm, in die Schule geführt werden wo er uns voller Stolz das Ergebnis unzahliger Bastelstunden reigle Es ist beinahe wie eine Reise ins Märchenland und man mfißle kein richtiger Junge gewesen sein, wenn man nicht beim Anblick der vielen geschnitzten Soldaten, Tanks. Automobile, Flugzeuge. Eisenbahnen. Segelschiffe und Gewehre seine helle Freude hälft. Das Knusperhäuschen mit Ilänscl und Gretl strahlt förmlich den giftigen Blick der bösen Hexe aus. Eine prachtvolle Seilbahn ist ferner hier — Bergstation Negau — Talstation Hansdorf — tuch' am Waschtisch nicht fehlt Man wundert sich, doch dann erfüllt es einen mit Stolz' hier in dieser verlassenen Gegend des Unterlandes arbeiten wenige Menschen, ein Lehrer als Jugendführer, eine Lehrerin, zwei Lehramtskandidatinnen, jung und voller Idealismus und eine Schar von Jungen und Mädel, fast ohne Unterstützung. Auch hier im letzten Winkel des stei-rischen Südens, fast hinter dem Zaune der großen Welt, arbeiten *o Lehret und Deutsche Jugend, um vielen deutschen Kindern eine Freude zu bereiten Es wird wohl kaum ein Vater oder eine Mutter, die am Weihnachtsmarkt ein Spielzeug aus Negau für ihre Kinder kaufen, etwa» vom Werdegang dieses Stückes wissen Es wird auch niemand ahnen, wieviel Fleiß, Mühe und Idealismus dahinter steckt, aber die Gedanken der Deutschen Jugend Negaus werden am Weihnachtsabend hinausgehen und davon könden, daß die Jugend der Untersteiermsrk auch hier bereit ist, auf ihre Art Im und flug« saust dor Wagen hc^sot/t mit s\ci mitzuwirken Puppen, seinem Ziele entgegen. Man ' könntt ein Märchsn schreiben und darui Frad Holler / ( film der Woche Die schwache Stunde Ditt*r Film hat «ine »Löwenpointc«. Sic ist im wahrsten Sinne des Wortes eint Löwenpoint«, denn der Knoten, den der pfiffiiJe Filmautor schürit«, wird radikal durch das Erscheinen eines aus((a-waohsenen Lfiwen bei einer Vtrlobun({s-feier .gelöst. Da kann min die Charaktere der »Beteilif{ten« dieses Verlobuni{s-festes genau studieren, Wie, cum Beispiel, benehmen Sie sich, verehrter Leser — nein, luerst müssen wir hier die Leserinnen nennen — wenn mitten in den gemütlichen Kreis des Heimes zwischen Tür und Andel ein furohterregender Beherrscher der Wüste auftaucnt? Nun, der Film gibt psychologliche Aufkllrung, Die reilende Braut, bis vor kuriem glQokliche Ehefrau, verlobte sioh heute im engsten Freundes- und Familienkreis, Brlutigam und sogar der Gatte sind an* wesena. Nachdem der Mokka serviert, öffnet sioh plötzlich die Türe und — ein Löwe, Prachtexemplar aeiner Gattung, betritt das Speiselimmer. Wie würden Sie sich dazu verhalten? Langsam, aber unaufhaltsam nKhert sich das sohreckliche Tier . . Da zeigt nich nun der Mfnsch In lelner wahren Nafiir, der wahre Charakter kommt 7.um Vorschein, man sieht es ja im Film, Nur der Hausherr, ein Zoologe, steht lächelnd da und gibt dann dem Diener den Befehl, die »Haunkaize« wieder In den Kifig zu bringen. Der »Deus ex machina« ist in diesem Film also ein Löwe, aber er macht seine Sache gut und führt alle« zur Zufriedenheit zu Ende und der Böslicher des Kinotheaters freut «ich Hfrflber. Hilde von Stolz spielt die kluge Frau Leonore in dem Bavaria-Fllm — nach einem Lustspiel von Harald Rftbbeling — Hannclore Schroth, die Frau Marion Austerlitz, eine verwöhnt« Frau, Hilde Hildrbrand, die verstlndfllsvolle Roxy, Fritz Odemar ein geborener Kavalier mit Haltung und weltminn'scher Oeite einen »ausgewachsenen« Tenor und Paul Richter einen flhrrlprfenen EhemAnn. (Marburg, E^pla-nade-Kino) Hnn» Auer Ein Mädel wirbelt durch die Weit Das Mädel heißt Magda Schneider, die all Lenoa, Tochter des Musikverlegers Brehm«, aui ihren Motorrad, mit dem auf seinein Soziuaslt* gani verzweifelten Prokuristen Kühiemton — Theo Lingen —> durch den Schwarawald wirbelt. Während «ine* heftigen Gewitters »verliert« sie des unglücklichen Soziusmann, Sie selbst wirbelt weiter und ausgerechnet in die JlinggescHenwirtschaft des Schlagerkomponisten Paul und seines Textdichters Peter, die (Iber neuen Schöpfungen brüten, obwohl sie bisher vom Musik-veriag dauernd abgelehnt wurden. Inawiichen wird die Nummer von Le* nox' Maschine polizeilich durchgegeben und als das Mädel mit Paul, als neuem Sozius, weiter durch die Gegend wirbelt, werden die beiden in einem Dorf angehalten und kurzerhand ins Spritzenhaus gesperrt. Doch Peter, wenn auch durch Paul bei Lenox ausgestochen, erweist sich als treuer Freund Und schlleDhch und endlich treffen alle drei rechtzeitig ein, um am SOjährigen Jubiläum des Verlags »Lyra« teilzunehmen. Die bei der int Hause Brehmer gepflegten seriösen Musik etwas schläfrig gewordenen Gäste werden durch die schmissigen Schlager der beiden Freunde Peter und Paul aufgerüttelt, Auch Lenox' erwartete Verlobung wird verkündet — doch nicht mit dem Prokuristen, den Vater Brehmer ausersehen hatte, um eine wacklig gewordene Firma zu stützen Paul war an seine Stelle getreten, seine Schlager werden dem Verlag wieder auf die Beine helfen. Magda Schneider, im schlichtcn Overall gut auRsehend, ist eine frische, muntere und unternehmende Sportlerin Harald Paulsen, diesmal in einer heiteren Rolle, ihr sympathischer Partner Seinen Freund spielt Hugo Schräder. Theo Lingen wird natflriicn wieder viel belacht. Das Ganze ist ein anspruchsloser Un-terhaltungsfilm nach Hans Holms Roman »Lenox wirbelt durch di« Welt«, und streicht die Iflichte Schlagermusik stark heraus. Karl Drews bringt schöne B lder, aus dem Schwaizwald (Marburg Burg-Kino). Mariartn« von Vtilfntck Wir hören Im Rundtunk Simital, II Diitpbtr Rclchipro^rimmi A 8.l)i Zum Iturrn und Ri-hallen. H—II.JI) F.lnt halbt Slitnde bei F.rwin Drciiil, 11.30—12: über Land und Mc»r Iniii Rcr-lln, Lclpilt und Poitn). I2.]V-I2.4)! Der nrHrbl lur Latt. 14.15—1): Unltrhillunil mil dci Mira-Ixirjer Kipelle .Im Holfmann. 1)—Klilne Mrlodle. H.3rt lA Frnnlbtrlrhl* 16—II linnler Sami liind Arlhiif Rt.lhar. 20.50—Hi Munle Mtlndlen-kell«. Dattlichlandaaadvri 9 -tOi Unacr ^ohalthliMeln, Kpraeharln Cuill Hubar. 10.15- Iii Rluerll< h« Weiaen. IR 19 Knmpnnlaten Im Wallanrovk. Ab lO.ISi Sicht Raicbiprograma. WIRTSCHAFT und SOZIALPOLITIK Mit Menschenkenntnis und Takt Soziale Betriebsarbeiterin — Mittlerin zwischen BetriebsführunjJ und Arbeitskameradin Die Soziale Betriebsarbeiterin gehört zu der Vorhut nationalsozialistischer Betriebs- und Menschenführung. Sie ist in einem lca.pitallsttschen Wirtschaftssystem ebenauwenig denkbar wie in dem System brutal«! Menschenausbeutung, das der Uolschewismus in 25 Jahren einer schaudernden Weh vorexerziert hat. Nur wenn die Auffassung maßgebend ist, daB die menschliche Arbeitskraft das wertvollste Kapital daratellt und daB die Freude an der Arbeit «in« uneriaßlicha Voraussetzung für Leiitujig «.und Erfolg tat, gewinnt di« Perm d«T Betreuungsarbeit an Bedeutung, dl« das «igentUmlt-che der nationalsozlaliftltchen Wirtschaft»- und Sozlalführun^ ist. Vor allem die Arbeit der Sozialen Betriebsarbeiterin kann dabei nur von Kameradinnen geleistet werden, die aus dem Betriebe selber hervorgegangen sind und die die Arbeit der srtinffenden Frau aus eigener Erfahrung kennen. Die Soziale Bftriebsciibeilerin ist also Arbeiterin. Darauf liegt das Hauptgewicht. Sie hat selbst an der Maschine gestanden und kennt die Sorgen und Nöte der berufstätigen Frauen Sie weiß, welches Maß an Anstrengung einer Frau zugemutet werden kann, und sie ist d; s-halb die Beraterin des Bfi-triebsführers, wenn es um die Entscheiflunq geht, an welcher Stelle eine weibliche Arbeits-1 kraft elnqesetzt werden soll. Sie gibt Anregungen und macht Vorschläge für di« Ausgestaltung den Arbeitsplätze und für di« Blnlellung der Arbeit, die den her«rhMgten Interessen dei schaffenden Freuen nach Möglichkeit Rechnung tragen. Sie bat das Vertrauen ihrer Arbeits-kameradinnen, well diese wissen, daß fie selbst eine vorbildliche Arbnit^rln ist und nicht vom grünen Tisch her lebensfremde Vorschlage macht Besonders in der jetzigen Zelt, wo Hunderttdusonde von betriebsfremden Frauen zusötzlich an die Arbeitsstätten geführt word«n sind, hat die Soziale Be- i es iit immer so, daß eine Neueinrichtung trieb»arbeiterin eine wichtige Aufgabe dem Mißtrauen aller derer begegnet, die zu erfülleil. Ihr liegt es ob, diese Neu- sich uU. In ihrem Machtbereich bedroht finge,in den Betrieb einzuführen, und I fühlen. Es gibt aber heute aicherllch zwar nicht so sehr in die eigentlictM keinen Betrieb mehr, dar — die genü-Arbeit ^ das ist die Aufgat>« der Mei- gende Größe der Geloigschaft vorausge-ster und der Anlernerinnen — als in die setzt — ohne eine solche lebendige Unsoziale Gemeinschaft, die der Betrieb ^ terstützung der Betriebsführers und sei-darstellt Es gilt, die Ängstlichkeit und ner Unterführer für die besonderen Sor- die Vorurteile der Frauen zu überwinden, die bisher noch nie im Erwerbsleben tätig waren und die mil einer gewissen Scheu an die neue ungewohnte TAtig-keit herangehen. Es gilt femer die schon langer im Betrieb befindlichen Arbeitt-kameraden zu einer in allen Fftllen kameradschaftlichen Haltung gegenüber den Neueintretenden zu veranlassen. Und schließlich kommt es daiauf an, die Neulinge psychologisch so zu behandeln, daß sie Vertrauen zu sich selbst gewinnen und Freude an der Arbeit finden. Alle diese Forriorunqen sind leichter ausgesprochen als erfüllt .Sie verlangen ein hohes Maß von Menschenkenntnis und T«kt. Fn während ihrer l^esntzunri dieser liiniänischen Ostproviiiz etwa 40 Hektar mit Kf)k Sugin bepflanzt wovon fiich itei der Rückeroberung im Sommer und Herbst 1941 etwa ein Drittel zur Samenqewinnunq für brauchbare Knl-tiiren erwio'-eM hat Aul d ese Weise gelang die Beschafinnq von etwa 350 Itq Saatgut, was für die Bepfian/iing von Weileren 1.50 Hektar in Hessarabien und einzelnen Teilen der Bukowina im Jahre U'43 ausreichte Aui Grund dieser Ziirhtungserfolqe bildeten die neu e.inqeiiihrten Kautschukpflanzen auch den Gegenstand industrieller Versuche Auch hier wrir fIl Jahre alte ledige KleinhAuslerin Johanna Guggasler in Stadlob, Gemeinde Mariahob, wurde In ihrer Wohnung tot aufgefunden. Das Gedicht war bi« zur Unkenntlichkeit entstellt und die Srhädel-decke wies unzählige Hiebe aui Zwaifel-los ist die Frau einer Mordtat zum Opfer gefallen. Als Mordinstrument ist eine Hacke festgestellt worden. Dem eofort am Tatort erschienen Beamten de« Gendarmerlepostens Teufenbach gelang es m kurzer Zeit, die Frau eines Forstarbei-teri, Maria Ebner 28 Jahre alt, als Täterin zu ermitteln Diese hat auch berel's ein GeetSndnis abgelegt. Das Motiv d-r furchtbaren Tat ist noch nicht völlig geklärt. SPORT uTTURNEN 15 Jahre deutsches Tischtennis Das deutsche Tmrhtennis und mit ihm der Deutsche Tischtennisbund im NS-Relchsbund für Leibesübungen besteht nunmehr 15 Jahre Zuerst etwas über die B'ink gehörigen Kroatischen Landesbank I Schulter angesehen, gilt es heute als AG, Agram, ist Die Kroatische Landes- »richtiggehender« Sport i>nd hat in letz- SpMr, bat zum Zwecke dar Vereinfachung b«i der Anforderung und Zuteilung der bewirtechafteten Roh-, Hilfa-und Betriebsstoffe durch Anordnung vom 20. November lSi43 einen eiaheitlichen Vordruck, den Univerealscheck, eingeführt. Die mit Kilfe des Univerealscheck« zu l)€ziehenden Waren werden von dem zuständigen Reichsbeauftragten für seinen Lenkimgsbereich durch besondere Bekanntm:achung im »Reichsanzeiger« bestimmt Bank-Neugrtlndung la Belgrad. Di« länderbank Wien AG, Wien, und die Ihr nahestehende Dresdner Bank, Berlin, gründeten mit einem Kapital von 12 Mili, Dinar die Süd-Bank AG (Jugo-Banka a. d., Belgrad. Die neue Bank füiirt das Geschäft der Jugoslawischen Bank AG, Filiale Belgrad, fort, die bekanntlich eine Niederlasbung der zum Konzern der Länderbank Wien-Dresdner für die brau Wie ändere ich alte Kleider um? Nahbcratunj^en des Amtes Frauen Das ist eine Frage, die sich manche 14 -Ib Uhr den Frauen der Draustadt Frau des öfteren stellt, wenn sie vor sich ! mit Rat und Tat zui Verfügung steht ein altes Kleidungsstück liegen hat und und mil ihien Nähkenntnissen über so daraus etwas Neues für sich odei ihr j manchen »schwierigen Fall« hinweghilft. Kind nähen will. Es ist nicht immer | Gerade für die Mütter aber wird diese leicht, aus Altem wieder Neues ent- BeratuiigsBtelie eine willkommene Hilfe «teh<'n zu bissen, abei was bringt eine sein, da sie ja am besten wissen, wie grschickte Frau nicht alles zuwege? sparsam heute mit den einzelnen Klei-L'nd, schließlich wenn sie wirklich kei- dungsstücken umgi'qangen werden muß. n(^n Aiiswetj mehr wissen sollte, dann bleibt Ja docii noch immer die Hera-tiincissfolle des Amtes Frauen Im Stei-rjscnen Heimntbiind über, die sicherlich einen Rat weiß Es gibt allerdings noch Miirburqer Wenn also ein« Frau ein altes Kleidungsstück in ein nuues verwandeln will, es selbst aber nicht kann, trenne sie das Kleid auf, wasche es und bringe es in die Beralungssfelle, wo sie unter fachrn.innlst her Anleitung ein neues Frauen, die von dem Bestehen dieser Kleid daraus verfertigen kann. Dabei Beratungsstelle in der Bubakqasse 29 i sei no» h erwähnt, daß bei diesen Näh-noch nichfs wissen, well sie deren Hat | iieratunqen natürlich Nähmaschinen zur bisher nicht in Ansprui h nehmen muß- Vertilqmiq stehen und so die Arbeit ten. Und gerade diesen wollen wir die { gleich an Ort und Stelle erled.igt wer- Einrirbtunq ans Her? ieqen, denn viel leicht macht «ich gerade jetzt um die WeihniK hts'/f'it so m(in( he unterstpirl-•che Frau Sorgen darüber, wie «If die« oder jenes Stück alten Stoffes /,u ' inem Weihnac hts(;( «r henk umarbeiten konnte. Ihnen soll ges'tqf sein, daß sr hon "^e't Wochen einr' Fmu in df Reiatiinqs-»tellp dps Amtes Frauen jeden Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von den kann, Da« nötige Material, wie Zwirn, Heftwollft und wa« «onet noch an guten Dinqen dazugehört, muß Jede Frau selbst mithrinqen Also, liebe Kameradin, hast Du irgendwelche Kleldunq^umändeninqsbedenken, komme zur Beratunqsstelle de« Amtes Frauen dort w'rst Du vieles lernen und Deine Kieldersorgen werden Dir dann auch kleiner erscheinen. bank AG, Agram, führte in den Jahren 1920 bis 1941 die Firma Jugoslawische Bank AG, Agrami Nach der Gründung des Kroatischen Staates wurde das Institut eine kroatische AG und — der Hauptftitz der Bank war schon früher »n Agram — ihre Filiale in Belgrad in eine Niederlassung umgewandelt Die neue Sud-Bank, die nun die Geschalte diober Niederlassung übernimmt und fortführt, is; dagegen eine seibische Aktien-Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, Mit der Gründung dieser neuen Bank ist somit ein weiterer Schritt zur Konsolidierung der durch die staatsrechtlichen Veränderungen auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien notwendig gewordenen Umgestaltung im dortigen Bankwesen erfolgt, Italien mil und ohne Hunger, Eine treffende Illustration für die Behandlung die dem italieniechen Volk diesseits und jenseits der mittelitniienischen Frontllnie zuteil wird, bieten die Er-h^hung der Brotration in Norditalien und die steigenden Klagen über die Unterernährung In dem von den Angloamerikanern besetzten Süditallen, Vom 1 De/ember ab erhalten alle Arbeiter und Jugendlichen innerhalb des repu-blikanisch-faschistiBChen Italiens eine Erhöhung der Brotration um 50 v, H auf 225 g täglich. Die norditalienische Pre&se erklärt hierzu, daß diese Maßnahme insbesondere clem großherzigen Entge genkommen de« deutschen Verbündeten zu veidanken sei. Auf der anderen Seite sieht sich selbst ein Blatt wie die »Daily Mail« genötigt, von der »«ehr ernsten Vereoigungslage« in Süditalien zu «prechen. Die britiechen und amerl-kanl«chen Soldaten würden dank dem für «ie günstigen Umrechnungskur« der Lira alles aufkaufen, was noch an Le-bens'nittoln vorhanden ist, «odaß die Preise blitzartig in die Höhe gegangen seien Die breiten Massen könnten sich infolgedessen nicht einmal das Notwendigste mehr leisten Mit anderen Worten- jenseit« der Front herrscht der Hunger. ter Zeit beeoncler« in den Lazaretten und Erholungsheimen unserer Versehrten Eingang gefunden. * Vlenna wird zu Weihnachten :i Aqram qeqen Crndjantiki antreten. Die Schimeisti'rschaften der .Steiermarii wurden an Aflenz und Murrzu ichi. vergeben. In Allunz werden am 2.1, J nuar die nordischen Bowl iIx-, in Mnizz..-schiag am 20 Februar die alpinen Bewe ■ be entschieden. Aus dem Lager der Schiläufer. Einen »Volks-Schitaq hat der Spwrtqciu Wn m im Einveinehmen mit cP'm KilF -jü'rtani: und der Gebielsliihrunq der llj iiii T- -n.. taq, 9, Januar, festqesiitzl In Olierd.>n<:.i wird die Serie der h ipnrtveranstai-tunqen am 9. Januar mit den Krolsmc, eterschdften begonnen, die in das Programm de« Volks-S( h taqi.'« einqeba ? werden. Im Lanqlaui und sprinqtn we^ den die Gaunieisterschalton am 23 Januar in der Umgebung Linz, au i>'tra qen. Mit der Di|r( hfiih'unq der .Alp'nen Gaumeieterschaften wurde Spittal a n Phyrn für den 27 F'bru.Ji uljortraqen Die enqe Zustimmen.irheit zwisctien di n benachbarten Sportcjnuen Wien und Nu derdonau findet auch im SchlKiuf ihren Niederschlag. So sollen die Cjaumi'^ler-«chaften in den alpinen W'ttbew- rb- n in der zweiten Hälfle des Mrtrz gemeinsam auf dem Hochschnc i-b ig abqew k kelt werden, und in dr»n nord ■ h'in D'.s ziplinen ist gleiche« qeplant Am 30 Januar soll in Waldhofen d-s Veiqleich-treffen der drei Gaue Niederdonaii, W.. n und Oberdonau im Langlauf und Springen vor sich gehen Der Schilauf für Kriegsversehrte let eine Frage, di« im Fachamt Schilauf des NSRL in einfachster und bester Form seine Lösung gefunden hat. Die kriegs verfiehrten Kameraden werden Innerha'b ihrer Gemein^^i hriften - hi'lulci i?«rh b< tteut und l.w'tcitiqen s.'-h ciuch dort dii* den Brettern. Au« qiiten Griindi'n h< t man auf besondere orqani* 5tnri M. h nahmen für Ver-ohrl=Mi-Si li> q ort v richtet. Zweimal Marburg geiCfen Trlfail Da« große Krlftemesaen Im untersteirlschen FuHballspurt Das Marbuiger R»lchi»bahn«tacllon wird am Sonntagnachmittag der Schauplatz von zwei bedeutsamen FuBballkämpfen «ein. In denen die Mnrburger Reich«-bahder sowie die sportfrsudigen Bergknappen au« Trilall die Gegner abgeben werden. Um 12.4.5 Uhr nimmt da« letzte (lleijahrlge Pflichtsplel zur untertteirl-«chen Fußballmeisterschaft «einen Anfang, in dem die letrte Pntscheldunq In der Frage nach dem IlerbstniMister fallen wird. Beide Manrinrh.dton erh<'ben An «pruch auf den ^ cq so d m.m md Fug und Recht ein>'n ^pann^ iuien Ablaut des Punkfek.impl'« •rwartel Anschl -Bend um U l-i Uhr frei'n die beni. Ilgen Gaulignm.mii h t-> 7u ■ in< m bereit« allseits mit lelihii^t dv^m Int' i erwarteten Kiältenif - n sn, iii di-m (! ;i «teirische Horb im- >'1' t'Tsiu; 1« tn di eser Spielzeit vor die M>rhurf('-r ^jjort-öffrntlirhk. t tr tt iis(i - ;ri:"d qr.iuij, um ein Spo,i(j . j,' ; '.1 . 'i MARBURGER ZEITUNG Das Bühnenbild entwickelte sich Die »Telari-Bühnc« und die neue »Kulisse« Dir» iil dtt »weil« Beitraii au« unierir Arlikvlreihe dhrr dai Rühncnbild, dit wir «m R. ßcztmbcr mit einer Schildurun[{ der Anläniia dicim wichliijen Tcili einer Thrntcrnulführund bejjonncn hslitn. Mit der Aufnahme der Perspektive für die Wirkunq des Biihnenbildes war ungemein viel gewonnen. Aber der närhstt; Schritt mußte qetan werden, drtmit eine Verwnndlunq dos Bülineiibildes wdhiend der Votslüiluiiq durchgelvihrt worden konnte. Djs qeich ih ungefähr um 16(10 durch eine Einrichtung odftr Erfindung, die die«;em neuen System auf dem Theater den iNiimen »Telari-Bühne« gegeben hfit. Die »Telari« sind droisßitiqe Prismen und haben ihre Bezeichnung von dem italienischi'n Wort teia, dcis heißt; Leinwand. Diese Prismen, d> ciU(> iiol/rahmen bestnnden unfl e nc l.e.iiw.mdbcspim-nung bekamen, sei/te m-in rfuf Pflocke oder Zdpterj uiui konnte s;p juI diese Weise um ihre .Arfi-M' tlrr'.ien Wor diese Erfindung fiir cl.is The.iter gomiichl hiit, weiß man nicht. Sn vöiliq neu und iiber-rasrhend i*>t sie fiir d^n Wissenden indessen nicht. , A\h der T heale-gesrhichte der Antike ist uns hek mnt, daß in spiit-hellenistisrher Zeit voi den Seitenflügeln des bühnenh.uist'fi dreiseiticje »Pe-rialften'*, also ahnl.fhe Prismen, iinrte-hrncht waren, deren r'dchen man mit Bemalungen dem 1 lintei(|iuiul anpriesen konnte. In dem nun um IhOO die Telari (so gestellt, daß immer zwei Kanten .ineinander grenzten) nifhrere [Reihen oder Gassen bildeten und der Absland von einander, quer über die Biihtie gemeseen, nflch hinten hm gerincjer wurde, hatte man ein Svstem ausgearbeitet, das tatsächlich eine ständige Verwandlunci des Bühnenbildes, ermöglichte, denn jeder Telaro konnte mit drei versi hiedenen Bühnenbildern behanf(t werden, Man koniAte durch das Drhen der Prismen den Ciarten in ein Schloß und dieco« m ein Zimmer verwandeln, f) e »Telari-Rühne« ist in Italien Gntstaiulen; aber wir verdanken ihre genaue Kenntnis und Beschreibung dem deutschen Baumeister Joseph Furttenbaf h (fSHl lliC)?) ür hat die Telari aus llalien nach Deutschland gebracht und sie für rias von ihm in Hlm gebaute Theater henut?! Hi biarble e« bei seiner Bühne sogar auf lünl Ver-wanfllungen. Das war um Ifi.SD, Clelf'(|entli(h hat auch das heutige The.iier si'h die alte Telarj-Einrichtung zunutze gemacht: im Jahre 1*140 spielte ein Theater in Berlin Tioldonis Diener zweier I ferien , und es war durcbrHis sinnvoll, daß in dieser Ko-moriie /in Erreichunf) des rdficheii Sze- nenwechsels die Telari angewandt wurden. Natürlich genügte es nicht, die Seitun-begrenzung der Bühne mit einem abwandelbaren Bühnenbild zu versehen; auch der Hintergrund mußte diesem Wandel, dieiier Veränderung unterworfen werden. Purttenbach schloß die Bühne hinten ab diirch teilbare Prospekte. Vordem hatte man die Hintergrund-Prospekte von oben in einen »Graben« herabfallen lassen. Indem Furttenbach die Einrichtung seiner Abschluß-Prospekte mit »Schnür-Rahmen« Iw-zeichnet, wird angedeutet, daß man sie an Schnüren, einer Schiebebühne ahnlich, aiiseinanderzog. Durch das öffnen des Hintergrundes in seiner Mitte zeigte sich der neue Prospekt. Der rasche Wechsel de« Biihnenbildes wurde technisch ermöglicht durch eine Unterm« schinerie. Hier, im Bflhnenkeller, war alles mit Seilen an eine in der Tinlen-achse laufende Rolle oder Walze heran-c(<>btacht, durch deren Bewegung und l^iehung mit sozusagen einem Arbeits-vnrgann das alte Bühnenbild zurück-und das neue vorgezogen wurde. Das dieser Apparat sinnvoll arbeitete, dazu war eine weitere Erfindung nötig: dip Kulisse. Derjenige, der als erster die Telari ersetzte durch Schiebewände, die /um Hintergrund parallel liefen, war der Italienische Architekt Aleottii er hat etwa H)20 in Parma beim Teatro Farneso diese Schiebewände mit dem Bühnenbild auf der Leinwand verwendet. Den Ruhm dt's Crfinders der Kulisse trÄgt freilich sein Schüler Torelli. Er hat die Neue- rung seines Meisters wesentlich ausqe-baut, denn er, den man den »großen Hexenmeister« genannt hat und der eine europäische Größe gewesen ist, hat die Schiebewände, die durch einen Schlitz im Bühnenboden zur Untermaschinerie reichten, in Falzen hin- und herschieben lassen, und nichts anderes bedeutet der französische Ausdruck »Couliese«, nämlich den Falz in einem Rahmen, in dem sich ein Schiebefenster oder etwas ähnliches bewegt. Torelli hat jene Maschinerie der Unterbühne gebaut, die es ermöglicht, das ein Bühnenbild sofort durch das andere tu ersetzen. Wahrscheinlich war man durch die Möglichkeit, den Prospekt zweigeteilt auseinanderzuziehen, auf den Gedanken gekommen, für die .seitliche Ergänzung ähnlich zu verfahren. Indem Torelli die Aleotti-«rhe Kulisse nach unten zu, in den Bühnenboden verlängerte und sie dort in Schienen laufen ließ, bekam sie, im Schlitz des Bühnenbodens gestützt, einen sicheren Halt. Dieses System hat sich im 18. und noch bis ins 19. Jahrhundert gehalten. Soweit Bühnen aus der klassischen Zeit des Theaters im alten Zustand auf uns gekommen sind (etwa Lauchstädt vor dem Umbau oder Rheins-berg), konnte man dieses System und seine Maschinerie beobachten. Da die Kulisc parallel zur Rampe stand und die Bühne zur Seite eigentlich keinen Abschluß hafte, der senkrecht zur Rampe hätte verlaufen müssen, so war es für diejenigen Theaterbesucher, die nahe der Bühne Seiten-Plütze halten, in der Tal möglich, »hinler die Kulissen zu sehen«. AufBfthm«: Pftiftr, Marburl Kleiner Flirt — beiderseits willkommen Sxenenbild «us der netten leichten Lustspiel-Operette »Schlichen zur Linken«, deren Erstaufführund am Donncrsta({abend im Marburifer Stadttheater von dem völli([ ausverkauften Haus stürmisch bejubelt wurde und in unserer Monta^inum-mer ausführlicher |{ewürdi|{t werden wird. Die Bewegungs^esetze des Körpers und ihre Darstellung Wie lösten die Griechen das Problem Die völlige Beherrschung der Anatomie des menschlichen Körpers, seines Aiilbcius m Knochen und Muskeln gehört, wie jeder Kunstbetrachter ohne weiteres einsieht, zu den unabdingbaren Giundlagen für den bildenden Künstler, insbesondere für den Bildhauer. Weniger leicht ersichtlich ist, wie sehr weit dieser auch die natürlichen Bewegungs-gosetzp d('s Körpers beherrschen muß. i)«?nn nicht nur bei der Darstellung eines stark bewegten Körpers, sondern auch an einer ruhig stehenden Figur kommen diese Gesetze in einer deutlichen Weise zur Gelttmg. Nachdem diese Gesetze erst in neuerer Zeit durch die moderne Medizin erforscht worden Probleme um Mathis, den Maler Grünewaid-Forschungen am Iscnheimer Altar An Hand des MaiiplW(m kcs eines doi grofiten deutsrhrn Maiei, des Isotihei-met Altais M.ithuis Cjiiinewdlds, h.it die neue f-otschung itileiessdiile und giund-legende Fesislelhingon gemiicht. Sie beziehen sich, wie der Jeii iei VVissen-schaftioi Üi. Lippelt in Vortragen z.usam-menfaflt, auf die Gedankenwelt Grünewalds, der seintMi Allar im Aiilttag des Ausgeglichenheit in Verbindung steht. Neue Erkenntnisse haben auch in Hinblick auf den Kopf des Sebastian im rechten Seitenflügel des Altars Platz gegriffen Wie heute feststeht, wurde Neidhart nicht 1480 geboren, sondern schon vor 1460. Wie aus einem gefundenen Nach-Inßverzeichnis hervorgeht, sind dem Abts von Jsenheim schul und sich ein- | Künstler W^rke vor 14B0 zuzuschreiben. wandtrei in Opp(osition zu den dogmatisch engen E nslelliing seines Brotheiin befand. Grünevald, f!cr, wie heute lest steht, identisch isl mit dem Süddeutschen Math ns Neidh tif, cjehoren in Wür/burg, eniiern'o sich hewiißt von d"r Heiliqenbilds'.li'ii ht eil n-nl setzte dcir, blassen Schcmi und de. possenhiilen Veibramimg die Kritll d •? Parhe unci den umsliirztic hen Aii'-d'-nck der Form entgegen. Dienet lei. heinniine Christus mit der Verneiinnu| i>ller .is'hetischen Reize is' entstrinr'on fois dor Wahrhe'ts-liebe der deiMschfn Art ehr '/nm iVide ein aufrechtes und uii'ii'schniiiikfes Ver- Auch kann der iSll vollendete Altar nicht das Werk eines .10jährigen sein,. Der Sebastian wird deshalb heute als Selbstbildnis Grünewalds aus seinen iimgeron Jahren betrachtet, während der Wiisienvater Antonius (Seitenflügelnach der zweiten Öffnung) als aktuelles Selbstbildnis Neidharts zu bezeichnen ist, weil es eher dem Alter des damals sc hon übei ."injährigen Malers entspricht. Diesr? Annahme läßt auch den naheliegenden Schluß zu, daß Grünewald Jahrzehnte an seiimm Altar gearbeitet hat. Was im übricfc n noch vom Lehen dieses fjediinklichen und technischen Revo- haltnis hat. Die k r; blichen Dmblenien, i liiticmiirs (Kaseinfarbenl, dieses Ringen- die klein und ci'kor.ifiv in clor Kieiizi- i den um Geltiinc) und Lebensmögirhkeit gunqiszene zu liiic'eü sind '.lürfcm als dieses Unsteten und Protestierenden be- .niftraggemäße \"ischrit| r(ellen Und k.nuit ist, paßt ganz zu dem, w-is die dnr Finger des Niuteis hnt mehr er- j nenc Forschung heute über GrünewaUJ schütternd greife sk n ( 'uiirikt 'r di-r De- , und seine ergreifende Kunst zu sage.« monstration nl'. 'VA 1.'.nstlerischer ' v.oiß. \faTlin Kulliuo sind, fragt es sich, wie denn die Plastiker früherer Zeiten, insbesondere die Griechen, dieses Problem gelöst haben. Schon das ruhige Dastehen eines Menschen kommt, wie Professor Alfred Gütlich in »Foischungen und Fortschritte auseinandersetzt, auf recht komplizierte Weise zustande. Daß der Mensch nicht umkippt, wird bewirkt durch dos sogenannte Tielengefühl, das von den Muskeln und Gelenken aus- \ geht, ferner durch das Auge und endlich durch das bekannte Gleichgewichtsorgan des Menschen im Ohr. Das letztere Organ ermöglicht auch Blinden, sich sicher durch den Raum zu bewegen. Es beherrscht eine Reihe von automatischen Reaktionen der Muskeln, die man Halsreflexe nennt. Sie werden ausgelöst durch eine veränderte Stellung des Kopfes zum Rump! und wirken besonders auf die Arme Eine etwa mit dem Rücken voran zur Erde faPende Katze dreht, wie Zeitlupenaufnahmen gezeigt haben, zuerst den Kopf in normale Lage; die Halsreflexe bringen dann über den Schullergürtel die Vorderbeine nach unten worauf durch Weiferlaufen der Refleve bis zum Schwanz das Tier eben »auf die Beine- fällt. Beim stehenden Menschen wirken sich diese Reflexe in der Weis« aus, daß etwa eine Drehung des Kopfes nach rechts das rechte Rein automatisch zum Standbein, das linke zum Spielbein wird Hierbei besteht immer die Neigung zur Streckung des rechten und zur Beugung des linken Aims Wie die Unlersurhun-gen von Prof. Güttich zeigen', haben die Griechen, als hervorragende Naturbeobachter und dank ihrer Körperkultur In den Ringschulen Kenner des menschlichen Köpers, diese Bewegungsgeselze bei der überwiegenden Mehrzahl ihrer Bildwerke genauestens befolgt. So blickt der Apoll von Belvedere nach linkt, streckt dabei den linken Arm und beugt den rechten leicht. Auch der borghesi-sche Fechter ist ein Musterbeispiel genauester Naturbeoliachtung, Die Weiche und Biegsamkeit der Gestalten des Praxiteles dagegen beruht aiil der Beachtung eines andeien Bewe-giingsgesetzes. Die Verlagerung des Körpercyewichts auf ein Standbein, etwa das rechte, bedingt nämlich auch eine gewisse Verschiebung des Beckens aus der Mittellinie nach rechts, worauf auch die Wirbelsaule mit dem Hals sich nach rechts abbiegen muß, damit der Schwerpunkt des Körpers nicht über das ent-■pannte Spielbein zu liegen kommt. Dies bedingt zwangsläufig eine Senkung der reichten und eine Hebung der linken Schulter. Schon bei Polyklet können wir die Beobachtung dieses Gesetzes feststellen, das mit dem Untergang der Antike vergessen und erst von Leonardo da Vinci wieder befolgt wurde. Bei Versuchen, die beschädigten Teile antiker Statuen wiederherzustellen ist die Beachtung dieser Gesetze sehr wichtig. So ist die Nike des Paionios in dem Augenblick dargestellt, da sie, vom Olymp aufs Schlachtfeld niederschwe-bend, mit dem linken Fuß die Erde berührt. Da diese Bodenfühlung durch das Auge gesichert wird, muß also ihr Kopf nach links vorn geschaut haben. Die zuerst versuchte Ergänzung mit einem nach rechts gewendeten Kopf erwies sich daher als unbefriedigend Hant-Schemm-Prels Mr Hanns Maria Lux. Dem Kunstpreisträger des Gaues Moselland, Hanns Maria Lux, wurde eine neue hohe Auezeichnung für sein dichterisches Schaffen zuteil. Für sein Jugendbuch »Felix und die Gesellschaft der roten Laternen« erhielt er jetzt den Hans Srhemm-Preis, für dns deutsche Jugend* Rchriftfum 1942. Der Dichter schildert in diesem Werk die Erlebnisse zweier deut-scher Jungen während der Wirren des Rnxerkrieges 1900 Das Buch zeichnet darüber hinaus in anschaulicher Weise die fremde Landschaft und Kultur Glückwunsch des Gaaleiten Gauleiter Dr. Uiberreither hat dem chemali|{en Direktor des Kunsthistorischen und Kunstgewerbemuseums am Joanneum in Graz, Regierungsrat Anton Rath, der am 9, Dezember den 80. Geburtstag feierte, ein herzliches Glückwunschschreiben übermittelt. Ausstellung im Ffihrer-Geburtshaus Die Geburtsstadt des Führers, Braunau im Inn viertel, hA das Führer-Geburtshaus zur Pflegestätte der Kunst bestimmt. In der Vorweihnachtsaeit stellen hier vier Maler des Innviertels ihre Werke aus. Im Vordergrund stehen die reifen Schöpfungen der Malerin Emmi Woitsch aus Kied, die duftige Landschaften und zarte Blumenstücke darstellen. Beachtlich sind Zeichnungen des in der Wehrmacht stehenden Rudolf Heinzmann mit städtebaulichen und landschaftlichen Motiven aus Braunau und Umgebung Der Braunaucr Anton Ftlzmoser zeigt BIu-menstlicke und Landschaften in Ol und technisch sehr ansprechende Graphiken, während man von Martin Stachl Aquarelle sieht, die vorzugsweise bäuerliche Interieurs behandeln. Herbert Ca$per$ In Zflrich ist der Ufa-Farbfilm »Immensee« im Orientthealer im Rahmen einer Festvorstellung in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste mit großem Erfolg erstaufgeführt worden. Unter dem Titel »Das groBe Leben« gibt der Verlag Wilhelm Langewische-Brandt als fünfbändiges Werk Goethes Leben in Briefen, Erinnerungen, Aul-zeichnungen und Gedichten heraus. Kleine Alltagsmusiken Uraufführungen in Salzburg In Salzburg, das mit Ifi Veranstaltungen und einer Kompositionsautforde-rung an alle in seinem Kulturkreis lebenden Musiker sich zum Hausmusiktag höchst aktiv beteiligte, gelangten eine Reihe aus ner Idee de« Gemeinsrhafts-musizierens konzipierte Werke zur Uraufführung. Von Sepp Dorfner klang eine gefällige »Kleine Hausmusik« für Posaune, Klarinette und Horn auf, von dem gleichfalls in Salzburg ansässigen Josef Meßner ein heiterer polyphoner Frauenchor mit Orchester »Der Himmel hängt volter Geigen« (aus Des Knaben Wunderhorn). Der 2.—4 Salz eines Streichquartetts von Karl L. Edl gab sich volksliederhaft klar und übersirht-lich gegliedert. Lieder »I i abertausend Farben« sowie »Ein MinnebOchlein« von Kurt Schäfer erschienen als zartgetönte und weilgeschwungene Impressionen, mit dem Begleitinstrument in skizzierender Funktion. Eine Sonatine für Klavier e-mol von Robert Jäckel erwies sich als das sauber zugeschnittene Werk eines modernen Romantikers. Von Cesar Bresgen gab es diesmal eine »Pfeifermusik für kleines Orchester« zu hören, eine erfrischende Erinnerung an die mittelalterlichen Stadtpfeifereien als Suita im Klang des hellen Holzes. Gern gehört in erster Wiederholung wurden Franz Ledwinkas schwungvoll erson-nene »Traunsee Tänze« für Kammerquartett. I a tf'rau ''Ulf und der jager Ponuni von Piiihlf 'UnusHartscii 2*^. l'orij-e /.unc| Der H'rr, der im WiMpiirk hundert und mehr Stück /iigctriebe'nen Hochwildes zu strecken ej.'wohnl war. der sollte acht len konnte So nahm ich leifie Mantel, Hut und Stock und gin?j hinaus Da schrie der Sturm in fler Höhe, unten schlug im Dunkeln der unruhige See, im ganzen Dorfe wai kein Fenster mehr hell, und nui am Ufer schritt unwillig der Grenzwächter aut und ab, tief in den dicken Mantel gehüllt und mit aufgestelltem Kr»i()en Unri als ich auf die erste Höhe kam, da Ing wj»ithin schwarzes Land und Wasser, See dahinter der bleich scheinende Himm«J gespannt. an dem die schweien Wolken •türmten. D e Icingen Bergzüne tjückten •ich im Schlaf und stre'kten d.' und ('ort Traumhörner gegen den Himmel Das ging wie eine breite, heftige Woge über mein Herz, als bräche meine gan/e Jünglingszeit mit nlloi Treiheit und Macht aut mich here'n, höbe mich vom Boden und risse mich in unerhörte Weiten mit. O, flu Wald flu slillpr schwarzer Wald, und du Seeweite und du schlafendn Insel am Wasser! O ihr fernen fierne! Unvermerkt fiel ich in meinen W.inf'er- | schritt, als ob es in alle Fernen oinge, i und die von der Maf hl verhüllte Gegend ' lag wie ein Märchenland verschwie- { ■ gen um mich her. Bis nach einer Stnnrjf ' der erste Kreuzweg kim An d-es^ni : stand ich lachend still und flachte an mein Haus, auch fiel mir ein, daß ifh i beim stürmisfhen Fortgehen die Lampe | nicht gelöscht hatte. Die schien nun Hermann Hesse: ERINNERUNGEN Samstag/Sonntag. 11./12. Dezember 1943 » Nr. 345/346 » Seite 7 Tapfere Frauenherzen Au(n(k^^1C Inaoh dai Reproduktion vim Rnicliniannl: Pfoitcr, Mirburf GeprjJ Friedrich Kerstin)^ 1783 1847; Die Stickcrin * I*f in dirifTn »ihAnfn Bild einci norddculsclien Malir* dct Bicdcrtneierzrit nicht «l!»r ZbiiHit dcj \X'cit>lich.'n cinRe'an-gen, der jtntc L.cbcnxkrüis der anniuliitcn hriiucn|rip* SEHNSUCh^T W/V schön, wie schon das »tiUe Land, Die Wollicn, die da oben stchn s/V xind der dunkh Unter^^rtttd. der itilie Fluß im Abendschein. von "inrrir roten Gnld iintsärinl wittntif »hin li.hfn nUdnis hrenr^t Ich lege fühlend Hand in Hand, die Welhni, die da itnl'n ^chn, tü siml der imtveviavie Mnnd, und sammle mich und denkt dein. von einem schwarzen Schilf umti äiitnl, der di i'>en liihen Namen nennt Und wenn der letzte blasse Strahl erlischt, und ist Ic^in andrer Schein, itnd rauscht in daf verstummte Tal leis der verhüllte Fluß hinein. dann kommst du une der .Vor»// horaitf, den unfictriihter Clan: unt^ibt; die Nacht hcHügelt iltten lauf und brinf^t dein Licht dem. der dich hehl Gu!^fav Falke weiter, «olange da« öl es vermochte, übfei die gelben Seiten eines alten Btich-le'ns, tiber Tisch und Wände und durch die Scheiben ins schlafende Dorf hinaus. Nun wußte ich wohl, daß ich mf)rgen zurück sein müsse, und mein heißes Wanr ergefiihl fing langsam an, geringere Wellen /u schlagen .\ber die schone Nacht war mein und ich wollte sie nicht von mir weisen, wie sie wartend vor mir lag L'nd wie ich, erwägend am Kreuzweg /ögpile, beffann ein starkes Heimweh mich zu '.lehen. Hinter Wald und weiten Hügelwiesen wußte ich eine alte Stcidt in't runden Türmen lieqen nach der es mich schon lang gelüstete. Ich hrtt'e ftlier in dlle der Zeil nicht gewagt, einmal hinüber zu Wiindein, den es lag dort ein Stück schöner Jugend von mir und laue'te auf meine Wicdeikunlt, um mich mit Heimv;eh zu überfallen Jetzt m der Ndcht schien mir d e Stunde gut Ich ging den schönen, bergigen Weg durch Wald und Malten, ich sali eine Wetle und rastete vor dem Toi der SUdt, hörte dem Brunnen /u, nahm einen kiihlen Schluck von ibni und lief wieder weg und heim, noch ehe die Morgen-I helle kam und die wihlbekannten Hau-j ser aus der schonen schliimnioi iiden ! Dämmerung weckte. Da war mir fast, i als hätte ich eine Tat getan [ Auf dem Heimwege war mir sonder-tiai zu Mut, indem ich an verg,ingene Jahre dachte und dn d.e alte St,iflt mit (len runden Tünnen und an das, was ich Mahnworte mutiger deutscher Frauen »Die Geschichte des deutschen Volkes lehrt uns«, so schreibt Marie von Eb-ner-Eschenbach einmal, »der Frauen Opfersinn gibt ihren Männern die Krall und Weite des Mutes Kleinmütige Frauen machen kleinmütige Männer, wie tapfere Frauen starke Helden schaffen«. In Briefen und Selbstzeugnissen großer deutscher Frauen tritt uns lenes Frauen tum entgegen, aus dessen Onfergeisl und Tapferkeit des Herzens unser Volk zu allen Zeiten Trost, Starke und gläubige Zuversicht gewann. * Liselotte von der Pfalz, 1671 dem Her zog von Orleans vermählt, blieb auch am Versailler Hol stets ihrem Volke treu. Und als französische Mordbrennei 1685 die Städte ihrer lleimaf in Flam men aulgehen ließen, land sie den Mut ihrem königlichen Schwager vor vnr sainmelteni Holstaat ihre Ankluge ins Gesicht zu rufen- »Ich weiß, dciß es für mich nicht gul ist, driitsrh /u denken Aber ich hiilte e« für ein großes Lob, wenn man hie? verächtlich stitrl, daß ich ein di-utschr's Herz hiibe und mein Vaterl.ind liebe Sollt» man mir ftiidi das Lelien darüber nehmen wollen, so kann ich es doch nicht Icissen, /n Jietiaiiern und zu beweinen, daß ich sozusagen meines Vaterlandes Unlei(|cinq sein soll So bekenne ich es laut vor icdermann, daß ich Abscheu empfmde über die Greuel und Sehreckenslaten Ihrei Offiziere und Sol-d^ilen und nicht aufhören werd(!, den Plälzein bei/ustcfieii, wnmif man m.r auch dl oben maii!« In Preußens schwerster Notzeit war Königin Luise Fühierin und Vorbild edelsten de i's'h'Mi Frauentums Als der Schatten des Todes schon neben ihf-m Kr,inkenlac(e' infracUe, schrieb s.e iit)'h, unablässig um den Wiederaufbau des Staates bemüht, ihiein Vatei «Es i*;t meine Pflicht nicht vjn meinem Posten, den Gott mir /indewiesen hat, zu woi-n rhen und lest d.iraul zu stehen Ich kunn und darl den König nicht verlas-heii, er bedarl e ner treuen Seele, auf die er bdti'-n kann Opfer und Autr)pfe-rung sinci nif^in L^ben .« Und in heiliger Entrüstung wendf^t sie sich ein rin ieres V1al an die Schwarzseher. 'lieh enliüite mifh übei den kleinlichen Stflndpiinkt derer, die da s.igrn; Hs ."sl ia doch alles verloren, und alle Miihe ist iiinsonst! Vein Urteil über diese SYbwr'r.'si'hfi gehl d''hin, daß «;'e nn-brauchbtT sind /'im Dienst «m Viter-lind, .liier bidiichliai, ii:n an seinem i.'n- tergang miu uarbH.tfn. <• Zu Beginn des ersten Weltkrieges schrieb Helene Lange an die deutschen Frauen: »Es ist selbstverständlich, daß wir Frauen stärker am Frieden hännen als die Mannet Keine Frau aber will den Frieden um den Preis, daß das Leben ihres Vaterlandes dabei gelahmt und veikürzt wird. Kciine deutsche Frau wünscht einen Frieden der uns nicht bringt, w.i«; wir haben müssen Sich.^r-heit für die starke EntfaUunn d'^ntsch' r Leistung in der Welt, Spielraum füi den guellenfien Strom deutscher KulMirkr!'en h'it was ihr die Eisten, die Jimgl rn'' ui'i schüchtern-kühnen ^nbetp' verspiorh'^n haben! Der Sturm lief lärmend auf m rh «-i und warf mir Regen und hüte welk Blatte'- ins Gesichf Vorwärts kanipl ^id gab ich den Klagen Abschied und l'..~^ die ungelösten Rätsel hinter mii lie.irn Ich darbte daran was wir a!lr Pl^^f i!«« Knaben, als kühne freche Knnben V' ni Leben al« unser gutes Recht e hoiffeM' Und wie verzweifelt wenig i .ivnn w.dr geworden ist' Und deich ist d is Lebpn gut. und ist schön, und rührt uns jeHc!' Tag mit heiligen Kräften an«; Her? V.e leicht geht es auch den armen Fr^in /■ mit de' Liebe sn. M.in er? ihU.* ih 'mi von Märchenwäldern und mond!" i!'^n-ten Gärten, und si^ finden nrühheT e n rauhes Stück Land, wo statt Ro-iien entringe Kräuter wachsen Von d'Minn h'n den sie s'ch einen Strdiiß sti llpp 'hn .n^ Fenster und wenn aliends d,!'- Diink d d e Farben aiislö- r ht und der sengende Wind ans der Feino her kommt, hel'k'i-sen sie ihren Strauß und l.irheln, unr' es ist, als wären es Rosen und als w-ite das Ackerland draußen ein M1rchen((.ivten Genug, genug! Wa« brennt dV l ainpe norh' In meinen Jugt-ndcjedif htfn kum idi morgen weiturle^ea. \ Seite 8 ^ Nr. 345'346 Samstag/Sonntag, 11./12. Dezember 1943 MARBURGER ZEITUNG Das Geistermandl Volkssage aus Untersteiermark Von Paul Anton Keller JakI, ein Hutcrbub, trieb das Kühvolk seines fiauern auf den Bacheinhan^, wo auf etncm groGinächti{ien Wiesenfleck einmal eine Burj^ jjcstandcn sein soll. — und wie er so fröhlich dahintrnbte und ■pranfi und den Geiße^stcckcn der und jener Kuh über den Rücken tanzen ließ, weil sie ausbrechen wollte, war ihm auf einmal, als sei der Himmel verhängt, oder er wandere mitten im Wald dahin und es war doch der Himmel so klar wie eh und je. und der Wald *tand noch •in iJutes Trumm weit oben Da wurde ihm i(anz unheimlich zumut; plötzlich wußte er, daß es die Anjist war, die ihn •o narrte und er dachte, woher sie denn käme, denn es war nichts zum Fürchten weitum Da sah er (Jar nicht weit am We(J voran ein kleines Männlein auf einem Baumstrunk sitzen, und das Bild sprach ihn ifanz sonderlich an Das Männlein war alt und klein, ijraucs Haar fiel Ihm wildbuschiß unter dem Rindenhut in die Stirne und der Mantel, den c« umjje-worfen hatte, war schwarz wie eine sternlose Nacht. Der Bub, der nicht leicht scheute und dem mancherlei Nachtvolk schon beöejj* net war, fand das Männlein doch tum Grausen seltsam und i^infj nur zögernd weiter, bis denn der Alte am Baumstrunk die Hand hob und ihm winkte Da könnt« JakI jjar nicht anders, er mußte näher lachen und es zwantf ihn. als hätte ihn der Alte am Halterstrick. Als er dann tod-verschreckt vor dem Männlein stand, ver-mochte er nicht zu fra|(en und nichts zu •a({en und horchte nur auf das. was es ihm mit schriller Stimme befahl »Merk dir ijut«, sajjtc es, »du hast dein Glück (Jemachl. wenn du in den nächsten drei Wochcn, soha'.d du wieder auf diese Anhöhe wanderst, dir nicht das Gesicht waschest, «ondcrn so wie du dich vom Stroh erhebst, an mir vorilbergehstl« Damit war das Männicin verschwunden und der .lakl aller Xnj{stc ledift. Fr duhte aber hin und her und es wurde • lT([cmach ein G^l'ü'^ten in ihm stark und •in Fraijcn und WäjJen, denn er wäre Ehetau^lichlteit, Bfi flnigen Hingcbnrpnenslümmfn in der Gegend von Timbuktu in Afrika fiill die Bcittimmung, daß eine Frau erst dann als heiraisfähifi gilt, wenn sie mindestenn ein Kind zur Welt gebracht hat doch fürs Leben jjern etwas Besseres gewesen als nur ein Kuhhirt, der im Stall schlafen muß und dem die Baucrnfaust oft |{rob im Nacken sitzt AI» er «ine Woche später wieder denselben We(! iiin|$. dachte er neu|{ieri|t. ob tr das alte Männlein wohl wieder beim Baumstrunk sehen werde; da stach ihn «ine Biene in die Waniie tind er spuckte auf die Hand und rieb sich die brennende Stelle bis der Schmerz verjjanijcn war Kaum aber betrat er die Ebene, wo der Baustri'nk stand, den er sich wohliJe-merkt hatte, als er auch schon das Männlein sah; es stand auf dem Strunk, schlu({ die Hände über dem Kopf zusammen und jammerte herzzerreißend »Wehe! VC'che!« schrie es, »nun hast du dir das Gesicht iJewaschen und nur mehr zwei solcher Taije sind dir für meine Er-rettuniS und dein Glück tjci?ebcnl Und schon war es verschwunden wie d'e Meise mit dem NuRkern. daß der JakI nichts tun konnte, als nachzusinnen und »ich krank zu är({crn. über die Woche dann als er wieder am We^e war bedachte er sich« besser und hatte sorgsam acht, daß er aich das Ges'cht nicht netze und wich jeder Quelle aus und jedem Spinnennetz, in dem noch der Morgentau hing Doch verging ihm mit dem Aufpassen und Ausweichen die Zeit recht schiccht; er war ärgerlich und zertrat voll Zorn einen Wurm, der am Wege kroch Da rutschte er aus und fiel mit dem Gesicht in das morgpnfeuchte Gras, daß ihm der Schröck den Atem verschlug Indesren rieb er sich hastig das Gesucht trocken und machte sich mit schwerem Herzen auf den Weiterweg. Da sah er auch schon von weitem wieder das Mänr^lein auf dem Baumstrtmk und es war so betrübt wie in der vergangenen Woche und wehklagte daß es einem bit'cr le"d tun konnte. »Nun hast du dir abermals das Gesicht gewaschen', rief es »und nur mehr e»nmal ist dir die Möglichkeit gegeben, mich zu erlösen und dein Glück zu machen!« Und wieder verschwand es wie Flaum im Winde Der JakI hätte sich am liebsten beim Haarschopf gepackt; es war wie verhext, daß es ihm nicht gelingen sollte, nach der Anweisung zu handeln, und so beschloß er für nächstesmal mit noch größerer Umsicht zu Werke zu gehen, denn er wollte gar so gerne reich werden Also wanderte er in der darauffolgenden Woche sorglich und bedachtsam neben den Kühen her, die er wieder auf die Weide trieb und er schaute weder rechts noch link«, damit ihn nichts ablenken und unaufmerksam machen könne. Und so kam er denn auch unangefochten und ungcwasc^en, wie es das Zauber-mfinnlein anbefohlen hatte, hinauf und sah wieder von weitem das Männlein auf dem Banmstnmk stehen Es starrte ihm erwartungsvoll entgegen und röhrte sich nicht und die BantJnis in seinem Gewicht wich auch dann nicht, als JakI ihm fröhlich sagte, daß er heute wahrhaftig ungewaschen sei Siehe, da schob sich Gamsl, die Leitkuh, heran und fegte ihm mit der Zung« lifbevoll über das Gesicht: Das Männlein ftihr zeternd mit einem Donnerkrach in die Erde und vorbei war's mit dem Schatz und der JakI ist arm |(eblieben sein Leben lang. Pre6en will ein Bild Aa6en Eine lustige Vor-Weihnachtsgeschichtevon Ingelise Tastrup Preben und Hjördit waren verlobt. . Fällen. Sie wollte fröhlich aut d«m Bild üds heißt, so rirhtig verlobt waren sie aussehen, aber gleichzeitig intelligent, e]q(?ntlich noch nicht, es fehlte noch der f jung und kindlich, Aber gleichiieitiq auch Rinci und die gedruckten Karten. Aber } würdig. Das Resultat dieser Bemühun-das sind ja Nebcnsachlichkenten und | gen war eine Grimasse. »Bitte, seien Hjfcrdis hatte Preben vorgesrhlngen: Sie natürlich«, sagte der Fotograf, »nicht »Du kaufst zu Weihnachten die Ringe, so krampfhaft lächelnl Wenden Sie die und ich lasse die Anzeigen drurkenl« die linke Seite dem Apparat zu!« D'e Preben hatte zu diesem, für ihn ökono- linke Seite ist natürlich die wenigst vor-misch nicht sehr vorteilhaften Vorschlag teilhafte, aber •chlleßUch iit der Mann etwas matt gelächelt. Na. Strich darun- ja Fotograf. »Machen Sie die Schulter ter, Preben hatte die Ringe bestellt, in | t«r frei!« sagte der Fotograf. »Nein«, dem feinsten Juweliergeschäft auf der antwortete Hjördis, ich will ein anitAn-Karl-Johnnn getan in Oslo und Hjördis diges Bild, es iat für meinen Verlobten, hatte nun schon zum fünften Mal den für den Schreibti«ch — nicht fürs Bade-EntwTirf für die Verlobunqsanzeiqen , Zimmer!« Natürlich ist der Fotograf be-umgpstnssen, aber bis Weihnachten [ leidigt. Stumm wickelt er Hjördis ein würde sip den Text schon zusammen schwarzes Seidentuch um die Schulter, haben »Sehen Sie da oben den großen Nagol! Plötzlich war Preben mit einem Weih- Blicken Sie dorthini« Artig wandt« nerhtsw\insch gekommen' »Ich will ein | Hjördis ihr Gesicht dem Nagel zu, BMd vop Dtr haben Hjördis erin richtig j schräg oben an der Decke. »Denken Sie schönes Foto, nicht so eine Amateur- an etwas Rührendes, an Ihr Kind ..« aufnähme! Ich will e« auf me'nen »Kind? Sie sind verrückt! Ich bin Frftu-Schreihtisch stellen, damit ich Dich lein Hjördis Eriksson — Ich habe kein auch immer sehe, selbst wenn Du nicht Kind!« Neue Schweißperlen traten dem da bist.ff Hlördis fand diesen Wunsch Fotogrofen auf die Stirn. Draußen ging nicht unbegründet aber sie mußte Pre- , die Türklingel ununterbrochen, das ben wenigstens klar machen, was fü' ein Opfer es für sie bed"utete. zum Fotografen 7U gehen »Die I.eute meinen immer daß Zahnarzt dfts Schlimmste sei was einem begegnen kann, ich schwöre Dir. ich gehe tausendmal lieber zum Zahnarzt als zum Fotografen! Ich komme mfir dort vor. wie ei'» S^hniet-terling d^r auf eine Nadel gespießt wird und den d.inn fremde Leute mt* kalten Amen anstarrenl« Preben drflrk'e Hiör-dl«;' Arm; »Sei süß spiel nesni»'ßter Srhmetterlinr» für mich es soll mein schönstes WeihnachtsgeschtmV sein .« Also. Preben soll sein Bild haben Es war bitterkalt draußen als Hiördis sich zu dem schweren Gann zum Fotografen entschlossen hatte Selbstverständlich wtirde ihre Nase sofort feuerrot. »Du wird süß aussehen auf dem Foto, alle roten Farben werden schwarz auf den Fntonrafien, das weiß Ich noch aus der Schule, aber Prebens Wille geschehe ..« Hjördis ging zunächst einmal zum Friseur, wenn sie schon auf Prebens Schreibtisch stehen sollte, dann wenigstens onduliert Natürlich war das Lieb-lingsfrMulein, die einzige, die einen richtig frisieren konnte, besetzt, eine Sonnabendaushilfe probierte 'hre Fähigkeiten an Hjördis blondem Schopf Das Resultat war niederschmetternd, der Schei tet saß nicht da, wo er sonst in sitzen pflegte, Hjördis hatte das Gefühl, vollkommen schief auszusehen. Sie wappnete sich mit eiterner Entschlossenheit. Der Fotograf hatte gesagt, daß sie ganz pünktlich sein müsse in der Vorweihnachtszeit sei jede Sekunde besetzt Als Hjördis zur bestellten Zeit kam, mußte sie doch noch ejne Stunde warten, denn das Baby das geridc fotografier» wurde wollte nicht lachen — und das sollte es Dem Fotografen stand der Schweiß auf der Stirn und seine Laune war entsprechend Endlich kam Hjördis dl an Hjördis setzte sich in den Sessel und legte das Gesicht in die eingeübten Weihnachtsgeschäft blühte. »Es braucht ja nicht Ihr Kind zu sein! Denken Sie an einen kleinen Hund, der sich verlaufen hat!.. .1 Hjördis stellte sich einen kleinen Hund vor, der an dem Nagel, auf den sie blicken sollte, baumelte. »Ja, ausgezeichnet so, bleiben Sie so! Der Ausdruck ist famosl« Ein Scheinwerfer vird eingeschaltet und schneidet in die Augen. Hjördis blinzelte, aber sie dachte krampfhaft an den kleinen Hund — und an Preben, dem sie diese Qual verdankte. »Und nun sin bißchen schelmisch!« lockta der Fotograf. HJördis fühlte sich als Schelm — aber gleichzeitig entdeckte sie, daß eine Masche in den neuen Seidenstrümpfen geplatzt war und mit Windeseile am Bein heruntersauste. »Sehen Sie intelligent aus!« flehte der Fotograf, als Hjördis sich über den Strumpf beugte, aber das war natürlich zu viel verlangt bei einer Laufmasche In ganz neuen Strümpfen, die man nicht wieder kaufen konnte. Die Glühlampen summten, es war unertriglich heiß, Hjördis hatte ungefähr alle Gefühlsmomente, die sie sich vorstellen konnte, absolviert, nun war sie ausgebrannt, wie ein erloschener Vulkan! Zehn Tage lang wartet sie aut die Bilder, nun war es nur noch zwei Tage bis Weihnachten. Das Telelon klingelte; »Fräulein Eriksson, liebes Fräulein Eriksson, ich muß Sie bitten, noch einmal zu kommen. Die Bilder sind verdor ben worden, die Weihnachlsaushilfe IkI Schuld daran. Sie müssen vielmals ent entschuldigen, ich garantlere Ihnen dii-schönsten und besten Bilder, bitte kom men Sie heute Nachmittag!« Die Stimme des Fotografen war weicJ-wie Samt, aber Hjördis warf den Höier auf die Gabel. Kein Verurteilter mul zweimal eine Tortur durchgehen, sie hatte ihre »Strafe« abgesessrn! Ne.!n Preben, auch bei aller Liehe nicht!!! Aber Preben sollte sein Bild haben Hjördis ging zum Bahnhof, steckte dor! eine Münze in den Foto-Automaten lächelte schadenfroh und holte sich fünf Minuten später die Fotografie ab Sie hatte ihren alten Mantel an, das kleine, abgetragene Pelzmützchen und seit einer Worhe war sie nicht meh beim Friseur gewesen. »Preben hat e; gewollt!« sagte sie trotzig, »ich habe ja gesagt, Ich will lieber zum Zahnarzt gehen!« Sie öffnete das kleine Couvert das der Foto-Automat ausgespuckt hatte Ein süßes, fröhliches Mädelnntlltz lachte ihr entgegen! Das beste Bild das jemals von Hjördis Eriksson gemach worden war! Für eine norwenische Krone — auf dem Bahnhof In Oslo..... Der Weg um die flecke Die Bauern Jochen Schulte und Klaus Klüwer waren von jeher gute Nachbarn gewesen. Ihre Anweeen waren zwar durch eine grüne Tannenhecka voneinander getrennt, aber oin Gatter gestattete jederzeit den unmitlelbaren Wechsel von hüben nach drüben. Dann kam der berühmte Streit, der die freundnachbarlichen Beziehungen aufhob und an Ihre Stelle eine eisige Feindschaft setzt«. Jochen Schulte wollte eines Tages die auegefranste lebende Hecke durch einen toten Lattenzaun ersetzen, Klaus Klüwer war dagegen aus Liebe zur Natur und den in der Hecke nistenden Vögeln. Bei der Auseinandersetzung fielen auf beiden Seiten harte Worte, eine Einigung kam nicht zustande. In der Nacht aber ließ Jochen Schulte die Hecke unMchla-gen. Weil sie aber hart auf dem Grenzstrich der beiden Gehöfte gestanden hatte und von den Vätern gemeinsam gepflanzt worden war, erwirkte Klaus Klüwer auf dem Prozeßwege, daß Jochen Schulte zur Anpflanzung einer neuen Tannenhecke verurteilt wurde. Jochen Schulte leistete dem Urteilsspruch Folge, pflanzte aber die Hecke einige Fuß breit zurück, sodaß sie nunmehr auf seinem Gr\uid und Boden stand und sein ausschließliches Eigentum war. Klaus Klüwer war nicht minder eigensinnig. Er pflanzte gleichfalls, einige Fuß breit vom Grenzstrich zurück, auf »einem Grund eine neue Hecke an. So vsrucherten auf der neutralen Zone die Herken mit der Zeit ineinandori auch an der Stelle des früheren Gatters wucherten sie. Wer vom Schultenhof zum Klüwerhof wollte, mußte nunmehr den Umweg um die Hecke ma- Scfirvester Gertruds Gefieimnis Von Hans Trebesius Eben kam eine Gruppe Kinobusuihei | es ihm heraus^ »Seien Sie nicht böse, dugenehm belebt ^uiuck ins Lazarett. | Schwester Gertrud — Sie haben uns Als sie die große liaupUreppe hiniul- j einmal erzählt, Ihr Mann ist gefallen, stiegen, kam S<.hwestei Gertrud ih len i schon zu Antang des Krieges Wie haben enigcgcii »Pst Kinde, — pst«, machte sie. »ihi niulit gan^ still sein — der Karl-Heinz ist — —« Sie verstanden Zwei Nächte hatte er ihnen d.e Ruhe geraubt Der Todeskampl ist oft lang. Auch das Einzelzimmer eines Sterbenden kenn nicht alles davon vor den Kameraden verbergen »Die Braut und der Vater sind oben«, sagte Schwester Gertrud noch — »der Stabsarzt ist eben herausgekommen.« Sie waren alle still geworden. Es wui zweierlei — der Tod vorm Feind und das Sterben im Lazarett Draußen, da war man selbst jeden Augenblick dran Das war anders Hier stand man — selbst in Sicherheit — dem Geschehen machtioser gegenüber. Das bedrückte, zog nieder — war wie Bleigewicht. Sonst war Ja alles wie bei jedem andern guten Kameraden auch --vor zwei-, drei Tagen hatte man noch bei ihm gesessen, mit ihm Schach gespielt, erzählt, — die Braut, den Vater zu ihm geführt, als sie zum ersten Male zu Besuch kamen und nach Karl-Heinz fragten. Nun aber — das Leid der andern mitansehen, selbst nicht helfen können, nichts daran ändern können, daß er nicht mehr da war ... — Hol's der Teufel — es gibt Situationen im Leben! Einer aus der Gruppe ist stehengeblieben und schaut der Schwester nach. Es ist Wiedenrott. Einen Augenblick besinnt er sich — dann geht er Ihr nach. »Schwester Gertrud« — sie wendet sich um »Was haben Sie jetzt zu tun Schwester Gertriid?« — »Ich will die Apfel auf den Stuben verteilen Wanim?« — »Ja, — da kann Ich Ihnen wohl wieder den schweren Korb tragen, wie?« »Ach richtig — das waren Sie ja neulich. Schön, dann helfen Sie mir heute wieder, Also kommen Sie«. — Hinter der Küche liegt die Vorratskammer, und von der Vorratskammer führt eine Treppe In den Keller hinunter. Die müssen sie ein paarmal hinauf- und hinabsteigend, aussuchen, sortieren, die Portionen zusammenstellen. Wiedenrott Ist still und gedrückt. »Ich weiß«, sagte die Schwester nach einer W«j|le — »er war Ihr besonderer Freund«. Sie das nur fertig gebracht, ich meine — daß Sie nun so still und freundlich und so tapfer und immer hilfsbereit zu uns allen sind? Ich glaube, ich an Ihrer Stelle wäre heut finster und verhissen.« Schwester Gertnid sieht von der Arbeit auf Sie läßt beide Hände sinken und streicht verloren mit dem Finger über ein paar schöne rotbäckige Äpfel —--»Lieber Freund«, sagt sie Welter nichts Und als sie nun slill vor sich hinsieht, muß der Soldat ihr Geeicht he-tiachten, in dem mit einem Mal lebendig ist. was sonst verborgen blieb Er sieht das Leid darin, das einige ganz feine Züge um die Augen und auf die Stirn gezeichnet hat Und dann den Willen und die schöne Energie um den Mund — aber Bitterkeit sieht er nicht darin Als sie ihn nun einen Augenblick voll ansieht da hat er das Geheimnis schon halb begriffen Die Augen der S< hwester sind nicht fot und erloschen und hoffnungslos müde Sie trägt keine Maske, die Schweser Gertrud Sie ist wirklich so, wie sie sich gibt — die lebendigen Augen verraten untrüglich ihre ganze Seele- Da ist ein warmer Strom der Kraft und Güte. Sie hat Ihre Arbeit schon wieder aufgenommen, und so sagt sie da zwischen-hinein- »Sie denken vielleicht, daß ich wenigstens ein Kind habe, in dem mir mein Mann fortleben kann. — Nein das habe ich nicht Und so habe Ich damals gedacht, der gute Wille und die Entschlußkraft, die müssen es schaffen Da wäre Ich beinahe so geworden wie Sie vorhin sagten — hart und so, daß man keinem iClenschen mehr eine Wohltat tun kann.« Sie hantiert noch weiter. Aber nun ist sie fertig. »Ich will es Ihnen sagen, Wiedenrott«, und dabei braucht sie keine Arbeit mehr zur Ablenkung zu Hilfe zu nehmen, sondern kann frei und offen zu Ihm sprechen: »Liebhaben muß man die Menschen das macht reich — und die Kraft und der gute Wille, das kommt alles erst davon. Die Liebe gibt und wird selbst Immer mehr, wenn sie gibt.« Ein befreites Lächeln steckt Wleden-i rott an — »Und nun wollten wir Ja dl^ Von Willi Lindner chen. Aber die Jahre der Feindschaft gingen hin, ohne daß jemand den Umweg benutzt hätte. Aber mit den Jahren wuchsen nicht nur die Hecken, sondern auch die Kinder heran. Beim Schulte war es der Fritz, beim Klüwer die Grete. Kinder sind zwar vielfach das Ebenbild ihrer Bitern, aber wenn die Liebe dazwischen kommt, haben sie meist Ihren eigenen Kopf. So auch der Frltz und die Gret«. Sie fanden sich außerhalb des Umwegs um die Hecke, denn die Lieb« macht bekanntlich erfinderisch. Ihr KumnMr in ihrem Glück war nur, wie sie die verfeindeten Väter um die Hecke herumbringen könnten. Da kam der Zufall, der Ja der Geschäftsführer des lieben Gottes Ist, Ihnen prachtvoll zu Hilfe. Vater Jochen Schulte hatte sdnes Tages einen neuen Gaul neben dem bockigen Hektor vor den Wagen gespannt, um ins Dorf zu kutschleren. Im Hohlweg, der stark zur Talsohle hin abfiel, scheute dbr neue Gaul und riß den bockigen Hektor mit In eei-nen rasenden Galopp. D«bei kippte Jochen Schulte vom Sitz und schleifte neben den Rädern. Als er echon fürchtete, sein letztes Stündlein wäre gekommen, gabs plötzlich einen Ruck, ein energisches Hüh-Hüh, und Pferde und Wagen standen Jochen Schulte verwunderte sich sehr, als er zwischen den Pferdehälsen den Blondkopf eines straffen jungen Mädchen« auftauchen sah. Ja, dieses wackere Mädchen war den rasenden Gäulen in die Zügel gefallen und hatte sie zum Stehen gebracht. Auf zitternden Beinen stehend und umständlich den Dreck aus seinen Kleidern klopfend, meinte Jochen Schulte zum Mädchen hinüber: »Du bist wacker, Dcern, alle Achtung! Du hast mir, weiß Gott, das Leben gerettet. Was geb ich dir zum Dank dafür? Wünsch dir was, es ist dir von vornherein gewährt, mein Ehrenwort!« Da« Mädchen kam zwischen | den Pferdehälsen vor und lachte spitzbübisch »Ihr Ehrenwort, Bauer Schulte? Gut, so machen Sie doch endlich mal den Umweg um die Hecke luid reichen Sie dem Bauer Klüwer die Freundoshondl* Jochen Schulte fuhr der Schrecken ine Gebein. »Den Deubel will ich tun, Deein wenn ich zum Klüwer gehel Wer bist du denn?« Wieder lachte das Mädchen und tätschelte den Pferden die Hälse. »Höchste Zelt, daß Sie mich kennen lernen. Schulte. Ich bin die Grete Klüwer. Und Ich hab doch Ihr Ehrenwort, nicht wahr?« Da fuhr sich Jochen Schulte verlegen durch die Struppwildnis um Kinn und Backen und sagte: »Ja, mein Eh enwort hast du, hol» der Deubel, und mein Bhien-wort halte ich. Aber es liegt be'm Klü-werbauern, daß er die Freundeshand nicht ausschlägt.« »Na, dafür lassen Sie mich sorgenl« antwortete Grete und gib Gäule und Zügel frei. Ale Jochen Schulte am Sonntaginch-mittag schweren Herzens zum ersten Male den Umweg um die Hecke machte und vor dem Klüwerschen Tore angelangt, grad nachhaltig verschnaufen wollte, fühlt« sr sich plötzlich von zwei kräftigen Fäusten im Rücken gefaßt und vo>-wirtsf^sschoben. Im gleichen Augs \bHcii sab er auch schon den Klüwer etwas 'Widerstrebend auf sich zukommen, urd hinter ihm stand, ihn wacker vorw4 'ndru . gend, die blonde Grete. Das war vvelB Gott ein Grund zum Lachen, obschon Jochen Schulte immer noch nicht waflte wer Ihn heim Nackenfell hatte. Und lachend gaben sich die alten Felndfreunde jetzt die Hand Gleichzeitig lockvtrtnn sich die Fäuste im Rücl.en des Schulte b-iiiern, und neben der blonden sttnd mit einem Male sein Sohn Fritz. " ''a!« sante Frltz, »und damit d e alle Freundschaft mcht wieder in Fe;nil haft umsch ägt, will Ich die Grete zur Fl TU nekinen und morgen wieclei oin T'M loch In die Hecke schlagen. Die Liebo i'fht keine Umwege.« Die überrumpelten Väter machten qnle Miene zu diesem bösen Spiel, ver""ugen sich ehrlich und nahmen von nun ^ir wieder gerade zu den Wen durch ol' Hecke hinüber und herüber Wer von Euch ist Uug und fleissig? Ein paar neue "Rätsel weiss ich: A B Dolch 4" Ware Eid "f Los Lido j- Asen Oel -i- Lahr Nagel + Pose Rolle -t" Pole bgon + Lima iann -1- Egel Paul ~t- As Lear -f Pest Loch 4 Era Wiedenrdtt schwadgt. Aber daim fährt Apfel zu den Kameraden bringen.« Verschmelzungen C = Nadelholz — weibl. Vorname =; König von Sparta = Arbeiter eines Salzwerkes in Mitteldeutschland ~ spanischer Tanz — Figur aus Mozarts »Don Juan« =5 Zierbaum =: indische Provinz = Stadt in Schweden = »üdamerikan. Ausfuhrartikel — Krankheit Hut + Elm = männl. Vorname Die Wörter unter A und B ergeben, richtig geordnet, Wörter von der Bedeutung unter C. Die Anfangsbuchstaben der Reihe C ergehen von oben nach unten einen deutschen Meister des Humors Vielseitig Ich bin ein Tier mit flinken Füßen, Ein Ding aus duft'gen Blumengrüßen, Auch etwas, was der Held bestand. Und schließlich gar ein Musikant. M. D. Silbenrätsel Aus den 18 Silben; a — bei — born — dam — holm — i — ka — kra — ns — o — on — rl — rot ta — ter — ter — the — u sind sechs Wörter zu bilden, deren Anfangsbuchstaben einen Ortsnamen und deren Endbuchstaben einen Personennamen nennen, die auf ewltj zusammengeschweißt sind. Die Buchstaben werden stets von oben nach unten gelesen. Die einzelnen Wörter bedeu'en: 1. Ril-dimgsstätte, 2 Provinz Kanadas, 3 Ost-seelnsel, 4, Hafenstadt In den Niedeilanden, 5. besetztes Land, 6. eleklrotöchni-icher Bedarlsartiksi. Kreutworträist! n Waagerecht: 1. Südfrucht, 5. Amtstracht, 6. Muse, 7. Gleichwort für Schluß, 10. romantischer Dichter, 12. Fluß in Afrika, 14. braunschweiglscher Höhenzug, 15. Getränk, 17. Wagenteil. 19 landwirtschaftliclier Begriff, 21. leidenschaftliche Wut, .22 europäische Hauptstadt, 23. altes germanisches Rchriftzeichen, 24. Inselstadt im Bodensee. — Senkrecht: 1, Stadt in Ru mänien, 2. Musikschriftzeichen, 3. Stndt In Finnland, 4 I-fimmelskftrper, 6 Rabenvogel, 7, persönliches Fürwort, B Gewürzpflanze, 9. Ort bei Jerusalem. 10. Stadt an der Etsrh. 11 Stadt in Thüringen i:i Inselbewohner, 16 haihgfttt-iiches Wesen, Ifl Göttin der Jagrl 20 soviel wie anhänglich, 22 riissischos Gewicht. Von yorn und hinten Vorwärts geleson, kommt's von oben, Du wirst es schelten, wirst es loben, Dreh's um, so wohnt es überm Meer, Hat kinuses Haar — man räfs n cht ichw SC, M. D. Aus aller Welt Die Juden betrogen selbst ihren Gott Die Stadt Pilgram hatte vor einiger Zeit die dortige Synagoge übernominen, 1q dar Jetzt verschiedene Ausbesserungen vorgenommen werden, um den ehemaligen jüdischen Bau in ein zweckdienliches Gebäude umzuwandeln. Bai der Beseitigung der Inneneinrichtung kam man darauf, daß die Juden in ihrer Gaunerei und Betrügerei selbst vor Ihrem Gott nicht halt machten. Alle Gegenstände die nach ihren religiösen Vorschriften aus Metall sein sollten, sind nur aus Gips und Holz. Ja selbst der Altar war nur eine wertlose Nachahmung. Um den Betrug vollstÄndig zu machen, ist auch die Orgel kaschiert. Es war ein blosses Harmonium mit einem Papieraufsatz in Form einer Orgel Nichts anders vermag woh] weit besser die jüdische Seele in ihrer nackten Wirklichkeit aufzuzeigen als dieser religiöse Be-tmg, den die Juden an ihrem Gott ver-ilht haben Wie sollen sie die Gesetze der Gesellschaft und der Ehrenhaftigkeit einhalten, wenn sie sie nicht einmal In Ihrem religiösen Leben anerkannt haben? Ein Einbrech«rneflt In einer Felsenhöhle. Vor ungefähr 14 Tagen wurden die Einwohner der Gemeinde Kirchberg an der Donau durch eine Kette von Einbrüchen In Unruhe versetzt. Bei einer Streife durch Gendarmerie, Landwache und Gauwehrmannschaft wurden In einer Felsenhöhle In der Donauleiten drei flüchtige Ostarbeiter gefunden und festgenommen. Sie hatten «ich durch zehn Einbrüche Lebensmittel, Kleider usw. im Gesamtwert von ungefähr 3500 RM verschafft und wollten in der Felsenhöhle überwintern. Ein Teil der Lebensmittel war schon verbraucht oder unbrauchbar geworden, der größere Teil aber konnte noch sichergestellt und den Bestohlenen zurückgegeben werden. Doppelmord eines Schwarzschlächteri. In den Abendstunden des 18. November 1943 wurde in Wlen-Atzgersdorf ein Schutzpolizist und ein Amtsträqer de« Rcichsluftfichutzbundes, die sich beide auf einem Kontrollqanq befanden, in dem Augenblick erschossen, als der Beamte zwei Burschen, die unter verdächtigen Umständen Schweine abluden, kontrollieren wollte Die Kriminalnolizei konnte die Mordtat sofort aufklären. Der Täter, der seit Monaten mit seinen Helfershelfern umfangreichste Schwarzschlachtungen vorgenommen hatte, wurde in den frühen Morgenstunden de« 23. November In seiner Behausung gestellt und beim Fluchtversuch tödlich verletzt. Sein Anhang befindet sich in Haft. Viermal soviel Witwen als Witwer. Von der Bevölkerung Ungarns, die nach dem Volkszählung«ergebnls von 1941 14 697 573 beträgt, sind 48,5 v. H. unverheiratet, 43,9 V H. verheiratet, 6,9 v H. verwitwet und 7 v H geschieden. Die Volkszählung ergab, daß die Zahl der Witwen beinahe viermal so groß ist als die der Witwer, als Folge davon, daß sich Witwer, im allgemeinen viel schneller zu einer neuen Ehe entschließen als Witwen Worauf mag das zurückzuführen sein? Taschendiebin als Millionärin. Die Pariser Strafkammer hat die 52iährlqe Taschendiebin Lea Tllmant, die den schönen Beinamen »die goldene Hand« führte, zu fünf Jahren Gefängnis und zwanzig Jahren Aufenthaltsverbot verurteilt. Als sie vor einiger Zeit auf dem Pariser Boulevard de Sebastopol verhaftet worden war, hafte man in ihrer Handtasche 590 000 Franken in Banknoten gefunden Weitere 502 000 Franken fanden sich dann in ihren Kleidern versteckt Es stellte sich heraus, daß sie Im September 1940 auf ein«?m öffentlichen Markt einen Tasrhendiebstahl an einer Dame begangen hatte der ihr außer zwei Millionen iii Bnhknoten. Brillanten im Wert von 25 000 Franken eingetragen hatte. LANDWIRTSCHAFT UND GARTEN Wie Zwerg Perkeo den Wein kostete — und trank ... von' dem Fasse, dann, o Wonne, in die Flasche, in das Glas ... >A1< Gott dar Harr 4m W«1i mchui, Bnliluiilan Art««, Ein jadct Wtlii h«t Minan Rai, Von aOOtn Mi raai hartaa.« Weinerzeugen Ut »Ine Kunst. Es ar-fordert viel Kenntnisse und große Sorgfalt. Besonders muß der Weinbauer auf der Höhe des Könnens sein, wenn Flaschenweine ausgebaut werden sollen. Vom Fasse bis zur Flasche ist der Weg sehr weit und gefahrvoll für den Wein. Es ist unbedingt notwendig, dem Wein- So trinkt man den Wala suarst mit dium arkannao, wo sie noch zu varlün- dam Auge. Diese wunderbare Farbe, welche bei jedem Wein La alnar anderen Abstufung ergl&nzt, ergötzt das Auge. In JungfräuHch hellem Gewand erscheint der junge Wein, der alte dagegen wie In schwerem Brokat gekleidet. Zum zweiten nimmt die Nase den feinen Duft auf. Die zartesten Gerüche der ätherischen Die und Ester geben dem Wein zu seinem Glanz auch den Duft. Der Duft des einen ist ruhig und bescheiden, des trinker zum Bewußtsein zu bringen, daß anderen laut und vordringlich. Nun wol der Wein von Natur aus ein edles Produkt ist und daß er nur mit ungeheuren Schwierigkelten, Risiken und großen Erfahrungen zu dem werden kann, was von einem guten Wein verlangt wird. So heißt es-richtig: »Der Wein macht froh len wir doch endlich trinken. Noch nicht. Bevor wir den Wein trinken, wollen wir ihn gründlich kosten, um die QualitSt in jeder Beziehung feststellen zu können. Will man eine richtige Beurteilung machen, dann darf man nur dam ist. Aber auch der Welnlieb-habar, der Welntrmker Im guten Sinne, soll sich eine ähnliche Methode der Verkostung angewöhnen Er wird dann einen guten Wein von einem elenden Gesüff imterschoiden können, was in sehr vielen Fällen bis jetzt nicht zutrifft. Er kenn wirklich kritisch auftreten. Heute Ist es gewöhnlich so, daß der Wein am meisten gelobt winl, der dem Gastgeber mundet. Ist der Gastwirt mehr für süßliche Weine, dann muß dieser auch für den Gast der beste sein, Im anderen Fall ist es der säuerliche, trockene Wein. Wei Wem trinken will, der muß sich wenigstens etwas von der Weintieurtei Die Zeit der Holzabfuhr Sichere die Stämme durch Klammern und Kutten Die Sicherheit des eigenen Lebens und die des anvertrauten Giiles ist wichtigste Berulspflicht Wie bedeutungsvoll die rasche Beistellung de« kiicgswichli-gen Rohstoffes Holz ist, beweisen die ausgesetzten Leistungsprämien Eine ge-sleigurte Leistung der Hoizbringung ver langt auch die Einhaltung der Unlail-verhütungsvorschnlten der landwirtschaftlichen Herufsgenossenschaf len Diese bestimmen, daß die geladenen Höl zei untereiiiandej mittels Klammern an der Stirnseite zu sichern sind Bei der Fuhre dürfen nui aul ihre Sicherheit überprüfte Ketteri verwende! werden Dabei ist zu beachten, daß jede Kette nur so viel halt als ihi schwächstes Glied. Die Umschlng- und Binrl des Weines der ihn wie Wasser trinkt " Lnndw1r»scbaf»s'-at Ing Rudolf Reiter Der Pfirsichbaum im Unterland Etwas über die Pflanzung und den Schnitt Dei erste Rückschniti de» Pfirsichs erfolgt stets im Frühjahi bei det Pflan zung. Diesei Schnitt ist jeweils kurz auszufuhren Nur be; kräftig entwickel ten Jimgbdumeii dürfen die Seiten zweige (vorzeitige Triebe) füi die Bildung des Astgerüstes benutzt werden. Der Pfirsichbaum (Buschform) wird entwedei wie die Buschbäume bei allen anderen Obstgarten mit 6—8 genügend weil gestellten llauplästen letwa zwei Astgruppen) angezogen oder man wählt die sogenannten Hohlkronentorm Letz teie Form wird gebildet, indem man un tei Wegnahme der Stammverlangerung gleich beim ersten Rückschnitt das Kro nengeriist mit drei Seilenästen die bei einer Länge von jeweils 70—80 cm noch zweimal seitlich sich vergabeln aufbaut Beim jährlichen Rückschnitt kommt es neben der Weiterbildung der Baumlorm vor allem au( den Schnitt dei Fruchtzweige an Dei Pfirsichbaum entwickelt S|ine Blüten am einjährigen Holz Man unterscheidet; Holzzweige wertvolle (wahre) Fruchtzweige, mangelhafte (falsche) Fruchtzweige und Bukeltzweige 1 Der Holz zweig trägt keine odei nur einige we nigo, am oberen Teil des Zweigo'^ sitzende Blütenknospen Er ist aul seiner giinzen Länge mit Blattknospcn besetzt Holzzweige werden sofern sie nicht zum Au'bau des Astgerüstes notwendig sind stets anf die untersten 2—.1 Augen zurückgeschnitten 2 Der wertvolle Fruchlzweig ist auf seiner ganzen Länge mit doppeil und dreifach siehenden Blatt- und Blütenknospnn besetzt Nut , am untersten Teil finden si<-h einiqe | einze'stehende Blaltknospen Di« r.n j Zweige schneidet man, je nach ih'er Anordnung arti Hauptast und le nach ihrer Gesamtlänge auf etwa 20 30 cm z.urück 3 Der mangelhafte Frurht/woig ist dünn und schwach und st an seiner ganzen Länge mit BlüteiiKaui- peii besetzt Nur die Endknospe und älienfdlls die unterste Knospe sind Blatt-knospen In letzterem Falle schneidet man auch dit Knospe zurü« k .Andern fülls wird der Zweig enllernt oder er bleib! ohne Behtuidiung E' blüht, bringt vielleicht au« h eine Pruchti er treiljt abei nur schwach und gehl meist in Bälde ein 4 Bukeltzweige sind nur wenige Zentimeter lang Zwischen einem Kranz von B'ütenkncMp.'n sUzl jeweils eine BIditknospe Ilukett/weige bleiben ohne Schnitt 'i Als vorzeitige Triebe bezeichnet man alle Austriebe die nicht aus vor jähr iqem Holz, sondern am ein jäh!igen J<'hri'st ieb sich gebildet haben Sie tr.i jet; meis; Blatt und Blütenknos pen Allermeist wird man die vorzeiti gen Triebe au' Astnnq b/w aul die un fersten Blattknospcn entfernen Falls sie bleiben können ist deren Behandlung gleii'h wie beim wrrtvo'ien Fruch'zweici Der jährliche Rückschnitt beim Pfir Sichbaum ers'ierkt sich zunä« hsl auf die l.eitzwelge mit den: Zwecke die R3i;mff>rm und da<» Astgi rüsi aulzu hauen Die jeweihne l^nqp de»; SrhniUe«. richfpj sich nach dei B.iiimform und dei Triebstärke Det Raum dar! von un ten hci n rill kahl werden Afterleit zweige und zu di< hl strbondi Zweige werden enllernt Die Beh.iridliino dei übtiqen Zweige ergihi sich aus obiqen AU'fiihTuntjen Diitch Anwendnnri e,ner Somnie; liebanfllimo wird di^ Entwick lun" de^^ PfirSKbbnsrbbanme' wirks.m^ nntertiitzt AI'; le vnn iin'e her kab 'ipwniflene Pfitu h'"i< hf' lassen ^icb mit Gifolo linrip Annii:! Anfanq *5eptem-hor vefiüngen H Pieck G ui-Ob'itl-.ui'iber'nspekti » Farh'eliT fin ni,-1 u Gi-rtenbau Wir verfiiirsi'^ln vnn' 12. b'S 19. Dezember von 16.45 bis 7 Uhr. f Seite 10 * Nr, 315 316 * SamslajJ'SonntafJ 11/12 Dczemher lO-IS MARBURGER ZEITUNG Kleiner Anzeiger Realitäten und GcscLäihvcrItehr Zu k«ti{cn gesucht Villa, Worli^nPTid- n^J. Blork-haus ZI! koi;^'n oder mit Vor-kmfs'pcht 7u qpsiirht Anqpho'e unter «Nr. 6^)0 n. d. »M 2 :ion-2 Verschiedenes Au(|iisl Kdil Ltislkdndl Mar oiirq Hei renfjassp 3fi K iuf, Verk-.ul Taiisrh von L'cqen sch'itlen lÜHr Art. htllqe i-Iv po(h''ken öher ;irih:nt" voti HrtusverwaitiiMuc?n Spierh 'i't von 2 S Uhr 09 2 Zu verkaufen Fräulein sucht für Nachmittag | Boschäftiqiii.q zu Kinder. Zu-1 srhriftcn »Cilii« an die »M. Z.*, C:lli___ 111-5 Allere Köchin sucht Stelle als Wirtsch^flf!rin am liebsten in einer Lanriv/irtschatt Zuschr a. d »M. 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Mauiro (Drau}. 3117 .■ Ka^xier, im und T.irif- wp«pn hpw. ik! nt sui ht für sofort In oröf^nr t IntPrnehrn>'n Strl'p Zu'srhr unter Inwl«! nenhaft 7'^21 an die »M 7 Murbutg'üidu. 3J7 5 Offene Stellen Vor Einst'.'lluny von Arbfti1*kr81l''n muB d.eZustimmung des ?u«il.inriiijen ArheitJnnilr» eingeholt worden Midchon für alles, anstöndiq, mit Kochkenntnissen, wird sofort aulqenommen. Kaulhaus Jos. Farkasch. Georrien a d. Stainz bei Oberradkoi sburq. ___ 231J3 Kutscher für zwei Pferde wird sofort aulqenommen bei Fa. Transport u Spedition, M irburq (Drau) MellinqerfitrdRe Ifi. __________319-6 Gpschäflstllener, keine Arbeit scheuend, znqleich Inkassant, wird ehestens aufnenomnien. Transport u Spedition, Marburq (Drau) Mellinqerstrfifii- 16 318-f^ llausverwdltpr(ln), einheimisch, verläßlich, für Gesch'ifts- und Wohnhaus, Marhiuq-Sl.ult, qe-sucht, Pensioni«t(1n) bevor/uqt. Zuschriften unter »Einheimisch 1.S772 nn Ala. Wien I Woll-zeilp 16 f)5 f VVirlr)urri Drau 3OT 6 Tl'pre Pi'lnn', Kraft (cv sionist) füi M'iter al n Werk-7eiintMisnri')p rtpsiuhl l.urhviq ß/^rdpi« M«^'■''P'IP« R^nz ^'er. ('"iehs'plle n'!dq.is<-p t1 325-6 T phr«'ptte als hnpidnr1"h'ünn snrh' Sprti7phr jjih'■'ner. d^r rT'nRr> prpiu'e zum S'hnpidp''bP-'uf hnt 7nf'hrif'pn e'l)P'nii .in Via* K'iwetz 'Vn'fqa"n 1 — r>o^l Virit PpH^i, 320-fi '•/•rtrrhtffprlp f'r f r,iii":on ■',-iiir). It nncix-bf \'tr I 7 ■ , Mirbiro Dr ''•^P 0 Zu verpriefpn Berufstätiqps Fraiileln sucht | Peamter, 27 Jahre alt, musika-drinnciid fui 1. Janu^i 19-14 Usch gebildet iucht ein qut-möbl.erle>» Zimmer, Adr in derl herziges Mädchen, zart und qe-^M, Z^«, Marbarq-Draj. —8^ fühlvoll, welches mich verste-Zollbeamtpr, selbs'ändin, sucht I ^en könn e. Bild erwünscht. ab sofort möbl Zimmer. Antr. unter »Zollhenmter« a. d. »M. Z.«, Marburq'Dr___ 320-8 Helles, möbliertes Zimmer im Stadtz-entrum gesucht. Anträqa unter iHelles Z mmer« an die »M. 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Z.«, Marburq-Drau. _379-12 Funde • Verluste Am 10 Nov um 18 Uhr wurde ein, vor dem Büffet Ramsrhak, Poberscherstraße 2, stehendes Fahrrad mit einer Lcdertasche (Inhalt: Werkzeug, Pumpe, Schlüsseln etc.) weqqeführt. — DGrierIqe der es weqqeführt hat, wird drinqend qebeten, dae R(id zu retournieren oder zu melden, wo es abzuholen wäre. 290-13 Unterricht Verloren: 1 schwarze, lederne, kleine Brieftascho mit unqef. 143 RM u. a Hiiuptbahnhof, Bahnhofaas^e, Tappeinerplatz, Bi-^marck- und Taurlskerstraße. Gute Belolinunq! Anschrift in d. »M. Z.«, Marburq/Drau. _____31 .''-13 Die Perwn, die heim Bäck r-ineister Hubert Auer, am 10. Dez. einen Herrenreqenschirm ruilqenonmen hat, wurde erkannt. Sofort abzugeben, an-sons'en die Anzeiqe erstattet wird. Jiinoschaka, Pober-^cher- ftraßp 46, M'iiburq-Drau, ______ Braune Geldtasche in der Trafik Horrenqassc abhnndenqe-qekommcn. Die.selbe möqe dortselbst abrreqeben werden Das inlieqende Geld qilt als Finderlohn______371 -13 Vorloren wurde am Hauptbahnhof in Marburq eine Hand-tftsrhp mit ijpld und Kind'^r-klciderkartp auf den Namen Sikor^cbpk Stanka. Hftrberq Die Inhaberin derselben ist eine arme Haiisqehüfin Der eh'lVhe Finder wird qehpten, dip Tasche In der Bäckerei Ho'^wath, Marhurq, Teqptthoff-str'^ße 59, qeqen qute Beloh- ni!P(i. ahz.unebon_ 370-13 ' p'ip'■haut'« Clinh bei der Kr.sn-krnkfsce vorlo-en Dp' Finder wird hnlfbpt Abzuqpii Marb. j 'D''{*nV TcnelthoffBtrflRe 20 — r. , 1 , . h. Wo'f^ 3?.3.n rhr'bek.inntsr-bnft mit Wi^we, — ---- ---- — In Betr kommen nur Frauenwurde am 7 DeTem-mit klfMiem Kind Zusrlir. un-l^'''^ dunkelhlfiupr Dame"hnnd-ter »666 a. d A1 Z.'<. M rhuro 274-121'^'^' '^^'■•'Clien 6 tnrl 7 t'hr Ab-' qeq Alle Jungen der GeburtsjahrgAnge 1926, 1927 und }iinger aus dem Gebiet der Südsteier irark und den Kreisen Deutschlandsberg, Leibnitz und Radkersburq, die Neigung für den Offizierbcruf haben oder sieh für die aktive Unteroffizier- oder Re serveoffizieriaufbahn im Heere inter essleren, können »ich in allen Fragen an den zuständigen Nachwuchsoffizier i n Marburg-Drau, Herrengasie 2R, um Rat und Auskunft wenden Ebenso werdeii die Eltern übei alle Fragen — soweit sie die Offizier- oder Unteroffizierlauf bahn betreffen — gerne beraten 207 BuchhsUitnq, Stenographie, Maschinenschreiben, R er htsch reiben Kurs- u. Einzeluriterrifht. Handel-schiile Kowiitr.ch, Marburq, Horronqdsse 4(5, Miirbirq (Drau).______192-'^0 Unlerricbl lür all" Schüler und Schülerinnen in Deutsch, Fran-•zösiscli. Englisch, für Anfnn-qer in Li^t-'in und Math"m.ilik — auch über die VV'vhnachts-ferlen Herbert Finze Mirbuig-Drau. 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K-ibini tt od Sih al stellf bei -.l|fin;.t> hi-nd r Frau "/.ii^i hr unt.'t "E'qpne Hi't'wa sehe in die M, 7 I/:? H Mobl Zimmer In r; III von Be ■r^' n flrin(|end 'V-su» bt Zu-srhriftpn untrr l."> n"7,embpr 8 d GnsrhiiltsBlellf dp-r »M I Cilh. 97 8 I n t e M Efsenbahnppn«lon»'nnpnzi)l"rn»»n op. flektlei-t wird mir nnf eine qute und cb iriiV'ervoMo Frau — .Antr#iqp U' t Giilp^ Finvorneh-mnp ' an die AI 7 ■, V^T^u'rt iDr"'- \ nreip'^amte 4-Jähr. Diimc in dip süiM Untersleierm.irV ver-srbl'iqen, sucht F'heb' ''annt-si-b^'t mit ernsid'-rkend«^m, in-tellifinnt Herrn im p i~^ Allers Ziis'hr unt -M^in W^^'h- i.^rb'swiinsrh 7'''31" an r1 e 7. 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Befolgen Sie dietan lallgomäfjsn Rat aud» h>Rl R^nut^ung dar UND KHASANA Körperplleqemittal. \..................■/ Gespart m& Mihi. mftFettvitdBi' und doch-guH '^eihnachts- back&f^ir l dtr titligi AnDleg d*t V*rbrawnil*l Houihollfln. Man nahm* alwai wtniger Htliü-Ttt-nilithun«, Ion* Ungar ilchtn. <»i IM«! firtJ»» fttkK In liKHMact«'' Ot«d>lln« ■» kikn. HEINRICH KUNI r**lobrlli V, pkirmoi Pr6par«t* Haldalthalm bat irwih«« MARBURGER ZEITUNG Samstag/Sonntag, Dezember 1943 « Nr, 345/346 « Seite 11 Verschiedenes SammellAhMItHi Altpapiui. Ha dem. Iktifcirtei abschnitte Tax tilabtall«. "^Alt eisen, Metdlle. üldssi Hurbeii, Tierbddi« und SchdtWüllekdutt Idiitend jede Menge Alois Arbeitei Mdi-buig, Dtdug 5, Ttleton 2b-23 10-3-14 Tausch« 1 Herrenanzug, 1 Knabenwinter^ inantel, I Paar KLnderqolserer Nr. 38, tine Kü-chenkradanz, 1 Klavier, qaqen ein qut erhalt. Planlno oder Stuttflücjei. — Zuschr. unter tWertauiqleich 7532. an d. »M. Z.«, Marb./Dr. _^3^-14 2 elektr. 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Marb./Dr., Rel-aarstraOe 15-11. __362-U T^usrne tadel-!o«e llchtbrauna Ledertascha qaqan schöne Da-mpnschuhe Nr. Anschr. in d »M. Z.« — Marburq/Drau. 330-U Tausche hohe Herrenachuhe Nr. 43, qeqen hohe Herren-ifhuhe Nr 44. Anzufr. bei Re-ue'z, Val.-SchÄf-'flf-Gas«e 21 — Mrtfburq/Dr. — Leitersberq. __329-14 Suche: Rundfunkapparat, elektr. Eisenbahn, Knaben-tBO, Kna-benlederhoee f. II J,| biete ata T a u I c h mit Wertausqlelch: Tlichtennla, fIrelf-Vervlel-''iMqer, Klnder-Wauto. Kin-und Sport« *«qen, Knaben-'•'ickanzuq, Be- rufsmantel, ^^«•rall, Mor* 'fnrnck. Auch ri/r»|ffluBrh ^"•ichr. In df»r Z.«, Marb. l'^raiO. 360-14 T Amtliche Bekanntm'actiungen Der Landrat des Kreises Marburg/Drau. Zahl: LR—1—043/9—43. Marburg-Dr., den 9. Dez. 1943. Bekanntmachung Am Ib. Dezember 1943, in der Zeit von 08.00 bis 16.0 t Uhr, werden Einheiten der Wehrmacht ein Gefechtsschießen im Räume Praqerhof—Schikola—-Medwetzen—Sestersche—Ja-bllng—Obernau—Ternowetz—Kerschbach durchführen. Während das Schießens tat das Betreten des durch die qenannten Orte beqrenzten Raumea verboten. Deo Anordnun-qen der aufqe«tel1ten Wehrmachtsposten let Polqe zu leisten. Zuwiderhandlungen werden bestrah 101 Der k. Land rat: Gez. Dr. Engelhart. Der Baaultratfte des Rclchskomraissars Ifir die Festi|iung Dautschan Volkstums. Dienststelle Marburg/Drau Abteilung Möbelvcrwcrtung Alle Verwahrer und Benützer, einschl. Ämter und Dienststellen, von Möbel und Einrieb* tungs^egenständen aller Art aus beschlagnahmten Best&nden, die bisher diese weder kluf' lieh erworben, noch Anträge auf Kau! gestellt haben, werden aufgefordert bis spätestens IS. Dezember 1943 diese Ansuchen bei der Abteilung Möbeiverwertung. Marburg, Baracke 1, Gflnthcr-Prien-Gassc—Hugo-Wolf-Gasse mündlich oder schriitlich einzubringen Den Parteien, die bis tum oben angeführten Termin Anträge oleht rorgclegt oder die dienstliche Notwendigkeit weiterer lein* weiser Belassung nicht naohgcwiesen haben, werden die Möbel aur vordringlichen Verwertung im Siedlungsgebiet bzw. aar Ab-labe an Bombengeschädigte and Kriegsversehrte, abgezogen. Marburg/Drau, den 15. November 1943 71 Abt. Möbeiverwertung Aufforderung Personen, die sich vor Ableben ihres ersten von Tisch und Bett geschiedenen Eheqatten mit kirchenqerlchtlicher Erlaubnis (nach Ubertritt m einen andeien Glauben) vor dem 14. April 1941 Wiedel verehelicht haben, müssen ohne Verzug beim Gerichte in Marburg den Antrag stellen, daß die Anmerkung dar Scheidung der früheren Ehe im Ehereqistet veranläßt wird Zur Antraqatellunq ist im Falle des Todes der überlebende Ehegatte aus der späteren Ehe verpflichtet. Dem Antrag sind beizuschließen. 1. die Trauungascheine beider Ehen, 2. da« gerichtliche Scheidunqserkenntnls, 3. die liirchenqprichtliche odet sonstige Entscheidung, womit die Eingehunq der spateren Ehe bewilligt wurde, 4 eine eidesstättiqe Erklärung, daß die spätere Ehe nicht bereits rechtskräftlq für unqflltiq erklärt wurde War dieser Aufforderung schuldhaft nicht nachkommt, macht sich atraft>ar 69 Marburq/Drau, am 1. Dezember 1943 Der Beauftragte für die Rechtspflege: Or. Amlachar, Dar Chaf dav Ztvtlvarwaltung In dar Untefstelermark Prelsstella Höchstpreise fflr untersteirisches Gemüse Auf Grund das 5 2 des Preisbildunqsqeeetzes vom 20. 10. 1936 (RGBl, I, S 922) und der mir erteilten Ermächtigung werden hiermit ab 13 Dezember 1943 nachstehende Höchst-preiee für unterstelrieches Gemüse festgesetzt Die Höchstpreise enthalten alle Unkosten der Erzeuqunqsetufe und verstehen sich frei Verladestdtion des Erzeugers bzw dei Be-zirksabqabestelle waggoriverladen Sie gelten bis zur nächsten Veröffentlichung Für nicht qenaante Waren gelten die ruletzf f^n'np^ot7ten Hörhslprpise. U.19 Karotten ohne Pahne le kq i).U| o.ll Knoblauch je kg <^4 Kohl (Wirsinq), Winterfürst, Kraus- , kohl und Chinakohl, je kq li.lft | U*I'J Kohlrabi irut gesundem Ldub, je kg <>-16 | O.Ii) Kraut (Weiß I. je Kg ... U.l'>l ODm Kraul (Rot-), ja kg . . » " Kren iMeerrettirhi |e kq . • • 0P()| »t.fti Mohrrüben (gelb), je kq . . . . 'J.H' Pastinake ohne Grün le kq Petersiliengrün je Bund zu 12 dkq Mindestgewicht Petersilienwurzel mit gesund Laub. je kq Porree, je kg ...... Rettich ohne Grünes te kg Rote Rüben, ohne Fahne, je kq Rüben, weiß, je kg Salat (Rapunzel-), je kq . . Saldt (Endivien-), gobieicht, je kg Schnittlauch je Bund zu I? dkq Mindestgewicht Sellerie-Knollen mit Herzblatt, je kq Spinat (Wurzel ! |e kq Spinat (BlÄMer-), je kg Supppnqiünes |p Büschel zu 4 dkg Wrucken (Steckrüben), ]e kg Zwiebel, einechl. Laqerkcwtenzii-schlag je kq . Pui Wdieii dei GütekIdSse C dürfen höchstens 50% der Preise tüi Würau dei Güteklasse A getoideri weiden Aufschlage aiit den Brzeugerpieis düiten nicht berechnet werden wenn de» Erzeuget die Ware unmittelbar an de» Bi zaugungsstatte in d-m Verbtaurhei ibglht Das Wdschen lei Ware ist unzulässig soweit dies nicht ausdrücklich in den Reirhsemheltsvnrsrhritten tüi Obst und Gemüse vorgesehen ist Die Bruttohörhstgewinnspdnne des Gmlthandels beträgt tiei Qamüsa und Beerentrürhten 10% bei Obst H% des Einstands Preises Dia Bruttohöchstgewlnnspanne des Elnielhdndels beträgi bei Gemüse 33'/|% bei Obst und Beerenfnirhten 25% des je wellig«Mi Einstandspielses lOi) crzuu^ei iiöcli»lprel». i^Oiek lask« A RW I wv l). J4 0.11> O.'JU <24 0.3 ||.()7 ; 0.0»; O.Ii U.IO 0.0^ 0.70 f)0 I.tio U.4h 0.44 U.30 (l.nS IM Iii II '22 o.lil 0.2(i U.06 o.lb k «ii)(.iuchci> li'icliMipreitie »cl d ' Vire «u' titlfni Markt Ulekiakki A «.V Ii O.Ii» 1.0« .20 • 1.21 0.13 0.20 i.oit .16 o.3i o.3ft ■.3j 0 40 O.OS» il.lK 0.1 »II •.92 o.HO '.4ß 0.40 O.8.' 0.4J 0.04 O.liti ' i.'Jfi i.lf) O.Hf» 0.1 ti 0.17 <1.11 0 Mi O.ltH 11.12 0.26 0-2Ö 0.32 K.ort • M8 I (.117 /.HH 0.(14 U.8:^ ).U6 0.8H 0.07 0"J4 Dei Oberbürgermeister der Stadt Marburg'Drau. Mai bürg, den 23. November 1943. Bekanntmachunjt Uber Vormuaterung von Pferden Zur Gewinnung eines Überblickes über die Tauglichkeit der vorhandenen Pferde, Maultiere und Maulesel (nachstehend der Kürze halber als Pferde bezeichnet) für Wehrzwecke wird eine Pferdevormusterung, wie folgt, durchgeführt: 1. Ort und Zelt der Vormusterung, Taq Zeit (Uhr) Bezirki-dlenststelle Musterunqsort Montag 13. 12 1943 13.30 A bis K 8.00 Marb.-*'» MARBURG Schlachthof Dienstaq 14. 12 1943 L bis S 10.00 T bis Z Marb.-Stadt MARBURG Schlachthof Dlenstaq 14 12. 1943 14.00 Brunndorf MARBURG Schlachthof Mittwoch 15 12, 1943 8,00 Gams GAMS Gastb 'IS Paweechitsch Mittwoch 15 12 1943 9.00 Leltersberg MARBURG StraRev d Rindermnrkt Mittwoch 15 12 1943 10.30 Lembach PICKERNDORP Gafthaus Tomsche Mittwoch 15 12 1943 14.00 8.00 Rotwein OBER-ROTWEIN Nr. 26 Donnerstaq A bis P Drauweile* DRAUWEILER 16. 12 1943 14,00 R bis Z 8.00 u Thesen Gasthaus, Friedhofsti, 12 Freitag 17 12 1043 1 1 A bis O 10.00 P bis Z Ktttsch KHTSrH Rüsthaus 1. Ort und Zelt der Vormusterung, 2. Verpflichtung rur Vorführung. Die Eigentümei und Besitzet von Pferden sind auf Grund der Ziff. 21 der Pferdeerganzungsvorarhrlft verpflichtet, diene seihst zur Musterung vorzuführen oder durch Beauftraqte vor-führen zu lassen Die Personen, die Pferde vo^'lühren, müssen In der Luqe sein die Pferde im Trab vorzuführen Es sind sämtliche über drei Jahre alten Pferde [alle vor dem 1 Oktober 1940 qeboienen Pfer 1p) also auch dla bei frtiheren Musterunqen als truppenuntauqlirh (tu) gemusterten Pferde, sowie die eingetragenen Zuchfstnten, friarh geputzt, ohne Geschin und ohno Derkp mit einem Zaumzeug (nicht nur Halflerl vorrnfühten. Di*» Hufe sollen sauber, aber nicht qefet-tet und nirhl geteert sein Dei Vorführung gedeckter Stuten ist der Decksrhein mitzubringen 3. Befreiung von der Vorführung. Von dei Vorführung sind befreit- a) Pferde, die noch nicht drei Jahre alt sind, b) anqekörte Hengste c) Zurhtstuten der staatlichen Geetüta d) Pferde, die auf beiden Augen blind sind, a) Pferde, die dauernd unter Tag in Berqwerken arbaltan, n Pferde von unmittelbaren und mittelbaren RelchsbMmten, Führern im Raichsarhaitsdienst, vom Peldmelster aufwärts, beamteten Tierärzten und anderen im Gesundheitsdienst amtlich tätigen Personen, soweit «ie zur Ausübung des Amtes odei Berufes notweii lig sind, g) Pferde, die an einer übertragbaren Seuche leiden oder einer solchen Verdächtig sind (amtstierärztllche Beachelniqunq ist vorzuleqsn) Aul Antrag des Eiqentflmer« oder Besitzers können von der Vorführuno betreit werden; 1 über neun Mnnr.te traqende Stuten (Dsckschein Ist dem Antraci beizulegen)» 2 Stuten, die innerhalb der letzten 14 Taqe abgefohlt ha htn. 3 Pferde, die wegen Erkrankunq nicht marsrhffthiq sind untei Vorlane einei tie-ftrztlichen Bescheinigung Anträge auf Befreiunn von der Vnrführiinnspflirht sind sofort mii Bpfirilndnnn und nenebenenfall« unter AnsrhUtO der Beweismittel heim städtischen Rpferat fil' Re'rhsverte'dlaunq, Kernsto'^kgasfip fi vorziilenen Solanoe dem Antran nicht statt qeoehpp ist h'Hh* d'e Verpflirbtunn zur Vorführung bestph^n Alle OHriqen, bisher geltenden BefrelungsgrOnde kommen In Wegfall. 4. Kostentragung. Kosten und Auslagen sow'e Verluste Infolge ArbeitsauB-fall, die dem Vnrfiihrunnspflirhtlnen erwachsen, alnd von diesem zu trarjpi lind werden nicht erstattet i Strafbestimmungen und ZwangsmaBnahmen. Zuwiderhandlungen geqen d'e Vorführungspfllcht oder qe qen die Anordnunrren bei de» Vormu^teruno können nach Zlff S4 der Pferdeprnänzungsvors(hrift bis l-W RM oder mit Haft, In schweren Fällen mit Gpfänan'* tind Geldstrafen oder mit einer dieser Strafen bestraft werden Im Ffllp der Nl'rhterfflllunn der Vorführ^ungspfllcht kann fwnrfT8WP''!e Vorffihninn auf Kosten d'M Pflirhtlnen anqeord-net oder «'pm Pflirh'inpn "tu^erlent werden Pferde an einem «nderen Taqe und an einem anderen Orte vorzuführen 269 I, A gel.: ZOlS. Kauhnannsgehilfen- und Gehilfenprtilungen Frühjahr 1944 Bei dei Gauwirtechaftskammer Steleimark finden dia Lehrabschlußprüfungen für kaulmännische Lehrlinqe, einschließlich der Lehrlinge der Banken, Versicherungen iww und für Lehrlinge des Gaststätten- und Beherberqungsgewerbe« sowie die Abschlußprüfungen der Bürogehilfinnen im Frühjahrstermin 1944 voraussichtlich ab Ende Jänner 1944 statt Zugolasson lind dla In der Lehrlingsrolle der GauwirtBchaflskammer Steiermark eingetragenen Lehrlinge und Anlernlinge, deren Lehr-bezw Anlernzeit vor dem 1 Mai 1944 endet, ferner alle männlichen Lehilinqe der Geburtsjahrqänqe 1927 und früher, dia ihre Letirzeit längstens am 31 Oktober 1944 beenden Alle Betriebe mit Lehrlingen und Anlernlinqen, bei denen diese Voraussetzungen zutreffen, werden aufgefordert, diese bl« spätestens Fieitag, den 31. Dezember 1943 bei der Gau wlrtschaftskamniei Steiermark in Graz, Burggase« f^, Iii Stock, Tür 316, mittels der dort unentgeltlich erhältlichen amtlichen Anmeldevofdrucke zur Prüfung anzumeldenj der Anmeldunq sind der Lehrvortrag und das letzte Zeugnis dei Berufsschule beizulegen) qteichzeltlg Is» die Prüfungsgebühr einzuzahlen Verspäte! einlangende PrUfungsanmeldungen können erst bei einem späteren Prüfungsteimin berücksichtigt werden. DIE GAl'WIHTSCHArTSKAMViER STEIERMARK, 100 Gut erhalt. Goi- Tausche elektr.[Tausche tadel- Tausche elektr. Kocher gegen!Uwes Damen- Bügeleisen, la luterhalt Da-jfahrrad qogen dnllos, gpqpn menschuhe, Gr. voisenkb Nah- Kleinempfclnqer •IH. V. D M 'nirmcl^ntj. Zu- oder Iferrenan-Heim C, Trle- sehr a. d »M ziiq Heu, Teich-sterstraße, Zlm- Z.«, unt »Wort- qasse 2, Nach mer ö, Müller, ausgleich mittag - Marh 252-141 2Ü5-U (Ürau). 359 14 serar, B e r schuhe 42, tauflche gen Größe Adr. In der g • Nr, qe-44. Ge- srhüflsstnlle d. »M. Z.«, Clin. 9Ü14 Elektr, Bügeleisen elektr Kocher, 220 Volt, und Eissrhuhe, alle« tadello«, qeeignet als Welhnarhlsge-Hchenk tausche gpqen KIpIh Schrfiibmascht-ne Anqeb unter • Dolmet-^«•her« an die »M, Z.«. 322 14 Tausche Näh-miechine geqep Rundfunkemp länger Briinn-dorf, Haydnq. 71, ' _2BH 14 T A u s c h e KÜ-fhcnwaagp od Vo'h.inq qiMien Babysiluhl Rei-serstr 27 Parterre, links, von 10—12 Uhr 2(15-14 Tausch« schönen Beltelnaatz und Matratzen, Tisch, Nncht-kaslen. qeq Antrug, oder Win-iterrock, Mantel o. Herrpn«liel»'l Nr 42 Zuschr unter »Aulzah-hing 751fi» o d. »M 7«, Mar-I buig-Drau. ' 332-14 Tausche elektr Hügeleifipn für Puppen waqerl Goethostr 20/1, rechts 2GB-14 Tausche Renn-rcihrrad qenen Wintermantel oder Stiefel Nr, <1 Kalschek — Brunndnrt fo-»ulstraß« 85 293-14 Hart und schwer traf uns die trauriqe Nachricht, daß unser Inniqstqcllebter Sohn und Bruder David ^^ochorctz Gefreiter In einem Grenad.-Rcgiment Im Alter von 19 Jahren am 22, November 1943, bei den schweren Kämpfen im Süden in tieuer Pflichterfüllung aein junqes Leben tür Groß-Deutschland gelassen hat, 262 War unseres heben David gekannt hat, der weiß, was wir mit Ihm Verloren haben. Wölling, Wien, am 6 Dezember 1943. In tiefer Trauer: Rudolf und Johanna Pochoretz, Eltern) Anton, Rudolf, Josef und Valentin, Brüderi Justina, Marianne, Maria, Theresia, Wera, Johanna und Sofie, Schwestern, und alle übriqen Verwandten ij. Rabendorf, Cllll, den 9 Dezember 1943, Danksagung Tiefen Dank spieche ich allen aus, dl« an meinem qroßen Leid, das ich durch den Tod mel nei lieben Gatten Herrn SYLAESIER KLLISCH, Stadtamtmann, Hauptm a, D eilitl, Anteil cienonv men haben Inshe«'>ndeie danke i( h d^ tn Herrn Oberbürgermeister Knaus füt die eigreifenden Worte bei dei Veidbschiedunc), sowie dei qdiuen Gefolgschaft der Stadlverw-iltunu M^ JS II^"! Fetnrul Bli »-Inif hllcllllch Mon'ag, 13. Dc/cniber: Ein Mädel wirbelt durch die Welt Md^dd Sflineidrr. Ilifdia PdUlsen. Theo Llngrn und Huqu S Stol? Iltldc Hilde-hrand, Paul Rirhln W.illiT l.m-.i.rn, I rll/ Odmidr iintl JospI Ficlihrlni Mir JHgi'iidlltl.p ntriit /inii-lii**4'nl SÄtnstrtq, II. nP7i'mt)' iitii l.l.l'i I hr, S(inntd»j. 12. Dp-ieinbiT lim 1(1 t'h. *« Werier, Leo Sipzdk Hans Urausewetler ti. a. i'Or .lugpnditrhe nicht lugelaaienl Kartpnvorverk-iuf an der Kinokawe: Srtinstag und Montag ab 13 Uhr, Sonntag von 10-12 Uhr vormittags und ah 13 Uhr. SamnlHg, II, Dfipinbpr um 17 Ul und !'• 45 Uhr, Sonntag, 12. Dflembi-, um 15, l/3ft und 19 45 Ulir B F. L A M I FBr JiigpndltrhH niini /ugi-ldssenl__ SrtI hl.»'lllplf1f Burg-Ltchtspiele Cilli Bit Donnpr^tng, tti Dp/pmbnr Himmel — wir erben ein Schlott! mit Aiiny Ondrd flJiis Hrduipwptlpr. 0*Kar SIma und Hprbprl lliibiipi FUr .lugpndlKhP unter l« lahren nicht «ugplassenl Metropol-Lichtspiele Cilli Bis DoiiniTRliiq, 16- Di'/pnihpr Ein Walzer mit Dir l.lMl WaldMilillpr, Mb.rl Mdtlpr»to«k, Grplh« Weiser und l.ufte Eiiqll*«'!. l'Ul ili„.ni1ll.t>^ miln 14 MB.Pi. Oirhl /iigeld^pn Ton-Lichtspiele Stadttheater _P c 11 ■ u Siniktag, lt., Sonntag, 12. und Montag, 13. Deieniber Mdrtd AndprgatI llannei SIelier, Paul Wcilermaler und Gustav Waldau in einem lustigen Film von Kirrh weih, Krawall, Rtiulrrel und Liehe Die Pfingstorgei Pttr .lugcndllche lugelaaienl Snmstag und Montag um 14.30 Uhr, Sonntag um «.30 Uhr Juyendvorslelhingen mit vollitcindigem Programm. Zu allen übrigen Votitellungon können Jugondlichi unipi 14 Jahren wagen Platmangel nicht lugelaiaen wprtlcn. Lichtspieltheater Polstrau Samstag, II. und SonnUg, 12- Dezenbtr Damals Ein erstklassiger Film mit Zarah Lecndar, Haiii Stttwf, Rossuno Braizi, Hilda KArber, Elisabeth Markus u. a. — Für Jugendliche alchl lugelassenl Lichtspiele Rann Von Samstag, II bis Montag, IS. Deiember Fronttheater mit Hell Plnkenieller, Ren« Dellgen, Lothar FIrnani u. a.__Für Jugendliche zugelasteal Lichtspiele Sachsentcld_ Samstag, II Dezember und Sonntag, 13. Dezembot Kohlhiesels Töchter mit Hell Flnkenieller, Eduard Köck, Paul Richter, Oskdr SIma u. a. — FBr Jugendliche »ugvldsseal Lichtspiele Ediin^en Bis Monidq, 13. l)p/ember Die heimliche Gräfin mit Miirti" lliirrpll luui WhII Albiith-Rplly Für ImicnrtlKtii- unlpl H Idlilcn nlt hl /iigeluxNen. Von S,ini>.i'itj Iii» Monliif) dor Miirrlit'nllliii >S( luu'ewoiüf heil tind Rosenrot« ___ Lichtspieltheater Triiail LichtspielthgatPT Gurkield Sdnist-iy II md Sonnliig. 12. Dp»«aibpr Wir machen Musik Ein .............III 'l^p VVtM.ie. V.kl.ir de Kowa, Edith ()»,», Urilli» WtfiM-r und iinilete nurh dim Lust^pi«'! \| r'fit Htirtii*'! Für lugpiiinifhr nlihl VorMHhnn. i, Wielleilun((: Hntnz Rilhmann. Musiki Werner Bohmann Für Jugendliche nlchl zugelatienl Bl« elnschlleBllch Montag, den II. Deit-mber der MJrchenlUm .,H ANSBl UNO GRETEl Vorliihrungen; Werktags um 17 und 19.30 Uhr, Sonn und Feiertags um 14.30, 17 und 19.30 Uhr Mitrhen- und Sonderlilme werden Ramstag und Mon tag um 1.^ und Sonntag um 10 Uhr vorgelflhrt. Filmtheater TüHer Tel Nt 2« Samstag, II. Deiember um 16.30 und 19.30 Uhr, Sonntag, 12. Dezember um 14, 10.30 und 19..10 Uhi Eine Nacht in Venedig •MKlIlihp milei 14 Idltieo utellt nigetasaen stadttheater MARBURG-Drau Samstag, 11 Dezember: Abendvorstellung: SCHAFCHEN ZUR LINKEN. Operette in 1 Vorspiel und 3 Akten (4 Bilder) von Peter Klaue, Muiiik von Karl Henry Gut-heim Beginn: 19.30 Uhr. Ende: 22.30 Uhr. Preiee I. Sonntag, 12. Dezember: Nachmittaqevorstel-lunq: DER WILDSCHÜTZ. Oper in 3 Akten von Albert Lortzinq. Beginn: 15 Uhr. Ende: 17.30 Uhr. Preise: 11. Ahendvorstellunq; SCHÄFCHEN ZUR LINKEN. Operette in 1 Voispiel und 3 Akten (4 Bilder) von Peter Klaus, Musik von Karl Heinz Gutheim. Beginn: 19..10 Uhr, ^dft: 22.30 Uhr. Preise: l, Montag 13. Dwember: SCHÄFCHEN ZUR LINKEN. Operette in 1 Vorspiel und 3 Akten (4 Bilder) von Peter Klaus, Musik von Karl Heinz Gutheim. — Amt Volk-bildunq, Ring Ij qeschloflsene Vorstel-lunq, Beginn: 19.30 Uhr. Ende: 22.,30 Uhr. Kein Kartenverkauf Dienstag. 14. Dezember; Abendvorstellung: HOPRAT GEIGER. Lustspiel in 3 Akten von Franz Fiiesel, Musik von Hans Lang. Beginn; 19 30 Uhr Ende: 22,30 Uhr. — Preise; 1. Mittwoch, 15. Dezember: SCHÄFCHEN ZUR LINKEN. Operette in 1 Vorspiel und 3 Akten (4 Bilder) von Peter Klaus, Musik von Karl Heinz Gutheim. — Geschlo««ene Vorstellung für die Wehrmacht. Beginn, 19.30 Uhr. Ende: 22.30 Uhr Kein Kartenverkauf! Donnnerstag, 16. Dezember: Abendvorstellung: HOFRAT GEIGER. Lustspiel in 3 Akten von Franz Füssel, Musik von Hans Lang. Beginn* 19.30 Uhr, Ende: 22.30 Uhr. Preise: II. Freitag, 17, Dezember: Abendvorstellung: DER MANTEL und GIANNI SCHICCHI. Oper in 1 Akt von Glacomo Puccini. Beginn- 19.30 Uhr. Ende: 22.30 Uhr. — Preise. II Samstag, 18. Dezember: Abendvorstellung: SCHAFCHEN ZUR LINKEN. Operette in 1 Vorspiel untl 3 Akten (4 Bilder) von Peter Klau«, Musik von Karl Heinz Guf-heim. Beginn: 19.30 Uhr. Ende: 22.30 Uhr. Preise- 1 Sonntag, 19. Dez.; Nachmittagsvorstellung; DER MANTEL und GIANNI SCHICCHI. — Oper in 1 .\kl von Giaromo Puc-rini. Beginn; 15 Uhr Ende; 17.30 Uhr. — Preise; II. Abendvorsleihmn; SCHAFCHEN ZUR LINKEN. Operelle in l Vorspiel und 3 Akten (4 Bilder) von Peter Klaus, Musik von Karl Heinz' Gulheim Beginn: 19.30 Uhr. Ende- 22.30 Uhr Preise: I. V/orverkdut außei Montag fSglich von 9 .1» 13 tinrj von 1.^ b's 18 Uht der Theaterkasse '"heaterqasae 3 ' NSKK-Männer 9 die «ich au« irgendwelchen Gründen außerhalb ihres eigentlichen Heimatortes lizw NSKK-Standortes für längere Zelt in der Untersteiermark aufhaltÄi, melden sich sogleich beim NSKK-Kommando Untersieiermnik 4.1 Der Führer des NSKK-Kommandos Untersteiermark, gel. Hans Müller, * Hauptsturniiühier. Dentist Ueodor Götz Friedau — Untersteiermark hat seine Zahnpraxis eröffnet Der Bürgermeister der Gemeinde Lichtenegg I. d. Kollos, sucht S€icliit>eart>elter für sämtliche Verwaltungszweige Vorkenntnisse in Karten* bewirt«chaltung, Fürsorge, Familienunterhalt und Meldewesen erwünscht. Nicht Bedingung. Einarbeitungsmöglichkeit geboten. Für Kriegsversehrte und Pensionisten des öffentl. Dienstes besonders geeignet. Angebote mit kurzer bisheriger Verwendung dii den Bürgermeister der Gemeinde. 102 POSTSPARBUCH Hai« rrrlxAvI«:« Sparbuch fikr Jedermann Rln- AMukhiBiian bat allen Pnslimlern «b4 ««nMlKMi PMIdieant-M «Uan lJui4nMMI«n N>r Mfäftrt, hitft DBirrSCNE IT E 0 R REICRBPOST Der Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, Chef des Transportwesens, Berlin NW 40, Alsenstr. 4, Fernrul 11 65 81, sucht; Kraftlahrer, Anlernlinge, Kfz-Meister- u. Handw., Bürokräfte, Köche, Fleischer, Stenoty-pistinnen, Kontoristinnen, Köchinnen u. sonst. Einsatz weit-gehendst nach Wunsch. 206 Un ätn unheäebtefi Q9HH STEIRISCMER HEIMATBUND Amt Volkblldtiny — Cilli 11. Dez. 1^4J: Slocketiiiammei, »Er hat Glück mit Monika«. Spielqemeinschüft Storltenhünimcr. Gololnschci(t*.rdum der Eisenwerke, um 1!J 1^'hr. 12. Dez 1^43 Slf)c kpnhdinmer, «Er hat Glüfk niil Monika«. Spielqemeinschalt Storkenhiimcr. Gelf)lrisch