PrSnumerationS-Preise: Für Laibach: Ganzjährig . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig . . 4 . 20 „ v'nteljährig . 2 „ 10 , Monatlich... - „ -0 „ Mit der Post: *»n,jLhrig..........12 fl. H-Mhng............. k . ^Meljjthrig........ 3 „ Laibacher 8ür Zustellung in« Hau« ^ertelj. 25 kr., monail. S kr. Einzelne Nummern 6 tr. Nr. 293. TaMati Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Freitag, 22. Dezember 1876. — Morgen: Victoria. Re»«ctt«» Bahnhosgaffe Nr. IS. »rt>r»tti««s-» J«ser«te». Bureau: Longreßplatz Nr. s (Buchhandlung von Ja. v. Klein» mayr L Fed. Bamberg.) JnsertisuSprrtse: Für die einspaltige H L 4 Ir, bei wieders schaltung L Anzeigen bis S Zei! Bei größeren Inserat?___________ Öfterer Einschaltung entspre» chknder Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. 9. Jahrgang. Zur Action des Abgeordnetenhauses. Das österreichische Abgeordnetenhaus hat auf die Dauet von beiläufig vier Woche» seine Thore Ktschlvssen, die Abgeordneten eilen an den Heimat« Uten Herd, um im Kreise ihrer Familien die Weihnacht«. und Neujahrs. Feiertagsruhe zu genießen. Der erste Act der lausenden parlamentarischen Session vollzog sich in sehr bewegter, sogar unerquicklicher Form. Ein g>oßer Theil der Volksvertreter machte sich in kritischen, mitunter aufregen, den Reden Luft, er schleuderte alle Steine, welche infolge der seit dem Jahre 1873 andauernden Volks-wirthschaftlichen Krise seine Brust belasteten, der Gebarung der verschiedenen Ministerien zu. Ein Theil der Abgeordneten erhob Anklagen, daß die Regierung gegenüber der Krise in weiterer Un-thätigreit verharrt: ein anderer unterzog die Aciion der verschiedenen Ministerien einer schonungslosen, niederschmetternden Kritik; sogar der erste Kron-lurist des Reiches, Justizminister Dr. Glaser, Mußte in den Tagen, an welchen Blitz und Donner im Hause der Volksvertreter ihr Unwesen trieben, es über sich ergehen lassen, daß seine Thätigkeit in Tchatten gestellt wurde. Es fehlte aber auch nicht an Stimmen, welche der Regierung Weihrauch streuten. Herr v. Stre-u» a y r erhielt ein BelobungSdecret; Herrn v. PretiS wurde das Zeugnis zutheil, daß er ausgebreitete Finanzverwaltungsgabe besitze; auch die Thätigkeit des Grafen MannSfeld erfuhr Worte der An- erkennung und selbst Herr v. Ehlumecky empfing den Tribut lobender Anerkenung. Mögen diese loyalen Kundgebungen auf dem in den Ministerhotels ausgestellten Christbaume als Weihnachtsgeschenke prangen. Aus dem ganzen Verlaufe des ersten Abschnittes der heurigen parlamentarischen Session ergibt sich das Resultat, daß „Unzufriedenheit" und „Ver-stimmung" im Abgeordneienhause große, hervorragende Rollen spielten. Diese beiden widrigen Erscheinungen traten in so erregter Gestalt auf, daß bereits das Gespenst der Ministerkrise an die Thore des Parlamentshauses pochte. Zum Glück wandte sich dieses Gespenst in zwölfter Stunde zur Umkehr; „Unzufriedenheit" und „Verstimmung" bil-den noch immer nicht Anlaß, die EabinetSsrage auf die Tagesordnung zu stellen. DaS konstitutionelle Ministerium Auersperg erkannte rechtzeitig, daß es einer konstitutionellen Regierungsform wenig an-gewefsen gewesen wäre, wenn es wegen voseite einiger Abgeordneter nicht immer maßvoll geübter Kritik die Zügel der Regierung in andere Hände gelegt hätte. Ein Ministerium „Hohenwart" oder „Taaffe" als Weihnachtsgeschenk hätte in a^en Gauen der österreichischen Monarchie gerechte „Unzufriedenheit" und „Verstimmung" erzeugt. Oesterreich mag sich unter dem Ministerium Auersperg insolange der Ruhe hingeben, bis die Ausgleichsfrage mit Ungarn dem Parlamente klar vorliegt; dann erst wird eS an der Zeit sein, über da« „Sein" oder „Nichtsein" des Ministeriums Auersperg zu debattieren. E« blieb auch der Oppositionspartei im Abgeordnetenhause nichts anderes übrig, als sich dieser Ansicht zu fügen. Drastische Mittel, wie beispielsweise die beantragte Budgetverweigerung, hätten unverantwortliche Erscheinungen zutage treten lassen. Die Weisheit der Majorität des Abgeordnetenhauses verwarf die Anwendung dieser Zwang-maßrcgel, das Volkshans bewilligte die Bedeckung des Budget«, und dem brüderlichen Mahnrufe bei dem SuSeinandergehen der Abgeordneten, nicht nach außen dsS Schauspiel der Uneinigkeit zu bieten, wurde bereitwillig Folge geleistet. Die verfassungstreuen Mitglieder der Abgeordnetenhauses verließen einig die Räume de» ParlamentSgebäudeS, sie kehrten in den Kreis ihrer Familien und Freunde zurück, um einerseits noth-wendige Ruhe und Erholung zu genießen, anderseits in Kreisen ihrer Wähler die Ansichten und Wünsche in Bezug auf die nach Ablauf der Ruhetage auf die Tagesordnung gesetzte Ausgleichs« frage kennen zu lernen und seinerzeit im Parlaments-Hause zum Ausdruck zu bringen. Die Majorität der Versafsungsparlei im Abgeordnetenhause widerstand den Lockrufen einer Fraktion, welche auf eigene Faust operieren und durch voreilige Agitation und Aktion die gesammte Verfassung-Partei in ein trügerische» Fahrwasser leiten wollte. Die Verfassungs-Partei hatte im Verlaufe der letzten Sessionszeit Gelegenheit, den Unterschied zwischen Weizen und Spreu genau kennen zu lernen; sie wird ihren Prinzipien auch nach Ablauf der Ruhetage treu Jeuilleton. Schloß Dorneck. Triminal-Nooelle von Theobald König. (Fortsetzung.» Polizeirath war überrascht und bestürzt, r ? "ussage der Gräfin mußte zu weiteren Nach-jungen führen, möglich sogar die junge Frau v.^rn. Auf jeden Fall hatte sie eine große Un-'ichtigkeit begangen. »Ich war dennoch im Wäldchen." . »Aber wie? Wie war da» möglich? DieAuS- "Acht die Fenster.« dt-l.-A' durch da» Fensterl Sie werden in ^ Falle die Frage nicht sonderbar finden: Wader m Gräfin Dorneck veranlassen, mitten in loll. ch* ^rch da» Fenster da» Schloß zu ver-Isen und in das Wäldchen zu gehen?" »Sie haben rin Recht zu dieser Frage, Herr vmzeirath. Jedem ändern würde ich keine Antwort Gehet ^ " läge ich, daß .da» „Warum" mein „Leider kann ich mich nicht mit einer solchen Antwort begnügen, ich hoffe, Sir sehen daS ein, Gräfin Dorneck, und ersparen mir größere Weitläufigkeiten." ,Jch kann Ihnen keine andere Antwort geben." „Nun wohl, gnädige Frau, Sie zwingen mich dadurch, Sie auf eine Sache aufmerksam zu machen, welche ich lieber umgangen gesehen hätte. Man sagt, die Gräfin Dorneck habe ihrem Geliebten im Wäldchen oftmals ein Rendezvous gegeben." ^ Die Wirkung dieser Worte War keine so allge-waltige, wie der Polizeirath erwartet hatte, obgleich die Gräfin zitterte wie Espenlaub. Sie hatte sich die ganze Nacht mit dem Gedanken beschäftigt, daß man ihr etwa» derartige» sagen würde, und sie war daher nicht so sehr überrascht, als e» geschah — ihre Feinde hatten aber ihr Vorhaben noch schneller in» Werk gesetzt, al» sie erwartete. „Ich habe nicht anders erwartet, al» daß die Verleumdung eine Thatsache zu ihrem Vortheile au»-beuten würde, die leider vorhanden ist," sagte fie ruhig. „Nur in einer Sache hat man sich getäuscht. Niemals hat die Gräfin Dorneck nach ihrer Verhei-ratung ihrem Geliebten ein Rendezvous gegeben, sondern nur ihrem Freunde, und zwar mit Bewilligung ihre» Gatten. Da« mag Ihnen sonderbar klingen, Herr Polizeirath," fuhr sie fort, als sie dessen Mienen eine große Ungläubigkeit las, .wenn Sie indessen die Umstände kennten, welche mich eine Ver-bindung mit dem Grafen Robert eingehen ließen, so würden Sie anders darüber denken. Mehr kann ich davon nicht sagen, es widerstrebt meinem weiblichen Ge-fühle. Nehmen Sie also an, ich hätte meinem Geliebten ein Rendezvous gegeben. Was thäte da» zur Sache?' „Mehr als Sie denken, gnädige Frau," sagte der Rath unangenehm berührt. „Eine Dame, die sich nich scheut, ihrem Geliebten rin Rendezvous zu geben, während noch die Leiche ihre« ermordeten Gatten nicht einmal beigesetzt ist, muß e» sich gefallen lassen, daß man einen Verdacht auf ihre Schultern wälzt —" „Halten Sie rin, Herr Polizeirath^ ich weiß, wa» Sie sagen wollen," unterbrach ihn die Gräfin. „Ich habe keine Zeugen, welche für mich sprechen könnten, und die einzige, die mit leichter Mühe auch den leisesten Verdacht von mir nehmen könnte, wird e» nicht thun. Ich muß also selbst für mich sprechen. Und doch kann ich Ihnen nicht» weiter sagen, nichts, als daß ich weiß, daß die Mörder meines Gatten versuchen werden, die Schuld auf mich zu wälzen." (Forts, folgt.) bleiben, wird die Erreichung des Möglichen anstreben, wird in derAu « gleichsfrage jeder Mehrbelastung Oesterreichs mannhaft entgrgenlrelen und zu diesem Zwecke dir Verhandlungen der Regierung einer ein-gehenden Prüfung unterziehen. Die Steuerträger werden dem Verlaufe dieser Verhandlungen mit lebhaftem Interesse folgen. Mögen dieselben zum guten Ziele führen! Politische Rundschau. Laibach, 22. Dezember. Inland. Bezüglich der schwebenden Aus-gleich« frage ist, wie man dem „P. Lloyd" aus Wien berichtet, alles noch im ststus yuo. Man glaubt sogar zu wissen, daß das österreichische Ca« binet sich noch nicht einmal in officieller Kenntnis l>er letzten Entschlüsse des ungarischen Ministeriums befindet, und erklärt sich dies aus den aufreibenden Budgetverhandlungen, welche die volle Aufmerksamkeit der cisleithanischen Minister erheischten. Mit dem Abschlüsse der Budgetberathung wird auch die Bankfrage ins Rollen kommen, da eine Verschleppung der Angelegenheit, die man von einer Seite als die erste Politik auSgeben möchte, als ab-solut unzulässig bezeichnet wird. Für die nächsten Tage steht ein österreichischer Ministerrath unter dem Vorsitze des Kaiser« in Sicht. Nach Beendigung der Budgetdebatte im unga -rischen Oberhause begeben sich, wie da« „Neue P. Journal" erfährt, die Minister TiSza und Szell nach Wien, um den letzten Versuch zur Lufrechthaltung der Mai.Stipulationen zu machen. Für den, übrigens in Regierungskrisen als wahrscheinlich angenommenen Fall der Erfolglosigkeit eine« solchen Versuche« wird TiSza bei Seiner Majestät die Bewilligung zur selbständigen Lösung der Banksrage ansuchen. In RrgierungSkrrisrn herrscht die Anficht, es werde dem Cabinet gelingen, an allermaßgebendster Stelle die Besorgnisse zu zerstreuen, wonach eine derartige Behandlung der Bank-Angelegenheit die Zweitheilung des Zollgebiete« mit fich führen könnte. „Ellenör" und „Hon" besprechen die Möglichkeit eine« gemeinsamen Zollgebiete-, auch wenn die Banks rage nicht im dualistischen Sinne ge-löst werde. Die Connexität der Au-gleich-sragen falle mit den Mai-Stipulationen. „Ellenör" sagt: Die vollständige Selbständigkeit der Notenbank sei in keinerlei logischem Verhältnis zu der Selbständigkeit de« Zollgebietes, weshalb die ungarische Bank «richtet werden könne, ohne die Gemeinsamkeit des Zollgebiete» aufzuheben. Bei neuen Verhandlungen könnte nur die Alternative der selbständigen Bank in Trage kommen, weil TiSza weniger al« die Mai-Stipulationen nicht acceptiere; weil aber das österreichische Parlament und die.dortige Regierung die letzteren nicht anerkennen, müsse da» ungarische Cabinet nach einer selbständigen Bank streben. Da diese Eventualität im Vordergründe stehe, möge die Opposition das selbständige Zollgebiet nicht forcieren, weil das unnütz und ein solche» Vorgehen nur der Bank-Selbständigkeit schaden könnte. Einen ähnlichen Gedankengang verfolgt der „Hon." Er setzt auseinander, wenn die Regierung als Grundlage die Zoll-gemeinsamkeit und selbständige Bank anstrebe, werde fie wenige Schwierigkeiten zu überwinden haben. Man dürfe nicht einmal Anlaß zu dem Vorwande geben, die Zerreißung der Monarchie sei durch die Haltung Ungarns verursacht; e» sei unrichtig, daß ohne Valuta-Regelung eine selbständige Bank unmöglich. Da» Gegentheil beweise Italien und Amerika. Wenn Oesterreich den AwangScour- der ungarischen Noten nicht acceptiere, so wird «ngarischer-seit« dieselbe Represfiv-Maßregel ergriffen werden. Folgende« ist dicher die ungarische Parole: „vor-läufig sei auf Grund der Zollgemeinsamkeit eine dualistische -Bank, wenn dir nicht möglich, wa» sehr wahrscheiulich ist, dann auf Grund drr Zöllgrmrka-samkeit jene selbstLndige Batik mit AwangScour- zu fordern. Dirfe Mternative muß in wenigen Wochen gelöst werden. Berathen wir jedoch die Zollsrage nicht eher, als bi» die Bankfrage gesichert ist." Der „Nationale" berichtet, Baron Rodich soll demnächst in Wien eintreffen, um maßgebenden-ortS ausschließlich über militärische Angelegen-heilen (Einführung der Landwehr in drr Bocche?) zu rrferieren. In Begleitung des Baron Rodich werden mehrere höhere Landwehr-Offiziere au- glei-chem Anlasse nach Wien rrisrn. Ueber da» auf den österreichischen Generalkonsul in Belgrad unternommene Attentat empfängt die „Presse " folgende Telegramme: Semlin, 20. Dezember: „Ich beeile mich, Ihnen von einer flagranten Verletzung nicht nur der österreichischen Flagge, sondern auch der Person des bei der serbischen Regierung accreditierten diplomatischen Vertreters Oesterreich«, de« Fürsten Wrede, Kunde zu geben. Fürst Wrede befand fich gestern in Begleitung eines ConsulatSbeamten aus dem vor Belgrad stationierten österreichischen Monitor. Das Schiff war in einiger Entfernung vor der Festung, als man plötzlich einen Ruf Hörle, dem bald darauf ein Flintenschuß folgte. Der Monitor erwiderte diesen ganz unvermutheten Angriff mit einem Kanonenschujfe, worauf nochmals ein Flintenschuß gegen da« Schiff abgefeuert wurde, daraufhin rückte drr Monitor vor, drr Wachposten aber, der von der untern Festung au« die Schüsse gegen den Monitor gefeuert halte, zog fich zurück. Die bei-den Schüsse hatten zum Glück niemanden getroffen. Fürst Wrede fuhr in dem Boote des Monitor nach Belgrad, und wie ich höre, hat er sofort Rr-clamationen erhoben." Belgrad, 20. Dezember: „Die Festung und die Sladt wurden heute durch Schüsse allarmiert, die zwischen einem Wachposten und dem österreichischen Monitor, der vor Belgrad gelagert ist, ge-wechselt wurden. Fürst Wrede, der aus dem Monitor fich befunden hatte, auf den geschossen worden ist, begab sich nach seiner Ankunft in Belgrad sofort zum Minister RistiL, um strengste Untersuchung und volle Genugthuung zu verlangen. Die Untersuchung wurde sogleich angeordnet und soll ergeben haben, daß der Soldat auf eigene Faust gehandelt habe. Der Monitor sei angeblich dem Festungsrayon zn nahe (??) gekommen, daraufhin habe er da« Schiff dreimal angerufen, und da keine Antwort erfolgte, geschaffen. Der Sriegsminister hat infolge des Vorfall« sofort den FestungScom-Mandanten bestraft und RistiL nicht nur dem Fürsten Wrede volle Satisfaction angrbotrn, sondern auch den serbischen Vertreter in Wien, Herrn Dr. ZukiL, telegraphisch angewiesen, der kaiserlich österreichischen Regierung die Entschuldigungen der serbischen Regierung zu Überbringer» und jede verlangte Genug-thuung anzubieten. Man spricht hier davon, daß Ristit bereit sein soll, eventuell sogleich zurückzutreten." Wie da» genannte Blatt erfährt, hat fich der diplomatische Vertreter Serbien» in Wien am 20. d. vormittag» in» Ministerium de- Aeußern begeben, um da- Bedauern der serbischen Regierung über den peinlichen Zwischenfall kundzugeben und Satisfaction anzubieten. Ausland. Mithad Pascha wurde anstelle de- abgesetzten Mehemed RuschdiPascha zum Großoezier ernannt. Am 19. d. M. wurde auf der hohenPforte ein kaiserlicher H a t verlesen, durch welchen Mithad Pascha zum Großoezier ernannt wurde. Der Hat motivirrt dirsr Ernennung mit dem Wunsche nach einer guten Lerwaltung der Angelegen-heiten, einer befriedigenden Lösung der schwebenden Frage» durch Bethätigung der Rechte und legitimen Interessen de- Reiche- vor den Augen der ganzen Welt und schließlich durch den Wunsch nach Ver-befsermig der Finanzlage. Lokal- imd ProviuM-Augelegeuheileu. — (Ein BelobnngSdrcret.) Noch der tat-bacher Lorrespondent drr ,N. fr. Pr.« brandmarkt dir Aktion unserer uationalru StmriNderLthe in der am 12. d. abgehaltenen Sitzung uud schließt seinen Bericht mit folgendem Passus : „Die heurige Budgetdebatte hat der Bürgerschaft LaibachS den Beweis geliefert, daß sie ihr Wohl den besten Händen anvertraut hat, indem fie es einer verfassungstreuen, stet» ehrlich vorgehenden Majorität übergab. Die Zeiten, wo nationale Ultras als Dictatoren im laibacher Gemeinderathe fungierten, find gottlob für immer vorüber I" — (Die Bank „Slovenija") rafft fich, obgleich fie in den letzten Zügen liegt, noch zu energischen Schritten auf, fie will aus 2337 Aktien eine neuerliche nachträgliche Einzahlung von 70,000 fl. Ein Theil der Gläubiger folgte dem Rufe des LiquidationS-Lomitts und legte, um dem nationalen Patriotismus die Krone aufzusetzen, noch 15,000 Gulden aus den Altar de» — engern Vaterlandes. Wer aber soll für die armen Dienstboten, welche ihre letzte» Sparpfennige den klerikalen Lockpseisen zum Opfer brachten, die Nachzahlung leisten? Wa» nützen gegen Actienb-fitzer au» dienenden Kreisen gerichtliche Executionsschritle? Wozu Aufregungen, die voraussichtlich eines günstigen Er-solges entbehren müssen? Man lasse die gute „Slovenija" in Ruhe absterben. Deren frühzeitiger Tod fällt Männern zur Last, welche dem >rme drr Gerechtigkeit bereits entrückt find. Alle Wiederbelebungsversuche dürften fruchtlos sein. — (Laibacher Sparkasse.) Bet der gestrigen Generalversammlung wurden gewählt: Zum Präsidenten Herr Vincenz Seunig, zum Bicepräsidenten Herr Alexander Dreo, zu Luratoren die Herren: Andrea« Malilsch, I. L. Meyer, F. Zk. Souvan und Dr. Sup» pan; zu Direktoren die Herren: Leopold Bürger, Pri-mu« Hudovernig, Joses Luckmann, Arthur Mühleisen, von Redange, Dr. Robert v. Schrey, Ignaz Seemann und Wenzel «tedry; zu Rechnungsrevlsoren die Herren: Josef Kordin, Johanu LoSler und Bezirkthauptmann Paik. — (Schulnachrichten.) Für die nächste Function»-dauer wurden zu Schul-BezirtSinspectoren ernannt die Herren: Leopold R. v. Gariboldi sür de« Stadtbezirk Laibach, Anton Wissiak sür den Landbezirk Laibach; Johann Sima für Stein, Benno Freiherr von Tausserer sür Littai, Michael Wurner sür Gurkfeld, Karl Legat sür RubolsSwerth, Anton Jeriinovek für Tschernembl, Wilhelm Lin hart sür Gottschee, Johann Eppich sür Loitsch, Heinrich Pirker sür Krainburg, Dechant Silvester Kesche für RadmannSdorf und Johann Thnma für AdelSberg. — In Oberlaibach und Tscher-nembl stellt fich die Erweiterung der dortigen VolkSschul-Lokalitäten als nothwendig heraus. — (Personalnachrichten.) LanonicuS Anton UrbaS wurde zum Psarrer an der hiesigen Domkirche, und Franz Klementschitsch, Kanzlist beim KreiS« gerichte in RubolsSwerth, zum Kanzei-Adjuncten bei der genannten GerichtSstelle ernannt. — (Im Institute Rehn) findet morgen de» S3. d. um 5 Uhr abends auS Anlaß des Christabend» ein Kindergartensest statt. — (Patriotische Steuerzahler.) Der krai-nische Klerus predigt dem Bolke nur immer: „Gebt Gott, waS GotteS ist I" — unterläßt eS jedoch, beizufügen: „Gebt auch dem Kaiser, wa« des Kaisers ist!* Im Verlaufe dieser Woche wollten einige Fleischhauer, angeblich sech» «n der Zahl, beim BerzehrungSsteuerhäu-chen nächst dem bischös-lichen Garten in der St. Petersstraße unversteuerte Kälber in die Stadt einschwärzen Der Verzehrungssteuerbestelltk forderte die Larissgebühr ab, dieselbe wurde ihm jedoch i« „schlagender" Münze, v. H. mit Faust- und Stockschlägea bezahlt. Die gerichtliche Untersuchung ist im Zuge. Unserer Bevölkerung sollten »onseite de» Kleru» die Begriffe von „Mein und Dein," von „Recht und Unrecht," beigebracht werden. Diese Fundamentalartikel sehlen dem Bolke; et kann der anS klerikalem Munde kommenden Belehr»«' gen über die Haltung bei den Landtags- nnd ReichSraths-wählen immerhin entbehren. — (Wichtig für Schüler nnd Schillert«' n e n.) Wir lenken mit diesen Zeilen die Aufmerksam^ ans dir in unserem heutigen Blatte annvneierte ,Ru«d' schrist F. SoenneckenS." Diese Rundschrift verbindet mit Snßerer Eleganz leichte Lesbarkeit und ist nicht nur Ueberschristen, Titeln, Bezeichnungen auf Plänen u. f-zu dentttzen, sondern auch geeignrt, die gewöhnliche schrist vollständig zu ersetzen, warme Empfehlungen dirffe ANKitnng bringen die : »Zeitschrift de» Vereine» deutsch^ Aki^enlehrer,* »Allg. Bibliographie der bautechnischen und kunstgewerblichen Wissenschaften/ „Allg. Börsen-Zeitung" ^ »Zkitschrift für BermessungSwefen." (DieKro nprinz Rudols-b ahn) ist um die Bestellung eines gemeinsamen Eurator« für die Besitzer der kheilschuldverschreibungen der RndolsSbahn bei dem wiener Handelsgerichte eingeschritten. Hieuach wurde qemäß § 4 «esetzeS vom 24. April 1874, R. S. Bl. Nr. «S. ^rnst Ritter v. Niebauer zum gemeinschaftlichen ^urawr bestellt. — (DerWeinbauverrininMarburg) hielt ^ 18. d. «ne Sitzung ad. Der Obmann Dr. Mulle wie die «Marburger Ztg." berichtet, über die Ein->"^r«ng der Wein Märkte. Diese zerfallen: 1. inLokal->»irkte an den Hauptpioductionsorten deS Weinlandes, wie Marburg, Pettau, RadkerSburg, Lutteuberg, Friedau, Mindisch.Fxjstxj^ ... für den kleineren Berkehr, für jene Eki>her, welche den Wein nicht lange behalten wollen oder "tuien ; 2. in LandesmSrkte für den größeren Verkehr und ^ Ausfuhr. Im allgemeinen soll der Landesmarkt in der vaupistM deS Landes abgehalten werben; diese sei der v^uptstapelplatz für den Verkehr, sei durch ihre große Be-^Uerung ein großer Consument und habe auch viel Frem-.'»verkehr. Es gebe jedoch Fälle, daß die Hauptstadt durch >h« geographische Lage zu einem solchen Markte nicht geeignet sei, wie z. L. Innsbruck. In Steiermark verhalte ^ ähnlich und sei et zweifelhaft, ob Graz der beste Markt» »b nicht Marburg sich mehr eigne — die Stadt, die ^ ilrößtentheilS mit Weinbau besaßt, die mitten im Weinende und am Knotenpunkte der Eisenbahnen gelegen ist ""d w, der Landesmarkt eine bessere Unterstützung fände, ^ in Lraz. Herr Dr. Mullt beantragt, es sollen Lokal-^Eiliwärkte, wie er angedeutet, eingesührt werden, u. z. "rch die betreffenden Organe: landwirthschastl. Filiale, Wein-"U-Berein, Gemeindevertretung und Bezirksvertretung. ^ Dauer eine- Lokalmarktes werde aus einen Tag sest-^tzt und hätte derfelbe im Herbste stattzufinden. Der «lndeimarkt soll in Marburg abgehalten werden und hätte Filiale sich mit dem Bemeinderath und mit der Bezirks-^tretung über die Durchführung zu einigen. Ein Lokal u>üßt, von der «emeiude überlassen werden. Der Landes, "arkt soll im Frühjahr stattfinden und höchstens drei Tage dauern. Die Kosten müssen unbedeutend sein, um das Institut zu sichern. Ohne daß die Lemeinde sich interessiere, f« die Durchführung nicht möglich. In Marburg müsse ohnedem eine Turnhalle gebaut werden, in welcher der Reinmarkt abgehalten werden könne; die Logen seien beglich und stelle man dieselbe jährlich auf. Dir Versammlung beschloß: eS sollen Lokal - WeinmLrkte eingesührt und iu Marburg zwei — im November und zwischen Ostern *"d Pfingsten — abgehalten werden; jeder Lokalmarkt habe "ur einen Tag zu dauern, soll möglichst billig eingerichtet "'«den und soll der Verkehr hauptsächlich nach Proben statt- linden. ^ ^-(AuS dem Nachbarlande Lärnten.) AK Bäcker in klagensnrt werden von Neujahr 1877 au ^"""eln, »ipfeln nnd Salzstangeln nicht mehr, wie bisher, 1'/, kr., sondern um 2 kr. verlausen; da» Gebäck wird ^rhältnismäßig vergrößert. — Die klagenfurter Sparkasse »?"kte einen Betrag von 600 fl. zur Verabfolgung von ^'ndien an Frequentanten an der Holzschmtzerrt-Lehr-^"tstätte in Gmünd. — Der Gemeinderath in Klagensurt 5 « °ie beantragte Erhöhung der Hundesteuer von 2 aus ^ Melehnt. — Da« neue Lustspiel ,O diese Männer I-Än > "Kn errang in Alagensurt immensen Erfolg. — derl»» ^gend St Beit stehen Selbstmord und Selbstmord-tzr'-A on der Tagesordnung. — Die „«lagens. Ztg." bringt iiber die heurige Ernte in den einzelnen Alpe»-Kärntens; in Pörtschach a. S. sehr schlecht; Dra» «A^Ehr schlecht; Moosburg sehr schlecht; Donat schlecht; Lrnn» sehr schlecht; Obermühlbach sehr mittelmäßig; Gallina sehr sckeckt; Glanegg nnd Maria-Feicht La«^' ^ttich, «lein-Sr Veit und Fasching schlecht; Glo-,"icht zufriedenstellend; Tscherberg mittelmäßig; vali LeibSvorf sehr schlecht; Pfarrdors und Prä- kweiki.^« Erasenstein sehr schlecht; Dürnfeld mittelmäßig; ^chwa». ^lecht; Toggenbrunn sehr schlecht; Sörg ..... . '-^duttaring gut; Rabing und Raftenseld unter Villach) sehr schlecht; Greuth t; Maria-Elend, Schkatten, Stosegg Faak «nd GöderSdort sehr schlecht; .„„rdorf schlecht; Malestig schlecht; Sir-en»» EKrt,el»dorf «ad Windisck-rkappel mittelmäßig; >i« !v,Eeidvlach und Gleinach sehr schleckt; Bezirk Arnold-. Gailthal und Lessackihal mittelmäßig; »««« und obere« Lavantthal «ittelwSßia; Lavamünd, ^rer-Drauburg und Görtschitzchal schlicht;St. Johann Bna K»dq,d°?f oer. am Brückl schlecht; Wrießen, Pustriz und Lamm sehr schlecht; im Tanerngebiet mittelmäßig; in den Be,irken «Sreifenburg, Spital, Paternion und Villach, Guik- und Mettnitzthal mittelmäßig. — An der Laibacher Straße in «lagenfurt steht ein Kirschbaum in voller Blüte. — D>e LandwirthschastSgesellschaft in »rain kaufte in Uggowitz nächst dem «esselthale von Seeland neun Paare Musterschase an, welche bereit« nack Laiback abgingen. Vom Weihnachts-Büchertische. Herzblättchen. Zeitvertreibende Unterhaltungen für kleine Snaben und Mädchen zur Herzensbildung und Entwicke» lung der Begriffe. HerauSgegeben von Thekla von Gum-pert. «eich illustriert. Glogau, Flemming. 20 Jahrgänge Papier, Druck, dazu die Illustrationen in Lithographien und Holzschnitten vornehm und prächtig. Der Inhalt man-nigfaltig, doch mehr für Mädchen al« für Knaben. Die Erzählungen find gehaltvoll, auch die naturgeschichtlichen Belehrungen haben Werth; die Bilder und Spiele gewähren eine angenehme Unterhaltung. Weihnachtsmärchen und Ehristgeschichten. Herausgege-den von Heinrich Pfeil. Mit 40 Textabbildungen unv einem Titelbild. Leipzig, Otto Spanier. Sleg. Leinwand-band. fl. 2 60. Ein glücklicher Gedanke, die schönsten Weihnachtsmärchen in der Weise zu vereinigen, wie r« der Herausgeber gethan hat. Aeltere und neuere Dickter sind vertreten, u. a. Jean Paul, Zsckokke, Andersen, Dickens,c. Das Buch wird in der «inderwelt großen Beisall finden. Dte Wunder -er Stcrnenwelt. Sin Ausflug in den Himmelsraum, für die «ebildeie» aller Stände und alle Freunde der Natur herausgegeben von Dr. Ule. 2. Aufl. Nach dem neuesten Stande der Wissens»«ft bearbeitet von Dr. Klein. Mit über 300 Text-Jllustrationen, 5 Lhromo- j lithographien, zwei Tondrncktaseln und zwei Sternkarten. In Leinwandband fl. 6 30. Durch die Hand des sachkundigen Bearbeiters hat das vorzügliche, echt populär gehaltene Werk deS durck einen jähen Tod mitten aus seiner reichen wissenschaftlichen THStigkeit heranSgeriffenen Verfassers Ule noch wesentliche Berdefserun-gen und Zusätze ersahren, so daß es wiederum auf da» beste empfohlen werden kann. Wteaer VSrse vom 21. Dezember. > Geld sperc. «eute, Sft.PL,. »o io dto. dt->. öft. m Siid. «» SS So e »on 18L4 .... I0b— i° « »ou rsso, gan>e los so "1, Situft. ' e von tWo, 1N-- PrLmieusch. ». >86« . »iedeabürr. lwg»r» ^vttsrr. Lualo-Banl........... irrbttauftatt......... D^ostte»b»nl.... ricomvte.Uuftatt . . »r-uico - Bank . . . . vaudel«b,al.......... «atioualbailr . . . . Oest. B-nlgesclls. . . Luiin-Baui........... Skrlebrtbiink........ »lsöld-Baho . . , . Ik«rl Ludwigb-Hn . . «ais. «UI.-«ab» . . «»ts. Fr. g-sks«b . . rt»at«bl>h».......... «1^5,» i-d l SV 7» — 7« id «llg. öft. «od.-Lr-dtt. dto. >» r»2.. >. . Natiou. i. W......... U»g. Bod.-Lredttauft. Vrtortt»t«-Okl. stran, 4o>es»-B»hn . Oeft. Nordweftbah» . Siebeubürger . . . . Staallbah»........... Südbahn t S Perj. dlo. Boi» !>«»»« Lr-dit. Los«......... «»dols« . Los« .... (3Mvn.) »ug«bur, 100 «,rk 104 «art. . Hamburg, ö°nd°, w Pfd.Etkil. Pari« i«o Kranc« . . Sais. Müni-Ducatc« x-Sranc«ftück . . . Vriltschk «-ich,bank. Silber «eld War« »0«»Li>«75 «S b« »»7L SS - »t-8»--»»75 iri 7» »»7» tsseo 1» »0 «I-t» l«»o »«05 5-»7 10 W «» t» II« — »l »5 SS 25 », 15» i» >««-— I« 7» «1 55 >«»5 5» 15 » - »0 10 «,5 »1 »5 Telegraphischer Lurskerichk am S2. Dezember. Papier-«e«e 60-15 - Silber-«eute 66 2S — «old-reute 71 20. — lv». er Staat».»aleh« 10S 50. — Bank, amen 817. - Eredit lS4 30 - London 125 75. — Silber 14 50 — K. t. Müi^oukaten 5 95. — 20-Krauc« Stücke 10 07. — 100 Reichs nark 61öb Unseren lieben Frennben und Bekannten theilen wir trauernde» Herzen« mit, daß unsere thenre Mutier, beziehung«ireise Schwieger- und Großmutter, Frau Caroline Bock, heute im 92. Lebcnijahre in Bielitz saust verschieden ist. Laibach am 21. Dezember 1876. Dr. Bock, k. k. Odcrftai>Sar>I, sammt Familie. kLSSSQäöS eiknaekk- oller NeuiakrZge^m^ kür Loliülgr uuä Zokülsriuiisii allgr 1i6drklil8tg.It.6ll. Lei HkLI'l 8. mi, vc>mxl»tr Isr. 3 ist soeben eioxstroSsri: Mai. Mtzitunx um ii»i »w Kebrrsell in 8c>mlri, mit Vorvorl vo» krvk. r. vlrsotsr äsr künixl. Osvordo-^Ic»ä»mi« »u Larlir» «ttz. «t». 8vv»i8tv Lmk»ok 6 Lpitrsu-Lrsiteo. vlsdst 25 8t. eillküvke uuä äoppslts Liwäiodrikt-k'vSsri» io S Lortsu. Doppelt io 3 gpitrvn-Lrsitsa. kreis sinsodl. ledern sloxsot xsd- .... L. 2 80 8eklll-^us8»ds (okns ^nlsitunz) xslr. . . . , 140 keäern per Sortiment (25 Ltiiok in 9 Sorten) , — 70 m b-l ^ LZ 8psrv»-vi-, IVsin-, Vvlioa1v88sn- unä L 02 8 k'Lrbixs 6dristb»mnksrroksn »ns 8te»rin, Ikes, Rum, ^r»o, 6oen»v uuä »lls Sorten I^yusurs, Lis^uit unä 2vieds.ek, Zr-trer unck frsn-rösiseds 6doool»äsn, draunsekvsixer kress- unä Sodillken-V^ürsts, Rollsodinken, Lrds- unä Iiinssn-^Vürste, ksinsts H»oo»roui unä ürüssrlluäslo, ^»lüsotts, Hummern, Iisoi»»- unä ^ilnnüsolis, Ll»ties-, Ostsee-, Voll- unä RoU-LLrinxe, russisode unä kranrüsisoke S»räiosn, Sprotten, Lredssolrveits, Nixeä-Pikles, kreen 6kiIIi», 6kouüover-Ö«rIrsn, Okitmpiznon, Lapern, SsräeUen, engl, unä kr»or. Senk, kLr»äiss-8»uoe eto. l>»ttelv, ^l»l»zi»-1r»ul)öll, l^r»etrwLll äeln, Lremr-, küssel- unä Sultetn-keizen, «uuLert unä snosä. Dürrer Odst, Lompot» m 6oxn»o, Senk uuä Lucker, keine Läse, »ls: Lmmen-td»Ier, äs örie, 6»m«mbert, lloUtlnäer, Oroxer, 6orronrol», Iseuk-elmtoÜ, krrrmesiul, krimsso, Romrttonr, Sekütrsn-, ^Vocdeinsr, uuä olmütrer ljuLr^bln. Vorrü^Iielie üsterreiolüseliv, steirer, uuLKriselie, »deiu-, kr-tn-asisode uuä sp»niscke 1»ksl-, Dessert- unä 0L»m-x»8ner->Veius. (706) 4—4 äs» kvlvr lEvik, ^Lv»tvrKL88v Xr. 1, - _____ mpLodlt w vorrazliodstsr dilliz^t S Z « ro w ft» — («»« der Bühnen» Welt.) wir dir liozrr »Tagespost- derichtet, lirgrn sich Direc-tor «otzky und Schauspieler in den Haaren; soeben tritt der auch hier bekannte Schauspieler Herr Larodr au« dem »er. band der linzer Bühne. — Unser rbemaliger .Honig-Trnor- Herr Et oll seiert in Prag Triumphe; er verdient sich dir „Sporen* in Prag redlich and nimmt den ungewohnten Enthusiasmus der Prager .gelassen" hin. Theater. Heute: Slovenische Vorflellung. Morgen: Darstellung der weit-berühmten Wu:>drrsoutaine. ge-nanut: «alospinthechro- mokrene. Vorher: Zehn Mädchen und lein Mann. Komische Operette von Aran, von Suppü. Den Aiisong macht: A i n Zündhölzchen »wischen zwei Feuern. Schwank in 1 Aus,ug, nach d-m Fran,»fischen de« M. Honolö von Georg Hiltl. Angekommene Fremde am 22. Dezember. H.tel Lt«»t Wten. Jenl°. «rain. - Schutz. KrauS. Kflte., und Malenschegg, Wien. — Hvsner, München. — Urban-iii, Höflein. H->«l «les«nt KauN. Untere krain. — Rossi und Bidic, Triest. — Weller, Sagor. — Gebhardt, Kfm., Brünn. --Dr. Vavpotik nnd Brausche, Bahndirector, Wien. H»tel «ur-V». Lewy, Händler, und Maß, Sissek. — Lesar, Triest. — Magatna, Wirih, Divazza. — Se. Durchlanchl Fürst Windischgrätz. v.ierischrr Hof. Kuret, Kram. — Wehrban, Ingenieur, Lilli. Batovec, Matena. — Rode, Sra,. Verstorbene. Den 21. Dezember. Maria Drvbnii, k. k. Feldwebels-Gattin, 22 Jahre, Bahnbosgafse Nr. II, Lungentuberkulose. — Anton Stöckl, jubil. k. k. «erg. hauptmannschaflS-Osficial, 68 I, FlvrianSgafie Nr. 46, Wasser» sucht. K. k. GarnisonSspital. Den IS. Dezember. Kranz BreSciak, Jäger deS k. k-7. Jäger-Bataillon«, Lungenent-zündung. Gedenktafel über die am 27. Dezem. b e r 1876 stattfindenden Lici-tationen. 2. Feilb., Andrea- Papej sche Neal., Langenthvn, Bezirk«, gericht Seisenberg. Eine (712)2-2 CheMloge im 2. StvSe ist für nngrrade Tage um nur 35 Gulden zu vermiethen. — Nähere« im An «oneenbureau atL»«r, 5. ü. Geographische Bilder, enthaltend das Inter-effanteste und Wiffenswürdigste aus der Länder- und Völkerkunde und der Physik der Erde. 2. Aufl. 2 «!>e. Mit zahl» reichen Etahlstichen Eleg. Leinwandband. fl. 8 90. Svrt«p»vl», S. Die Alpen in Natur- und Ledencbildern. Mit 22 Illustrationen. 4. Aufl. Eleg Leinwdbd. fl. 7HO. Samdolüt», v., Kosmos. Smwurs einer physischen Weltdeschreidung. Mi> einer biographischen Sin-leiiung von V. von Totla. 4. Bde. Leinwanthd. st. 6 50. Lvll»bo1llt«, ^tvx. v., Reise in die Aequinoclialgegenden des neuen Lo»l>nenl«. In deulscher Beardeilung von H. Hauff. 2 Bde. Leiiiwandband. ft. 6. Sruodolrlt, v. Ansichlen der Natur mit wissen- schastlichen Erläuterungen. Leinwandband. fl. 1'50. '^aturstudien. Skizzen. Leinwandband. fl. 5 30. — Neue Reiche fl. 3 80. Loda, und S.. Sibirien und daS Amu> gebiet. Grschichte und Reisen, Landschaften und Völker zwischen Ural und Beringstraße. In 2. Aufl. 2 Theile in 1 «de. Mit 140 Textabbildungen, einem Tilelbilde und einer «nogr. Karte. Eleg. Leinwandband. st. 7. vooL. Der Weltumsegler. Leben, Reisen und Ende des La-pit'inS James Look, insbesondere Schilderung seiner drei großen Entdeckungsfahrten. Mit 100 Textabbildungen und 4 Tondruckbilder». 2. Aufl. Leinwandband. fl. 3 20. k'riUllcItv-LxpselttIvLvll, die, und ihr Ausgang. Entdeckung der »ordwestlui e» Durchfahrt durch Mac Elure sowie Auffindung der Ueberrefle von Sir John FranklinS Expedition durch Lapilän M. Elintock. 3. Aufl. Mit 110 Texiillnstratioiien, 4 Tvndrucktafeln, einer Karte rc. Lein-wandband, fl 3 20. Leu»«, Or L1t»l»L Lerat. Der Nordpolfahrer. Arktische Fährte» und Enldeckuiigeu der zweiten Grimsell-Expedition zur Aufsuchung Sir John Franllins in den Jahren 1853, 1854 und 18L5. 5 Aufl. Mit 120 Textabbildungen, 6 Ton-drucklafeln und einer Kurte. Leinwandband. fl. 3.20. I-tvtr»^«tov«, v»viü. Ae-lere und neuere Elforschungs-reisen im Jnnein Afrika s. In Schilderungen der bekanntesten älteren und neueren Reisen, insbesondere der großen Entdeckungen im südlichen Afrika während der Jahre 1840 bis 18: 6 und der neueste» Fälschungen während der Jahre 185x bis I8>'>4 2 Bde. Mit circa 200. Textabbildungen, einigen Karlen rc. fl. 6 40. Oesctnckite. Kiograpkien. S. Allgemeine Weltgeschichte. I. bis 12. Band iucl. Register zu Band 1 bi« 8. Halbsranzbaud. fl. 61. 1815—1871. Geschichte der neuesten Zeit, vom wiener Lougreß bis zum sranksurter Frieden. 3 vde. geb fl. 9 50 0u1I»r», Läusrä. Geschichte des deutschen Volkes Bearbeitet und fvrlgefetzl von Pierson. 4. Aufl. ged. fl. 4 40 vtmiti, ^.ux-ust. Geschichle «rainS von der ältesten Zeit bis aus da« Jahr 1813 Mit besonderer Rücksicht aus Rul-tureittwicklung. 2 Bde. Eleg. in Leinwandband. fl 14. Svlrvsd, OustLV. Die schönsten Sagen deS klassischen «llerlhums. Na» seinen Dichtern und Erzählern. 3 Bde. Mit Bildern, fl. 7. Geschichte der Römer. 3. Aust. st. 4 30. F-tvA-or. Geschichte der Griechen. 3. Aust. fl. 4-40. 0v»vr» Weltgeschichte für daS weibliche Geschlecht. 7. Aufl. Hs. geb. fl. 7 60. Vrirdv, ^>. Charakterbilder auS der Beschichte und Sage, sür einen propädeutischen Geschichtsunterricht gesammelt, bearbeitet und gruppiert. Eleg. geb. fl. 6 70. vr. ^Vtlkolu». Rom. Anfang, Fortgang, Ans-breilung und verfall des Weltreiches der Römer. Mil 425 Lextadbitd.. Tonbildern, «artr» rc. 3. «de. Hs. ged. st. 11 40. vr. V/Ildvtm. HrllaS. Das Land und Volk der aiien Griechen 4. Aust Mit 270 Textabbildungen, Tonbildern rc. Hf. geb. 2 Bde. fl 7-60. Oöll, L. D>e Weisen und Gelehrten des Alterthums. 2 Aufl. Mit ll5 tddilbuilgen. Hs ged. fl. 5.40. voll, H. Die Künstler und Lichter des AllerthumS. Mit 120 Textabbildungen. Hf. geb. st. 5 40. Otto, k'rLirr. Deutsche Dichter, Denker und Wiffenssürsten im 18. und l S. Jahrhundert. 2. Aufl. Mit 110 Textabbildungen. Hs. ged. fl. .->'40. LoSlllLm», k'rivürtvl». LolumbuS. Die Entdeckung von Amerika. Mit 6 Farbendruckbildern, fl 4 80. LoSruLLll, Otto Andreas Hoser, der Sandwirth vom Paffeyerthale. Mit 4 Fardendruckbildern. fl. 1 95. Otto, ^»»2. Der Menschensreund aus dem Throne. Leben und Wirken des edlen Kaisers Joses II. Mil 30 Textabbildungen. 2. Aufl. 95 kr. Anthologien. VraHtrverke. kolto, LU»V. Dichtergrüße. Neuere deutsche Lyrik. Mit vielen Illustrationen In Prachlband fl. 3 80. Slütvi» >»»ü r«rl«n deutscher Dichtung. Für Frauen auS» gewählt von Frauenhand. In Prachlband fl. 3 80. Svkvisr, üvorU. Deutscher Dichterwald. Lyr. Anlhologie. Mit vielen Illustrationen. Eleg. gebunden st. 4 50. Soovvatr. Lieder der Freundschaft und Liebe. Jllustr. von Georgy. In Prachlband fl. 1 80. ^1di»m der neueren deutschen Lyrik. 8. Aufl. In Pracht-band fl. 3 20. 0ott»vd»11, S>»So15. Blüteukranz neuer deutscher Dichtung. In Prachlband fl. 2 90. SüvkLer, Dichterstimmen aus Heimat und Fremde. Für Frauen und Jungsrauen. 4. »ufl. Eleg. Lwndbd. fl. 3 80. Lr»vt»trLv»». Sammlung deutscher, französischer und englischer Gedichte mit Litaten au» der neuern Literatur über die Liebe. Mit 17 chromolithographischen Blättern. Prachtband fl. 1130. vL» 1» Släto» ru»s Slsttorr». Jllustr. von Her-mine Nilke. Mit Originalgedichten von Geibel und Pudlitz. Prachtband st. 27. / VLorlr, L. und Minnelieder. Eleg. in Lwndbd. fl. 1.80. Vo»t»vl»« Lur»»t in Bild und Lied. Originalbeiträge deutscher Maler, Dichter und Tonkünftler. HerauSgegeben von Alb. Träger. 19. Jahrg. Prachtband. fl. 10 70. Udmi» ä««t«vkvr Kunst und Dichtung. HerauSgegeben von Friedrich Bodenstedt. Mit prachtvollen Holzschnitten. Prachlband. st 8 50. für Deutschlands Töchter. Lieder und Romanzen. Mir Illustrationen. Prachtband. fl. 7 60. ^.Ikum deutscher Lyrik. Lieder und Romanzen. Mit Illustrationen. Prachlband. fl. 7 60. SI»tt«r SILtv» deutscher Poesie und Kunst Sin Album, finniger Betrachtung gewidmet. Mit 15 Stahlstichen. Prachtband. fl. 12 50. ru»ü Svr-. Ein »lbum, finniger Betrachtung ge-widmet. Mit 12 Kopfer-Radierungen. Prachtband. fl. 11 40. üvat»vko» vorder». Ein Gedeukbuch vom bairischen Gebirge und Salzkammergut. Geschrieben von Hermann Schmid und K. Stieler. Illustrationen von Diez, Ram-berg, Raupp n. a. In Prachtband. fl. 20 20. Reichhaltiges Lager von Klassikern, Dichtern nnd Werten an- alle« Facher» der Literatur, gebnnden und broschiert. «erlrger Ottomar Bamberg. Für die Redaction verantwortlich: Franz Müller.