Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung (Tel. Nr. 2670). Verwaltung u. Bucbdruekerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva ullca 4. Manuskripte werden nicht retuntiert. — Anfragen Rückperto beiiegeo. Inseraten- u. Abonaement».Anaahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl, 23 Din, znetellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, Ihr das Anstand monatlich 35 Dm. Einzelnummer 1"50 und 2 Din. Preis Din TSO Mriborer Heilung it . Licejaka knjižnic L j uLljo.li a Kurze NachnHten i Ackerbauminister Stankovič ist zu cin- Egigem Aufenthalte in Zagreb eingetrvf-|Cn. Nach Besichtigung der deutschen Zucht» Ängste in Novi Dvori bei BoLjakovina und aev Zentralgenossenschaft für Tiervevsichet-Un-3 in Zagreb kehrte der Mnister nach Beo 9tab zurück. >• Jugoslawiens ältester Priester gestor-Elt. In Kacapun bei Bladivin Han ist der brawoflawe Geistliche Dimitrije Nikolič ’m- stattlichen Alter von 110 Jahren gestorben. Der Mann wirkte volle 75 Jahre in Witter Glaubensgsmeinde als Seelsorger. , f war sicher der älteste Geistliche Jugoslawiens. i Eine Hundertjährige an chtem Gedurts ?8 gestorben. In Ledevnejak bei Karlovae F Qut 13. d. M. die am 13. Jänner 1836 ge-*«* Bäuerin Barbara M i l L i ö, die nie c%r krank gewesen ist, in der Nacht un-, wartet verschieden. Die Hundertjährige er-.Düte sich wegen ihres großen Humors, den 'v'„5i§ zum Tode bewahrte weit und breit ® °6tet Beliebtheit. q, ^ Führungswechsel im Bankbeamten-, l^ksichxrungs- und Handelsangestelltenver-° ud des Savebanats. Am 17. d. M. findet J* Zagreb die Generalversammlung des erbandes der Bankbeamten, Versiche-, !lt35=, Handels- und Jndustrwangestellten att. Die Blätter verkünden bereits das En-b c der bisherigen marxistischen Führung, die kroatische nationale Gewerkschaft ei» ^ eigene Liste aufstellen wird, die, nach b sherigen Stimmung zu urteilen, auch ,en Sieg davontragen wird, da man mit 5V bon Dr. Topalovie betriebenen Politik l! Ende machen wolle. ex '• Schneestürme herrschen im Brbasbanat. Brbasbanat herrschen seit einigen Ta-Schneestürme. In Osijek ist reichlich ‘Wttee gefallen, ebenso in Sarajevo, aber üm- öu§ Dubrovnik wird berichtet, daß dort . chst etwas Schnee fiel der aber sehr bald wlttolz. e Est Monster-Korruptionsprozeß in Beli- Sifinbo, In Belila Kikinda findet vor ^ dortigen Kreisgericht ein Prozeß gegen Notar der Gemeinde Erna Bara Danilo Mussolini besucht Budapest und — Beograd! ? Sensationelle Informationen öer bulgarischen Vresse / Zn Beograd Ml im Mai neben dem Handelsvertrag auch der Areundfchaftsvertrag mit Italien unterzeichnet werden / Der Duce würde drei Lage in der jugoslawischen Hauptstadt weilen Be o gra L, 14. Jänner. Die hiesigen Blätter bringen Nachrichten der bulgarischen Presse zum Abdruck, in denen hervorgehoben wird, daß sich die Beziehungen zwischen den Königreichen Jugoslawien und Italien in den letzten Monaten zunehmend gebessert hätten. In diesem Zusammenhangs berichten die bulgarischen Blätter, Ministerpräsi- dent Mussolini werde die jugoslawische Hauptstadt besuchen. Der Duce «erde im Mai zunächst Budapest offiziell besuchen und die Rückkehr zum Besuche der jugoslawischen Hauptstadt benützen. In Beograd werde sich Mussolini drei Tage lang aufhalten. Bei dieser Gelegenheit wird nach diesen Meldun gen der neue jugoslawische Handelsvertrag und höchstwahrscheinlich auch der jugoslawisch-italienische Freundschasispakt zur Unterzeichnung gelangen. In maßgeblichen römischen Kreisen werden diese Ankündigungen der Sofioter Zeitungen weder dementiert noch bestätigt. franco setzt im Süden ein Die Nationalisten stoßen überall auf entschlossenen Widerstand der Roten z Marokkanische Reserven und 300 Geschütze bei Estepona eingesetzt * i r k o v und gegen einige andere Ge- Wttdefunktionäre statt, die der Veruntreu-flj.9 jttnet größeren Geldsumme angeklagt Ta nicht weniger als 474 Zeugen vor-“ oben sind, wird der Prozeß mehrere Ta-dauern. t- '_^cch dem Tode die Schuldlosigkeit zwei- Schwestern geklärt. Ww an dieser Stelle ^'-üerzeit berichtet wurde, haben die in einer xMilfabrik des Savebanats beschäftigten ^Nteestern RuLa und Maria BirÄL aus , Wittfurtg über die gegen sie erhobene Ver- ußnrft. n • i. t — im...______________________ ft fr ^cmroaiiu m yvvRuu lucenqen ge- cJsien zu haben, nacheinander den Freitod br den Schienen verübt. Die Staatsanwalt-Wft hat nun die Untersuchung in dieser ^chnre beendigt und herausgefunden daß beiden Schwestern vollkommen unschuldig 8 ü t i ld ist sehr schön", sagte er, „aber der Horizont ist ein bißchen stark nachgedunkelt Ich glaube, mit ein wenig Benzin könnte man Selbstmord verursacht ExplostonskataftroMe Die elektrische Glocke als Zünder Z a g r e st 13. Jänner. Am 13. b. verübte in ihrer Wohnung in Zagreb, Zvö-mmirova ulica 28, die geschiedene Kaufmannsgattin Soriška Benčič Selbstmord durch Oeffnen des Gashahnes. Als um 7 Uhr früh der Geschäftsdiener und Inkassant ihres Mannes, Dragutin Krajnčič, vor die Wohnungstür trat und klingelte, entstand infolge Funkenüberspringung bei der elektrischen Glocke und des im Schlafzimmer angesammelten Leuchtgases eine heftige Ex- plosion. Die Wohnung wurde stark demoliert, Krajnčič wurde aber so heftig gegen eilte Wand geschleudert, daß er mtt lebensgefährlichen Verletzungen aufgesunden wurde. Die genannte Benčič war bereits vor der Explosion tot, wie der Verlauf der Untersuchung gezeigt hat. An dem Aufkommen des Krajnčič wird gezweifelt. De Explosion verursachte eine große Panik der Hausbewohner und der nächsten Umgebung. ißn aushellen und LaS Ganze würde dadurch gewinnen." Man Brachte Benzin, man rieb die Hintergrundpartie des Bildes leicht ab und entdeckte in der Ecke des mit dem Namen Courbet fignitierten Bildes — die Silhuette des Eiffelturms. Dazu muß man berücksichtigen, daß der Maler Gustave Courbet im Jahre 1S77 starb, der Eiffelturm aber erst im Jahre 1889 errichtet wurde. Ser ZeMaM des Aapstes Papst Pius der Elfte will trotz der inständigen Bitten seiner Umgebung keinen anderen Arzt zu seiner Behandlung zulassen als den Professor Milani. Heber Milani wird in Italien mancherlei erzählt. Er ist ' ein Original, der Scherze liebt. Eines Nachts wurde er von einem ferner besten Patienten gerufen. Als er zu ihm kam, empfing ihn der Kranke mit den Worten: „Ach, Doktor, ich glaube, ich muß.sterben." Nachdem er den Patienten untersucht hatte, sagte Prof. Milani ganz kühl zu ihm: „Haben S'e Ihr Testament gemacht?" „Nein", sagte dieser, indem er bleich wurde, „Sie glaube» wirklich?" „Wie heißt Ihr Notar?" „Herr aber Doktor, ist es denn wirklich . . .?" „Lassen Sie ihn rufen." „Ich bitte Sie, Doktor, wo :ch doch noch garnicht so alt bin." „Lassen 'Sie ebenso Ihre Schweste- und Ihren Sohn herbeiholen." „Also muß ich wirklich sterben?" „Nein, ater ich möchte nicht der einzige Dumme feilt, den Sie in dieser Nacht' gestört haben." Sprachs, nahm Hut und Mantel und ging'fort. . Alle britischen Gewerbe arbeiten weiter an der Herstellung von Arbeiten für die Krönungsfestlichkeiten Georgs des Sechsten. Jeder Handwerkszweig will dem königlichen Paar ein besonderes Geschenk überreichen. Als im Jahre 1911 Georg der Fünfte und Königin Marh gekrönt wurden, waren 4000 Arbeiter beschäftigt, den Krönungsmantel des Königs zu weben, und zwar waren ausschließlich solche Leute'ausgesucht, deren Familien schon seit mehreren Generationen englischer Nationalität sind. Dieser Mantel ist dann dem König von der' Gemeinschaft der großbritannischen Weber zum Geschenk gemacht worden. Die Handschuhmacher haben der Königin Mary ein Paar ganz ungewöhnliche Handschuhe überreicht. Sie waren aus dem feinsten weißen Ziegenleder hergestellt und von außerordentlicher Länge. Sie reichten nämlich bis zu den Schultern. Oben waren die englische Rose, die schottische Distel und der irische Klee emgestickt. Auf dem Handrücken sah _ inan in Goldfäden die Krone und das königliche Monogramm. Der Blumenstrauß, den die Königin von England überlieferungsgemäß bei der Krö-. nung trägt, war ein Geschenk der Gärtnereien. Er bestand aus roten Nelken. Man ist in London gespannt, welche lieber raschungen die getreuen Untertanen ihrer Majestäten dem König und der Königin dies- Ein bedenkliches Präjudiz Wie steht es mit der Einhaltung der Baulinie entsprechend dem Stadtregulierungsplan? Wie toir in Erfahrung gebracht haben, planen die maßgeblichen Faktoren der Stadt Verwaltung die Aufstockung des zur Abtragung gekauften Hauses Ecke Vetrinjska— Tatt-enbachova ulica, und zwar wird angeblich erklärt, das Haus würde nur für einige Jahre noch belassen, um dann abgetragen zu werden. Wir sind der bescheidenen Ansicht, daß dieser Plan ein bedenkliches Präjudiz in bezug auf die Stadtregulierung darstellt. Gerade in der Tattenbachova ulica wurde ein Besitzer genötigt, in die Bauli-ltfc zurückzugehen, die noch sogar hinter der bisherigen Fassade des Restaurants Senica steht — wir denken hiebei an das Eckhaus Tattenbachova - Kopališka ulica. Das Haus an der Ecke Tattenbachova - Vetrinjska ist doch zu dem Zweck angekauft worden, die Straße an jenem verkehrsreichen Punkt zu verbreitern. Wenn cs sich bewahrheiten sollte, daß e§ jetzt aufgcstockt worden soll, dann hat sich die Stadtgemeinde an dem Stadtregulierungsplan selbst versündigt, denn ein Bauen „für einige Jahre" gibt es nicht, und schließlich erhebt sich noch die Frage des Kostenaufwandes. Wie sollen die Stadtbürger die Regulierung der Stadt berücksichtigen und würdigen, wenn die Stadtgemeinde mit derartigen Plänen sich trägt, die gerade das Gegenteil dessen ausmachen, was von ihnen verlangt wird? Es wäre wünschenswert, eine maßgebliche Aeußerung des Stadtbauamtes bezw. des. Stadtmagistrates in dieser Frage zu hören. fächnnfaptt im Werk, die Schaffung der Masaryk-Hci- VIt llli me, sprechen. Donnerstag vormittags wird Dr. Zenkl eine Konferenz mit den Vertretern der sozialen Fürsorge in Maribor, vor allem der Stadtgemeinde, abhalten. Am selben Tage abends hat der Gast eine Besprechung mit den Vertretern des Tschechischen Klubs und der Jugoslawisch-tschecho- mnl bereiten werden. Endlich steht die Schüssel still. -Der ewige Aerger der Hausfrau, daß sich beim Rühren von Kuchenteig usw. Schüssel oder Kochtopf munter mitdreht, wenn nicht jemand da ist, um das Gefäß festzuhalten ist endlich durch einen neuen Tops- und Schüsselhalter behoben, «eine besondere Brauchbarkeit besteht darin, daß er sich für jedes Gefäß, unabhängig von dessen Größe und Material, verwenden läßt. Das Gefäß wird an die Ecke eines Tisches gestellt. Zwei Metallstagnen, deren obere Enden zu Hacken gebogen und mit Gummimuffen versehen sind, werden über die Mitte des Gefäßran-des 'gehängt. Die daran befindlichen zwei Schieber zieht man unter die Tischkante. Das Festhalten geschieht durch Herunterdrücken zweier Hsbel. Eine kleine Vorrichtung, die denkbar einfach zu handhaben ist und der Hausfrau in der Küche ein wertvoller Helfer sein Der erste Blick morgens aus dem Fenster enthüllt uns eine märchenhafte Schönheit: die Welt liegt im Rauhreif. Noch ist vielleicht kein Schnee gefallen, und dennoch erstrahlt -alles in leuchtender Weise. Die matten -Strahlen der Winterionne wecken auf den Dächern der Häuser Millionen funkelnder Lichtreflexe — es ist, als wären Diamanten darüber hingestreut. Tie Bäume und' Sträucher in den Gärten stehen wie verzaubert. In den Anlagen und iw Park schreitet man. durch ein großes, weißes Wunder. Leuchtend dehnt sich das funkelnde Geäst bis in die Tiefe des Parks, und die verschlungenen stillen Wer- scheinen unmittelbar ins Märchenland zu führen. Längst hatten wir es vergessen, welch gro- i ßer Künstler der Win'er, welch ein Meister! der Rauhreif ist. Selbst das Häßliche verwandelt er in gehe'mnisvolle Schönheit, trüben an der Straße, auf dem alten Bau platz steht der baufällige -alte Schon längst sollte er abgerissen werden, vielleicht wollte man nur noch bis zum Früh jahr mit den Abbruchsarbeiten warten. Täglich sind wir an dem Platz vorüberge-gangen, und immer war uns der alte Schup Pen ein Dorn im Auge. Heute aber halten wir staunend den Schritt an: Welch ein Wunder hat auch hier der Rauhreif vollbracht! Ei» glitzernder Schleier Pinnt sich über die zerfallenen Bretter, und der Baum vor der Hütte streckt seine weißen, über-sponnenen Sieste über das Dach. Auf einmal schaut man nicht mehr den alten Bauplatz, sondern in ein gehe'mnisvolles Märchenland — welch ein Zauber liegt über Baum und Hütte, welch winterlicher Friede, welche Stille und Schönheit! Man muß an einem solchen Rauhreiftage einmal hinauswandern in den Wald. Da offenbart sich dem schönheitsdurstigen Sluge der ganze Zauber einer Winterlandschaft. Auch ohne daß vielleicht der Fuß durch tiefen Schnee -schreitet, zeigt sich die ganze Welt im ersten Winterkleide. Baum und Strauch und jedes seine Gräschen auf dem Boden/— alles, alles hat der Rauhreif m't seinem zarten Gespinst überzogen. Manchmal bleibt man stehen, bewundernd vertieft in den Anblick eines einzelnen Kiefernzweiges, an dem jede einzelne Nadel von meisterhaften Eiskristallen wie umzuckert ist. Wunder des Rauhreifs! Vielleicht haben mir uns -ein kleines Zwerglein abgebrochen und halten es in Betrachtung versunken, auf der Hand. Nicht lange bleibt da das Wunder, aus der Wärme der Hand zerrinnt es in Nässe, lächelnd sehen wir den Reif zerrinnen, während sich hoch über uns der Wald in schimmernder Pracht entfaltet. Am Standesamt. Braut (zum Brautführer am Standesamt): „Sie, geben Sie acht auf meinen Bräutigam, die Tür hinter uns ist noch offen!" slowak-ßhen Liga. m. Trauung. Der Eisenbahnbeamte Herr Cyrill Bizjak wurde in Gornia Radgona mit der Postmeisterin Frl. Mädi Skuhala aus Sv. Vid bei Ptuj getraut. — Unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Das Subdmkonat wird Fürstbischof Dr. T d m a ž i E kommenden Sonntag, den 17. d. um halb 6 Uhr in der Aloisiuskirche den heurigen Primizianten erteilen. m. Den Geburtstag des Protektors des Fkuerwehrwesens, Sr. kl. Hoheit des Prinzen Tomislav, wird Sonntag, den 17. d. auch die Maribo'rer Wehr feierlich begehen, huppen. !Um 10 Uhr findet in der Aloisiuskirche eine Festmesse statt, der alle Wehrmänner beiwohnen werden. m. Im Bcmats-Fremdenverkehrsausschutz, der im Sinne der unlängst erschienenen Ver ordnung eingesetzt worden ist, ist auch Maribor durch zwei Stadträte vertreten, u. zw. durch Vizebürg e Vine iste r / eb ot und Direktor S t a b e j. Beide nehmen an der dieser Tage in Ljubljana stattfindenden Sitzung deS Banatsausschusses teil. m. Todesfälle. Nach schwerem Leiden ist der in Ranca bei Pesnica im Ruhestände lebende Militäroberverpflegsverwalter erster Klasse Herr Johann Zwe nkl im Alter von 78 Jahren gestorben. — Ferner starben der Spenglermeister Herr Franz H o r w a t h im Alter von 78 Jahren krivic der Realitätenbesitzer in Studenci Herr Anton P e z d i L e k im Alter von 67 Jahren. Friede ihrer Asche! Den schwergetroffenen Familien unser innigstes Beileid! m. Die Raptd-Redoute, die heuer unter dem vielverheißenden Motto „Allctr!a"^'-n den Unionsälen in Szene geht, wird am Fa-schingsd'enstag den großartigen Abschluß des heurigen Fasching bilden. Der rührige Festausschuß ist bereits eifrig dabei, der Veranstaltung einen glanzvollen. Rahmen zu verleihen. Die prächtigen Dekorationsentwürw der akademischen Maler Max v. F e r in a-ch e r und Pipo P e t e l n werden selbst den verwöhntesten Besucher in Helle Begeisterung versetzen. Der Kartenvorverkauf hat in den Geschäften Büdcfeldt, Blumenhandlung Wei ler. „Svila" und Pirich bereits begonnen. m. Requiem für verstorbene Postler. Sonntag. den 17. d. um halb 12 Uhr findet in der Franziskanerkirche eine Seelenmesse für verstorbene Mitglieder des hieüaen Postlervereines statt. Während der Messe spielt die Postlerkapellc. ni. In Sv. Jurij bei Celje verschied der dort im Ruhestande lebende Professor Hilarius T o f a n i im Alter von 65 Jahren. Donnerstag, Sen 14. Jänner nige Jahre Professor am Mariborer Gymnasium, mußte jedoch vor 10 Jahren wegen eines Nervenleidens den aktiven Staatsdienst aufgeben. — Friede seiner Asche! m. Im Slbschubwege wurden im Vorjahr wieder sehr viele Personen aus Maribor entkernt. Die Polizei brachte insgesamt 1792 Personen in die zuständigen Heimatsgemeinden. Aus dem Staate wurden 6 Personen entfernt, nachdem sie auf der Polizei im Bilde festgehalten und ihnen die Fingerabdrücke abgenommen worden waren. Ferner wurden 1440 Sträflinge entlassen, weil sie die Strafe abgebüßt oder bedingt in Freiheit gesetzt wurden; auch diese wurden daktyloskopiert. Schließlich trug die Polizei 603 repartriierte jugoslawische Staatsbürger in das entsprechende Register ein. m. Festnahme. Unlängst wurde in die Kanzlei des Klosters der Barmherzigen Brü der in Lalec eingebrochen, wobei aus dem Schreibtisch 5000 Dinar verschwanden. Jetzt wurde in Maribor unter dem Verdacht der Täterschaft der 25jährige Knecht Johann Maček festgenommen, der jedoch die Tat hartnäckig leugnet. m. Einbruchsdicbftahl. Im Stall des Gast hcfcs V l a h o v i C in der Aleksandrova cesta machten sich in der vergangenen Nacht noch unbekannte Diebe zu schaffen, die aus dem Schlafraum der Knechte Anton Weiß und Alois Sattler verschiedene Kleidungsgegenstände im Werte von 1800 Dinar verschwinden ließen. m. Radsohrrr von Auto niedergestoßen. An der Einmündung der Cankarjeva ulica in die Aleksandrova cesta wurde der Schlosser der Staa'sbahnen Bilko Sinkovič, als er mit dem Fahrrad in die Aleksandrova cesta einbog, von einem Auto gestreut und liiedergestoßen. Sinkovič trug hiebe: cine schwere Schulterverletzung davon. Gefundene Gegenstände. Im Monate ut. Prominenter Besuch. Wie man erfährt trifft der Reformato- der sozialen Fürsorge der Stadtgemeinde Prag Dr. Beter Zenkl. der sich dieser Taae in Ljubljana aufbält um seine reicben E'fahrunaen in den Dienst idex portiaen Gemniche zu stellen Mittw-"b. jden 20. d. in Maribor ein und wird über ^ Der Verblichene war nach dem Umsturz et- ui. Dezember wurden am Fundamt bei der Stadtpolizei folgende Gegenstände als „Gefunden" abgegeben: 2 Aktentaschen, 5 Geldtäschchen mit kleineren Beträgen, 1 Krawattennadel, 1 Maulkorb, 1 Laterne, 2 Milch-trüge, 2 goldene Armketten. * Donnerstag Spezialabend mit Tanz-Prämiierungen in der „Velika kavarna". * Gasthaus „Zur Linde", Radvanje. — Samstag, den 16. Jänner.' Hausball. — Autobusverkehr ab 20 llhr vom Hauptplatz. — Es ladet Yerzl. ein 00382 J. Račič. nt. Mit dem „Put»ik"-Autorar nach Graz. Der „Putnik" veranstaltet am Samstag den 16. d. eine Sonderfahrt mit dem Autorar nach Graz. Abfahrt um 7.30 Uhr vom Hotel „Drei", Rückfahrt um .23 Uhr nein Hotel „Steirerhof". Fahrpreis iamt Viium 100 Dinar. Anmeldungen sind unverzüglich an den „Putnik", Tel. 21-22, zu richten. ^m. Eine Nacht auf der Alm. in der alle Sünden verziehen sind kann 'jeder miterleben, der das große Bergfest des Alpenvereines ani 1. Feber in den Union-Sälen besucht. Toiletten nach freier Wahl; lederne Wichs und bunte Dirndln haben Vorzug. m. Radiostörungen und kein Ende. In GornjaRadgona beschweren sich die Radioabonnenten über Störungen, die die Funkdarbietungen zunichte machen. Wegen der Lage des Marktes sind die heimischen Stationen ohnehin nur schwer zu empfangen. die Störungen aber machen das Hören fast immer unmöglich. Da in den nächsten Tagen ein Fachmamt mit Störsuchap-paraten von der Postdirektion nach Maribor entsandt wird, um die Radiostörer ausfindig zu machen, wäre es sehr zu empfehlen, daß dieser auch einige Orte entlang der Staatsgrenze besucht, da ja dort die Abonnenten dieselben Rechte genießen wie in den größeren Städten. m. Die städtische Leichenbestattungsanstatt war auch im vergangenen Jahr stark in Anspruch genommen. Auf dem Gebiet der Stadt gemeinde Maribor waren insgesamt 790 Todesfälle zu verzeichnen. Es starben 676 Personen (343 Männer und 332 Frauen) und 102 Kinder 161 Knaben und 41 Mädchen). ferner 4 Militärtzersonen und 4 Sträs Die neue )nselftraße Vorbereitungsarbeiten bereits im Zuge / Umgehung von vier Kurven und fünf Steigungen / 100.000 Kubikmeter Erdbewegung notwendig / Fertigstellung im nächsten Jahr liruch ein Gehweg führen wird. Die Damm- HUuMme Repertoire: Donnersta. 14. Jämrer um 20 lthr: „Wol-ksnbruch". Ab. A. Freitag, 15, Jänner: Geschlossen. Tamstag, iß. Jänner um 20 Uh*: „EM-kenbntch". Ab. C. Sonntag, 17. Jänner um 15 Uhr: „Hoheit tanzt Walzer". _ Um 20 Uhr ,« im Savoy". Ermäßigte Preise. Imgu. Durch Selbstmord endeten 15 Personen. 13 Männer und 2 Frauen. Bestattet wurden 728 Leichen, u. zw. 3 in der ersten Begräbnisklasse, 50 in der zweiten, 86 in der Bitten, 81 in der vierten, 133 in der sanften, 63 in der sechsten und 98 in der siebenten Begräbnisklasse. Außerdem gab es 52 Kinder-, 9 Militär- und 126 Krankenhaus-Begräbnisse. Leichenüberführungeil wurden 72- und Exhumationen 7mal vorgenommen. m.Symphonisches Konzert der „Glasbena Matica". Wie seinerzeit berichtet, veranstaltet die „Glasbena Matica" im Laufe der kom wenden Woche ein großes symphonisches Konzert, in dessen Rahmen auch der bekannte heimische Violinvirtuose Taras Poljane c aufbeten wird. m. Die bulgarische Artistengruppe Stozc-l°t> tritt im K i n o-C a s č nur noch heute, Donnerstag, den 14. d. und morgen, Freitag, den 15. d. auf. 4 nt. Erössmmg einer Radion-Beratnngsstrl e> Die Firma „Schicht" hat in den Rauchen des früheren Restaurants „Vinski hram", an der Ecke Vetrinjska—Tattenbacho-ha ulica eine Beratungsstelle für unsere ^Hausfrauen eröffnet. Dortselbst werden den Hausfrauen auf Grund gesammelter Erfahrungen Ratschläge über den modernen Haushalt und über das SBafchen vollkommen unentgeltlich erteilt werden. Die P. T. Haus-trauen werden eingeladen, in der Beratungs stelle vorzusprechell, Ivo sie ihr praktisches wissen sicherlich Bereichern werden. ran. Wieder ein Haupttreffer i« Maribor! Zic noch erinnerlich, wurde bei der letzten Hauptziehung der Staatlichen Klassenlotte-f‘e auf ein im MariBotcr Bankgeschäft Bez-1 a k gekauftes Los ein Millionentreffer gesogen. Nun erfährt man auf telephonischem Wege, '^aß neuerdings ein in der genannten ^lücksstclle gekauftes Los mit einem bedeutenden Treffer bedacht wuvde. Es handelt f’ch um die Losnummer 88.192, auf die der Haupttreffer der soeben stattfindenden Ziehung der vierten Klasse im Betrage von tOO.OOO Dinar fiel. «t. Ceffctttlichcn Dank spricht der Verein oer jugoslawischen Hochschüler in Maribor Nachstehenden Firmen für ihre Beihilfe an* wßlich pes heurigen Akademiker-Balles aus: Benko, Berdajs, Blouvier, Crippa, Čebokli, ®usel,’ Hausmaninger, Hartinger, Ja8 & pesjak, Jemec. Meinl. Drava, Margo. Mis-wj. Oset, Pfrimer. Pisanec, Podravska in-Ntrija. 'Rakuša, Rosenberg, Sax, Schober, WMaczil und Wögerer. w. Spende. Für die armen Familien in Bistrica spendete Frau öcntec 20 Dinar. — Herzlichen Dank! nt. Mit dem „Pntnik"-Autocar zum Län-^rsprkngen noch Klagensnrt und zur Metzer Wintersportwoche. Das Reisebüro „Put-Nrk" bereitet im Sinne der Vereinbarungen der jugvsawischen mit den österreichischen Fremd en v erkehrsstellen wiederum zwei ge-Nußvalle Autocar-Sonderfahrten nach Oc-derrech vcr. Die erste Fahrt führt nach Kiagenfurt. wo am 7. Feber das international großangelegte Länderspringen llatt-iwden wird. Äußer der berühmten rsterrei-ch’lchen, deutschen und vor allem nordischen ^pringerelite haben auch Jugoslawiens Met •NPringer ihre Nennungen abgegeben. Der Veranstalter, der Skiklub Klagensnrt, hat uns diesem Anlaß einen schmucken Prospekt Ä-tauggegefon, der u. a. auch in sloweni-!i;er Sprache erschienen ist. Die Abfahrt von Äaribor erfolgt am 7. Feber um 7 Uhr vom Hotel „Orel", wahrend die Rückkehr für 23 "hr vorgesehen ist. Der Fahrpreis stellt 'ich Nus 120 Dinar. Außerdem ist in der Zeit vom 12. bis i5- Feber ein dreitägiger Autocar-Aiis'lug »ur Wiener Wintersportwoche vorgesehen. 'N deren Rahmen auch die Weltmeisterschaft sw Eiskunstlausen ftattfinden wird. Die Hnuvtlämpse werden gerade an den genannten Tagen staftfnfoen. Die Abfahrt von Ma= Aber erfolgt am 13. Feber um 6 Uhr vom Die Verbindung zwischen Stadt und J11-selbad ließ bisher trotz aller Bemühung«: der Stadtgemeinde noch viel zu wünschen übrig. Es wurde mit großen Opfern eine Verbindungsstraße zwischen der Insel und der nach Kärnten führenden Banatsstraße hergestellt, doch erwies sich diese für den Autobusverkehr, auf den der Jnselbesuch in erster Linie angewiesen ist, als unzugänglich, da sie viel zu steil ist. Andrerseits stellte 'sich die Hauptstraße mit ihren vielen scharfen Kurven und Steigungen als verkehrshemmend dar, zudem noch der weite Umweg die Betriebskosten bedeutend erhöhte. Die Notwendigkeit einer neuen Stra-zenverbindung mit dem Jnselbad wurde des halb immer dringender. Der Bezirksstraßenausschuß hatte hiesür ein offenes Ohr und nahm in fein heuriges Arbeitsprogramm den Bau einer neuen Straßenverbindung mit dem Jnselbad auf. Die neue Trasse sieht eine beträchtliche A b k ü r z u n g des Straßenzuges von der Stadtgrenze bis B r e st e r n t c a vor. Die projektierte Straße führt als gerade Fortsetzung der KoroZka cesta vom ersten Knie der Banatsstraße entlang dem Drouufer gegen Westen und vereinigt sich in Brestemica beim Ursio-Besitz wieder mit der alten Straße. Dadurch werden vier schar fc Kurven und fünf beträchtliche Steigungen, darunter der Berüchtigte Montcbello, wo ’ die Steigung nahezu 14 Prozent Beträgt. umgangen. Die neue Straße, deren Breite auf acht Meter erweitert wird, wird bis zur Jnselbrücke ein Gefälle von kaum 1.5 Prozent erhalten, woraus sie bis Bre-sternica in einem sanften Winkel von nur 1.8 Prozent ansteigt. Die N i e d e r u n g von der Banats-ftraße bis zur Drau, der Auslauf des timt Norden kommenden Rospoh-Grabens, erhalt parallel zum Ufer einen D a m m. auf dem die neue Straße von Ost nach West führen wird. Die beiden Gebäude des sogenannten Heuschani-Besitzes werden abgetragen werden, um Platz für den Damm zu schaffen. Vorgeseben ist ein Durchlaß, durch den der Rospoh-Bach geleitet und daneben Hotel „Orel". Der Aittocar kehrt a«t 15. d. um Mitternacht noch Maribor zurück. Fahrtkosten samt Visum 240 Dinar. Anmeldungen sind im „Putnik"-Reisebüro, Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 21-22, abzitge-ben. Aus Ment, nd i. Indischer Besuch in Dubrovnik. In Dubrovnik ist der Generaldirektor der indischen Post. John Dunbar Nacrae, zu kürzerem Äufemtholt eingetroffen. i. Ein Vizebanns vom Herzschlage gerührt. In Banjaluka ist der dortige Bize-banus Nemanja LjubisavljeviL vom Herzschlage gerührt worden und sofort verschieden. i. Todesfall. In Zagreb ist der Stadtsenator und Magistratsdirektor L R. Stefan Vall 0 im Alter von 70 Jahren gestorben. i. Die Insel Hvar und ihre landschaftlichen wie auch historischen Sehenswürdigkeiten werden von der Münchner Filmunter nehmung Hermann Winter in einem Kulturfilm festgehalten, dessen erste Vorführung mit Spannung erwartet wird. i. Scheidungsstatistik unserer Moslims. Vor dem konfessionellen Scheriatsgericht in Sarajevo wurden 1936 58 Paare getraut u. 150 Scheidungen ausgesprochen. i. Folgenschweres (Schadenfeuer. Im Sperrplattenmagazin der Firma „Posavina" in Zagreb entstand in der Nacht zum 13. d. M. ein Schadenfeuer, welches Holzvorräte im Werte von einer Million Dinar vernichtete. Den Feuerwehren gelang es rechtzeitig die Lokalisierung des Brandes durchzuführen, der ansonsten noch größeren Umfang hätte annehmen können. i. Eine Kettenbrücke in getreuer historischer Nachbildung wird auf Initiative des Bürgermeisters Bracanoviü am Stadttor von Dubrovnik (Pile) am 2. Feber feierlich ident Verkehr übergeben werden. höhe ist auf durchschnittlich 13 Meter berechnet, sodaß allein hier nicht weniger als 45.000'.Kubikmeter Erde und Meine werden aufgeschüttet werden müssen. Bor der J n s e -l b t ü ck c, wo die neue Straße ihren Tiefpunkt erreicht, wird das Terrain nivelliert werden, sodaß fortan zwischen Brücke und Straße ■ kein Höhenunterschied mehr vorhanden sein wird. Hier wird auch genügend Platz für den A u-t o p c r ! geschaffen werden. Im weiteren Verlauf überbrückt der neue Straßenzug den Kamnica-Bach beim Husarensprung und erreicht in sanftem Aufstieg die alte Straße. Die ganze Länge der Trasse beträgt 2.8 Kilometer, während die alte Straße in dem in Betracht kommenden Sektor eine Sänge von 3.2 Kilometer aufweist, sodaß sich bis Bresternica eine Wegabkürzung von rund 400 Meter ergibt. Bis zur Insel ist die Verbindung noch kürzer, da die bisherige steile Straße bis zur Banatsstraße in Wegfall kommt. Insgesamt werden Erdbewegungen von etwa 100.000 Kubikmeter notwendig sein. Die Kosten des neuen Straßenbaues belaufen sich auf 2 Millionen Dinar und werden aus den Mitteln des Bezirksstraßenaus-schusses gedeckt werden, nach deren Flüssigmachung sich die Bauzeit richten wird. Es ist jedoch damit zu rechnen, daß die Arbeiten sin Jahre 1938 beendet sein werden. Gleichzeitig mit dem Bau des neuen Stra ßenzuges wird die KoroZka cesta im Abschnitt vom Hause Nr. 99 bis zur Stadtgrenze r e n o v >i e r t und von 6 auf 8 Meter Breite gebracht werden. Die ganze Straße wird m a k. a d a m i fi e r t werden, um die Staubbildung zu vermeiden. Auch' in landschaftlicher Hinsicht wird die neue Uferstraße die bisherige bedeutend über treffen und die Fahrt durch das romantische Drautal umso einladender gestalten. Nach Fertigstellung der Jnselstratze wird das Insel bad vom Hauptvlatz in 6 bis 7 Minuten erreicht werden können, da die Besucher m d'ie'er Zeit von den Autobussen bis zur Jnselbrücke gebracht werden. Aus Mušš lu. Eine Arbeitslosen-Marke hat die Stadt gemeinde Ljubljana eingeführt. Die Marken, die auf Briefschaften usw. geklebt waren, werden zu 50 Para und 1 Dinar ausgegeben und dienen zur Aufbringung der Mittel für die Durchführung von NotstamdsarBeiten, bei denen Arbeitslose beschäftigt werden. ln. Wassermangel in Weißkrasi,. 53er jchnec lose Winter brachte es mit sich, daß in verschiedenen Gegenden Sloweniens das Wasser sehr knapp zu werden beginnt. In Weißkrain herrscht ein empfindlicher Wassermangel. da fast alle Brunnen versiegt sind. Sehn süchtig warten alle auf den Schneefall, der die Brunnen und Wasserläufe auffüllen wird. lu. Im Bache ertrunken. In Trat« bei Škofja Loka wurde der 70jährige Arbeiter Ignaz Trček im Bache ertrunken aufge-firnden. Der alte Monn stürzte nachts vom Steg ins Wasser und muß dabei das Bewußtsein verloren haben. lu. Andrang zum Krankenhaus. Seit Neujahr wurden ins Krankenhaus in Ljubljana bereits 1150 Hilfesuchende ausgenommen. — Täglich suchen 80 bis 100 Kranke um Aufnahme an. lu. Rauferei mit tödlichem Ausgang. In Dražgoše in ltnterfrain gerieten die Besitzerssöhne Jelenc in Streit. Hiebei wurde der eine mit solcher Wucht zu Boden geworfen. daß er schwere innere Verletzungen erlitt, denen er bald darauf erlag. Der Täter wurde dem Gericht überstellt. Aus Cetie__________________________________ r: , ..stiHimsiseaBgnneHHeeBB' Kleine VolkSstatM hp. Celje, im Jänner. Ilm Jahre 1936 gab cs in der Pfarre S. Daniel, der drittgrößten in der Savan* tiner Bischossgemeinde, folgende Volks-verfchiebuug (die in Klammern stehenden tm-Uiua Union-Tonkino. Der neueste und zugleich einzige diesjährige Franziska Gaal-Film „L i ll t". Ein entzückendes Großlustspiel mit einer spannenden Handlung, die zwischen Wien und Monte Carlo spielt. Der schelmi-chc Humor der Gaal und ihre reizende Ber-legenheitskomik gewinnen auch in diesem Film die Herzen der Zuschauer. Außer ihr Szoke Szakall und Hans Jarat) in Rollen, die Leben und bunte Abwechslung in das pmmende Geschehen bringen. Die Schlager, gesungen von der Gaal, bleibem im Ohr, die schonen Revierabilder erfreuen das Auge. In Vorbereitung der Wiener Spitzenfilm „Burgtheater", der gegenwärtig in 14 Wiener Kinos läuft. Bmg-TmAno. Das Ereignis das Tages: die große Sensation „Hofkouzcrt", einer der erfolgreichsten Filme des Jahres mit Martha Eggert und Johannes Heesters in den Hauptrolle. Eine schmissige Handlung mit viel Musik und Humor. Martha Eggerth und der aus dem „Bettelstudenten" bekannte Johannes Heesters streuen das Beste aus dem Füllhorn ihrer Kunst. — Samstag und Sonntag bei stark ermäßigten Preisen das Doppelprogramm „Bengalen" und „Der Schrei der Prärie". — In Vorbereitung „Duett" (Du mein Schatz fährst mit) mit Marika Rökk. Ziffern sind die Statistik vom Vohrsahv): Geburten 615 (580), davon 324 (310) Knaben und 291 (970) Mädchen; SterLefälle 440 (460), davon 205 (251) männliche und 215 (209) weibliche; Eheschließungen 190 (145). Die Todesfälle haben sich daher um 20 vermindert, die Geburten hingegen um 35 und die Eheschließungen um 45 vermehrt, und dennoch hoben wir. hier iwch einige Bräutigame, welche hoffentlich Heuer ms Kße Joch steigen werden. Unter den 615 (080 (GekmÄen waren 25 (35) Totgeburten. Von den 615 (580) Neu geborenen gehören nur 383 (299) zur Stadt; alle übrigen sind bloß im hiesigen 'Krankenhause zur Welt gekommen und gehören zu anderen Pfarrgsmeinden. Bon den 440 (460) Toten sind bloß 246 (249) aus dem Pfarrstrrengel St. Daniel, die übrigen 194 (911) stammen aus fremden Pfarrgenteinöen; sie haben im hiesigen Krankenhaus ihr Leben beschlossen. Viele erreichten ein Alter von 80 Jahren. Der älteste Bräutigam war 7,1 (70) Jahre alt, die älteste Braut 64 (61). Die jüngste Braut war 18 (16) Jahre alt. Von den Bräutigamen kann man in keinem einzigen Falle sagen, daß er „jung gefreit" habe. In vielen Fällen aber war die Braut älter als der Bräutigam. c. Todesfall. Frau Markt Ossk, Haus-imeisterin des Hauses, Glavni trg Nr. 1, ist Dienstag hier gestorben. Sie erreichte ein Alter von 53 Jahren. c. Personalnachricht. Herr Dr. Marfan Bergant, Sekundararzt der Chirurgischen Abteilung des hiesigen Krankenhauses, hat dieser Tage in Zagreb die Staats-Fachprü-fuitg mit ausgezeichnetem Erfolge abgelegt. r. Aus der Reise bestohlen. Einern Handelsvertreter aus Radeče wurde in einem Eisenbahnabteil während der Fährt von Zidani most nach' Ljubljana seine ganze Bar schläft im Betrage von 1000 Dinar entwendet. Der Handelsreisende hatte seine Brieftasche im Mantel gehabt, der im Abteil hing. Nachdem er auf den Gang hinausgetreten war und nach kurzer Zeit wiederkehrte, war die Tasche verschwunden. c Vor dem Richter. Das Preisgericht in Celje verurteilte gestern den 53 Jahre alten Landwirt Josef Nuitčič aus Sodna vas bei Pristava, Bezirk Šmarje, wegen schwerer Körperverletzung zu sechs Monaten strengen Arrest und zur Zahlung sämtlicher Strasko-fteit. Der Angeklagte hat im vergangenen September im Streite mit seinem Nachbar Franz Otorepec diesem ein Messer in die Brust gestoßen und ihn lebensgefährlich verletzt. c. Spende. Fräulein Emma Kürbitz in Liboje hat zwei große Vasen für den Altar* schmuck der evangelischen Christuskirche in Celje selbst getöpfert und gespendet, wofür ihr auch hier herzlich gedankt sei. c. Fleischverbrauch in Celje. Im städtischen Schlachthaus sind im abgelaufenen Iah re-(die in Klammern stehenden Ziffern sind die Statistik vom Jahre 1935) 28 (67) Mr de, 63 (32) Stiere, 166 (1063 Ochsen, 1135' (1013) Kühe, 287 (2822) Kälber, 3329 (138) Kalbinnen, 4019 (3550) Schweine sowie 120 (173) Schafe und Ziegen geschlachtet worden. Eingeführt wurden: Rindfleisch 3715 (5106) Kilogramm, Schweinefleisch 38.394 (28.609) lg, Kälbernes 14.537 fg. Schaf* fleisch 144 (40), Ziegenfleisch 88, Speck 26.044 (46.672) kg, Geselchtes und Würste 39.365 (44.915) kg, Fett 39.940 kg, Fische 4573 (5102) kg. — Kein Wunder, sagen die Vegetarier in Celse, daß bei so viel Fleisch-qenuß der größte Teil unserer Stadtbevöl-kerung Krampfadern, Arterienverkalkung und ein nervöses Magenlei,den hat! c. Anmeldung von Fahrzeugen. Alle Eigentümer von Motorfahrzeugen, Fahrrädern und Lohnkutschen im Stadtgebiete Eclje werden aufgefvrdert, ihre Fahrzeuge bei der Borstehung der Stadtpolizei — wo auch die Anmeldungslisten erhältlich sind — bis spätestens 31. Jänner anzumelden. Jene Eigentümer von obgenannten Fahrzeugen, die im Bereich der Bezirkshaup tmannschaft Celje wohnen, müssen die Anmeldungen bei der Bezirkshauptmannschaft vornehmen. Mir dem 31. Jänner müssen also in allen beiden Fällen bei Vermeidung von Strafe alle genannten Fahrzeuge angomeldct und auch die entsprechenden Steuern bezahlt sein. c. Günstige Entwicklung des Fremdenverkehrs. Die Bemühungen der Stadtverwaltung und des Obmannes des hiesigen Verschönerungs- und Frsmdenverkehrsverbml-des des Magistratsdirektors Šubic, Celje wieder in stärkerem Maße in den Fremdenverkehr einzuschalten, sin!d von Erfolg gekrönt. Gegenüber dem Jahre 1935 ist im Vorjahre die Zahl der Fremden um 453 ge stiegen. Während GÄje im Jahre 1935 von 13.099 Fremden (darunter 2947 Ausländern besucht wurde, kamen im verflossenen Jahre 13.5412 Fremde (darunter 3400 Ausländer) nach Celje. Im Jahre 1934 waren es 12.4-41 und im Jahre 1933 gar nur 11.125. Sus PM Po. Aus den Vereinen. Nun ist die Zeit der Generalversammlungen angebrochen u. als erster tagte am Samstag im Hotel Baumann der hiesige Sportklub „Boč". Der Vorsitzende des Vereines Herr Alfred ©euer begrüßte in seiner Ansprache die Erschienen und gedachte in warmen Worten des vor Kurzem so tragisch ums Leben gekommenen . Bevetnsmitgliedes Vladimir R a d i v o » j c v. Aus den Berichten der einzelnen Aem-terführer war zu ersehen, daß besonders die Fußballsektion im abgelaufenen Jahr sehr agil war. Der Klub tritt nun in das fünfte Jahr seines Bestehens, welches ihm sicher neue Impulse zur intensiven Tätigkeit geben wird. Auch der hiesige Sokolverein wird Rechnung über das abgelausene Jahr able-gen und ztvar findet die Generalversamip-lung am Sonntag, den 17. d. um 15 Uhr in der „čitalnica" statt. . Mßäfo-Meßgemmu Freitag, 15. Jänner. Ljubljana, 12 Schallplatten. 18 Frauen» stunde. 18.20 Schallpl. 19.40 Französisch. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Sänger und Harmonika. — Beograd, 18.30 Funkorchester. 19.30 Nationalvortrag. 20 Buntes Konzert. — Paris, 19.15 Klaviersoli. 20.30 F.an zöstsche Musik. — Droitnnch, 19.15 Leichte Musik. 21 Hörspiel. — London, 20.30 Mili-tüvmusik. 16 Hörspiel. — Mailand, 16 Kirchenkonzert. ,21 Sinfonie-Konzert. — Rom, 20.40 Hörspiel. — Zürich, 19.20 Schallpl. 20 Hörspiel. — Prag, 16.30 Leichte Musik. 17.06 Klaviersoli. 18.10 Deut che Sendung. 19.30 Bunte Stunde. 21 Fwrkorchester, — Budapest, 17.15 Harmonikaduette. 19.30 llebertragung aus dem Opernhaus. — Wien, 7.10 Frühkonzert. 41.25 Stunde der Frau-12 Mittagskonzert. 16.05 Sinf. Wunschkonzert. 18.10 „Zum goldenen Halbmond", Dpc rette (Graz). 19.5 Will). Kiezl spricht. 19.45 Militärkonzert. 20.55 Aus Operetten. — Deutschlandsender, 18 Liedetstunde. 19 Danz-musik.20.10 Bunte BoWmuisik. — Berlin, 18 Konzert. 19 Märsche. 20 Männerchor. -Breslau, 17 Unterhaltungsko-nzert. 19 Bergarbeiter musizieren. 20 Hörspiel. — Leipzig, 18 Konzert. 19 Fabriksreportage. 20 Bunter Abend. — München, 18 WunschSoiHert. 19 MüNÄskouM l. 30 TavMuM. Fußbarler am Start Sonntag, den 17. d. um 14 Uhr treffen sich auf dem „Železničar"-Platz die ersten Mannschaften „Rapids" und „LelezniLars" in einem Freundschaftsmatch. Man sieht dem ersten Fußballspiel im neuen Jahr schon deshalb mit besonderem Interesse entgegen, als man sich von den heurigen Fußballereignissen besonders viel verspricht. Wenn das Wetter weiterhin so schön bleibt, dürften auch die Meisterfchaftskämpfe bald ihren Anfang nehmen, sodaß daun für andere Begegnungen genügend Termine frei bleiben würben. | bin Jakopič und Bevc. Das Training ,ür die alpine Kombination, das auf der „Roži-j ca" oberhalb Jesenice stattfindet, wird Cyrill Praček leiten. Dem Training haben sich zu unterziehen Žnidar, Heim, čop, Novak und Urbar. Später soll noch ein De» j stetreicher als Trainer herangezogen werden. Maribor ist in diesem Jahr in dieser | Auswahl lediglich durch Franzi -čop vertreten. det im Februar vom 10.—17. statt, entsprechende Schneeverhältnisse vorausgesetzt. Abgeblasen! Die ersten Staatsmeisterschaftskämpfe unserer Wintersportler, die alpine Kombination, die am 16. und 17. d. in MAopolj hätte zum Austrag kommen sollen, sind den Wetterlaunen des heurigen Winters zum Opfer gefallen. Angesichts der ungünstigen Schneeverhältnisse sah sich der Verband gezwungen, die Kämpfe abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Termin und Austragsort sind noch nicht bestimmt worden. Zugoslawiens ©Hlauf-repräfentanien Der Jugoslawische Wintersportverband hat bereits eine Anzahl von Skiläufern für die kommenden internationalen Wettkämpfe namhaft gemacht und sie zu einem gemeinsamen Training angewiesen. Bekannt, lich wird Jugoslawien in diesem Jahr die FJS-Wetthämpfe in Chamonix, die Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen und die Allslawischen Meisterschaften in Banska Bistrica beschicken. Das Training wird auf der „Pokljuka" unter Leitung des Finnen K o r h o n n e n (Langlauf) und des Norwegers' Kaut Odd H a n s e n (Sprunglauf) abgehälten. Vom Verband wurden entsandt Istenič, Gregor und Alois Klančnik, Šramel, Žetntia, Močnik, Pribov-sYf, Baebler, Smolej, Knap, Gustl und AI* Am Sonntag, de« 17. d. Jugendskitag in Lesce. Wie schon kurz erwähnt, firrüet aut Sonntag, den 17. d. — vorausgesetzt, daß es b's dahin Schnee gibt — die Jugendmeister-j schüft des Skiklubs Celje für Knaben und Mädchen in Lisce bei Celje statt. Die Wettbewerbe werden in verschiedenen Gruppen ganztägig durchgeführt. Vom Vormittag um 9 Uhr findet der Langlauf für Buben über 12 Jahre und der Abfahr'slauf für Mädchen über 12 Jahre statt, am Nachmittag um .2 Uhr folgt ein Sprunglauf auf der kleinen umgebauten Schanze für Buben und ein Torlauf für Mädchen statt. Außerdem wird am Nachmittag um 3 Uhr ein Wettlauf für Buben und Mädchen im Alter von 6 bis 11 Jahren veranstaltet. Startrecht haben alle Jugendliche bis zum 18 Jahre, deren Eltern ausübende oder unterstützende Mitgliedr des Skiklubs in Celje sind, andere Jugendliche werden außer Konkurrenz gewertet. Die Wertung erfolgt nach Punkten. Als Jugendmeister geht jener hervcr, der in den Gruppen von 12—18 Jahren die meisten Punkte erzielt hat. Alle Gruppensieger sowohl bei den Knaben als auch bei den Mädchen werden mit Erinnerungs-Urkunden bedacht. Als zweite und dritte Preise sind praktische Geschenke gedacht. Wer lautbarung der Ergebnisse und Preisverteilungen im Gasthof Petriče! nach den Wettbewerben. * Der Skikurs auf der Sv. Planina, welcher mit 10. d. beginnen sollte, jedoch wegen Schneemangels abgesagt werden mußte, sin- DIE DREI MUSKETIERE : SK. Rapid. Heute, Donnerstag, um 20 Uhr wichtige Spielersitzung ■ im Klubheim. Es haben die Spieler der ersten und der Reservemannschaft zuverlässig zu erscheinen. : Borotra siegt Ot St. Moritz. Jean Bo-rotra gewann das Endspiel des Tennisturniers in St.-Moritz,.indem es jenen Landsmann Feret 6 : 3, 6 : 1 abfertigte. : Jugoslawiens Tennisauswahl für die Weltmeisterschaften in Baden ist noch nicht festgesetzt. Nur Marinko und H c V n c r dürften, als definitive Vertreter Jugoslawiens bezeichnet werden, während die übrigen, und zwar Lazar, Deinovšef Na» gv (Ilirija), Pestič und Stein (ZKD), K oslabi), Blaži, Ratkovič (Schwarz-Weiß) und Peterfy (Beograd) Ausscheidungskämpfe vor zutragen haben. : Wer wird jugoslawischer Fußballmeister? Nächsten Sonn'ag gelangt in Zagreb licr entichodende Wettkampf um die Herbst-' Meisterschaft in der Nationalliga zum Ans-trag. Die Gegner sind „G r a d j a n s k und die Beograder „J u g o s l a v i j a". Das Spiel wird Schiedsrichter Jordan aus Ljubljana leiten. : Jugoslawien bei feer Futzball-Weltme>- sterschast. Der Jugoslawische Fußballww-band hat die Meldung für die 1938 ’-tt Paris stattfindenden Fußball-Weltmeisterichai« ten abgegeben. : Anstatt Spanien Jugoslawien nach Budapest. Der Ungarische Fußballverband plante für den 9. Mai einen Länderkampf gegen Spanien. Angesich's des Bürgerkrieges hat nun Ungarn an den Jugoslawischen Fußballverband ein Angebot gerichtet. Der Verband hat dieses Angebot angenommen, sodaß am 9. Mai l. I. in Budapest die Fußballteams von Jugoslawien und Ungarn aufeinandertreffen werden. : Tone Dečman verunglückt. Der vorjährige Staatsmeister in der klassi'chen Kombination Tone Dečman stürzte auf der „Pokljuka" bei einem Probesprung aus der festgefrorenen Aufsprungbahn und brach sich das Schlüsselbein. . Dečman wurde in da° Krankenhaus nach Ljubljana überführt. : Uruguay schlägt Peru. Bei den Endkämpfen der südamerikanischen Fußballmeisterschaft siegte in Buenos Aires Urugua» gegen Peru mit 4 : 2. Aihos bringt ein altes Mentmer in Erinnerung »Gewiß, gnädige Frau, Sie kennen mich gewiß besser unter dem Namen Athos. Ich war ein Freund von Aramis. Und Aramis war seinerzeit mit einer jungen Leinenhänd-Ierjn in Tour, mit Namen Marie Michtm, bekannt. Das war ja nun in Wirklichkeit eine sehr vornehme Dame, die von der Königin Schwester genannt und mit ihrem vollen Vertrauen beehrt wurde. Diese mutige junge Dame erledigte im Dienste Ihrer Majestät viele und wichtige Aufträge, und da Kardinal Richelieu Wind davon bekam, mußte sie eiligst das Land verlassen. Als Edelmann verkleidet und von ihrer Kammerzofe in Lakaienkleidern begleitet, floh sie nach Spanien.« Die Herzogin stieß eisen Schrei der Ue- fe erraschung aus. »Ihre Erzählung interessiert mich ungemein. Sie scheinen merkwürdig gut unterrichtet zu sein. Bitte, erzählen Sie doch weiter!« »Spät abends erreichten die Flüchtlinge eine kleine Stadt mit Namen Roche VAbeille, und suchten hier Zuflucht beim Pastor, der gerne bereit war, sein Abendessen und seine Behausung mit ihnen zu teilen. Nach dem Abendessen richtete Ketty sich im Vorgemach ein, während Marie Michon das Schlafzimmer vorzog, daß der Pastor ihr angeboten hatte. Sie wußte aber nicht, daß der Geistliche am gleichen Abend an das Stc-rbett eines Pfarrkindes bestellt worden war, u. daß er kurz zuvor einem jungen Edelmann Unterkunft gewährt hatte. Büdtemkm b. Grafiöka revijo. Zeitschrift für Förderung und Vervollkommnung graphischer Arbeiten. Herausgegeben von der Zentrale des jugoslawischen Graphikerverbandes. —-Jahrgang 10, Heft 4, Erscheint vierteljährig und kostet pro Jahr 100 Dinar. Als verantwortlicher Schriftleiter zeichnet Robert Je-rele (Zagreb). Die vorliegende Nummer ver öffentlicht eine Reihe einschlägiger Artikel über graphische Arbeiten sowie mehrere Auf fotze über die Entwicklung und Entfaltung des Zeitungswesens in Jugoslawien. b. Anna Croissant-Rust: „Die Naim", Roman aus den Tiroler Bergen. Ein Werk bester deutscher Erzählerkunst. Die Geschichte der armen Rann aus der Räuberhöhle unweit des Brenners die so sicher den ihr bestimmten Weg ins Glück geht Gebr. Richters Berlagsanstalt. Erfurt 'Preis RM 2.85. b. Tsushima. Der Roman eines Seekrieges. Paul Zsolnah Verlag Berlin Wien, Leipzig. Von Frank Thieß.' Es handelt sich um den Roman dieser als Sieg wie als Niederlage größten aller Seeschlachten det Menschheitgeschichte. Die als technisches Phänomen weitaus gewaltigere Schlacht bei Skagerrak reicht an Bedeutung insoweit nicht an Tsushima heran, als sie auf den Weltkrieg ohne entscheidenden Einfluß geblieben ist- Die Schlacht von Tsushima indessen entschied nicht nur einen Krieg, alles Vorhergeh ende lief nicht nur wie der Mantel eines Kegels auf ihre Spitze zu, sondern sie wurde das Final für den beginnenden Untergang des Zarenreiches und die Geburt einer neuen i Großmacht, die hinfort nicht mehr aufgeh ört j hat, die Geschichte der Welt mitzubestim-' men. Das Buch gestaltet sich zu einem ,Hel-1 iienepos zweier Admirale, des Russen Rosch' destwenski und des Japaners Togo, deren Gestalten sich dem Leser unvergeßlich einprägen. lllluAsilutittUkt 1tuiidstkw- Französische Anleihe für Jugoslawien Vor einer Konvertierung der Auslandschulden? / Zollsenkungen für französische Waren Wie der »Jugoslawische Kurier« aus SUtunterrichteten Pariser Kreisen erfährt, werden zwischen Jugoslawien und Frankreich demnächst Verhandlungen zwecks Eröffnung von Krediten dir die Gesundung unseres Wirtschaftslebens aufgenommen werden. Es soll sich um die Begebung einer Anleihe von 500 Millionen Franken handeln. Gleichzeitig soll auch die Frage der jugoslawischen Schulden in Frankreich überhaupt gelöst werden. Nach Beograder Meldungen erörtert man im Schöße der Regierung im Zusammenhänge mit den Anleiheverhand-iungen mit Frankreich die Frage der Konversion einiger Auslands schulden, deren Tilgung durch den Zufluß neuer Mittel ermöglicht werden soll. Eine konkrete Form hat diese Angelegenheit bisher noch nicht erhalten. Im Nachträge zum Handels- und Schiffahrtsabkommen mit Frankreich Wurden jetzt für gewisse aus diesem Lan de nach Jugoslawien eingeführte Waren einige Zollerleichterungen gewährt. Zunächst wurden einige gebundene Zollsätze im bisherigen Tarif außer Kraft gesetzt, u. zw. für verzinktes Eisenblech, Bohrer, Sägen, Sägeblätter und Schreibfedern. Ferner werden einige Zollsätze ermäßigt. So beträgt fortan der Einfuhrzoll auf Champagner 115 (bisher 150), Essenzen, Extrakte, Tinkturen und Riechwasser 450 (500), Zahnpasta 210 (260), Puder, Pomaden, Rot- und Weißstifte 420 (600), Spitzen aus Naturseide 2550 (3000), Spa nish-, Andalou- und Mantillo-Bändcr aus Kunstseide 1800 (2000), mehrfarbige Tapeten 270 (300), Weingartenspritzen 90 (100), sowie Wasserhebeapparaturen und deren Bestandteile 15 (25) Golddinar pro 100 Kilo. Diese Zollermäßigungen, die bereits im Amtsblatt veröffentlicht worden sind, treten mit der Ratifizierung des Abkommens in Kraft. niedriger als im vorangegangenen Quartal. An Kohle wurden 6.17 (Vorquartal 5.79) Millionen Tonnen produziert, während die Kokserzeugung auf 2.14 (2.15) Millionen zurückgegangen ist. Die Roheisenerzeugung ermäßigte sich auf 1.53 (1.64), die Rohstahlerzeugung auf 1.55 (1.79) Millionen Tonnen. Nunmehr hat auch die Gelsenkirchncr Bergwerks A. ü. in Essen zum Zwecke der Benzingewinnung aus Steinkohle ein neues Unternehmen unter dem Namen Gelsenberg-Benzin A. G. in Gelsenkirchen errichtet. Das zunächst eine Million Mark betragende Ka pital soll demnächst erhöht werden. Börsenberichte Ljubljana, 13. d. D e v i s e n. Berlin 1743.52—1757.40, Zürich 996.45— 1003.52, London 212.86—214.91, New-*ork 4307.25—4343.56, Paris 202.67— -04.10, Prag 151.83—152.94, Triest 227.70—230.78; österr. Schilling (Privat-ctearing) 8.12, engl. Pfund 238, deutsche Llearingschecks 12.25. 2 a g r e b, 13. d. S t a a t s w e r t e. Kriegsschaden 376—377, 4%> Agrar 50—52, 6% Begluk 69.50—69.75, 7°/o Investitionsanleihe 85.50—87, 7% Blair 0-77, 8°/o Blair 86.50—87, 7% Hypothekarbankanleihe 91—0, 7°/o Stabilisations anleihe 84—85.50; Agrarbank 193—195, Kationalbank 7000—7150. Der Arbeitemorft Nach Mitteilungen des Kreisamtes für Arbeitervesicherung belief sich die Zahl der bei dieser Institution versicherten Personen im Dezember v. J. auf 87.081, Was gegenüber dem Monat November Gnen saisonmäßigen Rückgang von 3925 Arbeiter darstellt. Im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres stieg die Kahl der Versicherten im Dezember um ^386, des Jahres 1934 um 9347 und des Wahres 1933. des Tiefpunktes in der Wirtschaftlichen Betätigung, um 12.876 Bersonen an. Eine kleine Verschlechterung. die jedoch nicht ins Gewicht fällt, 1$t insoweit zu verzeichnen, als die Besserung des Arbeitsmarktes gegenüber dem Vergleichsmonat des Jahres 1935 nür 8386 ausmacht, während ein Jahr vorher der Unterschied noch 8897 betrug. Eine nicht zu unterschätzende Besser Ung erfuhr auch die durchschnittliche Kahl der versicherten Löhne bzw. pehälter. Der Durchschnittslohn betrug Un Dezember 22.56 Dinar, was gegenüber dem gleichen Monat 1935 einen An stieg um rund 20 Para darstellt. Allerdings stellte sich im November der Unterschied gegenüber dem vorangegan-8enen Jahr auf 37 und im September gar auf 45 Para, doch sind dies saisonmäßi-8e Lohnbesserungen, die sich auch im uächsten Jahr wiederholen werden. Der Sesamte versicherte Taglohn stellte sich auf 2,074.000 Dinar, um rund 233.000 Di-Uar höher als im gleichen Monat 1935. Der Umsatz an K r a f t f a h r z e u-gen im Jahre 1936 wird auf 1.2 Milliarden Mark geschätzt gegen 1.03 Milliarden Mark im Jahre 1935. Die Stückzahl betrug etwa 244.000 gegen 201.600 im Jahre 1935. Die Produktionsziffern der Vereinigten Stahlwerke im letzten Quartal 1936 waren mit Ausnahme von Kohle (X Mariborer Heu- und Strohmarkt vom 13. d. Zugeführt wurden 4 Wagen Süßheu, 3 Wagen Sauerheu und 3 Wagen Grummet. Süßheu wurde zu 40—45, Sauerheu zu 38—40 und Grummet zu 40 Dinar pro Meterzentner gehandelt. X Insolvenzen. Ausgleich: Alois Omahen, Gemischtwarenhändler in Žalec, Anmeldungsfrist bis 20., Tagsatzung am 26. Februar beim Kreisgericht in Celje. — Beendeter Ausgleich: Ferdinand Škof, Gemischtwarenhändler in Straža bei Mislinje. X Neue Kabelverbindung Jugoslawien —Frankreich. Die französische Regierung hat im August v. J. die Legung eines Seekabels zwischen Tunis und Er-cegnovi in der Boka Kotorska begonnen und bis zum Jahreschluß beendet. Frank reich erbaute in Ercegnovi auch die Telegraphenstation. Die Länge des Kabels beträgt 1400 Kilometer. In Tunis schließt sich das Kabel an die vor 6 Jahren erbaute neue Linie nach Marseille an. Des gleichen wurde zwischen Marseille und Paris eine Landkabellinie eingerichtet. Das jugoslawische Postministerium hat gleichzeitig eine Luftlinie zwischen Beograd und Ercegnovi in einer Länge von rund 600 Kilometer gebaut. Die feierliche Eröffnung der neuen Telegraphenlinie Beograd — Ercegnovi. — Tunis — Marseille — Paris wird im kommenden Monat vorgenommen werden. X Weitere Auszahlungen der Prašte-diona. Die Leitung der Ersten Kroati-cshen Sparkasse beschloß, mit 13. d. für die alten Einleger wieder eine namhafte Erleichterung zu schaffen. Darnach werden auf neue Rechnung alle alten Kontokorrenteinlagen bis zu 10.000 Dinar (vom Inkrafttreten der Bankenschutz-verordnung an) sowie 40% aller Spareinlagen bis zu 5000 Dinar übertragen und stehen somit den Einlegern zur Ver fitgung. X Verteilung der österreichischen Eierkontingente. Nachdem bereits am 8. d. die Verteilung der österreichischen Einfuhrkontingente für das erste Quartal für Lebendgeflügel vorgenommen wurde, wird in den nächsten Tagen die Verteilung der Eiereinfuhrkontingente erfolgen. Es handelt sich um die bereits fixierten Mengen aus Jugoslawien, Ungarn und Polen. Ein Debütant stank auf Ler Bühne und hatte hochgradige-Lampenfieber. Nicht nur, daß er feine Roll« fast gang vergessen hatte, auch den Souffleur verstand er schlecht. Da kam nun eine Szene, in der er feine junge Verwandte, die er heimlich liebt, aus Räubershänden befreit hat. Dabei mutzte er mit dem Dolche in der Luft herumfuchteln und schreien: „Mit diesem Dolche errette ich dich!" Statt dessen geschah aber das Malheur, das; er den Souffleur nur undeutlich hörte und r!e' „Mit diesem Rettich erdolch' ich dich." Kein Wunder. „Kerne Nacht kann ich schlafen. Stundenlang mälze ich mich von der einen Seite auf die andere." — „Hm. Wissen Sic, das 'st fein Wunder. Wenn ich das täte, Tonnte ich sicher auch nicht schlafen." Die sekme IKue form für einen kleinen Geschirrschrank Nicht Launenhaftigkeit und modischer Wankelmut haben diese neue Form eines kleinen Geschirrschrankes entstehen lassen, sondern die Einsicht, datz es an der heutigen niedrigen Büfettform noch manches zu verbessern gibt. Das tiefe Bücken bei der Dabei kann dieser Schrank ehrlich beurteilt wirklich nicht nur zweckentsprechend und praktisch genannt werden; er zeigt eine glück lichc Verbindügn formaler und praktischer Vorzüge. Er ist aus Nußbaumholz geschw' ten, diesem überaus sympathischen B{t;" BeuMeWMlchastönachrichten Die »Jugo-Pressekorrespondenz« erführt aus Berlin: Der Ruhrkohlen-^hsatz betrug im Dezember täglich 826.000 und im November 312.000 Tonnen. Architekt Professor Nothelfer schlägt diese Ausführung: Die Heimgestalter. Benutzung eines niedrigen Büfetts ist ein entschiedener Nachteil und der Beweis, daß die endgültige Lösung noch nicht gefunden ist. Unsere beiden Abbildungen zeigen einen Geschirrschrank, in dem das Aufbewahrung» gut in Augen- und in Reichhöhe unierge-bracht ist. Seine Höhe hält ungefähr d'e Mitte zwischen den Büfetts, wie man sie vor etwa dreißig Fahren benutzte, die höher waren als ein Arm reichen konnte, und denen von heute, die so viel tiefer find, als ein Arm reicht. Lösung zur Unterbringung von Geschirr vor vor und nach seinem Tode, die Türen und die drei in der Mitte befindlichen Klappen sind aus Kirschbaumholz nut eingelegten ganz hellen Ahornstreifen. Ahorn ist auch der Werkstoff für die Innenwände, das den reinlichsten und .wirkungsstärksten Hintergrund für die Kannen, Krüge und Krassen abgibt, das zudem noch derb behandelt, also richtig abgescheuert werden kann, wenn vielleicht von einer Saftkanne oder einer Likörflasche ein dicker süßer Tropfen herabgeflossen ist und das Holz benetzt hat. Wer etwas vom Holz und feiner Verarbeitung Der gleiche Schrank geschlossen. versteht, wird es selbstverständlich finden, daß das Außenholz des Schrankes nicht gefärbt — gebeizt — ist, da keine chemische Beize auch nur annähernd jenen schönen lebendig warmen Ton zu treffen wüßte, den ein naturfarbig belassenes Möbel im Lause der Zeit von selbst annimmt. Dieser natürlichen reizvollen Verfärbung sollte man nicht grob zuvorkommen. Unser besprochener Schrank will nur ein kleiner Gefchirrschrank sein, er ist nicht als vollwertiges einziges Büfett zu werten, sondern als Ergänzungsmöbel neben diesem, als solches natürlich auch ganz unentbehrlich. Denn sei es, daß man aus seinem Vr r-ratgut an Kannen, Gläsern, Tassen und Vasen behutsam Kostbareres herausnehmen möchte, um es im Gedränge eines größeren Schrankes nicht zu verletzen, sei cs, daß in einem Haushalt trink- und rauchfreudiger Menschen immer öfter der Wunsch auftaucht, ein Sammelplätzchen zu besitzen für die Bar-und Rauchutensilien, so ist dieser kleine liebevoll vom Entwerfer durchgearbeitete Schrank seines Erfolges sicher. Ilse Seife. H. Kalbsbraten mit Champignon. ÄctlbZ-schulter oder Ävteletten >verden auf Butter oder Thea allseitig angobraten und inter öfterem Begießen int Rohr gebraten. Champignons werden feiüblättrig geschnitten, mit seingehackter, grüner Petersilie in Butter oder Thea gedünstet, etwas gestaubt und zehn Minuten vor dem Servieren mit dem Bratensaft verrührt und über dem geschnittenen Fleisch angerichtet. Dazu reicht man Nudeln, Nockerln oder Kartoffeln. 4mä§m Gedenket der Antituberkulosenliea! Kleine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, In der Fabrik ..Korrespondenz“ 1 Dinar / Die Inseratensteuer (3 Dinar als 40 Worte, 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonder* berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt IO Dinar / Für die Zusendung von chiffr. Briefen ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen / Anfragen ist eine Gebührvon 3 Dinar in Postmarken baizuechhessen Täglich frische Seefische und allerbesten Dalmatinerwein er halten Sie im Gasthaus »Vis*, Mlinska 9.__________________337 Versuchen Sie! SiiBes Bauernbrot ala Ankerbrot. Backhaus Robaus Nachf.. Koroška cesta. 346 Deutsche Quaiitätsmarken: »Kappel« - Schreibmaschinen, .Mundlos« - Nähmaschinen, »Loewe«-Radioapparate. Generalvertretung Kleindienst & Posch. Maribor, Aleksandrova 44. 330 Neue 384 UHDLSTOFfE vEBmBBmammmmaammmmma zum „Planinski ples“ bringt in reicher Auswahl Tekstilana Biidefeldt Maribor, Gosposka ulica 14 Telegramm! Heute und morgen SecHschschmaus: Gron-go und Sanpieroschnitzel, Škampi, Brancini. Cevoli. Bar boni am Rost und kleine Fische. Gasthaus Seefischkönig«, Rotovški trg 8. 386 Für den Vertrieb kosinet. Erzeugnisse einer deutschen Weltfirma seriöser Teilhaber dn) mit Kapital gesucht. Näheres bei Voršič. Vrbanova 1<). 356 3i,. iMAi&Jößu eipstotfoi wammmaufmmKmaBSBaB.i i in— im i Leeres Zimmer an eine Person zu vermieten. Meljska cesta 29. Parterre. _ 2130 Sep., möbl.. reines Zimmer au Herrn sogleich zu vermieten. Adr- Verw. 387 Elektrische Zuschneidemaschine wird gekauft. Angebote unter »Konfektionär« an die Verw. 357 Manufakturpudel wird gekauft. Plaue, Koroška cesta 3. 358 Gemischtwarengeschäft mit Trafik. Mitte der Stadt, auf konkurrenzlosem Posten, prima Existenz, ist krankheitshalber sofort zu verkaufen. Zuschriften erbeten unter »Gemischtwarengeschäft mit Trafik« an die Verw. 348 2 Zimmer und Küche zu vergeben. Stritarjeva 37. I. 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M a r i b o r, den 13. Jänner 1937. 379 Die tieftrauernde Gattin Helene Horvath. Möbliertes Zimmer zu vermieten. Gosposka ulica 58, III. Stock. Tür 4.________375 Schönes möbliertes Zimmer zu vermieten. Razlagova 11, Parterre. 380 Žm ßß&i&dd Leeres, sep. Wohnzimmer am linken Drauufer gesucht. Antr. erbeten unter »Sofort« an die Verw. 378 Selbständige Köchln für alles sucht Posten. Antr- unter »Ehrlich« au die Verw. 362 Ehrliches, braves. lSjähriges Mädchen sucht Stelle. Adr. Verw. 370 Siäku Braves Mädchen für alles. mit etwas Kochkenntnissfn. gesucht. Adr. Verw. 383 Suche Bekanntschaft mit einem Herren, Koritnik Genovefa, Malgajeva 5, Eisenbahnerkolonie. 363 Schmerzerfüllt geben die Unterzeichneten aller Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß ihr innigstgeliebter, unvergeßlicher Bruder, Onkel, Großonkel und Urgroßonke! Herr Anfon Pesidlcek Grundbesitzer am Mittwoch, den 13. Jänner 1937 um 1411 Uhr. nach langem Leiden und versehen mit den Tröstungen der hl. Religion, im 67. Lebensjahre gort ergeben verschieden ist. Das Leichenbegängnis des unvergeßlich Dahin geschiedenen findet am Freitag, den 15. Jänne-1957 um 16 Uhr, von der Leichenhalle in Studenci aus auf den dortigen Friedhof statt. Die hl. Seelenmesse wird am Samstag, den 16. Jänner um 7 Uhr in der Kapuzinerkirche in Studenci gelesen werden. S t u d enci, 14. Jänner 1937. 377 Die tieitrauernden Hinterbliebenen. bei Kranzablösen, Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antituberkulosenliea in Maribor! Spenden übernimmt auch die »Mariborer Zeitung«. IHMBSSHHBF'^-WHÜSSase m Unser innigstgeliebter Vater, bzw. Großvater, Herr ]ohann Zwenkl Militäroberverpilegsverwalter I. Klasse des Ruhestandes, Ritter des Franz-Josefs Ordens mit der K. D. und den Schwertern etc. ist am 13. Jänner 1937, nach schwerem Leiden, sanft im Herrn entschlafen. Das Leichenbegängnis des teuren Verblichenen findet am Freitag, den 15. Jänner 1937 um 15 Uhr von der Leichenhalle in Pobrežje aus in die Familiengruft statt. Die heilige Seelenmesse wird am 16. Jänner um 'A9 Uhr in der Franziskaner-Pfarrkirche gelesen werden. Friede seiner Asche! M a r i b o r, Li n z, am 13. Jänner 1937. Oskar Stegmüller, österr. Qend. Oberstleutnant, Schwiegersohn; Haus, Oskar und Hilda Stegmüiler, Enkelkinder. 364 Ift das die Liebe? Homan txm Luise Anoepsel 41 „Bielen Dank, Bivian, ich werde alfo diese Summe Hier abheben. Und dann noch eins: Ich glaube, es würde gut fein, wenn man uns auf dem Schiff nicht zusammen sähe. Soll es heißen: Bivian Brown bringt sich gleich einen anderen Bräutigam mit, da sie sich von dem einen trennen will? Dir weißt, der Klatsch ist leicht bei der Hand." Bivian nickte. Die Worte Gatows leuchteten ihr ein. So beschlossen sie, daß Kalo w nicht Luxuskabineu belegen sollte wie sie, sondern in der Touristenklasse reisen. Sie wollten auch die Abfahrt von Karlsbad nicht zusammen machen, vielmehr wollte (Mein mit seinem Rennwagen sofort starten und Bivian erst heimlich auf dem Schilf Wiedersehen. Noch einmal zog Galow Bivian in seine Arme und küßte sie leidenschaftlich. „Gute Reife, darling. Aus ein Wiedersehen." Als er das Hotel verließ, trug sein Gesicht einen sehr befriedigten Ausdruck. Was würde Mittel sagen, wenn er ihm erzählen würde, wieweit er bereits mit Bivian Brown gekommen war? Jetzt konnte Durqins tun,'ums er wollte, da er Biviaus sicher war, hatte er Durgins mehr in der Hand als' Durgins ihn. In einem Cafe unten in der Stadt telefonierte er eine Nummer an. „Ist Monsieur Mine! da?" „Herr Mittel ist bereits gestern abends von Karlsbad abgereist," bekam er zur Antwort. „Und keine Nachrichten für mich hinter» lassen?" „Keine Nachrichten." Sehr nachdenklich hing Gcckow ab. Das mar ja eigentümlich. Wieso war Miriel lang und klanglos fort, ohne ihm Bescheid zu geben? Er ließ sich eine dringende Verbindung nach Berlin zu Durgins Herstellen. Wer auch in der Wohnung von Durgins meldete sich nur Durgins schwarzer Datier und Vertrauter. Mr. Durgins wäre für einige Tage verreist. Er könnte keine Auskunft geben, icmtit der Herr zurückkehrt. Während er sehr unmutig abhing, saß Durgins mit Mittel zusammen — dicht neben dem Telephon seiner möblierten Wohnung. „Wenn der gute Galow ahnte, daß wir hier so dicht neben der Strippe sitzen und uns scheintot stellen," meinte Durgins höhnisch, „würde er schon fluchen." Miriel sah über seiner Zigarette fragend auf Durgins: „Ja, warum eigentlich?" „Weil ich dem schönen Clemens nicht traue. Er verfolgt eigene Ziele und bricht aus unserer Linie aus. Ich lasse ihn dauernd beobachten und habe so mein Mißtrauen." Ein scharfes Telesonklingel unterbrach Durgins Worte. Durgins drücke auf den Knopf. Sein schwarzer Diener erschien. „Telefon Joisua. Du weißt Bescheio/ „Hier Josua," sagte der Schwarze ins Telefon, horchte einen Augenblick, reichte daß Telefon Durgins herüber, „unser Beauftragter, Master." Durgins nahm ab- „Ja?" Er horchte. Sein Gesicht verzog sich ironisch. „Gut, nicht aus den Augen lassen! Haben Sie Geld genug? Gut. Telegrafischen oder telefonischen Bericht immer hier her." Er hing, ab schaute Miriel triumphierend an. „Hab' ich's nicht gesagt? Nachricht über unfern Freund Galow! Er ist soeben mit einem Scheck Bivian Browns zur Bank gegangen und hat eine größere Summe abgehoben. Wissen Sie, wozu er d>e braucht? Er fährt mit nach Amerika. Fährt mit — einfach so mir nichts, dir nichts! Er glaubt, er hat das Mädl und die Browntverke schon in der Tasche. Nun, er wird sich wundern. Wenn er sich muckst, dann ist es ans mit ihm." Durgins Gesicht trug einen so schrecklichen Ausdruck, daß Miriel, obwohl er doch einen Posten vertragen konnte, zusammenzuckte. „Sie möchte ich auch nicht zum Feinde haben, Durgins." Thea hatte gezittert bei dem Gedanken, Galow könnte schließlich doch über jenen verhängnisvollen Abend in dem merkwürdigen Landhaus zu irgend einem Menschen sprechen. Mer nichts dergleichen geschah. Mit der Auseinandersetzung zwischen ihr und Bivian hatte es sein Bewenden gehabt. Im Gegenteil schien Bivian während der ganzen Reise von Karlsbad nach Berlin cm weniger ruhiger geworden zu sein. Sie war innerlich so wund. Ihr Herz tat ihr so weh, denn die Sorge um Frank-Rudolph war in nichts gemildert. Weitere Drahtverständigungen zwischen Amerika und Karlsbad hatten immer nur das Eine ergeben: der Zustand war sehr ernst. Die Reise von Karlsbad nach Amerika verging für Thea, ohne daß sie einen Augenblick Schlaf fand. Sie lag in 'hrem Schlafwagenabteil, die Räder ratterten, sie sangen eine dunkle, unheimliche Melodie: Gefahr, Gefahr, sterben, sterben. Kummer, Kummer. So glaubte sie aus dem Dröhnen herauszuhören. Sie stopfte die Finger in die Ohren, um dieser entsetzlichen Melodie zu entgehen, aber nun war es wie eine Stimme in ihr, die wiederholte: Gefahr, Gefahr, sterben, sterben, Kummer. Kummer. Wie zerschlagen war sie, als sie am frühen Morgen in Berlin dem Zuge entstieg. Ihr vergrämtes Gesicht überzog sich mit einem Schein von Freude, denn als Ersten aus dem Bahnsteig sah sie Hans Merten. Suchend lief er auf und ab. Jetzt hatte er sie gesehen. Ehe noch all die anderen heraus waren, war Thea aus d. Wteil gesprungen: „Hans, Hans, mein lieber, guter Freuno," sagte sie mit erstickter Stimme, „Hans, ich brauche dich ja so fahr." Entsetzt schaute Hans Merten in TheaS elend ausschauendes Gesicht. Was war aus der Kameradin geworden? Sie sah ja schlech ter aus als in der Zeit, da die Sorge um die Arbeitslosigkeit auf sie lastete. Er hatte geglaubt, sie strahlend, übermütig, gesund an Leib und Seele, wiederzusehen, wie es einem solchen Glückskinde zukam, Und nun? Wie sie zitterte! Wie erregt sie war! Das alles paßte gar nicht zu ihrer ruhigen, ianf-ten Art. In ihren Augen stand ein gehetzter Ausdruck. „Aber Thea, beruhige dich doch nur. Was ist denn nur?" „Nicht hier, Hans. Ich habe das Gefühl, als werde ich überall beobachtet. Un'cr Zug geht in drei Stunden vom Lehrterbahnhof. Hans, ich nehme mir eine Taxe und fahre zu euch heraus. Niemand braucht es zu wissen. Auf Wiedersehen, Hans." Sie drängte ihn förmlich weg. Denn jetzt entstiegen Bivian und Margaret Brown dem Abteil. Hans mischte sich schnell in das Gedränge der Wartenden und Ankommenden und verschwand. Es fiel nicht weiter auf. daß Dhea sagte: „Ich habe noch ein paar notwendige Besorgungen zu machen und werde dann rechtzeitig am Zuge sein." Frau Merten holte schnell den heißen Kaffee herein, schob die Eier in die Eierbecher. Sie war immer dafür, daß man erst emmal etwas Ordentliches im Magen haben mußte. Dann sahen sich alle Dinge bedeutend ruhiger an. Eine ständige Redensart von ihr war: „Wenn man jedem Selbstmörder erst einmal ein ordentliches Schnitzel und ein Glas Wein geben würde, dann wür de so mancher finden, daß das Leben doch noch etwas wert ist." Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck oftlieh Direktor Staako DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.