Mittwoch am «8. November > ASH. Di« Lail'^cbtl ^itun^ erscheint, mit Au^ihmr d.r Son»- und sscicrta^, täglich, und kostet sammt d«n Bcllagen "" ^omp °,r .^in^ahrg 1l st.. Hal l. ,al, r > g 5 ft. 3» fr., >ml ssreu band im Comptoir qan,jährig «2 «.. !,a!bjährig (^ fl. Fi.r ele Zu^llun^ m's Hau^ ,md h a I b , a l,,. ^ .;<) f^.„chr ^, entnchtm. Mit der Post porto-»r. «a„,iäl,ria untn Krnllba w und qedruttter Adressc l.^ ft., halbjährig 7 st. 30 kr. - Install? n a.,,buh r sur einc Hpaltcnz^le o^cr dcn Raum dersclb,«. für cm< mili.? Eilftlaltu^^ kr ur wcimaligc 4 fr., für drcimalige 5 lr. C, M. Inserat, bis 12 Hcilcn koftcn l fl. für 3 Mal, 50 fr. sur 3 Mal >md 40 fr. für 1 Mal cin^uschalt.u. Zu dicsen Grdühren ist nach d,m „provisorischen Gcsehe vom 6. November l«5<» für Ins,rationsftämptl" noch w lr. fur cinc jcdesmaligl Einschaltung hinzu zu rechnm.________________________ ^lllllicher Theil. Regiments Baron Angnstin Rr. 3, zmn Kommandanten des ArtilIerie«Zeugs«Vcr« waltungs.Distliklcs zn Ofcn. Pcnsionirung: Der Major Karl Varon Kirschy des Infante« ric-Ncginicnts Erzherzog Karl Nr. 3. Laibacb, am 27. Noucmbcr. * Die krain < sche Handcls« u n d G e w e r« liekammcr hat schon vor einigen Monaten die Vitte um Errichtung einer Fil ia l eskomp tc bank in Laib ach gcstcllt. Eine dicserhalb von ihr nach Wien entsendete Deputation fand, wie der Oktober» bericht der Kammer meldet, nicht unr die wohlwol« lcndc Aufnahme, sondern erhielt anch die Znsichernng, daß die Filialcskomptcbauk für Krain zn Laibach ehe» stens errichtet werden solle. Das bei diesem Anlasse überreichte Promemoria enthielt unter Nachweisung der druckend gewordenen Gcldverhältnissc dic Hinwci> sung anf die nicht selten wahrgenommene Thatsa» che, daß Wechsel anf erste Firmen Wiens mit 12 pCt. cskomptirt werben, und selbst zu diesem Zinsfüße ziem-lich schwer nnterznbringcn seien. Während im Jahre 1663 die in Krain ctablirten Fabrils» nnd Mann' fakturgeschäfte (selbst bei geringerer Anzahl der Elablis. scmcnts) ein Kapital vou 3,404.840 ft. V. V. rlprä» scntircen. hätte sich selbes im I. 1864 auf 2 Mill. 696.000 fi. V, V. herabgemindert; das von den so» genannten Kommcrzialgcwcrbcn 1863 dargestellte Ka» pital von 738.960 ft.V.V. habe 1864 nnr 66!).700 fi. V. V. betragen. Der im Jahre 1864 bei dem Totale der Geschäftsbcwcgnng Krains bemerkte Ab» gang wird von der Kammer mit 346.280 fi. V. V. ausgewiesen. Hierzu macht die «Ocstcrr. Corr." folgende Ve< merkungen: „Wir habeu keine Ursache an der Nichtigkeit der «in Rede stehenden ziffcrmäßigcn Nachweisungcn zu „zweifeln, glauben jedoch, daß der schwere Druck der „thencrcn Zeit, welcher anch auf dieser Provinz lastet, „wie i'lbeiall auf vorübergehenden Ursachen beruht, «mit deren allmä'Iiger Behebung das frühere behag, „liche Gleichgewicht der Erzcngung und des VcrbraN' „chcs wieder eintreten wird."" „Im besonderen Hinblicke anf die Provinz Krain „steht nicht zn bezweifeln, daß der in nicht ferner «Zeit bevorstehende Ausbau der Wicn lich Veranlassung zu Versuchen, die man später an> ftellte, und als deren Resultat es sich ergab, daß die aufsteigenden Bläschen ein brennbares Gas cnl» halten. Sofort wurde über der Bohröffnung eine 7 Schuh hohe gußeiserne Rohre aufgestellt uud uach Art einer Brunnenröhrc mit Holz verschalt. Wie man nun eine Flamme oder cincn Fcucrbrand mit der Mündung der Nöhre m Verbiudung brachte, so entzündete sich das ausströmende Gas mit einem leisen, dumpfen Knalle, und die Flamme loderte bci wind> stillem Wetter oft 3 Schuh hoch auf, löschte abcr bei einem etwas heftigen Windzngc bald wieder ans. Bci einer so anhaltenden Fortdauer mußte die Sache natürlich ein größeres Iutcrrsse erwecken. Sie wurde bald das Stadtgespräch und die geschwätzige Fama verbreitete die Nachricht davon anch auf dem ftachcn ^andc. Schon erzählen sich die ^,andlcntc mit Ent» setzen, am Moraste von Laibach brenne ein „höllisches Fcucr," dcnn die Eiscnbahnnntcrnchmnng sci in ihrcr Vermcsscnhcit so weit gcgangcu, bci ihren Bohrungen das Gewölbe der Hölle zu durchbrechen! Nachdem cs bei der am l9. d. M. untcrnom' menen Elkursion wegen der heftigen Aora nicht mög» lich war, einige Flaschen mit diesem Gasc zn füllen, so sendete Tags daraus der Bauunternehmer, Herr Neuner, zwei mit Gas gefüllte Flaschen an dcn Knstos des vattrländischcn Muscnms. Herrn Karl Deschmann. Bei der am 21. d. M. abgehaltenen Sitznng unseres Museal »Vereins wurden mit diesen: Gase Versuche angestellt, uud als ihr unzwei' felhaftes Ncsultat crgab cs sich, daß wir cs mit nichts anderm zu tbnn hattcu, als mit dem sogenannten Sumpfgas, oder leichten Kohlen «Wasscrstoffgas. Was hat es mm mit dem Vorkommen dieses Gases auf unserem Moraste für eine Vcwandtniß? — Ist dicses Ereignis in der That ein wunderbares lind stanncnSwürdiges? Durchaus nicht. — Das Phänomen läßt sich gerade aus der Beschaffenheit des Ortes, wo cs sich zeigt, auf dic allernatürlichste Weise erklären. Bckanntcrwrisc enthält nuscr Morast zu obcrst ein mächtiges Torflager; auch die tieferen Letten- und Thonschichtcn bergen, wie ich bereits erwähnt habe. kcinc unbeträchtliche Menge von Psianzenüberresten in sich. Gerade dic Bildung des Torfes gibt aber die besten Anfschlüssc übcr das Vorkommen des Sumpf» gases, wie cs schon der Name selbst andcutct. Dcr Torf ist daS gcmcmschafllichc Erzcugniii des Bodens, des Wassers und der Pflanzenwelt. In seiner Bildung wiederholen sich viclc uud wichtige Prozesse, die in der Entwickclnngsgcschichte des (5rt>> kö'rpers zu seiner jetzigen Gestalt von größter Beden« tung wavcn. Wo das Wasser keinen Abfluß findet, in verlassenen Flußbetten, iu Sccbeckcn, hinter dcn Dünen des Meeres, auf dcm Rücken dcr Gebirge, wenn mnlden. oder kcssclartigc Eiusenkuugcn von was« scrdichtcn Erdschichten gebildet, dcn Abftuß der Me «»84 niglichc Regierung beider Sicilien gestaltet, daß den österreichischen Unterthanen der Eintritt in das König' reich beider Sizilien auch mit Pässen gestattet ist, welche das gcsandtsehaftli'chc Visum nicht haben, wenn sie in Orten ausgestellt sind, wo sich weder eine Gc> sandtschaft noch eine Konsular-Agcntie befindet. Von Seite Oesterreich's wird in Folge Ministerial »Erklä-rnng dasselbe den Verkehr erleichternde Verfahren beobachtet. — In Vctreff der zusammengelegten bcidcrsci-tigen Zollämter sind in Folge Finanzministcrial - Erlasses vom gestrigen Tage zwischen Oesterreich nnd Prcnßcn die folgenden Nachtragöbcstimmungcu verein-bart worden: Die Schlagbäninc dieser Zollämter erhalten die Landcsfarben des Territorinms, anf wel-chcnl sie stehen. Die Amtsschildcr werden für jedes Amt mit dem eigenen Landcswappcn versehen. Die Aemter führen jene Vczeichnnng, die sie früher ans eigenem Territorium hatten. Die Beamten sind von allen direkten Steuern nnd Kommnnalansgaben dcs> jcnigcn Landes, in dem sie sich anfhaltcn, frei. Eden so genießen dieselben, wenn sie in Uniform erscheinen, die Befreiung von allen Meg», Brücken» nnd sonsti-gen Manthgcbührcn. Die Allfrcchthaltnng der Hans' ordnung in dc,n gemeinschaftlichen Amtsgcbäudc liegt dem Vorsteher des Territoriums ob. — Der Scknndararzt an der Abtheilung und Klinik für Hantkrankc im k. k. allgemeinen Kranken« hansc, Herr Dr. Marimiliau Richter, hat eine neue Iodlosung erfunden, mtt welcher in überraschender Weise dle oft hannäckig jcdcr Behandlllng widerstehende: „Fressende Flechte" geheilt wird. Geuannlcr Arzt hat in der letzten allgemeinen Versammlung der l. k. Gesellschaft der Acrztc nach wissenschaftlicher Auseinandersetzung seiner Entoccknng von den vielen schon geheilten Kranken Einen vorgeführt. — Wie die «Kaff. Ztg." mittheilt, ist durch Entschließung dcs Kurfürsten oer Gesellschaft für oic Kurfürst Friedrich Wilhelms < Norobahn die Konzession zur Fortführung dieser Bahn von Bcbra über Fnloa und weiter in der Richtung nach Schwcinfurt er» theilt worden. Wien, 24. November. Die Anwesenheit des .fterrn FML. Grasen v. Eoronini in Wien bctras zilNl Theile auch den Eiscnbahnban von Kronstadt nach Bukarest. Sowohl Fürst Stirbey als auch die vornehmsten Bojaren haben sich bereit erklärt, die Bemühungen der Kronstädtcr Handelskammer zur Er» bannng dieser Eisenbahn zu nntcrstützcn, nnd es ist beantragt, daß der Bau von beiden Seiten gleichzeitig beginnen könne. — Ueber die Zusammensetznng des Vcrwaltllngs» rathcs der Kreditanstalt für Handel nnd Gcwcrbc erfährt man, daß, da der österreichische Großgrundbesitz zn den Gründern der Anstalt zählt, auch im Vcrwal< tnngsrathc dnrch eine entsprechende Anzahl seiner Vertreter rcpräscntirt sein soll. Ucbrigcns vernimnit man, daß bereits große Grundbesitzer, als: die Für' sten Anersperg und Schwarzcnberg, die Grafen Zichy nnd Fnrstenbcrg zn Mitgliedern dieses Kollegiums be-stimmt sind. — Das Kinderspital zu St. Josef ist am 19. November durch ein reiches Gnadengeschenk Ihrer Majestät der Kaiserin znr Unterstützung kranker Kinder beglückt worden. Graz, 26. Nov. Gestern fand in der Dom-kirchc das von dein hochw. Herrn Fürstbischof von Seckan, Ottokar Maria, zclcbrirtc feierliche Dant'amt Statt, welches ans Anlaß des allmäligcn Erlöschens der Cholera in den angrenzenden Ländern, nnd deßhalb, wcil nnscr Kronland dießmal von der Epidemie verschont geblieben, abgehalten wurde. Se. Erzcllenz der Herr Statthalter Graf Strasoldo, die übrigen hohen Behörden und eine große Menge Andächtiger wohnten demselben bei. Nachmittags ist eine feierliche Litanei zu Ehren der allcrscligsten Inngsran Maria mit zweimaligem Segen abgehalten worden. (Gr. Z.) Botzcn, 20. Nov. Sc kais. Hoheit der Erzherzog-Statthalter Karl Lndwig langte heute Nachmittag (auf der Rückreise von Trieft) hier an, stieg im Gasthofc „znr Kaiserkrone" ab, nnd dinirte daselbst. Znm Empfange hatten sich die hier bcfindli-chcn Spitzen der Behörden eingefnndcn, welchen Sc. k. Hoheit bei dieser Gelegenheit eröffnete, daß Se. Majestät der Kaiscr dir Ucbcrbringnng der in Wien befindlichen berüymlcn Ambrascr Sammlnng nach dem Schlosse Ambras gestaltet und zugleich genehmigt habe, oaß Se. l. Hoheit der Erzherzog-Statthalter scinc Sommer »Residenz nach dem Schlöffe Ambras verlegen dürfe. Se. l. Hoheit stattete der Frau Erzherzogin Elisabeth einen Besnch ab, und verweilte längere Zeit daselbst. Um ÜV, Uhr wnrdc die Wci> tcrrcisc nach Brisen fortgesetzt. Deutschland. Das «Drcsd. Ionri,." schreibt.- „Die Nachricht, daß der kaiserlich österreichische außerordentliche Gesandte nnd bevollmächtigte Minister am königlichen Hofe in Dresden, Herr Graf von Kurfstein, scinc Abberufung erwarte und sich in glci-chcr Eigenschaft nach Madrid begeben werde, bestätigt sich, obwohl über die Zeit seines Abganges, so wie über dic Erncnnnng seines Nachfolgers etwas Be> stiinmlcs bis heute hier uoch nicht bekannt geworden ist. Der Abganz dieses geschätzten Diplomaten, wel< chcr sich während scincs langjährigen Aufenthaltes hicrsclbst dnrch scinc diplomatische Thätigkeit nnd dnrch die Eigenschaften seines Geistes nnd Herzens die Smn- pathicn der engern wie der wcitern Kreise in hohem Grade zn erwerben gewußt hat, wird hier allgemein bedauert. Der hiesige Rath hat diesen Gefühlen dadurch einen Ausdruck verliehen, daß er mttcr Znstim> mnng der Vertreter der Stadtgemcindc Sr. Erlaucht „als Beweis der hohen Achtnng der Bürgerschaft Dresdens nnd zur freundlichen Erinnerung an den langjährigen Anfcnthalt in ihrer Mitte" das Ehren-bürgcrrccht der Stadt Dresden verliehen hat. Der Oberbürgermeister der 'Residenz, Ritter x. Pfoten-Hauer, und der Vorsteher dcs Stadtvcrordnetcnkolle' giums, Dr. Arncst, haben gestern bereits das bctref< sende Diplom dem Herrn Grafen u. Kucfstcin über» reicht, welcher dicscu Beweis hoher Achtung der hiesigen Bürgerschaft mit sichtlicher, dnrch die freundlichsten Dankeswortc ansgcdrücktcr Freude aufgenommen und die genannten Herren Ucbcrbringer crsncht hat, dein Rathe uno Staotvcrordnctcnkollcgium dafür seinen lebhaftesten Dank ausznsprcchcn." Ein Bericht des k. k. Gcncralkonsnls in Leipzig, oen ein preußisches Blatt zum Beweise ansührt, daß durch den Handels- nnd Zollvcrtrag zwischen Ocster« reich nnd dem Zollverein die Herbeiführn»g der fchlicßlichcu Zolleinigung in sichere Aussicht gestellt sei, sagt nntcr Anocrcm über die dortige Michaelis-messe: «Es hat seit den fortschreitenden Vcrkehcscrlcich-ternngcn nicht an Versuchen gcfchlt, daß die Groß» häuolcr aller Länder ihrc Einkänfc direkt in Eng» land, Frankreich n. s. w. realisirten nno demnach Leipzig nicht mehr als das Depot uon englischen, französifchcn und anderen Waren erkannten,, und anderseits hat oas Inflitnt dcr Handelsreisenden eine solche Ausdehnung erlangt, daß die Känser in Rußland, Polen, Pcrsicn, dcr Walachei u. s. ir. von diesen aufgesucht nno ihnen Warenproben für Bcsttl> lungcn, Kredite uno alle sonstigen Vortheile oargcbo» ten lvcrden, die früher nur bei deni Meßvcrkchr in Leipzig zu crlailgcn gewesen siild. Wciin nach dicsenl Gange Frcmi)c den dilcticn Vcrlcyr mlfsm'ytcn, wa> rlinl solltcn cs nicht auch deutsche Großhändler thun? Elnc lvliterc Folge lvar, daß diese lim so welliger die hiesigen Messen zn besuchen Ursache halten, als ihre Abnehmer, dic Dctaillistcn dcr Provinz, jetzt selbst oic Messe bezogen. Hierdurch gewannen die Lcipzi-gcr Messcn an Kleinhandel der Menge, verloren aber Dagegen ihre Bcdcntung für ocn Großhandel. Diese Erschcinnngcn haben sieh indcsscn im Laufe der Zcit ilicht volltommcn bestätigt; dic hänsig mißglückten Vcrsllchc direkter Bczichnngcn haben vicle Einkänfer wieder znr Theilnahme an dem Leipziger Mcßvcrkchr bestimmt, währcno sich derselbe mittlerweile in der Richtung erweitert hatte, daß an die Stellc eines Engroövcrläufers zwanzig Fabrikanten anstatt eines teorwasscr hindern, kann dic Torfblldung beginnen. Es entstehen Konserven nnd Moosc, Woll-, Schilf-, Binsen- und Riedgräser, Vaccinicn, Nymphäeil n. f. w. Die Wasscrpftanzen dcr Oberfläche sinken zn Boden, neue erzeugen sich; sie bedecken dic abgestor-benen; der Boden wird höher, am Ufer selbst entwickelt sich ein üppiger Pfianzcnwuchs, welcher nach anhaltenden Regengüssen ebenfalls vom Wasscr vcr< schlungcn wird. Die Zersetzung dcr Pflanzen schreitet, weil sie nntrr Wasser crfolgt, langsam, doch ununterbrochen fort. Der Boden verliert nach nnd nach das lose Gcfügc, die Pflanzen masse wird in den nn» teren Schichten immer dichter, wcil sie von den obe» rcn Lagen zusammengepreßt wird. Dicß ist dcr Be-ginn dcr Torfbildnng. Unterdessen schreitet in den oberen Schichten dic Vegetation nnd mit ihr anch die Torfbildung nach oben ununterbrochen fort. Haben aber Stürme reichlich Sand und Staub in den Brnch ge-führt, oder hat dcr Mcusch das lrtztc Nasser abgeleitet, dann ist die Torfbildnng geschlossen. Ist dieß der Fall, so erfolgt die Zersetzung dcr obersten Torf-lagc nnd ihre Umwandlung in fruchtbaren Boden in wenigen Jahren. Alles dieses werden wir anf unserm Moraste auch bei nur oberflächlicher Bcobachtnng bestätiget finden. Wenn wir eine Torfschichtc, wie sie beim Einsinken dcs Eiscnbahndammes herausgedrückt wnrdc und vor uns am Tage liegt, bclrachtcn, so werden wir finden, daß die oberste Dcekc des Torfes, sowie auch die unterste, nnmittclbar auf dcm Letten lastende Schichte dessclbcn rinc dnnklc und mürbe Modermasse bildet, worin allc pflanzlichen Rcstc derart umwandelt sind, daß man ihr früheres Vorhandensein nur noch vcrmnthcn kann. Freilich waren cs ganz ver< schicdenc Faktoren, die diese Umwandlung hervorbrach, tcn. Obcu bewirkten die atmosphärischen Einflüsse, insbesondere dcr Sauerstoff in lnrzer Zcit dasselbe, was unten das Gewicht dcr darauf lastenden Massc und die allmälich fortschreitende Verwesung gewiß in Jahrhunderten kanm zn bewerkstelligen im Stande war. Die Mitte unserer Torffehichte besteht aber ans cincin filzigen Gewebe von noch dcntlich erkennbaren Moosartcn und Sumpfgräscrn. Wo wir also so bc> schaffenc Torfschichtcn schcn, können wir vcrsichcrl scin, daß dort dic Torfbildnng geschlossen ist. Und mit einem heiteren Blicke in dic Znkunst können wir sagen, daß anf unserem Moraste nur dcr geringere Theil dcs Flächeninhaltes so beschaffen ist, daß dar-anf die Torfbildnng noch fortschreitet, obschon anch dcr Torf als Brennmaterial von Jahr zn Jahr mehr Bedeutung gewinnt.^ 5) Einc Beleuchtung dc>? Lciil'achcr-Morastcs, ncbst Vcmcr-knngcn übcr Torfgewinnung und Vcrwcndung dcösclbcn zu Dic Torfbildllng aber steht mit der Entwicklung dcs bewußten Sumpfgases im innigstcn Zusammen' hange, sie ist dcr eigentliche Herd desselben. Läßt man Pflanzenfaser, z. B. Holz. Blätter, Stroh n. s. w. an dcr Luft liegen, so sangen sic Feuchtigkeit ein, wcrdcn allmälig brann, nnd bekommen ein lockeres Gcfügc; sie gchcn in Verwesung über. Ein ganz ähnlicher chemischer Prozeß, wie er bei dcr Verbrcnnnng von Holz stattfindet, geht hier, nur ungleich langsamer, von Statten. ' Bei dcr Vcr» wcsung der Pflanzenfaser wird aus den Bestandthci» lcn dcr Pflanze und dem Sauerstoff der Lust Kohlen-säure und Wasser. Wenn aber die Zersetzung dcr Pflanzenfaser unter Wasscr erfolgt, wo dcr Sauer' stoff gar nicht oder nur nnvollkommcn hinzutrclcn kann, so gcht sie in etwas anderer Weise vor sich. Dicscs geschieht in Sümpfen lind Morästen. Bei mangelndem Sauerstoff verbindet sich nämlich der Wasserstoff dcr Pflanzenfaser mit einem Theile des Kohlenstoffes, und so entsteht das Kohlcnwasscrstoffgas. Wcil aber gerade Sümpfe dicsc Art dcr Zersetzung industricllcil Zwcckcn, dann cmc anöfi'ihrlichc Geschichte der Morasl-L'ntsunipfung li»d dcr ziffcrnia'ßig dargclcgtcn Erträgnisse u. s. w. hat dic krainischc Handeln- u'^ Gewerbe lammcr in ihrcu Iahrcsbcrichtcli i'" ^^ nnd l853 gcgcblN. Dicsc Vcrichtc kann man un<'ntgcll-l i ch im Vmcml dcr Kmnmcr crhaltcu. Dic Ncd. RRttK Eugroskäufers cbcu ft viele Delaillisten hicr anfgc« trctcn sind. „die Mengc mußte cs bringen." Die Summen dcö gewöhnlichen Gcldnmsahcs blieben beinahe unverändert wic früher — nnd es ist die Be« dcntnng der hiesigen Messen demnach nicht in dem Verhältniß hcrabgcsnnlcn, wic man es nach dem nn-gehcnrcn Elltwickllingsgangc des Gcsammtvcrkehrs zn fürchten Ursache hatte. Von der intelligenten Handels-weit wird aber dennoch der Ansicht immer mehr Gel« tnng gewährt, daß es in dem wohlverstandenen In-tcressc Leipzigs gelegen sein müssc, nach Handclsucr« bindnngcn zn streben, die ihm mehr Binncnvcrkäufer und Käufer zuführcil, nnd daß demnach der Binnen« verkehr, anf welchen die hiesigen Messen doch in der Hauptrichtnng hingedrängt worden sind, erweitert nnd die Zollschranken Sachsens nach allen Seiten hinaus' gerückt werden. Man kann sich namentlich der Ueber-' zcngung nicht cntschlagen, daß Leipzig als Mcßplal) bei einem einseitigen Verbleiben im Zollverein so viel zu verlieren habe, als es durch eine innigere Hau« dclsvcrbindung mit Oesterreich nur gewinnen muß. Deßhalb ist auch in Leipzig der Wunsch lauter als anderswo zn ucrn/hmeil, daß dem Februarvertrag in möglichst raschen Zügen weitere Vereinbarung zur Ec> leichtcrung und Erweiterung des Handelsverkehrs Oc« stcrrcichs mit dem Zollvereine folgen möchte. Daß unseren vaterländischen Industriellen die Erfüllung dieses Wunsches längst nicht mehr dic Besorgnisse einflößt, wie früher, daß anch sie in einer ferneren Konkurrenz nnd in der Ausdehnung 'des Marktes für ihre Er-zeugnisse über die Grenzen dcö denlschen Zollvereins und innerhalb derselben ihre Interessen gefördert er-kcxncn, d9l 43«' 4 . ?6«/<, England .... 27^4 90 2 . üli „ Preußen .... l3l3 33 2 .00 „ Uebriges Deutschland 938 9 t . 00 ,. Oesterreich.... 1290 2i> 1 . 10 ,. Belgien .... «8tt 22 3 . 3/> ,. Schweiz .... 408 1l 2 . 70 „ Toscana .... 197 ii 2 . «0 ., Schweden u. Norwegen l!48 4 0 . 74 „ Nordamerika ... 130 3 2 . 30 ,, Sardinien .... 198 2 1 . 00 „ ','i»ösllllsr Vl'lDhülüiglü Pvoportio» Holland .... 4N 2 0 . ii0 ,, Dänemark ... 90 2 2 . 20 „ Spanien .... 668 2 0 . 30 „ Portugal .... 443 1 0 . 26 ., Frankreich ist derart nicht nur absolut, sondern anch proportioned an» besten bcthciligt worden. Beach« tcnöwerll' ist indeß, daß das kleine Belgien in die zweite Stelle und Prcnßcn in die dritte vor England, Oesterreich lind das übrige Deutschland aber erst uach Schweiz, Toscana und Nordamerika zn stehen kommt. Ein volles Urtheil übcr die Prcisvcrtheilnngen wird sich jedoch erst dann bilden lassen, wcnn anch die 10.000 Auszeichnungen dcr 4. bis 6. Katcgorie (Mc> daillcn in Silber, Bronze und Ehrcnerwähnungcn) bekannt sind. Schweden. Ucbcr Zweck und Erfolg dcr Scndnng dcö Ge» ncrals Canrobcrt nach Schwcdcu findcn sich in den englischen nnd französischen Blättcrn die verschiedensten Ansichten, die von dcr Vcrinnthung bis znr bc> stimmten Versicherung ansteigen. Die „Times" meldet in ihrer Pariser Eorrrspon< dcnz, daß General Eanrobert in Stockholm eine Mi« litar-Konvention unterzeichnet habe, kraft welcher Schweben den Heeren und Flottcn der Westmächtc cin Kontingent an Truppen uud Kanonenbooten stcl-leu wcrdc. Die Bedingung, nntcr welcher Schweden sich dcm Bcitrittc zn dem Bündnisse mit den West' mächten bcrcit erklärt hättc, soll in der Iiückgabc Finnlands bestehen. Dem Vernehmen nach werde das cnglischfranzösisch-schivcdischc Hccr im nächsten Frühling Kurland znm Kriegsschauplatz machen. Auch die „Indcpendance Belgc" läßt sich übcr den Al'schlnß cincs Vertrages zwischen Frankreich nnd Schweden berichten. Ganz im Gegensatz dazu versichert ..Morning Post," daß England und Frankreich zu Schweden in derselben frcnndlichcn Beziehung wie vor General Ean-robcrts Fahrt uach Norden ständen. Dcr General möge sich übcr die Land« und Seemacht Schwedens nntcrrichlct haben; das sci Alles, und das Gcrücht, wornach er dcn Hof von Stockholm zur Kricgscrklä» rnng gegen Rnßland vermögen sollte, entbehre jede Begründung. Die ucncste „Morning Post" mcldct auf das Bestimmteste, daß für jcht keine Aussicht znr Allianz Schwedens mit den Wcstmächtcn vorhanden sei, nnd daß General Eaurobcrt an König Oscar bloß dcn Ordcn dcr Ehrenlegion zn überbringen gehabt habc. Dcr „Nord" hat Korrcspondenzcn ans dcr schwc« dischcn Hauptstadt, die bis znm Ui. Novcuibcr rci« chcn. Sie stimmen darin übercin, daß die Sendung des Generals Canrobcrt erfolglos sci und bleibe auch habe er nicht cin Mal die Erlaubniß erhalten können, daß cin Gcschwadcr dcr Wcstmächtc in einem dcr dcm finnischen Meerbusen nahe gclegcucu schwc« dischcu Häfeu überwintere. Telegraphische Depeschen. " Paris, 3!i. November. Gestern wurden die Minister nnd die Hcrrcn Troplong, Morny nnd Baroche von dcm König von Sardinicn empfangcu, dcr hicrauf dcm Prinzen Ieromc und dcr Prinzessin Mathilde einen Pcsnch abstattete und Abends das Gymnasithcatcr bcsllchte. Graf Mol bekannten, der Ansfuhr des dcm Tricstcr Handels-manne Gopccvich gehörigen Getreides russischer Seits gemachten Anstanden (der Befehl zur Behebung der« selben ist bekanntlich bcrcits crsiosscn) crhiclt derselbe kürzlich von dein Admiral Lyons den Beschl, bei Strafe dcr Konfiskation mit scincn Schiffen bis 20. November d. I. das azow'schc Mccr zu vcrlasscn. Dcm Vernehmen uach hat Gopccvich gcgcn dicsc Ent< schcidnng rcllamirt. " Ehambcry, 24. November^ Die Eisen» bahnarbcitcn schreiten in hiesiger Gegend rasch vor» w^rts; der König wird dieselben anf seiner Rückreise besichtigen. " Parma, 24, November. Hicr und im Hcr^ zogthum überhaupt ist die Eholcra erloschen j im Kir» chcnstaatc nnd, wic man hört, anch in Rom bchanp» tct die Seuche noch immer einen hartnäckigen Eha« raktcr. " Eatania, 14. November. Vorgestern ward hicr cin Te Dcum wegen Erlöschens dcr Cho» lera abgehalten; die ftüchtigcn Familien kchrcn zu» ruck, der Verkehr nimmt seinen gewöhnlichen rcgsamcn Gang. H aag, 22. November. Dcr „Staatsconrant" meldet: Hcrr Pahnd, bisheriger Kolonialministcr, ist znm Gcncralglillvernenr holländisch Ostindiens, an die Strllc dcs Hcrrn Duymacr vau Twist crnannt wordcn. Mycr, bisheriger Ministcrialrath, wurde zum Kolo> uialministcr ernannt. bedingen, und dieses Gas sehr häufig erzeugen, wird es anch Sumpfgas genannt. Es ist abcr von dcm sogcnanntcn Leuchtgas, welches man bci Gasbeleuchtungen anwendet, wohl zn unterscheiden. Das Sumpfgas enthält im Vergleiche zu diesem eine geringere Mcngc von Kohlcn» stoss, darum wird cs auch Icichtcs Kohlcuwas-scr st offgas gcnannt; cs brennt mit blauer Flam-mc ohne stark zu lcuchtcn. entwickelt abcr cincn än-ßcrst hohcn Hipcugrad. Gemischt nut gcnail so vicl Lnft als zn scincr vollständigen Verbrennung lwthig ist, erplodirt cs mit heftigem Knalle. Es anf künst. lichcm Wege unvcrmcngt mit andcrcn Gasen darzn' stellen, ist schwierig und umständlich; dagegen vcr» schafft man sich die natürlich vorkommende Sumpft uft um so leichter. Iu deu mcistcn Sümpfen zeigen sich, stößt man mit einem Stock in dcn Schlamm, eine große Mcngc Blascn, die sich in einer Flasche aufgefangen und untersucht, als Sumpfgas herausstellen. Anf manchen Pnnktcn unserer Erde tritt abcr die Sumpfluft in größeren Massen mit auffallender Erscheinung als förmlicher Gasstrom ans dcm Boden. So ist die Landstrcckc zwischen dcn: kaspischcn und schwarzen Mccrc, reich an kleinen Schlammvulkanen, die lciäjtcn Kohlcnwasscrstoff ausstoßcn. Anf dcr Halb. inscl Abschcron, in dcr Umgcgcud von Baku am kaspischcn Mccrc, qnillt theils im Hofc cincs Klosters, theils dicht um dasselbe, cin scit vielen Jahrhunderten brennender Gasstrom ans dem Boden her> vor. Die anwohnenden Perser, meist Fencranbclcr, crwciscn ihm cine göttliche Verehrung. Anch dic l5bi-ncscn kcnncn scit undenklichen Zcitcn ähnliche entzünd« bare Gasströme, und ueuucn sie Feu erbruuncn. In dem spekulircuocu Nordamerika verwendet man die Feuerbrunncu zn industriellen Zwcckcu. Z" Frcdonia, am Eric-Sce, wird cin Gasstrom für Kalkbrnnncn bcuüt)t. Anch Frankreich nnd England hat seine cntzündbarcn Gasqncllcn. Das bcdcutcndstc Sumpfgasvorkommcn in Europa trifft man übrigcnö am Nordabfall dcr Apcnnincn, wo cs, wie in Asien, ans zahlrcichcn Schlammvnlkancn in dcr Gcgcnd von Pietra mala, Vcllcja, in dlc Lust ausgcstoßcu wird. Am wichtigsten abcr ist das leider so häufige Vorkommen dieses Gascs in dcn Stcinkohlclwerg-wcrkcn. Namentlich wo fcttc, sehr bröckelige Kohle gebrochen wird, dringt fortwährend das Gas ans Nit)en, odcr sprcugt init leisein 5k»istern kleine Kol). lenblättchcn los. Sind die Kohlengruben schlecht gc> lüftet, so sammelt sich nach uud nach soviel Gas an, wclchcs sich mit dcr Luft mischt, daß das Gcmisch sich durch die Lampe dcö Bergmannes mit schrcckli. chcr Erplosion cntzündct, Lcnte tödtct uud vcrstüm< inclt und selbst Vanc verschüttet. In der Bergmanns« spräche heißen solche explosible Gase schlagende Wetter. Zum Schlüsse bringe ich noch die Nachricht, daß sich bereits Jemand um die Muthnng auf dcn Gas« ström am Moraste beworben hat; welchem technischen Zwecke er jedoch das Gas zuwcndcn will, ist nicht bekannt. __«__ M i s z e l l e «. sDas Theaterpublikum in Toulouse) scheint sich sehr nngcnirt zu bewegen. Wenigstens schlicsicn wir dicß daraus, daß, laut dcr „Gazette dcs Thca« trcs", im Theatcr zu Toulouse ausdrücklich vcrbotcn ist: 1) Hnndc mit ins Tbcater zn bringen; 2) dcn Hnt aufzubehalten; 3) aufrecht stchcn zu bleiben, wenn der Vorhang bcrcits aufgezogen wordcn; 4) im Thca< tcr zu ranchcu; ü) ans dcm Partcrrc in dcn crstcn Rang zn klettern odcr ans dem zweiten, alls dcm dritten odcr ans diescm in jcdcn zn spriugcn, 6) dic Vorstcllnng dnrch Ansrufungcn zu störcn und cudlich 7) dcu Dircktor odcr die Schauspiclcr auf der Bühne zn intcrpellircn, sie zu wcrfeu odcr sonst zu bchcl» ligcn. Druck uud Verlag von I. v. Kleinmayr ck F. Vamberg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vamberg. Börsenbericht aus dem ?lbenddlatte der öster kais. Wiener-Zeitung, Wien 2«. November 185 5, Mittags l Uhr. Dic Am ft schloß fcst in E ffrftl'ii, Nurdl'^hü-Afti.u Anfangs 202 rrrsicht^i zulcht !i<1!i'/,. Staa^ Äricf. — Li^n,. —, i,'r»t>c',i l('.5>« Vrisf. — Mailand «12'/, Vricf. — Paria «30V,. Siaatoschuldvrrschreibungs» zu ü'/« ?A'/. -73'/, dctlo „ ^'/.'/. 8V, dttto „ 3"/» i^V. ^^'/, detto „ 2'/.°/, :i >> ll. ,. 5°/° 8.^-86 ?.'atio>ia!-A»!.hc» ., 5 7» 7?'/..^77V.. ^l'nil'.nr. Vcutt. ')lnl,h,n „ 5"/,. ,»2-'.».< GnmdmÜa^-Ol'Iig. '.»l, Olstn. z» 5 °/. 7« 7t! '/, tllt^' andn-er >n!dl'l b °/, l'/, Venl>n ' i ctto r^tto „ 4'/« U2 - !>2'/. Mailands d.t!» dcltu „ 4"/.. ßi»V. -8!»'/, lottsric'^lulshcn vom ^ahvt l^:l4 22« -22!» d.tto dctto l«3U «17 t<7'/, de!to detto l«54 9« '/. -i»7 !Ua»sl.'-^l'l!^aiio»s» zu 2 '/, "/» 5!l V, ^54 Aaiis-Älti,» pr. Stilck i^8 l»30 Vsll)„N'tcl.'a»f-Al(» ft, edc> 5W Fr, ' 334'/,^34'/. Nodbahn-'AUici, 203-203 '/. Villwciz-Viüz-^mimdNlr 2>N -2! l Prsßl'lirg-Tyrn. Eis.„l', 1. Emission 18-20 dctto 2. „ >»it Pril'rit 2^'»—30 Damj'schiss-'.'ttti,» >2>" 523 dltto !3 ^!!,issio» 5l1 -5l2 drllo de« Vl^,d 400-405 Win!lr-Da»n>s»l„>i!.'.'lstitn ^ 0 UN Pcfther . Prior, Ol'li,i, (i» Sillnr) ü °/. 8l) -9U Nosdl'allii d.tto 5"/« 7»'-7tt'/, ^lo^gluhn- d.'!to j,"/» 74 74'/, Do!!.N!.Da»N'ssch!ss-Ol'li^, 5°/, 7tt'/,-?!) Coioo - N'nlschcine l4 -l4 V. (5st.'ch,,zy 40 ft, Vos.' 76-7«'/, Wi»disliMäh-i.'osc> 2« V, ~ 2tt V. Wnldstfm'schr ., 26-2U'/. Kfgl.vich'sche „ l0'/. ^w',, Fürst Saln, „ , 40—40 '/. St. Gtiwil», „ 3l<',.—^0 Palsy „ 40-40 V, .,c. t. vollwichtig, Dulatt!l<«gi'° N '/, - l? '/. Teleftr»iphischer Kurs, Vericht der Elaatspapitlt' vom 27. November l855. Staatsschllldvnschrcibun^n . zu 5p(?t. st. in l§M. 73 ?/8 brtto n»s der Natio»a!' ^ii .'»'/« ft. >" ^M. 77 l,8 D.iricl,..» nut Verlos'».., V I. 1».')4. fiir 100 ft. '.»N 7/8 Alticn der l. k. pviv. östcrr. Slaat^eiscnbahn- gcscllschast zu 200 st., voll eingezahlt — st. Ä. V. mit Ratenzahlung...... 333 l/2 fi. A. V, Grnndriitl.-Ol'Iig^t. andcrcr Kronländtr . M Akticn dcr öskir Donau'Dampfschiffsahrt zu Ü00 ft. (^Vi.....- . 52 l fl, l,i(5,M Wechsel-Kurs vom 27. November 1855, «>»!lerd.N!l für l00 Holland. Guld.,3ilh!. l>2 1/4 2 Monat. «ug>ü!'urz;. filr <!,^Währ.in!24 !/2st. .N!sz,(l>>illd,) N ! 3 Monat, Halnburg, sn, >>»0 Mark Banc.', ^>!lld.n 82 Äs. 2 Atonal. i,'ivor»o, fi«' 300 To<,^auische Lire, Guid. l < l ^ 2 Monat London, ,'lir 1 Psüno Sl.,!i»i,, ^wlo.n l0-5 Vf. 3 Wtoiial, Mailand, sür 30l» O.stnr, i! «2 Bf. 2 Monat, M,,s.'illc, snr 300 fransen, Gllldcu 130 Äs. " Monal. Paii.,. fiir <">' .>r.,»s.n . . Gulden ,30 !/4 Vf. 2M nai Aular.st, für l Gulden . . . p»r« 2^3 3l T. Sichi, ,lt. .ss. vollw. Mimz Ducaten . l7 5/8 ^'l. ^e»t. A^io, Guld' n»d Silber-Knrsc vom 2U, N ovcml'er «855. Vrief. G.ld. Kais. Mimz-Dusateu Agio . . . , «7 3/4 l7 l/2 bttto Nand- detto „ .... i7 l/4 17 Napoleons'sor „ . . . , l^4!) 8,43 Souvrainsd'or ,^ . . . , t.i,20 !5.l8 ^riedrlch'üo'or „ , , . l». ö.>>8 Preußische „ ...... l),l7 U.1.'> (5ng>. Suvrreign.» „ . . . , 1l.7 l>.2, Aufga>,g neben oer Mi-Ütar.Apotheke. Aufenthalt nur kurze Ze»t. lies sauer «V Comp., Z. 1822. (1) Vom l. Dezember d I an wird eine tägliche Kahi/postnoten - Fahrt zwischen Stein und ^'aibach verkehren, und von Stem um /» Uhr Früh und von ^aibach um 2 Uhr Nachmittag abgehen. Mit derselben können vier Rel'ende mit lo Pfund Freigewlcht befördert werden, welche in Stein im PostHause, ln ^aibach im Gasthofe zum Elephanten aufgenommen iverden. Die Fahrten kommen in ^albacl) um 7 Uhr Frül), und in Stein um 3 Uhr Abends an, L^S Ausverkauf und zwar vou den frühcr crzctlsstcn Neitl) offer Damcn - Ue b e r-s cl) u l) c n die beim '' bek^intt^'n v^^.stcltcli (^)ummi:Ncberschnho, ron dcmn sich ein ^rosl«rtisteo Kommissions iia^er oa I^idit di qan^ nc», assor tilt s Galanterie - sl Vtürnberfter Wa renlager dc» gcr!)rtc>, Abnchmcl'n bcstcnä zu empflylrn. Eine schöne Au0»val)l von Hängc», Tische und Stl.ldi<>r: Lampen; aNe Wallungen Wand ^ lind Slockuhren zll dilliqsten Preisen; alle Sollen China-Sil^cr-, platitte, Pakfong< und Messing - Leuchter, Tischbcstccke :c., mir allt'n in dieslö Fach cinschlaq^nden 'Attikcln. Elicn da sind 3 Ißassen zu verkaufen: ein vil'lsi,)igsr, schr glil gcalchciteter Glaswa-ssen, einspännig j — einer detlo viersil)'^ hald« qcdcckc; eincl- edcnfclllü einspännig, Wirth' schaftöwa^cn; zu sehcn in der Krenn-gasse N,. l^. Ferner 2 Fasser abgelegenen Vtahrweln, cil-c-, s,edenst Matthäus Kraschovitz, am H^uptplahe Nr. 24l>. Z, !82."l. (!) Eine Wirthschafterin wlrd ln einer kleinen Familie gegen aute Bcdlngnisse aufzunehmen gesucht. Nähere AuSkunft erthellt hlcrüber M S ka z e i) on ig g. i^albach am W. November 1855. Z ,82». (l) Beinahe umsonst! Mchme 1U0 Bilder u « kr. U>n mit lneilirm ältern Lagcr vox Sl^hl- und Kiipffsstichen, Lithographien li. z. 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