Äml5blall zur Laibacher Zeilung. 3ft. Oktober. Ausschließende Privilegien. Das Ministerium für H«ndcl und VollSwirthschaft hat nachstehende Privilegien ertheilt: Am 21. September 1865. 1. Dem Diurm'stcn der l. l. Statthalterei-Komnns-sion Emanucl Swozil auf cinc Verbesserung der Dr. Hoffmann'schen Volta«elcktrischcn Isolirbürste für die Dauer eines Jahres. Nm 27. September 1865. 2. Dem Daniel Heindörfer,Konstrulteur zu Dübling Nr. 279, und dcm Mathias Vlasz, Stadtbaumeister und > Architekten in Wien, Mariahilfcrstraße 9tr. 37, auf die. Erfindung eines eigenthümlich lonstruirten Eisenbahn» Oberbaues auS Walzeisen und Stahl für die Dauer eines Jahres. 3. Den Daniel Heindörfer, Konstrukteur zu Döbling Nr. 279, und Mathias Vlasz Stadtbaumcistcr uud Architekten in Wien, Mariahilfcrstraße Nr. 37, auf die Erfindung einer cigeltthümlichen Konstruktion der Eisen» bahn.Waggons aus Walzeisen nnb Stahl für die Dauer eines Jahres. Am 29. September 1865, 4. Dem Ebnard A. Paget in Wien, Stadt, Riemerstraße Nr. 13, ans Verbesserung im Hufbeschlage der Pferde für die Dauer von zwei Jahren. Die Prwilcgiums-Vcschrcibuuacn, deren Geheim» Haltung angesucht wurde, befinden sich im k. k. Privi» lcgicn-Archwc in Aufbewahrung, und jene von 1 und 4, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, können daselbst von Jedermann eingesehen werden. (389—2) Nr. 4770. Kundmachung. Das hohe k. k. Staatsministcrium hat der Stadtgemcindc Laibach die Einhedung der erhöhe« ten Pstastermauthgcbü'hr mit drei Kreuzer für das Stück Zugvieh und mit zwei Kreuzer für das Stück Tricbvieh, für die Zeit vom Iten November l «05 bis Ende Dezember 1868 bewilligt Welches mit dcm Anhange zur allgemeinen Kemttnisi gebracht wird, daß die Einhelimig dieser Pflastermauth am I. November d. I. an oen Linien dieser Hauptstadt beginnt. Vom Magistrate der k. k. Hauptstadt Laibach, am 23. Oktober l8N5. Der Bürgermeister: Dr. <3. H. Gosta. (384—4) ^ ^'"^„V Lizitations-Kundlnachunss in Betreff der Verpachtung der diesstiidlischen Ve-fälle für das Jahr 1866. Die EinHebung der diesstädtischcn Gefalle, namentlich: der Wein-, Bier- und Fleischdaz, so, dann der Wein-, Einfuhr-, Pflaster-, Ufer. und Brücken«Mauth.Gebührcn, sowie des Platzgeldes z für das Jahr I8«6, d. i. für die Zeit vom lten Jänner bis 3l. Dezember l86v, wird im Wege einer am 16. November l865 um lU Uhr Vormittags im diesstadtischen Rath, hause abzuhaltenden öffentlichen mündlichen Ver. stcigcrung an den Meistbietenden in Pacht gegc« bcn werden. Jeder Lizitant hat vor Beginn der Lizitalion ein Reugeld von 500 st. in Barem oder in 5"/, nach dcm Wiener Börsen. Kurse zu berechnenden Staatspapieren zu erlegen, welches den Nichter-stehcrn gleich nach geschlossener Llzitation rückge« stellt, dcm Ersteher aber als Kaution eingerechnet und hieramts beibehalten werden wird. Schriftliche Offerte werden auch angenommen, wenn dieselben, mit vorgeschriebenem Vadium versehen, bis lU Uhr früh des LizitationstageS einlangen. Die schriftlichen Offerte werden nach geschlos» sener mündliche! Lizuatlon eröffnet. Die nähern Pachtbcoingnisse können beim Magistrate täglich sowie am Tage dcr Lizitation eingesehen werden. Magistrat der königl. Frcistadt Karlstadt, am l8. Oktober l«65. (387—3^ " Daz-Verpachtung zu Varasdin. Am 2 (».November »865, Vormittags »0 Uhr, findet am Ralhhausc der königl. Frei-stadt Varasdin die lizilationsweise Verpachtung des Rechtes zur Emhebung der Daz auf Wein, Bier, Biereinsuhr und Branntwein, dann Fleisch» auöschrottung, Mauth und Pflasterung für den Bereich der Stadt und des Varaödmcr GebirgeS auf das Jahr I8«6, für jeden Bei eich und Ge. gcnstand separat, mittelst schriftlicher Offerte statt. Zur Darnachachtung der Pachtlustigen diene, daß im Bereiche der Stadt von l Eimer in- oder ausländischen WeineS oder Mostes, dann heimi« schen Bieres l fl. 4tt kr., von l Eimer einzufühlenden Bieres al)cr nlimi»« DazcS l si. 4U kr. und „lilnin« Eillfuhrgrblchl- ^jO kr, somit zusam» men 2 fl 20 kr., von l Eimer Aramitlvcin 2 ft. lU kr., von I Stück Schlachtvieh 4 fi., Kalbe 70 kr,, Schweine über deu Zentner l si. 5 kr., unter dem Zentner 5,2'/, kr., schließlich von I Schafe, Ziege oder Widder l7^ lr., — und im Bereiche des Varasdmer Gebirgcs von » Eimer Wein 70 kr., Bier 35 kr., Branntwein 2 si. 10 kr., dann Schlachtvieh I fl. 5 kr., Kalbe 35 kr., Schweine 52/, kr. uud Schafe 17'/, kr. als Daz einzuheben sein wird. Die Pachtlustigen haben ihre mit 5°/^ des auf das Jahr ltttt5 entfallenden Pachtschillmgcs, u z. für den Bereich dcr Stadt: auf Wein.......21250 si. » Bier....... 3500 „ >> Biereinfuhr..... 2500 >, », Branntwein..... 250 „ „ Flcischausschrottung . . 10000 » u Mauth und Pflasterung . 8000 » und für den Bereich des Varasdiner Gebirges aus das Gesammtc 5,00 si, in Barem oder Staats» papieren nach dem Kuise versehenen schriftlichen Offerte als Vadium bis «0 Uhr Vormittags der Lizitations-Kommission hier zu überreichen, welches Vadium der Ersteher nach geschloffener Lizitation auf lU^ als Kaution zu erhöhen hat, Offerle mit dcm vorgeschriebenen Vadium versehen, werden nur bis l0 Uhr Vormittags an« genommen, Offerte hingegen ohne Vadium, oder nach Ablauf der festgesetzten Stunde überreichte bleiben unberücksichtigt!. Schließlich gebührt dem Pachtlustigcn, der für alle Pachtgegcnstände auf Grund der einzelnen Mcistbore den höchsten Anbot bietet, der Vorzug. Den Tarif über Mauth und Pflasterung, so auch die ferneren diesfalligen Pachtbedingnisse kann Jedermann in den Amtsstuuden bei dcm Magistrate einsehen. Offert Formulare. Der Gefertigte, nach genommener Einsicht in das Edikt Z. ,'lOU—»ttl»5, bietet für das Emhc-»bungsrecht dcr Daz auf das Jahr 180ll im Bereiche dcr königl. Frcistadt Vcnabdiu auf Wein.........st. » Bier.........» „ Bicreinfuhr .......» >, Branntwein.......» „ Fleischausschroltung.....» „ Mauth und Pflasterung ...» insgesammt........» im Bereiche deS Varabdmcr Gcbilgeu für baS Ge- sammle.....fl, und lcHt daS erforderliche 5>, Vadium in.....fi.' . . lr. i» Barem (Staats-Obligationen) bei. Magistrat der königl. Fveistadt Varasdin, am 30. September »685.