Oktober. Siebenter Jahrgang. Herbstfolge. 1910. Folge 82. (Seite 1481 bis 1512.) Blätter für den Abteilungsunterricht. rtlonatschrift zur Förderung des österr. Schulwesens. o o o (Herausgeber: Rud. E. Peerz.) Inhalt: Seite 1. Südheim — Nordheim ................................1481 2. Wahrworte von Rückert für den Schulbeginn . 1482 3. Kultur, Schule und Lehrstoff..........................1483 4. Über die Notwendigkeit der Hilfsschulen . . . 1485 5. Signographie..........................................I486 6. Schulhumor ............................. 1487, 1490, 1493 7. Etwas von der Kunst des Sehens........................1488 8. Ein Vorschlag.........................................1485 9. Pädagogische Splitter.................................1491 10. Stoffe für den deutschen Aufsatz.....................1491 11. An den Herrn „Provisorischen“ in Folge 76! . 1493 12. Unser Anschauungsunterricht..........................1494 13. Fürs Stammbuch.......................................1495 14. Der junge Alte, mein erster Chef ....................1496 15. Pädagogische Wanderlehrer............................1497 16. Die Wechselrede......................................1498 17. Krieg dem Lesebuche..................................1501 18. Über die Anschaulichkeit im elementaren Rechenunterrichte .............................................1503 19. Briefkasten..........................................1506 20. Kleine Mitteilungen..................................1507 21. Durch Sachsen und Thüringen von Schule zu Schule . 1508 22. Die landwirtschaftliche Fortbildungsschule in Österreich...............................................1509 23. Briefkasten für das landw. Fortbildungsschulwesen ...................................................1512 o o o Verlag der Blätter für den Abteilungsunterricht in Laibach. — Druck von J. Pavlicek in Gottschee. Jährlicher Bezugspreis 6 K (5 Mk, 7 Frk.). * fcrsthlassgc VrgeI-iMll1011il1IIlS " beider Systeme fabriziert und liefert billigst Anbots Aajkr & Go., Königgräh Ar. 89. Aedalharmoniums beider Systeme und jeder Größe, mit genauer Orgelmensur für Kirchen, Seminare und als Ubungsorgeln. Lieferung frachtfrei Vis letzte Zahnstation! Der hochw. Geistlichkeit, den Herren Lehrern und Musik« und Gesangvereinen besondere Vorzüge. — Preisliste gratis und franko. Aatcuzahkungen von 10 Kronen aufwärts vewilkigt. Reform- Schulkreide konkurrenzlos, allseitig anerkannt und prämiiert. 100 Stück o cm lang, 12/12 mm (netto 1 kg) 2 Kronen. Giftfreie, farbige, rot, blau, gelb, grün, braun 13/13 90 per Stück 8 h. Schulleitungen u. Ortsschulräte erhalten bei Abnahme von s kg 10% Nachlass. Ullederoerkäufer entsprechenden Rabatt. Kreidefabrik: « * * Traiiz BoscbRara « * « Ulaldhofen an der Ybbs. Geprüft und empfohlen von der Zentralleitung und den Zweigvereinsobmännern in Niederösterreich. Wien, am 26. Februar 1909. Jordan, Präsident. Die in den Kreisen der Lehrer bestbekannte Firma Uhrmacher und Jldolf 3irka Juwelier (gegründet tsrs. Krummau a. d. tlloldau versendet ohne eine Anzahlung gegen zehn Monatsraten nur beste Sorten Uhren, Gold-, Silber- u. optische Waren. Auf D erlangen lasse ich Auswahlsendungen zukoinmen. Eigene Werkstätte für Ae-paraturen und Zleuarveiten. Tausende AnerkennungSschr. III. Kataloge gratis u. franko. kl Hoher Extra-Vorzugsrabatt für Lehrer! PBanraOS T raut wein, wien, vii. ® Mariahilferstraße Nr. 58. 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Lesebibliothek Gabclsberger (Herausgeber: Josef Jahne) ist, in die Kurzschrift übertragen von R. Krejcarck, das fünfte Bändchen erschienen. Es enthält „Alt-Wiencr-Novellcn" von Seidl und „Kleine Erzählungen" von Fraungruber. Neckische Sachen, die man gerne liest. Das Stenogramm ist klar, fest, frei vom Ballast unnötiger Sigel. — Preis des Bändchens 1 K; Bezug durch die Manz'sche llniversitälsbuchhandlung in Wien, I. Kohlmarkt 20. 270.) Leseöuch für kandwirtschaftliche Kortvikdungsfchnkcn. (Verfasser: Fr. Wamprechtsaincr und H. Hipsch; Verlag: Karl Graeser u. Ko. in Wien; Preis 2 K 40 h.) Auf dieses für die Entwicklung des Fortbildungsunterrichtes wichtige Werk muß neuerdings verwiesen werden. Mit dem Schulbeginne wird hie und da ein Anlauf zur Gründung eines Kurses für die der Schulpflicht entlassenen Knaben unternommen; zur Durchführung kommt cs jedoch nicht, da die Behelfe fehlen. Hätte man keinen ändern zur Hand als das vorliegende Lesebuch und etwa Christophs Rechenaufgaben und Mohaupts Bürgerkunde, — man fände sein Auskommen. Und gibt es keinen Kurs, so soll man die drei Berater dennoch kommen lassen; sie liefern Stoff für Elternabende, für Gespräche in der Bauernstube. Wer es versteht, das landwirtschaftliche Lesebuch den Bauern unvermerkt in die Hände zu eskamoticren, hat im stillen einen Schatz ins Land gebracht. 271.) Die Werusskunde der Landwirtes von H. Hipsch wird als Fortsetzung zum vorstehenden Werke dringend empfohlen. (Verlag wie oben.) 272.) Album für Innendekoration. Der Ruf dieses Werkes als eines der inhaltsreichsten und gründlichsten der illustrierten Nachschlagebücher auf dem Gebiete der Wohnungsverschönerung mit Teppichen, Möbelstoffen, Stoff- und Spitzen Vorhängen, Decken, Tierfellen und sonstigen Kunstgegenständen ist so begründet, daß man über die neue Ausgabe nicht viel zu sagen braucht. Das Album für Innendekoration ist in seiner heutigen Gestalt eine Übersicht über alles, was auf diesem Gebiete überhaupt gewählt werden kann. Die Firma Teppich- und Möbelhaus S. Schein, k. u. k. Hof- und Kammerlieferant, Wien I, Bauermarkt 12, hat sich bereit erklärt, ein Exemplar dieses in ihrem Verlage erscheinenden Werkes an unsere Leser und andere Interessenten auf Verlangen (Angabe der Adresse auf Postkarte genügt) gratis und franko einzusenden. 273.) Deutsche Sprachlehre für österr. Wittekschuken. (Verfaßt von Dr. Willomitzer, neu bearbeitet von Dr. Tschinkel; Verlag Manz in Wien, I. Kohlmarkt 20; Preis 2 K 40 h.) — Die „Willomitzer'sche Grammatik" hat sich in Österreich unstreitig zum grundlegenden Sprachbuche durchgerungen. Besonders muß dies von der neuen, der 13. Auflage gesagt werden. Sie zeigt nicht mehr die Mängel früherer Ausgaben, als: Fremdwörterei, mangelhafte Übersicht, zuviel Formalismus, unpraktische Beispiele. Das vorliegende, unter dem Doppelnamen Willomitzer-Tschinkel ausfahrcnde Buch ist vor allem rein von unnötigem latci- talaufwärts-talabwärts in 3. Auflage erschienen. 208 Seiten, (8 Bilder, das Bildnis des Verfassers, Sachweiser, ss neue Abschnitte (Die Reise nach 7 fahren). Elegantes Bändchen. Preis 3 Kronen. ------------------------ Bezug durch die Verwaltung der „Blätter für den Abtcilungsunterricht" in kaibach. nischen Ballast. Da und dort tritt der Methodiker hervor, so z. B, in der Übersichtstafel für die Biegungen des Hauptwortes. Nicht die Endungen bilden mehr den Ausgangspunkt, sondern das Geschlecht dient zur Grundlage. Ein breiter Raum ist der Wortbildung eingeräumt worden, ein Vorteil, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Trotz des Strebens nach Volkstümlichkeit ist der wissenschaftliche Wert der neuen Auflage gestiegen. — Für Schulbüchereien ist Willomitzer-Tschinkels deutsche Sprachlehre ein unentbehrliches Nach» schlagebuch. — 274.) Kleine Rürgerliunde. (Verfasser: Franz Mohaupt; k. k. Schulbücherverlag; Preis 1 K 10 h.) — Unsere modernen Schuleinrichtungen scheitern zumeist daran, daß es an praktischen Unterrichtsbehelfen fehlt. In der Bürgerkunde ist diese Stufe glücklich überwunden. Der Beste unserer methodischen Zuschneider hat dem Gegenstände das rechte Gewand angemessen: Franz Mohaupt hat für die Kleinen eine kleine « flnKiiitdigungstafcl. « 1.) SchukwaudKarten bei Freytag und Berndl, Wien, VII/i Schottenfeldgasse 62. (Besprechung 11.) — 2.) Klaviere und sPianinos bei RöSler und Trautwein. — 3.) Radiergummi, Karden bei Günther Wagner in Wien. (Besprechung 19.) — 4.) Hinte von Schuster in Wien, Schüller in Amstetten und Lampel in Böhm.-Leipa. — 5.) Rleististe von Hardt-muth in Budweis. (Besprechung 29.) — 6.) Huschen und Karden von Anreiter in Wien VI/i. — 7.) Arucksorten bei Pavlicek in Gottschee (Krain). — 8.) Musikinstrumente von Klier in Steingrub, Trapp in Wildstein und Müller in Schönbach. — 9.) Methodische Rüstung mit Mohaupts Schriften. (Vgl. die Ankündigung in den Folgen 48, 49, 50!) — 10.) Karden bei Dr. Schoenseld in Düsseldorf. — 11.) Radiergummi bei Simon in Wien. — 12.) Kreide bei Hoschkara in Waidhofen a. d. D. 13.) Rhotographische Apparate, Hdjcktive bei Reichert in Wien. Empfiehlt sich von selbst! Eine Probe genügt! Universal Gallus-Tintenpulver. Zur sofortigen Erzeugung einer vorzügl. schimmelfreien, nicht stockenden, tiefschwarzen oder farbigen Schreib- oder Kopier-Tinte. Spezialität: Schul-Tinte. in Dosen per 1 kg 4 K. Preisblatt über sämtliche Präparate zur Herstellung von tiefschwarzer oder farbiger Schreib- oder Kopiertinte sowie Anthrazentinte, Alizarintinte, Karmintinte oder anderfarbiger Tinte, sowie Zeugnisabschriften von P. T. Schulleitungen, Behörden etc. gratis und franko. Köppl’sche Tintenpräparate-Erzeugung W. LAMPEL, Böhm.-Leipa. früher (Jicin). 12-8 Einige Zeugnisse zur Probe: Unter den verschiedenen Tintenpulvern und Teigen habe ich Ihr Tintenpulver als das Beste erkannt und werde Ihr Produkt, wie schon in früheren Jahren, verwenden. O. N., Oberlehrer. Ihr Tintenpulver verdient unstreitig den Vorzug vor allen ähnlichen Präparaten. ^ je Oberlehrer. Ich verwende seit 14 Jahren Ihr Tintenpulver und bin stets zufrieden Schulleitung M. „Meteor“- u. „Chon-drit“-Radiergummi (gesetzlich geschützt) von der Firma Josef Jntit) Simon Gummirvaren-Manufaklur Mördern, Rost Kt. Andrae vor dem Kagentale, Riederösterreich. wurden von Fachautoritäten Österreichs - Ungarns, Deutschlands und der Schweiz als die besten Radiergummis anerkannt. „Meteor“ radiert leicht und schnell, ohne das Papier merklich anzugreifen oder zu beschmutzen: Blei, Tinte, Tusche, Farben, Druck rc. re „Hhondrit" (weicher Gummi) eignet sich am vorzüglichsten für feine Bleistiftzeichnungen. Muster auf verlangen gratis und franko. Bürgerkunde geschrieben. Und zwar echt mohauptisch. Wie er doch immer etwas Originelles zutage fördert! In dem vorliegenden Büchlein hat er bei allen Abschnitten, die eine örtliche Ergänzung erheische», einen Raum freigelassen, auf daß der Schüler zum Allgemeinen das Besondere füge und 'solcherart eine Bürgerknnde seiner Heimat erhalte. So kommt nach dem Kapitel „Gemeinde" der Schlnßvermerk: „Unser Gemeindevorsteher heißt: .... Gemcinderäte sind: . . . ." Ein Wunsch für die 2. Auflage: Die auszufüllenden leeren Räume mögen liniert werden (pimtticrte Linie), damit der Text schön eingetragen werden kann. Über Knappheit des Stiles, klare Umdeutung, Übersichtlichkeit usw. will ich nichts sagen; das alles macht ja das Wesen der Schriften Mohaupts aus, das alles macht ihm niemand nach. 275.) Deutsches Schut'-Licdcrvuch. (Verfasser: Hans Fraungruber und Dr. Josef Pommer; k. k. Schnl-bücherverlag; drei Hefte: erstes Heft 40 h, zweites Heft 50 h, drittes Heft 00 h.) — Da haben sich einmal zwei Berufene gefunden: ein echter Dichter und ein echter Musiker. So sollte es bei allem sein. Was der Volksschule geboten wird, sollte von den Besten des Volkes ausgehen. Im Gesangsunterrichte war es hohe Zeit, daß gründlich Wandel geschaffen wurde. Lange genug beherrschte eine minderwertige Firma den Markt; Kunstprodukte schlimmster Sorte wurden abgesetzt, der Gesangsunterricht verfiel. Nun kommen zwei, die das Volk schon längst zu seiner Zierde zahlt, zwei, die der Volksseele schon so viel Wertvolles abgelauscht haben, und sammeln die echten Schatze. Rein im Wortlaut, rein im Ton: so zieht das gute Grau ist alle Theorie! Kollege Fischer in Haid sagt: „Wie viel schöne Belehrungen geben die modernen Zeichenwerke; will aber der Lehrer für das moderne Zeichnen einen bewährten „Saatzer“, so nehme er getrost die „Stundenbilder von Stcrlike und Fischei“ zur Hand. Da ist nicht viel Einleitung, Begründung von Gesichtspunkten usw. Lehrgang, Lehrstoff, Lehrweise werden angegeben und der Lehrer weiß genau, wie er es anzustellen hat, daß die Kinder modernen Zeichenunterricht erhalten.“ 11. Auflage. 2. Tausend. Nur gegen Voreinsendung oder Nachnahme. I. Teil 3 X 20 h. — II. Teil 6 K. Voreins, franko. (Nachn. Zuschlag.) Zu beziehen: Fachlehrer Sterlike, Schluckenau i. B., Villa Kumpf. Im selben Verlage: Preistabellen für Rechnen. 3 Tafeln 1 K 50 h. (Voreins.) K. u. k. Hof- jA Kartogr.-Anstalt G. Frey tag & Berndt, Wien, VII/1 Inhaber: Gustav Frey tag. Rothaugs Schulatlanten und Schulwandkarten ergänzen sich in vollkommenster Weise. Die Karten der Atlanten sind getreue Abbildungen der Wandkarten und umgekehrt. Rotbaugs Schulwandkarten Preis jeder Ausgabe auf Lwd. in Mappe oder mit Stäben, Kartenschutz und Lederriemen. Österreich-Ungarn I : 900.000, IM i 226 cm . . K 24'— —kleine Ausgabe (nur pol.) 1 : 900.000, 140 : 190 cm „ 16'— Österr. Alpenländer 1 : 300.000, 180 : 205 cm . . „ 24 - Sudetenländer 1 :300.000, 130 : 190 cm . . . . „ 20 — Karstländer 1 : 300.000, 170 : 195 ein.......„ 24 — Nleder-Osterrelch (Nur phys.) 1:150.000,140:180cm „ 22 — Umgeb. v. Wien (Nur phys.) I : 30.000,190: 190 cm „ 32 — Deutsches Reich 1 : 800.000, 180 : 200 cm . . . „ 26 - Europa 1 : 3 Millionen, 170 : 195 cm............ 22'— Asien 1 : 6 Millionen 190 : 205 cm..............22 — Afrika 1 : 6 Millionen, 170 : 200 cm......... 22 — Nordamerika 1 : 6 Millionen, 170 : 200 cm . . 22'— Südamerika 1 : 6 Millionen, 185 : 170 cm . . . 22'— Australien 1 : 6 Millionen, 170 : 200 cm ... 22'— Östliche Erdhälfte 1 : 14 Millionen, 200: 180cm . „ 18-— Westliche Erdhälfte 1:14 Millionen, 200:180 cm . „ 18'— Beide Planigloben auf einmal genommen, zus. . 34'— Palästina (Nur phys.) 1 : 250.000, 170 : 115 ein . „ 14'— Prof. Cicalek Wien,V/2 Reinprechtsdorferstr. 28. eu Machthabern ins Stammbuch: Jedem Ehre, jedem Preis! Ehre jeder Hand von Schmielen! Ehre jedem Tropfen Schweiß, Der in Hütten fällt und Mühlen! Ehre jeder nassen Stirn Hinterm Pfluge! Doch auch dessen, Der mit Schädel und mit Hirn Hungernd pflügt, sei nicht vergessen . .. Freiligrath. Durch Lachsen und Thüringen von Schule zu Schule. 9. Aur Schukvissa. Auf der Fahrt ins Bergland beschäftigte uns insbesondere das Problem der Fortbildungsschule. In S. hatte es folgende Form angenommen: Nach dem 14. Lebensjahre, also nach vollendeter Vvlksschnlpflicht, begann der Unterricht in der Fortbildungsschule. Er war obligat. Die Gemeinde bestimmte das Ausmaß von Stunden. In der Regel wurden für jede Woche fünf Stunden angesetzt, u. zw. zumeist Abendstunden. Für den Unterricht wurden die Lehrkräfte besonders entlohnt. Wir hatten bei der Rückfahrt Gelegenheit, die Arbeit zu verfolgen. Alles, was der Schüler anzufertigen hatte, mußte er zunächst zeichnen. Dabei galt es, die Maße scharf zu beobachten, denn bei kleinen Gegenständen ist eben schon ein Millimeter von großer Bedeutung. Mit welch wichtiger Miene die Knaben an ihrem Werke feilten und probten und verglichen! Das rege Leben in der Werkstatt ließ auf großen Eifer schließen. Der Herr Kollege, dem gerade die Stunde zugefallen war, bestätigte unsere Annahme. Er teilte auch mit, daß die Alten, die Handwerker vom Fach, immer näher zur Schule rückten und sich manche Neuerung zunutze machten. So sei ein inniger Kontakt zwischen Schule und Werkstatt zu erwarten, ein inniges Weben zwischen der Stätte des Fortschritts, der Verfeinerung und jener der erwerbenden Arbeit. Wie sieht es diesbezüglich bei uns ans? Eine weite Kluft trennt beide Teile. Das Auge der Schule sieht nicht ins Heim des cmsigschaffenden Meisters, das Auge des Meisters nicht in die Stube, wo seine Kinder einer neuen Zeit entgegengeführt werden. Wie soll auf solche Weise der Fortschritt im Gewerbe aus die breite Masse übergreifen? Hier die Forderung nach Erzeugnissen, die dem Geschmacke moderner Menschen entsprechen, dort die Verkrustung, das Produkt wie in Urgroßvaters Tagen. Das ist doch ein arges Mißverhältnis! Bei dem Stande der Dinge ist es erklärlich. Der Bursch wandert nicht mehr in die Ferne, er lernt nichts Neues; schnürt er einmal sein Ränzel, so kommt er nimmer zurück, denn in der Welt draußen lebt sich's besser, lebt sich's leichter. So bleibt der Schuster stets bei seinen alten Leisten, der Tischler beim alten Gestell. Edle Formen und Farben bleiben unserem Landvolke verschlossen, weil die Kultur vor den Dörfern haltmacht. Der Mann, dem sie in die Hand gegeben ist, darf nicht vom Katheder herab, darf nicht ins Volk, in seine Arbeit, weil noch immer ein scholastischer Geist um die Schule Schranken zieht. In S. war der Alte verscheucht. Das gesamte Leben des Ortes spiegelte sich in der Schülerwerkstatt wieder, um dort einen verklärten Abglanz zu erhalten. — Zu diesen Erwägungen wirtschaftlicher Natur traten jene mit Bezug auf die Lebensführung unserer der Schule entwachsenen jungen Welt. 14 —19! Die Zahlen sind ein Menetekel des Jahrhunderts. In den Zeitraum 14—19 fallen die Samen der moralischen Vergiftung. Der Knabe entwindet sich der Gewalt des Vaters, das Mädchen weicht dem Blick der Mutter aus. Zögen wir noch an der Leine, die wir acht Jahre hindurch in der Hand hielten, wir brächten so manch verirrtes Schäfchen zurück. Da es indes frei umherschweift, gerät es in den Sumpf, vor den Abgrund. Wenn die Fortbildungsschule nichts anderes bewirkte als die Festigung eingewurzelter Grundsätze, sie erfüllte ihre Pflicht zum Wohle des Staates.--------------- „Ach, verzeihen Sie doch Gnädigste, daß wir wieder so tief ins Fach geraten sind! Pädagogen sind schlechte Gesellschafter; immer wieder greifen sie auf den einen Punkt zurück." — Dabei war unser Gefährte wesentlich weiter gekommen; wir hielten mitten im Waldland, im Bergesgrund, wo die Höhen von allen Seiten zusammenlaufen. In diese Nische hatte sich ein freundliches Dörfchen geschmiegt. Villen über Villen bekränzten seine Halden; auch ein mächtiger Hotelbau schob sich zwischen die niedlichen Häuser. Wir gingen natürlich zunächst zur Schule. Der Unterricht war längst vorüber; indes ohne Gabe zog ich doch nicht von dannen. Ich sah zum erstenmale eine Schulvilla. Wie drüben am Saume des Waldes, genau so war hier im Herzen des Dorfes das Schulhaus: mit Erkerchen nnb Türmen, mit Lauben und Gewinde. Das Zimmer glich einer Bildergalerie, in die ein Künstler sein Bestes gebracht hatte. Nun erst das Heim des Lehrers, sein Garten, seine Ruheplätze! Ach, da hätte ich vom Piede-stale herabsteigen und mit dem Eiuklassigen tauschen mögen! Dieses Schatzkästlein mußte wohl schon manches Auge entzückt haben, denn als wir uns dem Ausgange zuwandten, hielt uns der glückliche Kollege ein goldenes Buch entgegen, in dem die Namen der Besucher vermerkt waren. Wir schrieben auch jeder ein Sprüchlein ein. Das weinige lautete: „Wer des Volkes Kraft nützen will, muß Wurzeln in das Volk versenken." Die Sonne war längst hinter den Fichtcnbeständen verschwunden, — zu früh; wir waren an den vorzeitigen Abschied, der dem tief eingeschnittenen Tale beschicken war, nicht gewohnt. Daher eilten wir, als könnten wir die Holde noch erreichen, den Hang hinan. Vergeblich! Sie war dahin. Aber ein goldiger Schimmer, der um ein fernes Kirchlein floß, war reicher Lohn für den Aufstieg. „Sehen Sie, dort ist der Kamm des Erzgebirges. Von dort fällt es steil gegen das Böhmerland hinab." Also an der Grenze zweier Reichel — Ich konnte nicht lange sinnen, denn ein schlichter Bauer trat auf mich zu und fragte mich nach Herkunft und Ziel. Er lockte mich noch ein Stück weit hinan, damit ich den ganzen Boden überblicken könne. Da war es nun entzückend schön. Vom Fichtenkamm herab zogen die Furchen zu dem Dörflern, das uns so freundlich aufgenommen; links drunten lag S., weit drüben, in Dunst gehüllt, wie von einem Schleier umzogen, Dresden, die schöne Hauptstadt des Sachsenlandes. Eine Abstufung paradiesisch schöner Landschaftsbilder. Das Bäuerlein, dem das Entzücken der Fremdlinge zu Herzen ging, ward überaus gesprächig. Es wußte gar viel von der Welt und noch mehr vom „großen Kriege 1870/71" zu erzählen. Zum Schlüsse griff es in die Äste und holte was Rotwangiges, Frisches herab, was uns als Reisezehrnng sehr willkommen war. Sie war vonnöten; denn der Frost kroch allmählich in unsere Glieder und schüttelte uns ohne Erbarmen, da wir talabwärts gen S. fuhren. Rasch eine Nachschau in der Werkstatt und dann weiter in der Runse, der Raststätte zu. Ein Blumenregen ging auf uns nieder, als wir aus dem Wagen den letzten Gruß entboten; die Schulmädchen von S. hatten Erika gesammelt und sie uns zugeworfen. Als wir in D. ankamen, war schon die fröhliche Runde von gestern zur Stelle. Den Wirbel im Geleite des Dreivierteltakts gab es zwar nimmer, wohl aber das heitere Plaudern und das schalkhafte Kichern — treffliche Wärmequellen für die erstarrten Glieder Die landwirtschaftliche Fortbildungsschule in Österreich. 3. Der staatliche landwirtschaftliche Lehrerfortbildungskurs in Görz. Von F. 8. Wamprechtsamer in Gröbming. Schon in den Jahren 1907 und 1908 ließ das k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht das landwiitschaftl. Fortbildungsschulwesen in Sachsen, Preußen, Schweden, Dänemark und insbesondere im Großherzogtume Hessen einem eingehenden Studium unterziehen. Nachdem die von dem hessischen Universitätsprofessor und Direktor des landwirtschaftlichen Universitätsinstitutes, Dr. Paul Gisevius, ausgearbeitete Methode der Darbietung des landwirtschaftlich-naturkundlichen Lehrstoffes sich auch zur Einführung an den landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen in Österreich geeignet erwies, wurde in den Jahren 1908, 1909 und 1910 eine größere Anzahl österr. Schulmänner an das genannte Institut entsendet, um die von dem genannten Gelehrten ausgearbeitete Methode kennen zu lernen und sie sodann in Österreich in geeigneter Weise zu verwerten. Auf Grund der von dem Berichter bei seinen Studienreisen gemachten Erfahrungen wurde im August und September 1908 der erste staatliche landwirtschaftliche Lehrerfortbildungskurs an der] Landesackerbauschule zu Grottenhof bei Graz und an der Landesschule für Alpwirtschaft am Grabnerhofe bei Admont eingerichtet, an welchem 30 Lehrpersonen aus Steiermark, Kärnten und Salzburg teilnahmen. Diesem Kurse folgten im Jahre 1909 vier weitere Kurse, u. zw. ein alpenländischer an der Kaiser Franz Josef-Ackerbauschule zu Oberalm bei Hallein, ferner ein niederösterreichischer in Feldsberg, ein deutschböhmischer in Böhmisch-Leipa und ein öechischer in Kuttenberg. An allen diesen Kursen wurde die neue Methode des landwirtschaftlichnaturkundlichen Unterrichtes nach hessischem Muster von österreichischen Volks- oder Bürgerschullehrern vorgetragen. Nachdem diese Kurse ein in jeder Hinsicht befriedigendes Resultat zeigten, wurden im abgelaufenen Sommer fünf staatliche Kurse eingerichtet, u. zw. ein italienisch-slowenischer Doppelkurs an der italienischen und slowenischen Ackerbauschule in Görz, ein italienischer Kurs an der Ackerbauschule in St. Michäle (Südtirol), ein cechischer Kurs in Kremsier, ein Kurs an der niederösterreichischen Landesackerbauschule „Edelhof“ bei Zwettl und ein Kurs in Czernowitz. Der Kurs in Görz dauerte vom 25. Juli bis 28. August; es nahmen an jeder Sektion (italienisch und slowenisch) je 20 Lehrpersonen teil. Der Unterricht währte täglich von 7—11 Uhr, bezw. 12 Uhr; nachmittags waren praktische Demonstrationen im chemischen Laboratorium, in den Obst- und Weingärten, auf dem Versuchsfelde von 3—6 Uhr, so daß die Teilnehmer sehr in Anspruch genommen waren. Zur Ehre derselben kann konstatiert werden, daß sich alle mit regem Eifer an den Vorträgen, Diskussionen und Übungen beteiligten, was umso höher anzuschlagen ist, als die meisten Frequentanten einen Teil ihrer wohlverdienten Ferien der idealen Sache opferten. Die Kursisten erhielten in der Anstalt freies Quartier und ganze Verköstigung, sowie von der Unterrichtsverwaltung ein Studienstipendium und Fahrtvergütung. Auch erhielten die Kursisten gratis vom Unterrichtsministerium das vom Schreiber verfaßte und bei K. Graeser, Wien, J. Straußgasse 22, erschienene Lehrbuch: Der naturkundliche Unterricht an landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen. Die Leitung der Kurse lag in den bewährten Händen der Direktoren Dr. Tureck (Italien. Sektion) und Strekelj (slow. Sektion). Bei der Erteilung des forstwirtschaftlichen Unterrichtes wirkten mehrere Dozenten mit. Die pädagogisch-methodischen Vorträge hielt der Gefertigte, u. zw. je 12 Stunden an jeder Sektion. Um den Kursteilnehmern die Mitarbeit zu erleichtern und insbesondere die ermüdende Schreibarbeit zu kürzen, ließ der Berichter seine pädagogischen Vorträge in Dispositionsform in Druck legen und den Kursisten einhändigen. Da sich der Vorgang bewährte, möge die Disposition hier folgen. Disposition für die pädagogischen Vorträge beim staatlichen landw. Lehrerkurs in Görz. I. Die Notwendigkeit der Gründung landwirt. Fortbildungsschulen. 1. In der Zeit vom 14.— 20. Lebensjahre muß sich der Bauernbursche jene Fachkenntnisse aneignen, die ihm für seinen Beruf nötig sind; 2. in diese Zeit fällt auch die Charakterbildung; moralische Gefahren, Alkoholmißbrauch ; 3. gerade im Anschlüsse an den Volksschulunterricht ist wegen der zunehmenden geistigen Reife der Schüler fachliche Weiterbildung nötig; 4. die landw. Fortbildungsschulen sollen auch der Landflucht und der Auswanderung landw. Arbeitskräfte entgegenwirken; 5. nicht jeder Kleinbauer, Keuschler, Winzer oder landw. Taglöhner hat die Mittel, seinen Sohn auf eine Ackerbau- oder Winterschule zu schicken. II. Angliederung landw. Fortbildungsschulen an die Volksschulen. 1. Besuchsdauer: 2—3 Winterkurse zu 5—6 Monate vom 15. Jahre an. 2. Unterrichtszeit: womöglich keine Abendstunden; wöchentlich mindestens vier Lehrstunden. 3. Lehrstoff: In dreijährigem Turnus Bodenkunde, Pflanzenbau und landw. Tierzuchtlehre auf Grund der Anschauung mit Beziehung auf die örtlichen Verhältnisse, ferner landw. Rechnen, Geschäftsaufsätze und Gesetzeskunde. 4. Die Bevölkerung muß für den Besuch der Fortbildungsschule gewonnen werden; die Schüler sollen sich selbst mittelst Revers verpflichten, den Kurs regelmäßig zu besuchen; Lehrplan von Kärnten. 5. Ist in der landw. Fortbildungsschule gemeinsamer Unterricht von Burschen und Mädchen möglich oder nicht? III. Ziel der landw. Fortbildungsschule. 1. Formale und materielle Bildung. 2. Charakterbildung. IV. Was soll in der landw. Fortbildungsschule gelehrt werden? 1. Sie ist keine zweite Auflage der alten „Sonntagsschule“ (Trivium). 2. Sie wird aber auch nicht die Landwirtschaftsschule und landwirtschaftliche Winterschule kopieren wollen. Nicht „Landwirtschaftslehre“ sondern landwirtschaftliche Naturkunde — ähnlich wie in der Volksschule — ist in der landw. Fortbildungsschule auf Grund der Anschauung zu lehren, jedoch auf breiterer Grundlage. 3. Besprechung der Lehrpläne nach den einzelnen Stoffen; Feststellung der Themen, die in der Naturkunde zur Behandlung kommen. a) Fachkundliches: 1. Turnus Bodenkunde, 2. Pflanzenbau, 3. Tierzuchtlehre (nach den örtlichen Verhältnissen). Vorführung mehrerer Versuche nach der Methode des hessischen Universitätsprofessors Dir. Dr. Paul Gisevius. b) Landw. Rechnen. c) Stilistik: Geschäftsaufsätze, Wirtschaftsbücher, behördliche Eingaben. d) Das Wesentlichste aus der Bürgerkunde und die wichtigsten agrar. Reichsund Landesgesetze, soweit deren Kenntnis von Wichtigkeit ist. 1. Turnus: Verwaltung der Gemeinde, des Bezirkes, des Landes und des Staates — Bürgerkunde. 2. Turnus: Reichsgesetze u. zw. das allgemeine Tierseuchengesetz, das Gesetz über die Lungenseuche der Rinder, das Gesetz über die Rinderpest in den wichtigsten Punkten. Auszug aus dem Wehr-, Personaleinkommensteuer-, Heimat- und Forstgesetz, je nachdem sie für die örtlichen Verhältnisse von Bedeutung sind. 3. Turnus: Das Wichtigste aus den agrarischen Landesgesetzen. (Sieh vergleichsweise den Lehrplan für Gröbming!) V. Wie ist der Rechenunterricht zu erteilen? 1. Bruchrechnen und reines Rechnen ist tunlichst einzuschränken. 2. Bei der Auswahl der angewandten Beispiele sind insbesondere die Produktionsverhältnisse der heimischen Landwirtschaft und der landw. Gewerbe zu berücksichtigen; Geldwesen, Genossenschaften, Versicherungen, Vereine. 3. Preise sind in der Regel nicht vom Lehrer, sondern von den Schülern auf Grund der Erfahrung zu geben. V. Schulzucht, Lehrmanier, Aufgaben, Exkursionen, Prüfungen, Zeugnisse, Jahresbericht. 1. Disziplin unbedingt geboten, jedoch soll sie nicht erzwungen werden durch Befehle, sondern durch Weckung des Ehrgefühles, durch die Methode der Regierung, durch die Macht der Persönlichkeit des Lehrers. Inhalt der Begrüßungsrede der Schüler am ersten Kurstage: „Warum soll ich noch in die Fortbildungsschule gehen?“ (Sieh „Leitfaden zur Gründung und Eimichtung landwirtschaftl. Fortbildungsschulen in den Alpenländern“. Manz, Wien I., Graben. K 1 • 50.) Ansprache der Schüler mit „Sie“ oder mit „Du“. 2. Lehrmanier möglichst dem bäuerlichen Verständnisse angepaßt; Unterrichtssprache volkstümlich ohne in den niederen Dialekt zu verfallen; man bedenke immer, daß das Hauptgewicht des Unterrichtes auf die Hebung der geistigen Kräfte, die Bildung des Urteils zu legen ist, aber nicht auf die Ansammlung eines möglichst großen Wissensstoffes. Ziel: Praktisch denkende Menschen zu erziehen, durch Anregung zur Selbsttätigkeit. 3. Haus- und Schulaufgaben: In Bezug auf Schönschrift kann nicht der Maßstab angelegt werden wie in der Volksschule; der Charakter der Handschrift soll nicht beeinflußt werden. 4. a) Exkursionen, b) Prüfungen, c) Zeugnisse, d) Jahresbericht. Zu a: Sammlung von Bodenproben, Beurteilung des Bodens nach seiner mechanischen Zusammensetzung, seine Zusammensetzung, seine Fruchtbarkeit, Kalkuntersuchung des Bodens; Anstellung von Düngungsversuchen mit künstlichen Düngungsmitteln; Ausmessen von Ackerflächen; Beobachtungen über die Einrichtung der Düngerstätten, der Jauchgruben, der Standplätze der Rinder, der Futterbarren, der Futterkrippen usw. Beobachtungen über die Bekämpfung der tierischen und parasitären Obstbaumschädlinge, der Getreidefeinde und Feinde des Weinstockes usw. Übungen im Abschätzen und Messen von Rindern, um das Gewicht festzustellen usw. Zu b: Es wird dadurch das Interesse bei den Schülern und der Bevölkerung erweckt. Erwünscht ist die Einladung der Eltern der Kursisten, der Mitglieder des Orts- und Bezirksschulrates, der Gemeinde- und Bezirksvertretung, der landw. Filiale und interessierter Landwirte. Wiederholung des durchgenommenen Stoffes in großen Zügen. Dankesworte an die Erschienenen für die Förderung des Kurses. Ob Schülerarbeiten ausgestellt, Obstbäume an die Kursisten verteilt werden, muß den örtlichen Verhältnissen überlassen bleiben. Freie Vorträge der Schüler. Zu c: Wenn Zeugnisse ausgefolgt werden, so muß die Dauer des Kurses, der Besuch, das Nationale des Schülers und dessen sittliches Verhalten angegeben werden. Zu d: Der Jahresbericht ist nach dem von der Landesschulbehörde aufgelegten Formulare auszufertigen. VII. Lehrmittelwesen: Bilder, Präparate, Geräte, Selbstanfertigung von Lehrmitteln, Modelle, Apparate, Lehr- und Hilfsbücher. VIII. Wie ist bei Gründung landw. Fortbildungsschulen vorzugehen? (Minist.-verordnung vom 10. April 1885, Z. 1985.) 1. Entwurf des Lehrplanes; Einvernehmen mit dem 0. und Bez. Sch. R. oder mit der landw. Filiale. 2. Ansuchen an den L. Sch. R. Beilagen: Lehrbefähigungs- und Kurszeugnis, Statut, Erklärung des O. Sch. R. und Lehrplan. 3. Bekanntgabe des Kursbeginnes durch Fachblätter, ortsübliche Verlautbarung, durch Anempfehlung in landw. Wanderversammlungen usw. 4. Beschaffung der landw. Lehrmittel usw. IX. 1. Lehrprobe: Die Entstehung des Ackerbodens. 2. Lehrprobe: Die Bekämpfung der Obstbaumschädlinge. Schutz gegen den Hasenfraß, gegen Insekten und parasitäre Schädlinge und das Fusikladium. 3. Lehrprobe: Die Verdauung im Tierkörper. X. Generalwiederholung über die Punkte 3, 4, 6, 7 und 8. (Schluß folgt.) Briefkasten für das landw. Fortbildungsschulwesen. Frl. Lehrerin F. M. Häselgehr, Lechtal: Ihre selbstlosen idealen Bestrebungen zur Hebung der Mädchenbildung im nachschulpflichtigen Alter werden allseits den günstigsten Eindruck machen. Lassen Sie nur nicht locker von Ihrem schönen Plane! — Frl. Lehrerin L. 0. St. Johann bei Herberstein: Wie steht es mit Ihrem Plane, betreffend Mädchenfortbildungsschule? Lassen Sie Ihre her,liehen Ideen recht bald zur Tat werden! Die Jugend und die Eltern werden es Ihnen danken. — Den liebwerten Herren Lehrerkurs-Teilnehmern in Görz: Besten Dank für die schönen Kartengrüße. Ich denke noch oft mit aufrichtiger Befriedigung an das Interesse, das die Herren unserer Sache entgegengebracht haben. Recht herzl. Grüße! W. 6ctau«8ebec und uttiintrootlllditt ®4ttttlelttt; JtuSoIj ». Pccrj. — Druck non Jos«! Pantlcet In »»Usch» m Ä-8 iss W WM MN Im B iS E£(%Ja<%c WH gg MM M §8ä 88 W KM MM KAM MM IW, SIS Der methodische Vorgang beim Körperzeichnen wird vom Verfasser in einer Broschüre, die dem Lehrgänge beiliegt, auf kurze, leichtverständliche Weise erläutert; die darin enthaltenen knappen Erklärungen zu den einzelnen Blättern werden besonders den jüngeren Lehrern erwünscht sein. Es ist bestimmt zu erwarten, daß das vorliegende Zeichenwerk zum Nutzen eines anregenden, erfolgreichen Zeichenunterrichtes unter der Lehrerschaft recht viele Freunde finden wird. Anton Wessely, Schulleiter in Maiwald. 280.) Innsbruck und Amgcbnng. Unter diesem Titel sind im Verlage G. Freytag und Berndt in Wien, Vll/i Schottenfeldgasse 62, ein Plan und eine llmgebungskarte erschienen. Preis 50 h. — Die Karte ist überaus genau und klar. Wer das Gebiet wie ich kreuz und quer abgegangen ist, erblickt in der Darstellung ein treues Abbild der Landschaft. Trotz der peinlich genau gehaltenen Schichtenlinien leidet die plastische Gestaltung keinerlei Schaden. Ein Muster für Umgebungskarten! 281.) Mäkler und Mitten. Ernstes und Heiteres von Alois F. Loway. Verlag Hitschfeld in Sternberg, Mähren. — Der Verfasser ist ein guter Prosaist; seine Sprache fließt leicht fort und ermüdet selbst verwöhnte Leser nicht. Der Inhalt der meisten Erzählungen ist tragischer Natur, wobei jedoch der volkstümliche Einschlag mildernd wirkt. Ich würde dem begabten Autor, sowie ich es schon bei vielen ändern getan habe, den Rat geben, das Gebiet der ungebundenen Rede nicht zu verlassen; die gebundene hemmt seine Kraft und läßt die erwähnten Vorteile vermissen. Das schmucke Büchlein wird manchen Winterabend kürzen. — 282.) Schulbank System Walter. Ein bekanntes Schuleinrichtnngsstück, das eigentlich der Anempfehlung nicht mehr bedarf. Trotzdem mögen die Vorteile neuerlich in Erinnerung gebracht werden: Minusdistanz, dementsprechend gerades Sitzen, Anschmiegen an die Rücklehne, große Pultplatte, Anpassung der _L T" L. & C. Hardtmuth’s L. & C. Hardtmuth’s Koh-i-noor Pastellstifte L. & C. Hardtmuth’s unct Zeichenstifte . , . „ ,. L. * C. Hardtmuth’s Schulstifte ^ 12-9 JL "T 1 L. & C. HARDTMUTH = HANS MÜLLER = Schönbach, Böhmen 12-8 ' * « feinste * « Solo- und OrcbMtemolinen. Gute Violine samt Holzetui, Bogen, Schule, Stimmpfeife, Reservebezug etc. franko 15, 20 K. Feine Solo-Violine samt feinstem Zubehör 30, 40, 50 K franko. 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Schulleiter Krammer in Kopfstetten, Eckartsau, Niederösterreich, verkauft „Weltall und Menschheit" (vollkommen neu) um den halben Preis, d. i. um 45 K. Beiträge für das Leyrerljeim in Lovrana. 658. Oberl. G. A. Thal in Zauchtl K 1 50. — 659. L. R. Weber für 25 Mitglieder des Friedeckcr Lchrervereincs K 27. — 660. Gemeinde Donawitz bei Leoben K 100. — 661. Damen aus Jägerndorf in Schlesien, anläßlich eines Lehrertages K 140. — 662. Inspektor Fr. Woschitz, Zbkr. Kl. — 663. Obl. A. Hnmmenberger in Oberhing, L. Fr. Hemetsbcrger in Anthering und L. Johanna Plenicar in Anthering je 1 Grdkr. K 3. — 664. Spende des Zweiglehrervereines „Am Anieisberg", Oberösterreich, K 7'40. — 665. Übungslehrerin Marie Czibnlka in Brünn Kl. — 666. L. Emilie Part sch in Werms-dorf, Mähren, K 10. — 667. L. Fr. Schroll, L. Prannbauer, W. Lainbach, Zbkr. K 5. — 668. Obl. Franz Hoser in Freistadt, Oberösterreich, Ergebnis eines Südheimkonzertes K 193 70. — 669. Spende des deutsch.pädagogischen Vereines in Bndweis K 20. — 670. Frau Harter - Handl in Metkovic, Dalmatien, K 16-10. — 671. K. Härtlt K 6. — 672. L. P. Mort in Pruchna, gesammelt bei einer Konferenz K 7-10. — 673. L. Fl. Groß in Hartberg, Steiermark, Sammelergebnis bei Vereinsversammlungen und Bausteine anläßlich der Einreihung in die zweite Ortsklasse, zusammen K 14 76. — 674. Obl. Ed. Blaschke in Babitz, Mähren, Ergebnis einer Sammlung der in Sternberg stattgefundenen Bezirkslehrerkonferenz, ,eingelcitet durch den Herrn Inspektor Emil Kuhn K 20. — 675. Spende des Zweiglehrervereines „Kremsmünster" durch Jnl. Fleisch ander! K 10. — 676. L. Gabriele Tauber in Bisenz, „Am Todestage nieiner teuren Mutter" K 5. — 677. Schilt. Adolf Friedl in Hopfendorf, Böhmen, K 10. — 678. L. I. Pietsch in Groß-Stohl, Grd.» und Zbkr. K 2. — 679. Obl. Ernst Moldau in Brondorf, Schlesien, Kl. — 680. 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Pils in Deutsch-Beneschau, Sammelergebnis einer Lehrerversammlung in Reichenau K 4. — 683. Spende der Weiden-auer Sparkasse K 10. — 684. Schllt. Ein. Körber in Parbasdorf, Niederöstcrreich, K 3. — 688. Spende des Lehrervereines d. nordöst. Steiermark in Hartberg K 20. Zusammen K 656 56. Endsumme in Folg 77 K 7719-38. Bisher in den „Blättern" verzeichnet K 8375*94. Mitteilungen der Verwaltung. Einem vielseitigen Wunsche entsprechend, haben wir diesmal alle Rückstände auf dem Adreßzettel und in dem mitfolgenden Erlagscheine vermerkt. Die Rechnungen sind genauestens durchgesehen. Wir bitten dringend um Begleichung, weil wir sonst die weitere Zusendung unbedingt einstellen müßten. Für die „fleißigen Zahler“, bei denen nichts aussteht, werden wir in der Jännerfolge Erlagscheine anschließen. Vorläufig müssen wir die Säumigen damit bedenken. Das Verbuchen der fortlaufenden Rückstände verursacht Arbeit und bringt uns daher eine wesentliche Belastung. Wenn die g. Leser diesmal unserem Ersuchen Folge leisteten, könnten wir an die Vergrößerung des Blattes schreiten, ohne die Bezugsgebühr zu erhöhen. Wir wiederholen daher unsere Bitte eindringlich. — Schilt. F. E. in B.s „Sie möchten nicht im Rückstand bleiben.“ Also senden Sie uns 5 Blickensderfer Schreibmaschine | Vielfach patentiert und preisgekrönt I Über 130.000 im Gebrauch! Erstklassiges System mit sichtbarer Schrift, direkter Färbung ohne Farbband, auswechselbaren Typen, Tabulator und allen letzten Neuerungen. Preis komplett mit Tabulator und zwei Schriftarten nach Wahl inklusive elegantem Verschlusskasten 200, 250 und 275 Mark. Katalog franko. Groyen & Richtmann, Köln Filiale: Berlin, Leipziger Straße 112. [crffgrrn^ffafnl^[MGl^fMäl^fMäl^fgfäI^fgJnlg[gfäl5yafDl5>EJMgigjM^[Mäl^f^äl51fgJGl^fBf51g[gJBl5irg/Ql51fgjäl5irMal51^JBlgll51 Im Selbstverläge des Lehrerhaus-Vereines in Wien sind erschienen und durch dessen Kanzlei (VIII/1, Josefsgasse 12, Lehrerhaus) gegen Einsendung des Geldbetrages zu beziehen: Handkatalog für Volksschulen, für Bürgerschulen und für Religionslehrer. Diese drei Kataloge zeichnen sich durch schöne Ausstattung, reichen Inhalt und niedrigen Preis aus, sind in Leinwand gebunden und mit feinstem Stift versehen. Taschenkalender liegt bei. Jeder der drei für eine große Schülerzahl ausreichenden Kataloge kostet nur 80 h, mit Zusendung um je 10 h mehr. Festprogramm für patriotische Schulfeierlichkeiten (4. Oktober usw.) Dieses anläßlich der Feier der 60jähr. Regierung S. Majestät unseres Kaisers herausgegebene Festprogramm eignet sich sehr gut für alle patriotischen Schulfeierlichkeiten. Es kostet 2 K samt Zusendung. Singstimmen und Festgedichte kosten je 10 h. Auf Wunsch wird jedermann von der oben bezeichneten Kanzlei ein ausführliches Verzeichnis der V Verlagswerke des Vereines (mit Inhalts- u. Preisangaben) unentgeltlich u. kostenfrei zugesendet, h pla^li°lt«tlWBIll^^lN°rall^^tplWlt>Wl^n°ll^QnJWB(ia)r^ianj|lBllhS^iiinBWaciiBrailraPMl°iiPnailcinang)liötcing||[iiiBnJllEinian3llcnangiH 6 K. — B. Sch. Insp. 8. in H.: Die Einbanddecken waren seinerzeit noch feucht. Sollen wir ein neues Stück senden? — Lehrer F. H. in P.: Zur Ansicht können wir nichts senden. Das tut kein Verlag. — E. Z. in O.: Alles beglichen. Folgende Schriften sind in unserem Verlage neu erschienen: a) Talaufwärts, Talabwärts von Schule zu Schule. („Talabwärts“ ist ganz neu, „Talaufwärts“ wurde zum dritten Male aufgelegt. Beide Teile in einem Bande. Elegant ausgestattet, Seidenbändchen, in Leinwand gebunden, reich illustriert. „Talabwärts“ schildert, wie sich das Schul-gebiet im „Talaufwärts“ nach sieben Jahren zeigte. Abschnitte des „Talabwärts“: 1.) Dem Lenz entgegen. — 2.) Ein pädagogischer Recke. — 3.) Lorbeer und Myrte. — 4.) Tosender Wellenschlag. — 5.) Bei einem modernen Praktiker. — 6.) Wenig Worte, viel Gewinn. — 7.) Frühlingswehen in der Schulstube. — 8.) Zwei glückliche Schwestern. — 9.) Die Lehrer-Bürgermeister. — 10.) ln der Kochschule. — 11.) Edelsteine. Das schmucke Buch kostet 3 K. Es ist nur gebunden zu haben. Dem Titelblatte gegenüber das Bildnis des Verfassers Rud. E. Peerz. b) Trostbüchlein für die junge Lehrerin. Verfasserin: H. Rieger. — Abschnitte: 1.) 1. Brief: Der neuen Amtsschwester zum Willkomm. — 2. Brief: Die ersten Enttäuschungen. — 3. Brief: Die Vorgängerin. — 4. Brief: Die Stellung zu den Berufsgenossen und jene zu Laien. — 5. Brief: Die Liebe und das Vertrauen der Kinder. — 6. Brief: Mittel und Wege zur Vervollkommnung der Methode. 7. Brief: Über das Schulgebet. 8. Brief: Die Bereicherung der Lehrmittelsammlung. — 9. Brief: Die Wohnungs- und Verköstigungsfrage. — 10. Brief: Gegen Schulluft und Leierton. — 11. Brief: Mittel zu einer strammen Schulzucht. — 12.Brief: Außerhalb der Schulmauern. — 13.Brief: Der erziehliche Einfluß auf Mädchen. — 14. Brief: Die Antialkoholbewegung. — 15. Brief: Über geistige und körperliche Erholung. — 16. Brief: Das Streben nach Fortbildung. — 17. Brief: Der Handarbeitsunterricht. — 18 Brief: Erfolg im Aufsatzunterrichte. — 19. Brief: Praktischer Unterricht in verschiedenen Gegenständen. — 20. Brief: Neue Enttäuschung. — 21. Brief: Der Schulraum. — 22. Brief: Die Lesestunden. — 23. Brief: Die junge Lehrerin als Konferenzteilnehmerin. — 24. Brief: Das Standesansehen. — 25. Brief: Die neue Amtsgenossin und ihr Schulleiter. — 26. Brief: Zur Belobung des Schönschreibunterrichtes. — RlICtlAs'C Stauböl zur Imprägnierung der UIIMIwS Fußböden gegen Staub. 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Diesseits und jenseits der roten Linie. — 14.) Heimwärts! — Sachweiser. Geheftet 1 K 50 h, gebunden 2 K. Alle vorstehenden Schriften sind erhältlich im „Verlage der Blätter für den Abteilungsunterricht in Laibach“. Eine Violine zum Preise von 40 K kann durch die Verwaltung der „Blätter für den Abteilungsunterricht“ bezogen werden. (Musterstück) Südheim - Festnummer. (Zweite Auflage. Preis 50 h. Reinerträgnis für den Südheim-Unterstützungsfonds. Zu beziehen von dem Frl. Jakobine Naglas, Lehrerin in Laibach. Voreinsendung des Betrages von 50 h -j- 5 h Porto.) — Inhalt: 1.) Des Lehrers Traum. Originalgedicht von O. Kernstock. — 2.) Stimmen aus der deutschen Schulwelt über das Lehrerheim in Lovrana. 30 Beiträge von Ambros, Frauengruber, Dr. Haufe, Jordan, Knaule, Dr. Kauer, Manda, F. Mohaupt, Dr. Ne-jedly, Rusch, Pohl, Trunk u.a. — 3.) Beitrag zur Geschichte des Lehrerheimes. — 4.) Aus der Chronik des Lehrerheimes. — 5.) Statistik. — 6.) Bericht über die feierliche Eröffnung des Lehrerheimes am 22. Juli 1910. — 7.) Der „Geschäftsführende Ausschuß“ im Bilde. — 8.) Förderer des Lehrerheims im Bilde. — Die Zukunft der Tamilie wird für den Fall des frühzeitigen Ablebens des Oberhauptes am wirksamsten sichergestellt durch die Lebensversicherung; diese betreibt der Erste allgem. Beamtenverein der österr - ung. Monarchie in allen möglichen Kombinationen nach den Grundsätzen der Gegenseitigkeit. Die Versicherungsbedingungen des Beamtenvereines sind anerkannt vorteilhaft, die Prämien mäßig. Auszahlungen fälliger Kapitalien erfolgen sofort und ohne Abzug. Versicherungsstand Ende 1909 . 201 Millionen Kronen Garantiefonds Ende 1909 ... 66 Millionen Kronen Ausbezahlte Versicherung seit Beginn der Vereinstätigkeit . . 101 Millionen Kronen Für humanitäre Zwecke verausgabt 28A Millionen Kronen. Nähere Auskünfte erteilt bereitwilligst und kostenfrei die Zentralleitung des Ersten allgemeinen Beamtenvereines der österr.-ung. Monarchie Wien I., Wippllngerstraße Nr. 25. Bei Einkäufen die in den „Blättern" angekündigten Jirmen öerücksichtigen und sich auf die „Mlätter" Veziehen! MEA" Was sollen unsere Knaben und Mädchen lesen? litt»!*flieht deilKrhe luaeud *’e ist die anerkannt beste und am meisten gelesene Jugendzeitschrift —------------------------------------------------------------iLJl 1 (Österreichs, herausgegeben vom Deutschen Landeslehrervereine in Böhmen, geleitet vom Fachlehrer K. Neumann. Monatlich erscheint ein Best, 26 bis 30 Seiten stark, mit einem Jjarbenbilbe und zahlreichen Schwarzbilder». Preis des Jahrg. ^ K 80 h. Probenummern umsonst' 3» Prachteinbandderken gebundene Jahrgänge kosten 6 K 80 h. Tüw empfehlen wir besonders im Preise tiefherabgesetzte löalbjahrgänge „(öfter- ................. reichs deutsche Jugend" gebunden zu je ( K 60 ri. vorrätig sind 2. Kalvj- (898, (900, (902, (905, (906 und (907. 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