slr.85. Freitag, 13. April 1««8. It)?. Jahrgang. kmballierMZeitma. ^lahii/?^??^"^l Mil Poftverlenbuni,: gan»l»hrlg fl, IK, hald>«hi<« sl. ?,»0, Im «iomptoir: ^ Die .^aibcxdel ^ritun^" eilchelnl «iigllch mi! «uOnahme bri E°nn< unb Fl!elll»«l, ^llNl In!./«» ^! '^^^ ^' "'"° ^^^ ^'^ Anstellung in» boxe ganzjährig , die «t»at«on «vienerftsah? n>, — NnsranNertt Vri«<, ^^^^ -lai: t>!« ,« ^ .^eil?!, !l» tl,. „slihi-re l>>>' .^»'ilc >! s, i !'>,, ölsü!-,,, VNüd^rbolün^i'n pr, .^eilü I! li, ^P wülbcn Nicht ciuz^nrmmrn lind !vionu!cl>Vlc nicht »Ullllfgtfttllt. Amtlicher Weil. Rtth^s/' und l. Apostolische Majestät haben mit ^lied' ? Hinschreiben vom «. April d. I. dem ^chn x, ungarischen Magnatentafel Ladislaus l°lstei an "^°dy die Würde eine« geheimen Rathes "uergnadigst z»i verleihen gerllht. ^"hiicktt» "ü? ^ Apostolische Majestät haben mit ftlitrol^" ^"tschließung vom 3. April d. I. dem °°lf.r l " Staatsschuldencasse Joseph Gauners-^Mios^'^" ben Titel eine« kaiserlichen Rathes Nichtamtlicher Mil. Die drei Victorien. H Iur Vismarck. Krisis. ^ der Al.s^°^lchen Publicum kam die Nachricht Mling ,, '^ bez deutscheu Reichskanzler«, seine Eut- 7 Nulibe ^ ?^"n, im höchsten Grade überraschend; !>l,den H"" diesmal wirklich die Wirkung einer "Wnbli "ombt' ""d nachdem die Massen im ersten »lichez ^" Gedanken wie etwas Unfaßbares, Un< >. alz °°" slch ««wiesen hatten, bemächtigte sich . l lvulden - " ^''len Bestätigungen der Meldung ^ war "'" außerordentliche Aufregung. Niemals ?"l°sse ttn'^?Mlich in Deutschland.' bei gleichem ^ ia a.,4, "^uliches zu bemerken. Fürst Bismarck Mcht "^ unter Kaiser Wilhelm eiuigemale das "'!">. abr>. >. '""er Regierungsmüdigkeit verlauten ft ^^ "«Mals nahm man' eine solche Ankündi. «" filr w ^, Magisch, man hielt ihre Realisierung n'" in hX«v'?^ ausgeschlossen. Anders jcht; z ^"tvärtia " ^usie bezeichnend, dass man in Berlin ?^Weit "« b" Herrschaft des Kaiser« Friedrich. ?" w>? l."""es Scheidens des Reichskanzlers nicht b? ^e°ri.... H°"b zu weisen wagt. Einer ansführ. ^"f es^Hung dieser charakteristischen Erscheinung überraschend, als dem großen 8 n.. politisch ,,'dle Krisennachrichten den einqeweih. dz^''^ b wn s^^^"/ 3'"" l" zwei Wochen in >^",^n A ' dass d,e Frage der Vermählung , ,",,^""" """ Aaltenberg mit der Priu. zessin Victoria, der jetzt zweiundzwanzigjährigen Tochter des deutschen Kaiser«, neuerdings angeregt wurde. Es ist. wie man weiß, eine Iugendneigung, welche die beiden genannten Fürstcnkinder verbindet, und wäre es nach ihren Wünschen gegangen, so gehörten sie längst schon sürs ganze Leben einander an. Sie sind sich aus vollem Herzen gegenseitig zugethan, und es ist offen» kundig, dass der Prinz sowie die Prinzessin wiederholt schon erklärt haben, in keinem Falle eine andere Heirat eingehen zu wollen. Die Kaiserin Victoria war von jeher für den Vund der beiden Liebenden, und auch Kaiser Friedrich hat demselben grundsätzlich nicht wider-strebt. Er trug lediglich dem Standpunkte seines Vaters, des verstorbenen Kaisers, welcher dem Verhältnisse ab-geneigt war und vor Jahren bereits sich entschieden gegen eine Vermählung seiner Enkelin mit Alexander von Nattenberg aussprach, Rechnung, indem er seine Einwilligung zu der Ehe verweigerte oder eigentlich nur vertagte. Später grsellte sick) dazu noch die negative Entscheidung des Fürsten ViLmarck, der aus politischen Grün» den und namentlich im Hinblicke auf Russland nichts davon hören wollte, dass Prinz Alexander die Prinzessin Victoria heimführe. Wäre es dem Prinzen gelungen, sich das Vertrauen und die Zuneigung des Zaren, der ihn zum Herrscher Bulgariens vorgeschlagen, respective des Sohnes desselben, des jetzigen Kaisers von Russlaud, zu erhalten und seine Position in Bulgarien dauernd zu gestalten, dann hätte Fürst Bismarck seinen Widerstand höchst wahrscheinlich aufgegeben. Mindestens erzählte man seinerzeit, dass der Reichskanzler, als Prinz Alexander von Sofia aus, beiläufig anderthalb Jahre nach seinem Regierungsantritte, vertraulich hatte in Berlin anfragen lassen, ob er als Freier dorthin kom« men dürfe, nicht mit einem kategorischen «Nein», sondern mit einer Bemerkung antwortete, welche ungefähr besagte: «Davon später!» Indessen haben die Ereignisse nachträglich eine Wendnng genommen, welche nicht danach angethan war, das Votum des Kanzlers in der Sache günstiger für den Prinzen zu beeinflussen. Man braucht den Gang der Dinge hier nicht zu recapilulieren. Es ist lukannt, dass Alexandrr von Nattenbcrg den bulgarischen Thron verlies;, dass er beim Zaren und bei ganz Russland l>s^0n:l in^sttli^ilnli a/worden, und dass man an der Neva erklärte, eine Wiederkehr des Vattenber-geis nach Bulgarien wäre das Signal zu einem russi- schen Einmarsch in dieses Land. Es ist nun vollständig klar, dass Fürst Bismarck schlechterdings in keiner Weise nnd um gar keinen Preis seine Haltung oder scine Politik irgendwie comftromitlieren lassen dars. Eine Persönlichkeit, die von Russland als dessen Feind, als ein unter Umständen den Frieden gefährdender Factor angesehen und ausdrücklich als solcher bezeichnet wird, will der Kanzler nicht in den Schoß der deutschen Kaiserfamilie aufnehmen lassen, weil dadurch der Schein erweckt werden könnte, den der Kanzler eben von jeher mit peinlicher Sorgfalt vermeidet, als würde Deutschland mit Bezug auf die Balkan-Halbinsel eine anti-russische Politik verfolgen und als wären alle die entgegengesetzten Versicherungen des Kanzlers eitel Spiegelfechtereien gewesen. Das. wie gesagt, ist vollständig klar und einleuch. tend. Aber merkwürdig m hohem Grade erscheint, dass man, wie aus diesem Calcul hervorgeht, auch in Berliner maßgebenden Kreisen mit der Eventualität einer Rückkehr des Prinzen Alexander von Battenberg nach Bulgarien rechnet. Der Vattenberger als Privatmann kann doch Russland nicht schrecken, und seine rein privaten Handlungen vermögen das Zarenreich in leiner Weise herauszufordern. Würde etwa Fürst Bismarck in St. Petersburg formell erklären: Prinz Alexander ist politisch für alle Zeiten abgethan, er hat sich feietlich verpflichtet, niemals mehr seine Hand in das bulgarische Imbroglio zu stecke», er wird sein Weib heimführen und irgendwo in einem versteckten Winkel der Erde friedlich seinen Kohl pflanzen: würde Fürst Bismarck derlei in St. Petersburg formell erklären, es müsste mit den seltsamsten Dingen zugehen, wenn die Russen auch dann noch behaupten wollten, die Heirat des Prin« zen mit der von ihm geliebten Kaiserstochter berühre irgendwie ein russisches Interesse und werfe auf Deutsch« lands Loyalität ein zweideutiges Licht. Allein Fürst Bismarck denkt augenscheinlich nicht daran, Russland in derartiger Weise zu beruhigen und dadurch das Hindernis gegen die Verbindung der beiden liebenden Fürstenkindrr aus dem Wege zu räumen. Er denkt nicht daran, vielmehr malt er eine Krisis an die Wand, deren Tragweite ihm ohne Zweifel völlig klar ist. Er wirft seine Stellung, sein Amt gegen den Bat-tenberger in die Wagschale. Das ist anscheinend ein ungeheures Missverhältnis, und man sollte meinen, dass die Entscheidung auch nicht einen Augenblick schwanken Jeuisseton. Aus den, ^ AlldVlM. bnl ^nes H ""d'l sam?'?c. ze'"ich swnd ich vor meinem ^ ^' e w^"ber nach. wie ich wohl am besten Hs°" Mend " ?"t»k" könnte, die mein Knecht '^n^ Floren hatte, als er aus °'>'ine?" ihr^I" d« Nachbarin, die gerade zur ^e« "°" ihren Ue hl""!"eb, wie er, fortlief, um besten^ d^I ^leren einzuholen. .IIli«kunl1an« selbst' sagt da. <2>des Hausvaters Auge sieht am "cht7 dm Wm p"^": ich werbe mich wohl ""«' Ick, bin ja auch "M -^ nein 5 ^" blicken der jungen Mädchen ^ f.? b'esen N^,""w' sind nun längst vorbei.» ""b °?>f, der A"'" """dene ich auch den Ab-^ V° Echwriü? «egenüber meinem Hause befaud, ?bh^ dieV>len bedecken bald meine Stirn. < U imu7r ^l^? b""se bis zur Höhe des den yM ich ohne auszuruhcu; das» ^"İ"z des AI« Al"ch volle sechzig Jahre ^vs^ die Br..s/ ^ber meine Locken gebreitet n> K ° Viel7r Ä ""ch den äußeren und inneren V?'ch die mV" lchwer athmete. >", !>"' die Gea^^l ^"l,en hatte, ließ ich meine '>'<> °us ^ ^'"^lchweifen. und zwar von >te,^vieleV" ben stch »on meiner frühesten 1"). d.> den 5^""ungen knüpften. Als Kinder ^l g?" von ih^'b ,""5"r Andvari (Aufmerksam- U'W". ^ln au, hatten wir beständig Aus- "lcht unser Vater käme. um uus aus dem Paradies unserer Freude, unseren Spielen, zu verjagen, was ja nicht selten geschah und in welchem Falle wir immer unsere Häuser und Muschelschalen verlassen mussten, was ich mir im selben Augenblicke oft ebenso sehr zu Herzen nahm. wie wenn ich später meine Kinder sich s-lbst überlassen nnd sie in die W»lt lu'nausschicken musste. Auf diesem Fels stand ich nun und blickte aus mmiei, Hof hinunter, der recht ansehnlich am Fuße des Abhanges lag. «Ach!» seufzte ich. «welche Ver-ändrruna.! Welcher Schatten ist doch da« Leben! Hier steht alles wie früher, und doch kann ich nichis mit denselben Augen sehen, wie in meiner Jugend. Nun bin ich wohlhabend, aber damals, wo diese Schale mein ganze« Eigenthum ausmachte, war ich arm.» Bei diesen Worten nahm ich eine große, mit Moos bewachsene Muschelschale aus dem Felsen, und ich erinnerte mich sogleich, dass dieselbe nach der Lieb-lingsluh meinet Mutter, .Oiyla», benannt worden war. Diese Muschelschale hatte ich das lltztemal in der OsttNvoche des Jahres 1819 gesehen; damals steckte sie meine Schwester Rosa da hinein, al« wir einmal von unseren Spielen gerufen wurden. In der nächsten Nacht erkrankte sie, und tagsdarauf hauchte sie in den Armen der Mutter ihren Geist aus. In ihr.n lltzten Augenblicken fah sie auf mich mit halbgebrochcn Augen und sagte: «Ion, du sollst meine Muschelschale haben.» Diese Schale war ihr einziger Schatz. Aber wir Kinder, und besonders ich, der ihr bester Vertrauter war, wurden durch ihren Tob so betrübt, dass wir lange Zeit danach nicht mehr auf dem AbHange spielten, nnd als ich später dahin kam, dachte ich nicht mehr an die Muschelschale. Allmählich, so wie die Mannes-jähre näher kamen, mussten die Spiele den ernsteren Beschäftigungen des Lebens weichen, bis ich mich selbst hier als Bauer niederließ. Da nahm ich dann oft theil an den Spielen meiner Kinder an dieser friedlichen Erinnerungsstätte. Aber auch sie wurden erwachsen ; einige starben, andere sind weit und breit im Lande zerstreut. Nach Verlauf von vierundfünfzig Jahren fand ich so den veilorenen Schatz wieder, der so lange in Vergessenheit geruht hatte, und ich hoffe, niemand wird es sonderbar finden, dass ich ganz vergessen habe, meine Schafe zu suchen. Mein Gemüth war bewegt. Ich lehnte meinen Kopf an Andvari wie in alten Tagen und weinte - nicht Thränen des Kummers oder des Verlustes, obschon ich. seit ich als Kind an dieser Stelle spielte, acht Geschwister und vier Kinder verloren hatte — nein, sondern im Gegentheil, Thränen der Freude darüber, dass ich bald wieder mit ihnen vereint sein werde ... Plötzlich fühlte ich's wie einen kühlenden Lufthauch um mein Gesicht spielen, und ich wurde glelch darauf auf folgende Weise angesprochen - «Du sitzest hier. Mensch, und träumst im wachen Zustande; du blickst auf entschwundene Zeiten — aber du bist mcht der einzige, der diese Stätte liebt!» Ve, diesen Worten hielt mir plötzlich ein weißgekleidetes, strahlendes Wesen, das an meiner Seite stand, einen halbmondförmigen Spiegel vor die Augen, und ich erblickte nun eme aroße Schar rings um mick> herum — viele Kinder, welche alle Flügel hatten unb in weiße Gewänder ge-kleidet waren. Der ganze Abhang glich emcm glan. zenden Garten. Die Felsen waren zu einer Krystall-säule geworden, und auf dieser stand ein leuchtender weißer Engel. Ich wurde von diesem Anblick so bezaubert, dass ich ganz außer mir war. Ich wanderte ^uibachcr Zeitung Nr. 85. 714 13. April lM^ könne. Und doch scheint dieselbe zu schwanken, sonst hätte der Kanzler die delicate Angelegenheit nicht an die große Glocke gehängt und an die deutsche Nation appelliert. Indem er die Sache. die. wie schon bemerkt, seit genau zwei Wochen auf der Tagesordnung steht, vor die Oeffentlichkeit bringen ließ. hat er das deutsche Volk und, streng genommen, die ganze Welt zum Richter zwischen sich und — dem Prinzen von Aalten« berg? nein, zwischen sich und denjenigen aufgerufen, die dem Prinzen Alexander die Prinzessin Victoria zur Frau geben wollen. Man fragte sich in Berlin, ob der geniale Staats mann keinen andern Ausweg mehr gefunden, und man fügte die weitere Frage hinzu, ob etwa Prinz Alexander seinerseits sich geweigert habe, als Preis für die Hand der Kaiserstochter einen endgiltigen Verzicht auf Bulgarien zu leisten. Eine bündige Antwort auf diese Fragen konnte man umso weniger erhalten, als niemand anzugeben imstande war, ob dem Prinzen über» Haupt ein solcher Verzicht zugemuthet wurde oder zu« gemuthet werden soll. Gewisse Anzeichen würden gegen das letztere sprechen, und die «Kölnische Zeitung» meinte: «Prinz Alexander wird sich nie der schweren moralischen Verpflichtung entziehen können, den Bulgaren als begeisternder Feldherr zuHilfe zu kommen, falls diese in einem Kriege mit Russlaud seine Hilfe in der Noth beanspruchen». Dieses «Nie» klärt vieles auf und verleiht dem Gegenstande eine besonders interessante Seite; man versteht nun auch den Appell der «Kölnischen Zeitung» an den Prinzen Alexander, dass er von der Bewerbung um die Hand der Kaiserstochter zurücktreten möge. Das rheinische Blatt muthet dem tapfern Prinzen keinen Schritt zu, welcher ihm die Aussicht böte, die Geliebte zu erringen, offenbar weil es ihm nicht zumuthen will, dass er sich «schweren moralischen Verpflichtungen» entziehe, dagegen sagt es, dass die Bewerbung des Prinzen, wenn erfolgreich, «das deutsche Volk um den deutschen Reichskanzler bringen würde.» Das letztere ist richtig, und die Sache ist somit sehr ernst. Kaiser Friedrich kann sich nicht leicht ent< schließen, das Glück seiner Tochter zu zerstören; Kai« serin Victoria wünscht auf das sehnlichste, ihr Kind mit dem geliebten Manne zu vereinigen, und die Kö< nigin Victoria von England, die Mutter dei Kaiserin, die Großmutter der Prinzessin Victoria, verwendet sich in der nachdrücklichsten Weise für das Liebespaar. Fürst Bismarck aber führt die Staatsraison ins Treffen, und wo ein solches Argument spricht, da kümmert er sich nicht um sentimentale Fragen oder um solche Kleinigkeiten, wie es «liebende Herzen» sind. Wer recht be« halten wird, muss sich bald zeigen. Politische Ueberlicht. (Zur Schulbücherfrage.) Minister von Gaulsch hat ein neues Verzeichnis der für die österreichischen Gymnasien und Realschulen zulässigen Schulbücher ausarbeiten lassen und den Directoren der Mittelschulen zugeschickt; der betreffende Erlass enthält fol« gcnde interessante einbegleitende Worte: Mit Beziehung auf den Erlass vom 28. März 1884 finde ich in Fol« gendem ein neues Verzeichnis der zum Lehrgebrauche im Garten herum und sah überall dieselbe strahlende Schönheit. Die beschwingten Engelkinder führten alle Arten von Spielen aus; einige pflückten Blumen von verschiedenen Farben und brachten sie dem auf der krystallenen Säule stehenden Engel, der sie wieder auf einen leuchtenden Altar legte. Alle brachten sie etwas: einige Muschelschalen, andere Steine, wieder andere Korn. Aber der Engel nahm alles mit derselben Freude in Empfang, und ich wunderte mich am meisten darüber, dass selbst die unbedeutendsten Gegenstände in seinen Händen in Edelsteine verwandelt wurden, und wenn sie auf den Altar kamen, fühlte ich einen herrlichen Duft von ihnen ausströmen. Ich sah auch andere Wesen sich einsinken, aber sie fuhreu zurück beim Glänze der Säule. Ich fragte den Engel, wie all diel zusammenhänge. «Was du nun siehst.» antwortete er, «sind die Geister der Kinder, welche in vielen Jahrhunderten aufgewachsen sind und gespielt haben; einige von ihnen sind in ihrer Kind« heit gestorben, einige haben das reifere Alter erreicht, aber doch beständig ihr kindliches, unschuldiges Gemüth bewahrt. Ihr Geist schwebt in fröhlicher Erinnerung zurück zur alten Licblingistätte; denn obschon sie nun ihr Heim im Himmel haben, erinnern sie sich doch des Paradieses der Kindheit. Was sie hier bringen, sind Früchte ihrer verschiedenen Lebensverhältuisse; und da sie alle aus einem reinen Herzen hervorwachsen, werden die Muschelschale, das Korn oder der Stein dem Golde oder Edelsteinen gleich, wenn sie auf den Opferaltar des Erlösers gel-gt worden sind. Das kindliche Herz ist ihm lieb. ob es nun unter einem Purpurmantel oder Lumpen schlägt. Aber diejenigen, welche das strahlende Licht nicht ertragen, sind jene. welche sich aus dem Eden des Friedens locken ließen und ihr kindliche« Herz verloren haben. Sie träumen wohl von an österreichischen Mittelschulen allgemein zulässigen Lehrbücher zu veröffentlichen. In dieses Verzeichnis wurden veraltete, wenig oder gar nicht mehr verwen-dete. im Buchhandel vergriffene, zu umfangreiche, schlecht ausgestattete, auch unverhältnismäßig theure Lehrbücher, welche in dem früheren Verzeichnisse enthalten waren, nicht mehr aufgenommen. Den Verlegern der ausgeschiedenen Lehrbücher steht es frei. um Erneuerung der Approbation beim Unterrichtsministerium anzusuchen. Da dieses Verzeichnis nur die letzten Auflagen der approbierten Lehrbücher enthält, so haben die Lehrkörper der Mittelschulen bei der Bestimmung und Verlesung der in jedem Schuljahre zur Verwendung kommenden Lehrbücher auch jene älteren Auflagen anzugeben, welche neben den neuen Auflagen in der Schule von den Schülern gebraucht werden dürfen. (Parlamentarisches.) Die Herrenhmis-Commission nahm das Katechetengesetz an. Die nächste Sitzung des Herrenhauses findet Samstag statt. — Für die Specialdebatte über das Budget haben sich gegen dasselbe nahezu 400 Redner eingetragen. Gestern wurden die Redner für das Budget vorgemerkt. (Das Reichsgesetzblatt) publiciert das Gesetz, betreffend die Linderung des Nothstandes in Görz und Gradiska. ferner eine Verordnung des Unter« richts- und des Finanzministers, betreffend provisorische Bestimmungen über die Dotation der griechisch-orien» talischen Seelsorgegeistlichleit Dalmatiens. (Mährischer Landtag.) Nach einer Brün-ner Meldung der «Narodni Listy» verlautet in dortigen Abgeordnetenkreisen, dass der mährische Landtag heuer im Juli zusammentreten soll. (Lieferungen für die Landwehr.) Wie das k. k. Ministerium für Landesvertheidigung soeben bekannt gibt, hat dasselbe den mit der Kundmachung vom 9. März d. I., betreffend die Lieferung der aus Schafwolle, Baumwolle und Leinen, dann aus Leder erzeugten Bekleidungs» und Ausrüstungsgegenstände für die k. k. Landwehr durch Consortien, auf den 16ten April d. I. festgesetzten Termin für die Einreichung der Offerte bis zum 30. April, 12 Uhr mittags, verlängert. (Kroatien.) Die kroatische Regierung hat eine Reihe von Fragen von weittragender Bedeutung für die Besitzverhältnisse des Landes für die heute zusammentretende, aus hervorragenden Mitgliedern des Landtages und der Regierung bestehende Enquete-Commission vorbereitet. Dieselben beziehen sich auf die Regelung der Hauscommunionen, namentlich auf die Grundbücher, die Durchführung der geheim getheilten Com-muuionen, auf die Schaffung entsprechender Einschränkungen, die Fixierung eines Besitzminimums und die Regelung der Erbfolge. (Deutschland.) Allem Anscheine nach werden in Berlin alle Anstrengungen gemacht, um die Wünsche der Kaiserin Victoria und die politischen Ansichten des deutschen Reichskanzlers in Uebereinstimmung zu bringen. Wie ein Telegramm meldet, hatte die Kaiserin vorgestern in ihrem Berliner Palais eine fast zweistündige Unterredung mit dem Fürsten Bismarck. Auch soll der Großherzog von Baden sich um die definitive Erledigung der vorhaudenen Schwierigkeiten bemüht haben. Die Berliner Blätter bringen ausführliche Beden Unschuldsjahren der Kindheit und wünschen sich wohl die Unschuld wieder zurück, aber es fehlt ihnen der Muth, ihre Opfer am Altar darzubringen, und sie fliehen vor dessen Lichte.» In demselben Augenblicke sehe ich die kleine Sigrun, meine Enkelin, herbeikommen und einen kleinen Vogel, den ich ihr geschnitzt, dem Engel bringen. Er bekam, gleich den übrigen Dingen, einen hellen Glanz, sowie ?r auf den Altar gelegt wurde. Hierauf kam es mir vor, als hätte auch Sigrun Flügel, wie die an« deren Engelkinder. Gleichzeitig hörte ich ein starkes Sausen, und es schien mir, als ob die ganze Schar, einen lauten Lobgesang anstimmend, gegen Himmel flöge. Ich blickte den beschwingten Wesen nach, bis eine Wolle sie meinen Augen verbarg ... Da erwachte ich aus meincu Träumereien. Ich ruhte mit dem Kopfe an Andvari und wusste nicht, ob ich diese Geschichte im wachen Zustande oder wirklich nur im Traume gehabt habe. Ohne weiter an die Schafe zu denken, gieng ich direct nach Hause. So sehr war ich von dem bewegt worden, was ich gesehen und gehört hatte. Aber ach! daheim erwartete mich keine Freude! Die kleine Sigrun hatte mit dem erwähnten Vogel gespielt, den ich sie dem Engel bringen sah. und er war ihr in den Brunnen gefallen. Da sie nun sehen wollte, was mit dem Vogel geschehen sci, gieng sie bis an den Rand des Brunnens, fiel hinein und ertrank. Die Mutter war trostlos über den Tod ihres Töchterchens, bis ich ihr mein Traumgesicht erzählte. Erst dann tröstete sie sich, und nun streben wir alle, unsere Unschuld zu bewahren, denn in kurzer Zeit werden wir uns wieder sehen, um nie wieder von ein-! ander getrennt zu werden. VV. ^. richte über die Reise der Kaiserin nach Pose" H, constaticren einmüthig den begeisterten ^mp>."^M cheu die hohe Frau gefunden hat, sowie die V! ^ der Dankbarkeit, welche diese Reise allseitig gewe.°/" (Ueber den Stand der bulgaNi^ Frage) ist nur Erfreuliches zu melden. ^ ' ^ richtet aus Warschau: Sämmtliche für den Kncg > engagierten Civilärzte iu Russisch-Polen erhielten °^^ tage vom Warschauer Militärcommando die ^ > ^ gung. dass ihr Engagement gelöst sei, weil ?"' ^ läufig auf ihre Dienste nicht reflectiere. V'^ ^ allgemein als ein Friedenssymptom allfgefasst. 77 ^ Sofia wird telegraphiert: Der Fürst würde!"°'^. ernstesten Drucke Europa's nicht nachgeben "M ^ garien nur bei Anwendung von Gewalt "^!^/^11 und wie lange das gegenwärtige Cabinet l'"^,.^ hat werde, hängt von dem Sobranje ab. ^r." u"' keinen Grund, mit dem gegenwärtigen Minister zufrieden zu sein. ^-utsch' (Handelsvertrag zwischen Vel l land und R u s s l a n d.) Hinsichtlich der ^ z über einen russisch-deutschpn Handelsvertrag "" ^d Erwähnung, dass der «Grazdanin» betont. >"' ^ miisse durch Zugeständnisse, wie die Herabse« ,„^ Einfuhrzölle, die Beseitigung, respective Erma^ der deutschen Getreidezölle herbeiführen. . ^t (Die holländische Ministertrl,e ^ noch der Lösung. Da Ministerpräsident V"NM ^ ^ entschieden weigert, mit den neugewählten K"? gt,B regieren, so hat nunmehr der König den cH ,. w Abgeordneten Baron Mackay zur Cabiuetsblim'^^ rufen. Derselbe strebt die Bildung eines "^ katholischen Ministeriums an. in welches a"°1" ^. Schaepman. der Führer der holländischen ""^„ct eintreten soll. Die liberale holländische PrM "<, eine solche Combination als nicht lebensfähig'^ ^z (Die rumänische Kammer) vol>^ Vndget. Am Schlüsse der Session 'st "'" ^tive" zwischen Liberalen und einer Anzahl ^on! " ^. wahrscheinlich, welche ohne Ermächtigung " chefs officielle Stellungen annahmen. .^ vol' (Am Rothen Meere) ist es z" " ^e aussichtlich andauernden Waffenruhe gclo""^' V" dass ihr ein Kampf vorausgegangen '" ^ de" Abyssinier, die keine Artillerie besitzen. Hal"" Ml mit Kanonen gespickten Vcrschanzungen der ^ .^s Kehrt gemacht und ziehen sich in das ^nn ^„. Landes zurück, während die Italiener stcy ^ ^ das Beispiel des Feindes zu befolgen, uno I / falls zurückziehen. Tagesnemgleiten. .^ ^ Se. Majestät der Kaiser hab"' A<< «Bote für Tirol und Vorarlberg, meldet, oe« H^e Comite" in Meran zur Restaurierung v" m Pfarrkirche einen Betrag von 300 fl, si^^B "^ Kosten der Umlegung der Straße von St' spei Schloss Runkelstein den Betrag von 50" I' den geruht.___________ ., - (Kehlkopf Er.stirftation^'.^„^ November vorigen Jahres von Profess" /" ,^ch "' „ in Berlin am Kehlkopf Operierter starb ^ M"B acht Tagen, obwohl nach den damaligen ^er ^ ^c> Hoff,mng bestand, den Patienten zu "h""^ ^ay'.^' Fall betrifft den verstorbenen Socialisten^ ^I)l .". der an den Folgen der Exstierpation sta", ^, l>' nur theilweise der Kehlkops exstirpiert wo" ^ M, zehn Tage nach der Operation. gleichfalls aus Vreslau vor. Dem Sch"" herH Stophun wurde in Vreslau am ^., perlen ^te Kehlkopf sowie die vom Krebse bereits nnlas^ ope" der Luft« und Speiseröhre ausgeschnitten- ^ starb nach drei Wochen. , <«,1) D^e ^ ,.- halterei in Graz hat die vom Handels«""'! ., ^ .,^ lich der projectierten normalspurigen ^"^ ce" ^,i,l über Schönstein nach Wöllan angeordnete ^ ^hel" ^ auf den I tt. April und die folgenden ^.^ <,ll^ In Verbindung mit der Tracen-Revchon ^en Vorverhandlung über die in Aussicht ge» ^ tionsanlagen gepflogen werden. zner^^M" - (Koschats nächste Novitätenabend des ssriednch^ ^r"t"' t Theaters in Berlin wird daS liebens'ml"'^ sto1> Liederspiel unseres Landsmannes ^ habe".„es «Am Wörthersee, bringen. Die ^"' hesch^"'^ berühmten Liede Koschats «Verlassen', " ^ v" «^t-nichts weniger als kärntnerischen D'ale^ ^ ^<>^> ständnis und Liebe entgegengebracht, °^,,^enst"" hie^ lich auch den in Musil gesetzten Alpenv^ ^r" der Eomvositeur mit seinem LiedersP," . h>e freundlich entgegennehmen werden. .hin l" Wss^ - (H 0 ch w a s s er.) In Sze g e ^st b^ >' Gefahr stetig. Seit vorgestern MitternH^ I- ^, stand in fortwährenden, Ste.gen begr !^ ,50 l? „»s schwemmten Felgyöer Meierhofe, woy'" ' ^ 3"' flüchteten, war in einem größeren ^ ^Wacher Zeitung Nr. 85. 715 13. April 1883. »»rochen, und es konnten die Flüchtlinge nur schlurr ge-m werden. Fünf Schleppschiffe laden dort Menschen, tzckl ^ und Getreidevorräthe auf, und weitere fünf ^'Wchlffe sind bestellt. —Man meldet aus Belgrad: ^.b°chwasser der Save ist so hoch gestiegen, dass H /, Stauwasser die Eisenbahnwaggons auf der in, m Leider bis zur Thalmündung bis an die Achse "Wr laufen. die s^.^°" Stanley,) Vorgestern ist in Brüssel H^.?'^Nlschc ^^ eingetroffen, von der man genaue ^MWen über das Schicksal Stanley's erwartete, ^we constatiert lediglich, dass in Zanzibar nichts lon»t s!" Ausgcmg der Stanlcy'schen Expedition be- 'vuri,'' ^^ brochener Opferstock.) An, 7. d. M. e^ .'" ^r Kirche zu Tüffer der Opferstock gewaltsam >n E^ "'^ ^""^ Inhaltes beranbt. der 30 bis 4« st. ^eidemilnzen betragen haben dürfte. 3ür e^ '^^ »röhte Nähmaschine der Welt.) "'nscki "^ ^'^ '" Liverpool wird gegenwärtig eine Näh-U)l)^ ^^"l, die ein Gewicht von 5 Tons. gleich bekleb ""' ^'^" wird und durch eine Dampfmaschine »ll„ ^" ^rden soll. Dieselbe ist zum Zusammennähen "numtvollenen Treibriemen bestimmt, ^eundi^ ^'3rauenjähre».) Dame: «Hier, liebe dor ^. . '^e ich Ihnen Herrn Professor Buchwurm ^osesi/'"" '"""" treuestcn einstigen Verehrer!» — ^schick» '^"' 2"äbige Frau, das ist ja eine al!e Ülter a. '"^em ^"b wir leider um dreißig Jahre »icht?. °en!» ^ Da"«: «Sie vielleicht - ich V°cal- und Prouinzial-Nachrichtcn. Dr. Zlgnaz Mall» -f. ^lllll? ^'^"l starb in Kramburg Herr Dr. Ignaz l»n 8 !'^l' Vezirlsarzt uud Sanitätsrath, und wurde llllig zu'^ ,""^r zahlreicher Betheiligung der Bevöllc-^ sicb N getragen. Das Leichenbegängnis, an wcl> ^nkcs^ "Bungen der t, l. Landesregierung, des bcr benams ^"Hes, ^^ Vehörden von Krainburg und ^erzt^ ^? ,^" Bezirke, Vertreter des Vereines der lilttnieis. >!' ^zirtsärzte, mehrere Privatärzte »ud ?>' ^ lv s>^^ Umgebung, die Vereine von Krainburg "h°" Tla« "M"' faltete sich zu einer ungewöhn» Weich .""Kation für den Dahingeschiedenen und war ^eil d°, 'prechende Beweis für die allgemeine Be-! ein M^ ''^ ^er Heimgegangene erfreute. Dr. Mally n>"^'u Ner l "" Beamter, ein menschenfreundlicher, . 'k "nd 3i . ^°^ hingegebener Arzt, ein musterhafter '"linger N l ^' "n stets correcter College, ein liebens-^ gedieh' ^"^"' '"'t einem Worte: ein biederer , llLir "" Charakter. w" ^ild s?n " "" Nachstehenden in gedrängter Kürze Ü^chen äu'. c ^"elbewegten und dem Wohle seiner Mit-?^ am >, »!" "ulst, ^ ^""^ brachte ihn in eine Noth-Ni ^ruclerp- ^ Studium der Medicin aufgeben und ^ "s Corrp. ^ Universitätsbuchdruckcrs Sollinger in hü^'^Usten-D ""' .^^" '" gleicher Eigenschaft in die den ^ "nch d7n . '" ^'^" eintreten. Als Corrector 3i!k' eh unk n ^""ben Hengnissen durch ausdauern-deuV't in ^'""drossenheit, durch seine vollkommene "lle? llavisch.« M'"' französischen, italienischen, in w'^n der Ms^'" ^eichenburg nieder. Doch ^er k,^ien, wo ,''^sdrang wieder an die Univer« "c>M ' verblieb ^"^ ^^^ als außerordent. ^.o>' wo b " ^urlfeld wieder und og nach > ' In/^"'"^richtsarzle ernannt'und w hlde^ung,. iH . .? 'V7"'^ich b" Truppen-^"sllei?' wnrde e/ .?" ""^ ^r dort ausgebrochenen U iu ^ . . ^'" "genes Anfuchcn zur ^ l- Feldspilal in BrZrzan an- genommen, wo er vom 7. April bis 1. Juli des genannten Jahres als Abtheilungsvorstand bei den typhösen, syphilitischen und scorbutischen Kranken fungierte und diese Stellung unter ehrenvoller Anerkennung seiner Thätigkeit verließ. Vom 5. Juli bis 27. August 1855, kam er als ordinierender Arzt beim l. l. 6. Fcldaufnahmsspital in Przemysl und bis 20. September in gleicher Eigen» schaft beim Feldspitale in Iaroslau in Verwendung. Seine Dienstleistung in diesen Spitälern, in welchen damals die Cholera unter dem Militär und auch unter den Aerzten grassierte uud zahlreiche Opfer forderte, war eine hervorragend belobte. Im Jahre 185« kam Mally als Districtsphysicus nach Tschürnembl, eine Stellung, die ihm bei zahlreichen Epidemien wiederholt die Anerkennung der ihm vorgesetzten Behörden eintrug. Im Jahre 18N3 wurde er als Aezirksarzt nach Laibach übersetzt. In Tschernembl hatte sich Mally durch Impfversuche bei der Rinderpest in Prcloka besonders bemerkbar gemacht, und als die österreichische Regierung daran gicng, durch Einführung von Veterinärmaßregcln das constante Eindringen der Rinderpest aus Bosnien hintanzuhalten und der türkischen Regierung zu diesen, Zwecke österreichische Thierärzte zur Verfügung stellte, wurde nebst dem Lanbesthierarzt Max Thal meiner unser Dr. Mally zu dieser Mission aus-crwählt. Er reiste im Oktober 1863 nach Bosnien, wo er bis April 1864 verblieb und unter den ungünstigsten Verhältnissen, wie sie Bosnien damals zeigten, so eingreifend wirkte, bafs er Bosnien nntcr ehrenvollster Anerkennung feiner Verdienste verlassen konnte. Ueber seinen Aufenthalt in Bosnien hat Dr. Mally in den «Novice», Jahrgang 1863, Nr. 48 bis 52, sehr interessante Berichte veröffentlicht. Nach seiner Rückkehr aus Bosnien trat er seine Stelle in Laibach wieder an, war wiederholt Mitglied der aus Anlass der Cholera bestellten Landes-Sanitäts« commission, im Jahre 1866 ordinierender Chefarzt eines Laibacher Truppenfpitals, dann Assentarzt bei der Wer» bung der freiwilligen Landesfchützen, ferner Hausarzt an der Zwangsarbcitsanstalt in Laibach. Doch endlich fand auch Mally einen Ruhcpunlt in seinem viclbcweglen Wanderleben, indem er im Jahre 1867 über sein eigenes Ansuchen als Bezirlsarzt nach Krainburg kam, wo er bis zu seinem Tode verblieb. Es würde uns zu weit führen, alle Anerkennungen uud Belobungen anzuführen, welche Mally in allen seinen dienstlichen Stellungen für seine hervorragenden Leistungen erhielt. Im Jahre 1883 wurde er über Antrag des Landcsausschusscs und im Jahre 1887 durch die k.l. Landesregierung vom Ministerium als Mitglied in den Landes-Sanitälsrath berufen, in welcher Eigenschaft er wiederholt Gelegenheit fand, sein reiches Wissen und seine vieljährigc Erfahrung an geeigneter Stelle zur Geltung zu bringen. Dieses bewegte Leben, die Strapazen des unermüdlich thätigen Arztes und des stets pflichttreuen Beamten haben endlich die unerschütterlich scheinende Gesundheit des wackeren Mannes untergraben, so dass er die letzten Jahre viel leidend war, und sogar das Schreckbild der Erblindungsgesahr stand unheildrohend vor seiner Seele. Mally hinterlässt eine trauernde Witwe und zehn Kinder, die seinen Verlust beweinen. Mit ihnen aber trauert jeder, welcher dem braven, herzensguten Manne je näher stand. Sein Tod bedeutet einen Verlust für das ganze Land, für den ärztlichen Stand, dem er stets mit Leib und Seele angehörte und zu dessen Zierden ihn seine College« stets zählten. Friede seiner Asche, Ehre seinem Angedenken! ^. 6. — (Zum Regierungsjubiläum Sr. Maje-stät.) Ueber Anregung des k. t. Bezirksschulrathes in Loitsch fanden sich mehrere schulfreundliche Männer in Zirlnitz bestimmt, das Andenken an die vierzigährige Regierung Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef 1. durch Anlegung zweier Alleen zu feiern. Mit der Anpflanzung dicfer beiden Alleen wurde, wie man uns berichtet, vorgestern vormittags begonnen, und zwar wurde vorerst ein feierlicher Gottesdienst, an welchem die ge-sammte Schuljugend und eine große Anzahl Gläubiger theilnahm, abgehalten; nach dem Gottesdienste fand eine der Gedenkfeier entsprechende Ansprache an die Schul« jugend statt, und zum Schlüsse sang die Schuljugend die Vollshymne. Die eine der Alleen, und zwar jene bei St. Rochus, wird den Namen «Franz'Iosefs-Allce., die zweite, in Iirlnitz felbst, den Namen «Elisabeth-Allee» führen. — (SanctioniertesLandesgesetz.) Seine Majestät der Kaiser haben laut Allerhöchster Entschlie-hung vom 28. März dem vom krainischen Landtage beschlossenen Gesetzentwürfe, mit welchem einige Bestimmun, gen des Gesetzes vom 29. Juni 1866 (L. G. Nl. Nr. 17), betreffend die Verbauung und Correction des Trebiza'Baches bei Ratschach abgeändert werden, die Allerhöchste Sanction allcrgnädigst zu erlheilen geruht. — (Coustantin von Würz bach) Vorgestern feierte in feiner stillen Klause zu Äerchtesgadcn der bekannte Biograph Wurzbach in erstaunlicher Rüsllglclt seinen 70 Geburtstag. Wurzbach ist am 11. April 1818 zu Laibach geboren, sein Vater, ein Nechtsgelehrter, bestimmte seinen Sohn zu derselben Laufbahn. Aber eine Meinungsverfchiedenheit zwischen Vater und Sohn trieb den letzteren aus den Hörsälen der Grazer Universität in die Reihen des Regiments Graf Nugent, in welchem er von der Pique auf diente, ohne indes der Wissenschaft untreu zu werben. In voller Uniform wurde er am 6. Juli 1843 an der Lcmberger Universität zum Doctor der Philosophie promoviert, nachdem er sich den strengen Prüfungen unterzogen hatte. Wurzbach war der erste active Officier der österreichischen Armee, welchem der Doctorshut aufgefetzt wurde. Doch duldete es ihn nicht mehr lange bei den Waffen; er wurde im Jahre 1844 zum Scriptor der Universiläts-Bibliothet in Lembcrg ernannt und 1848 als Bibliothekar ins Ministerium des Innern berufen. Als folcher fungiert er bis zum hentigen Tage, wenn er gleich seit 1874 vom Kaiser zur Vollendung seines großen Lebenswerkcs beurlaubt wurde; seit dieser Zeit lebt er zurückgezogen in seinem Häuschen zu Verchtesgaden. Sein Lebenswerk ist das graße «Biographische Lexikon» der österreichisch-ungarischen Monarchie, an dem er nun seit dreißig Jahren mit staunenerregendcm Eiser befchäfligt ist. Ein Mann unterzog sich damit einer Aufgabe, welche die Kräfte des Mannes zu erdrücken scheinen; es galt, alle Oesterreicher, die sich seit dem Jahre 1750 bis in unsere Tage auf irgend einem Gebiete ausgezeichnet haben, nicht nur anzuführen, fondern zu charakterisieren, ihre Lebensverhältnisse dazustellen, ihre Thaten und Werke aufzuzählen — in dem Polyglotten Oesterreich ein Riesenplan. Und trotzdem gelang es Wurzbach, diefe Abeit fast zu bewältigen, nur mehr wenige Bände, und dieses National-Denlmal wird vollendet sein; natürlich sind die zahllosen Artikel der 55 Bände von ungleichem Werte, neben vortrefflichen finden sich minder gelungene; wenn man aber bedenkt, dafs Wurzbach vielfach aus dem Rohen arbeiten, erst das Material müh-fam zufammenfchleppen musste, dann wird man staunen, dass er so selten daneben griff. Keiner, der sich für Oesterreich interessiert, wird an dem »Biographischen Lerilon», das zugleich eine Geschichte der österreichischen Monarchie, seiner Helden und Dichter, seiner Gelehrten und Künstler, die wirklich Großen wie die Gerngroßen vorführt, achtlos vorübergehen können. Und jeder, der es benützt, wird staunen und nicht begreifen, wie ein Mann alles das zusammenbrachte. Man muss Wurzbach in seinem Berchlesgadenei Häuschen besucht haben, man muss die ungezählten Cartons gesehen haben, in welchen er seit vielen, vielen Jahren alles ihm beachtenswert Scheinende vereinigte; man muss die musterhafte Ordnung bewundert haben, die reichen Zettelkataloge und selbstgeschaffenen Hilfsmittel, um zu ahnen, wie alles möglich geworden. Vorgestern feierte nun Wurzbach seinen 70. Geburtstag, in diesem Jahre feierte er auch sein 40jähriges Dienst jubiläum als Bibliothekar im Ministerium des Innern; vor 3!) Jahren begann er die Publication seines Lexikons, und vor 45 Jahren erwarb er sich den Doctorsgrad. Dies sind Erinnerungsseste, wie sie sich selten zusammen» finden. Es ist daher Pflicht, jetzt des Mannes zu geden» len, welcher außerhalb der Grenzen unfercr Monarchie mit ungebrochener Iugendkraft uud erfreulicher Frische für Oesterrcich'Ungarn wirlt. Möge es ihm vergönnt sein, das Lexikon zu vollenden und sich noch lange des Werkes zu erfreuen. — (Allerhöchste Spende.) Se. Majestät der Kaiser haben der Vorstehung der Filiallirche Freit» h o f zum Kirchenbaue eine Spende von 200 st. aus der Allerhöchsten Privatcafse zu bewilligen geruht. — (Von der Marine.) Wie verlautet, ist die Inspectionsreise des Marine-Commandanten Varon Sterneck nach Pola behufs Besichtigung des Arsenals und der Flotte bevorstehend. Anfangs Mai beginnen die Flotten'Manöver einer aus sechs Kriegsschiffen bestehenden Escadre. — (Aus dem Landes'Sllnitütsrathe.) Ueber die jüngst unter dem Vorsitze des Herrn Regie» rungsrathes und Lanoes-Sanitätsreferenten Dr. Friedrich Keesbacher abgehaltene Sitzung des l. l. Landes-Sani-tätsrathes erhalten wir folgenden Bericht: Nachdem einige gcfchäftliche Mittheilungen des Vorsitzenden, insbesondere ein eingehender Bericht desselben über die Epidemien und Epizootien im Lande und speciell über die Blattern-Epidemie in Laibach zur Kenntnis genommen worden, referierte Sanitätsrath Dr. Kappler über den Iahres-Sanitätsbericht pro 1886 und beantragte hiebei die Regelung der Todtenbefchau, die Erhöhung der Hebammen-Remunerationen auf 50 Guloen und die Bekämpfung des Curpfuscherwesens mit allen gesetzlichen Mitteln. Sämmtliche Anträge wurden angenommen. Hieraus referierte Sanitätsrath tais. Rath Dr. Eisl über die Maßregeln, welche hinsichtlich des Besuches von Märkien durch Personen aus verseuchten Ortschaften principiell zu treffen wären, und stellte die betreffenden Anträge, die zum Beschlusse erhoben wurden, Samlätsralh Regierungsrath Professor Dr. Valenta stellte den Antrag aus Ein< führung von Wiederholungsprüfungen der Hebammen von je 5 zu 5 Jahren. Der Antrag wurde angenommen. Dr, Valcnta stellte weiters die Anfrage, in welchem Stadium sich die Frage des Neubaues eines landschaftlichen Spitals befinde. Der Vorsitzende konnte darüber keinerlei Auffchluss geben, da er diessalls nicht näher informiert sei. Laibacher Zeitung Nr. 85. 716 13. Aftlil 1888. — (Kronprinzessin Stefanie.) Aus Fiume wird uns unterm Vorgestrigen berichtet: Heute vormittags um 11 Uhr besuchte die Kronprinzessin Stefanie das hiesige Spital, wo dieselbe vom Gouverneur Grafen Zichy und dessen Gemahlin, vom Bürgermeister Ciotta und dem Vorstande Ritter v. Giachic empfangen wurde. Die Kronprinzessin sprach längere Zeit mit einem im Spitale befindlichen Hof-Lakai nnd tröstete ihn. Später besuchte Kronprinzessin Stefanie das Waisenhaus, besichtigte alle Räumlichkeiten desselben und drückte ihre Zufriedenheit aus. Hierauf erfolgte die Rückkehr nach Abba-zia. Das Wetter ist regnerisch; es weht auch ein starker Scirocco. — (Veränderungen im Lehr stände.) Von den absolvierten Lehramtszöglingen wurde Herr Stefan Primo^ic als zweiter Lehrer in Dobrova bei Laibach und Herr Bernhard Andolsel als zweiter Lehrer in Mitterdorf in der Wochein angestellt. — (Hilfsbeamten-Krankenunterstil« tzungs verein.) Die Gründung eines «Hilfsbeamten-Krankenunterstützungsvereines für Krain» wird von den hiesigen Hilfsbeamten lebhaft betrieben. Für morden ist bereits eine Versammlung zur Berathung der Statuten einberufen. Diefelbe wird abends 7 Uhr im Locale des Gasthauses «zur Vereinigung» in der Vahnhofgasse statt» finden. Da der Krankenunterstützungsverein allen Hilfsbeamten, gleichviel ob dieselben in kaiserlichen, landschaft« lichen, städtifchen oder privaten Diensten stehen, zugänglich sein wird, so wäre es wünschenswert, dass Hilfs-» beamte aller Kanzleien an der Berathung der Statuten theilnehmen. — (Slovenische Vorstellung.)Der dramatische Verein in Laibach veranstaltet Sonntag im Saale der hiesigen Citalnica eine Vorstellung zum Besten des Fräuleins Sofie Zvonar und des Herrn Josef Kocelj. Zur Aufführung gelangt die Novität «ttosi in Oogk«», Posse in fünf Acten von M. Valucky. Die Verdienste des Fräuleins Zvonar um das erfreuliche Aufblühen der slovenifchen Bühne brauchen wir wohl nicht erst besonders hervorzuheben, denn jedem Besucher des slovenischen Theaters sind die trefflichen Leistungen dieser Darstellerin bekannt. Nicht minderes Lob gebürt dem Veteran der slovenischen Bühnenkräste, Herrn Kocelj; feit 20 Jahren wirkt er bereits auf der slovenischen Bühne und hat außerdem zahlreiche Stücke ins Slovenische übertragen. Es ist daher zu hoffen, dafs das Publicum diesen beiden Darstellern an ihrem Ehrenabende durch einen zahlreichen Besuch seine Sympathien bezeigen wird. — (Einbruchs dieb stähle.) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mietete ein bis nun unbekannter Mann im Cinlehrwirtshaufe des Herrn Briski in der Floriansgasse ein Zimmer, welches von der Wohnung des Gasthauspächters nur durch eine einfache Thür geschieden ist. Während die Wirtsleute im Gasthause bei den Gästen beschäftigt waren, erbrach der Unbekannte die in das Wohnzimmer Nriski's führende Thür und stahl eine goldene Damen-Ankeruhr und eine Herrenuhr, beide mit schweren goldenen Ketten, 40 st. Kupfergeld und einen sechsläufigen Revolver. — Gestern morgens nach ein Uhr, nachdem die Gäste aus der Stadt das Gasthaus der Frau ben, seine Ueberzeugung verleugnete. Wie die «Kölnische Zeitung» meldet, ist die Kanzler-Krisis jetzt wenig» stens zum Stillschweigen gekommen. Nom, 12. April. Se. Heiligkeit las heute für die französischen, österreichischen und kroatischen Pilger die Festmesse in der Peterskirch?. Die kroatischen Pilger begrüßten Se. Heiligkeit mit stürmischen Zivio-Rufen, von denen die Peterstirche förmlich wiederhaUte. Se. Heiligkeit, von dieser spontanen Ovation erfreut, dankte nach allen Seiten. Florenz, 12. April. Der «Cornere Italiano» verzeichnet da« beglaubigte Gerücht, dass der Kaiser von Brasilien infolge seines Alters und seiner Gesund-heitsverhältnisse, welche ihm ein weiteres Verbleiben in Brasilien nicht gestatten, zugunsten seiner Tochter abdanken und bleibenden Aufenthalt in Florenz nehmen würde. Petersburg, 12. April. Das «Journal de Sanct Meröbourg, schreibt anlässlich des Heiratsprojectes des Prinzen von Vattenberg: Man kennt die Ursachen, welche dem Prinzen Alexander von Baltenberg das Vertrauen des Zaren abwendig machten, und den strengen Tadel des Kaisers Wilhelm gegen die Vorgänge, welche, abgesehen von dem ihnen anhaftenden Charakter der Undankbarkeit, den Frieden Europa's gefährdeten. Man kann behaupten, dass die neuer, liche hohe Stellung des Prinzen von Vattenberg Ge» danken an eine Restauration unter den Koryphäen der bulgarischen Revolution wieder erwecken und trotz gegen« theiliger Versicherungen die Ruhe der Balkanslaaten und die friedlichen Beziehungen der Mächte in Frage stellen werde. Das «Journal de St. Petersburg» ist überzeugt, die deutsche Politik werde die ConsecMnzen abwägen und den möglichen Gefahren für die guten Beziehungen beider Länder und für die Anfrechlhaltnng des allgemeinen Friedens vorzubeugen wissen.________ Verstorbene. Den 1 8. A ftril. Maria Vruncic. Waise, 14 I,, Dampf, mühlgasse 3, Tuberculose. — Martin Rebol, Aerzehrungssteuer. Aufseher, 66 I., Kuhthal 22, Lungenentzündung. Im Tpilale: Den 11. April. Vartholomä Benebil. Kaischler, 75 I,, Marasmus. — Jakob Gabrsel, Schmied, 44 I,, Amylaidc-Degeneration der Nauchdrüsen. Volkswirtschaftliches. Laibach, 1l. April. Auf dem heutigen Marlte sind ^ schienen: 5 Wagen und 1 Schiff mit Holz. Durchschnitts-Preise.________—-U^ Weizen pr. Heltolit. 6 17 6M Butter pr. Kilo. - - °« ^ Korn » 4 55 5,40 Eier pr. Stilck . . ^ ^ ^ Gerste » 4 22 4 75 Milch pr. Liter. . ^ ^ ^ ^ Hafer » 3 « 3 20 Rindfleisch pr. Kilo-»" ^ Halbfrucht .-------5>»0 Kalbfleisch ' ^^^.- Heiden . 4 22 5 20 Schweinefleisch » «^ ^. Hirse . 4 55 4 i>5 Schöpsenfleisch » ""A^,-. Kukuruz , 5 «2 5 60 Händel pr. Stück . ,^ ^ Erdäpfel lOO Kilo 2 4l-------Tauben » ^?-- Linsen pr, Hettolit. 12-----------Heu ftr. M.-Ctr. . ^.'^^ Erbsen . 13-----------Stroh » - > ^'" Fisolen » 12-----------Holz, hartes, pr. „ ^ ^, ^ Rindsschmalz Kilo 1----------- Klafter ^A^ Schweineschmalz» — 66------— weiches, », zg -- Speck, frisch, . — 60-------Wein, roth.MLlt. ^ ^ ^ ^. — geräuchert » --64-------— Weiher, — Lottoziehung vom ll. April. Prag: 86 90 39 325?^^ McteorollilM'che VeobachtimM in ^^ " ^°-^ ^" j_____I_^^--^" "" 7^Ml ?2'6^''^ Nebels 1 10 12. 2. N., 725 0 10 0 O. schwach benM M"> 9 » Ab. I 727 0 36 NW. schwach bcwoM ^ Reif, Nebel; vormittags Sonnenschein: nach"» ".^r halb 6 Uhr stiirmifcher NNW,, nicht lange anhalten", «„„M Regen. Das Tagesmittel der Temperatur 4 5". '", dem Normale. __________— Verantwortlicher Redacteur: I. Naal'i. ^^. V Zu uer „,°cW u« « « «r nb^« V W im ««>,!m-zer Ru.sls.us, llrr VckgrWe ia^ M ^ (i686)2-i llk8 JeuAm ^mcu^^V Danksagung. Für die vielen Veweise herM" Th"H„es während der Krankheit und beim /A S ^d innigstgclicbten Gatten, beziehungsweile « Bruders, des Herrn k. k. Frcgattencapitäns d. N» ^ Iranz Spindles für die dem theuren Verblichenen 6^"!^'^^ prachtvollen Kränze sowie filr die zalM'^lsbcso"' tung zum Grabe sprechen wir hiemit, """ sgyltt» dere dem l. l. Officierscorps, unseren ""« Danl aus. Laibach am 13. slpril 1SS8. > W Danksagung- ,d. W Die allseitige herzliche Theilnahme w, ^.,„ ^ W langen Todcslraullieit und g^"'""""...^^''") M luste unseres mnWnclicbtcn mW ^ Gatten und Vaters, Herrn > Prof. Anton MWN«,,, W ebenso die vielen und schönen Kra'M^z"^ th"'^ W Dahingeschiedenen zur Men '^he.na'H ,,,,^ W von den Studenten am Sarge 'hns "pflichte" ,l W rers gesungene ergreifende TraucrctM ^ zlich"' M auf diesem Wege unseren mmgtti, / ^ zum Ausdruck zu dringen. > W Laibach am 13. April 1 »8«' .^. » > Die ticftnlucrnd^^^ 717 Course an der Wiener Dorse vom 12. April 1888. M« dem »Meue« Course 55. ,- Gelb War, 3°<«nrentl, «'Ibeneittl...... ^'2l! 7« 5.5 >»<><« <>°/ ^.' .^, : ' - »0 85 «1 <>5 '««°er5°/° a8«^ ""«loll . ,<><, „ lU8_i8s!,.<, ' ' 6<> .. ,0 "°ie»renle, steuerfrei »» 05 !«:< 25 ""«'^«lbnnt^.0/ !°° "f'Nlsch« «<«»>,ische ..... >°»5a --. z«/'^htilcht ' - - > - !0l'8l, ,02 - l°/ '>t«sterr«i"/u ungarische...... il»<-8 — —'- dlo. Anleihe 1»?«, steuerfrei ioü-5(, lun 5i «niche» b, Slabtsscmeinde Nicn ><>4 «0 l05. — Nnlehen b. Slabtgcmeinde Wien (Silber und wold) ....—-- —- Plnniic!!Xn!,d.St>idlgem, W!en l»ll — i»2 2r Pfandbriefe >? »< dlo, in l>o „ „ <>/,"/c> >ai'»o >s,i »< d, in 5>0 „ „ <"/« . 87 9» 98 4c blo. Priimien'Schuldt'crschrAN/u >0» — !<»2 5c> Oesl.Hypolhcscnbnnl lnj, s.'/,"/„ ll.n-5« inl'5li Oest-ung, v l»!l vcrl, <>/,"/,,. - XN-5N ini'Nl! dlo. „ <«/„ . . >«o 2v loo ?l, dlo, „ <"/u . , l(»0'20 loo?l, UN«, alla, Vodencrcdil-Nclienges. in Pest im I, i»:>!» verl. 5,'/,«/« — — — — Priolitats-Obligationen (fill ion fl.) Llilabelh.Wefibahn l. «knnlfion - — - — sserdinands'slordbahn in Vilber »» 80 10« hn Em. !»«! .100 fl. E, 4'/,"/» - »«'«> >!> — Oesterr, »lordwestbahn . . . 10? 20 >N7 70 Oiebenbürger ...... —— — — Geld ware Staalebahn ,, Emission . . 20»'— —' - Sildbahn 5 2°/,,..... l<8 78 ,44'25 5 5°/«..... ,27'- -'- Ung-galiz, Vahn..... vu — W s>0 Diverse Lose lper Elllck), Lreditlosc >0N sl..... ,81 20 ,8, 75 (ttarypose 4» fl..... »5 — 05 — 4"/„ Douau-Dampssch. ion sl. l,7.b<» ll»l>l» ^.ilbachcrPramicn-Nnlehzufl. 28— 24'— Oscner l'osc <»u si..... b5 50 —-— ^alss» ^'!'se 4N sl..... 5, 7b — MollicnKrcllz, ostGes, v.iosl. ,7'2" ,7 «0 M»dolf Vole ,l> sl..... ?l» — 21 - ealmVose 4» sl..... «2'7b - — el'Gcnois.resc 4» si. , . e?-00 «! ou N!aldstc!n°i'?se 2N sl, , , . 40-50 4,'- Windischgrah.Vosc «o sl . , <9 — »0- - «anl-Actien (per Sliicl). «»stloOcslerr. Banl 2na sl, . ,o3'—x,»'^. Vanlverein, Wiener, n»n fl. . «7— 87 »s> Vdncr.««»st..öst.200fI.S.,nl. «ll,i, 2<»u sl. . ,74—I7K-- Eicompte W,, Niederösl 6<»«fl, «,o ^ 5,8 — bvpolhelenb.. öst.2s>u sI.2l','V» I48'7s, Velb,Oa» Actisn von Transport-Unternehmungen. cper Stück), «llbrech<-Bahn 200 fl. Silber . —'— — - Älföld'stium.Vahn 200 sl. Gilb , I74'«0 175- «Illssia-Tcpl. «iisenb. ztCU sl. t.------—'- Vöbm. Nordbahn ,50 fl, , . . ,74 50 !7b 50 « Westbahn 20« fl, . . . — - — — Vnschlichrabcr iiisb, 5,u»fl, LM. —— — — (I,l. N» 2"« sl, . 2!l8 50 L»4.50 Donau ' Dampsschiffahrl« ^ Ges. Ocstcrr. s.<»U sl. - Dra«'i!N«sl.S. —'- — — Duf.Vodc»bncher<3.-V.2UUfl.ahn ,00 sl, . —-— —' zlnschaN'Oderb.ltisenb. 2N«fl, S. —— —' -Lembcrg-^^eruowih-Iassy-lkifeN' bahN'GcscNfchal, i!0U fl. ö. W. 21t— 2!« — elovb. öst..un«,,Tr!cft50>,sl.. Silb. >57'bN ,»».- dlo, lilt. I!> 2— — - Slaatsciscnbahn !iuo sl. ö. W. . »ül»— »^,«5 Ve'd »Uart Sübbahn »00 sl. Vilber . . . ?«_ ,.,. Gi!d.«oldd,.Vtrb..V.2oo».fl.S. 15z. 5c, ,«0.- Industrit-Altien (per Stück). Lgydi und kinbbera,. «, ?l> „4 ,5 Salaolali Eisrnraff. ,00 s!. . !,«» b0 I70bv Waffens'G .Oeft. inW ,00fl, >4«>—,4» __ Devifen. Deutsche Plähe «, ,l» «4«. Bonbon !l»«,y0 »«» 10 Äaluten. Ducatcn........ z.^, ^„, «>-ssranc».Vtücke.....loo, !0 »l Silber.........^.^____ Deutsche N, !ch«t,ll»l»°ten . . «>,o «,57 Italienische Vanlno'cn (»»«i'ire) 4» 5<^ 4p «^ PapieoMubel pe» Nllick V 1 »