Deutsche Macht (Irüyer „Hissier Zettung"). Mrt« |it(i linnhi ul ««»» », niifril nt I.stn für lili »>» A»?rl>», »« Ho», «-»»Ilich I. —.i5, fi. 1^0. >»I»Mrig >. I,—, «»»ijthrt« 1L . Ktt VtSNrfnAnt nrrUllMiti % im, N>lQt«| f. LM, na|ll)T1| |. 1U. tu tiaitlM Riaart T fr. 3«lrntt u« l«rtt i M Iflnta ©irtcr»»!»»«« ntllflr^nkn Mtbatt. ItlMrll »q»n> 7mh«*tt fli «nkt Butt »I, MntnM WJn* lilUiM »» »«»«II»» e*rtr«i. b. l»«tl»f|tr»n»« 4>mrn«. (. »»»>-» »., Kr»«ctrirl ,t,,ich. m lilutau »n «»»»- un» B«rrU«<, m» »—11 S%< »«- uk *—• I. — HccUiHtu»«» MiUtni. — «tnraicrlsti werden luchl utSKoctaittt. — I»»»««, ;4uf;tdern Anselm oder Nathaniel oder auch Albert «» Rothschild. Sie finden, daß die fünf Mil-kl«», welche er zur Deckung des Deficit»« im Schalle der StaatSdahnen verlangt, eigentlich in «ich« fünf, sondern nur 3-6, und wenn man xwj genau zu Werke gehe, gar nur etwas mehr zwei Millionen seien; sie erinnern daran, lass man auf ein Manco im Betriebe der Staats» :fim\ ohnehin gefaßt sein mußte, weisen, um !.i Leser ganz tire zu machen, aus Ungarn hin, »a» bei einem lange nicht so ausgedehnten Bahn-uze ein Betriebsdeficit von nicht weniger als wanjig Millionen zu bedecken habe und kom-n« selbstverständlich zu dem mehr oder weni-gct klar ausgesprochenen Schlüsse, daß man gar nicht» Klügeres thun könne, al« die angespro-chaei, fünf Millionen rundweg zu bewilligen. Man glaubt, wie gesagt, die Stimmen iutottiionimr Regierun^sorgane zu hören, und wenn der Leser noch eines weiteren Argumen-»t didars, um in diesem Glauben bestärkt zu »rtDeit, so findet er eS in oer Kämische» Ge-maschätzung, mit welcher dieselben an der vom Tonschen Club in der ersten Sitzung des Reichs-tr.brt eingebrachten Interpellation »ergeln. Ä«n man in diesen Zeitungsartikeln ein spie-grftilt» der im deutjch - österreichischen Club i>n doch in einem Theile desselben herrschen-den Stimmung sehen will, so gelangt man zu tat Annahme, daß die Opposition, welche daS Ministerium Taaffe in der angebrochenen Sessionsperiode von dieser Seite zu befahren haben wird, eine sehr zahme sein werde, eine diScrete, eine — um den Ausdruck zu ge-brauchen, welcher dem bekannten Befchwichti-gungS-Hofrathe am geläungsten ist — maßvolle. ES hätte übrigens gar nicht erst der er> wähnten Kundgedungen bedurft, um zu der Anschauung zu gelangen, daß von altliberalec Seite dem Ministerium Taaffe gegenüber noch viel >, ildere Seite» aufgezogen werden tollen, als wir eS bisher gewohnt waren. Man will sich unter allen Umständen „reqieruigsfähig" erhalten, müßte u< an da» nationale Moment auch noch weiter in den Hintergrund drängen, als dies bislang geschehen ist. Um so mehr muß eS jedem Deutschen in Oesterreich zur Befriedigung gereichen, daß es im Abgeordnetenhause noch eine Anzahl deutscher Volksvertreter gibt, welchen das nationale Prin« cip al« oberster Leitstern gilt, welche durch die Ersetzung von in nationaler Hinsicht farblosen Ministern durch ebenfalls farblose Nachfolger nicht versöhnt worden find, und über dem „Bis-hieher und nicht weiter", das Taaffe den Slaven zugerufen zu haben scheint, der schweren Wunden nicht vergessen, die die politische Wirthschaft der letzten sieben Jahre dem Deulschthum in Oesterreich geschlagen hat. Ja. »S gibt noch deutsche Männer im österreichischen Parlamente, welchen die Tage, in denen rS tschechische Frech-heil wagen darf, die Grenzen der Monarchie mit dem Symbole de« vernewerten böhmischen SiaatSrechtes, dem Wappen mit dem doppelt, geschwänzten Löwen, abzustecken, als durchaus nicht geeignet scheinen, au« !em schroffen Ver« hältniS, in welchem sie bisher zu der Regierung gestanden, der wir solche Excesse deS brutalen slavischen Dünkels zu danken haben, heraus« zutreten und sanftere Töne anzuschlagen. Sie „Ich spreche sonst nicht darüber, Herr, Sie werden schon sehen, weShalb; aber da ich nun doch einmal davon angefangen habe, io solle» Sie die Geschichte auch ganz hören, wenn eS Sie interessirt." „Wissen Sie, waS eine Locomotive ist? So ein eiserne« Ungethüm, wenn es dahinbraust, daß der Boden zitiert, erschreckt wohl manche Leute. ES ist aber dennoch nicht dö»artig und läßt sich mit dem kleinen Finger führen wie ein junges Mädchen zum Tanze. Freilich gibt'S auch Ausnahmen ebensogut wie bei den Frauen-zimmern, und wenn die Mehrzahl auch an-genehm und lieb ist, so gibt'S auch mitunter Solche, die nichts taugen. Gleichviel wie sie aber sei, jeder von uns liedt seine Maschine wie der Seemann sein Schiff. Man g.'winnt sie lieb wie ein Kind, und >oenn sie mit der Zeit schwach und wackelig wird, daß sie durch e»ne andere erseht werden muß, so empfindet man d>« sehr schmerzlich. Die neue thut dann alle« Mögliche, um sich beliebt zu machen; aber e« bedarf doch immer erst einer gewissen Zeit, ehe sich das richtige Verhältnis zwischen den dreien — der Maschine, dem Führer und dem Heizer — einstellt. Zu jener Zeit, als meine Geschichte pas« sine, hatte ich eine etwa» launische Maschine zu führen, mit der nicht immer bequem um-zugehen war. Ich war schon länger als zehn bleiben dem Ministerium Taaffe gegenüber in unversöhnlicher Opposition und werten auf diesem Wege ihren obersten Zweck, daS Deutsch-thum zu schützen, jedenfalls sicherer erreichen, als wenn sie daran gingen, mit den verbissenen Feinden desselben zu pactiren. Ein Signal also ist die Interpellation des Deutschen Clubs, ein Hornruf, welcher der po« litischen Welt kundgibt, daß man an dem Standpunkte, den man im vergangenen Jahre eingenommen, unverrückbar festhält. — WaS nun den Inhalt der Interpellation anbelangt, deren Wortlaut wir an anderer Stelle rcproduciren, so ist derselbe eigentlich nur eine Frage, ein Ersuchen um eine unzweideutige Erklärung, ov das Bündnis zwischen unserer Monarchie und dem deutschen Reiche erschüttert sei oder nicht. Die directe Antwort aus diese Anfrage dürfte vom Grafen Taaffe in einer der nächsten Sitzungen des Reichsrathes ertheilt werden; sie kann und wird nicht ander» lauten, als die Erklärungen gelautet haben, mit welchen letzten Donnerstag Ministerpräsident Tißa die Interpellationen ungarischer Abgeordneter er« wide-te, denn diese Erklärungen sind natürlicher Weis« nicht blo« mit dem Grafen Kalnockq, sondern auch mit dem Fürsten BiSmarck verein-bar« worden, ehe sie abgegeben wurden. „Mit Deutschland stehen w r auch heute auf der alten Grundlage," sagte Tißa, „und eden deshalb dürfen wir nicht daran zweifeln, daß mit Rücksichtnahme aus die gegenseitigen Exi« stenzbevingungen wir vereint diese auch werden wahren können ohne Gefährdung deS allgemei-nen Friedens." Man kann finden, daß diese Erklärung kühl, man kann sogar meinen, daß sie nicht von der wünschenswerten Friedenszuversicht durchweht ist, aber — daS Bündnis steht unerjchüttert aufrecht, und das ist ja für un» die Hauptsache. Jahre bei der Orleans - Bahn und hatte den Nachtdienst'bei dem Postzuge, der von Paris nach Nunte« geht, ein Endchen von 427 Kilometern. Mein Heizer war ein großer, kräftiger Bursche, der mit einer hübschen Wäscherin in Bercy verheirathet war. Er liebte sein Weibchen leidenschaftlich und war eifersüchtig bis zur Tollheit. Da er rothe Haare besaß, hatten wir ihm den Spitznamen „La Carotte" (rothe Rübe) gegeben. Es war in einer Nooembernacht, al» wir unsere gewöhnliche Fahrt machten. E» fing schon an, sehr kalt zu werden und dabei brauste uns ein Wind entgegen, der uns bi« auf die Knochen schnitt, trotzdem wir un» nachMöglichkeit eingehüllt hatten. Wir sprachen möglichst wenig; denn man konnte sich kaum verständlich machen, während wir so durch die Nacht dahineilten und in der tiefen Finsterniß zu beiden Seiten nur auf Mo-mente Häuser und Bäume auftaucht.», um im Nu wieder zu verschwinden. Man fliegt auf den Schienen so schnell dahin, daß man oft meinen könnte, sich gar nicht von der Stelle zu bewegen, wenn uus nicht dann und wann ein starke« Schütteln der Locomuioe darin erinnerte. Wir hatten bereit» Tour« pafsirt und uäher-ten un« SaoonniereS al« mein Heizer mir plötz-lich zurief: „Du, weißt Du wohl, daß ich ein Hahn-chen mit Dir zu pflücken habe?" 2 Daran hat übrigen« fein ernster Politiker gezweifelt, denn das Bündnis steht auf gutem Grunde. Eben deshalb aber erblicken wir den Schwer» punkt der eingebrachten Interpellation in dem Satze, der dem Wunsche Ausdruck gibt, daß das Bündnis imWegederGesetzgebung gefestigt werde, ein Wunsch, der sich bei unseren Gesinnungsgenossen dann am meisten regt, wen» Börfespeculanten sich mit der höchst überflüssigen Frage beschäftigen, ob die Allianz mit dem oeut-schen Reiche für Oesterreich erfprießlich genug sei oder nicht. _ Der 4öwe von KilenKein. Gleich in der ersten Sitzung deS Abgeordnetenhauses hat der Graf BooS-Waldeck wegen der — gewiß unberechtigten — Eigenthümlichkeit interpellirt, daß in der Grenzstation Eisenstein auf dem Oesterreich und Baiern gemeinschaft» lichen Bahnhose dem bairischen Wappen nicht daS österr. Staatswappen, wohl aber der böhmische Löwe gegenübersteht, der noch dazu oben die tschechische und unten die deutsche Aufschrift „Königreich Böhmen" trägt, ,o daß diefe» Wappen nicht nur das Staatsbewußtsein jedes Oesterreich«?, sondern überdies noch daS Volk^» bewußtsein der Deutschen dieses Reiches be-leidigt. Die „Provinz Böhmen" steht f>tm Königreiche Baiern als ebenbürtig gegenüber? von Oesterreich gewahrt der Fremde, wenn er die Treppen des breiten Haupieingange«, zu dessen beiden Seiten die Wappen angebracht sind, weil die Grenzlinie dort mitten durch daS Thor selbst geht, nicht daS Mindeste. Hie Baiern — hie Tfchechovien! Graf Boos fragt ten Minister, ob er von der Ungehörigkeit weiß und ob er sie abzustellen gedenkt. Roch eine Frage wäre auszuwerfen: „Wer hat da» veranstaltet Wie man sich in Eisenstein erzählt, wurden in derselben Gießerei, welche den Eisensteiner zwei-schwänzigen Löwen gegossen hat, noch vierzig gleiche Medaillon» bestellt, um ring» an der deutsch-böhmischen Grenze, an allen UebergangSpunkten ausgestellt zu werben. ES ist doch Methode in diesem Vorgehen! Ring» an der deutschen Grenze Böhmen« wohnen lauter Deutsche; da» geschlossene deutsche Sprachgebiet dieser Grenze entlang ist stellenweise bi» über 15 geographische Meilen breit. Soweil kann der Fremde in'» Land reisen, bi» er in da» eigentliche Tschechovien kommt — an der äußer-ften böhmischen Grenze aber tritt ihm nicht da» deutsche Oesterreich, sondern da» tschechische Königreich Böhmen entgegen. In der Antwort be» Minister» wird wahr» scheinlich darauf hingewiesen werden, daß die Bezeichnung der Grenze, auch jener nach dem Ich guckte ihn ganz erstaunt an und sah. daß er so curiose Augen Halle, die in der Dun-kelheit ordentlich leuchteten, verstand ihn aber nicht. „Was hast Du denn nur La Carotte?" Er trat ganz dicht neben mich und schrie mir in'» Ohr: „Man munkelt, daß Du Dir gern mit Ieanne zu thun machen möchtest!" Das war feine Frau, auf die er so eifer» sichtig war, wie ich schon erzählt habe. Ich lachte laut auf und erwiderte: „Ich ? Na, Du machst wohl nur Scherz?" ES war auch so; denn wenn ich seine Frau auch recht hübsch fand, so war mir doch noch nie ein schlechter Gedanke in Bezug auf sie ge-kommen. „Nein, ich scherze durchaus nicht," fuhr er noch heftiger fort, „und ich habe Dir das fchon längst ins Gesicht fagen wollen. Ich spaße nicht mit solchen Kerlen, wie Du!" Ich zuckle die Schultern und gab möglichst ruhig zur Antwort: „Geh', Du bist ein Narr und weißt nicht, wa» für Unsinn Du sprichst. Sieh' lieber nach dem Feuer, da» ist gefcheidter!" Damit drehte ich ihm den Rücken zu, erhielt aber in demselben Augenblicke einen Faustschlag in den Nacken, daß ich mich festhalten mußte, um nicht zu fallen. Wie der Blitz drehte ich „Z>-»tsch< Auslande zu, bisher allenthalben Sache der Lander gewesen, daß daher auch die Länder diese Bezeichnung jeweilig nach ihrem eigenen Gejchmacke durchgeführt haben. Der Minister würde damit nur eingestehen, daß die Reichs-regierung in dieser Hinsicht sich einer Unterlas-sungSsünde schuldig gemacht hätte. An der Grenze de» Reiche« darf den Fremden und Einheimi-schen nur da« Reich entgegentreten und Willkomm oder Abwehr bieten. Da« duldet gar keinen Zwei-sel. Da« könnte auch für den böhmischen Lan-deSauSschuß und die böhmische Statthaltern ohne weiteres und für die Letztere ganz besonder» ein-leuchtend sein, ohne daß sie deshalb erst beson-der« aufmerksam gemacht werden sollten. Daß der LandeSauSfchuß von Böhmen, welcher sich in vielen Stücken al« Platzhalter für eine künf-tige selbstständig« Regierung de» Staate« Böl;-men benimmt und jederzeit da« Deutsche nicht alt Staatssprache sondern als zweite Landes-spräche behandelt, aus diesen Einfall mit dem Löwen feines Wappens kommen konnte, ist nicht verwunderlich; daß aber eine Statthalteret entweder von solchen Dingen keine Kenntnis haben oder sie gar gutheißen sollt», mußte höchlich Wunder nehmen. Gerade bei den föderalistischen Bestrebungen der Gegenwart ist die Staatsgewalt gehalten, mit verdoppelter Wachsamkeit Alle« zu hüten, wa« de« Staate« ist — und am richtigen Orte in richtiger Art in Erscheinung zu treten, ist doch die unzweifelhafte Berechtigung, ja Pflicht de« Staate«. Eine österr. Regierung kann also unmöglich mit der Art und Weise, wie da« Reich in Eisenstein an der Grenze sich sehen läßt, einverstanden sein, und sie müßte daS gute Recht de« Staates wahren, auch wenn die Kosten für die Grenzbezeichnung vom Lande getragen würden. 3>ie Aegionalausftellung in ?ettau. O -B. der „D. W." (&*<<«■) Wir bringen im Nachstenve» da« Verzeich-niß jener Aussteller, welchen bei der am Sonn-tag vorgenommenen Preisvertheilung, Preise zuerkannt wurden. E« erhielten: Für Bienen. Die silberne GesellschastS-Medaille: Gregor Gilg in Mofchganzen. Die bronzene GesellschaftS-Medaille: LukaS Trafenik in St. Florian bei Rohitfch. Für Schweine: Die silberne Gesell-schaftS-Medaille: Wilhelm Schwab in Pettau und Marie LeSkofchegg am Rann bei Pettau. Die bronzene Gesellschaft« - Medaille: Josefine Blazic in Pettau uns Laura Mayer in Pettau. mich herum, vor Zorn bebend; aber nochmals beherrschte ich mich; denn unser Geschäft er-fordert ja kalleS Blut. „Höre, La Carotte", fagte ich, während meine Stimme vor Aufregung zitterte, „eS sollte Dir übel ergehen, wären wir nicht unterwegs, und wüßte ich nicht besser wie Du, was der Dienst vorschreibt. Aber hüte Dich, mir noch einmal mit Deiner Pfote zu nahe zu kommen, sonst zerschlage ich Dir sdie Nase, so wahr i" Etienne ArraS heiße." Kaum hatte ich geendet, als er mich auch schon gepackt hielt, während er, da« Lärmen dir Maschine und daS Tosen de« Winde« über-tönend, brüllte: „Ich bin eS, Du verdammter Hund, der Dir den Schädel zerschlagen wird!" Und nun begann ein verzweifeltes Ringen zwischen un« Beiden, ein Kampf auf Tod und Leben. Die Maschine brauste mit voller Gewalt dahin und hatte ihre normale Geschwindigkeit sogar etwa» überschritten, da« Ftiier brannte mit Macht. Seitwärt« tauchte ein Lichtschein auf, eine Station erschien und verschwand wieder. Ich hatte nur soviel Zeit, den Namen King-Mar« zu lesen und etnen Blick auf die Uhr zu werfen, e« war 1 Uhr 58 Minuten. Er hielt mich wüthend umschlungen und suchte mir dabei ein Bein zu stellen, um mich >»88 Da» Diplom ehrenvoller Anerkennung: Marie Straschill in Pettau, Johann Kukooetz in Petiau. Joses Fürst in Pettau, Aloi« Kraincic in Luch-dorf und Michael Gallovik in Steindorf. Privat-preise des Herrn Baron Washington je 3 fl: illois Kraincic in Buchdorf. Michael Gallomc in Steindorf und Jakob Pl»inscheg in Kar-covina. F ü r G e f l ü g e l. Die silberne Staat«» is°Medaille: Gustav Scherbau n und Beridi Stibler. Beide in Marburg. Di- silb rne Gesell-ichastS-Medaille: Franz Frangesch in Marburg und Josef Fürst in Pettau. Die silberne Me> daille deS ersten steierm. Geflügel,udjtotremtf in Graz: Geleste von Frank und Theodor Deutsch, Beide in Marburg. Die bronzene lle-itllschaftsmedaille: Raimund Pichtet in "Hht< bürg und Mathia« Monettt in Store. Die bronzene Medaille deS ersten steierm. zuchtoereine« in Gra;: Adolf Zweltler uad Josef Robitsch in Marburg. Das Diplom ehrenvoller Anerkennung: Ludwig Morem in Grij, Antonie Tabernegg in Pettau, Gregcr Gilg t« Moschganzen, Richard Machalks, Äalburga Weiß in Pettau. Johann Senekowusch in Haidi» und Ludwig Beer in Murhof. Prioaiyreise. 6 fl.: Martin Kerlec in Safzen; zwei Thaler: Raimund Pichler in Marburg; einen Thalern Antonie Tabernegg und Richard Machal'a u Pettau. 2 fl.: Koinig i't Steindorf. Für thierische P r o d u c t e. Die sil» berne Gesellschafts-Medaille: Ottilie KruUiH in Pettau. Die bronzene GesellschistS-Medallli: Jofef Pertl in Aflenz und Johann Stelik m Pettau. Für Bodenproducte. Die silbem StaatSpreiS-Medaille: GutSverwalung Aale», stein, die Genossenschaft für Versuche landn,rtfr schaftlicher Culturen in Sauerbrunn und Iuliui Tognio in Pettau. Die silberne Hesellschastt-Medaille: Josef Ornig, Marie Straschill un* Josef Fürst in Pettau, Gregor Gilg »i Mv'ih-ganzen uid Jgnaz Schober in Windiich-LMi-berg. Die bronzene GesellschaftS-Medaille: Usati» Verwaltung Windisch-LandSberg, Franz Kmeiwh in Frieda», Ludwig Miglitsch in Sauerdtum. Gutsverwaltung Rohitsch und Franz LeSkofchegg am Rann bei Pettau. DaS Diplom ehcem>viln Anerkennung: Martin Burg in Juroivetz. Äati Fritscher in HerberSdorf, F. C. Schwab. Iohu» Straschill und Franz Widmer in Pettau, end EröS in Marburg, Daniel Ramuth« in 3l Martin, Jofef Ornig in Pettau. Fra» j S.M in Leibnitz, Marie Martinj in Friedau. Thomat Mickl in Er. Margarethen, Anton UI« in Es»-ritsch. Gesellschafts-Preise: 10 fl. Anton Putscht in Mofchganzen. 5 fl. Martin Tschech n St. Marxen, Jgnaz Spritzai in Pettau un# Anton Matzun in Picheldorf. PcivatpreiS de« zu Fall zu bringen. Ich durchschaute feine Äd< sichl und hielt mit der einen Hand trampfsait die Querstange umklammert, während ich mich mit der andern von ihm loszumachen such«. Noch immer aber wollte ich ihm nicht« thu», sondern rief ihm zu : „Laß doch fein. Du bist ja ganz toll, H doch fein!" Er aber schien mich gar nicht einmal zu hören, feine Wuth steigerte sich mehr uad mehi bi« ihm der Schaum vor de» Mund trat. 2a Wahnsinn — denn ein Anfall davon hatte ch» ergriffe», daran konnte ich nicht mehr weis«!» — schien seine Kräfte zu verdoppeln. Mit all« Macht drängte er mich seit ein paar Miaut» nach der Ecke hin, wo die Schürftange und»« Kohlenschaufeln standen, augenscheinlich u» gegen mich eine« dieser Werkzeuge al« Wasi« zu benutzen. Ich wehrte mich mit aller Macht dazizc», und so rangen wir nun aus der schmale» Pifr form keuchend und stöhnend mit einander, in jedem Stoß un« an der Wand de« Ta«?s» kefsels verbrennend, wenn unsere Füße auf Du» mit Oel beschmierten Eisen ausrutschten. Allmählig ermattete ich; denn mein Segnet war junget und stärker. Da plötzlich flammte ein rothe« Licht » meinet Linken aus, dessen Anblick mich btf ii» Mark hinein erschauern ließ; denn e« rouiDal 1886 htrrn Barons Washington: 3 fl. Jakob Jurik » El. Lorenzen. F ü r H o p f e n. Die bronzene Gesellschaft»-NtSaill-: Gutsverwal »ng Dornau. Da» Diplom kjnnvoller Anerkennung: Herrfchaftsverwallung Misch. Für Produkte des O b st>, Wein-■n b Gartenbaue». Die silberne Staats-Nn»-Medaill«: Johann Kotzmuth in St. Urdan. !>e silberne GesellschaftS-Medaille: Schulgarten ,, Haidin, Gregor Gilg in Mofchganzen und Sitonie Tabernigg in Pettau. Die bronzene teiellschaftS-Medzille: Dr. Sixtus Ritter v. Zichttnau in Pettau. Da» Diplom ehrenvoller Zoerkennung: Johann Wegschaider in Pettau. Snna Iahn in Pettau. Thomas Mickl in St. Rarflarelhen und Martin Kaiser in Pettau. ieiellschaftspreis: 5 fl. P?ter Fridau in Ursche»- Für Weine. Die nlberne Siaatspreis» Maille: Johann Straschill in Pettau. Die Übern« Gefellschafts-Medaille: Franz Kaiser il Pettau und M»rlin Cech in St. Marxen. w bronzene GesellschaftS-Medaille: Martin fah in El. Marxe». Herrschaft Dornau, Josef tianagna in Pettau. DaS Diplom ehrenvoller »«erkennung: Josef Fürst. Josef Kravagna, Zohann Lerch, Franz Kaiser. Karl Kasper in Pettau. P. Clemens Salamun in St. Beit. piran) Wibmer in Pettau. Enterich Teutschmann in Pelia», Thomas Mickl in St. Margarethen. Inton Ulm in Sauritsch und Cloiar Bouvier » RadkerSburg. Mineralwässer: Die silberne KifellschastS-Meda 11«: LandeScuranstalt Sauer-»tun. Das Diplom ehrenvoller Anerkennung: Herrschaft Oberrohitsch. Brunnenverwaltung in Mein. Spiritussen : Die silberne Gesellschaft^« Maille: Jofef Fürst in Pettau. Da» Diplom «httnvoller Anerkennung: Johann Stoinsche^g » Sauerbrunn, Herrschaft Ankenstei», Franz «aiser in Pettau. Essig: Die bronzene Gesell-HastS-Medaille: Jos«s Kravagna in Pettau. Zas Diplom ehrenvoller Anerkennung: Joses kravagna in Pettau und Herrschaft Ankenstein. Für landwirthfchastlich« M a-schinea.Die silberne GesellschaftS-Medaille: Jo-stf Hlubek i? Pettau. Die bronzene GejeUichäfiS-Medaille: Florian Ringelbauer aus Rann bei Pmau, Anton Baumann in Polstrau. Das Dip-lern ehrenvoller Anerkennung: Gutsverwaltung Zornau. Unterrichts wefen. Die silberne Ge» sellschastS-Medaille: Volksschule Haidio, dritte illasse der Mädchen-VolkSschule in Pettau. Die dloazeae Gesi llschaftS-Medaille: Städtische Mäd-chenschule und städtische Knabenschule in Pettau, Ennlie Kowarek in Pettau, vierte Classe der Äadchen'VolkSschule in Pettau und zweite Classe der Mädchen-Volksschule in Pettau. Das Dtp- Hllisignal. Verstehen Sie wohl, mein Herr, ? Tat Haltsignal! Die Bahn war nicht frei, i«d dabei hielt mich der Wahnsinnige wie mit tisernen Klammern gepackt, daß ich kein Glied legen konnte. Sei» heißer Athem fchlng mir mi Gesicht. Eine Secunde lang stellte ich mir im Seifte vor, wie mein Zug auf den andern fuhr, da« krachen des Zusammenstoßes, das Zer-ttimmern der Wagen, ich hörte daS Stöhnen der zu Tode getroffenen Reifenden, ich sah mich silber mit zerschmettert.-m Schädel daliegen. Sein, da» durfte nimmermehr geschehen! Mit einer letzten verzweifelten Anstrengung ztlang e» mir, feine Hände zu lösen und ihn «il aller Kraft zur Seite zu stoßen. Er strau-chelie und stürzte in» Leere in die Nacht hin-«il. Ich hörte ihn nicht einmal fallen. Schleunigst warf ich mich aus den Hebel M Regulators, den ich schloß. Binnen wenigen Secunden konnte ich die B««sen suuctioniren lassen und den Zug plötzlich zum Stehen bringen, besten Wagen heftig Stgeneinander stießen. Es war aber auch Zeit. > Hinblick aus seine deutsche Ausgabe ja ieldst in erster Reihe zuAerusen werden müßte: »Mluvte ciSty!" |C i n fataler Mißgriff.Z DerZ„Jn-dependanc« Belge" wird aus Rom folgender Vorfall gemeldet: „Im Vatican herrschte vor na paar Jahren große Ausregung und man hielt sür einen Augenblick daS Leben deS Papstes für gesährdet. Derselbe war vor der Stunde imes Dejeuners von einer heftigen Kolik und Magenkräinpsen befallen worden. Man sprach schon von Cholera und Vergiftung, aber der schnell herbeigerufene Arzt constatirte. daß von Imum von beiden die Rede fei; eS war ihm jedoch schwer, aus den Symptomen des gast-tischen Uebels klug zu werden. Eine anaeftellte llnierjuchung löste jedoch bald d'.S Räthsel. Äo XIII. gebraucht in jedem Jahre eine Mine-tilivassercur gegen das ihn beständig quälende Leberleiden, und es ist die Gräfin Viti, welche ihn mit diesem Wasser au« den Quellen von San Vito in Umbrien versorgt. Der Papst trinkt durchschnittlich eine Flasche täglich. Zu» fällig wollte nun ein Domestik, der einen Hund besitzt, denselben mit einer Infusion von Jalappa curiren, wozu er sich einer der leeren Mineral-Wasserflaschen bediente und dieselbe dann unacht-samerweise in denselben Schrank stellte, worin die in jeder Woche von der Gräfin Viti ge-schickte Sendung aufbewahrt wird. Der Domestck. welcher damit beauftragt ist. jeden Morgen sei-«er Heiligkeit sein Glas mit Wasser zu reichen, hielt nun irrthümlich die Alasche mit Jalappa jiic die am Abend zuvor benutzte Flasche m t Mineralwasser und daher der Zufall, der dem Papste ein momentanes Unwohlfein bereitete. sEine neue Krieg» w äffe ], die i» Frankreich eb.u erprobt wird, erfährt in den Atitungcn eine Besprechung, die bei den Lesern Tnijeln erregen muß, den Waffentechnikern aber ein ungläubiges Lächeln entlocken dürfte. Die neue Waffe ist ein 220er Mörser, der mit einem Ldus von l Meter Länge, 22 Centimeter m Durchmesser und 110 Kilogramm im Ge-nichte geladen ist. Das neue an dem Mörser besteht, wie man berichtet, darin, daß das Ge-Hiiy (soll daS nicht heißen Geschoß? D. R.) durch ein kürzlich erfundenes chemisches Prä-parat gesprengt wird. Dessen Zusammensetzung wird sorgfältig geheim gehalten; man weiß nur, daß es dieselbe Wirkung übt, wie die Schießbaumwolle, ohne ihre Unzukömmlichkeiten ji haben, denn es läßt sich tranSportiren wie gnrohnliches Pulver und geht nicht von selbst lo*. Die zerstörende Wirkung dc» Geschützes (?) riid al» surchtbar geschildert; «S zertrümmert to festesten Mauern, ja sogar Stahlplatten von :!" Cm. Dicke. Mit einer langen und sehr Mien Stahljpitze bewaffnet, dringt eS in die deieftigten Massen ein, wie ein »teil in einen Balten, dann platzt der ObuS, indem Millionen kidsplliter fi) mit schreckenerregender Macht »ach allen Seiten fliegen. Kürzlich fielen drei Zoldaten den Experimenten zum Opfer. Ein Ldlii hatte sich in eine Erdmasse eingewühlt, «elche der Genie - Major untersuchen lassen »ollte." — Wir glauben: „Bange machen, gilt nicht!" sWie Du mir. so ich Dir.] Folgende fctichichtc wird auS Brattleboro in Amerika gemeldet: Der Pastor einer dortigen Kirche Btigtrtt sich, von seinem Fleischer Fleisch anzu> j'ytttrn. weil der Fleischer das Vieh, von dem t:« Fleisch kam, an einem Sonntag geschlachtet hotte. Einig» Tage später traf der Pastor den Fleischer und ersuchte ihn, «inen saftigen Rin- „putsche derbraten nach seiner Wohnung zu schicken. Der Fleischer schüttelte jedoch betrübt das Haupt, und einen bedauernden Blick auf den Pastor werfend, sagte er: „Das geht, — beim besten Willen nicht, — ich habe es mir hoch und hei-liq gelobt, kein Geld anzunehmen, welches an einem Sonntag verdient worden ist". sUnter A e r z t e n.] Sanitätsrath R. begegnet einen jüngeren Collegen. welcher, mit einer Flinte über der Schulter, schnellen Schrittes dem nahen Stadtbahnhose zustrebt. — „Run. wohin so eilig. Herr College? — „Ich fahre zu dem Rittergutsbesitzer Sch., der mich hat rufen lassen." — „Und da nehmen Sie ein Gewehr mit? Glauben Sie denn mit unseren gewöhnlichen Mitteln nicht auszureichen?" sE i n B«l l e t r i st.s „Papa, was ist dcnn ein Belletrist?" „Du kannst ja Französisch. Also sag' mal, was heißt belle aus deutsch „Schön." „Und triste ?" ..Traurig." „Na. siehst Du, Belletrist ist ein schöner, aber trauriger Beiuf. denn die Belletristen haben gewöhnlich kein Geld!" [A u ch eine Kritik.) Gelegentlich der Enthüllung de« Tegetthoff - Denkmals wurde folgende« Geschichtchen erzählt. DaS Denkmal war lange Zeit vor seiner Enthüllung durch einen colossalen hölzernen Ueberbau den Blicken der Neugierigen entzogen. Einem biedern Un-gar» ü la Mikosch wurde nun der Bretterthurm als das fertige Denkmal des Helden gezeigt, und bewegt rief derselbe auS: „Schön, aber a nfach !" [„W ann i st dasGetreide r e i f?"j Diese Frage wurde jüngst in Frankreich, wie wir einem Pariser Journal entnehmen, beim Einjährig-Freiwilligen-Examen an einen Can-didaten gestellt, als die Landwirthschaft an die Reihe kam. — „Wenn'S geschnitten wird," war die ohne Besinnen gegebene Antwort. sE i n P r o b e p s e i l.s „Sie, Kathi, daS ist aber doch unerhört! Da sehen Sie einmal her: findet mein Mann in einem Knödel eine ganze Haarnadel stecken!" — Die böhmische Köchin: „O, bitt' ich um Verzeihung, gnädige Frau; hab' ich Knödel probirt, ob ise zu hart, und hab' ich in Vergessenheit Nadel stecken lassen." sWar»m?s Mama: „Also, Lieschen, warum hast Du jetzt Prügel bekommen?" — Lieschen (noch weinend): „Siehst Du. Mama, jetzt hast Du mich geschlagen und weißt selber nicht warum." Locales und Arovinciaks. Cilli, 2. October. sP e r s o n a l n a ch r i ch t e n.s König M i-l a n von Serbien hat gestern Nachmittag aus der Reise von Gleichenberg nach Wien, Graz passirt. — Wie man au» Lemberg meldet, sollen Graf Alfred P o t o ck i in den Fürstenstand und der Statthalter v. ZaleSki in den Gra-fenstand erhoben werden. — Dem Bauunternehmer Daniel L a p p in Graz wurde der Adels-stand verliehen. sT o d e S f ä l l«.] In Klagenfurt ist ge-stern der Fürstbischof von Gurk. Dr. Peter Funder, im Alter von 66 Jahren am Gehirnschlage gestorben. In Kärnten steht sich die Geistlichkeit in zwei geschlossenen Parteien ge-geuüber, und Dr. Funder hielt es unentwegt mit den Deutschen, die seinen Verlust schwer empfinden werden. — In Görz ist der pen-fionirte Bezirkshauptmann Gras Anton A t» tem«-Sembler, Baron von Heiligentreuz, am 20. d. M. im Alter von 63 Jahren ge-starben. Er war der letzte männliche Sprosse dieser alten Görzer Adelsfamilie. [Ueber b i e Thätigkeit der slovenische n Abgeordnete ns liegen die ersten Berichte vor. „Slovenski Narod" erhält aus Wien folgende Nachricht: Donnerstag Abend hatten die slovenischen Abgeordnelen eine Unter-redung, welche Freitag fortgesetzt wird. Dem Hohenwart - Club trat auch Dr. Gregorec bei. In allen Clubs äußerten die Abgeordneten großen Unwillen über die Regierung, und besprachen die Nothwendigkeit einheitlichen Auftretens und festen Zusammenhaltens aller Mitglieder der Rechten. Besonders groß ist der Un- o wille gegen denUnterrichtS-Mini-ster v. Gautsch. Der Mann hat näm-(ich ein außerordentliches Selbstvertrauen. und in der erstenSitzung des ReichratheS hat er mit einen, gewisse» Lächeln die Abgeord ne-ten gemessen, der Deutsche würde s'a g e n „f i x i r t", a l S ob ihm diese nichts vorzuschreiben hätten. Wenn er wirlichsodenkt, irrtersichgri m-in i g ! Man s a m m e l t ärgere Wolken über seinem Haupte als er ahnt!" Herr v. Gautsch hat also seine erbittertsten Geg-ner. wozu Gregorec der Furchtvare und Con-sotten gehören, vorerst durch ein Lächeln außer Fassung gebracht. Ein vielversprechender Ansang ! sDie Slavisirungvon Fami« li» nnamen.j Daß einige geistliche Herren die Slavisirung der Familiennamen in Tauf» büchern als beliebten Sport betreiben, ist eine längst bekannte Thatsache, und wir wunder» uns nicht, wen» Fälle, daß der Vater den Schreibnamen seines eigenen Sohne« nicht mehr kennt, immer häufiger werden. WaS will man dazu sage», wenn Schuldocumenle. in denen die Schreibung der Namen aus Grund der amtlichen Tausdocumente erfolgen muß, beispielsweise Name» wie Bizjak, Krajnc, Koöec, Gajzac, Zajec ausweisen, während die betres-senden Väter Wissiak, Kreinz Koschitz, Geißer und Saitz schreiben ? Muß das nicht früher oder später zu bedenklichen, für die Träger der sla-vifirten Namen vielleicht verhängnisvollen Con-flicten fuhren? Jüngst kam es in einer Schule de« steirischen Unterlandes zwischen einem Vater und dem Lehrer gerade aus diesem Anlasse zu einem heftige» Rencontre. Der Lehrer stellte nämlich einem Schüler ein auf den slavisirten Familiennamen de« Vaters lautendes Zeugnis aus, während dieser sich entschieden weigerte, de» Träger eines ihm ganz fremden Namens als Sohn anzuerkennen. sSparcassederStadtgemeinde Cilli.s Im Monate September wurden laut Ausweise« eingelegt: fl. 39.736'78 ; b «-hoben um fl. 32.157-26'/, mehr, nämlich fl. 121 894 04. Die Total-Einlagen-Summe beträgt fl. 2,610.835-16. (SchlachthauSbau.J Die V. Sektion des Cillier Gemeinderathes befaßt sich mit dem Studium der Errichtung eines Schlachthauses. Als Bauplatz wird un« die hinter der Jos. Herzmann'schen Lederfabrik an der Sann ge-legene Wiese bezeichnet. Die Dringlichkeit dieser Angelegenheit wird allgemein empfunden. Die V. Section (Obmann Herr Gustav S ch m i d l) erwirbt sich durch die Lösung dieser wichtigen Frag« wieder neue Verdienste um die Ge-meinde. sAll Heilig Die Generalversammlung deS Cillier Radfahrervereines hat am 30. Sep-tember stattgefunden. In derselben wurde unter Anderem beschlossen, daß die Vereinsmitglieder ein« Eintrittsgebühr von 5 fl. zu entrichten haben, und daß Diejenigen, welche einen Lehr-cursus mitmachen wollen, den Betrag von eben-falls r> fl. für die Abnutzung der Maschine erlegen müssen. Folgerichtig wurde auch der Beschluß gesaßt, aus Vereinskosten ein Bicycle anzuschaffen, welche« jenen Mitgliedern zur Verfügung stehen wird, die sich in die Geheim-niste der Radfahrerkunst erst einweihen lasten. Als Vereinsabzeichen wurde «in Schild ch«n aus Metall mit dem Cillier Stadtwappen und der Umschrift .Cillier Radfahrer - Verein 1886" gewählt. [B a x o n P i n o] ist zum Ehrenbürger d er Stadt Ursahr ernannt worden und zwar in An-erkennung seiner Verdienste um da« Zustande-kommen der Mühlkreiebahn. DaS ist — um es rund herauszusagen — ein Scandal, denn die Verdienste deS Baron Pino um besagte Bahn mögen noch so groß sein, so ist er doch erstens «in schlechter Deutscher, wie eS sich klar gezeigt hat, als er in Villach bei einem Feste die Ent-sernung der deutschen Fahnen verlangte, und zweiten« .... Nun die Leser wissen, was wir sagen wollen. Ein Ehre nbürger muß seinen Mitbürgern nach jeder Richtung hin, namentlich aber in Bezug auf makellos« Ehrenhaftigkeit 6 voranlenchten können. Die Ursahrer sind doch sonst — nicht aus den Kopf gesalle». sEine Flugschrift über die Berhal« tungSmaßregeln gegen die Cho lern) ist im Verlage der Hos- und StaaiSdruckerei erschienen und um den Preis von 5 fr. in jeder Buchhandlung zu haben. Das Schristchen, welches sehr populär gehalten ist, verdient die weiteste Verbreitung und sei deshalb unsern Lesern besten« empfohlen. sA l l e e - V e r l ä n g e x u n g.J HerrZHof» rath Waschitz soll, wie wir hören, die löb-liche Absicht haben, die Lahnhof-Allee bi» in die Nähe deS neuen SpitalgeöäudeS ju ocr-längern. sD er Aepfelexport auS Unter-st c i e r m a r k nach Deutschland] nimmt Heuer beträchtliche Dimensionen an; er dürfte bisher ungefähr eine halbe Million deutscher NeichSmarl eingetragen haben. Die unter-steirischen Aepsel werden von den Käufern lieber genommen und besser bezahlt, als dte krai» nischen. sDie Grazer Handels- und Ge-werdekammer] versendet folgend« Mit» theilung: Anläßlich eines speciellen Falles, in welchem «in hierseitiger ohne gehörige Legiti-mation im ungarischen Staatsgebiete reisender HandelS'Agent wegen Unterlassung der vorge-schriebenen polizeilichen Meldung von de» un» garischen Behörden beanständet wurde, hat daS königlich ungarische Ministerium für Ackerbau. Industrie und Handel an das österreichische Ministerium daS Ersuchen gerichtet, dafür Sorge tragen zu wollen, daß die hierseitigen Hand-lungSreisenden, wenn sie in Ungarn zu reisen beabsichtigen, sich nebst ihrer auf ihre Beschäs-tigung bezughabenden Vollmacht mit einer seitens ihrer competenten AusenthaltS-Behörde ausge-stellten Legitimation (Paß, Paß-Karte, mit Reise-Legitimation versehenes Arbeitsbuch) ver-sehen, und sich in One», woselbst sie Aufent-halt nehme», bei der betreffenden polnischen Behörde ordnungsmäßig melden. [Der Bau eines eigenen ch e m i-schen Laboratoriums] filr die iech-nifche Hochschule in Graz, soll, wie von bort gemeldet wird, bereit» genehmigt sein. Mit dem Baue soll im nächsten Frühjahre begonnen wer» de», damit daS Laioratorium bereits im Stu-dienjahre 1887 — 88 der Benützung übergeben werden kann. [Eine g e f ä h r l i ch e E i f e n b a h n-drücke.] Aus Leoben wird geschrieben: Wie wir in jüngster Zeit erfahren haben, wäre man-ches Unglück dadurch zu verhüten gewesen, daß man sich von der Festigkeit und Haltbarkeit einer Brücke rechtzeitig überzeugt hätte. Auch in unserem Bezirke befindet sich ein, Brücke, die bereit« gefährlich zu sein scheinl. ES ist die» die Eisenbahnbrücke über den Murfluß nächst Judendorf. Jeder verkehrende Zug fetzt feine Fahrt über die Brücke im laugsamsten Tempo hinweg und ist daher nicht nur der betreffende Reisende, sonder» auch daS Zugspersonale einer nicht geringen Angst ausgesetzt, wenn der Zug die,« Brücke passirt. Es dürste sich daher wohl empfehlen, den seit einiger Zeit geplanten Bau einer eisernen Brücke in Angriff zu nehmen, um einem Unglücke vorzubeugen. fVomkärntischenLehrerbunde.] Dieser Bund, der die Erbschaft deS bestandenen kärntischen LandeSlehrereine» anzutreten berufen ist, hält am 2. und 4. October d. in Klagen» fürt Versammlungen ab, an denen die Be-»Heiligung eine sehr rege zu werde» verspricht. Die Tagesordnung der Hauptversammlung, welche am 4. Oktober um 9 Uhr vormittags im Turnsaale deS neuen VolkSschulhauseS (Be» nedictinerplatz) stattfinde», ist folgende: I. Vor. trag des Professor Joh. Braumüller über die gesellschaftliche Stellung des Lehrers." 2. Be. ra»hung der neuen Satzungen. 3. Wahl des BundesauSschusseS. 4. Anträge der Mitglieder. Am 3. October findet um 4 Uhr nachmittags in, Zeichnensaale der Lehrerbildungsanstalt eine Vorbesprechung der Obmänner der Zweiglehrer-vereine und der Mitglieder de« BundeSauS» schusf.s statt. ,pe«tsche Wacht.' s Südbahnhotel in Heilige n}» b l u i.l Abazjia und daS Semmeringhotel sollen einen Concurrenlen in Heiligenblut erhalten, wo die Südbahngesellschast, wie man aus Klagen» furt schreibt, in einer Höhe von über 1400 Meter ein Hotel erbauen will. Der Baugrund ist be-reitS angekauft, und haben sich dieser Tage der Herr General-Director Schüler und die Her-ren Jnspector Heller und Ingenieur P u r t-scher nach Heiligenblut begeben, um die Lage deS erworbenen Grundes zu besichtigen. ch [A l t e Feindschaft.) Am 26. September trafen sich in Beer S Gasthaus in Zellnch zwei alt« Feinde, der KeuschlerSsohn Franz N i k e l und d«r Feldhiit«r Franz P u f i t f ch. Als der erstere da« Gasthans verließ, folgte ihm Pufitsch ans dem Fuße, schoß ihm mit seinem Gewehre nach und traf ihn so unglück-lich, daß Nikel leblos zusammenbrach. sD a s Messer] spielt bei den Fehden unserer Landbewohner eine Hauptrolle; cd ist daS letzte und häufig so ausschlaggebende Ar» gument, daß e» oft deu Zank nur allzu rasch schlichtet. DieS war auch jüngst in Repp der Fall, wo Josef R i n : e r i f ch und Josef R e k l a r in Streit geriethen, der damit endete, daß ersterer, von sieben Messerstichen getroffen, zu Boden sank und seinen Geist ausgab. — Ein anderes Opfer einer Rauferei, welche am 29. v. Mls. in Maria»Gratz stattfand, der Schuster Michael S i k o f ch e g , liegt gegen» wärtig mit ach» Stichwunden im Gi>elajpital. jS ch u d b e w e g u n g.] Im Monate September 1886 sind vom Stadiamte Eilli 34 Schüb-linge an ihre Bestimmungsorte exp-dirt worden. — Die Zahl der beim genannten Stadiamte gefällten VerschiebungS-Erkennti isse betrug 16. cherichtsfaat. Trieft. 29. September. sV e r u n t r e u -u n g.] Wie man sich erinnern dürste, ist man vor einiger Zeit beim städtischen Steueramte einer Defraudatiou aus die Spur gekomm-n. Die gepflogenen Nachforschungen haben ergeben, daß eine Summe von 64.606 fl. veruntreut worden ist. Die Verbrecher sind »un abgeur-theilt worden, u. z. der Amtscaffie« Adel» m a » n zu vierjährigem, der Eontrolor Eb erle zu dreijährigem schweren Kerker. Eberle be-Haupt, le, de» Auftrag zu den Malversalione» von einem Vorgesetz e», den er nicht nenne» könne, erhtlten zu haben. Fotkswirthfchafttiches. sGrazer Hornviehmarttam30. September.] Der Hornviehmarkt war m:t 431 Ochsen, 94 Stieren, 300 Kühen, 42 Kälbern, zusammen mit 867 Stück besetzt. Di« Preise zogen bei Schlachtvieh besserer Qualität um etwa 50 kr. per 100 Kilogramm an. Es erziel» t«n Mastochjtn (über 55 Procent Fleisch und llnschlitt) 29 fl. 50 kr. bi« 33 fl. 50 kr., halbfette Ochfen 28 fl. bis 30 fl., magere Ochsen (unter 50 Procent Fleisch und Unschlitt) 25 fl. di« 27 fl. 50 kr., Ochsen für Mastzwecke 28 fl. 50 kr. bi« 29 fl. 25 kr., Mastkühe (über 55 Procent Fleisch und Unschlitt) 22 fl. bis 26 fl., halbfette Kühe 19 fl. bis 21 fl., mager« Kühe (unter 50 Procent Fleisch und Unschlitt) 14 fl. bi« 18 fl. 50 kr., Stier« 18 fl. bis 24 fl., junge neumelkend« Kühe bis zum vierien Kalbe 20 fl. 50 kr. bis 25 fl.. trächtige Kuh« 18 fl. b>S 23 si. 50 kr., sämmtliche Preise für 100 Kilo» gramm Lebendgtwicht. Der Export betrug 395 Stück, hievon waren für Wien 64. für Ober-steier 30, für Bregenz (mit der Bestimmung für die Schweiz) 252, für die Schweiz 35 und für Wiener - Neustadt 14 Stück bestimmt. jDervierteofterreichifcheWein-baucongreß] findet im Jahre 1890 in Görz stait. I» der letzten Sitzung des soeben geschlos-jenen dritte» österreichischen Weinbaucongresse« in Boze» wurde d«S Centralcomit«? für denfcl» be» gewählt und zwar als Präsident Graf Franz Coroiiini-Cronberg. als Vicepräsibent Dr. Albert Ritler von Levi, als Ausschüsse: Dr. Josef Abram, Dr. Ritter von Maurowitz 1886 und Baron Eugen Ritter, zum Generalbenchi» «rstatter Director I Boole und zum General-secreiär Direcior E. Kramer. Unter den Äera» thunps-Gegenstanden. über welche in Bozen Se-schlüsse gefaßt wurden, befanden sich die PhyUo-xera-Frage und die Bekämpfung der verschie» denen Rebenkrankheiten. In Bez'-q auf die erste Angelegenheit wurde folgende R solulion ge-saßt: „Der Congreß empfiehlt al» wichlize Maßregel in der Reblausfcage allenfalls im Anschlüsse an den schon bestehenden '-Lerem zum Schutze deS öfter. Weinbaue» die Bildung von zahlreichen Vereinen sowohl in den insi.ir-ten als nicht iilficirte» Weinbauqegenden. welche sich ausschließlich mit der Anpflanzung empseh-'enswerther amerikanischer Rebsorten und ihrer Veredlung zu beschäftigen haben und dabei in«-besondere da« Studium der Adoption derselbe« an Klima und Boden in's Auge fassen.- Ta-ran knüpfte sich ei >e Besprechung über die neuer» Ersahrungen betreffend das Wesen und die Be-lämvsung der übrigen Redkrankheiten. E« wurSe folgende Resolution angenommen: „In Erwä» gung, daß da» Abtrocknen der Beeren (Leber-beere, Binazza) in den letzten Jähren immer zunehmend ist und im heurigen Jahre im Verhältnisse eine wahre Verwüstung angerichtet hat. und in Betracht, daß die darüber gemachten Studien und Wahrneli-mutige» noch nicht erwiesene Resultate gebracht haben, spricht der Congreß den Wunsch an», das k. k. Ackerbauministerium möge die Verfügung treffen, daß in d-n durch diese Erschet-nung meist verheerten Weingegenden weitere Erhebungen und Studie» gemacht werden." Literarisches. [Der WienerBote.] Der allbekannte und beliebte Kalender „Der Wiener Bote" vor Carl Elmar für das Jahr 1887 (Verlag »» R. v. Waldheim i» Wien) ist un» soeben zu- . gekommen. Derselbe enthält auch in seiner diesjährigen geschmackvoll ausgestatteten Ausgab: auserlesenen Stoff zur Unterhaltung und $<-lehrung. Besonders reich an Jllustraiionea n di« jährlich wiederkehrende Rückschau „Von Jahr zu Jahr", welche die Ereignisse der Jahre 1885 I bi« 1886 in höchst interessanter und volksthüm-licher Weife schildert und durch treffliche Bilder veranschaulicht. Wir können unseren Lesern die Anschaffung diese« billigen Jahrbuches (Preis I 40 Kreuzer) beste»« empfehlen. Die prächtig ausgestattete, elegant gebundene Salon-Auszad« de« „Wiener Bote" (Preis 75 Kreuzer) eig»« sich vorzüglich zur Verwendung als Weivnachis-oder NeujahrSgeschenk. Der Kalender ist in Cilli vorräthig in Th. Drexel'» Buchhandlung (Flitz Rasch.) _ _ Hingesendet. *) Geehrter Herr Redacteur! Der penetrante Geruch, der sich zeitamse am NordauSgange der Grazer» und i» ein-« Theile der Postgasse gellend macht, ist in da letzten Tage» in geradezu ekelerregender Wem hervorgetreten, und veranlaßt mich, durch Ihre Güte hiermit die Frage zu stellen, ob den» die betreffende» Agenden unseres SiaDtaaiu» richt doch endlich einmal die Zit für gekommen erachten werden, diesen Uebelftanie« abzuhelfen. Seit Jahren schon wird aus all!» ! Bierbänken über Diese Angelegenheit mit irn» ohne Humor gesprochen und losgezogen, mt seil Monaten schon hält jeder Passant, der o« betreffende» Stellen auszuweichen übersah, «it bedenklichster Miene di» Nase zu — nur unsere Sanitä S- und Baubehörde bewahrt ihren haft classischen Gleichmuth. i,ört, sieht, nechl und — thut nichts! ES ist wirklich bedauerlich, daß man auf diesen belästigende» liebelst»», zu dessen Beseitigung wohl kaum erst eine K« Erfindung nöthig ist, auf vorstehende aufmerksam mache» muß. Genehmigen Sie, H.rr Redacteur, >t# Ausdruck meinet Hochachtung. Eilli, 1. Oktober 1886. Ein guter Cillier. ') Kür Form und Inhalt trägt die Redactt» i« nach Maßgabe des Preßgesetzes die Leraiiworlunz. 1886 „Pmtsche Wacht.« 7 (Mar?t >r»rchs»i>itt«preis».) Im Monat,. Sept. foftele der Hektoliter Weizen aus hiesigem Platze durchschnittlich fl. 7.12, Korn st. 6.20, (Seche fl. 6,—. Haser i.3.10, Jluturu) fl. 5.10, Hirse fl. 6.50. Haiden st. 5 40. Srdävsel st. 2.55. 100 Kilogramm Heu kosteten st. 3.20 »»mlageniroh st. 2.—. Weizen lagerstroh st. l.SO, Sireu-jtl»h il. 160 — Hasersnoh st. 1.90 Ein Kilogramm, Amdlleisch (ohne Zu wage) lastete <0—4» und 52 kr., taldsteiich 50—56 und 60 lr.. Lchweinsteifch 50—56 m>I> 6hs t;»Vernaiid. liest« prompte Bezugsquelle. #**###»*####♦#*# Reelle # Bedienuinf. * **#«*****#»«»**• üireet uaiüt llamburtf. Kaffee, Thee, Delieattessen eil gros empfehlen wir zu nachstehenden Preisen, wie bekannt in betiter Waare, nnter Nachnahme oder fegen Vorauszahlung: cn mit Plombe versehen 5 KI. — 10 Zollpfd. 5 Kilo lialiia. gutschraeckeiid Rio, fein kräftig Santo«, ausgiebig grtJn ha, grün, kräftig, " P»rl Honn »fr., echt feurig . lg, brillant echt fvui' Ceylon, blaugrQn, kräftig Dampfgerüsteter Glanz-Kaffee täglich frisch per netto 4*/4 Kl. flöw. 4,55 fliJW. 8,00 . 8,60 . 4,00 , 4,80 » 4,80 . 5.00 5.10, 5,40, 5,95, 6,80. Ober '/« Jahr haltbar, sehr ausgiebig. 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Jeder neu eintretende Schüler hat beim Cassier der Stadtgemeinde Cilli statutengemisi eine Auf'nahmstaxc von 1 fl. ö. W. zu erlegen. Gehilfen (Gesellen) können dem Unterrichte in einzelnen Lehrgegenständen gegen Erlag der Aufuabmstaxe beiwohnen. 664-J Das Statut und die Lehrpläne liegen in der Schulkanzlei auf. Sdrolausscbuss der gewerblichen Fortbildungsschule CILLI, am 25. September 1886. Der Obmann: I)r. Neckermauii. Schutzmarke. Rohitscher VerdauungfS-Zeltchen. Diätetisches Mittel von unerreichter Wirkung fdr Magenkranke, besonders bei Sodbrennen, Magenkatarrh, Verdauungsstörung. K. K. runri'MM. Styria Magen-Pastillen. Dreimal au Salzgehalt stärker als ähnlieh «nprrnihmte Pastillen. Preis pr. Schachtal 75 Kr. Depots In den Apotheken. Iii Cilli bei Apotli. Josef Knpferschmidf. — Haupt - Depot beim Erzeuger ,1. M. Richter, landschaftlicher Apotheker in Graz und Snnorhrunn._ Wichtig für Haushaltungen! Wir geben hiemit bekannt, dass die Preise 4er Kohlen au* unserem wieder in Betrieb gesetzten Bergwerke zu Liboje-Buehbersr für die Herbst- nnd Winter-Campagne des Jahres t"8«-87 Hfhr brrtetttrnft hei-nbgmrtzt und wie folgt festgesetzt worden sind: a) franco Werksrampe in Liboje: 100 Kilo Stück- u. Wnrfolkoble mit . . 42 kr. 100 K lo Grießkohle........26 „ b) franco Cilli in Säcken: der Zoll-Centner Stück- u. Würfelkohle mit 28 kr. c) francu Sachsenfeld in Säcken zu 50 Kilo: der Zoll-Centner Stück- tt. Würfelkohle mit 2H kr. Aufträge übernehmen in Liboje : unsere dortige Werksleitung in Cilli: die Herren Wojgg & Kadakovits in Sachsenfeld: Herr Vineenz Wabitsch. Für prompte Lieferung und gutes Gewicht, wird garantirt. 678— Trif'ailer Kolilenwerks-fiesellscliaf't. Alle Jene, welche mich bei meinem Charskttr anzusprechen belieben. wollen geneigtest liaTna Keuntui«* nehmen, das» mir der ehrenwertbe Titel „Kanzlist" nicht gebührda ich solchen nieauti besessen habe. , , » - Alois Lang 673 A. 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Hochachtungsvoll Eigenthum, Druck und Verlag von Johann Raknech in Cilli Verantwortlicher Redacteur A. Ehrlich.