Nr. 79. Sanlstl,«,, 6. April 1««9. l0«. Jahrgang. kaibacher Zeitung. ^'«»»tl»« °"l!°^'^, N,^N^,^lt V°fiv«rs«nblln,,: «°°»,«hri» fill, halbjiih»«, ,l. 7.«>, Äm « 2 mpto«, -W^^^^^^ >» ,u 4 .^«,ien ^ ,, zrößl« d« > dei «»ttl«n Wleb«h°lun<,en pr. Zeile » ll. Die „8»lb»<«l X«ltnn«" erscheint tH»Uch mlt «»«nadme b«t Sonn» nnl, ffel«t»ge Dil A»»<»iftr«»l,» bcftnbtt fich «longressplatz «, lie «edottl»» Nahnhosgasse «<, Gprlchftunbkn bn ««baction tilgllch vo« l0 bi« 1« Nhr volMittan?,— Nn?ianlleftl»l>«^ wclb'i, nicht »ny'nommcn und Vtannscllvt« »ichtznrns,«ft«2l. ^ Amtlicher Weil. ^Ochstls!?^I Apostolische Majestät haben mit ^°"'Mm V^b""« vom 11. März d. I. dem Manuel N,, "°lor der Finanz Landescasse in Graz !?"" und v^l I" Anerkennung seiner vieljährigen ^^ani^ H '^" Dienstleistung den Titel eines Ach. "kscasst.DirectorL allergnä'digst zu verleihen P°^ilchster "^«Ir ^°ltolische Majestät haben mit ^l^iconnnis3"^lußung vom 28. März d. I. dem Vbrda? ber Wiener Polizei-Direction Johann ^ugxädiatt ,.. ^"^ne Verdienstkreuz mit der Krone u'l zu verleihen geruht. HZ^um N das IV. Stück des Landcsssrschblattes far das ^untei: " ausgegeben und versendet. Dasselbe ent> > 6.'?ä«n^"i"cZ der l. l. Landesregierung für Kram ?>drruw"? ^' ij. ^l.l).)i 5 i8^ ,„?t welcher in «. 72. L n, N, c, ""l den Kundmachungen liom 8. Juni ?r. 27. v«r,?'' ^' ^''. "nd vom 1. August 1872, U. O. Vl. ^ i^ei die Nr«« >' " Brstilnmungen neue Vcstimnningcll ' ^ ^'e Kunkm«^"""" der Pferdr bclanutgegcben werden; äffend ?°Zung der l. l. Landesregierung sür Krain. ^letzins^ ' ^mhcdung riner 4proc. Umlage von den ^' die Ia^^Hn in der Slabtgcmeindc Nudolsslucrt " der Ned ,' ^ einschließlich ,898. ^^ibach «n. ? drs Landesgcschblattes filr Kram. ^^!"^^ am 6. Al,ri, 1889 Mchtamtlicher Hheil ^lluitätsorgllnilatiou in Kram. Gesetzes vom 24. April 1888, ke>de., d,7^lunq des Sanitätsdienstes in den Krain. mit Ausschluss lcheii^^ierlnla "^.^'bach. wurden von der t. l. V''^sanM?n "it dem lraini^ l>tt!°l? ^°'n in K. ^?'" ") die Einthc.luug des «'" und de,,^""5^istricte sammt dm Namen biiN ^ die '°lb V für äHcke z^ ^^ictsärzte und der Ge-^br ch7 bffentliV^^'^^'"^" "" ^"sen der-tz^M^ ^" "lenste zur allgemeinen Knmtnie Dieser Kundmachung Infolge wurde dcs Land Krain in nachstehende 37 Sanitälsdistricte eingetheilt: Adelsberg mit einer Bevölkerung von 12 217 Personen und einem Flächenraume von 27.279 Hektar; sfeistrih: 10.502 Einwohner und 20.339 Hektar; Senosetsch: 6N74 Einwohner und 19.262 Hettar; Wippach: 12.050 Einwohner und 22.903 Hektar; Gottschec: 15.190 Einwohner und 44.336 Hektar; Rieg: 5141 Eiuwohner und 25.753 Hektar; Großlaschitz: 8955 Einwohner und 19.206 Hektar; Reifnil): 12.508 Einwohner und 26.507 Hektar; Vurlfeld: 15.915 Eiuwohner und 23.419 Hektar; Laudstrah: 11.652 Einwohner und 22.075 Hellar; Nasstnfuß: 13.457 Einwohner und 23.183 Hektar; Ratschach: 8999 Einwohner und 18.181 Hektar; Bischoflack: 15.889 Einwohner und 29.490 Hektar; Eisnern: 7718 Einwohner und 20.885 Hektar; Krainburg: 12.989 Einwohner und 15.324 Hektar; Zirklach: 9787 Einwohner und 20.787 Hektar; Neumarltl: 5911 Einwohner und 15.712 Hektar; Laibach: 28.983 Einwohner und 37.398 Hektar; St. Marein: 10.245 Einwohner und 20.929 Hektar; Oberlaibach: 14.829 Einwohner nnd 33.129 Hektar; Littai: 22.428 Einwohner und 45.683 Hektar; Sittich: 12.518 Einwohner und 22.963 Hektar; Idria: 14.410 Einwohner und 32.523 Hektar; Laas: 9247 Einwohner und 52.365 Hektar; Loitsch: 9046 Einwohner und 24.052 Hektar; Zirknitz: 4999 Einwohner und 11.923 Hektar; Kronau: 6615 Einwohner und 37.156 Hektar; Radmannsdorf: 10.026 Einwohner und 17.709 Hektar; Veldts: 5062 Einwohner und 22.028 Hektar; Woch.'Feistritz: 4477 Einwohner und 30.577 Hektar; Rudulfswert: 26.040 Einwohner und 52.767 Hektar; Scisenberg: 10.369 Einwohner und 21.284 Hektar; Tressen: 10.084 Einwohner und 19.317 Hektar; Egg: 16.320 Einwohner und 23.818 Hettar; Stein: 22.759 Einwohner uud 37.287 Hektar; Mottling: 12.071 Einwohner und 16.865 Hektar, und schließlich Tschernembl mit 17.817 Einwohnern und eiuem Flächenraume von 37.740 Hektar. Der Dienstinstruction für die Dlstrictsärzte in Krain entnehmen wir Folgendes: Die Districtsärzte unterstehen gemäß § 13. Absah 3, des Gesetzes vom 24. April 1888. L. G. Bl. Nr. 12. in dienstlicher Beziehung der politischen Behörde ihres Dienstsprengels »ach Maßgabe der Bestimmungen des Gesetzes vom 30. April 1870. R. G. Vl. Nr. 68. in ihrer sonstigen Stellung aber. unbeschadet der Bestimmungen des tz 14 des erstcitierten Gesetzes, dem Landesausschufse. Den« selben ist die Unterhaltung eines guten Einvernehmen« mit den landesfürstlichen Bezirksärzten zur Pflicht ge< macht, sie haben ihnen in Angelegenheiten drs öffent« lichen Sanitätsdienstes die gewünschten Aufklärungen zu ertheilen und den nöthigen Beistand zu leisten; sie können aber auch ihrerseits in solchen Angelegenheiten den Rath derselben sowie jede mit deren Dienste vereinbare zweckdienliche Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Districtsärzte sind die fachmännischen Organe der betreffenden, zu einem Sanitätsdistricte gehörigen Gemeinden bei Erfüllung der den letzteren durch die ß§ 3 und 4 des Reichsgefetzes vom 30. April 1870 im selbständigen und im übertragenen Wirkungskreise zugewiesenen Verpflichtungen und haben dem an sie als solche von den Gemeinden im Bedarfsfälle gerichteten Ansinnen zu entsprechen. Dieselben haben den Oemeinde-Ausschusssitzungen, in welchen sanitäre Gegen» stände zur Verhandlung kommen, wenn sie dazu «ingeladen werden, mit berathsnder Stimme beizuwohnen. In den Versammlungen der Vertretungen der Sanitilts« gemeinden, beziehungsweise der Sanitätsdistricle. fungieren sie als Referenten in Fachangelegenheiten und haben denselben sowie ihrer vorgesetzten politischen Ve-zirlsbehörde über die sanitären Vorkommnisse und Zustände ihres Dienstsprengels Bericht zu erstatten; sie haben übrigens auch den Gemeinden bei der Versas. sung des statistischen Jahresberichtes hinsichtlich jener Theile desselben, welche ärztliche Kenntnisse voraus« sehen, sowie bei der Zusammenstellung der Theilberichte behilflich zu sein. Zu diesem Ende haben sie sich eine genaue Kenntnis der genauen Verhältnisse ihres Dienft-sprengels nach allen Richtungen zu verschaffen und dieselben in steter Evidenz zu erhalten. Die Districtsärzte haben die gesammte Wirksamkeit der Gemeinden ihres Dienstsprengels in Angelegenheiten der ihnen gesetzlich obliegenden Sanitätspflege zu überwachen, dieselben in der Besorgung ihrer dies-fälligen Geschäfte durch Ertheilung von Rathschlägen und Anleitung in der Handhabung der sanitätspolizei-lichrn Vorschriften zu unterstützen, sie auf die wahr» geuommenen Mängel und Uebelstände behufs deren Behebung aufmerksam zu machen und nöthigenfalls solche der politischen Beznksbehörde wegen enlsprrchm» der Abhilfe anzuzeigen. Die Districtsärzte sind ferner Heuilleton. -'!.>" in „?" 'll '»»Mssa,!»? H'd»«'!" ^'M°f' die Rede °„! e!ne a!>° "«««,? d>° Nor.» '"""«l'cher wie von weiblicher !'h. °k'" bie Lan^?'^' wenn Froucumund sie ver-!^ llU »venn7ck ,^°^ "bechtzt: «Sie ist häss-!' ^> und mtt °? "6te. dann würde man mich > au !5 nich7'Wnstig halten. Das« sie schön >Ä> H haften, den« die Uuwahrheit V^w^le mi/^o wähle ich den goldenen ja, beinahe, l. Rä? seichn" be /^ "ber doch einen kleincn ?. ^"""und ^ °ls interessant.? di> e'" '«ine ^2 ^fig Folgendes: «Schön c <°!l n/^higen m"'s ' das kann jedwede, der die 7^ geschenkt hat; >?'/ls^ in der Regel We Z tne P U"Ul,ch sehr wenig, und sie werden > i^U! ^"langweilig. Dagegen eine inter-^ nenn""ls auch außerdem Lärvchen l?l ^"gen)öh2 "^er Geist oder Origma- > F°" zu?? ^lebnisse oder die Kunst, sie ausdrücklich spricht, ^ ^ klln^.t' "^' ber Deutsche da« ,^ n6 ''^ «esch^f°"^ eignen, dass die Kritik '^ps angeht. Man einigt sich auf die Sentenz: «Ein sehr interessanter Mann». In diesem Falle spielen die Männer die angenehm Ob« jectiven, während sie insgeheim, frei nach Gretchen, recitieren: «Weiß nicht, was sie an ihm findet»; die Frauen kleiden in jene Formel den Gedanken: «Bildet euch doch nichts ein, weil der eine von euch schmachtende braune Augen, der andere einen aufgezwirbelten Schnurrbart, der dritte Locken hat, bei welchen das Brenneisen des Friseurs vielleicht nachhelfen musste — nein. liebe» als ihr alle ist uns ein interessanter Mann». . Das merkwürdige Epitheton, welches jedem Beobachter des gesellschaftlichen Lebens und Treibens zu denken gibt, gehört zu den am wenigsten erklärlichen unter den in dieser Welt gangbaren Begriffen. Wenn man der Komödie zusieht, welche die Menschen vor einem aufführen, so stellt man unwillkürlich sich und den anderen die Frage: «Wer ist interessant?. Da es das Verfehlteste wäre. sich wegen einer genügenden Auskunft an Gelehrte zu wenden, rief ich schon zu wiederholtenmalen das Urtheil von Frauen an. Ueberdenke ich. was sie mir geantwortet, so läuft chre Entscheidung darauf hinaus: «Nun, interessant ,st eben — interessant.» Diese Erkläruug erscheint mir nicht vomg genügend, aber ebensowenig befriedigt mich diejenige, die mir uuu meinen Gcfchlechtsgcuosse'n zutheil zu werden pflegte: «Eine interessante Frau? Was ist das? Ganz einfach — eine interessante Frau ist (kurze Pause ge-widmet dem tiefsten Nachdenken) ist eine.. .interessante Frau.. Ich danke ergebcnst für diese Auskunft, aber so klug war ich zuvor. Nach einer Reihe von Enl. täuschmtgen habe ich es aufgegsb.l,. mein Wlsseu auf besagtem Gebiete erweitern zu wollen. Aber wenigstens die kleine Genugthuung mag ich mir nicht versagen: öffentlich meinen Aerger zu constatieren, dass ich der Sache nicht auf den Grund zu kommen imstande bin. Mit dem Worte «interessant» wird von Hause aus das Einnehmende, Reizende, Anziehende bezeichnet. Ganz gut, aber was nimmt ein, was reizt, was zieht an? Ja, wenn man das wusste! Sacher-Masoch. der berühmte oder eigentlich berühmt gewesene Erzähler, lässt Frauen auftreten, die eine Pelz-Kazabaika tragen und ihre Anbeter hauen, und wir sollen seiner Ansicht beipflichten, dass sie verteufelt interessant seien? Für mein bescheiden Theil gestehe ich. dass ein P^lz. den ich nicht trage, mich kalt lässt, und dass eine Frau, die den Versuch machte, mich zu hauen, schwerlich sehr alt werden würde. Freilich ist über den Geschmack nicht zu streiten.' Fühlru doch manche Frauen sich an Galten od^r An-beter ebenfalls durch die Zaubermacht — der Schläge gebunden; es scheint, dass Menschen beiderlei Orschlech-tes existieren, welche nicht zufrieden sind mit den Prügeln, die das Schicksal einem zwischen die Füße wlrft. und darum nach anderen — verabreicht von der Hand der Licbe — sich sehnen. Immerhin muss zugestanden werden, dass mcyl ausnahmslos in allen Fällen körperliche Züchtigung der Quell liebevoller Begeisterung ist. Mancher feiert eine Frau als interessant, weil sie eine riesig große Nase besitzt, wogegen ich eine Dame versichern hörte, sie finde an einem ihr bekannten Herrn das Hinken unsäglich interessant. Als Dumas p6i>6 sein Stück «Anthony» aufführen lieh. rief die« unter den pmgen Lruw, iZaibacher Zeitung Nr. 79. 650 6. AM lM verpflichtet, die Thätigkeit der in ihrem Districte wirkenden Hebammen, der Todtenbeschauer sowie des son» stigen im Gemeinde-Sanitätsdienste thätigen Hilfs« personales (Vieh- und Fleischbeschauer, Desinfections» diener u. s. w.) zu überwachen, entdeckte Mängel abzustellen und eventuell der politischen Behörde anzuzeigen. Den Districtsärzten obliegt ferner die Ueber, wachung und Beaufsichtigung der in den Gemeinden bestehenden Anstalten zur Hilfeleistung bei Erkrankun» gen und Entbindungen, der Einrichtung und Instandhaltung derselben, der öffentlichen Heilbäder, der Leichen« tammern und Begräbnisplätze, in Ermanglung von Viehärzten überdies die Ueberwachung der Viehmärkte und Viehtriebe, der Aasplätze und Wasenmeistereien, der Vieh- und Fleischbeschau sowie auch die Ueber» wachung der Curpfuscherei und des verbotenen Verkaufes von Arzneien, Geheimmitteln und Giften und die Anzeige dieser Missbräuche an die betreffenden Gemeinden und nach Maßgabe der Umstände an die politischen oder an die Gerichtsbehörden. Die Districts« ärzte haben die nicht in den öffentlichen Anstalten untergebrachten Findlinge. Taubstummen, Blinden, Irren. Cretins und Siechen auf Grund der Gemeinde«, even-tuel der pfarramtlichen Berichte in Evidenz zu halten, die Pflege dieser Personen zu überwachen und vor« gefundene Mängel und Gebrechen zur Kenntnis der Gemeinde und nöthigenfalls der politischen Bezirks» behörde zu bringen. Die Districtsärzte haben auch den jeweiligen Gesundheitszustand der Menschen und der Thiere im allgemeinen sowie alles, was auf denselben nachtheilig wirken kann, sorgfältig zu beobachten, auch auf die hinsichtlich der Krankheiten und deren Heilung schädlichen Vorurtheile ihr Augenmerk zu richten und wahrgenommene bedenkliche Zustände oder Gefahren den betreffenden Gemeinden und in ernsten und dringlichen Fällen, insbesondere beim Vorkommen von In» fectionsfällen, sei es in dem eigenen oder in den benachbarten Bezirken, gleichzeitig auch der politischen Bezirksbehörde anzuzeigen, übrigens bei Gefahr am Verzüge unter eigener Verantwortung zugleich unmit» telbar einzuschreiten. Ihre besondere Aufmerksamkeit haben die Districts» ärzte auf das Vorkommen von ansteckenden Krankheiten überhaupt, insbesondere von Epidemien und Thier« seuchen, zu richten, wobei sie sich die einschlägigen Vorschriften, namentlich im Falle des Auebruches der Cholera-Epidemie, die von der k. k. Landesregierung für Kram 'unter dem 13. August 1866, g. 2383/l^i-. (L. G. Vl. Nr. 18), kundgemachte Cholera«Instruction und bei Thierseuchen das Thierseuchen-Gesetz vom 29ften Februar 1880, R. G. Al. Nr. 35. sowie die bezüglichen abändernden Gesetzesbestimmungen vom 24. Mai 1882, R. G.Bl. Nr. 51, und vom 14. August 1886. R.G.Bl. Nr. 171, sammt der Durchführung« - Verordnung vom 12. April 1880, R. G. Bl. Nr. 36, und den Nachtrags« Verordnungen vom 10. April 1885, R. G. Bl. Nr. 54, und vom 8. December 1886. R. G. Bl. Nr. 172, dann das Rinderpestgesetz vom 29. Februar 1880. R. G. Nl. Nr. 37, und die Durchführungsverordnung vom 12ten April 1880, R. G. Bl. Nr. 38, gegenwärtig zu halten haben. Werden aus Nnlass von Epidemien oder aus sonstigen Ursachen Sanitäts-Commissionen eingesetzt, so haben die Districtsärzte mit Sitz und Stimme an denselben theilzunehmen. Damit ansteckende Krankheiten möglichst verhütet werden, haben die Districtsärztc im Vcrkchre mit der Bevölkerung jede Gelegenheit z:i benutzen, dieselbe über die Kennzeichen der verschiedenen ansteckenden Krankheiten und die Art ihrer Verbreitung sowie über die Pflicht jedes Einzelnen zur sofortigen Anzeige vorgekommener Fälle solcher und überhaupt verdächtiger Krankheiten zu belehren; sie haben ferner genau dar über zu wachen und entsprechend einzuwirken, dass die Gemeinden den ihnen im § 3 unter a des Reichsgesetzcs vom 30. April 1870 auferlegten Verpflichtungen nachkommen, dass insbesondere bei Ausübung dcr Metzger-, Fleischselcher-, Seifensieder-, Gerber- uud ähnlicher Gewerbe durch Reinhaltung der betreffenden Räume alles ferngehalten werde, was dcn reinen Lnftkreis inficieren und die Gesundheit gefährden könnte, dass ebenso in den Kranken- und Armenhäusern, in Herbergen, Gasthäusern, Gefängnissen und überhaupt in Localitäteu, in welchen Menschen in größerer Anzahl beisammen zu leben pflegen, der Reinlichkeit die größte Sorgfalt zugewendet werde, und dass solche Localitäten von Zeit zu Zeit entsprechend desinficiert werden. Im Falle des Auftretens einer Epidemie haben die Districtsärzte, abgesehen von ihrer Verpflichtung zur sofortigen Anzeige auch sporadischer Infectionifälle und zur genauen Beobachtung der betreffenden Vor. fchriften, ihre Anträge an die Vertretung des Sanitäts» districtes, beziehungsweise der Sanitätsgemeinde, sowie an die politische Vezirksbehörde behufs Einleitung der zweckentsprechenden Vorkehrungen zur möglichst baldigen Unterdrückung der Epidemie oder wenigstens Begrenzung ihres Gebietes, zur thunlichsten Isolierung des Erkrankten und nöthigenfalls ihrer Unterbringung in eigenen hiezu bereit gehaltenen oder zu beschaffenden Localen sowie zur entsprechenden Behandlung und Pflege der Kranken, ferner ihre Allträge betreffs allfälliger Schließung der Schulen, Untersagung der Ab» Haltung von Märkten, Kirchweihfesten, Tanzunlerhal« tungen u. dgl., dann betreffs BeisteUung der nöthigen Desinfectionsmittel und Desinfectionsapparate und Bestellung eigener Personen zur Durchführung der Des-infection, endlich betreffs Bestimmung eines verschließbaren Raumes zur Aufbewahrung der Leichen, bei strenger Handhabung des Verbotes der Leichenanfdah-rungen sowie betreffs Festsetzung der Art der Leichenbeerdigung ohne Aufschub zu erstatten. Wird anlässlich des gleichzeitigen Vorkommens mehrerer Fälle derselben Krankheit von der politischen Behörde das Epidemieverfahren eingeleitet und mit der Behandlung der Kranken der Districtsarzt betraut, so hat derselbe hiebei, unter Einhaltung der festgesetzten Besuchstermine, im Einvernehmen mit dem die Epi-demiebehandlung leitenden landesfürstlichen Bezirksarzte vorzugehen. Wird für die Zwecke der Staatsverwaltung in Sanitätsangelegenheiten von den politischen oder den Gerichtsbehörden die Mitwirkung der Districtsärzte in Anspruch genommen, so haben diese dem Rufe derselben zu folgen, die ihnen übertragenen Geschäfte mit Genauigkeit zu besorgen und den bezüglichen Befund odcr das Gutachten gewissenhaft, klar und erschöpfend abzugeben. Die zu ihrer Kenntnis gelangenden Fälle bedenklicher, schwerer oder tödtlicher körperlicher Veschä» digilng haben sie mit dem Namen des Vlsa> »^ dem Wohnorte desselben und der Aeußerung^ Art der Beschädigung der competenten GerMM^ anzuzeigen, sofern hinsichtlich derselben der einer strafbaren Handlung besteht. .^'»-Der Districtsarzt hat nach Maßgabe d" ^ gehenden Weisungen der politischen Behörde mmr,^ achtung der geltenden Impfvorschriften d" 1".^ Allgemein-Impfung vorzunehmen, mit dem ^ ,^^i' möglichst sparsam umzugehen, den mit Erfolg ^ ^ Impfzeugnisse auszustellen sowie die indioldueuei^ ^. ausweise' sorgfältig zu verfassen. Außerdem »jt ^ verpflichtet, gelegentlich der jährlichen allge^" ^. pfung alle in der Schule befindlichen, noch "Hl u ^i ten Kinder zu impfen, in welcher Hinsicht " ^.„ Schulleiter das entsprechende Einvernehmen z« H ^. hat. Er hat übrigens auf die Bevölkerung o"" ^ lehrmiq einzuwirken, dass sie sich der 3"'?'"'" auch der Wiederimpfung unterziehe. _____^^- Politische Uebersicht. (Verhandlungen des Reichsra^. Das Abgeordnetenhaus setzte vorgestern ole " ^ debalte beim Titel .Verzehrungssteuer' M. ^ ^. may?r beschwerte sich über die schweren I" ^l' lässlich unrichtiger Arantweinbesteuerung. ^°l ^ langte, dass dem Baissespiel der Börse, ^7,^'" Landwirtschaft schädige, durch die Börsensteu r ^ ^ Ende gemacht werde. Fürnkranz beantragir ^l solution wegen der Reform der Verzehr" u^c Proikowetz bezeichnete die Biersteuer "/s Ol und empfahl die amerikanische Viermarien' ^ verlangte die Ersetzung der Biersteuer durcy r ^ ^, steuer. Krouawetter tadelte die Einhebung ^ „^ zchrungssteuer für Bier nach der QuantM ' ^^ der Qualität. Friedrich Sueß beantragte ein ^ tiou wegen Verlegung der Wiener Kaserne^ ^'^B begründete die von der Minorität de« s"z" ,g d" schusss beantragte Resolution wegen Me>"^ ^ Wiener Linienwälle und besprach eingeye'w Bi,H stung der Stadt Wien sowie deren ^'M Proskowetz schilderte die ungünstigen Mlve ^„ nisse des kleinen Mannes in Wien; der " ^M leb«.' in Wien viel theurer als der «'che- ^Ml" Baumgartner besprach den Stand der ""^ ^ ge wegen der Reform der Verzehrungssteuer ^l' 0 schlossmen Städten; die Regierung dürse « ^M Reform keine allzu große Einbuße "le'^ '^ betonte ebenfalls die Wichtigkeit del ^>^M Verzehr.mgssteuer.Frage für Wien. Nach." ^l A worte des Abg. Herbst wurde die norität mit 108 gegen 67 Stimmen °"s -M^"' dann wurde die Verhandlung abgebrochen-^ ^ch zwölf Genossen brachten den Antrag "". "'^bel ^ Umstandes, dass der Abgeordnete Pfar«r M"" sülsterzbischöflichen Ordinariate in OlnM ^>i ^ erhielt, sich im Reichsrathe und im "NngB^ tage jeder Rede zu enthalten, einen a^Hetze^.. Sunoerausschuss zur Berichterstattung "'s ^>l, Antragsteller erblicken in dem Vorgehen o ^eo bischufs eine Verletzung der Immunität ^ ^ neten und die Schaffung der Incompan^' ^^lst^ dem Abgeordnetenmanbate und 86N6ri8 maäculini eine seltsame Bewegung hervor: Jeder spielte den Brustkranken, und zwar in der Ueber« zeugung, hiedurch ungemein interessant zu werden. Das Krankhafte, Abnorme, Kraftlose scheint die meiste Aus« ficht zu haben, für interessant zu gelten, denn nur dadurch wird es ergründlich, warum junge Männer, die sehr gut sehen, sich ein Monocle ins Auge klemmen, warum sie die Blasierten spielen, obwohl sie vom Leben noch nichts kennen gelernt haben, warum sie mit gewaltsamer Unterdrückung ihrer Tanzluft im Aallsaale gähnend an den Wänden lehnen, warum sie thun, als seien sie schon mit allem fertig, warum Leute von vier« undzwanzig Jahren verschämt und geschmeichelt lächeln, wenn man ihnen das Compliment macht, es zeige sich bei ihnen der Anfang einer Glatze oder doch einer hohen Stirne. Eine Menge junger Mädchen wehrt sich dagegen, den Backfischen beigezählt zu werden, weil sie fürchten, uninteresfant befunden zu werden; sie sehen es für ein Unglück, mit Wangen von frischer, rother Farbe behaftet zu sein. und nehmen sich vor, wenn sie einmal verheiratet und dadurch unabhängig sind, mittels reich angewendeten l>ou6ro 66 112 das schreckliche Roth der Jugend und Gesundheit zu verdecken. So wären Alter und Krankheit interessant? Auch das lässt sich nicht unbedingt bejahen, denn es liegt doch immer ein Stück mitleidigen Bedauerns darin, wenn man von dem Bräutigam einer Bekannten sagt: «Er ist nicht mehr jung, aber noch immer recht in« teressant.» Das vollendet Schöne wird selten interessant genannt; interessant ist weniger als schön und doch auch mehr; eine Frau wirb die Augen schwärmerisch auf« schlagen, wenn sie einen Mann für interessant er« klärt; wenn sie ihn schön findet, wird sie dies als eine nicht weiter erstaunliche Thatsache trocken con< statieren. Das vollendet Schöne kann oft uninteres« sant sein; das vollendet Hässliche ist beinahe immer interessant. Schönheit ist etwas Concretes, Greifbares, man kann sie definieren, ja, auf Regeln zurückführen; das Interessante lässt sich nicht erklären, in keinen Codex zwingen, kein Aesthetiker vermöchte dafür den «gol< denen Schnitt» zu finden, wie man ihn für das antike Schönheitsideal fand. Napoleon I. war interessant. Franz Liszt war interessant. Schön waren sie beide nicht. Die Herzen der Frauen flogen ihnen zu. Die George Sand ist den Männern gefährlich interessant gewesen. Darin liegt nichts Verwunderliches, denn das Sonnenlicht der Genialität gießt seinen magischen Schimmer über ein Menschenantlitz aus und gibt ihm eine unwiderstehliche, zwingende Gewalt. Sogar der Reflex fremden Geistes übt oft ähn« liche Wirkung. Daher kommt es, dass man Schauspieler und Schauspielerinnen meistens interessant findet. Von den edlen Worten, welche Marquis Posa, der Ab« gesandte der ganzen Menschheit, spricht, fällt ein Abglanz auf den Mimen, der ihn spielt, man verwech« selt leicht den Darsteller mit dem Dargestellten, der Künstler wird interessant im Abglanze von Schillers Versen. Anders, als aus solchem Grunde, wäre es nicht begreiflich, dass man in den Komikern Menschen von Humor sucht und gewaltig erstaunt, wenn sie sich als bloß natürlich veranlagte Dolmetscher derjenigen ent« puppen, denen etwas Lustiges einfällt. Jede Kunst gibt dem, der sie übt. eine Gloriole. Neben dem Tenoristen j geht auf der Straße sein hohes c: spazieren, den Pianisten umllingeu, auch wenn er eben ein blutiges __________ _________ ^^ Roastbeef verzehrt, Töne au« der fon^iß' A monoscheinduflig den Tasten zu em"»'^^, ^ Intereffante mag noch so viel Erfolg ^^chte", wittern dahinter das Gespenst des ^ M' ^l künstelten, wir trauen ihm nicht über o ^ in ,^ Unstreitig ist das Schöne ble'ben^^ ^> sante vorübergehend. Mozart h" s^"^n s"" ^ interessante Musik geschrieben. Auf der" ^ z.« ^ ten die ewigen Gesetze, auf der ano" ^csss he"« einer augenblicklichen Strömung. L" ^ice a"I heilige Liebe, hier sitzt die Herzens-^ ^ Thron... ^ mollte'^s>' Aber von so allgemeinen Sache" " ^te"!' ^l lich gar nicht reden, sondern «" ° sache, °><" Männern und Frauen. Es ist e"e>Y^Ml"r B Sinn für das Interessante in °e" Oal> ,^>l früher erwacht, als jener für d°s ^lle". t, s Burschen verlieben sich in viel ältere" heg^,^ noch das Nbendroth des Interessant "^ .„1 s,ch der reifere Jüngling hängt )«"' ?"er"ii! Dinger meint. «Mädchen 1' M ^. Die eisten Ideale unger M«^ , „, " ^ Literatur.Professoren. Clavierlehrer ' .^^fs^t^ ^. über die erste Jugend teressint! Später ändert ratur.Professoren und Clavicrlehrer ''^eilch " V^i Streiter beziehen da« Schlachtfeld.^(1^^^ gar verständlich erweist sich der ^ ^ich auch dann nicht durchwegs. Uno ^i^M^Nr. 79. 651 6. April 1883. httvul. '""6 ^s Antrages rief anhaltende Bewegung TnchA> " e" en TriesterLaaerhäuser.) Der Unner d ^ ^^ h°t in seiner Sitzung vom Ilitkn Tliel! di,«!'" semer Eigenschaft als Landtag von 11 NiUinn,'luahme ""^ Anlehens im Betrage von Fingier, ^ ^" beschlossen, welches zur definitiven 's!. W " N °" neuen Triester Lagerhäuser bestimmt ^Wlem .^ h", wie wir hören, bereits die "ehlncn ^^"^""9"ng "halten. Wie wir weiter ver-CGn' «-. "bem Reichsrathe noch im Laufe dieser betreffend die für ^"' «en >. ^" ^währenden Gebüren Begünstigun-^"Wonärpn >."" ^Wirkung bei der Legislative den . "«lsion '" ^ .""l"l Triester Lagerhäuser in der dt» ift. °" "Me der Regierung zugesichert wor- Aus Wien wird ^V der m ^ gemeldet: Bei dem schleppenden ^ ^ch^??^th2verhaudlungen ist die Vertagung Is>« her M.^V"" ."icht mehr zu gewärtigen. Müssen des 3 '^ "ber eine ganze Reihe von Vc. ""hen l«, "^eordnetenhauses erst nach Ostern wird ^bäu^."'. ^^ Wehrgesetz wird. sobald es iu '" Nie» Reichstages erledigt ist. Ü^>'. und is ^^^" Beschleunigung durchberathen " ^Vlai ^ Ausschreibung der Rekrutierung für ^ (Die w c '"N genommen, ^din^r w'^'" ber Venedictinerstifte) ^ schärfte., m c!^"' ^2 die Novizen sofort gleich f^''"' Bestimmungen anzunehmen haben, ^ HclUvtsa^. , .^genwärtigen Ordensmitglieder in Min erfnl«. empfindliche Verschärfung der 3"'ihäuser 3^ "?ngleich die Verfassung der ^htNen s»ü. '"°'t e,nen strengeren Charakter an- ^"^N^"ahlen.) Infolge d^r Sommer-' b'e ztveit^N^lhes wurden die Landlaqswahlen (Neu e^lfte I„„i .erschobcn. gierte ^"'elnde-O rd n ung.) Der Kaiser ?°sse"en E„f " !" .der letzten Landtags Session be- 3V' bttznfo a."« """ "'uen Gemeinde-Ordnung für "un an statt eines zwei Bürger. (Das " "" »wählt werden, d "«e einh^""«°rische Abgeordnetenhaus) °^? Jahre ^»«3 ?"dit per 500.000 Gulden für ," des Eil.v Durchzuführenden R'gulierungs ^ ^M dp . '5" ^ores. ?7s'ttetär ' ^Reichstage) gedachte der ^""slrMp ^ >^"'"e. Conlre.Admiral Heusner. «^il»^ ^ b" Samoa und sagte, die Marine-^"'Uaudes °.'r « ^'' Verunglückten im Dienste d' 7" '°rqe ^ ^" ließen, für deren Hinter-^>>niz die K^"?' "brigsns nicht, dass durch ^3? bedroh s5'V'" ^' 6'"°vä" in Apia llcu? ^"sche„ ^ ^. Dle amtlichen Meldungen des Hl""^ '« ch^^ leine dahin gehende Z' d '"«. 3e.m"^ b°« englische Sch'ff nicht fort- '''^^telcar^/burg) wird dem «Berliner ^^-^.u.pylsch mn^^.is. ^^ Verhandln..^'" «He NV" der W«--------------- -------- ^ ?«>n Kovs ^?."'^- Wie oft zerbricht sich hi ^- on ^fb"über, was A. an der V. oder ^, Asseln der^^"^ltcn entdeckt habe. um ^! oer L.ebe schlagen zu lassen, (^uien '^»' ^ Tause,,? fachten den oder jenen Mann 'Ml einen Narren an "'cht., ^deren i? '°^n. und da sie und nicht die Abgefallen. mA, "userwählt. braucht er letzteren VU' ^enswN"'5l°ssen jung. schöne, brav, ^«3'.die v7n « ^?"^' um si« °" andere ! H^'sen. ah" ? dlesen Vorzügen so viel wie ^V "" B ,H"? interessanter dünken. ) b2 in der?'"° fi"den einander nnsäqlich '«<"os ^"He ellennen sie nncs das andere I! ^ m" ^ d s^'^ °bzwar sich ,.ichts an ihnen > ^'« ist ^ A'" lst dasselbe geblieben, nur "lez ^ Frucht am c?^ ^""den. Dass die ver- ^zp'chch^ ^ süßesten schmecken, meldet .in >'r Fladen ^ 3" "^' Wäre unser Tisch mit >^e„ all ^," ^lplel unerschwinglich theuer ^>. "Nd ^'"'°« hingeben um eimn Apfel I>e/ine gissen h"°" es einer, den schon vor nns d°! ^5nch^ die in diesen Zeilen U lein?'sse H,.^ ^ ""e ich nicht Symbole h>' im"^^ c ^lber so kühn ,nöchte ich zusagen: «Meine «' dentine D'^"en die Frau. die Sie nicht ^ d' Eie nich "7',"pressant ist Ihnen der bkharrl^ - "'' Dass die verbotenen ^ w fremden Gärten wachsl n! F. Groß. mit der Curie seien angeblich total ins Stocken gerathen, nnd zwar infolge der päpstlichen Forderung, dass dem vor drei Jahren an die Wolga verbannten und dann in Vologda internierten Bischof Grincwihli die Rückkehr nach Wilna gestaltet werden solle, was russischerseits als undiscutierbar bezeichnet werde. (Bon langers Flucht.) Alle Einzelheiten, welche über die Flucht Boulangers bekannt werden, beweisen, dass seine Lage in Paris unhaltbar geworden war. Er stand vor einem politischen und finanziellen Krach und dürfte, wie «Le Soir. meldet, baldigst Bcl» gien verlassen und nach England oder Amerika gehen, um seinen zahlreichen Gläubigern und der Abwicklung großer Engagements bei Pariser Banquiers auszuweichen. Der General soll 4 bii 5 Mlllionen Schulden hinter» lassen haben. Allgsmein ist man in Paris der Ansicht, dass Voulangers Flucht seinem Einfllisse und seiner Bedeutung einen starken Stoß verscht habe. Sogar die Boulangislcn sind gespalten. Ein Theil trägt Ruhe und Zuversicht zur Schau, aber Thiebaut und der Abgeordnete Micheliu haben sich in offenen Schreiben von Buu-langer losgesagt. Der Abfall dieser alten Anhänger wird nicht ohne Nachahmung bleiben. (Serbien und Bulgarien.) Der serbische Vertreter Danit in Sofia dürfte durch eine andere Persönlichkeit ersetzt werden. Vorläufig ist er angewie» sen, im Gegensatze zu seinem bisherigen, die förmliche Anerkennung des Prinzen Ferdinand ausdrückenden Verkehr, diesen Verkehr in den Grenzen zu halten, in welchen sich j^ner dcr anderen fremden Vertreter bewegt. (Die rumänische Ministerkrise) ist noch ungelöst. Die neuerliche Berufung Rosetti's zur Cabi' netsliildung ist wahrscheinlich. Die Auflösung der Kammer wird kaum zu vermeiden sein. (Präsident Harrison) hat wieder mehrere Grsandlen-Ernelmungen vollzogen, so William Bradley für Korea, Lansing Misner für Central-Amcrila. Tagesnemgleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungarische Amtsblatt meldet, im Nllerhöchsteigenen sowie im Namen Ihrer Majestät der Kaiserin dem Vuda» Poster Wohllhäligkeitsvereinc «Gyermelharät» (Kinder, flennd) zur Förderung der Zwecke desselben in jähr-lichm Raten von 1000 fl. einen Betrag von 5000 fl. zu widmen geruht. — (Militär-Erziehungs- und Bildung s a n st a l t e n.) Wir erhallen folgende Mittheilung: Mit Beginn des Schuljahres 1889/90 (I. September in den Militär ° Realschulen, 18. September im Mililär-Waisenhause und in den Militär-Akademien) werden in den k. k. Militär-Erziehungs- und Vildungsanstalten bei-läufig 250 ganz- und halbfreie Aerarial-, dann Stif-tungs- und Zahlplätze zur Besetzung gelangen. Dieselben vertheilen sich mit: 30 im Mililär-Waisenhause; 170 auf den ersten und 30 auf den dritten Jahrgang der Mi-litär-Unterrcalschulen; 20 auf den ersten Jahrgang der Militär.Akademie in Wiener-Neustabt und der technischen Militär-Akademie in Wien.. In den zweiten und vierten Jahrgang der MilitiwUnterrealschulen, dann in sämmtliche Jahrgänge der Militär»Obcrrealschule findet eine regelmäßige Aufnahme nicht statt, sondern es werden in diesen Jahrgängen nur jene Plätze besetzt, welche durch zufälligen Abgang (Tod. Entlassung «,) frei werden. Die Aufnahmsbedmgungcn sind in der mit dem 8. Stücke des Normal - Verordnungsblattes für das l. k. Heer vom Jahre 1886 verlaulbarten «Vorschrift über die Auf. „ahme von Aspiranten aus der Privaterziehung in die k.k. Militär-Erziehungs. und Bildungsanstalten» enthalten, und können Exemplare der Concurs-Ausschreibung und der Vorschrift über die Aufnahme von Aspiranten in die t. l. Militär. Erziehung«- und Vildungsanstalten, so weit der Vorrath reicht, von der l. l. Hos' und Staatsdruckerei oder von der k. l. Hosbuchhandlung L, W. Seidel und Sohn in Wien bezogen werden. Gesuche um Verleihung von Aerarial- und Zahlplähcn werden von den Ergän-zungsbezirks-, Platz-, Festungs- und Corps > (Militär.) Commanden bis Mitte Mai 1889 entgegengenommen. — (Siebzig Jahre in einem Dienst.) Die «Wiener Zeitung» theilt mit, dass Se. Majestät der Kaiser der im Leinen- und Manufacturwarengeschäft des Robert Preuß in Reichenbcrg bedienstet gewesenen Verkäuferin Elisabeth Konschinsku in Anerkennung ihrer siebzigjährigen treuen und hingebungsvollen Dienstleistung in diesem Geschäftshause das silberne Verdienstkreuz verliehen habe. — (Zur Agramer Theaterfrage.) Der Agramer Gcmeinderath entsendete eine aus dem Vice-bürgermeister Stankovic und den Gemeinderäthen Cerntovii-, Kresic und Folnegovic bestehende Deputation zum Vanu«, um demselben die Bitte um fernere Erhaltung der Oper am Agramcr Nattonal-theater vorzutragen. Die Stadtgemeinde erklärt sich bereit, ihre Subvention aus 14.000 fl. zu erhöhen und wünscht, die Negiernng möge die Landessubvention aus 36.000 fl. erhöhen. Man glaubt, mit 50.000 fl. könne bei entspre- chenden Reformen in der Verwaltung das Auslangen gefunden werden. — (Briefmarken-Auction.) Eine Versteigerung seltener britischer und colonialer Briefmarken fand am 30. v. M. in London statt. Einige derselben erzielten ungewöhnlich hohe Preise. So wurde eine unbenutzte Zwei-Penny-Marte von Victoria mit 20 Pfd. St,, eine Zwei-Penny-Marle von West-Australien mit fünf Guineen, eine schwarze englische Penny-Marke mit «V. lt.» (Viewria li^iliu) in den oberen Ecken mit 5 Pfd. St. 10 Schill. bezahlt. Im ganzen realisierten 250 Marken 650 Pfund Sterling. — (Selbstmord eines Vluttermörders.) In Galgocz erhenkte sich der Schuster Ianstek. Derselbe hatte vor mehreren Jahren seiner Mutter den Hals durchschnitten, als diese im Krankenbette lag. Ianstel gab damals an. er habe diese That vollführt, um der Leidenden das Sterben zu erleichtern. — (Gold.) Wie aus Oberwih in Schlesien gemeldet wird, ist auf dortigem Dominialgrunde Gold gefunden worden. In einer Kiesgrube des dem Grafen von der Recte«Volmerstein gehörigen Dominiums fand man Quarzgeschiebe, vorläufig in geringer Anzahl, welche mit kleinen, aber deutlich erkennbaren Goldblättchen besetzt sind. Die abgerundeten Quarzstücke sind sehr fest, von sehr verschiedener Größe. — (Agrarische Bewegung in Italien.) Aus der Lombardei kommen immer ungünstigere Nachrichten über Streiks der Feldarveiter und über die Missstimmung der Bauern. In mehreren Ortschaften kam es zu Thätlichkeiten gegen die Ortsbehörden, und musste Militär zur Herstellung der Ordnung aufgeboten werden. Die Vorgänge tragen den Charakter einer tief wurzelnden agra» rischen Bewegung in sich. — (Schachtournier.) Diesertage sind, wie aus Newyork gemeldet wirb, zu dem dort stattfindenden inter« ^nationalen Schachtournier von den «ersten Meistern der Welt» eingetroffen: Vlackeburne, Günsberg, Cigorin und Pollal. Auf der Reise nach Newyorl sind überdies: Mason, Bird und Taubenhaus. Außerdem werden viele amerikanische Meister erwartet. Das Tournier wird voraussichtlich sieben ober acht Wochen dauern. — (Streik.) Aus Nürnberg wird berichtet: Da in sämmtlichen hiesigen Pinselfabriken die Borstenzurichter streiken, beabsichtigen die Favrilsbesitzer, für rimge Zeit die Fabriken zu schlichen. Die hiesige Pinsel-Industrie beschäftigt 2500 Personen. — (Zu guter Letzt.) Frage: Wer besitzt die längste Zunge? — Antwort: Die Sonne. Denn, obschon über 20 Millionen Meilen von der Erde entfernt, leckt sic doch den Schnee von den Dächern. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Obligatorische Kriegsversicherung.) Bereits vor längerer Zeit hat die Regierung bei den Hierlands wirkenden Lebensversicherung«-Gesellschaften die freiwillige Einführung der obligatorischen Kriegsversicherung angeregt. Nach dem Plane der Regierung sollen sich nämlich alle Hierlands wirkenden Lebensversicherungs - Gesellschaften freiwillig verpflichten, in Oesterreich mit keiner wehr- oder landsturmpflichtigen Person einen Versicherungsvertrag auf den Todesfall mehr abzuschließen, wenn dieselbe nicht zugleich die Versicherung für die Kriegsgefahr, und zwar bei der Capitals-Versicherung bis zum Netrage von 5000 fl., bei der Rentenversicherung bis zur Iahres-rente von 500 fl., eingehe. Die Regierung hat nunmehr neuerlich sämmtliche Lebensversicherungs-Gesellschaften eingeladen, in dieser Angelegenheit enbgiltige Beschlüsse zu fassen. — (Section «Krain» des Nlpenver-eines.) In der am 2. d. M. stattgefundenen Plenar-Versammlung wurde die vom Ausschusse beantragte Abänderung der Paragraphe 7 und 10 der Sectionsstaluten dahin, dass der Ausschuss statt aus 5 aus 7 Mitgliedern zusammengesetzt und der Obmann nicht vom Ausschusse, sondern von der Plenar»Versammlung gewählt werden solle, weiters, dass das Vermögen der Section im Falle der Auflösung derselben dem deutschen und österreichischen Nlpenvereine mit der speciellen Widmung für alpine Zwecke in Krain zuzufallen habe, während nach dem bisherigen Wortlaute der Statuten über die Verwendung des Vermögens die die Auflösung der Section beschließende Plenar-Versammlung zu entscheiden gehabt hätte, mit Stimmeneinhelligleit beschlossen. Der hieraus infolge des Todes des Obmannes der Section Karl Deschmann und der Amtsniederlegung des in der Plenar-Versammlung vom 18. Februar gewählten Ausschusses von der Versammlung noch auf Grund der allen Statuten (da die beschlossenen Aenderungen erst von der Behörde genehmigt werden müssen) neugewählte Ausschuss constituierte sich tagsdarauf .oie folgt: Herr Prof. W. Voß, Obmann; Herr Ottomar Vamberg, Obmann» stellverlreter; Herr Albert Ritter von Luschan junior. Schriftführer; Herr Ernst Stückt, Cassier; Herr Heinrich Galle, Hüttenwart. — (Promenade-Concert.) Morgen um halb 12 Nhr findet im Falle Mftiger Witterung das Laibacher Fettung Nr. 79. 652 6. April M^. erste diesjährige Promenade-Concert der hiesigen Militär« lapelle in der Sternallee statt. Das Programm wurde wie folgt festgesetzt: 1.) Marsch; 2.) Ouvertüre zur Operette «Indigo, die vierzig Räuber» von Johann Strauß; 3.) «Fusionen», Walzer von Ed. Strauß; 4.) «Metter-nich-Gavotte» von C. M. Ziehrer; 5.) «Maskenball., Galopp von Korel; 6.) /«,.umcl^ ^ von, Effecten» und Losmarlte. Ganzjähngc ^ i>. ., Probenummern gratis durch die Admiuistrat.on, (^>^ gassc 8._______________^__________ Frühlingscur. hnlich & Die ersten Frühlingswochen sind £c ^r die ft Zeit, in welcher nach einem Correcüv gerufcl .t die Lebensweise im Winter häufig he^J geß'lC Störungen in den körperlichen Func ^^ wird. Für diesen Zweck 1 "^^ sowohl zur selbständigen Hauscur a . auch zur M»1*'6'U Vorcur für die Bäder: Karl»»^,, ^f"\ FranceiiMbar Lage, sich eine solcheVewrgung zu "" ^ olbe"^ ie<^ Tau zum Sihen gezwungen und °nMlH.en ^V s. taun. Zeit und Lust zu größere». rcgcl'H'^we's 'h oH> Aber gerade als Folgen einer Verdauungsbeschwerden (Magen . ^ver. M"" . l«,!»^ rhoidalleiden, Blutandrang, Schwindelan a^^^lbc"^ <„. und da heiszt es. den üblen Ein'mrlungen ^c ^ <, möglich entgegenzutreten. Am leichteste« ^tel ^gchHl das auch der Unbemittelte mit erlmmten Vortrefflichst der Apotheker "'^stcr "'U ^ p.llen. Bezeichnen doch Männer von.,N a^ '/' B.F Bedeutung die Wirlung der Schwe.^^ ^ ^» lind von allen unbequen.cn Ncbenersche'""« ^ d" aH,s,, theler Richard Brandts Schwcizcrp.llen 1'^l, gen" <1^> 5 Schachtel 70 lr. uorräthia, doch . "^ Hor>la"'"^-<^ weihe Kreuz in rotwn Frlde «nddcn^^>^ ^M ^ -----------------------------------------------------HebcN'"'' sch"l",M ««stzchagenlatarrl, und damit verbundene Ac'M,^ ,7>«' Mwerden nach langjährig bewäh M M^ H^ Mündlich beseitigt "Atteste ^ zehn- und zw°"iMhnaeN'^ denen Le,den - m gr. Zahl. und verlange die Schrift «Magen D">" .,, He ,,,M ^ wu 10 lr. von I.I. F. Popps ^1 üng-^^^^ (Bei Anfragen erwähne mand^^—^-^ Depot der U. General* Maßstab 1 : 75000. Preis per VW" ^ ft. ^ aus Leinwand gespa"'" LB"" 653 Course an der Wiener Börse vom 5. April 1889. «a« dcm off^n V°ureblt«l°i?'""" '"« st, ,48 50 149 bo >,,' . ' ' ' l«0fi. i»l l.» l«ll- ^°"'P!bl>r, ill'wN '"^^ l»l ü!'l«L... <°/l)s —- "' ' ' '54-154 80 ^N^'^«^ "135ll,55 «»r^.. '^"euersrei . 99«5lW05 WAO Z-- ^V^h-Äal,,,^',«^ - "2- ' '22 5... Un» llil^"se»te Ü»/' ' - - !N»«5l0U05 !>!o "'M,.A,,l ,^ ' -^, 94 75 94 95 """«.'. H^ «^ «°.°!!;^ ^^^^ 0 lUl) fi. ,82 ^>!l»» 50 Veld War, Grundrntl.-Oliliaalillncn (für 100 fl, LM,), 5°/„ „alizische..... l«4?5 -- 5"/„ mährische...... 1O9'?5 llu 75 5"/„ «rain und Küstenland . . 10» —------- 5«/„ meberoslcrreichischr . . . 109 U/110 25 5«/„ steirische...... 104-75 — — 5"/„ troalischc ,l»d slavonische . 105- - -- 5°/„ siebenbüraische . , . , 104 95 lO5 25 5"/„ Irineser Äana! , , . , 10495. l<>5 25 s>"/„ ungarische...... 1N4 95, ,05-25 Andere öftrntl. Nnlehen. Donau-Nrg.Üol, 5"/„ 100 fi. . 128 5.' 127 5N dto, «nleilie >»?» . . 1UÜ.7Ü 107-25 Tlnlehr» der Slab! Hürz . , llN— — — «„lehn! t>, Llablarmsinde Wien 10I> 25» ION — Präm, Anl, d, Elad>!,si», Wien 14» 5:» l4S 5" Vörsrnbau «nlelien verlos, 5"/« 95s»(' 9« 5« Pfandliritfc (sül ion fi,), Vobener, allg, vst. 4°/„ E. , . 1«,'5» 122'— dto. » 4'/,"/,, . . 10« ?o lNl io bto. » 4°/„ . . . 9» 4« 9» 9!» bto, Präm, Echulboerschr. 3"/„ !l(> — llN l>0 Oest. Hypolhrlcnbanl 1<»j. 5(1°/« 101 — — — 0est.'un«, Ban! vrrl, 4'/,"/» . ia<7ü ll>L2s' drttu » 4»/„ , . 10« — 1<)<» 55 detto 5U<ähr. » 4"/„ . . 100--5 KM'55 Prioritiits-Obligationcn (sür 100 fi.), ssriblnanoi-Norbvah» l«) «01 10 Diverse Lose (per Stück). Crebltlose 100 fi...... ,8, 50 1905N «llnru-llose 40 fi...... L4-50 g5 5(, 4"/„ Toxau'Dampfsch, ,(»u fi, . ,4« — 14» — ülllbachsr Präm, «nleh. 2« fi, 27'75 28 25 Oscncr Lose 4» fl..... «5 75 y« 51, Palsfl, Lose 4« fi...... f,4 25 «5 25 Nolhe» Kren,, 0s». G,s, d., 1« fl, »z-.. 22 5« Rudulpli Lose 10 fi..... L3'— 2» 50 Salm Lose 4« fi...... gg bo ß? fio Sl'Genois.tiose 4Ufl. . . . ««-5» «7'ül. Waldsleiü-Lose lw fl..... 4« 5N 47 - Wlndisch-Hräv'Uos, 20fi, . , ei^5 —^ Vew,-Sch. d, 3"/„ Präm,-Schult» versch, d. Nobenrreb!«a»stalt . ,?'— I» - Vanl. Actinl (per Stück). Ni'Nlo Oest. Vanl L!><> fl, N<>°/„ lt, izl!,0 132. - Äanlverein, Wiener 10« fl. , . 109 — 109 25 Ädncr, «»st, öst, 20« fl, V, 40"/« 2«9'5l» 2A, - Llbt,-«nlt, f. Hand. u. G, lMst. 29/50 29« - Crebitbaill, «Ua. ung, 200 fl. . 3N2 5t>!302 76 Deposilenbanl, Vlllg. 2N0 fl. . 1»? ->18»' - (tscomple.Ges.Nblüst. 500 st, . 545 — 551 — Wir», u, !lassr Acticn von Transport-UnternchnlUMN. (per Stück). «lbrrchl'Vahn 200 fi. Silber . 55'— 5L-. MüId-ssiimlllN. Nahn 200 fi. S. 19? 50 19» 5« Vühm. Nordbahn >50 fl, . . . 208 - 20<; 5!» . Westbah» 200 fl. . . . 83ü 50 »33 50 Vuschtirliraber Eis, 500 fl. llVl. »3» - 945 - bto, Mt, U ) 2W ff. . »t.4'— »57 - Donau Pamvllchifffabrl > «?>., Oestrrr, 5»!' fi, llM, , . .400 — 402^ Draulltis, (V.'Dt>,-Z,)200fl,S. -.- -'- Dux>«°denb. E!!,-Ä, 200 fi, S, 475 - 4»« - ssl-rbinandz-Norbl!, !!><»<> sl,LM, 2.'<97 2l!00 VaI,«arlLubw, V, ü«Ofl, 2,8 — Lemb,«Ci^rrnow,' Iassy - ltüen» bahn189 — j «elb w«s, Una., Nordostbahn 2<» st, Silber 179 75 1»« «5 Unll,Wss»b,(>«aab'Vraz)20l)fi,N. »8« — 187 - - Industrie Actien (per Stück). Vllugei.. «lllll. Oesl. 100 fi. . 5« 50 «»» » ltgybier ltisen- und Stahl'Inb. in Wien 100 fl...... <,z 5« gg ^ Visenbahnw.-Ueibg, erste, 80 fl, »5- 9k- «Vlbemühl», Pahierf. u, V-V. 5» 75 5925 lliesinger Brauerei 100 fi, . . ,04 - ,045» Montan Gelrll , ösl err, - alpine 7» ?l 74 >b Präger ltisen ^iid^Ges, 200 fi, »55 — 857 — Salao larj, Klelnlolilen «0 ss, 2«z — 2L8 — »Scülön!m,il,l», Papiers, 200 fl 2lt>' »20 . »Llenrermüh!».Papiers,uv,V !»l>«5 :3l 25 Irüailer llolilenw «5 - 435--Waggonlleihanst,. «ll«. in Pest »0 fi......... »!-.. »L- — Nr. Vaugesellsckaft lo« fi. . . »n-bu »l zo WieüerbergeiZlegelNctini'Vts. l»l' - l»l z«, Devisen. 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