j^n. Fltitllg, 26. Nllücmbcr 1897. Jahrgang 116. kllibacher D Nitung. ^^u. ha,l,^t Vost Uslienbuna: «°nz>ahrmpt!,,r: ^/''"W,e b!« .7"'» ?-°'0"- Mr die «»stelllMss i», Hau« g«,Mhrla si. l, - Infertl,n««bül: Für ^^^^°«" ^ Zelisn »» li., grvhe« per Zclle N lr,: bei 0ft,rcn Uleberholungen per Zcile 3 lr. H!e «Laib. Zeit,» erscheint täglich, mit Ausnahme der H»nn' und Feiertage Die >b«i»lftr«tto» befindet ftch «oi^relsplav Nr,«, die «edact«,u Uahnbosgassr Nr. 15. Sprechstunden der «edaction von » bi» li Uhr vormitt»«» UnftllnNerte Vliese »»rben nicht angenommen, Manuscripte nicht zurüctgestellt. ^ Amtlicher Tl^eil. Mchft U"d l. Apostolische Majestät haben mit M k. Apostolische Majestät haben mit ?^ndllm.^'ch""em Diplome dem Obersten und 3,^en?s be« Infanlerie-Regiments Markgraf ^nd nllu' Ferdinand de Sommain den ""gnädigst^ verleihen geruht. '^üii^st^und k. Apostolische Majestät geruhten v KosH^eitige Transferierung (auf eigene ^"ie.3tp^"^"°"ls Cato Savi, des Landwehr. Y> 3». ?^^ trieft Nr. 5, und ^e^^ls Franz Seme. des Landesschühen-^^t Nr. III. Majestät haben mit VMch L, ''^l,eßung vom 19. November d. I. ^ln E ch °^lyelt,'schen Guts- und Rentverwalter !>^ als 7il °f? ^ 3 m Bilowih in Anerkennung seiner ^ Uch ^Wiahrigen treuen Dienstleistung auf ^ dc>« ,'"ben Gute sowie seines «emeinnühigen ^l, geruht '"^ Verdienstlreuz allergnädigst zu ^sttt"^<^.^p°sto,ische Majestät haben mit ^?'^endien"^^^unn vom 16. November d. I. Thu« '^^"dcsregierungs.Secretär Rudolf ^^""b dn m ^."ltein zum Bezirkshaupt-h<,°Urg " 'bezlllscommissär Wilhelm Grasen ^e S^ 2andksreglerungs. Secretär im ^^"zburg ernannt. v>ln b.^^^^t als Leiter des Ministeriums «t ^"hl'en "^. den Ingenieur-Adjunclen der l. l. ^^»».^^enstm Kärnten ernannt. Nichta,?iltlicher Theil. Delegationen. Wien, 24. November. Die gestrige Berathung des Vudgetausschusses der österreichischen Delegation, bei welcher die Delegierten dem Grafen Goluchowski ihre vollste Zustimmung und ihre Glückwünsche zu seiner Führung der auswärtigen Angelegenheiten aussprachen. veranlasste die Wiener Journale, sich neuerdings mit den Erklärungen des Ministers des Aeußcrn zu beschäftigen und den hohen Wert der Ergänzungen hervorzuheben, welche er seinem Expose hat folgen lassen. Die Verhandlungen in der österreichischen Dele-gation besprechend, sagt das «Fremdenblatt': Die An« erkennung ist diesmal umso lebhafter ausgefallen, als der Minister in seiner diesjährigen Bilanz die glück» liche Gestaltung unseres Verhältnisses zu Russland aufweisen konnte, «die von den Ungarn wie von den Oesterreichern herzlich willkommen geheißen wurde. Mit großer Genugthuung verzeichnet das genannte Blatt auch die besondere Sympathie, welche den Aeußerungen des Grafen Goluchowski über die künftigen Aufgaben der europäischen Staaten zutheil geworden ist, und es constatiert. dass man darin das Bestreben des aus« wärtigen Amtes anerkannte, die wirtschaftlichen Interessen des Reiches in jeder Weise zu wahren. Die «Neue ^reie Presse» constatiert, dass das Expofs des Grafen Goluchowsti weit über die Grenzen Oesterreich-Ungarns hinaus auf das ^esammte politische Europa einen starken Eindruck grübt habe. Die Er» gänzungen, die Graf Goluchowski auf Befragen ge-geben hat, haben die Gewissheit noch verstärkt, dass die Orientpolitil durch die Verständigung zwischen Wien und Petersburg auf eine völlig neue, den Frieden sicherer als je verbürgende Grundlage gestellt worden ist. Das Bild der Situation sei überdies um einen charakteristischen Jug dadurch vermehrt worden, das« das Nebeneinander des Dreibundes und des österreichisch-russischen Einvernehmens eine hellere Beleuchtung erfuhr. Durch die jeden Zweifel nachdrücklichst zerstörenden Nllfschlüsse des Ministers über den Drei. bund, dessen Errichtung und Zweck durch die Neu» gestaltung der Beziehungen zu Russland nicht alte-riert sei, haben die Erklärungen des Grafen Goluchowsk «eine fingüläre Bedeutung» gewonnen. Im weiteren Verlaufe seiner Bemerkungen setzt das Blatt hinzu: Graf Goluchowiki hat im BudaMusschusse der öster° reichischen Delegation die Ausführungen seines Expose's noch vertieft, indem er die Möglichkeit gewollter oder ungewollter Missdeutungen beseitigte. Und dadurch hat er auch, sofern dies überhaupt erforderlich war, von unserem Verhältnisse zu Russland jede Spur einer anderen als friedenserhaltenden Entstehungsuisache ab» gestreift. Das Friedensbollwrrl ruht nun auch im Osten auf einem festen Pfeiler und dafür, dass diesem Pfeiler keine andere Bestimmung angedichtet werde, als er thatsächlich befitzt, hat Graf Goluchowski durch die Ergänzung semes Exposes in dankenswerter Weise gesorgt. Das «Neue Wiener Tagblalt. stellt fest. dass seitdem das Institut der Delegationen besteht, nunmehr zum erstenmale die Zustimmung zur äußeren Politik, durch die Solennilät der Einmüthigkeit ausgezeichnet wurde, und es schreibt diese Einmüthigkeit dem Umstände zu. dass der auswärtigen Politik, welche die Monarchie verfolgt, tine allmählich selbst die Abholden gewinnende Kraft inne wohne. Man könne wirklich und wahrhaftig sagen, dass diese Politik in wesent« lichen und großen Zügen dazu beigetragen hat. wenn über allen europäischen Wipfeln Ruhe ist. De-r Leiter der auswärtigen Angelegenheiten habe mit berechtigter Genugthuung anerkennen dürfen, dass, soweit seine Politik in Betracht kommt, die wilden Heereslager der Parteien im Inlande sich in friedliche Quartiere umwandeln, aus deren Mitte ihm Zustimmung und Lob gezollt wird. Das «Wiener Tagblatt, bezeichnet den Beschluss des Budgetausschuss's als eine Verlrauenskundgebung für den Minister des Neußetn. wie sie zu den seltensten gehört und es habe sich gezeigt, dass im österreichischen Concerte, was die auswärtigen Fragen betrifft, leine Dissonanz herrsche und eine Einigkeit vorhanden war, die qar nicht übertroffen werben kann. Ein solches Factum verdiene ausdrücklich conftatiert zu werden, da es kaum jemals in irgend einer parlamentarischen Körperschaft vorgekommen ist. Dentschland und die Vereinigten Staaten. Ein Newyorler Brief der «M. Nllg. Ztg.. be-spricht das Verhältnis der Vereinigten Staaten zu Deutschland. Der Correspondent meint. Deutschland sei in den amtlichen Kreisen in Washington zur Zeit nicht besonders gut angeschrieben, und diejenigen Blätter, welche mit Cabinetsmitgliedern in directer Verbindung stehen, machen daraus auch keineswegs ein Hehl. Man Feuilleton. ^"»«nkt, - ^üchermarlte. ^3> und'^/Jahrbuch sür die Jugend zur '°lck,U diebr ^tM"N- Herausgegeben unter ^v i °> Hwim. ^"»endsreunde von Hermine <^ V" «°nd. Jahrgang 1898. Groß ,'I't W't Or. '" vornchmer Ausstattung, reich h<" En, ""bi.dern von Alois Greif. Ernfl »ic> u.,d " 7"sch,o. mit geographischen, ge-»^tilMwl ^"""slei'schasllichen Abbildungen !^ 3 ^ Mit ^"brndruckbildern. Pracht-Einbaid ?'V ö. ^""bendruck.Dkckenbild von A. Greil. ^loliAbheiniai , Widmung dieses neuen Bandes X?'^ "' Hal Ihre k. und k. Hoheit du ?silt^vH7. Pr.nMin Gisela von ' >l!> 'lein e"H'gknzunehn,en g"uht. Die so» V°"d ' für K ^"'' "ls °uch für da» reiferc ^ W>t., ^ °ben und Mädchen bestimmte ^ tts Aahrnän ^ "un in der stattlichen Zahl i>e ."Aak "»en vorliegt, nimmt m.bestr.tten «. ° der ^./ln «liter allen Erscheinungen auf !>'n ^ der "Udliteratur. Der Name .Hermine ^ "' «" L°nd?n ""? '" Österreich, sondern in 'H "l,z"^ die «s, °ls Iugendschriftstrllerin go V!«^n.ten "^l'dsten Anerkennungen wieder. i Vb«ii./ttl N ' Verautgeberin — bürgt schon unter deren ^n 5« , und bekannte Autoren, gle'ch' i^ ""n bestem Klang-, zu finden swd. In eminent patriotischem und christlichem Sinne ge« halten, bietet der wie immer mit größter Sorgfalt und feinstem pädagogischen Takte ausgewählte Stoff auch diesmal eine Fülle der Unterhaltung und Belehrung in schönster Abwechslung und anziehendster Form. Das kommende Jahr des «Kaiser.Iubiläums., zu dessen würdiger Feier alle Völker Oesterreichs sich rüsten und zusammenfinden, wird in dem neuen Bande, welcher mit dem schwungvollen Gedichte «Zum goldenen Kaiser-^ubiläum. und dem für die Jugend verfassten Festspiele: «Nach fünfzig Jahren, (mit 16 Originalzeich, nunaen von Emilie Proschko) sowie mit einem präch-tiaen Titelbilde in Farbendruck «Kaiser Franz Josef I. im Toison-Ornate» (nach dem Original Nquarellbilde von Alois Greil) einbegleitet ist. in ausdruckvollstcr Weise verherrlicht Hermine Proschkos reich und Prächtig ausgestattete «Iugendheimat», welche von der gesummten kcthulischen Presse und den hervorragendsten pädagogischen Fachblüttern Oesterreichs und Deutschlands be-sonders ausgezeichnet und ols Muster wahrhaft christ« licher und patriotischer Iugendllteralur empfohlen wird, steht in der Reihe der wertvollsten und vornehmsten Oeschenlbücher und ist längst bekannt als das bevorzugte Lieblingsbuch der heranwachsenden Iua/nd. — Die früher erschienenen elf Bände der «Jugend» Heimat» werden stets vorrächig gehatten; jeder Band ist für sich abgeschlossen und zu obigem Preise einzeln erhältlich. Vlit Schlägel und Eisen. Cine Schil-derung k« Bergbaus und stiner technischen hilft' mittel. Von Dr. Wilhelm Versch. (Mit 26 Vollbildern und über 300 Text-Abbildungen.) Die AuSgabe erfolgt in 25 Lieferungen zu 30 Kr. — 50 Pf. — 70 Lts. (A. Hart leben« Verlag in Wien.) Einer der wich-tigsten Zweige der Urproduction ist der Bergbau. Nun hat aber der Gebildete selten Gelegenheit Bergwerke und den Bergbau überhaupt, wie sie in Wirklichkeit sind, kennen zu lernen; denn was auf der großen Heerstraße dm Touristen gezeigt wird. sind «Salon-bergwelle», welche mehr oder minder für den Massenbesuch hergerichtet sind. Ihr Besuch erweckt daher mehr das Interesse des Gebildeten, als er vermag, dasselbe zu befriedig'». Auch unsere populäre Literatur, die sich schon so reiche Verdienste um die Verallgemeinerung fachlichen Wissens erworben hat, ist diesem hochinter-essanten Thema bisher nicht näher getreten, und eine sachgemäße, allgemein verständliche Darstellung des Vergbams sowie dessen, was mit seinen Zeichen «Schlägel und Eisen» im Zusammenhange steht, war daher geradezu ein Bedürfnis. «Mit Schlägel und Eisen» schildert nun in Wort und Bild die Anlage und den Betrieb der Bergwerke, eS lehrt uns den Berg-bau kennen, wie auch die modernen technischen Hilfs> mittel des Bergbaues, es macht uns aber auch mit der Lebensweise des Bergmannes, mit seinen Gebräuchen und Sitten, seinem Glauben und Aberglauben ver« traut. Wir besuchen die wichtigsten Fundstätten der Edelmetalle und überhaupt interessante Virgwerle, lernen die Gewinnung der Salze und der Kohle, des Petroleums und der Edelsteine kennen, und erlangen dadurch ein l'benswahrki G-sammtM de< nwdnmn Laibacher Zeitung Nr. 271. 2438 ^ 26. Novenck^^. erblicke nämlich in der deutschen Regierung die geheime Urheberin aller Maßnahmen auf dem europäischen Continente, die den Vereinigten Staaten gegen den Strich gehen, oder ihrer Regierung irgend welche Schwierigleiten bereiten. Diese Ansicht wurde durch die deutscherseits erfolgte Zurückweisung mehrerer von Mac Kinley ernannter Consuln anscheinend bekräftigt. Der Correspondent schreibt: Mit Deutschland lann man natürlicherweise nicht ebenso ungeniert verfahren, wie zum Beispiel mit Spanien, deshalb ärgern sich unsere Regenten Über jede von Deutschland kommende Schwierigkeit doppelt und dreifach. Man lann fich also sehr leicht die Genugthuung vorstellen, welche unsere Nativisten empfanden, als von drüben gemeldet wurde, dass Deutschland kein Kriegsschiff zur Verfügung habe, um seinen Forderungen auf HM sofort Nachdruck verleihen zu lönnen. Wäre Lüders, so hieß es in den Blättern, ein amerikanischer Bürger, so läge schon längst eines der stolzen amerikanischen Kriegsfahrzeuge vor Port»au»Prince; nach der deutschen Kriegsflagge halte man vergeblich Ausschau. Uebrigens möge die deutsche Regierung, wenn sie sich zuletzt doch zum Handeln etwa aufschwingen sollte, nicht vergessen, dass die Insel Haiti, ebenso wie Cuba, zum amerikanischen Continent gehört. Mit dieser Erklärung spielen die betreffenden Organe auf die Monroe«Doctrin an. In Verbindung hiemit machte diesertage ein in den Kreisen des Weißen Hauses verkehrender Republikaner eine Beachtung verdienende Bemerkung. Bekanntlich werden hier zur Zeit neun zum atlantischen Geschwader gehörige Kriegsschiffe seeklar gemacht. Im Schiffsbauhof herrscht eine fieberhafte Thätigkeit und die betreffenden Fahrzeuge erhalten volle Kriegsausrüstung. Man nahm bisher an, dass dies infolge der gespannten Beziehungen mit Spanien geschehe. Ms ich eine dahin zielende Frage an meinen republikanischen Ge» währsmann richtete, antwortete er: «Spanien? Wer weiß. Es gibt noch andere dunkle Punkte am politischen Horizont. Es könnte vielleicht nothwendig werden, ein anderes amerikanisches Vültlein als die Cubaner vor den Uebergriffen der Europäer zu schützen. Jedenfalls müssen wir im Süden eine starke Flotte bereit halten.» Es scheint jetzt, als trage man sich in Washington mit dem Gedanken, auf Grund der Monroe«Doctrin in der Haiti'Nffaire zu intervenieren und, wenn möglich, jedem gewaltsamen Vorgehen Deutschlands entgegenzutreten. Im ganzen werden innerhalb der nächsten zwei Wochen elf unserer besten Kriegsfahrzeuge die volle Kriegs» ausrüstung erhalten. Politische Uebersicht. Laib ach, 25. November. Se. Excellenz der Herr Minister des Auswärtigen Graf Goluchowsli gibt Samstag und Sonntag zu Ehren der beiderseitigen Delegationsmitglieder große Diners. DieungarischenMinister Baron Banffy, Lulacs und Baron Iosila sind heute nach Buda» Pest zurückgekehrt. Der Club der Katholischen Volkspartei hielt vorgestern nachmittags, wie bereits ge-meldet, eine mehr als dreistündige, gut besuchte Sitzung über das Ausgleichsprooisorium. Der Club nahm nach eingehender Debatte mit allen gegen eine Stimme folgenden, vom Abg. Karlon gestellten Antrag an: Indem der Club im Ausgleichsprovisorium nur eine vorübergehende, durch das Verhalten der Minoritätsparteien des Hauses leider nothwendig gemachte Lage der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder zu den Ländern der ungarischen Krone erblickt; indem er die an die Annahme des Ausgleichsprovisoriums geknüpfte Aufhebung des MahlverkehreS als eine die Volkswirtschaft in hohem Grade fördernde Mahregel begrüßt und indem der Club zugleich mit allem Nachdrucke darauf besteht, dass bei der definitiven Durchführung des Ausgleiches den finanziellen und wilt» schafllichen Verhältnissen der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder in vollkommen gerechter Weise entsprochen wird, beschließt der Club, den vom Budget-ausschusse vorgelegten Gesetzentwurf zur Herstellung des Ausglelchsprovisoriums anzunehmen, sämmtliche Minor»' täteanträge jedoch abzulehnen. Gleichzeitig machte der Club die Frage zur Clubfrage, das heißt, jedes Club« Mitglied ist verpflichtet, für das Ausgleichsprovisorium im Hause zu stimmen. An der Debatte betheiligten sich die Abgeordnelen Dipauli, Kapserer. Ebenhoch, Karlon. Fuchs, Wagner, Schachinger, Kaltenegger, Muhr und Zaunegger, welch letzterer auch das letzte Alinea der Begründung der Resolution beantragte. Das ungarische Abgeordnetenhaus trat gestern mittags zu einer formellen Sitzung zu° sammen, in welcher der AusschuMricht Über den Gesetzentwurf betreffs der Gemeinde« und übrigen Orts« namen unterbreitet wurde. Ministerpräsident Baron Banffy unterbreitete einen Gesetzentwurf über die Regelung der Confulargebüren. Ackerbauminister Darany unterbreitete einen Gesetzentwurf betreffs Regelung der Rechtsverhältnisse zwischen den Arbeitgebern und land» wirtschaftlichen Arbeitern. Bezüglich der letzteren Vorlage wurde die dringliche Berathung beschlossen. Die Sitzung wurde sodann geschlossen. Das Haus hält bis auf weiteres leine meritorischen Sitzungen ab. Man schreibt aus Rom vom 22. d. M: Der nächste Sessionsabschnitt der Kammer, die bekanntlich am 30. d. M. wieder zusammentritt, wird allen Anzeichen nach gleich zu Beginn einen lebhafteren Charakter annehmen. Die Fragen, welchen sich das In« teresse der Volksvertretung in erster Linie zuwenden wird, betreffen fast ausschließlich die innere Politik. Die Deputierten werden zwar schon in den ersten Tagen der Session Gelegenheit haben, aus dem neuen Grünbuche die Politik, welche Italien in der letzten Phase der orientalischen Frage verfolgt hat, kennen zu lernen, trotzdem ist aber kaum anzunehmen, dass es über diesen Gegenstand zu einer größeren Discussion kommen werde. Die Politik des Ministers des Aeußern, Marquis Visconti-Venofta, findet den Beifall der überwiegenden Mehrheit des Parlaments, so dass auf diesem Boden kein Anlass zu lebhaften Kämpfen vorhanden ist. Ein weit mehr umstrittenes Thema bildet dagigen die afrikanische Politik der Regierung. Wie telegraphisch gemeldet, soll der ge-wesene Unterrichtsmimster im Cabinette Giolitti. der Deputierte Herr Martini, eine zeitweilige Mission in der Erythräa übernehmen. Er wird allerdings mcht, wie irrthümlich verlautdart wurde, zum Gouverneur der Colonie ernannt werden, da eine solche Stelle mit dem Deputiertenmandat unvereinbar wäre, nichtsdesto-weniger aber die Functionen eines Gouverneurs in vollem Umfange ausüben. Ein Theil der Presse vertritt nun die Ansicht, dass sich an die Berufung dieser Persönlichkeit zur Verwaltung der Erythräa eine ----------------------------------------------------'—wl n»'l>>°"' Schwankung der Regierung in der Frage ^ U. schen Occupation dieses Colonialgebltte« ^^ll. kanntlich hat die Regierung im Pa"an,cn ^. dass diese Besetzung ausschließlich a"l^^°.,B schränkt, die übrigen italienischen Garmi^ ^nle zurückgezogen werden sollen, so dass ^ D Territorium von eingeborenen M""' «Mt ^ oernement der Colonien unterstünden, v l" ^ ^'« soll. Die Combination, dass das 6"7 M Standpunkte abgekommen sei, ist durcha"» °^n. ^! Die Regierung wird vielmehr die ^lpl^ ^»» sie in dieser Beziehung angesichts de p"^ ^-sich genommen hat, vollständig ">"""'OMln"" bald nach dem Wiederzusammenttltte °er ^. tlärungen in diesem Vinne abgeben. ^^W hange damit sei bemerkt, dass der S"^'^ ° Luzzatti in der Lage 1. December in der Kammer vorzutragr ^ ^ eine Entlastung des Budgets um i"" "^M infolge der Räumung K ° ss«l °^ ^,,g« Ueberhaupt wird die Politik der Conce« ^ Sammlung, welche die Regierung auch ' sM die Erythra a verfolgt, den SwatsfmM kommen. milba» „« Die Handelskammern von " .„plä« Santander begehrten vom ^V P Sagafta telegraphisch ausgiebigen^ zge, spanischen Product« auf Cuoa. 's ^ Vbber"!""H äußerte sich. dass seine Freunde l"" "° nttli « Cuba bedauern. Er tadelte die denInM^ ^ gesinnten Madrider Blätter, welche v"" „^n>,,:. gleichwie von den Flibustiern ve"«" mbaM General rechtfertigte die Concentrierung ° ^B Bauern in den Städten, da ste de" ^^ M dienste leisteten, und betrachtet d'« " „M,,^ als für die nationale Industrie veryan^^^lB, der Antwort auf die Glückwünsche oe^er.' erklärte sich General Weyler als " der Le.dgarde, M.ch°el °°" ""° „ ^„d- ^ Rcctorot dec «gramer UnivcrM i» ^ V" mWgu. uaiici6lnieu zehntausend «"» ^ aus Kopenhagen schreibt, h" "e l0 l, ^ S'^ lelllchaft der W>ssmlch°llen bejchlon ^^len.^ gonds, nnlchl-r -« ""«".....°".,,., ^""k^ Bergbaues, welches seiner erschöpfenden und anziehen» den Darstellung wegen gewiss bei allen Freunden des Bergbaues sowie in den weiten Kreisen des nach vielseitigem Wissen strebenden Publicums Anklang und Beifall finden wird. Die schöne und reich illustrierte Ausstattung des vorliegenden Werkes verdient besondere Erwähnung. Ueber den Kunstwart, die von Ferdinand Avenarius herausgegebene Rundschau über Literatur, Theater, Musik, bildende und angewandte Künste erhielt der Verlag die folgende Zuschrift aus seinem Leser« kreise, die wohl auch wir weitergeben können: «Die Jubiläen geistiger Schöpfungen sollten wir zum mindesten ebenso vermerken, wie die Lebensabschnitte berühmter Leute. Wenn der Kunstwart, dieses einzige deutsche Organ, das alles Kunstleben der Poesie, des Theaters, der Tonkunst, und der bildenden Künste in Deutschland einheitlich umfasst, nach segensreicher Arbeit sein erstes Lebensjahrzehnt beendet, ist das nicht auch der Erwähnung wert? Was der Kunftwart, dieser «Schatz für jeoen Gebildeten», wie ihn Klaus Grolh genannt hat, in feineu ersten zehn Jahren geleistet hat, wird in der deutschen Geistesgeschichte unvergessen bleiben. Er darf mit Stolz sagen, dass er im raschen Wachjen und Schwinden der künstlerischen Moden von Anfang an mit Maßstäben gemessen hat, die heute noch gellen. Frei vou aller Schablone hat er wnsühlig und energisch auf das Wesentliche, das w nur rein und treu gespiegelt, sondern auch angeregt und gefördert. Aber wenn er bisher wirklich hie und da ein wenig «zu gelehrt» war, so ist das neueste Heft, das ihn uns zum erstenmale erweitert und in der neuen über« aus vornehmen Ausstattung zeigt — bereichert u. a. durch ein musterhaftes Feuilleton und eine Chronik — von Anfang bis Ende in vornehmster Welse unterhallend zu nennen. Eine Ueberschau über den gegenwärtigen Stand aller Künste in Deutschland, wie diese hier, vermögen wohl die Mitarbeiter eben nur des Kunstwarts so zu bieten, denn hier begegnen wir nicht nur geistvollen Schriftstellern und vortrefflichen Sach« leunern, sondern auch durchwegs sestgeschlossenen Persönlichkeiten. Mit der langsamen aber sicheren Gewalt alles innerlich echten hat der Kunstwart allmählich seinen Leserkreis gewonnen und festgehalten. Mögc sich dieser verdoppeln und verdreifachen! Wer den Kunstwart nicht liest, beraubt sich dadurch selbst nicht nur vortrefflicher Anregung und Belehrung, fondern manches der feinsten Genüsse, die ihm modernes Schriftthum bieten lann. Ja, möge der Einfluss des Kunstwarts immer schneller steigen. Wenn eist der Geist, der hier waltet, der Geist unserer Gebildeten überhaupt ist, brauchen wir nicht mehr bange zu sein um deutsche Dichtung und Musik, um deutsches Theater und deutsche Färb» und Formenlunst, um deutsche Geistescultnr überhaupt. Alles in dieser Rubrik Besprochene lann durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleimayr erhobenen Rechten haltend 0",^ ^ empfindet er den ganzen Zauv" ^ ,^ geistigten Schönheit. «.„^ iibel"> U Fast um eines H°uptf Xdu''g, l" >< So erlennt er, dass sie m.t Uebe A ^. ^° erfasst. Alle und die gesenkten, dunklen ""^ <, zarte Blässe ihrer Wangen. Doch 3 ^ ", ' H ührt sie die Nadel. Nur emA -d ">Z lassend leise aufstöhnt, stockt d.H« ^tsa" ^ ängstlich fragender «l.ck tt.fft y"^,^r, s,o^ er die Berührung ihrer lchl«"te"/ ^„.ß" ., Hand! Er lann den Vl'ck n.ch ch- , edlen, feinen Linien- , Erlelch" g,it t" > So, nun ist es voUbrach l ^ntl' /^^ auf. E.ue feine Blutwelle ha ^ sieH Ds ^ schimmer Übergossen. . Verw.rrt ^^r.Kde /° Ä seinem Blick, der mit Ma" "" , auf ihr ruht. Er str^t 'hr ^n«^ °„l.l > entgegen, um ihr zu danlen. " ^ ich ^ ^ vom Herzen zur L.Ppe. doch l ^ e I ^ leichten -Gute Nachtl- absew^er ,h"" ^ er ihr nachstarrt, die Treppe ^ sie^l knarren. n« «l°, ^"«ächtnls zur Verfügung gestellt worden °"»«chun./^^Uon behufs topographisch« Aufnahme »ll,il^"">"'chlen Theile« der Oftlüste von «tönland !!" »ttiunl " ö»r Bestreitung der «lt dieser Expedl. ^ili°n ?? ^°^" ^0.000 Kronen bestimmt. Die <»«!I!ch """ die Erforschungsrelse anzutreten. Vor. ?l« «>l.,^, ^" die Thellnehmer erst im Jahre 1902 "kl»«", ,««lö«t h-ben. Die «lpebltlon wird unter ^'"' »vtlck, °^""^ren See°Off,cler« Namen« «»drup °^«Ilen h ^ '^^" längere Alt l« höchsten Norden ^Ah/^"llchtung eine« «reise«.) Der ^ ^el« ?n ""«arme «ottlieb Vlillmann au« Neudorf ^Lch»V b^'^lefien, ^ ^ 2. Juli vo« " ^le eln»^"^^ zu« T°de verurthe,lt »urdr, weil >ldtt b«!. ""^jährige Oct«ar«e Witwe W/yrauch ^«^"e. «ft a« i9. d. W. durch den Schars- ^, °" (Vlagdeburg) h,n»erichtet worden. ""t'Vell!^l°!? ^" icaner. Orden.) Dec Domini-?l 8ll>>, / ^ ühwlrth wird, wie dem «Vaterland' '" fllr inn b"b. da« nächste General.llapitel des > ".s^"^en 1898 nach Wien einberufen. !°b'l) iss Modell be« Thurme« von ?'°" °u«a segenwärtig im Nationalmuseu« zu Wa« .linder« s!.' " «'""bet fich auf die Forschungen 7^llnl"^H"ly Rawlinson. Nach der An->t>l el» «V°"k d" Thurm von Gabel an seine« "°lb°l. d . e?."^'"- An Stelle de« «eneral« sei ^ zelegt w« ! "^ sehr ühnlich gewesen sei. in den >°<'" «l. der I.g n°l«'lich ohne den ^ "'« b!u! "l' »leng die versammelte Menge '^.^fte v°n«'^ l9^« durch da« Meer.) < ! "t eleltril^. ^^°" ""i" «« fich al« wünschen«. ^ <> ^ llil°m . "'lenbahn von Vrighlon nach dem ^«c ^ll°«e ^ l "lsernten Nottingbean zu legen, ^t l^"l gelt ^ ^^ ^"il«." unserer I«il der schwierigen Kunst. ^?- ^e Na"'' bieten, ^an half fich dadurch. V'" letzte l. " «isenbahn nicht direct auf die V a^he ' ^"d"n °uf diesen Säulen von einer ^N "tagtn- !' b°l" fie auch den höchsten Flut-^?'Wng '«»°"' diesen Säulen erst befestigte man ^ . Kühle A"" zur gelt der Flut die Schienen < ''hin h, ^'l der Tragsäulen vo« Wasser bedeckt ^^ll". und u °^" °" "'' Sch'^' die durch das ^'1 !^^>>, ^" Anblicke Rechnung zu tragen, ^st">°n!. 7d7" c^^kr. Ihm ist's/ °l« wenn er ^/^llält ilw .Fklde schwelverwundet läge. Der ^oi^ it' H ll ^""°« ^ "cht ^" "heben. >>»t 3 der ^«3" !^""z. und allerlei unholde ^!>?eine U""nis umschwirren ihn. Und dann >aa " Bech^ "^.^."chengestalt über ihn, in der ^tch^ ihn ..7? c)"bbegchltem Trunk, doch er > M mit l^" s"sjen. So wird es Morgen, und 5V>e Ta 7^"" Kopfe. Zt ,>«n nab. '^^" liht Margarethe unter dem !l^"d sä.^"^lete Täubchen übergeben. Mit ^ies" hai^e« . sie ^eselben von den Federn. " e d^'ctt si/ ^1'dknd und ganz in ihre Arbeit K hellen .V^cken auf. als Kurt ihr plötzlich i fle^7^"gen l. gegenübersteht. '^>e 3« Lipp^nerung ihrer ersten Begegnung !l, H "rüth ' vlkstnal ohne Ihre Mahnung!» ^<>lnd^ wle ein junges Mädch.n. und da ist ^ '^ck . gammelnd kommt es von seinen ja! Wie soll ich ^ >uH^ ll"n» nur erklären? Sie müssen ^ '^ den Uneingeweihten. ^^ Futter s,I S.e im Gegensatz zu Ihrer ^"l V"te mi. '""b. mindestens sehi befremdlich ^" »,". lung '"" «ewissen Ueberlättiaung dem . ^?« H''hrt. ?" Damen in den Städten den l ^n ^l^nde ''.'.^" dem weltentlegenen Winkel, ^ ^ Ei- M'se, arbeitende Frauen sehen. ^^ >wd llug. Fräulein Mrgarethe.! hat man den Waggon» nicht da« gewöhnliche typische Uussehen geaeben, sondern »an gab ihnen die «eftalt von Dampf'Vichten; die Passagiere bewegen sich aus eine« hübschen Promenadendeck, wenn fie nicht den Nusent« halt in der «ajüte vorziehen. Die Elektricität wild dieser eigenartigen Eisenbahn durch oberirdische Leitung zugeführt. — (Eine Raucher.Statistik.) E« ist neuer, ding« statistisch nachgewiesen worden, das« Holland al« rauchende Nation den ersten Platz in der Welt behauptet. Im Durchschnitte consumiert jeder Niederländer jährlich ein Gewicht von 100 Unzen an Tabak und Cigarren. Der Belgier folgt al« zweiter von 80 Unz?n, der Türke mit 70 und der Amerikaner mit 60 Unzen im Jahr. Dann kommen Deutschland, Frankreich, 3lus«lanb, Spa« nien und Italien, die fich ziemlich die Valance halten, während in Großbritannien und Irland nur der äuß?rft geringe Verbrauch von 23 Unzen pro Mann gerechnet werden kann. — (Da« glückliche Amerika.) Die «««na» stellt in ihrem Septemberhesle sest, das« die Vereinigten Staaten allmonatlich 150 Millionen Dollar« «ehr an nationalem Vermögen producieren, al« fie verzehren können. «Jedesmal, wenn die Sonne sinkt, hat das Voll der Vereinigten Staaten 5 Millionen Mark mehr erzeugt, al« e« in derselben Ieit verbrauchte.» Pro Kopf der Ve« völlerung betrugen die Einnahmen i« Jahre 1870 760 Dollar, 1680 schon 870 und 1890 annähernd 1000 Dollar«. Hat sich doch allein die jährliche Hervor» btingung von Edelmetallen seit 1890 um 5b Tonnen «old und 1300 Tonnen Silber im Werte von 100 Mil» lionen Dollars vermehrt. In zwanzig Jahren hat sich das Vermögen der Vereinigten Staaten verneunfacht. Leiber ist die Verthellung dieser Reichthümer eine höchst ungleiche. 91 Procent aller Familien gehören nur 29 Procent diese« Reichthum« und die übrigen 9 Procent der Familien theilen die g^oß« Masse von 71 Plocenl des Nationalvermögen« unter fich. 20 Procent alles Reichthums ist auf ein paar Milllonärsfamillen vereinigt, die nur '/ioo Procent aller Familien ausmachen. Local' und Prouinzial-Nachrichten. — (Erwerbfteuer. Kommissionen.) Die «lonftltuierung der Vrwerbfteuer.Eommlsfionen wirb schon in der nächsten Z'it möglich sein, da der Flnanzmlnifter, wie da« «Fremdenblatt' erfährt, über die Zusammen» sehung der Eommisfionen, soweit eine amlliche Ingerenz darin mLgllch ist. bereit« schlüssig geworden ist. Velannl-lich werden der Vorsitzende und dessen Stellvertreter sowie die Halte der Vo««ilfton«mitglieber vo« Finanz«inifter ernannt. — (Kindergarten.) Laut einer un« zugehenden Mittheilung hat der l. l. Landesschulrath de« l. l. Vezirl«-schullnspector Herrn Nndreas Zumer al« Gründer und Leiter die Eröffnung eine« Prioatllndergarten« in Kcain-bürg bewilligt. —o. — (Vermächtnisse.) Der am 29. «uguft b. I. zu Pre«la verstorbene Pfarrer Herr Martin Dertar hat unter vielen anb-ren Legaten auch einen Vetrag von 1200 fl. zur Errichtung einer Studenten» ftiflung gewidmet. Den Eylill- und Mtlhobvereln bedachte er «lt 5547 st., den Htr»agora«verein mit 500 f!.. die Waisenanftalt Marianum «lt 100 fl., die Sluoent'enlüchen in Laibach »it 200 st. Ferner legierte Sie^können es mir nachempfinden, wie solch einem Brausekopf, wie mir, zumuthe fein musste, und Sie lraaen auch hohen Sinn, Sie werden den demüthig um Verzeihung Flehenden nicht umsonst bitten lassen. Längst habe ich ja erkannt, wie sehr ich Ihnen unrecht Sie hat die Hände sinken lassen; ihre Augen starren erschrocken auf den Mann, der, näher tretend, ihr beide Hände entgegenstreckt. «Vilte lassen Sie das! ll« war sicherlich gut aemeint l. wehrt sie bestürzt — als er aber nicht nachgibt, auf ihre Verzeihung zu dringen, erklärt sie nach einer Weile: ^ « . .Ich wi« versuchen, es zu vergessen!. «Dank, Fräulein Margarethe, herzlichen Dank!» betheuert er ihr. «Ich wuMe es jl,, dass ich nicht vergebens bitten würde, denn das echte Weib hat für aufrichtige Reue immer ein versöhnendes Wort!» Die Arbeit ist vollendet. Aufstehend, fchneidet sie jede Fortsetzung des Gespräch« ab. Sie hätte jetzt auch nichts Gleichgültiges sprechen können. Ist doch bei dem tiefen, weichen Klang seiner Stimme ein beklemmendes Etwas in ihre Vrust So schreitet sie der Küche zu, und wie sie, bevor sie in dieselbe eintritt, den Vlick noch einmal über Feld und Garten schweifen lässt, ist es ihr. als ob der Himmel nie so blau gestrahlt hätte. w,e in dieser Stunde, in der etwas Wunderbares über sie gekommen ist. Etwas Wunderbare«, wie eine Offenbarung. Welche? (Fortsetzung solzl.) der «>rfiorb?ne für den j?w?ilig?n Gxpofitu« in Heilige» Kceuz bei Moräutsch einen Iahre«betrag von 500 fl. und für jenen in Hell. Dreifaltigkeit, auch in der Pfarre Moräulsch, eine jährliche Rente von 300 fl., für die Armen in Pre«la befti««te er »0 fl., für je« i» Vioßdors 40 fl., für die Schule in Pre«la 30 fl. —^>. — («lu« be« Verein«leben.) In Lalbach wirb ein neuer Gesangsverein «3Iov6N8ko tr^ov»Ico pevsko ärustvo. g-grünbet, dessen Statuten behördlich bereits genehmigt wurden. Der V.'rein bezweckt die Pflege und die Ausbildung be« slovenischen Gesanges, Veranstaltung von Eoncerten, Unterhaltungen und Ausflügen, dann Theilnahme an nationalen Festlichkeiten. —o. * (Deutsche V ü h n e.) Der dramatisierte R9«an «D?r Hütenbeflher» von Ohnct gehört zu jenen Komödien, deren Theatralil hie und da fliegende Hitze verbreitet, dle wohl die Wangen töthet, aber da« Innere nicht erwärmt. Das Slück hat bekanntlich zwei dankbare Rollen, den Mann «>t de« edlen Herzen und dle hochnäsige Claire, denen die anderen episodlftisch g.,. zeichneten und recht oberflächlich romanhaft charakterisierten Figuren als Umrahmung dienen. Al« «hültenbefitzec» debütierte nun gestern Herr Vrtholb Held mit gute« Elfolg,; die äuß?re Erscheinung ist sympathisch, da« Organ klangvoll, kräftig und «odulationsfühig. Nach den großen Scenen, die Herr Held mit schönem Feuer spielte, ward ihm ehrender Vlisall zutheil. Da» weitere Auftreten, insbesondere in Costümrollen, wirb näheren Ausschluss über da« volle Können de« Künstler« geben. Der Debutant fand die lrästigfte Stütze an seiner Partnerin Frau Schleslnger, welche die Claire «it gewohnter Künftlerschaft vor» trtfflich spielte. Die anderen Rollen gaben die Da«en Kittel und Reinholb, die H?rren Muratori, Heffe, Mahr und Göttler ganz verdienstvoll, während die Dacftellungswelse von Fcäulein Luy und H rrn Engel diesmal s,hr viel zu wünschen übrig lilß; beide sprachen ganz unverständlich. Das« Fräulein las«ler größeren Rollen noch nicht gewachsen ist, gereicht der jungen Dame nicht zum Vorwürfe. Der erste Act foll in gedämpfter Siimmung beginnen, da« ist ganz richtig, damit ist aber nicht Langweile g/melnl. Da« Haus war schwach besucht. ^. — (Die Hochofenanlage in Servola im Vet riebe.) »nläs«llch der Inbetriebsetzung de« Hochofen« der Krainlfchen Inbuftriegesellschaft in Servol» schreibt die «Triefter Zeitung»: Mit glöhter Freude be. grüßen wlr diese« für unsere Stadt, für die Verkehr«, entwickelung unsere« Emporium« hochwichtige Ereignl«. Ei war ein Dornenweg, den die Kcainlsche Industrie« gesellschast wandeln musste, bevor e« ihr gelungen war, diese« vielversprechende Project der Verwirklichung ent-gegenzuführen. Unzählige Hindernisse wurden de« Unter« nehmen feiten« gewisser industrieller Kreise de« Inlandes, deren Sonderinteressen die ungeftü«ste Kirchthurmpolilil anfachten, in den Weg gelegt. Die Kcainifche Industrie» gesellschaft hatte diese Hindernisse glücklich au« dem Wege gerüu«t und — wenn auch nur leider einen halben Sieg — dennoch den Sieg davongetragen. Wir haben von dem ersten Momente an, wo der Plan der Er« richtung einer Hochofenanlage an unserer Küste aus. getaucht ist, diese Idee stets und auf da« nachdrücklichste verfochten, indem wir auf die Vebeutung eine« derartigen Unternehmen« nicht nur für Trieft selbst, sonbetn auch für die Eisenindustrie, für die Verlehrsanftalten und dadurch auch für da« wirlschastliche Wohl der diesseitigen Relchshälfte hingewiesen haben. Denn nicht nur die Stadt und die Bevölkerung selbst werden einen Nutzen barau» ziehen können: die Förderung der ofterreichischen Schiff-jährt durch die Zufuhr von Erzen und Kohlenmaterial wird eine Belebung unsere« Hafenoerlehre« zur Folge haben, die auch für andere Zweige von größtem Vvr-theile sein kann; der Vebarf an Roheisen, der noch heute bei weite« nicht durch die einheimische Production ge. d ckt ist, wird von nun an wenigsten« lheilweise durch die eigene Industrie besriebigt werden können, wa« die Unabhängigkeit von dem Auslande nur sördern wird. Und so gibt e« noch viele Mo«ente, die wir aufzählen tonnten und die fämmtlich be Wichtigkeit diese« industriellen Unternehmens hervorkehren. Wlr beglückwünschen die Klllinijche Induftriegesellschaft zu ihrem Siege nach den vielen schweren Kämpfen und zu dem schönen Wells, da« durch die heutige Betrlebserössnung gelrbnt erscheint, wir wünschen de« neuen Unternehmen au« vollstem Herz,n das btfte Gedeihen zu seinem eigenen, sowie zum Wohle unsere« Emporium« an der Ndrla! * (Unglücksfall.) »u« Krainburg wird un« g««eldet: Am 23. d. M. vormittag« arbeitete der al« Tifchler in der Mühle des Vincenz Majbit in Kral«, bürg bldienftete Eduard Koblar unterhalb des Aufzuge« in der Kunftmllhle, um den Zugang zu umzäunen. Zu diese« Vehufe hat Koblar den Nufzug ganz hinauf, gezogen und bürste die« zu stramm gethan haben, denn nach einer W.ile rutschte der Riemen, welch« den Auszug besöcdert, von der Scheibe ab und der Auszug stürzte auf den unterhalb arbeitenden Koblar, welcher derart schwer oelleht wurde, das« er am barausfolgenden Laze an den erlittenen Verletzunzen ftarb. Die °.«iMiche Anzeh« Mldt «st«M«l. —r, Laibacher Zeitung Nr. 271. 2440 26. November^> * (Schadenfeuer.) A« 18. d. Vl. gegen 4 Uhr früh kam, wie un« aus Littai berichtet wird, beim Ve« fitz« Johann Vodis:l, vulgo Vrlcar. in Obeittpe Nr. 8 Feuer zum Ausbruche und äscherte da» Wohn« und Wirtschaftsgebäude desselben sowie jenes des Nachbars Franz Zagorc. vulgo Slerjanc, Nr. 7 sammt den Fährnissen bis aufs Mauerwerl vollkommen ein. Vei diesem Brande verbrannten auch zwei dem Vefiher Zagorc gshilcige Schweine gänzlich, während drei infolge erlittener Vrand» wunden sofort abgestochen werden mussten. Der dadurch entstandene Schaden wurde beim Vodi^l auf 1800 st. und bei» Zagorc auf 1700 st. geschah?, wogegen elfterer auf die abgebrannten Objecte mit 400 st., letzterer mit 800 fl. versichert waren. —r. — (Vrand.) N« 23. b. Vl. u« 6 Uhr abends ift aus bisher unbekannter Ursache in der Streuschupse des Besitzer« Franz Aare in Hnm?c, politischer V?zill Stein, Feuer zum Ausbruche gekommen, welche» sich derart schnell aus die mit Stroh gebeckten Wlrtschasl«. gebäude des <2arc sowie auf jene der Nachbarn Francisca Pllvel und Barthelmä Gregotin ausdehnte, dass binnen lurzer Zeit die erwähnten Gaulichleite» sammt den Futter-, Streu-und Vrennholzvorrülhen eingeäschert wurdln. Un der Localifierung des Vrandes bethelligten fich d>e freiwilligen Feuerwehren von Vlannsbulg und Domschale. Durch diesen Vrand erlitten Plevel einen Schaden von 1200 st. <2c>lc einen solchen von 800 fl. und Gregorin von 600 fl., dem Versicherungssummen von 400 fl,, 350 st. und 300 fl. gegenüberstehen. —r. *(«us denlPolizeirapporte.) Vo« 24. auf den 25. d. M. wurden zwei Verhaftungen vorgenommen, und zwar: eine wegen verbotener Rücltehr in die Stadt und eine wegen Trunlenheit. —r. * (Pferdedlebstahl.) N« 10. d. M. nachts wurde, wie «an uns aus Ndelsberg »eldet, de« Grund« b«fih:r Anton Franl von Vitenje, Gemeinde Rat^'vobrdo, ein Wallach im Werte von 100 st. au« dem Stalle von unbekannten Thälern gestohlen. Die Spur des Pferdes wurde am nächsten Tage vo» GtNdarmeriepoften in Ill.'Feiftritz bis Ucem verfolgt, dort verlor sie sich jedoch. Der Pferdedieb wurde auf der Straß? gegen Unm von eine« gewissen Anton Tavzelj aus Slewe gesehen und wird von diese« als mittelgroß, gegen 30 Jahre alt, »it blondem Schnurrbart und mlt defecter ländlicher Kleidung angethan gtfchilberl. Die entsprechende In, Vigillerung wurde veranlafst. —r. — (Warnung.) Auf Grund authentischer Informationen ift die Regierung zur Kenntnis der Thatsache gekommen, dass der südamerllanische Staat San Paolo in Nrafillen mit mehreren dortigen Gesellschaften einen Vertrag eingieng, wonach fich dieselben vltpflich» teten, innerhalb dreier Jahre 60.000 Personen aus der Landwirtschaft treibenden Bevölkerung zur Einwanderung zu bewegen, darunter allein 10.000 österreichische Staatsbürger, welche anstatt der bisher verwendeten Neger in den Kaffeeplantagen beschäftigt werben sollen. Zwei Schiffahrtsgesellschaften «I^a I^i^uro drasiliann» und «I^u I^Aurs Americana» haben zu diesem Zlv.cle in Glnu» eine Agentie eingerichtet, und da fich die ob» erwähnten Gesellschaften unter der Verpflichtung der Zah« lung eine« schweren Strafgeldes zur Einhaltung des Ver« träges gebunden haben, steht zu befürchten, dafs fie mlt allen Mtlteln der Verlockung ihren Zweck in der bäuerlichen Vevöllerung verfolgen werden. Angesicht« der furchtbaren Lage, in welche aber europäische Einwanderer in Vcafillen zu gerathen pflegen, erscheint es bringend ge« boten, vor dem Beschlusse, dorthin auszuwandern, ernst« lich zu warnen. — (Weltpostverein.) Da« internationale Vureau de« Weltpostvereine« in Bern veröffentlichte kürzlich eine Statistik der Einnahmen und «usgllben aus de« Post« und Telegraphenoerlehre in den verschiedenen Ländern der Ecde. Danach hat Deutschland die grühten Einnahmen erzielt. Es hat im vorigen Jahre eingenommen (einschließlich der Einnahmen Vaierns und Württemberg«) 486.732.301 Franc« und 469,505.243 Francs verausgabt. An zweiter Stelle stehen die Vereinigten Staaten von Nordamerika, fie nahmen 398.876 312 Fcc«. ein, während sich die Ausgaben auf 449.732.301 F^c«. belitfen. G« folgt England mit 286.634.250 Frcs. Ein. nahmen und 202,021.625 Frcs. Ausgaben. Frankreich nimmt den vierten Rang ein mit 224.882.076 F.ancs Einnahmen und 174.063.872 Franc« Ausgaben. Rufs-land vereinnahmte 160,290.628 Fcc«., denen Ausgaben von 116.595.628 Franc« gegenüberstehen. An sechster Vtelle ft.ht Oesterreich »it 113,71167? Frcs. Ein-nahnlln und 105.196.020 Frcs. «usgaben. In den Ein-nah»«n folgen sodann Italien mit 50, Ungarn mit 49, Japan mit 29, die Schwciz mit 25. Spanien mit 23, Canada und Nelglen mit je 19, Holland mit 16 und Schweden mit 12 Mlllionen Fcanc«.________________ Neueste Nachrichten. Hihung des Abgeordnetenhauses am 25. November 1897. . . (vriginal.Telegramm.) «« !^ .?? ^" "onUvrahamowicz erscheint zum Präsidium sind auf beiden Seiten durch Thüren abgesperrt. Der Präsident steigt auf die Tribüne und wird mit lauten ironischen Heilrufen links und sodann mit stürmischen Pfui-Rufen links empfangen. Der Präsident will sprechen. Abg. Wolf ruft: «Ein anderer soll das Präsidium führen, nicht dieser Gauner.» Ab« geordneter Schönerer schreit: «Ich verlange das Wort, welches mir nach Recht gebürt.» Abg. Wolf: «In diesem Hause gibt es kein Recht mehr. Es wurde mit Füßen getreten. Seine Mameluken thun es auch.» (Lärm und Zwischenrufe links, anhaltender Lärm.) Der Präsident erklärt, angesichts des Lärmes unterbreche er die Sitzung bis 3 Uhr. (HurralMufe und Beifall links.) Präsident R. v. Nbrahamowicz eröffnet die Sitzung um 3 Uhr 10 Min. wieder. (Stürmischer Lärm links.) Abg. Graf Falkenhayn (deutsches Centrum) ergreift das Wort und sagt, die gestrigen Scenen legen der Majorität die Pflicht auf, dafür zu sorgen, dass diese Schmach sich nicht wiederhol?, daher die Aenderung der Geschäftsordnung des Hauses, welche unter ganz anderen Verhältnissen beschlossen wurde, unbedingt nothwendig ist. Redner beantragt, das Haus wolle ohne Debatte beschließen, dass bis zur Einführung der neuen Geschäftsordnung provisorisch folgende Bestimmungen in Kraft treten: «Wenn ein Abgeordneter trotz erhaltener zwei Ordnungsrufe fort-fährt, den parlamentarischen Anstand oder die parla' mentarische Sitte gröblich zu verletzen, oder die Verhandlung durch Tumult oder Gewaltthätigkeit zu lie» hindern, so steht dem Präsidenten das Recht zu, den betreffenden Abgeordneten für höchstens drei Sitzungen, dem Hause aber steht das Recht zu, denselben für höchstens 30 Tage aus dem Hause auszuschließen. Im ersten Falle steht dem Abgeordneten das Recht zu, an das Haus zu appellieren. Die betreffenden Beschlüsse erfolgen ohne Debatte. Sollte ein Abgeordneter der Ausschließung nicht freiwillig Folge leisten, dann ist der Präsident berechtigt, ihn durch von der Regierung beizustellende Executivorgane aus dem Hause entfernen zu lassen. Der Ausgeschlossene darf während der Dauer der Ausschließung die Räume des Parlaments nicht betreten. Mit dem Ausschluss ist der Verlust der Diäten während der Ausschließungsfrist verbunden. Die Regierung wird aufgefordert, dem Präsidium des Hauses die nothwendigen Executiuorgane zur Ver» fügulig zu stellen.» (Ledhafter, anhaltender Beifall und Händellatschen rechts.) Während des Schlusses der Rede des Abg. Grafen Fallenhayn erklingt andauerndes Getöse und erregte Zwischenrufe. Nach Schluss der Rede ruft Abg. Wolf: Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Nehmen wir die Kerle und schmeißen sie hinaus. (Fortwährendes Schlagen auf die Bänke.) Der Präsident versucht wiederholt, aber vergeblich zu sprechen und sagt endlich: Bitte um Gottes willen . . . (Rufe links: Nicht reden lassen!) Abg. Wolf steht vor der Ministerbank und pfelft. Die Abg, Pergelt und Hofmann Wellenhof wollen die zur Präsidententribüne führende Thür öffnen, die Abg. Lang und Sileny verhindern sie daran. Es entsteht ein erregter Streit. Während der Tumult, Zischen, Schlagen auf die Bänke, Pfeifen und Zwischenrufe anhalten, sagt der Präsident, er betrachte den Antrag des Abg. Grafen Fallenhayn als Nothwehr gegen die Vernichtung des Parlamentarismus, gegen die Revolution im Parlamente und bringt den Antrag zur Abstimmung. Die ganze Rechte erhebt sich. Der Präsident enunciert, der An-trag sei angenommen. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen rechts. Der betäubende Lärm verstärkt sich.) Die Abg. Lemisch, Hochenburger, Vincenz Hofmann, Groß, Pergelt, Dobernigg, Peschta stürmen auf die Präsidententribüne. Der Präsident ergreift die Glocke und verlässt den Platz, lehrt jedoch zurück und versucht zusprechen. (Rufe links: Abzug! Schande!) Der Präsident erklärt die Sitzung für unterbrochen. Nach einstündiger Unterbrechung erscheint der Präsident und erklärt, mehrfachen Wünschen Rechnung tragend, die Sitzung für gefchlossen. — Nächste Sitzung morgen um 11 Uhr vormittags. Wien, 25. November. Der Club des böhmischen Großgrundbesitzes veröffentlicht nachstehendes Communique': Indem der Club die Ausschreitungen, die in der Sitzung vom 24. November von einigen Nbgeord» neten der Minorität hervorgerufen und von manchen Mitgliedern des Hauses begangen worden, tief bedauert und mißbilligt, muss er dle Verantwortung jenen Mitgliedern der Minorität zuweisen, die schon lange und auch am 24. d. M. die Grenzen des parlamentarisch Erlaubten überschritten. Die Lage im Orient. (Orlglnal'Teltgramme.) Conftantinopel, 25. November. Die Pforte richtete an die Botschafter eine neue Note, worin sie urgiert. dass dieselben die ihnen avisierte Anleihe mit d« Ottoman.Vanl zur Kenntnis nehmen und ihren respectiven Regierungen hievon die AnMe ,^ ^. Der deutsche Botschafter von Marj°?<" gereist. V.r.gvanlM-. ^ Wien, 25. November. (Orig.-Tel.) S^^ ^. empfieng heute in Audienz u. a. die Ae"" ^ reichischcn Vischossconferenz, die MDM" Schünborn, G.uscha. Kopp und Hall". . .^V/' Wien, 25. November. (Orig.'2N.) « . ^ jestät der Kaiser begibt sich morgen , ' ^ Westbahn zum Besuche Ihrer l. und l- ^FB Herrn Erzherzogs Franz Salvator u ^ Erzherzogin MarieValerle nach V^ ,^^ Der Kaiser wird bei das Schloss Wallsee besichtigen und t M ^ abends um 9 Uhr 15 Minuten Mlt oem wieder in Wien ein. .^ ,. q^e l "^' Wien, 25 November. (Orig-Tel.) ^ s^Ä'". Hoheit die durchlauchtigste Frau Kro"pr^^ h«, Erzherzogin Stefanie beM« Künstlerhaus. ^,. Da« Conducteur Halaburt freigesprochen'° ztceib'^ Sirutschek wurde zu drei, der Eonducttu ^ ^M der Bahnwächter Slavikl zu !« 5"" " ^N °" Arrest verurtheilt. Die Beschädigten Civilrechtsweg verwiesen. 5,s^ Staats Berlin, 25. November. (Orlg.-^ ^, von Bülow ist hier eingetroffen. Ihre ^ ^ Paris, 25. November, (O"g.'^ Kaiserin Elisabeth ist in Veg «^^ M Gräsin Sztaray und de« OWstabelme', .^stM Verczeviczy um 7 Uhr 25 Mm/en lr"^^ )> Hofe eingetroffen und begab M,° jzOahnh^si? furchtsvoll begrüßt, nach deM^le" H v wo um 9 Uhr 30 Min. die Wettende "folgte. ^. ^l) 2)".^ ^ Paris, 25. November. (0"g ^"'^egl^Hch^ der Republik Faure fand N? ,,7^ d'p^""/ Generals Hagron und des Einführe^ Corps Crozier um 9V. Uhr .m Orl^ um dortselbst Ihre Majestät d.e K° '^ ^ ^ M ^ welche in Gesellschaft der Grafm " ^l« F salon weilte, zu begrüßen « Ihre M^ Conversation geleitete Präsident tfa" ^.l die Kaiserin zum Wagen, »vo >- ^ Handtuss verabschiedete. /Nria-' 5?« l,iec <>' Marseille, 25. November K'^-is >!' Picquard traf heute vormittags ° ^ 0' und sehte unverzüglich nultels Ms« ^ nach Paris fort. ^ria-TeU "" h< Madrid, 25. November ^"g-^ als " „l msterprästdenten Sagasta kamen "' H ^ Drpc chen an, welche dle »Myr ^^M H) liehen'n Zollautonomie begehrten, d^ genehFb^ jedoch d" bezüglichen Decrete be"'^B-, jtt Frage der Schuld Cubas "'" d"^.^,a le , dere? Verhandlungen bilden, l"" ") ?, zgal«''")< London, 25.November (Ottg^ . V^B , meldet au» Salonichi vom "'^.h„ n'^ ^ü/^ Infanterie wurden mittels ^'j "b^aillo-ch ist . geschickt. Gleichzeitig sind "" ^^z,^ nastir nach Ueslüb abgegangen, ^^aneie'^" Gerücht verbreitet, das« unter ""^egM ^c rend, Djalovar und Ipel gMe A,e , Türken herrsche. ^ /Ocig-^"' stlig^/ London, 25. November. ^«Ooc ^^,^ «Times» aus Vuenos-Ayres v ^,g B,^ j ^ meldet wird. vereinbarte die lAU „sM ^B^ Häusern, dass diese gegen ^rz^,g/ ^" Zahlung des Iänner-Coupons schießen. ^^^-^ ___________________________________2441________________________________________26. November 1397. Angekommene Fremde. ^'»22«) bo" Nefant. ^Vleitfn« ""b e r. ^"s und Gräfin Thurn, Guts-. ' ^lhllusni», ' ^iNamberq u. Mayer, General-Repräsentant: >,3lI?^'Wmle.Vehaler/EdstM Sam,on, Ka> ?> KlHzMtreich, Kftle.. Wien. ^ Wulti, l. u. l. Haupt- ^ Pribl^^3ano, Caldara, Me,, Trieft. - «eichner. 3iiitne ^ollal, Kfm., Agram. — Daneje, Neumann, x." ^enb'^ "lwsser, Ortner. Kflte.. Graz. — Winter, 2^ D^^ Mezzar, Kfm., Pisino. - Redl, ltfm.. Vmnz ^"ner. Private, C.lli. — Nmbrozii!. MUHlenbesiher, ^"' 3reithur 5"'"' Priester, St. Georgen. — Zabulovich, ^^ ^^,,^ ° vember. Miltsch. l. l. Forstmeister, Görz. L iiHKmeur, Agram. - Rainer, Privat, s. Schwester: ^ WM V°"' ^lbner, Migotti. Kflte., Wien. - Puch. ^ein,er'A" ^nest. ^ Hermann, Kfm.. Strahburg. '' ^I",, Mondhöfen. — Mally. Private, Weihenfels. !^»rtn^ ^°'s 24. November. K'osir, Vesikerin. Reifnitz. ^", kli!?'l"'"' Wippach. - Misis, Ardeiterinsprctor. V' llsm V. Draginan. l. l. ssmanzwach-Oberansseher; V^^i end/ubolsswert. - ssajdissa. ttfm.. Stein. -K^bnion ' ^Nram, - Smerz. Volontär d. l. l. Staats-«^Kirch^T? Dolinar. Privaie, Altohlitz. - Mefar, >?^r. U^im. ^ Calelj. Kaplan, Oberlrain. - Demota, ^-^^^Stolfa, Ingenienr, Trieft. . ^ Verstorbene. ^' ^rlst«'^ ?. ^ !'« b e r. Agnes Cebular. Nrbeitersgattln, ^"ltin »4"'lr°Ke 16, Bronchitis. - Maria Vizoviiar, ^>^^!', Schiehstältgassc 1'2, Marasmus. ^toziehuug von, 24. November, ^/^i' 56 62 54 25 18. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. „" Ni »i ^Mg ^i"b " NO. milßiss Schnee !^^ ^ ^^_^^^^^^^^ml. starl^^bewüllt^ j 26.s7U.Mg. 743 3 1-3 6 j Ö. mäßig , heiter ,35 L>as Tagesmlttel der gestrigen Temperatur 0 9", um 0 6° unter dem Normale. «erantwortlicher Redacteur: Julius OHM'Ianuschl'wz'>-«itter von Wifsebrak OxlgrixLsul- Somatose - Kraft -Wein enthält in 100 g medic, feinsten Malaga 5 g Somntose. Vollkommen gelöst. Oesetzlioh geiohtitzt. 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(Ut. ») «00 st. . i«9 50 ü?0 ül) Donau < Dampfschiffahrt« > V«s., oesterr,, «X» st. CM. . . . 44« - 44 l. -Dui.«od«nb«chel«..«.»00st.V. ?««, ?4— y»rbtn«nd».«ordb. l0ft0I.«M. «4uO 54l<< »»lelljchaft »00H. s. , . . »94 - »94 80 Lloyd, Oest.. Trie», boo fi. ««. 407 - 4,0 - vesterr. «orbwestb. »00 st. N. , «4« l>0 »4? 50 bto. bto. (lit, U) »00 st. V, »«»5>0 »«l- Plllll'Dultl MItnl,, «bU st.V. . 94 ?b 9b >» Lt»»t»e<1«nb»hn »00 fi. s. . . «»7b «?'« Vübbahn »00 fi. S..... ?9 l0 ?9 ?t, Südnorbb. »erb.'V. «)0fi. IM. »lu l»b »ll - »l«»w«y^»e<.,»r.,l7«st.e.«, 4«0 —45» — »»,,»«.»!«?.««». —— — - lr»»»ad.<»tj., »e«»t., Pl<^ r Ung.Hall». «.>e<..<»«<. —-. "... l»>»ltt1«^lti,« (per Stüll). Vlmgei., «ll«. »st.. l00 st. . . l»3'l»0 94»» »,yi!« «sen. nnb » Plaaer «il«n,Inb.^e<. »00 st. «« - ,»« ^. SaIä»>I «e». 70 fi. l», «, ,?<> «.o W«ff»f.>«.,t>«fi.0 fi.. . l08 — »09 — «ienerber,« Zie«el<«c» «? bv ,N»is,.. »»sterda»....... »9 »0 9»»0 Dentiche Vl«tz< ...... 5« 9z »9 »l, London........ ll»o — ««»ll» Var«......... 4?.«. 4? »7. St. Vetersb«,...... — ., — — Ducaten........ z «8 »TV »0»ifr»nc««Gtu E ^^deliberg durch 'die ^,Vag) g,' (d.ese durch Doctor M», fl.4^»n den^lben Grllaalen '> «l^llhen , , Fuf.mhalte« Herr X>r ^'-Notar in Adel^rq. ,^^'ns,l^ ^.^um bestallt und » ^^Zg. «b?7 und 8578. ^d'bez^ Tag^,„g ^ sum- ^ auf?"'Uo.rhandlung. und (5313) 3-2 Z. 25.248. Betanntmachung. Das l. l. Landesgericht Laibach hat mit Beschluss vom tt. November 1897. Z. 10.162, über Anton Vutai von Groß-mlakvo. zuletzt Knecht in Laibach, ob Wahnsinnes die Euratel zu verhangen befunden. ««.«», Als Curator wird Martln Vutar von Großmlakvo Nl. 21 bestellt. K. k. fiädt-dkleg. Bezirksgericht Laibach am 11. November 1687.______ (5301) 3-3 öl- ™vo' Razglas. Ker ni bilo pri prvi eksekutivni dražbi Andreju Vovku \z Gornjega Bre-zovega lastnih zemljižè vlož. SJ. 65 kau obè. Leskovc dn6 4. novembra 1897 nobenega kupca, vršila se bode dn6 2. decembra 1897 druga eksekulivna dražba. C. kr. okrajno sodižèe v ZatiÖim, dn6 il. novembra 1897.___________ (5264) 3-2 Nr. 9416. Edict. Vom t. l. Bezirksgerichte Gotlschee wurde in der Executio.'ssache der Magda-lena Schaurr von Malgern (durch Herrn Advocate« Brunner in Gottschee) gegen Maria Stiene geb. Wolf in Zwischlern den verstorbenen Tabulargläubigern Gertraud. Maria und Andreas Kikel. Ios'f Michitsch, alle von Zwischlern, und Andreas Petschauer von Nltbacher, bezw. ihren unbekannten Erben und Rechts» Nachfolgern, Dr. Karnilschnig, Notariats-Candidat in Gottschee, zum Curator bestellt und diesem der die Feilbietungen der Realität E. Z. 102 uä Catastrol-gemeinde Sele auf den 17. November 1697 und den 15. December 1897 an-geordnete Bescheid vom 22. September 1897, Z. 8716, zugestellt. K. l. Bezirksgericht Got'schee am 5ten November 1897. (5317)^3—2 Z. 25.440 Bekanntmachung. Vom t. t. städt.'deleg. Bezilksaerichte Laibach wurde in der Ex«cutionKsache des Josef Seidl von Unterschischla gegen Barthelmä Strumbelj von Ig dem verstorbeneu Execute« Varthelmä Slrumbelj, resp. dessen unbekannten Rechtsnachfolgern, weiter« den Tabulargläubigern: Maria und Ursula Strumbelj, nun unbekannt wo in Amerika, endlich den unbekannt wo in Trieft btfindlichen Jakob und Paul Strumbelj Herr Dr. Joses Kuöar, Udvocat in Laibach, zum Curator »6 lloturn bestellt und ihm die Realfeil-biktungsbescheide vom 21. October 1897. g. 22.895, übermittelt. K. l. ftädt.°deleg. Bezirksgericht Laibach am 12. November 1897. (5088) 3-2 St. 6331. Oklic izvršilne zemljišène dražbe. Na proänjo Marjele Jerman ix Vrha (po c. kr. notarju Slankofu Pir-natu iz Mokronoga) dovoljuje He izvr-äilna dražba Janez Jermanovega, sodno na 200 in 1680 gld. cenjenega zem-Ijišèa vlož. St. 307, 126 in 521 davè. obè. St. Kupert in vlož. St. 388 davè. obè. Bistrica. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, prvi na 15. decembra 1897 in drugi na 19. januvarja 1898, vsakikrat od 11. do 12. ure dopoldne, pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to zemljišèe pri prvem roku le /a ali èez cenitveno vrednost, pri drugem roku pa tudi pod to vred-nostjo oddalo. C. kr. okrajno sodisèe v Mokronogu, dn6 24. oktobra IB97.