Zs8'. ÄH. DolN3et*stag den A?. Iinmer »85«. Z. 35». .1 (1) Nr. ^U3i)l. Konkurs « Kund >:i a ch l! n g. Im ^leuer^Verwallungsgebiete der k. k. steir. illyi. küstenl. Finanz «Landes'Direktion ist ei»c Steueramts« Kontrolloiostelle j l. Klasse, mit 5cm Geh.llte j^iirl. ()00 ft. mid mit der Verpstichr tung znm Erläge einer Kaution im Gehaltsbc-lra^e, d^siniliv zu beseh>n. Bewerber haben ,hre gehörig dokumentirten Gesuche lütter Nachweisung des Alters, Standes, Neligioiiöbekenntüisses, des tadellosen sittlichen und politischen Verhaltens, der Sprachkenntnisse, der bisherige» Verwendung, der theoretischen und praktischen ^euntnisse in den Geschäften der direk ten Bestcuerung, im Gebührenbemessungs., Kassa-"'^Rechnut^sfache, der Kenntniß der Vorschrif-lk» über die Aufbewahrung und Velrechnung der ^^'^"gelder und gerichtlichen Deposlten, der ,"""!io!,5f^i^,l u»d unter der Angabe, ob und ^ w^ish^^ ^z^ade sie mit Finanzbeamten in .^ü'icl^^^ vs^yandt oder verschivägcrt sind, "" ^'geschriebenen Dienstwege b l 6 l tt Fe^ ^"ar ,^5i; bei der Finanz - Maudes ^Di',ckti0!< ^l G,'<,z einzubringen. Von der k. k. steir. ittyr. küstenl. Finanz. Landes - Direktion. Graz am lt. Ist.ner I^7)<». Z. :t«. » (') NV. ^,l>5 K ol, k!l r ö c K ll „ d !N a ch l, n q. Bei dem k. k. .Tabak. Aerschleiß, Mag,zine zu Fürstenfeld ist die Kontrollorsstelle mit d,'m Iahlesgehalte von Fünfhundert Gulden (5, M. und der ^clpflichllln^ zur ^eii'lling oncr Kaution im (zj.hallübctlaqc in Elledl^una, qrkonlmen. Dit> Bl'wcldtr nin oi^'srn Posten habl'N il)l<>, mit dl'!- rrfl'ldcrlich.il Nachwrisnng li^r ras Alt,,-, Rellgio:'üb.'kcnntnisi, Stand, tadellose Molalilat l>nd kol^kt.' politische Haltnng, über die zunick. i)cl^jtm Stlidicn und bestandenen Pil'iflmgen, Sprachkcnntinsse, intchesondere über dir Kenntniß der Tabak. Vcl schleiß, Manipulation, dann d^r Rechnllngsgsschastc, endlich libcl ihre bicchsrige Di<-:!?i!»!stung uasehcnen Gcsnchc im vorqeschrie-beiu'n Dienstio.ge längstens b>6 10, Fcbiual' ltt',(j an die t. k, KaMl'lal-Bezilkö-Vel'waltung ill Graz zeichen, ,,»d dami zuglü'ch anzuqeben, "b und in welchem Grade sie mit einem Beam-^'" i>, oicsl'm Fmal!^chl>tc verwandt oder vrr-schwä^'st sind, und auf welche Alt sie die »mt b'csrm Dienstpostcn ocldnndene Kal.lion zu llisscn '" d" ^age sind. ^on der k. k. s.. lä^,.^^.^ Fi„anz-^ndeS'Dlreklion. ^—^I^an, l<». Iäii'/er IlM^_____________ ^' ^^ i. (,) 3ir. 3:l ^"n fi, ,. 6 . Ausschreibung, -^»l spl^,^^ d..s vereinigten k. k, Obeilan^ l^mchs^ ^s^, z,^. Heizo.qthümcl- Slclermark, ' ""tcn l^ich .^iain sii'd mehrere Aukkultanttn-^^'""l, und zivar fur Steiermark li; mit f^^^lutum von :^tw fl. und l2 „nel'tgcltliche, > >l Kärnte ^ ^ ^ji einem Adjulum von 3 ft. ^" ^ "nentg.lcliche, für K l a i n ltt mit eincm Mum von ilW ft- und 5 unentgeltliche zu ^irhen. . ^l'wcrbcr um dicse Itcll^n haben binnen "'" Wochen nach d"n Ta^> dcr dritten Ein. lMltung h^ ^^„t^s^ in diese Zeitung, ihle ^hö^ig belcgcen .«ompetenzgt'snche an dieses k, k, "dellandrssgctichto-Piasldium einzubringen, und dichlbcn mit dcm Taufscheine, dann in G.mäß l)'!t der kais. !l!>cro!.0n!n,q vom li>. Oktober 1k5,.1, Nr. 2iZ2 R. H B. mit den Zeugnissen, libcrdll' vollst^'dia znn>ckgclegt»'n obligaten Ncchts-ünd staatsanwallschafllichen Studien und ubl'r dic mir rnlsprechendom Erfolge gcsch^'henc Able-ßung dcr voiglschliebcin'n theoretischen PrüfuN' gen, obcr über die etwa erhalt»n».» Dispens daoon, endlich mit einem Moralitats» Zeugnisse z«, bc-lcgt'n und anzugeben, wessen Standes und Ne-ligion, und ob und in »mlchem Grade sie mit e'inem Beamten oder Advokaten >n diesem Ob^r» landesgcrichtssprengcl verwandt oder verschwägert seien. Jeder Bewerber hat auch ferner anzuführen und möglichst nachzuweisen, ob er außer der deutschen noch andcrer Sprachen, inöbesondere der slovenischen kündig sci. Bewerber um unentgeltliche Auskultanten-Ztellen haben endlich auch einen nach Vorschrift Dtt, ^. 2l) der kais. Verordnung vom 3 Mai l8.'):t, Nr. «l N. G. B. ausgestellten Unter haltörererö beizubringen. Graz den l l. Jänner !85>tt. Vom Präsidium des k. k. Oberlandckgerich-tes fur die Hcrzogchl'imcr Etei fteschehen. Rekommandirte triefe köilnen weder in der »inen »loch i» der andern Richtung cil'gesendet werden. Nan in Folge hohen Ministerial > Or lasses vom l6. Dezember, Nr. ""Vzuvü, ^'l' allgemeinen Kenntnis) gebracht wird, .U. k. Posti^iiikcion. Triest am l<). Jänner l«5>U. Z. 36. i<" (l) Nr. l?Ü. Edikt. Vom k. k. Bezirköamtc Gottschce wird wegen Wiedelbesehimg d^s Bezirküwundarzlenpo-stens, mit dem Standorte in Rieg, mit weichem hosten cine Remunctalion jährlicher ft. aus der l)!. sl>n Bezirkökasse, und der V> rbindlichkeit zur Besorgung der Sauitalsgeschafle i„ den Pfarren Rieg, (Äöllcniz, Suchor, Ekrill, Banjaloka, Fara und Ossiuniz. mit einer Bevölkerung von l'n a ch ll ir g. Im Bereiche deü Bezirkes iiack ist eine Bezilks-Heban-men-Stelle mit dem S>tze in Un- terdaine und einer Remuneration jahll. ^l> ft. aus der Bezirksk^ssa in Vrüdlgung g.kommen, Bittivcrberinnen Haien ihre gehörig doku-ment'rten Gesuche um diese Stelle längstens bis (Z.ide Februar l. I. hieramts zu überreichen. K. k. BezilkSamt Lack am «. Iäi.ner ltt5<». Z. ^^. <» (:t) 9<'r, :t^ij K u il d m a ch u n q. ?lm l8, Jänner l!"j."itt wird bei dem gefer tigten k. k. Bezirksamtc Vormittags l<» Uhr die Militär. Vorspann der Marschstation Kraxcn für das jl., jjl, und IV. Quartal des Verwal-lungejahres l^5Zlj, das ist für die Zeit von, 1. Februar l^5,lj bis 3l. Oktober ll^5,U im Üizi-tationüwege vorgenommen »velden. Vor Veginn d.r Li^italion können auch schriftliche Osserle, welche auf Einem mit l.",kr. Slem> pelmarkc versehenen Papiete auszufertigen sind, Hieramts eingebracht werden; in demselben ist jedoch dcr Anbot pr. Pferd und Meile bestimmt und ohne Nebenverbindlichkeiten anzusehen. Diese schriftlichen Offerte sind unter der Adresse, an das k k. Beziiksamt Egg ob Pod« petsch unter Anschiß des Vadlums pr. 2W ft. xebst der Aufschrift: »Offert für die Vorspanns« V.lpachtung der Marschstation Kraxen", dcr ^'izi. cations ' Kommission zu überreichen. Dic näheren Bedingungen »verden den üizi-tanten vor dcr Lizitation bekannt gegeben und können auch taglich hieramts eingesehen werden. K. k. Bezirksamt (5gg am 2!1. Dezember ____^55>^^ ^ ^. W. (l) ^ Nr. 7«tt5" Von dem k. k. ?andcsgcrichte Laibach wird den unbekannt wo befindlichen (5helenten Martin und Margaret!) Plesi oder deren allfaUigcn eden« falls unbekannten Elbe» mittelst gegenwärtigen Edikts erinnert: Es habe wider dieselben bei diesem Gerichte Anton Blas eine Klage auf Ersltzung d.>.°, Eigenthums des im Laibacher Felde liegenden, im magistratlichen Grundbuche .^^ Uhr Vormittags vor diesem Gerichte festgesetzt wurde. Da der 'Aufei.thalläort der Beklagten diesem Gerichle unbekannt, und weil dieselben vielleicht aus den k. k. Erblanden abwesend sind, so hat man zu deren ^erlhsidigung, und auf derm Gefahr und Unkosten den hierolli^cn Gelichts« Advokaten Hi-. Ovjiazl) als Kurator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichlsoidnung ausgeführt und ent» schieden werden wird. Die vor benannten Geklagten werden zu dem Ende crmnen, damit sic allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter Herrn I)i'. Ovjiazh NechlSbchelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst mim andern Sachwalter zu bestelln, und diesem Gc« richte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzufchreite,, wissen mögen, insbesondere, oa ste sich dic au6 ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst ueizumessen haben werden. Von dem k. k. Landesgericl)^ Laibach den 5. Jänner !X»i> UulclwasNit'era, weg,!, dcln Erster» aus dem gllichllichen ^eli;Ieichc Ve'M j>. Juli '<85l, !»!<» l .^. Mkomnlenden, ge. sichtlich auf 4l0 fi. gcs^atztrn '/, Uld. Hal'c sammt Wl'hnr und Wirlhsch^ftsgedäu^en bewilliget, lmC dazu dr,i Tclmine aI5: aus den «8. Dezclnber I855, ,) . l8. Ianncr ^ und „ » ,8. Fedl.ialj '"^' j^esmal um «) Ulir VormiltagS in loko der Ncali. tät mil dem iürisatze bestimm: wcnden, daß di.sc ^e^Iitat nöld!gcnf.,lI5 bei der vlitlen Fcilliielung aucl' unter dem ^sichtlichen Schätzungswcrthc l)int> a„sjfg>ben wcrdcn »vird, Die Lizitatil'ns!.'kti:,gmsse, der Grundbücher' lrakl uno d.,s Scdatzungspiutololl stehcn hicrgcrichls zu Icdcln,o Nr. 75 votko,nn,enden '^ Hübe intabulillen S.itzpo-sten als: u) D8. Otloler »804.pl-. 400 si. L. W, dann des SclüNdschelnes tlc1<>> 19. ').><«> l 808, pr. 200 ft. L. W. ; des wilthfchaflsänlllichen Ver, gleiches <^. 25. F.bruar 1824 UNd des nämli chln für Johanna v. Hössern und Pauline I.,, dornig superi»t<,l,'ulirten Velglcichls; c'» des für Valentin Schit'crt intabulilten Schuld, bricfes <1. 25, Mai 18. l?. H^.i »i«l l, pr. 200 si. (.;. M.; des inlabulirlen U>° lheilcs 8, ps. «04 si. 5l kr. subrrii,tabul>lten session lido 14. Febrliar 1820 des IciNl Schanker und Je hann Kcpitz: iitag6 9 Uhr >nit dem Anhange des 3. 2!) a. G. O. an^ dcralilnt wurde. Da dcr Aufenthalt der Geklagten und deren Rechtsnachfolger unbekannt ist, sc hat nian ihno, aus ihre Gefahr und Unrosieu dcn Hcill, Iosc> Dralka vi)n Stein als .^urcitor aufgesttllt, mil welchem diese Ncchlt'sachc nach der destehlliden Ge° j richtsordnung durchgeführt und enischicdcn nnzde» wild/ Die Gsklaqten haben daher zur Verhandlung selbst zu erscheinen, oorr dcm aulgestcUten Kurato> ihre lilechlsdchclse mitzutheilen, oder diesem Gerichte einen andern Sachwalter namhaft ^i machcn, und libeshaupt den ssclichlsordnungsinäßigsn W^ cinzu^ schlaqsii, rviorigeni' sie dic Folg.» ihrer Sau,n-niß sich selbst bcizumessen haltcn. K. k. Bczict'samt Stcin, als Gericht, am 28. Nl'vlMbcr l855. E d l e t. Von d.22. April l854, Z. 279«), lnich schuldigen 71 si, M. M, <: , <-,., in die cx»kutioe öffentliche Versteigerung der, te>n öctztcvn gehörige,,, im Gnmdbuchc der Grajschaft Alirrspelg zlll) Url), Nr. 740, ,')icklif, Nr. «'^"'/7^ volkoninnuden Kaischcn-realitat in Podpolane, un gerichtlich erhobenen Schatzungöwclthe von 5«0 si. l5 kr. M, M. ge willigt, und zur Vornahme derselben in dirftr Gerichlskanzlei die dici Feilbirtungstag^tzl.'ng.n au, den 7. Flbruar, auf den 7. Ma,z u»d auf den 7. April >856, jldcsmal Vormittags von 9 bis !2' Uhr mit dem Anhange bestimmt worden, daß diese Kaischcnrcalilat nur bei der letzten auf den 7. April angcdcuteten Feilbictung bci allenfalls nicht erzielten, odcr üderbotcinn Schätzl>ngswcrthc auch unter demselben an den Meistbietenden hintan^cben werde. Die iUzitalionsbcdingnisse, das Schatzungspro tokoll und dcr Glundbuchsirtrakt könncn bci diesem l^eiichle in dcn gewöhnlichen ?linlsstu>!dcn eingesehen werden. K. k. Bezilksamt Großlaschih, als lllezirksge-licht, am >8. Äil'vcm!,'cr l«55. Z. 75. (!) Nr. 4858 Edikt. 3?on dem k. k, Bezirksgerichte zu Großlaschitz wird hicmit bekannt gsmacht: Es sei vlin diesem Gcrichte über das A,>suchcn d«s Anton ^uschil, von Oberdorf, Bezirk Neisn,tz. gtgm Matthäus Nigler von Graben, wegen au) dlln Vergleiche vom lH. März «855 scbuldigen 4l si, M. M. c. «. c., in die sll'kutive öffrnlliche VersteiMung der, dem ^etzt,rn gedöngen, in, Grund-buche von Orlcnegg 5ul» Uld. Nr. 4 vorkommen, den '/, Hlibe in Graben Kvnsr. Nr. 5, im gericht. lich erhobenen Schälzungswerthe von !535 si. 55 lr. Bc. M. gcwilliget, u,id zur ^iornahme ctisslb.» vor diesllN Gerichle dic drei Fl'ilbN'tui!g5taü.satzuN' ^en auf d.n 8. Zcb>lU>r, auf den 8. Aläiz und auf den 8, April 1856, jedesmal Vormittags von 9 bi5 l2 Uhr init dem Anhange l).stimmt worotn, oaß die Nealüal nur bei der l.tztcn, auf den 8, April angldlutilen Feilbictung bei allenfalls nicht erzielttni oder ll'.'erlN'lcnm Schatzungswcrlhs auch unter demselben gegen Othag des »0 "^ VadiuinS an den ^«eislblelcndcil hinlaügegeben werde. Dir ^iz!t.itionöblri»gmsic, das Sch^^ungspro-ll'koU und der Gnmdbuchbcvttatt tön>nn bcl diesem Gcrichlt ln den grwöhntichen AlntSstunden cingesehel, werden, K. k. Bezirksgericlt Grvßlaschitz am 14. Sip> timber l8ö5. Z. 76. (l) Nr. 4399. Edikt. Aon dem k k. Bezirksgerichte zu Großlaschitz ivird hie,>,li bekannt geinachl: tös sei von l'icsem Gerichte über das Ansuchen d»s ^,oscf Oalizh von Großmllizou, Voln,u»dfs oeü niilldj. Josef Nu)hizh von Großnplcin, gcgen A„lon Nuzhizh vol> Großlipllin, wegen aus dIblctungötagsa^u!,gen aus den !2. Fcbiu.ir, auf dcn l2. März und auf d.n ,2. April l850, jccronial Vorniillags von 9 bis i2 Uhr mit dc,n Anhange bestimmt worden, daß dic N»aMät nur bli dcr lcl.'ten auf d.n l2. April angldcutet^n Fei!-dülung bli allenfalls incht erzielten, oder ül,'e>bolenen Schatzungswerthe auch unter demselben an den Meist-oietlnden g'izcn (3rlug des l0"/, Badiums hintan. gcg»beil wcrde. Dic Lizitalionsdedmgnisse, das Schätziingspro' lololl und der Grundbuchexlrakt lönoc» bei dicsem ^crichlc in den gewöhnlichen Amtöslunoen eingesehen ,verden. 5i. k. Bczirksgr,icht Großlaschilz am 24. Au^ gust l«55. Z. 77. (l) ' Nr. 5«04. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamt« Großlaschitz, alS Bezirksgericht, wird d,n unbekannt wo befindlichen Michael Gradischcr, Maria Graiischrr und M,tza Gradischcr hiermit bekannt gemacht: Es habe Michael Gradischcr uon Kncj, .,lb Eigenthumer der im Grundbuche von Auerspsrg zub Urb. ^äumung sich selbst beizumessen hnben wcrdcn. K, k. Bezirksamt Gioßloschitz, als Bezirks. gericht, am l0. November 1855. Z, 80. (l) N^"^998. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Pl>,nii,a wird hierniit bekannt gemacht: Es sci von dicsrm Gerichte ü'ber das 7lnsuch n l dcs Herrn AndrcaS Bruß von Laidach, gcgcn Michael Kunz von Kirchdorf, wegen aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 3l, August »853, Z, 796». schuldigen 400 st. M. M.c «. c., in die erelu live öffentliche Versteigerung dcr, dcm Letztern ge> höx'gcn, im Gruüdbüchc der Helrfchasl tlo.tscl) zul^> Rcttl. Nr. 10 vorkommenden H.llbhubc in Kirch-dorf Konsk. Nr, 2i, in, gcrichllich crhobe!>cn Schät zuügs'vcrthe von ^735 fi. Äl. M. gcwilligct, und zur Vornahme derselben in, Amtssitze die Feill'ie.-tungstagsatzungen auf dcn 80. Noocnlber l. I., auf den 7. Jänner und auf dcn 7. Februar 1856, ledcßmal Vormittags von 9 — 12 Ubr mit dein Anhange bestimmt worden, daß obige Ncalitat nur bei der letzten, auf den 7. Frbruar !856 angedcul^ ten Feilbictung bei allenfalls nicht erz^llem ocer lN'crboleüe» Schahunqswerlhc auch unter demselben an dcn Meistbietenden hintangcgebcn werde, Die üizilalionsbedingnisse, das Schätzu!,gspro° tofoll und der Gnindbncbscxlrakt fönnen bei diesen» Gerichtl' in dcn gs'vöhiilichcn Amlsstunden ein^e' fth.n werden; zugleich hat jebcr l/izitant d.is !('"/« Vc.dium zu eerirgen. K. k. BezirksgerichtPlanina am l9. Juli »855. Nr. 82. Nachdem zum ersten und zweiten Termine kcin Kauflustiger erschienen ist, wird zmn dritten und leyten auf d,l, 7. Februar l. I, geschritten. K. k. Bezirksamt ^laniiia, als Gericht, ant 7. Jänner »856 Z. 84. (1) Nr. 23709 Edikt. Im Nachhangt zum dießgerichillchin Edikte von« 2«. Dezember 1855, Z 23709, wird hiermit be. tannt gemacht, d^iß zu der zweitcn l,»s detl 8. Jan. ner d. I. angco>0nt'!i !'r>kutio>'n Flilbielling der Recl» litat dis Johann Schusterschilsch kcin Kauftustiger erschienen ist, und daß daher nun zur dritlo, auf den 12. Fcbrnar d. I. bestimmten Frilbicllmg ge< schrillen wnden wild. ! ^. k. städt,.d,leg. BezirlS^ericht Laibach am 8. Jänner »856. ii. 85. (l) Nr 248. Edikt. Von dem k. k, städtisch . dcleqirtni Bezirksge^ richte tlaibach wird hi.llnit bekannt gemacht: Es habe über ?lnsuck,n d,s hohen s. k A.-rar^, durch die k, k. Finanz. Prokloatur in ü.'ib.ich, i» die er.kutioc Feilbietu,,« der. dnn Michael ^^srzlicr gehörigen, zu Groglupp Haus.Nr. >" Grui'dbuche St. K,uizian 511K Urb. Nr. »5. Rctl. Nr. 804 vorkommenden, gerichtlich auf l l 78 si. 30 kr. geschätzten '/^ Hub,, wegei, fchuldiqen Ex' kutions5l,'stcn pr, 25 si. 8 kr. u»d Supererpensen gewllligct, ll»d zll deren Vornahme die T«'^s.,!)un. geil auf den 7. Februar, 7. März und 7 April 185«, jedesmal Vormittags 9 Uhr vor diesem Ge> richte mit dem Anhänge angeordnet, daß di.se Rea> ^ litäl bei der dritten Fcilbielung auch unter den» Schähuligswerthe hinlangc^ebsn werden würde. Die Lizitationsbedmgmssl', das Schatzuna.5p,0' tokoll lind der Grlnidbuchslxtrakl können bei dl> sem berichte täglich in den Amtsstunden eingesehcn wcrdcn. K. k. städt..dcleg. Bczilksgericht i!aid.,ch am 8. Jänner l856. Z. 86 (I) Nr. »92. Edikt. Mit Bezug auf das dießqerichtliche Edikt vom »6, September ,855 wird hicmit bekannt gemacht, daß liber Ansuchen des Herin Franz Hribar von Podgaber, die auf den 7, Jänner d I. angeordnete dritte exekutive Feilbielung der Hubrcllliläl der Ma^ ri» Scite deS Josef Krug von Laibach und Iohami Kristin von ebendort geführten Elekutiui>sbescheid< 00M 24. Juli »855, Z, I390l, Uüd vom 22. III!« »855, Z. l3840, dem aufgcstrlllen Kurator u!^i<'!!ljll„l Herr», Br. Suvranlschiisch zugsstelll worden sind. / ' K. k. städt.-dMij! Bezirksgericht Laibach am 7. Jänner 1856. Z. 89. (I) Nr. 79.' Edikt Dem ?lndreas Willer von Podgoriz, derzeit uti-bekannten Aufenthaltes, wird hiemil bekannt geqe-bcn, daß das über die ihm n.ich gchöiig zugestellt lei- Klage dcr Vlaria Kncc, vom Bcschlide 27. Ok^ lobcr »855, Z. 19889, geschöpfte Konluinaz^Uithcil vom 6. D>zcmber »855, Z. 22379, dem Her,» Dr Fraxz Slipp.inzhizh, als <^uilU»^>l- g855 übertragen wird, ^____Laidach am 4. Jänner 183«. Edikt. Von dem k. k. stadt, deleg. Vezirkt!gllichte Lai. vach wird hi,mit bekannt gemacht Es tialir über Anfuchcn des Garthlmä Scher-lak uo>, Iggdorf, in die erekutive F.ildietung der, dem Matthäus Schiuz von SkriU gehörigen, im ^'undbuche der Herrschast Sonnig ziili Einl. Nr. ^,l>, U. Nr. 47», N. Nr. 359 vorkommenden, ge-^chtlich auf ,8,9 fi. ^^ ^ geschäht.,, Hudrralil.it. wlgcn aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 8. Mai 'U'"..Z, 966, /schuldigen ,27 si. (ZM. <-, z. .-. Lkwili,^^ „,,d zu der.» Vornahme die T>gs^tzN!^ «k" >.s. ^^ ^lundduchsextratt liegen hirlgcrichtS ^ '»"'t bereit. ^_^^b"ch am 2. Jänner I856. ^ "^ ^---------5^, E d i l t il,r Einberufung der Verlasse,», schasts . Gläubiger. Vor dem k. k, stads. deleg. Bezirksgerichte l!a>. "achs l>aben alle Dieieinge». welche an die blassen Ichaft des um ll>. August ,855 zu «aibach ve.stmbei,,» Handelsmannes H>r>„ Richard Mayer als Gläubiger eine Forderung zu strllen h>>den, zur A»meldung u„d Darlh.iung derselben den 3l. Mannes ,856 Vmmit m/n^V^'!."" Gläubigern au die Verlassenschaft, WM" ste durch die Bezahlung der angennldete» ^crdrrungetl erschöpft wurde, kein weiterer Anspruch! zulande, als msosem ihnen ein Pfandrecht gebührt t-^bach am 2. Jänner ,855. g^-—^— - . ____^^ Edikt. ^om k. k. gefertigten Bezirksgerichte wild in "r Exetulionssachc des Matthäus Koschak und den ^ormund I^ob Trontel von Zerou. gegen Ierni ^ki,chin von Malavas bekannt gemacht, daß der kmgttlttencn Amtshindcrn'sse, wegen die mit idc-'^e,de vrm 4, November v. I,, Z. 2029«. auf t>' 3. d. M anfzeorcnele zw) Nr. 22 ^ Edikt, dcr ^.^.gefertigten t. k. Bezirksgerichte wird in ^albaci) '""sfühluna, ^'^ H''^" F^aoz Tcrlnik eon kanlu a ^^" Mathias Pn^auz von Planinza be-hind^,?/,^^' d"ß in Folge dcr eingelrclenen AmtZ' I,, ^ '^ bic mit Bescheid vom 7. Nooember v. zweite 2^2!9, auf den 3. o. M. angeordnet« 4. ^ ."^'^ den ,,. Februar d. I und die auf den aus h ^'" angcordnete drille Feilbictuii^tligs..tzul!g von, ?l" ^' ^"^ ^- 3- mit dem sruhern Anhange "Mlswfgcn übertrafen wu>l?e. '^- !^ädt. deleg. Bezirksgericht Laidach am 2 litr cZ- Edikt ,,,, "'berufunt! der Verlassenschafts.-y. Gläubiger. ^ -"on dl>m k. k. B^irl'sgerichte Planina werden scha't"^"' "^'^^ "'^ Glaubig.r an die Vcilassm Vers» >^^ ^^ 28' Sepiember »855 mit Tlstament ter^l ' "" ^'l'lllhüblers Anton Podboj, oon Un. ,, ^ , ^"" H"uS Z. l^9, eine Zordnung zu stellen "^'' "ufgsfoidcrt. bei diesem Gerichte zur An.-^"»g und Darlhliung ilnsr Axspsüche den 2 3. Manner ,85« ju erscheinen, occr bis dahin ihr ^eiuch schnftl,ch zu üb,eichen. w'drigcns dcn, ^den an die Verlassenfchafl, wenn sie durch die ^zahlunss dcr aogsnuldeten Federungen erschöpft wurde, en,we.l,rcr ^,s^,^ ^^äuoe, alZ in sofMl ,hucn em Pfandrecht gcl'uhrt. K. k. Bezirksgericht Planina deu (j. Oktober 1855. Z 3l. » A ltszll g aus dcm Protokolle ocr Si^un^ ocr Handels-und Gcw rdekammcr fur Kralli, am 2l. Dezember l«5>5». llüiel' dem 'Voisitze des KanllNil-Piasldenten Herr» z^. E. l? a ck ln o « n >md in, Beisein des k. k. Sacih. Koncipisten Herln A. Laschan, als Mimiterial-Kommissär. Gegcümärtig d >e Helren: BIasnik, Ei scheu, Gust. Heiman», Hölzer, Hudover " ' g/ Jane s ch, M a I! tsch, Ma ! l y, Mühle, scli, Schweri cn er. I, Der Hammel - Sekietäl' ve>liest die Protokolle del'Eihmi^en ?om 9. und l3. Ilooeinber l. I,, ,v' Fabliken u»d G^iveibe, d>r Kommunika. cione» und der verschiedenen gemeinnützigen ^andesa».-stalte» >?on Krai» für dieIahie 1853 ui>0 l854. D<>' Kamlner spricht sich in anerk.iin.ndn' Weise übrr diese Aibeiceii aus, welche nach Beendigung der staiistischeli Aaoweise für tas Jahr l8.'»5 >m D>uck>,' oeröffeinlicht lverdeü. Die Tabellen liegen im Bureau dcr Kammel zu>- Einsicht und allsälligcn Benühlü'.g auf. 3. Di, Kannnel beschließt, den Ial)i,sc,,halt deö Sekr«tar5 vom Iahie I85tt an zu erhöhen. 4. Der Präsident trägt ro>', dcn Erlas; des k. t Handelsministciiulnj, mit welchem der Eocwurf cincö »eucn Ofw^l0egefcl)cS zur Erstattung des Outachteuö herabgelanlU ist. N.'achdem er die Goindzüge dargelegt u»d beleuchtet, stellt er den ?l»t>ag, diesen Encn'mi eincin C?mit^ jlir Vorberathung zu übergeben. Dcr Antrag wird angenommen, und es werden i» das Co-niitl' gewählt vic Herren: Blas»«k, Gust, Hei-man», Ianesch, Mü HI ei sen, Gainasla u»d d,i' Si'l-'relar Dr. Klo». 5. Das h, k. t, Hal!^lsm!l,!ster!U!l« eröffnet: Laut eii,,,'!' E^ffl,ui,g des k. k. Armee-Ob^'Kom- lnando's haben Ee. k. t. apost. Majestät mit A. H. ^'lnschlicsüili^ voll, 23. Oktober l855 zu befehlen ge? ilihl, das, ^hufs Sichcist.'lluug sämmtlicher Arme,-Bidürfuisse in d,r Regel öffentliche Koukmrenz - Einladungen zu er^eheu haben, und allcS zu vermeide» >ei, >oas >)uf cine Bevo^lnulng giosler Bcniebs-Kapi-talien abzicle» kömtte, daher das Minimum d.'s zu offeiireiiden Quaotluns »ach Masigabe der bis nun stattgehabte» Ergebnisse derart zu bestiunnen sei, basi' auch tlein.r,» Ilulernehmern dic Beiheiliqu»c< c>» dcr ^iefcruttg offcn blc fohlen worden , das, die Koiikm reuten nllt ihrcn Offer ien ein Zertifikat biizubrinaen habe», durch welches sie vo» den Handels, u ü d G e w e r b e k a Nl n, e l' li oder wo diele mcht bestchen, von den InmmgS.-Verstände» befähigt erllart werden, die zur Liefcru»g angebotene Me»ge in den festgesetzte» Termme» vei !aßlich abzuführe», und daß endlich oic Eüchsllüig die ser ZeiKsikat.' f»r die Bewerber mit semen Auölage» vcrblilidcu !,i» soll, Demz»folgc hat das k. t. ?lrmce.-Obcr-Kcm!na»do dic Militär - l?a»des.-Behörden angewiesen, dic i» ^<-u'äßhcit des A H. Befehles vclfaßte Kundinachimg durch die Laiidcszeituiigen zu verlautbare» lind die Zünfte, so mie die bekünütcn Produzence» dieser War.» speziell auf diesc Ausschreibung aufmerksam mache» zu lassen. Dic Handels - u»o Gcwerbe Kammer wird hier-mit ro» dem >n sie uud in die I»»u»gen fieseßte» A. H. Vertrauen und der ihn.'» übertrage»en Ausstel' lung der Zertifikate mit dcm Bemerke» i» Ke»>it»is; gefcNt, daß bei ?lusstelluuc, d.r Zertifikate mil thu», lichster Beschleuim>.u»a, vorzugehen ist, lvril der Termi» für Eiüsendling der Offerce bc> dc„ ^rmeerOber-KoiN' »lande» , Ariuec, Kor>,'s - Ko,N!n^»da»t<'» und Militär OolircrncinculS >nit E»dc Dezcmbcr 1855 u»d für Eiilseiidung der Off^te a» d^s )lrmcc'Ober'Ko»,lua»do mit s. Iäln.er «856 bestimmt >st, und spater ein lanijeiide Offerte »icht bc'ücksichtiget werdcil tonn^». Hlevo» hat die Kanuner auch die i» lhiein Bezisk,' bestehcndcn Innungen zu verständigen, iln, fcüicr ei »en sichern Mas!st.'b zur B^urthcilul'g dcr cfferirt>>» Preise, uud ci»e» fester» ?l»l)altspu»^t für tii Aus nlililuiig dcr zu bewilligendcn Pi.ise zu gc>ri»»dluachu»g aufg^ählte» Haupt,Aefcru»^ Artikel», odcr sciocit dicse im bl'ü'geilichen Veik^hr »icht vorkomin,.'», von de» Rohstoffe», aus deiii» je»c ^cwouüeu werden, die kursi, enden M>ü kt ^ Pllisc läogstcos bis Endc Dezember ^855 a»her gela»^ei!^ ^u lass^». D.^ »ach dem ?l, H. Befehl, dic f'>tl. fifatc für dic Bcwe,bcr mit keiner ?luillln;e ociduiide» fei» s^llc,,, so »nacht »,a» tie Kamnicr u»d durch sir oic gedachte,, Iimmi^e» aufn,e>ksau,, das, diese Zertisi kl,tc stempelfrci auszustellen si»d, inden» man bem^kt, das; das Arlncc. Ober - Hl.'lnmal>do hmsichllich diese, stempelfleien ?lusfert!gu»g auch d^s k. k, Fl»a»z.Minl.-steril,m zur weiteren eiuspiechendell Veraulajsuttg angc^ gange» hat. Von di,,c,», h<>h,„ (f,,l^ ,uurdc bereits diescr ^ammcrbezirt m .ttcnmms; geseyr u»d beschlossen, dic >„sikate au wirklich. P,od»ze»rc» nach gcofl^ener ^rhcduiic, über d„ ^ist.o.gg.. I.ihigkc.t de-sclb.n aus. ^ufelligcn. ^ . 6' ^'!^'' ^" b k. k. La»des,e^'eru»g f.laende.« Inhaltes: D.e W^hruehmuua. da,i iu Nied^r-Oestcr. >e.ch bei dem gewlchcwcisc» Verschleiß der Clwlv<,dc in Paketen nach gauze», halbe,, oder Vlcrtcl.Pfund^n ein vo» dem allei» a/s^Iich,,, Wicoer - Pfuudc vr-schirdcnes und zwar geringeres Pfu„dgewicht, nieistcus zu 28 Wie»cr Lochc» iu Ainveudung sci, bestiinmt das Handelsministerium, für Nicder-Oesterreich dic Anordnung z» erlasse», das, es zwar «»benommen blcibcn loll, Chokoladt in P^>k^te» vo» beliebigem Gewicht, st hierdurch n.cht vcrwch,t, das Gewicht auch »ach ander» Mas-.iuh.ite., deS In. u»d Auelandes anm. gebe»; ,^och hat dieses ... sicher Weüe zu gcschehr», ^ai; d.e Angabe dcs gesetzlich,,, Gewichtes a„ Deutlich! rc.l mcht orrlierc. Dic ^rstehcndc Vcrpfiichlu.ic, e>>. strcckc ,lch auch auf je»e in Ve.schl,ist gebrachte Chokolade, d« aus Lander» herrührt, wo ein vou den, Wiener Gew.chte verschicdc»es Gewichtmas, eingeführt >st. — Gcgeu llebertretunge» obiger A»ordnul,gen ist »ach dcr k. Verordnung voni 2l). April »855 (N. G. B. XXXlll. Nr. 96) vorzugehen, Z»gl,ich wurde festgeictzt, das; diese Bestimmungcn i,i Nieder - Oest r-reich mit ,. Mai 18^6 .» Wi, ks.mk.it zutrete» habc» 7 Der Magist,at La.bach h,t in E.lediq».,,, dcr oo» der Kamn.cr gem.chren Beschwerde »>,tg..theilt, a,, d.c beze.ch.,^» Motisti.n.c» ..»d Krämer ro.' !auf,g vor ,eder weitc.» ll. bcrschrc.tm.q ihr.r (^cwcrbs^ techcc nnt dem Ä.isatzc verwarxt worde» si.,d, dasi .v.drlgcnsalls gegen dieselbe., daS Ve.'fahrc» weac.l Gewerbsstöruug ciil^elsitet werde» wi,d. " 8. Das k. k, Lal,desgericht Laibach gibt beka»»t daü »ber das Vcrmöge» des I, B a un, ga r t „ c r, Hau. d.'lsma»!, und Spediteur ii, ^albach, der Konkurs <>-. öffuet wo^de» ist. — W,rd zur Kenntnis! glömme!,. 9, Sechs Iudoisate des Stadtmagistrac,3 Laibach mlt Gcsuchen um Verl.l'huna. vo» G.'w^lbobefuginsscl, ^»r Begutachtlwl,. — B,i vier derselben wird in die Verl,ihu»a, bei zwei.» i„ die Abioelsliug ..»gerachf». Scoarat.-Aüt'äge sind keiiie gestellt n'orden. Laibach am 2l. Dczcinber l855 Präsident. Sekretär. A « s z n'g aus dem Protokollier Slßunq der Hali- ocls- und Gewel-l>ekammcr für ^rain am !>. Jänner »«'»tt, U»ter dein Vorsipc dcs bisherige» Präsideuten He,r» L. C. L u ek in a „ » and im Beisnl, des t. k. Statthaltere, .-Konzipisten Herr» A. Laschan alö Miliisterial.Kommissär Gegemrärtig die Herren : Blas» it, Cze« ny, Er. schen, Holzcr, Hudoveruig, Kr isper, Malitsch, Mally, M ühIeise» , Sa ma ssa. Dcr Vorsitzende vciliest dic Zuschiift der k. k. Kommission für di, Eigä»;»"gswal)leii der Kammer, mit welcher das Ergebnis; derselbe» für die Solarjahre 1856 u»d l857 mltgethcilt wird. — Mit Bezug aus z. 2a des Organisations-Statutes der Kanimer ladet der Vorsitzende die Kammer ei», z»l' Wahl dcs Prä side uten u»d des V i z e . P rä si de n r, „ Nir d>, Iahrc !85»d Ssruti»!!Ui,g derselbe» ci schiV» H^.r L a l„ b e r c Karl Luckmai, „ ei'üstimmig zun, Piäsidcnteu wic-deigewählc. Nachdem der Gewählte sei»,» D<,»k für das licucrlich ^wi>>sc»e Veitrauc» ausgesprochen, for» dc-te er die Kammer auf, im Si»»e des Fortschiit, tes nach besten Kräften .ur H,bung der wichiigc» I.ueresse» dere» Vertreluuc, der Kammer obliegt. that,g zu s.->», u»d sagcc sciue Beihilfe bereitwilligst zu. - Bc. der h>eraus fol^.de» W,hi „,,^ ^,,, Ancon Vamassa emst.n.mig zum V>>-P.äsidc»teu w.edc,./">,..'., ^""^'" gu»a vorgelegt ^'"""'.mster.uu. zur Gcnchnn. Laibach'am 9. Jänner ,856. Präsident. ' > . ,V«. «z^«, Sekretär. 3« A itszu ss aus dcm Protokolle dl?r Sitzung dcr Hall' dels- und Gewerbckammcr für Kraui, am N». Iamn'r l85,<; Unter dem Votsil?e des Kainmer - Präside»te» Heil» (,'. C. L l> ck in a i, >i ^ „nd in, Beisei» des k. k. statidaltereiKonci^istel! Hi».! ?l. Mascha» als Min>stcr!al'.^o,niiiiss>u'. Gegenwärtig die Harren: Blasnik, Ezerii!), Er schen, Gust. Heimann, Hol' zer, H » d o v e r n i g , Janes ch, .« a ring e >-, K r i s per, M a l i t sch, M ally, M l", hleise n, S a ,i, a s sa, S ch »vent l> ei. 1. Der Sekretär verliest das Protokoll ^er letz^ ten Sitzung, weicht nnveraud^rr a»<,enoml!,e» lind lnitei fertiget lvird. 2. Der Präsident hebt vor.rst die Wichtiakeit der heut.,' an der Tages^rdlnmg stehenden Berathung hervor, da der vom h. Ministeriu», herabgelangte N'esenden !)i,'ländlich bekannt ist, fordert er die Kammer auf, sie möge sich früher darüber erklären, ob sie mil dem im Encwlirfe llusgesprochenen P r i » z i p e d e,' O e,v e r b e frei hei t !!.einverstande» sci, nnd Iad,t eil,, dlirch Aufstehen die - dießfällige Erklärung abzureden. Alle Mitglieder erhoben sich, >md erklärten sich sonnt für d.is ano-gespioch.-ne Princip. ^^un ver!ie?t Vize-Präsident S a« ma s sa iin Name» des Comite's nachstehenden Be^ richt: lieber dcn n,it h. k. t, Miiiisterial-Erlast vom 2«, ,, November l855>, Z. .^547, zur Beratl)»»g und ^lb > <^abe eines Gutachtens herabgelangte» Ent>l'u>'s eines neneu Ge!veibeges/tz.'s, l:„d »achdrn, ein Eomii« zur speziellen Revision demselben erwählt winde, hat die Handel!.'!.- lmd Geiverbelaiiiliicr voti Krai» in der am l l). I.niner l856 abgehaltenen Plenar - Sitzling sich mit S t i m m eu e i n hel l i g k r i r mit dem in dem neuen Gesche a»sgesproche»eu Grundsatz der Handell)' u»d Geiverbefreiheit als einvei standen erklärt, mid begründet ihre Ansicht in folgender Weise: l. Ist gerade in der Provinz Kram der U>'bcr-tja»^ ill die förmliche Gen'erbefle,heit lxn so leichter, nachdem die Real^Befugniß sonne die ZunsN'erfassnngcn durch die im Jahre l8l)!> erfolgte Occupation des L»!>che Si)ste>n b,ibe-halten »vordei, ist. 'Alle seitherige» E>fahrn >gc>! bestätigen klar, das; so v?ele Gewerbe und Beschäftigunge,, ohne alle!,' Zlinfr-Wesen ganz wohl bestanden, das: Gl'werbsuerlcihungen mit kaum bemer?barell Sch>vi^>lgkl'iten dnrch^esnhrl »vmden, daß endlich da, wo Behörden in eistcr In-stai!^ l>»l>'r Veiziehn»., der Gcmeindeaüsschüise nicht Zimmer ^ von freinden Eiosiüssen freie Enijcheidllngen schöpften, dem Bewerber lim eine Geweiböbefngnna, der .Neklirs an die höheren Stellen offen blieb, der bei voller Würdigung der provinzialen Gewerbe.Verf^ffüng für oinetl fähigen Koinpeteilten >n>r selten lin^ünstig ausfalle» koiüile. 2. Die Handels- »nd tHewerbekammer hat fernfr schon >n ihrem Iahrcoberichte über den Zustand des Handels nlid der Industrie in, Jahre l85l in Kra>„, nachdem schon damals von einrm neuen Gewerbe^esetze in öffentlichen Blarteü, Erwähnung geschah, ans d>e bestehenden Verhaltniss,' dies.r Provinz h,ngen'iesen lind bemertt, das; eine freie, e Bewegung der meisten Ge.-lrerbsklaffen ohne Zimflzwana. der Entwi^lllng der Be-schastiqnngen eher förderlich sein, u»d bei dem weit arös;cren Theile der Gewerbetreibenden eine Aende>l>ng der bisherigen (^elverbe^olfchiiflen räum jenen glicen Eindrocr' cernial hervorillfen dü,fte, als es oiclleicht in den nbsigen Provinzen der Fall sei» wird , wo Real-Gewel'be n„b Zünfte gesetzlichen Gchutz noch,ehc geniesiei,. > ' - " ' ^ 'l,<^3> ?l Die Handels- lind'Genn','bekam!Ne!'' hat wei-'»'ters bei Veranlassung des im Jahre IUä-4 eischieneuc» '^Ent»,'nrses des erwaitelen Oewelbeges>ß,s in dem bezüglichen (hntachtcn an das h. k. k. Ministeliam >n Bcrücksichtisslüig der ivesenllich hervorgehobene» Fiagen über den Fortbestand von einfachen Fabrik^befügnissen, sich für deren feruere Veibelassliüg a>is den« einten Oinnde anZgesprochen, «veil auf diese Weise allein die El'i'l'ichnng el»>s Fortschiittes in den geil.'erb>ö^!ich ge-w.-srn ware, da ^linftlresen und Innungen solche l^e brechen an sich tragen, nnd sü>' unsere i^higen Zelt Verhältnisse so wenig passen, daß deren Wiederein, führnng die Hebung der inländischen Industiie sicher nicht erziueekt haben würde. N.'ch dies,!, Ansichten also, welchen die Mit^Iie-der der Handels- und Geweibelammer seit deren C'r-richtlüig >'olherrschend jligcthan waren, kann der neue Geseh Entwurf für das Gedeihen »er I»dust,ie nnd Geivrbe »nil' föl'dellicl), daher alo ern'ünscht angesehen werde». Die Handels- und Gewel'bekammer kann sich der .hle uod da auflauchilidei! Stillnluuig auch nicht an« schließen, dasi die Frei^ebmig der Geireibe im Sinne d.'s iielie,! (>>ss.h Entwurfes zu einer gänzliche» Ve>' armung dcs Geive! bestandes führen ir'erds, da die nach dem veraltete» Gesetze erlangten ^efugoisse d,e ^eslher derselben hierin eben sa wenig zu schürn in, Stande waren, und glaubt, das; strebsame, mir Kennt,lissen, Fle,ß lind einigen Mitteln zum AlUiilt eincs Geioer^ bcs begabte Individuen sich weit eher ein angemessenes Au^rommen sicher» werben, da lhüen die freie u»d ai!5geoehnteste Benützung aller Hilfsmittel nicht meh> >vie seither hemmend entgegen stehe» wiid. Die H.n,delZ' llud lAcioerbekailxller konnte auch bei genaner Erörterung der in dem neuen Oesetz^Ent-tl'iirfe enthaltenen Normen ;u keiner loichtigen Aban-derniig Veranlassung finden, da das ganze Gesetz »nt der strengsten Kons^ue»; duichget'ührc i,t , jeder Em-wuif also sich in seinen Folgerungen unhaltbar darstellt. Die einzelnen Bemerkllngen, welche die Kammer vorzubringen sich verpsiichtet halt, sind folgende: :,.! tz. 8. Die Kammer ist laut des Organisations-^'t>uult'9 veipsiichtet, die im llmlaufschreiben des h. l'. k Handels-Ministeriums ddo l-4, i)l0ve!l!b.r l850, Z, 75>!l sei» »rird, sollen überhaupt reele Aüh^ltKvuiil-te lind Grundlagen für die !^elirtl)rilnng der Industrie t>^s Kionlandes »nöglich sein. Die Kammer stellt somit den Antrag, daß jede Parthie in der Haiiptstaot mic dem Meldscheine sich auch bei der Kammer behufs der Eintragung in die Register anmelden sollte. Von,! Hlachlanbe sollten die k. k. Steueramter in monatlichen .'iliSweisen die voi gekommenen Veränderungen der K.mmer bekannt geben. D>e erforderlichen Auskünfn' weiden ohoehiil beim Antritte des Gewerbes bereitwilliger ertheilt, als in der Folge, a'» sich seit dem Bestehen der ^lifbeschlagcllehraiistalt in Laibach, und der Verpssich-tung, daß das Hnfschmidbefngniß nnr an Solche ver-liehen wird, welche sich über den Besuch des i/ehrkur ses auSwe'sen können, die ersprießlichen Folge» dapo» gezeigt, »nd die ^ainnier kan» auf Griindlage der ge-ill.'chte» Erfahrungen den Ainrag der hohen !i5 e rück sichtig»,ig unterbreiten, d^ß der ^chlns; de5 §, ltt, —! ,) o d e r s i ch ü ber die d li r ch 3> e r ,l> c n d l> nZ bc i eine m Hufs ch >n id erworbene praktische Befähigung ausweisen können", wegbleibe» winde. Hierbei kann sie jedoch die Bemerkung nicht unterdrück«,,, daß zwischen den, emfachen Schmid, ge >v er be nnd dem eines Hufschmiedes einedel« aitige T'eünung stattfa»de, daß e>steres a!5 ein freies, letzteres als von der obeiwahnten Bedingung abhängi« i ges, k^nzessionii tes erklärt würde. n,em d er m a I e n mchc so hervorragende» Verhält nisse belheiligc erscheine», und dieser Pu»lt ist es, welchem die Handels- und Gewelbekamm<'l' ihre »vesenr-liche Aiislneilsamteir ziiziiwenden als eine Psiichc er, achtet. Es ist nämlich in dem Gesetzentwürfe d>e Verleihung eineö Gewerbes weder an das Heimathsrecht, an die Gestaltung zum Exigehen einer Ehe, noch an tie Entbindung oo» der Millläiuerpsiichlung gebunden ; souiit bleibt Jedermann, der cii> lunes Geiuelbe an» tritt, außcr oiesen Vezilhungen in jeuer Gemeinde, wo er >ein Gewerbe betreiben will u»d anmeldet, — Die piovisoiischen Gemeindeoi dmingen der großcn Städte enthalten allcrdiiigs Normen über das Verhältniß von G.'mcindebüigern , Angehöügen »nd Fremden, die sich inu' zeitlich hier aufhalten. — Auch die Durchführung dieser Gemeindeordiillligen wild von der öffcntlichen Behörde überwacht und linttrstützt. All^iu alle dies.-Vorschiiften, die lediglich nur von den Gemeinde.-Ver-waltuugen und in ihrem Interesse allein ins Lebe» gerufen werden sollten, »»d deren Evidenzhaltmig r>o» nachiheiligen Wirkungen begleitet ist, weiden entweder gar nicht, oder in solcher Weise gehandhabt, daß die Regelung tiescs Verhältnisse) »»>' da»» möglich wäre wen» ein neues, auf alle Prooinze n d e s Kai» s»' sstaates gleich anwendbares R e i ch s g e-setz über das Heimatsrecht überhalipt erschei nen und in solcher Weise r^ilautbarel i^ürde, das; jede G.meiüde sowohl, als jeder Einzelne über dessen Anwendn,!«), Vorzüge und N.ichth.ile weder Zweifel noch Unkenntnis) vorschützen könnte, was leider gegen-wältig häufig der Fall ist. Indessen Gemeindei! jetzt noch cft mit N,chlbe, achtling der Folgen Ehekonsense so wie Heimatsrechlv ausfertige», sind andere hieii» wieder so a»gstlich, daß rechtliche Bewcrber ,m> eines oder das andere durch l langwierige Verhandlungen hintangehalten werde», wäh' l rend wieder iü größern Städten dnrch Nichtbeacht»»^ oder Umgehung der bestehenden Voisch'ifte» sich gel'^ jene Klasse stillschireigend die Ang^höligseit zur O^' meinde e> sitzt, welche a», ersten der Gcm^indev.'isorglli'g anheim fällt. Die Fivmdenpolizei -- Vorschriste» enthaltei, al/"^ dings die umfassende Maßnahme gegen die keinen Er>vc>" nachweisenden Fremden einer Gemeinde. — Allein »>>>!' sen nicht in allen solchen Fälleu, wo sich wieder holte Uebertret»na.en »nr zu häufig ergeben, Rücksicl)' ten der Hiünaiü'tät jedes weitere Einschreiten oufh.-ben? Was soll geschahen, wenn ein, einer andern, d>,;>> weit entfcrncen Gemeinde ?l«igehörigcr, der in seine«" Gewerbe verunglückte, seiue Familie erwerbslos mid hi!sebedürfiig hier verläßt, die aeseßlich der Zuständigkeit des Mannes z» folgen hätte, wenn sich derselbi nie »m die Aufnahme ill den diesn'eitigen Gcnleiude^ Verband beivorber! hat, oder di^se ans Glündei, , d>e de>' Gemeinde erheblich scheinen, nicht erlangt I)abe» würde? Werden wohl da nicht alle basten jener Ge< meinte zufallen, die bei der Gewcrbjanmeldung weder auf die Fähigkeiten, Mittel zur Erhaltung einer Familie, noch allfällige Einwendung eine,- überfüllte» Gewerbsklasse c,ne» Einspruch zu machen berufe» ist'? Es erachtet sonach die Handels- lind Gewe,b>'.-Kammer de» Ellas; eines neue», auf die gegenw.'n tia>» Verhältnisse passenden Heiniatsgcsetzes, N'elchcs für all«" Bänder der Monarchie gleiche Auil'endung besitzen miißte, a>s höchst wüüschenölverth und dringend nothwendig daiznstelleu, weil denna!,'» nicht lillr die Kronländer, sondern auch einzelne Städte und Gemeinde» vi»'I' fach verschiedene Nolmeo befolgen, die sich e»tw,d»'l anf die bisherigen, doch >,!,'zureiche»den Vorjchiiflen, auf eigene Gemeindeorcnungen, oder endlich o»f best.heode G.psiogenheicen stütz.!!, die jedoch iu den Gesa,!>ml< »virkimgen und in den gegenseitigen Beziehm'gen ^l tief i„ das ^cben j^des einzelnen ^ taatsangehöillV« eingieif.il, als daß diesco Verhältniß in der aea>'"' N'ärtigen Weise fortbestehe» kau». Nur durch ein Staatsgescy könne» also die v'<'l>'» Ulizlikölnnllichkeice!' im Heimat:'-' gen Jahr e s geha It in Diensten stehen. lxl §. ll6. Die Angabe der ^öhnuna.»'» nnd sonstigcn Bezüge" in der Dienstordnung (§. l l li lil. ll^, welche in dei> Fabrifs-Weikställei, angeschlagen werde" soll, käun zu »lancherlei unangenehmen Kollisionen z>l'ischeu den» Fabriksbesitzer und den Arbeite-n, so il'ie auch zwischen de» Arbeitern unter f>ü.,»der führen, weß halb si'ch die Kammer den Antrag zi, stelle» eilaubc, daß diese Allforderung in, Gesetze wegbliebe, nnd d.,-5 oic Löhnungen und sonstigen Bezüge nur in de», ini K, l l.'» rorgcschii.che»en Verzeichnissen vorgemerkt N'uroen. i,eml>its k>)ln ?l»<^lnd ol>. S.'parai,-Ai!t,äge siüd keilie ss^stells worden, >ft0l'? nach die Sitzung g>>schlösse» wirb. i.'aibach au, l0. Jänner l856. Präsident. Slfrtt^ir.