Wna blaZana v rnlovial Preis Din 1*— *71. Jahrgang Nr. 118 Montag, den 4. Mai 1931 Me/ EM ■*m»> • M ItiJlSl Bssö Cnoheint wöchentlich siebenmal. SehrtfUeRung (Tel. Interurb. Nr. 2670) sowie |I V VI Inseraten» u. Abonnements-Annahme In Maribor: uurclöeva ul. 4 (Verwaltung). Verwaltung u. Buchdruokerel (Tel. Intenirb. Nr. 2024): Marlbor, Jurcieva ul. 4. Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatU Brlefl. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumieit 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din. Mariborer Munn Montags-Ausgabe >5 WeltpvIitK im Mai Bor wichtigen Entscheidungen. Der Wonnemonat Mai wird in der Politik dieses Jahres seinen schmeichelhaften Beinamen kaum rechtfertigen. Die wichtigen Ereignisse von weltpolitischem Ausmaß, die im Laufe der nächsten Wochen stattfinden, stehen nicht im Zeichen des überschwänglichen Jubels, der „traditionsgemäß" die ganze Natur im Mai zu erfassen pflegt. Die politischen Aktionen fußen zwar im (Siemen inten, in den Volksgeschehnissen. aber sie werden doch im großen und ganzen in den Diinisterialkanzleien eingeleitet und durchgeführt, also in Räumen, die keine allzu große Sehnsucht nach alles belebender Hoch-irühlngssonne zeigen. Die wichtigsten und zugleich die größten Internationalen politischen Veranstaltungen *s'Monats Mai 1931 sind die Tagung des ®uropaausschujses in Eens 15. und anschließend die Ratstagung "es V ö l k e r b u n d e s. Mehr denn je werden die Genfer Zusammenkünfte diesmal ein Spiegelbild der verwickelten und unge-Ütnben Lage geben, in der sich die Welt von ’eute befindet. Mehr denn je wird die Ver-Mpfung zwischen wirtschaftspolitischen und "rein" politischen, zwischen „rein" politischen Hdd militärisch-politischen Fragen zutage ^eten. Die Wirtschaftskrise, die trotz aller dunstigen Voraussagungen hach wie vor mit unverminderter Kraft ^rall wütet, gibt den Verhandlungen des LUtopaau5|dHusseu einen mächtigen Antrieb, bi jedoch auf die größten Widerstände bei e5en Beteiligten stößt. Der Notwendigkeit, üte Grundlage für eine internationale Zu* ttmntenar6cit auf wirtschaftlichem Gebiet lat um kie allgemeine Wirtschaftö- M«ftt°Phc zu vermeiden, steht der nationa-fei sin entgegen, die Interessen der natioua-M Wirtschaft zu verteidigen. Wo dabei das ^ sllschaftliche aufhört und das Politische tz^nt, ist beinahe unmöglich festzustellen. ‘nitb im übrigen nicht nur die Tagung ^ßrf UrostöuSichujfed, sondern auch die des i^rbundsrates zeigen. ran Bölkerbundsrat soll sich u. u. be-beutirf, ^r Frage der österreichisch- bet Sen Zollunion befassen. Daß feit m'ener ®ertra3 in der Weltöffentlich-toUtb eni9er wirtschaftl. als politisch gewertet die .'ll allgemein bekannt. Die Große und crjch -Eme ®ntenfe, vor allen Dingen Frank beteriflufr^'J- uud die Tschechoslowakei an- ÄerMM' schlugen feit dem Augenblick der ttlatm I*lUn9 des Wiener Vorvertrags Geht aerfl* Erregung hat sich bisher noch b«r Rätst"- UTt^ ^ Gird, je mehr wir uns ta&lem\o9Un9 irähern, noch steigen. Das ivorden Zollunion ist ein politisches ge-Mfit $R,nm..,cto'rb weiterhin bleiben, trotz ^geien " 5“n.Sen Berlins und Wiens, die Süst«Hen m ^nem anderen Sichte bar« ^^tSpun-Fh! • 6!e militärisch-politischen ** eintem ,Eenf keinen Augenblick in ^rheit in ^eten werden, ist mit Si-, Mt u n n harten. Die allgemeine A b-Et 1932 n k/ r e n z. die im Fe- i'nben soll, wirft bereits jetzt Agrar- und Industriestaaten konferieren gesondert? Don der Konsereuz der Kleinen Entente B u k a r e st, 3. Mai. Man erfährt, daß Doktor B enesch bei der Konferenz der Kleinen Entente, die sich unter anderem auch mit der deutsch-österreichischen Zollunion befassen wird, auch positive Vorschläge zur Lösung der europäischen Wirtschaftskrise erstattet hat. Unter anderm verlautet, daß Dr. Be-»esch vorschlagen wird, daß die Staaten der kleinen Entente mit der gemeinsamen Anregung in Genf hervortreten, daß der Völkerbund zwei Konferenzen einberufe. An der einen Konferenz sollen sämtliche oder möglichst viele Industriestaaten Euro pas teilnehmen, an der anderen sämtliche oder möglichst viele Agrarstaaten. Industriestaaten und Agrarstaaten sollen vorerst jede Gruppe für sich gemeinsame Beschlüsse fassen, wonach Vertreter beider Staatengruppen zu einer abschließenden Konferenz einberusen werden sollen. Gegebenenfalls soll der Konferenz der Agrarstaaten eit) Beobachter der Industriestaaten und der Konferenz der Industriestaaten ein Beobachter der Agrarstaaten beiwohnen. Es scheint, als ob hiebei Dr. Benesch der Annahme sein könnte, daß die Tschechoslowakei als Halbagrarstaat und Halbindustriestaat eine Art Vermittlerrolle zwischen diesen beiden Staatengruppen übernehme» könnte. Die Konferenz wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch kurz mit der Frage des russischen Dumpings und den wirtschaftlichen Beziehungen mit Rußland im allgemeinen sowe mit der balkanpolitischen Lage befassen. Kapitulation auf Madeira Die Revolutionäre ergeben sich nach kurzer Beschießung L i s s a b o n, 3. Mai. Tie Revolutionäre auf Madeira haben sich nach einem amtlichen Kommuniquee der portugiesischen Regierung den Regierungstruppen ergeben. Die Führer der Aufständischen haben im britischen Konsulat Zuflucht gesucht. Der Mut der Aufständischen war durch die Beschießung von seiten des portugie- sischen Kreuzers „Vasco de Girma" gebrochen worden. Einige von den Rebellen wurden verletzt. In Funchal sind britische Matrosen gelandet, um das Leben und den Besitz der britischen Untertanen zu schützen. Alle Einwohner von Funchal und alle ausländischen Gäste sind unversehrt. Es wurde keine Zivilperson verletzt. 18 Jahre in der Armensünderzelle Die abgeschaffte und wieder eingeführte Todesstrafe — Hin-, richtung nach achtzehn Jahren Sam Caroll aus Arizona ist ein armer Sünder, aber sein Leben ist ihm ebenso kostbar wie irgendeinem Menschen das seine, und dieses einzige Leben wird ihm jetzt genommen werden. Sein Richter sagt zwar, daß Sam Caroll „bereits tausendmal Tod und Todesqual erlitten habe. Er ist nämlich bereits vor 18 Jahren wegen erwiesenen Mordes zum Tode verurteilt morden. Und jetzt soll dieses Urteil vollstreckt werden. Spät, aber sicher. Das ist alles, das ist der Fall Sam Caroll. Es muß erzählt werden in der dürren Tatsächlichkeit, von allem entblöß!, was man so menschliche Begleitumstände nennt, auf der Ebene jenes formalen Rechtes, auf der Sam Caroll nach langem Kampf zu Falle kommt. Den Kampf führte nicht er, den führten nur seine Verteidiger, und auch die schon lange mit erlahmender Kraft. Hinter ihnen stand nicht eine empörte öffentliche Meinung, stand nicht eine Welt mit dem heißem Atem gerechter Leidenschaft, wie sie vor einigen Jahren hinter den Verteidigern von Sacco und Vanzetti gestanden hatte. Kein Mensch hatte behauptet, daß er den Mord, dessentwegen er verurteilt war, nicht begangen hätte. Was, mit erlahmender Kraft, aber mit unverminderter Wahrheit behauptet wurde, ivar nur, daß seine Hinrichtung undenkbar sei. Nun, das für uns Undenkbare wird Ereignis werden, fast unwidersprochen und ganz unwiderruflich, in kürzester Zeit! ihre Schatten voraus. Schon heute suchen die Großmächte den Entscheidungen dieser Konferenz oorzugreifen. Man geht nicht fehl in der Annahme, daß hinter den Kulissen der Genfer Maitagung die Abrüstungsdiskussion eine sehr gewichtige Rolle spielen wird. Die Zusammenkunft der führenden englischen, französischen und italienischen Staatsmänner wird Anlaß zur Fortführung der inoffiziellen Flottenverhandlungen geben, die neuerdings als gescheitert anzusehen sind. Doch ist nicht daran zu zweifeln, daß ein letzter Rettungsversuch nochmals unternommen wird, und dies allein schon mit Rücksicht auf de Frontenbildung auf der allgemeinen Abrüstungskonferenz. Abgesehen von den beiden Genfer Maitagungen werden im Laufe des letzten Früh lingsmonats die Ereignisse in Fr an k-r e i ch und S p a n i e n die besondere Aufmerksamkeit auf sich lenken. Die beiden westlichen lateinischen Länder stehen jetzt int Zeichen der W a h I: in Frankreich wird am 13. Mai der neue Staatspräsident als Nachfolger Doumergues gewählt, während in Spanien die Kampagne zu den im Juli stattfindenden Wahlen zur Nationalversammlung in vollem Gange ist. Man geht nicht zu weit in der Annahme, daß das Schicksal der spanischen Republik schon im Mai entschieden sein wird. Das neue Regime hat im Laufe -der nächsten Wochen seine Als Sam Caroll im Jahre 1913 von der großen Jury in Arizona das erste Todesurteil empfing, wurde dessen Durchführung in Schwebe belassen, weil Berufung vorlag. Diese wurde, wie zu erwarten war, vom Obersten Gerichtshof verworfen. Die Anwälte wandten die üblichen Kniffe zur Hinauszögerung der Exekution an, aber ihre Bemühungen waren vergeblich, und Sam Caroll kam in die Armsünderzelle. Da saß er, als sein Staat Arizona bi« Todesstrafe abschaffte. Kein Mensch durfte fortab im Staate Arizona hingerichtet werden. Auch Sam Caroll nicht. Seine Strafe verwandelte sich automatisch in die nächstschwere, in lebenslängliches Zuchthaus. Sam Caroll durfte hoffen, etwa im Jahre 1933' freizukommen. Im Jahre 1918 jedoch wurde die TodeZ strafe in Arizona wieder eingeführt. Jetzt erst wurde die Sache Sam Caroll ein Fall. Seine Verteidigung verfocht die These, dass sein Kopf nicht verwickelt sei. Die Gnade, die ihm nicht aus der Machtfülle eines einzelnen Gouverneurs, sondern — was nicht weniger, was mehr sei' — durch die souveräne Gesetzgebung seines Staates einmal gewährt worden war, diese Gnade mußt! ebenso für die Ewigkeit gelten, wie feint Hinrichtung, wäre sie vollzogen worden durch kein Gesetz der Welt wieder abzuän, ändern gewesen wäre. Die Justizverwaltung behauptete das Gegenteil. Fünf Jahre hindurch habe sich das Gesetz, das die Todesstrafe in Arizona rerbot. schützend zwischen die Schlinge und Carolls Hals geschoben; das Gesetz sei verschwunden, die Schlinge ziehe sich nun zu, von selber. Dreizehn Jahre dauerte die Debatte um Caroll. Dreizehn Jahre hatte Sam Caroll keine ruhige Minute, nicht bei Tag und bei Nacht. Endlich waren die Mittel zu seiner Verteidigung erschöpft, und der zuständig« Richter fällte den Spruch, daß nun zui endgültige Prüfung zu bestehen, Was die französische Präsidentenwahl betrifft, so geh: ihre Bedeutung allein aus der Möglichkeit hervor, daß Außenminister B r i a n d trotz aller Dementis unter den aussichtsreichen Kandidaten figurieren dürfte. Der Ausgang dieser. Wahlen kann für die Weiterentwicklung der politischen Situation in Europa von großer Wichtigkeit sein. Dic Spannung, mit der der Wahlausgang erwartet wird, macht sich schon jetzt in den ersten Maitagen deutlich bemerkbar und trägt dazu bei, den Maimonat zu den bisher aufregendsten und interessantesten dieses Jahres zu gestalten- Amerika gegen eine Revision der Kriegsfchulöensmge Während die Bundeshauptstadt die letzten Vorbereitungen für den hier zusammentretenden Kongreß der Internationalen Handelskammer trifft, auf dem Fragen der Kriegsschulden und Reparationen eine große Rolle spielen werden, verlautet aus autoritativer Quelle, daß die Regierung den eventuellen Forderungen des Kongresses nach Herabsetzung, Streichung oder auch nur Lockerung der ausländischen Schuldenzahlungen an Amerika vollkom- Washington, 3. Mai. men ablehnend gegenübersteht. Die Hoffnung der Delegierten, für ihre Wünsche in amtlichen Kreisen williges Ohr zu finden, sind daher herabgemindert. Trotzdem werden diejenigen Delegierten, die die Revision der Kriegsschuldenfrage im Interesse der Bekämpfung der Weltmirt-schastsdepression für notwendig halten, aus dem Kongreß scharfe Attacken gegen die amtliche Jntransigenz unternehmen. Henker an der Arbeit Es lebe die Liebe — „Peinliche Halsgerichtsordnung" der Kaiserin Maria Theresia „Also gut,, ich werde sterben. Aber ich bestehe auf meinem letzten Recht. Ich wünsche mir ein frugales Mahl, eine Flasche guten Wein und außerdem einige gute Zigarren. Ich will nämlich nicht in den letzten 24 Stunden meines Lebens Trübsal blasen." Als ihn dann frühmorgens der Henker holte und zum Schafott führte, pfiff er eine lustige Melodie. Man wollte ihm die Augen verbin den. Er lehnte jedoch ab: „Das kann ich auch selber tun." Er steckte seinen Kopf freiwillig unter die Guillotine. Das Messer fiel. In diesem Augenblick ertönte der Ruf: „Es lebe die Liebe!" Das waren seine letzten Worte. Auch der jugendliche Massenmörder Schuhmann, der vor einigen Jahren hingerichtet wurde, war in seiner letzten Stunde sehr gefaßt. Er sagte: „Ich habe mit meinem Leben abgerechnet und habe keinen letzten Wunsch. Ich will wunschlos und ohne Furcht sterben." Und dies tat er auch. So enden heute Mörder, die nicht nur Mut haben, zu morden, sondern auch zu sterben. In alten Zeiten war es nicht immer so. Damals gehörte der Scharfrichter zu einem der Grundpfeiler der staatlichen Ordnung. Selbst eine Kaiserin erachtete es in Mer Zeit als ihre Pflicht, den Henkern Belehrungen zu geben über die verschiedenen Kniffe und Griffe, wie sie die Qualen und Leiden der Delinquenten erhöhen könnten. So gab Kaiserin Maria Theresia „Sine peinliche Halsgerichtsordnung" heraus, damit die Henkersknechte künftighin wüßten, welche unzähligen Arten und Nuancen der Tortur es gibt und wie man diese anmen-den muß. Der unmittelbare Anlaß zu per Verordnung war ein peinlicher Vorfall. der stch bei einer Hinrichtung ereignete. In Sa schau spielte sich der denkwürdige Fall ab. Ein Mitglied der ehrbaren Radmacherzunft liebte eine Frau. Die Sache wurde ruchbar und die beiden Missetäter zum Tode durch Enthauptung verurteilt. In Deutschland wurden kurz hintereinander drei Bestien in Menschengestalt zum Tode verurteilt: Tetzner, Saffran und Kürten. Den einen von ihnen, den Versicherungs mörder Tetzner, ereilte Montag bereits sein Schicksal. Die gruselige Sensation einer Hinrichtung ist in Europa etwas Seltenes. Aber in anderen Ländern, ganz besonders in Amerika ist sie, man möchte fast sagen, an der Tagesordnung. Die Blätter berichten ausführlich über die letzten 24 Stunden des Todeskandidaten, wie er sich auf dem Schafott benahm, ob er Mut zeigte oder kläglich jammerte usw. Oft geschieht es auch, daß sich in diesen letzten 24 Stunden ergreifende Szenen äbspielen, wenn z. B. die Eltern oder die Braut zum letzten Besuch kommeu. Mitunter benehmen sich aber die zum Tode Verurteilten auch noch im letzten Augenblick recht zynisch. Einer der zynischesten Verbrecher war der französische Massenmörder L a n d r u, der zahlreiche Frauen auf die unmenschlichste Weife hingeschlachtet hatte. Als man ihm mitteilte, daß er in 24 Stunden sterben würde, fing er zu lächeln an und sagte: stürzte in eine sechs Meter tiefe Schuttgrube, wobei er eine gefährliche Verletzung an der Wirbelsäule erlitt. Die Rettungsabteilung überführte ihn ins Krankenhaus. Richtigstellung. Ein fataler Zufall wollte es, daß unter den Reklamenotizen der „Mariborer Zeitung" am letzten Sonntag eine peinliche Verwirrung passierte. Zwei Zeilen, die sich auf das Gasthaus „Zur Linde" in Radvanje bezogen, hatten sich zur Konzertnotiz des Hotels „Drei" verirrt und auf diese Weise derselben einen Sinn beigelegt, dessen Un-wahrscheinlichkeit sofort jedem auffallen konnte, der mit den lokalen Verhältnissen vertraut ist. „endgültigen Aktion" geschritten werden würde. Das war der Galgen. Die Frage, ob ein vor 18 Jahren Verurteilter überhaupt noch hingerichtet werden dürfe, diese Frage, die nicht nur jeder fühlende, die auch jeder vernünftige Mensch mit einem ernsten „Nein" beantworten wird,, sie hatte sich der Richter nicht aufgew rfen. Ja, in der Begründung seines Spruches kommt der angeführte Satz von den „tausend erlittenen Toden" vor, aus dem hervorzugehen scheint, daß dieser Richter am Ende der Meinung ist, an Caroll human gehandelt zu haben. Die Alternative, dem Manne nach seinen tausend erlittenen Toden nicht noch einen letzten zu geben, sondern stattdessen die Sicherheit, daß er im Zuchthaus bleiben dürfe, ist gleichfalls nicht wwogen worden. - ------------ Lokales Tragischer Tod Nach ganz kurzer schwerer Krankheit ist Samstag nachts der Beamte der „Posojil-nica" in Maribor, Herr Stane K e n d a im schönsten Mannesalter von 35 Jahren oerschieden. Die Nachricht vom plötzlichen Ableben dieses in weiten Kreisen bekannten und geschätzten Sportsmannes hat begreiflicherweise überall Bedauern hervorgerufen. Ehre seinem Angedenken! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! cSeneraifoerfamm'ung des Ovst- und Weinbauvereines für Slowenien Unter äußerst zahlreicher Beteiligung seitens der Mitglieder fand Sonntag nachmittags im Kasino-Saal die ordentliche Jahreshauptversammlung des O b st- und Weinbauvereines fürSlo-menten statt. An Stelle des krankheitshalber abwesenden Präses Rohrmann leitete der erste Vizeobmann Herr Inspektor H u m e k die Generalversammlung, die einen durchwegs sachlichen Verlauf nahm und ein Bild der großen Arbeit zeigte, die in den ersten zehn Jahren des Bestandes dieses Vereines vollbracht wurde. Der Verein zählt gegenwärtig bereit 177 Filialen Was den Mitgliederstand betrifft, so hat sich dieser ganz ledeutend erhöht. Während der Verein am Ende des ersten Geschäftsjahres etwa 100 Mitglieder zählte, zählt er heute bereits über 9000 Mitglieder. Der Versammlung wohnten u. a. auch die Herren Banalrat Ing. Z i d a n s e k aus Ljubljana, Bezirkshauptmann Banalrat Dr. I p a v i c, Bezirkshauptmann Dr. H a-: i n, Magistratsrat Dr. R o d o § e k und Univ. Prof. Dr. I e s e n k o aus Ljubljana bei. Verhängnisvoller Sturz. Der in den hiesigen Staatsbahnwerkstätten beschäftigte Kesselschmied Karl Haberl Harald Bernkovens blondes Modell Roman von Gert Rothberg. rM'hi hy Martin Feuchtwanger, Halle a. d. Saale, 14. Fortsetzung. Bernkoven ging am Strom dachn, der ruhig und dunkel dahinlief. Das Band war gelöst! Und es mar etwas zerbrochen in ihm. Aber er hatte das Gefühl, daß es fein mußte! Er hatte sich frei machen müssen. Er konnte niemals eine Frau heiraten, die sich seinem Willen so offen widersetzte, die ihn in den Augen seiner Freunde und Bekannten lächerlich machen wollte und den eigenen Ruf leichtsinnig aufs Spiel setzte. Immer weiter ging Harald Bernkooen, immer weiter dem dunklen, breiten Strome nach. So verlassen hatte er sich noch nie gefühlt. Und er hatte doch nicht anders gekonnt, wenn er sich nicht selbst verlieren und seine Kunst opfern wollte. Der einsame Mann nahm den Hut ab. Kühl wehte es um seine heiße Stirn. Am Gebüsch stand eng umschlangen ein Liebespaar. Bernkoven ging weiter, ganz dicht am Wasser dahin. Und es war ihm als kluckstm die Wellen: „Vorbei! Vorbei!" * Bernkoven hatte von der schweren Erkran kung seiner Braut nichts gehört. Einfach aus dem Grunde, weil er wie ein Einsiedler dahinlebte. Die schöne Italienerin kam zu den Stunden. Ganz pünktlich hielt sie diese Stunden ein. Und diese Stunden brachten eine Abwechslung in das Leben des Künstlers. Er dachte mit Bedauern an ihre baldige Abreise. Doch sein Herz berührte diese Abreise nicht. Auch jetzt nicht, wo er frei war. Frei?! Eigentlich war es es noch nicht. Helge hatte nichts von sich hören lassen, hatte ihm auch den Ring nicht zurückgegeben. Er wartete täglich darauf. Doch es blieb alles still. Und er vergrub sich mehr denn je in seine Pläne. Die blonde Frau! Noch war sie wie ein Traumgebilde, noch zweifelte er am Gelingen seines Werkes, das noch nicht in Angriff genommen worden war, das aber sicherlich etwas ganz Großes wurde, wenn er die blonde Frau fand. In diese Idee hinein verrannte er sich. Und er sprach fast immer mit Sarella von dieser blonden Frau. Ihre Augen sahen ihn so eigen an. und einmal fragte Sarella fast mütterlich: „Sie lieben diese blonde Frau, die Sie noch nie gesehen haben." Im nächsten Augenblick bereute sie ihre Worte. Waren sie nicht taktlos gewesen? Professor Bernkoven war verlebt! Wie konn te sie eine solche Anspielung machen? Er antwortete nicht. Aber seine Augen gingen sinnend über sie hinweg. Und eines Tages sagte er: „Nun kann ich das Gemälde ohne Sie' vollenden. Wohin soll ich es senden? Sie sagten doch, daß Sie von hier aus nach Amerika gehen?" „Ja, senden Sie es in meine Heimat — nach Rom." Und sie nannte ihm die genaue Adresse. An diesem Nachmittag saßen sie ncch ein Stündchen länger beisammen und plauderten. Und Sarella verriet mit keinem Wort, daß sie wußte, daß er sein Verlöbnis gelöst hatte. Und sein kühles, freundliches Wesen, seine Worte, daß sie nun nicht mehr zu den Sitzungen zu kommen brauchte, hatten es ihr bestätigt, daß sie auch jetzt noch nichts zu hoffen hatte. Sarella, die schöne, gefeierte Sarella prägte sich sein geliebtes Gesicht ganz, ganz fest ein. Zum letzten Male! Denn sie würde kein Wiedersehen mehr suchen, es tat zu weh. Und fröhlich klang ihre Stimme, als üe be>m Abschied sagte' „Mariborer Zeitung" 'Nummer 118 II „im | ui | .... TI-- ' " ..aiE-38 Tag und Stunde der Hinrichtung, die in der Hauptstraße stattfinden sollte, wurden festgesetzt. Da derartige Exekutionen zugleul als Schauspiel für Groß und Klein dienten hatte sich zur festgesetzten Zeit eine groß! Menschenmenge am _ Ort des Schauplatzes eingefunden. Die zwei Delinquenten kamen, der Mann ging aufrecht, stolzen Schrittes. Er schien dem Tode gefaßt ins Auge zu sehen, unk war nur um die Frau an seiner Seite besorgt. Diese ging gesenkten Hauptes zitterte am ganzen Körper. Ter Gehitst hatte zuerst die schöne Ehebrecherin msi einem Hieb seines Schwertes ins Jenseits befördert. Nun geschha etwas ganz Unvorhergesehenes. In dem Augenblick, als dd Haupt der schönen Sünderin fiel, schob dal Zunftmitglied seine Wächter beiseite und sprang mit einem Satz hinter den Zaun wo das Schafott stand, und begann i" scharfem Kommandoton zu rufen: „Henker, rühre den Körper nicht an!" Der Henker war starr vor Staunen uni wußte nicht, was er beginnen sollte. Und jetzt folgte etwas einzig Dastehendes. De' unmittelbar vor seiner Hinrichtung Stehet de begann zu befehlen, und seine Befehl' wurden von einem jeden, selbst von de:" Henker widerstandslos durchgeführt. De' Radmacher schrie: „Mein Pelzrock gehört demjenigen, der mir hilft, den Leichnam i" den Sarg zu legen!" Ein junger Bursch' war bereit, zu helfen, und die Arbeit B<' gann. Die Menge johlte. Das schneidig« Auftreten des zum Tode Verurteilten gefiei ihr. Und der Scharfrichter ließ alles ruijiü geschehen. Die Arbeit war getan. Die Leich« mitsamt dem abgehauenen Kopf lag irf Sarg. Wieder schrie der Verurteilte: „Heü ker! Ich habe getan, was ich tun musst5 Jetzt kommst du an die Reihe, Henker! Noch mals sage ich es dir. nimmt dich in Ackst arbeite gut und sicher. Sei kein Stümpfe' und schlage erst zu, wenn ich zum dritte" Male „Jesus Christus!" rufe." Der Henker tat, wie ihm befohlen wa" Er wollte den Hieb besonders schwungvo» ausführen. Und dies ward ihm zum Be"' hängnis. Er war maßlos aufgeregt. Dal Ungewöhnliche des Vorganges raubte iP alle Ruhe. Er verlor die Gewalt über P und holte mit dem Schwerte, als er bc" todbringenden Schlag führen wollte, so web aus, daß er das Gleichgewicht verlor u"4 rückwärts fiel. Der Delinquent hörte de" Fall, erfaßte schnell die Lage, sprang, da 5> nicht gefesselt war, von dem Blutgerüst ¥v unter und verschwand. Er rettete sich in ei" Kloster, und die Hinrichtung konnte nt#1 stattfinden. So in alten Zeiten. In Amerika spielt sich aber auch heute solch grotesk schauerlich« Hinrichtungsszenen ab. Im Staate Qh-5 wurde vorges Jahr eine mehrfache Mord5' rin hingerichtet. Diese Exekution wurde $ einer peinlichen Sensation. Allerdings ni#1 für die Kriminalisten, sondern — es unglaublich, ist aber wahr — für die De? tilfabrikanten. Und zwar für diejenige die die schwarzen Atlasstoffe erzeugen. ^ jammerten monatelang und haben sich 1,0,1 „Dann leben Sie wohl, Herr ProfeK1 und irgendwo auf dieser schönen Welt mal auf Wiedersehen. Doch immer als t*f; jünger der Kunst! Man lernt ja nie Er hielt ihre wohlgeformte Hand in ^ seinen. Sein Blick ruhte in den bun^” Frauenaugen, und er sagte: „Die Kunst! Das Höchste, Schönste! . wollen sie über die Liebe stellen, sie ist treu." Sarella lächelte eigen. „Ja, sie allein ist treu." Der Pariser Maler hatte auf Bernkovc1' Brief geantwortet. Er teilte mit, daß k* t das blonde Modell, vor kurzem an Schwindsucht gestorben sei. Der Such bedauerte es lebhaft, seinem deurw' Freund nicht gefällig sein können, bo<6 dinen gäbe es doch gerade in Deutsch ^ genug. Dann kamen noch einige lebnisse, die Frage, ob man sich Monte Carlo treffen könnte? Es sei 00 immer sehr amüsant? Bernkoven dachte: Alter, lieber, 00. ^ Kerl, wer doch dein leichtes Blut un frohes Gemüt hätte! ,, [$'■ Cloe, die schöne blonde Cloe war a 1 ^ Sie war höchstens zwanzig Fahre a - ^ er sie damals in Paris kennenlernte ^r, das gesuchteste Modell der Seinestadt (Fortsetzung „Mariborer Zeitung" Nummer 118. -VI in den katastrophalen Folgen dieser Hinrichtung noch immer nicht erholen können. Der Grund hiefür ist recht eigenartig. Als das Gnadengesuch abgelehnt und die Mördern gefragt wurde, was ihr letzter Wunsch sei, erklärte sie ganz einfach: liebte Zeit meines Lebens Atlaskleider, und mein sehnlichster Wunsch ist es, auch solch einem Kleide zu sterben." Die nisverwaltung erfüllte ihr diesen letzten Wunsch. Evelin starb in einem Atlaskleide. Die Zeitungen berichteten hierüber, und seit her will in Amerika niemand solche Kleider tragen. Denn man wünscht nicht immerfort an eine Mörderin erinnert zu werden. Und darum jammern die Textilfabrikanten. Raubmord im Elfenbahnzug W a r s ch a u, 3. Mai. Auf der Strecke oon Kowel nach Sarny in Wolhynien sind letzte Nacht in einem Personenzug ein Mili-türzahlmeister und möglicherweise auch ein Unteroffizier von Banditen beraubt, ermordet und aus dem fahrenden Zug geworfen worden. Der Zahlmeister und sein Begleiter hatten nach Sarny für das dort stationierte 50. Infanterieregiment etwa 100.000 Zloty zur Auszahlung der Gehalte und Löhnungen bringen sollen. Knapp vor Sarny bemerkte der Schaffner in einem Abteil Blutflecke und verschiedene Zeichen eines stattgehabten Kampfes. Ein Sonderzug mit einer Untersuchungskommission, der die Strecke abfuhr, fand etwa 40 Kilometer vor Sarny neben der Bahnstrecke den blutüberströmten Leichnam des Zahlmeisters. Vom Unteroffizier fehlt bisher jede Spur. Man vermutet, daß die Banditen nach Ermordung der beiden Militärpersonen mit dem geraubten Geld aus dem fahrenden Zug gesprungen sind. OelbmnS in Texas N e w y o r k, 2. Mai. Zu der furchtbaren Explosionskatastrophe, die sich auf einem Bohrturm der Sinclair Oil Corporation in Gladewater im Staate Texas ereignete, werden folgende grauenhafte Einzelheiten bekannt: Die Petroleumguelle geriet durch eitlen elektrischen Funken in Brand. Im Nu schoß eine mehr als 100 Meter hohe Stichflamme in die Luft und gleichzeitig folgte eine, viele Kilometer hörbare Explosion. Das brennende Petroleum ergoß sich mit rasender Geschwindigkeit in die Umgebung des Bohrturmes und verwandelte die ganze Gegend ju ein riesiges Flammenmeer. Die auf dem Bohrturm beschäftigten Arbeiter konnten sich 'licht mehr in Sicherheit bringen. 14 von ih-Ken verbrannten, 10 andere erlitten tödliche Brandverletzungen. Die durch das Flammen stjeer eingeschlossenen Arbeiter versuchten zu stieheu, doch war ihnen jeder Ausweg durch jjtue gewaltige Flammenwand abgesperrt, so dast sie bei lebendigem Leibe verbrannten. .Bie^ Feuerwehren mußten sich darauf beschränken, ein Uebergreifen des Brandes auf Nachbartürme zu verhindern. An eine Bettung der Arbeiter war nicht mehr zu denken. Die Revolution in Ricarogua , ^ e w y o r k, 2. Mai. Wie aus Panama « vieldet wird, hat General S a n d i n o, ' d Führer der nicaraguanischen Rebellen dnntgegeben, daß er eine Abschreckungs-etöff0*^16 ^gen alle Feinde der Revolution in 1'" Gefangenen, die von nun an ent,'e Hände der Aufständischen fallen, sollen SeN^tet und ihre Köpfe auf Pfählen auf-fcWto werben. Bon Bord des amerikani-btodoJ„Ampala" meldete eine Ra-Staitp 1 General Sandino seine der Sv”* e Drohung bereits durchführt. In reiche Küste habe man bereits zahl- bon ent! 6 ausgestellt auf denen die Köpfe werden p^ten ®efan9enen aufgespießt üu ®elrnini6eit unb Adernoerkalkung, NRgung das ncttijr»-J!IUn!,en "ad Schkaganfällen sichert feti Stuz/ "Franz-Iosef"-Birterwnsser leich-iiche °dne Anstrengung. Wissenjchüfi- detten Kpv 7n,”nC,er' in den Kliniken für Krank- «n !9efä6e daben ergeben, o.rß das hr erfhtil=^”tfer namentlich älteren Leuten "l'che Dienste leistet. „Weiß, b6tn ®dmütsmensch. ^rbt„ wetb,eUU^°^- ^enn einer von uns 'ch ein Wochenendhaus mieten." Sport vom Sonntag Maribor" — Fußballmeister 1930-31 Bombensieg gegen „Svoboda" im Abschlußspiel Die wieder in Hochform spielende Mannschaft des SSK. Maribor erbrachte gestern nuerdings den Beweis, daß ihr mit Recht der Meistertitel zugefallen ist. Wenn auch die Weißschwarzen ersatzgeschwächt das Endspiel der laufenden Meisterschaft aufnahmen, so war ihr Erfolg doch so überzeugend, daß dem Team auch im weiteren Verlauf der Punktekämpfe gegen die Vertreter von Ljubljana große Chancen eingeräumt werden müssen. Die mit bewundernswerter Ambition kämpfende „Svoboda" hatte gestern vielleicht den schwersten Kampf in der abgeschlossenen Meisterschaft zu bestehen. Trotz energischer M a r i b o r, 4. Mai. und aufopferndgr Gegenwehr wurden die Schwarzgrünen derart ins Hintertreffen gedrängt, daß der Kampf zeitweise sich nur vor einem Goal abspielte. Die Weißschwarzen, die dauernd überlegen waren, entfalteten voll und ganz ihr technisches und taktisches Können, wiewohl das Resultat 15:0 (7:0) gar zu hoch ausfiel. „Maribor" sicherte sich nun neuerdings den Titel eines Fußballmeisters von Maribor. An zweiter Stelle folgen diesmal die Eisenbahner, während an dritter Stelle „Rapid" landete. „Svoboda" begnügte sich auch diesmal mit dem letzten Platz. (Käste aus Salzburg Ueberraschende Niederlage des Salzburger Landesmeisters Das mit vielseitigem Interesse erwartete Doppelgastspiel des Salzburger Fußballmeisters, der diesmal zum ersten Mal in Jugoslawien weilte, rechfertigte nur zum geringen Teil den Ruf der Gäste. Die Salzburger verfügen über eine flotte, leicht beweg liche und auch disziplinierte Mannschaft, die aber nur an den Durchschnitt unserer heimischen Fußballklasse herannaht. Ein gefälliges Spiel führten lediglich die Verteidiger und der Torhüter vor, während die übrigen Mannschaftsteile nur selten das nötige taktische und auch technische Können aufbrachten. „Maribor", dessen Mannschaft am ersten Tag den Gegner stellte, war somit vor keiner allzu schweren Aufgabe gestellt, obwohl die Gäste mit großem Elan am Werk waren. Die Weißschwarzen überraschten diesmal durch ihre Prachtleistung und behielten verdient mit 3:0 (1:0) die Oberhand. Die Leistung der Gäste, die sichtlich er- M a r i b o x. 4. Mai. müdet waren, war am zweiten Tag noch weniger ersprießlich. Uebrigens hatten sie diesmal in der äußerst ambitionierten Mann schuft „Rapids" einen erbitterten Gegner. Auch die Schwarzblauen übernahmen bald die Initiative und bedrohten fast dauernd mit taktisch bemerkenswerten Aktionen das gegnerische Tor. Trotz verzweifelter Gegenwehr mußten sich auch diesmal die Salzburger geschlagen bekennen und sogar eine noch größere Niederlage von 4:0 hinnehmen. Im Rahmen deses Spieles feierten die bekannten Spieler der Schwarzblauen K u r z m a n n, B a r l o v i c u. Bröckl das 250., bezw. 200 und 100. Spiel, aus welchem Anlasse ihnen die Klubleitung eine verdiente Ehrung zukommen ließ. * Während das Spiel am ersten Tage in Dr. PlaninZek einen korrekten Spielleiter hatte, war der Schiedsrichter N firn e c am zweiten Spieltag matt. Beginn der Fußballstaaw-meisterfchast Nach dem langwierigen Hin und Her setzte nun gestern endlich die erste Runde der diesjährigen Fußball-Staatsmeisterschaft ein. Das bedeutendste Interesse kam den, Treffen „H a 8 k" — „C o n c o r d i a" zu, daß nach einem äußerst hartem Kampfe 1:1 (1:1) unentschieden ausging. In Beograd siegte „Soko" gegen den Sarajeooer „Sa8k" mit 2:1, in Subotica erledigte „Baeka" den heimischen Rivalen „Sand" mt 1:0, in Sabac fertigte „Maooa" die Banaler „Vojvodina" mit 1:0 ab, in Osijek behielt „Slavija" gegen den heimischen „Grad janski" mit 1:0 die Oberhand und „Obilio" brachte in Beökerek den Sportklub aus Panöevo mit 5:1 zur Strecke. Eröffnung 6er Tennis-foifon Die Mannschaft des G. A. K. in Maribor. — Die erweiterte Tenmsanlage „Rapids" eröffnet. M a r i b o r, 4. Mai. Die zweckmäßig vergrößerte und nun auch größeren tennissportlichen Veranstaltungen gerechtwerdende Tennisplatzanlage des Sport klubs „Rapid", die auch über ein schm'.'ckes Klubhaus verfügt, wurde heute mit einem sehenswerten und ereignisvollen Wettkampf gegen die hocheinzuschätzende Tennisriege des Grazer A. K. dem Betriebe übergeben. Die zeitweise äußerst, anregenden und durchwegs spannenden Spiele zeitigten nachstehende Resultate: Frau Dr. Böhm — Frl. Lirzer 6:4, 6:2; Frau Baumgarten — Frl. Holzinger 6:2, :0; Dr. Schürer — Lehrer 6:0, 5:7, 6:3; Dr. Böhm _ Hitzel 3:6, 2:6; Schmelzer — Holzinaer 6:0, 6:3; Reinhardt — Dr. Blanke 6:3, 7:9, 6:3; Dr. Schürer, Dr. Böhm — Hitzel, Holzinger 6:2, 6:2; Schmelzer, Reinhardt — Dr. Blanke, Lehrer 2:6, 6:3, 6:0. Den schönsten Erfolg erzielte somit der wieder in großer Form spielende Meister von Slowenien Hitzel. Oesterreich—Ungarn 0 : 0. W i e n, 4. Mai. Der gestrige Fußballänderkampf zwischen Oesterreich und Ungarn endete nach einem interessanten Kampf mit 0 : 0 unentschieden. Runb um Den Bachern Spannender Verlauf des größten heimischen Radrennens. M a r i b o r, 4. Mai. Das große gestrige Radrennen des Mariborer Radfahrverbandes rund um den Bachern nahm auch heuer einen spannenden Verlauf, der unsere besten Rennfahrer im Kampfe sah. Trotz der unzulänglichen Straßenbeschaffenheit, heftigen Windes und des großen Verkehres sind die erzielten Zeiten überaus günstig. Das Rennen, daß über die 182 Kilometer lange Rundstrecke Maribor— Celje — Dravograd — Maribor führte versammelte 20 Fahrer am Start, von denen 8 das Ziel passierten. Der E i n I a u f gestaltete sich folgendermaßen: 1- Rozman (Perun) 7:0.40; 2. Raimund Fric (Perun) 7:9.6; 3. Strucl (Perun) 7:26.1; 4. Smeh (Edelweiß) 7:26.14; 5. Besenjak (Perun) 7:39.2; 6. Ledinek (Edelweiß)7:29.15; 7. Hetzl (Edelweiß) 8:13.22; 8. Seidler (Edelweiß) 9:19. Mehrere Fahrer erlitten Stürze, die aber zur Gänze glimpflich Verliesen. Die Orga- nisation des Rennens, die in den Händen des Verbandsobmannes Herrn Ivan K v a s lag, war bis ins letzte Detail musterhaft durchgeführt. Für das Gelingen des großen Rennens machten sich ferner die Herren Michael Lesnik, Hlebs, Halbwidl, 2 g o n c und P e l i c o n verdient. Auswärtige Fußballspiele Ljubljana: Hermes—Svoboda 5 : 0. Zagreb: Viktoria—Grafiöar 8 : 1, Eisen Bahner—Sparta 2 : 2. Novi Sad: Jugoslavija (Beograd)—Nem» zeti (Budapest) 2:1. Prag: Sparta—Nicholson (Wien) 3 : 3, Bohemians—D. F. C. 1 : 1. Der Davis-Cup. Die Wettkämpfe um den Davis-Cup wurden gestern auf mehreren Fronten welker geführt. Der Stand der Spiele ist folgender: Tschechoslowakei—Spanien 3 : 2, Irland— Schweiz 3 : 0, Italien—Ungarn 2 : 1 und Südafrika—Deutschland 5 : 0. Für Küche und Haus h. Negerküsse. 125 Gramm Mandeln stößt man mit den Schalen/ rührt sie mit 125 Gramm Zucker und 10 Eigelb eine halbe Stunde, fügt 33 Gramm geriebene Schokolade, 50 Gramm geröstetes, feingestoßenes und gesiebtes Schwarzbrot, 8 zu Schnee geschlagene Eiweiß, etwas Nelken, Kardamonen, klaren Zimt und die auf Zucker abgeriebene Schale einer Zitrone hinzu. Diese Masse wird auf Oblaten gestrichen und gebacken. H. Nußbrot. Zwei Eier und 10 Dekagramm gestoßenen Zucker schlägt man mit der Schneerute schaumig, mischt 6 Dekagramm fein zerschnittene Nüsse, eine Tafel in kleine Würfel geschnittene Schokolade oder einen Löffel Kakaopulver und ebensoviel Zucker, 20 Dekagramm weißes Mehl, 5 Dekagramm zer lassene Butter oder Margarine und drei gestoßene Gewürznelken. In viereckigem Zwiebackblech langsam backen, erkaltet in länglichen Schnitten zu Tee, Wein, Punsch oder dergleichen geben. H. Gefüllte Schweinsbrust als kalter Auf» schnitt. 1 K'logramm Schweinsbrust wird ausgelöst, uutergriffen, mit folgender Fülle gefüllt, zusammengenäht, in einer Serviette gerollt, mit Spagat umbunden und in einem aus Wasser, den Knochen und Fleischabfällen, Wurzelwerk, Tymian, Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und Neugewürz hergesteMem Sude 114 bis 2 Stunden gekocht. Die überkühlte - Schweinsbrust wird aus der Serviette genommen, in eine andere Serviette fest eingeschnürt und zwischen zwei beschwerten Brettern gepreßt. — Fülle: Eine entrindete, im Wasser geweichte, gut ausgedrückte Semmel, Vi Kilogramm Schweinsleber, 15 Dekagramm Schweinsschulter, 5 Dekagramm Speck und Schalotten werden sehr fein gewiegt und mit Salz, Pfeffer. Muskatnuß und Majoran gut verrührt. H. Gegen das Eindringen von Ameisen in Wohn- und Speiseräumen hat sich folgendes Mittel bewährt: Man mischt 100 Gramm Naphthalinpulver mit einen; Liter Benzin oder Petroleum und gießt die Flüssigkeit, sobald sich das Pulver aufgelößt hat, in das Nest oder in die Laufgänge der Ameisen. H. Bereitung von Poghurt. Doghurt ist Sauermilch auf bulgarische Art und übt auf die Darmtätigkeit einen ungemein günstigen Einfluß aus. Sie erhöht die Lebenskraft und macht den Menschen gegen Krankheiten widerstandsfähiger. Zur Bereitung von Joghurt im Haushalt wird abgekochte und nur mehr lauwarme Milch mit einem Rest von gekaufter Doghurtmilch oder -Pastillen versetzt, auf eine Temperatur von beiläufig 40 Grad Celsius gebracht und bei dieser 3—4 Stunden stehen gelassen; nach dieser Zeit ist das Doghurt fertig und muß nun sogleich stark abgekühlt und kalt gestellt werden, um eine Weiterentwicklung der Bakterien zu verhindern. Statt der Reste von 9)oghurttnilch können natürlich auch Doglstirt-Pastillen zur Bereitung auf die gleiche Art verwendet werden. Christian geht nadi Hollywood Copyright by Novissima-Verlag, G. m. b. H., Er hatte ihr für den Nachmittag fein Auto zur Verfügung gestellt, meil sie gleich nach dem Lunch eine Fahrt nach Neu-lbabelsberg in die Ateliers der Ufa antreten wollte. Und denken Sie, unterdessen hatte man das Automobil hier vor dem Eden-Hotel gestohlen." Er schien 'darauf nicht zu achten, wie sonderbar interessiert ihm Christian ins Gesicht starrte. Es ging doch alles wie am Schnürchen: die Sache mit dem Vertrag war in Ordnung, und nun hörte er auch etwas über das Rätsel des Autos, das ihn so stark beschäftigte. „Aber gegen sieben Uhr war der Wagen wieder da", warf Jeffries anscheinend unbeteiligt ein, „wir können nicht darauf kommen, wer sich diesen dummen Witz gemacht hat." „Fehlt denn nichts an dem Wagen?" forschte Christian. „Absolut nichts", erklärte Crow. „man könnte glauben, jemand habe das Auto zu einer Spazierfhrt benützt." „So wird es auch sein", bekräftigte Jeffries. Als Marilyn kam, überraschte sie Christian wiederum durch den Reiz, der mit im-bezwinglicher Kraft von ihr ansging; aber er machte die seltsame Wahrnehmung, daß sie ein wenig angegriffen anssah. Bei jeder anderen Frau hätte er vermutet, sie habe geroeint. Daß so schöne Augen, wie die Marilyn Patts, sich auch einmal mit Tränen füllen könnten, wies er mit aller Entschiedenheit von sich. Man lunchte mit jener Zurückhaltung, wie sie die Angelsachsen, gerade bei dieser Mahlzeit an den Tag zu legen pflegen. Weder die Patt noch Crow, noch weniger Christian halten Grund gehabt, um ihre Figuren zu fürchten. Höchstens war dies bei Jeffries der Fall. Und der gerade griff herzhaft zu. Man sprach selbstverständlich vom Film. Christian schwamm in Glück und Wonne, mit Grete wurde natürlich der Garbo ge« all er mit diesen Koryphäen Hollywoods zu« sammensaß und sie von den anderen Stars der amerikanischen Filmmetropole so erzählen hörte wie von Menschen, mit denen sie auf freundschaftlichstem Fuße standen. Wenn von Charlie die Rede war, war damit Cha- Roman von Werner Scheff Berlin SW 61, Belle-Alliance-Straße 92. 7 plin gemeint; Doug, das ivar Fairbanks, dacht. Und was von dem Reichtum dieser Leute gesprochen wurde! Jeffries schilderte ein Wettschwimmen zwischen Fairbanks und Crow, bei dem Crow Sieger geblieben war. Es hatte in dem Schwimmbassin stattgefunden, das zur Besitzung Douglas Fairbanks gehörte. Oder Marilyn, die sonst sehr still war, sagte einmal mit sonderbarer Weichheit: „Wenn ich an meinen Garten am Meer denke und an den Sonnenuntergang, wie ich ihn so oft erlebt habe, dann kommt mir Berlin frostig und häßlich vor." Christian Krüger mußte an sich halten, um nicht zu verraten, welche Seligkeit er kühlte. Jeder dieser Filmstars besaß einen Palast, dazu einen Park, alles unter der süd liehen Sonne Kaliforniens, und bald würde auch er zu ihnen zählen und würde wie sie in einem eigenen Schwimmbassin schwimmen, auf eigenem Grund und Boden Golf spielen. Obwohl er vom Golfspiel nur soviel wußte, daß man dazu einen Schläger, und einen Ball brauchte. In dieser Stunde nahm er sich fest vor, Lore mit sich hinüber in dieses märchenhafte Glück zu nehmen. Wozu sollte er sie Schä-ring kampflos überlassen? Mit tausend Dollar wöchentlich durfte er sich mit dem Direktor messen. In diesen Erwägungen störte ihn allerdings die Gegenwart Marilyns. Es ging von ihr ein Fluidum ans, das die Erinnerung an jede andere Frau schwer beeinträch tigte. Er sagte ihr Artigkeiten, die sie heute ohne Lächeln hinnahm, mit einer gewissen Dankbarkeit. Sie schien ihm traurig, irgend etwas bedrückte sie. Er hätte sie am liebsten gefragt, woran sie denke, wenn sie so dasaß und oft minutenlang still vor sich hinsah. Ein Boy brachte Crow ein Telegramm. Es entging Christian nicht, wie der Amerikaner zusammenzuckte. Er öffnete das Telegramm, las es und verfärbte sich. „Sie verzeihen, Mr. Krüger", sagte er und reichte die Depesche zuerst Marilyn, dann Jeffries. Jeffvies stieß einen leichten Fluch hervor. Marilyn dagegen blickte hilfeflehend zu Crow hinüber. Christian geriet in Verlegenheit, er hatte das Gefühl; sehr überflüssig zu sein. Aber gleich darauf erhob sich Crow und sagte: „Ich habe mit Jeffries etwas Wichtiges zu besprechen, Marilyn. Mr. Krüger wird dir inzwischen Gesellschaft leisten." Der Blick der Amerikanerin hing an dem Antlitz ihres Bruders, der ihr aufmunternd Zunickte. Dann ließ er sie mit Christian allein. Am nervösen Spiel ihrer Finger, die eine Zigarette an die Lippen führten, erkannte Christian ihre übergroße Erregung. Sie zitterten geradezu. Da konnte er nicht anders, er platzte mit einer Frage heraus, die er fonst kaum gestellt hätte: „Miß Patt . . haben Sie etiva geweint?" Marilyn leugnete es nicht. „Vielleicht habe ich Grund zu weinen", sagte sie mit einem verschleierten Blick. Dieser Blick erhöhte das Mitgefühl Christians ins Ungemessene. „Kann ich Ihnen nicht helfen?" fuhr er fort, während er sich zu ihr neigte. „Ich weiß zwar nicht, was mit Ihnen vorgeht, aber Sie brauchen vielleicht einen Menschen, der bereit wäre, sich für Sie p opfern." Marilyn versuchte zu lächeln. Ihre Hand fuhr über den Tisch und legte sich auf die Christians. Er erschauerte unter dieser Berührung. Ihr Fluidum wirkte noch tausendmal stärker als bisher. Er war ganz verwirrt, wie verzaubert. „Ich habe gleich gewußt, Mr. Krüger, daß Sie ein gutes Herz haben", hörte er die berauschende Frau sagen, „Sie hätten es mir nicht erst durch diese Worte beweisen müssen. Ich bin sehr unglücklich, aber vielleicht kommen auch für mich einmal andere Zeiten. Ich muß vergessen, Mr. Krüger, und das ist sehr schwer." „Lassen Sie mich Ihr Leid mit Ihnen tragen", bat Christian, der seit jeher eine romantisch veranlagte Natur war. „Wie soll das möglich sein?" „Vertrauen Sie sich mir an, sag n Sie mir alles! Es erleichtert uns oft, wenn wir einen finden, der uns zuhört und uns versteht." Sie zögerte. Der Druck, mit dem sie seine Hand umspannt hielt, verstärkte sich ein wenig. Ihm war es, als müsse er sich niederbeugen und seine Lippen auf diese Hand drücken. „Noch geht es nicht", entschied sich Marilyn Patt nach einigem Nachdenken. „Ich kenne Sie zu wenig. Aber bald werden wir länger zusammen sein, und dann wird sich alles finden," Dumme, abgedroschene Redensarten dräng ten sich Christian auf die Lippen. Er hätte Marilyn am liebsten erklärt, daß er bereit sei, einen zu töten, der sie bedrohe; oder für sie die größten Opfer zu bringen. Aber das Wiedererscheinen Crews mit Jeffries über-hcb ihn glücklicherweise derartigen Versicherungen einer donguichotischen Anbetung. Auf den Zügen Crows und seines Begleiters lag tiefer Ernst. „Marilyn, wir fahren heule Abend", wandte sich der Filmschauspieler an seine Schwester. „Ich habe es mir gedacht", gab sie tonlos zurück. Darauf wandte sich Crow an Christian. „Auch für Sie ist das Telegramm von großer Bedeutung, Mr. Krüger. Einer unserer Geldleute trifft dieser Tage in Beaulieu ein, und wir müssen sobald wie möglich mit ihm Rücksprache nehmen. Es wäre mir angenehm, wenn Sie mit Jeffries schon morgen Abend Nachkommen könnten." „Schon morgen Abend?" fragte Christian überrascht. Aber es war keine unangenehme Ueberraschung für ihn, denn er hatte bis aus ein paar kleine Reisevorbereitungen, wie den Ankauf eines schönen Schrankkoffers und Heller Anzüge und Seidenhemden nicht mehr viel in Berlin zu erledigen. Er war mit anderer Garderobe gut vesorgt und das übrige wollte er sich unten an der Riviera be stellen. „So viel ich weiß, sind Sie doch ohne weiteren familiären Anhang", meinte Crow, „und bis morgen ist noch lange Zeit. Jeffries steht Ihnen ständig zur Verfügung. Er wird für die Karten sorgen und auch sonst Ihre Reise überwachen." Christian stutzte. „Ueberwachen? Wie darf ich das auffassen, Mr. Crow?" Marilyns Bruder lachte auf. „Sie kennen nicht die amerikanischen Verhältnisse. Mr. Krüger. Sonst würden Sie sich meine Vorsichtsmaßregeln erklären können. Die Konkurrenz stirbt doch vor Neugierde, da die Frage, mit wem Marilyn Patt künftighin : füllten wird, alle Gemüter Hollywoods in ! Erregung versetzt. Was werden Sie dazu j sagen, wenn ich behaupte, daß man uns vom I Moment unserer Abreise nach Europa einen weiblichen Detektiv auf die Fersen gesetzt hat? Noch dazu ein sehr tüchtiges Frauenzimmer." „So etwas gibt es allerdings bei uns in Deutschland nicht." „Sie dürfen sich über nichts wundern, auch über keine Anordnung, die Jeffries etwa bezüglich Ihrer Reise trifft. Das bringt unser Beruf mit sich." Christian schüttelte den Kopf. „Merkwürdig, ich hätte nie gedacht, daß,meine Person einmal von solcher Wichtigkeit sein könnte." (Fortsetzung in der Sonntagsnummer.) i A A A AAAAAAA AA.ft AA&A A A Stellengesuche Offene Stellen rvvvmTmmmrvt Alleinstehende Person, alle Arbeiten gewöhnt, sucht Hausmeisterposten. Adr. Verw. 5455 rTVTvwvw'VvvwweW’ Selbständige Mamsell und ein Lehrmädchen werden sofort auf genommen. 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Mai um 17 Uhr in der Leichenhalle des Allgemeinen Krankenhauses statt, wonach die sterblichen Ueberreste des Verblichenen nach seinem Heimatsort Kamnik überführt werden. Das Leichenbegängnis in Kamnik findet am Dienstag, den 5. Mai um ^17 Uhr vom Trauerhause nach dem Ortsfriedhofe statt. Die hl. Seelenmessen werden in Maribor und Kamnik gelesen werden. Maribor, Kamnik, den 3. Mai 1931. Finni, Gattin. Bogdan, Söhnchen. Familien: Kenda, Stepic. Regally. Kratner und Perc. Um stilles Beileid wird gebeten. Separate Parte werden nicht «wizeeeben. Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tlskarna« In Maribor. Für den Herausgeber und den Druck vson**”