poKInins plsösns v gotovini. Ur. 3. Erlcheint jeden 1., 10. und 20. 7. (22.) Jahrgang. Organ drr Gottscheer Lauerupartei. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 25 Din, halbjährig 12-50 Din. D.-Oesterreick: ganzjährig 40 Din, halbjährig 20 —Din. Amerika: 2 — Dollar. — Einzelne Nummern 1 Dinar Dienstag, den 20. Jänner 1925. Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgeftellt. — Berichte find an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Ausnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Gottscheer! Die Not und Lebensexistenz unseres Landes fordern ein einheitliches vorgehen der Gottscheer bei der Wahl am 8. Februar M5. Die Parteileitung der Gottscheer Bauernpartei hat am ss. Jänner l. I. im Beisein der Vertreter aus allen Gottscheer Gemeinden den einstimmigen Beschluß gefaßt, bei dieser Wahl die slowenische Volkspartei zu unterstützen. Dieser Beschluß muß jedem Gottscheer ein Heiligtum sein, da wir nur so unser Volkstum dokumentieren können. Glaubet daher dem Dr. Sajovic nichts! Erinnert euch an die Wahlen im Jahre M3! viel versprochen, nichts gehalten. — Wählet daher als Gottscheer diejenige Partei, die unsere gerechten wünsche und Beschwerden hören will und den Unterdrückungen gegen die Gottscheer einen Riegel vorschieben wird. Wüßtet daher im Interesse des Hottscheer Landes die Kandidaten der Dotkspartei! Jeder Gottscheer, der seine Kugel in eine andere Kiste wirft als in die Kiste der Volkspartei, ist ein Volksverräter! komcbeer, die Aadlkugel in die I. IM! Gottscheer Bauernpartei und Gottscheer Zeitung. Dem Wunsche der Mitglieder und den Ver¬ hältnissen Rechnung tragend, hat Gefertigter für das laufende Jahr die Leitung der Gottscheer Bauernpartei und ihres Organes übernommen. Die Partei soll dabei im Wesen das bleiben, was man mit ihrer Gründung'vor zwei Jahren erreichen wollte, die offene Vereinigung der Gott¬ scheer zur Wahrung von alledem, was uns lieb und teuer ist. Der heimatliche Boden, die Sprache unserer Heimat und der Glaube ihrer Bewohner, das sind, kurz gesprochen, die wichtigsten Güter, welche wir gemeinsam schützen wollen. Können wir bei diesem Bestreben mit großer Zahl nicht Prunken, soll wenigstens lückenlose Einigkeit und Geschlossenheit in unseren Reihen herrschen. Denn nur auf diese Weise kann das Ländchen Gotlschee mit seinen Wünschen und Beschwerden bei den Machthabern Beachtung finden und auf Erfolg rechnen. Die wichtigste Aufgabe der Partei in gegen- wärtiger Stunde ist sonder Zweifel die Stellung¬ nahme zu den Parlamentswahlen, welche am 8. Februar vorgenommen werden. Nun die Gott- scheer Bauernpartei' hat da schon endgültig ent- schieden und auf ihrer Hauptversammlung am 11. Jänner mit einer Einmütigkeit, wie sie noch ,-iren zutage getreten ist, beschlossen, daß die Gottscheer bei der Wahl am 8. Februar für die slowenische Bolkspartei cintreten und des¬ halb die Stimmkugeln in die erste Wahlkiste fallen lassen werden. Bei der letzten Wahl hatten wir, wie erin¬ nerlich, der radikalen Partei Gefolgschaft geleistet. Ihr Vertrauensmann Dr. Sajovic hat uns da gar vieles versprochen und was war nun der Lohn, den sie uns ausgezahlt haben? Der stetig fortschreitende wirtschaftliche Niedergang und die weitere Drosselung unseres deutschen Schulwesens. Unter der Herrschaft der Radikalen har man uns die deutschen Schulen in Stockendorf, Morobitz Unterdeutschau genommen und so uns übel gelohnt. Ein zweitesmal lassen wir uns nicht mehr aus« Eis führen und mag uns Dr. Sajovic jetzt noch so schöne Versprechungen machen. Ebensowenig wird die Pucelpartci bei uns Erfolg haben, wenn sie auch mit dem Kuken- dorfer Kandidaten Gliebe Staat macht. Uns dauert Freund Gliebe, daß er sich dazu herge- geben hat. Wir halten es mit her Bolkspartei. Sie steht uns schon mit ihrem wirtschaftlichen Programme am nächsten. Seit Jahren verficht sie in dieser Hinsicht die Interessen des Bauernstandes. Sie war es, die schon im alten krainischen Landtage die meisten Gesetze zum Nutzen des Bauernstan- des geschaffen und die bedeutendsten Verbesserungen durchgeführt hat. Auch im Parlamente ist sie vor allem in dieser Richtung tätig. Was ihr nationales Verhalten uns gegenüber betrifft, haben wir bei den gepflogenen Aussprachen die offene Zusage erhalten, daß wir al« gleichberechtigte Staatsbürger behandelt und unsere berechtigten Forderungen auf dem Gebiete der Schule und anderswo erfüllt werden. Daß cs den Eltern frei stehen soll, ihre Kinder ungehindert in deutsche Schulen zu schicken, sei selbstverständlich' und sehe es die Partei nicht für nötig an, diese Erklärung erst noch eigens zu betonen. Von diesen Erwägungen geleitet, haben wir- uns entschlossen, am 8. Februar einig für die slo-- wenische Volkspartei unsere Stimmen abzugeben und geben der Hoffnung Raum, daß dabei auch die Tschermoschnitzer keine Ausreißer machen,, sondern als Gottscheer zu uns halten werden. Ein weite, ce zu besprechender Punkt ist die Gouscheer Zeiuing. Sie muß uns erhalten bleiben. Biloel sie ja doch das einzige Sprach, rohr, das die Verbindung mit den Landslculcn draußen unterhält, von Freuo und Leid daheim Kunde gibt und unsere Anliegen der weiteren Öffentlichkeit mitteilt. Ein Eingehen des einzi¬ gen heimatlichen Blattes würde sich bald schwer fühlbar machen. Soll nun der Bestand der Zei¬ tung gesichert sein, darf es vor allem nicht an Mitarbeitern fehlen, die um Gotteslohn bereit sind, ihre Feder in den Dienst der guten Sache zu stellen. Wenn von den Gemeinden, Pfarren, Schulen ab und zu, seien es auch nur kurzgesaßte Berichte, einlaufen, würden die Klagen über zu schmale Kost und Armseligkeit des Inhaltes bald schwinden. An der Schriftleitung soll es nicht fehlen, das Blatt lesenswert zu machen und auch der Drucker wird sich zusammen nehmen, daß Seite Z. Gotischen Zeitung — Nr. 3. Jahrgang VII. wir nicht immer 3 bis 4 Tage nach der be¬ stimmten Zeit nachgehinkt kommen. Die Zeitung bleibt, was sie bisher war, in erster Linie ein Blatt für die Familie. Die einzige Änderung, die man vielleicht hie und da bemerken wird, ist die Stellungnahme zu den Fragen der Meltau schauung. Da wollen wir jeder Verschwommen heil und Farblosigkeit aus dem Wege gehen und offen als Freund zum Freunde sprechen. Wo schreiben ja doch slic die Gottscheer und die sind der Nation nach deutsch, dem Glauben nach ka¬ tholisch. Josef Eppich. Aus Stadt und Land. KoLevje. (Spende.) Herr Franz PeL oer, Kaufmann in Tschermoschnitz, spendete für den Zeitungsfond 25 Din und Herr Friedrich P jche aus Grafenfeld 5 Din. Sehr wacker! — (Vogelschutzball.) Der am 10 Jän. im Saale des Hotels Stadt Triest statigefun- denc Vogelschutzball war sehr zahlreich keucht, so daß die Veranstalter (Präsident Dornr und sein rühriger Ausschuß) einen großen Erfolg er¬ ringen konnten. — (Lehrerversammlung.) Samstag den 24. Jänner um 10 Uhr vormittags findet im hiesigen Volksschulgebäude eine Vollver-am-n- lung des deutschen Lehrervereines Gotische tt. Sehr Wichtiges an der Tagesordnung, n -alb vollzähliges Erscheinen, auch der alten E Nen, erwünscht ist. — (Für die Parlamentswahl) m 8. Feber wurden in Ljubljana-Stadt 5, Ljuüljana- Novomesto 9 und Maribor-Celje 14 Wahllisten ausgestellt. Im Wahlkreise Maribor ° Ce>je ist wieder unser lieber Landsmann Herr F. Schauer Listenführer der deutschen Wirlschaftspartei, was wir mit Freude mitteilen. — (Das ..Deutsche Haus") in Celje, ein in Friedenszeit von einem Vereine gleichen Namens und mit ausschließlich deutschen Geldern errichtetes Vereinsheim, ist endgültig in sloweni¬ schen Besitz übergegangen. Die „Ctllier Zeitung" schreibt nämlich unter der Überschrift „Zum Ge- dächtnis" folgendes: Montag den 5. Jänner l. I., nachmittags 3 Uhr, haben die Slowenen mit Hilfe der Gerichte und Verwaltungsbehörden das ehemalige „Deut¬ sche Haus" in Cilli — übernommen. In slowe¬ nischen Kreisen herrscht allgemein die größte F eude über diesen — Bcsitzwechsel. Unsere deutsche Ge¬ meinde ist von Schmerz und Trauer erfüllt. Es soll, wie wir hören, in dieser Sache das letzte Wort noch nich gesprochen sein. Ein deutsches engel unter einer hartgesottenen deutschen Bevölkerung einnehme, habe ich bereits schöne Erfolge zu ver¬ zeichnen. Meine Schulkinder habe ich schon ziem- lich zu guten slowenischen Schauspielern Hera - gebildet und auch die wenigen verirrten slowenisch a Mütter werde ich bald in unseren nationalen Schm- stall zurückgcführt haben. Lernet von mir, m ne Freundei" Und wollten wir nunmehr auch die biederen Stockendorfer zu Worte kommen lass n, so würden sie — wir wetten eins gegen hundert — etwa folgendes sprechen: „Wir anerkennen, ge¬ ehrter Herr Jugendbildner, Ihre sehr eifrigen Bemühungen für Ihre nationale Sache, oder deutsch bleiben wir trotz alldem, deutsch bis zum letzten Atemzug. Wir wollen nicht, daß uii'ere Gebirgskinder zu Theaterspielern herangeb r werden, aber wir wollen, daß unsere Kinder s: n soliden Unterricht im Schreiben, Lesen, Rech n und ganz besonders in ihrer deutschen Mm - spräche, die erfreulicherweise eine Weltsprache ist, erhalten, damit sie einstens in der Fremde ein leichtes Fortkommen finden würden. Den be¬ kannten ominösen Schulparagraph können wir als rechtliebende und gewissenhafte Christen nie¬ mals anerkennen, da er das Naturrecht der Eltern verletzt. Die Eltern haben das erste Recht, die Erziehung der Kinder zu leiten und sie haben auch das Recht zu verlangen, daß in der Schule ihr Wille beachtet werde und daß der Lehrer die Kinder im Geiste der Eltern erziehe. Von Gott haben die Eltern das Recht über ihr Kind er¬ halten und kein Staat, keine Partei, keine Er¬ ziehungslehre, kein Rechtslehrer kann den El ern dieses Recht nehmen oder gar wegdisputieren. Und wenn sie es den Eltern hundertmal weg¬ disputieren und es hundertmal wegnehmen wollten, die Natur, oder besser Gott, der alles geordnet, ist stärker als Politiker und Staatsrechtler." So, nun wollen wir einander wieder gehen lassen. Wozekj. (Berufs jubiläum.) Am 1. Jän¬ ner feierte Frau Anna Meditz in Obermösel 86 den 30 jährigen G.denktag des Beginnes ihrer Tätigkeit als geprüfte Hebamme. Zugleich si> o 25 Jahre verflossen, seit sie in der hiesigen Ge¬ meinde ihr verantwortungsvolles Amt zur vollsten Zufriedenheit ausübt. Möge ihre unentbehrliche und vielbegehrte Hilfe noch viele Jahre in An¬ spruch genommen werden I — (Volksbewegung.) Das alte Jahr war ein gutes. Geboren wurden 28 Kinder, da¬ runter 3 Paar Zwillinge; gestorben sind aber nur 12 Personen, darunter mit Ausnahme von 3 Kindern und 1 Jüngling nur alte Leuts. Ge¬ heiratet haben 5 Paare. Sterbesälle im Jahre 1924: Am 8. Jänner Johann Weiß, Raintal, 75 Jahre; am 25. Jänner ein neugeborenes Kind; am 2. März Magdalena Stängel, N eder- mösel, 62 Jahre; am 21. März Georg Röthel, Otterbach, 83 Jahre; am 15. April Maria Rö¬ thel, Niedermösel, 78 Jahre; am,27. April Hein¬ rich Lobe, Obermösel, 24 Jahre; am 6. Juli Matthias Lackner, Otterbach, 85 Jahre; am 7. August Magdalena Hutter, Otterbach, 76 ahre; am 7. September Edeltraut Putre, Obermösel, 13 Tage; am 11. September Maria S aster, Obermösel, 74 Jahre; am 29. Oktober Ägnes Griwitz, Niedermösel, 76 Jahre; am 10. No¬ vember Josef Jaklitsch, Verdreng, 8 Monate. — Trauungen im Jahre 1924: am 25. Februar Johann Mantel, P-eriegel, und Magdal. Jonke, Obeipockstein; am 29. April Matthias Stange! und Eilsabeth Maichin, beide Na dermösel; am 1. Mai Rudolf GostiL und Antonia Černigoj, beide Obermösel; am 26. Mai Peter Verderber und Juliana Jonke, beide Raintal; am 2. Juni Johann Mille, Lichtenbach, und Maria Jonke, Verdreng; am 29. September Josef Jurkowitsch, Pcöse, und Maria Jonke, Dürnbach — Sterbe¬ sälle 1925: Am 14. Jänner Josefa Wittine, Otterbach, 61 Jahre, Frau des Kohlenhändlers Johann Wittine, und Ursula Brinskele, Nieder- mösel, 77 Jahre alt. Gnek (Weihnachtsfeier.) Am 25. Dez. v. I. fand an unserer Schule eine Weihnachts¬ feier statt. Als Einleitung trug das oreijährige Mäderl der Schulleiterin ein Gedichtchen vor, das ob seines Inhaltes und d» U Erschrockenheit der kleinen Aufsagerin viel H m rkeit erregte. Das darauffolgende Weihnachtssp el wurde von den Kleinen vortrefflich gespielt, das Vorstellungs¬ stück „Die Wichtelmännchen" gelungen aufgeführt. Beim strahlenden Christbaum erfolgte die Be¬ scherung der Schulkinder mit Lehrmitteln, Strüm¬ pfen, Sacktüchern und Backwerk. Am 26. De¬ zember wurde einiges aus der V tellung wie¬ derholt und das Stück „Christk! .ein kommt" neu geboten. Die Bescherung kor te ausgeführt werden durch Spenden d c Ortschaften Hohenegg und Katzendorf und durcy milde Gaben der Gott¬ scheer Kaufleute. Auch der Ortsschulrat hatte 100 Dinar beigetragen. Allen Genannten, sowie auch dem Herrn Franz Eisenzopf, der in uneigennützi¬ ger Weise sein Gefährte der guten Sache zur Verfügung stellte, hiemit innigst gedankt. Kolom. (Ein Rohling.) Ein Ebentaler berichtet: Am 2. änner fuhr der hiesige Gast¬ wirtssohn I. Maußer von seinem zweitägigen Urlaube nach Ljubljana zurück, wo er als Be- ritten» bei einer Eskadron dient. In seiner Be¬ gleitung waren seine zwei Schwestern, von denen die eine in Novomesto in der Lehre ist, die an¬ dere aber einen Dienst in Ljubljana antreten sollte. Ju Predole gesellte sich zu ihnen im Zuge ein betrunken» Artillerist, der sich sehr ungezogen benahm und namentlich das ältere Mädchen fortwährend belästigte, so daß sich dessen Bruder ins Mittel legen mußte und den zudringlichen Flegel wiederholt zur Ruhe mahnte. Aber dieser fuhr plötzlich unverhofft auf den Bruder los und versetzte ihm einen Messerstich in die Herzgegend. Zum Glücke wurde nur der Mantel durchstochen, da Mavßer seine Geldtasche und ein Notizbuch jn der Bluse trug. Auf die rohe Tat zog Mau- Her seinen Säbel, der Gegner sein Artillcriemesser. Jn diesem Augenblicke hielt der Zug, man war bereits in der Station Großuplje, wo der Mes¬ serheld von der Gendarmerie sestgenommen wurde. — (W e i h n a cht s f e sts p iele.) Unter diesem vielversprechenden Titel waren am Schulhaus in Ebental Weihnachtsspiele angekündigt, denen alt und jung mit großem Interesse entgegensahen. Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube, möchte mancher denken, der da weiß, daß bei dergleichen Veranstaltungen auf dem Lande es aus nichts etwas schaffen heißt. Am Christtagnachmiltag war das Schulhaus Sam¬ melpunkt der ganzen Gemeinde. Kaum vermochte das Schulzü m» das Volk zu fassen. Herr Schul¬ leiter Fritz Högl» eröffnete mit einem herzlichen Willkommengruß an alle Festgäste das Festspiel. Auf freier Bühne, welche durch beste Raumaus¬ nützung und klare Beleuchtung gut wirkte, brach¬ ten zunächst dis Schüler der slowenischen Abtei¬ lung einen Dialog zur Aufführung, ein komisches Wechselgespräch, das bei gegebenen Knaben¬ rollen heitere Stimmung auslöste. Jn einem Seite 4. Gottsckeer Zeitung — Nr. 3. Jahrgang VII. Seilenstück zeigten die Mädchen ein herzliches Spiel. Den Glanzpunkt brachte der Einakter „Die liebe gute Weihnachtsfee" von den deutschen Abteilungen aufqefüHrt. Anmutiges Bühnenbild, stimmungsvolle Szenerien mit Gesang mit musi¬ kalischer Begleitung ließen Weihnachtsempfinden tief erleben. Namentlich die Hauptrollen der Fee, Liesel und Peter zeigten eine Schüleranforderungen überragende ' Leistung. Den Schluß bildete die Uraufführung des Einakters „Die Dorfglocke", eine dramatische Bearbeitung der Volsliebe zur Hcimatglocke. Besonders schön waren auch hier die gesanglichen Einlagen, so daß auch die Fest- gäste mit einfielen. — Die I V2 stündige Auf¬ führung erregte größten Beifall. Es mußte des- halb am 28. Dez. eine Wiederholung bei aber¬ mals „ausverkauflem Haus" stalifinden. Es fehlte auch nicht an auswärtigen Gästen, die zu Fuß und per Auto herbeigeeilt waren. Dem Herrn Schulleiter Fritz Högler kommt unter tatkräftiger Mitwirkung seiner Frau Mimi Högler das Ver¬ dienst zu, durch mühereiche Opfer und günstige Programmwahl ein so verhebendes Festspiel er¬ möglicht zu haben. Durch Massenteilnahme zeigte die Bevölkerung ihre volle Anerkennung und Dankbarkeit. Dankbare Erwähnung gebürt auch Frl. Agnes Eppich durch ihre liebenswürdige Unterstützung. Dgnk allen Opferwilligen, Lob den Kindern für ihre brave Haltung und gute Meisterung der Rollen. Wir wünschen eine Wie- derhnlung der Festspiele im nächsten Jahre. Lrmoänjice. (Volksbewegung.) Im ver¬ gangenen Jahre wurden in der Pfarre Tscher- mojchnitz 30 Geburten, 16 Stcrbefälle und 15 Trauungen verzeichnet. — (Gestorben) ist am 4. Jänner der 92 Jahre alte Andreas Grill, vulgo „Janonsch", in Neuberg. Er war die älteste Person unserer Ge¬ meinde und schon längere Zeit in abnormalem Zustande. — (Getraut) wurde am 4. Jänner in seinem Wohnhause mit Nachsicht des kirchlichen Aufge¬ botes der schwerkranke And. Maußer mit Aloisia Stalzer, beide aus Milterdorf. Klagenfurt. (Ernennung.) Herr Mini¬ sterialrat Ferdinand Wolsegger wurde zum Lan- desamtsdirekivr (höchste Beamtenstelle in Kärnten) in Klagenfurt ernannt. — (Bitte.) Aus Klagenfurt wurde uns folgendes Gcdichtchen gesandt: Müde Wolken, segelt weiter, Guter Himmel werde heiler. Laß die Wolken weiter zieh'», Laß sie nach der Heimat flieh'n. Flieget Wolken I Um die Welte Mit dem Winde Und gelinge Traget Grüße zu den Lieben, Die der Heimat treu geblieben. Beraniworlticver s>cvri«tteirer L. Erker >ierau«aener und «erleger „G sttscheer Bauernpartei'. Buchdrucker« Joies Bavlicek in K 5 vj: L.eicbenbesrsttung I) J V (lnbsber Ick. pornbseker) U K UZ K L» M empfiehlt stch zur Übernahm« von Aufbahrung, Bestat- .'. tungen und Überführungen. I-LAsr fertiger Särge ru äen billigsten kreisen. Irreiwillige Feuerwehr i« chratensekd Sonntag den 1. Februar findet im Gasthause des Herrn Max Scheschareg in Grafenseld ein Keuerwehr-Kränzchen statt, wozu alle Freunde und Gönner herzlich eingeladen sind. — Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. l)^5!-^l-S VLfir 8H.I.I65IL UIW msnicii vfik k^ld-131^ lue Id4 vekök^ocn Schnittzeichnen und Zuschneiden sür Kleider und Wäsche wird bei Frau Johanna Schelmisch, Näherin in Oberinösel 84, am 9. Februar 1925 begonnen und dauert 12 bis 14 Tage. Teilnehmer werden eingeladen und wollen sich recht¬ zeitig melden. Drei willige IsenerweSr in Mökek. Sonntag den 1. Februar findet im Gasthause des Herrn Josef Putre ein Keuerweßr-Kränzchcn statt, wozu alle Könner und Freunde höflichst eingeladen werden. Die Musik besorgt die Feuerwehrkapelle. Der Wehrausschuß. Komplette Kücheneinrichtung und eine Ottomane, fast neu, wegen Abreise zu ver¬ kaufen. Auskunft Corpus Christi. Gin Lehrjunge wird sofort ausgenommen bei Andrej Podboj, Fleisch¬ hauer in Ribnica. 2—1 Jiretwillige JeuerweSr in Käialkendvrs. Sonntag den 25. Jänner findet im Gasthause des Herrn Anton Bizjak ein .'. feueiMbrball statt, wozu alle Freunde und Gönner herzlichst einge¬ laden werden. Eintritt 5 Dinar. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Der Wehrausschuß. .>"' . —, , Wckmäuse, kicdkatren und alle anderen Pelzkelle kauft jedes Quantum das ganze Jahr hindurch D.Zdraviö, Leber- und Pelzgeschäft Ljubljana, Sv. Florijana ulica 9. Wevje « filiale Nibniea. Aktienkapital .... Din 3000000 — Reserven.. 594.500'— künlagenstanck per 3l. )uli „ 13 561 060 73 Eigenes Vermögen ...» 4016.13351 VeiÄllSllllz: 6 (ckie Kenten- uncl Invalickensteuer ralilt ckie 8rnk) SOI Lucke inlsgen O 0 Grössere betrüge suk Küncligung iverclen osvk Veneinksnung - kokel' vei»rins1. —. Vie bank kaukt bestens Dollar uncl sonstige Valuten uncl belasst sieb mit sümtlicken Lsnkoperstionen. I-rrut Erlass äes kinunrministoriums, Oonsruliuspöktorut 1. N. 14.544 ääio. 4. Lu- gnst 1924 rum unumsobränktsn Oevisenbunäel uuä rur Lusgube von Lxport- desobeiuiguuxeu (Ilvsrenje) devollmäobtigt. -Vmtsstuncken kür clen psrteienverkekr: l^ügücb von bald 9 vkr vor- mittsgs bis 12 vbr mittags und von 2 bis 4 vlir nsckmittsgs. ^n 8onn- uncl Leiertsgen von 9 bis 11 vkr vormittags. k °!» 8MlMA llN Asill Koesvjtl ZW§r" Das Amtslokal der Sparkasse der Stadt Koäevje be- Amtstage jeden Montag und Donnerstag von 8 bis 11 Uhr und an findet sich im Schloßgebäude am AuerSpergplatz. allen Jahrmarkttagen von 8 bis 12 Ühr vormittags.