A. 224. -—-—__ Samstag, 1. Octobci 1892. 111. Jahrgang. Ollibacher Zeitung. "R^ll,^^^^ »-"/iüwa sslb. halbjsws fi. 7 50. 3« !l°mpt°«r: ^^^—^^ " "" " tl,. «rötere pel Zeile «kr,: bei öfteren Wiederhol u«l,f» vsr Zolls » lt Die «llalbllchei Zeiwng» »scheint täglich, mit «lulnahmr der Vonn' und YtitNage Die «l»«l»ift?«tl»» befindet fich «l>n««s«plllh Nr, », b«e «tdactto, Hrrrengafse N«, «, Lprechftunben der «ebattion tüzlich von w bi« l» Uhr vormittag« — Unfrankierte Vriefe werd,!, nicht llnaenommen und Mnnufcrlpte nicht zurückg^ellt ^ Amtlicher Mil. ^lhöchstnn"s^.^/^^°lische Majestät haben mit ^ Präsid". H^ldschreiben vom 22. September d. I. ^lmnon w, ^^, llngarischen Staatsrechnnngshofes ^"folqten ^"N^ü "Uässlich der über seine ^gchei^ dieser Stelle die Würde gerch. "" '""hcs taxfrei allergnädigst zu verleihen Se k ??chter^ ?p°^lische Majestät haben mit "°" ^^ September d. I. den, !" ^rl W/s f", österreichischen Staatsbahnen, Hof- 3 "' ^lbthrilun/!^ ^ dem Vorstände der commer- L"^a° s 2^" Generaldirettion der österreichi- ^den d? "' H° "the Dr. Fran, Liharzik ^'"digst ,."'""'" Krone dritter Classe taxfrei ^---5^" verlelhen geruht. ^lchtamtliche^HM ., Kenm"/^ltuudentag der Arbeiter. ön'.^ Vch^„ den Geg^ zwischen festlän-«^nalen Verhältnissen 'st der Verlauf des <äckl,?""kschaf^""w"gresses in Marseille und der V ^uknnfts^?"^ '" Glasgow. Dort Hauptes ^r ^ vou Völkerversöhnnnq, Aus-3 ^ co«^e M''^"^^enheiten, Vr vorwie-^""zung der ^ °b ^ vortheilhaft sei, für Arbeitszeit auf acht lH^''^ Ges al' ?^U'9s hat sich die ursprünft-Wch'^der N ^ Gewerkschaftsvereine in Eng-aii^'°°ss sich?.,s's"^ "Übermaßen geändert. Da-dem Kernte ÄN' d" großen Hafcnarbeiterstrciks allH l ^rtschaf..," ' "'^ beispielsweise Lastträger, Hc!°""-d^ °uschlosft„, sind in dasselbe de st."«! de^^e Bestrebungen ',<^,drunqen die z«ü^ von d^Ven bisher zuriickqewiesen wor-Nich^lieben '" "" doch als Rückstand so viel ^er^r ansschliHI ^''c ^beiterschaft Englands ^lla t °" Staa e H "'s ^ Selbsthilfe schwört, "n^t. "ie e,n Elngre.fen zu ihren Gunsten in denen das Acht- lpich^n Nefm ' w'K,"' Forderung nach einer dtt 11,,, "nd viclc iil,I < ^'?u"echlcs eine qroße Rolle ^7?ützuna di "' wk conservative Candidate» < i>en dies b ' - c^""^' ihren Erfolg ver-^Vi.' Gas.^". So hat denn anch der be- schlossen, anf gefetzliche Einführung des Achtstundentages zu dringen. Die Verlängerung der Arbeitszeit solle nnr in jenen Gewerben gestattet werden, wo die Mehrheit innerhalb der betreffenden Gewerkvereine dies wünsche. Uneingeschränkt wurde der Achtstundentag nur für die Kohlengrnbeuarbeit begehrt. Die Agitation der Bergleute, der Galion»! klinors leiern«ion, trug da einen vollen Sieg davon und wird ihn wohl auch im Parlamente erringen. Trotzdem ist anzunehmen, dass der gesetzliche Achtstundentag in England noch nicht in nächster Zeit eingeführt werden wird. Die Arbeiter-depntierten und jene Abgeordneten des Unternehmer« standrs. die bei ihrer Wahl darauf enMschworen wurden, für diesen Antrag zu stimmen, werden für ihn eintreten, abcr entscheiden wird dies nichts. Allerdings, der Sprung vom Neunstundentag zum Achtstundentag, wie er für Eugland in Betracht läme, ist nicht so groß, wie er es auf dem Continente wäre, wo noch der zehn- bis zwölfstündige Arbeitstag herrscht. Dessenungeachtet ist, wie wir sehen, noch keineswegs die ge« sammle englische Arbeiterschaft davon überzeugt, dass diese Maßregel ohne Gefahr für die nationale Prv' duction und für die Arbeiter selbst wäre. In seiner Wahlrede erklärte der bekannte Social-politiker nnd Professor Plapfair, der Achtstundentag würde unausweichlich eine Herabsetzung der Löhne nach sich ziehen. Die Unternehmer würden jene Arbeiter auswählen, die in acht Stuuden annähernd so viel wie früher in nenn oder zehn Stunden leisten können; die übrigen würden Arbeit entweder nur zu niedrigem Lohne oder gar uicht siuden können. Dass damit die industrielle Reserve-Armee vergrößert würde, ist klar. Zur selben Schlußfolgerung gelangt auch Breniano, gewiss einer der besten Kenner der englischen Productions- nnd Arbmerverhältnisse. Die gesetzliche Einführung des Achtstundentages wird die Zahl der Arbeitslosen nichl mindern, sondern steigern. Wer dcn Ausfall an menschlicher Arbeitsleistung nicht durch moderne Maschinen zu ersetzen vermögen wird, der wird zur Einstellung des Betriebes überhaupt gezwungen sein. Und in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwunges werden die Arbeiter anderer Gewerbe vorübergehend herangezogen werden, um dann mit dem Sinken der Con« junctur die Reserve-Armee, die Masse der Arbeitslosen, nur noch vermehren zu helfen. Das sind die Aussichten, wie sie sich selbst für England eröffnen würden, wie viel ungünstiger müfste die Voraussage erst für dcn Continent lauten. Je weiter ostwärts wir wandern, eine um so größere Arbeitszeit wird zur Erziclung der gleichen Arbeitsleistung nöthig. Die Trade-Unionisten beschlossen in Glasgow einstimmig die Berufung eines internationalen Congresses, der die gesetzliche Einführung des Achtstundentages in allen Culturländern herbeiführen solle. Man sirht, der Gedanke des internationalen gesetzlichen Arbeitelschutzes ist in die englischen Gewerkoereine tief eingedrungen. Mit vollem Rechte, denn gewissen Schutzbestimmungen kommt für alle Länder Allgemeinrichtigkeit zu, ohne dass sie der Abänderung nach nationalen und localen Verhält' nissen bedürften. Nicht fo verhält es sich indes mit der Bestimmung der Länge des Arbeitstages. Was in den australischen Colonien allmählich erreicht werden konnte, muss deshalb noch nicht für ganz Europa möglich sein. Und die Erfahrungen Amerika's mit dem Achtstundentage sind nicht eben ermnthigend, diesen Versuch auch auf unsere ungleich mehr differencierten Verhältnisse zu übertragen. Unser Erdtheil besitzt so viele Stufen ökonv' mischcr Entwicklung als er Staatsgebilde aufweist, ja wohl noch weit mehr als diese letzteren. Die längere Arbeitszeit ist für den schwachen Concurrenten jener unentbehrliche Vorsprnng, ohne den er in einen Wettkampf mit dem Stärkeren gar nicht eintreten könnte. Die Forderung der Trade-Unions nach internals naler Festsetznnq des Achtstundentages hätte also noch weit weniger Aussicht auf Erfüllung, als der Antrag anf gesetzliche Einführung des Achtstundentages innerhalb Englands. Und wie getheilt ist die Meinung der englischen Arbeiter selbst darüber! Die Maschinenbauer, die Berglente von Durham und Northumberland sind noch immer seine heftigsten Gegner, die Arbeiter der Baum-woll - Industrie haben sich erst heuer zu ihm betehrt. Aber nicht theoretische Gründe bewogen sie dazu, nicht Erwägungen aus dem Bereiche der internationalen Socialdemokratie — und das ist wohl auch sehr bezeichnend für den Charakter der englischen Gewerl« vcreins-Äewegung. Diese Arbeiter fürchten einfach für den Vl'stand der Herrschaft, die Lancashire's Baun,' Wollindustrie auf dem internationalen Markte besitzt. Die Marktconjunctur lässt sie für den gesetzlichen Acht' stundcntag stimmen; ein Umschlag darin — und sie werden sich wieder in ebenso erbitterte Gegner dieser Neuerung verwandeln. Die englischen Gewcrkvereine kümmern sich aber auch heute noch viel mehr um die Conjunctur des Weltmarktes als um das Programm der internationalen Socialdemokratie. Dass sie in letzter Zeit für ihre Forderungen die Staatshilfe weit mehr als früher anrufen, dass sie mehr und mehr zu einer staatssocialistischen Partei werden, während sie sich früher abseits von der Staatspolitik hielten, das ist mehr eine Aenderung in der Taktik als in der Gesammtauffassung. Die Erfolge der englischen Arbeiter- 5°s Billichgrazer Gebirge. A°" Johann Sim a." ZHN Land cnich zwischmdrmi - Schleich^ Wassrr im (lk-stl'i»: A''.'" TWrr. reiche MaNcn. 3"''" Blümchen m>f dem Hang; H„ ,, A"'^e Tannen. Vnchenschatten, ^hr ^ , 'sl'z ,l»d s " ^""den fwher Sana, ?> r V wird'sich'^/s ?"ch bleiben! Einmal N al^^ignng ?,f^ wechfelreiche Gebirge anch «?ra,. ^ u"d das hoffentlich h°uH HbhenH " ?'' d,e man "ch w der U^i ri?. ^schaffen ,/ verhältnismäßig wenig '^ auf^trn, die Ni """.' wiegen die geringen >d^ vermü^^ck °uf diefe Verglandschaft hörend in de' M '"""'^"t tritt uns lanm !e' "kg, und an anregenden Zu- °" I°b> «""""ir K ^°""u,ss.m,5verlM> der Änchl "' N« Thalwandernnaen gangsstellen hat es keinen Mangel. Was ist, das ist! Dolomitberge, auf Schiefer- und mehrfach auch auf Saudsteinmasfen der unteren Trias gestellt und mit etwas Karst vermengt — das ist das Billichgrazer Gebirge in seiner Allgemeinheit. Zum Theile verrathen dies schon die Formen der verschiedenen Erhebungen. Die Vorlagen, zumeist aus Thonschiefer aufgebaut, zeigen fanfte Lehnen und Kuppen, als gehörten sie der südlichen Nachbarschaft des Gebirges an; was jedoch höher ragt, lässt scharfe Umrisse wahrnehmen, mit-nnter sogar interessante Zackengebilde in den Vordergrund trcten. Zwischen dem vielgewundenen Gradaschza-bache, der Zchcr nnd einem kleinen Theile der Save — dein Stückchen unterhalb Zwischenwässc'rn — Haupt« sächlich dem Nordwest des politischen Bezirtrs «Umgebung Laibach» und das angrenzende Grbiet des Gc-richtssprengels von Vischoflack erfüllend, nähert sich das Gebirge der krainischen Landeshauptstadt auf wenige Kilometer; ja, es greift, wenn man auf die Untcr-brechllug des einstigen Zuges durch die reichen Gewässer einer grauen Vorzeit vergessen will, sogar in die Anlagen derselben hinein. Die Billichgrazer Bcrge sind für Laibach das, was für die Bewohner der Reichs-Metropole der Wicner Wald, für Klagenfurt die Sat-nitz uud der Kreuzberg oder für Trieft der Monte Spaccato mit feiner westlichen Nachbarschaft ist. Dass dieselben gerade nach dem 21 Kilometer von der Landeshauptstadt cutscrnwl Äillichgmz benannt sind. nnoeu an der Sache nichts. Wenn wir nun diese Berggruppe so ohne be« sondere Erwägungen von der Laibacher Gegend aus, etwa vom Schlossbergc oder den Rosenbacher Höhen, ins Auge fassen, da weilen unsere Blicke wohl gerne etwas länger bei den mannigfaltigen, conlissenartig hinter- und durcheinander geschobenen Gipfeln und ihren grünen oder ins dolomitische Weiß spielenden Geländen. Wir finden sofort Gefallen an ihnen und sinnen nach, ob wir Aehnliches nicht schon irgendwo in der Ferne geschaut. . . Ist's nicht theilweise das Gebiet des Coglw bei Görz, wie es sich vom Monte Quarin (ob Cormons) ans zeigt oder eine Schweizer Landschaft, w,e Nch/'lA im Bodensee spiegeln? Ist's Schwarzwalde um Baden-Baden vom Strahbnrger Münster aus bttrach et der em Stück Italien um Turm oder f"".' H M "^ ein ähnliches Bild wmn man über d^ P^t^^u^ die Rebenaründc des Vadacson oenen u ^ w^^ ^krönte Gipfel dort rückwärts, hinlcr dem scheinbar unvermittelt die majestätischen Häupter der Jütischen Alpen m die hunmels-,läul! hineinragen, ist der Recke der Billlchgrazer Berg-lcmdschaft — wr W21 Meter hohe Toschz. Einer weitausgreifendcu Pyramide gleich, stellt sich derselbe mitten unter die interessantesten unserer Berge. Lints Laibllchtr Icilung Nr. 224 1936 , Ocloberl^. schaft vollziehen sich in derselben Weise, wie sich die Entwicklung der englischen Verfassung vollzogen hat. Es wird nicht einem fertigen Ideale nachgestrebt, nicht der Plan eines neuen Gebäudes entworfen, welches man dann auszuführen eilt. sondern es wird Schritt für Schritt für irgeud eine Forderung gestritten, w lche die Verhältnisse vortheilhaft und möglich erscheinen lassen. Welche Stellung sich die Gewerknereine, deren diesmalige Glasgowcr Jahresversammlung die fünfundzwanzigste war, errungen haben, zeigt nicht nur die Steigerung ihrer Mitglieder von nundertundzwanzig-tausend auf fast zwei Millionen, sondern auch das achtungsvolle Entgegenkommen, das ihnen die bürgerlichen Classen widmen. Die Stadt Glasgow veranstaltete zu Ehren der sechshundert Delegierten glänzende Feste und ließ ihnen durch den Bailli Graham erklären, sie wisse die Ehre voll und ganz zu schätzen, die ihr durch die dortige Abhaltung des Congresses erwiesen sei. Und beim Schlüsse desselben waren es wieder die größten Städte des dreieinigen Königreiches, die sich den Trade-Unionisten für den nächsten Congress zur Verfügung stellten. Der Engländer erkennt in dem Gewerkvereinler nicht einen Utopisten, sondern eine ihm verwandte Natur — einen Geschäftsmann. Krainischer Landtag. Schlusssitzung am 27. September. In der am 27. September nachmittags abgehaltenen Schlusssitzung wurde der Voranschlag des Landesfondes für das Jahr 1«93 erledigt. Als Referent fungierte, wie seit einer Reihe von Jahren, der Abgeordnete Suklje. Sich eine ausführlichere Erörterung fiir die Schlussrede vorbehaltend, stellte er folgende Anträge: I. Das Gesammt-erfordernis des Landesfondes im Jahre 1893 im Betrage von 837.557 fl. und der Bedeckung von 86.444 fl., somit mit dem Abgänge von 751.113 fl., wird genehmigt. N. Zur erforderlichen Bedeckung des Abganges von 751.113 fl. sind einzuheben: 1.) Ein 40proc. Zuschlag zur Verzehrungssteuer von Wein, Wein- und Obstmost und Fleisch im Betrage von 136.15« fl.; 2.) folgende Austagen: ^) von dem Verbrauche von Liqueuren in allen versüßten geistigen Flüssigkeiten ohne Unterschied der Gradfälligkeit per Hektoliter 6 fl.; I>) von dem Verbrauche aller übrigen gebrannten geistigen Flüssigkeiten nach Graden des hunderttheiligen Alcoholometers vom Hektolitergrad 18 kr. im Gesammtbetrage von 180.000 Gulden; 3) ein 28proc. Zuschlag auf die volle Vorschreibung aller directen Steuern sammt Staatszuschlägen im Betrage von 441.422 fl. lll. Der Landesausschuss wird beauftragt, den Beschlüssen »ud II., 1.) und 3.) die Allerhöchste Genehmigung zu erwirken. In der über diese Ant äge eröffneten Generaldebatte ergriff zunächst Abg. Hribar das Wort. Derselbe sprach seine Befriedigung über den günstigen finanziellen Stand aus, was in politischer Richtung nicht gesagt werden könne. Der Redner behauptete, dass die slovenische Sprache weder in der autonomen noch in der staatlichen Verwaltung die ihr gebürende Geltung habe und die Staatsgrundgesetze über die Gleichberechtigung nicht gehandhabt werden, dass die Regierung vielmehr versteckte Germani-fierungs-Tendenzcn verfolge. Er besprach die Verhältnisse im Küstenlande, wo die slavische Bevölkerung zugunsten der italienischen zurückgedrängt werde, tadelte die schlechte Unterbringung der Parallelclassen am Untergymnasium und griff die Postoerwaltung wegen Nichtberücksichtigung der slovenischen Forderungen an. Der Redner bedauerte die Spaltung im slovenischen Lager und die Bildung einer neuen clericalen Partei durch den Katholikentag, wo der Clerus angewiesen worden sei, sich der slovenischen Intelligenz zu entfremden, in welcher Richtung der Herr Fürstbischof auch sein Organ, den «Slovenec», inspiriere. Der Redacteur des »Slovenec», Abg. Zitnik, stellte in Abrede, dass Fürstbischof Dr. Missia den «Slovencc» irgendwie beeinflusse und vertheidigte die Geistlichkeit gegen den Vorwurf, dass sie nicht national gesinnt sei. Die Angriffe, welche von slovenisch - radicaler Seite gegen den Herrn Fürstbischof gerichtet werden, werde jedoch die Geistlichkeit stets energisch abwehren. Landespräsident Freiherr von Winkler trat der Behauptung inbetreff der Verletzung der Nationalitätsrechte entgegen und betonte, dass jeder Slovene sein Recht in seiner Sprache finde. Abgeordneter Hribar habe die Verhältnisse in Trieft und anderen Nachbarländern einer abfälligen Kritik unterzogen; Beschwerden über Vorkommnisse in anderen Kronländern sollen in den dortigen Vertretungen vorgebracht werden, wo ja das slouenische Volk seine berufenen Vertreter habe. Das Vorgehen des Abgeordneten Hribar sei ein Mißtrauensvotum für die betreffenden slovenischen Abgeordneten. Die Unterrichts' Verwaltung sei gewillt, ein neues Gymnasialgebäude in Laibach zu errichten, sobald ein geeigneter Bauplatz gefunden sei. Die Nichteröffnung einer dritten Parallelclasse am hiesigen Untergymnasium sei gerechtfertigt. Es wurde übrigens kein Schüler zurückgewiesen, da diejenigen, die sich etwa noch meldeten, in der slovenischen Abtheilung des Obergymnasiums Platz finden konnten. Die Angriffe auf die PostVerwaltung, welche auf einseiligen Informationen beruhen, seien nicht begründet. Abgeordneter Dr. Tavcar besprach die Verhältnisse bei den Unterrichtsbehörden in Kram und sagte, dass daselbst die slovenische Sprache und die slovenischen Bedürfnisse nicht volle Berücksichtigung finden. Der Redner warnt die Clericalen vor ihrem jetzigen Vorgehen; es werde der slovenischen Nation verderblich sein. Nachdem Abgeordneter Domherr Kluu die Haltung des Herrn Fürstbischofs vertheidigt hatte, betonte Abgeordneter Freiherr von Schwegel die Nothwendigkeit einer allgemein versländlichen Verkehrssprache, besonders bei der Post, und führte aus, dass die vereinigte Linke derzeit auf dem Standpunkte der Wahrung des politischen Besitzstandes stehe und eine Einmengung in die Executive per-horresciere. Berichterstatter Oullje nahm in seinem Schlussworte gegen die auf dem slovcnischen Katholikentage zutage getretenen Anschauungen Stellung und sprach den Wunsch aus, auch die Nadicalen mögen vom jetzigen extremen Standpunkte abgehen, dann werde die Vereinigung leicht möglich sein. Der Redner erachtet die vorgebrachten sprachlichen Beschwerden theilweise für gerechtfertigt und constatiert, dass die vereinigte Linke seit dem Eintritte des Ministers Grafen Kuenburg in das Cabinet die Stellung einer Oppositionspartei verlassen habe. — Nach dem Schlussworte des Berichterstatters wurde in die Specialdebatte eingegangen. (Schluss folgt.) Politische Neberficht. (Das ungarische Abgeordnetenhaus) nahm vorgestern die Wahl der Delegierten vor. Abg. Kovacs, Mitglied der Unabhängigteitsftartei, interpellierte den Ministerpräsidenten, ob die Tripelallianz in ihrem ganzen Ernste bestehe. (Vertrauensmänner-Versen ^ III die gemeinsame Conferenz der czechlschen "^z ^ neteii aus Vöhmen, Mähren und Schlesien y« altczechischc LandtaaMitb in Prag die.Herren ,^ Rieger, Dr. Mattus, Zeithammer, Dr. Zäk >t»o " Zatka designiert. Mn. (Der Tiroler Landtag) wurde voW nachdem noch der Antrag des Abgeordneten H"" '^ in der Angelegenheit der Weinzollclaustl un "> ^ chisch-italienischen Handelsverträge eine ^M. t, den Kaiser zu senden, angeuuinmeu wordri', "^ ^. (Im Kärut n e r Landt a ge) l")n ,^ Landespräsident die Erfüllung der Bitte des ""^^ netcn Ghou betreffs der Erwirknng. der 2an^.! ^ stets zu derselben Zeit und der LandesausMo ^ ^ zeitig von der Einberufung verständigt werde"» " ^, wies darauf hin, dass der Krone das NeHt berufung der Landtage zustehe. . ^„ dec (Dr. Ruß vor seiuen Wähler".) ^ von dem Neichsrathsabgwrdncten Dr, ^H "'.^U bad abgehaltenen Wählerversammlung lmudc ^, solution angenommen, welche die ^bgeoro»' .,^,z fordert, wieder in die Opposition zu treten, "" Hu der Regierung die berechtigten Wünsche der ^ auf EinflusHuahme und Theilnahme an der ^ nicht bald und ausgiebig erfüllt werden. , ^ch (Abgeordneter Dr. jüngst in einer Wahlervcrsammlung in ^, <^hM die politische Situation. Er erklärte, dass die v ^ conservativen Abgeordneten sich der ^'giemW^ „h über in politischen Fragen nicht unbedingt a ^ und in wirtschaftlichen Angelegenheiten i^ ) c^nd-halten müssen. Mit den Polen wollen sie alls ^ lichen, Fuße bleiben nnd mit den Antisemiten^ ,^ Einvernehmen pflegen, ohne sich mit 'huen 5 ^ ficieren, hingegen trenne sie von den IlingcM ^„ Deutschenhass und Liberalismus iu religH" "^< und von den Deutschliberalen der unüberbnMvu ^. spalt zwischen den Begriffen conservativ uno ^„z- (Zur Valuta-Frage.) Ueber d°s _ß Programm der Regieruug in der Valuta-^" P,l die «Neue freie Presse»'Folgendes zu bena? ^ wichtigste legislative Aufgabe wird d,e ^' ^ Vankacte sein, bezüglich deren die "«"^Hel ^ handluugen mit der Bank gegen Ende.^^ate ginnen dürften. Gleichwohl werden doch eung ^he», verstreichen, ehe die Minister in der Lage ie' ^K den Entwurf diefes wichtige» Gefetzes deu -p"' M zu unterbreiten. Man glaubt daher, dass " ^ d" Legislativen sich erst in der Frühjahrsse!!l0'> ^^i« Bankfrage zu befassen haben. Vorher wird oc> ^ rathe eine Vorlage wegen Einbeziehung ^w'' Gulden- und Viertel-Guldenstücke "nterbrel" ^M,l Ferner dürfte die Regierung im Laufe ^» co"^ Sessionsabschnittcs eine Vorlage wegen ^,chB setzung der Einguldennoten unterbreiten. ^ der Einsernoten wird in Silberkronen "W^' spo"< (Aus Prcuße n.) Dein «Hamburger ^ ^ü, dent, wird ans Berlin anscheinend ofsi"^.^ ^if ^'' dass das preußische Standpunkt gestellt habe, eine Reform des " ^ °! ill der nächsten Session sei nicht echrderllH ^,. neuen Steuergesche erst nach den im " „hause ',, bevorstehenden Neuwahlen zum Abgeordne^ ^M" Kraft treten. Wenn also im Ministerium "' tifi"U Erhebungen in dieser Beziehung M M' ' ^har^ ' so können dieselben nur einen vorbereitcuo ^^ tragen. ^ (südlich) davon nimmt ein ziemlich langgestreckter, nahezu abenteuerlich geformter Höhenrücken mit zackigem Grat und weißen Riffen und Rutschhalden die Blicke für sich ein. Es ist die schöne, lohnende Germada, der I^ouis <,ua»or/6 der Franzosen in der Zeit, als sie Kram besetzt hielten. Im ganzen ein auffallender Berg, wenngleich nm ganze 12! Meter niederer als der Toschz! Dahinter zeigt sich der Lorenziberg, rechts davon fesseln Gipfelpunkte mit Kirchlein und mehr vorgeschoben eine scheinbar abgestutzte dolomitische Pyramide: der prächtige Hirteuberg — in seiner Nameusvcrunstaltung der «Peterpent» der Specialkarten. Zu ihm stellt sich nach rückwärts hin der Iakobiberg, und links davor dehnen sich die Wiesentriften von St. Katharina. Die Kirche leuchtet vom grünen Plane freundlich nieder ins Land, den vollen Blick auf das mit zerstreuten Gehöften befetzte Gelände benimmt uns jedoch ein bewaldeter Kogel, den wir als Ivovenverh (in den Kartenwerken lva vi-k) kennen lernen. Ihm zu Füßen breitet sich in lebhaftem Nuchengrün der muldenreiche Ravnik au« — das Karstland im Billichgrazer Gebirge; davor aber sonnt sich zwischen zwei in Ackerland umgesetzten Kuppen, durch Obstbämne halb verdeckt, die kleine Vergortschaft Toschkotschelo. Damit streifen wir bereits den Vordergrund der Landschaft,'die sich gegen die Laibacher Anhöhen, die Rosenbacher Berge, verslacht. Die Thäler, die in diesem Gebirge in Betracht kommen, smd. mit Ausnahme der Vergspalte zwischen Gcrmada und Toschz, ausgesprochene Querthäler. Sie schueideu zumeist von der Nordseite her ein, nur zwi» schen den südlichen Vorlagen und dem Gelände von Toschkotschelo streicht ein grünes Wiesenthal und weiter westlich davon Thalschluchten von den Gründen der Gradaschza in unser Gebiet hinauf. Am weitesten, fo recht ins Mark der Berge, reicht das Lutschnizathal hinein. Nahezu dieselbe Richtung behält östlich davon das anmuthende Thal von Babnidol bei. Zwischen diesen beiden strebt, durch Nadel- oder Vuchenwaldungen häufig in Schatten gelegt, noch manche thalartige Vertiefuug zum Hirtenberg und seinen Ausläufern oder den Steillehnen von St. Jakob empor, da eine kleine Ortschaft oder ein Einzelgehöfte bergend, dort ein Kirchlein auf luftigem Posten halb umfangend. Kommt dann der Lenz ins Land, so prangen auf diesem welligen Terrain Hunderte von Kirschbäumen in so herrlicher Blütenpracht, wie man sie ähnlich nicht leicht wiedertrifft. Hat einmal alles seine Laubkrone auf das üppigste entfaltet und ist zu den Farbentönen der Führen- und Fichtenbestände längst das angenehme Grün der Buchenwaldungen getreten, dann schmücken sich die lichtum-flossenen Hänge noch mit den gelblichen Blütentrauben der Edelkastanie — die letzten Grüße des scheidenden Frühlings! Als Grenze unserer Vergwelt gegen Westen hin windet sich von Bischoflack das Hraste'nizathal zum Fuße des Toschz hinauf, wo es sich dann in Verzweigungen ins Gebiet der Dolomite verliert. Lässt man den Tuschz zur Linken, so geht es über eine zur Zeit des Saumfrachtweseus recht belebt g^hl dc" sattlung nach Villichgraz hinüber, wo d l ' ^i> Botanikern wie Alterthumsforschcrn belalw ^Wi berg die am meisten nach Westen gel" ,^ unseres Gebirges bildet. M'dW '.«de Mit den Wasserverhältnissen d" , ^M"" es etwas eigenartig bestellt. Durch "^arM e murmeln klare Bäche, die mitunter den ^ ^„ ^ fcsselter Wildgewässer annehmen küum'", .^e, 0 schluchten überrascht maucher zwar ve'^ ^r malerische Wasserst.irz, in den Hbh"oNe ^ fügt man nur über sehr vereinzelte ^'^öhB^, und es bleibt nichts übrig, als da "" u B"^ Sicker- oder mit Sammelwasser furuc ^ ,yn Ein Labetrunk von jener Vortreffllchle"-^ ^W eigentlichen Alpen bieten, winkt nur , Punkten. -imallg?dc" Soviel über die Villichgrazer Berge '^ ,„,0 ,^, — mit der geuaueren Gliederung derr ^l> Eigenthümlichkeiten der Landschaft, "" ^ B!""^ und um das Gebirge, mit den ^"1' h^M'F< richtungen, den Sagen, Sitten und ^^N ^ Flora und anderem sollen uns dle l" u ^ der Schrift beschäftigen. . Wf"'^iM Die Berge verdienen vollauf dleff ^tesH ftl bieten sie doch so vielerlei, wie kaum el"^.^ M gebiet von gleicher Ausdehnung. Ewe sich mit emsig thätiger Bevölkerung- ^^ZMlnz, Nr. 224 1937 1. Dllober 18)?. Bern ^ ?"ner Uebereinkommen.) Aus 11 iis" ,, "us telegraphiert: Morgen vormittags um Ulklink n??^"" Vundesrathhause die Ratificätions-nlltionas. s^!^^!^^ ber Convention über das inter-AustaM, f , ^"^°^^"chl ausgetauscht werden. Der tMer kVr s ? ^ ^'^ ^e hiesigen diplomatischen Verhören mi. m w"^"' Staaten. Der Convention ge-die Ni^'s ! 6'M' Deutschland, Frankreich, Italien, A)>°e i^ "^' Oesterreich-Ungarn Rnssland nnd die '"""'M Amt.« ^"^""^ ""ld der Chef des Aus-Das Ueb?^ , ' ^""desrath Droz. den Vorsitz führen. sAm "loumu'n tritt am 1. Jänner in Kraft, ist lililwi°^ ") ^" ^^ amerikanischen Wahlbcweguug ^"'didat Clews^. ^". d'nwkratische Präsidentschafts-^lwelank s - '"" einer ilnndgebnnq hervorgetreten. "' seine V.-1 ^"' Schreiben veröffentlicht, in welchem die Präsi^ ??'^ ^'"" demokratischen Candidate,! für des ^M?c ^"lt annimmt und sich für eine Reform b"stM d^^'^^"^' D" Wollstoffe für die In-Denwkra.„ ' !^ '"^ s° hoch besteuert werden. Die '^garo." wm Ä " " d die Orientsrage.) Der ^ die le De^?"e Gepäck und Lebeusmittel tragen ^ Neiße,, Nil"' .'"'" °"s dieser Reise auch den Lauf , ^lS^ "°^r erforsche« ?""9eit b^"^^' z" erkennen.) Schon vor E«">is von !n^^"kreich "« Graf d'Orches ^?^l"g ein-'« c ^^""cs fiir die Entdeckung oder ^^mM,,s/'Wwen Mittels, den eingetretenen ü.?" ""n ??c^" "^""en. ausgesetzt. Diesen Preis a/"" l>eka,l,//°""'ere von St. Jean du Gard « ' besieht d, Ebenes, h°chst einfaches Mittel, das n7. 'u>c Na. ,,.'^"^ des Todten oder Todtgeglanbten Ktreten. s, "7 ö" halten. Ist der Tod noch nicht ds ^""chschein?,^" .^" ^"'^r besonders an den Um- 3e^'" an t'7 "uem rosigen Anslng, Hat aber E ^°"t> v,7^ ' '" ?'^ckt die Hand das Licht wie "°hleu c>b. '""z und grenzt sich scharf gegen die Un^ «^nwärt^?"^ Wie schon bekannt, V" Nill " '? '" ^^ tilgen weilende Hofmth 3 """' In N^'^ '" ^'^" Tagen ein Doppelet /c '"urde er?"^ '"° ^'llroth seine Studien bc i8L?'""'N,tcn c^,i? '"' Scptcluber 1852 zun, Doctor 9iiri^ "s° genau" «^"°viert, "»d am I. October °n^"T°d^^Nuse nach Wien, um hier den Villrm .^"nrgischen ^!lors ^ verwaisten Lehrstuhl l'ss i! ^ W°ch 40 3^ ön übernehmen. Professor '" Nien. ^" Doctor und 25 Jahre Pro- Schumaun.) Aus <>halten ^3"' dass der Circusdirector Schu-^rel» ^"silierMai'.. ."" ^""lährigeu Militärpflicht ^ " des Herrn^'""' n^izukoinmeu. Wie nnn der "<'"' Garn o,m"""ü" ""lichert. befindet sich der 6H5° "s al^ w ^""l)e und wnrde voni Ober-^> des nK ^"^^""lllich erklärt, so dass eine ^° "kantet "^''^''""es unmöglich er cheint. ^" jacher'H.'lin das Militärgericht zu sechs ^d7^holerV^""»hat. ^tanlm^'uwger Svit°lä^ ^anhope erhielt ^berV' diente als M^'""'°" folgendes Certisicat: ^dre3.verläW d^ ^. bis 25. Sep- "«'l!" Qnara».' ^ "^ "°^ ^^ler Desinsection uaranlane vollkommen gesund.. Stan- hope äußerte zahlreichen Besuchern gegenüber, er habe, volles Vertrauen in Hafflinc's Inoculation. Er glaube bewiefen zu haben, dass Haffkine ein Cholerapräventiv gefunden habe. — (Eisenbahn - Unglück.) Vei Opelika in Alabama collidierte ein Schnellzug mit einem Güterzuge. Der Locomotwführer und der Heizer wurden getödtet, zwei Postbeamte uud sechs Passagiere verletzt, erstere tödlich. Die zertrümmerten Waggons geriethen in Brand, und alle Postbcutcl sowie 500 Ballen Baumwolle verbrannten. — (Oesterre ichischer Lloyd.) Um den Warenverkehr von Trieft nach den dalmatinischen Häfen zu crleichteru, hat die Lloydverwaltung von der Finanz-direction in Trieft die Erlaubnis erwirkt, alle Sendungen nationaler Provenienz nach Istrien und Dalmalicn ohne Beigabe von Begleitscheinen (Bolletten) abzugeben. — (Selbstmord.) In Klagcnfurt hat sich vor-grstcru nachts der Realschüler Othmar Goriuft aus Graz erschösse«. Der Selbstmord des jungen Mannes, der die siebente Classe besuchte, steht mit Schulverhältnisseu in leinen« Zusammenhange. — (Ein Concurrent der Distanzreiter.) Aus Berlin wird gemeldet: Der Schuclläufer Morello aus Schlesien will gleichzeitig mit den deutschen Officieren nach Wien in forcierten Fußmärschen aufbrechen und hofft die Reiter zu überflügeln. — (Von der Südbah n.) Zum Präsidenten der Sndbahn soll Gcneraldirector Schüler, der wegen geschwächter Gesundheit seinen jetzigen Posten verlassen will, gewählt werden. — (ttindlich.) Hänschen: .Papa. was ist ein Künstler?. — Vater: «Wenn zum Beifpiel einer gut malen kann.» — Max.: «Aber, Papa. wenn er's kann, ist's doch keine Kunst!» Local- uud Provinzial-Nachrichten. Slovenischos Theater. * Die klägliche Traucrgeschichte der schönen Veronika von Dcsenih, über die uus Valvasor bei Beschreibung des Schlosses Friedlichstem ausführlicher berichtet, ähnelt in vielem, insbesondere dem gewaltsamen Tode, dem tragischen Schicksale dcr unglücklichen Agnes Bernauer, deren Mär-lyrerthnm so manchen Dichler zur lyrischen und dramatischen Bearbeitung begeistert hat. Leider liegen unserem Empfinden diese Liebestragödien im historischen Gewände, denen ein allgemeines menschliches Interesse nicht abgesprochen werden soll, ziemlich ferne und werden bei einen» dnrch die aufregenden Bühncneffecte des französischen Sitlendramas, wie nicht minder durch die grausame Realistik der modernen Bühuenliteralur vcrluöhuten Pu-blicum nur kühle Aufnahme finden. Allerdings ist hicbei nicht das ganze hiesige Publicum zu verstehen, denn ein Theil desselben hat sich kaum einer bestimmten, geschweige denn der moderneu realistischen Richtung angeschlossen, wodurch der dramatischen Kunst derzeit ein weiter Spielraum, ja ein schier unbegrenztes Repertoirefeld eingeräumt ist. Die dramatifche Behandlung der Geschichte der Veronika von Desenitz beweist neuerlich, dass die Zukunft des historischen Dramas nur mehr auf dem Felde des patriotischen Tendenz- oder des nationalen und Gelegeuhcitsstückcs zu suchen ist. Dies hat Regisseur Herr Borstnik. dessen bühnenkundigem Geschick wir die Bearbeitung und Aufführung der Tragödie verdanken, richtig herausgefühlt, als er Veronika, die Iurcic als Opfer der hiugeben-den Liebe schildert, mit dem Nimbus einer nationalen Heldin umgibt, deren Charakter ein Gemisch von Liebe. Ehrgeiz und uatioualer Begeisterung bildet. Wir lassen es dahingestellt, ob das Bild des liebenden, sich auf-oftferuden Weibes den Zuschauer nicht sympathischer berühren würde, als das die Heroine Veronika, deren Hel-dcnhasligkeit in wenig klaren Unnissen gezeichnet ist, Der Bearbeiter eliminierte mehrere Scenen aus dem Originale, die in ihrer ursprünglichen Fassung und Weitschweifigkeit unaufsührbar waren, dichtete hingegen zwei effeclvolle, mit vielem Beifall aufgenommene Arte hinzu, die der vorwärts treibenden Handlung kräftigere Anregung verliehen. Die bcstgczcichnete Fignr des Stückes ist die durch feste Logik, stramme Geschlossenheit uud unbeugsames Handeln ausgestattete Persou des Grasen Hermann die, richtig individualisiert, von großer Bedeutung für den Erfolg des Stückes wäre. Leider war > der betreffende Darsteller bei sonst anerkennenswerten» guten Willen der Wiedergabe nicht gewachsen, indem er den Eisenmenschen Hermann zum gcnlüthlichen Vater einer Hauscomudic stempelte. Ein glänzendes Zeugnis ihrer schönen Begabung legte hingegen Frau Borstuit als Veronika ab. die durch ihre persönliche Erscheinung uud ihr lebenswarmes Spiel das Publicum zu reichem Beifalle begeisterte. Herr Borstnik halle die unbedeutende Rolle des Vulasin übernommen, die ihm weniger Gelegenheit znr Auszeichnung bot, doch gebürt ihm als Leiter und Regisseur, sür das' geschickte, umsichtige Arrangement des Stückes,, insbesondere dcr Ensemblesccnen. warmes Lob. Den ^o,e- ^ wicht Solesmn gab Herr Srsen recht brav wove, ledoch^ ihm sowie in uoch höhlen. Mssen-schaftsmiiglieder. Die Forderung sei wohl berechtigt, dass man die verschiedenen Wirlschaftsbetriebe dieses Gewerbes auch verschieden, aber gerecht besteuere, so die Hotels und Restaurationen jedenfalls anders, als die gewöhnlichen Schankwirtschasten, da hiebei auch die Regiekosten in Frage kommen. Bei der Abstimmung wurde der Antrag ^ des Genossenschaftsvorstandcs Ferlinz betreffs einer Petition im Sinne seiner Anträge angenommen. Der zweite Gegenstand der Tagesordnung war die Berathung über die ausnehmend theuere Gasbeleuchtung in Laibach, welche die theuerste in ganz Oesterreich sei. Die Genossenschafts-vorstehung habe in dieser Richtung bereits eine Zuschrift an die Laibacher Gasgesellschast gerichtet, allein die Antwort der Direction sei vollkommen negativ gewesen. Die Direction berufe sich daraus, dass sie der Stadtgemeinde das Gas billig liefern müsse, allein eine derartige Motivierung sei für die Genossenschaftsmitglieder, welche doch die bedeutendsten Gasconsumenten sind oder es wenigstens sein könnten, vollkommen unstichhältig. Herr Tosti beantragte, man möge sich noch einmal an die Gasgesell< schaft wenden, dieselbe möge die Gaspreise entsprechend ermäßigen, wenn nicht, so mögen alle Genossenschaften»!!« alieder die Gasbeleuchtung abschaffen und Petruleum-belcuchtung einführen. H rr Josef Leu lsche erklärte, mau müsse in dieser Frage gemeinsam handeln. Der Antrag Tosti wurde einstimmia. angenommen. Welters wurde eine Petition an den Reichsrath beschlossen, dass für unrichtig gcaichte Gefäße nicht die Gastwirts, sondern die Glaswarcnhändler oder die betreffenden Fabrilcn verantwortlich sein sollen. Auch beschloss die «"sa"'«'lu''g, vom I.October ab leine Cigarren mehr '" be>' V° l-hauslocalitäten zn ^lausen. Herr Josef L^ ,°v d^ die"«» '"»"' "' der b»„de«°«m« zm V«. °,,!»ch„m, v°r, Hl«<»il würde t»e Gene,»l«rl°mmlun« »e!chl°ssen, ^ ^. <«Arg°>, Zeitschrift für lrainijch« Lllndeilundl,) V»» dkflm imm« wnlcr sich Uti° ! breitenden heimatlich ° wisscn^chostucht!, Organe, da« wn ! Herin M»fe»!l«stus Prch-ss« Mflnis U i'> Nuti zum Laibachel Zeitung Nr. 224 1938 1. Dclober l8^> Redacteur, Herausgeber und Verleger hat, ist soeben die September-Nummer zur Ausgabe gelangt. Auch diese Nummer zeichnet sich wieder, wie ihre Vorgängerinnen, durch Reichhaltigkeit und Gediegenheit der Beiträge aus. Auch finden wir diesmal bereits eine Reihe von Mitarbeitern an diesem patriotischen Unternehmen thätig, was mit freudiger Genugthuung zu begrüßen ist. Wir finden Namen, wie der Herren Prof. Voß, Präparator Schulz, A. Mejac, außer dem Namen des Herausgebers uer-zeichnet als Autoren größerer und kleinerer Beiträge. Das diesmal wieder I'/^ Bogen starke Blatt wird von der Fortsetzung des Artikels «Die Gradisca in Kram» (das Gradisce von St. Michael bei Hrenowitz) eröffnet, mit welcher Artikelserie Prof. Müllner einen besonders glücklichen Griff in den reichen Schatz seiner archäologischen Materialien gethan hat und womit er eine der dankenswertesten Partien der krainischen Prähistorie in überraschender Weise erhellt. Auch diesmal erklären gelungene Zeichnungen des Verfassers die bemerkenswerten Objecte der dortigen Funde sowie die Situation des Fundortes. Von nicht «linderem Interesse sind die Ausführungen in dem nächsten Artikel: «Die Römerbrücke bei Steinbrück» von Prof. Müllner, worin der Verfasser die Erbauung der ersten römischen Brücke bei Steinbrück über den Savestrom, hart vor dem Zusammenflusse desselben mit der Sann, unmittelbar oberhalb des Brückenkopfes der Südbahnbrücke — in die Zeit des Kaisers Claudius verseht und eine Reconstruction derselben unter Kaiser Gal-lienus annimmt. Ein guter Gedanke war ferner die Aufnahme der von dem zu früh verstorbenen jungen heimatlichen Forscher Dr. Albert Kosmac gelieferten deutschen Uebersetzung der aus der egyptifchen Mumie im Landesmuseum zu Laibach befindlichen Inschriften; diefer Abdruck kann nun für die Besucher des Museums, die sich um dieses archäologische Stück besonders interessieren, neben demselben zur näheren Erklärung angeheftet werden, welchem Vorgange man bekanntlich in auswärtigen Museen häufig begegnet. Unter den in dieser Nummer zahlreich vertretenen «Kleinen Mittheilungen» begegnen wir u. a. den «Archäologischen Mittheilungen aus der Gegend von Commenda» vonA. Mejac, «Durchwachsene Rose» von Prof. Voß, «Der Bienenfresser» von Schulz und mehrere Beiträge aus der Feder des Herausgebers, aus denen wir die Notiz über «Die alten Fresken in der Kirche St. Petri ob Vigaun» besonders hervorheben. Diese Fresken wurden vom Herrn Professor Dr. Lampö photographisch aufgenommen und ist seitens des Verfassers Prof. Müllner der Wunsch ausgesprochen, dieselben möchten den Kunstfreunden bald bekannt gemacht werden! ff!' — (Verhaftungen in Trieft.) Vorgestern abends um halb 1l) Uhr explodierte in Trieft auf einem vom Stadtcentrum entfernt gelegenen isolierten Platze eine Art Petarde. Der von den Urhebern wahrscheinlich beabsichtigte Zweck einer Demonstration wurde vereitelt, da die Explosion nur geringen Lärm verursachte, so dass lein Aufsehen erregt wurde. Als der Urheberschaft dieser Petarden-Explosion und vermuthlich auch der im vorigen Monate vor dein Statthalterei-Gebäude stattgehabten verdächtig wurden gestern früh vier junge Burfchen und die Geliebte eines derselben verhaftet. Die bei den Verhafteten vorgenommenen Hausdurchsuchungen haben ein äußerst gravierendes R sultat ergeben. — (Parlamentarisches.) Wie verlautet, wird der Reichsrath zwischen dein 3. und 5. November zusammentreten und sofort das Budget pro 1893 entgegennehmen. Das Budget, dessen Ziffern als fehr günstig bezeichnet werden, ist im Finanzministerium bereits vollständig fertiggestellt. Die Regierung rechnet mit Bestimmtheit auf die Erledigung desselben vor den Weihnachtsferien. Im Jänner werden die Landtage zu einer Nachsession versammelt werden, während der Reichsrath erst im Februar seine Thätigkeit wieder aufnehmen wird, namentlich behufs Berathung des Strafgesetz-Entwurfes. — (Promenade-Concert.) Für das morgen mittags in der Sternallee stattfindende Promenade-Concert wurde folgendes Programm festgestellt: 1.) «Treu zur Fahne», Marsch von Schneider; 2.) Introduction zur Oper «Robert der Teufel» von Meyerbeer; 3.) «Frankfurts Gruß an Wien», Walzer von Staudt; 4.) Phantasie aus der Oper «Der Tribut von Zamora» von Gounod; 5.) Trompeter-Aufzug aus dem 10. Jahrhundert aus der Oper «Die Meistersinger von Nürnberg, von Richard Wagner; 6.) «Tausend Touren», Galopp von Bobek. — (Ein bedauerlicher Unglücksfall) traf vorgestern nachmittags dcn Besitzer des Schlosses Egg ob Krainburg, Herrn Baron Zois. Derselbe besuchte nämlich den nahen Friedhof, allwo die Ueberreste seines Vaters, dessen Namenstag vorgestern war, begraben liegen, trat zufällig in eine kleine Erdvertiefung und brach sich hiebei den Fuß im Kniegelenke. Beide Aerzte aus Krainburg sind an das Krankenlager geeilt, um drin so bedauerlich Verunglückten Hilfe zu bringen. — (Systemisierung vonVezirks-T Hierarztes stellen.) Se. Majestät der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 5. September l. I. die Systemisierung von weiteren zwei landesfürstlichen Be-M^THierarztesstellen für das Land Krain vom Iten Jänner 1893 angefangen zu genehmigen geruht. Diese Stellen werden sonach für die politischen Bezirke Littai und Radmannsdorf demnächst zur Besetzung gelangen. — (Serviet ten.) In einer Versammlung, welche der Ausschuss der Gastwirte-Genossenschaft von Wien abhielt, bezeichneten es mehrere Mitglieder als empfehlenswert, Papierservietten einzuführen, da die Benützung bereits gebrauchter Servietten fehr gefährlich erfcheine, die stete Beistellung frifcher Wäsche jedoch zu große Kosten verursachen würde. — (Abschieds - Concert.) Die hiesige Regiments-Musikkapelle concertiert morgen abends im Curhause zu Stein. Der Restaurateur Herr Johann Mayr verabschiedet sich an diesem Abende von seinen werten Gästen. Derselbe übernimmt am 1. November die Restauration im «Hotel Elefant» in Laibach. — (Gemeindewahl in Kotfchen,) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeindc Kotschen im politischen Bezirke Gottschee wurden gewählt: Johann Schneider in Moos zum Gemeindevorsteher, Georg Wittreich in Kotschen und Mathias Hönigmann in Handlern zu Gemeinderäthen. — (Deutsches Theater.) Heute werden die deutschen Vorstellungen in festlicher Weise mit der Ouvertüre zu «Egmont» von Beethoven, einem Festprolog, der Festcantate für Männerchor und Harmonie, Musik von F. Mendelssohn, «Die Geschwister» von Goethe und "Wallensteins Lager» von Schiller eröffnet. Beginn um halb 8 Uhr abends. Das Publicum wird ersucht, im Festgewande zu erscheinen. — (NeuePost-undTelegraphenstation.) In Nrunndorf in Krain wurde gestern eine postcombi-nierte Telegraphenstation mit beschränktem Tagdienste eröffnet. — (Deutsche Theatervorstellung.) Wir erhallen folgende Mittheilung: Die heutige Eröffnungsvorstellung führt die Nummer 1 , ist somit ein un-gerader Tag.____________________________________ Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 30. September. Im Processe wegen der Bukovinaer Zolldefraudationen wurde heute das Urtheil gefällt. Der gewesene Finanzdirector Hofrath Trzienecki wurde zu vier Jahren, Spendling zu drei Jahren, Kobierski zu zwei Jahren, eilf Angeklagte zu vier bis achtzehn Monaten durchwegs schweren Kerkers verurtheilt, die übrigen Angeklagten über freigesprochen. Der Gerichtspräsident hatte im Resume unter Acclamation des Publicums festgestellt, ein derartiger Fall corrum' pierter Beamtenhierarchie von der Spitze bis in die untersten Ausläufer fei in Oesterreich bisher der erste uud hoffentlich zugleich der letzte. — Die gemeinsamen Minister sind zu den Delegationen nach Budapest abgereist. Wien, 30. September. Der für den 7. und 8ten October anberaumte österreichische Aerztc-Vereinstag in Wien wurde mit Rücksicht auf die Choleragefahr vertagt. Czernowitz, 30. September. In der gestrigen Sitzung des Landtages fanden bei der Budgetdebatte heftige Auseinandersetzungen über das Verhältnis zwischen Rumänen der Bukoviua uud der coalierten Gegenpartei statt. Der Landtag wurde sodann vertagt. llcmberg, 30. September Ein Telegramm des Bezirkshauptmaunes in Wieliczka meldet den Tod an Cholera eines siebenjährigen Knaben in Debniki, eiuer in der Nähe von Krakau und Podgorce weichselaufwärts gelegenen Dorfgemeinde. Laut eines Telegrammes sind von gestern auf heute zwei choleraverdächtige Erkrankungen in Krakau vorgekommen. Rom, 30. September. In Palermo und Umgebung wurden in den letzten zwei Tagen 160 Bri-ganten und Hehler verhaftet. Darunter befinden sich 27 entsprungene Vagnosträflinge und an 40 in c?on-WinCim, Verurtheilte. Auf den Kopf von 21 derselben steht ein Preis. Gestern wurde der Kaufmann Mazzella bei Sassari überfalleu und fortgeschleppt, allein von Carabinieri wieder befreit. Odessa, 30. September. Wie amtlich bekanntgegeben wird, ist die Cholera in Odessa aufgetreten. In der Zeit vom 23. bis zum 28. d. M. sind zehn Personen an der Seuche erkrankt und vier gestorben Washington, 30. September. Die Häfen von Nicaragua wurden geschlossen, um die Einschleppimg der Cholera zu verhindern. Ncwyork, 30. September. Durch eme furchtbare Explosion iu einer Nitroglycerinfabrik unweit Lima wurden die Fabrik zerstört uud eine Meuge Arbeiter getödtet. Angekommene Fremde. Am 2«, September. Hotel Ttlldt Wien. kohn, sscldmanu, Glas, Rubin lind Ernst, Ksltc.; Steinrüct, Iua.euieur, Wien. — Sutcj. Kalteubrunn. — Hausmann uud Mühlstein, Reisende, Praq. — Comrnd de Seppi, Gutsbesitzer, s. ^rau, Trieft. — Haleubenicr, Press-burg. — Helle, Nudolfswert. — Hosbauer (5dlrr vou Hohen» wall, Jurist, Graz. — Panlier, Thierarzt, krainbnrg, — Osana, l, uud f, Hauptmanu, s. Familie, Korneubura.. — Mutiny Friedau, HUuMlauu, Lnttenbera,. — Nierhauser, We.tbesiher: Mürzzuschlaa. («ras Mems s. Hrau Gräsin, Heiligeulreuz ^ Iallic, Brauereibcscher, s. Sohn, Gottschee. - Milanel, Privatier. Villach. - John, Ay., s"A > ^. Epinatto. Reis., Chemnitz. — Moser, Kfiu^ ^ ^. Prefer. Reichcnburg. - Schcdlbauer, K'fm.. «o""' «.auch, kfm.. Großlaschil). ^ , Weine«, Hotel (klcfaut. Dr. Hauu, Hofrath! Sobotla. ^, ^ Preyer, Motl. Weinberg, Kfltc.. Wieu. - 3"^ .^», Kröpft. - Dauiek Edler v. Dauhof. Oberlielltena, l. .^, Weisi, kfm., Graz, — Acrsec, Notar, s. Familie, "^M! -Varouin Rohn, Klaqenfurt. - Ricder, Flenchha'M-' ^. Meisi, Hermaa.or. — Germ, Kosir. Priester. "M" ^g. Germ, Maler, Wien. — Pogorelc, Private. Agra»». ^ ^ maher, Maschun. — Trojauovic s. Sohn, ^rams--^ ^. und Iovo Pesut. Studeulcu, Sarajevo. ^ ^ <3aaol,'" luta. — Szido. Budapest. - - Hafner, HaudMra». ^lwB Oplatek, Nürnberg. — Hieber, Kfm., Vcrlm. ^ , , A„,„ Kfm., Krainburq. — Neuroth, Kfm., Saaz. -vni»,i. Hotel SUdliahllbof. Zenler. Beamter; Pollal, EchrMH^ - Rcyer. Kfm., s, Sahnen, Trieft. -- Istem'.'. ^''"^Ml, Hotel Vairischcr Hof. Iuanetic. Lehrer, Dobovec, ^ ^z, Pferdehändler, Trieft. -- Pctlovset, Verd. ^,^'s Wl,'!'" Gasthof Kaiser von Oesterreich. Kittel. Rei'.: P"»»^ ^.z der Pharmacie. Wieu. — Sorter. Lehrerin, ^"',v y.^M und ^llnin, Iusslic, Idria. - Gaspari, Tl)'crarzi, -^ - Kofalj. Jurist. Kraiuburss. — Possa^ml^»M^^^-- Verstorbene. ^, Den 2 9. September. Angela Peteh. K>'tjc""?< 4'/, I., Kuhthal 24, Luftro'hrcnenlznnduna.. ^.--^ Metearalllllilllie Oeouallituuaen in LaibaH^ z B w W l W.nd de«Ve" ^ "^^Mg'VW^^^o'W? schwach NI ^ 30 2. N. ?:l5-l) 212 W. schwach bew^ .W 9 . Ab. ?A4-li 15-« O, scwuact, the,lw.yr> ^ ^l>°lb'll"' Morgens Nebel, dauu ziemlich heiler, '"^^>r w'cd"' vorüberziehende ltjcwitterwolseu. lnrzer Nea/u. stm N » . „„M holend; abeut>5 thrilweise heiter, Wetterleuchten " ^,'^ B Rea.eua.ussr. — Das Tagesmittel der Temperatur 3 (1° über dem Normale. verantwortlicher Nedacteur: I. N a ss li^^g!-- 75.000 Olllden ist der Hauvtlreffcr der ^'2,^!''''!! Lotterie. Wir machcu unsere ncchrteu Leser daraus ^ ^ dass die Ziehuua, bereits am 15. October stattyudet^^^^^ Theure Mama! Das rühmlichst bekannte, «" ""' besserte, vcrliisslich waschechte «N»"'"" »«».Ktrl«'»^»?» bekommst d» " besten uud billigsten auch in waMch' Farben bei der Firma llsinriob ll^" . in I.»ibn.ob. Dortselbst auch H"kc'gl"" ' ^ Stickscidc, Stickmatcrialieu, Zwinnc^^ Imöm jGlESSHÜBURl Die Beachtung dieses J* ^&f brand-Zeichens, soWie^rd rothen Adler-Etiquette w als Schutz empfohlen 0*;jLjj die häufigen Fälschn*1* von Muni's GissshüUlsr Sjigj^J VrofDrHm^D. Fleisch-Extract, Flcisch-M^' der feiusle uud aiisqiebissstc, von dcu "crz ,,z., ^ ^,', General < Depot Vchillle H Mayr, 2»»"', ^,,^^ _, Vahngasse Nr. 5. ^^^3^ Danksagung. ^^,.. ssür die so zahlreiche ehrende ^'^'.^i''^! dem Lrichenbenänssnisse unserer '''".''Pch'""" Mutler, Schwieqer und Grofj»>"tter, "l qeborncn Fran ..f Ernestine Edlen v. B"«"" l. u. t. Ossieicrt' Wilwe ^ ^,,^ desgleichen für dir schönen und z"^'Hs,,, ^ spenden, saa.cn iuir allen nüsrrr» nrfühllefte» Daul ans. > Laibach am l, October l«'-»2. .,<<,„l<>l<"' ! -^^Zeitung Nr. 224. 1939 I.Bltoblr 1892. Course an der Wiener Börse vom 39. September 1892. N°ch ^ »P«^ 1°«^°«, «l»^». .. 'lleld Ware 3i!ben?n?^^'''einN°.en 9«-»5 9« 75 ' . ^ - ""ft- l»5^ !8«-5>, Geld Ware Gsundtntl.'Gbligation»n (siir t0o fl. LM.). 5"/« »aXzlsche...... lUä- 105 »5 5"/« mährische...... —-— -'- 5"/„ Nraln und Küstenland . . — — —'— 5°/, nieberösterreichische . . . 109 75 — — b°/n stelrlschs...... --- --- ü«/n lroatische und slavonische . 105 10« — 5°/« slebtnburaische ....--------—-— 5°/„ lemeser Vanal .... —-— —-— 5»/„ ungarische...... »4-- l>5- Andere össenll. Anlehen Donau.Reg. Lose 5"/„ 100 fi. . 12l75 >L2 »-» bto. «nlell», 1878 . . 10»- - 10K-5" Anlehen der Tludt G«rz , . »09'— :10 — Änlelirn b. Vladtgemeinde Wien 105 — ,0« Präm,.Vlnl. d, L'^dtßrm, W!en 1«! ,5 152 V! Mv!enliau.«l>Ie!,! »rrlo«, 5"/„ 99 5<»------- Pfandbriefe (für wo st.), Vodenci. allg. «st. 4°/, «. , 117 50 i/,°/<> - - «X> 4» 101 4'> bto. dt«. 4°/, , . . W 15 »5 dto. Prä«, kchuldveclchr. 8»/o 112 - 112 5< vesi. Hypelbekndanl INj. 50°/^ 9« «0 9« ^<> 0est,.ung. Vanl Verl. 4'/,°/, . 10, 25 102 2?< bklto » 4»/« . , 99 70 1002» dctto ÜOjHhr. ' 4°/« . . 99 70 100-8» PlloriliitS'Gbligallonen » ^'' Diners« ßoft (per Stück). Crebil'ose 100 fi...... 19i'»b 191' - Llart, ^nsr 4« fl...... 54 — 54»l» <"/n Donau Dampfsch, ,<»« fi. . l« b, 1?«'«<> Laibnchrr PrHm,-«nlch. 8« ft. L» — l»ü<. Osrner üose 40 fl, , , 54 — »5 - Palssy.Losc 4<» fl. , . , ^36" l4-:>l> !«o?l!<>n N^euz, öst,Ges,v . 10ss. l? 30 l V 9" «udulph Lnsr >»> ft..... ----------- -'— Halm l^llse 4n fl...... Kü'L^ 63 - Tt, Grno!? Lose 4« fi . , «3— 64'-- Unldstr!» «osc «> fl..... »8- - - WI„d«ch VrHtz-Losr !i0 ss. . . üe-> «" -«ew.'Ech. b. 8"/„ Präm..Tchuld. verschr. derVodencrebilanstalt «il, « — sanll.Atti°/^ ^bcr, Anst. üst,, A»0 fi, «2, 40"/„ 3<> 35« - Depositenbank, «Ng,. »on fl, 2«? 25 »0« 5l> lt»compte »e,., ilidröst,. 500 N, «L5 — «2« — Vlrll' u, «lassenv., Wiener »OUfi, »14— »1» !»eld war.' Hvpothelcnb.. bst, uoo ft oi>°/2«, ?«-- 7»- Läüdcrbanl, t»st, 200 fl, «, . . »24 50 L25 — Orslerr.-ung, Äanl ncx> «. . . 99!» — U94.— Uxionbanl »00 fi...... L4lt - - »:« üu Verlehrsbanl, «ll«., 14« . . 1«» 5, 1«3 — Aclln» von frannpsrt« Dnternehmungen (per Stück), «Ibrccht'Bahn 2<»0 fi, Silber . 9» I^> 93 — «Isöld-ssiuman, il»»hn 200 st, E, «l» <5 »<«,5»,! Vöhm Norbbahn 150 fi, . . 183 - 185 — . Wefttmhn 200 sl, , ,»37—388- V>l!chtuü"dei- <5is. 500 st, «Vl, ,»?ü K,85 btn, lit, «,) ilou fl. , <4Y .»<» <48 b<> Donau ° L^illp^chistllllilt - He>,, Oesteri. 50» fi, ?5 Dui'Nodeüb, 0<«» fi, CM. l8',s, 2b><' KalCarl^ubw, Ä, 2<»i»fl, fi, 3, . . 248 l!i »44 f5 .yd.äe. u^g,Triefi^<">ft,«W. 361— »«« — Oefterr,Nordweftbü^)fi. Lllb. x»»7<> i-11 ^0 blo. M, ll) 200 fi. V. , . 2«? - »28 - PraaDul» Eisrnb. 150 fi O!ll>. ^»'- »z>5» St°al»cisendah» 200 ft, Nilder 298 7ä »»4 7^ Eübbalm ül>0 fi, Lilber , . 98 75 9V 7i OÜb-Norl'bVelli.-Ä.iüX'fi.lM. 1»/'75 18«/5 IramwL^ VcI,.Wr,.I?l!fl, ü, «. »3!> »4<, — . neue Wl,, Privri'ätH, «ctirn ls»0 fi...... »l ^0 Montan. »e!ell, üsterr,° alpine ^20 e« 7« Praael (lilcn-Ind, Gei. il»0 fl, 432 - 43» 5« Salao Tarj, SteinlMen 80 fi. 5?^^— 57«- - 'HchleaelmiM», Papiers. »00fi, l»6- /^» > .ö!,l,lslmüh!.,P°pier!b,'«.-», "" üo 14»'- /r: 8«,5 Wienn-ber8erZiegel»lstlen^l»,s, «" 7^ '"''«> D»Vls»N. Deutsch. Plä»....... ,LA<5?" P»rl»......... "'" "" Daluten. Duraten........ 5, Itulienische «antnoten (100 L.) —'— —, - Börsebericht der „Wiener Börsen-Correspondenz", Wien IX., Berggasse Nr. 13. Sle Wits erlosch Cral>er'chte dieser Wocne waren weitaus günstiger, als man erwartet hatte. In Hamburg ist die Seuche in rapider Abnahme begriffen, und in Galizien ist kles sofort 'oi^'ff^ lial diose Nachrichten mit großer Befriedigung aufgenommen und unter dem Eindrucke derselben gewann das Geschäft auf dem ganzen Gebiete des d M lcl)lias|eres Coloril. 6r Coufao br'nHleht ^eutlicIl< da«s der Bann, der die Börse so lange gefangen hielt, gebrochen ist und dass der Zeitpunkt herannaht, der jenen rapiden Aufsobwung Rat» Die Sam"'}'^ ",', der Natur der ganzen geg«"wärligen Sachlage begründet erscheint. n. . _ J b "7* Natürliche F l ,)er'ulle ln Europa ist erstaunlich, und der Zinsfuß sinkt constant Erste Wechsel erreichen kaum einen Zinssatz von zwei Procent, und so ist es nur eine aiM« ,. Zahlr^.s- anlia'lendcn «eld-Plethora, dass der Börse immer neue Freunde erwachsen. , . , ., „ '^nUige Verj-in« Kapitalisten, die früher der Börse ängstlich ausgewichen sind müssen dieselbe jetzt nolens volens aufsuchen, wenn sie für ihre Gelder eine halbwegs Dalii if erzielon wollen. ' inte • Die m fi '"i/ °S' daKS die Renlen rioc}l ni(llt dagewesene Course erzielen, dass einzelne sichere Industriepapiere sprungweise in die Höhe gehen. lv sein wird " alula" und ^onversionsgeschäftc- stehen vor der Thüre. Mit ihrer Inangriffnahme wird wieder eine Courssteigerung beginnen, die ebenso anhaltend als Ver* v Were?Mr Werden ml* kleinem Einsätze, mit dem allergeringsten Risioo, bedeutende Gewinne zu erzielen »ein. 8e«en©il Ans an (ilesen Spekulationen betheiligen will, der wende sich an die Redaotion der «Wiener Börsenoorrespondenz», die alle mit Retourmarke ea*otiOn d gen vollstä«dig gratis ausführlicli beantwortet. (*429) —-—^J^lener Börsen-Correspondence Wien IX., Berggasse 13. — Probenummern der «Wiener Börsen-Correspondenz» gratis und franoo. ^^Menwi.lLnibllch. «27?' Erstellung. lu..^.m.t" von U. van Beethoven. ^lUiend^s r ^ll-Prolog. "'"»°«ich.«Kch'7''»°«»»" ^°^»W^mdiich «, Nchillci, "2«„5°„,„ag.2,Sc.«ber^V2 W«chtiBB Neuheiten ,., ^Buchhandels: ?,eu,t8che vol^e"?hAlohte für da. i,Pr«iherr » J"ll)!iMlll!" ä» l-l><> *^^«<7lnen über de" SS HöheU°5absa^» Schriften. Auf ^i2eni1"'^ und zu ver" WJS"' ^"r. deilt«^en Sohulver-ÄrVr °e-t6"^-^arn, >b^^^^^H^^^^^^**B^6SSplat2# Casino - Restauration jedem Fremden bestens zu empfehlen! Gleichzeitig offeriere schweren Tirolerwein, Liter 48 kr., Vöfllauer Tafelwein, Liter 60 kr., beliebtes Kosler Kaiserbier, das Glas 6 kr., V, Liter 10 kr. Hochachtungsvoll (4343) 3-3 «sTo». W_J«»^«m-. i < Frau Gruber j im k. k. Tabak-Hauptverlage i benachrichtigt die j P.T. 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