^K ÄV«. Samstag am »». August »833. D^e ..«au'.wcr Zcn«»g" «scheutt. .ml ^al,me oer ^o>m- ' ^ ^^.. ^,^ ^^^ in' H./sin. halbjährig 3.. kr. mehr zu entrichte^ M.t der Post v°r o^t Krcu,baud i.n Comptoir ganzjährig !Ä st.. ^ ^1«') ^ g ' ' ., ^ ^ .^ ^ ^_ ^ ^ ^ ^ „^ ,hs, h^ für eme Spaltenzeile oder de» Raum derselben, lst li r emmal.ge ganzjährig, unter Krnl^l'aod und gedruckter ?ll,re,,e ^ "" ^'^l u. f- w- Zn oicftu Gcbühren ist u.ch der InscrtionSstämpcl pr. l0 fr. für eu,. jedesmalige ^.nichaltung h>"i," Einschaltung » fr., für zweimalige ^ kr., !'" "'"''^^.". ' ^' . ^ » ^ f^. fu^, k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höä'ster Entschließung, vom 17. August d. I. dle Stelle cincs Finanzprokurators bci der Finanz-Pwrn^ ratur zu Kaschau mit dem Titel und Range cmcs Ober.Finanzrachesund dcu sl)stemmäßigcn Vezugeu dem Fincmzratbc der Finanz. Prokuralnr in Tcmcsvlir, Marimilian v. A nd r ei'n skv allergnäoigst zu vcr° leihen geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Auglist 0. I. den ersten KustoSaojuuktcu an Allerhochstihvem Hof'Minera^ licnkabiuete. Eduard Süß, zum außerordentlichen Professor der Paläontologie an o.'r Wiener Universität, mit Velassung i„ seiner AusteUung am geoach ten Hofkabincte allcrguadigst zu ernennen geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-böä'sttr Entschließung uom 23. d. M. vie Stelle des Forstmeisters im k. k. Prater dem bisherigen k. k. Hofjäger in Asparn. Johann Noderer, allcrgna» digst zu verleihen geruht. Von dem k. k. Obcrlandesgerichte wird bekannt gemacht, daß der Herr Iustiuuinister den Amtssitz des für die Amts» bezirke Treffen und Nassenfuß bestellten Notars von Treffen nach Nasscumß zu verlegen befunden habe. Graz am 11. August 1857. Rich tam tsich ^l^Tl) eil. Laibach, 29. August. Der Stand der indischen Angelegenheit leu ist ein äußerst betrübender. Die Hiobsnachrichten mehren und bestätigen sich. Die letzte teicgrapl,i> sche Depesche, so lückenhaft sie auch ist, bringt so viel traurige Einzelheiten, oaL Niemano, selbst oie englischt Presse nicht, die große Gefahr zu läugncn sucht, wcl-chc die Herrschaft Großbritanniens in Ostindien b^ drobt. Der Tod General Barnard's — dessen Gc^ malin nebst 3 Töchtern in PiN'is lebt — sowie Sir Henry Lawrence's ist gerade jetzt sehr schmerzlich. Obgleich man auf die Empörung iu Oudc gefaßt war, so ist sie doch ein Ereigniß von großer Tragweite, daß nur, wenn der Verlujt von Cawnpore und der Tod des General Wheelers sich nicht bestätigt, an Ve° dcutuug verlöre. Wenn mau die Ausdehnung dcS Aufstau» des betrachtet, der Schaupiay ist ein Gebiet von 260.000 eng!. Qluidratmcilcn in Gcstalt eines Dreiecks. dcssc> Vasis 760, die Seiten aber je 600 Meilen laug sind — so m»L mau sich wohl scigcn, die Niederwerfung der Empörung wird ciuer Wicdcrlrobcrung so ziemlich gleich sein und die Kosten dürflcn leicht ins U>^ gebeuerliche steigen. Durch die starke» Truppcuscu-dul>>^„ ist dlis Mutterland fast entblößt. Statt ^0 ist daö Heer bloß 14 ^iu!c»i»f..Bataillous stark Dir Regierung dat beschlösse.,. 20 neue VataiUons ai.s zubcbcn. Auf dlc Anfrage im Parlament, warum die Krlcgudampfer nicht zum Truppentransport ve>-wendet würden, antwortet dcr Plemicr Palmcrslon. daß. obgleich an emc Invasion nicht zu denken sei England duch fettig sein müßte, zu jcdec Zeit eine Flotte in See stechen lassen zu köuneu. Eiuige Iour-nalisteu — dcnen der Vorzug verlieben ist, das Gras wachscu zu hörcn — wollen aus dieser Antwort man chcrlei herauslesen, wenn schon es eine triftige, dmck dlc Umslä,,dc wohl berechtigte Maßregel ist. 6le Pforte ist bereit, auf Grund der zu O« voritt getroffenen Verabredungen die Ulittrhandlu«' ge:, über die D oua u fürstc nt h üm er wieder auf' Mehme,, Sie hat an den Kawakam den Vcfel)! abgesendet. d:e Wahlen in der Moldau zu anzmulli-ren. die Wahllisten zu reoidiren uno die Wahlen in sumzehn Tagcn vorzunehmen. Da denn ole Fragr nun in ein ganz neues SladiuM getreten, und, da ;u gleicher Zeit die Wahlen in oer Walachei beendet werde« dürften, so würde man, wenn nämlich die Umtriebe uicht zu stark wären, bald ein genaues Ne> sultat erhalten, ob man die Unioil will, oder nicht. Die Union riefe ein neues Reich hervor, ciue Enclave zwischen Nußlaud, Oesterreich und dcr Türkei; uur unter dcm Schutze eines dieser drei Staaten könnte cs bestehen, zugleich müßte es aber in cme solche UnabtMl. gigkeit gerathen, oaß es nicht viel mehr wäre als eine Pro vinz. Aus dicscm Grunde möchte Nußland gern die Rolle oes Schnyberrn spielen. Das darf aber uicht ge> ichehelt, wenn die untere Donau nicht verloren gcheu soll, und so vereinigen sich hier die Interessen Deutschlands und Oesterreichs, mW es isi unerklärlich, warum Preußen sie verkennt. — Daß Frankreich in Osborne Konzessionen gemacht, ist nun klar uno die „Ocsttrr. Corrcspondenz" wußte genau, was sie sagte, als sie versicherte, Oesterreich uno England halten dcr Pforte gerathen, die Annullirung vorzunehmen, weil in principieller Beziehung eine Meinungsverschiedenheit nichi Ucrrschc. — Loro Neccliffe ist ein harter Kopf und nicht so leicht zu werfen. Er hat zwar die Note seiner Regierung erhalten, aber anstatt oen Instruktionen Folge zu leisten, pwtestirt er in einer Grgeu-Note. Man ist gespannt, wie mau diese Handlung im briti» scheu KablNtt aufnehmen wird. ob das Benehmen des Vertreters gebilligt, und ob er trotz dem auf seinem Posten bleiben wird. Der Wechsel gereizter Noten zwischen den Ncgie> rnngcn von Neapel uno Piemont dauert, genuesischen Journalen zufolge, uoch immer fort und wäre em Vruch zwischen deidcu Regierungen uicht geradezu unmöglich. Vckamttlich bandelt es sich um die Heraus gave des Dampfers Caalinri, der bei dem versuchten Putsch von neapolitanischen Kriegsschiffen aufgebracht ivurdc. — Eiue Korrespondenz meloct, daß die Un> Zufriedenheit in Neapel täglich zunehme uud auch die reichen Klassen dcr Gesellschaft ergreife. In Betreff Holsteins wird der „V. B. Z.« zu. folgc, vom Wuuer Kabinct der Antrag vorbereitet, in Gemeinschaft mit Preußen in Kopenhagen eine Adoi» lwnalvorlagc an die Slänoe zu verlangen, welche oen Forderungen Oesterreichs uuo Preußens entspräche. — Die Sitzungen dcr Stände < Versammlung in Zßchoc sind aufs Neue vertagt, wcll es für das Prä-fuugscomit^ unmöglich war, die ihm obliegende Arbeit zur festgesetzten Zeit zu voUcuden. Aufseyen erregt in ganz Frankreich das gericht-llche Drama, dv.s gegenwärtig in Or an «^Algerien) spielt, und das ein helics ^lcht auf die Zustände der Verwaltung wirft. Mau muß staunen, wic da gl. wirtyschaftct worden ist, wie subalterne Offiziere, mit ocn auögedchtttestcn Vollmachten versehen, sich Be« .rückungcu und Gewaltthätigkeiten zu Schulden kom° ,ucu licucn, wie sie nur in cincm despotischen Reiche denkbar sind. Der angeklagte Capitain Doineau, i^hcf eines „arabischen Bureau's" dcrrschte alö ..Sul° ian", ließ ohne Urtheil uud Recht' köpfen, füsil.reu, Etgcmyum mit A.schlag velegen :c. Dieser Prozeß durfte das ganze MliiärsMm in Algcricn üb^ dcn Hausen werfen, weun auch für ocn vorliegenden Fall Domcau srel ausgehen würdc. Oesterreich. ^z,,^,"lb"ch 27 August. Die k. k. Lotto-Gefälls. m /n, ^'^ ^^"' Geldlottcrie eröffnet, welche, ".«'".ste sämmtliche Gewinne in k. k. Gold-^!/.^^^"l. Summe von W.000 Smck H.mm S '^ 5"" ^-wtme tst, m,d deren rich^ Majestät oer E" Achtung elner «a n de s-I rre n-A u sta lt i >. s^^ era' .7l^m"' ^ ^sofm. sich dadci ein Ueb!r-schuß ergeben »ollte, der La u des.Irren.Anstalt 'U Ungarn zu widmen gcruht haben. ^ . Wohl nicht elcht tönute sich ^r allbekannte Wohl thattzMssmn aller Angehörige,, ^cS großen österrei chischeu KalscneicheS, deren Herz uno H-no stets offen zum Wohlthun ist, einem hilfswnrdigerm Zwecke zn wew den. als es dcr bezeichnete ist, durch dessen Elleichung in ausgebreiteten Bruderlanden. unsern unglückseligsten Mit« menschen, dic in dunkler Gelstesnacht dabiuschmachten, Heiluug, uno wo diese nicht erreichbar, wenigstens Mildcruug ihrer schweren beiden geboten wcrocn soll. Darum machen wir auch die Bewohner Kraiils darauf aufmerksam uud geben ihnen hieourch Veran» lassuug durch Abnabme von Loosen ihr Schcrflem ;ur Verwirklichung der so wohlwollenden Absichten unseres allergnädigstcn Kaisers beizutragen. So wie Viele von ihnen schon das Glück mit reichem Gewinn, so wird Alle das erhabene Bewußt» sein lohnen, daß sie mitgeholfen haben, die Leiden manch' ihrer bcklagenswerlhrsten Mitmenschen zu lindern. — Se. Majestät der Kaiser Feidinand haben zur Bcischaffung von Paramcmcn für die Kirch? zu Pichl int Vruckcr Kreise einen Beitrag von 200 fi. zu bewilligen gcruht. — Ibrc Majestät die Kaiserin Karoline Auguste bat zur Unterstützung der in Saybusch durch oic kürz. llche Feucrsbrunst Betroffenen die reiche Spcnde von 600 ft. CM. allergnädigst zn widmen geruht, welcher Betrag an die Dürftigsten der Verunglückten vertheilt weiden soll. lMao. Zig.) — Nnler den neu erschienenen Werken, welche dem bevorstehenden statistischen Kongresse vorgelegt werden, wiro ohne Zweifel die eben im Drucke voll' endete „Ethnographic der österreichischen Monarchie von Karl Frciyerru v. Czocrnig" eine hervorragende Stelle einnehmen. Der um die österreichische Statistik lwäwerdicutc Verfasser entwirft, gestützt auf die sorg« fältigen Forschungen dcr unter seiner Leitung stehen, den Direktion der administrativen Statistik, ein um. fassendes Bild von dcn ethnographischen Verbältuisscn ocö Kaiserreiches. Wir ertMcn hierdurch nicht Mir einen UclicU'lick iwer oie Vevölkeruugs^eschichlc Uno eme verläßliche Darstellung oer Sprachgrenzen und Hprachmftli, der österreichisch.,i Mmiarchi«.. es wird uns auch eine Uebersicht vcr tMorisch.., ^„t.mckeluna oer österreichischen Volksstämmc, ein kurzer Abriß ih^r nationalen Kulturgrschichie und schlirßlich eiue statii'li. schc Uebnstchi dcr für Oesterreichs Ncugcstalnmg vor« dercitlicn und bercils i«, der Ausfülnung begriffenen Vcrwallnngörcformcn geboten. Für den Gc,chich!s> forscher wie für ocn ^laalsmaim u»d Polliikcr und für Jeden, der sich für die Lpczlajverl'äiimsse O^iler. reichs intcrcssirt, wird dahcr das lirl,cste Werk des Hcrrn Sckliouchtfs v. Czocruig ein Nlchcs und crgic. bigcs Material cnlkaltc». Preßburg, 23. August. Se. k. k. Apostolische Majestät daben dcm kbef dcr Stattvaltsiel-Ur»' 'Heilung, Heinrich Grafen Attems. 2000 ft. zur Venhcilung unter die Armen allcrgnäoigst rinbäno!. gen zu lassen gcrudt. Preßburg, 26. August. Gestern um bald 4 Ubr Nachmittags liatte cine aus, fünf Al'gcl'ro'ieteii besteheuce Gcsanttschaft aus Tu»is, die Sl, Majsftäl dem Kaiser von lbrrm Gebieter ^wei lunrnsche Pferde ^um Geschenke zu ül)lrbriügen katte. uni> ui liirftm Zwecke Allerhochst^cinsclben uach Prebl'urg lnfolgt ivar. Audienz, und übergab da im Primarial - Palais ras Geschenk ihres Herrn, emeu jliug.ll Henasl »no ciue junge Suite. Dcr erste, ciu Rappe, war fürn'^ch gezäumt und gesattelt' dcr kostbarste Bestaüdikeil oer 'Aüsstaltuna waren zwci Pistolen. deren Griffe, reich mil Diamanten besetzt, zu bcioen Seiten des Sattel knopfcs im Brillanifsuer glänzten i die Sinte, ri" Grauschimlnel, balle eine emfacve Halit'-r n»d zeichv ->ctc sich durch das E'geuibümllchc lln. r snoläüdisli'en Ra^e und ihre bei derselbe» seltene Höhe von sicl'ru. ^hn Faust aus, M.Z.K. Mailand, 24. August. Dic Feier ocs Gcburlsfcstls Sr. k. k. apollol. Maj.stäl m«ldc l'cucr — laut der eingelaufeoeu Berichte — "Ht nur in den größeren ProvmziMavlen, smü-cr» aua, in den Distrikts.OltschaNe» uud kleinei-eu .Nonn,.^^ dcs lombaldisch.uknetiamschel, Könl.P'ei^s ^^^^ ^^ ltchste begangen. Die imzälMm ^l, . VtVs allergnädigsten Herrn, ^welcher den verflossenen Winter diese Kröuländer mit seiner persönlichen Anwesen» heit beehrte, mögen wohl einen besondern Anlaß hie» zn gegeben baben. Mailand, 26. Nugnst. Aus Florenz vernch« men wir nur das Allererfreulichste über den Aufent« halt des Papstes. Der großherzogl. Hof wetteifert mit allen Stäuben, nm die tiefste Ehrfurcht und Au hängUchkeit dem Statthalter Christi zu bezeugen. — Zu Fava (in Sardinien) war ein Vater so grausam, seine eigenen zwei Kinder Hungers sterben zu lassen. — Die Arbeiten, mn den Haftn von Livorno zn einem der sichersten des mittelländischen Meeres zn machen, schreiten rasch vorwärts, und der Leiter derselben, Iugcuieur Poiret, findet von allen Seiten die größte Aufmmtternng. Mailand, 27. August. Zufolge eingelangter telegraphischer Depesche wird das nenoermälte durch-lanchngste crzberzogliche Paar erst am 6. September d. I. in Mailand den feierlichen Einzug halten. II. kaiserl. Hoheiten werden geruhen zncrst einige Tage die Städte Padua nnd Verona mit Höchstihrrr Au-wcscnlieit zu beehren. — Die Stadt Mailand geht unter ihrem jetzigen »men Podestä, dem geheinen Rath Grafen v. Sebregondi, rasch einer Umgestaltung enlgegcn, welche Alles in Staunen setzen muß. Die« sen, hochbegabten, energischen und unermüdlichen Mann ist es bereits gelungen, in kurzer Zni Außerordent» liches zn leisten. Tic Kommune erhielt so eben die allerhöchste Genehmigung Zchn Millionen Zwanziger auf Verschöueruug der Meiropolc zu verwenden. Das Projekt zur Erweiterung des Domplaßes wuroe der k. k, Stattdall,crci zur Genehmigung bereits vorgelegt. Die Errichtung von großartigen Fleischbänken ist schou in Angriff genommen worden. Ebrnso wurden zweck' mäßige Anordnungen bezüglich der öffentlichen Rein« lichkett und Sanität erlassen. Deutschland. Itzehoc. 20. August. Wie gcrüchtwtise verlautet, weroen die Provinzialstänoe Montag auf's Neue vertagt werden, da es für den, bcbnfs Erwä» ftnng des den Ständen vorgelegten Entwurfs emcs VerfcssungsgeseyeS für die besonderen Angelegenheiten des Herzoglhums Holstein niedergesetzten Ausschuß eine Unmöglichkeit sein soll, die ihm obliegende schwierige Arbeit innerhalb der festgesetzten Frist l^bis Mon» tag den 24. d.) ausführen zu können. — Die kolossale Steigerung, welche der V?r-liner Handelsverkehr und WareuttanspoN erfahren hat, bekundet hinlänglich, daß Berlin ncl'en seiner Eigenschaft als Hauptstadt auch ein großartiger Sta-pelplaß des nord»europäischen Handels geworden ist nnd werden wird. Während im Jahre 1828 dort nur 83 Fabrik-, Mühlen und Speicher-Etablissements bestanden, betrug deren Zahl 1864 schon 730 und reicht jetzt an 900. Der Güterverkehr auf den Berliner 5 Bahnhöfen hat sich in 10 Jahren verscchs« sticht. Derselbe betrug z. V. im Jahre 1834, mit Ausschuß dcr Trausuogütcr an cmgehcuden Ware» 8 Mlll-. 633.86« Zentnrr, an ausgehenden 6 Mill. 637.767 Ztr. Davou waren aliein 1.200.000 Ztr. Colomalwalcn, 730.000 Ztr. Metalle, 102.464 Ztr. Nolle und 311.000 Ztr. Spiritus. Dcr Güterverkehr zu Wasser betrug im genannten Jahr an Gc. tlclde, Kaufmannsgütcrn, Müulcnfabrikanteu und tauber Fourage 3 M'll. 33l.393 Zeutuer, auf dcr Achse au Getreide 369.408 Ztr., so daß der Güterverkehr auf die enorme Summe von fast 19 MM. Ztr. kam. Hier« bei sind die zu Nasser eingegangenen Van» und Breuu-maicrialicn nicht mitgerechnet. Nach dem Urtheil Sachverständiger ist die Gütermasse iu den zweiIab« reu 18553 u»d 36 noch um fast 20 pCl. gestiegen. — Die Nachricht von einer Zusammenkunft meh> rcrcr Monarchen iu Berlin findet nun auch in offi> ziöse» Berichten von dort idre Vestängung. Man nennt dil Kaiser von Rußland. Frankreich und Ocster. reich. England wird ocm Vernehmen nach nicht ver. treten sein. — Wie aus Alt on a gemeldet wird. soll näch> liens ein bedeutender Theil der kö'nigl'ch dänischen Armee nach dem Herzogibum Holstein marsckiren. — Aus Lukemdnrg wiro dem „Fr I." ge> schrieben: Die Gerüchte über eine Abtretung Lulcm. burgs an Preußen gewinnen immer mebr Naum, nno man sucht damit die beabsichtigte Veräuöerung der 'm Grobberzogthum gelegenen Privat» Domänen deS Königs-Grohher^gs iu Verbindung zn bringen. ^ -^ In Dan^ig erwartet man für die nächste Zeit ein österreichisches Geschwader von drei Korvct' ten, weläics eine Uedungsfahrt bis zur Ostsee macht. Es werden dieß die ersten österreichischen Kriegsschisse sein. welche in dem baltischen Mecre erscheinen. Denn obwohl schon Wallenstcm Admiral des baltischen Meres hieß, bat doch der Habsburger Doppeladler noch nie auf der Ostsee geweht. Großbritannien. London, 20. August. Die kgl. Familie und das sie begleitende Geschwader war einer telrgr. De. pesche aus Southampton zufolge gestern Morgens im besten Wohlsein bei Aloermy anf der Insel Ier» sey gesehen worden. Der Negierung soll jiht ein Plan vorgelegt worden sein, eine Postverbindung mit Indien über die asiatische Türkei einzurichten. — Die Ehescheiouugsbill ist unzweifelhaft nur durch die Ausdauer des Lord Palmerfton zu Euoc gebracht worden. Er und der Atorueu-Gcncral waren regelmäßig in den letzten Wochen von 12 Uhr Mittags bis 4 Uhr Nachmittags, uuo wieder von 6 Uhr Abends bis 2 oder 3 Uhr Morgens auf ihrem Platze, während 4 Fünfthcile der übrigeu Mitglieder der tropischen Hitze nud der Eintönigkeit der Debatte längst den Nückeu gekehrt hatten. London, 21. August. Aus Schottland »ml. det mau den Fund eines späten Todtengrußes. Iu einer Flasche, wohl versiegelt, wolieu Fischer cin Papier aufgefangen haben, des Inhalts: au Vord dcr Brigg Ellen, 7. November 1749. 30-40' Lauge, 60 Breite. Dcr Sturmwind bläst, das Schiff liegt still, mit eingezogenen Segeln. Das Fahrzeug ist voll Wasser; Ladung: Holz von Quebck. Kein Trink-wasser an Voro, alle Porräthe aufgespeist; gestern ocn Hund verzehrt; 3 Mann am Leben. Der Herr erbarme sich nnserer Seelen. Amen. Thomas Jackson, Bootmeistcr." Angenommen, dieß sei wahr und nur cin natürliches Wunder was möglich, welches ist dic Irrfahrt, die dicse Reliquie seit hnnoert Iah ren durchwaudcrt? Wir haben vou Flaschen gelesen, die von dem mmcanischcn Meerbusen aus, dcr Ostküste uvn Nordamerika entlang, bis in t>eu höchücn Norden hinauf, von dort an ocr Westküste von Europa hin bis Wcstafrika hinab und durch die ganze Breite des atlantischen Ozens hiuonrch, von Ncucm in ocn cmtillischcn Strudel zurückgetrieben wurden. Abcr daß cine solche Odysse cin Jahrhundert fortge» dauert, war bisher nicht vorgekommen! — — Ueber die letzten traurigen Nachrichten aus Indien ficllt der »Observer" folgende Betrachtun> geu an: «Die telegraphischen Nachrichten aus Indieu sind düster genug, aber doch nicht so bedenklch, wie sic auf ocn crstcu Anblick erscheinen. Sie erhallen ihren siustcru Charakter durch den Tod ausgezeichneter Män- uer, deren cmige dem verderblichen Einflüsse des Kü ma's, andere dem Schwcrie dcr Barbaren erlegen sind, welche wir verhätschelt und genährt haben. Dic schwärzeste Scite des Gemäldes aber bieten die an nuschnldigcn Weidern, die nnscrem Volke augchöttcn. verübten scheußlichen Grausamkeiten. Das Allcs sind in der Thal schlechte Nachrichten. Sie sind abcr in Wirklichkeit nicht schlimmer, als was verständige und dcnkcnoc Männer befürchteten. Von dem Augenblicke !an< wo es sich zeigte, daß die Meuterei unter ücu , bengalischen Sepoys allgemein war und wcit um sich gegriffen hatte, und wo sich außerdem herausstellte, z daß überall, wo man ihnen die Waffen in dcn Haw ' dcn gelassen hatte, cin allgemeines Blulbad unter un schuldigen Europäern angerichtet wurde, mußte es , offenbar sein, daß die Anwesenheit europäischer Streit- Kräfte das einzige Schutzmittel gegen derartige Gräucl sein könnte; auch hat der Erfolg dicß bereits bewic. sen; dcn Scpoys ist ihr Treiben bloß oa geglücki, wo sie keinem Gegner die Surn zn hielen hallen. Ucberall hingegen, wo europäische Truppen erschienen, sind sie unterlegen, nnd so wild es auch in Zu- kunft sein. Brit,sche Truppen kommen mit jedem Tage an, Die ersten 6000. ursprünglich für China bestimmt, sino bereits eingetroffen. Das persische Kontmgcnl ist gleichfalls auf der Rückkehr nach Indien begriffen. Auch 2 Negimrmer vom Cap müssen bereits angelangt sein. Die indlschen Ersaßtruppcu für das Jahr — 9000 Mauu — siud seit länger als einem Monate unterwegs, illld vou den aus England nach In< bleu beorderten 20.000 M. Infanterie. Kavallerie u, Artillerie ist der größte Theil schon abgesegelt. Die auf diese Weise iu den Neiden unseres einheimische!, Heeres entstandenen Lückcn niüsstn wir auszufüllen suchen, nicht bloß zum Schuß? für unser Vaterland sondern auch. um Reserven für Indien zu bllccn, Schon ist der Befehl zur Einberufung von 10 zwci-ten Bataillonen ergangen, welche an die Stelle de, nach Indien gesendeten treten sollen. Außerdem wird der Befehl zur Bildung von wriiereu 10 zwellen Va taillonen ertheilt werden, noch ehe die ersterwähnte,! 10 formirt sind. Die Mili^ wird einberufen werdet, — 10.000 Mann auf ein Mal, — nur die durch die wcggegangencn mpfern Nc^imenter in unserem Heere verursachte Lücke auszufüllen. Durch die kurz> sichtige und unpatriotische Politik vom Ansauge die ses Iabres sind wir gelähmt wordcu; allein wir wer den das Jahr nicht zu Ende geben lassen, odne eben-sowohl militärische, wie parlamentarische Erfolge er ruugeu zu haben." — Einem Briefe eines englischen Artillerieoffi ^iers aus P e s ch a w e r, 26. Inni, entnehmen nm Folgendes: «Es ist doch eine famose Sache, daß wir hie' im Pendschab den elektrischen Telegraphen haben. Nul Ein Beispiel davon, wie gnle Dienste er nns leistet. Zu Pinoi ward cin Brief aufgefangen, in welchem es hieß: „Drei Eiugeborne von hohem Nang (die Namen waren angegeben) wollen sich morgen über die Schritte berathen, die sie gegen die Engländer zu thun gedenken." Darauf hin wird tclegraphirt: «Schickt cincn Spion hin nnd laßt denselben Bericht erstat« ten." Dieß geschah und ein Paar Minuten später hatte Lawrence (der im Pcndschab befehligende Sir John Lawrence) die Giundzügc des Koinplotls vor Augen. Dcr Telegraph bringt den Befehl: „Hängt sie alle Drei." 16 Minuten später waren sie gehängt. Das nenne ich rasch gearbeitet." London, 2 l. August. Die Gazette theilt mit, daß laut einer Depesche des britischen Gesandten iil Petersburg. Odessa in diesem Monate aufhört, cin Freihafen zu sein, nnd daß daselbst somit die russi' schcn Zollgcsetzc in Anwendung kommen. Die «Ga< zctte" bringt ferner die Mittheilung, daß der Vcrkch' uud die Fischereieu in Grönland britischen SchW uicht offen stehen, sondern ausschließlich dänischen Fahr' zeugen vorbehalten siud. Rußland. Eine Veröffentlichung, welche in russischen Zci' tungen am 17. und 18. o. M. sämmtlich gleichmäßig enthalten, wird nicht verfehlcu, großes Aufsehen zn errcgcn. Der Kaiser hat nämlich befohlen, daß eine von dem Bibliothekar, Baron Modest Korff, schon früher auf seineu Befehl verfaßte Geschichte dcr Thron» bcsteigung des Kaisers Nikolaus, welche sich auf dessen und dcs verstorbenen Großfürsten Michael Memoiren, den Familieubriefwechsel und andere authentische Akten' stücke stüßt und die, nachdem sie die BiMguug des hochseligeu Kaisers und des Großfürsten Michael er« halten, schon zwci Mal gedruckt, iu je 26 Exemplaren abgezogen und als Familicngehcimniß aufbewahrt worden war, ohne jede Weglassung veröffentlicht weroe. Dcr Kaiser hat, wie es iu dem Attikel heißt, vas bisherige Geheimniß seinem Volke mittheilen wollen, lind diese bisher cmzig dastehende Erscheinung in der russischen Literatur iuaugnrirt ohne Zweifel eine ucue Aera in der Behandlung der ualcrläudischcu Geschichte-Es zeugt am bcstcu für den Umschwung der Zeit. daß man durch die Amnestie uun mit allen unmittelbare» Folgen dcr Nevoluliou. welche die Thronbcstcig»"!! oes Kaisers Nikolaus begleiteten, gebrochen hat und oic Erinnerung an sie jetzt ciu leuchtendes und ungk' trübtes Denkmal der gewaltigen Energie bleibt, wit welcher der Kaiser Nikolaus sich den Thron seiner Ahnen rettete. Auch von einer andern Scite wird diese Erinnerung jctzt ucn aufgefrischt, und zwar d^ch die Kunst, Bekanntlich ,v,ro vcm Kaiser Nikolaus auf Befehl srti,cs Sohnes in Moskau ei>, Dermal gesetzt, oessen Basreliefs cin Moskauer Künstler Ra> masanoff auszuführen hat. Das Erste derselben, welches schon fertig nud iu der Werkstätte deS Künstlers zu sehen ist, stellt dcu Cholera Aufstand im I. ^30 dar, wo der Kaiser bekaumlich plötzlich untcr dem wülhendcu Pöbel erschien und ihm die Worte: «Anf die Kuie!" zudonncric, denen sogleich Gehorsam gell isttt wurde. Alle Figurcu siuo nut dcr größten Trcue, z»m Theil nach Photographien wiedcrgegebei' lind auch alleS Nebensächliche mit der größten Sorg' salt behandelt. Das zmcttc Basrelirf stellt eine S;cne aus der Nevoluiion vom 14. (26.) Dezember 1826, oas dritte eine Szene auö Ungarn, uud das vierte >ic Ankunft dcr kaiserlichen Familie auf dcr Eife^ bahu, nach deren Eröffuung iu Moak.ni dar. — Die Forlschritte, welche Rußland seit de»U letzten Fricdcnsabschluß theils durch freiwillige Nnttl' wcrfung dcr Völker, theils durch die Gewalt seines Waffen iu Asieu gemacht hat, siud von schr groß^ Bedeutung und müssen in dcm Augenblick, da sich ^ Herrschaft dcs gegncr'schen Englands in Asien gewal' t,g zu lockcru beginnt, sehr hoch angeschlagen wcrdcN' Die Besitznahme des Amlirgebietes, die freiwillige U"' tcrwerfung dcr tuukischen Burjaten und der Tar>are> am Tarbagatai. wenn auch an und für sich nicht l)6 großer Bedeutung, scheinen fast anzudeuten, daß ^' unziviliswen Völker jcncS Welttheils die Hcn's^. ocs l'arb.irischen Rußlan s jener des civilislrtcn H lands vorziehen. Durch cinc dem Nanncll jener '" ,^ ker zusagende Behandlung gebt Nußlano sel^'!^,^ Zähren Schritt für Schritt vorwärts, und bezels ., seine Acquisitiouen sofort durch zweckmäßige mil" sche Organisaiioncn. Türkei. r De^Tricster Ztg.« schreibt man ans P ^ß '^2. August: Ich kaun vollkommen verbürgn. ,^ ,^er kürzlich ernannte Kriegsminister Haoji ^' ^ Pascha unr deßwegen so schnell sein Po''tcfc"U^' ^<.. gemeinen Milüärrevoltc verhindert wcroen lo ^^^ Das Murren der Armee über diesen-jung?" "V^r« erfahrenen Kriegsminister >uar bereits so laut ^^, ocn,' daß selbst im Kaffehhausc die gemeinett ^ ^, ten von Empörung sprachen, wenn nicht " ^^, neuer Kriegsminister ernannt würde. Uno g VV3 recht sollen sie eben nicht gehabt haben, denn Hadji Kiamil soll von Administration nnd Militär eben so uicl verstehen, als cinc seiner Harcmbcwohncrinneil von der Maschine eines Dainpfschiffcs. Inngc in Europa gebildete Türken sagten sogar, Minister könne man nicht wie Köche auf Probezeit cugagiren, sie müßten bereits erprobt sein, wenn sie dcrnfcn würden. Ein unheimliches Gerücht, das von Ohr zu Ohr dringe nnd das mir zwar uon glaubwürdigen lürkischeu Offizieren (nicht Renegaten) als Thatsache versichert wnrde. will ich doch nnr als solches erwähnen, da bis jetzt offiziell noch nichts verlautet. Es heißt uäm^ lich allgemein, Hadji Kiamil nnd Mehcmct Köprößli Pascha seien ms Exil verwiesen nnd anch bereits vergangenen Sonntag Nachts an ocn Ort ihrer Vestim» muug abgegangen Das Warum nnb Wohin konnte ich bis jetzt nicht erfahren, nnr so viel ist gewiß, da), wenn man sich bei Köprößli melden läßt, man seit 8 Tagen die Antwort erhält, er sei anf seinem Tsänft'ck. — Ans Konstantinopcl wird dcr „Köln. Ztg " geschrieben: Es kann nicht genug wiederholt werden, daß wenig Menschen die Türkcu nnd dk Türkei kennen. In einer Privatunterrcdnng mit ei ncm der höheren Pascha's entfloß dessen ganze Galle gegen Frankreich mit ciner Pariser Volnbililät in fran> Mischer Sprache. „Die Franzosen in ihrem Ucber> nmthc verachten uns, wie es überhaupt ihre Art ist, sich für mehr als alle anderen Nationen zu halte». ^ Unser Snltau hat anf jede Weise, uno mehr vicb leicht, als ihm im rechtgläubigen Türkenlande zustand, die Leistungen der Verbündeten, nnd namentlich der Franzosen, anerkannt. In Massen zieren dcr Fran> zoscn Brust türkische Orden. In der türkischen Armer dagegen gibt es zwar englische und sardinischc Orden, aber französische — keine!" Er wolle zw^r nicht behaupten, daß im Dnrchschuitt ein türkischer Offizier den Vergleich mit dem französischen aushalte; allein daß Kaiser Napoleon anch nicht Einen in der ganzen türkischen Armee deö Elirenlegionsordens würdig halte, das habe eine politische Bedeutsamkeit, zu welcher zwar nicht die glatten Redensarten Canrobert's. nbcr wohl die derben Pclissicr's dic Folge liefern. Wl'nn cs Frankreich beliebe, die türkische Tapferkeit uud Kricgsfähigkcit zu erproben, so stehe es ihm nnbc. nommen. — Nachrichten aus K on st auti n opcl zufolge hat sich die Pforte bereit erklärt, auf Grundlage der Vereinbarung in Osborne die Unterhandlungen wieder aufzunehmen. Asien. Nach dcn neuesten, am 26. Angnst in Tricst mittelst des i?loyddampfcrs „Amerika" cingelanfcneu Nachrichten ist Delhi noch immer das Zentrum der Empörung, von wo die Nachrichten bis zum 14. Juli gehen. General Sir Henry Varnard, der die Vela> gcrnngslruppcn kommandirte. starb am 6. an per Cholera; an scincr Stelle übernahm General Necd den Oberbefehl, der sich bei dem Ausbruch der erste» Meuterei im Pcndsehc.b mit so vicl Umsicht nnd Eut> schlosscnheit benommen dattc. Die Vr!ag>rcr. wenn man sie so nennen kann. sind übrigens noch viel zn schwach, um etwas Ernstliches gegen den Plaß zu unternehmen, und haben genug zn thun. um die Ausfälle »er Meuterer abzuwehren. Anch sonst ill cs noch nicht gclungeu, der Empörung Schranken zu sshen. mit Ausnahme der siegreichen Gefechte, welche General Havelock mit ocn Meuterern bcstand. Er jeliNlg die,clbeu bei Futtehpore und verfolgte sie bis Cawnpore, das sich u,ter Sir Hugh Wheels mit sci> nem kleinen Häuflein lange gehalten halte, nach dem Tode dieses tapfern Vcfrhlhabeiö aber an die Men-lerer lb igel'cn worden war, welche unter den un glücklichen Europäern, die ihnen in die Hänce fielen, wortbrüchiger Weise ein blutiges Gcmcßrl anrichteten. General Hauelock gelang es nun, den Plaß wied.r zll nehmen, und der geioo. unter Anführung dcs Nana ^ahlb. ftob gegen Vithur. wohin der General demselben nachrückte, Dieser gegenwärtig uie! genannte Nana Sahil'. der ,nnr der Hauptle.ter dcr Empörung zu sein scheint mw stä, dlnch abscheuliche Grausamleitcn eine Iran. ^',,^'uhmN>eit verschafft hat. ist ein Mahlte und dn Adopnvwhn. oder wenigstens e,n naher Verwandter dcS verstorbenen Pci,chwa. Vazee Noo Seine Er. bittcrung gcqrn diewiesrn. „^ hz^. i^^ ^^,ch Nana. bis ihm die ncilestcn Ereignisse srlaubtcn. sriner Nachsucht freien '-"Us zu lassen. Vor den letzten Gefechten mit Ge^ mm Havelock h,^ er, heißt cs. alle gefangenen ^" .".. Ul^ Killer niedergemetzelt; und naä> andern d!e^^^,°,,^,V'.Y,m,dttmm,.^ ^„««,»»»«>......«!!„,»,,,,, Ill'U uon Damaskus nach Bagdad abging, in Folge der unerträglichen Hihe der Wüste beinahe völlig aufgerieben ist. Sie bestand ans 1300 Kamrhleu und 600 Kanftcuten. Fübrein, Soldaten u. s. w. Sie hlittc sich von der gewöhnlichen Straße entfernt und irrte fünf Tage lang umher, ohne sich zurecht finden zu können. Dcr Wassermangel trng das Scinige dazn bei, Menschen und Vieh hinzuraffen. Man sendete Leute ans, um von dcn Araberstämmen Wasser um jeden Preis zu erhandeln, allein mittlerweile fanden sehr viele den Tod uud von der ganzen Karavane soll es nnr 13 liis 20 Personen gelungen sein, ihm zn entrinnen. Die Araber warfen sich dann anf die zurückgelassene Ladung, uuo das Vermögen einiger hundert Personen in Damaskus und Bagdad soll dadnrch zn Grunde gerichtet sein. Der Gencralgonverneur von Damas' kns bat indessen Schritte gethan, von dem geraubtcu Gnte so uiel als möglich zu retten. In El'Bir, einem großen Marktflecken, drei Stuuoeu von Icrnsalem entfernt, kam eS zu Thäl> Iichkciteu unter den Emwohncin. von denen 22 ge-tödtct und viele verwundet wurden. (Trieft. Z.) Amerika. — Man schreibt ans N e w-V ork: Die Sicher-hcitsverhältiiisft der Stadt sind augenblicklich wahr« haft schrecklich, Leben und Eigenthnm sind in dcn be« le'otcn Straßen New Porks bei hellem Tage kaum mehr geschützt als in den ungeregeltsten Tagen dcr ealifornischen Golddistrikte. Ranb und Todtschlag sind tägliche Vorkommnisse nnd die tägliche Me bekannt gewordener Verbrechen zeugt sowohl von dcr Entar-tnng eines Theils dcr Bevölkerung wie von der Un-langlichkcit dcr Sicherheits-Anstalten. Unter den Fäl° len dcr letzten zwölf Tage zeichnen sich vier grauenhafte, graoircude Mordthaten aus und die Zahl oer in derselben Zcit begangenen Einbrüche ist schr beunruhigend. Um bei diesem traurigen Zustande New-Porks wcuigstcns einigermaßen für Anfrechihaltuug der Ordnung Sorge zli tragen, haben sich bereits in mehreren Wards Sichcrhcits'Ansschüssc nach Art des cali-fornischcn Sicherhcits Ausschusses gebildet, dcr scincr Zcit für die Regelung dcr oortigen Zustände so ersprießliche Dicustc gethan hat. Griechenland. —. Der französische Admiral Vonct>WMaumcz, wel> chcr seit dem Aufboren dcr Okkupation mit einem Theil dcr französischen Mittclmccrftoitc im Hafen von Smyrna vor Anker lag, hat sich mit seinen Schiffen nach Syra begeben, um dort anf cinc würdige Weise das Napolconsfest zu feiern, „was in Smyrna, dcr türkischen Stadt nicht gcschcheu könne, da die diplo» malischen Bczichnngen zwischen Frankreich und del Türkei abgebrochen seien." (Tricst. Ztg,) Tagsneuigkeiten. — Se. Maicstät hat bestimmt, daß den Wit< wen dcr LandeölMdizinalräthe erster Kategorie cinc jährliche Pension von 400 st, und für jedes Kind cin jährlicher Erzichungübcitrag von 80 ft. ; den Witwen der ^andcsmcdizinalrätbc zwmcr Kategorie cinc jädr> lichc Pension uon 330 ft. uno ocn Hinterbliebenen Kindern em Erzichungsbeitrag von je jährlichen 70 ft. zukommen solle. Graz. 26, August. Gestern Vormittags erregte eine Frauensperson am Frauzlökansrplaße groöcs Anf s.ycn. Sic ging langsain gerade vor sich hin. spritzte aus cmcm Glase Wasser auf. und hicü die ^cnte anf unhöfliche We,sc ausweichen. Die Arme war irrsinnig. Em Sicherheitgorgan brachte sie zur weiteren Vorsorge zur Behörde, jedoch mnütc sie m riucn Wagen gebracht werdcu, da sic durchaus uicht geheu wollte. — Graz. Nach einer am 22. d. aus Wien hier cin,,eiroffenen Nachrichi ist mm dcr Guß des „Wclden'MounmcuteS" vollendet, und wird d,c Anf. stellnng desselben anf ocm Schloßw.-ge in, nächsten Frnhjahre geschehen. — Die „Wiener Ztg.« geht einer neuen Phase ema/gen. Der Vertrag der Regierung mit den Ghe» len,chcn Erben lst ^Nl Erlöschen nahe. Regierung rath v. Auer hat uun unter der Firma seines Vru> dcrs eine Puvatdruckcrei grgnmdet. Dem Verneh. mcn nach soll auch dec Verlag der „Wiener Ztg." an dte Aneriche Vuchhandlnng nnd Druckerei übcr< gehen. Ueber die künftige Physiognomie des qenann. ten amtltchen Orgaus finden jeßt beim Ministerium des Innern Berathungen Statt. . .^ A? ""'^" Monaten besteht in Paris cin entscher Mam,ergesan^.V,rcin, der für die Dauer zu l ^r Ichonen Erwartnngen berechtigt. Er führt ocn Namen „Germania und h,t bereits zu zwei ver> ! schled^nkn Malcn, am N. Mai zu Melun uuo am l^.^nll zu Eaen, bei einem allgemeinen Konkurs ^der sranzon,chcn Orpheon.Vereinc jcocs Mal die goldene Medaille stch crsungcn Ein ucuer verein, , „Teutoma" . welcher sich z„m Theil aus Elementen der „Germania« ucbrn dieser gebildet hat, erlangte auf dem letzten Konkurs von Dijon gleichfalls eine goldene Medaille. — Die Herren Arnstein uno Gskeles. als Vc» sißer der Hermauitzcr Papierfabrik, haben ein pracht« volles Album anfertigen lassen, welches Sr. Majestät ocm Kaiser während seiner Anwesenheit in Preßburg überreicht wnrde. Dasselbe ist in rothem gepreßten Sammet, mit reicher und massiver Verzierung in Silber und Gold, in rein mittelalterlichem Styl, gebunden uud zeichnet sich durch Geschmack und Reich. thum aus. __Die Neifröckc dcr Damen sind auch in Rom seit cinigcr Zcit das stehende Thema dcr Vänkelsmi' ger auf'StraLcu und Plätzen, wobei nach italieni« scher Weise eine auf große Kartons gemalte Darstel< lung zur Musik dem hör- und schaulustigen Publikum vorgetragen wird. Musik und Karton sind Karrika« turen uno bittere Salyre. Doch neulich kamen die Neifröcke in einer schr besuchten Predigt des Jesuiten Sacchctti gar auf die Kanzel. Dcr Geistliche sprach oon dcn Scgnnngcn dcs Fricdcus im Kirchenstaat, während die Nachbarländer von Insurgenten heimge« sucht seien, von dcr reichen Getreide «Ernte und von ocn Hoffnungen auf cinc reiche Traubenlese nach man> chem unfruchtbaren Jahre. „Aber — rief er plötzlich ans — wo sollen denn die Ncifen für die Weinfässer herkommen? Iyr Frauen hakt sie ja aUc in Vcschlag genominen!" I Ein Beispiel englischer Militär-Disciplin — we!« ches zu der einerseits verhätschelnden nnd anorrcrseuS die Mcnschennatur beleidigenden frcmoen Bchanolung oer Sipahis ein Scltcnstnck in der englischen Armee selbst liefert — ist cin so eben gefälltes lrtegsgericht' lichcs Urtheil, wodurch der Sergeant WaUacc vom 84. Ncglmcnt, das in Chathain licgt. cin Mann, der früher niemals einc Strafe erlitten, nach 1?jäl)rigem ireneu Dienste znm Gemeinen oegradirt wurde, weil — er in einem ooriigcn Nirthshausc von cinem ge« meinen Soldaten, dem er gerade eine Gefälligkeit er« zeigt, ein Glas Wcin angenommen! I In Frankreich gibt cs 1037 Druckereien und 1092 Journale. Es sind dort ungefähr 9800 Set» zcr beschäftigt (davon in Paris aliciu 2600, Lyon 120, Bordeaux 116, Marseille 112 ?c.) nud 3000 Drucker. Die Druckerei uon Alfred Maine u. Komp. zu Tours beschäftigt 22 Pressen und verbraucht tag« lich 360 Rieß Papier. Die Durchschnittszahl der jähr» lich gedruckten Werke (aMtenlhcils Gebelbücher) ist 3000. Der Werth der Produktion der Druckerei wird anf 26 Millionen veranschlagt, wozu Paris 15,247.000 Fr. beiträgt, so daß für die übrigen 936 Druckereien nur circa 11 Millionen bleiben. I Von der Wiener Sternwarte wird unterm 22. Angust bekannt gemacht: Laut einer an die hiesige Sternwarte eingelangten telegraphischen Depesche hat Hcrr Dr. W. Klinklcfues in Göningeu am 20. Au« gnst. 9l/z Ubr Abeuos, einen Kometen bci dem Sterne Nr. 6900 des von dem Assistenten dcS Wie« ncr Ol'set'oatorinmö. Herrn W. Oclßen berechneten Katalog oer Argelandrr'schcr Zonen beobachtet. Der nene Himmelskörper l'cwcgte sich täglich 10^ Grav gcgen Ost uno 2'/2 Grao gegen Noro. Telegraphische Depeschen. Veroua, 26. August. Ihre kaiserlichen Ho< bmen dcr durchlanchtigsle Herr Erzherzog Ferdinand Mal und Gemalin werden am 3. September hier eintreffen, am 4. verweilen uud am 6. abreisen. Turin. 28. August. Die Eiscnbliyu von No« vava nach Buffalora soll am 1. Oktober eröffnet Die Passagiere deS „Cagliari" befinoeu sich zn Neapel in Haft. Florenz, 23. Angust. Se. Heil. dcr Papst ist geslern vou hier nach Pisa abgereist. Paris, 26. August. Der Herzog Philipp von Wüttttmberg ist in Paris angekommen. Der gestrige „Monitcnr" veröffentlicht einen Vertrag, welcher zwi« scheu Frankreich uud Nußland abgeschlossen worden ist. Madrid. 26. Ängnst. „Eöpana" glaubt, daß die Eortes wahrscheinlich einberufen weroen. wenn alle Minister nach Madrid zuruckgckclirt sind. Telegraphische Depeschen vom k. k. General» Gouvernement für Ungarn an das k. l. Ministerium oes Innern in Wien. V alassa'Gyarmath. 27. August. 3 Mr. Di? Allerhöchste Abreise von Prißburg erfolgte nm 6 Ubr. Nach vierstündiger Eiscnbahnfahrt. die bci Köbölkut durch cine zufällige Entgleisung der vor» dcrn Räder der Lokomoü'vc nur auf ganz knr^e Zeit unterbrochen wurde, gelangten Sc. k. k. Apostolische Majestät nach Szöbb. gcgcn 1 Uhr nach Ipolyfagh, wo Vorstellungen, Besichtigungen. Audienzen, dann das Hofdiner Statt hatte. Nach 6 Uhr trafen Ml» döchstdieselben in Valassa-Gyirmath cin; bier wie auf ocr ganzen Reisestrecke mit aufrichtigen Vewcis"' v" Treue uno Ergebenheit von der überall nMe.w"s versammelten Bevölkerung gehuldigt. Dmcl und Verlag von Izzunz u, Klemmayr H5 FTM^M^^Lalbach. — Verantwortlicher RedakteürT^^Vambora. Vvrseudevi ch t aus dem Abcndblatte der ostcrr. kais. Wiener Zeitung. Wien 27. August, Mittags 1 Udr. Die Schwansimgeu in Indiluric-Papicrcn »icht bemcrkeus-werth, das Geschäft wohl auch nicht umfangreich, die Kursc fest zu nennen. Staats'Gffekte wurden im Laufe der Börse beliebter, die Kurse befestigen sich, eS zeigte sich für alle Gfftkte eine gute SNmmunq. Vank-Mim vernachlässigt und nur zu ssaucn Kursen zu velwertbc». ^ Devisen vie! da, alle Plätze auSgcbotm^ »„ehr Brief >1l« Geld. ^lanonai« Anlehc» zu 5°/„ 84'/,«""84'/"» Anleben v. I. 185 l 8. L. M 5'/« 'N -!»4 '/, „ Lomb. Venet. Anlchen zu Z V« tt^ 7,—<><' Staat^schuldverschvcil',m<,tn zu 5"/« 82 '/,« -^2 '/, detto ' . 4 V."/» 72'/. ^?2'^. dctto „ 4'/« «5'/.-65'/. detto . 3 7« 31-5!'/. detto ^ «'/.^. 4,-4l'/. dctte „ <'/« ls'/.-lS'/, Gloggnitzer Obilg. m. Rückz. „ 5 °/, W----- Ocd.nl'urger detto detto ., 5 "/„ '^"----- Pesther detto dctto „ 4°/, 95------ Mailänder dctto detto „ 4"/, 94'/,------ G'.und.ittl.'Ot'lig. N. Oest. „ 5«/„ 88'/,—i^8'/^ detto Ungarn „ 5°/„ 30'/^—81'/, detto Galizieu „ i,"/» 7!)—80 ditto der übrigen Kn'ül. zn 5"/« ^<»'/, K7 Vanfl.' - Ol'li^.itirncn zu 2 '/, "/« e?^ '', -9 ^09'/. Cüü'.o Rentschcilie ___________ l6'/, -Ui". Oalizifche Pfandbriefe zu 4 "^ 8l—l^2 Nordbahn - Prior.- Ot,ig, zu .'>«/, 56 '/^ 8st '/, Mvm;„!tzcr detlo „ 5 "/„ 81 ^l'/, Dcua« Daüipssch.'Ol'lig. „ 5 "/„ 8«-87 LlvlZd dtttu (!» Silber) „ 5 "/, l'0—l>0'/, 3"/« Prioritats Oblig. der Ttaats^iisenbahn- Gesellschaft zu 275 Franks pr. Stiick !07 -«0« Mtien der Naticnal^ans 982 983 5°^, Vflüidl'liefe der Nationalbauk >->mo»atl!che 99'/. -99'/, ßtttun der Oeüerr. Kredit-Anstalt 218'/. -2l9 „.^. Ocst. ESfompte-Ges. «23'/,—l23'/« ., VudN'eis - Linz< Giuuudulr- <^s'Nl'a!,>! 231'/,—232 . l'iordbahn 18i'/,—I85V. , ., EtaatSciseub.-Gesellschaft zu 50tt ^r^ukS 265'/^-2«5'/, „ „ KaifViin' Ülisnbeih-Vahu zu 2M» sl. 'iiii 30 pCt. Ginzahluli^ l<>0 '/. -eßb, Tvrn. Gisenb. 1. Gilljs. 22-2i ditto 2, <5n,i'ff, m, Priorit, 30-32 Est^b»zy 40 st, ?os> 84 '/,—«5 Wiüd'ischgrüß , , 27'/.-28 Walftiien, . 27 '/.—^8 Kea:evich ^ >.,, 147. 147, Sal.n ^'"-' 43 7.-44 S:. Genoi^ . 38 7. - .^8 7, Pa!^> . 40 7.^41 ^larv .. ...^_^___^. 38'/.-39 Telegraphischer Kurs' Bericht der Staatevapicre uom 28. August 1657. StaatZjchuldvnschreibungcn . z,l 5P^>t. sl. in CM. 82 1/8 dctto aus oer Vlational-Anleiüe zu 5 „ i„ CM. 84 5/1, . ., 1ß^. , ,00 fi. 109 Gnmdentl.-Obllgat. v. Nicd. Ocster. 88 5,8 GrundmtlaNungs-^bligaiililien uo» Galizicn und Unl^iru. samln Appcrtilttxziel, zu 5"/, . , 81 Gl'uudcMasNü'gs-Obligatwum vlin Gillizicu und Sicbcnbürqcn 5 "/„ .....79 3,4 fl. in E^.'i. Bauf-Alticn pr. Stück..... U81 st. in EM. Escrmptc-Atticn vun Nieder-Oesierreich für 500 st......... 016 !,4 ft. iu CM. ! Nltim dcr öst.rv. .ss.cdit-Anstalt für ! Handel und Gcwer5e zu2<>!> si. pr, St. 21s 3/4 st. in CM Mtm: dcr k f, priv. östcrr. St^atsciseilbahn? gcftllschaft zu 200 st., voll eingezahlt — fl. in VM. ,nit R.ite,!,;ahliu:Z......2«7 ft. in Mi Altit» der Kaiser Fcrlinalids^ioldb.ihl, gcttttntt ,7 1,2 st. in CM. Ntien der Mis^bcthlahn zu 200 ft. mit ! !'<)7.. Einzahlung pr. Stück ... 200 l/2 ff. in CM, ! Nklim Tud-Nl.'id-V«h,l-Vcrl'indulig zu ^ , '^«.) st, mtt 307 Ginzahlu»^ pr St. 204 1/4 ft. iu 6M. Aktien dcr öfterr. Donau-Tampfschifffahrt zu.W0fi. CM........ 5Z31/H fl, in EM Aktien des öilerr. Lloyd in Tliest z» 00 N. .........285 jl i„ CM. ^omdard,sch-?enltmnifch. Iistnhalin .^^ ft. in (5M. Orientbalm ^ - -.....,88 fl. i„ 6M- Wcchscl'Kurs vom 28. August 1867. Amsterdam, für 10l» Holland. Rthl. Guld., 86 3,4 2 Mouat Äugödurg. für <0U st. <5urr.. Gul^. . 105 ,/H Nf uso ! Franffurt a. M., fnr l20 ss. südd. Vrr- '^ .illswähr. iul 241/2 fi. Fuß, Gnld . i(»^ i^Vf. 3 Monat Hambnrq. für '00 Mark Vanko. Guld. ?«7/z 2Mon°t^ lfivorno/füc ^00 TcScanische Lire. Guld. 10^. 5/8 2 Monat L^nrcn. ssn' l Pfund Sterling, Gulb. 10.»0 1/2Vf.3 Monat', Mailand, süröA) ö,icrr. Lire, Gült». . 103 HMuuat. Pan^' für 300 mancs. Guld. . 1215/8 2 Monat. Const'antinopcl. für 1 Gwldcn Pam . 468 31 T, Sicht, K. k. rcllw. Mimz^Dukatüt, 3 35 Personenzug Nr. 4: von Wien...... Früh ? ^? ^ „ Niaz...... Nachm. 4 i "^. ,, Laibacb..... Nachts ''2 'b in Trie st...... Früh "" ! " " Personenzug Nr. 6: von Wicn...... Abends 8 Hn ,, G r a z...... ssrüh 5 21 ., Laib>ich . . , . . Nachm. i 5 in2ri, Wien...... Früh — ! __ 5 ' 25 Personenzug Nr. 3: l ^ von Trie st...... lldends 6 ! ic> ,, Laibach..... Nachls ,2 , 11 .. Graz . . . . . . Früh 8 ! 3? ! i„Wicn...... Nachm. — ^ — 5 ! 5n Dcr Vegin» dcö Frachtenvcrkchrs auf der Strecke Laibach-Trieft wird nachträglich kundgemacht werden. Anzeige. der hier anaekommenen Fremden. Den 28. ?lllgust l357. Hr. Baron Saffron, Privatier, mid — Hr. Rliß, Fabrikaln, roi, Graz — Hr. Spitek, k. k. Militär-Rechnlingö-Offizial, vo„ ?lgram. — Hr. v. Ehreiiheim, k. k. Beanue, lind — Hr. Dr. Hoffmann, Professor der Theologie, vo» Wien. — Hr. Güütner, Professor, von Rohilsch. — Hr. Levitschnigg, Dechant, voi, Trieft. — Hr. v. Langer, Gutsbesitzer, vom Lande. — Fr. 0. Kalchberg, k. k. Sektionschefs.Gemahlin, von Wien Verzeichniß der hier Verstorbenen. Den 20. August 1887. Anton Simonzhizh, Inwohner, alt 70 Jahre, im Iwilspital Nr. ^l, ar, der Entkrüfcung. Den 21. Dem Herrn AlidreaS Sakraischek. bürgl. Schmidmeister, seine Gattiil Maria, alt '^ Jahre, u, dec Gradischa-Vorstadt Nr. 38, an der Gel.nrulal)lm>!,g. — McithlaS Novak, Sattler, alt 44 Jahre, im Zivilspttal Nr. 1 , an der Lungentl,-berkulose. — Der Maria Schuster, Kaischlereweib, lhr Kind Maria, alt 6 Tage, im Zlvilspital Nr. 1, an der Ruhr. Am 23. Dem Herrn Anton Fabian, Schuster-meistil. se.n Kind Alrlsla, alt 3^ Monate, in der Krarau-Vorstadt Nr. 62, an Fraisen. — Dem Herni LruginuK Blnmauer, bllrgl. Vilennrmeister und Nea^ lltatenbesiyer, se«n Kind Anna, alc 13 Menace, in j der St. Pecers-Vorstadt Nr. 17, an der Abzehrung. — Iosefa Delschmann, TaglohoelSrrltwe, alt 3l Jahre, in der Kapuziner«Bestatt Nr. 8^l, an der Nückemnarks-Schwindsucht. Den 24. Dem Matthäus Svetrezhnik, Zim« mermaler, sein erstgebornes ZwiUlngskind August, ! alt 16 Tage, in der Stadt Nr. 23, < ,^i^s> um !) Uhr früh blstimmt wor« c-en, wobei zugleich bemerkt wird, daß dicsc lZM zuelst stückweise und zuletzt auch im ganzen Komplexe feilgeboten werde, und daß die Schätzung und die Liziatlonsvcdingmsse inzwischen m der dicßgenchtlichen R^ustratur oder bei dem Herr" Oclvaltstrager Dr. B^ppan eingesehen werv^ können. Wozu die Kaustustigen hiermit. eing^lad'N wetden. Neustadll am II. Juli ltt57. N^^l^nloß' wcrocn f"' ^"s nächste Schuljc'hc NlU^UMN bei cincv soliden Familie in d>e ganze Verpftsgung ^cüonimcu, woselbst dieselben tltt^ vclischen nnD ftraknschcn Unterricht iu der italicniM' Sprache das qanzc Schuljahr hindurch uucutgrlt»^ erhalten. — AuSs'übrliches wiro auf portofreie, m'^, dcr Chiffre ^.^.—N. Comptoir dcr Laibachcr Zcill-uss ^ dis 'i. September l. I, cinlanfcnden Vricft schr'fl"^ M mitgetheilt werden. M Z, N7Ä, (2) Reueste 8allitat8gesetze und . Verordnungen. Jahrgänge 185« und 185,7. Preis 40 kv. ^ ^s ErsteS Hcft bcs zweiten Bandes (,-<^p. N. ^^' ganzen Werkes) ist socbcn crschimcu. h hss Der 1. BNlld dieser nelicssen Fo!ge (ro«^. ^ ^ift voN Werkes von dcn ältesten Zeiten an) ist nrch "" "^'e »o« 2 fl. 40 kr.; die vier Bände dcr ältern '«c l<^ fl. 30 kr., dann desselben Verfassers Apothekergesetze. ^ Neueste Huflage. 1857, im Preise "A^ ,u beziehen in U»,»»» V. l^l«?!«««»?'^ ^ «»«>«»«^K'» V u 6) hanblung.