knbacher Zeitung. ^! 33K. Freitag am 8. October »85». D'e „Lascher 8nt»»q" erscheint. mit A,^'"ah'ne der Tom m^ Funtaae tagl.ch. mw k.stct ,a,»»tt w, Ä.'.lagc» .»> Comptli.r qau,jäs,rig N jl., halbjährig 5 fl. 3l> lr mit Kreu^'ano im äomvlmr ^anzjahr.c, !^., all',.>ln g .. ^ ^»r d>. Z,.st.sl,mg iu's Haus sind l,. l l', ä h r > g Z0 sr. ».chr z» en.r.chtcn. M i t dc r P. st p or °-frri qan^älniq, »ntcr Kn^b.nb und cM,.ckter ?ldle,,c !^> st l, ' l l',a hr, g 7 fl 3l> sr. - In ,'er.i t. o» sqrb ii b > fi,r cine Sl'all.',iil,!e oder dm Nan.n ^-sell'c, ,°r i . 3u dirft» c^l's.hli" ist ""ch dl"l „prov,,or>,chm Gc,chc vm» <>. N^c»!^' <«5() s,ir Iüi^rtionsstämpel" ,wch l<> fr. fur .l!,c )cd.^»alige <5nischalt,!Mi hi»z>l z» llchnc» "z»!^«it«>". K ll u d in a ch ll n g. D^a Fuhrleute aus Anlast der zwischen Kramburg uud Laibach neuerdings iu Folge eines Hoch-Wassers durch Zerstören der Krainburger Savcbrücke aufgehobenen directen Verbindung über die Save zu Kraiuburg die Bezirks- und hie und da selbst die Gemeindestraßen benutzen, diese Straßen und die anf solchen vorkommenden Brücken aber nicht jene feste Construction haben, wie die auf Aerarialstrasien, so werden alle Parteien, die sich mit Speditionen von Gittern uud Verfrachtungen aller Art befassen, sowie die Fuhrleute selbst aufgefordert, die Fürsorge zu treffen, daß ihre Verfrachtungen und Ladungen auf den Seitenstraßen geringer gehalten werde, indem Alle, welche diese Warnung auf Seitenstraßen außer Acht lassen, durch Urberladen ihrer mit mehr als zwei Pferden bespannten Wagen bei Einbrüchen von Straßen-scarpen, Bezirks- und Gemeindebrücken nicht nur sich selbst und die Nachfahrenden in große Verlegenheiten bringen, sondern auch noch für alle den Bezirks- und Gemeindestraßen und anf solchen befindlichen Brücken durch derlei Neberladlingen zugehende Beschädigungen zu haften haben. K. k. Vezirkshanptmaunschast Krainburg am 6. October 1««2. Am 4. d. M. hat der von Sr. Majestät dem Könige von Württemberg znm außerordentliche!, Gesandten nnd bevollmächtigten Minister am allerhöchsten Hoflager ernannte königl. wirkl. geb. Legationsrath nnd Kammerherr (5arl Freiherr v. Hügel Sr. Majestät dem Kaiser seine Beglaubigungsschreiben zu überreichen die Ehre gehabt. Das k. k. Finanzministerium hat die Secretäre der k. k. Finanz-Landesdircction in Hermannstadt, Theodor Ritter v. H a sse n m ülle r nnd Franz H a-berhauer, zu Finanz-Vezirksdirectoren mit dem Titel uud Charakter von Fiuanzrathen in dem Ver-waltungsgebiete der siebenbürgen'schen Finauz-Landes-direction ernannt. Das k. k. Finanzministerium hat d.m Adalbert Dekert, Rechnungs - Revidenten der Eameral - Be-zirksverwaltling zn Piftk in Böhmen, die Ober-Revi-dentenstelle bei dn- serbisch - banatcr Finanz-Landed-direction verliehen. Das k. k. Finanzministerium hat eine im Amtsbereiche der k. k. Finanz-Landesdirection zn Triest offene Steuer-Inspectorsstelle dem Steuer-Einnehmer im Küsteulaude, Antou Iurischowicz, verliehen. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 7. October. Am 4. d. M. wurde die mit a. H. Bewilligung Sr. k. k. apostol. Majestät errichtete Unterrealschule in Laibach feierlich eröffnet, uud diese Feier erhielt dadurch eine doppelte Weihe, daß die Eröffnung dieser gemeinnützigen Lehranstalt, durch welche einem vou Land und Stadt schon lange und tief gefühlten Bedürfnisse in erfreulicher Welse abgeholfen ward, auf einen der schönsten patriotischen Festtage Oesterreichs, auf das hohe Namensfest Sr. Majestät unseres aller-gnädigsten Kaisers fiel. In einem festlich decorirten und mit dem Bildnisse des aUgeliebten Landesvaters geschmückten Lehrsaale hatte sich, nach Anhörung einer heil. Geist-Messe, die sich dem Besnche dieser Anstalt widmende Jugend versammelt, als der k. k. Herr Statthalter, Graf v. Chor in sky, begleitet von dem k. k. Herrn Hof-und Scatthalterelrathe Grafen Hohe nwart und dem Herrn Stndien-Neferenten, Gnbernialrath Dr. Ladiuig, uud am Eingänge des Schulgebäudes von der Direction, dem Lehrkörper und einer Deputation des Gemeinderathes ehrerbietig empfangen, um !1 Uhr erschien, nnd nach einer vou den Schülern angestimmten erhebenden Kantate, in einer, die Wichtigkeit des neuen Institutes uud die thatige uud hilfreiche Mitwirkung der hiesigen Stadtgemeinde zur Gründung uud Forderung desselben würdigenden Nede, dem Lehrkörper sowohl, als der lernbegierigen Jugend in gewohnter, klarer, freundlicher, zum Herzen dringender Weise ihre beiderseitigen Aufgabeu zu Gemüthe führte, damit die durch die Errichtuug dieser Anstalt von der vaterlichen Fürsorge Sr. Majestät beabsichtigten segensreichen Erfolge sicher und glücklich verwirklicht werde». N'ach Beendigung dieser Nede ergriff der provisorische Herr Director der Nealschnle, Peteri, «ll, das Wort, um vor Allem den Ausdruck des tieft gefühlten Dankes gegen den kaiserlichen Begründer dieser neuen Lehranstalt in die Hände des Herrn Statthalters »iederznlegen. Hierauf richtete er weitere Worte des Dankes an den Herrn Statthalter nnd an die Behörden für ihre so werkthätige Mitwirkung zur Errcichnng des Zweckes, so wie an den Gememde-rath für die kräftige Unterstützung, die diese Errichtung ermöglichte, und schilderte sofort ausführlich den wohlthätigen Einfluß, den das Institut auf das commercielle und gewerbliche Gedeihen des Landes und anf die Zukunft der Schüler selbst üben werde, denen es ein neues Feld der Ausbildung für so viele, durch den Fortschritt der Zeit geschaffene Lebensbahnen eröffne, uud indem er in seinem und des Lehrkörpers Rainen feierlichst das eifrigste Streben gelobte, der ihnen anvertrauten Aufgabe nach Kräften nachzustreben, forderte er die Pflegebefohlenen der Anstalt eindringlich zur fleißigen Benüyung des Schaftes nützlicher Kenntnisse auf, zn dessen sich reichlich verzinsender Aneignung ihnen die hente eröffnete Schöpfung unseres kaiserlichen Herrn die schönste Bahn aufgeschlossen habe. Ibm werde daher ein dankbares Lebehoch gebracht! Mit volltönender, aus dnu nngetrübten Grunde jugendlicher Herzen kommender Absingnng der österreichischen Volkshymne beantwortete die Jugend diese Aufforderung und schloß damit eine Fcier, die in der Erinnerung aller Anwesenden eine bleibende Stelle einnehmen wird. Eorrespoudeuzen. Trieft, 6. October. — ^ — In allen Cirkeln hört man hente von der morgigen Durchreise Sr. k- k- apostolischen Ma» jestät durch die Karstgemeinden des Gebietes von Trieft sprechen. Es wurden Anstalten getroffen, daß in Va-sovipa, Optschina, Proßecco und Santa Croce kleine Abtheilungen der Territorialnuliz aufgestellt seln wer» den, während das Hauplcorps des Bataillons mit seinem (öoinmandaitten Oberstlieutenant Ritter von Vuschek an der Spitze, dem HH. Podestü und dem Gememderathe nächst dem Triumphbogen beim Landhause Marchesetti die Ankunft des allergnädigsten Kaisers erwarten werden. Die Arbeit des Trinmph-bogens schreitet seit gestern sehr rasch vorwärts. Am Optschmaberg soll auch eine Art Pavillon errichtet werden, wo sich die Anssicht anf die ganze Stadt und das Meer ansdehnt. In allen Gemeinden bereitet man einen festlichen Empfang, so viel es die äußerst kurze Zeit nur erlauben kann. Mehr als auf äußern Aufwaud wird aber unser gütigster Kaiser auf den Ausdruck der innern Freude sehen wollen mtt welcher Ihm die Bewohner der Dorfschaften ihre ^reue und Anhänglichkeit zn bezeigen gewiß nicht unterlassen werden. Nnr fürchtet man. daß der anhaltende Regen die Feierlichkeiten stören könnte. Die hohe Lentral-Seebehörde hat den Herrn Dn-Regne in seiner Stelle eines Viceconsuls der srau-^ösischen Nepnblik im Freihafen von Fiume anerkannt. — Die k. k. Yiseubahndirection hat bereits unserm Magistrate die Summe von 2187 Gulden über, geben, als Entschädigung zn den Dcmolirungsarbei-ten des Schlachtbankgebäudes , auf dessen Play die Eisenbahnstation erbaut werden wird. und der Stadl-räch hat dem Pächter des neuen Gebäudes den aan ^en Mo»at October al- längste Zeit znr Vollel.d.ma --- :.-r.733: '.^ Gegenwärtig werden anch a„ unserer Handelsacad'e.nie mehrere Reparaturen vorgenommen. - Unsere Stadt w-rd jetzt taglich verschönert. Am (5orso finden die prachtvoll ausgestatteten Kaufläden keinen Platz mehr und viele Boutiquen wurden in die höheren Stock' werke nud theils in andere Gassen übertragen. -Seit Kurzem wurden hier zwei neue Gasthäuser mit gutem Geschmack eröffnet: das Nülrl M^> m,o das II.U.I Uuue,'; also heißen die neuen Gasthäuser bei uns nicht mehr I.0ou„<1«., sondern IM.!. So haben wir jetzt anch das «öt^I 60 I» vill« an der Stelle des liiM ^Ilmml, welches einstens „Gasthaus znm Metternich" hieß. — Unser Magistrat hat dieser Tage eine Knndmachnng erlassen, worin Jünglinge von 18 — 22 Jahren eingeladen werden, dem unentgeltlichen Schulunterrichte des Kirchen- und Concertgesanges beiwohnen zn wollen, dessen Director der bekannte Üllx^Ii'f» I.uissj liicci ist. Wer der Einladung mit Einwilligung der Aeltern folgt, verpflichtet sich, durch A Jahre wenigstens die Schule zu besuchen, und an Sonn- nnd Feiertagen an den Kircheuämtern der Kathedrale Antheil zn nehmen. Am Ende jedes Schuljahres werden die ansgezeichnetsten Schüler auf Kosten der Gemeinde belohnt werden. Von diesem neuen Institute läßt sich unter Ricci's Direction sehr viel Gutes hoffen. Agram, li. October. — 7 — Ich komme dazu, Ihnen dle Eindrücke der Anwesenheit Sl. Majestät des Kaisers für heute nur flüchtig anzudeuten. Alles ist entzückt von der tiefen Einsicht des jugendlichen Kaisers. Der wahre Patriot kann sich im Interesse des Landes ^ einem solchen Kaiser Glück wünschen. Se. Maielläs empfing alle Beamten, besnchte alle Aemter und ^ stitute, und sprach sich über mehrere derselben s^ ehrenvoll aus. Wo sich Se. Maz. sehe« ließ. tö n Ihm öwio's entgegen. Besonders lebhaft war das 984 gestrige Volksfest im Parke zu Marinier, das Se. Maj. sehr abzusprechen schien, deun eS entwickelte sich daselbst eine Fülle nationaler Trachten, wie man sie selten anderswo erblicken dürfte. Wahrend der gestrigen Beleuchtung wogte es in allen Straßen von Menschen, überall wurden Sr. Maj. herzliche /ivio's entgegen gerufen. Das Theater und die Banalregierung, so wie die Finanzlandes-Direction, die Nord-und Südpromenade und das städt. Nathhaus wiederstrahlten von Tausenden von Lampen. Auf der Dom- und Marcuskirche war es indessen nicht möglich, in der Höhe einen gehörigen Total-Effect zu erzielen. Mehrere Privatgebäude waren sehr sinnreich beleuchtet. Hente fand noch ein Manöver Statt, nach dessen Beendigung sich Se. Majestät sogleich in Begleitung Sr. Erc. des Vanus und Seiner Acju-tanten nach Carlstadt verfügte, wo Er in diesem Augenblicke bereits angelangt sein dürfte. Der Missiouar Kuudek, ein Landsmann von uns. ans Kloster Ivani«, hält sich wieder für einige Zeit hier auf. Herr Kundek ist bischöflicher Vicar zu Vincennes in Indiana (nordamerikanische Freistaaten) und wirbt hier Priester für deu Missionsdienst in Amerika. Hr. Kundek entwirft eine sehr günstige Schilderung von Nordamerika, und gedenkt sich im Frühjahre nach Nom zu begeben. — In Otto<:ac ist die weiße Fahne im Stockhause anfgezogen worden; ein Zeichen, daß sich kein Gefangener daselbst befindet. — Die Gesellschaft des Theaterdirectors Brambilla gefallt bis auf den ersten Tenor. — In Vinkov<'-a ist im dortigen Gymnasium das Bildniß Sr. Maj. des Kaisers dieser Tage feierlich enthüllt worden. Marburg, ii. October. Dr. ?___ Mehrere Wochen Abwesenheit genügten, die Menge von Ereignissen in der Hauptstadt der steirischen Untermark mehr als reichhaltig aufzuspeichern, so daß sich die bereits länger vergangenen kaum mehr kurz im Fluge berühren lassen, um den jüngeren in der Zeitfolge Naum zu gewähren.— Unwillkürlich müssen wir mit Witterung und Ernte den Faden der physischen Lebensfragen beginnen, auf welche freilich die Antwort mehr Hoffnung versprach als gewahrte. Die herrliche Zeit des August - Monates berechtigte zn den glänzendsten Erwartungen, die sich besouders au den verdrießlich gezogenen Gesichtern der Wein-Wucherer zu gar schönen Aussichten steigerten. Wir hatten Gelegenheit, wochenlang in den schönsten Nebengauen des Unterlandes zuzubringen, und dabei die erfreuliche Bemerkung zn machen, daß in den Weingärten selbst die Traubenkrankheit eben so selten — und nur so dünn sporadisch vorkam, wie einst die Cholera in denselben Gegenden — ja, wie selbst zum Theile die Kavtoffelfäule in dln letzten Iahreu. Wo das Traubenübel in Steiermark erschien, zeigte es sich meist an Hecken, und da mehr an jenen, die an gemauerten, als an jenen, die an hölzernen Gebäuden stehen. — Die meisten Cerealien wurden in reicher, schwörkörniger Ernte glücklich eingebracht, das Grummet übertraf die Erwartung, an Knollengewächsen, an Mais und Heidekorn überall der reichste Segen! Da erschien, oder eigentlich, da dämmerte der September herein uud blieb dem alten steirischen Vauernspruche: „nasser Aegyditag (I.Sept.) schlechtes Wetter bis znm Ende des Monates", leider so treu. daß uur die Tage vom 9ten bis 12ten eine freundliche Ausnahme machten. Die Folge davon war ein unregelmäßiges Anschwellen. Aufspringen und Abfaulen der Trauben, in einem so üblen Maße, daß hier die Lese mit 6. October kopfüber begonnen werden mußte, um zu retten, was Negen uud Sturm am 3. d. M. an vielen Stöcken in der nächsten Umgebung Marburg's übrigließen. Ob bei diesen Aussich-teu die Weinpreise, welche im einstigen Cillierkreise schon bis anf 42 Kreuzer für die Maß in deu Land-N'irthshausern gefallen, bis zu einem erwünschten Niveau herabkommen, steht somit im weiten Felde; wenigstens Fleisch und Brot halten sich bei uns trop der reichen Ernte und dem sichtbaren Gedeihen der Thierwelt — noch immer in der alten Theuerung; eme Erscheinung, die besonders bei den im ausgebreitetsten Maße stattfindenden Wochenmärkten zu Marburg keine Erklärung fände, wenn nicht hier eben der Einkauf aus zwei Nachbarprovinzen zum Vortheile der Produceuten — der Vorkauf, wenn auch nur heimlich, zum Nachtheile Aller bestände. Auffalleud für die Waidmäuner mag heuer das ^ riesige Wachsthum der Raubvögel sich herausstellen.! Wir sahen zu Krems bei Voitsberg Ohreneulen von 4" Höhe, welche hener im Frühlinge auS dem Neste genommen waren. In Marburg zeigt ein Bürger einen jungen Lammergeier, den er Ende August auf einer Wiese bei Guteuhaag (2 Stunden von hier) ermattet fand, nnd troy seinem Sträuben, durch ein Par Träger mitnehmen ließ. Wir sahen den Geier, ein wahres Prachttremplar, höchstens ein halbes Jahr alt, frisch uud munter, noch gar nicht ausgewachseu, bei 4' hoch, die auSgebreiteteu Flügel aber in einer Längendehnnng von 9< 10" ; eines der schönsten Exemplare, die uuS je unterkamen. Viele Heiterkeit in unserer Nachbarschaft erregte ein mehrfach verbreiteter Zeitungsbericht, laut welchem zu St. Lorenzen an der Draumündung bei einer großen Wolfsjagd mehrere dieser Naubthiere geschossen wurdeu; durch das Zusammentreffen des Umstandes, daß auch hier zu St. Loreuzen nächst der Dran vor Kurzem eine große Wolfsjagd über deu ganzen Pa-chern Statt fand, wohl aber, ohne die geringste Spur von Wölfen zu entdecken. Doch genug über wildes Gethier und Wetter; wenden wir uuS zum Leben und Treiben der socialen Welt- Kein Herbst bot für das steier'sche Unterland eine solche Menge religiöser Feierlichkeiten als gerade der heurige. Die Frauen von Marburg ließen die trefflichen Statuen am Hauptplaye. darnuter die stattliche Marieusäule, mit bedeutenden Kosten erneuern, und gaben bei dieser Gelegenheit unserer jugendlich aufstrebenden Liedertafel Veranlassung zu einer recht gelungeneu Production, an welche sich die Weihe ihrer Fahne reihte. Leytere, mit recht sinnigen Emblemen geschmückt, trägt an ihren Bändern in geschmackvoller Stickerei von schöner Hand die Devisen: „Männergesangsverein in Marburg 18!<2" und „Eintracht Freundschaft, und Fröhlichkeit". Wie im Juli die neuerbaute Capelle bei Herrn Ziliker's Glasfabrik hoch am Pacher ihr Entstehungsfest, so feierte Ende August die uralte Decanatskirche zu Drachenburg ihr Ernenernngsfest dnrch den religiösen Eifer der Insassen auf die würdevollste Weise. Die nähere Schilderung desselben — uns für den Augenblick dnrch einen unliebsamen Zufall verspätet— wolleu wir nächstens nachtragen. Seit Menschengedenken waren die Jubelfeste des fünfzigjährigen Priesterstandes nie so zahlreich in Steiermark als heuer. Wir zählen derselben nicht weniger als fünfzehn. Marburg selbst wird immer mehr Hauptstadt-Zn gleicher Zeit im September hatten wir hier durch eine und dieselbe Woche von Kunstproductionen, den Circus Beranek, das städtische Theater, das Kunstfiguren-Theater der Geschwister Pratte aus Stockholm, und das große Panorama des Hrn. Friedrich Schmidt — im gegenwärtigen Augenblicke noch die leytern drei Anstalten rivalisireud. Ueber Emanuel Beranek, seine Gesellschaft von 6N Personen, seine 40 Pferde u. s. w. ist den Lesern Ihres Blattes ohnehin bekannt. Oesterreich Wien, :;. October. Die Finanzverwaltung hat der Natioualbank gesteru auS den Zuflüssen des An-leihens eine zweite Zahlnng von 1,600.000 Gulden in Banknoten auf Rechnung der nnnmehr bis auf 67 Millionen verminderten Schuld des Staates geleistet. — Der k. k. österreichische Geueralconsul zu Ale-randrien, Hr. v. Hnber, hatte seit seiner Anwesenheit in Wien beretts mehrere Couferenzen mit dem Hrn. Minister des Aeußern, sowie mit dem Hrn. Handels-minister. Wie man vernimmt, handelt es sich um eine Reorganisation des Consulates und um Herstellung einer Vertretung Oesterreichs auch in den Ländern des obern Nils, in Sudau, Sennaar und Kordo< fan, und einer Ausdehnung des cousularischen Verkehrs mit den im innecu Afrika wohnenden Negerstämmen. — Die königlich belgische Regierung hat gegen die Anstifter der dem k. k. österreichische» F. Z. M. Freiherrn von Haynan in Brüssel zugefügten Beleidigungen eine strenge Untersuchung angeordnet und diese vorläufig im Gesandtschaftswege der k. k. österr. Regierung eröffnet. — Eine der ersten Arbeiten, welche von Seite der neu errichteten Centralstelle für Eisenbahnbautt« in Angriff genommen wird, umfaßt die Bearbeitung eiues größeren Planes, in welchem die stufenweise Ausführung der wichtigsten Eisenbahnbauten dargestellt und mit den nöthigen Voranschlägen verdeutlicht wird. Das Elaborat ist zur Vorlage für Se. Maj. den Kaiser bestimmt, nnd wird künftig bei Aeschlüs« seu wegen Vornahme von Eisenbahnbauteu zur Grund« läge dienen. — Die großartige, über den Pradjal in Sie» benbürgen erbaute Straße ist beinahe vollendet nnd dürfte im nächsten Monat dem Verkehr übergeben werden. — Eine für die Weincnltur in Oesterreich erfreuliche Bemerknng konnte heuer gemacht werden. Es sind nämlich in den vorzüglicheren Weingegenden aller Kronländer Agenten aus Sachsen und Preußen erschienen, die Ankänfe des frischen Wemes im Großen ef-fectnirten, zum Theil auch eigeue Lagerplälje errichteten ; der Wein wird per Eisenbahn ansier Landes geschafft und kommt dnrch die ansländischen Weinhand-luugen in üblicher Weise in den Welthandel. — Ans Fünfkirchen wird über den Wein berichtet: Ueber die Güte des Gewächses herrscht nnr eine Stimme: es ist so ausgezeichnet, wie seit Jahren nicht, und der Wein wird ein wahrer Nectar werden-Der vor der Lese erfolgte Negen verdünnte die Valge uud machte die Beeren schwellen; die Quantität entspricht lndessei, nur der Fechsung eines mittleren Jahres. Käufe sind bereits mit « fl. (5. M- der Eimer abgeschlossen worden. —Im nächsten Jahre werden hier Sandbädcr errichtet werden, da solche schon seit längerer Zeit in mehreren Städten Deutschlands, so wie auch i» Prag bestehen, uud dereu Wirkung sich in viele" Fällen als vortheilhaft herausgestellt hat; Unterneh' mer ist ein hiesiger renommirter Arzt. — In Oesterreich bcfiuden sich derzeit 14 Anstalten uud autorisirte Vereine zur Pflege uud Ausbildung der Tonkunst. — Wien, K. October. Wir haben kürzlich ewe Uebersicht der Handelsbewcgung im Hafen von Smyrna bezüglich der Emfuhr uud im besonderen Hinblicke auf die dießfällige Betheiligung Oesterreich's mitgetheilt' Dießmal bringen wir die betreffenden Daten beM lich der Ausfuhr, die einen Gesammtwerth vo« 16«;,039.6«0 Piastern in dem I. 18.^1 umfaßte, und die Einfuhr um 3!i,723.210 Piaster überstieg. Der Handel dieses wichtigen levantinischen Hafens ist dein-nach entschieden activ, indem mehr levantinische Pr^ ducte dort ausgeführt, als fremde eingeführt werde"-Zu Oesterreich jedoch stellt sich das Verhältniß l»M' gekehrt; Oesterreich führt daselbst mehr eil, als a"S. Die Ziffer der österreichische» Ausfuhr im I- ^^^ betrug einen Werth von 29.177.000 Piastern, ungefähr deu 6.—6. Theil der Gesammtausfuhr. Dage> geu betrug in demselben Jahre die österreichische Anfuhr 2!i Perceut der Gesammteinfuhr. Die wichtig« sten Artikel welche Oesterreich von dort bezog, si"b Baumwolle um 4.li00.000 P., Schwammgattunge" nm 1.491.000 P., trockene Früchte um 8,986.600 P.. Ochsen- und Lammfelle um 3,244.000 Piaster; Teftiks um 2,672.000 Piaster, nnd AlizariS uw 1.162.000 P. Die außerordentliche Entwickelungsfähigkeit des österreichischen Handels mit Smyr«" liegt hiernach klar am Tage. * Das Unterrichtsministerium hat den in 3^ Austage erschieuenen zweiten Band des böhmische" Lesebuches von Dr. Fr. Lad. <'elakowsky, welch«" unter dem Titel: „l'^kü oilm-i !«!»vil n v^I«! Dr. l«>. I.. l^InkowsN-V l'sl!» Kanonen erhalten, mit dem Auftrage, das Schiff soglcich zn bemannen. In Manchester wnrde bei einem großen Meeting der Beschluß gefaßt, dem Andenken des ^ord Wellington zn Ehren eine Statne zu errichten niid die Kosten derselben auf dein Wege der Subscription zu decken. Es wurdeu sogleich sehr bedeutende Beträge ftibscribirt, nnd man glaubt, binnen wenigen Tagen an U).M)0 Pfd. St. auf diese Weise sammeln zu können. Alderman Challis ist zum Lord-Mayor der Lou-doner City erwählt worden. Vsmanisches Neich. Smyrna, 27. September. Gestern Abend gegen 7 Uhr brach bei heiterem, wolkenlosem Himmel, jedoch bei stürmisch wehendem Nord, im Bazar bei einem Bäcker Feuer aus. Da die Magazine grösiten-thcils von Holz sind und außerdem durch die seit l> Monaten nnnnterbrochene Sonncnglut vollständig ausgetrocknet waren, so griff das Feuer mit Blitzesschnelle um sich. Der ganze Wittbazar (Kleidermarkt), in dessen Mitte sich die Schadrivau Djami (Moschee) befindet, das Scurur Chamam (türkisches Bad), 2 Chane der Kireschan und Pascyarhan. größtei.theils vou Iudenfamilieu bewohut, wurden binnen li Stnn-den ein Raub der Flammen. Die Aufregung nnd Verwirruug war überaus groß. Jedermann wollte aus seinen Magazinen retten; da jedoch die Straßen höchstens A Fuß breit sind, so hinderte einer den andern. An Zufuhren von Feuerspritzen, die auf dem großen Platze bci der Wittbazar Djami aufgestellt waren, war nicht zn denken, da sie die zu engen Straßen nicht passiren konnten. Dessennngeachtet wurde der größte Theil der Magazine. freilich mit ungeheuerem Verlust an Verlornen und gestohlenen Gegenständen, geleert. Die Mannschaft des französischen Echranbendampfers „Centinelle, welche sofort an die Brandstätte geeilt war, konnte des Feuers, das immer mehr um sich griff, nicht Meister werden, und kam mit den tinkischen Behörden in Conflict, weil sie noch nicht vom Fener ergriffene Buden niederreißen wollte. Sie verdient allgemeines Lob; denn nur von ihr allein wurde eigentliche Hilfe geleistet; die türkischen Behörden sahen ruhig dem Feuer zn und rauchten dabei ihren Tschibuk. Allah Kerim, Gott ist groß und Muhamed sein Prophet' Wenn das Feuer aufhören soll, wird es schon von selbst aufhören. An der mächtigen, von Stein erbauten Moschee des Wittbazars fand das Feuer Widerstand, nachdem es binnen li Stunden über 4l)0 Magazine in Asche gelegd hatte. Der Schaden wird anf ungefähr 6—8 Millionen Piaster angeschlagen. Fast in allen ii: der Nahe liegenden Gewölben wurde ausgeräumt. Tauseude von Menschen sind bereits geschäftig, den Schntt wegzuräumen, altes Eisen zu sammeln lc. DaS erst 1847 in Schutt verwaudelte Smyrna ist einer großen Gefahr entgangen. Neues und Neuestes. Laibach, 8. October. Heute in der Früh um l Uhr 27 Minnten war hier eine Erderschütterung mit einem vorangehenden dumpfen Getöse. Telegraphische Depesche des Herrn Vice-Ban von Croatien an Se. Excellenz den Herrn Minister des Innern in Wien. Assram, >!. October. Die durch ungünstige Witte-rnng vorgestern verhinderten Feierlichkeiten sind gestern zur Feier der allerhöchsten Auweseuheit Sr. k. k. apostol. Majestät zur Ausführung gekommen, namentlich das Volksfest in dem bischöfliche» Parke: „Iurjaves." Viele Tausende von Menschen wohnten diesem eigenthümlichen Feste bei. So wie beim Anlangen Sr. k. k. apostol. Majestät in dem Park, eben so während der ganzen allerhöchsten Anwesenheit wnrdeu Se. k. k. Majestät mit unaufhörlichen /ivio's begrüßt. Nach diesem Feste war bei Sr. k. k. Majestät große Tafel. Abends war die Stadt großartig beleuchtet. Se. k. k. Majestät geruhten die Beleuchtung, in Begleitung Er- Ercellenz des Bans, in Augenschein z»i nehmen; alich bei dieser Gelegenheit wurden AUcr-höchstdiesell'en von der zahllosen Menschenmenge auf oaS herzlichste mit linaufhölltchen Xivio's begrüßt. Nachdem Se. k. k. apostol. Majestät von der Besichtigung der Beleuchtung zurückgekehrt, fand vor dem allerhöchsten Absteigquartier ein Fackelzng nnd Militär-Zapfenstreich (Statt. Se. k- k. Majestät geruhten am Fenster zu verweilen und die zahllose Volksmenge, welche den Platz überfüllt hatte, änßerte ihren Jubel durch die fortwährenden lebhaftesten Acclamatioueu. Hente Früh geruhten Se. k. k. apostol. Majestät einem im Feuer ausgeführten tactischen Erercitium beizuwohnen und von diesem unmittelbar die Reise nach Carlstadt im erwünschten Wohlsein anzntreten. Telegraphische Depesche an Se. Ercellenz den Herrn Feldmarschall-Lieutenant von Kempen in Wien. Astra,», K. October. Se. k. k- apostol. Majestät haben heute Vormittags !) Uhr, nachdem Allerhöchst-dieselben die hier concentrirte Truppendivlsiou haben tactisch ererciren lassen, die allerhöchste Reise nach Carlstadt fortzusetzen geruht. Telegraphische Depesche des Herru Vice-Bans von Croatien an Se. Ercellenz den Herrn Minister des Innern in Wien. A»,ram, 6. October. Se. k. k. apostol. Majestät sind hente um 12'/^ Uhr Mittags unter endlosem Jubel der Bevölkerung im besten Wohlsein in Cail-stadt eingetroffen. Telegraphische Depeschen. — Darmstadt, 4. October. In der heutigen Kammersitznng waren die Minister nicht gegenwärtig. Die auf die Erhaltung des Zollvereins gerichteten Anträge wnvdcn angenommen. — Vriissel, ll. October. Der franzosische Er-Repräsentant Charles Lagrcmqe wurde cmsaewi-s..,, Druck und Verlag von I. v. Kteiumayr und F. Bamberg m Lalliach. Verantwortliche Heranbgeber und Redacteure: I. v. Kleinmayr und F. Pamberal Telegraphischer Eonrs Vericht der Staatspapiere vom 7. October I852. Staatsschuldverschrell'ungen zu 5 v<5t. (in («M.) 9^ 7/8 detto »51/2 . .. 8^. 5,/8 Darlehen mit Verlosung v.J. 1839. für 250 fl. 137 :^für lOOfl. NcueS Alilche» l.itte>« ^........ 95 1/4 Bc»,f-?lctnn. vr. Stück 1336 st. <>, ljl. M. Nctien der Kmscr Ferdinands-Nordbah» zu 1000 st. E. M....... 2195 ss.'u C. M. Wechsel - (öours vom 7. October l«52 Augsburg, für lfttt Gulden (5ur., O»ld. l l6 Uft. Frankfurt a.M., (fnr 120 sl. südd. Ver) eins-Währ. i>»2^ !/2 st. Fuß. d. 137 Vf. 2 M^,l. Vukarest für I Gulden . . . para 23:; 1/2 Z, T.Sicht. Gold- und Silber-(5l)»rse von, 5, Oct. l«5»2, Äriej. Mio. Kais. Münz-Ducats» ?lgiu .... — 23 1/2 detto Rand- dto „....- 23 1/4 l^uld »I mürcci „ .... — 22 3/<7 Napl)lro„sd'or'S ...... — 9.!« SouverainSd'or'S „ .... — l6,l? Nuß. Imperial „ . . . . — 9.37, Fricdrich^d'or's .,..,. — 9.35 Engl. Soueraings ...... — l l.32 Silbcragio '........ — 15 ,I» Rcctf. Nr. 50^1 vorkommenden Kaische kein Anbot erfolgte, wird am !4. October l. I. der 3. Termin vor sich gehen, bei dem die Realität auch nnter dem Schätzungswerthe hintangegeben werden wird. H. k. Bezirksgericht Planina den 14. September ,852. Z. I3N9. (2) Dcr große (Rasthof „zum schwarzen Adler" zu Marburg in Unterstcier, ist aus freier Hand um den gerichtlich erhobenen Schähungswettl) von.'!! .700 fi. (ö. ^)!. gcgcn besonders günstige Bedingnisse, darunter das Anlicgenbleii.cn rcs Halden Kaufschillinges > zu 5"/„. zu vcrkauf-en. Diese Realität, ausgezeichnet durch Betrieb, Nau» zustand, Lage (unfern dem Bahnhofe) und Besuch, lignet sich durch 18 Passagiers.Zimmer, außer den anderweitigen Wohnungen, durch 3 lichte Straße^ gcwölbe, zwei große Magazine und Keller, adgl' sehen vom Zinserlrägnifse von 500 fl. (Z. M., beson» ders für den Wein und Getreidehandel. Nähere Auskünfte ertheilt der Eigenthümer zu Marburg. Z. 140». (2) " Licitations - Anzeige. Am 11. laufenden Monates wert den im Hause Nr. 112 in der Koth-qasse, zu den gewöhnlichen Liclta^ tions- Stunden, mehrere qut erhaltene Modeln, Uhren, Küchenem-richtungsstücke, verschiedene Wagen/ Pferdegeschirre, nebst andern unein-getheilten Gegenständen, gcqen glelch bare Bezahlung an den Meistbietenden veräußert werden. Z. »386. (2) Am 16. «nd 18. December d. I. erfolgen in Wien zur Gründung eines Militär - Hospitals zu Carlsbad. Durch 44,3^54 ^l?e^?eV werden dabei gewonnen, in barem Gelde: Gulden 29()>O0l) in Conventions - Münze, woraus folgende Treffer in Conventions-Mu'nze gebildet sind: fl. 60,000, 12,000, 8000, 6000, 5000, 4000, 3000, 2000, 2000, 1800, 1500, 12B, 1000, 1000, 1000, 1000 «. ic. diese enthalten: ««« Stück fürftl. Windischqrätz-«ose oder dafür in barem Gelde ft. « «.«««> E. M'wze 4«« „ grast. Waldstein-«ose detto detto „ G««« dctto 3«« ,, fürstl. Windischarätz-Lose detto detto „ «<>««> dctto »««« „ kaistrl. Mnnz-Dneate« in Gold dctto detto „ K««« detto H«» „ qräfl. Waldstein-8ose detto dctto „ 4««« detto »<><> „ aräfl. Waldsteiu-Lose detto dctto „ s«« „ fürstl. Windischgrätz-Lose detto dctto „ «««« dctto K«« „ österr. Silberthaler dctto detto „ »««« detto ic- Der Besitz von 4 Losen stewahrt « sichere Gewinne. Die bereits öffentlich erschienenen Verzeichnisse über die biShev erfolgte« BetheiligNUge« an diest^ patriotischen Unternehmen gewähren dem Gründlings - Comit« die angenehme Hoffnung, daß die noch schwebenden Einladungen i^ Theilnahme mit einem eben so erfreulichen Resultate ihre Erledigungen finden weiden, als solches bis jetzt von Seiten vieler ho sten und hohen Herrschaften, des lobl. f, k. Militärs, so wie von allen Classen der Gesellschaft der Fall gewesen ist. Hinsichtlich der Vortheile, welche diese Lotterie den I». 'Z,'. Theilnehmern darbietet, erlaubt man sich auf den specie« Spielplan hinzuweisen, der gratis ausgegeben wird. Wieu am 1. October 1>W. Das Gnmdunsts-Oomlto dcs Militar-Hospltals zu Carlsbad: ^ ^iiNNev A G0lllP* Gngen Graf Ezernin. Dr. Hochl»erger. «^» <^I» ^, -«^ ^paul A. Clar. F. A. Tschepper Lose sind zu haben in Laibach bei Teeger s» GriU.