^^, Dienstag. 4, December 1894. Jahrgang 113. Macher «M^ ß"°nüviciS : Mit Postv ° rsendun 8: ganzlährig fl, <». halbjährig st. ? 50 Im « ompt ° i r: ^ '" I,,!e a,' z°Mhria st l> b«. YNr die Zustelln,',, in« H°u« 8<»',!äl,ri<, fi, l. - I«sert«°nsgtbür: Für «^_ "^ l,,e ,u 4 ^,^^, 25 lr,. grökere pfl Zeile s kr,: bei öfteren Wiederho!»!,^!, per Zeile 3 lr. Die «Laib. Zelt.» erscheint «glich, mil «usnahmt der Toim» ,md Feiertage, Die N»«lniftrati beNubet Nck «ongltftplay Nr. L. die «edaltlon Vabnhofgasse Nr. 15. Sprechstunden der Redaction von « bi« l! nw vormltt»«, — Unfrankierte Nriese wvcbeu nicht angenommen, Wlmu!cripte nicht zurückgtfttllt. Amtlicher Mil. ^iben/ "nd l. Apostolische Majestät haben dem ^tde ta s ^"^" Gotthard Trapp die Kämmerers-tirei üllergnädigst zu verleihen geruht. ^!i/ und k. Apostolische Majestät haben mit ^ ?"" Entschließung vom 30. Nommber d. I. ^ ^ttionsrath Dr. Maximilian Schuster Edlen '^alllnv^ ö«m Ministerialrathe extra 3wwm im »«llnlsterium allergnädigst zu ernennen geruht. Plener na. p. H^ ----------------------- >l«w"""g der Ministerien des Innern, der Fi-. ' ' und des Handels vom 30. November l8i)4 Vl»? ^^ Verbot der Einfuhr, der gewerbsmäßigen K<""g. des Vertriebes und des Zusatzes der so-"" Verstärkungsessenzen für gebrannte geistige Getränke. ^tilli 3 ^""^ der Bestimmung des § 6 der Mini-^ 5^wrdn„nss vom 1. Mai 1866 (R. G. Bl. ^/,^'rd die Einfuhr, die gewerbsmäßige Er-^staf, ^ Vertrieb und der Zusatz von sogenannten ^!che si"gsessenzen für gebrannte geistige Getränke. ^' ? reizende, insbesondere aus scharfen Ge-z Das k. t. Reichsgericht hat beschlossen, seine regelmäßigen Quartalsitzuilgen im Jahre 1895 am 14ten Jänner, 22. April, 8. Juli und 21. Octobe r zu bc-ginnen. Nichtamtlicher Theil. Verhandlungen des Reichsrathes. Wien, 2. December. Die Specialdebatte über das Trunkenheitsgesetz hat auch in der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses keine wesentlichen Forlschritte gemacht. Die zähe Gegnerschaft, welche der Vorlage bereits in der General-Debatte erstanden ist. macht sich eben noch mehr bei verschiedenen Einzelbcstimmungen geltend. Zunächst wurde eine Abänderung angenommen, welcher allerdings ka»m entgegengetreten weiden kann. Der § 6 des Entwurfes „ach dem Antrage des Ausschusses bestimmt nämlich,, das Offenhalten von Localen, in welchen d,r Aus-schank oder Kleinverschleiß von gebrannten geistigen Getränken betrieben wird, sei Samstag von 5 Uhr nachmittags angefangen sowie an Sonu- und Feiertagen während des vormittägigen Hauptgottesdienstes untersagt. Der Landesgesetzgebung bleibe es vorbehalten zn bestimmen, ob an Sonn» und Feiertagen solche Locale auch außer dieser Zeit geschlossen zu halten seien. Hier lag nun ein Minoritätsootum der Abgeordneten aus Galizien und der Bukowina vor, wonach das Offenhalten der Locale an Sonntagen und an hohen Feiertagen während des vormittägigen Hauptgottesdienstes und am Samstag und Sonntag nachmittags in den von der Laudesg'setzaebung zu bestimmenden Stunden mäersagt sein solle. Das Haus genehmigte jedoch eine vom Abgeordneten Dr. Rott vorgeschlagene Fassung, wonach es der Landesgesetzgebung zustehen solle, festzusetzen, inwieweit an Sonn- und Feiertagen und an den Wochentagen, an denen landesüblich die Arbeits-auszahlungen erfolgen, die betreffenden Locale geschlossen zu halten seien. Herr Dr. Rott, der Vertreter der Landeshauptstadt Czernowitz. bemerkte, er sei ein strammer Centralist, es handle sich zedoch um ethnographische, locale, confessionelle und nationale Unterschiede. Die Landesgesetzgebung sei berufen, hier die richtigen Mittel zu finden. Eine sehr animierte Debatte entspann sich bei ü 8, welcher die Strafbestimmungen gegen die Trunken« hei/und gegm diejenigen, welche sie mittelbar fördern, enthält. Das Moment der Strafbarkeit, das, wie zu- gegeben sein mag, in manchen Fällen schwer nach. gewiesen werden kann. fand überhaupt lebhafte Anfechtung. Die eingebrachten Abänderungsanträge waren so zahlreich, dass im Sinne der Geschäftsordnung die für eine solche Eventualität vorhergesehene principielle Abstimmung stattfand. Durch dieselbe sollte entschieden werden, ob das Haus eine Bestrafung für Betrunkenheit und eine Bestrafung für die Versetzung in den Zustand der Trunkenheit wünsche. Das hohe Haus antwortete a6 1 mit «Nein» und aä 2 mit «Ja». Auf Grund dieses Votums wird § 8 vom Ausschusse entsprechend umgearbeitet werden müssen. Abg. Rogl hatte ein Einschreiten nur gegen die Gewohnheitstrinker gefordert. Der Iustizminister erkannte zwar die menschenfreundliche Gesinnung, von welcher sich der Abgeordnete Rogl leiten ließ, an. aber er verwies darauf, wie schwer es sein würde, in der Praxis zu constatieren. ob es sich um einen Wiederholungsfall handle. Der Minister trat für die Strafbestimmungen auf Grund der Erfahrungen ein, die so zahlreich vorliegen und eine Einschränkung der Trunksucht dringend gebieten. Diese wird von allen Sliten verdammt, wie soll sie aber wirksam bekämpft werden, wenn Strafbestimmungen nicht gestattet sein sollen? Hier muss doch wohl die Gesammttendenz der Vorlage maßgebend sein, und deshalb glauben wir, dass das Abgeordnetenhaus in dieser Richtung noch nicht das letzte Wort gesprochen hat und jener Tendenz zum Durchbruche verhelfen wird. Die Wahlrcsorm. Die Betrachtungen der Wiener Blätter über den Verlauf der letzten Sitzung des Wahlreform Ausschusses gipfeln in der Anerkennung des Ernstes, mit welchem sowohl die Regierung als der Ausschuss an die Lösung ihrer Aufgabe herangetreten sind, und in dem Ausdrucke der Hoffnung, dass es in der so wichtigm Wahlreformfrage zu der wünfchenswerten Einigung kommen werde. Das «Fremdenblatt» fchreibt: «So schreitet denn die Wahlreform rüstig vor, nicht wenig durch das thatkräftige Eingreifen der Regierung gefördert. Die entschiedene Absicht des Cabinets, eine rasche Einignng der Parteien zu erzielen und möglichst bald eine sichere Unterlage für eine weitere legislative Thätigkeit zu gewinnen, haben sowohl die Worte des Herrn Ministers Marquis Bacquehem im Ausschusse als auch jene des Herrn Ministers für Cultus uno Unterricht Ritter von Madeyski im Polen-Club deutlich genug bekundet.» — >. Iimilleton ^llgstufe der Sonne in der Steruenwelt. ^niü^'ch unsere Sonne im Vergleich zur Erde ein °«Dl?l P, da sie dieselbe an Masse um mehr als ^ heb' derttausendfache, an räumlicher Ausdehnung 5 doch als das Millionenfache übertrifft, so nimmt n?Mus- Lammten Sternenheer nur eine bescheidene "l°"onis^"' Sie ist sogar, wie der ausgezeichnete " einem A Nenner P^ss^. Comstock sich unlängst "t F^^ "ortrag vor der «Amerikanischen Gesellschaft f ^ »tg. ^ b" Wissenschaft, ausdrückte, an uncler- senden ^" unterwüchsiger Stern. Zu diesem über- s> "er a''. sultat gelangt Comstock durch die in ^ ^ rasch vorangeschriwne Kenntnis der Doppel- "Mrn ° "elechnung ihrer Massen nach zwei ver- > denen ^" einander völlig unabhängigen Methoden, ^" tz' ble eine auf die mit dem Fernrohr auflos- ^eltlo^peiiterne. die andere auf die nur mit dem i>dt tv,^ als solche erkennbaren Doppelsterne ange- l^ano bl. ^ stellte sich hierbei der merkwürdige Men k, «' b"ls «aus noch unbekannten Gründen» t?^ölm", .^ ssen aller Himmelskörper eine Art 1° ^ T)ovv s! ^"W und dies insbesondere alle. zu ^lnrs,) z, ^"n vereinigten Sterne (jeder einzeln ge- e?"e sink k' ^chnl" etwas größer als unsere sehr l,,'c^ s°""t unter den Gestirnen des Himmels tz. Weuet '^'dene «e spielt. ^e bak>« "'Übungen der Leuchtkraft verschiedener " °en ergebm, dass auch in diesem Punkte unsere Sonne in Wahrheit ein sehr schwach leuchtender Stern ist. Trotz der Schwierigkeit dirser Untersuchung konnte die «Massenleuchtkraft» oder die Leuchtkraft im Verhältnis zur Masse, für eine Anzahl Sterne ziemlich aenau bestimmt werden. An den beiden entgegengesetzten Enden der Reihe fanden sich em Stern im Großen Äären als stärkst leuchtender und ein Stern im Schla^genträger als schwächst leuchtender, und zwar zeiate jener im Verhältnis zur Masse eine fünfzigmal arößere Leuchtkraft als dleser: das von unserer Sonne ausgesandte Licht hat sich im Verhältnis zm Masse nur wenig intensiver, als dasMige des letzteren erwiesen. ^ «. « . ^ Die durch das Spektroskop in der Sonne nachgewiesenen oder möglicherweise in ihr vorhandenen Grundstoffe sind der Hauptsache nach dieselben, wie diejenigen der Erde und anderer Himmelskörper. Rowland that sogar auf Grund seiner bahnbrechenden Arbeiten über diese Frage den Augspruch: dass, wenn die Erde auf die Temperatur der Sonne erhitzt würde, die Spektra der beiden sehr ähnl,ch sein würden. Gleich wohl ist jetzt so gnt wie erwiesen, dass mehrere der wichtigsten Grundstoffe der Erde. namentlich einige, ohne welche das L ben. soweit wir es vorstellen können, nicht gedacht werden kann, auf der Sonne fehlen. Dies ailt insbesondere vom Sauerstoff, der dem Gewichte nach mehr als die Hälfte des festen und flüssigen Theiles der Erde auimacht und fast allein die chemischen Lebensthätigkeiten der Thiere und Pflanzen unterhält, sowie vom Stickstoff, der vler Fünftel unserer Atmo-phäre ausmacht und einen wesentlichen Bestandtheil der das Leben tragenden Eiweißstoffe bildet; und es ist ein Räthsel, wie es kommt, dass die Sonne, wenn die Erde nach den herrschenden Weltentstehungstheorien einmal in ihr enthalten war, um dann abgeschleudert zu werden, eine bedeutende Anzahl (vielleicht ein volles Drittel) der bis jetzt bekannten, etwa siebzig, irdischen Grundstoffe entbehrt! Denn außer Sauerstoff und Stickstoff fehlen ihr auch u. a. Gold. Quecksilber, Schwefel, Phosphor, Antimon. Arsen, Wiimuth, Bor, — von einigen seltenen oder noch nicht gehörig als abwesend nachgewiesenen Grundstoffen der Erde nicht zu reden. Die in neueren Zeiten mit großem Eifer betrie« bene Spektralbeobachtung der Gestirne hat gelehrt, dass dieselben sich in mannigfachen stofflichen und Hitzezuständen befinden, die wahrscheinlich den Stufen eines allgemeinen Entwicklungsganges durch Entstehen, Blühen und Vergeh?» hindurch entsprechen. Nach dem Vorgang des großen italienischen Astrophysikers Secchi hat man sich gewöhnt, die Sterne nach den Gesichtspunkten ihrer Farbe und den Eigenthümlichleiten ihrer Spektra in gewisse Gruppen und Untergruppen zu theilen, deren jcd' einem vorausgesetzten typischen Zustand in dem allgemeinen Verlauf des Sternenkbens entspricht. Die ursprüngliche, von Secchi entworfene Eintheilung reihte die Sterne in die folgenden drei Classen ein: Erstens. Sterne, deren Glühzustaud ein so beträchtlicher ist, dass die in ihren Atmosphären enthaltenen Metalldämpfe nicht oder nnr wenig imstande sind, das durch sie hindurchgehende Licht zu absorbieren und den Stern zn verdunkeln. In diesem F^lle er- Laibacher Zeitung Nr. 278, 2382 4^ecmW^^ Die «Neue freie Press?- bemerkt: «In der Bitte, mit wrlcher Marquis Bacquehem schloss, der Ausschuss möge mit größtem Eifer und thunlichster Ausnützung der Zeit die Berathung pflügn, und so ehestens zu einem von allen gewünschtm Ergebnisse gelangen, drückt sich neuerlich der ehrliche Wunsch der Regierung aus, die Wahlreform zu einer gedeihlichen Lösung zu bringen und diese Zusage ihres Programmes zu verwirklichen.» Politische Uebersicht. uaibach, 3. December Der permanente Gewerbe-Ausschuss trat am 1. d. M. nach der Haussitzung unter Vorsitz seines Obmann - Stellvertreters Hofrath Dr. Exner zu einer Sitzung zusammen und erledigte das Gesetz betreffend die Regelung der Sonn- und Feiertagsruhe im Gewerbebetriebe in dritter Lesung, um die Plenar-berathung dieser Vorlage noch vor den Weihnachtsferien zu ermöglichen. Der Voranschlag für die Erfordernisse der autonomen Verwaltung der Königreiche Kroatien und Slavonien für das Jahr 1895, der dem Landtage in Agram vorgelegt wurde, weist folgende Z'ffern auf: Erfordernis und Bedeckung bilanzieren mit 8,411.958 fl. und zeigen gegen das Vorjahr eine Zunahme um 779 985 fl. Im ungarischen Abgeordnetenhause wurde vorgestern mit der Berathung des Ackerbau-Budgets begonnen. Ackerbauminister Graf Festetics stellte ein Viehversicherungsgesetz, die Förderung der Regeneration des Weinbaues durch die Vermehrung von Musterculwren, Verbilligung des Anschaffungspreises von Weinreben, die Hebung der Pferde- und Hornviehzucht, ferner die Fortsetzung der Flnss-Regclungsarbeiten in Aussicht. (Wiederholter lebhafter Beifall.) Am Schlüsse der Sitzung interpellierte Abg. Pazmandy wegen der jüngsten Rumänenversammlung in Hermannstädt. Der Minister des Innern crklä'te, er werde gegen jedwede Ausschreitung mit voller Gesetzesstrenge vorgehen und die Abhaltung eines Nationalitäten - Congresses nicht gestatten. Der Minister behielt sich die eingehende Beantwortung der Interpellation sür nächstens vor. Der deutsche Reichstag, der am 5. d. M. seine Berathungen wieder aufnimmt, wird in seiner zweiten Sitzung die Wahl des Präsidiums vollziehen. Nach der Ansicht maßgebender parlamentarischer Kreise wird die Wiederwahl des bisherigen Präsidiums (von Levetzow, Freiherr von Buol, Dr. Bürklin) erfolgen, — Wie die «Post» hört, sn der Entwurf des Tabaksteuer-Gesetzes nunmehr festgestellt und werde dem Bundesrathe in diesen Tagen zugehen. Wie verlautet, sei für Cigarren und Cigarretten eine Steuer von 25, für K^u- und Schnupftabak von 40 und für Rauchtabak von 50 Procent in Aussicht genommen. Die Steuer soll erhoben werden, sobald die in bestimmten Räumen hergestellten Waren dieselben verlassen. Zur Zahlung der Steuer soll jtder Fabrikant verpflichtet sein. Die Schweizer Bundesversammlung trat zu ihrer Wintcrsession zusammen, die bis Weihnachten dauern wird. Zunächst wird sie sich mit einer Reihe von Anträgen und Wünschen zu beschäftigen haben, die eine Erweiterung des Arbeiterschutzes bezwecken. Die Thronrede, mit welcher heute die italienischen Kammern eröffnet werden, dürfte auch den Schleier von den finanziellen Plänen der Regierung ziehen. Neue Steuern im strengeren Sinne des Wortes stehen, das ist heute schon bekannt, nicht in dem Programme des Ministeriums. Mit einigen Veränderungen am Zolltarife, an den Fabricationssteuern, mit einem Gesetze, das nicht registrierte Acte (Kaufverträge u. s. w.) für ungiltig erklärt, und vielleicht mit irgend einem Monopol soll, wie ziemlich allgemein angenommen wird, der Schatzminister den nach Einführung von über zwanzig Millionen neuer Ersparnisse noch bleibenden Fehlbetrag zu decken hoffen. Durch den bereits tele« graphisch mitgetheilten königlichen Erlass über Veränderungen in der Heeresverwaltung sollen Ersparnisse von etwa acht Millionen herbeigeführt werden. In der französischen Kammer begann am 1. d. M. die Generaldebatte über das Budget 1895. Bondenoot (Rechte) bekämpfte die Einkommensteuer^und verlangte Ersparungen. Cochin (Rechte) sprach sich gegen die Erhöhung der Erbschaftssteuer aus. Die «Ägence de Constantinople» bezeichnet die Nachricht, dass die ottomanische Regierung mit dem bulgarischen Exarchat wegen der Ernennung zweier bulgarischen Bischöfe Verhandlungen pflege, als unwahr. Desgleichen entbehre die Nachricht von dem Auftreten der Cholera in Constantinopel jeder Begründung. In Peking scheint man weder die militärische noch die politische Tragweite des Falles von Port Arthur zur würdigen und darauf zu vertrauen, dass Schnee und Eis dem Gegner mehr zusetzen weiden, als die chinesischen Waffen bis jetzt vermochten. Die Japaner fühlen sich den Beschwerden eines Winterfeldzuges gewachsen und lassen sich in ihrem Vorgehen nicht aufhalten. Der Auffassung, dass China sich nur dann als besiegt zu betrachten habe, wenn es in Peking selbst getroffen ist, scheint sich der nach der Beseitigung Li-Hung-Tschangs als der eigentliche Oberfeldherr hervortretende ehemalige preußische Ofsicier von Hannekcn angeschlossen zu haben; er soll seinen ursprünglichen Plan, in Port Arthur den entscheidenden Widerstand, zu organisieren, aufgegeben uno Shan-Hei-Kuan, den, von den TakU'Forts abgesehen, wichtigsten strategischen Punkt für die Vertheidigung Tien-Tsins und der Hauptstadt stark befestigt zu haben. Wenn es wahr ist, dass dort eine starke chinesische Armee steht, so wird die japanische Kriegsleitung mit ihr zu rechnen haben. Aus Washington verlautet vom 2. December: Swatssecretär Gresham erklärt den Inhalt der gestern in Newyort veröffentlichten Depesche, nach welcher der Gesandte der Vereinigten Slaaten in Peking über die dortigen sehr heunruhigenden Zustände berichtet hätte, für durchaus unzutreffend. Er habe ein Telegramm dieser oder ähnlicher Art nicht erhalten. Von amtlicher Seite wird behauptet, dass Japan die durch Vermittlung des Gesandten der Vereinigten Staaten in Peking gemachten Friedensvorschläge China's günstig beantwortete. China werde aber den Willen und das Vermögen zur Erfüllung seiner Anerbietungen zeigen müssen. Tagesneuigleiten. — (Besuch Seiner Majestät des Kaisers im Künstlerhause.) Seine Majestät der Kaiser besuchte am 1. d. M. die Ausstellung der Münchener Se- cessionisten und der Freien Vereinigung °" «.^ Künstler im Künstlerhause. Veim Abschied ^, hein Trenlwald den neugewählten Director ^ ^ph^ Monarchen vor. Ge. Majestät der Ka«!" "^ ^ M Deininger mit den Worten: «Ich wü"!^, .^ n"< Ihrer Führung die Genossenschaft eb""° ' ^Ms bisher.» Während des Rundganges durch ^.^M nahm der Monarch Anlass, sich "b" « ^ ^ Werke zu äußern, indem er sagte: '^ ^zu w"! neuen Richtung einverstanden; nur bars ne ^ ^ gehen, und immer soll der Künstler das «""« Augen halten.» ^inzes!'"' - (Zeichnungen der Kronpr'^ z. Witwe Stefanie.) .Nemzet» meld«. ^M" wuchtigste Kronprinzessin - Witwe Ste"' i^^ Maurus Iolai zwei prachtvolle 2andM,l« ^,„ sür das W'lk: «Die österreichisch-ungarM-" ^A Wort und Md.. Auf Iokai's Bitte wuroe »v ^ z« die Originale der Zeichnungen für seme ^ ^ del behalten. B.ide Zeichnungen illustrieren oen ^g genannten Werkes über die Stadt und Pressburg. ^ Oaisi Friedrich.) Aus Berlin meldet """. ^5 , F^c der Kaiserin Friedrich brach am 1- d. ^' ^fie aus, und zwar in der Etage, welche der eo^ ^g hier weilende Herzog von Cobmg bewohnt. ^ pr bemerkte das Feuer zuerst; dasselbe "" ^lM Feuerwehr in G.genwart der Kaiserin un° " W . - (Telephon W i e n - B e r l'«-) ^r«" ist die telephonische Verbindung zwischen ^>en ^M eröffnet worden. Die ersten Stunden bracP ^^i einen Ansturm gesprächlustiger Personen" ^ e'"« functionierte vollkommen. Es zeigte sich l"^. he'de" L'nie für den großen Verkehr zw'sch" ^ bc> Städten gänzlich ungenügend ist. Der ""dra^ .^,ig der E öffnung ei„ so starler, dass an "" " ^cph°"' sämmtlicher Gespräche nicht zu denken war^ ^ ^sche,, leitung sah sich daher genöthigt das "° ^ "^ zu lassen. Der vierte Theil der Angemeldete" ^ge" gelost und zum Gespräche angemeldet; .-.. iApli..rt«taasaeschenlei^^^ scheinen im Spektrum entweder keine oder nur äußerst zarte Linien. Dirs sind die weißen Sterne. Zu ihnen gehören Sirius, mehrere Sterne im Orion, die Wega und der hell leuchtende Stern Alpha im Sternbild des Adlers. Zweitens. Sterne, bei denen die in ihren Atmosphären enthaltenen Metalle im Spektrum kräftige Absorptionslinien erzeugen. Dits sind die gelben Sterne und zu ihnen gehört unsere Sonne. Drittens. Sterne, die bereits soweit erkaltet sind, dass die ihre Atmosphären bildenden Stoffe leicht allerlei chemische Verbindungen eingtheu können, die sich dann im Spektrum durch mehr oder minder breite Streifen oder Banden ausdrücken. Dies sind die rothen Sterne. Nachdem S.cchi später noch einen vierten Typus sür wenige schwache, sehr rothe Sterne mit nach der rothen Seite hin scharf begrenzten Absorfttionsbanden hinzugefügt hatte, erweiterte der große deutsche Astrophysiker Vogel durch Hinzufügnng neu entdeckter Typen d,e Classification der Sterne zu einem umfassenden Gemälde des in dm himmlischen Räumen vor sich gchenden Kreislaufes des stofflichen Massenlebens, in w-lchem unsere Sonne die St.lle eines zwar noch nicht abgestorbenen, aber 'welkenden» und dem Sternentod durch Erkalten und Dunkelwerden entgegengehenden Weltkörpers einnimmt. Schon jcht winde, so viel wir beurtheilen können, ein Beobachter auf einem nicht allzll fernen Sterne unsere >Sonne als einen Stein der mittleren oder untersten Größenclasseu, vielleicht gar nicht sehen und sollte die rückschrittliche Entwicklung der Sonne noch einige Millionen oder hundert Millionen Jahre in der gewohnten Weise ohne Störung fortdauern, so würden auch die Erdbewohner, wenn es dann noch deren gäbe, an Stelle des Tagesgestirns nur noch eine schwarze Stelle, ein «Loch», in der Himmelsdecke sehen, es sei denn, dass mittlerweile eine andere, gegenwärtig im Werden begriffene oder aus fernen Räumen herbeieilende Sonne den Platz ausfüllt. Doch wäre es im jchigen Zustande unseres Wissens vermessen, sagen zu wollen, was die Sonne oder irgend ein Steru war, ist und sein wird. Sogar über die jetzige Beschaffen heit des Sonnenkörpers steigen mehr und mehr Zweifel auf, durch welche lange gehegte Ansichten von seinen physikalischen Zuständen und den mit ihnen zusammenhängenden Eigenschaften der ihn bildenden Stoffe erschüttert werden, und selbst die uralte Vorstellung von einer räumlich genau begrenzten Gestalt, eines «Feuer-balls» nach dem bildlichen Ausdruck, droht, wie in diesen Aufsätzen erwähnt, der Theorie weichen zu müssen, dass uusere Sonne nichts als eine wild lodernde Gasmasse von ungeheurer Ausdehnung ist, die uur nach den bekannten Gesetzen der Luftbrechung unserem Auge als geschlossene Kugel vorgetäuscht wird. Auch die bisherigen Anschauungen vom Wesen der Sonnenflecke haben neuerdings lebhafte Angriffe er^ fahren, und selbst die, fast dogmatisch gewordene Lehre von einer elfjährigen Periode ihrer Maxima und Minima scheint vor einer genauen historischen Untersuchung nicht Stich halten zu können. Die angebliche Period»: ist vor etwa drilthalb hundert Jahren längere Zeit, zum mindesten fünfzig bis siebzig Jahre lang. ununterbrochen gewesen. Der unzweifelhafte Beweis dieser wichtigen Thatsache ist unlängst " Ac^ ältesten Publicationen der berühmten ^ in London gefunden worden. , ^ tvie ^ Aus ovigen Entwicklungen geht ye " ' ^N, "e sicher unser Wissen selbst von einem 1° OB> Erde so afficierenden Mltlölper "'e " ' ^ M noch immer ist. Selbst in der Ermittelung ^, .zl^ fernung von uns — fo wurde noch unläng l <^t Verein für Forlschritt der W'ssrnschast' ^ ^ "' haben wir es in Wahrheit noch "M ^chziata"" genaue Angabe bringen können, dass >" ' ^H M, Mter mehr oder weniger» nommelttn nahezu dreiundneuuzlg U"M> A,„erl"H Schon Humboldt machte die tü'M"Nlgc ^ ^s ^ dass wir wegen wr verschiedenen Z"ten, ^ ^, von den verschiedenen fernen Sternen °" „,Bg^ ^ Wege zu unserem Auge gebraucht, am Y läng!' -z nichts Gleichzeitiges scheu. Ein Stern "» ^ttl'"" loschen sciu, wenn seiu letzter Lichtstrahl " "^ <,!) ^ ist und er folglich unserem Auge n^ Mt " ,.e gewohnten Stelle zu leuchten i^, "'H Alt «. l l ' ^" Kaiserin hat versprochen, die hellige lllljsl an ^ ' °"^ b" Kaiser nahm so großes In-^»!!en Eiligen Vuche, dass er einen seiner Hof-^ we/«" ^^" ber Bibelgesellschaft sandte und um !ch "« Exemplar gleich dem ber Kaiserin, er- ^,,^"n der Nichte ermordet.) In Mon« üffeo" unerhörtes Verbrechen verübt. Der Gutsbesitzer ^°l!>ei ^ ^" seiner "genen Nichte in der Nacht kl!^-""b.beraubt. Die Mörderin, welche Geld und ^ ^» «^ '" der Höhe von 80.000 Francs raubte, ^"Wet, als sie nach England flüchten wollte. ^cal- und Provinzial-Nachrichten. ^.(b°fnachricht.) Ihre Majestät die Kaiserin, ^l ^,??"zeit wegen schlechten Wetters in Pola be< ^il^ ^"^ von Pola über Divata nach Cormons, '^ und Genua abreisen. ^ii,«. °s fünfzigjährige Regierungs-)»^«um Seiner Majestät des Kaisers.) K»W '. wurde am 1. December ein Ausruf kund-bl'lr'w"', "'^chem die Errichtung eines Standbildes !«'!l!«F°lchllt des Kaisers anlässlich Allerhöchstdessen ," ch 3 '" aller Herzen, so halten wir Unterzeichneten >""Katt ^ ^lcht ehrfurchtsvoller Dankbarkeit, un« Mn '7' einem der edelsten Harscher, die je einen Platin "' zu dauernder Erinnerung für spätere ^ lvj. ^" ^raz ein Standbild zu errichten, und ^"»s5 ' selche mit diesem Vorschlage, das Re-^ ^z'^"blläum zu feiern, einverstanden sind, ein, ftch ^ ^en ?. ^" Durchführung desselben zu betheiligen,-?tb«,tt «-"^"l haben unterzeichnet: Don Alfonso de ^ll 5, ^"pscommandant FZM. Freiherr von Rein->i^""deshauptmllnn Graf Attems, Hofrath Graf ^ ^ -bitrgermeister Dr. Portugall, Füistbischof von .". Vl^"'Leopold Schuster, Fürstbischof von Lavant 'kt le^." Navotnil, der Graf von Meran, ferner viele '° Mi - ^^ime Räthe, hohe Officiere und Beamte . ^"^,che Vertreter der Bürgerschaft, '^"l .VVl'igliedern in den l.k.Vezirk«. » ^j,^") W der Landesausschuss für die nächste. ^ ber beginnende sechsjährige Functionsdauer fol-^">g l»^ ernannt: Für die Umgebung Laibach: Josef ^'t^"l' s^ ^^^. W^h. Pfeifer, Reichsraths. !>. N^ ""d Besitzer in Gurtfeld; Dr. I°h. Men-«^ " in Gutlfeld; für Krainburg: F. Hubad, L> sector in Krainburg; Johann Urbankic, Guttle "l ^^'"5 wr Littai: Lucas Svetec, Notar in i^del?" I"llic. Pfarrer in St. Veit bei Sittich; Pfarrer und geistlicher Rath tzM !>/- Mathias Lavrencic. Landtagsabgeordneter,n ^^Wippach; silr Loilsch: iwl Puppis, Ge- meinbevorftand in Loitsch; Alois Pogacnil, Kaufmann in Zirknitz; für Gottschee: Ed. Hofmann, Kaufmann in Gottfchee; Primus Paliz, Landtagsabgeordneter in So-derschitz; für Rudolfswert: Dr. Franz Detela, Gymnasial-Director in Rudolfswert; Dr. I. Marinlo, Gymnasial' Professor in Rudolsswert; für Tschernembl: Franz Dovgan, Propst in Mottling, Ioh. Schweiger, Pfarrer in Ra-dovica; für Stein: Johann Murnit, Besitzer und Kaufmann in Stein; Johann Kersnil, Notar und Gutsbesitzer in Egg bei Podftetsch. V. * (Deutsches Theater.) Nach all den Schwanken der letzteren Zeit klang am Sonntag die urwüchsige Sprache der Uelpler in dem Lebensbilde «Unschuldig verurlheilt», von einem Verfasser, der sich unter dem Pseudonym «Mosen» verbirgt, recht erfrifchend. Pas Stück bildet so eine Art Mittelding zwischen dem Idealismus zartbesaiteter Bauern und mondscheinschwärmender Dirnen und dem Realismus, wie ihn Morre und Rosegger zuerst aus die Bühne gebracht, doch gereicht es dem Stücke zum besonderen Vortheile, dass es die «Bua» und «Dearndlln», die sich zuletzt «kriegen», weniger aufdringlich in den Vordergrund gestellt und den Hauptschwelpunkt auf die Person eines milden, väterlichen Seelforgers und eines als eigensinnig und hartherzig verschrienen Großbauers verlegt hat. Ob die überraschende Entdeckung dem Stücke zum Vortheile gereicht, dass der traditionelle schuslische Großbauer, auf den alle möglichen Schandthaten bis zum Meuchelmorde gehäuft werden, sich plötzlich am Schlüsse des Stückes als edler., verkannter, ungerecht verdächtigter Held zur Verblüffung des Publi-cums entpuppt, wollen wir dahingestellt sein lassen. Die bühnenwirksame Gerichtsscene im letzten Acte strotzt voll gesunden Humors und zeigt nebst anderen packenden ^ Scenen den urwüchsigen Vollshumor, der stets eine lustige und schlagfertige Antwort in Bereitschaft hat. Die tressliche Inscenierung, wie die gute Darstellung verstärkten die gute Wirkung des kräftig ein» schlagenden Stückes. Die erstere zeichnete sich durch das Bestreben aus, die Scenerie so naturgetreu wie möglich zu gestalten, die Scenen — wir verweisen dabei auf die Gratulation der Dorslinder bei ihrem Pjarrer — so realistisch wie möglich zu beleben. Der Beifall nach den einzelnen Acten galt daher der kunstverständigen Regie ebenso wie den Darstellern. Herr Stern fels verdient für die wirksame Darstellung des Großbauers, den er ohne jegliche Uebertreibung charakterisierte, Anerkennung. Die leidenschaftliche Kraft des Ausdruckes ist dem braven Schauspieler allerdings versagt. Herr Femminger, der einen tölpelhaften Bauernburschen spielte, sorgte in ausgiebigstem Maße sür die Heiterkeit des Publicums und fand an Fräulein Kohl er hiebei kräftige Mitwirkung. Herr Schwartz zeigte als Pfarrer die ihm eigene schauspielerische Routine. Allerdings fehlte in seinem Vor» trage das Milde, Versöhnliche, man sah und hörte wohl den strengen, verweisenden, nicht aber den wohlwollenden, sanften Seelenhirten. Die übrigen Mitwirkenden, Fräulein Fritz, Austerlih, die Herren Herrnfeld, Elect, Gärtner, Ienfen und Plank halfen wacker mit, die Vorstellung zu einer trefflichen zu gestalten. — Die gestrige Vorstellung des Schauspieles «Die Zauberin am Stein» verdient gleich der ersten Aufführung volles Lob. Der Besuch war leider sehr schwach. 5. — (Zum Gymnasialbaue in Krain» bürg.) Nach einer uns zugehenden Mittheilung wird zum Behufe der Auswahl eines der von der Stadl-gemeinde in Krainburg für den dortigen Gymnasialbau in Vorschlag gebrachten drei Baugründe, und zwar Maier-Hof des Herrn Karl Pleiweis. Realität des Herrn Franz Pucher und Franz-Iosef-Allee sowie behufs Festsetzung des Erfordernisprogrammes zum Zwecke ber Verfassung des Bauentwurfes unter Leitung eines Abgeordneten des k. l. Landesschulrathes und unter Intervention des l. l. Landes-Sanitätsreferenten, des l. l. GezirlshaufttmanneS, eineS Staatstechnilers, des Gymnasial-Leiters sowie der Vertreter ber Stadtgemeinde am 7. d. M. eine Local« Verhandlung stattfinden. —o. * (Unglücksfall.) Am 24. November l. I. gegen 7 Uhr abends wollte die 2'/« Jahre alte Tochter de» Tischlers Johann Strenar von Adelsberg in einem un» bewachten Augenblicke Möbelspäne in einen angeheizten eisernen Ofen werfen, wobei die um sie herumliegenden Hobelspäne Feuer fiengen und das Kind an den Oberschenkeln derart verbrannte, dass es zwei Tage später starb. —r. — (Landwirtschaftliches.) Im Leselocale der landwirtschaftlichen Filiale in Rudolfswert wurden vor kurzem die über die Sommerszeit unterbrochenen landwirtschaftlichen Vorträge wieder aufgenommen. Am 25. v. M. hielt dortselbst der Adjunct an der landwirtschaftlichen Schule in Stauden, Herr Rohrman, einen die Einführung des Zuckerrübenbaues betreffenden Vortrag, wobei er alle Vortheile, welche von der Landbevölkerung aus diesem Unternehmen zuversichtlich erwartet werben können, eingehend erklärt hat. Die zahlreich erschienenen Zuhörer folgten mit sichtbarem Interesse dem Vor« trage. —o. — (Diebstähle.) In der Zeit vom 1. bis 16. v. M. wurde aus dem zur Zeit verschlossenen Opferstocke in der Kirche zu Görjach durch Abreißen beider Hängefchlösser ein Geldbetrag von 1b bis 18 fl. ent« wendet. — Am 18. November l. I. zwischen "/<6 und 7 Uhr früh wurde aus der versperrt gewesenen Kaische der Inwohnerin Maria Hubad von Ujölo, Gerichtsbezirl Stein, wahrend diese nach Skarutna in die Kirche gieng, aus einem unversperrt gewesenen Wohnzimmer ein Geldbetrag von 26 fl. 52 kr. sowie Kleidungsstücke im Gesammlwerte von 41 fl. 52 kr. durch unbekannte Thäter entwendet. Diesen Piebstahl verübt zu haben ist der nach Sora bei Zwischenwässern zuständige Vagant Johann Kruh verdächtig. Dieser genannte Johann Kruh hat vom 27. auf den 28. November nachts dem Besitzer Johann Vilban aus Vodice, Bezirk Stein, aus versperrtem Hiuse aus einem in der Mauer eingemauerten Schrank den Geldbetrag von circa 140 st. sammt einer ledernen Brieftasche gestohlen. Er wurde eruiert, und man fand bei seiner Leibesdurchsuchung noch einen Geldbetrag von 49 fl. 79 kr., eine silberne Remontoiruhr sammt solcher Uhrlette, zwei Ohrringe, welche Gegenstände er in Laibach vom gestohlenen Gelde laufte. Der Arretierte ist dieses Diebstahles geständig, ferner hat derselbe noch weitere Diebstähle verübt. Kruh ist Deserteur und wurde vom k. l. Gendarmeriepoften St. Walburga (Flödnig) verhaftet. —I. — (Im Photoplaftilum) ist gegenwärtig die fünfte Serie mit Ansichten aus Schweden, Russland, der Türlei, Palästina u. dergl. m. zu besichtigen. — (Wahl eines Gemeindevorstehers.) Bei der am 26. v. M. durchgeführten Neuwahl des Gemeindevorstehers von Unterberg wurde ber gewesene Gemeindevorsteher Johann Kurre wieder gewäblt. — (Slovenisches Theater.) Heute wirb zum erstenmale in dieser Saison Smetana's Meisternder «Die verlauste Braut» ausgeführt. — (Schweine-AuSfuhr.) Auf der Strecke Rudolfswert-Großlupp findet derzeit ein starler Transport von Schweinen statt, die in weitere Gegenden verlauft werden. V. K« spät. "°n Felix von Stenglin. üi.^ch ^ (Fortsetzung.) he ^ war etwas erstaunt, ihn mit der neuen ,>t sp v"zen so begeistert von seiner ehemaligen ^ vor A" zu hören, besonders da die Verlobung ll^'Die l5 - öwei Jahren auseinander gegangen war. '' fubr """ung an sie stimmt mich immer so ^ Redens^'" Freund fort. ^ ; MM hast du damals recht gehandelt,, er- >^'T)a^nte.ich doch auch!- 3 lan?^ kannst du ganz beruhigt sein. N,e- Fhen V^". einen Vorwurf machen. Ohne emen braten."^" ^""^" '^ euch ^ """ ""l " hiisse" ^ hätte absehen — etwas anderes wer- - " das Opfer muthete sie mir selbst nicht Ht.» l"e ganze Carriere! Das gieng ja auch gar ^"han^ einen Augenblick. «Unrecht habe ich "iH.^ den^ '"e er dann. «Ich hätte mich nicht N ^'r tun«!" ^"- Aber freilich, verlobt oder hn 7^ ^ r.i^"^"d liebten uns feit unserer Kind-'"llen. .seicht hätte ich niemals von Liebe spre- «Du warst noch so jung, und da denkt man viel an äußere Umstände!» «Ja und da konnte lch eben mcht anders. Ihr reines Gemüth, ihr tiefes Gefühl, ihr richtig.s Verständnis — alles das beherrschte mich, hielt mich in ihrem Bann. Ach damals!» sehte er schmerzlich hinzu, «damals hätte ich nie an eme Trennung gedacht, es erschien mir so selbstverständlich, dass wir zusammen aehärten fürs Leben. Nun, es hat nicht sein sollen. Und jetzt, wenn ich so zurück denke, erscheint mir diese aanze Episode meines Lebens wie em längst entschwundener Traum. Nur manchmal ist mir, als ob sie mich mahnen will an frühere Zelten. Dann ist alles wieder aanz lebendig. Besonders wenn mir ihre Briefe zur Kand kommen. Ihr ganzes Wesen athmet mich daraus an - es ist, als ob ein Zauber dann steckte. Diese große steile Handschrift fasciniert nuch geradezu. . .. «Nun ja, das sind die Erinnerungen,» erwiderte ich beschwichtigend. «Im übrigen kannst du dir irgend welche Gewissensbisse doch Nicht machen, alle billigten ja damals deinen Schritt, auch deme ehemalige Braut und ihre Mutter.» . ., , , «Das ist richtig, und ,ch glaube auch, dass rs ihnen ebenso ernst war um die Trennung wie mir. Sie war 23, ich 24 Jahre Erst mit 35 bis 40 bahren hätte ich nach menschlicher Voraussicht heiraten können. Wer konnte wissen, ob ich nicht vorher sterben würde! Und dann ware ihr Leben zerstört gewesen. Sie hat mir ohnehin schon chre erste Jugend geopfert. Es musste ein Ende gemacht werden, so schwer es uns auch wurde. Ja, wenn man irgend welche reiche Ver-wandte gehabt hätte, aber daran war auf beiden Seiten nicht zu denken. Es war meine Pflicht, das ist lein Zweifel. Ich musste sie freigeben.» «Und auch in deinem Interesse!» sehte ich hinzu. «Es wäre keine glückliche Ehe geworden, wenn ihr euch nach 15jährigem Brautstand geheiratet hättet. Man hat ja Beispiele. Du kennst doch den Hauptmann Müller von den Elfern, der Lehrer im Cadettencorps war. Der hat es so gemacht, und nach einjähriger Ehe sind sie so unglücklich, dass sie sich am liebsten scheiden lassen möchten'» War sie damals sehr gefasst beim Abschied? Oder sprach sie etwa welche Hoffnungen aus —» «Hoffnungen? Nein. Sie sagte übrigens weniq, wir hatten uns ja schriftlich schon ausgesprochen. Dass wir uns ewig treu bleiben würden, das erschien uns in jenem Momente natürlich als selbstverständlich. Wir redeten wohl auch derartiges, trotzdem wir uns gänzlich freigaben. Aber wie das so kommt — mit der Zeit, besonders wenn man viel neue Eindrücke in sich aufnimmt, denkt man anders darüber. Sie allerdings sitzt da in dem kleinen Nest mit ihrer Mutter und hat weniger Abwechslung. Ich wünschte, sie verlobte sich auch —» Diese letzten Worte sprach mein Freund sehr leise, und dann setzte er hinzu, «— wenigstrns wilrde man sich an den Gedanken gewöhnen, und was dem einen recht ist, ist dem andern billig. . . Aber sprechen wir nicht mehr davon!» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 278. 2384 4. Decembers * (Eisenbahnunfall.) Wie uns aus Obcr-lesetsche mitgetheilt wird, ist während der Einfahrt des gestrigen ZugeS N«-. 9 in drr dortigen Station der in Marburg stationierte PclscmenzugS'Conducteur Karl Strel vom Trittbrett abgerutscht und unter den Zug Nr. 9 gerathen und gerädert wotden; derselbe blieb auf der Gtslle todt. —,'. — (Stand der österr.-ungar. Ban! vom 3 0. November.) Vanknotenumlauf 49ii, 123.000 Gulden (— 6.526.000), Metallschah 306,400,000 Gulden (—2.010.000), Portefeuille 169,419.000 (—7,015.000), Lombard 34,177 000 Gulden (-j- 1,296.000 Gulden) steuerfreie Banknoten > Reserve 24,066.000 Gulden, (^- 2,333.000 ft.) Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 3. December. Im Abgeordnetenhaus des Rcichsrathes wurde heute eine Regierungsvorlage eina/bracht betreffend die Forterhebung der Steuern und Abgaben, dann die Bestreitung des Staattaufwandes im ersten ^uartak des Jahres 1895. In fortgesetzter Debatte über das Trunkenheitsgefetz stellte der Referent Abg. Auklje den Antrag, den § 8 sowie die wnteren, derzeit noch nicht erledigten Paragraphe des Gesetzentwurfes zur neuerlichen Berathung an den volkswirtschaftlichen Ausschufs rückzuverweifen. Abg. Kramak beantragt, dafs der Ausschuss binnen drei Tagen Bericht erstatten soll. Abg. Menger empfiehlt entweder ein strenges Gesetz, das in den verseuchten Gegenden zur Anwendung gelangen soll, oder aber ein solches allgemeines Gesetz zu schaffen, tns für Länder und Landebtheile, in denen keine Trunkenheit herrscht, außer Kraft gesetzt werden kann. Abg. Gütz ist der Ausicht, dass das Gesetz im großen Ganzen nicht tauge. Abg. Kaizl empfiehlt den Alitrag Kramai''. Abg. Lupul vertritt den Standpunkt, dass sich die Umarbeitung des ganzen Gesetzes empfehlen würde. Redner wird für den^ Antrag des Referenten stimmen. Berichterstatter Abg. Suklje tritt dem Antrage Kramat' entgegen, worauf das Haus den Antrag Kramat' ablehnt und den des Referenten mit großer Mehrheit annimmt. Es gelangte hierauf der Bericht des Budgetaus fchusses über die kaiserliche Verordnung vom 24. Juli 1894 betreffend die Gewährung von Unterstützungen aus Staatsmitteln zur Linderung des Nothstandes zur Verhandlung. An der Debatte, die sich hierüber entspann, betheiligte sich auch Se. Excellenz der Herr Minister des Innern, Marquis Vacquehem. Schließlich wurde der Bericht genehmigt; ebenfo ein weiterer Bericht des Vudgetausschusses betreffend die Elstreckung der Rückzahlungsfrift für Staatsvorschüsse aus Anlass des Brandunglückes in Stry. Das Haus setzte dann die Specialdebatte über den Pressgesetz! nlwurf, erster Theil, §§ 1 bis 8, fort. Referent Dr. Köpft tritt namens des Ausschusses dem An trage wegen Abschaffung der Todesstrafe entgegen. Abgeordneter Nuzkoweki tritt für die Abschaffung der Todesstrafe ein. Die Verhandlung wird sodann abgebrochen. Nächste Sitzung Mittwoch den 5. December. Der Krieg zwischen China und Japan. London, 3. December. Einer Reuter - Meldung aus Jokohama zufolge wird die Frage der Friedensbedingungen daselbst im allgemeinen erörtert. Nach den Erklärungen dcr japanischen Presse würden die Japaner schwere Bedingungen für die Einstellung des Krieges stellen. Die japanischen Forderungen wachsen mit den kriegerischen Erfolgen. Während einerseits eine Vergrößerung des Gebietes befürwortet wird, falls der Krieg furtgesetzt werden müsste, wird anderseits erklärt, dass Japan, falls der Krieg nun eingestellt würde, 400 Millionen Jens und die Abtretung des gegenwärtig von den Japanern besetzten Gebietes acceptleren, sonst aber weit größere Forderungen stellen würde. Wien, 3. December. (Orig.-Tel.) Seine Majestät der Kaiser begibt sich morgen abends nach Lichtenegg und kclm Donnerstag abends hierher zmück. Wien, 4. December. (Orig-Tel) («Wiener Ztg.») Se. Excellenz der Herr Unterrichtsminister ernannte den Archivar des Nudolfinums, Curat Koblar, zum Conservator der Centtalcommission für Erforschung und Erhallung von Kunstdenlmalen. Wien, 8. December. (Orig.-Tel) Das «Fremden-blalt, meldet: Von der angeblichen Verlobung des Königs Alexander von Serbien mit einer östelreichischcn Erzherzogin sei in maßgebenden Kreisen absolut nichts bekannt. Lembcrg, Z.December. (Orig.-Tel.) Den hiesigen Blätteril zufolge ist Se. Excellenz Dr. Smulka schwer erkrankt. Budapest, 3. December. (Orig.-Tel. — Abgeordnetenhaus.) Auf der Tagesordnung steht die dritte Lesung des Gesetzentwurfes betreffmd die Subvention nierung des ungarischen Lustspielthealers. Ueber Wunsch mehrerer Abgeordneter wird die namentliche Abstimmung vorgenommen und der Gesetzentwurf mit 98 gegen 96 Stimmen abgelehnt. (Stürmische Cljenrufe links; großer Lärm.) Der Präsident suspendierte hierauf die Sitzung. Krakau, 3. December. (Orig.«Tel.) In Przemysl wurde Samstag abends während einer sokolistischm Amateurvorstellung der slovakischen Tragödie «Kordyan» der Bäcker Czynski vom Magistratsbeamten Solski durch einen Zufall erdolcht. Czynski starb sofort auf der Bühne vor den Augen des höchst bestürzten Pu-blicums. Rom, 3. December. (Orig.-Tel.) Die Parlamentssession wurde heute um 11 Uhr vormittags vom Könige Humbert im Beisein der Königin, des Prinzen von Neapel, der Herzoge von Aosta und Genua, des Grafen von Turin, der Minister und des diplomatischen Corps eröffnet. Zahlreiche Senatoren und Deputierte füllten den Kammelsitzuugösaal; auf den Tribüuen desselben drängte sich ein überaus zahlreiches, zum Theile aus Damen bestehendes Publicum. Die Majestäten waren beim Betreten und Verlassen des Saales sowie während der Fahrt vom Quirinalpalaste zum Monte Cittorio Gegenstand warmer Kundgebungen. Die Thronrede wurde wiederholt mit Beifall begrüßt, besonders die Stellen, welche von der Armee, den finanziellen Verhältnissen und dem europäischen Frieden handelten. Nom, 3. December. (Orig.-Tel.) Wie die «Agenzia Stefani» aus Belgrad meldet, hat der König von Serbien die Absicht kundgegeben, im nächsten Frühjahre dem König Humbert in Rom einen Besuch abzustatten. Paris, 3. December. (Orig.-Tel.) Die Meldung der Blätter, dass der Minister des Aeußeru dem deutschen Botschafter Grafen Münster gestern einen Besuch abgestattet habe, ist unrichtig, Belgrad, 3. December. (Orig.-Tel.) Wie authentisch versichert wird, entbehren die Meldungen auswärtiger Blätter, wonach der serbische Gesandte in Paris, Garaschanin, nach Wien und der serbische Gesandte in Wien, Simic, nach Paris versetzt werden solleu, voll» ständig der Begründung. Tauger, 3, December. (Orig.-Tel.) Die zwischen Italien und Marokko bestehenden Schwierigkeiten wurden beigelegt. Der Sultan vox Marokko hat eine Commission ernannt und dieselbe beauftragt, sich nach Lioorno zu begeben, um daselbst das iu Italien für Rechnung des Sultans gebaute Panzerschiff zu über» nehmen. Das Zollamt in Tanger erhielt den Befehl, die Kosten für das Schiff und die geforderte Entschädigung zu bezahlen. Der italienische Gesandte Canta« galli i>t behufs Einholung von Instructionen nach Rom abgereist. AiterarislHes. Die ö st er r e i ch isch ° n n g a r isch e Monarchie in Wort und Bild. Das vorliegende 10. Heft des IV. Vandes «Ungarn» beschäftigt sich mit der Schilderung der Mecsel-Gegend (Tolnacr nnd Somogyer Comitat); der Verfasser ist Alexander Baksay. — Zahlreiche Abbildungen begleiten den Tcxi: Orts-Ansichten, Voltstypcn, volkswirtschaftliche und Volks-thümliche Darstellungen :c. — Als Illustratoren bethciligten sich an dem Hefte Theodor Dörre, Arpad Feßtt), Ladislaus Kiumach, Ignaz Ujväry uud Paul Vägü. Im Verlage der bekannten Vcrlagshaudlung Fromme sind folgende Kalender pro 1895 erschienen: Fromme's Wiener Auskuufts - Kalender für Geschäft uud Haus und zum Gebrauche in den Aemtern 189 5. Redigiert von Hans Mayerhofer. 50. Iahr° gang. Mit einem Plane der erweiterten Stadt Wien, Touristentarte von Wiens Umgebung nnd mit Plänen der Theater nnd Coucertsälc. Preis gebunden 65 kr. Wien, k. u. l, Hofbuchdruckcrei uud Verlagshandlung Karl Fromme, — Seit 80 Jahren hat sich dieser Kalender als treuer Rathgelier im Hause, wie als ver« lässliches Nachschlagebuch iu Vureau uud Kanzlei erprobt. An Vielseitigkeit übertrifft er alle ähnlichm Kalender, und die sorgfältigste Bearbeitung sowie sehr übersichtliche Eintheiln ng seiues Iuhaltes zeichnet ihn gleichfalls vorlheilhast uor audcren der« artigeu Publicationen aus. Wir tünucu hier nur eine gedrängte Uebersicht der cinzelneu Abschnitte bieten, welche jedoch hinreichen dürfte, eiu Bild vo» der Reichhaltigkeit des Gauzeu zu geben: Kalcndarium für Katholiken, Protestanten, Griechen uud Iudcu, die Monate mit Papier durchschösse» für Vormerkungen, sowie für Einnahmen nnd Ausgabe». Hof-Kaleuder mit der Ocuealogic des Allerhöchsten Kaiserhauses sowie den Namen sämmtlicher regierende» europäischen Fürsten nebst Flächeninhalt uud Ein-wohnerzahl der einzelnen Staaten, Kirchen - Kalender, Staats« Kalender, Militäl>Kale»drr, Post'Kaleudcr, Telegraphen-Kalender, Geschästs-Kaleuder, Äörse»°Kalc»der, Wiener Adress°Kalender, Wegweiser uud Fremdenführer, Verlehrs-Kalender, Vergnüguugs-Kalcnder, Haus- uud Laudwirtschasts - Kalender und Markt-Kalender. Alle in diesen Abschnitten enthaltene» Angabe» sind entsprechend dem neuesten Tlande revidiert. Das Format des Kalenders ist handlich, die Ausstattung gefällig. Wir können den» selben nnr bestens empfehlen. Dr. Johann Ncp. Vogls V o l ks < Ka l c n d c r für das Jahr 18!) 5, Redigiert von August Silbcrstein. Mit Beiträge» vo» F, Amberg, Hugo Klein, L. v, Neugcbauer, E, Marquard Sauer, Aug. Silbersteiu, I. Six, Cnrt v, Zelau uud mit ei»er Composition von R. Gcmnd. 51. Jahrg. Preis broschiert 40 kr., eleg, iu Leinwaud gebd. 80 kr. Wieu, k. u. f. Hojbuchdruckcrei Karl Fromme. Der vorliegende Kalender betritt mit dem gegenwärtigen Jahrgange das zweite Lustrum seiues Bestandes. Dieser Umstand sowie der Name des gegenwärtige» Herausgebers biete» wohl die beste Gewähr, dass dieses i» alle» dcujschou Gauen Oesterreichs heimische Volksbuch auch heute »och i» dem Geiste seiucs Begründers fortgeführt wird. Wie immer steht an der Spihe eine jener treffenden, gcmüthVollen Schilde» rungeu aus dem Voltsleben der Alpe»gege»den, durch welche Silbcrstein seit vielen Jahren die Leser des Kalenders erfreut, so dass dessen Jahrgänge in den meisten Familien auf ,^,ch in Mußestunden immer wieder gelesen werben, ^^rn n«"' eine Reihe kleiner reizvoller Erzählungen aus ^n u ^ M> hafter Autoren, und auch diesmal bildet eme '"" /ZW6 Position zu einem Gedichte Silbersteins eiuen beM^ ^. des Kalenders Den Tchlufs bildet eine reich ""1' ^ch lü fchan über die Ereignisse des verflossenen Jahres, ^ > ^ ^r> nothwendigen kalendarischen Behelfe nicht fehlen, " ^gei", befondcrs erwähnt zu werdeu Die Ausstattung l'^ ""-^l, «" der Vilderschmuck ebenso reichhaltig als saW "«W l^ ^, wird der Kalender auch heuer deu Kreis seiner n Leser wieder erweitern. >, sMdel^" Vo» dem i» der gesmnmten Geschäfts' ""^„iptt^ Oesterreich-Ungarns wohlbekannte» Waldhe' m s ^ . ^ M Handbuch k G c s ch a ft s - K a l e ud e r N ^ ^ 29. Jahrgang (1895) erschienen. Fre>ld'g b^M ^ U feines reichen Inhaltes vo» jedem Ocschas^"""' ^ ^, gednld erwartet, hat sich Waldheims Comptoirs ^^ e> rend feines langjährigen Bestandes i» allen «"l '' ^ß< gnter uud praktischer Geschäfts uud Vormcrk.Nalc, ^,B ist, einen wohlbcgründeten Ruf erworben. Waloym ^ V Handbuch enthält eiuc erstaunliche Meugc ^"sluM ,^ M, lehruugcn über alle möglichen geschäftlichen Vorwm Ia»t not 1625t. Falbs kritische Tage im Iah c ^.h.Os^ In Gilbert Angers Verlag ist ein '^.« iB" kalender» erschienen. Preis mit Geschmackvoll allsgestattet; Waidmäunern besten» a> ^ ^sigl Alles in dieser Nubril Besprochene tanu dm") ^ ^ Buchhandlung Jg. u. Kleinmay r K Fed. o« zogen werden. _______^ -— Angekommene Fremde. Hotel Vlefant. ,., ^ l«H Am 3. December. Rieger, Director, Annatyal. M,, Kopf, Eder, Ordner, Saudman, Rosanis, FrenndH"- V Me., Mien. -- Valtrimi, Privatier, l, Frau, Veio^. 9^ ravec, Maschinmeister, Gratwein. — Saim Meyu. Hci°^ (Bovmen). - Hajek, Fabrikant, Stein. ^/arnar, ^.. Selce. - Weber, Privatier, galilog. ^ ^er". AB'"' Wcinhof. — Schwarz. Apotheker, Baden, ^ "^" ' Nasiö (Slavonien). ,.,, Hotel Stadt Wien. , ,,.„, FM, Am 3. December. Schweißthal. Privatier: ^"" 'M °'. Kawann, Kflte., Wien. - Baron Apfaltrcrn. Pr"/^^,. ZU, wert. - Mandel. Kfi».. Pinezechely. - 3^!"'^'Hcheg, ^ berg. — Rosenfeld. Tomicic. Kfltc., Trieft. ^ v"" ^ vatier, Ischl. — Braun, Kfm., Leibitfchof. Hotel Vaicrtscher Hof. ,H " ^ 0", 5 I., Krakauer Damm 24, U^roceplMln« ^MtaF cisca Papcz, Arbeiters - Tochter, 2 M-, Sch'ev!" Atrophie. , Im Spitale. üner, ^ A m I.December. Fortunat Vovk, Inwo? ^aranmus 86nili8. "n----------- zH,l 3.2 . N. 740 9 08 NO. mäßig bM ^ 9 «Ab. 740 6 -0-2 NO schwach bewm z^ Bewölkt, nachts Schneefall. — Das TageöM't c ^^, peratur 0-3°, um 0 7" unter dem NorMil^^^7^j,l!! Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ia"" ^^-Ritter von Wissekrad ^^^-^^1 Die 8sillsn ^alll-ilc L. »Wnybsry (k u. l H°^ «<,ebK ! seudet direct an Private: schwarze, weiße" ^ g^ ^ Seidenstoffe von 45 lr. bis fl. 11'«5 pr. Met^ »elH , ^ gestrebt, larriert, gemustert, Damaste «-(c°^,u i Qual. und 2000 versch. Farben, Dessins :c,) ^„lgcy" zollfrei in die Wohming an Private. Mut" ^. , Briefe losten 10 kr. uud Postkarten 5 kr. PA> IZ^^ Schweiz. ^_^-^^^' ^— ^^-----------------------------------^3alovl"'l.'"''' Die wegen Nachahmung von 'Sarg o °» M? ^> l>> richtlich belangte Firma Pohl k Engel in "^'i,iigcr ^F frilhcr .Mi andere Firme») veröffentlichte vor ,^ Oll^hi! der «Neuen freien Presse» sowie im «PesterLloyd'' ^a^ "^ dnrch welche sie das Alleinrecht der Firma 3'"'«^'!"^ ^ Cie. auf den Gebrauch der geschichteu Marken ^ ^'FS ^>> «Fraueulopf» anerkennt und sich verpflichtet, ^.l,,icn'>"Mi^ in gleicher Ausstattuug i» Verkehr gebrachten ^«" ^s ^ ^ täuschungsfähigcr Aehnlichkcit sofort ei»zusteuen- ^^,idll'^F dürfte zur Waruuug dieuen für alle, welche d". ü'^^ Veniühungen uud namhaften Opfer anderer zn ^^chcll' ^cs' wie zum Schaden des Publicums auszubeuten ^ s,ch "^, kaun durch derartige Falsificate der Weltruf. ^-e^'^„, i" Kalodout bereits erfreut, uicht gefährdet werden; " .^sM'l''^^»'' das Publicum auf diefe wertlosen Nachahmnttgcn ^.^ l, ,,^ mache», damit es sich uor denselben durch Macy z" , »^ und der Schntzmarlc des echten «Sarg's 5W>o0" , ^Y' lZc' vermag. Der Vortheil dieses so allgemein b"" hcit »> ^st Mundreiuigungsmiltcl^ für die Gesundheit, ,^/..s noth'".. e!>'' Haltung der Zähne liegt darin, dass mit der abion^^on ^ mechanischen Reinigung der Zähne durch d" "," - a"!'. e»" haltene künstliche Kreide zugleich die ss"indll", ^ ,,i> ^c' Reiuiguug der Muudhöhle durch Ausspiilcu u^l",^ glM,., z" Doppelwirtung, welche kei» Zah»wasser allein , ^ ^ .^ züglichcr, zahnärztlich und wissenschaftlich vel"" (o^ bieten vermag. -^cher^eiwng Nr. 278 ^^_^_________.________________2385_________________________________________December 1894. Course an der Wiener Börse vom 3. December 1894. «<,« dem gellen Coursblatte >.^'t».Hnl»h,n. Geld Ware ^VZ^itte ,n Noten " «ilbei^sebruar.August !"» l>5 1.„> «5. ,^„ ^'^'tüuier-Iuli 89 »<5 i"„ .^ ,^" ^«.''..Vpril-October 98 u^i.,U'i« «M l°/. ""slose , 25» fl, l5',...!i5l - 23 z°/, '' Zanze 500 st. 155 25 1f,»> 2t. "-«^«„°°^!^!^ ^'^V'"e, steuerfrei 124 4° l««!, ^'«en k n"l, steuerfrei -'--------->. '^eK ""roneiiwälr.. ^ "" Ultimo . . 10«- . 1»»-i!<) >MPH.>"" fl, G, 4V« 12:< l.0 124 5U «,?-st,)fV,^ah" '» Silber V»ä ?^°)"-ü'/,'/° l24 35 IX, 3,. H7/3m^^,ckt,5_____ V^H"wstn,erf,(i>iv! ^ '"0ltt, N°M, . 89'. 8l.">0 >^/°"°ÄiiU0fl,CM. 21^d0 21?3„ Veld Ware Vom «taate znr Zablung übernommene Uttseub.-Prlor.' Obligation«». Llisabcthbahn L00 u. 3000 Vl. fur 200 M, 4°/u..... 12«-n>11>, «« Vlisabethbahn, 400 u. 2000 M. 200 M, 4°/n..... 12:. b" liie-' Franz Joseph A,, Cm. 1884.4",„ S«ü0 l"0 «i0 Oalizische ttnrl'Ludwig-Nahn, Ein, 1881, 300 st, S, 4"/o . 9840 »>»'^0 VorarlbcrgcrVay»,Em.i884, . 4"/o (blv. St.) 2,, f. 10U st. N, «» — iua- Ung. Golbreüte 4"/„ per Casse >^l 50 ,.» 70 dto dto, per Ultimo . . , . 12« 50 1^» ?" dto, Mente in Kroncnwähr., 4"/„, steuerfrei für200Krone»Nom. 98-u.'> W-l-s, 4"/„ dto. dto. per Ultimo . . 95 0^ S^-vl» dto.St.E.«l,Voldi»ast.,4>/,°/n 12«. I2«-5o dto. dtu. Silber 100 fl., 4'/,°/« l02 - 1U8-"» dto. StaatsOblig. (Ung. ONb.) V. I. 187U, 5"/^..... 125' - 12«- d5 IN, 25 dto. Pram.-Anl. il I«0 fl. ü. W. 15K - - '»"'-- dto. dto. ^ 5U fl. ö. W. 15^50 l59-5" Theiß Neg. Lose 4"/„ 100 fl. . 14«"?» 14,'n« Grundentl. ° ybligationen (für 100 st. CM). 5"/» galizischc...... —'- —'- !,"/„ uiederösterreichischc . . . 108 75 —" 4"/n lroatische uud flauonische . 9!>- - "',' 5" 4"/n ungarische (100 fl. ö.W.) , »? 25 »8'2.'> Andere össentl. Hnlehen. Donau-Neg.-Lose 5",^ . . . . 132 50 13.^t>'> dlu. -Anleihe 187» , . 107'?,« IN'«'.-' < Unichen der Stadt Oörz, . . ll'2b — — «nlcüeu d, Stadtgenieiube Wien lUü«0 10/80 Anleheu d. Ctadtgemeinbe Wie» (Silber oder Void) . . . , 131' - I^— Prämie» A»l. d. Ctadtgm. Wien l?3'?5 1>» '<--> Uörsebau Vlulehe». verlosb. 5°/, 10».— !<"< — 4"/„ trraiuer Landes-A»leh«n < —'— —'— «eld I ware Pfandbriefe (für 100 st.). Vobcr.alla.esl. In50I.vI.4"/„V. 125,-. ixl'' dto. „ „ 0 dto. Präm.-Schlbv. 3«/„,I. N.östcrr, Lanbes-Hyp.Mnst, 4"/« »><"<' »00 L0 Oest,-ung. «anl verl. 4'/,"/« - —'^ ^'^ bto. dto. ,. 4°/» - - lon — ino-nn dto. bto. 50jähr. ,. 4"/n . . 100-—100-80 Sparcasse,1.est.,30I, 5'/,°/»vl. t0l5<> — ^ Prioritätü«Gbligatlonen (für I0N fl.). sserbinauds Nordbahn Tm. 188« >0"-2ü I«I li^ Oeslerr, Nordwestbahn . . . 1l0 f.« 111 b) Etaatsbllh»....... 2z!1>?5 - — Südbllhn il 3«/,...... 1L«i «5 1«'/ 8!^ dto. k 5°/„..... 13N — ix» 4« Uüg.-galiz. Vahn..... 10?N . 90l> !» Lreditlosc 100 st...... 19^ 5<> 199^s> Clar» Lose 40 fl. CM. . . - 5?'st» 58 !>N 4"/.,To»a>l Dampslch. to»fl LM. ii4»!. 148 — Osemr Lose 40 st...... 61'— s<<'b!i Pllün, Lose 40 fl. CM. . . . k>X't»n !>9 — Rolheü Kreuz.Oest.Gcs. v., 10ft, ! 1»'-- 1»«'l' Rolhen iireuz, Uiiss.Ges.v., 5 st, i^'-- 12^5 Mubolph Lose 10 fl..... 22 2N z>4'2!> Salm-Lose 40 fl. CM. . . , '>»'?>> ?l "> St.-'«c»oi«Lose 40 fl, CM. . ?I'25 7«-— N»l,steiu-Lofe 20 st. CM. . , s.O— 54'- WlnoischnMLose 20 fl. CM. . —'— —'^ Gcw Tch.d.3^Pram. Schuldn, d, Äode»creditanstalt,I,Cm. , 19-5" x<» 5N dto. dto, ll. Em, i«8>», . . 2«'— 3>'^ Laibacher Lose...... ! 2.'>'?''> 2«''.'' Veld W«s Kank'Attien (per Stück). Nngl0'Oest.«ll»l 200 fl. 60°/,. , 4« 15» 40 Vodcr.°«l»s<.,Oesl.,_NNfl.T.4N°/2 k.^^o !><» d<» Trdt.'Unst. f. Hand.». E. 160 fl.------------ . . dto. dto. per Ultimo Septbr. 3<«8 b<. 38» — Lreditbanl, «llg. ung, 200 st. , 49450 495-- Deposite»ba»l, Nllg., 20« fl. . 28ll'I0 2<>3 — Escompte-Ges,, Ndrüst.. 500 fl, ?»,»-.. ??2 - Giro u. Casseuv, Wiener, 200N. 3„< - »,.«- Hupothrlb.,Ocst.,z!U0 fl. L5°/<, 25« 50 Oestcrr.-uugar, Äanl. 600 fl. . 1040 W4>» Uuionbanl 200 st...... 31», — 3,<>- «erlehrsbaul, »lllg.. 140 fl. , i»i — i»3 50 Hellen von Transport» Unternehmungen (per Stück). «lbrecht-Gllhn 200 st. Silber . —>- —-- NussigTepl. ltisenb. 300 st, . , ,8.« jg,«, Vühm. Nurdbahn 150 fl. . . I18-— »15.. dtu. Wrstbahn 200 fl. . . .«>?.—4^.,. Vuschtiehrader Eis. 500 st. CM. «i,'«., iz,,« bto. dto. (lit. N) 200 st. . 54" 75 b«-. Donau' Dampfschiffahrt«»Ges., Oesterr., 500 fl. CM. . . . !^v— .^>-.. Dra»'V.0 st, CM, 34?!> »49,! Lkmb. Czer»ow,'Iassl>-Eisenb.- Gesellschaft 200 fl. S. , . . 891-293- Lloyd, Oest.. Trieft, 5»<>fl. CM. 5H0 — 5«4>- Oesterr. Norbwestb. 200 st. S, , U4»'5'.> 245-50 dto. dto. (lit. N) 200 st. S. 275-. . 27« - Prag Dulerlkiseub, 1^0 st. S. . 1,4 ^0 8-.»»' SiebeuburlU'r Eiseubnhn, Erste —- -___ Slaatseijeiilmhii 200 st. S. . . »ü0 !»>> 3««-- Sübbah» 200 fl. I..... lU3 ,',-, i>,!«-^> Slidnorob. ^erb.^A. 200 fl. CM. 805 ',5 2<>N 75 Tramway'Ges.,Wr.,170st,s.W, 4ü,_.!4.^.,_ dto. Em. I8«7,20Nfl. ... - . _. «eld Wai« tlllMwat>°Ves., Neue Nr., Prio- rlt««'«ct,»>. Ung.Haliz. «kisenb. 200 st. Silber _<>«l-l>0 »07 »u Ung,Westb.(Naab°Vraz)_00fl.V. Lok,-— _.,ü 79 Wiener llocalbahnen - »ct.»Ves. ?.— 7».. Industrit'Actlen (per Stück). Nauzes., «lllg. «st.. 100 fi. . . ic»5- 10«-. lluudicr Eisen« und Stahl'Inb. in Wien 100 st..... »5>.>>« 8N- - Eisenbllhnw.-Leihg,, «trste, 80 fl. 1^ 1-^7 — ,, »>5 Moutan'Oesellsch., vest. > alpine 1 o? 40 i,»s . - Präger L-isen-Inb. Ges. 200 st. Nü3 — Nl»4- — Slllgo Tnrj. Stelulohlen U0 st. ??»«'— ?^> — „Schlöglmühl", Papiers., «00 st. «13-51 3,4 . . ,,Etct>rerni.", Papiers, u. V.«G. i«»»?«. l«^ ü» Trifaller »ohlenw. - Ges. 70 st. ,i>8 — ,?<).. Waffcnf.-G.,Oest.inWien. 100fi. 2«1>—2^,1'. Waggon.Leihanst., Mg., inPeft, 80 fl......... 4^7''. 4.,»f — Wr. Baugesellschaft 10« st. . . l.'i» 5<» 135 - Wienerberger Ziegel-ActleN'Ves. 21»; K..— Devisen. Nmsteidani....... 102 90 l03 !5 Deutsche Plühe...... 60-95 «l''0 London........ ,2^-4: 12>'U, Parii ........ 4s !,«, 49 u^. 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