Amtsblatt zur Laibachcr Zeilunz. Nr. !«? Donnerstag den Iti. Jänner . 1861 Z. 1l. u. Nr. 10». Kundmach nng. DaS hohe Handelsministerium hat mit dem Erlasse vom »0. December !850M, nach den Bestimmungen des allerhöchsten Patentes vom 31. März 1832 nachstehende ausschließende Privilegien zu verleihen befunden: 1) Dem I^i^6 3^1-86 cl« k0«6lri, wohnhaft in Triest, Nr. 1509, auf die Entdeckung einer Blaufarbesubstanz, „Istrianerblau" genannt. Auf die Dauer von Fünf Jahren. Die offenge, haltene Privilcgiumsbeschreibung befindet sich bei der k. k, küstenländischen Statthalterei in Trieft zu Jedermanns Einficht in Aufbewahrung, 2) Dem F. G. Rietsch, fürstlich Ottingen-Wallcrstein'scher Rath, wohnhaft in Böhmisch-Rlidoletz in Mähren, auf die Erfindung emcr Vorrichtung „Horizontaltisch" genannt, welcher in Schiffen bei allen gewöhnlichen Bewegungen derselben immer an seiner Oberstäche horizontal bleibe, daher zum Darauflegen von Seekarten, Obferoationäinstrumenten, Speisegeräthen u. s. w. sich vorzüglich eigne, aber auch zu Land für Meßinstrumente oder andere Gegenstände anwendbar sey, die einer horizontalen Lage bedürfen. Auf die Dauer Eines Jahres. Die Geheimhaltung wurde angesucht. 3) Dem Hermann Barigozzi, Metallgießer, Wohnhaft in Mailand, O,n^:»llil clei ?«n-NÄl-kwl l Nl-. 3232 und 3233, auf die Erfindung einer neuen Methode, die Vlocken« hclme (Joche) aus Gußeisen mit eisernen Zapfen und Rädern herzustellen. Auf die Dauer Eines Jahres. Die offengehaltene Prioilegiums-beschreidung befindet sich bei der k. k. Statt» halterei in Mailand zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. 4) Dem Moritz Knepler, Mechaniker aus Habern in Böhmen, derzeit in Wien, Leopold-stadt, Nr. 687, auf die Erfindung von Rauch-verlangerungs - «Zigarrenspitzen, mittelst welchen der. Rauch sehr abgekühlt und angenehm werde, jede Cigarre auf das kleinste Stückchen verraucht werden könne, und welche sich sehr leicht reinigen lassen, einen guten Zug besitzen, und sehr billig zu stehen kommen. Auf die Dauer Eines Jahres. Die Geheimhaltung wurde angesucht. 5) Dem Carl Eder, Colorist in der Druckfabrik des I. Rosi, in Unter-St. Veit bei Wien, durch Dr. Drechsler, Hof- und Gerichts «Advocate», wohnhaft in Wien, Stadt, Nr. 981, auf die Erfindung: das Pigment des Orseille-krautes als violette Farbe für Maschinen« und Handdruck auf Geweben, welche aus verschiedenartigen Fäden gemischt sind, zu firiren. Auf die Dauer Eines Jahres. Die Geheimhaltung wurde angesucht. / / r» derAo3e^aN^ Modeband irvWien, wohnhaft inWim Stad? Nr. 1122, auf die Verbesserung an im Mi-lttar- und Civilbeamten - Goldkuppeln, welche beiderseits erweitert und verengt werden können ohne die Goldborten durchzustechen. Auf die Dauer Emes Jahres. Die offengehaltene Privilegiums' beschreibung befindet sich bei der k. k. niederösterr. Statthalterei zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. 7) Dem Ferdinand Krabes, Chemiker und Destillateur zu Wittenberg in Preußen, derzeit in Wien, Leopoldstadt, Nr. 60, auf die Erfindung eigener Vorrichtungen und eines eigenthümlichen Verfahrens, um aus jeder Gattung rohen Branntweines fuselfreien 36 - blö 38grädigen Weinsprit (Weingeist)sowohl, als auch chemisch-reinen, d. i. fuselfreien absoluten Alkohol täglich in beliebig großer Menge zu erzeugen. Auf die Dauer Eines Jahres. Die Geheimhaltung wurde angesucht. In öffentlichen Sicherheitsrücksichten steht der Ausübung dieses Privilegiums kein Bedenken entgegen. Der Fremdtnrcoers liegt vor. Laibach am 7. Jänner 1851. Gustav Graf v. Chorinsky n,. ,>., Statthalter. ____ Z."!»""»"^) " Nr. 82. N Kundmachung wegen Herstellung des Unterbaues der Staatseisenbabn in südlicher Richtung. In Folge hohen Ministerial, Erlasses vom 1. Jänner 1851, Zahl 5985 6., wird die Herstellung des Unterbaues der 'Vtaatseisenbahnstrecke von Trieft bis Nabr,sina auf der k. k. südli-chen Staatseisenbahn, im Wege der öffentlichen Concurrenz durch Ueberieichung schriftlicher Offerte an den Mindestfordernden überlassen. Denjenigen, welche diese Bauführung zu übernehmen beabsichtigen, wird Folgendes zur Richtschnur bekannt gegeben. 1) Die in dieser Baustrecke vorkommenden Arbeiten sind nach den Voranschlagen berechnet, und zwar: Die Erd-, Felsenblech' und Spreng - Arbeiten mit ... 456.!41fi. 22kr. die Bauobjecte, Viaducte, Brücken und Durchlässe 1,366.452 „ 2V„ die Stütz-, Wand-, Fuß- und Grabenmauern mit 233.889 „ — „ die diversen Arbeiten mit . l9 3!»4 „ 19 „ Zusammen mit . 2,075.877 si. 1 kr, j welcher Betrag jedoch bloß für die Bestimmung des Vadiums maßgebend ist. 2) Die auf einem 15 kr. Btämpel ausgefertigten Offerte müssen längstens bis 30. Jänner 1851 Mittags um 12 Uhr, versiegelt und mit der Aufschrift: „Anbot zur Herstellung des Un terbaues für die Staatseisenbahnstrecke von Trieft bis Nabresina" verschen, bei der k. k. General-Bau - Direction für die Staatseisenbahnen in Wien, Wollzeil, Nr. 867, eingebracht werden. 3) Jedes Offert muß den Vor- und Zunamen des Offerenten, und die Angabe seines Wohnortes enthalten. Der Nachlaß an den Einheitspreisen ist in Percenten, und zwar sowohl mit Ziffern als Buchstaben anzugeben. Offerte, welche diesen Bedingungen nicht entsprechen, oder andere Bedin' gungen enthalten, werden nicht beachtet werden, 4) Der Offerent, welcher seine persönliche Fähigkeit zur Ausführung von derlei Bauten bei den Staatseisendahnen nicht bereits dargethan hat, muß diese Fähigkeit auf eine glaub' würdige Art nachweisen. Ferner hat derselbe aus drücklich zu erklären, daß er die auf den Gegenstand dieser Kundmachung Bezug nehmenden Pläne, Vorausmaße, Kostenüberschläge, Preistabellen, allgemeinen und besonderen Baubedingnisse und die Baubeschreibung eingesehen, selbe wohl verstanden habe, und sich genau darnach benehmen wolle, zu welchem Behufe er die erwähnten Documente noch vor der Uederreichung des Offertes unterschncben habe. Die gedachten Behelfe werden bei der Gene-ral-Bau-Direction für die Staatseisenbahnen zu Wien in den vormittagigen Amtsstunden von 8 biö 2 Uhr zur Einsicht für die Offerenten bereit gehalten. 5) Dem Offerte ist auch der Erlagsschein über das bei dem k. k. Univetsal-Cameral Zahlamte in Wien oder bei einem Provinzial-Came-ral.Zahlamte erlegte Vadium mit 5 Percent von der annäherungsweise ausgemittelten Bausumme beizuschließen. Das Vadium kann übrigens in Barem oder in hierzu gesetzlich geeigneten österreichischen Staatspapieren nach dem Börsewerthe des dem Erlagstage vorausgehenden Tages (mit Aus- nahme der nur im Nennwerthe annehmbaren Obligationen der Verlosungs - Anlehcn von den Jahren 1834 und 1839) erlegt werden. Auch tonnen zu diesem Behufe gehörig nach dem Pa-ragraphe 1374 des a. b G. B. versicherte hypothekarische Verschreibungen, welche jedoch vorher in Beziehung auf ihre Annehmbarkeit von der k. k. Hof- und niederösterreichischen, oder von einer Provinzial-Kammer-Procuralur geprüft und anstandslos befunden worden seyn mü'sscn, beigebracht werden. Die Entscheidung über das Ergebniß der Concurrenz - Verhandlung wird von dem h Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten nach Maßgabe der Annehmbarkeit der > Offerte und der Verttauungswürdlgkeit des Offe-rentcn erfolgen. Bis zu dieser Entscheidung bleibt jeder Offerent vom Tage des überreichten Anbotes für das» selbe, sowie auch dazu rechtlich verbunden, im Falle als sein Anbot angenommen wird, den Vertrag hiernach abzuschließen. 7) Das Vadium des angenommenen Anbotes w»rd als Caution zurückbehalten werden, wenn der Unternehmer nicht etwa (was ihm gegen besonderes Einschreiten freisteht) die Caution in anderer gesetzlich zulassiger Att bestellen will. Die Vadien der nicht angenommenen Anbote werden sogleich den Offerenten zurückgestellt werden Von der k. k. General - Bau - Direction. Wien am 5. Jänner 1851. Z7i7. 2. (3) Nr. 2218. Kundmachung. Der gefertigte Landesgerichts - Präsident bringt hiermit zu Kenntniß, daß die im §. 40 der Strafprozeßordnung vorgeschriebene Verlosung der Geschwornen für die am 1l. Februar 1851 beginnende erste Schwurgerichts - Sitzung zu Laibach, am 20. Jänner d. I., Früh 10 Uhr, im Saale des k. k. Landesgerichtes im Sitticher Hof<, in öffentlicher Sitzung vorgenommen werden wird. Laibach am 11. Jänner 1851. Der k. k. Landcsgerichtö - Präsident: Carl v. Pettenegg. Z. 48. (2) Nr. 3338. U^c. Edict. Von dem k. k. Landesgerichte Laibach, al« Handelösenate, wird hiemit kund gemacht, daß über Einschreiten der Herren Johann Banmgart» ner und Peter Mayerhoffer, der zwischen ihnen am 3l. Jänner 1839 geschlossene Gesellschafts-Vertrag im Mercantil» Ptotocolle unter Einem gelöscht wurde. K K. Landesgericht, als Handelsgericht zu Laibach, am 31. December 1850. Z^16 ». (1) Nr?418. Concurs-Au sschreibuna.. Durch den am 2. o. M. erfolgten Tod des Herrn Carl Rökenzaun ist bei dem k. k. Steuere amte Frohnleiten die gewesene Controllers-Stelle mit einem jährlichen Gehalte von 500 fl und mit der Verbindlichkeit zur Leistung tiner Caution im Betrage des Ochaltrs erledigt worden. Jene, welche diese Stelle zu erhalten wünschen, haben chre mit Original documentirten belegten Gesuche, in welchen sie sich über Geburtsort, Alter, Stand, erworbene Kenntnisse, besonders im Steuer - und Rechnungswesen, über ihre geleisteten Dienste, und über ihre Fähigkeit zur Cinlegung einer Caution pr. 500 fl. CM. längstens bis 15. Februar d. I. im Wege ihrer vorgesetzten Behörde an die k. k. Camera!. Bezirks-Verwaltung zu Gratz gelangen zu lassen. Von der k. k. Finanz - Landes, Direction für Eteiermark, Kärnten und Krain. Gratz am 6. Jänner l851. 32 5.U4. (2) Kundmachung. Vom Magistrate der Hauptstadt Laibach wird in Vollziehung der Beschlüsse des Bürgerrathes bekannt gemacht, daß das Pfund Rindfleisch, vom 16. d. M. an, um die bestimmte Satzung pr. Zehn Kreutzer ausgeschrotet werden muß, daß Jedermann ohne Ausnahme das Fleisch in den Fleischbänken zu kaufen habe, sohin Niemand dasselbe sich in das Haus führen oder tragen lassen dürfe, daß die Herren Landfleischer: Franz und Barthelmä Slonscha, Thomas Pleu-nig, Joseph Zherne und Joseph Sever zur täglichen Fleischausschrottung in ocr Stadt berechtiget und verpflichtet wuiden, daß jeder Kaufer den verfügten Controlls-Maßregeln zur Verhinderung von Verkürzungen im Maße oder Gewichte oder in der Beschaffenheit der Ware fich zu fügen, anstandig sich zu benehmen und anstandige Begegnung zu fordern habe — und daß alle dicßfälligen Wünsche und Beschwerden oder Anklagen bei diesem Magistrate anhängig zu machen find. Laibach am 14. Jänner 1851. A «4. 2. (3) Nr. 3426. Verlautbarung. In der hiesigen Amtskanzlei wird am 22. Jänner 1851, Vormittags Kt Uhr, eine Licita-tion wegen Herstellung der Brücke an der Be-zirköstraße zu Gradatz abgehalten werden. Nach dem Voranschlage deträqt das Materials beste« hcnd in Eichenholz, die Summe von ......324 fl. — kr. die Zimmermannsarbeit . . 117 » 4N » und die Echlofscrarbeil . . . 25 » — » Zusammen . . . 466 fl. 4l) kr. Die Licitationsbedingnisse können hier zu den gewöhnlichen Amtsstundcn eingesehen werden. K. k. Bczilkshauptmannschaft Tschernembi am 15. Deccmbcr 185U Z. 2396. (2) Nr. 576». Licitation der Ioftph Gutt'manschen Realitäten in uno bei Marburg. Von dem k. k. Bezirksgerichte Marburg wird hiermit bekannt gemacht: daß es über Einschreiten des Herrn Dr. Franz Duchatsch in die öffentliche Versteigerung nachbezeichneter, dem abwesenden Joseph Guttmann gehörigen Realitäten, als: 1) der im Grundbuche der ehemaligen Stadt-pfaria.ült Marburg imd Urv. Nr. 26 einkommenden, gerichtlich auf 1688 si. CM. geschah len, aus einer gemauerten Tenne und einem Garten, im unverbürgten Flachenmaße von 9N2 lHj ^ desi.henden.Realität in der Kärntneruorstadt zu Marburg; 2) dcr im Grundduche des bestandenen Pa-ttim^'ialgcrichts Burg-Schleiniz 6^K Urb. Nr. 4, Dom. Nr, 5 und 51 eingetragenen, in der Gemeinde Sckleiniz gelegenen Realität, bestehend aus 5 Joch 6U lü ° Aeckern, 7 Joch 12U ^ " Niesen und 3 Joch 915 lü ° Waldungen, im unverbürgten Flachenmaße, dann aus den gemauerten Wohn - und Wirthschaftsgebauden und einer Heuschoppe, sämmtlich im guten Baustande und im Schätzungswerthe von 5680 fl.; 3) der am Wienerberge bei Marburg gelegenen, im Fraydenegger Vrunobuchc ^uti Berg-Nr. 43U und 431^ im Wiedenauer Grundbuche 5ud Verg'Nr. 2tt^, im Wartcnhcimer Grundbuche i,ul) Berg-Nr. 5 und lm Stadt Marburger Grundbuche »ud Fol. 10 eingetragenen, eine wohl arrondirte Weingartbesitzung bildenden Rca-lität, welche im unverbürgten Flächenmaße aus 8 Joch 1353 »Hl ° Redengruno, aus I Joch 4^j« Wiesen, W8 l^° Aeckern, 2 Joch 1354 s^l« Weide und 664 lHl° Weide mit Obstbau men, aus einem gemauerten, mit Ziegel gedeck. ten Herrenhause mit einem gewölbten Keller auf 50 Ttartin, 3 Zimmern, einer Küche. Spe,s-gewölde, einer Weinpresse, einer angebauten Winzerwohnung, Hornvieh- und Pferdestallung besteht, im Bchätzwetthe von8U44 fl. 10 kr. CM.; 4) oeS in der veni?gajje zu Mardurg ^>>^ Nr. 228 gelegenen, im Staot Marburger Grundduche ."id Nr. 228 einkommenden, auf 83W si. EM. geschätzten Hauses , — gewilliget und zur Li-citation der Realität in der Kärntner-Vorstadt den 27. Jänner 1851, Vormittags um 11 Uhr im dießgtrichtlichen Rathssaale; zu jener der zweiten Realität in Schleiniz den 28. Jänner 1851, Vormittag um 11 Uhr im Orte der Realität; zu jener des Weingartens am Wiencrber^e den 29. Jänner 1851, Vormittags um 11 Uhr im Orte der Realität, und, Falls dieselbe hiebci verkauft würde, zur Llcitation der dort befindlichen, auf 390 fl. 54 kr. l§M. geschätzten Fahrnisse, denselben Tag Nachmittags um 2 Uhr; endlich zu jener des Hauses in der Lendgasse den 31. Jänner 1851, Vormittags um 11 Uhr im dieß« gerichtlichen Rachssaale bestimmt habe. Die zur ^»citation kommenden Fährnisse im Weingarten am Wlenerberge bestehen in Fässern, beschlagen mit eisernen Reifen, in Bettgewand, in Bettstätten, Sovhen, Sesseln, Kästen, Küchengeschirr, in 4 Küchen' und anderer Hausund Wirthlchafts« Einrichtung. Es werden demnach alle Kauflustigen zu diesen Versteigerungen mit dem Beisätze eingeladen, daß die Bewerber um die erstbezeichnete Realität ein Vadium mit 2W st. CM,; jene um die zweite Realität ein Vadlum mit 6W ft. CM.; jene um die dritte Realität ein Vaoium mit 9W st CM., und jene um die vierte Realität ebenfalls mit twlj st C lUi. zu Handen der LicitatwnS - Com-mlfswn zu erlegen haben, und daß die Schä-tzungsprotocolle, wie die übrigen Licitationsve-dingnlsse sowohl in der dießgenchtUchen Registratur, ais in der Kanzlei des Herrn Dr. Duchatsch eingesehen werden können. K. k. Bezirksgericht Marburg am 1. December 185U. Z. ül. (1) Nr. 735. Edict. Von dem k. k. Bezieksgerichie Laibach II. Seilion wird hiermit bekannc gemachi: Es sey von diesem Gentle über das Alisucheil des Michael Schufte, schilsch von Laibach, durch Herrn Dr. Wuizdach, gegen Jacob Mlaker von Hühner« dorf, wegen aus dem Urtheile vom 1. Juni 1850, Z. 2725, smuldiger 81 fl. 1l) kl. CM. e. »- o.. in die executive öffentliche VelsteigetUng des, »em lletz. ie>n heyöligcn, im ^iuiidbuche oer Slaoc iiaivach, resp. der magistrailichen Cos^ie ' Gült «ub ^)ieci. Nr. »78 vorkommenden Hauses sammt Grundstücken in Hüdnerdoif (>on^r. '^em Gerichte oie b^el Fcilbielungslagsayungen aus den 31. Jänner, auf den N. Februar und au> den 14. Ma'rz l«51, je. desmal V0lMittags um 9 Uhr mil dem DitMUs nicht erzieltem oder l'iberooce-ntm Schätzungbwrrthe auch unler demselben ai, den Meistoietrnden yinicmgegevcn werden. Die i!i>,icaiil)!ibdedil>gnisse, oaß Schätzungspioto-coll und oer Glundouchsexiracl können bei diesem Oenchte in den gewöhnlichen Amivstunden eingese« hen werden. K. k. Bezilksgericht Laibach II. Section am 6-November 1850. Z. 23. (2) Nr. 625»- Edict. Vor dem k. k. Blzirkbgerlchte Planina haben alle Diejenigen, weiche an der Verlassenschaft des vllstorbenen HüdlelS Andreas «tloilng von Kau^e, als Glaubiger eine Forderung zu stellen haben, zur A/,Meldung und Dalthuung derselben den 4.Februar lüöl, Früh 9 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihi änmeloungsgesuch schrifllich zu überreichen, widngens diesen Gläubigern an die Vellasscnschatt, wenn sie durch die Bezahlung der angemeldeten Holdrungen erschöpft würde, ccm weiterer Anspruch zustande, als in so fern ihnen ein Pfandrecht gebührt. K. k. Bez. Gcncht Planina am W. Nov. 1850. ^20^ (2) Nr. 6074^ Edict. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Planina werden alle DtrjtNigen, welche an dle Verlassenschalt des den ä. März l. I. verstorbenen Hüblers tiucas ckupp-nik einen Anspruch zu stellen haben, zur Anmeldung und Darthuung ihrer Forderungen am 3- Februar 1851, Früh 9 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihr Atirmlcungsgcsuch schriftlich zu überreichen, »mdii» gellü dicftn Gläubigern an die Verlassenschafl, wenn Ne dlltü) b>e ^Oe^ahlling der angennldeicn ,^»ldcruN' gen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustän« de, als in so sern ihnen ein Pfandrecht gebührl. K. k. Bezirksgericht Planina am 9. Nov. I85N. Z. 22. (2) Nr. 6l)767 Edict. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Planina haben alle Diejenigen, welche an die Vcrlafsenschaft des am 23. Juli l. I. verstoßenen Hüblerb l,lcb>»n Je» rina von Oberdorf Nr. 83, alb Gläubiger eine Fo>« derung zu stellen haben, zur Anmeldung und Dar. ihuung derselben am 3. Februar l65l,Fiüh 9 Uhr zu erscheinen, oder bishin ihr Ai'.melrungsgesuch schrlfilich zu liderreichcn, widrigens diesen Gläubi» gern an die Verlassenschaft, wenn sie durch die Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpf: wür^ de, kein weiterer Anspruch zustande, als in so fern ihnen ein Pfalidleckr glbühri. K. k. tüezirksgellcht Planina am 9. Nov. 1850. Z. 21. (3) Nr. 5507- Edict. Vol- dem k. k. Bezirksgerichte Planina haben alle Jene, welche an den Verlag des am 20. Mai 1848 »li inl6«t»ll> verstorbenen Mathias Uröi5 von Seedorf, aus waS immer fär einem Rechtsgrunde cine!^ Anspruch machen jli koimen vermeine,,, zur Anmeldung u„d Dar^ thuung desselben am 27. Jänner 1851, Früh 9 Uhr in dieser Amrskaüzlei zu erscheinen, oder bis dahin dieß-falls em schriftliches Anmeldungsgesuch sogewiß zu über-reichen, als sie sich sonst die aus ihrer Verabsäumung entstehende,, nachtheillgen Fc^gen selbst beizumeffen ha» ber, würden. K. k. Bezirksgericht Planina am 24. Ocrbr. 185s. Z. 25. (3) Nr. 5660. l5 d i c t. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Planina haben alle Diejenigen, welche an tie Vellassenschaf« deS am 30. Mä«llch zu überreichen; widngens diesen ^>lciub,gert, an die Verlassenschafl, wenn si» durch die Bezahlung der angemcldclen Fordeiunaen eischöpfl wüide, k.in weiterer ilnspruch zustande,als in so ferne ihnen ein Pfandrecht gefühlt. K. k. Bezirksgericht Planina am 22. Oct. 1850. Z. 28. (2) Nr. 1489. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Stein wird hiermit dem Gregor Sorrin, Marlin Vollschicsch und Lorenz Traun und deren Rechtsnachfolger bekannt gemacht: Os habe wioer sie Malthaus Sorr von Schen« kenthurn auf Verjährt' und Orloschenerllarung der, auf seinen, im Grundbuch« der Herrschaft Flödnig «ul) (Zonsc. Nr. 12 und Recl. N:. 72? vorkommen» den Vierelhube, angeblich inll<;l>il« haftenden schätze, nämlich: des Schuldscheines 0 lr. geschätzten H^lbhube gewilliget» und zu deren Vor^ nähme drei Taqsatzungen, und zwar auf d«n 1. Fe» bruar, den 1. März und 1. April I85l, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in loco der Realität anbe» räumt, wozu alle Kauflustigen zu erscheinen einge-laden weiden. Das Scha'tzungsprotocoll, der Grundbuchsertract und die iiicitalionsbedingnisse können hieramls zu den gewöhnlichen Amlsstundcn eingesehen wcrdcn. H. k, iü«i> Gerichl Llein am 3. October 18H0