(Toitnina pl&fana t gotovini.) Erscheint wöchentlich j»cimolt TonnerStag «ud ««»»tag früh. Gchriftleitivra und Benvaltuna: Preimiooa ultca Kr. 5. Telephon 21. — Ankündignnqen werden in dir Venvaltung gegen Berechnung billigster Gebühren entgangen »innren ve,ng«preif»: Für da» Inland vierleljährig Tin «S —. halbjährig Tin 50"-, gan,jährig Hin loO—. F»r da« Ausland entsprechende Erhöhunc,. — Einzelne Nummern Tin l — Nummer 51 || Donnerstag, den 26. Juni 1924 49. Jahrgang Das politische Herbrechen an Abg. Watteotti. Bon unserem römischen Mitarbeiter. Ganz Italien ist in namenloser Trauer. Just jene Partei, zu der man voll stolzer Hrssnung ausblickte, hatte Elemente in ihren Reihen, die sich der Ermordung cineS vom Volke gewählten Vertreters schuldig gemocht haben. ES steht fest, worüber von Hau« au« lein Zweifel geherrsch: hat: Faschisten haben die Untat rollbiacht und Faschisten sind bereu Aastrsler. So wird auS dcm gemeinen Verbrechen ei» hoch polnischer Fall und daraus eine K.ise, die daS Land zu liesst erschüttert. Die Folgen sind noch gar nicht abzuseher. Denn die Absägung etlicher Regieruugtsuvktioräre ist doch nur der Anszng vom großen Werke der AuSlise urd Reinigung, da« be-vorstehen dürste. Wie schwer die Erschütterung ist, ersieht man auch daraus, daß die Kammer, die kaum ihre Tätigkeit ausgenommen hatte, heimgeschickt würbe. Der Große Rat der Faschisten ist vertag», die Parteidlrektion hat einen anderen Zuschnitt b« kommen. Au« dem Slratzenbild ist da« Lckiorenbündel im Knrpsloch verschwunden, wenigstens bei der großen Masse deS Volk «. Die Nationalmiliz ist mobilisi.rt, aber zunächst mehr in den Kasernen, al« aus Straßen und Plätzen, wo Trupp.n zu Fuß und zu Pferde die Ordnung aufrechterhalten. Und e« heißt, die Schwär zhemden würden demnächst dem Könige den Eid dcS Gehorsams zu leisten haben und in« Heer gestcckt werden.. Der ungeheuer schwere Fall stellt sich nach den neuesten Ergebnissen der Untersuchung ungefähr so dar. Der Abg. Giecomo Mattrottl, S.'kretär der ewheUSsozialstischtn Partei, eine« der tätigsten Mit- Am die Vereinigten Staaten von Europa. Ein englischer Borschlag. In ter Londoner »Morning Post" vom 28. Mai veröffentlicht der bekannte englische Alnanzmann Sir Max Waechler, der auf «in lange» und erfahrung»» reiche« Leben zurückblickt, einen eine ganze Seile sül-lenden Artikel über da« obige Thema. Wir geben nach-stehend rein referinend den wesentlichen Inhalt wieder: Gerade in Euicpa find heute die Kriegsgefahren am allergrößten. Außerdem haben die europäischen Nationen die Schreckt» de« letzten Kriege» viel stärker kernen gelernt al« irgend ein anderer Teil der Welt. In Europa muß also sobald wie möglich ein Anfang gemocht werden mit der Schaffung «im« Bunde« von Rationeu mit dem Ziel: Frieden und Sicherheit. Wir brauche» in Eurcpa Bedingungen, die einen dauernden Frieden sichern, damit die Wiederkehr von 1914—18 verhindert werden kann. Diese Bedingungen stnd vor-Handen in der Jnterissengemeinschaft zwischen den ter-schieden«» eurepäi'chcr» Nationen, trenn nur die Völker diese wesenlliche Talsach« erfassen und in der Zukunft auf diese Intenssengcmeinschaft vertrauen und nicht anf formale Berlräge und Abmachungen, die, wie der l,tzte Krieg biwielen hat, einfach von irgend einer Na> tion ignoriert weiden können, wenn sie die Absicht hat, Krieg »u führen. E« gibt einen Weg, um diese Jnteressengemein-schast zwischen den Völkern Surepa» zu stärken, nämlich durch die Vereinigung aller europäischer Mächte in glieder dieser gemäßigten Gruppe, hatte in jüngster Zeit eine besondere Rolle im politischen Leben Italien« gespielt. Er hatte sich zur Ausgabe gestellt, verschieden« Mßbräuche im Lager seiner politischen Gegner an der Hand von scheinbar belastenden Dokumenten auszudicken. Enge befreundet mit dem ebenfalls d,m rechten Flügel dieser militärischen Gruppe angehörenden Abg. Turati, war er keinesfalls jener linktstrhende Umstürzler, al« den ihn einige seiner politischen Feinde hinzustellen beliebten. Aber er war doch gefährlich geworden. Jenen Leuten, die k-in reines Gewissen hatten. Denn Abg. Matteotti kämpfte nicht mit sterilen Phrasen uvd öden Beschimpfungen, sondern mit der blar.ken Waffe von Daten und Zahlen. Niemals kam über seine Lippen ein Wort, da» Italien hätte schaden können. Jede Red?, jeder ZeitungSaussetz ron ihm war, wie Abg. Turati ein-mal sagte, ganz Knochen, ohne Fleisch und Haut. Synthetisch, sachlich, doch eben darum manch ralrat de« Bunde» bestand au« mehr al« 300 der her« v«rragludfieo Männer de« britischen Reiche«, darunter So ist denn die Stunde einer Krise gekommen, aber auch die einer schweren Entscheidung. Der Unter» staatSsekretär im Innern, Finz«, der Pressechef in diesem Ministerium, Cesare Ross', sind, wie «an sagt, sreiwilliz zurückgetreten - der Generaldirekior der Polizei, General De Bons, und der Oaästor von Rom sind ihrer Posten enthoben worden und mehrere der Mordbuben verhaftet. Darunter der Direktor de« ,,Carriere Jaliano", Filippo Filippelli, von dem richt unsaubere Gcldgeschichten berichtet werden. Und UnterstaatSsekretär Finzi war sozusagen der Gründer dieser Zeitung und der JntimuS Filip» pelli«. Gkgen Finzi aber sollte die Philippika Mat» eotti« gerichtet werder. DaS erklärt manches. Au« dem furchtbaren Falle ist aber deuroch keine Parteispekulatio»» gemacht worden. Zwar machten umstürzleri'che Elemente Miene, die Straße zu» Schauplatz ihrer Erbitterung zu machen, aber da« Volk, so sehr e« auch zu liesst erschüttert ist, geht den Gesellen doch nicht aus den Leim. DaS Volk will aber Klarheit, will Licht in der unheimlichen Geschichte. Mussolini hat den bewährten Mit» arbeitn Federzoni, bisher Kolonialminister, al« Leiter de« Ministerium« des Innern berufen und sich der am meisten verdächtigen Funktionäre entledigt. DaS hat auikgezeichoeten Eindruck gemach?. Die Erregung legt sich allmählich, die Rahe k-hct zurück. Die an« gedrohten Ausstände, mit denen die Kommunisten hausieren gehen wollten, sind nicht eingetreten und, von ein paar geringfügigen Zusammenstößen abgesehen, ist bisher nichts Beunruhigendes passiert. Die Bevölkerung will auf keinen Fall daS Kind mit dem Bade ausschütten. Niemand im bürgerlichen Lager möchte den Rücktritt Mussolinis. Aber man verlangt eine gründliche Remedur. Besonder« in den saschisti» schen Reihen, wo eS noch immer eine Handvoll 48 Peer«, 51 Admirale. 52 Generale und 62 Paria» mentimitglieder, unter ihnen unser gezeriwäriiger Mi» nisterprästdent Namsay M.ic:onald, Nachdem der Plan richiiz gefaxt war, besuchte ich jede» europäische Land von veuiin. Ich sprach mit den Souveränen, mit zahlreichen Ministern und anderen hervorragenden Männern und fand sie alle berett, den Plan anzunehmen und einem europäischen Bund heizu-treten. Auch der deutsche Kaiser zeigte in jeder Weise, daß er meinen Plan durchaus billige, aber ich konnte ihn nicht veranlassen, praklisch vorzugehen. Er war von Natur ein Pazifist, aber leider war er beständig um-geben und been flußt von der KriegSpartei und er sah keinen Weg, wie er mit ihr breche» könnte. Der große Krieg machte dann der Arbeit de« europäischen Ein» hett«bunde« ein Ende. Die politische und wirtschaftlich« Lage Suropa« nach dem Kriege gibt dem Verfasser Veranlassung, feinen Gedanken erneut ter Erörterung zu unterbreiten. Seine Vcrwiiklichung würd« außer der Verhinderung künftiger kriegerischer Verwicklungen noch weitere unmittelbare Vorteile haben, tie sich au» der Freiheit von Handil und Veikehr, der allmählichen Annahme eine» allge-meinen Geld Ystem», der Verminderung der Rüstungen und der dadurch kedingten Freiwerdung von Mitteln für preduki.vere Zwecke ergeb.n würden. Dana heißt «S weiter: E» versteht sich natürlich von selbst, daß eia dauernder europäischer Bund nur auf einer absolut un» parteiischen Grundlage geschaffen werden kann, durch die Uebereinstimmung aller beteiligten Nationen, und daß keinem Staat irgendwelcher Vorzug odcr Vorrecht. •ritt 2 Ct (litt Zettnaz 51 Menschen gibt, die die schaurige Untat rühme». Man muß sich aber vor Augen halten, daß die ganze Lammermehrheit, eben die faschistischen Abgeordneten, da« Verbrechen nach Gebühr gekennzeichnet und bitter verurteilt hat. Uad wie sehr Mussolini den Mord tn seiner ganzen mittelalterlich anmutenden Grausam-feit beklag», ist niemandem mehr ein GheimniS. Präsident WasarvK bei den Deutschen in Währen. Ueber den Besuch des Präsidenten Masaryk bei den Deutschen Mährens berichtet die Grazer Tagespost: Auf seiner Rundreise durch Mühren besuch«? Präsident Masaryk auch mehrere Orte mit deutsch, sprachiger Mehrheit. In Znaim waren die Häuser der Deutschen mit schwarz-rot-goldencn Fahnen beflaggt, deutsche Turner waren mit schwarz-rot-goldenen Fahnen ausgerückt. Sie bildeten mit tsche-chischen Sokoln Spalier. Deutsche und tschechische Schulkinder begrüßten den Präsidenten. Der deutsche Vizedürgermeister Dr. Fritz erklärte in seiner Be- f^rüßungSansprache: .Wir begrüßen Sie, Herr Prä-ldent, in dieser einst kerndeutschen Stadt. Wenn unsere Freude über Ihren Besuch noch nicht jenen begeisterten Jubel auszulösen vermochte, wie bei unseren tschechischen Mitbürgern, so ist dies den geänderten Verhältnissen zuzuschreiben. Wir haben unsere Bitten und Beschwerden in emer Denkschrift niedergelegt und bitten Sie, dieser JhreAnsmerksamkeit zu schenken." Dann sprach Bürgermeister Dr. Brunner namens 78 Landgemeinden und beklagte sich über den Verlust des Wiener Absatzgebietes für landwirtschaftliche Produkte. Er fährt dann fort: DaS deutsche » Volk will nur Ruhe und Frieden. Wir hoffen auf Sie, Herr Präsident, und bitten Sie, Ihren Ein« fluß im Sinne einer Besserung unserer nationalen und wirtschaftlichen Lage geltend zu machen." Prä-sident Masaryk erwiderte: „Lassen Sie uns nach, denken über unser jahrhundertalteS Problem. Die Demokratie und die Republik vermögen eS zu er» reichen, daß verständige Menschen sich vertragen und zusammenarbeiten. In diesem Einvernehmen, zu dieser Zusammenarbeit müssen wir kommen." Der Rest des Satzes ging unter stürmischen Heilrufen der deutschen Bevölkerung unter. In Pohrlitz waren ebenfalls die Häuser der Deutschen schwarz-rot-gold beflaggt. Die deutsche Bevölkerung erwartete korn-blumengeschmückt den Präsidenten. Der deutsche Senator Luksch sagte in seiner Ansprache an den Prä-sidenten: Die Deutschen können nie engstirnige Hasser der anderen Nationen sein, und sie hätten sich auch den neuen Verhältnissen im Bezirke angepaßt. Wie die Deutschen in Oesterreich treu den Gesetzen lebten, fühlten sie sich im neuen Staat stolz zu jenen Elementen gehörig, die dem Staate geben, was ihm am wertvollsten sein müsse: staatsbürgerliche Gesinnung und demokratische Achtung vor der Autorität gegeben werden können. Ein solcher Plan kann nur aufgeführt werden nach auSgiebiger öffentlicher Au»-spräche und freier Verhandlung, die in dem E.iste des Geben und Nehmen und mit dem festen Entschluß ge> führt werden muß, bai gewünschte Ergebnis sicherju stellen. Stich Schaffung deS Europabunde« muß ein Krieg »wischen Suropa und den Vereinigten Staaten von Amerika unmöglich gemacht werden. Sie müssen einen ständigen internationalen Schied«zerichi»hof «inrichten, der sich mit allen Schwierigkeiten befassen wüide, die zwischen den verschiedenen Staaten entstehen würden. Eurcpa nnd die Vereinigten Staaten würden dann ge-meinsam j de« einzelne Land tn der Welt einladen, sich der Bewegung zur Verhinderung von Kriegen anzuschließen. Wenn irgend ein Land ablehnen solUe, müßte ihm mitgeteilt werden, daß e», falls e» Stieg führen wollte, statt die Streiifraze dem Schiedsgericht zu un!«breiten, schwer bestraft werden wülde, wahr» scheinlich durch vollständige Jsolieruig. Für den Staatenbund könnte folgender Plan an» genommen werden: Alle Starten treten zusammen und stellen die Bundesverfassung an?, und zwar auf der Grundlage eine« rinheltlichen Tarif«, eine« Münz'ystein« und einer Sprache, welche in j der Schule al» zweit« Sprache gelehrt werden muh. Die Auswahl bwfcr Sprache würde durch da« erste europäische Parlament erfolgen. Die Abschaffung der Grenz?» und freier V:r-kehr zwischen den verschiedenen Staaten. DaS Präsidium des BundlS wird abwechselnd v?n des Gesetze«. Die Deutschen erwarten, daß ent-sprechend den Gesetzen moderner Demokratie der deutschen Sprache und der völkischen Betäligung keine Schranken gesetzt werden. DaS deutsche Volk sei ein Millionenvolk, eS sei bodenständig und habe in diesem Staate eine historische Vergangenheit. DaS deutsche Volk verlangt aus ©raub seiner Bedeutung, seiner Leistungen und seiner Kräfte die in der Verfassung begründete volle Gleichberechtigung im Staate und die gesetzliche Anteilnahme an jener Macht, von der die Geschäfte der Regiernng. der Verwaltung geführt werden. Erst wenn diese Probleme gelöst seien, werden die Völker dieses Staate? zu hoher Blüte emporsteigen. Auf die Ansprache deS Senators Luksch in Pohrlitz antwortete Präsident Masaryk in deutscher Sprache: Was nottut, ist gegenseitiges Vertrauen der beiden Nationalitäten. Wir sind uns der Stellung unseres Staates in Europa wohl bewußt; wir kennen die Schwierigkeiten, die uns Geographie und Geschichte auferlegen. Die Tatsache, daß wir unseren Staat wieder ausgerichtet hrben, bedeutet einen entscheidenden Schritt zur Regelung des Verhältnisses unsere» Volkes zum deutschen Volke überhaupt. Meine Politik ist die Politik deS Friedens nach innen und außen. Ich perhorreSziere jede G:-waltpolitik der Revanche anzuerkennen. Ich hoffe, die legalen Vertreter des deutschen Volke« werden sich ehrlich und offen aus den Boden des Staates stellen. Es werden sich dann in der demokratischen Republik die Konsequenzen einstellen können, die Sie als die gesetzliche Anteilnahme an der Macht be-zeichnen, von welcher die Geschäfte der Regierung, der Verwaltung unserer Republik geführt werden. Politische Rundschau. Inland. •JfiiSii hat seine Aeise nach Aled neuerdings verschoben. Ministerp üsi»ent tyib-i hätte am Montag nach Bled zur B^ichterftauung zu» König abreisen sollen. Er hat jedoch seine Abreis« neuerdings ver-schoben. Diese fortwährenden Verschiebungen d:r Ab-reise werde» in politischen Kreise» dahin ged?utet, daß P;«'<5 geringe Aussichten hab?, vo« König daS Wahlmandat zu erlangen. Man will wissen, daß die letzten Ereignisse und häufigen Zusammenstöße an maßgebender Stelle einen sehr schlechten Eindruck gemacht haben. Der König soll zur Ueberzeugung gekommen sein, daß der jetzt schon schwierige Verlauf der politischen Dinge sich in »em Falle, als Nm« wählen aa«geschritd«n würden, noch «ehr verschärfen würde. In politischen Kreisen, welche mit der Stiwmung de« Volkes gut bekannt sind, wird be-hauptet, daß die Bemühungen der Regierung, d,S Wahlmavdat zu erwirken, absolut erfolglos bleiben werden. ES Ist bisher noch nicht bekannt, an welchem Tage die Reife erfolgen soll, da an offizieller Stelle darüber nicht» mitgeteilt wird. Möglicherweise dürfte den Großmächten gestellt, ob sie nun Monarchien oder Republiken sind. Nachdem der Verfasser mitgeteilt bat, daß auch der verstorbene Präsident Harding dem Plan zugestimmt hat, setzt er sich mit dir Frag« auseinander: Warum ein europäischer Staatenbund, nachdem der Beriailler Vertrag den Völkerbund ie.» Leben gerufen bat? Dazu erklärt er, er glaube nicht an einen starken und ein-flußreichen Völkerbund, solange keine Einheit in Europa herrsche. Ec weist tn diesem Zusammenhang hin auf die Nichtmitzliedschaft Deutschland«, Rußland» und der Vereinigten Staaten, auf die Ablehnung de« Völker-bunde« durch Frankreich bei dem Einmarsch in« Ruhr-gebiet und durch Jtalim bei der Korfu Nffäre. Au« den Schlußbcm^lkun?en de« Artikel; geben wir noch da» Folaende wieder: Wenn einmal der Friede tn Europa gestiert ist, so wird er in gleicher W ise dazu beitragen, ihn für die ganze W lt zu sichern. Die Vereinigten Staaten von Amerika werden nicht länger den europäischen Kontinent al» ein bewaffnete« Lager anseden, da» w.'der Sympathie noch Brüderlichkeit verdient. Die Festigung der europäischen Staaten wild w e nicht» andere» eine Garantie gegen jede Gefahr einer asiatischen Jivasion bieten. Außerdem wird der Ferne Osten einen Band der Staaten Eu cpa» resp:kii'ren, d:r in friedlichem Bemühen für die allgemeine Wohlfahrt vilrewizt ist und der keine imperialtstlschen Einmischunzen tn andere Teile der Erde erstreb!. Und vor »2cm werden die Vereinigten Staaten von Europa jeder W-ise zu dem Erfolg d:4 VLikerbundeS beitragen. die Abreise Ende dieser Woche erfolgen. Ja unter-richteten radikalen Kreisen wird behauptet, PaStö werde sich in Bled etwa 15 Tagen aufhalte» und dem Könige eingehend? über die politische Situation Bericht erstatten, und die Auflösung der Skupschtina und da« Wahlmandat fordern. Bei dieser Gelegenheit wird auch die engere Rekonstruktion des Kabinettes durchgeführt werden. Nach dieser Version hält P2S <5 dafür, daß eS nicht günstig wäre, sosort die Neuwahlen auszuschreiben, sondern daß man damit bis Mitte Juli abzuwarten hätte. Auf diese Weise würde auch der Ukaz über die Auflösung der Skupschtina mit dem 15 Jali datiert und die Reu» wählen würde» für den 15. Oktober ausgeschrieben werden. Winisterrat. In der politischen Situation herrscht insoweit Ruhe, als keine größere Parteikonserenz oder Aktion im Zuge ist. ES fand eine Ministerkonferenz statt, an der nur die radikalen Minister teilnahmen, uad die einen innerparteilichen Charakter trug: sie galt der bevorstehenden Rekonstruktion des Kabinettes. Allem Anscheine nach wird dieie Rekonstruktion einen geringeren Umfang annehmen, als ursprünglich angenommen wurde. Besonder? der Rücktritt des Ministers Simonoviö ist noch keine beschlossene Sache, während e« als ganz sicher gilt, daß außer dem Minister Janjiä der Forst- nnv Bergwerksminist.-r ausscheiden wird. Allem Anscheine nach dürften keine neuen Persönlichkeiten in das Kabinett eintreten. Der Ministerrat hat insbesondere der neu einzuschlagenden RegierungStaktik. besonder« mit Bezug auf die letzten Zusammenstöße, gegolten. Minister de« Innern, der entgegen den ursprünglichen Plänen Samstag abend« niht nach Bled abgereist ist, berichtete über die Lag« im Staate nach den ihm zugekommenen Berichten. Auch bei dieser Gelegenheit kam es im Ministerrat neuerdings zur Festlegung der Ansicht, daß Neuwahlen den einzigen AuSganz auS der gegenwärtigen Lage bilden können. Kin geplantes Attentat gegen 3faiid? In N s wurde ein vrdächtiger Balgire ver-haftet, der die Absicht hatte, «in Altentat gegen Obov auszuführen und der sich im Walde hinter Drago-man auf daS Dach «ine« Waggon» deS fahrenven Orient-Expreßzuge« emporgeschwungen hatte uad aus dies« Weise bi« nach N'S gekommen war, wo «r von Eisenbahnern entdeckt und festgenommen wurde. Er gestand, Mitglied der bulgarischen Militärliza zu sein und sagt« au«, den Auftrag erhalten zu haben, Obov zu tüten. AuS den neuesten Meldungen geht hervor, daß der Verhaftete, der Dimitrov-DoagorSki heißt, mit der Absicht nach Jugoslawien gekommen war, auch gegen Pa5:f ein Altentat zu verüben. Diese letzten Nachrichten haben aber noch keine amtliche Bestätigung gesund:». Arefleverfotgnngeo. Die Regierung hat dcm .PrimorSki Nooi list* in Sus ik da> weitere Erscheinen verboten. Da» genannte Blatt ist die Fortsetzung d«S ,Rij c(i Nrv: list", der früher in Fiume erschien und da« Organ Franz SupiloS, des Begründer« der serbisch-kroatischen Koalition war, aber nach der Besetzung Fiume« durch die Italiener nach Sus ck übersiedelte. DaS Blatt trat far den oppositionellen B!ock ein. Den Zagreber .Novosti" wurde die Straßenkolportaze entzogen. DaS Organ der Slowenischen BolkSpartei, der Ljublja.iaer .Slvven c", wui de dreimal kurz hintereinander beschlagnahmt und seine Verbreitung verboten. Sasiö stellt seine Mede in Yijelina in Abrede. Wie die Abgeordneten der Laudwirtepartei, die DoiineiSlag Pa5 ö aussuchten, mitteilen, stellte e» Pasc entschieden in Abrede, in seiner Bj?liaaer Rede dem König« und allen, die ihr — Pj«<5 — stürzen wollen, g'droht zu haben. ..Die Zeitungen lügen", erklärte er. Auch al» ihm DmitctjeoüJ und Mo!loo'jev t vorhielten, daß alle Blätter den gleichen Text brachten, wiederholte PiSc: „Sie lügen". Al« dar.n darauf hingewiesen wurde, »aß auch die „Samouprava", da» Organ der Radikalen Partei, den gleichen T»xt brachte, rief P^sö: „Auch sie lüg'". _ Was Sie brauchen, da« ist Elsafiuidl Diese» wahre Hausmittel, welches Zyre Schmerzen v»rtreibt! Probesendung 27 Dinar. Apotheker Eng. v. Feller, Sttibica Donja, Elsa trg Nr. 335. Kroatien. Rammet 51 CMItec Ze' tnnq •ritt S Aus Stadt und B»»d. Behördliches Verbot de« Gebrauch« unserer historischen deutschen Ortsnamen. »relshauptmannschaft in lkeljc. (Teutsche Ueberse»ung.) PoUzeiabteituug. Zahl «'St. An die Schriftlettung der „Killier Zeitung", zu Handen des H'rrn Verantwortlichen Schriftleiters Eelse, a« 24. Juni 1924. tn Celje. Ja litz'er Z-it bemerkt man, daß sich daS Blatt „Cillier Zeitung" demonstrativ nicht mehr der offiziellen OrtSnamen in der Staatssprache für Orte in unserem Staate bedient. Aus öffentlichen Rucksichten werden Sie be-auftragt, sich in Hinkanst in Ihre» B'.atte für Orte tn unserem Staate einzig und allein der off?« ziellen Bezeichnungen, d. i. in der Staatssprache, zu bedienen. Uebertretungen d'.eseS Verbote», für die Sie persönlich verantwortlich sind, werden nach dem g 11 der kaiserlichen Verordnung vom 20. April 1854, Reichsgeschblatt Nr. 96 bestrast werden. Eine etwaige Berufung gegen diese» Verbot ist innerhalb von 14 Tagen, gerechnet von dem der Zustellung folgenden Tage, bei der KreiShauptmann-fchaft. Polizeiabteilung, in Celje an den Obergespan in Maribor einzulegen. Ener etwaige» Berufung steht eine aufschiebende Kraft nicht zu. Der RegierungSrat: _ Kuiek e. h. Evangelische Gemeinde Anläßlich deS Staatefeterta^e« a« Samstag. de« 28. Juni, findet in der EhriftuSkirche um 10 Uhr vormittags ein Gottesdienst statt. Firmung. Am 26. und 27. Juni wird in Gtljf »u« Sakrament der Firmung gespendet werden. Die Gemeindewahlen wurden für die Stadt Celji für den 28. September I. I. auige» schrieben. Beograder Techniker in Kelje. Am Montag, »raf eine Gruppe von Hörern der technischen Fakultät in Beograd in Eelje ein. Die Studenten haben die technischen Einrichtungen und die industri-ellen Unternehmungen der Stadt besichtigt. Eröffnung einer Station zur Bekämpfung der Tuberkulose. Im Invaliden-heim in Celje wurde vor einigen Tagen eine Station zur Bekämpfung der Tuberkulose eingerichtet, die bereits mit ihrer Tätigkeit begann. Die Leitung der Station hat der PrimariuS deS hiesigen Allgemeinen Krankenhause« inne. Am VeitStage, d.i. am 23. Jaui, bleiben die Geschäfte den ganzen Taa geschlossen. Im Interesse des Fremdenverkehres nimm? oaS «oiahtamt Eelj', Zimmer Nr. 2, tn »er Zeit vom 17. bis 27. Juni von 3 bis 10 Uhr vormittags Anmeldungen von Sommerfrischlerwohaungen ent-gegen. Iagdlizltation. Die Gemeindejagd in Sv. Lov- reite pri Projinu gelangt am l. Juli im Wege einer öffentlichen Versteigerung zur Verpachtung. Der AuSrufungSpreiS beträgt 2650 Dinar. Die Jagd bat einen Umfang von ca. 1160 Hektar. Die Lizi-tation beginnt um 9 Uhr vormittags und findet auf der hiesigen B-zirkShauptmannsch,ft (Zimmer 9) statt. Außerdem gelang« am 4. Juli bei der kgl. KrciS-bauptmannschaft in Celje die Gemeinde, igd in Sv. Pavl pri Preboldu zum AuSrusungspreife von 5000 Dinar zur Versteigerung. Die (Hemeindtwahlen in Lakko fanden am Sam«ag, d.m 21. v. M.. statt. S» erhielten die Demok^aen 131 Stimmen und 10 Mandate, die W>rt chasispartei 47 Stimmm und 4 Mandate,' die klerikalen Z9 Stimmen und 3 Maa»aie. Verhaftung von Kommunisten. V r. gangenen Mittwoch ubei ts wurden in R>.i? 6 Kommunisten vnh)fttt nnd d»m Gerichte ringe liefen. <£f wurde ein« strencie U itersuchung eingeleitet. Die umfangreiche Untersuchung, die in RuS? durch;esührt würd«, hat eine geheime kommu-nistische Organisation ausgedscki, die die Aufgabe hatte, das „Terrain vorzubereitm". Der »nSgaiiqs. punki d.r kommunistischen Propaganda befand sich dortselbst in der Stickstossadrik. Die Untersuchung Schicht - Seife Marke nHirsch" spart Zeit und Geld. Einmaliges Ueberatreichen mit Schicht- Seife ersetzt dreimaliges Ueberstreichen mit gewöhnlicher Seife. Schicht hat auch festgestellt, daß finanzielle Mittel zur Au-schaffang von Waffen gesammelt wurden. Die Katholisch,Druckerei in Ljubljana — Eigentum des Bischofs Dr. Jegiiö Wie die slowenischen Blätter melden, ist die Ka'ho lische Druckerei in Ljubljana, in der da» Organ der Slowenischen Bolkspanei, „Slovenec", hergestellt wird, in deu Besitz deS Bischof» Jeglii überge-gangen. Der Kanfsch'llin^ beträgt 10 Millionen Dinar, der Wert der Druckerei soll sich aber wie die demokratischen Zeitungen erklären, aus 100 Millionen belaufen. Der Kauf sei bloß fingiert, um die Druckerei vor dem Zugriff der politischen Behörde sicherzu-stellen. Diese Darstellung klingt aber ziemlich un-wahrscheinlich, da eine unbedingte „Sicherung" auch durch diese Transaktion nicht gegeben wäre. Das Urteil im t aruga Prozeß Im vollbesetzten BerhandlungSsaale wurde am SamStaz iu Osijek daS Urteil gegen den berüchtigten Riub-mörder Jovo Stanisavljev:«! 6 uuga und dessen H'l» serihelser g'sällt. Auch vor dem Gerich «gebäude hatte sich eine ungeheure Menschenmenge versammelt, die vur mit Mühe von Gendarmen im Zaume ge« hall H wmde. Um Punkt 10 Uhr vormittags wurden die Angeklagten in den Saal geführt; (S irugi war sichtlich nervös. Einige Minuten darauf verlas Se. nat«präsic>eut Markooii da« Urteil, wonach die Angeklagten S iruga, Mchal>!vi6, Selthofer und P'p < zum Tode durch den Strang verurteilt wurden. Die S:rafe wird zuerst an Selthofer ausgeführt, C »ruga kommt als letz'er an die Reihe. D!e übrigen Angeklag'en wurden zu kerkerslrasen bis zu 20 Jahren verurteilt. Nach der U tetliv'rküidung bemerkte man bei v den Angeklagten große Niederge-fchlazenheit. Rar 6 iruga und P p c lächelten zynisch. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt. Nachrichten aus Wariöor. Doppelhochzelt. Am vergangenen Donners-tag fand in der Familie Woch eine Doppelhochzeit statt. Fräulein Mitzi Woch wurde mit Herrn Jofef Pinteri^, Bankbeamten, und Fräulein Stephanie Woch mit Herrn Jofef Tominz, Mitinhaber des Dampfsägewerk.s Antolii & Tominz in SlovenSka Biftrica, getraut. Todesfall. Sonntag früh ist Frau Johanna Wolfzettel, geb. Meichenitfch, plötzlich verschieden. Das Leichenbegängnis fand am Dienstag, dem 24. d. M.» am städtischen griedhofe in PobreZje statt. Die Gemeindewahlen finden in der Stadt Maribor om 2l. Sptember l. I. statt. Besuch serbischer Studenten. Eine größere Gruppe serbischer Studenten besucht in Kürze unsere Stadt. Die Stadtgemeinde dickt die Spesen ihres Aufenthaltes. Die Studenten, Techniker, werden die industriellen Unternehmungen unserer Stadt sowie der Umgebung besichtigen. Unfälle. Am vergangenen DonncrStag erhielt der 25jährige Arbeiter Josef Stark bei einer Rauferei eine Stichwunde am rechten Oberarm und mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Am selben Tage um zirka 23 Uhr anende wurde die 32>ährig Julie Kunstl von emem Hunde gebissen. Am SamSiag um 7 Uhr früh stürzte der Großlanfniann Robert v?n Bacho aus Raije in Bvhova vom Motorrad« und zog sich einen Schädelbasisbruch zu. Der Schwi verletzte roiusc ins Allgemeine Krankenhaus ii^rfilhil. Zergangenen Samstag stieß der Schlosser Johann P. am Kralj Petrov irg mit dcm Rade eines gewissen V'adimir <2f. zusammen. Beide Ra>er wnrden erheblich beschädigt. Die Radfahrer erlitten Verletzungen leichte-er Natur. Ein grfährltÄ?«?.- Oteb. 5chon feit 12. Mai befindet sich hier ei» junger Mann in Haf>, dessen richtigen Namen man lange Zeit nicht feststehen konnte. Erst dieser Tage gelang es der Polizei, auf Grund von Photographien feine Jdentiiät zu be-stimmen. ES handelt sich um den nach Reicheuau in Niederöst rieich zuständigen Hilfsarbeiter Ferdinand Würzer. Ferdinand Wurzer wurde ichs, längere Zeit von den Polizeibehörden in Mürzzuschlag, W'ener-Neustadt, Knittelfeld und Leoben we^en verschiedener Diebstähle und Betrügereien gesucht. Die Mariborer Polizei wird Ferdinand Wurzer de« Klagensurter Behörden übergeben, weil dieser zuletzt in Klagenfurt verhastet wurde, von wo er aber bald wieder entfliehen konnte. Ein fatal«« Mißverständnis. Dieser Tage begleiteten zur N ichtstunde zwei Männer ihre» stark betrunkenen Z'chgenoffen nach Hause. Da die Begleiter fürchteten, ihr Freund würde in der Trunkenheit seine Brieftasche verlieren, wollten sie ihm diese abnehmen und selbst aufbewahren. Da sich aber die« ihr Z-chqenofse nicht gesallen ließ, entstand ein regelrechter Kamps um die Brieftasche. Zwei Passanten, die zufällig des Wege« daherkamen, glaubten einen Raubüberfall vor sich zu haben und eilten dem .Bedrängten' zu Hilfe. E« entstand eine heftige Schlägerei, »a nun die beiden Freunde det Betrunkene« dachten, man wolle sie berauben. Erst »>« herbeigeeilt? Polizei konnte da« fatale Mißver-stäadniS zur Ucherrafchang beider Parteien aufklären. Ein netter Gast. Ein gewisser Leopod K. wnde kürzlich verhaftet, weil er im Gasthause „Zar Traube" eine größere Z'che «achte und darauf ua» bemerkt verschwinden wollte. Leopold K. wird auch schon längere Zeit als Deserteur gesuch'. Ein unvorfichtlger Chauffeur. Der Ehauff ur Rudols V.dmar und dessen Frau wurden angezeigt, weil sie mit ihrem Automobile so unvor-sichtig fuhren, daß sie an der Ecke Melj^ta cesta— PiinarSka vlica in eine Mauer rannten und dabei beinahe einen Passanten überfahren hä'ten. Dl« Geschäfte am 28. Ianl geschlossen. DaS HandelSgremirim macht daraus aufmerksam, daß die Geschäfte im Sinne einer Ministnialverord-nung am VeitStage, d. i. am 28. Juni, den ganzen Tag gesperrt zu halten sind. WiedereinfShrung der Ursprungszertifikate. DaS Po^zollamt v-rftändigte da« Handel«gremium, daß seit 17. d. M. bei ein« geführten Postpiket?», welche die Bemerkung ^Sendung mit Begleitschein" führen, wieder die se nerzeit üblichen Urfp un.,Szerlifikate verlangt wer-den, um die Ware nach Minimaltarif verzollen zu können. Diese müssen im Staate, auS welchem die War stammt, ausgestellt sein und wollen alle Kauf-lente ihre Lieferanten ersuchen, Zertifikate der Post-begleitadresse beizulegen, damit die Verzollung ohne verzöierung durchgeführt werden kann. Staatliche Arbeitsbörse. Bei der hiesigen Arbeitsbörse gab eS in der Zeit vom 15. bis 21. Juni 117 freie Arbeitsplätze. 141 Personen suchten Arbeit. Ja 74 Fällen vermittelte die Börse. PsSnderoerfteigerunq. In der hiesigen Pfandleihanstalt, Gosposka ul. 46, gelangen am 9. Juli die Effekten von Nr. 12.075 bi« 14.745 und die Pretiosen von Nc. 17.010 bis 17.730 zur Ber» steigerung. Zlachrlchien aus Ftuj. Don der Freiwilligen Feuerwehr. Be- kanntlich hat unsere Feuerwehr in ihrer l-tzten Gcnera!oe:sammlung den Beschluß gefaßt, eine mo-derne Motor > Turdwenauhängelpritze anzuichzssev. Mit Recht wur»e dieser Bnchluß von sämtlichen BerölkerungSkleisen ausS wärmste b^g üßt. Den« zweiselloS berötigt unsere Feuerwehr für chren ge> waUigen Wirkungskreis schon dringerd 'in mederneS Lölchzerät. Wie »an eifä'yrt, beträgt derAnschafirng«' preis der modernen Turbinen-Anhängelp^tz? 1^0 000 Dinar. E. ist leicht erklärlich, daß unlere Feuerwehr di-fe große Snmme selbst auszubringen nicht im-stände sein wird. Ei wurde daher bereits mit einer Sammelakiion begonnen. E» ist Pfl cht aller Be> völkcrun^Lkreise, daß si: diesen edlen P'.an unserer Feuerwehr sowohl in finanzieller al« auch in mo-rali cher H»sicht aus daS tatkrästi^ste untirstützen. Nur unter diesen Uvständen wird eS möglich fein, da» überaus notwendige Löichgerüt dii zum Herbste «tJ( 4 titlitt 5elt«vz Nummer 51 auzuschaffen. Die Spenden werten vom Wehr-kommando jederzeit dankend nrlg,gengeno»»en. Die heurigen Iagdoerhältntsse lassen untere Weidmänner im allgemeinen aus ein guic» Jagdjahr hoffen. Hasen und Rebhühner gibt eS un. zweifelhaft mehr als im Borjahre. Wohl höit man aber Klagen betreff* der Fasanen. Wie sast alljährlich so hat auch Im heurigen Frühjahre daS Hochwasfcr die Fasaningelege, die sast autschließlich in den Drauauen vorzufinden sind, mitgenommen uad ver-mchtet. Mit Rücksicht aus diese bedauerntwertcn Umstände träre ei angezeigt, den Fasanen im heurigen Jagdjahre eine entsprechende Schonung an-gedeihen zu lassen, um dieses schon ohnehin sehr seltene und interessante Wild vor der sonst sicheren «utrottung zu brwahren. Hennen müßten unbedingt geschont werten. Wird aber dieser weidmännischen Warnung in letzter Stunde kein Gehör geschenkt, dann können wir davon, überzeug« sein dah wir früher al« «an glaubt den Fasan zu den Selten-hetten unserer Reviere wird zählen müssen. Eine hochherzige Spinde der Stadtvertretung. Ter Gemeindnat bat in seiner letzten Sitzung den Beschluß gtsaßt, der Freiwilligen Feuer-wehr ein Lastenauto kostenlos zu üderlassen. Machrichten aus AreZlce. FlrmenfchilderdefchSdigung. In der Nacht vom 18. auf 19. d. M. wurde» die Firmen-tafeln der Firmen Malheia und G. Paidasch be-schädigt. Es ist dies schon der zweite derartige An-griff auf die Firmentaseln deutscher GeschästSlente. Es wäre daher nur zu wünschen, daß die Behörden endlich ernstlich eingreisen und solchen Bubenstücken ein Ende machen. Den gewünschten Srsolg werden solche Heldentaten doch nicht haben, sie dienen eher als Reklame und verschönern gerade nicht daS Stadtbild. Fubdallwettfplel. Am Sonntag, dem 22. d«. spielte der Sportklub „Troja" gegen den Sportni klub Sevnica ein UebungSwettspiel mit dem Ergebnis 3:3 (1:1). Tore erzielten KlabuS 2, Sterjche 1. Wassersport. DaS gewesene Mitglied deS S. ct. „Troja", Herr Bozomir Gülc, hat bei den Auswahlkämpfen im Wassersport am 19. d. M. in scharser Konkurrenz mit 9 4 Punkten den ersten Platz errungen und beteiligt sich an den Olympischen Spielen in Paris. Nachrichten aus Fojnik. Gemeindewahl. Ja den Wahlka»ps traten diesmal drei Parteien. Als erst« überreichle rhre Liste die Slowenische Wirtschaft Partei (Demokraten). Die zweite Liste war d e der Klerikalen. Die dritte L ste überreichle die Selbständige Bürgnpartei, d. i. eine Bereinigung der alten Bürger mit den Anbänzern de» bisherigen Bürgermeisters JuliuZ Koooi i Die Wahlagital o.i wurde zumeist seuenS der Führer der ersten Liste in wenig vornehmer Art betrieben. ZeiturgSangr ffe gegen den gegenwärtige« sowie gegen den letzien Bürgermeister vor dem Umsturz, Wahl-plakate, die geradezu gekchmeckioS waren uvd der gleichen Niedlichkeiten sollten der erste., Lste die Mehrheit bringen. Es soll übrigens nicht totze-schwiegen werden, daß die H?rren Führer der ersten Liste der Bürgerpirtei vier Plätze in ihrer Liste an> gelragen haben, wenn sich diese mil der erNea ver-einigen wollte. Leider entsprach der Ersolg durchaus nicht den Erwartungen jeuer Herren. Die Wahl» Beteiligung betrug etwaS ület 83 Prozent. Die erste Liste tnanq 28, die zweite ebenfalls 23, während die dritte 62 Stimmen zählen konnte. Die Mandat« wurden demnach aufgeteilt: die Slowenische Wirt« schas>Spartei 2 Ausschüsse, 1 Erlatzmann; die Slowenische Bolktpartei 2 Ausschüsse. 1 Ersatzmann; die Selbständige Bürgn Partei 5 Ausschüsse, 2 Er« satzmänner. Die Einschreidunaen an der Bürgerschule finden am 28.,. 29. und 30. Juni I. Z. von 8 b>S 12 Uhr vormittags statt. Ausgevomme« werden Kinder, die das 5. Schuljahr mit gutem Erfolg vollendet haben. Die Anmeldung erfolgt in Begleitung der Ellern oder deren Stellvertreter unter Borwei« dcS letzten JahreSzeugniffcS uad bei Taufschiive», bezw. TaufbuchauSzugeS. Nachrichten aus Aogaöka Statina. Zum Kurqedrauche ist unter anderen Per« sönlichteiten deS In- und Auslande« auch Fürst Otto Windlschzrätz au« Korjice eingetroffen. Außerdem haben sich die Havp'» sckiistleiter der »Grozer TageS» post- und der „Präger Prrffe" sowie die Schriftleiter der .Remn Freien Presse" und der .Arbeiterzeitung" zur Knr anczemeld-t. Uederfiedlung der Witwe Stritar« nach Oesterreich. Am vergangenen Freilag hat die Witwe des slowenischen DichterS Zostp Stritar, Frau Theresie Stritar. Rozoska Slatina verlassen und ist zu ihren Angehörigen ia Oesterreich zurück« gekehrt. _ Verwalter mit Fachbildung, im Kanileiwesen bewundert, slowenisch und deutsch in Wort und Schrift, Frau gute Küchin. al« StOtxe des Direktor« auf Kabrikagut in Slowenien gesucht. Aiwftthrlicho Offerte mit Zeugnisabschriften erboten unter „Oekonomio und Wald 80065" an die Verwaltung des öl. meinl ITee neuer Ernte soeben eingelangt Celje, Kovaäka ulica I Kontorist(in) slowenisch und deutsch in Wort u. Schrift, sicherer Rechner, perfekt in Maschinschrift und Stenographie auf I.andgut in Slowenien gesucht. 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