Mfnina iflafanav üsksM Preis Din 2’— 71 Jahrgang Crscheint wöchentlich siebenmal. Schriftleltuag (Tel. Interurb. Nr. 2670) sowie Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. Brief). Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returniert jÄf, m «a ÖesÖ Nr. 163 Sonntag, den 21. luni 1931 Inseraten- u. Abonnements-Annahme ln Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatL 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din, Mariborer ntuuitn a Unsere echte Koliner Zichorie i Lohn und Ware Der Preisverfall auf dem Warenmarkt, der alle Länder der Erde umfaßt, hat auch die Frage der Löhne in allen Ländern neuerlich aufgerollt, denn es wäre eine selbstverständliche Folgeerscheinung dieses 23er* öilligungsprozeffes, daß die Löhne herabgesetzt werden sollen, dennoch aber stößt der Versuch diese Einsicht zu realisieren auf meistens unüberwindliche Hindernisse, die in den wenigsten Fällen wirtschaftlicher Natur sind. Seit nunmehr einem Jahr sind die Warenpreise in einem unausgesetzten Rücklauf begriffen und wenn bisher die Löhne nicht dementsprechend reduziert wor den sind, so kommt dies faktisch einer Lohn erhöhung gleich. Wir müssen von den sozialen und abseits liegenden Momenlen absehen und nur den engen Zusammenhang zwischen Warenpreis und Lohn ins Auge fassen. Diese unerschütterliche Beziehung hat sich in einer Weise entwickelt, die fal tisch einer Erhöhung der Löhne gleich kommt. Wir haben vor zehn Jahren das Gleiche schon einmal erlebt und das wird auch immer wieder bei Erörterung dieser Frage ins Treffen geführt, allerdings wird übersehen, daß damals, am Ende der Inflation in den mitteleuropäischen Staaten, die Dinge ganz anders lagen. Damals begann eine Periode technischen Aust'chwun-ges, Ausbaues, Prcduktionssteigerung, damals wirkte sich eine plötzlich einsetzende Rationalisierung zu Gunsten der Arbeitnehmer aus, aber jetzt? Die Produktionskraft wird steigen, kann auch weiter gesteigert werden, technisch nämlich nicht aber hinsichtlich der Möglichkeit die Produkte unterbringen zu können; nicht die Technik, sondern die Konsumschwäche drosselt die Expansion der Produktion. Die Spannung ist dadurch entstanden, daß das Problem der Lohnhöhe ein Pclitikum geworden ist, einerseits durch gewisse politische Parteien, Andererseits durch eine Weltanichauungs-fhee, die dies zu einer Frage der Macht gestempelt hat und dadurch von den Zusammenhängen mit der Wirtschaft loslöste. Es soll natürlich absolut nichts gegen den selbstverständlichen Anspruch auf Entlohnung im Rahmen eines würdigen Standards besprochen werden, aber deshalb darf *** hsch nickst daran vergessen, daß es Dr. Seipel ohne Erfolg? Dr. Schober kommt nicht mehr in Frage SB i e n, 20. Juni. Die Kabinettskrise ist noch immer nicht gelöst. Die Verhandlungen des mit der Regierungsbildung betrauten Altbundeskanzlers Dr. S e i p e l mit den Parteiführern wurden um 4 Uhr morgens unter brachen und wurde heute in den Mittagsstunden wieder ausgenommen. Die Situation ist für Dr. Seipel nicht besonders günstig, da der bisherige Außenminister Dr. Schober den >hm zugedachten Posten eines Vizekanzlers nicht übernehmen und außerdem mit dem vorgeschlagenen Finanzminister Dr. Kienböck in einem Kabinett nicht zusammensitzen will. Infolgedessen werden die Aussichten für den Erfolg der Mission Dr. Seipels skeptisch beurteilt. (Siehe zunächst Seite 2) In politischen Kreisen verlautet heute vormittags, daß Dr. Seipel auf Verlangen einer ausländischen Macht sich veranlaßt gesehen habe, Dr. Schober in sein Kabinett nicht aufzunehmen. * « * Wien, 20. Juni Da die bisherigen Bemühungen Dr. Seipels, ein aus breiter Koalition beruhendes Kabinett zu bilden, wegen des hartnäckigen Widerstandes der Sozialdemokraten scheiterten, entschloß er sich im Sinne seiner weitestgehenden Vollmachten, die er vom Bundespräsidenten erhalten hatte, eine Regierung zu bilden, die sich auf die bisherige Koalition stützen soll. Falls die Verhandlungen über die Sanierung der Kreditanstalt und die Wiederherstellung des Gleichgewichtes itr Staatshaushalt gelingen sollten, wird dir neue Ministerliste schon im Laufe des Nachmittags zusammengcstellt fei«. Sollt» jedoch die Mission Dr. Seipels keiner Erfolg aufweisen, wird, wie in politischen Kreisen gesprochen wird, ein Uebergangs-kabineti B u r e s ch oder R a m e k du Regierungsgeschäfte in die Hand nehmen Inzwischen sollen die Besprechungen für das Zustandekommen einer arbeitsfähigen parlamentarischen Mehrheit fortgesetzt werden. Als sicher gilt, daß der bisherig, Außenminister Dr. S ch o b e r bei der Neubesetzung der Ministerposten nicht mehr in Betracht kommt. Für Herabsetzung der Gestehungskosten Finanzsachverständiger Rist über die Wirtschaftskrise Der Oberste Wirtschaftsrat ist unter dem Vorsitz des Untxrstaatssekretärs P o n c e t zu einer Sitzung zusammengetreten. Der Finanzsachverständige R i st berichtete ausführlich über die Wirtschasts krise und ihre Bewegung. Das einzige Mittel zur Wiederherstellung des Gleichge P a r i s, 20. Juni wichtes sei die Herabsetzung der Gestehungs kosten. Hiezu sei eine internationale Zusammenarbeit aus wirtschaftlichem Gebiet eine unumgängliche Voraussetzung. Redner sprach sich ferner für eine Rationale sierung und Reorganisation der Produktion aus. Studienreise des „Graf Zeppelin" zum Nordpol Die Arktis soll nunmehr alljährlich beflogen werden B e r l i n, 20. Juni, scr Tage abgeschlossen. Die Fahrt wird mit einem Abstecher nach Leningrad verbunden sein, wo eine Zwischenlandung Die Verhandlungen Dr. E ck e n e r s zwecks einer Studienreise mit dem „Gras Zeppelin" in die Polargegend wurden die In langer Jahre Arbeit schufen die hervorragendsten Künstler der Schönheitspflege die »Palmira«-Serie, die alles umfaßt, was die Hindernisse in der Entfaltung der Körperfrische beseitigt und die erlangte Schönheit gesteigert zur Geltung bringt. Die ersten Schöpfungen dieser Serie: »Palmira«-Creme, -Seife, -Puder und -Kölnischwasser sind in allen Fachgeschäften zu haben. • Schönheit i __________________ • Gesundheit • vorgesehen ist. Das Ziel der Reise ist nicht so sehr die Erreichung des Nordpols, als die Untersuchung des Polargebietes, kar. tographische Aufnahmen und schließlich meteorologische Forschungen in der Ark. tis. Im nächsten Jahr sollen im Polarge. biet zwanzig selbsttätig registrierende Wetterstationen errichtet werden, die die Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Windstärke, Windrichtung und Luftdruck radiotelegra. phisch weitergeben sollen. Der Zeppelin wird jedes Jahr einmal in die Arktis flie-gen, um die Wetterwarten mit neue« Batterien zu versehen. Rekonstruktion in Bukarest B u k a r e st, 20. Juni. „Lupta" will aus Regierungskreisen erfahren haben, daß in den nächsten Tagen eine teilweise Umbildung des Kabinetts erfolgen soll. Handelsminister M a n o i I e s« c u soll das Finanzministerium und der bisherige Finanzminister Argetoianu endgiltig das Innenministerium übernehmen. Das Handelsministerium wird von einer außerhalb des politischen Lebens stehenden Persönlichkeit verwaltet werden Man nimmt in diesem Zusammenhänge an daß der ehemalige Unterrichtsminister P e< t r o v i ci mit diesem Posten betraut werden dürfte. Negerkämpfe in Natal. L o n d o n, 20. Juni. In Natal ist es zu schweren Negerunruhen gekommen. Sie begannen mit einem Ueberfall eines Negerstammes auf einen anderen während einer Höchzeitsfeier. Von dem überfallenen Stamm wurden 14 getötet. Der angegriffene Negerstamm schritt daraufhin zur Blutrache, so daß die umliegenden Gebiete in schwere Unruhe versetzt sind. Alle Europäer sind in die befestigten Farmen geflüchtet. Börsenbericht Z ü r i ch, 20. Juni. Devisen: Beo» grab 9.11875, Paris 20.1625, London 25.0525, Newyork 515.05, Mailand 26.955, Prag 15.20, Wien 72.37, Budapest 90.025, Berlin 122.175. letzten Endes doch daraus ankommt, wieviel der Verbraucher für das Produkt cder für die vollbrachte Arbeitsleistung bezahlen will und zu leisten vermag. Man kann gewiß ein Problem für sich allein betrachten und erörtern, aber man kann es aus dem Zusammenhang des gesamten Wirtschaft«» komplexes nicht Herausrechen, weil sonst die gegenseitigen Abhängigkeiten und Auswirkungen verloren gehen und man ein ganz falsches Bild erhält. Dieser Fehler wird immer wieder begangen und man komml da- durch zu Schlüssen, die an und für sich richtig, dorthin eingefügt, wo sie hingehören, ansinnig sind Demgemäß ist auch das sogenannte Schlichtungsverfahren psychologisch verderblich. weil es anzuerkennen scheint, defc Macht gegen Wacht spricht und nicht die Wirtschaft das letzte und entscheidende Wert zu reden hat. Es gibt gewiß Gebiete, wo diese ehernen Wirtschaftsgesetze über die Lohngestaltung nicht zur Geltung kommen, weil die betreffenden Arbeitsgelegenheiten künstlich aus dem allgemeinen Wettbewerb vusgeschaltet sind, so zum Beispiel bei Monopolbetrieben, bei Anstellungen von Staat und Gemeinde, natürlich stets beschränkt auf den Jnlandsmarkt, auf dem die betreffende Vorzugsstellung durch ^ Gesetze normiert ist und ein Druck oder eine Kon-kurrenzierung nicht besteht. Die Arbeitskraft unterliegt natürlich den ganz gleichen Gesetzen, wie die Ware selbst, eine Erhöhung des Preises über ein bestimmtes Matz hinaus führt zur Unanöring lichkeit der Ware, in diesem Falle also zu mangelnder Arbeitsgelegenheit, zu geringerer Inanspruchnahme von Arbeitskraft, zur Arbeitslosigkeit. Wir haben in den letzten Jahren wiederholt von Plänen gehört, dieses oder jenes Produkt aus wirtschaftspolitischen Gründen im Preise zu halten, zu stützen. Das Ende war meistens ein furchtbarer Sturz, der nicht nur alles einholte, was man verhüten wollte, sondern in der Mehrzahl der Fälle über das Ziel hinausschoß, ganz ähnlich sind auch die internationalen Erscheinungen der Arbeitslosigkeit und ihre inneren Zusammenhänge mit Arbeitslöhnen und Warenpreis. Gegenüber den Bemühungen um Lohn-Herabsetzungen in fast allen europäischen Staaten hat Amerika die Ansicht vertreten, daß die Löhne nicht herabgesetzt werden dür fen, weil dadurch der Bevölkerung so viel an Kaufkraft entzogen wird, daß sich die Auswirkung einer entsetzlichen Krise geltend wachen müßte. Der Einwand ist bestechend, aber ist nicht richtig. Es muß als wirtschaftlich ethischer oberster Grundsatz vorausgesetzt werden, daß dem Arbeitnehmer der Höchste Standard zugebilligt und ermöglicht wird, der unter den gegebenen Umstän den (Produktions- und Absatzbedingungen) überhaupt geboten werden kann. Wenn aber höhere Löhne gezahlt werden, als dies möglich ist, geht dies auf Kosten des Produk-ticnsgewinns oder der Finanzkraft des Unternehmers und dann geht wohl so viel an Kaufkraft verloren, als bestenfalls auf der anderen Seite gerettet werden kann. Hohe Löhne sind eine berechtigte Forderung aller, denn sie ermöglichn einen wirtschaftlichen, kulturellen und geistigen Hochstand der Arbeitnehmer und jeder Staat, besser gesagt jedes Volk trägt ein außerordentliches Interesse 'daran, dies zu erzielen. Hohe Löhne sind aber ein relativer Begriff und kein ziffernmäßig feststehender Betrag, sie stellen oder sollen wenigstens das Maximum darstellen, das geboten werden kann, chne einerseits den Produktionsgang zu gefährden und andererseits ohne den Lebensstandard der Arbeiter über das Notwendigste zu kürzen. Man darf auch nicht übersehen, daß ein Aufstieg Kapitalien und Investitionen benötigt und die Voraussetzung für ein solches Engagement in einer kapitalistischen privaten Wirtschaft ist die Existenz eines Unternehmergewinns. Er darf ebensowenig zu klein sein wie die Löhne, denn wie soll der Arbeitslosigkeit, die ein Grundübel ist, abgeholfen werden, wenn man den Anreiz zur Produktion fehlen läßt Der Hauptfehler aber ist die Tatsache, daß viel zu wenig Leute wahre Objektivität besitzen und daß wir selbst in Wirtschaftsdingen in ganz Europa zu wenig Wirtschaft [ich denken. Dr. H. K. Die erste Gratulation nach dem Krieg. Berlin, 19. Juni. Reichspräsident von Hindenburg, hat dem französischen Präsidenten anläßlich des Amtsantrittes gratuliert. Wie der „.Vorwärts" bemerkt, kommt diesem Höflichkeitsakt wegen seiner Erstmaligkeit besondere Bedeutung zu, da seit dem Weltkrieg derartige Glückwünsche zwischen dem deutschen und dem französischen Staatsoberhaupt nicht ausgetauscht wurden. Reue Minister Große Veränderungen im Beograber Kabinett Beograd, 19. Juni Mit königlichem Ufas wurden bestellt: Minister ohne Portefeuille Dr. Kasta K n m a n u d i zum Minister für. Handel und Industrie; Landwirtfchaftsminist« Dr. Stanko Šibenik zum Minister für Forstwesen und Bergbau; Minister für Forstwesen und Bergbau Ing. DuSan S e r n e c zum Minister für öffentliche Bauten; Finanzminister Dr. Stanko 8 v e r-l j u g a zum Minister ohne Portefeuille; Minister für Sozialpolitik Dr. Nikola Preka zum Minister ohne Portefeuille; Minister ohne Portefeuille Dr. Mirko Neudorfer zum Landwirtschaftsminister; Der Gesandte in London Dr. Gjorgje G j u r i e zum Finanzminister; Der Zagreb« Universitätsprofessor Dr. Marko Kostrencic zum Ministe» für Sozialpolitik und Gesundheitswesen. Der bisherige Minister für Handel und Industrie Juraj Demetroviö ip zurückgetreten, da er mit diesen Veränderungen in der Regierung nicht überein« stimmte. Gleichzeitig wurde er mit dem Orden des Karagjorgjevic-Stern dritter Klaffe ausgezeichnet. Dr. Seipel MM ein KoaMionskabinett? Ueberraschende Wendung in der Wiener Kabinettskrise In den Bestrebungen, die Regierungskrise sobald als möglich zu lösen, ist ein unerwarteter Umschwung eingetreten, indem Altbundeskanzler Dr. S e i p e l plötzlich auf der Bildfläche erschienen ist und der kommende Mann zu fein scheint. Noch gestern abends wurde in unterrichteten Kreisen mit aller Bestimmtheit versichert, daß Professor Dr. G ü r t l e r, der eigens nach Wien berufen morden war, mit der Kabinettsbildung betraut werden wird. Im Laufe des heutigen Vormittags erhielt der gewesene Minister Dr. R e s ch das Mandat, doch mutzte er schon zu Mittag seine Mission in die Hände des Bundespräsidenten zurücklegen, da die Besprechungen mit den Parteien zu keinem positiven Ergebnis geführt hatten. Bald nach Mittag erhielt Mtbundes-j kanzlet Prälat Dr. S s i p e!, der Fiih- j Wien, 19. Juni, rer des rechten Flügels der Christlich-sozialen, das Mandat zur Neubildung der Regierung. Der neue Mandatar nahm die angebotene Mission an und schritt sofort an die Durchführung derselben. Die Besprechungen sind bereits soweit gediehen, daß die Verlautbarung der neuen Mini-sterliste jeden Augenblick erfolgen kann. Wie man in politischen Kreisen versichert, wird Dr. Seipel vorerst ein Koalitionskabinett zusam-mrnzuftellen versuchen. Sollte dies am Widerstande der Sozialdemokraten nicht gelingen, gedenkt er das bisherige Kabinett auf Grundlage der. gegenwärtigen Koalition zu bilden, doch ist damit zu rechnen, daß Dr. Schober nicht mehr das Außenministerium leiten sondern dafc der Bundeskanzler dieses Ressort übernehmen wird. Neue Aem m Kärnten? Dr. W litte zmückgctreten - Professor Perkonig folgt ihm in der Leitung des Kärntner Heimatbundes K l a g e n f u r t, 19. Juni. Zusammenleben beider Völker nur in einer Kulturautonomie für die Kärntner Slowenen zu suchen ist. Welchen Standpunkt in der Minderheitenfrage der neue Führer des Heimatbundes Perkönig einnehmen wird, bleibt noch abzuwarten, doch glaubt man, daß er einen weniger intransigenten Kurs einschlagen wird. In der Leitung des Kärntner Heimatbun des ist eine bedeutsame Veränderung zu ver zeichnen. Der bisherige Führer, Landesarchivar Dr. Martin 23 u t t e, ist von seiner Stelle zurückgetreten und wird durch Professor P e r k ö n i g ersetzt werden. Anläßlich seines Rücktrittes wurde Dr. Wutte ein Ehrendiplom überreicht. Die Gründe für diese Aenderung in der Leitung des Heimatbundes sind darin zu suchen, daß die strenge Scheidung Dr. Wuttes zwischen Deutschen, Deutschfreundlichen und Slowenen in Kärnten ein Einvernehmen in der Minderheitenfrage unmöglich machte. Immer mehr ringt sich in der letzten Zeit die Ueberzeugung durch, daß das leidliche Die Königin in Ljubljana Wie aus Ljubljana Berichtet wird, traf I. M. Königin Maria Freitag vormittags im Auto aus Bled in Ljubljana ein, um hier Spielsachen für die königlichen Prinzen einzukaufen. In ihrer Begleitung befand Englische Eleganz Hitze und Dürre in Kram. In Inner- und Unterkrain herrscht wogen Der großen Hitze eine schon sehr empfindliche Dürre. Die Temperatur beweg: sich zwischen 35 und 38 Grad Celsius im Schatten. Fast alle Brunnen sind versiegt Die Felder sind so trocken, daß die Erde Sprünge ausweist. Besonders empfindlich wird die Dürre in Jnnerkrain verspürt, wo auf dem steinigen Boden alle Anpflanzungen verdorrt sind WilllE sich die Hofdame Frau Zvrljuga. Das schöne Hofauto hielt vor dem Geschäfte Krisper am Mestni trg. wo die hohe Kunde vom Geschäftsinhaber persönlich bedient wurde. Ueberall, wo man I. M. die Königin erkannte, wurden ihr herzlich-stürmische Ovationen bereitet. Nach kurzem Aufenthalte in Ljubljana kehrte I. M. die König-', -.-ach Bled zurück. Als eine der größten gesellschaftlichen Ver anstaltungen Englands gilt das Königliche Ascot-Rennen. Neben den Damenmoden jüngster Schöpfung hat man dort Gelegenheit^ den korrekt angezogenen Gentleman au Die größte LhristuS Smme öer Wett wurde kürzlich in Oberitalien bei Mailand enthüllt. Das Riesenbildwerk wurde aus An laß des „Friedensschlusses" zwischen dem Papst und dem italienischen Staate aufgestellt. Jugoslawische Goldmünzen. Der Finanzminister hat ein Regle meni betreffend die Prägung von Goldmünzen mit dem Bildnis S. M. des Königs un) I. M. der Königin unterzeichnet. Die blinde Schriftstellerin Hellen Kelle» kommt nach Jugoslawien. Wie aus Beograd berichtet wird, wird die bekannte amerikanische Schriftstellerin Hellen Keller demnächst Jugoslawien bereisen, um an den Universitäten Vorträge zu halten. Hellen Keller, die blind ist, befaßt sich hauptsächlich mit pädagogischen und feministischen Fragen. Ein Kongreß der Ozeanflieger. B u k a r p st, 19. Juni. Der internationale aeronautische Verband beschloß auf sei» net Bukarester Tagung auf italienische Anregung alle Ozeanflieger, denen die Ueber-querung des Weltmeeres gelungen ist, nach Rom zu einem Kongreß einzuladen. Diese» Kongreß soll im Mai nächsten Jahres im Rahmen eines internationalen Flugmeetings in Rom stattfinden. Die feierliche Eröffnung wird auf dem Kapitol durch Mussolini vorgenommen werden. sehen, der trotz aller Reformbestrebungen des Kontinents nach wie vor seine traditionelle Kleidung für die Rennbahn trägt, in der Hand den unvermeidlichen Regenschirm. Eine ganze Gemeinde ausgeplündert. B u d a p e st, 19. Juni. In der Gemein» de Bedö an der ungarisch-rumänischen Grcv ze drangen gestern vier Autobanditen in? dortige Gemeindeamt ein, raubten die Gemeindekasse, plünderten dann die Geschäfts läden und verschwanden spurlos. * Vollsein, regelwidrige Gärungsvorgänge tat Dickdarm, Magensäureüberschuß, Leberanschop- pung, Gallenstockung. Brustbeklemmung, Herzklopfen werden zumeist durch das natürlich» „Franz-Joses"°Bitterwasser behoben und de» Blutandrang nach dem Gehirn, den Augen, bei Lungen oder dem Herzen vermindert. Aerztlichi Gutachten verzeichnen wahrhaft überraschends Ergebnisse, die mit dem Franz-Josef-Wasser Be Leuten mit sitzender Lebensweise «zielt wurdtzp Fast 14 Millionen Die endgültigen Resultate der jugvjiawiichen Volkszählung Zuwachs im letzten Äahrzehnt Das Statistische Amt beim Ministerratspräsidium hat das Ergebnis der Volks zählung vom 31. März d. I. bekanntgegeben. Insgesamt hat Jugoslawien 13 Mil lionen 929.988 Einwohner (6,894.091 Männer, 7,035.897 Frauen). Es entsallen auf das Draubanat 1,120.549 Einwohner (540.162 Männer und 580.387 Frauen), Savebanat 2,603.633 Einwohner (1,266.356 Männer u. 1,337.277 Frauen), Vrb asbanat 1,008.190 Einwohner (514.318 Männer und 493.872 Frauen), Küstenländisches Banat 882.920 Einwohner (435.677 Männer u. 447.243 Frauen), Drinabanat 1,693.873 Einwohner (850.489 Männer u. 842.584 Frauen), Zetabanat 910.350 Einwohner (452.982 Männer und 457.422 Frauen), Donaubanat 2,310.220 Einw. (1,132.313 Männer u. 1,177.907 Frauen), Moravabanat 1,452.967 Einwohner (716.775 Männer und 736.192 Frauen), Vardarbanat 1,656.348 Einwohner (827.338 Männer und 829.010 Frauen), Jugend von heute Ein Dreizehnjähriger als Ränberhauptmann B e r l i n, 19. Juni. Der Kriminalpo lizei ist es heute gelungen, eine lang gesuchte Einbrecherbande festzunehmen, deren Anführer ein 13jähriger Knabe ist. Die Bande, die sich aus Burschen im Alter von 12 bis 15 Jahren zusammensetzt, hatte besonders im Zentrum der Stadt und in der Umgebung der Zentralmarkthalle zahlreiche Einbruchsdiebstähle ausgeführt. Der 13-jährige Bandenführer hatte die Gelegenheit für die Einbrüche und Diebstähle ausgekundschaftet, die dann unter seiner Anleitung ausgeführt wurden. Vor einigen Tagen war dem jugendlichen Räuberhauptmann ein besonders guter Fang gelungen. Er erbrach die Kasse einer Bananen-Großhandlung und erbeutete 1500 Mark. Mit dem Geld unternahmen die Mitglieder der Bande, wie sie ihren Eltern erklärten, einen „Schulausflug" nach Hamburg. Dort verjubelten die Burschen das Geld in Vegnügungsstätten. Als sie gestern aus Hamburg zurückkehrten, wurden sie in Berlin von der Polizei festgenommen. Von dem erbeuteten Geld hatte keiner einen Pfennig mehr. Weinend gestanden sie ihre Schandtaten ein. Altägypten erwacht... Märchenhafte Schätze warten noch auf ihren Entdecker Kurz vor dem Abschluß der Ausgrabungen in Aegypten hatten die Archäologen, die die Ausgrabungsarbeiten in Sakkara, in der NA e von Kairo leiteten, großes Glück. Es wurde ein Text von 800 Zeilen entdeckt und zwar an der Seitenwand des Sarkopha-ges der Königin Net, der Gattin des Pharao Pepi Zweiten, der etwa 4500 Jahre v. Ehr. im Lande Aegypten regierte. Der Text kann te bereits entziffert werden und erwies sich als älteste Version des sogenannten Totenbuches. Im Zusammenhang mit diesem Fund Wird in der archäologischen Welt der Ansicht Ausdruck gegeben, daß eine systematische Durchforschung Aegyptens unbedingt vorge nommen werden müsse. Die meisten Archäologen sind überzeugt, daß bei einer solchen planmäßigen Forschung viele Schätze ans Tageslicht gebracht werden könnten, deren historischer Wert den Schätzen Tut- an!« Amons nicht nachsteht. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte Aegyptens durch die archäologische Tätigkeit ziemlich lückenlos wieder hergestellt worden, obwohl die Aüsgrabungsarbeiten erst 1851 ihren Anfang nahmen. Selbstverständlich bildm die bereits gemachten Funde nur einen winzigen Bruchteil der vielen im ägyptischen Boden schlummernden, kulturhistorischen Schätze. Im westlichen Teil des Nil-Tales erstrecken sich z. B. die sogenannten Friedhöfe der Pharaonen und ihrer Würdenträger. Nur sehr wenige Gräber und Sarkophage konnten bis jetzt ausgegraben werden. Viele Grabstätten sind von einer sehr tiefen 'Sandschicht verdeckt. Jnfolgdessen verursachen die Ausgrabungen bedeutende Unkosten. Es ist sehr gut möglich, daß bei weiteren Arbeiten nicht nur einzelne Sarkophage und Denkmäler, sondern sogar Ruhestätten ganzer Dynastien gefunden werden können. So konnten bis jetzt Sarkophage der Pharaonen der 9. und 10. Dynastie nicht entdeckt werden. Die Epochen der 13. und 17. Dynastie sind gleichfalls sehr wenig beleuchtet. Der größte Ruhm wird demjenigen Forscher gebühren, der die Grabstätten der ägyptischen Königinnen aus der 18. Dynastie finden wird. Es war die Zeit der größten Prachtentfaltung des alten Aegyptens. In diesen Ruhestätten warten unzählige märchenhafte Schätze auf ihren Entdecker. Tragischer Dergioö eines Vaters (Je wollte dem Sohne in der Gefahr Helsen und stürzte selbst in die Tiefe. Bern, 19. Juni. Wie aus Fionnay im Kanton Wallis gemeldet wird, ist ein englischer Bergsteiger am Grand Combm auf tragische Art tödlich verunglückt. Es handelt sich um den Notar Artur Fontaine aus Croydon bei London. Der Notar und sein Sohn waren am Dienstag früh von Fionnay aufgebrcchen und erreichten um 11 Uhr die Panossiere-Hütte (2675 Meter) Die beiden Bergsteiger stiegen von hier aus zugleich über ein stark geneigtes Firnfeld weiter. Der Sohn des Notars glitt aus und rutschte über den Schnee hinunter. Sein Gebrauchen Sie nur Si chere Vernichtung aller Ungeziefer De/ Erfolg wird Sie In staunen versetzen Vater wollte ihm zu Hilfe eilen, glitt aber gleichfalls den Hang hinunter, schlug auf einen Felsen auf und war sofort tot. Der Sohn seilte den Leichnam an und eilte nack> Fionnay um Hilfe. Eine Hilfskolonne brach te die Leiche Artur Fontaines nach Fionnay. Eine romantisch-luftige Seiratsgefchichte B r o d a. d. Save, 19. Juni. Eine eigenartige Heiratsgeschichte spielte sich in einem Dorf in der Umgebung von Brod ab. Ein Dorfbursche verliebte sich in eine reiche Bauerntochter, deren Vater , ihm jedoch die Hand des Mädchens verweigerte. Er versuchte, die Tochter darauf mit Gewalt zu entführen, sein Plan wurde aber von einem älteren, reichen Witwer vereitelt, der den Entführer verscheuchte und das Mädchen in sein Haus brachte. Es gefiel ihm so gut, daß er beschloß, es sofort zu heiraten. 'Er ließ das Mädchen in der Obhut seines Sohnes und begab sich zum Vater des Mädchens; dieser war über den reichen Bewerber sehr erfreut und gab seine Zustimmung. Der Witwer ging noch zum Pfarrer, um die kirch liche Trauung zu bestellen. Als er spät Verwalt» Beograd (157.735 Männer 16 Prozent ng der Stadt 291.738 Einwohner und 134.003 Frauen). natürlich unverständlich. Es unterlag abeil. keinem Zweifel, daß sie von.den Ameisen stammten. Plötzlich verstummte der Lärm der Umeisenmenge. Ein merkwürdiger sang mit eigenartigen Uebergängen vom zar testen Pianissimo zum jubelnden Fortissimo ertönte. Vielleicht war es ein Gesang, dett die Ameisen angestimmt hatten, um ihre gemeinsame Arbeit in Schwung zu bringen-Der Journalist hörte eine ganze StunLij dem eigentümlichen Sieb der Umeisen zu. E» e fr 4 6 so schonend- feine Wäsche abends nach Hause zurückkehrte, fand er das Haus leer und erfuhr zu seiner Bestürzung, daß seine Braut schon seinem Sohn als Frau angehöre. Der Sohn hatte sich aus seinen im Nachbardorf gelegenen Besitz begeben und sofort die kirchliche Trauung vornehmen lassen. Die Sprache der Ameisen In dem Pariser Vorort Courbevoie werden zurzeit von einem französischen Gelehrten sehr interessante Experimente an Ameisen gemacht. Bekanntlich machte die Radiotechnik in der letzten Zeit ungeheure Fortschritte. Es ist gelungen, sehr kurze Wellen von nur einigen Millimetern aufzufangen und weiterzugeben. Diese Vervollkommnung der Radiotechnik hatte sich der Gelehrte in Courbevoie zunutze gemacht. Er ließ einen Radioapparat konstruieren, der Wellen von zirka einem Zehntelmillimeter aufzufongen vermag. Dieser kleine Empfänger wurde ver wendet, um die. Sprache der Ameisen zu belauschen. Der Vertreter der Pariser Zeitung „Liberty" hatte Gelegenheit, diesen interessanten Versuchen beizuwohnen. Im Garten der Villa zeigte der Professor dem Journali sten einen großen Ameisenhaufen. Tausende dieser fleißigen Insekten bewegten sich flink nach allen Richtungen, und schleppten winzige Grashalme und Holzstückchen. Der Gelehrte legte auf den Haufen eine kleine läng liche Büchse, die das Mikrophon beherbergte und führte darauf seinen Gast ins Laboratorium, wo die Radioanlage aufgestellt war. Ein Ruck des Hebels und der Apparat trat in Funktion. Zuerst war es ein undeutliches unklares Geräusch. Es erinnerte an den Lärm, den eine weitentfernte große, aufgeregte Menschenmenge erzeugt. Man konnte einzelne Schreie, Rufe, Befehle unterscheiden Die Bedeutung der Laute war den Menschen behauptet, noch nie in seinem Leben eine harmonischere Musik gehört zu haben. Feuilleton Die Dafe Von Eugen Molnar. Zum leichteren Verständnis der folgenden Anekdote muß man wissen, daß der Frankenkönig Chlodwig im fünften Jahrhundert eine herrlich gearbeitete Vase in Soissons zerbrochen hat, und sein bei dieser Gelegen heit getaner Ausspruch wurde weltbekannt. Er steht in der Geschichte Frankreiks verzeichnet, und auch in den Schulen wird gelehrt, wer die berühmte Soissonser Vase zer brachen hat. Nun überspringen wir aber fünfzehn Jahrhunderte u. begeben uns in das Frankreich von — heute. Ein eifriger Schulinspektor inspizierte ein mal die Pariser Volksschulen. Er wollte gleich in der ersten Schule herausbekommen, auf welcher Stufe das Wissen der französischen Jünglinge hinsichtlich der ruhmreichen Vergangenheit ihres Vaterlandes stün de. So fragte er dann den Lehrer: „Wer ist der beste Schüler Ihrer Klasse?" „Jean Durand", erwiderte der Schulmeister. „Jean Durand", wandte sich nun ver Schulinspektor an den Knaben, der ein auffallend kluges Aussehen hatte, „sage mir einmal, wer hat die Soissonser Vase zerbrochen?" Der Knabe zuckte zusammen, er errötete bis über beide Ohren und sagte verlegen: „Bitte, Herr Schulinspektor, ich habe es nicht getan!" Der Schulinspektor war über die AnU NIVEA-CREME: Din bis Dir, 22. NIVEA-ÖU Din 25.-- und 55.— wo» dff d. h., reiben Sie sich VOT dem Sonnenbade kräftig mit NIVEA-CHENE NIVEA-ÖLIKÄ] ein. Beide enthalten das hautpflegende Eucerit Beide vermindern die Gefahr schmerzhaften Sonnenbrandes, beide bräunen Ihre Haut, auch bei bedecktem Himmel. Nivea-Creme wirkt bei Hitze angenehm kühlend. Nivea-Öl schützt Sie bei unfreundlicher Witterung vorm , Frösteln* u. damit vor Erkältungen. Nie mit nassem Körper sonnenbaden! Und stets vorher einreiben! P. Beiersdorf & Co. d.s. o.j., Maribor wort sehr erstaunt und zog den ,Lehrer zur Verantwortung: „Welch eine Antwort gibt da dieser Junge! . . . Und das sollte der beste Schüler der Klaise sein!? . . ." Der Lehrer wurde schrecklich verlegen u. stammelte: „Ich kann dem Herrn Schulinspektor versichern, daß tatsächlich nicht er die Soisson-ser Vase zerbrochen hat." Die Augen des Schulinspektors sprühten Funken, er zischte zwischen den Zähnen: „Na, ich werde euch schon lernen, wie die französische Jugend zu erziehen ist!" Damit stürmte er aus dem Lehrzimmer, ritte die Treppe hinab, stieg in den ersten Autobus, der daher kam und fuhr — geradewegs ins . . . Unterrichtsministerium. Zu dieser Zeit war Eduard Herriot, Philosoph und Publizist, Unterrichtsminister in Frankreich. Der Schulinspektor wurde sofort vorgelassen. „Nun, warum sind Sie denn so fassungslos?" fragte der Minister lächelnd den augensichtlich ganz bestürzten Pädagogen. „O Exellenz . . .", begann dieser von Auf regung, „denken Sie nur ... ich besuche sor ben eine Schule und fragte den besten Schüler der Klasse, wer die Soissonser Vase zerbrochen habe? Da bekam ich folgende Antwort: „Bitte, ich bin es nicht gewesen". Hier auf wandte ich mich an den Lehrer, wie denn hier unterrichtet werde, und der entgegnete mir: „Die Vase hat tatsächlich nicht dieser Lub zerbrochen. . ." Nun, was sagen Sie dazu, Exzellenz . . . Das ist ja entsetzlich! So wird bei uns unterrichtet!" Herriot langte ruhig in seine Rocktasche, zog seine Brieftasche hervor, entnahm ihr eine Hundertfrankennote und meinte gelassen: „Aber, bitte . . . machen Sie wegen dieser zerbrochenen Vase kein solches Federlesen. Hier haben Sie hundert Franken, bezahlen Sie sie damit!" — und er drückte dem wie versteinert stehenden Schulinspektor die Banknote in die Hand. Der Schulinspektor stammelte einige Wor te und entfernte sich niedergeschmettert aus dem Arbeitszimmer des Ministers. Als er die Treppe hinabging, kam ihm ein Sektionsrat entgegen, der vor wenigen Monaten noch Herriots Privatsekretär gewesen Em fcijmimmeaDer MMettcMtze Von einem merkwürdigen Naturphänomen weiß Dr. Hugo Smith, der Leiter der staatlichen 'Fischereibetriebe in Bangkok, zu berichten: von einem Wassertropfen, dessen sich kleine Süßwasserfische als Geschoß bedienen, um ihre Beute zur Strecke zu brin gen. Sie erweisen sich dabei als überaus treffsichere Schützen. Wenn der Schützenfisch ein Insekt bemerkt, das seinen Appetit reizt, so hebt er seinen Kopf aus dem Wasser und hält seinen Körper in einem Winkel von etwa 45 Grad zur Oberfläche. Er öffnet dann das Maul weit und spritzt durch Druck auf die Kiemen den aufgenommenen Wassertropfen heraus, wobei er selten sein Ziel verfehlt. Dr. Smith konnte durch seine Beobachtungen feststellen, daß diese Fischchen sogar kleine Eidechsen durch ihr Wassergeschoß war. Der Schulinspektor erzählte ihm empört, was sich in der Schule zugetragen hat und wie der „gelehrte" Herriot diesen pädagogischen Skandal erledigt habe. Der Sektionsrat legte seine Hand wohlwollend auf die Achsel des Schulinspektors und tröstete ihn: „Mein lieber Herr, ich kenne Herriot. Wenn er Ihnen hundert Franken gegeben hat, dann hat er sicherlich selbst jene Soisson ser Vase zerbrochen. Das können Sie mir ruhig glauben. . ." zur Strecke bringen. Kaum glaublich erscheint jedoch die Behauptung Dr. Smiths, der zweimal beobachtet haben will, daß durch den „Schuß" des Schützenfisches Zigaretten von Rauchern ausgelöscht wurden, die auf einer Veranda über dem Teich saßen, in dem die Fische jagten. Im allgemeinen spritzt der Schützenfisch nämlich nur 20 Zentimeter weit. ->•><=.----------- ©eitere Ecke Der „ehrliche" Obftdieb und seine 40 Stock-schlage. Einem armen Schlucker namens Abder-rachniann ben El Medschub war einst prophezeit worden, er würde 40 Stockhiebe bekommen. „Wenn mir vom Schicksal Stockschlage zugedacht sind," sagte sich Abderrach-man, „so ist auch beschlossen, mich vorher etwas Böses begehen zu lassen," das wollte er, ein ehrlicher Kerl, aber vermeiden. Er kaufte sich daher Feigen, kletterte mit ihnen auf einen fremden Feigenbaum und verspeiste in dessen Zweigen seine mitgebrachten Früchte. Natürlich hielt mau ihn für einen Obstdieb und verabreichte ihm zehn Stockfchläge. Er wiederholte dasselbe Manöver mit noch drei anderen Obstbäumen, bis er seine 40 Stockschläge erhalten hatte. So hatte er das Schicksal, das ihm zum Spitz buben bestimmt ■ zu haben schien, überlistet — die Prophezeiung war erfüllt und er war doch ein ehrlicher Mann geblieben, trotzdei er allgemein als Obstdieb galt. Allah segnete ihn und ließ ihn später vu le Wundertaten vollführen. Und noch heu! pilgern alljährlich Taufende von Gläubige zum Grabe des zum Heiligen gewordene „Obstdiebes" Abderrachman ben El Med schub. ; : Steuer Roman Demnächst beginnen wir mit dem Abdruck eines neuen, vom Verlag M. Brüg-mann in München erworbenen Romans, betitelt: Der falsche SreunŽ als dessen Autor der unseren Lesern durch seine Feuilletons und Erzählungen bestbekannte Mitarbeiter unseres Blattes, Herr Thomas L. G o t t l i e b in Maribor zeichnet. Der Roman ist eine spannende Liebesgeschichte mit stark kriminellem Einschlag, in dessen Hintergrund eine dunkle Kriminalaffäre die Gemüter in Spannung hält. Die Fäden spinnen sich aus dem sogenannten „Russcnkabarett" hinüber in oas Heim des jungen Fabrikanten Wildert, öer die schöne Russin Tatjana liebt und in Verbindung mit dieser Liebe einem geheimnisvollen Verbrechen zum Opfer fällt. Sein Freund, der Russe Boris Boronow, welcher dem Fabrikanten alles, sogar seine Existenz zu verdanken hat, ist die dämonische Triebfeder; durch ihn geschehen all die Untaten, die scheinbar unentwirrbar sind, durch den scharfsinnigen Kriminalkommissar Löberitz aber dennoch überraschend gelöst werden. Der Ausklang stimmt versöhnlich. — Wir hoffen, daß das spannend und flott geschriebene Werk sicher den Beifall unserer Leser finden wird. Christian geht nach Roman von Werner Scheff Copyright dy Novissima-Verlag, Q. m. d. H., Berlin SW 61, Belle-Alliance- Straße 92. 20 Hätte ich zwischen Millionär Schäring und dem blutarmen Christian Krüger zu wählen, dann würde ich den letzteren nehmen. Und nun scheint doch kein so großer Unterschied mehr zwischen den Einkünften der beiden Herren zu sein." „Das allein gibt ja nicht den Ausschlag", wehrte Lore müde ab. Karin verabschiedete sich und nahm gewiß den Eindruck mit, Lore werde doch dem Drängen ihrer Mutter nachgeben und in München bleiben. Sie kannte die große Anhänglichkeit Lores an die Frau Geheimrat, deren Ansichten sich in den wichtigsten Punk ten von denen Karins unterschieden. Und doch empfing sie gegen sieben den kurzen telephonischen Anruf ihrer Freundin, der in der Mitteilung gipfelte: „Ich reise, ich komme nach Monte Carlo mit" Es war Schäring, dessen Ungeschicklichkeit in Lore einen solchen Widerspruch erregte, daß sie ihm zum Trotz den Entschluß faßte, Karins Vorschlag anzunehmen. Denn er beging die Torheit, gerade die Stunde des Tees dazu zu verwenden. Lore beizubringen, was er in Berlin über Christian Krüger gehört habe. Urid es ist das Merkwürdige an jeder Nachricht, wie verschieden sie die Menschen aufzunehmen verstehen. „Ich halte es für meine Pflicht, mein liebes Kind", sagte der Herr Direktor, nachdem er den Versuch unternommen hatte, mit seiner Verlobten einen Tango zu tanzen und dabei ganz außer Atem geraten war, „ja, ich bin geradezu hierher nach München gefahren, um dir zu sagen, wie sehr mich Chri stian Krüger enttäuscht hat. Ich habe ihn für einen hochanständigen Jungen gehalten und nun scheint er doch dem Druck der Verhältnisse nachgegeben zu haben und ist auch einer von den Leuten geworden, die es mit '.dem Anstand nicht so genau nehmen." Mje ntet»Ä du das, Ewald?" fragte Lo- re kühl. „Nun ja, du wirst wohl wissen, daß er angeblich einen Vertrag für Hollywood bekam men hat. Man erzählte in Berlin die tollsten Geschichten. Die hat er offenbar selbst verbreitet. Er soll tausend Dollar pro Woche be kommen. Ich möchte wissen, wofür. Er ist doch ein miserabler Schauspieler." „Es gibt Leute, die ihn für einen sehr talentierten Schauspieler halten." „Ein Fachmann wie ich täuscht sich selten. Ich kann dir versichern, daß er mit nur einem bißchen Routine und mit einer annehm baren guten Erscheinung arbeitet. Mehr steckt nicht dahinter. Besonders für den Film scheint er mir kaum verwendbar, denn seine Mimik läßt viel zu wünschen übrig." „Es wäre besser, du würdest deine Kritik an Christian unterlassen." „Ich merke, daß du ihn überschätzest. Wie er sich ja selbst zu überschätzen scheint. Jedenfalls sehe ich die Sache mit Hollywood von einer ganz anderen Seite. Es ist auffallend, daß Marilyn Patt den jungen Men schen zu sich nach Cap Ferrat gerufen hat Da steckt doch etwas ganz anderes dahinter. Wahrscheinlich gefällt er ihr, und da kauft sie sich ihn, so wie sich sonst ein Kleid kaufen mag, das ihr paßt." Lore saß für einen Augenblick wie erstarrt. Alles hätte sie eher erwartet, als eine solche Behauptung. „Du glaubst also", fragte sie dann, „daß Christian der Geliebte dieser Frau ist?" „Ich muß es annehmen." „Das ist eine bodenlose Gemeinheit. Rufe bitte den Kellner, bezahle und begleite mich hinaus. Ich habe mit dir nichts mehr zu reden." „Aber Lore, das kann doch nicht dein Ernst sein. Wie du es auffaßt, habe ich es gar nicht gemeint. Wenn du gar so empfindlich bist, so erkläre ich hiemit, daß ich der Ehre dieses Herrn Krüger nicht nahetreten wollte. Schließlich kann er der Geliebte jeder Frau auf Erden sein, wie es ihm gefällt." „Du hast mich nicht richtig verstanden, Ewald. Du hast nicht Christian beleidigt, sondern mich. Ich bilde mir nämlich ein, daß Christian mich noch immer liebt. Und alles darf man einer Frau antun, man darf sie aber nicht in ihrem Stolz kränken. Ich werde dir beweisen, vielleicht schon innerhalb der nächsten Tage, daß deine Vermutung, nichts andes ist als die Wiederholung einer, niederträchtigen Tratscherei, die dir deine Kreaturen in Berlin aufgetragen haben." „Wie willst du das beweisen," rief der Direktor mit einem erkünstelten Lachen. „Das lasse meine Sache sein. Und nun tu, bitte, um was ich dich ersucht habe." „Mein liebes Kind, ich werde natürlich deinem Wunsche willfahren, und mit dir Weggehen. Aber ich sehe dich doch hoffentlich morgen wieder?" Er war. schon sehr bescheiden geworden, denn seinen Vorschlag, mit ihm heute abend die Oper zu besuchen, hatte Lore vorhin rundweg abgelehnt. „Ja, morgen früh kannst du bei mir vorsprechen", sagte Lore, die plötzlich einen Teufel im Nacken spürte, „und zur Buße für deine heutige Taktlosigkeit bringst du mir die zwanzig schönsten Rosen mit, die du in München auftreiben kannst. Wenn sie meiner tranken Tante gefallen, will ich dir verzeihen." Er merkte irgendeine Tücke. „Wie soll ich das verstehen? Warum sollen die Rosen deiner Tante gefallen?" „Das erfährst du morgen um elf Uhr vor mittags. Komm nur recht pünktlich, sonst kann es dir passieren, daß du mich nicht mehr antriffst." Das Cäsaren-Antlitz des Direktors färbte sich dunkelrot. Aber er war schon daran gewöhnt, von seiner Verlobten nicht sehr gut behandelt zu werden. So brachte er sie hinaus in eine Autodroschke und sie duldete, daß er ihr zum Abschied die Hand küßte. Sie packte ihren Koffer und teilte ihrer Mutter mit, daß Karin Söderborg sich nicht abbringen lasse, sie müsse mit ihr nach Mon te Carlo abreisen. Die Geheimrätin, sie st sowieso gefragt hatte, was sie in der Zei in der sie bei ihrer Schwester blieb, mit L, re anfangen solle, machte zuerst ein verduf tes Gesicht; dann erklärte sie sich mit ihn Absicht einverstanden. Und Tante Betty, d gerade eine ruhige Stunde, frei von Schm zen hatte, mar nobel genug, ihrer Nichte ei reichliches Reisegeld mit dem Wunsch j übergeben, Lore möge sich erholen und cv der Rückreise wieder München berühren. I Grunde genommen waren die beiden D men erfreut über diese Lösung des Knoten „Tante Betty, du bist wie immer d netteste Tante von der Welt", sagte Loi gerührt. Und mit einem spitzbübischen Li cheln setzte sie hinzu: „Wer diesmal kau ich mich bei dir revanchieren Morgen ul elf Uhr wird Direktor Schäringer ersche nen und zwanzig wundervolle Rosen al geben. Nimm sie als eine Aufmerksamke von mir entgegen. Und laß dir vor alle Dingen nicht etwa Einreden, daß sie sü mich bestimmt sind." Diese seltsame Aeußerung Lores sollte: die beiden Damen erst am nächsten Tag verstehen. Von der Reise zweier Freundinnen tu die Riviera, wo sie nichts anderes vorhat ten als die Aussöhnung mit einem lang jährigen Freunde, ein Tennisturnier un viel sonstiges Amüsement, ist nicht viel z berichten. Völlig ausgeschlossen wäre es, d> Unterhaltung zu schildern, die, meist vo> Karin Söderborg ausgehend, im Kupee- (st führt wurde. Denn um ein Thema war di reizende Rheinländerin niemals verlege-" Da man es sich bequem machen wollte übernachtete man in Genua. Gegen Mittai des nächsten Tages traf man in Mont Carlo ein, wo man im Hotel de Paris ab stieg. Karin Söderborg hielt immer auf be sonders vornehme Hotels. „Du bist für di Zeit unseres Aufenthaltes mein Gast", er klärte sie kategorisch, als Lore gegen di Wahl des Hotels trotz des Reisezuschüsse ihrer Tante einiges einzuwenden hatte. Die beiden Damen bezogen zwei Zimme mit Aussicht auf das Meer. Sie beschlossen sich vor dem Lunch noch ein wenig arrsz» ruhen (FsrtstIsirz in der Mmiuigsnuuunerch 6'ortrtiag, Seit ?f. Funk 283k- Mariborer Zeitung" Nummer 163. Lokale CßronUc Gamstag, den 20. Juni Der Raubmörder verhaftet Ein arbeitsloser Mariborer Bäckergehilfe als Täter — Die Bluttat von Leutschach aufgeklärt Wie schon Berichtet, leitete unsere Stadl-wlizei im Zusammenhang mit der gräßli-hen Bluttat im Grenzgebiet bei L e u t- ch a ch eine umfangreiche Untersuchung ein. Huf Grund der Personsbeschreibung konnte lie Polizei bald feststellen, daß der Mörder liemand anderer sein könne, als der in Maubor geborene. und hieher zuständige, 36 Jahre alte beschäftigungslose Bäckergehilfe Josef Likovec. Fieberhaft wurden die Bilder aus dem hiesigen Kriminalregister »ermehrt und den österreichischen Behörden iur Verfügung gestellt. Der Erfolg blieb richt aus. Unweit von Eibiswald, auf der Straße zwischen Fels und Oberhaag, trafen gestern vormittags österreichische Gendarmen ein verdächtiges Individuum, dessen lleußeres genau mit dem Lichtbild überein-itimmte. Der Mann wurde sofort festge-aommen und nach Arnfels überführt. Nach kurzem Leugnen gestand er, der Täter zu sein. Likovec ist ein alter Bekannter unserer Polizei. Bisher ist er bereits wegen verschiedener Raubübersälle und Diebstähle elsmal vorbestraft. Die Mariborer Strafanstalt verließ er erst am 5. März I. I. Während seiner Inhaftierung ließ er sich auch an den Schneidezähnen zwei Messingkronen machen, die zu seinem Verhängnis im von ihm am Tatort zurückgelassenen Rock vorgefunden werden konnten. Außerdem ließ er einen Spazierstock im Gasthof zurück, den er sich kaum tagszuvor von seinem in Maribor wohnhaften Schwager ausgeliehen hatte. Auch hatte Likovec die gestohlenen Kleidungsstücke angezogen. Bei der gestern nachmittags vorgenommenen Einvernahme erzählte Likovec genau den Hergang der gräßlichen Bluttat. Er sei am kritischen Tage gegen Mittag allein in das Gasthaus gekommen und habe der Wirtin nach kurzem Gespräch einen Stich in die rechte Seite des Halses versetzt, so daß sie sofort blutüberströmt zusammengebrochen sei. Die Tat habe er allein begangen. 60 Äaftre Mariborer Feuerwehr Verschiebung der Feierlichkeiten — Aenderung des Festprogrammes Unsere wackere Freiwillige Feuerwehr feiert bekanntlich tut heurigen Jahr ihr diamantenes Jubiläum. Wie schon verlautet, .vurde ursprünglich den Jubiläumsfeierlichfeiten die Jahrestagung des Jugoslawischen Feuerwehrverbandes in Ljubljana ange-ichlofsen, die für den 1. und 2. August an-öeraurnt wurde. Da sich aber spater wegen -es ungeheuren Arbeitsprogrammes der Feuerwehrtagung die Durchführung beider Veranstaltungen technisch als riesig umstand (ich erwies, wurde nun im Einvernehmen mit dem Feuerwehrverband beschlossen, die Jubiläumsfeierlichkeiten auf den 6. S c p-t e m b c r zu verschieben. Am 1. und 2. ftugust wird also lediglich der Kongreß des Verbandes jugoslawischer Feuerwehren statt finden. Die Tagung wird inH großen Kasinosaal abgehalten werden. In Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftskrise, die auch in unserer Stadt immer größere Kreise zieht, erscheint'es ökonomisch schwer möglich eine der Wichtigkeit des Jubiläums gebührende großzügige Feier zu veranstalten. Das Wehrkommando sah sich aus diesem Grunde veranlaßt, das bereits gemeldete Programm etwas abzuän-dern. Das Festprogramm wird demnächst bebanntgegeben werden. Wohl wird aber die Feuerwehr die für den 1. und 2. August vor gesehene Sammelaktion durchführen. Das Publikum wird daher schon heute eingeladen, die Abzeichen, deren Preis 1, 2 und 5 Dinar beträgt, an sich zu nehmen. gfabfmberlager bei Limbuš Unsere Pfadfinder haben nun auch in unmittelbarer Nähe unserer Stadt ihr Lager aufgeschlagen und dies in erster Linie deshalb, um der breiten Oeffentlichkeit die Einlicht in das echte Pfadfinderleben zu gewähren. Im Umkreis von Limbuš, kaum 45 Miauten von der Stadt entfernt, Brennt nun allabendlich das Lagerfeuer. Den Tag verbringen die sonngebräunten Scouts in Luft and Sonne mit Sport und Spiel, während den Abend goldener Bubenhumor beim Lagerfeuer beschließt. Unsere Pfadfinder laden alle Freunde der Jugend und alle Gönner der Pfadfinderbe-megung ein, diese neue Stätte der körperlichen Ertüchtigung wenigstens einmal auf* zu suchen. Das Lager ist von Limbuš in 10 und von Maribor in 45 Minuten erreichbar. Der Weg ist sorgfältig markiert. Kinberolympiade Seit einigen Tagen schon wird fleißig trainiert. Auf den asphaltierten Gehsteigen, um den Stadtpark herum, in den Seiten-alleen und auf den steilen Wegen bei den „Drei Teichen". Man sieht es den Kindern an, daß sie das Training und die ganze Olympiade sehr ernst nehmen. So ernst, wie das erste Hinaustreten aus dem engen Kreis der Masse, der Schule und der gemeinsamen Interessen in die erste Wahl, in die erste Oeffentlichkeit genommen werden kann. Im Grunde genommen ist es dabei gleich giftig, ob man den ersten Preis im Rollomo Entfahren oder im Sacklaufen bekommen hat. Denn wichtig ist der Preis, tags darauf in der Schule, vor der Erziehung, vor dem stetigen Einerlei des Zwanges fühlt man sich doch irgendwie als Ausnahmemensch, als Zentrum irgend eines Kreises, als Sie-äer irgend eines Kampfes — und sei er nur im Sacklaufen errungen. Und das erste Siegerdiplom mag dann ausschlaggebend sein für das ganze fernere Leben. Genau so ausschlaggebend wie alle ersten Freuden und Enttäuschungen ausschlaggebend sind. * Jene Kinder, welche an den Wettkämpfen der Kinderolyinpiade des SSK. „Maribor" teifttehknen, müssen sich Sonnt a g, den 21. Juni bis spätestens halb 11 Uhr im Stadtpark melden. Als Preise werden wieder Diplome für die besten und zweitbesten Leistungen verteilt, m. Aus dem Justizdienst. Zum Kreisgericht nach Maribor wurde der Kreisgerichtsrichter Herr Dr. Leo R u p n i k aus Ljubljana versetz! Dem hiesigen Bezirksgericht wurde ferner der Richter Herr Andreas Levstik aus Zg. Radgona zugeteilt. m. Das Amtsblatt für das Draubanat veröffentlicht in seiner Nmjimer 36 u. a. das Gesetz über die Bekämpfung der Malaria, Abänderungen der Gesetze über die Verteidigung des Staates, über die Volksschulen, über die Krankenversicherung der Bahnbediensteten, über den Zolltarif und über die Gendarmerie. m. Pensionierung. Der Leiter des hiesigen Steueramtes Herr Inspektor Ferdinand Kocuvan wurde in den dauernden Ruhestand versetzt. m. Sommerliederabend des Mannergesangvereines. Wie wir erfahren, gibt der Männergesangverein am Samstag, den 4. Juli I. I. in der rückwärtigen Veranda der Brauerei Union einen Liederabend mit einem äußerst gut gewählten Programm, worauf wir heute schon aufmerksam machen. Näheres folgt. m. Der Verein der Hausbesitzer in Maribor macht neuerdings aufmerksam, daß die Hausbesitzer, welche den Zahlungsauftrag über d. Kuluk v, der Stadtgemeinde schon erhalten haben, sich dagegen beschweren können, und zwar liegen einheitliche Beschwer-deformularien zwecks Unterschrift in der Vereinskanzlei in der Gregorčičeva ulica 8 an den Arbeitstagen von 8 bis 12 und von 15—18 Uhr zur Unterschrift auf. wie sonstige Kontusionen am ganzen Körper erlitten hatte, mußte noch im Laufe der Nacht ins Krankenhaus überführt werden m. Versteigerung am Hauptzollamt. Am Montag, den 22. d. um 9 Uhr vormittags gelangen am hiesigen Hauptzollamte verschiedene Waren auf dem Versteigerungs-Wege zum Verkauf. m. Die Eröffnung des neuen Bootshauses bei den Drei Teichen findet morgen, Sonntag, den 21. d., verbunden mit einem Volks, fest, statt. 7780 I Angenehm für Sie und gesund für Ihr Haar . .. ist regelmäßiges Kopfwäschen mit Elida Shampoo ... besonders im Sommer. IhrHaarwird schön und gepflegt — Sie selbst fühlen sich wunderbar erfrischtl Jede Woche einmal Kopfwäschen mit ELIDA SHAMPOO m. Der Telephonverkehr zwischen Maribor und allen französischen Zentralen wurde vor einigen Tagen eröffnet. m. Das Jnselbad erfreut sich angesichts der drückenden Hundstagshitze eines sehr regen Besuches. Dies beweist der gute Zuspruch der Zufahrsmiitel, der städtischen Autobusse und der im Vorjahr emgeftihrten Neuerung, des Motorbootes auf der Drau. Die Badeanlagen wurden Heuer etwas vervollständigt, was dem Besuch der herrlich gelegenen Insel nur förderlich fein rann. Die Fahrgelegenheiten entsprechen so ziemlich den Bedürfnissen der Badenden, wenn auch noch hie und da Mängel bestehen, besonders am Sonntag bei großem Andrang. Die D r a u s ch i f f a h r t s g e s e 11-schüft hat, diesem Umstand Rechnung tragend, die Fahrordnung etwas abgeändert und die Abfahrtszeiten so angesetzt, daß jene Fahrgäste, die den Autobus versäumen, das Motorboot benützen können, ohne auf den nächsten Wagen warten zu müssen. Das Boot verläßt den Anlegeplatz an der Send bereits um 8.15 Uhr und dann in einstündigen Intervallen, sodaß die letzte Abfahrt um 2.0.15 Uhr erfolgt. Die Rückfahrt von der Insel vollzieht sich 35 Minuten später, somit um 8.50 usw., zum letztenmal um 20.50 Uhr. Die ersten drei Fahrten, dann jene um 15.15 und 16.15 und die letzte Tagesfährt entfal-, len eventuell bei ungenügender Frequenz. Die Bergfahrt dauert 20, die Talfahrt 8 Minuten. Sobald die behördliche Einwilligung hiezu eintrifft, wird der Anlegeplatz in die unmittelbare Nähe der Reichsbrücke verlegt werden, was den Fahrgästen sehr zu statten kommen wird. Möb. M. um 15 Uhr veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr von Radvanje beim dortigen Depot die feierliche Einweihung oes neuen Rüstautos. Nach der Einweihung findet dann im Gasthause Pschunder in Zg. Radvanje unter Mitwirkung der Schönherr-Ka-pelle ein Fest mit verschiedenen Belustigungen statt. Im Falle schlechter Witterung wird die Einweihung auf den nächsten Sonntag verschoben. Eintritt frei. — Der Ausschuß. 84 * Ter aufmerksame Ehemann speist am Sonntag grundsätzlich nicht zu Hause. Wenigstens einmal in der Woche will man seine Frau im Haushalt entlasten. Ißt man in der öffentlichen Mensa am Slomškov trg 6 (Krankenkassa) doch so gut und billiger als zu Hause. 1557 , «»>.><♦« , lim Kino Burg-Tonkino. Das größte Filmwerk Deutschlands „Das Flötenkonzert von Sans souci" (Im Dienste des Kaisers), der große 100-prozentige deutsche Sprech- und Ton» prachtfilm mit Otto Gebühr und Renate Müller. Union-Tonkino. Am Samstag der 100% ige deutsche Sprech- und Tonfilmschlager Die Liebe der Renate Langen" (Sein letzter Brief) mit Franz Lederer und Mady E ii « i st i a n s. 4 Aus Vtuj p. Die Wafferleitungsfrage aktuell. Schon längere Zeit besteht das Bestreben, der Stadt durch Errichtung einer modernen Wasserleitung gutes Wasser zuzuführen. Vergangenen Montag befand sich nun neuerdings, eine Kommission in unserer Stadt,, die die Frage einer eingehenden Prüfung unterzog. Es hat den Anschein, daß die Errichtung einer Wasserleitung nicht mehr lange auf sich wird warten lassen. p. Wochenöereitschaftsdienst der Freiwilligen Feuerwehr. Vom 21. d. bis zum 28. d. versieht die dritte Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister Ernst D a sch und Rottführer Johann Merc die Feuerbereit-schaft, während Chauffeur Karl P en t e-k e r, Rottführer Michael S a m u d a sowie Karl Pogačnik und Anton Kuhar von der Mannschaft innehaben. p. Radiokonzert im Vereinshaus. Die hiesige Vertretung der Firma „Telefunl'en" veranstaltet Sonntag von 9 bis 12 Uhr und abends ab halb 21 Uhr im Garten des Vereinshauses ein Radiokonzert. P. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag das Sensationsdrama „Der nächtliche Räuber" zur Vorführung. p. Den Apothekennachtdienst versieht bis einschließlich den 26. d. die Apotheke „Zum Mohren" (Mag. Pharm. Molitor). Aus Vitanje ik. Gewerbliches. Hier hat sich vor kurzem der Kaufmann Herr Vinzenz Narat niedergelassen und im Hause Nr. 20 ein Gemischtwarengeschäft eröffnet. Aus Eelje c. Todesfall. Donnerstag verschied Frau Ema I u r k o, Schulinspektorsgattin, im Alter von 70 Jahren. Die Leiche wurde nach Žice überführt, wo Samstag nachmittags das Begräbnis stattfand. R. i. P.! :. Die Reifeprüfungen am hiesigen Gymnasium fanden Freitag ihren Abschluß Vor sitzender der Prüfungskommission war der Professor der Pädagogischen Hochschule in Beograd, Herr Svetislav Petrovič. Zur Prüfung meldeten sich 24 Kandidaten, von denen zwei erkrankten und die Prüfung nicht ablegen konnten. Die schriftliche Prüfung dauerte vom 12. bis zum 15. Juni, die mündliche vom 16. bis 19. Juni. Von den 22 Kandidaten haben alle die Prüfung bestanden. c. Der Philatelistenverein „Orient" löste sich auf, da er in den letzten Jahren keine Tätigkeit mehr ausübte. c. Fuhrleute und Lenker von Motorfahrzeugen werden von der Polizeivorftehung aufmerksam gemacht, jetzt, zur Zeit der Frem densaison und des erhöhten Automobilverkehrs die Straßenvovschriften strengstens zu befolgen, da es noch immer vorkommt, daß die linke Seite der Straße oder die Straßenmitte befahren wird. Zuwiderhandelnde wer den strengstens bestraft werden. c. Ein Maler von einer Leiter gestürzt. Der 38jährige Maler Anton Porabiš aus Gaberje, der mit Arbeiten am, Gewerbeheim beschäftigt war, fiel Freilag nachmittag von der Leiter und blieb bewußtlos fliegen. Mit dem Rettungsauto wurde er ins Allgemeine Krankenhaus überführt. c. Unfälle. Dem Schmiedelehrling Wert Pišner aus Vitanje fiel bei der Arbeit ein Stück glühendes Eisen auf den rechten Oberarm und verletzte diesen stark. — Der 17-jährige Schuhmacherlehrling Ivan Ogrizek aus Sv. Rok bei Šmarje trat auf eine Sense, die ihm die linke Sohle zerschnitt. — Der 18jährige Friseurlehrling Karl Kvas aus Gaberje brach sich bei einem Sturze die linke Hand. — Die 29jährige Taglöhnerin Amalie Marinšek aus Zreče fiel von einem Baume und brach sich den rechten Arm an zwei Stellen. — Alle Verunglückten wurden in das Allgemeine Krankenhaus in Celje' gebracht. c. Zwei freche Einbrüche. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag schlich sich ein unbekannter Dieb durch ein Parterrefenster in die Wohnung d. Kanzleivorstandes Herrn Anton Zorko in der Kersnikova ulica 12 ein und stahl zuerst zwei Hemden. Dann MM es steh in das in dW, .Herr Zorko samt seiner Familie schlief. Ohne daß die Schlafenden etwas gehört hätten, öffnete er verschiedene Kasten. Aus dem Rocke, der auf einem Stuhle neben dem Mette ausgehänAt war, entnahm, er die Briest tusche und stahl daraus 10 Dinar. Daralls löste er von einer goldenen Kette die silberne Uhr und nahm sie an sich, während er die Kette liegen ließ. In der Küche trank er die Milch aus und entwendete ein Stück Speck. Darauf begab er sich in die Villa der Frau Sudlet in der Zrinjskega ulica und stahl im Dienstbotenzimmer dem Dienstmädchen 400 Dinar. Von dem frechen Täter fehlt jede Spur. c. Freiw. Feuerwehr. Wochendienst hat vom Sonntag, den 21. d. bis einschließlich Samstag, den 27. d der 1. Zug unter Kommando des Herrn Emmerich Berna. c. Den Apothekennachtdienst versieht von Samstag, den 20. d bis einschließlich Freitag, den 26. d. die „Kreuz"-Apotheke auf der Kralja Petra cesta. Spott Das ÄnseSbaö im Zeichen der Mittelschüler-Meisterschaften Vier Anstalten am Start. — Die bisher grüßte schwimmsportliche Veranstaltung. Unser Jnselbad wird Sonntag wieder der Schauplatz einer höchstinteressanten schwimm sportlichen Veranstaltung sein. Und. zwar sind es diesmal die Mittelschüler sämtlicher hiesigen Anstalten, die im Wettkampfe um die Schwimmeisterschaft aneinander treffen. Die Veranstaltung ist mit Rücksicht aus die beginnende Entfaltung des heimischen Schwimmsports von besonderer Bedeutung, zumal bei dieser Gelegenheit neue Talente in den Vordergrund treten. Die Konkurrenzen umfassen alle schwimm sportlichen Disziplinen von 50 bis 200 Meter, sodaß diesmal auch das sensationslustige Publikum voll auf seine Rechnung kommen wird. Außerdem wird im Zusammenhang mit dem Wettschwimmen ein Wa-ter-Polo-Mäkch zwischen der Realschule und einer Repräsentanz der übrigen Anstalten stattfinden, während ein Schauspringen den Tag beschließen wird. Die Teilnahme an den einzelnen Konkurrenzen wird sich äußerst mannigfaltig gestalten. Die größte Beteiligung dürfte seitens der stets sportbegeisterten Realschüler erfolgen. Mit einem überaus großen Aufgebot werden auch die Zöglinge der Lehrerbildungsanstalt am Start erscheinen. Qualitativ ausgezeichnet werden die Gymnasiasten vertreten sein, schließlich wird auch die Handelsakademie mit einigen ausgezeichneten Schwimmern am Start erscheinen Unser Jnselbad steht also vor ereignisvollen Kämpfen. Die herrliche Trophäe der Firma Pinter & Lenard wird demnach erst nach hartem Kampf entschieden werden. Kmsmeisterschasl 6er Radfahrer Der Mariborer Radfahrerverband führt Sonntag, wie schon berichtet, auf der 72 Kilometer langen Ründstrecke Maribor—Fram —Hajdina — Bis — Sv. Lenart — Maribor sein diesjähriges großes Meisterschafts-rennen durch. Der Start erfolgt um Punkt 6 Uhr morgens beim städtischen Wasserwerk in der Tržaška cesta, während das Ziel beim Gasthof „Krčevinski dvor" in der Aleksandrova cesta festgesetzt wurde. Der Einlauf der ersten Wettbewerber dürfte bereits gegen 8 Uhr morgens erfolgen. Nach der Ankunft sämtlicher Wettbewerber findet ein gemeinsamer Einzug mit Musik an der Spitze statt. Das Rennen findet bei jeder Witterung statt. Am Abend findet im Hotel Halb-widl die Preisverteilung vom letzten Rennen „Rund um den Bachern" statt, worauf alle Radsportler noch besonders aufmerksam gemacht werden. Familienmitglieder sowie alle Freunde des Radsportes sind herzlichst geladen! Internationale Ringkämpfe Bogttot siegt nach fast einstündigcm Kampfe gegen Csontas. Mit einem Blitzsieg eröffnete B e l i ü die gestrige Runde. K r a j c e v ič konnte wegen seines verletzten Armes nicht den ge- SRinkägF KevK21.- lMim rnm. ringsten Widerstand leisten. Einen flotten und zeitweise sogar auf-peitschenden Verlauf nahm das. Treffen Frank — T o m S a y e r. Nach 25 Minuten endete der wirklich interessante Kamps unentschieden. Mit größtem Interesse sah man dem darauffolgenden Entscheidungskampf zwischen dem ungarischen Champion Bo g n ar und Csontas, dem Löwen aus Siebenbürgen entgegen. Agierte Bognar mit blendender Technik, so versuchte Csontas mit elemen tarer Kraft seinen Gegner niederzuringen. Nach fast einstündigem Kampfe, der sich zuweilen äußerst aufregend gestaltete, gelang es Bognar doch die Oberhand zu behalten und damit vielleicht seinen schönsten Sieg in dieser Konkurrenz zu feiern. Heute kämpfen O r sowsky (Polen) gegen K r a j c evi 8 (Jugoslawien), Cfo n t a s (Siebenbürgen) gegen Frank (Sachsen) und Bognar (Ungarn) gegen Tom S a h er (Afrika) bis zur Entscheidung. : S. K. Rapid (Leichtathletik). Beim Eisenbahner-Meeting- am 21. d. starren folgende Leichtathleten: 100 m: Mesaretz, Leo. — 22 m: Mesaretz, Pipi. _ 400 m: Gustl, Jeglitsch. — 1500 m: Hasser — Staffel: Leo, Jeglitsch, Pipi, Mesaretz. — 5000 m: Seifert, Heller. — Hochsprung: Gustl, Jeglitsch. — Weitsprung: Leo. Ogrisek. —. Stabhochsprung: Gustl. Ogrisek. — Diskus: Ogrisek. — Kugel: Brunilicker. — Eventuelle Nachnennungen werden bis halb 9 Uhr vorm. in der Garderobe offen. Die Starter versammeln sich dortselbst um halb 9 Uhr vorm. Theater und Kunst Nationaltheater in Maribor Repertoire Samstag, 20. Juni, 20 Uhr: „Evangcli» mann". Abonn. 33+G. Kupone. Letzte Opernaufführung der Saison. Sonntag, 21. Juni: Geschlossen. Montag, 22. Juni: Geschlossen. Dienstag, 23. Juni, 20 Uhr: Konzert bei polnischen Männerchores „Echo". ----- Witz und Humor Der wegen seines Witzes bekannte Wie. ner Professor Tandler wurde von einem Studenten gefragt, auf welchem Gebiet der Medizin er sich spezialisieren solle. „Wählen Sie die Hautkrankheiten," rief Tandler. „Glauben Herr Professor, daß ich für dieses Gebiet besondere Eignung habe?" „Das gerade nicht, aber vor allem sterben die Patienten nicht so leicht an einer Hautkrankheit, dann stehen sie meist sehr lange in Behandlung, und drittens werden Sie als Hautspezialist niemals bei Nacht aus dem Bett geholt." » Platsch hat schon eine Ewigkeit nicht mehr getanzt. „Heute gehe ich einmal, zum Tanztee/ stiefelt er kurzentschlossen los. Engagiert sich ein molliges Mädchen. „Gestatten?" „Bitte." Platsch tanzt los. Platsch tanzt linkszweidrci. Platsch tanzt rechtszweidrei. Und immer latscht Patsch dabei dem Mädchen kräftig auf die Zehen. Links auf die Zehen und rechts auf die Zehen. Endlich ist der Tanz zu Ende. „Na, das ging ja ganz gut," schied. Platsch das Mädchen an seinen Tisch. Das Mädchen sagt kein Wort. Wütend starrt ;ie nur auf ihre zertrampelten, neuen Silberschuhe. Da intoniert die Kapelle einen Blues. „Wollen wir wieder?" tritt Platsch stol» zu ihr. „Danke," verzichtet sie kurz. Da lächelt Platsch geschmeichelt und sagt „Ach, Fräulein glauben wohl, ich sei hier Eintänzer?" * „Gestern war ich beim Zahnarzt", erzähl* Pinterling. „Und?" fragt Mops „Tut der Zahn noc weh?" „Ich weiß nicht", sagt Pinierlmg, „der Arzt hat ihn dabehaltei^ Wirtschaftliche Rundschau Internationaler Gaatenstanös-bericht Mittelmäßige Meldungen — Europäische Aussichten günstiger Zusammengestellt nach den letzten Berichten des Landwirtschaftsrates. Australien: Andauernde Negensälle in den östlichen Gebieten des Landes verzögern die Frühjahrsarbeiten beträchtlich, in einigen Gegenden sind die Felder schon stark verunkrautet. England: Die Entwicklung der Saaten hat infolge der kalten und unbeständigen Witterung in der letzten Zeit nur genüge Fortschritte gemacht. Frankr ei ch: Die Witterungsverhältnisse haben in den letzten Tagen eine Aen-derung erfahren, das kühle und regnerische Wetter ist von einer Reihe wärmerer Tage abgelöst worben. Italien: Die Witterungsverhältnisse waren für das Reifen der Weizensaat besonders günstig. Der Boden ist gut mit Feuchtigkeit versehen, sodaß auch von einer möglicherweise eintretenden Hitzewelle kaum ein schädigender Einfluß zu befürchten ist. Deutschland: Die Witterung war zunächst ziemlich warm,, sodaß die infolge des kalten Frühjahrs in der Entwicklung um mehrere Wochen zurückgebliebenen Saaten in ihrem Wachstum gut vorwärtsschreiten. Die Aussichten für eine günstige Weiterentwicklung der Saaten würde noch dadurch ver stärkt, daß in den letzten Tagen de? Vor-j monats ausgiebige Niederschläge einsetzten Bereinigte Staaten: Der Stand des Winterweizens im Ohio-Tal wird als sehr gut bis ausgezeichnet bewertet. Im Südwesten und Südosten konnten teilweise schon die Erntearbeiten in Angriff genommen werden. Im Nordwesten sollen ver-schiedentliche Frostschäden eingetreten sein. Im Sommerweizengebiet ist die Bodenfeuchtigkeit noch immer völlig unzureichend, sie kann jedoch durch spätere Niederschläge unter Umständen wieder ausgeglichen werben. Der Stand von Winterweizen wird mit 88% und der von Sommerweizen mit 78.6% bewertet. Die Maisbestellungsarbei-len sind jetzt nahezu beendet,, wärmere Witterung ist erforderlich Die Hafererntearbei-ten machen im Süden gute Fortschritte. Kanada: Die Berichte die in den letzten Tagey über den Saatenstand eingetrost fen sind, widersprechen einander häufig. Der Weizenstand wird von privater Seite mit 72% beziffert. Bei rechtzeitiger Aende-rung der Wetterlage ist noch mit einer Erholung der Pflanzen zu rechnen. Argentinien: Das trockene Halte Wetter der letzten Tage hat die Maisschäl-arbeiten außerordentlich begünstigt. Die Weizen- und Haferaussaat schreitet in befriedigendem Umfang fort. X Gegen den Zwangsausgleich. Eine Delegation jugoslawischer Handelskammern übergab der'Regierung eine Resolution, in der die Abänderung des Gesetzes über den Ausgleich außerhalb des Konkurses verlangt wird. In Hinkunft sollen die Gläubiger in Fällen von außergerichtlichen Ausgleichen größeren Schutz als bisher erfahren. Die Resolution wird Gegenstand einer Verhandlung zwischen dem Handels- und Finanz-minister werden. X Gegen den Weinschmuggel. Das Finanzministerium brächet in Erfahrung, daß für große Mengen von Wein und Branntwein, die in verschiedenen Schenken in Weinbau- und Obstgegenden ausgeschenkt werden, die staatliche und die autonomen Verzehrungssteuern nicht gezahlt werden, sondern daß diese Getränke auf die Weise geschmuggelt werden, daß die Wirte von Zeit zu Zeit unbedeutende Mengen von Wein und Branntwein, für die die Verzehrungssteuer gezahlt wurde, anschaffen und in das Kontrollregister eintragen. Mit die- sen Bestätigungen belegen sie dann die verkauften Vorräte von Wein und Branntwein. Das Ministerium ordnete nun an, daß in diesen Schenken die strengste Kontrolle durch zuführen werde. Namentlich ist sestzustellen, wie groß der Verkehr in diesen Schenken ist und sind auch die Vorräte öfter mit dem Stande des Kontrollregisters zu vergleichen. Gegen Schmuggler ist auf die schärfste Weise mit Strafen vorzugehen. X Ferien des Börscnschiedsgerichtes in Ljubljana. Das Schiedsgericht der Börse in Ljubljana hält in der Zeit vom 15. Juli bis 28. August seine diesjährigen Ferien ab. In der angegebenen Zeit finden daher keine mündlichen Schiedsgerichtsverhandlungen statt, doch können Klagen und Akte auch in dieser Zeit überreicht werden. X Die Hopfenkrise. Vor einigen Tagen sprachen Vertreter des Hopfenbauvereines von Žalec, sowie der Hopfenverkaufsgenos-senfchaft bei den zuständigen Faktoren in Beograd vor und schilderten die Lage der Hopfenproduktion im Draübanat. Der Ho- pfenverkaufsgenossenschaft wurde eine staatliche Unterstützung zugesichert. X 77 Millionen österr. Budgetdcfizit im ersten Viertel 1931. Agr. Wien. Der österreichische Rechnungshof hat die vorläufigen Gebarungsergebnisse im ersten Vierteljahr-1931 wie folgt ermittelt: persönliche Ausgaben 185.49, sachliche Ausgaben 332.28, zusammen also 517.77 Millionen Lustlling. Dem gegenüber stehen Einnahmen in der Höhe von 463.58 Millionen Schilling. Bei Berücksichtigung der Jnvestitionsausgaben von 22.85 Millionen Schilling beträgt somit der rechnerisch festgestellte Abgang über 77 Millionen Schilling. Die obigen Erfolgsziffern der ersten Quartals 1931 weisen in der laufenden Gebarung gegenüber der Quartalstangente der Voranschlagssätze für das Jahr 1931 Minderausgaben von 16.42 Millionen Schilling und Mindereinnahmen von 79.53 Millionen Schilling aus. X Keine Beschlüsse der mitteleuropäischen Produktenbörsen-Konserenz. Die für zwei Tage anberaumte Budapester Konferenz der mittel- und südeuropäischen Getreidebörsen hat ihre Beratungen abgeschlossen. Es wurde über einen von der Prager Produktenbörse ausgearbeiteten, die Qualitatsbestimmungen auch auf Roggen und Hafer ausdehnenden Kontrakt, ferner über den von der Wiener Produktenbörse ausgearbeiteten Entwurf eines Musterziehungsprotokolls sowie Verein heitlichung des Disziplinarverfahrens und über einen von der Olmützer Börse neu formulierten Entwurf eines 'Gerstentontrakts verhandelt. Da keine Vereinbarungen erzielt werden konnten, wurde die Beschlußfassung auf die 1932 in Bukarest abzuhaltende Konferenz verschoben. Für dringliche An gelegenheiten würde aber die Konferenz inzwischen nach Budapest einberufcn werden. X Wien als Zentrale der Exportfürdc-rungsinstitute. Agr. Wien. Tie Schlußsitzung der eben beendeten internationalen Konfc- renz der Exportförderungsinstitute brachte einen lebhaften Meinungsaustausch über die Handelsgepflogenheiten. Es wurde einstimmig beschlossen., das österr. Handelsmuseun in Wien mit der Führung der Agenden einer Zentralstelle der Exportförderungsinstitute zu betrauen. Die Wiener Zentralstelle wird in Hinkunft alle für den Ausbau und die Fortführung der Kooperation erforderlichen Arbeiten zu leisten haben, wobei ihi ein engeres aus den Instituten in Stockholm,, Warschau und Beograd gebildetes Komitee zur Seite stehen wird. Gesunde Milch (Nachstehendes Gedicht veröffentlicht die „Schwei zerische Milchzeitung" in ihrer Nummer 47 vom 12. Juni 1931.) Kaum kommt. man Qn auf dieser Welt Und hak im Sack noch gar kein Geld, So kriegt man doch schon viel zu trinken. Doch ohne daß die Becher blinken, Doch ohne Schnaps und Wein und Bier, Nur Milch, die beste, kriegt man hier. Doch ach, in uns'rer hast'gen Zeit Jst's mit dem Säugen nicht gar so weit, Wenn auch das Kind hätt' große Lust, Die Mutter, die versagt gar bald die Brust. Dann geht man über in gar stille Ruh' Und gibt dem Säugling das Gemelke einer Kuh. Doch in der Kuhmilch schwimmen Kokken Und oft auch größ're Kuhmistbrocken, Und oft auch Millionen von Spirillen Und Leukocyten wie auch Koch's Bazillen, Drum muß die Milch man erst filtrieren' Dann leider vitaminzerstörend konservieren. Wie schön ist's doch, weil man sich tut bemühen, Die Milch nur zu gewinnen von gesunden Küher Bon Kühen, die auch ganz tuberkelfrei, Damit die Milch auch ungekocht genießbar sei. Dies ist wohl aller Wunsch nun lange schon, Und ist das Ziel der Schweizer Milchkommission Dr. E. S ch e n r e r. Humor des Auslandes c „Na. kann man mein Nummernschild nicht »Ich sehe kaum noch den Wagen!" auf 20 Meter Entfernung sehen?" Harald Bernkovenö blondes Modell Roman von Gert Nothberg. Copyright by Martin Feachtwanger, Halle » <1 Seele. 59. Fortsetzung. "Die schwarze Maske" war ein einziger, großer Erfolg für Bernkoven. Professor Landolf hatte ihn ausgesucht, hatte ihm nur stumm die Hand geschüttelt, hatte -An paar knappe Worte gesprochen und war dann gleich wieder gegangen. Aber in seiner großen, im ganzen Reiche gelesenen Zeitung brachte er eine große Spalte über Bern-kovens neuestes Werk. Genau, wie ihn seine Freundschaft für Bernkoven nicht abgehalten hatte,, offen und aufrecht schärfste Kritik an dessen Arbeiten zu üben, ihm auch in der Öffentlichkeit das Wort „Kitsch" entgegen*’ zuschleudern, so bekannte er sich jetzt offen und aufrecht als schrankenloser Bewunderer des herrlichen Kunstwerkes! Bernkoven lächelte. Der gefürchtete und doch im In- und Ausland hochgeschätzte Zeitungsmann war immer maßgebend für ihn gewesen, weil seine Meinung unbestechlich war! Der Schwager des englischen Gesandten wollte das Gemälde erwerben. Der Preis war ungewöhnlich hoch, und Bernkoven sagte zu. Das Original der schwarzen Maske! Wo weilte es? Treber! Der hatte ihm kurz und bündig geantwortet, seine Mission sei erledigt Die Freundin seiner Frau sei abgereift, und er freue sich, daß nun doch alles so gekommen sei, wie er, Treber, es sich gedacht ’ „Selbst wenn du bis an dein Lebensende einsam bleiben würdest, deine Kunst hebt dich auch über das hinweg. Bleib also jetzt oben." „Wenn ich euch nicht gehabt hätte!" Bernkoven sagte es tief dankbar. , »0 nein, mit deiner Kunst hatte das gar nichts zu tun. Aber wenn einer schon nicht mehr an sich selber glaubt, ist er immer verloren", meinte Treber, putzte sich sorglich die Hornbrille und sagte dann erschrocken: „Ent schuldige, ich^ habe ganz vergessen, für Rose etwas zu besorgen. Ich krieg' ein Donnerwetter, wenn ich es nicht mitbringe." Und Bernkoven hatte hinter ihm hergesehen. Würde ihm selbst ein Glück genügen, wie Treber es sich aufgebaut und wie es doch sicher einen tiefen Frieden in sich barg? Nein! Sein Leben würde immer anders M! Dennoch war er imstande, einer Frau — der Frau, die für ihn geschaffen war — die Treue zu halten. Diese Frau war Rea Alfen gewesen! Wo aber sollte er sie jetzt suchen? Wenn doch alles so war, wie er manchmal dachte, wenn Rea längst eine glückliche Frau und Mutter war — was hätte dann alles Suchen für einen Zweck? Die Fremde, Unbekannte, die ihm gesagt, daß sie ihn ließe! Sollte er nicht lieber alles daran setzen, sie zu finden? In diese Zweifel hinein schneite die Einladung Lord Haverdales, einen mehrmonatigen Aufenthalt in Schloß Birming zu nehmen. Die Grafschaft lag im Süden Englands und mußte der Beschreibung nach ein Paradies sein. Bernkoven sollte dort das Bild der Ahnfrau malen, die man bisher nicht in der Galerie der Haverdales geduldet hatte, weil sie ihren Gatten durch eine vergiftete Nadel ermordet hatte. Es war nur ein kleines, aber gutes Bild von ihr vorhanden, das dem Künstler als Vorlage dienen würde Auch dafür hatte Lord Haverdale eine Unsumme geboten. Der deutsche Künstler war nun einmal fein Schwarm, wie er sich lächelnd ausdrückte. Aber der gute Lord, der sonst sehr geizig sein konnte, wußte schon, was er wollte. Er wußte ganz genau, daß er ein Gemälde erhalten würde, das später einmal einen ungeheuren Wert darstellte! Darum tat er es! Und — ja, er hatte den deutschen, interessanten Künstler wirklich sehr gern! Treber in all seinem Glück sah aber doch, daß Roas schöne Augen täglich größer und leuchtender wurden. Nach einer Rücksprache mit Rose kam eines Tages Doktor Gerlach ganz zufällig nach Treberhofen hinaus. Ganz zufällig, wie man Rea versicherte. Und es war auch ein Zufall dajz Rea und der alte Doktor eine halbe Stunde allein zwischen den blühenden Sträu chern saßen, wo an der Mauer Veilchen und Himmelsschlüsselchen blühten. Und der Doktor plauderte munter darauf los. So lebhaft erzählte er, daß Rea gar nicht merkte, wie aufmerksam er sie dabei betrachtete' Und es ergab sich so von selbst, daß Rea ihn einige kleine Wahrnehmungen mitteilte, die sie an sich gemacht und die sie irgendeiner harmlosen Krankheit zuschob. Doktor Gerlach wiegte den Kopf hin und her und lächelte. Wie oft hatte er schon lächeln müssen, wenn es galt, einem Todgeweihten die frohe Zuversicht zu erhalten. Rea Alfen war herzleidend. Höchstes Skr dium! Ein Kurort half nicht mehr. Und hier im alten Treberhofen schien sie ja am besten aufgehoben zu sein. Als er Rea bat, sich von ihm untersuchen zu lassen, vielleicht sei es doch nur ein kleines Hebel, das schnell behoben würde durch richtige Behandlung, da schüttelte Rea müde den Kopf. Und ihr Lächeln schnitt dem alten Mann.p ins Herz. rSrbluL. kolat 1 Nik Räuberhöhle ate Ausflugsort Tijuana, die Stadt der Spielklubs, der Stier- und Hahnenkämpfe und der Hunderennen Von Michael A u s p i tz. Die mexikanische Grenzstadt Tisuana trifft alle erdenklichen Maßnahmen, um für die Zeit der großen olympischen Spiele, die im Sommer 19o2 in Los Angelas . attiin-den sollen, voll gerüstet zu sein. Diese Meldung, die vor kurzem in sensationeller Aufmachung durch die ganze amerikanische Presse ging, kann niemanden verwundern, der die Anziehungskraft und die Möglichkeiten Tijuanas kennt, dieser an der kalifornischen Grenze gelegenen „größten Räuberhöhle der Welt". Tijuana ist eine Stadt für sich unter den merkwürdigen Städten unserer Erdkugel. In dieser kleinen Stadt ist alles erlaubt, alles möglich und die unglaublichsten Vorfälle geboren dort zur Tagesordnung. Wenn im Laufe von 24 Stunden in Tijuana aus nahmsweise gar keine Sensation sich ereignen sollte, so würde eine solche Tatsache von allen Einwohnern als unglaublicher Zustand, ja als die sensationellste aller Sensationen betrachtet werden! Vor zwei Jahrzehnten, als Los Angeles noch im Anfang seiner gewaltigen Entwicklung stand und Hollywood die ersten Pionie re des Films beherbergte, galt Tijuana als winziges idyllisches Ausflugs- und Erholungsnest an der kalifornischen Grenze. Erst nach dem Kriege, als das Alkoholverbot überall in U.S.A. das trockene Regime einführte, wurde den reichen Bürgern von Los Angeles und den Vertretern der Filmwelt in Hollywood die Bedeutung Tijuanas klar vor die Augen geführt. Ein gewaltiger Strom von „durstigen" Menschen fing an, aus Südkalifornien über die mexikanische Grenze von Tijuana zu fliehen. Das kleine nasse Nest zog die trockenen Amerikaner mit magnetischer Kraft an. Es dauerte nicht lan ge, bis Tijuana zu dem wurde, was es heute noch ist: zu einer einzigartigen Mischung von Wildweststadt, Goldgräberhausung und moderner internationaler Siedlung mit unzähligen Bars und Spielklubs, alles in allem zu einer großen Räuberhölle, in der amerikanische Millionäre und Filmstars ne Ben mexikanischen Cowboys und dunklen Gestalten aus aller Herren Länder den Ton angeben. Wenn man dabei bedenkt, daß Tijuana nur in 5 Minuten Autofahrt — führ sehr durstige sogar drei Minuten — von der Grenze Kalifornien gelegen ist, so kann man sich darüber nicht wundern, daß es zu einer Art von Mekka für alle Amerikaner geworden ist, die in der nähe dieses verbotenen Daradieses ihren Wohnsitz haben. Auch in Tijuana gibt es wohl Gesetzesvorschriften. Sie werden aber von keinem Menschen beachtet. Der Bürgermeister ist selbst Inhaber einer der größten Spielhöllen und eines Rennplatzes in Tijuana, und die überwiegende Mehrzahl der Polizeimannschaften ist zu sehr mit Pferde-, Hunde- und Hähnewetten beschäftigt, um an die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung denken zu'können. Ein Mensch, der in Tijuana angelangt, auf Schutz der Gesetze u. eine geregelte Lebensweise Anspruch erheben sollte, würde dort unter keinen Umständen geduldet werden. Es gibt keinen iZlatz für Ordnungsmenschen in Tijuana, in diesem letzten Vorposten amerikanischer Zivilisation im wilden Westen, von alkoholdurstigen, spiel- und abenteuerlustigen Elementen aller Nationen bewohnt. Lichtscheue Gestalten, Falschspieler und Pferdediebe treffen sich da mit mißglückten süd-amerikanischen Aufrührern und Desperados, mit Verbrechern und Revolvermännern aus Newyork, Chicago und San Francisco, denen das Asphalt der Großstädte allzu glühend geworden ist. Daneben bankerote Existenzen von Los Angeles, durchgebrannte Filmfiguren von Hollywood, ruinierte Filmdirektoren und geflüchtete Primadonnen. In Tijuana wird niemand nach der Herkunft oder Vergangenheit gefragt. Alle verden hier mit offenen Armen empfangen, die Weißen, Schwarzen, Gelben und Roten, wenn sie nur Geld genug haben, um sich am Leben und Treiben Tijuanas „würdig" beteiligen zu können, an diesem Leben, daß die Sitten und Gebräu*? des wilden Westens mit den letzten E; ugenschas- ten der modernen Technik, Cowboys mit Jazzband, Hahnen- und Wildschweinkämpfe, mit Roulette, Jndianerfedern mit elektrischen Dauerwellen verdient. Tag und Nacht sind die zahllosen Bars und Spielkasinos offen, es gibt keine Polizeistunde, es wird ununterbrochen in einem tollen Rei gen getanzt, gespielt, gewettet und vor allen Dingen getrunken. Ein ständiger Strom von Automobilen und riesigen Autobussen fließt über die amerikanische Grenze, und am Wochenende kann man sich auf den engen Straßen Tijuanas kaum bewegen. Tijuana befindet sich auf dem besten Wege dazu, eine der größten Spielhöllen der Welt zu werden. Monte Carlo wird sich bald hinter Tijuana verstecken können. Monte Carlo ist fashionabel, exklusiv, sittlich-genormt. Tijuana ist dagegen wild,, bunt, mannigfaltig, einzigartig in der Welt. In Tijuan wird alles gespielt, und um alles zwischen Himmel und Erde gewettet. Hahn- und Reptilienkämpfe, Wildschwein-duclle, Stiergefechte sind dort zur alltäglichen Gepflogenheit geworden und sammeln gewaltige Zuschauermengen, die ihre Dollars und Pesetas auf die zwei- oder vier beinigen Favoriten setzen. Bei diesen blutigen Kämpfen gelten keine Gesetze und existiert keine Kampfmoral. Derjenige, der tot auf dem Boden liegt, ist besiegt. Der Ueberlebendc in der Kampfarena ist der Sieger. Ein Torero in Tijuana setzt jedesmal sein Leben aufs Spiel. Er ist durch die Kampfordnung keinesfalls geschützt, wie in Madrid. Er geht stets in den Todeskampf mit dem wild gewordenen Stier. Am meisten wurde Tijuana durch seine großartigen Pferde- und Hundercnnen berühmt. Sie finden dort fast täglich statt, werden von internationalen Rennstallbesitzern und Jockeys als eine Art großindu-strieller Betätigung betrieben, und werfen gewaltige Gewinne ab. Von Zeit zu Zeit werden Klagen laut, die darauf Hinweisen, daß an den Pferde- und Hunderennen von Tijuana ein falsches Spiel in riesigem Ausmasse gemacht wird. Vom frühen Morgen bis zum späten Abend rennen Pferde und Hunde in Tijuana, und enorme Summen werden in allen Städten Amerikas von Millionen spielsüchtiger Amerikaner im Wettspiel um die vier beinigen Renner täglich umgesetzt. Der Reiz der Rennen von Tijuana besteht darin, daß ihre Ergebnisse stets alle Voraussagen der Kenner und alle Tips der Liebhaber Lügen strafen. Vielleicht wendet sich das Jntereffe der Millionen eben deshalb dem Tijuana-Rennen zu, weil man weiß, daß die dortigen Renn-Resultatc von ein paar geschickten Gaunern jedes Mal von vornherein bestimmt werden. Das amerikanische Publikum, das am geordneten u. sauberen Wettspiel genug Geld verloren hat, denkt sich: vielleicht geht es mit dem Gaunerwettspiel von Tijuana besser!, und macht die Probe aufs Exempel. Radio Sonntag, den 21. Juni. Ljubljana 9.30: Großes Kirchenkon zert. — 16: Saxophonkonzert. — 20: Konzert. — 20.45: liebe rtragung aus Bled. — Beograd 9: Gottesdienst. — 21.30: Opernarien. — W i e n 10: Moderne Orgel werke. — 11.05: Symphonieorchester. — 16: Kammermusik — 21.25: Populäres Konzert. — M ä h r. - O st r a u 19.30: Violin konzert. — Mühlacker 20.40: Konzert. — 21.40: Alte Musik. — 23: Tanzmusik. — Toulouse 20.15: Symphonieorchester. — 21: Militärkonzert. — 23 30: Chansonetten. — Bukarest 20.30: Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla". — R o m 21: Operettenabend. — P r a g '9: Jazz. — 19.50: Blasmusik. — 22.2": Moderne Mu stk. — Mailand 20.40: Opernarien. — B n 'd ß P e st 18 50: Lustige Plauderei. — 19.30: Konzert. _ 20.40: Operettenabend. Anschließend Zigeunermusik. — W a r-s ch a u 20.15: Populäres Konzert. — 22.20 Lieder von Moniusko. — 23: Tanzmusik. — D a v ent r y 21.05: Klassische Musik. Reue bessere Fernempsänger Mehrstufiger Hochfrequenzverstärker ob« Superhet? — Nur Ultrakurz kann Helsen! Von A. H. M e I n i !. Unter den Fernempsängern dominiert der Schirmgitterempfänger mit zwei Abstimm? kreisen. Die sogenannten volkstümlichen Fernempfänger, d. H. die Geräte, die sich in einer Preisgrenze zwischen 2000 und 5000 Dinar bewegen, sind sämtlich ZweikreiSemp-• finget. Bei ihnen sind zwei Abstimmkreise vorhanden, um die Welle des gewünschten Senders aus dem Rundfunk-Wellenspektrum herauszusieben. Unter günstigen Empfangs-bedingungen, also in nicht zu großer Nähe eines Senders, ist der so selektiv wie möglich aufgebaute Zweikreisempfänger ausreichend, um eine große Zahl von fernen Sendern störungsfrei aufzunehmen. _ Unter _ ungünstigen Bedingungen gehen seine Leistungen dagegen rapid zurück; selbst durch Sperr kreise kann man es nicht verhüten, daß der Ortssender weit durchschlägt. Unter den ungünstigen Cmpfangsverhältnisscn der Sendestädte und der GroMdte braucht man Fern empfänger, die erheblich!. selektiver sind als die üblichenAweikreisempifänger, und die außerdem eine genügende Leistungsreserve aufweisen, um auch schwache und ferne Sender lautstark aufzunehmen. Fernempsänger größerer Selektivität und größerer Verstärkung werden schon seit längerer Zeit gebaut, sie sind aber so teuer, daß sie nur für einen relativ engen Kreis von Interessenten in Frage kommen. Das Problem, trennscharfe Hochleistungsempfänger zu volkstümlichen Preisen zu bauen, besteht deshalb unvermindert fort. Und an der Lösung dieses Problems ist in der letzten Zeit so energisch gearbeitet worden, daß wir zur neuen Saison mehrere interessante Neuerscheinungen erwarten können. Aller Voraus sicht nach werden zwei Gruppen von Empfängern um die ©tegespalme streiten: der Superhet und der mehrstufige H o ch-freguenz verstärke r. Denn nach beiden Prinzipien ist es möglich, Empfänger zu bauen, die höchste Trennschärfe mit großer Verstärkung vereinigen. Die Praxis hat zu ergeben, welches Prinzip billiger in die Wirklichkeit umgesetzt werden kann. Bei objektiver Beurteilung scheint der Superhet eine gewisse Ueberlegenheit zu besitzen, denn bei ihm benötigt man zur Erzielung der gleichen Trennschärfe nur zwei Abstimmkreise, während der mehrstufige Hochfrequenzverstävker drei bis vier besitzt. Da Abstimmkreise aber die teuersten Bestand teile eines Empfängers darstellen, besonders bei HochleistungZempfängern, die eine außerordentliche Präzision verlangen, ergibt sich hieraus unmittelbar ein größerer Herstellungspreis für den mehrstufigen Hochfrequenzverstärker. Der Superhet benötigt zwar demgegenüber die Zwischenfrequenz für Transformatoren und Filter, diese sind aber, da sie auf eine einzige Welle fest eingestellt werden, erhebhlich billig« zu bauen, als variable Kreise. In der Röhrenzah i dürfte zwischen den beiden Empfängergat-tungen kein Unterschied bestehen, so daß hieraus keine Preisdifferenzen resultieren können. Ein Nachteil des Superhets list die schwierige konstruktive Behandlung der Einknops-abstimmung. Es ist selbstverständlich, daß bt'J absolute Einknopfbedienung, die keinerlei Korrekturgriffe bedingt, vom Superhet verlangt werden muß. Jnfälge der Verschieden heit der Kreise (der eine abzustimmende Kreis gehört zur Generatorröhre) ist es schwierig, absolute Einknopfbedienung zu er zielen. In der letzten Zeit hat man aber. auch hier befriedigende Lösungen gefunden, so daß es heute möglich ist, einen Superhet mit vollständiger Einknopfbedienunz zu schaffen. Gin moderner Fernempfänger hat nicht nur trennscharf und empfindlich zu sein, son dern er muß eine dritte sehr wichtige Eigenschaft besitzen: - hervorragende musikalische Qualität. Es ist nicht unbedingt notwendig, sie durch Bandfilter zu erzielen; aber es ist doch eine große Erleichterung, wenn man dieses Verfahren anweNden kann. Mehrstufige Hochfrequenzverstärker mit Bandfiltern auszurüsten, ist nun aber eine so umständ-' liehe und vor allem auch kostspielige Atv?.> legenheit, daß man in der Mehrzahl^ der Fälle davon absehen oder sich doch auf ein einstufiges Bandfilter beschränken muß, das den gewünschten Effekt nicht bringt. Ganz anders beim Superhet: hier läßt sich ein Bandfiliter bester Wirkung anwenden, da es nur auf eine einzige Welle, nämlich die Zwischenfrequenz, abgestimmt und während des Betriebes niemals verändert wird. Man kann deshalb ein Bandfilter so großer Stu-enzahl anwenden, als es zur Erzielung der günstigsten Wirkung notwendig erscheint, ohne den Herstellungspreis des Gerätes we-entlich herauszusetzen. In dieser Hinsicht hat also auch wieder der Superhet die größeren Chancen. Es dreht sich jetzt alles darum, die modernen Höchstleistungsempfänger, also die mehr 'toftgen Hochfrequenzverstärker einerseits u. den Superhet andererseits, so durchzubilden, daß er sich in S«iensäbrikation möglichst billig Herstellen 'läßt, damit auf diese Weise ein Fernempfänger geschaffen werden kann, dessen Lieferung zu einem wirklich volkstüm lichen Preise möglich ist. Fest steht, daß beide Verfahren geeignet sind, um nach ihnen Empfänger zu bauen, die den heutigen Ansprüchen an Trennschärfe, Empfindlichkeit und Klangqualität voll entsprechen. Ebenso sicher ist aber, daß auch der Beisitzer eines solchen Hochstleiftungsgerätes nicht frei von Störungen ist, denn gegen die Ueberlagerun-gen der Send« untereinander, die sich aus dem geringen Frequenzabstand und der großen Sendeenergie zwangsläufig ergeben, ist natürlich auch 'der beste Empfänger macht los. Hier kann nur der Mrakurzwellen-Rund funk helfen, dadurch, daß er den normalen Rundfunkwellenibereich van allen Sendern befreit, die nur lokale 'Bedeutung haben. Sommer-Fahrplan gitig ab 15. Mal 1931. Ankunft der Züge In Maribor übhf. Zeit Zugsart | aus 0.25 Schnell Split, Sušak 0.50 Wien 2.55 Berlin. Wien 3.25 Triest. Fiume, Budapest 6.45 Personen Ljubljana, Čakovec 7.35 Prevalje 7.42 Gemischt St. 11! 8.12 Personen Wien 9.11 Budapest. Mur. Sobota 9.25 M Ljubljana. Zagreb 11.36 Triest, Zagreb 12.24 ,4 Mürzzuschlag 12.47 Klagenfurt 13.51 Schnell Villach (15./6.—10./9.) 14.01 Prag. Wien 14.35 Gemischt St. Ilj (Sonn- u. Feiertg.) 14.45 Schnell Split. Beogra'd 15.00 Gemischt Triest, Fiume 15.11 St. Ilj (an Werktagen) 15.15 Schnell Budapest (15./6.—10./9.) 17.49 Personen Budapest. Mur. Sobota 17.59 .. Triest. Zagreb 18.17 Wien i 18.26 Gemischt Fala 20.45 St. Ilj 21.26 Personen Klagenfurt 21.39 . M Wien 22.22 „ Ljubljana. Zagreb 22.48 **' Kotoriba. Mur. Sobota Abfa firt der Züge von Marlbor Hbhf. Zeit Zugsart na6h 0.55 Schnell Wien 1.15 M Triest. Fiume, Budapest 3.18 Split. Sušak 3.45 Wien. Berlin 5.15 Personen Mur. Sobota. Budapest 5.30 Ljubljana. Zagreb 5.40 Klagenfurt 6.30 Gemischt St. Ilj 6.55 Personen Wien 9.10 * Zagreb. Triest 9.40 „ Wien 11.50 Kotoriba. Mur. Sobota 13.15 Wien 13.18 Klagenfurt 13.28 Gemischt St. Ili 13.30 Personen Rakek 14.23 Schnell Triest. Fiume , . 14.28 Budapest (15./6.—10./9.) 14.36 Personen Split. Beograd 14.50 Brezno (Sonn- u. Feiert) 15.32 Schnell Villach (15./6—10./9.) 15.45 16.55 Personen Wien. Prag . Fala (an Werktagen) 17.00 Mur. Sobota. Budapest 17.25 Zagreb. Triest 18.40 „ Klagenfurt 18.45 Gemischt St. II! 20.13 Personen Wien 21.50 Zidani most, Čakovec y5)?a'nMtežs5?naA(fr Ststninrreš'' lf.3. Dill III llllllll'» Ih I . J farbige Jäckchen getragen — gelb, blau, grün oder rosa, und zu hellfarbigen Kleidern weiße Hüte, ■ Hüte aus Papie'rp'anamü, aus lichtem Stoff mit-Lochstickerei oder mit-Spitzen. Dann sieht man wieder die hübschen buntgemusterten Sommerkleider aus indanth rengefärbten Stoffen, die sich vorzüglich waschen lassen. Der modischen Tendenz der Differenzierung Rechnung tragend sind Muster und Farbengebungen dieser Stoffe so fein abgestuft, daß man für jedes Kleid, bestimmt den Stoff findet, den Zweck und Machart wünschenswert erscheinen lassen. Nun seien noch zwei Modestoffe von außerordentlichen Reiz erwähnt, die großes Wohlgefallen erwecken: Fleurette und Sinellic. Fleurette ist rein kunstlichtseidenes feines Gewebe, das weich in der Webart den Charakter von Crepe Georgette hat, in der Ausrüstung aber den weichen fließenden Griff von Crepe Chis fon aufweist. Und Sinellic ist ein Gewebe in ganz feinem Diagonalstrich aus Seide und Wolle, das für ganz verschiedenartige Zwecke bestimmt ist. Es hat einen außerordentlichen Schimmer, fast von kunstseidenartigem Hochglanz, eine Gewebe, das überaus geschmeidig und weich im Fall ist und durch seinen Gehalt an Wolle die Tugend hat, im Tragen nicht zu knitten. Daher ist dieser geschmeidige Stoff sowohl für Strand- und Sportanzüge, für Blusen und Sommerkleider jeglicher Art und sogar für große Sommerabendkleider begehrt. Ersehnte Abwechslung für die Sommerkleidung bringt der kurze und halblange Aermel, reiche Phantasie kann sich dabei entwickeln. Entweder ist er ganz glatt oder er schließt mit Manschette ab, auch Puffärmel sind modern. Der lange Aermel hat oft Blusenform, oder er ist eng anliegend und vor der Hand reich verziert, oder er ist fast bis zum Ellbogen geschlitzt und durch eingesetzte Falbelteile aus dem Kleidstoff oder je nach Eleganz des Kleides mit Spitze oder Plissee gefüllt. ———— HauswliMaftMes h- Kartoffelstänglein. 150 Gramm zuvor gekochte, geriebene Kartoffeln, 100 Gramm Palmin, 150 Gramm Mehl und etwas Salz werden zu einem Teig geknetet, den man dünn ausrollt, mit Eigelb bestreicht und Kümmel bestreut, bäckt und noch warm in Streifen schneidet. H. Käseklötze. 100 Gramm Butter rührt man zu Sahne, gibt 4 ganze Eier, 2 Teller voll frischen, fest ausgepreßten weißen Käse dazu und rührt dies zusammen solange, bis die Maße ganz fein und glatt ist. Dann mischt man 6 Löffel voll geriebene Semmel, die abgeriebene Schale einer halben Zitrone, vier Löffel voll klaren Zucker und etwas Salz darunter, seiht mit einem Löffel Klöße ab und kocht diese in schwach gesalzenem Wasser gar. Man reicht dazu eine Vanillentunke. H. Gegen Kasseeflecke hilft starkes Salzwasser. Wenn es der Stoff verträgt, folgendes Fleckwasser: 1 Liter Wasser, 50 g Kochsalz, 2 g Schwefelsäure. k. Frühlingsbrötchen. Von feinem Milchbrot schneidet man dünne Schnitten, die man mit Butter bestrichen röstet, worauf man sie mit 50 g weichgedämpften, feingeschnittenen Pilzen Bestreicht und in vier Teilen mit geriebenem Käse, feingewiegtem Eigelb, grüner Petersilie und in Roterübensaft gefärbtem, harten Eiweiß bestreit. — <»» Humor des Auslandes Sparsamkeit. „Kommst du mit schwimmen?" „Nein, ich habe schon heute morgen ge* badet." Life. Hochsommerliche Mamas Nüssen besonders phantasiereich sein, weil ie nicht .nur im Hause gut aussehen, stm-wrn auch.am Strande dekorativ wirken solen; überdies kommen diese Stücke auch noch !ür den Garten und für Weekendtage in Hänge. 7 . Am Strande aber ist das Pyjama im Lau e der letzten Saisons zur richtunggebenden tlufmachung und absolut dominierenden Wodeform geworden und während noch vor ‘in paar Jahren ein Strandanzug gewisser näßen als modische „Exzentrizität" viel bekannt wurde, gilt er heute als aBiolute Selbstverständlichkeit und ist derart populär, daß man wirklich die Phantasie schon nn wenig spielen lassen muß, um ans die-em Gebiete fesselnde Neuheiten zu bieten. Allerdings ergeben sich hier vielerlei Mög lichtesten, denn gerade auf diesem Gebiete ist ja die persönliche Note erfolgreich zur Geltung zu bringen; auch gibt es in diesem Falle, wie man weiß, keinerlei modische Grenzen, so daß sowohl in den Farben als Wie wms damit für dm Gommer? Bei einer Modeschau in Berlin wurden auch diese Kleider einer vergangenen Zeit vorgeführt. Die Roben wurden vom Publikum ihrer Unzweckmäßigkeit wegen belacht, die Trägerinnen bemitleidet — es war gerade ein sehr heißer Tag — aber wie lange noch, und unsere. Damen machen auch diese Mode, miedet mit auch in den Fassons alles gewagt werden darf, ohne ausdringlich zu wirken, Originalität ist hier sogar außerordentlich geschätzt und anerkannt, so daß die richtige Zusammenstellung eines schicken Pyjamas zu einer Wissenschaft geworden zu sein scheint, die eis rig kultiviert wird und der alle Kreise groß tes Interesse schenken. Man kann wohl sagen, daß die Originalität eines hochsommerlichen Strandanzugs mehr in der eigenartigen Farbkomposition als in den Formen liegt; die Grundtypen sind nämlich infoferne gegeben, als die Pyjama-Beinkleider mit ihrer schon von der Hüfte beginnender Weite einander täuschend ähnlich sind und nur die Oberteile, besonders aber die Pyjama-Umhüllsn, die Heuer immer wieder zu sehen sind, eine ziemliche Abwechslung bieten. Die Umhülle des Pyjamas ist insoferne zu begrüßen, als hier die Möglichkeit neuer Effekte gegeben erscheint, deren man ja in der Stranomode nicht müde werden will; oft sind diese Umhüllen aus abschattiertem oder aus einem mit dem Grundmateriale des Pyjamas sogar vollkommen kontrastierenden Gewebe hergestellt, womit die Farbigkeit und Vielfalt des Modebildes am Strande noch unterstrichen wird. Außerordentlich apart sind die neuen Cape-Paletots, die sich als Py-jama-Umhülle größter Beliebtheit erfreuen; man hat sie sich als einfache, ärmellose lange Jacken vorzustellen, die mit einem etwa zwei Spannen breiten Cape in Verbindung gebracht werden; der so entstandene Paletot, ist von jugendlichem Schick und kommt, wenn er aus großgetupftem oder kariertem Materiale verfertigt ist, am besten zur Geltung. Wir zeigen diese Neuheit in unserem ersten Bilde, und zwar in Verbindung mit einem einfarbigen Strandanzug, so daß schon durch den Kontrast der Materialien das gemusterte Gewebe des „Cape-Paletots" hervorgehoben wird. Aus dem gleichen des-sinierten Stoff (es kommt hier Kreton, gemusterte Rohseide und Waschseide aller Art in Frage) läßt sich auch ein Kopftuch Herstellen, das in turbanartiger Wickelung kleidsam und effektvoll ist. Die amerikanische Frau, die in modischen Dingen vielfach bahnbrechend ist, setzt sich seit Jahr und Tag für Pyjamas mit ! u r-z e r H o s e ein; bei uns wird dieser Gedanke vorderhand zwar noch mit einigem Befremden ausgenommen, da man sich über die Fage der „Schicklichkeit" dieser Ausmachung mitunter nicht ganz einig ist, doch muß dementgegen gesagt werden, daß ein solches Pjaiöiua ichlaaie Lrauen sicher- lich durchaus am Platze ist, weil es d>e sport lich-modische Einstellung betont Cs wird hier ein" blusiger Oberteil (der manchmal kurze Aermel bringt) mit der auf Gummi-zug gearbeiteten Hose vereinigt. Als Gürtel kann man jedweden gemusterten Schal heranziehen, und zwar nehmen sich große, geometrische Ornamente am allerbesten aus. Unser zweites Bild macht mit einem derartigen „amerikanischen Strandanzug" mit getupftem, seitlich geknotetem Scharpen- Gürtel vertraut. Ein breitrandiger Leinenstrandhut stellt die schicke Vervollständigung dieser Dreß dar, die gleichzeitig auch als Turnanzug für den Strand gute Dienste lei stet. Um den Completgedanken in der Pyjama mode deutlich zum Ausdruck zu bringen, verbindet man oft einen einfachen, einfarbigen Strandanzug mit einem kleinen, aus abstechendem Materiale verfertigten Schultercape '(vorletzte Skizze). Stärkere Figuren aber werden unbedingt gut daran tun, einen kasakähnlichen Oberteil zu der weiten Höfe zu wählen, n zwar sind hier in erster Linie die mantelkleidar-tig-gekreuzten langen Blusen mit breiten Revers in Frage zu ziehen; solche Pyjamas pflegt man aus einem buntdessinierten Materiale herzustellen und mit halblangen, kelchförmig erweiterten Aermeln zu versehen. Sehr originell ist es auch, eine Bade-tasche aus dem gleichen Gewebe zu arbeiten. Der Sonnenschirm aber wird — in Uebereinstimmung mit den Revers — ein? farbig gehalten, da es notwendig ist, in die Buntheit der Gesamtwirkung gelegentlich auch einen ruhigen, einheitlichen Farbton zu bringen. Willy Ungar. (Sämtliche Skizzen nach Original-Entwürfen von Willy Ungar.) tAMWnd von der Mvöe Die Befürchtung, daß die Mode zu anspruchsvoll und allzu teuer würde hat sich zum Glück nicht bestätigt. Im Gegenteil, sie bietet sich nicht nur reizvoll und vielseitig, sondern man kann sich auch mit einigem Nachdenken sparsam und dennoch schön kleiden. Und noch eines: Jede Frau kann sich mit Hilfe eines guten Schnittmusters an das Selbstschneidern wagen, da allzu komplizierte Macharten außer der Regel liegen. Schon der ärmellose Mantel oder das ärmellose Jäckchen sind leicht herzustellen, da das schwie rige Einsetzen der Aermel und mitunter auch der Kragen ganz fortfällt. Sparsam ist die Mode auch insofern, daß man mehrere Blusen verschiedener Art zu einem Rock tragen kann und ferner gibt sie Gelegenheit zur Anwendung von verschiedenen Stoffarten- und Farben an e i n e m Kleidungsstück. Und da man Kleider- und Geldsorgen nicht voneinander lösen kann, ist es vorteilhafter sich auf eine Farbe oder zwei Farben zu beschränken, die wieder in ihren verschiedenen Tonwerten oder mit weiß oder neutralen Farben zusammengebracht werden können. Das gute Aussehen beruht hier auf dem modischen Beiwerk, das ja in unendlicher Fülle in diesem Sommer geboten wird und für das aber stets der persönliche Geschmack maßgebend sein muß. Da haben wir die vielen zierlichen Kragen und Krügelchen, Jabots, Einsätze und Stulpen, die man im Gegensatz zum Winter, wo fiel hellfarbige Garnituren getragen wer den, jetzt wieder in weiß bevorzugt. Und sonderbar dieses reine Weiß kleidet uns wieder vorzüglich. Nicht ohne Grund, hat die Mode auf die Lochstickerei, die alte brave Madeirastickerei zurückgegriffen, die durch rein weißen Stoff am besten zur Geltung gebracht wird und außerdem ganz für sich so kontrastreich wirkt, daß man andere Gegensätzlichkeiten nicht mehr braucht. Dichte Stoffe, wie Pikee oder Leinen dagegen wird man fast stets auf eine originelle Art mit einer Farbe, meist Schwarz oder Dunkelblau, abgesetzt finden und es ist nicht zu leugnen, daß dies ungemein frisch und interessant wirkt. Ueberhaupt gehen wir einer weißen Hellen Mode entgegen, zu weißen duftigen Waschkleidern, die mit Lochstickereien, Säumchen oder Durchbrüchen verliert sind, werden bell- den SI. JLA ISS;. 1® -:-;4ggga JUeimc AazeigM- AAAAAAMtMAAaaa&flfll Verschiedenes ilrTTTwmwmmTTi Welche Familie oder Dame ivürde ein 16jähriges Mädchen im Laufe dieser Woche nach Susak mitnehmen, damit selbes nicht allein fahren braucht? 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Il qhglre^akteui; und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. - Druck der »Mariborska tiskarna« In Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck veranh Äortlifih: Direktor,. Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribon