L-— 71 *3hroamg ter.lffi ÄS7u-_'-sK^ deti 58. rutf 1931 BAU'i# ' HSMmI bMb Wöehenliw» siebenmal. Schrffileftuag (Tel. Interurb. Nr. 2670) sowie |1 V MH n W Inseraten- u. Abonnements-Annahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung), Ve-waltung u. Buchdmckerel (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul.4, Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatp Bri*f! Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumlert 23 Din* für da* 0brige Ausland monatl. SS Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din* «oriborer Bettung Die große NachWung Lava! wird mit 386 gegen 189 Stimmen das Vertrauen ausgesprochen j ((Siehe zunächst Seite 2.) Unsere echte Koliner Zichorie! Liberaler Sluift 2 o n b o n, 27. Zum. Der seit längerer Zeit angekündigte Aus, tritt Sir John S i m o n s' aus der liberalen Nnterhausfraktion ist zur Tatsache geworden. Simons teilt nun mit, daß die demütigende Behandlung der liberalen Partei während der letzten Parlamentsberatung ihn veranlaßt habe, sich von der Politik Lloyd Georges loszusagen. Zwei andere, Simons nahestehende liberale Unterhansmit-glieder dürften sich diesem Vorgehen ebenfalls anschließen. Zyklon N e w y o r k, 27. Juni. Ein Zyklon hat gestern die Stadt Cleveland heimgesucht und riesigen Schaden angerichtet. Fünf Personen kanten beim Sturm ums Leben, während etwa zwanzig lebens-gefährl. verletzt wurden. Der Verkehr in der Stadt wurde fast völlig lahmgelegt. In Detroit fanden beim Wirbelsturm zwei Personen den Tod, während eine Anzahl anderer schwer verletzt wurde. Die Antwort Rumäniens B u k a r e st, 27. Juni. Finanzminister Argetoianu gab in Be-cntwortung, einer entsprechenden Interpellation in der Kammer eine Erklärung ab, wonach Rumänien den Vorschlag des Präsidenten Hoover nicht ohne weiteres annehmen könne. Rumänien sei auf die Einnahmen aus den deutschen Reparationen zum großen Teile angewiesen. Aus Rechnung der Reparationen seien in Deutschland bereits verschiedene Waren im Gesamtwerte von 240 Millionen Mark bestellt worden. Man müsse darauf bedacht sein, daß im Falle einer Annahme des Hooverschen Vorschlages Rumänien nicht neue Lasten erwachsen. Paris, 27. Juni. Die große Kammerdebatte über die Frage, ob Frankreich den Moratoriumvorschlag des Präsidenten Hoover annehmen oder ablehnen soll, dauerte bis in die heutigen frühen Vormittagsstunden. Nach einer Unterbrechung wurde die Wechselrede um halb 23 Uhr wieder ausgenommen. Der Sozialistenführer Blum wies in seinen Ausführungen darauf hin, daß die Sozialisten stets für die Annullierung der Kriegsschulden und der deutschen Reparationszahlungen eingetreten seien. Tie deut schen Verpflichtungen zur Zahlung der unaufschiebbaren Annuitäten, die die Wie dergutmachung darstellen, können nicht bestritten werden. Für die Frage, ob man den Hooverschen Vorschlag annehmcn soll oder nicht, sei es ausschlaggebend, ob dadurch die Wirtschaft belebt wird. Da müs- W a s h i n g t o n, 27. Juni, j Verhandlungen zwischen Paris u. Washington, die eine Annäherung des französischen und des amerikanischen Stand Punktes in der Frage des Moratoriums zum Gegenstände haben, verlaufen nach Erklärungen maßgebender Stellen so günstig, daß mit einem völligen Einvernehmen gerechnet werden kann. Präsident Hoover hat seine Hoffnung aus ein Gelingen seiner Aktion noch nicht anfgegcben, und ist im Gegenteil überzeugt, daß das Moratorium bereits am 1. Juli wird in Kraft treten können. Prag, 27. Juni. Die Nennungen für die Schacholympiade, die am 11. Juli in Prag beginnt, sind abgeschlossen. 22 Staaten rtch men an der Veranstaltung teil, die qr tiv und quantitativ die größte Schach staltung überhaupt sein wird, die je stattgefundl", finh der Spitze der franz. fischen M ,.chi , ,ch Weltmeister Alje* ch i n, au oer Spitze der deutschen Mannschaft der russische Großmeister B o g o l j u- se er sagen, daß der amerikanische Vorschlag eine große Hoffnung darstelle. Frankreich müsse sich an die Spitze der durch die Aufrollung dieser Frage entstehenden Bewegung stellen. Nachdem noch einige andere Redner ge sprachen hatten, wurde um 6.20 Uhr früh mit 386 gegen 189 Stimmen die vom Abgeordneten F o u g e re eingebrachte Ent schließung angenommen, in der der Regierung unter Billigung der von ihr abgegebenen Erklärung das Vertrauen und die Erwartung ausgesprochen wird, daß sie an den im Haager Abkommen festgelegten unaufschiebbaren Annuitäten nicht rühren lassen und eine Politik der wirtschaftlichen Zusammenarbeit verfolgen werde. Im Laufe des heutigen Tages wird der amerikanische Schatzsekretär Mellon mit den französischen amtlichen Stellen L o n d o n, 27. Juni Die Regierung verständigte die Kabinette von Polen, Jugoslawien, Rumänien Estland und Lettland über den vom Schatzsekretär S n o w d e n angekündig-ten Beschluß, daß England im Falle der Annahme des Vorschlages des Präsidenten Hoover bereit sei, vom 1. Juli an für die Dauer eines Jahres eine Stundung aller Zahlungen für verschiedene Anleihen und kleinere Schulden zu gewähren, wenn auch diese irr* direkt auf den Krieg zuriiSzu-führen sind. Die englische Regierung erachtet, daß diese Verpflichtungen durch die besonderen, nach Kriegsbeendiaung entstandenen Verhältnisse zurückzusühren sind b o v. Auch andere prominente Vertreter der Schachwelt nehmen an der Schacholympiade teil. genartiger Eisenbahnunfall in Bulgarien. S o f i a, 27. Juni. Vorgestern abends icignete > bei Stara Pazowa in Bulgarien ein r. unartiger Eisenbahnunfall. Auf d " Eijeubahnbrücke über den Bedeckafluß ;ie- sich die Lokomotive des Abendschnell-,es von der übrigen Garnitur los und die Verhandlungen über ein Kompromiß zwischen dem französischen Standpunkt u. dem Vorschlag Hoovers beginnen. Man rechnet damit, daß Amerika dem französischen Gegenvorschlag zustimmen wird, die unaufschiebbaren Annuitäten der deut schen Reparationsleistungen auf Konto der Bank für Internationale Zahlungen ein. zuzahlen und sie als Kredite für die not-leidenden mitteleuropäischen Staaten zu verwenden. Im Verlaufe der Nachtsitzung erschien der deutsche sozialdemokratische Reichstags abgeordnete B r e i t s ch e i d in den Wandelgängen der Kammer, wo er Be. sprechungen mit den französischen Sozial!» stenführern hatte. Es verlautete, Breitscheid habe in diesen Besprechungen ich französischen Sozialisten dringend ersucht, die Regierung Laval in der Debatte über den Vorschlag Hoovers zu unterstützen. stürzte in den Fluß. Auch einige Waggone entgleisten, blieben aber auf der Brücke här gen. Glücklicherweise erlitten der Heizer und der Lokomotivführer nur leichte Verletzungen. Der Weltrundflug. M o s k a u, 27. x)u.a. Die amerikanischen Flieger Post und G a t t y sind auf ihrer nächsten Etappe gestern abends in Nowosibirsk eingetroffen und fetzten heute früh den Flug über Jv kutsk nach Japan fort. Kurze Nachrichten M a d r i d, 27. Juni. Für die morgigen Corteswahlen, den ersten seit dem Jahre 1923 treffen alle Parteien fieberhafte Vorbereitungen. Die Regierung ist davon überzeugt, daß der republikanische Gedanke schon so weit in das Volk gedrungen ist, daß sich die Nation zum überwiegenden Teil für die Republik und ge gen die monarchistisch-katholische Bewegung aussprechen wird. * B u d a pe st, 27. Juni. Graf P a l l a v i c i n i, der im Wahlkreis Domboyar kandidiert, erklärte in seiner Wahlrede, die ungarischen Legitimisten hätten die Absicht, die Doppelmonarchie wiederherzustellen, jedoch nicht, tote es vor dem Ursprung der Fall war, eine österreichisch-ungarische, sondern eine ungarisch-österrei-chische. Börsenbericht Z ü r i ch, 2?. Juni. Devisen: Beogral 9.12125, Paris 20.23, London 25.14, New-york 516.75, Mailand 27.05, Prag 15.295, Wien 72.57, Budapest 90.06, Berlin 122.625. I I « bei Kranzablösen, Verglei-llfinfinUfll chen und ähnlichen Anlässer tluUullüwl Antltuberkulosenllga k UNION-VERANDA UNION-VERANDA Sensationelle Entscheidungskämpfe der Internationalen Ringerkonkurrenzen Wer wird heute Sieger ? ,109 ES Boris Belič« der vorjährige Sieger, oder Tom SaySF, der heurige Fa.orit? El lVei& oder schwarz 111 Weiß oder schwarz?!! Hoover noch zuversichtlich England stundet auch die Schulden, die nicht auf den Krieg zurückzuführen sind Eine wunderbare Erfrischung im Sommerl Wenn es heiß und staubig ist, dann ist eine Kopfwäsche mit Elida Shampoo eine Notwendigkeit. Das erfrischt und erhält Ihr Haar schön und gesund! Jede Woche einmal Kopfwäschen mit ELIDA SHAMPOO Die Prager Schacholympiade. v? r.r« ,Markvcwer Zeitung- untmmet 170. Sonntag, den 2h ptmi m:n. Paris antwortet Laval verliest in der Kammer die französische 2intmorinoie - Kein Verzicht auf die unaufschiebbaren Annuitäten des Aouna-Pianes Man erwartet nun im Banne der Frage Wer siegt: Richter oder Psychologe» mf Spannung das Urteil. P a r i s, 26. Juni. Die mit großer Spannung erwartete Kammerdebatte äber den Vorschlag Hoovers begann heute nachmittags unter großem Andrang des Publikums. Ministerpräsident 2 a -j n l verlas zunächst die Botschaft des Präsidenten Hoover und die französische A n t w o r t n o t e. In der Antwort Frankreichs werden zunächst die bereits bekannten Einzelheiten angeführt, daß Frankreich den Vorschlag Hoovers begrüße, jedoch auf die unaufschiebbaren Annuitäten des Ioung-Planes nicht verzichten könne und bereit sei, eine entsprechende Summe durch Vermittlung der B.J.Z. Deutschland zur Verfügung zu stellen. In der Antwort heißt es dann weiter, die allgemeine Unterbrechung der Zahlungen allein halte die französische Regierung für ein ungenügendes Mittel, um die Gefahr zu bannen, die der deutschen und der europäischen Wirtschaft drohe und die in der Einschränkung der Kredite und der Zurückziehung der aus- Die belgische Dynastie feierte vor einigen ragen ihr lOOjähriges Bestehen. Im Juni 831 wurde Prinz Leopold von Sachsen, Ko -urg und Gotha zum König von Belgien rwählt. Kurz vorher war ihm der Thron Griechenlands angeboten worden. Der Prinz hatte aber dieses Angebot abgelehnt. Das belgische Anerbieten nahm Prinz Leopold grundsätzlich an, stellte aber gewisse Bedingungen. Er verlangte, daß seine Wahl von der belgischen Nationalversammlung mit überwältigender Mehrheit getroffen würde, und daß die Kabinette der europäischen Groß machte territoriale Unversehrtheit und die staatliche Unabhängigkeit Belgiens garantieren sollten. Von den übrigen Kandidaten für den belgischen Thron hatte die größten Chancen der Herzog von Nemour, der zweite Sohn des französischen Königs Louis Philipp. Die franzosenfreundlichen Kreise Die Frage: Ist der Täter ein Wahnsinniger oder ein abgefeimter Mörder? wird wohl bei jedem Mordprozeß berührt. Hart prallen hierbei meist die Meinungen der Richter aufeinander, und mehr als einmal hat der Psychiater durch sein Urteil über Tod und Leben entscheiden müssen. Die amerikanischen Gerichte beschäftigt gegenwärtig ein derartiger Fall, auch hier bestehen unlösbare Zweifel an der Zurech-nungssähigkeit des noch sehr jugendlichen Mörders, der seine beiden Schwestern und die Eltern umbrachte. Erich Reys, 19 Jahre alt, Sohn sehr achtbarer, wohlbemittelter Leute, absolvierte glänzend die Schule, war allen voraus und begann mit 16 Jahren bereits sein Studium auf der Universität Washington. Zur praktischen Arbeit hatte er allerdings wenig Lust und lag feinen Eltern ständig auf der Tasche. Jetzt trat bereits eine seltsame Erscheinung ein. Er mißgönnte seinen Schwestern jeden Cent, den sie von den Eltern erhielten, und dies ist ein Punkt, wo die Richter sofort enthalten, um die wohlüberlegte Absicht des Mordes zu beweisen: Er wollte alleiniger Erbe der begüterten Eltern werden, durch deren Tod der junge Mann nämlich in den Besitz von 17.000 Dollar, wertvoller Papiere und sehr hoher Versicherungen gelangte, von denen zwei Policen, die der junge Erich Reys selbst als „Agent" angefertigt hatte, die Klauseln enthielten, daß sich die Versicherungssumme bei einem gewaltsamen Tod des Inhabers verdoppelte. (Echt amerikanisch!) Nun zum Tatbestand: Am frühen Mot» ländischen Gelder liege. Die Lösung des Problems scheine der französischen Negierung nicht allein in einer Verminderung der Lasten des Budgets des Deutschen Reiches zu liegen, sondern in einer Erweiterung der Kredite. Daher erklärt sich die französische Regierung unter dem Vorbehalt der Annahme durch das Parlament bereit, der B.J.Z. für ein Jahr den Betrag der unaufschiebbaren Annuitäten zur Verfügung zu stellen, ausschließ lich der für die bereits in Ausführung be griffenen oder bestellten Nachlieferungen notwendigen Beträge. Dies liege übrigens in Interesse der deutschen Wirtschaft. Die französische Regierung rechne damit, daß die anderen Nutznießer des Ioung-Planes die gleiche Entscheidung treffen. Sie hoffe ferner, daß auch andere Maßnahmen getroffen werden, um die Wiederherstellung des Kredites und des Vertrauens in der Welt zu fördern. Die der B.J.Z. über wiesenen Beträge könnten sofort für die Verbesserung des Kredites in Deutschland Brüssels hegten die Hoffnung, daß der Fran zosenkönig die Kandidatur seines Sohnes unterstützen würde. Wider Erwarten weigerte sich Louis Philipp aber, die Wahl des Herzogs von Nemour, die von der belgischen Nationalversammlung mit nur einer Stimme Mehrheit getroffen wurde, zu bestätigen. Unter den Anwärtern figurierten auch der jugendliche Herzog Otto von Bayern und ein holländischer Prinz. Gegen die Wahl des Wittelsbachers legte die französische Regierung Protest ein, während die Kandidatur der holländischen Dynastie auf Widerstände der maßgebenden belgischen Kreise gestoßen war. Im endgiltigen Mahlgang wurden für den Prinzen Leopold von Sachsen, Koburg und Gotha 152 Stimmen von den '192 wahlberechtigten Mitgliedern der Nationalversammlung abgegeben. N e w y o r k, im Juni, gen des 19. April 1930 schloß der Mörder seine beiden Schwester in ihrem Zimmer ein, nachdem er die Belten der unglücklichen Opfer mit Kerosin getränkt und in Brand gesetzt hatte. Damals rettete der alte Reys sich und seine Frau nur mit größter Mühe vor dem Flammentod. Der Täter gab selbst allen Zeitungen Berichte, in denen er den Zufall, durch den das Feuer ausgebrochen sei, immer wieder betonte, gab genau Einzelheiten an, udn suchte in den Trümmern nach Bildern seiner Schwestern zur Ver- mte in den Mitteleuropäischen Ländern u. vor allem in den Staaten verwendet werden, denen die Unterbrechung der Doung-Plan-Zahlungen finanzielle oder wirtschaftliche Schäden bringen. Es sei selbstverständlich, daß die auf folgende Weise zur Verfügung gestellten Verträge nach dem Feierjahr für Frankreich wieder frei würden. Die französische Regierung sei der Meinung, daß die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, damit die durch dieses Feierjahr ersparten Summen für wirtschaftliche Zwek ke verwendet werden. Jede Gefahr eines wirtschaftlichen Dumpings müsse gebannt werden. Die französische Regierung halte es für opportum. vor dem Ende der einjährigen Frist eine Prüfung der Maßnah men vorzunehmen, die getroffen werden müßten damit der Doung-Plan-Zahlun-gen durch Deutschland wieder ausgenommen werden können. öffentlichung in den Tagesblättern. Von Mitgefühl oder Reue war bei ihm nichts zu merken. Die Familie zog dann in eine andere Stadt, genau hier, genau ein Jahr später, am 19. April 1931, erschoß Erich Reys seine Eltern in ihren Betten. Der Polizey die er selbst holte, wies er eine Wunde vor, die er bei dem Kampf mit dem angeblichen Mörder davongetragen haben wollte. In der Untersuchung in die Enge getrieben, gestand er schließlich, daß er seine Eltern erschossen hätte. Als Grund gab er an, daß er mit 11 Jahren eine Gotteslästerung aus gestoßen habe, die er nur mit Feuer, Blut und Wasser gutmacben könne. Blut und Feuer habe er zu Hilfe genommen, aber Vergebung durch das letzte Mittel, das Wasser, werde er nicht mehr finden. (Möglicherweise wollte er sich nach der Ta: ertränken, was durch seine Festnahme vereitelt wurde). Der Staatsanwalt betrachtet den jungen Mörder als einen gefährlichen Verbrecher und verlangt seine Aburteilung zum Tode durch den elektrischen Stuhl. Ganz anders dagegen die Psychiater, und seltsamerweise auch einige seiner Anverwandten. Ein bekannter Nervenarzt, der den Gefangenen in seiner Zelle beobachtete, erklärte ihn für unzurechnungsfähig, da seines Erachtens ein Fall von „Egomanie" vorläge, die sich in der Unterdrückung jeglicher Ueberlegung zur Durchsetzung des eigenen Jchs äußere. Interessant ist auch Erich Reys Selbstbeurrei-lung. Er Behauptet, eine Doppelseele zu besitzen und unter dem sogenannten „Gehirnsturm" (brain storm) zu leiden. Wörtl-ch erklärt er: „Wenn ich normal bin, bin ich Atheist. Wenn aber mein Unterbewusstsein mich übermannt, glaube ich an Christus und an Gott. Ich handle unter einem unwiderstehlichen Zwang, der mein Bewußtsein völlig unterjocht. Kurz vor dem Verbrechen bin ich ein gläubiger Christ: ich bin entsetzt über meine Riesensünden und kehre zum Atheismus zurück." als BlumentevpiO Strick, äfrigenOüeanfi t u Zur Landung der Weltflieger am Tein pelhofer Flugplatz wird aus B e r l i , noch gemeldet: Bor einer mehrtausendköpsigen Zusljau ermenge erfolgte M i t t w o ch um 20.31 Uhr d:e Landung der beiden amerikanische: Ozeanflieger Gatty und Post. Ihr Flug zeug wurde zu der asphaltierten Rollbah: zu der Polizeistation gebracht, wo den Fli, gern eine Flasche Champagner als erste: Gruß Berlins dargeboten wurde. Die Flie ger waren außerordentlich ermüdet uni schienen von dem Jubel der Menge keim Notiz genommen zu haben. Gatty und Post waren derart ermüdet, daß sie von den deutschen Kollegen auf den Schultern inl Empfangszimmer geleitet werden mußten. Sie waren überhaupt nicht imstande, zu sprechen. Ueber den Flug befragt, erklärter sie, sie seien viel zu müde, um zusammenhär gende Erklärungen abgeben zu können. Gat» ty mußte sogar von beiden Seiten gestützt werden und drohte dauernd einzuschlafen Es war auch geplant eine Rundfunkübertragung nach Amerika zu arrangieren, doch winkten die beiden Flieger ab. Sie wurden über die Nacht auf dem Tempelhofer Flugplatz untergebracht. Die erste Untersuchung des Flugzeuges ergab, daß es in vollkommener Ordnung ist. Als man Gatty fragte, wie er mit seiner Maschine zufrieden sei, murmelte er nur kaum verständlich „All right". Dann schlief er ein . . . Neuerliche Gchülertragödie In Budapest B u d a p e st, 26. Juni. Gestern hat sich in Budapest wieder ein» Schülertragödie abgespielt. Der 18jährige Gymnasiast Theodor Babo sprang am frühen Morgen von der Franz-Josefsbrücke in die Donau. Als die Mannschaft des Rettungsbootes ihn aus dem Wasser ziehen wollte, leistete er energischen Widerstand. Mit schwerer Mühe gelang es, ihn ans Ufer zu bringen, wo er bewußtlos zusammenbrach Als er im Spital das Bewußtsein wieder erlangt hatte, verweigerte er jede Auskunft und erklärte, bei der nächsten Gelegenheit wieder Selbstmord zu begehen, weil das Leben für ihn keinen Zweck habe. Der Polizei gelang.es im Laufe des Vormittags, seine Identität und die Ursache des Selbstmordversuches zu ermitteln. Babo hatte wegen eines schlechten Schulzeugnisses aus dem Leben scheiden wollen. Furchtbare Brandpanik in einem Kino B u k a r e st, 26. Juni. In einem Kinotheater in Galatz entstand ein Brand, der fürchterliche Panikszenen hervorrief. Der Brand entstand durch Ent. zündung des laufenden Filmbandes. Der Kinooperateur versuchte das Feuer zu löschen, indem er die Filmrolle herausriß, doch siel diese in eine offene Lade mit Filmen, worauf die Projektionskabine in wenigen Augenblicken gleichfalls in Flammen stand. Der Kinooperateur und sein Gehilfe wurden von den Flammen ergriffen. Dem Gehilfen gelang es, aus der Dpe-rationskabine herauszukommen, und mit verzweifelten Hilfeschreien und brennenden Kleidern stürzte er mitten in die Zuschauer-menge, die, bereits von wilder Panik ergriffen, die Ausgänge zu erreichen suchte. Der Kinooperateur, der inzwischen offen, sichtlich versucht hatte, den elektrischen Strom auszuschalten, wurde später, mit der Hand an der Schalttafel, verkohlt aufgefunden, während sein Gehilfe von der Feuerwehr im Zuschauerraum mit schweren Brandwunden sterbend geborgen wurde. Ar dere Personen sind dank dem raschen Eingreifen der Feuerwehr nicht zu Schaden ge kommen. 3@a©eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee®** Blutwallungcn, Herzbeklemmungen, Atemnot Angstgefühl, Nervenreizbarkeit, Migräne, Schwei mm, Schlaflosigkeit können durch den Gebraust des natürlichen „Franz-Joses"-Bitterwasierz oft beseitigt werden. Wissenschaftliche Feststellungen bekräftigen, daß das Franz-Foses-Wafser bei Bei stopfungszuständen aller Art mit besten Erfolg dient. Eine ganze Straße In dem kleinen italienischen Weinbaustädt-l ert. Aus diesem Anlaß wird von der Bechen G e n z a n o wird noch heute nach völkerung ein Teppich aus Blumen auf der alter Sitte alljährlich das Blütenfest gefei-1 Hauptstraße anaeleot. Das Fest lockt stets zahlreiche Fremde an. 100 Sa&re belgische Dynastie Der Mörder mit der Doppelseele Psychiater entscheiden über Leben und Tod — Vergebung durch Feuer, Btut und Wasser ~ Wer siegt: Richter oder Psychologie ? Verheerendes Unwetter Schwere Schäden in Kroatien und Im DonaubeSen In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde ein großer Teil Jugoslawiens von einem furchtbaren Unwetter heimgesucht, daß schwere Schäden anrichtete. Das Draubanat, das in der vergangenen Woche in ähnlicher Weise bedacht wurde, lag diesmal abseits von der verheerenden Wucht der entfesselten Natur-gemalten. Die Gewitterzentren befanden sich im westlichen Kroatien und im Do-nanbecken, wo auch die größten Schäden zu verzeichnen sind. In Zagreb und Umgebung setzte nach anfänglich ruhigem Regen gegen 23 Uhr ein Sturm ein, der zeitweise von dichtem Hagelschlag abgelöst wurde. In der Stadt wurden zahlreiche Fensterscheiben zertrüm mert, sonst wurde kein nennenswerter Schaden angerichtet. In der Umgebung hingegen richteten Hagelschlag und Sturm große Verwüstungen an. Die Ernte ist teilweise vernichtet, da haselnußgroße Schlossen aus die Kulturen niedersausten und alles in den Boden stampften. In Sa mobor schlug der Blitz in den Schlot der dortigen Ziegelei Karič ein. Der Schornstein barst und stürzte auf das Maschinenhaus, wodurch ein Brand entstand, der jedoch bald gelöscht werden konnte. Das Unternehmen muß für längere Zeit den Betrieb einstellen, wodurch eine Reihe von Arbeitern beschäftigungslos wurde. Aehnliche Meldungen lausen aus dem unteren Drautal, aus Syrmien und vor allem aus dem Donaubecken ein. Gegen Mitternacht erreichte der Sturm in der Gegend von Beograd ein derartige Stärke, daß Tausende von Bäumen entwurzelt und weithin getragen wurden. Entlang der Straßen und Eisenbahnlinien liegt ein Gewirr von Telegraphen- und Telephonmasten und -Drähten, aber auch viele Starkstromleitungen sind zerstört worden. In der Umgebung der Stadt und in Syrmien wurden gegen 200 Bauernhäuser abgedeckt und die Dachstühle weit weggefegt. In Cerovci und Veliki Radinci wurden die Kirchtürme umgelegt und stürzten auf die Kirchendächer herab, die dann eingedrückt wurden. In mehreren Dörfern wurden zahlreiche Häuser zum Einsturz gebracht. Unter den Unbilden des donnerstägigen Unwetters hatte auch die Gegend von Novo mesto stark zu leiden. Der Hagelschlag richtete großen Schaden an und verletzte auch einige Personen, die sich im Freien befanden. Der durch das Unwetter im ganzen Staate verursachte Schaden wird auf viele Millionen geschätzt. | Kindes hingegeben hätte, weswegen er seine schöne Ehegefährtin ständig mit Eifersuchtsszenen verfolgte, ohne jedoch einen Grund | zu finden, an ihrer Treue zu zweifeln. Vor einiger Zeit erkrankte der Sohn und die Aerzte empfahlen eine Blutübertragung. | Ganz besonders wäre für diesen Eingriff I nach Ansicht eines Spezialisten das Blut bei Vaters geeignet, vorausgesetzt natürlich, daß dieser absolut gesund ist. Die Eltern gaben zu der Transfusion ihre Zustimmung, jedoch Äuwelenraud mit Öen Lehen Moderne Verbrecher-Tricks - Der gefährliche Teppich - Das „Geschäft" mit der Suppe Der moderne Dieb arbeitet mit Tricks. Erst in der vergangenen Woche wurde in London in einem Juweliergeschäft von einem Liebespaar eine Brillantnadel im Werte von 400.000 Dinar erbeutet. Ein solcher Diebstahl ist in wenigen Minuten ausge-sührt. Kosten entstehen keine, und der Gewinn ist meistens viel größer als bei einem Einbruch. Juwelendiebstähle sind überhaupt besonders beliebt. Da erscheint z. B. im Juwelier-laden eine elegante Dame, läßt sich kostbare Brillantringe vorlegen. Nach einiger Zeit erscheint ein weiterer Kunde, der sich ebenfalls die verschiedensten Schmuckstücke vorlegen läßt und so die Aufmerksamkeit des Ver käufers auf sich lenkt. Die Dame wird ungeduldig und verläßt den Laden. Durch den anderen Kunden abgelenkt, merkt der Juwelier erst später, daß einer der Brillant-cinge — nicht der kostbarste, denn das könnte zu leicht auffallen — fehlt. Wie war der Diebstahl möglich? In einem unbewachten Augenblick läßt die Kundin den Ring auf die Erde fallen, schnell schlüpft der Fuß aus dem Pumps, die Strümpfe, sind vorn abgeschnitten, und mit den Zehen erfaßt die Diebin den Ring, um dann schnell wieder- in den Schuh zu schlüpfen. Wer will behaupten, daß der noch im Laden befindliche Herr ein Komplice ist? Und selbst wenn ein Verdacht auf ihn fällt, so ist die Zusammenarbeit mit der „Kundin" nicht nachzuweisen. Ein ganz besonderer Fall, der wegen ferner Eigenart seiner Durchführung besonderes Aufsehen erregte, ist vor einiger Zeit passiert. Da klingelten zwei Männer an einer Wohnungstür und wollten einen Teppich abgegben, den der Nachbar, der aber In den heißen S mmer*agen benötigt der Körper mehr Flüssigkeit, was ln großem Durst zum Ausdruck kommt. Es cvürde jedoch Ihr Wohlbefinden stören, wenn Sie, wenn auch nur leichte, säuerliche Weine genießen würden, daß dies nicht gesund Ist. Die Königsquelle von Radenci paralisiert iedoch die Weinsäure und macht den Wein fu einem virklich aus-enehmen Getränk. nicht zu Hause ist, bestellt hat. Selbstverständ lich ist der Wohnungsinhaber bereit, den Teppich bis zur Rückkehr seines Nachbarn auf seinem Korridor liegen zu lassen. Nur durch einen Zufall wurde der Wohnungsin Haber vor einem Diebstahl bewahrt. Er Hab te gerade Besuch, und aus Neugierde wollte einer seiner Gäste sich den Teppich ansehen, den der Nachbar gekauft hatte. Sie rollten den Teppich auf und fanden zu ihrer großen Ueberraschung einen Mann darin eingewik-kelt. Diese beabsichtigte Ausführung des Diebstahls erinnert an die bekannten Güterwagendiebstähle, bei denen sich der Dieb in einer Kiste eingeschlossen als Expreßgut aufgeben läßt. Die Kiste ist von ihnen zu öffnen, während der Fahrt verläßt d Dieb die Kiste und packt in diese das Wertvollste, was er in dem Wagen findet. Das Gewicht wird dadurch ausgeglichen, daß der Täter eine Anzahl Steine zu sich in die Kiste genommen hatte, die dann unterwegs aus dem Wagen geworfen werden. Einen besonderen Trick hatte sich ein Taschendieb ausgedacht, der eine Dogge so abrichtete, daß sie auf ein unauffälliges Kommando fremde Menschen ansprang. Bon dem Gewicht des Tieres getroffen und unter der Wucht des Anpralls fiel das Opfer hin. Unter vielen Entschuldigungen eilte der Hundebesitzer hinzu half dem Betreffenden auf und reinigte ihm seine beschmutzten Kleider. Dabei stahl der Hundebesitzer seinem Opfer Uhr und Brieftasche. Ein anderer Trick wurde angewandt bei einem Diebstahl, der sich erst kürzlich in der Depositenkasse einer Großbank ereignete. Ein Bankbote hatte eine größere Summe Geld erhalten und zählte diese an einem dem Publikum zur Verfügung stehenden Schreibpult nach. Da traten zwei Herren auf den Boten zu und machten ihn darauf aufmerksam, daß die Rückseite seines Mantels vollkommen beschmutzt sei. Unwillkürlich warf der Bankbote einen Blick aus seine Kleidung und fand die Angabe bestätigt. Dabei drehte er sich weiter um. Diesen Augenblick benutzte einer der Männer ein gebündeltes Paket Fünfzig-Mark-Scheine an sich zu nehmen. Als, der Bankbote, ein paar , Augenblicke, später den Diebstahl bemerkte, waren natürlich die beiden Männer schon verschwunden. Ein Gaunertrick wurde von einem Hochstapler in vornehmen Hotels in folgender Weise gewinnbringend ausgeschlachtet. Wenn beim Mittagsessen der Kellner bediente, dann machte die Dame unauffällig, aber absichtlich eine Bewegung, die zur Folge hatte, daß der Kellner ihr die Suppe oder Sauce über das Kleid goß. Selbstverständlich große Aufregung, der Geschäftsführer eilt in solchen Fällen hinzu, entschuldigt $ so schonend- r* • • " —ii — Für alle feine Wäsche sich, aber die Gäste wollen sich nicht beruhigen. Jedes vornehme Hotel oder Lokal legt Wert darauf, daß unliebsames Aufsehen in seinen Räumen vermieden wird. So wurde das Paar immer in das Zimmer des Direktors gebeten, und um Weiterungen für den Ruf des Lokals zu vermeiden, ersetzte man der Dame fast immer den gesamten Wert des Kleides. Die Dame gab auf Befragen immer eine hohe, dem wirklichen Wert des Kleidungsstückes vielfach übersteigende Summe an. Erst später stellte sich dann heraus, daß das durch Sauce oder Suppe beschmutzte Kleid ein ganz billiges Fähnchen war. Todesfahtt in Den Avgmnd Mailand, 26. Juni. In den Apenni-nen auf der Strecke Turin—Savona ereignete sich ein furchtbares Eisenbahnunglück. Eine Gruppe von Arbeitern ist mit einem Rollwagen zu Tale gefahren. Auf der steilen Gebirgsstrecke kam der Rollwagen in rasende Fahrt und konnte nicht mehr gebremst werden. In den Kurven wurden dann Material und Arbeiter allmählich weggeschleudert. Auf diese Weise kamen fünf Arbeiter ums Leben, neun andere erlitten schwere Verletzungen. Der Rollwagen sauste in einen Abgrund. hielt es der Arzt, der die Operation über« nehmen sollte, für seine Pflicht, die Mutter zu fragen, ob das Kind tatsächlich auch der Sohn ihres Mannes sei; diese Feststellung sei medizinisch von allergrößter Wichtigkeit. Die Mutter, die ihr Kind retten wollte, verneinte die Frage des Arztes. Im Nebenzimmer aber hatte der Ehemann der Unterhaltung gelauscht. Und nachdem er nunmehr seinen Verdacht bestätigt gefunden _ hatte, klagte er auf Ehescheidung. Das Gericht gab der Klage statt. Feuilleton Vaterschaft ist Vertrauenssache. Wir lesen in der „Frankfurter Zeitung": Vor einigen Jahren heiratete «in sechsundvierzigjähriger Kaufmann in Warschau ein um zwanzig Jahre jüngeres Mädchen. Im zweiten Jahre der Ehe wurde dem Paar ein Stammhalter geboren. Das, Glück der Ehe wäre vollkommen gewesen, wenn der Gatte sich nicht Zweifeln über die Vaterschaft des Die Flucht Von D. N i t s ch e - H e g e d n 8 i i. „Hilfe . . Der Kassenbote versuchte sich stöhnend vom Boden zu erheben. Seine Hände griffen kraftlos in die Luft. Starr standen die Menschen. Dann Brau ste Lärm auf, Türen schlugen, Lippen öffneten sich zu entsetzter Frage, Menschenlei-ber ballten sich. Mace Conway huschte an ihnen vorbei, zwängte sich durch das Gewühl, schaffte sich Bahn. Und nun wälzte es sich anschwellend hinterher, ein Ruf, der aufkreischte, übernommen wurde, alles übertönte: „Haltet ihn! Haltet ihn!" Hundert Hände griffen nach ihm, hundert erzürnte, grausame Augen fielen über ihn her, hundert Füße setzten sich entschlossen in Bewegung. Mace Conway flog die Treppen hinunter und war mit einem Svrung zum Tor „Maridorer Zeitung" Nummer l?a .-...0522 €ormtnn, orrt CT. tXum um draußen. Die dicke, braune Ledertaiche hielt er fest unter den Arm geklemmt. Der Lärm im Bankgebäude, schmoll zu einem Geheul an. Fenster öffneten sich wie erschreckte Augen, elektrische Glocken schrillten, -Stille erschollen und der Schwarm der Schritte hinter i ihm wurde immer lauter und wilder. * „Haltet ihn! Haltet ihn!" Sie waren fetzt mitten auf der Bank-. straße. die sich mit ihren Kolossen aus Be-i ton, Kranit und Stahl in brutaler Mächtig j feit dehnte. . j Mace Conways Augen maßen angstvoll | diese trostlose, offene Strecke. Ein leichter Schwindel ergriff, ihn und seine Beine drahten zu versagen. ^ Er war klein und zart und im Lausen nicht geübt. Sechzehn Jahre in dem selben Büro, auf dem selben Sessel, das vermindert die Beweglichkeit. Außerdem behinderte ihn sein neuer Mantel, der seine Gestalt umschloß. Er hatte ihn sich gekauft, :n der Hoffnung, damit im Bankviertel wen'ger aufzufallen. Jetzt beengte er seine Beine und er versuchte mit zitternden Fingern den ersten Knopf zu offnen. Seine trockenen Lippen bebten. Lieber Gott — lieber Gott — federnd orr Furcht und Entsetzen schoß er dahin 7- den keuchenden Atem seiner Verfolger immer hinter sich, wie in einem wilden. Fiebertraum. Lieber Gott — lieber Gott — Sollte diese Angst noch lange dauern? Wollte dieser fürchterliche Weg kein Ende nehmen? Schon schien er den letzten Rest seines Atems verausgabt zu haben, seine Fäuste ballten sich zur letzter Kraft . . . Endlich eine schmale Seitengasse. Er warf sich um die Ecke — die Verfolger ihm nach, johlend, mit tierischem Gebrüll . . . Nun aufs Geradewohl links herum . . -Krach! kam ein Stein geflogen — oder war es ein Schuß? Jedenfalls, durch eine Ironie des Schicksals, schlug er in das Fen ster eines eben aus der Quergasse kommenden Tramwayzuges. Das zerbrochene Glas fiel klirrend herunter und der Zug hielt. Gott sei Dank! Mace Conway fühlte, auch ohne sich um-zublicken, daß seine Verfolger von ihm abgeschnitten waren. Automatisch lief er noch ein Stück, obwohl er sein Tempo verlang- samte, sozusagen zu einem wohlgesitteten, spaßhaften Lauf machte. .Dann warf er seinen gehetzten Blick voller Hoffnung hinter sich. Ter Tramwayzag- mit den erschrocken her vorquellenden Passagieren stand wie eine Mauer, und die Massen der sich vorstoßenden, zusammenklebenden und wieder auseinanderrieselnden Menschen sah komisch aus, wie in einem grotesken Film. . Mace Conway hätte fast gelacht. Und dabei wurde ihm. mit triumphierender Freude klar: Entronnen! Frei! Ein Wunder war an ihm geschehen! Sein erschöpftes Antlitz, weiß und feucht vor Schweiß, hob sich dankbar zum Himmel. Es war nicht leicht nach solchen Minuten, in denen man unablässig mit dem Erwischtwerden gerechnet hatte, sogleich seine Selbstbeherrschung wiederzufinden. Mace Conway bemühte sich, das Klappern seiner Zähne durch Zusammenbeißen der Kinnhacken zum Aufhören zu bringen, aber er besaß noch keine Macht über seine Glieder, in denen das fiebernde Blut zitterte. Etwas schwankend überquerte er den Fahrdamm und strebte einem Autostand zu, der durch einen schmalen Parkstreifen getrennt auf der gegenüberliegenden Seite lag. Tie klare Milde des Vorfühlingstages empfand er plötzlich wie eine selige Überraschung. Am liebsten hätte er sich hier auf eine Bank niedergelassen. Im Gras hüpfte eine Amsel und es duftete nach aufgeschlossener Erde. Aber seine wache Vorsicht hieß ihn eilen. „Brauchen Sie einen Wagen?" riefen ihn die Chauffeure an. „Jawohl", sagte Mace Conway und wählte einen geschlossenen Wagen. Er öffnete die Türe und den Fuß schon auf dem Trittbrett, ries er: „So rasch als möglich zum Westbahnhvf!" Der Wagen setzte sich sanft in Bewegung und Mace Conway hätte sich endlich seiner Geborgenheit- freuen können. Aber der Strom des Blutes, das wie erlöst zum Herzen strömte, bedrängte ihn so sehr, daß er erst fetzt die Tiefe und das Grauen der durchlebten Stunde völlig empfand. Das ganze Geschehen dieses Morgens bot sich ihm von neuem mit peinigender Deutlichkeit dar, von irgendwo kamen zwei Augen, die ihn voll stummer, leidvoller Anklage an starrten — so daß er in jäh wieder aufsteigender Angst seinen Kopf nach rückwärts wandte, um durch das kleine Fenster in der Aut wand nach irgendwelchen Verfolgern zu spähen. Aber nichts, nichts. Frei glitt der Wagen dahir Frei — beseligender Gedanke! Frei und reich, Vorgeschmack des Himmels! Unnennbares, kaum in Worte zu formendes Glück! Mace Conway behielt den Kopf selig ermattet ans kleine Fenster gelehnt, die Augen in irgendwelche Fernen gerichtet. Aber ein plötzlicher Schrecken erweckte ihn aus seinen Träumen. Da! — was sollte dieses häßliche, schwarze Auto, das rückwärts heraufkam? Bemühte es sich nicht, alle anderen Wagen zu überholen und die NIVEA-CREME Din S.— bis Din 22 NIVEA-ÖL: Din 25,- und 35.- d. h., reiben Sie sich VOS* dem Sonnenbade JcrefHg mit NIVEA-CBEPIE NIVEA-ÖLK»! ein. Beide enthalten das hautpflegende Eucerii Beide vermindern die Gefahr schmerzhaften Sonnenbrandes, beide bräunen Ihre Haut, auch bei bedecktem Himmel. Nivea-Creme wirkt bei hUtze angenehm kühlend. Nivea-Öl schützt Sie bei unfreundlicher Witterung vorm „Frösteln" u. damit vor Erkältungen. Nie mit nassem Körper sonnen-badenl Und stets Vorher einreibenl P. Beiersdorf & Co. d.s. o. ]., Marlbor selbe Geschwindigkeit zu nehmen, gleich ihnen? Langsam kroch wieder die Angst wie eine glühende Schlange durch seine Adern. Wahnsinn! versuchte er sich zu beruhigen. Nahmen nicht Hunderte von Autos diesen Weg? Aber sein Blut hämmerte: Haltet ihn! Haltet ihn! Mit krampfhafter Spannung beobachtete er das unheimliche Auto. Jetzt würden sie gleich in eine Seitengasse abbiegen, da würde man ja sehen . . . Verdammt! Der nachfolgende Wagen bog ebenfalls ab und bemühte sich sichtlich, den ihrigen einzuholen. „Schneller!" rief Mace Cdnway seinem Chauffeur zu. Ein Truck auf den Hebel und der Wagen sprang mit einem mächtigen Ruck vorwärts, durchschallt sausend die Luft und raste die Strecke entlang. Andere Wagen, die aus allen Richtungen herbeiströmten, verdeckten jetzt den schwarzen Wagen völlig und Mace Conway begann zu hoffen. Aber als sie jetzt in die Bahnstraße einbogen, sah er ihn wieder. Wie ein schwarzer Katafalk rumpelte er daher. Mace Conway sah es mit verstörten Augen, es war kein Zweifel mehr, das Auto hatte es auf sie abgesehen! Er holte ein paarmal tief Atem — die Entfernung betrug nur mehr einige Meter — aus seinem weitgeöffneten Mund kam ein Stöhnen, wie ein Todesröcheln. Sein Herz schlug heftig. Haltet ihn — haltet ihn — hämmerte es. Schon rückte das Bahngebäude heran, wuchs drohend empor — sie waren am Ziel! Das Tempo fiel ab, der Wagen hielt. Aber auch der andere, dem es endlich gelungen war, knapp an den ersten h er an,zu« flitzen, stoppte, und ein Mann entstieg ihm, Gr schritt eilend an Conways Wagen heran und riß die Türe auf. „Mein Herr", sagte er in heller Aufregung, „mein Herr, Sie haben da vorhin beim Einsteigen am Autostand etwas verloren!" Und er reichte in das Innere des A M? eine dicke, braune Ledertasche. Aber drinnen blieb alles still. Mace Conway saß zurückgelehnt in m-u Kissen — ein kleiner Browning lag neben ihm . . i Christian geht nadi Hollywood Roman von Werner Scheff Copyright by Novissima-Verlag, G. m. b. H., Berlin SW 61, Belle-Alliance-Straße 92. 22 Sie redete wieder lange aus die Freundin ein und erreichte, daß Lore wesentlich ruhiger von dem Tode Christians zu sprechen begann. Auch sie macht sich allerlei Gedanken darüber, welche Absichten Christian hinauf nach La Turbie geführt haben konnten. Gegen Abend forderte Karin energisch, Lore solle sie zum Diner begleiten. Das aber lehnte die junge Schauspielerin mit aller Kraft ab- Noch war sie nicht so weit, noch konnte sie fremde Gesichter nicht um sich sehen, fremde Stimmen nicht hören. Sie befand sich in einem Zustand völliger Mattigkeit. Am liebsten hätte sie ein Schlafmittel genommen, um bis zum nächsten Morgen zu ruhen. Als Karin gegen neun Uhr des nächsten Morgens Lore aufsuchen wollte, entdeckte sie, daß die Freundin ihr Zimmer bereits verlassen hatte. Der Concierge erzählte ihr, die junge Dame habe sich vor etwa einer halben Stunde nach dem nächsten Zug erkundigt, der in Beaulieu halte und habe dann das Hotel verlassen. Sie ist zu Marilyn Pall gefahren, durchzuckte es Karin Söderborg. Das erschreckte sie. Sie hatte in der Unterhaltung am Abend vorher herausgefühlt, daß Lore Eifersucht gegen die Amerikanerin empfand. Was also wollte Lore bei der Frau, die viel leicht in Beziehungen zu Christian gestanden hatte? Zuerst tauchte in Karin der Gedanke auf, ein Auto zu mieten und Lore nach Cap Ferrat nachzufahren. Sie unterließ es nur, weil es ihr fraglich erschien, ob sie die Freundin finden würde. Mit großer Energie erwartete sie dann die Rückkehr Lores. Sie lehnte die Aufforderung eines englischen Freundes ab, mit ihm zu den Vorrunden de? Tennisturniers zu cehm, fetzte sich in ^ Halle und starrte immerfort auf die Tür. Sie war ein guter Mensch, diese Karin Södcrborg, ihr ging das Schicksal Lores so nahe, als sei es ihr eigenes. Außerdem besaß sie eine lebhafte Phantasie und fürchtete, Lore könnte sich dort auf Cap Ferrat, wo Christian zuletzt gelebt hatte, etwas antun. Nahe genug war die felsige Küste des MittelmeereZ,. geradezu eine ideale Gelegenheit für Lebensmüde. Als Lore gegen halb zwölf erschien, sprang Karin empor, lief ihr entgegen und umschlang sie mit einer Freude, die ein wenig an Hysterie grenzte. Ohne sich um die neugierigen Blicke der Anwesenden zu küm ment, küßte sie Lore und zog sie hinüber zum Fahrstuhl. „Nein, was hast du mir da angetan!" sagte sie - vorwurfsvoll, als sie nach oben fuhren, „und wie siehst du aus, so blaß, so schmal. Ich bitte dich, nimm dich zusammen. Dieser Ausflug nach Cap Ferrat war eine völlige Sinnlosigkeit." Bis zu diesem Augenblick hatte Lore kein Wort gesprochen. Das mit der Blässe stimm te. Alles Blut schien aus ihren sonst sc frischen Augen gewichen und um ihre Augen lagen tiefe Ringe. Überhaupt diese Augen! Als sie jetzt den Kopf schüttelte und abwehrend sagte: „Es war nicht unsinnig, Karin", da glaubte die niedliche Frau Söderborg, die Flamme , des Wahnsinns schlage ihr aus dem Blick der Freundin entgegen. „Ich bitte dich, Liebling, sag so was nicht. Was hast du denn davon gehabt?" „Ich werde es dir sagen, wenn wir allein sind", entgegnete Lore, und Karin begriff, daß sie in Gegenwart des Liftboys nicht mehr aus ihr herausbringen werde. Sie zog Lore in ihr Zimmer. Nachdem sie ihr dort den Mantel und Hut abgenommen hatte, alles mit mütterlicher Beiorgtheit, fragte sie: „Du warst bei dieser Miß Patt? Und sie hat selbstverständlich alles geleug- net?" Die Anwendung . von Zeitschaltern für Treppenhausbeleuchtung und die guten Erfahrungen, die man hierbei gemacht hat, führten bald-dazu, Einrichtungen dieser Art auch für'allerlei andere Räumlichkeiten in Benutzung zu nehmen, wie z. B. Durchgänge, Keller, Böden usw., d. H. also Räume, mit im allgemeinen kurzer Benutzungs-dauer. Eine Reihe von Konstruktionen derartiger Zeitschalter befindet sich auf dem Markt und ihr Konstruktionsprinzip macht sich einander recht ähnlich. Eine grundsätzlich neue Bauart zeigt ein auf der diesjährigen Leipziger Messe zum ersten Mal der Oeffentlichkeit vorgeführter Druckknopf-Zeitschalter, der auf dem neuerdings wieder viel beachteten pneumatischen Prinzip beruht. Die Verzögerung des automatischen Ausschaltens wird in verblüffend einfacher Weise dadurch bewirkt, daß der von Hand betätigte Druckknopf einen Gummiball im Schalter zusammendrückt. Der Gummi des Balles hat das Bestreben, in seine Ursprungsform zurückzukehren und saugt die vorher herausgedrückte Lust an. Ein Ventil gestattet, die Zeit des Zurück-strömens dieser Luft zu regeln. Während der Ausdehnung des Gummibehälters wird ein Kippschalter betätigt, mit dessen Hilfe nach Ablauf der eingestellten Zeit der Strom. unterbrochen wird. Der große Vorzug des neuen Systems liegt in seiner ganz besonderen Einfachheit, da die Anzahl der bewegten Teile sehr gering und ihre Abnutzung ganz unbedeutend ist. Ferner ist wichtig, daß alle Hilfskontakte, Relais oder uhrwerkähnlichen Verzögerungs einrichtungen fortfallen und dadurch jede Überwachung unnötig ist. Der Luftball besteht aus einem Spezialgummi, der ohne Aenderung der Schaltzeit mindestens 10.000 Schaltungen gestattet und auch gegenüber Temperaturschwankungen unempfindlich ist. Durch eine Ventilschraube wird eine bestimmte Schaltzeit von 0.5 bis 10 Minuten in der Fabrik eingestellt (z. B. 3, 6 oder 10 Min.) Der Mechanismus ist sehr solide gearbeitet und in jeder Beziehung einwandfrei isoliert. Geeignete Hilfsmittel ermöglichen eine außerordentlich M>ge Installation, die zusammen mit dem niwrioen An'chajfunzs- preis dem neuen Druckknopfzeitschalter ein« Unzahl von Verwendungsm'mlichkeiten auf allen Gebieten erschließen dürfte. Lore schüttelte den Kopf. „Bis zu Miß Patt bin ich nicht gekommen. Und was hätte sie leugnen sollen?" „Liebling, du bildest dir doch sicherlich ein, Christian habe mit der Amerikanerin geflirtet. Wie kann man denn über den Tod hinaus eifersüchtig sein!" „Karin, ich bin sehr nervös", sagte Lore, „bitte, schreie nicht mit mir . . ." „Aber ich schreie doch garnicht." „Dämpfe also deine Stimme ein bißchen. Wenn du das erlebt hättest, was ich jetzt erlebt habe, würdest du wahrscheinlich überhaupt keine menschliche Stimme mehr ertragen." Sie hatten sich niedergelassen. Karin hielt Lores Hand in der ihren. „So erzähle mir es doch, Lore", bat sie sanft. „Bist du der Ansicht, daß ein Toter sprechen kann?" Dies war der Augenblick, in dem Karin Sörderborg Lore so anstarrte, wie man einen anzustarren pflegt, an dessen Verstand man zu zweifeln beginnt. Da sie vor Überraschung kein Wort hei» oorbrachte, fuhr Lore fort: „Ich lasse es mir nicht ausreden, ich habe die Stimme Christians gehört. Aus allen Stimmen der Welt würde ich seine Stimme herausfindem Wenn man einem Menschen so nahe gestanden hat, kann man sich nicht täuschen. Er war es — und kein anderer " „Liebling", murmelte Frau Karin Söder, borg, „Liebling, dein Puls geht sehr schnell. Wäre es nicht besser, ich brächte dich zu Bett und wir ließen einen Arzt kommen." Dieser Vorschlag war berechtigt Lore sah in diesem Moment wie eine Somnambule aus; ihr Blick war starr ins Leere gerichtet, um ihre Lippe» zuckte es verdächtig und nach wie vor war sie blaß wie eine Wachs, figur. Sie schüttelte eigensinnig den Kops. „Du wirst es mir nicht ausreden, Kann, und dieser rothaarige Wächter an der Gittectür wird mich ebensowenig davon überzeugen, ' daß es nicht stimmt." ! (Fortsetzung in d. nächsten Morgenausgabe.) Lokale Chronik Samstag, den 27. Äuni Sokolfefltage in Maribor Das Programm der Feierlichkeiten Maribor steht bereits ganz im Zeichen der groben Sokolfeierlichkeiten. Der geräumige Sommerturnplatz sowie der Sportplatz des S-M Maribor wurden für die Abhaltung öer groben Veranstaltungen zweckmäßig um gestaltet, so daß der heurige Auftr.tt der Lurnerscharen des Sokol gewiß alle buhe-rigen Schauturnen weit übertreffen wird. Die Feierlichkeiten wird ein M a s s c n-auftritt desMilitärsSonntag nachmittags um 15 Uhr eröffnen. Es wirken alle Abteilungen der hiesigen Garnison mit, die besondere Hebungen mit Gewehren zur Vorführung bringen werden. Am Abend wird mit deiii Begum um halb 21 Xhr auf dem festlich illuminierten Sportplatz im Volksgarten unter freiem Himmel eine o-, e st a k a d e m i e abgehalten werden, in deren Rahmen die besten Turner der Lo- kolvereine des Mariborer Gaues Mitwirken Montag vormittags findet um halb 11 Uhr ein Manifestationsumzug der gesamten Sokolschast statt, der vorn Turnplatz durch die Vrtna ulica. Koroška cesta über den Hauptplatz und weiter durch die Gosposka, Slovenska ulica bis zum Trg Svobode seinen Weg nehmen wird, woselbst um halb 12 Uhr das n e u e B a n n e r des Mariborer Sokolgaues vom Banus Herrn Dr. Marušič feierlichst enthüllt wird. Um 15 Uhr findet der große A u f-t r i i t der g e s a m t e n S o k o l v e r-e i n e statt, der Freiübungen der Mitglieder sowie Auftritte der Zöglinge der hiesigen Turnschule sowie der Musterriege umfassen wird. Ein großes V o l k s f e st am Turnplatz beschließt die beiden Sokoltage. Zu Tode gerädert Furchtbarer Tod unter dem Wagen Hauptbruderladens in Ljubljana und die Verordnung über die Fremdenzimmer in Kurorten mtd Sommerfrischen. m. An der juridischen Fakultät in Zagreb diplomierte dieser Tage Herr Vladimir K u k o v e c aus Maribor. Der junge Jurist ist ein Sohn des verdienstvollen Präses unserer Bolksunivevsität Herrn Ing. Kukovec und der bekannten Aerztin Frau Dr. Kukovec. Wir gratulieren! m. Jugoslawische Professoren in Maribor. Die heurige Generalversammlung des jugoslawischen Professorenvereines findet in den Tagen vom 6. bis 8. Juli in der Draustadt statt. Bisher sind gegen 250 Teilnehmer angemeldet, die Zahl dürfte aber noch auf 400 anwachsen. Angesichts des großen Wohnungs mangels werden jene Familien, die geneigt wären unentgeltlich oder gegen Entschädigung Teilnehmer zu beherbergen, ersucht, dies schriftlich dem Professorenverein in Maribor, Staatsgymnasium, bekanntzugeben. EISEN flODQJL MESSINQ SOLIDEST u. BILLIQST bei tzin furchtbares Unglück ereignete sich an ier steilen Waldstraße zwischen Sv. Martin im Bachern und Slovenska Biftrica. Der iÄ'ährige Fuhrmann Josef C r n e c be-aßte sich schon einige Jahre mit der Zutal-iringung von Baumstämmen. Vergangenen Mittwoch brachte er in Begleitung von >;o-jmtn Lamut wieder eine Partie -oau-,olz mit seinem Pferdegespann zu Dal Er aß am vorderen Teil des Wagens, wah-:enb sein Freund rückwärts saß. Bei Gornje Prebukovje verfing iich unver ehens die Pferdedecke, auf welcher Ornec atz, in einem Vorderrad und wurde samt Mitbürger! Die Stadtgemeinde wird anläßlich des Sokoltages ihre Gebäude festlich beflaggen. Sie erwartet, daß die Bürgerschaft ihrem Beispiele folgen und ihre Häuser ebenfalls mit Fahnen schmücken wird. Bürgermeister Dr. J u o a n. Unser Schießsport in rascher Entwicklung Von allen Sportzweigen ist wohl für jeden Staat der Schießsport von ganz besonderer Wichtigkeit. Dessen war sich besonders das frühere Serbien bewußt, wo sich die Schützenvereinigungen größter Popularität erfreuten. Die Schützenvereine in unseren Gegenden hatten dagegen ihre Entwicklungs Möglichkeit nur in den Städten und größeren Ortschaften, sodaß dieser Sportzweig bis her in den breitesten Bevölkerungsschichten unbekannt blieb. Alles dies hat sich nun geändert. Dem Schießsport wurde ein breites Feld für seine Entwicklung und Pflege eingeräumt, sodaß seiner Entfaltung zum Volkssport nichts mehr im Wege steht. Die ersten Schützenvereinigungen wurden zwar schon vor Jahren ins Leben gerufen, doch entfalteten sie erst nt letzter Zeit eine regere Tätigkeit. Insbesondere in Maribor, dem Sitz des Kreisausschusses, wurden in diesem Sportzweig bedeutende Erfolge erzielt. In den Staatsmeistcrschaften in Novi Sad placierten sich unsere Schützen knapp hinter der Vertretern aus Kragujevac an zweiter Stelle. Aber auch am Lande hat der Schießsport bereits zahlreiche An Hänger gefunden, sodaß heute im Umkreis der Stadt, vor allem am Draufelde, zahlreiche Vereinigungen der Pflege des Schieß sports obliegen. Soll aber dem Schützenverein in Maribor eine ungehinderte und rasche Entwicklung ermöglicht werden, dann ist es notwendig, daß sich der Uebungsplatz in nächster Nähe der Stadt befinde. Der Verein hat bereits in nächster Nähe der „Drei Teiche" auf dem Besitze des Gutsbesitzers Baron Twickel einen passenden Platz ausfindig gemacht und ' S l o v. B i st r i c a, 26. Juni, dem Fuhrmann vom Wagen gezogen, črnec stürzte zu Boden und im nächsten Augenblick gingen auch schon die Räder über ihn hinweg. Mit eingedrückter Brust blieb der Unglückliche auf der Stelle tot liegen. Lamut war einige Augenblicke vorher vom Wagen gesprungen, um die Hinterräder zu bremsen. Als er den Sturz seines Freundes bemerkte, war es, nicht mehr möglich, die Pferde anzuhalten. Die Nachricht vom schrecklichen Tode unter dem schweren Wagen hat unter der Be-l völkerung das tiefste Mitleid mit dem un glücklichen Opfer ausgelöst. ist mit dem Eigentümer auch schon in dies bezügliche Verhandlungen getreten. ZAGREB BARONA JELAČIČA 2 Schrecklicher Tod zweier Kinder Vergangenen Donnerstag spielte in der Nähe von Dravograd der vierjährige Besitzerssohn Vinzenz Pliemon unweit des Elternhauses auf einem großen Stein. Plötzlich geriet dieser ins Rollen und begrub den Kleinen unter sich. Dem Kinde wurde hiebei der Brustkorb eingedrückt. Die Verletzungen waren so schwer, daß der Knabe einige Stun den später seinen Geist aufgab. Am selben Tage befand sich in Otiski vrh bei Dravograd der vierjährige Franz P e Č-n i k kurze Zeit allein in der Küche. Der Kleine näherte sich dem Herd und zog einen großen Topf mit siedendem Kaffee herunter. Der Inhalt des Gefäßes ergoß sich auf das arme Kind, das am ganzen Körper derart schwere Verbrühungen erlitt, daß es tags-darauf seinen furchtbaren Verletzungen erlag. Beide Kindesleichen wurden unter großer Beteiligung in Dravograd beigesetzt. m. Die nächste Nummer der „Mariborer Zeitung" erscheint wegen des Peter- und Paul-Feiertages erst D i e n s t a g früh zur üblichen Stunde. m. Seinen sechzigsten Geburtstag feierte dieser Tage der Direktor der Realschule in Maribor Herr Jakob Z u p a n ö i Č. Die Kollegen des Jubilars, der sich nicht nur als Pädagoge eines ausgezeichneten Rufes erfreut. sondern auch als Mann von ganz her vorragenden Charaktereigenschaften allseitige Sympathien genießt, bereiteten diesem eine interne Feier, bi° recht animiert verlief Dem angesehenes " ibilar auch unsere herzlichsten Glückwünsck m. Das Amtsblatt ;v das Draubanat veröffentlich in seiner, mmer 37 u. a. die Verordnung über die : wrungszulagen der Staatsbediensteten, das- vvglemgnt über die Durchführung von Bat rbeiten eigener Regie, das Reglement die Durchführung des Gesetzes über die ,Wildbachverbauung, die Bestimmungen über i>ie -Pensionskalle des m. Parkkonzert. Die Militärkapelle wird am Sonntag, den 28. d. zwischen 11 und 12 Uhr im Stadtpark konzertieren. Das Pra gramm umfaßt außer einigen Märschen eine Phantasie aus der Oper „Romeo und Julie", die Ouvertüre aus der Oper „Lisi-strata" und Dvoxaks „Slawischen Tanz" Nr. 8. m. Aus dem Polizeidienste. Zum Inspektor der Polizeiagenten der Mariborer. Stadt Polizei wurde Polizeiinspektor Herr I. G o r Z i č aus Ljubljana ernannt. — Der Beamte der hiesigen Stadtpolizei Herr C. B timet ist in die achte Gruppe vorgerückt. m. Die Diplomprüfung an der Musikakademie in Zagreb legte am 25. d. mit aus gezeichnetem Erfolge Frl. Erika D r u-z o v i e aus Maribor ab. Sie ist bereits an der dortigen Oper engagiert. m. Autobusverkehr nach Reka. Um den Besuch des Bachern zu erleichtern, werden kommenden Sonntag, den 28. und am Feiertag, Montag, den 29. d. Wagen des städtischen Autobusunternehmens bis Reka (am Fuß des Bachern) verkehren. Der erste Wagen fährt um 5.30 Uhr vom Hauptbahnhof und um 5.45 vom Hauptplatz ab. Abfahrt von Reka um 7 Uhr. Nachmittags geht der Wagen vom Hauptbahnhof um 15.45 und vom Hauptplatz um 16 Uhr ab. Abfahrt von Reka um 19.30. Fahrpreis in jeder Richtung 10 Dinar pro Person. Diese Fahrten wer den nur versuchsweise unternommen. Falls sich eine genügende Frequenz ergeben sollte werden die Wagen auf dieser Linie ständig verkehren. Eventuelle Wünsche hinsichtlich einer Aenderung der Fahrordnung wollen der Leitung der Autobusunternehmung schriftlich oder telephonisch mitgeteilt wer den. m. Die Ausstellung im Kindergarten 3 in der Valvazorjeva ulica 40 ist noch bis Sonn tag abends geöffnet, worauf nochmals hin-gewiesen wird. m. Ein neuer Zahnarzt. Mit 1. Juli beginnt der hiesige Zahnarzt Herr Dr. Boris Kristan seine eigene Praxis. Der neue Zahnarzt spezialisierte sich am zahnärztli chen Institut der Wiener Universitätsklinik m. Zur jüngsten Unterschlagungsaffäre am Stadtmagistrat erfahren wir, daß der Beamte C. P. bereits vom Dienste suspendiert und gegen ihn die Untersuchung ein-ge-leitet wurde. m. In der Mädchenbürgerschule in der MikloSiäeva ulica findet die Einschreibung für das nächste Schuljahr am 29. und 30. d zwischen 8 und 12 Uhr statt. Für die Aufnah me in die erste Klasse ist außer dem letzten Schulzeugnis auch der Taufschein «orjule gen. m. Offene Stellen im Postdienst. Im Be reiche der Post-, Telegraphen- und Telephon fördert-Schönheit erhäli-Qesundheit DoInnTna Seife Verwaltung werden sieben absolvierte Juristen, vier absolvierte Elektrotechniker und hundert absolvierte Mittelschüler als Praktikanten ausgenommen. Weibliche Kräfte werden im ganzen Staate nur zehn ausgenommen. Nähere Ausnahmsbedingungen sind bei jedem Postamt ersichtlich. 8094 m. Besitzwechsel. Me Firma Ing. R a« k u s ch u. Co. hat das Haus Aleksandrovo cesta 74 vom bisherigen Besitzer Herrn -Scherbaum dieser Tage käuflich erworben. m. Produktion eines Kraftmeisters. Heute. Samstag, abends produziert sich am Trg svobode ein junger serbischer Kraftkünstler, Dragoljub A l e k s i e, am Drahtseil. Aleksih ist jener Artist, der vor kurzer Zeit in Sarajevo aus einer Höhe von 15 Meter -abgestürzt ist, ohne sich zu verletzen und der bei einem zweiten Unglücksfall in Split aus 20 Meter Höhe in die Tiefe fiel und dabei nur eine leichte Beinverletzung erlitt. Tatsächlich sind die Muskeln dieses Mannes so trainiert und durchgebildet, daß er Eisen biegen und schwere Lasten tragen kann und auch durch die Kraft seiner Arme vier Automobile in der Fahrt aufgehalten hat. Die Produktionen am Drahtseil sollen interessante und komplizierte Vorführungen enthalten, die besonders auch feine Zahnkraft beweisen sollen. In Beograd ließ sich Aleksič, nur durch ein Seil, daß er mit den Zähnen festhielt, mit einem Aeroplan verbunden, durch die Lüfte ziehen. m. Die Kaufmännische Sängerrunde unternimmt am 5. Juli einen gemeinsamen Ausflug nach Ruse, zu welchem die gesamte Kaufmannschaft geladen wird. m. Beim Spiel verunglückt. Der 6jährige Sohn des Beamten Anton V o d o 8 e k glitt beim Spiel so unglücklich aus, daß er beim Sturz eine Fraktur des linken Handgelenkes erlitt. m. Unsere Amateurphotographen stellen aus. Mit einer intimen Feier wird morgen, Sonntag um 10 Uhr in den ehemaligen Räumen des Park-Cafes die erste hiesige Photoausstellung eröffnet ■ werden. An der Ausstellung, die von der Photosektion des Slowenischen Alpenvereines organisiert wur de, beteiligen sich unsere bekannten Lichtbild ner Vlado Cizelj, Ottilie und JoLa Kovačič, Karl P i t s ch und Roman V a l e s mit insaeiamt 250 Prachtaulnab- men. Es handelt sich ausschließlich um Aufnahmen aus der herrlichen Gebirgswelt Sloweniens. Besonders wird auf die Schnee aufnahmen aufmerksam gemacht. Eintritt frei. m. Vom Kirschenbaum stürzte gestern nach mittags in JanLova gora bei Selnica die 37jährige Bäuerin Josefine K r e P a s so unglücklich, daß sie mit schweren inneren Verletzungen bewußtlos liegen blieb. Sie mußte von der Rettungsabteilung ins Krankenhaus überführt werden. m. Unfall. Der 77jährige Auszügler Bartholomäus K o b au stürzte in'Hotinja vas beim Anbinden von Reben aus ziemlicher Höhe von einer Leiter, wobei er einen Bruch oes rechten Unterschenkels erlitt. m. Den Apothekennachtdienst versieht ab Sonntag, den 28. d. mittags bis Sonntag, den 5. Juli die Stadtapotheke (Mag. Pharm Minarik) am Hauptplatz. m. Wetterbericht vom 27. Juni 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser -j- 11, Barometerstand 745, Temperatur + 14.5, Windrichtung NW., Bewölkung teilte-:Niederschlag 0. * Dr. Joses Furlan . ilist für Ohren-, Hals- und Nase. riten in Ma- ribor, Vrazova ulica 2, v.. ..uert ab 1. Juli von 10—12 und von 14—15 Uhr. 7969 * Hotel Halbwidl heute Sonntag zum Frühschoppen Kapelle.Wergles. Abends 20 Uhr Konzert. Am Feiertag: Radiokonzerte * „Zur Linde" (Anderlei, Radvanje, am Sonntag nachmittags sowie Peter- u. Paul tag Schlagerkonzerte. Kein Eintritt. Bier Vi Liter Din. 3.50. Echte Pickerer Weine. Spezialität: Oberst Peitler Ribiselwein Erst klassige Küche! 9115 * Gasthaus Pschunder, Radvanje. Schrant melkonzert. Backhendl 25 Din. Prima Picke rer. Faßbier. 3108 * Gambrinushalle heute Samstag G a r-renkonzert. 8095 * Buschenschank Lochert-Bojanc schließt Montag (Feiertag) mit bestem Tropfen. * Eine kleine Insel im Großen Ozean Der Name ist Palmira, spielt keine bedeu tcnde Roll? in den großen Geschehnissen her Welt. So etitc Keine Insel bildet in der Hauswirts ch-ü die Toilettesecke. Hat kemcn E'nfluß auf untere wirtscha'te- he iliy ober ein wichtiger Faktor unserer Gesund -heit. Es ist vielleicht kein Zufall, daß die mit vorzüglichsten Eigenschaften ausgestattete Seife geradeso wie obige kleine Insel Pal mira genannt wird. * Danksagung. Unterfertigte Freiw. Feuerwehr in Radvanje fühlt sich verpflichtet, allen Spendern und Gönnern, welche zum Ankaufe des neuen Rüstautos beigetragen haben, den herzlichsten Dank auszusprechen Insbesondere danken wir den beiden Patinnen für ihr tatkräftiges Entgegenkommen Das Wehrkommando. , 87 Kušakovič ÄLODOIT KUSAKOVtCÄ Name und Packung in Jugoslawien schon 30 Jahre gesetzlich geschützt. Beste und billigste Pasta zur Pflege von Zähnen und des Mundes. Verhindert die Bildung von Zahnstein und wirkt erfrischend. Erhältlich in Detail und en Gros in allen Parfümerie-, kosmetischen- u. Spezereihandlungen in Maribor. 8058 Dr. B. KRIS TAN Spezialist für Zahn- und Mundkrank beiten, Maribor, Tattenbachova 18/1, eröffnet mit 1. Juli die eigene Praxis. 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Schwein, 7. ein Sack Mehl, sowie noch 300 andere Gewinste. — Karten zu 3 Din. sind bei den Wehrmitglie dem zu haben. 86 * Strohwitwer und -witwen speisen während des Urlaubes ihrer Ehegatten nur in der „Jatina kuhinj a", Slomškov trg 6. 1557 * Die Genossenschaft der Herren- u. Damenkleidermacher in Maribor gibt ihren Mitgliedern bekannt, daß am 10. Juli d. I. um 17 Uhr der diesjährige Zuschneidekurs beginnt. Leiter desselben ist der staatlich geprüfte Fachlehrer Herr A. Knafel aus Ljubljana. Alle Mitglieder, die den Kurs besuchen wollen, haben sich sogleich bei der Genossenschaft zu melden, damit die Teilnehmerzahl an die Kr. banka uprava sogleich gemeldet wird. 85 * Die Ernährung des Schwimmers. Das ist ein zu wichtiges Kapitel, als daß es nicht jeder Schwimmer, jede Schwimmerin, kurz jeder, der am Baden Freude hat, lesen müß te. Die Freunde gesunder Leibesübung fanden bald heraus, daß z. B. mit vollem Ma>-gen nicht die Freiheit der Bewegung errungen werden kann. Ein guter Teil der' Kraft war während des Tages verbraucht und neue Nahrung sollte nicht zugeführt werden, um den Magen nicht unnütz zu belasten. Da bleibt kein anderer Weg offen, als Kräf tigungsmittel in flüssiger Form au'zunch men. Solch ein Mittel ist die konzentrierte, natürliche Kraftnahrung Ovomaltine. Ovo-maltine ist die Nahrung der Weltmeister. Hreiw.Feuerwehr Maribor Zur Uebernahme der Bereitschaft für Sonntag, den 28. Juni ist der dritte Zug kommandiert. Kommandant Brandmeister Heinrich Egger. Telephonnummern für Feuer- und Unfallmeldungen 2224 und 2336. Aus Vluj P. Vermählung. Dieser Tage wurde in Öa kovec der Ledersabrikant Herr Liga Primožič aus Sv. Barbara mit der Kaufmannswitwe'Frau Zlata Blas getraut Als Trauzeugen fungierten für den Bräutigam der Kaufmann Herr Rudolf Košir und für die Braut Herr O. S ch 0 st e-ritsch, Kaufmannssohn aus Ptuj. Unsere herzlichsten Glückwünsche! p. Hauptversammlung des Fruerwehr-gaues. Im großen Saal des „Narodni dom" hielten vergangenen Sonntag die Wehren aus dem Kreis Ptuj eine recht gut besuchte Jahreshauptversammlung ab, der u. a. auch der Vizeobmann des Verbandes Herr V e n-g u st beiwohnte. Bei den Neuwahlen wurde folgender Vorstand gewählt: Obmann Josef K o r e s aus Zikole, Obmannstellvertre-ter Franz R a m p f l aus Gajevci, Schrift-"ührer Oberlehrer M u f e g und Beisitzender Oberlehrer Franz Jarc aus Sv. Janž. Die ausgeschiedenen Ausschuß-Mitglieder wurden- zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ferner wurde beschlossen, den nächsten Gautag n Sv. Janž am Drau'felde abzuhalten. P. Märkte im Juli. Im Monate Juli werden folgende Märkte abgehalten werden: am 7. und 21. Pferde- und Rindermärkte und am 1., 8., 15., 22. und 29. Schweinemärkte. P. Was ist mit der Errichtung der Benzintankstelle? Die bereits vor längerer Zeit aufgenommenen Arbeiten für die Errichtung der Benzintankstelle für das städtische Anto-buLunternehmen sind nun plötzlich unter- brochen worden. Die ausgeworsenen Erdmassen sind wirklich keine Verschönerung des Platzes, sodatz die Fertigstellung der AN läge wohl dringend erscheint. Wie verlautet, soll die neue Tankstelle pachtweise vergeben werden. p. Wohltätigkeitstombola der Freiwillig. Feuerwehr in Sv. Janž. Die Freiw Feuerwehr in Sv. Janž veranstaltet morgen. Sonntag, eine große Tombola mit einem darauffolgenden Sommerfest. Der Reingewinn ist für die Auslagen des Rüstautos in Aussicht gestellt. Von den Preisen wären besonders eine Kücheneinrichtung, eine Kuh, sowie mehrere Damen- und Herrenfahrräder hervorzuheben. p. Wochenbereitschast der Freiw. Feuer wehr. Vom 28. d. bis 5. Juli versieht die erste Rotte des zweiten Zuges mit Brand meister Franz W r e ß n i g und Rottführer Michael S a m u d a die Feuerbereitschaft, während den Rettungsdienst Chauffeur Hauptmannstellvertreter Ing. Franz C e l 0 t t i, Rottführer Johann M e r c sowie Josef Kmetec und Rudolf E r l a č innehaben. P: Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag der Heldenfilm unserer Armee „Für Ehre und Vaterland" zur Vorführung. P. Den Apcihckennachtdienst verlieht bis zum 3. Juli die Apotheke „Zum goldenen Hirschen" (Mag. Pharm. Behrbalk). Aus (Seife c. Schuleinschreibungen. An der staatlichen Mädchen bür ge rschule findet die Einschreibung Mittwoch, den 1. Juli von 8 bis 12 Uhr statt. Ausgenommen werden Mädchen, die die vierte Klasse einer Volksschule absolviert haben und in keinem Gegenstände die Note „schlecht" aufweisen. — An der U m g e b u n gsvolksschule findet die Einschreibung Dienstag, den 30. Juni von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 5—7 Uhr nachmittag statt. Neue Schüler, die in der Umgebungsgemeinde geboren sind, brauchen nicht zur Einschreibung zu kommen, da sie schon von Amtswegen eingeschrieben sind. Knaben aus der Umgebungsgemeinde können in die städtischen Schulen nur dann eingeschrieben werden, wenn dazu triftige Gründe bestehen und der Leiter der Umgebungsschule sowie der Stadtschulrat dazu ihre Einwilligung geben. c. Zwei neue Schuhgeschäfte. Das Uhrengroßgeschäft „Aurea" übersiedelte aus seinen bisherigen Räumen in der Adriatischen Bank in das Gewerbeheim in der Vodnikova ulica. In die freigewordenen Räume kommt die Verkaufsstelle der Schuhfabrik „Peko". — Am Glavni trg Nr. 8 wurde mit den Adaptierungsarbeiten für das Schuhgeschäft „Bat'a" begonnen. _ c- Unfälle. Freitag früh war der 33jäh-rige Besitzerssohn Stefan öetina in „Izpod loga" mit dem Mähen auf einer Wiese beschäftigt. Nach beendigter Arbeit wollte er mit seinem Rade wegfahren und die Sense mitnehmen, hantierte aber dabei so unvorsichtig, daß er sich mit der Senfe am rechten Oberschenkel eine schwere Schnittwunde beibrachte. Er wurde nach Celje ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. — Der 18jährige Winzerssohn Ignaz Bernik aus Sv. Jernej bei Soče balgte sich Freitag mittag mit einem Kameraden. Da ihnen ihr Spiel zur ebenen Erde nicht genug abwechslungsreich war, stiegen st¥ auf das Dach des Hauses und neckten sich dort solange, bis Bernik herunter fiel und sich das rechte Bein brach. Auch Bernik mußte nach Celje ins Krankenhaus gebracht werden. c. Freiw. Feuerwehr. Wochendienst ha> von Sonntag, den 28. Juni bis einschließlich Samstag, den 4. Juli der 2. Zug unter Kommando des Herrn P r i st o s ch e k. c. Den Apothekennachtdienst versteht von Samstag, den 27. Juni bis einschließlich Freitag, den 3. Juli die Mariahilf-Apotheke am Hauptplatze. Aus Dravograd g. Todesfall. In Goriški vrh bei Dravograd ist die Grundbesitzerin Frau Gertrud O t t vulgo K o z m a n im Alter von 61 Jahreng eftorben. R. i. P.! g. Gründung eines Verschönerungsverei-nes. Am Donnerstag wurde von der Markt oorstehung eine allgemeine Sitzung einberufen. auf welcher zwecks Förderung des Frem denverkehres die Gründung eines Verschönerungsvereines beschlossen wurde. Zum Präses des neuen Vereines wurde der hiesige Arzt Herr Dr Erat und zum Kassier der Kaufmann Herr P o 0 i v av 8 el gewählt. g. Schadenfeuer. In Dtiš-ki vrh äscherte ein beim Brotbacken entstandenes Feuer das Wohngebäude des Besitzers Franz K 0 8 i r vollkommen ein. Die herbe'geeilteFenerrnehi aus Sv. Janž hatte wegen Wassermangeln schwere Arbeit g. Neubau. Der hiesige Hausbesitzer Her. Franz K r a j n c hat an Stelle seines nie-dergerissenen Hauses ein schmuckes Einfamilienhaus errichtet. g. Feuerwehrfest. Die hiesige Freiwillig« Feuerwehr wird am 5. Juli ein großes Fer erwehrfest, verbunden mit einer Tombola u sonstigen Belustigungen, abhalten, worauf schon heute aufmerksam gemacht wird. Die Sommernahrung muß leicht, aber dennoch vollwertig sei» dann wird sie dem Körper jene Nährwerte Zufuhren, die erforderlich sind, um gegen die riitze u. Müdigkeit kämpfen zu können. Vergessen Sie daher nicht, das beste Sommergetränk, welches gleichzeitig unsere Gesundheit schützt, ist Kmv Burg-Tonkmo: Ab Sonntag das herrlich« Drama „Das Wolgamädchen" mit Igo Sym und Evelyn Holt. — Heute zum letzten Male: „Mein Schatz hat eine Klari, nette". Union-Tonklno: Ab Sonntag der lOOproz, deutsche Sprach- und Tonfilm: „Walzer im Schlascoupe". Lucie Englisch, Fritz Schütz, Albert Paulig und Trude Berliner. — Heute Samstag zum letzten Male „Der geheimnisvolle Schuß" und „Wer ist der Tiger?" Heitere Ecke Saul fährt in die Sommerfrische. Saul sucht ein Hotel. „Was haben Sie denn da?", guckt der Hotelier verwundert. Saul sagt stolz: „Das. sind Sprungfedern Ich habe fit Üets bei mir, wenn ich in einem Hotel übe, nachte. Falls Feuer ausbricht, kann ich damit leicht und sicher aus dem Fenster springen, und wenn es aus dem zehnten Stock-werk wäre Eine feine Sache". „Mag sein", nickte der Hotelier, „aber mit diesen Dingern müssen Sie bei mir Ihr Zimmer vorher bezahlen." Wirtschaftskrise. „Wir bitten, unseren Auftrag zu streichen, da wir nicht zahlen können.", schrieb ein Kunde an die Fabrik. — „Wir bedauern, Ihren Auftrag nicht sofort annullieren zu können", schrieb die Fabrik an den Kunden, „wir haben so viele Aufträge zu annullieren, daß w>r 'teilt der Reihe nach Vorgehen mülie".." Wirtschaftliche Rundschau GklreiöeübeiMüsfe Zn der neuesten Phase der Krisenklä-ruugsversuche ist die Frage der Verwertung europäischer Getreideüberschüsse zum Haupt 'problem worden. Tatsächlich ist auch keine andere Frage so ültuell und einschneidend, so daß bon vielen Seiten sogar angenommen wird, daß nach der Ordnung der Getreideprobleme europäischer Produktionsstaaten auch die übrigen Fragen leichter zu lösen sind. Das ganze Fragengebiet wird bereinacht durch die Tatsache, daß die europäische Exportproduktion nur einen Bruchteil des Ue-berseeimportes ausmacht und in diesem Sin ne eigentlich nur des Selbstschutzes bedarf, der jedem anderen Produkt geboten wird. Mußte der europäische Getreideüberschuß überhaupt zum Verhandlungsthema werden, so aus dem Anlasse, weil die meisten europäischen Industriestaaten die Getreideversorgung nie eigentlich als Gesamtangelegen heit betrachten wollten u. aus diesem Grunde auch eine Wirtschaftspolitik betrieben, die der amerikanischen Expansionspolitik weit entgegenkam. Mit dem Augenblicke der verschärften Wirtschaftskrise wurde aber auch den Agrar interessen größere Wichtigkeit beigemesien und einsichtige Köpfe begannen, wenn auch reichlich spät, Europa darauf aufmerksam zu machen, daß dem amerikanischen Jmpor te wohl nicht in den Weg gelegt werden müsse, daß aber unbedingt vorher der am eigenen Kontinent produzierte Ueberschuß aufgebraucht sein muß, will man es nicht zu noch weiteren Komplikationen kommen lassen, als heute schon durch die verwickelten wirtschaftspolitischen Verhältnisse entstanden sind. Inzwischen hat sich aber bereits ein System von Zollmauern und Zollkomplikationen eingestellt, die die Frage mehr als notwendig erschweren und selbst dort, wo der gute Wille zur Losung bestand, Hindernisse in den Weg legten, die kaum mehr zu überbrücken sind. Eine Genfer Kommission arbeitet jetzt dar an, eine Brücke zu finden. Die ersten Ergebnisse sind spärlich, aber man kann doch damit rechnen, daß Europa Einsicht genug besitzen wird, durch Abschaffung der leidlichen Agrarfrage Ursache zu weiteren Verschlechterungen zu geben, umsomehr, da ja dos in Rede stehende Quantum so minimal ist, daß es kaum ausreichen kann, einen einzigen mittelgroßen Staat mit Getreide zu versorgen. X Dorstenviehmarkt. M a r i b o r, 26. Zum. Der Auftrieb belief sich auf 195 Stück und 6 Schafe. Die Kauflust war sehr lebhaft; verkauft wurden 148 Stück und 4 Schafe. Es notierten per Stück: 5—6 Wochen alte Jungschweine Dinar 60—80, 7—9 Wochen 90—130, 3—4 Monate 160—250, 5—7 Monate 350—400, 8—10 Monate 450 —500. Einjährige 600—700, 1 Schaf 130 Dinar. X Heu- und Strohmarkt. Maribor, 27. d. Die Zufuhren beliefen sich aus 18 Wagen Heu und 6 Wagen Stroh. Heu wurde zu 70 bis 90 und Stroh zu 55 bis 65 Dinar per 100 kg, Stroh auch in Garben zu je 1.50 Ti nar gehandelt. X Nationalbank. Am 22. d. betrugen (in Millionen Din.) die A k t i v e n : Metalldeckung (Goldparität): 207.6, Darlehen 1479.25, Kto. Kronennoteneinlösung 897.8, Kto. vorläufiger Umtausch 126.2, Staatsschuld 2996.8,‘ Wert der Staatsdomänen 2i38.4, Saldo versch. Rechnungen 399.—. Passiven: Eingezahltes Kapital in Gold 30, Reservefonds 13.5, Notenumlauf 4518.56, Staatskto. vorläuf. Umtausch 126.2 Staatsguthaben 256.1, versch. Verbindlichkeiten 1097.2, Forderung für verpfändete Staatsdomänen .138.4, Goldkaufagio 83. — Summe der Aktiven bezw. Passiven 8245. X Neuer Roggen aus dem Getreidemarkt. Aus Osijek wird gemeldet: Am Mittwoch wurden auf dem hiesigen Getreidemarkte zum ersten Male neuer Roggen angeboten. Die Bauern verlangten für den Meterzentner 120 Dinar, während die Käufer nur 80 boten. Da die Bauern Geld bedürfen, verkauften sie auch zu diesem Preise. X Desinfizierung von Güterwagen. Die Generaldirektion der Staatsbahnen hat alle Direktionen im Lande verständigt, daß Kohlen-, Alteisen- und Brennholzsendungen, die in -offenen Waggons befördert werden, vorschriftsmäßig mit Kalkmilch zu desinfizieren sind. X Abbruch tschechoslowakisch - griechischer Verhandlungen. Aus Athen wird gemeldet: Die Verhandlungen zwischen Griechenland und der Tschechoslowakei zum Abschluß eines Handelsabkommens, die in Athen geführt wurden, sind wegen Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich gewisser Industrie artikel auf einige Zeit unterbrochen worden. Gebrauchen Sie nur Sichere Vernichtung aller Ungeziefer Der Erfolg wird Sie In staunen versetzen Blätter atmet und daher zu ihrem Gs-deihen nicht enkraten kann. Der Landwirt l. Kaninchen vertragen große Hitze nicht gut. Die Ställe müssen nötigenfalls irgendwie beschattet werden. Bei Holzstallung deckt man zweckmäßig nasse Tücher über die Dächer; das verschafft den Tieren angenehme Kühlung. Es ist auch daran zu denken, daß bei starker Hitze das Futter schnell schlecht wird, darum nicht so viel Futter auf einmal geben und die Futtertröge immer gut sauber halten. I Das Staubbad ist eine Wohltat für das Hühnervolk. An einer gegen Regen geschützten, aber tunlichst sonnigen Stelle des Hühnerhofes wird eine flache, aber möglichst große Kiste aufgestellt, die mit feinem Sand, feiner Asche und Kalkstaub gefüllt ist. Von Zeit zu Zeit wird das Bad erneuert. l. Grünfutter sollte man nicht mit dem Stainpfeisen zerstoßen, weil dabei viel Saft ausgeguetscht wird, der den Tieren dann nicht mehr zu gute kommt. Ist keine Hückel-ma[chine zur Verfügung, so schneide man das Futter lieber mit einem Messer klein. Die Tiere haben dann mehr davon. l. Wenn sich Blähungen bei Kälber einstellen, wie es jetzt nicht selten vorkommt, so muß man gärungswidrige Mittel geben. Es geschieht dies durch Zufütterung von etwas gebrannter Magnesia oder durch Eingeben von einem Kaffeelöffel voll verdünnter Salzsäure. l. Die Reife der Paradeiser oder Tomaten läßt sich in der Weise beschleunigen, daß man im Umkreis der Früchte so viel Laub wegnimmt, daß die Sonne unbehindert zu den Früchten dazu kann. Doch soll man sich bei' dieser Entblätterungsweise beschränken und bedenken, daß die Pflanze durch die Automobil-Zusammenstoß Recht häufig liest man von Automobil-Zusammenstößen und großen Unfällen. Natürlich glaubt man in der Regel, dem Chauffeur die Schuld zuschreiben zu müssen, doch zahlreich sind die Fälle, wo die Gummis schuld waren. Die Gummis müssen die größte Sicherheit gegen das Gleiten und Schleudern der Räder gewähren. Sehr wichtig ist es, bei plötzlichen Hemmungen Gummis zu haben, die nicht rutschen, sondern ein sofortiges Halten des Wagens ermöglichen. Daher ist die Adhäsionskraft des Gummis oberstes Gesetz. DUNL0P-GUMM1 entspricht vollauf dieser Forderung. Sie halten jede halsbrecherische Schnelligkeit. Wenn Sie einmal Unfall Vorbeugen wollen, so fahren auch Sie auf DUNLOP-GUMMIS. Emern. Sonntag, 28. Juni. Ljubljana, 9.30: Kirchenkonzert. — 11.30: Salon-Quintett. — 20.45: Uebertragung aus Bled. — Beograd, 21.10: Vidovdan. — 23: Balalaikakonzert. — Wien, 10: Moderne Orgelwerke — 11.30: Symphonieorchester. — 13.35: Zigeunermusik. — 17.30 Kammermusik. _ 19.55; Alte Volkslieder. — 21.55: Abendkonzert. — Mähr. Ostrau, 19.30: Unterhaltungsabend — Mühlacker, 15.15: Tänze und Weisen aus fremden Län dern. — 20.40: Altböhmische Melodien. 22.35: Tanzmusik. — Toulouse, 19.45: Opernlieder. _ 20.15: Militärmufik. — 20 45: Jazz. — 23.30: Symphoniekonzert. — Bukarest, 21: Jazz. — Rom, 21: Operet tenabend. — Prag, 20: Opernarien. _ 21: Populäres Konzert. _ 22.15: Moderne Musik. — Mailand, 20.50: Opernarien. —-Budapest, 16.15: Zigeunerkonzert. _ 19.30: Singspielaufführung — Anschließend: Zigeunermusik. — Warschau, 20.15: Philharmonisches Konzert. — 22.20: Liederabend. — 23: Leichte und Tanzmusik. Daven- try, 21.05: Symphoniekonzert. Montag, den 29. Juni. Ljubljana 9.30: Kirchenkonzert. — 10: Gottesdienst, Predigt. — 11: Konzert. — 16: Harmonikakonzert. — 20: Populäres Konzert. — 21: Uebertragung aus Bled. — B e o g r a d 10: Gottesdienst. — 12.45: Mittagskonzert. — 20.30: Vokalkonzert. — 23: Tanzmusik. — Wien 10.30: Chorvorträge. — 11.05: Militärkonzert. — 13.10: Harfenvvrträge. — 15: Nachmittags konzert. — 18.35: Liederstunde. — 22.15: Populäres Konzert. — M ä h r. O st r a v 22.15: Jazz. — Mühlacker 19.45: Unterhaltungskonzert. — 23: Tanzmusik. — Toulouse 19.45: Großes Symphvnie-konzert. — 20.45: Jazz. — B u k a r e st 20: Kammermusik. — 20.45: Saxophonsolo. — 21.15: Beethoven-Konzert. — Rom 21: Bunter Abend. — P r a g, 21: Opernabend. — 22.15: Jazz. — M a i l a n d 21.40: Kammerabend. — Budapest 19.35: Klavierkonzert. — 20.30: Operetten von Leo Fall. — 20.45: Lustspielaufführung. Danach Zigeunerkonzert. — Warschau, 22.45: Tanzmusik. — Daven-t r y 21.40: Orchesterkonzert. — 23: Tanzmusik. Der falsche jreunö Roman von Th. £. Gottlreb (5. Fortsetzung.) Copyright by Marie Brügmaun. München. „Ja. Herr Wilbevt, Sie wollen mir schmeicheln, Das steht Ihnen wirklich nicht gut Aber — warum zerschlugen Sie dann Ihr Glas?" „Es ging von selbst in Trümmer, Gnädigste. Vielleicht ein böses Omen? Vielleicht auch ein gütest Wer mag's wissen?" „Ich will das Letztere hoffen. Man sagt doch: Scherben bringen Glück." Plötzlich sah sie starr nach seiner Hand: einige rote Tropfen sickerten dort zwischen den Fingern hervor. Er hatte die kleine Verwundung bisher vergebens durch Zusammenpressen der Finger zu verbergen gesucht. „Um Gottes willen, Herr Wildert!" rief sie erschrocken, „Sie haben sich verletzt!" Ehe er es hindern konnte, hatte sie schnell ihr feines Batisttüchlein zusammengerollt, seine Hand, die er ihr nur zögernd überließ, ergriffen und die verletzten Finger kunstgerecht damit umwickelt. Ein wohliges, nie gekanntes Gefühl durch strömte ihn, als die zarten, samtweichen Fin ger Evelynes, die doch so unglaubliche Kraft entwickeln konnten, mit kühler Beh itsamkeit über seine Hand strichen. Es floß von der lauten Person d°r Künstlerin «u* unerklär- licher Zauber auf ihn über, den er sich nicht ’zu erklären vermochte, von dem er nur fühlte, daß er von Stunde zu Stunde stärker wurde, und daß er ihm verfallen war, wenn er sich ihm noch länger aussetzte. Als sie endlich aufbrachen, zeigte die Uhr die zweite Morgenstunde an. Evelyne nahm die Einladung Harrvs, sie in seinem Wagen nach Hause zu fahren, dankend an. Es half Boris nichts, er mußte an das Steuer. „Haha, du ganz Schlauer. Jetzt fürchtest du dich auf einmal nicht mehr, daß ich dich in Grund und Boden fahren konnte?" „Nein, Boris, jetzt hab' ich vor dir keine Angst mehr; denn so viel Ritterlichkeit trau' ich dir wirklich noch zu, mit einer jungen Dame nicht unverantwortlich in den Tod zu rasen." Boris sagte darauf nichts mehr. Cr lachte. Seine dunklen Augen aber blitzten freudig auf. * Drei Tage waren seit diestr ersten Begegnung vergangen Harry hatte, von dem glü henden Wunsche beseelt. Evelyne zu sehen, sie iu sprechen, keinen, ihrer iMtrittsaßende versäumt, hatte sie nach Beendigung ihrer Nummer abgeholt und sie in seinem Wagen irgendwohin, entführt, iu irgendein entfernt gelegenes Restaurant oder in ein stilles Cafe, wo sie zusammen speisten und einige ungestörte Stunden verlebten. Harry mußte sich nach gründlicher Selbstprüfung gestehen: er war maßlos verliebt. Dies in seinen gereiften Jahren, nach so und so viel bitteren Erfahrungen mit den Frauen! Er schalt sich im stillen einen Toren. beschloß, Evelyne zu meiden — und suchte dann mit umso größerer Hartnäckigkeit ihre Gesellschaft. In großer Nervosität verbrachte er den Tag und konnte kaum die Stunde erwarten, da er mit seinem Luxuswagen vor dein „Apollo" stand und voll fiebernder Sehnsucht auf Evelyne wartete. Evelyne, von der er fühlte, daß sie die Frau seines Schicksals war. Und Evelyne? Sie war sie ihm gleichmäßig freundlich, wie vom ersten Tage ihrer Bekanntschaft an; sie duldete es zuweilen, daß er ihre schlanken, weichen Finger, an denen nur ein einziger Ring als Schmuck blitzte, etwas länger als schicklich in seiner Hand hielt und mit feurigen Küssen bedeckte. Dann zeigte sie ihm ihr Lächeln, das ihm alle Vernunft zu nehmen schien. Er rang ihr endlich das Versprechen ab, sie anderntags in ihrer Wohnung besuchen zu dürfen. Als sie „ja" sagte, ihm die Be- illdßsteit ti-ticinü Uicn i-i i&tv pttto tHsaUuuo hoch, der er kaum Herr werden konnte. Er mußte gewaltsam an sich halten, um sie nicht stürmisch an sich zu reißen, ihr Gesicht, ihren Hals, ihre herrlichen samtdunklen Augen mit Küssen zu bedecken. Sie äußerte den Wunsch, heute allein und zu Fuß nach Hause zu gehen. Es sei ja auck noch nicht spät. Maßloses Befremden stieg in seinen Augen auf. In ihnen lag eine verwunderte Frage, die nicht ausgesprochen, die aber auch ihrer seits nicht beantwortet wurde. Stumm küßte er ihr die Hand, wagte ihrem Wunsche nicht zu widersprechen. Das Auto fuhr mit ihm davon; langsamer als sonst. Einige Minuten stand sie regungslos da und starrte dem Wagen nach. Als er außer Sichtweite war, gab sie sich ei nen Ruck. „Harry, du lieber, großer Junge, ahnst ja nicht, was gegen dich. . Sie brach in ihrem Selbstgespräch ab, und mit langsamen, schleppenden Schritten, die seelische und körperliche Müdigkeit verrieten und die so gar nicht zu ihrer elastischen Erscheinung paßten, ging sie ihren Weg. Mit keinem Blick sah sie hinter sich. Warum auch? Die Straßen waren jetzt, um elf Uhr nachts, taghell erleuchtet; der Verkehr brandete noch immer mit voller Wucht. Es wimmelte von Passanten. Da konnte auch bei einer alleingehenden Dame keine Furcht n VitrfnmmPit Sport Dor 6er Entscheidung Die internationalen Ringkämpfe am Höhepunkt angelangt. Die gestrigen Entscheidungskämpfe nahmen einen äußerst bewegten Verlaus. B e-1 i ö war im Kampfe gegen den Ljublja-naer § o 11 e r vor keine allzu schwere Aufgabe gestellt, sodaß sein Sieg außer Zwei fel stand, dotier wehrte sich hartnäckig, doch-mußte er sich in der zweiten Runde ergeben. Tom Sayer und Manojlovie lieferten einen äußerst aufregenden Kampf, der bald den einen, bald den an-oeren Kämpfer in der Führung sah. Ma-nojlovič war wieder ausgezeichnet, doch war er der schlauen Kampfsührung des Negers nicht ganz gewachsen. Sayer nützte einen Augenblick flink aus und legte den Beogra-der mit rasantem Schwung auf die Schulter. Der dritte Kampf führte den Polen O r-sowsky und das technische Wunder Bog it a r zusammen. Orsowsky nahm auch diesen Wettkampf mit großer Energie auf und drängte den geschmeidigen Ungarn immer wieder in die Enge. Bognar wartete mit mehreren ausgezeichneten Paraden auf, doch landete er nach fast einstündigem Kampf ent Rücken. Im Mittelpunkt der h e u t i g e n Runde steht der Entscheidungskampf zwischen dem vorjährigen Sieger Beli und heurigen überaus erfolgreichen Tom S a-y e r. Ferner treffen Frank und Zotler sowie Orsowsky und M a-no jlo v io aneinander. Auch Sonntag und Montag abend werden die wichtigsten Entscheidungen fallen. Radrennen um die Banais-meisterfchaft Ljubljana—Celje—Maribor. Der Jugoslawische Radfahrerverband vdmgt am 5. Juli auf der traditionellen Strecke Ljubljana—Celje—-Maribor, insgesamt 136 Kilometer, das diesjährige Rennen um die Meisterschaft des Draubanats zur Durchführung. Der Start befindet sich beim Kilometerstein 1.200 in der Dunajska cesta in Ljubljana vor dem Gasthof 'Kačič, während das Ziel in Maribor^ vor dem städtischen Wasserwerk in der Tr/.aska cesta festgesetzt wurde. Für die Sieger wurden folgende Preise ausgeschrieben: Der Hauptsieger erhält den Titel eines Meisters des Draubanats für das Jahr 1931 und eine große Medaille. Die übrigen fünf Erftplacierten erhalten Silbermedaillen, während jenen Wettbewerbern, die 30 Minuten hinter dem Sieger das Ziel passieren, Erinnerungsmedaillen zuerkannt werden. Gefahren Letzte« Training zum Weiimeifterschakiskampf Max Schm eli n g bereitet sich mit al ler Energie auf den Entscheidungskampf mit Stribling am 3. Juli vor. Eine der notwestdigsten Hebungen zur Erhaltung der WgMLpaft ist das Laufen. wird nach den Bestimmungen des Radfahrerverbandes. : SK. Rapid. Zur morgigen Abfahrt nach Kapfenberg haben sich folgende Spieler um 6.30 Uhr am Hauptbahnhof pünktlich einzufinden: Hermann, Flach Kurzmann, Goli-nar, Seiffert, Schmidt, Hardinka, Heller, Wenko, Werbnigg. Wareinko, Bröckl. Reisebegleiter: Hoschitz. Frauenwelt Eheurlaub Es klingt ungewohnt, dieses Wort, nicht wahr? Und doch, es müßte mehr bekannt sein, als es bisher ist. Es will nichts mehr und nichts weniger besagen, als daß die Frau, die Mutter, die Hausfrau, einmal — wie dies schließlich bei jedem Berufe und Erwerbszweig der Fall ist — sich selbst gehören darf, nicht jeweils nur zur Bequemlichkeit der anderen. Man täusche sich nicht darüber, daß der Sommer- oder Badeaufenthalt im Kreise der Familie durchaus nicht einen regelrechten Urlaub eifetzt: Wenn man in Betracht zieht, daß Urlaub eigentlich heißt: Veränderung des gewohnten Ortes, der gewohnten Verhältnisse und Menschen, kurz der gewohnten Umgebung überhaupt, dann wird man zugeben müssen, daß die sogenannte Erholung der Ehefrau, wenn sie mit Kind und Kegel und Mann und Maus aufs Land zieht, weit davon entfernt ist, den gedachten Zweck auch nur annähernd zu erfüllen. Es ist ganz gleichgiltig, ob die Frau, die jahraus jahrein, tagaus, tagein, immer nur die Wünsche ihrer Familienangehörigen zu berücksichtigen und zu erfüllen gewohnt ist, einen Ort im Gebirge oder am Meer wählt, ob es sie nach viel, wenig oder gar keiner Gesellschaft gelüstet, die Hauptsache ist und bleibt, daß sie überhaupt einmal ausspannt. Das muß so geschehen, daß die Frau, Gattin und Mutter nun selbst den Mittelpunkt bildet, um den sich zur Abwechslung einmal alles dreht; daß sie selbst bedient wird, , statt daß sie die anderen bedient, daß man nach ihren Wünschen fragt, anstatt daß sie dies bei den anderen tut. Nicht zu unterschätzen für das gute Gedeihen einer Ehe ist ein gelegentlicher Urlaub der Gatten in getrennter Form; gewiß, es wird immer und überall Ausnahmen geben; sicherlich gibt es Ehepaare, die den Urlaub, die wenigen Wochen, kaum erwarten können, um sie irgendwo an einem hübschen Plätzchen gemeinsam zu verbringen. Dies zugegeben, kann man beim besten Willen doch nur von Einzelerscheinungen sprechen; das Gros der Ehefrauen und Mut ter sehnt sich nach einem, wenn auch noch so kurzen Alleinsein, fern von Familie und Haus, mit den sich täglich gleich bleibenden und doch täglich immer neuen Sorgen und Alltäglichkeiten, die nun einmal vom Leben nicht zu trennen sind. Die Frau, die stets für Alles und Alle sorgt, sie umhegt und pflegt, sie hat mehr als ein gutes Recht dar auf, eine kleine Weile sie selbst zu sein, einmal nicht Bedacht und Rücksicht nehmen zu müssen. Wie sehr dies Körper und Geist stählt, weiß man erst, wenn man solch einen nach eigener Fasson verbrachten Urlaub hinter sich hat. Eine ausgeruhte, innerlich ausgeglichene Frau keht zurück, die mehr Verständnis für Vieles aufbringt, das ihr früher in Drang und Hast nicht auffiel: diese Frau kommt gedankenreicher wieder, sie hat, wenn man so sagen darf, weit mehr Einfühlungsvermögen für viele Situationen, denen sie ehemals mehr fremd als begreifend gegenüberstand. Es müßten die Ehegatten ganz besonders für einen Urlaub fern von den familiären Gestaden Eintreten, weil sie einander dadurch innerlich näher kommen und einander immer besser versichert können. Gemeinsam kann dann der restliche Urlaub verbracht werden, aber zwei, drei, wenn möglich vier Wochen, sollen der Ehefrau allein zur Verfügung stehen. Heber diese Freizeit soll und muß sie ganz nach ihrem Belieben verfügen, den Ort so zu wählen, wie sie es gerade möchte, was sie ja auch ohneweiteres tun kann, nachdem sie nur bei sich selbst anzufragen hat, ohne jemanden dabei zu übersehen. Schon gibt es viele Frauen, namentlich in den Großstädten, die allein einen Teil der Sommerszeit verbringen und die Erfahrungen waren durchaus günstige. Mißtrauen und ähnliche Dinge handelt, kann von einem Eheurlaub keine Rede sein, denn solche Menschen sind dafür noch nicht reif, obwohl sie eigentlich eine Probe auf den Eheurlaub machen sollen, da es anzunehmen ist, daß sie sich selbst und die ihnen nahestehenden mit anderen Augen sehen würden. Vielleicht berichtet einmal eine oder die andere Leserin vom Eheurlaub, den sie sich errungen und durchgesetzt hat. Es wäre sehr interessant. Und somit guten Erfolg und viel Vergnügen zur Verselbständigung puncto — Eheurlaub. Adele Bruckner. Fraaekaften Allen Anfragen ist ein Fragekupon der „Mariborer Zeitung", wie er im Blatte abgedruckt ist, beizusügen. Antworten werden in der Reihenfolge des Einlaufes abgedruckt. Jede Leserin und jeder Leser hat das Recht an der Teilnahme. 11. „Kakaoflecke". Veraltete Kakaoflecke aus Kleidern und Geweben sind so schwer zu vertreiben. Vielleicht weiß eine Leserin doch ein Mittel. 12. „Ungeziefer". Kann mir jemand ein sicheres Mittel gegen Wanzen raten? 13. „Milben". Im Kanarienvogelbauer haben sich Milben eingenistet, die mit keinen Mitteln herausgehen. Das Tierchen -leidet stark darunter und quält sich sehr. Ich bitte um ein gutes Rezept zur Abhilfe. 14. „Ant. S., Aleksandrova cesta". Meine Tochter beendete in diesem Jahr die Bürgerschule mit gutem Erfolge. Bisher bin 'ich mir noch nicht schlüssig, welchen Beruf ich sie ergreifen lassen soll, um ihr eine unabhängige gesicherte Zukunft zu bieten. Der kaufmännische Beruf ist bereits überfüllt und dabei schlecht bezahlt. Sie selbst hätte Lust für einen technischen Beruf. Ich bin Witwe und viel zu unpraktisch, um die Aussichten in allen Berufen zu kennen, außerdem habe ich auch zu viel Angst, durch eine schlechte Wahl dem Mädchen die Zukunft zu verderben. Kann man mir einen guten Rat geben? 15. „Kleine Frau". Ich gehe nicht mit der Mode, die die Schlankheit vorschreibt und versuche alle möglichen Mittel, um zuzu-nehmeu. Trotz aller Anstrengung aber komme ich über ein Gewicht von 4? kg nicht hinaus. Nun möchte ich um das Rezept für eine radikale Mastkur ersuchen, um wenigstens noch 6 bis 7 kg zunehmen zu können. Antworten 9. „D.-B. Celje". Leberflecken sind eigentlich eine Hautkrankheit, die man folgendermaßen behandelt: Sie nehmen ein fingerlanges Stück Kren, reiben es, geben es in ein Viertelliter guten Weinessig und lassen es an der Sonne oder neben einen warmen Herd acht bis zehn Stunden stehen. Damit werden dann die Flecken mehrmals täglich gewaschen. Außerdem trinken Sie jeden Morgen nüchtern eine Tasse warmen Tee von geschnittenen Kren, Schlehdornblüten und Tausendgüldenkraut. Ivanka S., Ljubljana. 4. „Verzweifelt". Flecken von Wagenschmiere gehen doch mit Terpentin ganz leicht aus 'den Kleidern. Jedes Fleckputzmittel bringt es ebenfalls heraus,, ganz besonders aber die Fleckputzseifen, die sehr billig zu haben sind. A. K., Maribor. 10. „Schuhe". Seewasserflecken aus den Schuhen habe ich auf die Weise herausgebracht, daß ich zuerst Wasser aufgetragen habe, um das Salz zu lösen und gleich darauf fette Milch oder eine farblose Kreme einwirken ließ. Erst am nächsten Tage mit wenig Benzin behandeln und gleich darauf mit weichem Lappen putzen. Karla B., Celje. Der Himmel im 3uli Die Höhe des Jahres ist überschritten — obwohl nun die erst die heißesten Tage kommen — wird der Bogen der Sonne wieder kleiner. Doch merkte man zur Zeit noch nichts davon. Am 1. Juli geht die Sonne 3 Uhr 47 Minuten, am 31 Juli dagegen 4.21 aus; die Untergangszeiten sind: 8.20 und 7.51. Am 23. Juli 9 Uhr 22. Min. nachm. tritt die Sonne in das Zeichen des Löwep, wobei sie zugleich mit dem Hundsstern aufgeht, daher die Bezeichnung „Hunds tage". Der Mond wechselt im Juli vier Mal; am 8. zeigt er das letzte Viertel, am 15. Juli tritt Neumond ein; am 22. -st das erste Viertel und am 29. Vollmond zu beobachten. Von den Planeten steht der Merkur den ganzen Monat über im Glanzbereich der Sonne und ist dem freien Auge unsickt-bar. — Die Venus geht am 1. d. iK, Ende d. M. knapp 1 Stunde vor der Sonne auf. Am 15. steht sie 3 Uhr morgens knapp über dem Nord-Ost-Horizont. — Der Mars geht zu Beginn d M. 2 Stunden 48 Minuten, Ende d. M. 1 Stunde 44 Minuten nach der Sonne unter. Am 15. d. M. sieht er 9 Uhr abends 12 Grad hoch im Westen. — Jupiter ist infolge seiner Nähe zur Sonne, zu der er am 25. in Konjunktion kommt, den Monat über unsichtbar. — Saturn ist die ganze Nacht über sichtbar, da er am 13. in Opposition zur Sonne kommt. Am 15 ist er er 9 Uhr abends 10 Grad hoch im Südrstea zu sehen. Dauernregeln lm Juli Dampft das Strohdach nach Gewitterregen, kehvts Gewitter wieder auf anderen Wegen. — Dem Sommer sind Donnerwetter nicht Schande, sie nützen der Luft und dem Lande. — Merkt, daß heran Gewitter zieh', schnappt aus der Weid' nach Luft das Vieh; auch wenn's die. Nasen aufwärts streckt und in die Höh' die Schwänze reckt. — Gibt Ring oder Hof sich Sonn' oder Mond, bald Regen und Wind uns nicht verschont. — Sommers Höhenrauch in Menge ist Vorbote von großer Winterstrenge. — Sind abends über Wies' u^d Fluß Nebel zu schauen, wird die Luft schön anhaltend Wetter brauen. — So golden die Sonne im Juli strahlt, so gelben sich der Roggen mahlt. — Im Juli will der Bauer schwitzen, nicht aber hinterm Ofen sitzen. — Ist der Juli kühl und naß, bleiben Scheune leer und Faß. — Wenn gedeihen soll der Wein, muß der Juli trocken sein — Des Juli gol dener Sonnenschein macht alle Früchte reis und fein. — Wenn heiß der Juli war, wird kalt der Januar. _ Regnets am Marientag (2.), so regnets 14 Tage nach. — Wie's Wetter am Siebenbrüdertag (10.), es sieben Wochen bleiben mag. — Sankt Vinzenzen (19.) Sonnenschein füllt die Fässer mit gutem Wein. — Regnets am Margarethentag (20.), keine Nuß gedeihen mag.— Zu Jako» bi (25.) Regen stört den Erntesegen HauswliMaftlicbes h. Majoraufleisch. 1 Kilogramm hinteres oder vorderes ausgelöstes Rindfleisch, 8 De-kagramm Fett, 16 Dekagramm Zwiebel, Salz, Wasser oder Rindsuppe, 1 Dekagramm Mehl, Majoran, ein Achtel Liter saurer Rahm. In heißem Fett werden zuerst die feingehackten Zwiebeln hellgelb gerostet, dann gibt man das blättrig geschnittene Fleisch, etwas Wasser und Salz hinein und läßt es unter häufigem Zugießen von Wasser weich dünsten. Dann stäubt man es mit Mehl, gibt Majoran und Rahm dazu und läßt die Soße auskochen. Man bringt das Fleisch mit Nudeln. Nockerln, Kartoffeln^ Makkaroni oder Reis zu Tisch. H. Erdbeerwein. 5 Kilogramm Erdbeeren werden mit 1 Liter kochendem Wasser übergossen, nach dem Erkalten die angekeimie Madeirahese und 5 Gramm Hesenährsalz dazugegeben. Nach 24 Stunden preßt man ab, gibt zu dem Saft 1.65 kg Zucker, in ein Liter Wasser gelöst, ergänzt mit Wasser auf 6 Ltter und vergärt unter Gärverschluß. 8LEIR HOHLE mit Motorbetrieb billig zu verkaufest. WISKET BERGWERK, Ladanje. u. Maiuaevczs bOSM in gröBerenMengen hat abzugeben Mariborska tiskarna TtnKtg, Ežtt 23, MM 15g'<> Bad Gleichenberg, Steiermark Hotel Mat Hond vornehmes Haus in herrlicher, staubfreier Lage, nächst der Kuranstalt und Trinkhallen, 76 Zimmer, vorzügliche Küche, Kalt- und Warmwasser, eigener Tennisplatz. Bar, Konzerte, Pension von Sch. 12,— bis Sch. 18.—. A. PUSCHEL, früher Pächter des Hotels »Maximilian« Igls, Tirol. 7377 Karworer Helksn-" NiMmer 170. | Kerblergasse 42. Tel. 23-52 u. 16-36 Privat-Heilanstalt für alle operativen, internen und e Frauenkrankheiten. Geburtsfälle. Modernste Heilbe- 9 helfe und jeder Komfort. Freie Aerztewahl. Mäßige 2 Preise. 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Insbesondere gilt unser Dank den ehrwürdigen Franziskanerpatern sowie allen Freunden und Bekannten für die gespendeten Blumen und für das Ehrengeleite am letzten Wege der teuren Dahingeschiedenen. Maribor, den 27. Juni 1931. Die tieftrauernde Familie HVALENC und alle Verwandten. 8097 /Sr'S WM« W 0Mkm 'S&, TfWBfi / * AMil Die swei Gründe, warum ^Qed-Yeer führt: 1. Dis berühmte <8®od-Year-LauFfläche, 2. Supertwist Kord — die patentierte ErfindA j dood-Year’s—ist um 60% eiastischer und dehnungsfahiger, als ein gewöhnliches Kord, o Einladung zu dem am Sonntag, den 28. Juni im Gasthause PUCKL in POBREŽJE stattfindenden Spanferkel u. Hendelschmaus, verbunden mit KOMimi Vorzügliche Weine u. Union-Bier. — Um zahlreichen Besuch bittet ergebenste 8096 Elsa Lederhas. Indian tarn 5 HP, komplett, garantiert bestens erhalten, billig zu verkaufen. 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