Nl. 245. Mittwoch, 28. Ottow 1892. 111. Jahrgang. Nlmcher Zeitung. '^!?n?<5 ,°"''!a!M>r?'n '^ ?.? " ^) < " d " " 0 : ganzjährig fi, ^. haldjaiiii,, ft, 7 b<>, I« «° mptolt : ""'Mera!«. hi«"".'» ^ ,;'-">. ss"r b!r Zustellung in« H°u« gc.,,j>«hr!g fl, ,, - Insertlonentdiir! «Or ^^^^^^^ ,» » «nlcn 25 ll., grbß,re per »sllr « lr,: bri Oftrim wirdfrholungrn per Zeilr « fr. Pie «»«ibllch« Zeitnng» erlchewt tiglich, mit «ulnahme bei Sonn» und Feiert««, Die «»»l»ist»»»»», befindet sich longresspwß Nr. L, d!e «ebactto« Hsriengasse Nr, 8, Lprechftunbei! ber Rcbactlon «glich »<» l« Uhr vorm!«»«« — Unfrankierte »riefe «erben nicht angenommen und Vlllnuscripte nicht zuiilheftellt. ^ Amtlicher Mil. 3^höchst^.n^ ^ Apostolische Majestät haben mit >"landm. ?'^"^"" Diplome dein Obersten und paffer? «.? Nattericdwision Nr. 19 Mathias ^"gnädiatt . "oelstand init dem Ehrenworte «Edler. U'l zu verleihen geruht. ^höchs^' )i"b k. Apostolische Majestät haben mit vom 1 Residenz werden bereits choleravcr-«5 und ^7'?".' '" Ungarn greift die Seuche ?> Di.m.^"'^die kroatische Grenze über-dosten M^"^" ")un ihre Pflicht im aus-t^"l dass 3'^e kehren das Menschenmöglichste law ""s aew.V ^uche bei ihrem eventuellen Auf-^dlvitkt "^? ^de; aber nur wenn alles zu-Q.I Mft ' .?^ den Organismus der menschlichen G ^stnus ". "^t, kann es gelingen, dass dieser aus dem Kampfe gegen die htt. ^« jede, s?> ^"me hervorgehe. e> "' innen ^''^lnen ^n uns tritt jetzt die Pflicht 5 s >den Ges?l'"" ö" bethätigen, sich nicht dem siir d?"° duntt" FZ '?" "ngst v°r dem hinzugeben. th>/'e Zeit d, ii. ""^ bringen könnte, sondern sich der >>l dies ^^^^ vernünftig vorzubereiten. Wie desP) l° Hoch2t V' '"""le Antwort auf diese slH'steriiüns^F F"ae ^bt eine im Auftrage ^^ Vcl^r ^ I"""n verfasste «Gemeinver- Feuilleton. Th,> ,. ^änliche Wciuc. 'ss°2 Aliens ^"^wirtschaftlichen Cnltllren dieses ^ .? 5 Hier is. ^ dlezenige des Weines die inter-i^^die Olives'- Weiustock noch mehr verbreitet. F sich d?""3' s'"^ denn seine robnste Natnr ">llt, ". den etw.?'^brnsten Bodenarten an. '^"em^ll al3 m?^"hteren Gebirgszonen stößt '"eist n <^"chs K Klnanpflanznngen von kräftigem. ^ Hugel/^"bst m ^ ^^.^ ^^^ ^.^ ^ ^ins°,,^ute, n^ "h" '"it Olivenbäumen bepflanzt "krankt, mit blülieMn ^ttu,,, "an die l.V 3 '""" sämmtliche Rebensorten. ^bF"; aber ? 3"/""" "on 150 verschiedenen ^l"en in sich d"' Zahl auch alle Tafel->N „,"s einem >3 »,-I6t' die eigentlich mehr dem c^<7.Mrost 3'V"' Enverbszweige angehören. Mhe.^ dienen «,l .^u, die wirklich zur Wein-^, ^ ' "^ ""a 50 verschiedene Varietäten !l^ ^ ^rten °de!7'", ^b"l"' ^aliens schädigt ^ltuHs'' versH!., ""Weltlichen Typus der Weine ^<7>den K d'", "ie die Pflanzen sind die M^"- An «^ h^bei herrscht kein bestimmtes ^t ä )!«d. lasst^l"' 5^"^"' die nur n,it Reben " V^' the l^7 ^selben theilweise ohne jeden Ml DrahtI^l'.bandet man sie an Pfähle ?^bcke^" "s n 'n mch her. Diese letzteren ^N hingegen a « ^^'^ Methoden. Wo die ^n. law m« ^!"g""z'lngcn anderer Felder ' """'ste viel an Ulmen. Pappeln le. nahmen», welche jüngst in ber Hölder'schen Buch« Handlung erschienen ist. Wir empfehlen die in dieser Broschüre gegebenen Verhaltungsmaßregeln zu gewissenhaftester Befolgung, denn zumindest so gefährlich wie blasse Furcht vor der Cholera ist auch leichtsinnige Außerachtlassung der von erfahrenen Männern der Wissenschaft gegebenen diätetischen Winke. In Nachfolgendem geben wir einen erschöpfenden Auszug aus der obcrwähnten «Belehrung». Die Belehrung befasst sich eingangs mit der Beantwortung der Fragen, was die Cholera ist. welche Erscheinungen sie hervorruft, wie sie entsteht und sich verbreitet und wie ihrem Eindringen aus dem Auslande begegnet werden kann. Bei Beantwortung der nächsten Frage: «Wie kann die epidemische Verbreitung der Cholera verhütet werden,^ wird an die einsichtsvolle, gewissenhafte Mit» wirtung der Bevölkerung appelliert. Ohne die Mitwirkung der Bevölkerung in Bezug auf die Anmeldung und Beobachtung der Fremden, auf die rechtzeitige An-! zeige ihrer Erkrankung, auf die Verhinderung von Umgehungen der angeordneten sanitätspolizcilichen Maßnahmen sind die Vorkehrungen der Regierung, um die Einschleppung der Cholera zu verhüten, nicht durchführbar. Umsomehr ist die öffentliche Sanitätsvcrwal-tung auf diese Mithilfe aller Einsichtigen angewiesen, wenn ungeachtet aller Vorsichten dennoch irgendwo die asiatische Cholera mit ihren Schrecken auftritt. Denn dann handelt es sich, wie bei einem beginnenden Schadenfeuer, darum, denDnfsctionsausbruch zu localisieren. die Infection an Ort nnd Stelle zu bannen, hier zu bekämpfen und zu vernichten, um dab Uebergreifen auf andere Personen, auf viele Menschen, um die epidemische Ausbreitung zu verhüten. Auf der rechtzeitigen Anzeige des ersten Falles oder der ersten Fälle, auf der sofortigen Durchführung der zweckmäßigen Isolier- und Desinfectionsmaßregeln in lückenloser Vollständigkeit beruht die Hoffnung auf Hintanhaltung einer Cholera-Epidemie, wie eine verheerende Feuersbrunst nur durch gründliches Löschen des localisierten Brandes verhütet werden kann. Die berufenen Leiter der Infectionstilgung. zu welcher auch die intelligente Förderung der durch die Natur jedes Erkrankten eingeleiteten Anstrenguugen, die Infection zu überwinden, das heißt die rationelle ärztliche Behandlung gehört, sind die Aerzte. Unterstützt die Bevölkerung beim Auftauchen der Cholera die zu ihrer Bekämpfung bestimmten öffentlichen Organe, dann kann ranken. Langgezogene Rebenstöcke wechseln oft auf einem Felde mit niedrig gehaltenen ab. In der Umgegend von Lucca und Pistoja wird muh viel Wein am Gitterwerk gezogen. Die Vermehrung geschieht durch Stecklinge, aber in noch größerem Maßstabe durch Absenker. Seit circa 40 Jahren hat der Weinbau in Toscana bedeutend zugenommen, ganz besonders in Chianti und auf der Infel Elba. Sowohl auf der Insel Elba wie in der Umgegend von Chianti kommt die Culturmethode, die fälfchlich unter dem Namen «französische» geht, in Anwendung. Bis auf 1' 20 Centimeter Tiefe wird der Boden hiebei umgearbeitet uud die größten Steine entfernt. Diefe dienen dann zur Bildung von groben Mauern, die ohne Cement zusammengefügt sind. und, wenn die Abschüssigkeit zu bedeutend ist, die Terrassen stützen. Wenn ins Kreuz gepflanzt werden foll, gräbt man Löcher, die eine Quadratgrößc von 1 20 Centimeter haben, wobei anf den Grund jedes Loches eine Lage Steine oder Faschinen kommt. Zwischen jeder Pflanze, ob Steckling oder Senkreis, lässt man den Raum von 60 bis 70 Centimeter, wenn der Stock niedrig gezogen werden soll; soll er hoch wachsen, erweitert man diese Entfernung anf mehrere Meter. Die Entfernung zwischen den Reihen ist sehr verschieden; dort. wo der Olivenbaum gedeiht, wechseln Reihen hieoon oft mit Reben ab, auch findet man ihn oft zwischen Maulbeer-bäumen. Geschnitten wird entweder vor oder am Ende des Winters. Bei den hoch wachsenden Reben lM man durchschnittlich circa 20 Augen an jedem Fruchttriede; gar mancher Winzer hält dieses Sus^n. aber fur sehr verkehrt. Bei den niedrig gezogenen Stöcken lasst man mit wenigen Opfern der Sieg über den erstickten Gift-Pilz erkauft werden, hilft sie nicht mit, dann hält er seine Aussaat wie ein Unkraut, das die Ernte weiter Strecken vernichtet, wie der ins Unabsehbare sich vermehrende Borkenkäfer oder die Nonne im Gehölze, die Stamm um Stamm, ja ganze Wälder vernichtet. Rechtzeitige Anzeige jedes Cholerafalles, sofortige Isolierung der inficierten Ubication, durchgreifende DeH« infection aller inficierten Objecte bis zur vollständigen Beseitigung der Infectionsgefahr nach Beendigung der Krankheit, diese wenigen Worte umfassen die ganze Summe unmittelbarer Hilfsmittel, welche Epidemien verhüten lassen. Die vorzüglichste Schutzmaßregel gegen Cholera ist die größte Reinlichkeit in öffentlicher und privater Beziehung. Also: Fleißige Reinigung der öffentlichen Wege und Plätze bei möglichst geringer Staubentwicklung und womöglich gefolgt von reichlicher Bespritzung der gereinigten Straßen. Reinhaltung der Höfe, Vorhäuser, Stiegen in den Gebäuden, besonders in solchen, in welchen, wie in Gast- und Einkehrhäusern, Massenquartieren, Schulen. Vergnügungsorten u. s. w., bedeutende Menschenansammlungen stattfinden. Pfützen sind nirgends zu dulden. Stalljauche soll, wenn sie in Städten nicht in Canäle geleitet wird, ebenso wie Düngerjauche in undurchlässige Gruben geleitet oder in zur Abfuhr geeigneten Behältern unschädlich beseitigt werden. Offene Düngerftätten auf dem Lande sollen mindestens von Iauchegräben umgeben sein. Eindeckung zu empfehlen. Tadellose Instandhaltung der hausaborte und Ausgüsse. Closeteinrichtungen, welche nebst den übers Dach gehenden Ventilationsröhren den besten Schuh gegen das Eindringen von Nbortgasen in Wohn-und Küchenräume bieten, sind möglichst allgemein zu machen. Besondere Aufmerksamkeit und Controle erfordern ferner die inneren Wohnungsoerhältnisse. Das Schlafen von Bediensteten, Gesellen in Arbeitsräumen sowie in Räumen, in denen Victualien verlauft, Nahrung«, und Genussmittel erzeugt (Backstuben) oder in Verkehr gebracht werden (Gasthauslocale). ist strengstens zu ver« bieten und hintanzuhalten. Die Kellerwohnungen müssen strengstens inspiciert und bei ersichtlicher Feuchtigkeit der Wände, wenn dieselbe nicht zu beseitigen, gesperrt werden. Feuchte Räume sind eine günstige Brutstätte für den Cholerapilz, daher sollen auch Ställe. Wasch, küchen und Nebenräume der Wohnungen möglichst nur 3 bis 4 Fruchtaugen. Durchgängig wird jedes Jahr gedüngt und der Rebenstock überhaupt sorgsam gepflegt, denn der toscanische Bauer sieht wohl ein, dass der Weinbau die einträglichste Cultur für ihn ist. Aus allem Gesagten scheint hervorzugehen, das die Rebencultur vorzügliche Resultate ergeben müsse. Leider widersprechen folgende Berechnungen diesem Schluss: Im günstigsten Falle bringt der toscanische Weinberg 390 Francs per Hektar ein, während dieselbe Fläche, mit anderen Culturen bestellt, nur eine Einnahme von 190 bis 205 Francs gibt. Wenn man aber von den 390 Francs 5 vEt. des hierzu erforderlichen Capitales, die 205 8 5 Francs ausmachen, abzieht, bleiben als Netto-Ertrag nur 184 15 Francs, ohne von den äußeren Umständen, als Insecten. Hagel lc.. zu reden, welche die Ernten manchmal vollständig zerstören können. Die toscamschen Winzer thun also recht, wenn sie eine gem.schte Cultur anwenden, wodurch sie imstande smd, wenn d.e Wemlese znm Beispiel missglückt. Oliven oder anderes zu ernten. Italien das Land der alten Sitten und Ge-auch bei der Weinle e in Toscana NeZung. nicht. Site der Nachlese, die zu emem unbestreitbaren Rechte dir änneren Bevölkerung geworden, muss mit e.ner oft sebr verkehrten, aber nothwendigen Elle vorgegangen werden. Kaum ist ein Feld von dem rechtmäßigen Vcsitzcr geerntet, so zeigen sich auch schon die Nachleser, und wehe dem Nachbar, der seine Trauben nicht auch'schon gepflückt hat, denn die Nachleser machen kurzen Process und legen Hand an alles, was vorhanden ist. Daher sind die Winzer meist gezwungen, ihre Lese zu früh zu halten. Laibacher Zritung Nr. 245. 2128 2S. Dctober lM trocken gehalten werden. Reinlichkeit. Trockenheit. Luft und Licht sind die Mittel, durch welche dem Cholerapilze in dem Innern der Wohnungen der Boden entzogen wird. Ein besonderes Augenmerk ist darauf zu richten, dass Nahrungsmittel, auf denen der Cholerapilz gedeihen kann, welche demselben einen feuchten Nährboden liefern, wie Obst, Gemüse, Milch, Fleisch, nicht dem Straßenstaube, dem Betasten und Kosten verschiedener Personen, nicht der Beschmutzung durch fliegende Insecten ausgesetzt, sondern in größter Reinlichkeit, Ordnung und entsprechender Verwahrung, ausgestellte Objecte unter Glas oder doch unter einer Gazehülle verwahrt werden, und dass die Umgebung aller Verkaufsstätten von Nahrungs- und Genussmitteln besonders rein und staubfrei gehalten werde. Die wichtigste Sorge der Gemeindeverwaltung aber muss sein, dass der Bevölkerung ein von Cholerakeimen verlässlich freies Trink-und Brauchwasser zur Verfügung steht Es handelt sich keineswegs um das Trinkwasser allein, sondern um alles Wasser, mit welchem Ess-, Trink- und Kochgeschirre, der Fußboden und Wohnungsgegenstände gereinigt, der Körper gebadet oder Wäsche gewaschen w!rd. Nirgends dürfen Infectionskeime sich vorfinden, denn was auf den Körper gelangen kann, kann auch in den Körper gelangen. Unverfälschtes Quellwasser zum gesammten Hausgebrauch ist daher ein unschätzbares Schuhmittel gegen Infection von dieser Seite her, und es hat sich in allen Cholera-Epidemien gezeigt, dass Gemeinden mit Quellwasserversorgung meist von der Cholera wenig zu leiden haben. Die deutsche Militärvorlage. Die deutsche Militärvorlage setzt die Friedenspräsenz für die Zeit vom 1. November 1893 bis 31. März 1899 auf durchschnittlich 492.068 Mann per Jahr fest. Dieser Stand umfafst 711 Bataillone Infanterie, 477 Escadrons Kavallerie, 494 Batterien Feldartillerie, 37 Bataillone Fußartillerie, 24 Bataillone Pionniere, 7 Bataillone Eifenbahntruvpen, 21 Bataillone Train. Voraussetzung ist, dass die Mannschaften bei den Fußtruftften im allgemeinen zweijährige Dienstzeit haben. Die Unterofficier-stellen unterliegen der Feststellung durch den Reichsetat. Die Einjährig-Freiwilligen kommen nicht in Anrechnung. Wie die - Kölnische Zeitung» meldet, wird in der Begründung zur Militärvorlage hervorgehoben, dass die militärpolitische Lage. welche sich zu Ungunsten Deutschlands verschoben habe, durchgreifende Maßregeln fordere. Das «frühere Uebergewicht sei geschwunden. Frankreich bringe' 4.053,000 Mann Kriegsstärke. Russlaud 4.5 Böhmen allein beschränken. chicken' (Ueber die Auflösung des M^ berger Gemeinderathes.) Die <^> » Revue-, bezeichnet als die wesentlichsten V"'"^ Auflösung der Gemeindevertretung in MMM u ^ gende: I.) Die bestimmte und vorbehaltlose ^>l!^ ^,, Bürgermeisters gegenüber dem Kaiser ^ >Mü gestaltung der nach preußischem Muster /M^D Uniformiernng der Sicherhcitswache sei nicht u ^ worden. Der 'Bürgermeister habe die Angelegen 1 ^ in der allerletzten Zeit mit einer GleichgMgl ^ den Stadtrath gebracht, als ob es sich ^ AF willigung eines Brantweinschankes handelte. ^ ü. rath'sei auch deshalb auf die Sache nicht e». ^ 2.) Der Bürgermeister habe es unterlassen. ^, officiellen Feier des kaiferlichen Geburtstages " ^. von seinem Monarchen verlieheneu Dloen zl -^ Das Benehmen des Bürgermeisters strelse ^ Paragraphen des Strafgesetzes, welche von den >^ ^ Verbrechen handeln. Damit nicht genug, na ^ Stadtrath und der Anhang des VürgermM« ^. schlössen, anlässlich der öffentlichen Lüge uno " ^, qualificierbarcn Vorgehens des Bürgermeül" .^ selben eine solenne Genugthuung für ^e « " B Verunglimpfung durch die Veranstaltung eine» ^ zuges zu geben. Das dritte Factum bctrchc v' ^ anstatt in Rosenthal mit dem bekannten Pla^-^ darf nur deutsch gesprochen werden.» . ^ s? (Italienische WahlbewegunH ^l wcsenc Minister Zanardelli, einer der ^ ^ Linken, hielt vorgestern in Isco eine iway ^,z, welcher er dem Cabinet Giolitti das Vertrag ^ drückte und dessen Finanzprogramm billige- °^ei> Ersparungen an, aber betreffs der Mmtal ^ wäre es eine Thorheit und ein Verbrechen, ?,,^ der Riesenhecre der fremden Staaten die VerM' ^ kraft des Landes zu schwächen. Anf die anß" ^ie übergehend, verwies der Redner auf d'e ^ ^, ^ in Genua als feierliche Bekräftigung, d"'» ' M treu aufrechterhaltenen Allianzen auch d'.e 6l . ^ für andere Staaten in Italien lebeMg > ^te» Allianzen mit den Centralmächten habe" " ^ V^ Ziel den Frieden, dessen ein jnnger SW" ' ,^K° festigung der Einigkeit und zur KraftentlmcllUW bedarf. , «,?n)^ (Die Entscheidung in ziemlich lange auf sich warten. was moes ^ite tapferen, ja verzweifelten Widerstand ver.„d> und durch die Schmierigkeiten des VordniM h ec mit Morästen und Urw'aldungcn bedeckten "» M klärt wird. König Nöhanzin hat den nem ^ e richten zufolge bei der heiligen Stadt M ^F festigtes Lager bezogen, das Oberst Do^ z,l und erstürmen wird müssen, um nach "°" O laugen. Angesichts der großen V"lu Porto San Stefano. Der weiße Wem d" sF)e"" zeigt einen Alkoholgehalt von 12 M, ^ M 115 pCt. Diesen für die dortige Gegen, ^ M centsatz fchreibt man den Salzausdünstnngen ^,^li > und deu vorherrschenden Winden zn. '"" M » Rio- und Capoliverie-Gewächse, welche I ^ Hei gelten, kosten am Platze Fra"s ^ ^„i^ '^l liter. Die ä!6a,i<:^ ma.^ln und /" ^iB ^ Weine) bezahlt man am Platze mit eine," " Liter. „7 ^Ml ^ Die Provinz Lucca umfasst IL^M'"^' berge, welche durchschnittlich 452.675 A ^upt^e producieren. Hier unterscheidet man A ^M, ö. jb täten: Erste Qualität Francs 40 per V" Fla"c> Qualität Francs W und dritte ^"".'Mte"..^ per Hektoliter. Die beiden ersten """^"''.^icl Bouquet dem Burgunder ähnlich ist, ">'' ^ '"" ,e» aushalten, wogegen die dritte Qualna^ -^ ^ Alkohol verseht dieses vertragen ka"«- " ^d die Luccaweine meist nur nach Oberua ^ über die Grenze. »^düc^ ^ Die Zone Porlo San Stefano pl ^„„e", "^ und rothe Weine, die der Hitze besonders diejenigen, die von der ^."'^Wei^ ^ Monte Argentari'o stammen. 3"r ^e ^ ^,, d'e ^ man 10 bis weine selten mehr als höchstens 10 p^_ ^s Durchschnittspreis belauft sich "N^ne. ^5 Weißweine und Francs 45 für RM"" "- _^uchtr Zetwng «r. ^b 2129 26 Dctsber «)^. lcurs^.«"^"lanteristen und 300 senegalische Tirail- s5 dem Senegal abwarten. vondrf.,,^^elgien.) Die vorgestern in Brüssel veranstaltete Protest- "beite V ^^" ^°^ ^"'ben der französischen Berg-belc,s,,?l. ^ ^«halten Frankreichs gegenüber den e>ne Ta^« ^""" war sehr zahlreich besucht. Es wurde Neaimin. « "6 angenommen, welche die französische lklner dm 1ü?/"' die belgischen Arbeiter zu schichen, "NMlin. .^"M" lebenden französischen Staats-M^^s Recht abspricht! sich in die inner- I" 7"N'p e ln Belgien einzumischen. Ugcmein/'i)-°^er - Wechsel,) Die «Norddeutsche Esters K^""^' bestätigt die Demission des Vot-lücksichl,,, ^vwuh "' Petersburg aus Oesundheits-Grchn 5, ^"ssclbe Vlatt widmet dem Botschafter welche?s ^!. """' längeren Abschiedsartikel, in ^ Umllks^l. ^^" Verdienste des Scheidenden um Aschen m-^ ""d Befestigung der österreichisch-Rldigt. ^'eyungen iu der anerkennendsten Weise Vlätter ''f^^luaux) macht sich den Meldungen der ^chdcm . ^ "'" anarchistische Agitation bemerkbar, hellst bat ü ^'^"' ^"«"' die vollste Ruhe gc-Pllrisür^,,^.durchzögeu vorgcsteru Nacht von de,n ^Nlfen?' ''^" Touruadre aufgehetzte Banden unter Witische' 9.^ °. l' lianischen Finanzc n.) Die g'Mnw ..^ ? '" Brasilien befestigt sich. Die Re-^n Tbk s ^ Parlament sind einmüthig entschlossen, z>> und ^ Spielgeldes aus dem Verkehre zu ^führen ^ ""^' ^^sung der Fiuanzfrage her- bchirnrnt/nj^^'^e Katholikencongress) ?°ss. im".?"° als nächsten Congressort 'und be-b'laulnz eil,^ W r,^'^ anlässlich des päpstlichen Iu-^^^llllfahrt «ach Rom zu vcraustalten. ^^ Tagesneuigleiten. Ä^euf,,^^?^ der Kaiser haben, wie die herein/' ^"ng. meldet, dem freiwilligen Fcner-Mllht. "' St. Peter-Oberdorf «0 fl. zu spenden ^len H'denlfeier.) Zur Feier der vor 700 sU i 5.^ ^der Glissen wir heute den ersten W. Klos.' ^"" verzeichnen. Derselbe betraf den 3«^5lö "^urgerstraße zu Floridsdorf wohn-I" Holers ^ ^"kal. welcher am 21. d.M. in das Kaiser-Franz-Josef-W^" Kit n ^ ^r Patient gab an. dass er Eb ""b dass ^^"" ununterbrochen in Wien auf' h5 in slur» l."" ^°lle vor der Aufnahme in das lern ^" Eamal ^" Zustande Donauwasscr getrunken blluw^e vom A^e " ^chon Symptome von Cho-^ip.l burch^s,^ . "s°n'tätsrathe Professor Dr. Weixel->^"gte k"^ bacteriolomsche Untcrsuchuug der Vorhandensein des Eholera- ^^ Gek^ ^---------------------------- " ^eben von vrmanos Sandor. ^ l^i! hinter^^^<""'9 die Treppe hinab. Die>,Men ^V" theile des unteren Treppenhauses Stimumi herauf, wohl eiu ^elVch fiena ^ -'«" "nem Besuche plauderte. «^ auf. " ^ Vorübergehen einen Theil des ^i^^nd"ltr. er'?h^. da man von uuserm Herrn Die ^ ' ' ' ""' ^'^ erstehen gibt.'^.» fub?>^"9 Hartwig nicht auf. >K 3räu ein'im"^Nedende fort,' '°Nerdings ''»'ich t>hrscl ,s? ""chsteu Herbst Hochzeit, aber still abgehe" Sie köuueu den,. " gliche Chriswleute in der Kirche ^. ' das wäre' M ^ 1""uIude'^ * * Schlafwandelnder verließ "'N i^ "sch nah ,„ Haus. schritt er seinem Hotel "slen Sto/, '''" ^"ier deu Schlüssel zu geirgt>nm Zimmern iu Empfaug Bacillus; fonach ist also die (Ilwlera Hviaticn con-statiert. Alle sanitären Vorkehrungen wurden eingeleitet. — Von dem an Cholera verstorbenen Taglöhner Trkal wird nachträglich mitgetheilt, dass derselbe einen Tag vor seiner Erkrankung auf einem Schiffe übernachtet hatte. Die Polizei bemüht sich, dasselbe ausfinoia zu machen. — ('Vier Decennien Arzt, Menschenfreund, Schriftsteller und Patriot.») Am 4. Mai d. I. feierte in Wien der namentlich in con-servatwen Kreisen viclbelannle und in charitativer Richtung unermüdlich thätige Herr Medicin-Doclor Alois Grul> er seiu 40jahria.es Doclor-Iubiläum, Aus diesem Anlasse, da der vielseitig hochverdiente Arzt, Menschenfreund, Schriftsteller und Patriot von Corporations und Einzelnen mit Glückwunsch-Darbringungcn überhäust wurde, brachte demselben der Gesinnungsgenosse und Mitarbeiter auf dem Gebiete der christlichen Charitas, der bekannte Schriftsteller Herr Dr. Hans Maria Truxa, eine literarifche Weihrgabe unter dem obgenannten Titel dar, die das Leben und Wirken des gefeierten Jubilars in schlichten aber scharf ausgeprägten Zügen zur Darstellung kommen ließ und worin auch ein ansehnliches Capitel ein Auszug aus Dr. Grubers (1842) verfassten »Philosophischen Aphorismen» bildet. Dr. Alois Gruber, der seit dem Jahre 1858 in der Vorstadt Iosesstadt in Wien als praktischer Arzt thätig ist, bekleidete vom Jahre 1853 bis 1858 als geprüfter Gymnasiallehrer die Stelle als Erzieher bei den Prinzen Alfred und Alois Liechtenstein und vorher beim Fillsten Alfred Wrede sowie iu mehreren Privat-Erzirhungsmstituten. Die biographische Schrift des Herrn lais. Nathrs Dr. Truxa, die das nach vielen Richtungen interessante Lebensbild des trefflichen Mannes, dieses eifrigsten Förderers von ärztlichen Körperschaften und Institutionen, entwirft, ist nun in zweiler Auflage erschienen und mit dem Porträt des Jubilars sowie mit den Abbildungen seines Geburtsortes Vorau in Steier-marl und des Geburtshauses daselbst geschmückt. —«». — (Von der Wiener Universität.) Vorgestern mittags fand an der Wiener Universität die feierliche Inauguration des neuen Rectors, Hofrathes Professor Dr. Ludwig, in der üblichen Weise und im Vei-sein der behördlichen Functionäre. des Professorencollegiums und der zahlreich versammelten Studentenschaft statt. Pro-rector Hofrath Exner erstattete den Bericht über das letzte Studienjahr, nach welchem das Wintersemester «029 und das Sommersemester 4919 Studierende auswies. Beide Semester hatten einen Rückgang von 200 Hörern zu verzeichnen. Der neue Rector, Hofrath Ludwig, hielt hierauf den angekündigten Vortrag über «Chemie und Recht». — («Das unteriroifche Prag,») Unter dem Namen «Das unterirdische Prag» hatten in Prag fünfzehn- bis zwanzigjährige Burschen einen geheimen Bund zu dem Zwecke gebildet, die unterirdischen Weinlellereien des Cardinals Grafen Schön born und der Aristokratie zu plündern. Trotzdem die Geheimbündler Still« schweigen beschworen hatten, fand sich ein Verräther. Die Polizei durchsuchte die Wohnung des Hauptmannes der Bande und belegte die «Statuten», die Mitgliederliste, ferner Waffen, Munition und Werkzeuge mit Befchlag. Die strasgerichtliche Untersuchung wurde eingeleitet. — (Die Cholera in Semlin) Nach dem Gutachten des Professors Pertil ist bei den in Semlin vorgekommenen verdächtigen Fällen (Aioloin viatica con» und stand eine Minute später in seinem Salon am Fenster, das auf das herrliche Panorama der Alster vor der Lombardsbrückc schauen ließ. Nur ein Jude! Er wusste nicht warum, aus welchem Grunde — aber das achtlos hingeworfene Wort hatte ihn eigen getroffen. Seine Unterredung mit Dorothea, ihre Erklärnng auf seine Frage, welche die so lange halb ersehnte, halb gefürchtete Eutscheidung herbeigeführt, hatte einen wilden Aufruhr seiner Gefühle beschwöre», und in den krankhaft erregten, fieberhaft pulsierenden Zustand seines Innern siel die vernommene Aeußerung, welche ihn zu anderen Zeiten kaum berührt haben würde, wie ein greller Blitz. «Nur ein Jude!» sagte er bitler, während seine Augen theilnahmslos über das Alsterpanorama schweiften. »Die alte Leier! Das alte Wort der Christen! Welche bodenlose Tiefen fanatischer, liebloser Einseitigkeit, herzloser Intoleranz und schrankenloser Verachtung um» schließt dieser Ausruf: Nur ein Jude!» Düster zogen sich seine Braueu zusammen. «Was haben sie vor uns voraus, was berechtigt sie, uns zu verachten?» rief er in ausbrcchendem Grimm. «Wir waren von jeher das alte, vornehme, das auserwählte Volk des Herrn! Wir hatten die Offenbarung Allvaters Gott, der in Wolken und Feuer seinem Volke den Wcg zeigte, als Moses es' aus Egypteu si'chrte — der die Rotte Korahs ver« nichtete, aus der Stiftshütte rcdcte und seiuem Israel das Gesetz übergab, das noch heute die Basis der christlichen Religion bildet!» Er verstummte. Schnurz uud Bitterkeit raubten ihm die Sprache. Nach einigen Minuten eiucs stillen Vorsichhinstarrens hob er in seinen, Selbstgespräch von neuem au: (Fortsetzung folgt) statiert worden. Vom 19. d. M. bis vorgestern find fünf dem Arbeiterstande angehörige Personen gestorben, zwei Personen befinden sich noch in Behandlung, an deren Dejecten wurde ebenfalls (^olortt u»iuticü constatiert. Das Frachtfchiff »Pannonia», welches vorgestern Cholera-kranke brachte, liegt mitten auf der Donau vor Anker und mufs die vorgeschriebene Quarantäne durchmachen. — (Plötzlich stumm geworden) ist in Berlin ein Restaurateur, als er eben mit Verzapfen von Bier beschäftigt war. Die in dem Locale anwesenden Gäste bemerkten, dass er seine Arbeit unterbrach, ängstlich zu gesticulieren begann und schließlich durch Zeichen zu verstehen gab. dass er stumm geworden sei. Der sofort herbeigerufene Arzt glaubt, dass der Zustand des ftet« nüchternen Mannes durch eine Nervenlähmung hervorgerufen worden ist. — (Galilei-Feier in Padua.) Die Universität Padua rüstet sich, die 300jährige Wiederkehr des Tages, an dem der große Galilei an dieser Hochschule den Lehrstuhl der Mathematik bestieg, festlich zu begehen. Es hat sich dort unter dem Protectorate des Königs Humbert ein Comite gebildet, um die für die Zeit vom 6. bis 8. December in Aussicht genommenen Feierlichkeiten vorzubereiten. — (Der Nachlass Tennysons.) Tennyson hat kurz vor seinem Tode seine gesammten Papiere durchgesehen und alles verbrannt, was er für die Veröffentlichung ungeeignet hielt. Hallan Tennyson, der einzige lebende Sohn, wird das Leben seines Vaters beschreiben. — (Selbstmord.) Der in schlechten Vermögensverhältnissen gestandene Graf Oliver Vethlen hat sich in Venedig erschossen, Graf Bethlen hatte im Jahre 1849 unter General Bem gelämpst. Im Lause der Jahre verlor er nach und nach fein Vermögen. — (Der Mädchenhandel in Ungarn.) Wie aus Budapest berichtet wird, wurde dem sogenannten Gouvernanten-Vermittlungsbureau Schäffer, dessen Inhaber einmal in Wien wegen Mädchenhandels arretiert wurde, aus demfelben Grunde die Concession entzogen. — (Zu guterleht.) Erster Gast: «Was wer-den Sie sich bestellen?» — Zweiter Gast: Spiegel eier ...» — Erster Gast. «Sie eitler Mensch, Siel» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Einberufung des Reichsrathe«.) Mittelst Allerhöchsten Handschreibens an den Herrn Ministerpräsidenten wurde der Reichsrath auf den 5. November zur Wiederaufnahme seiner Thätigkeit einberufen. — (Vereinfachungen im Eisenbahnbetriebe.) Im Laufe des nächsten Monates werben die dem Lande Steiermarl concefsionierten schmalspurigen Localbahnen Pöltschach-Gonobih und Wiesel«borf - Stainz dem Verkehre übergeben werben. In Ungelegenheit der Betriebsführung auf diefen beiden Linien hat Samstag im Handelsministerium eine Besprechung stattgefunden, welcher der Director des steierischen Lande« - Eisenbahnamtes, kaiserlicher Rath Wurmb, beigezogen war. Gs handelt sich darum, gewisse Neuerungen einzuführen und zu erproben, wie sie zum Theile schon in Deutschland bei den Eisenbahnen niederster Ordnung bestehen. Danach sollen keine Stationsgebäude etabliert werden, sondern n«r Wächterhäuser. Die Abfertigung des Güterverlehres so» durch Eisenbahnagenten besorgt werden, welche aus der Reihe der Gewerbsleute jener Ortschaften entnommen werden, die an den zu eröffnenden Eisenbahnlinien liegen. Die Ausgabe der Personenlarten soll durch ba« Zugspersonale erfolgen, so dass eine sehr weilgehende Vereinfachung des ganzen Betriebes ermöglicht würde. Das Handelsministerium hat sich mit der Einführung dieser Neuerungen einverstanden erklärt, und von den Er" fahrungen, die man in der ersten Zeit über die praktische Erprobung derselben gemacht haben wirb, muss es abhängen, ob diese Vereinfachungen sich dauernd einbürgern lassen, respective ob eine Anwendung derselben auf anderen Localbahnen stattfinden kann. — (Trifailer und Gottscheer Kohlen-werke.) Im verflossenen Jahre erzielte des Tr.fa.ler Unternehmen einen Reingewinn von 772.000 st- «t «nen, Acticncapital von 4 !1 Millionen, In naher Zukunft mu^ übrigens die Ertragssähigleil dieses Unternehmen« noch eine außerordentliche Steigerung erfahren d° es m t d ß22n^^^ <7uV^ zu etablierten Gottscheer We ke abgeschlossen hat, welche Eontracte in Klaft treten, wbald die im Baue begriffenen Unterkramer Bahnen in Äctrieb aeseht sein werden. Mit dem Baue der Unter-krainer Bahnen erweitert sich das Absatzgebiet der Trisaler Nerle — abgesehen von dem Consum dieser Linie, der Südbahn und der Staatsbahnen — auch sonst in außerordentlichem Maße, denn sie werden für Trieft und sür Oberitalien concurrenzsühlg, während ihre Verfrachtung»» losten selbstverständlich e'me ftarle Reduction erfahren. Laibacher Zeitung Nr. 245. 2180 26 Dltobel^. — (Oesterreichische Staats bahnen.) Wir erhalten folgende Mittheilung: Mit Giltigkeit vom Iten November 1892 gelangt der fünfte Nachtrag zu dem Tarife und den Tarifbestimmungen für den Transport von Personen und Reisegepäck vom 16. Juni 1890 sowie der dritte Nachtrag zu dem vom 1. Jänner 1892 giltigen Kilometerzeiger zur Gebürenberechnung, für den Transport von Civilpersonen und Reisegepäck sowie für Militär-Transporte zur Ausgabe, und zwar letzterer getrennt nach den Heften für das westliche und östliche Netz der k. k. österreichischen Staatsbahnen und der vom Staate betriebenen Privatbahnen zur Einführung. Der Tarif-Nachtrag enthält die Verfügung, dass zu den Fahrpreisen aller Zonen die gesetzliche Fahrkarten - Stempelgebür zugeschlagen wird. Ueberdies enthält der Tarif-Nachtrag noch sonstige Aenderungen und Ergänzungen der Bestimmungen über den Personen- und Gepäcks-Transport. Der Nachtrag zum Kilometerzeiger enthält die Bestimmung, dass die Einrcihung der Relationen in die Zonen entsprechend den thatsächlichen Entfernungen zu erfolgen hat, ferner Ergänzungen und Berichtigungen. Durch diese Nachträge werden die Berichtigungsblätter zum vierten Nachtrage des Tarifes und zunl^Kilometerzeiger für das westliche Netz aufgehoben. Exemplare dieser Nachträge sind durch die Stationen oder bei den k. l. Eisenbahn-Betriebsdirec-tionen zu beziehen. * (Deutsches Theater.) Von den 50 Lustspielen, die Gustav v. Moser seit dem Jahre 1660 geschrieben, behaupten sich «Der Veilchenfresser» und «Der Bibliothekar» auf dem Repertoire, indes die zahlreichen anderen Lustspiele und Schwanke des geistvollen und beliebten Dichters nach und nach in das Meer der Vergessenheit sinken. Der frifche, militärische Zug, der dem ehemaligen Garde - Officier und späteren Dichter im «Veilchenfresser» so gut gelungen ist, sichern dem Stücke, trotzdem so manche Witze und Kalauer desselben veraltet klingen, auch fürderhin eine freundliche Aufnahme, insbesondere, wenn es eine gelungene Wiedergabe findet, und dies war gestern der Fall. Wir fanden neuerlich bestätigt, dass das Lustspiel gut besetzt und der Posten des ersten Liebhabers in Herrn Schwarz, der den Husarenlieutenant Verndt mit guter Haltung, gewinnenden Manieren und feinem Humor spielte, einen tüchtigen Vertreter gefunden hat, mit dem das Publicum zufrieden sein kann und auch zufrieden ist, wofür der wiederholte Beifall bürgt. Die Herren Deutschi nger und Geyer, die Fräulein Linzbauer und Müller fanden sich in bester Weise in den leichten, eleganten Lustspielton, die derb-komischen Rollen waren durch Director Frinke vorzüglich, Herrn Serafin und Frau Dudel befriedigend besetzt, die Episodisten genügten. Nicht kleinliche Nergelei zwingt uns zur Ausstellung von Mängeln, die eine sorgsame Regie nicht übersehen sollte, denn der gute Eindruck wird häusig durch Lappalien verwischt, die stets gerügt werden müssen. In den, Empfangssalon eines vornehmen Hauses, auf einem Eliteballe, erscheint die Creme der Gesellschaft, die Herren in Frack und Claque, die Damen in Valltoilcttc — ohne Handschuhe. Im dritten Acte erscheinen einige Darstellerinnen im Winter-, andere wieder im Sommercostüme u. s. w. Das Publicum ließ sich übrigens durch diese Kleinigkeiten nicht beirren und zollte gutgelaunt der braven Wiedergabe die verdiente Anerkennung. Die Vorstellung beehrte der Leiter der k. k. Landesregierung, Herr Hofrath Freiherr von Hei n, sammt Frau Gemahlin mit seinem Besuche. ^. * (Beschädigungen.) Nach Besichtigung einzelner Gärten, Anlagen und Wälder lässt sich nun sagen, dass der letzte Schneefall im ganzen bedeutende Schäden angerichtet Hai. In den Obstgärten sieht es schlimmer aus, als man selbst in einer Anwandlung von Pessimismus über die Folgen der jüngsten Schneelasten denken mochte. Auch die schönste Magnolie, über welche die Gartenbesitzer Laibachs verfügen und die leider ziemlich abgelegen über die Mauer guckte, wurde wegen ihres reichen Blattwerks fast ganz zu Boden gedrückt. In den Alleen brachte man ganze Haufen von Astwerl zusammen, denn Rosskastanien, Platanen und .Eschen standen noch fast voll belaubt da und erwiesen sich daher, abgesehen von ihrem sonstigen Festigkeitscharakter, als besonders «spröde». Um Tivoli verlor mancher schöne Baum seine Hauptäste, und im Walde ist der Boden mehrfach mit Gezweige dicht belegt. Um Wie viel artiger führte sich gegenüber diesem der vorjährige October auf, der erst mit seinem 28slen Tage rauhe Lüfte, den sogenannten Schweizer «Schnee-schrei», brachte und erst dann ganz und gar den Nora-ftürmen verfiel. ^ — («Die Musik in Krain».) Unter diesem Titel veröffentlicht der unsern Lesern bereits bestbelannte Wiener Dichter und Schriftsteller Herr Iofef Bock-Gnadenau in der in Wien erscheinenden Zeitschrift für die literarische und musikalische Welt «Die Lyra» eine längere, sehr interessante, in großen, zusammenfassenden Zügen geschriebene, au? gründlichen Specialstudien basierende Arbeit über die Entwicklung des Musilwesens in unserem Vaterlande und unter directer Berufung auf die im «Krouprinzenwerke» enthaltene gediegene Schilderung dieser Verhältnisse aus der Feder des um die Musikgeschichte Krmns hochverdienten Herrn k. k. Negierungs-rathes Dr. Friedrich Keesbacher. Der die Geschichte üon Srainž mufifafifcfjen 3ustänben inSbefonbere in ben SBiener gad^freifen popularifierenbe SIrtifel be3 fterrn 93öcf'®nabenau ist aucfj mit einer gelungenen ^Huftration flefcfjmücft, barftetsenb unsere «lonfjatle», gejeidjnct üon SabiSlauS Öenefd) (au8 bem SSerfe «Silber auä ®rain», Sßertng üon 3g. ü. ftieinmatjr & geb. Öambcrg). — (21 u d pianino) berichtet man vmi: $f)re 2)urcf)laudjten Surft unb gürften ^u 20 i n b i f d) * © r a e fc fjabeu antäf^lid) i^rer silbernen ^ocftjcit für bie tjiefigen Ort§armen ben öetrag üou 100 st., für bie i>farrfird)e ben iöetrag üon 50 st. unb für bie frcitüiflige geuerroefjr ebenfalls ben Söetrag üon 50 st. gefpenbet. 9D?öge fcodjbeufetbett für biefen neuen Stet ifjrcr rüfjmlidjft besonnten ©roftmutf) unb greigebigfeit fyiemit ein fjerj* tic^eö «SBergeltS ®ott» aufgesprochen tüerben. — $er friftfjgefaüene ©djnee üom 22. b. 9tt. f»at eS ermöglicht, bem 93ären uaef^ufpüren, njetd^er regelmäßig in einigen ©jemptaren bie ftixtft 2Binbifdg*©raejj'fdgen SBalbung n in ^aooruif unb ^ruiica beroo^nt. 2)ic erste %a$> auf einen Öären unroeit ^atee bei ßoitfcfi blieb erfolglos, ^cute rourbe einem jroeiten ouf ber L>utn>eibe üon Cipfenj in ber Pfarre ®rat)oüo an ben Seib geniest. 35a3 SRcfuttat ist — roä^renb tc^ biefež schreibe — nodj unbefannt. — (© t) o t e r a = 3 n st r u c t i o n e n.) %xn 93ertage ber ^rurferei Älein&Äooac in Saibacf) ist soeben bie im Sluftrage bež SRtniftertumd bež 3»nern üerfafate '©emeinüerftänbtic^e Sefe^rung über ©solera unb (Lf)o* terama^na^men» in fsoüenifd^er Uebcrfejjung erschienen uub auef) üou ber grrma ^g. üon S(einmaDr & geb. ©amberg juin greife üon 15 ß'reujer pro ©Eemptar ju bejiei)en. — (@etbstmorb einež 2)iebe3.) 2Bie au« ^ettau geschrieben totrb, eäcortierten am 20. b. 9K. ber S,j3o[tenfüE|rer unb ein S^robegenbarm be§ ^oftenž 8t. SJeit ben in ©ebtalef toegen ^tebfta^tž ücr^afteten SBinjer ^jofef Jßrecar jum Söejirfzgeric^le in s#ettau. Öei ber 9J?arfeIborfer Sörürfe sprang Jßrecar in ben 2)rauf(uf8 unb ertranf sofort, ba er bie §änbe gefa^foffen fjattc. 2>er S43oftenfü^rer sprang it;m jmar nadj, sonnte benfetben jebod§ nic^t erreidjen, unb Jyurbe bie Seiche am 21. b äfl. aufge funben. — (Ärainifdjer üefjrerüerein.) 3m ^a^n* Zimmer ber (Lafino=9ieftauration fiubet ^eute abenbä um ^atb 8 U^r bie erste regelmässige 50?onat3üerfammtung biefež SöereineS statt. 25er Söereinzobmann $err 3- S3enba njtrb eine «5ßäbagogifc^e SRunbfdjau» bieten; au^erbem soll ba8 Wrbettzprogramm berathen roerben. ©äste jlnb gern gesehen. — (@egen bie Gljofera.) ?tu« ^Rubolfdhjert njtrb un$ gemetbet, bafž im gangen bortigen politischen Öe^irfe jur Jßer^ütung ber (Sinjdjteppung unb 2öeiter= üerbreituug ber (J^otera bie umfaffcnbften ü^a^regetu ge* troffen rourben unb fic^ bie 6anität8--$iftrictzüertrctung üon JRubotföiüert audt) einen transportablen 33ampf* 2)ežinfectionžapparat befteflt §at. * («ß^il^ormonif c^e ©efeil f $af t.) 5Die ©ebenffeier an bie im üorigen 3a§re ftattgefunbene feter* Itd^e ©röffnung ber «Üonljatte» fanb gestern im @aton ber «<3tabt S33ieu» unter ja^treic^er SBetfjeifiguug statt unb na^m einen roürbigen Sßertauf. @in cinge^enber Seric^t folgt. J. — (SBortrag imSiubotfinum.) ^eute abenbž 6 U^r finbet im ßanbeznmfeum Ütubotfinum ein 93ortrag statt, »üorauf luir unsere Sefer fjiemtt noc^matä auf= merifam machen. Itcueftr JloB. . ^nninal-Otclegrammc ber „i'aibttd^cr ^tituno*'. 933ien, 25. October, öin jrueiter (S^oIerafaK wirb t)eute gemelbet: ^Det SWatrofe 3o^ann §b'cf, lüetc^ec in ber üorigen 2Bod)e mit bem Dampfer «jtrt)bou» au8 ©nbapeft fjier angelangt uub sofort öom ©dn'ffe otjne SBerütjrung einež Drtež in 3öien mittelst [täbtifdjen DežinfectionSnjageuž in ba« Äaifer^ran^'3ofef=6pitQt transportiert tourbe, ist an Cholera ;>*iatica erfranft. XtoviJstu, 26. October. 3)až Bürgermeisteramt, einem neuerlichen Auftrage be« ßanbezpräftbenten ge-^orc^enb, üeranlafzte nunmehr bie Söertautbarung ber (S^olera^erorbnung üont 21. October in beutfe^cr uub büfymtfdjer ©prac^e. öuba^eft, 25. October, «fester Stotjb« öerftc^ert auf baž bestimmteste, aste 3J?inifterfri[tSc]erüc^te feien üötltg unbegrünbet. Sßeber baž ©abtuet al3 gonje3 noc^ irgenb ein DJUtglieb be^felben bemifftonierte ober beabsid^tiejt 51t bcnifftouiereu, ba fjteju uac^ feiner 9fttf)tuiig irgeub ein Stutafž üorijanben. Hamburg, 25. October. (Western finb fecfjž (5r* franfungen infolge üon Stjotera üDrgefonimen. (Sin STobcsfaö nmrbe nic^t jur S2ln^cigc cjebrac^t. ©eftern tuurben üicr S^olerafranfe transportiert. ÖJratwba, 25. October. 93et einem 33aufette tu ber ?lt^ambra fprac^ fiefj a)iintftcrpräftbcnt Sanooaž ju* gunften bež ©c^u^oUež au«. 33ucttoÖ=3tl)rcfl!, 25. October. 3" Sorrientcž tft eine tootution oušgebrodjeu. 5)rfi IDiftricte griffen ju bett JQJaffc«. ®až ®iii[d)reitcn ber Legierung ist unmittelbar bcüorfte^eub. Kunst und Literatur. -(«Die Bäume und Sträucherd es W« ^. Von diesem im Verlage von E. Hi)lzel rrsch""^ ^l! werte ist soeben die siebente Lieferung erschienen, A^" M drei prächtige Farbcndruclrafeln nnd drei Bugen ^el^ ^n, Lieferung finden sich Abhandlungen über die osterr^ciM' ^ die weißrindige Kiefer, die Scestrandsklefer, W ^"^ ' >M' Pinie, die Zirbc u. s. w., und zwar über deren ^, ^M Knospen, Verzweigung, Blüte, frucht und Same. " ^.M Holz. Ninde, geographische Verbreitung u. s. w, "" lostet 1 sl. -.0 tr. ^ Alle in dieser Rubrik besprochenen Nilcher «>" "Ati"' lönuen durch die hiesige Buchhandlung I ss "' mayr H, Fed. Nam berg bezogen werd?!'- Angekommene Fremde. A», 23, October. ^ Hlllcl Elefant. Weiinann, Beamter - Lazar und mill, ^, ^ Abeles. Goldblatt, Malier und Damaslo, «M,. W„ Wilhelm, Mm., und Gorsir, Lehrer, Graz. - ^molM Mtschach, — Callmanu. Kfm., Darmstadt, -- ^il "^ Kfm,, und Madile, Privatier, Klagenfurt, ^" H^cB Paur, Abbazia. ^ Rosinu s. Frau. '«e'fmtz- ^„ M Priester, Kosana. - Rander, Nochein. -" M"s' jl »^ beamrer, s. Familie, Laibach. - Fischer ^ A.^ M Medved, Stein, — Candolini, Beamter, und Moc,^ ^, — Seloman und Klauber, Obsthändler, Kapoövar, - ^ Advocat. s. Mutter, Agram. , , , M" Hotel Stadt Wien. Bischof Edler von Mammstem, '- ' <, V„ und Bauralh;' Baron von Wallhoffell, preusl- "">«' s. Frau- Hofer, Inspector: Fischer und Grünwaio, ^ Grünhut, Forsten, Petermichl, Laidlmayr. «°'' „^ Rosenberg und Reinhardt, Kflte., Wien. -^ ^W! ^^ u. Bruner. Oberlandesgerichtsraths'Gattin, lw",ai^ . ^ und Winterfeld, Kflte,, uud Cavazzani, Trieft. -^ F ^ W'' Gruden, Oberlaibach. - Hieng. .Holzhändler, M^' ^ ^«, bim, Vezirlsrichter, Idria. — Runl. Director. M^ Ml, Pfarrer, Podliva. Globocnil, Notar, Krambnrg. M„ Fabrikant, Iägcrndorf. — Lasnik, Zauchen. — ^ ' Knittelfeld. — Baner, Ksm., Linz. . .«„ W " Hotel Vaierischer Hof. Michelitsch, Graz. ^FN« «... Kaplja, Hrastnig. - Caßmigon, Staucher, Sacy '' ^ M Hotel SUdlilllinlios. Bredenbcch. Privatier. Abbaz'°' . M borsel, Handelsmann. St. Martin. - 3erz'"""' ; FB Udine. — Ulepiö, Postbeamter, Matulje. - 2"". Gasthof Kaiser von Oesterreich. Kulowch, Schriftschtt^^L Strauß u. Schäfer, Reis,; Luzar, Rcvident, Me»-schuh. Neumarltl. Ve.st»lte»e. .^ Den 25. October. Aloisia Sattner, 1" Witwe, 5!) I., Menerstraße 8, organischer HerzfeY!^^ Meteorologische Beobachtungen inLaib^> -----------------------------------------------------—" zH ff "«H Z-» A i Z>ß D W W.nd d,.H'"-"^ " 7 U7M^ 734^- "4^5" ^schwach^s^A z,^ 25.2» N. 7:i4.2 7-8 NW. schwach Hst «! 9 » Ab. 732 tt 7'6 W. schwach ° ^m^ Anhaltend trübe, regnerisch. — DaS ^A<,le> ^ Temperatur 6 5°, um 2-9« unter dem^^^^ Veranttoortliche^Redacteur- I Nagl'^^^ Depot der k. k. Generalstabs-JjiJ Wafjftab 1 : 75 000. «ßrciö per SJfott 60 st-, in auf «einwonb flefpannt HO «• 0ty I3. M.glnnmatjr & |cb. ®mbtW $uß}) tu Caibarf?« ^^^^ - || /1 ^ As,x,.-V ™.„1-^,T ^le^f \ Cognac-Bitter, ¦g 1 Flasche 50 kr., 12 WasoJ»» 0tl ' 5 eesclraacKyolles und bestßs Mittel iu> p O Zu haben l'fi , ^mit^ i Apotheker in ^^Mi 1 1 Wiodervorkilufer erhalton^^^^l f Apotheke Trnköczy ix^^ß .-**2!?L_Mntie «t. 345. 2131 26.Bctobsr 1l>»2. Course an der Wiener Börse vom Ai. October 1892. "aä, be.« 0^^ «oureb.atte WUM« «», L!?'?l"tf 5°, III ,.» li^ ,0 »eld War, GlundtnlI..Pbligalion»n Mr 100 fl. «M,). ü°/„ gllllzischc...... 104 9a 105 3d 5"/^ mährische...... —'— —-— l>"/„ Kraln und Küstenland . . — — — — b"/n nleber«s,erre— b"/„ kroatische unb slavonische . 105 10S — 5°/,, slebenburaüche ....-------—-— 5°/„ Temeser Vana! .... — - —>— l<"/„ unaarlsche...... »4 »i »5 lli Andere öffenll. Anlehen l>o»c>U'Nrg, iiole 5"/„ INN fl, . 1»3 — ,84' dto. «nleihe 187» , . IN« «' »07- Nnlehcn ber V» 75 163«.', V»s!enbaU'«!llth, dello«, 5°/„ 99 5<,------ Pfandbrief, (für ion fi.), Vl>i,r«cr, »llg. öst. 4",„ V, . 116- ill» - btn. bto, 4'/,°/, . . INN <ü lbl »5 bto. bto. 4°/« . . . W L> 9«/.i bto. Piam.-Vchuldverschl. S"/,, 11» ?l» >13 75 OeN. Hypothelenbanl INj. «»»/, 9» «'» 9» f><> Oest^ung, Bunl vrrl, 4>/,°/, . 10l 05 i»>> «5 belto » 4°/, . . 99 70 in« »« bt!»° 5N!«hr. » 4«/, . . 99 70 lsto »<» Priorltöll-Gbligatisnen (für ,'X, st), Ferdinand« Norbbahil !tm. 188« 9»- 99 8« H-!i,<»'>'" Ltaatsbahn ...... l8S 5« - - Sübbahn ». »"/„..... l4» 50 15« - » k 5"/«..... «3-- 1«7" Ung.«H»s>. Vayn..... l0» 4b lO3 »b Divers» Dos» (p,r EtUck), «redK'ole INN fi...... l9<»?5 «9, 75 Clard ofenrr Lose 4l> fi..... 54 7l. ü5 75 PlllffyLose 40 fl...... 53 H" " 2' »iothfn «kreuz, öftVesv , lofl, 1« 7" lV «u Nudolvb Lo fi..... »3— «4'- »nlm-Lole 4» fl...... b»»6 ^3 z^5 2t, Vrno!« Lose 40 ft, . . , S»",5 «3?.^ Wlllbsscw-Lose »0 fl..... 38 «» 39 50 Wlnbijch'Vrüh.Losc »N fl. . . 5»'- - 6» -«ew.«Ech. b. S°/„ Pr«m,.Tch«lb. berschr. ber Vodenlltdltllnftatt «ü«, »3 t» Knnk.Aeti«, (per Ltlick), Vlliglo «st, Vanl LWfi,«0«/„lt. . lö.1'«' !5l'^ ^anlvsrciü, Wiener, loo fl, . ll» 5« »4 - ^bc-r.^lnst. 5st., LOO fi, L. 40°/o 3t8 ^ 364 b" Lrbt-Nnfl, 75 3>! V. 74- 76— L«nd«t>°nl. 6st, »0« fi, V. . . Li!, 50 2ll!" 0efterr.°ung, Uanl «0^ «,. . . 9»l - l,84— Unioxbllnl »(X! fi...... «3/ «g?!»» Verlehr«banl, «lll«.. 140 , . l«4- lSl?5 Aliien von Zlan»p«rt» Knternehmnngln (ptl Stuck). «llbrecht'Vahn »00 fl. Tllber . 93 - 93»>» «lf0ld»ssium°n. Vahn »N« fi. S. LN0— L0l,5'>, V»hm. Norbbohn 150 fi. . . 18! — 18» — » Weflbabn »00 fi. . . 38» - 389 - Vulchtichradti Vis. 500 N. «Vl, „iSl, 107» dt°, lltt, U.) »00 fi. . 44» — 448 b0 Dmau ° DllMhfb.'Z,)»0«fi. 3. 199 55 »00'- Dui.»°denb,. »k<<> Gal. «larlLubw. A»N0fi. «M. »15 40 »1, /<> ll,mb.' «»trnow.' I»Nh. -«estMch. «X» fi. V. . . »44 - »4l - /ybM,'Ung,,Inefi50Ufl.«Vl, »k 18S 75 Trllm»ay«0 » neue Wr,, Primltüt«' »lcrlm IN» fi...... 96 5l, 94 — Unz.^aliz. «isenb. «>0 fi. OUbn 199 5li! «'x> - Veld Ware Ung, Nordostbahn 20<'fi, Silber 19, - i»? ^» Un«.wtftb.(Nallb'. 5< - «iestnqer «rauerei ,00 fi, . . !<"'-- "<» - Montnn»es?ll. öNerr,-alpine b6 80 l.»»0 Pcaner iler lk°HIen».'>»l«s. Üonbon <1V 70!N»9l. Pari,....... ^ 47«! 4? «^ Daluten. Ducaten ....... !>/o 57^ »0-Frllnc».Vtu — —! —." ^^disèe vTjnbljani. V Dr. pr. 48(5. R»»0«tr^O> 26- Oklobra > - *er a*»* 3o««tsirt.t. 5»Wtafi Panorama ^^^J^tersclned herabgesetzt. ^^Jgerk von Soeir^ÜSer! ** MenschUcJies I» R Von VlierÜl2RO"eK8rer-L OrriUl,ifr; ', gebunden fl. 2-60. ^>"!?Pooing Bay R«r I hn ^|iU^n dor w°lches ln kürzester 3! Mein *<'«> »V" '¦'"«tie , TOt" '• N°- ; -. °" Closer iii Nall!!re« in der e»claas« »nj„Mh^,;-;m-d-er « SCJ" im November als K ^--^__ (4890) 3-_i Auf Allerüöcüsten Befell Seiner ^ l id t Apostolisctieii Majestät, j Heich ausgestattete, von der k. k. Lotto-Gefälls-Direction garantierte XXVIII. STAATS-LOTTERIE 1&* für Civil-Wohlthätigkelta-Zwecke. *Wl 3135 Gewinste im Gesammtbetrage von 170.000 Gulden, j und zwar i 1 Haupttreffer mit 60.000 fl., mit 2 Vor- und 2 Nachtreffern j ä 500 fl., 1 Haupttreffer mit 30 000 fl., mit 1 Vor- und 1 Nachtreffer ä 250 fl, 2 Treffer zu 10.000 fl., 10 Treffer zu 1OOO fl.. 15 Treffer zu 500 fl.. 100 TreiTer zu 100 fl., endlich Sciiengewinste im Gesamiritbetragsi von 30.000 fl. Die Ziehung erfolgt unwiderruflich am 29. December 1892. 9^" Ein Los hontet 2 fi. ö\ W. "^1 Die näheren Bestimmungen enthält der Spielplan, welcher mit den Losen hei der Abtheilung für Staals-Lotterien, Stadt, Riemergasse Nr. 7, II. Stock, im Jakoberhos, sowie hei den zahlreichen Absatzorganen unentgeltlich zu bekommen ist. -+J Die Loae werden portofrei zugesendet. t+- wie«, October 1892 Yon 6er k. k. Lotto-Gefälls-Direction (45!)1) G—1 AUhttilnny - '" '" ' ^^^^laiHjQIElaJ Mariahilf-Apotheke (L. GroeUohl). (4680) 3-3 Nr. 4609. Curatorsbestcllnnss. Ueber die Klage des Jakob Traun (durch Dr. Hudnik vou Laibach) gegen Georg Skopec von Prapece pctu. 82 fl. 70 kr. s. A., unbekannten Aufenthaltes, ist die Tagsahuug zur summarifchm Vcr-haudluug auf den 4. November 1892, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet, und ist die diesbezügliche Klage dem als Curator all l,c!um bestellten Herrn Anton Komotar in Oberlaibach behändigt worden. K. k. Bezirksgericht Oberlaibach am 30. September 1892. (4845) Nr. 1477?' Curatorsbestellunst. Vom k. k. Kreisgerichte Rudolfswert wird bekannt gemacht: Es fei dem bereits verstorbenen Franz Kastclic in Lacken und dessen unbekannten Erben und Rechtsnachfolgern Herr Josef Ogoreutz von Rudolfswert zum Curator «ci nf!>„m bestellt, decretiert uud demselben der diesgerichtliche Bescheid vom 4. October 1892, Z. 1415, zugestellt worden K. k. Kreisgericht Rudolfswert am 18. October 1892. (4815) 3—1 St. 2468. Oklie. C. kr. okrajno sodišèe v Zužem-berku naznanja, da se je na pro.šnjo Josipa Kösela iz Seè St. I proti Janezu Vidicu iz Žverèega v izlerjanje terjatve 35 gold. 44 kr. s pr. iz plaöilnega po-velja z dne 5. marca 1891, 6t. 657, dovolila izvršilna dražba na 20 gold, cenjenega nepremakljivega posestva vložna št. 300 zernljiške knjige kata-stralne obèine Zverèe. Za to izvršitev odrejena si a dva roka, in sicer prvi na dan 4. novembra ' in drugi na dan 9. decembra 18 92. I., vsakikrat ob 11. uri dopoldne pri fern sodteci s prislavkom, da «e bode to posestvo pri prvein r/)ku Je za a)i nad cenilno vrednosljo, pri drugem pa tudi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiške knjige «e morejo v na-vadnih uradnih ural) pri tern sodiäci upogledati. Neznano kje bivajocirn Manji Sku-fica star, in Mariji Kaslelic iz Zvcr/i siev. 10, Mariji (Jliebe iz Kukovega .šlev. 11 in poslavniin dedièem An-dreja Novaka \/. Žverè šlev. 24, o/i-roina njibovim neznnnim jiravnitn naslednikom, poslavil se je skrbnikom na èin Jakob Turk iz Zverè fttev. 42, kaleremu so se izvr.šbeni odloki z dne 12. avgusia 1892, st. 2468, dostaviH. C. kr. okrajno sodifcèe v r/u%eni-berku dne 12. avgusta 1892.